Radfahrer haftet bei riskantem Überholmanöver

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Auch eine sportliche Radfahrergruppe muss sich an Vorsichtsregeln halten. Bei riskantem Überholen ohne ausreichenden Sicherheitsabstand haftet der überholende Radler, wenn es dabei zu einer Kollision kommt. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main (1 U 31/19) hin.

Eine 17-köpfige Radfahrergruppe war auf einer sportlich angelegten Tour unterwegs. An einer abschüssigen Stelle überholte ein Radler einen Teil der Gruppe trotz fehlenden Sicherheitsabstands. Dabei streifte er einen Überholten und löste einen Sturz von mehreren Radlern aus. Einer der Stürzenden wurde gegen einen Baum geschleudert und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma sowie Knochenbrüche.

Laut dem Urteil muss der überholende Radler für die Schäden des verletzten Mitfahrers einstehen, da er beim Überholen keinen ausreichenden Sicherheitsabstand eingehalten habe. Der Abstand hätte so groß sein müssen, dass auch bei einem Schlenkern des Überholten keine Berührung erfolgt wäre. Allerdings wies das Gericht darauf hin, dass man in einem Pulk im Normalfall auf eigenes Risiko fahre, da es auch bei regelgerechtem Verhalten zu Stürzen von dicht hintereinander fahrenden Radlern kommen könne. Aber auch bei einer Fahrt im Pulk dürfe es keine riskanten Überholmanöver geben. Im entschiedenen Fall verfügte der Unfallverursacher über eine Privathaftpflichtversicherung.


Joachim Löw beendet nach der EURO Tätigkeit als Bundestrainer

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Frankfurt.| Joachim Löw wird seine Tätigkeit als Bundestrainer nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 beenden. Der Bundestrainer bat darum, seinen ursprünglich bis zur WM 2022 laufenden Vertrag unmittelbar mit Abschluss des EM-Turniers zu beenden. Dem stimmte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zu.

“Ich gehe diesen Schritt ganz bewusst, voller Stolz und mit riesiger Dankbarkeit, gleichzeitig aber weiterhin mit einer ungebrochen großen Motivation, was das bevorstehende EM-Turnier angeht”, sagt Joachim Löw. “Stolz, weil es für mich etwas ganz Besonderes und eine Ehre ist, mich für mein Land zu engagieren. Und weil ich insgesamt fast 17 Jahre mit den besten Fußballern des Landes arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten durfte. Mit ihnen verbinden mich große Triumphe und schmerzliche Niederlagen, vor allem aber viele wunderbare und magische Momente – nicht nur der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dankbar bin und bleibe ich gegenüber dem DFB, der mir und der Mannschaft immer ein optimales Arbeitsumfeld bereitet hat.”

Der 61 Jahre alte Bundestrainer, der die Nationalmannschaft ab Sommer 2004 zunächst als Assistent an der Seite von Jürgen Klinsmann betreute und seit 1. August 2006 ihr Chefcoach ist, betont: “Für die bevorstehende Europameisterschaft verspüre ich weiterhin den unbedingten Willen sowie große Energie und Ehrgeiz. Ich werde mein Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier große Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein. Ich weiß auch, dass dies für die gesamte Mannschaft gilt.”

DFB-Präsident Fritz Keller sagt: “Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Joachim Löw. Der DFB weiß, was er an Jogi hat, er ist einer der größten Trainer im Weltfußball. Jogi Löw hat den deutschen Fußball wie kaum ein anderer über Jahre hinweg geprägt und international zu höchstem Ansehen verholfen. Nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften, sondern auch wegen seiner Empathie und Menschlichkeit. Dass er uns frühzeitig über seine Entscheidung informiert hat, ist hoch anständig. Er lässt uns als DFB somit die nötige Zeit, mit Ruhe und Augenmaß seinen Nachfolger zu benennen.”

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und DFB-Akademie, erklärt: “Joachim Löw und ich haben fast 17 Jahre lang eng zusammengearbeitet. Wir durften gemeinsam so viel erleben und auch zusammen durchstehen. Es ist schon ein besonderes Verhältnis, das vor allem von absolutem Vertrauen geprägt ist. Unter Jogi stand die Nationalmannschaft wieder für Spielfreude und attraktiven Offensivfußball, diese Mannschaft und ihre Spieler haben sich unglaublich mit ihm entwickelt. Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen. Persönlich werden wir verbunden bleiben. Daran aber denke ich im Moment nicht, zumal ich weiß, dass Jogis volle Konzentration und Energie in den nächsten Wochen und Monaten einzig und allein der Vorbereitung auf die Europameisterschaft gelten. Uns verbindet im Sommer weiterhin ein großes gemeinsames Ziel.”


Gelungener Jahresauftakt des Landesverbands der Unternehmerinnen

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Neuwahl der beiden Landesvorsitzenden

Constance Ast und Iris Rosenbauer wurden vor kurzem von den Mitgliedern einstimmig zu den Vorsitzenden des Landesverbands Württemberg des Verbands deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) gewählt. Die Diplom-Kauffrau Constance Ast ist bereits seit 2015 im Vorstand des VdU, übernahm 2018 den Vorsitz und entschloss sich nun, für eine zweite Wahlperiode bis zum Jahr 2024 gemeinsam mit der Rechtsanwältin Iris Rosenbauer als Doppelspitze anzutreten.

Der Landesverband Württemberg gehört zu den großen Landesverbänden mit derzeit rund 110 Mitgliedern, die vielfältige Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung repräsentieren. In Deutschland sind derzeit rund 1.800 Unternehmerinnen in insgesamt 16 Landesverbänden des VdU organisiert. Die Unternehmerinnen erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von rund 85 Milliarden EUR und beschäftigen über 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Seit über 65 Jahren setzt sich der VdU erfolgreich für die Interessen von weiblichem Unternehmertum ein. Der VdU ist international vernetzt im Weltdachverband FCEM und bilateralen Kooperationen.

Constance Ast | Foto: VdU

„Unser Ziel ist es, den Landesverband in diesen bewegten Zeiten nicht nur stabil zu halten, sondern auch weiter zu entwickeln und neue Impulse zu setzen“, so die beiden Vorsitzenden nach ihrer Wahl bei der digitalen Jahresauftaktveranstaltung.

In den letzten drei Jahren ist es Ast, die im November 2018 ihr heutiges Unternehmen, die CBA Personalberatung GmbH in Stuttgart gründete, mit ihrem mehrköpfigen Vorstandsteam gelungen, die drei Regionalgruppen Nordschwarzwald, Bodensee-Oberschwaben und Ostwürttemberg auf- bzw. auszubauen und so näher an den Mitgliedern zu sein. Ebenso wurden neue Formate wie der „Politische Salon“ ins Leben gerufen, um auch in der Politik mehr Gehör zu finden.

Im Superwahljahr 2021 und in Zeiten, in denen unternehmerisches Handeln auf Rahmenbedingungen trifft, die noch vor einem Jahr undenkbar waren, wollen Ast und Rosenbauer den Unternehmerinnen eine noch bedeutendere Stimme geben. Mit ihrem erweiterten, ebenfalls neu ernannten Vorstandsteam präsentieren die neu gewählten Landesvorsitzenden einen Ausblick auf ihr Programm, darunter bewährte Veranstaltungsreihen, wie bspw. „Einblicke“ in Mitgliedsunternehmen und „Wirtschaftstreffs“ mit Impulsvorträgen zu aktuellen Themen und neue Angebote auch für die wachsenden Regionen. „Unter anderem planen wir ergänzende digitale Formate und einen Ausbau des bereits begonnenen Engagements in anderen Frauennetzwerken“, so Ast und Rosenbauer. Iris Rosenbauer, Gründungspartnerin der Kanzlei Burger Rosenbauer Beier in Stuttgart, gehört bereits seit zwei Jahren dem Vorstand an und war für die Betreuung der Interessentinnen zuständig. Auch die Nachwuchsarbeit sowie die Gewinnung neuer Mitglieder sollen weiterhin wichtige Säulen im Programm für die anstehende Amtszeit bleiben. Guter Tradition entsprechend hatten die Neumitglieder des vorangegangenen Jahres im Anschluss an die Wahl die Möglichkeit, sich und ihre Unternehmen vorzustellen.

Unter www.vdu.de können Interessentinnen den Verband unverbindlich kennenlernen.


Corona – Besorgnis über neuerliche Zunahme der Infektionen

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Amtsleiter Ehehalt: „Erste Lockerungen, Öffnungen wie auch Mutationen zeigen sich in der steigenden Inzidenz“

Stuttgart.| Der Leiter des Stuttgarter Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, beobachtet mit Sorge die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus. Er sagte am Montag, 8. März: „Wir waren erleichtert, dass die Fallzahlen zu Jahresbeginn wieder rückläufig waren. Im Vergleich zum 18. Februar mit einer 7-Tage- Inzidenz von 30,2 hat sich der Wert nunmehr verdoppelt. Aktuell sind es 62,7.“ Erste Lockerungen, Kita- und Schulöffnungen sowie Mutationen zeigten sich in der steigenden Inzidenz.

Derzeit sind in Stuttgart am häufigsten Menschen zwischen 40 und 59 Jahren betroffen (Inzidenz: 72,4), gefolgt von den 20 bis 39-Jährigen (Inzidenz: 67,9) und Kindern und Jugendlichen (Inzidenz: 59). Deutlich niedrigere Inzidenzwerte werden in Stuttgart für über 60-Jährige (Inzidenz: 32,2) und für über 80-Jährige (Inzidenz: 36,8; Zeitraum: 22. bis 28. Februar) berichtet.

Ehehalt begrüßte die Möglichkeiten, sich selbst zu testen oder testen zu lassen. Die Testungen seien ein essentieller Bestandteil im Kampf gegen die Pandemie. Ehehalt sagte: „Allein in dieser Woche werden 100.000 Testkits geliefert. Damit wollen wir vorrangig in Kitas und Schulen testen. Diese zusätzlichen Tests vermitteln fraglos ein besseres Bild über die Infektionslage. Sie wirken aber nur dann, wenn Abstands‐ und Hygieneregeln von allen weiterhin ernst genommen werden und wenn positive Testergebnisse wiederum zur sofortigen Absonderung und einem Bestätigungstest mittels PCR‐Test führen.“

Aktuell gelten 725 Menschen in Stuttgart als ansteckend. Bei 250 der Infizierten wurde ein mutiertes Virus festgestellt. Ehehalt: „Jede dritte Neuinfektion ist auf eine Virusvariante zurückzuführen. Der Anteil steigt, es ist davon auszugehen, dass die britische Variante die vorherrschende wird. Das ist beunruhigend, weil sie leichter übertragbar ist und auch gerade bei jungen Menschen zu schwereren Krankheitsverläufen führen kann.

Seit Beginn der Pandemie sind 351 Menschen an oder mit einer Infektion verstorben. Ein Großteil davon in Alten- und Pflegeheimen. Ehehalt sagte: „Ansteckungen in Pflegeheimen oder vergleichbaren Einrichtungen werden seltener. Hier greifen die Hygienekonzepte und sicher auch die Tatsache, dass in allen Alten- und Pflegeheimen bereits Impfungen verabreicht werden konnten.“ Aktuell gibt es in sechs Heimen 20 Infektionen. An 40 Schulen werden derzeit Infektionen berichtet, betroffen sind meist Schülerinnen oder Schüler (40 Fälle), in sieben Fällen sind Lehrer erkrankt. Durch Mutationsfälle sind drei Klassenstufen in Quarantäne. An 53 Kindertagesstätten werden Infektionen berichtet, 57 Erzieherinnen oder Erzieher sind betroffen und 32 Kinder. Acht Einrichtungen sind mindestens teilweise geschlossen, da Infektionen mit mutierten Viren festgestellt wurden.


Neue Corona-Regelungen im Kreis Böblingen ab Montag, 8. März

  • Inzidenz-Zahlen rücken in den Vordergrund
  • Maßgeblich sind die Zahlen des Landesgesundheitsamts, nicht das Dashboard des Landkreises

Kreis Böblingen.| Mit Beschluss vom 7. März 2021 hat die Landesregierung nun die neue Corona-Verordnung erlassen. Sie sieht ab morgen, 8. März, Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen vor. Dabei rückt die Inzidenz in den Mittelpunkt – und zwar nicht der Wert, wie er auf dem Dashboard des Landkreises errechnet wird, sondern der des Landesgesundheitsamts! Verlinkt von der Startseite des Landkreises Böblingen, www.lrabb.de, Corona-Inzidenzzahlen.

Fällt im Landkreis die 7-Tage-Inzidenz stabil (mindestens fünf Tage in Folge) unter 50, treten weitere Lockerungen in Kraft. Wo die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten mit der sogenannten „Notbremse“ wieder Verschärfungen in Kraft. Der Landkreis Böblingen ist derzeit stabil unter 50. Die Feststellung dieses Werts muss jeweils gem. § 20 der Corona-Verordnung vom Gesundheitsamt erfolgen und öffentlich bekannt gemacht werden. Die öffentliche Bekanntmachung ist über die Homepage des Landkreises erfolgt. Ab morgen, 8.3., treten die Lockerungen in Kraft.

Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte können unter geltenden Hygieneauflagen wieder komplett öffnen. Es gilt eine Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske) und Begrenzung der Kundenzahl. Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten können auch ohne vorherige Buchung besucht werden. Kontaktarmer Sport ist in kleinen Gruppen von nicht mehr als zehn Personen im Freien und auf Außensportanlagen möglich. Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen können Einzelunterricht und Unterricht für Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahre anbieten (außer Ballett- und Tanzschulen).

Landrat Bernhard mahnt bei aller Freude über den guten Inzidenzwert im Landkreis zur Vorsicht: „Die Öffnung des Einzelhandels könnte zu einem kurzen Intermezzo werden. Ich appelliere deshalb an alle, sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.“ Parallel prüfe man, das Schnelltestangebot im Landkreis über die bestehenden Schnelltestzentren hinaus noch zu erweitern und zu verfeinern.

Darüber hinaus gilt für alle ab morgen, dass Treffen von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder möglich sind (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit). Im Landkreis Böblingen ist die Inzidenz seit Tagen um die 35. Fällt sie fünf Tage hintereinander noch darunter, sind Treffen von bis zu zehn Personen aus drei Haushalten möglich (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit).

Genauere Infos zu den neuen Bestimmungen, den wichtigsten Änderungen und FAQs finden sich unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.


Spargel-Flammkuchen mit Erbsen-Creme, Gorgonzola, Schinken

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Abwechslung in der Spargelsaison mit dem Grafschafter Goldsaft 

Meckenheim.| Deutschland ist Spargelland. Denn hierzulande konsumiert jeder Bundesbürger etwa 1,7 Kilogramm Spargel im Jahr. Während der Saison, von Mitte April bis Mitte Juni, ist das weiße, grüne oder violette Stangengemüse ein echter Superstar in der Küche. Durch seinen Wasseranteil von 90% ist der Spargel kalorienarm, enthält aber gleichzeitig viele Nährstoffe und Vitamine, wie Eisen, Kalzium oder Vitamin C. Besonders wenn die Tage wieder wärmer werden, ist der Spargel so die perfekte Mahlzeit zum Mittag, Abend oder für zwischendurch. Damit das Gemüse nicht nur klassisch auf den Teller kommt, hat die Grafschafter Krautfabrik einen leckeren und leichten Spargel-Flammkuchen kreiert, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Für das richtige Aroma ist hier der Grafschafter Goldsaft verantwortlich, der dem Flammkuchen eine herzhafte Süße verleiht. Der Flammkuchen ist so die perfekte Speise für ein entspanntes Familienessen im Garten. Weitere Informationen unter www.grafschafter.de.

Die beliebteste Sorte der Deutschen ist der weiße Spargel, dicht gefolgt von der grünen Variante. Grüner Spargel wächst im Gegensatz zum weißen überirdisch und bekommt durch die Sonneneinstrahlung und das dadurch entstehende Chlorophyll seine Farbe. Er hat den Vorteil, dass er nicht geschält werden muss und eine kürzere Garzeit hat. Beide Varianten lassen sich aber hervorragend mit dem malzig-süßen Geschmack des Grafschafter Goldsafts kombinieren, für eine abwechslungs-reiche und überraschende Zubereitung des Stangengemüses. Das Erbsenpüree und der Rucola bringen zudem noch eine bittere Note mit ein, was den Flammkuchen besonders an warmen Tagen zu einem wahren Leckerbissen macht.

Grafschafter Goldsaft ist ein aus erntefrischen Zuckerrüben hergestellter, naturreiner Sirup. Er enthält ansonsten keine Zusätze und ist von Natur aus gluten- und laktosefrei und auch für eine vegane Ernährung geeignet. Mit seinem einzigartigen Geschmack verfeinert der Grafschafter Goldsaft jede Mahlzeit und sorgt für eine besondere Geschmacksnote.

Rezept

Spargel-Flammkuchen mit Erbsen-Creme, Gorgonzola, Schinken und Goldsaft
Zutaten für 2 Flammkuchen (vier Portionen).
Zubereitungszeit: gesamt ca. 75 min.
Pro Portion ca. 2980 kJ, 710 kcal.

Zutaten:

300 g Mehl
2 EL Olivenöl
1 Eigelb (Gr. M)
Salz
150 g TK-Erbsen
100 g Crème fraîche
Pfeffer
1/2 Bio-Zitrone
450 g grüner Spargel
1 EL Öl
2 EL + 4 EL Grafschafter Goldsaft
150 g Gorgonzola-Käse
75 g Rucola
150 g Serrano-Schinken in dünnen Scheiben
Mehl für die Arbeitsfläche zum Ausrollen

Zubereitung:

Für den Flammkuchenteig Mehl, Olivenöl, Eigelb, 1 TL Salz und ca. 150 ml lauwarmes Wasser mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Erbsen in kochendem Wasser ca. 2 Minuten garen. Erbsen gut abtropfen lassen. Crème fraîche und Erbsen pürieren. Zitronensaft auspressen. Erbsencreme mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Von dem grünen Spargel die holzigen Enden großzügig abschneiden. Spargel waschen und in Stücke schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Spargel darin unter Wenden 3–4 Minuten braten. 2 EL Grafschafter Goldsaft zum Spargel geben und darin karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Spargel aus der Pfanne nehmen.

Flammkuchenteig halbieren. Jeden Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche jeweils zu einem dünnen ovalen Flammkuchen (ca. 35 cm Ø) ausrollen. Jeden Flammkuchen mit der Hälfte Erbsencreme bestreichen. Spargel auf beide Flammkuchen verteilen. Flammkuchen nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 250 °C/Umluft: 230 °C) ca. 7 Minuten backen. Käse in kleine Würfel schneiden. Rucola verlesen, waschen und gut abtropfen lassen.

Flammkuchen herausnehmen und sofort mit der Hälfte Käse bestreuen. Die Hälfte Schinken und Rucola darauf verteilen. Den Flammkuchen mit 2 EL Grafschafter Goldsaft beträufeln und sofort servieren. Den zweiten Flammkuchen ebenso zubereiten.


Bietigheim spielt sich gegen Hüttenberg frei

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim gewinnt am Freitag das Mittelfeld-Duell in der 2. Handball-Bundesliga gegen den TV Hüttenberg klar mit 35:26 (17:13) Toren. Nach drei Niederlagen in Folge zeigen Schwaben die von Trainer Hannes Jón Jónsson geforderte Reaktion. Hüttenberg zollt der Belastung von drei Spielen innerhalb von sieben Tagen Tribut.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass das Spiel so deutlich ausgegangen ist“, freute sich SG BBM-Shooter Jonas Link. „Uns war wichtig, dass man sieht, dass wir füreinander kämpfen.“ Das Statement des 28-jährigen Halblinken zeigt, dass sich da ordentlich Druck im Kessel angestaut hatte. Und der musste jetzt gegen die Mittelhessen raus. Mit einer sehr konzentrierten Leistung sicherte sich die SG BBM eine 17:13-Halbzeitführung, mit einer Steigerung im zweiten Abschnitt steuerte Bietigheim am Ende auf einen hochverdienten Erfolg zu. „Nach dem Katastrophenauftritt in Dormagen war das eine tolle Reaktion von allen“, freute sich Jónsson über die Außendarstellung. „Die Jungs haben das Thema dieser Woche richtig gut umgesetzt, die Einstellung hat mit gefallen.“

„Wir haben heute gar nichts von dem umgesetzt, was wir und vorgenommen hatten“, analysierte dagegen TVH- Trainer Johannes Wohlrab. „Bietigheim hat das gut gemacht, weil sie aufs Tempo gedrückt haben. Heute kam einiges zusammen.“ Beispiel Torhüterduell. Das ging eindeutig an Aron Edvardsson. Der Isländer hatte mit seinen 17 Paraden großen Anteil daran, dass die engagierte Bietigheimer Abwehr einen topsoliden Eindruck hinterlassen konnte – das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr passte. Für das Hüttenberger Duo Dominik Plaue und Nikolai Weber standen am Ende zwei gehaltene Bälle in der Statistik.

Nach zehn Minuten griff Wohlrab erstmals zur grünen Karte, nachdem Bietigheim in der Defensive einige Würfe geblockt und schnell zur 8:4-Führung gekontert hatte. Aber erst weitere zehn Minuten später und nachdem SG BBM- Rechtsaußen Christian Schäfer seinen bereits achten Treffer zum 13:6 markiert hatte, fanden die Gäste so langsam ins Spiel. Hüttenberg verkürzte trotz Unterzahl bis zum Halbzeitpfiff noch auf 17:13.

Dann ist wieder Aron Edvardsson zur Stelle, der Bietigheim über die Drangphase der Mittelhessen hilft. Hüttenberg verkürzt auf 19:16, mehr ist an diesem Freitag aber gegen die Paraden des 31-jährigen Keepers der SG BBM nicht drin. Mitte der zweiten Hälfte hatte Bietigheim auch im Spiel nach vorne den Faden wieder aufgenommen, Tempo und Erfolgsquote im Angriffsspiel passten und spätestens nach dem Treffer von Tim Dahlhaus zum 24:17 wackelte nichts mehr bei den Gastgebern. Am Ende schraubte Schäfer seine Torausbeute mit dem 35:25 auf elf Treffer. Hüttenbergs Bester, Hendrik Schreiber, verhinderte mit seinem siebten Tor zum 35:26 zumindest die zweistellige Niederlage.

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Lehmann; Schäfer (11/4), Link (4), Claus (4), Vlahovic (3), Dahlhaus (2), Asmuth (2), Öhler (2), Fischer (2), Boschen (2), Barthe (1), Rentschler (1), M. Urban (1), Marčec, de la Peña.

TV 05/07 Hüttenberg: Plaue, N. Weber; Schreiber (7), Hahn (5/5), Theiß (4), Reichl (2), Hübscher (2), Klein (2), Kneer (1), I. Weber (1), Rompf (1), Lindenstruth (1), Fuß, Fujita, Jockel, Mubenzem.

Spielverlauf: 8:4 (10.), 13:6 (20.), 15:10 (25.), 17:13 (30.), 19:16 (37.) 24:17 (45.), 28:22 (52.), 32:23 (56.), 35:26 (60.).

Zeitstrafen: Vlahovic (19.), Rentschler (35.), Asmuth (37.) – Kneer (13., 29.), Hahn (27.)

Siebenmeter: 4/4 – 5/5

Schiedsrichter: Tobias Schmack / Philipp Dinges (DHB Bundesligakader)

Zuschauer: 0 (Sporthalle am Viadukt, Bietigheim)


Warnung vor betrügerischen SMS

Es trifft in erster Linie Android-Nutzerinnen und Nutzer: Kriminelle verschicken massenhaft SMS. In dieser kündigen sie die Zustellung eines Pakets an und verlinken hierzu eine Paketverfolgung. Diese SMS beinhaltet einen Download-Link zu einer Schadsoftware mit erheblichen Gefahrenpotenzial.

Um diesen Service zu nutzen, sollen die Adressaten auf ihrem Smartphone die Installation von fremden Inhalten freigeben. Sobald die Nutzerinnen und Nutzer dies tun, erhalten sie mehrere Warnhinweise vom System. Sobald sie dennoch zustimmen, schnappt die Falle zu. Denn es geht hier nicht um die vermeintliche Paktzustellung. Die Kriminellen kapern das Smartphone und verschicken von diesem Smartphone zahlreiche SMS an andere Nutzerinnen und Nutzer weiter. In Baden-Württemberg sind mehrere hundert Smartphones betroffen.

In Einzelfällen verursachen diese SMS einen Schaden bis in den dreistelligen Euro-Bereich, wenn die Nutzerinnen und Nutzer keine Flatrate besitzen und für jede SMS bezahlen müssen.

Doch darum geht es den Kriminellen nicht: Sie wollen an die gespeicherten Passwörter auf dem Smartphone. Die App lässt sich durch eine Neuaufsetzung des Smartphones entfernen. Anschließend sollten die Nutzerinnen und Nutzer für jeden Dienst, den Sie auf Ihrem Smartphone nutzen, ein neues Passwort vergeben.

“Diese Nachricht ist nur das Einfallstor, um die Schadsoftware zu verbreiten. Erst im zweiten Schritt geht es darum, an die Passwörter der Nutzerinnen und Nutzer zu kommen. Damit könnten die Täter beispielsweise Gutscheine in den App-Stores kaufen und diese wie Bargeld verwenden”, sagt Ralf Michelfelder, Präsident des LKA BW.

Derzeit nehmen sich Sicherheitsbehörden mehrerer Bundesländer diesem Phänomen an. Die Polizeipräsidien in Baden-Württemberg ermitteln, das LKA BW fungiert als Info- Sammelstelle und gewährleistet den reibungslosen Austausch mit dem Bundekriminalamt und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Trotz aller Ermittlungen in enger Abstimmung mit den Kooperationspartnern liege der Schlüssel zur Schadensabwehr primär beim Nutzer. “Seien Sie achtsam und klicken Sie nicht unbedacht auf einen Link. Überlegtes Handeln schützt auch am Handy vor großen Schäden”, so Michelfelder.

Das können Sie tun, um sich vor diesem Angriff zu schützen: Klicken Sie auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absenderinnen und Absendern. Sollten Ihnen diese bekannt sein, fragen Sie auf alternativem Weg nach, was sich hinter dem Link verbirgt und ob der Versand beabsichtigt war.

Bestätigen Sie keine Installation von fremden Apps auf Ihrem Smartphone. Android- Geräte sind besonders gefährdet, da bei diesen Geräten prinzipiell eine Fremdinstallationen schädlichen Apps möglich ist.

Deaktivieren Sie bei Android die Möglichkeit, unbekannte Apps zu installieren. Gegebenenfalls ist in Ihrer Android-Version diese Funktion nicht im Sicherheitsbereich sondern im App-Menü zu finden. Geben Sie unter Einstellungen in der Suche beispielsweise “unbek” oder “ext.” an. Möglicherweise werden Sie nun in den Bereich “Unbekannte Apps installieren” geführt, bei denen Sie einzelnen Apps diese Erlaubnis erteilen oder entziehen können. Ohne diese Erlaubnis ist die Installation von Apps aus fremden Quellen nicht möglich. Bitte beachten Sie: Je nach Android-Version und Smartphone kann diese Einstellung variieren.

Richten Sie unbedingt bei Ihrem Mobilfunkprovider die Drittanbietersperre ein, um weitere Kosten zu vermeiden. Dieser Service ist kostenlos.

Wenn Sie eine Smishing-SMS erhalten, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Schadsoftware auf Ihrem Smartphone installiert ist. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App nicht installiert haben, kann noch nichts passiert sein.

Wenn Sie die App bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, sollten Sie Folgendes tun:

– Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
– Informieren Sie Ihren Provider.
– Richten Sie die Drittanbietersperre ein.
– Prüfen Sie, ob durch die SMS bereits Kosten entstanden sind.

Fragen Sie bei Ihrem Provider nach und bitten um einen Kostennachweis.

Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Bringen Sie dazu das Smartphone, gegebenenfalls Fotos vom Bildschirm, Kostennachweise und weitere relevante Informationen mit.

Nachdem Sie eine Anzeige erstattet haben, sollten Sie das Smartphone auf die Werkeinstellungen zurücksetzen und für jeden Dienst, den Sie auf Ihrem Smartphone nutzen, ein neues Passwort vergeben.


Dominik Salz und Volkan Celiktas verlängern beim SGV bis 2022

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Dominik Salz: Ich freue mich über ein weiteres Jahr SGV mit allen Verantwortlichen, Trainern und Spielern. Es ist hier eine wirklich tolle Fußball-Gemeinschaft. Ich fühle mich pudelwohl und warum aufhören wenn es am schönsten ist?

Marco Grüttner, Sportlicher Leiter SGV: Ich freue mich sehr, dass mit Domi ein absoluter Mentalitätsspieler seinen Vertrag verlängert hat. Er identifiziert sich voll mit unserem Verein und bringt genau die Voraussetzungen mit die wir brauchen.

Laki Sbonias, Cheftrainer SGV: Dominik verkörpert zu 100% den Charakter unserer Truppe. Seine Mentalität, gepaart mit dem unbedingten Willen für seine Mannschaft zu arbeiten, sind ein Paradebeispiel für jeden seiner Mitspieler. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen so einen Typen in der Mannschaft zu haben. Seine Vertragsverlängerung ist ein tolles Signal!

Volkan Celiktas: Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil der SGV-Familie sein zu dürfen. Trotz der schwierigen coronabedingten Lage hat der Verein mir erneut sein Vertrauen ausgesprochen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Nun hoffe ich, dass wir bald wieder auf den Platz dürfen und unsere Ziele gemeinsam erreichen können.

Marco Grüttner, Sportlicher Leiter SGV: Ich bin froh, dass Volkan seinen auslaufenden Vertrag beim SGV verlängert hat und weiterhin an Bord bleibt. Volkan spielt in unseren Planungen eine wichtige Rolle und ist nicht umsonst zum Vize-Kapitän ernannt worden. Ich freue mich auf eine weitere Gute und hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit

Laki Sbonias, Cheftrainer SGV: Wir haben Volkan vor der Saison zum Vizekapitän ernannt und ihm damit eine Menge Verantwortung übergeben. Er ist in diese Rolle von Spiel zu Spiel reingewachsen und füllt sie super aus. Sein komplettes Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft und deshalb freue ich mich riesig darauf mit ihm gemeinsam auch in Zukunft zusammen zu arbeiten.


Krystal Rivers verlängert Vertrag in Stuttgart

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Das ist ein Hammer!

Stuttgart.| Diagonalangreiferin Krystal Rivers verlängert ihren Vertrag bei Allianz MTV Stuttgart um ein Jahr mit beidseitiger Option auf ein weiteres und wird damit auch in der kommenden Saison für den aktuellen deutschen Meister auf der Platte stehen.

Die 26-jährige Diagonalangreiferin aus Birmingham (USA) geht damit bereits in ihre vierte Saison in Stuttgart. Bereits seit ihrer ersten Spielzeit gehört die US-Amerikanerin zu den spielerisch herausragenden Akteuren in der Volleyball Bundesliga der Frauen. So war es auch nicht überraschend, dass sie mit ihrer athletischen und teilweise spektakulären Spielweise einen großen Anteil am ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte 2019 hatte. Als Tüpfelchen auf dem I wurde sie im Anschluss an die Saison 2018/19 auch als wertvollste Spielerin der Volleyball-Bundesliga ausgezeichnet.

Auch in der aktuellen Saison weisen die Statistiken der Volleyball Bundesliga Rivers als Topscorerin der Liga aus. Mit aktuell vier goldenen und einer silbernen MVP Medaille ist sie auch in diesem Ranking ganz oben zu finden.

Krystal Rivers: Als ich über die Unterschrift nachgedacht habe, gingen meine ersten Gedanken zu den Fans und Sponsoren, zu der großartigen Unterstützung, die wir genießen. Sogar in dieser Pandemie ohne Zuschauer in der SCHARRena haben wir die Unterstützung gespürt. Stuttgart fühlt sich für mich wie ein Zuhause an. All diese Dinge sind gerade im Hinblick auf die momentane Situation in der Welt sehr wichtig für mich

Die letzten Jahre hier in Stuttgart haben mir als Athlet so viel gebracht. Das ist hier auch in Zukunft ein sehr gutes Umfeld. Das Team, die Ziele die wir uns gesetzt und auch erreicht haben, ich bin mir sicher, da geht auch noch mehr. Wie ich sagte, ein Umfeld wo ich mich weiterentwickeln kann und in dem ich mich geborgen fühle, das war wichtig für mich. Wenn ich jetzt all diese Dinge zusammenführe und bedenke, dass Stuttgart mir all diese Dinge bieten kann, dann macht es nur Sinn zu bleiben. Ich bin ein Teil dieser Familie und dieses Clubs. Ich freue mich sehr darauf weiterzumachen!

Kim Renkema: Die Verlängerung mit Krystal Rivers ist natürlich überragend, zumal wir diese Vertragsverlängerung fast nicht mehr für möglich gehalten haben. Es ist ein gutes Signal für uns als Allianz MTV Stuttgart, dass wir eine Spielerin von solcher Qualität jetzt bald 4 Jahre in Stuttgart halten können. Krystal ist ein wichtiger Baustein mit ihrer Konstanz in unserem Team und spielt auch eine große Rolle in der Kaderplanung für die neue Saison. Ich freue mich auch für die Volleyball Bundesliga der Frauen, dass sie einen solchen Star in Deutschland in ihren Reihen hat und dass sich die Fans noch weiter an Krystal erfreuen können.

Aurel Irion: Wir sind sehr stolz, dass sich Krystal entschieden hat noch mindestens 1 Jahr in Stuttgart zu bleiben. Das ist besonders für uns als Allianz MTV Stuttgart aber auch für den Volleyballsport in Deutschland ein sehr positives Zeichen! Es zeigt, dass wir mit unserer Arbeit auf einem sehr guten Weg sind und das sich Krystal rundum sehr wohl in Stuttgart fühlt.