Vermieter muss Modernisierungsvorhaben schriftlich ankündigen  

0

Vermieter müssen eine Modernisierung mindestens drei Monate vor Beginn schriftlich ankündigen. In diesem Schreiben müssen sie die Mieter ausreichend über die geplanten Maßnahmen und ihre Auswirkungen informieren. Bei energiesparenden Modernisierungen genügt es, wenn die Mieter überschlägig abschätzen können, ob eine Einsparung eintritt. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 55/19) hin.

Die Vermieterin eines Mehrfamilienhauses wollte die vorhandenen Gasetagenheizungen durch eine moderne energiesparende Zentralheizung austauschen. Sie kündigte dies den Mietern frühzeitig schriftlich an und informierte in den Schreiben über die Details der geplanten Maßnahmen, den Zeitplan, die voraussichtlichen künftigen Nebenkosten und die anstehende Mieterhöhung. Den Schreiben fügte sie eine Berechnung der voraussichtlichen Energieeinsparung für das gesamte Gebäude bei. Die Mieterin einer Wohnung war mit der Modernisierung nicht einverstanden, worauf die Vermieterin vor Gericht zog. Vor dem Landgericht Bremen bekam die Mieterin zunächst Recht, da sich aus der Berechnung für das Gesamtgebäude nicht ausreichend ergebe, inwieweit bei den einzelnen Wohnungen eine Energieeinsparung eintritt. Der BGH sah dies jedoch als überzogen an und hob das Urteil auf.

Laut dem Urteil des BGH hatte die Vermieterin die geplante Modernisierung rechtzeitig angekündigt und über alle gesetzlich vorgeschriebenen Details informiert. Die vom Landgericht Bremen geforderte detaillierte Berechnung für jede einzelne Wohnung sei nicht notwendig. Vielmehr genüge es, wenn die Mieter aus der vorgelegten Berechnung unschwer herleiten können, dass auch für ihre Wohnung eine Energieeinsparung erreicht werde.


Kulinarische Alternative zum Blumenstrauß am Muttertag

0
Blumen(kohl)-Curry mit Süßkartoffeln, Bohnen und Grafschafter Goldsaft

Meckenheim.| Zum Muttertag am 9. Mai herrscht bei Floristen wieder Hochbetrieb. Denn der Blumenstrauß ist eines der beliebtesten Geschenke der Deutschen. 32 Prozent der Söhne und Töchter schenken ihrer Mama einen bunten Strauß zu ihrem Ehrentag.[1]  Doch muss es immer ein Blumenstrauß sein? Denn vor allem zum Muttertag ist ein einzigartiges Geschenk Trumpf. Die Grafschafter Krautfabrik hat sich für diesen Anlass etwas ganz Besonderes überlegt, denn wie jeder weiß: Liebe geht durch den Magen. Deswegen gibt es dieses Jahr das etwas andere Geschenk: einen Blumenstrauß auf dem Teller. Mit dem leckeren Blumen(kohl)-Curry mit orangenen Süßkartoffeln, grünen Bohnen und dem aromatischen Grafschafter Goldsaft kann auch in der Küche ein genauso bunter Strauß wie im Blumenladen gezaubert werden. Weitere Informationen auf www.grafschafter.de.

Gelbe Rosen stehen für Anerkennung, Dankbarkeit und Freude, Orchideen drücken Bewunderung und Klugheit aus und weiße Tulpen bedeuten ewige Liebe. Diese Blumen werden besonders gerne zum Muttertag verschenkt, aber die Grafschafter Krautfabrik hat eine kreative und noch dazu leckere Alternative: einen kulinarischen Blumenstrauß. Das leckere Blumen(kohl)-Curry, das mit viel Liebe in der Küche zubereitet wird, schmeckt nicht nur richtig lecker, sondern zeigt Wertschätzung für die eigene Mutter. Als Blumen dienen hier Blumenkohlröschen. Verschiedenes Gemüse wie Süßkartoffeln und Bohnen verleihen dem Ganzen eine bunte Farbe, wodurch der Teller wie ein farbenfroher Blumenstrauß erscheint. Den einzigartigen Geschmack bekommt das Blumen(kohl)-Curry durch eine gelbe Currypaste und die natürliche Süße des Grafschafter Goldsaftes, durch den die Zutaten leicht karamellisiert werden.

Grafschafter Goldsaft ist ein aus erntefrischen Zuckerrüben hergestellter, naturreiner Sirup – ganz ohne chemische Zusätze. Er ist von Natur aus gluten- und laktosefrei und dank seines unverwechselbaren Aromas ist er vielseitig einsetzbar − egal ob in Desserts, Gebäck oder der Bratensoße. Der Klassiker aus dem gelben Becher verleiht allen Speisen einen natürlich-süßen Akzent.

Rezept: Blumen(kohl)-Curry mit Süßkartoffeln, Bohnen und Goldsaft

Zutaten für 4 Personen.
Zubereitungszeit ca. 45 Minuten.
Pro Stück ca. 2140 kJ, 510 kcal.

Zutaten:
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 walnussgroßes Stück (ca. 20 cm) Ingwer
1 kleine rote Chilischote
1–2 Süßkartoffeln (ca. 400 g)
1 kleiner Blumenkohl (ca. 600 g)
2 EL Öl
2 EL + 1 EL Grafschafter Goldsaft
2 TL gelbe Currypaste (oder 1 EL Curry)
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
300 g grüne Bohnen
Salz
Pfeffer
1–2 EL Limettensaft
4–5 Stiele Koriander
Limettenspalte zum Garnieren

Zubereitung:
Schalotten und Knoblauch schälen. Schalotten fein würfeln, Knoblauch hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Chilischote der Länge nach mit einem Messer aufschneiden, entkernen und waschen. Chili in Ringe schneiden. Süßkartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Blumenkohl waschen und in kleinen Röschen vom Strunk schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Chili darin ca. 3 Minuten andünsten. Currypaste zufügen und darin kurz anschwitzen. Dann den Grafschafter Goldsaft zufügen und 1–2 Minuten karamellisieren lassen. Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen und aufkochen.

Süßkartoffeln und Blumenkohl zum Curry geben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen. Inzwischen grüne Bohnen putzen, waschen, eventuell halbieren und ca. 8 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Bohnen abgießen.

Koriander waschen, trocken schütteln und von den Stielen zupfen. Bohnen zum Curry geben und darin ca. 2 Minuten erhitzen. Curry mit Salz, Pfeffer, 1 EL Grafschafter Goldsaft und Limettensaft abschmecken. Blumenkohl-Curry in Schalen anrichten. Mit Koriander bestreuen und garnieren. Nach Belieben mit Limettenspalte garnieren. Dazu schmeckt Reis.

Weitere Informationen zu Grafschafter gibt es unter www.grafschafter.de/rezepte.


Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt Stuttgart fortgeschrieben

0

Stuttgart.| Nach dem Anhörungsverfahren hat der Gemeinderat am 25. Februar die aktualisierte Fassung des städtischen Nahverkehrsplans (NVP) beschlossen. Im NVP ist dargestellt, wie der öffentliche Nahverkehr in den kommenden fünf Jahren und darüber hinaus ausgebaut werden soll. Er enthält konkrete Vorgaben für die Umsetzung von Maßnahmen.

Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) gibt vor, dass der öffentliche Nahverkehr bis zum 1. Januar 2022 barrierefrei sein soll. Während die Stadtbahn diese Vorgaben mit ihren Hochbahnsteigen bereits fast zu 100 Prozent erfüllt, sind viele Bushaltestellen bislang noch nicht barrierefrei ausgebaut. Auch wenn das Tiefbauamt seit vielen Jahren intensiv daran arbeitet, die Haltestellen barrierefrei auszustatten, wird es nicht gelingen, alle Haltestellen bis 2022 umzurüsten. Die entsprechenden Ausnahmen sind nun – wie vom Gesetzgeber gefordert – im fortgeschriebenen Nahverkehrsplan dokumentiert.

Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) hatte im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart Ende 2019 damit begonnen, den bisherigen Nahverkehrsplan aus dem Jahr 2016 zu überarbeiten. Wesentliche Teile dieser Fassung sind unverändert gültig, so dass es sich formal um eine Teilfortschreibung handelt.

Das Beteiligungsverfahren wurde gut genutzt: Knapp 40 Gremien, Verwaltungsstellen, Unternehmen und Institutionen hatten sich zum Änderungsentwurf des Nahverkehrsplans geäußert und rund 300 Einzelanregungen gegeben. Besonders intensiv diskutierten auch die Gemeinde- und Bezirksbeiräte über den fortzuschreibenden Nahverkehrsplan. Rund 60 Anregungen haben in die finale Fassung des Nahverkehrsplans Eingang gefunden.

Einige Vorschläge gingen über die Laufzeit des NVPs hinaus und werden daher bei einer Fortschreibung des Nahverkehrsentwicklungsplans (NVEP) wieder aufgegriffen werden. Die Überarbeitung des NVEP, der auch längerfristige Entwicklungsperspektiven im Nahverkehr aufzeigt, steht voraussichtlich schon ab dem Jahr 2022 an. Hierbei ist auch eine Bürgerbeteiligung vorgesehen.

Im nun beschlossenen NVP sind neben den Maßnahmen zum barrierefreien ÖPNV- Ausbau die wichtigsten Maßnahmen im städtischen Nahverkehr enthalten, deren Umsetzung weitgehend schon im bisherigen NVEP empfohlen wird. Dazu zählen die Erneuerung der Gleis- und Infrastrukturanlagen der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), Stadtbahn- und Bus-Ausbauprojekte sowie Maßnahmen zur Steigerung der Transportkapazität und zur Verbesserung der Pünktlichkeit (z.B. der Bau von Busspuren oder die Einrichtung von Ampelvorrangschaltungen für Stadtbahnen und Busse). Der NVP 2021 gibt darüber hinaus den Startschuss für die Überführung von SSB Flex vom Probe- in einen Regelbetrieb.

Die Maßnahmen betreffen überwiegend die SSB, die die Verkehre im Rahmen einer Direktvergabe der Stadt Stuttgart erbringt. Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, dass sich die im Nahverkehrsplan verankerten Projekte innerhalb der nächsten fünf Jahre realisieren lassen oder zumindest begonnen werden können. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sieht den jetzt vom Gemeinderat der Stadt Stuttgart verabschiedeten Nahverkehrsplan als wichtiges Instrument für die Stärkung nachhaltiger und umweltfreundlicher Mobilitätsangebote in Stuttgart. Ein sukzessive modernisierter und weiter ausgebauter städtischer Nahverkehr stellt hierbei einen unverzichtbaren Baustein dar.


Corona: Erneut Virusmutationen in Kitas und Schulen nachgewiesen

0
Stadt schließt vorsorglich weitere Kitas

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt hat erneut vorsorglich Kitas schließen müssen, wie die Verwaltung am Sonntag, 28. Februar, mitteilte. So wurden in zwei weiteren Kitas bei Erzieherinnen Infektionen mit SARS-CoV-2 festgestellt, bei denen der dringende Verdacht auf das Vorliegen der britischen Virusvariante B.1.1.7 besteht. Diese gilt als infektiöser als der sogenannte SARS-CoV-2-Wildtyp.

Damit sind seit der ersten Februarwoche inzwischen insgesamt sechs Kindertageseinrichtungen von Fällen mit einer besorgniserregenden Virusvariante (VOC) betroffen. Das Gesundheitsamt hat die Einrichtungen gemäß den Vorgaben des Sozialministeriums geschlossen. Für das Personal, Kinder und wie auch die jeweiligen Haushaltsangehörigen der direkt betroffenen Gruppen gilt nun eine zweiwöchige Quarantäne. Derzeit werden erweiterte Testungen durchgeführt. Die Quarantäne ist nicht verkürzbar.

In einer der betroffenen Kitas kam es zu insgesamt 13 Folgefällen, in einer weiteren wurden bereits 9 Folgefälle erfasst. Dies bestätigt die erhöhte Übertragbarkeit der Virusvariante B 1.1.7.

In drei Schulen konnte ebenfalls eine Virus-Variante bei jeweils einer Schülerin bzw. einem Schüler nachgewiesen werden. In zwei Fällen ergaben sich bei den Ermittlungen des Gesundheitsamts aufgrund des Unterrichtssettings unter strengen Hygienevorgaben (Abstände eingehalten und mindestens medizinische Masken getragen) keine engen Kontaktpersonen im schulischen Umfeld. Dennoch wurde ein Testangebot gemacht. Im ersten bereits abgeschlossenen Fall zeigten sich keine Folgefälle. In einer weiteren Schule wird durch das Gesundheitsamt eine Testaktion vor Ort organisiert. Der Präsenzunterricht ist für die betroffene Klasse zunächst ausgesetzt.

In Stuttgart haben sich 294 Personen in den letzten sieben Tagen infiziert. Damit verzeichnet das Gesundheitsamt im zeitlichen Verlauf einen Anstieg auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz, sie liegt derzeit bei 46,2.


Erster Sieg für das Mercedes-EQ Formel E Team

0
Nyck de Vries gewinnt bei der Nachtpremiere in Diriyah seinen ersten E-Prix, Stoffel Vandoorne wird Achter
  • Nyck startete zum ersten Mal in seiner Formel-E-Karriere von der Pole Position und wurde damit im 70. Rennen der 21. Pole-Setter in der Geschichte der Serie
  • Schon vor dem Rennen fuhr Nyck ein perfektes Event mit Bestzeiten in allen Sessions vom ersten und zweiten Freien Training über seine Qualifying-Gruppe bis hin zur Super-Pole.
  • Stoffel startete als WM-Zweiter des Vorjahres in der ersten Qualifying-Gruppe bei den schlechtesten Streckenverhältnissen und qualifizierte sich auf P15. Im Rennen verbesserte er sich um sieben Positionen bis auf den achten Rang, mit dem er seine ersten Punkte in dieser Saison sammeln konnte.
  • In 1:09.583 Minuten fuhr Stoffel nach 30 von 32 Runden die schnellste Runde des Rennens, da er die Rundenzeit unter Einsatz des Fanboosts erzielte, erhielt er dafür keinen Punkt
  • Das Mercedes-EQ Formel E Team (33 Punkte) führt die Teamwertung nach dem ersten Saisonlauf vor Venturi Racing (18 Punkte) an
  • Der zweite Saisonlauf der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft findet bereits am Samstag auf der gleichen Strecke unter dem Flutlicht von Diriyah statt.

Ian James, Teamchef: „Nyck hat hier ab dem ersten Freien Training eine bärenstarke Leistung vollbracht. Wir konnten sein Potenzial bereits im Laufe der vergangenen Saison erkennen und es ist klasse, dass er dies nun mit seinem ersten Sieg in der Formel E umsetzen konnte. Ich finde es fantastisch, dass er hier unter Beweis stellen konnte, was er draufhat. Das war eine großartige Leistung von Nyck.

Stoffel ist ebenfalls ein sehr starkes Rennen gefahren. Er sah sich der Herausforderung gegenüber, in der ersten Qualifying-Gruppe antreten zu müssen. Dabei haben wir uns dazu entschieden, keine Risiken einzugehen und ihn sofort auf die Strecke rauszuschicken. Das brachte ihm einen noch größeren Nachteil ein.

Aber schlussendlich hat Stoffel mit der zweitbesten Zeit in seiner Gruppe eine gute Performance gezeigt. Im Rennen konnte er unsere Strategie sehr gut umsetzen. Morgen erhalten wir eine weitere Gelegenheit, um anzugreifen. Warten wir ab, was dann drin ist.

In den Abstand zu unseren Konkurrenten dürfen wir nach dem ersten Saisonrennen nichts hineininterpretieren. Wir sind uns bewusst, wie stark die Konkurrenz ist und wie verschieden Performance und Rennverlauf sein können. Insgesamt ein guter Start, aber morgen stehen wir vor einem neuen Rennen.“

Nyck de Vries: „Mein erster Sieg in der Formel E ist ein fantastisches Ergebnis und ein perfekter Start in unsere zweite Saison. Ich weiß nicht warum, aber ich war trotz der Freude über den Sieg nach dem Rennen ganz entspannt. Es war bislang ein großartiges Wochenende für mich, bei dem ich in jeder Session die Bestzeit gefahren bin und am Ende den E-Prix gewonnen habe. Das ist natürlich ein sehr schönes Gefühl, aber es war kein einfaches Rennen. Es gab so viele Safety-Car-Phasen und es war schwierig, stets das richtige Energiemanagement zu wählen. Dabei war viel Kommunikation mit dem Team nötig, aber es ist klasse, dass ich am Ende den Sieg nach Hause fahren konnte. Vielen Dank an das gesamte Team. Ich weiß, das klingt wie ein Klischee, aber jeder in unserer Mannschaft hat über den Winter sehr hart gearbeitet, damit wir heute hier stehen können. Deshalb noch einmal ein riesiges Dankeschön an die gesamte Truppe für die unermüdliche Arbeit. Ihr habt diesen Sieg verdient.“

Stoffel Vandoorne: „Heute war ein großartiger Start in die Saison für unser gesamtes Team. Allen voran natürlich für Nyck, der seinen ersten Sieg eingefahren hat, aber auch mit Blick auf die Anzahl an Punkten, die wir als Team gesammelt haben. Das war ein fantastischer Auftakt. Wenn man bedenkt, dass ich in der ersten Qualifying-Gruppe an den Start gegangen bin, ist es aus meiner Sicht ganz ordentlich gelaufen. Ich habe mich auf P15 qualifiziert, obwohl die Streckenbedingungen nicht besonders vorteilhaft waren. Aber damit muss man leben, wenn man in der ersten Gruppe startet. Alles in allem war es ein gutes Rennen mit einer schönen Aufholjagd. Die Pace des Autos war gut und ich konnte mich bis auf P8 verbessern, obwohl das Überholen auf dieser Strecke sehr schwierig ist. Zusammen mit der schnellsten Rennrunde brachte mir das die ersten Punkte in diesem Jahr. Morgen erhalten wir im zweiten Rennen die nächste Chance.“


Bergfest am Stuttgarter Hauptbahnhof

0
Betonage der 14. Kelchstütze mit OB Dr. Nopper und Architekt Ingenhoven

Stuttgart.| Besonderer Anlass mit besonderen Gästen: Die Deutsche Bahn hat heute erfolgreich die 14. Kelchstütze für den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof betoniert. Damit steht die Hälfte der insgesamt 28 einzigartig geformten Betonkunstwerke, die das Dach der neuen Bahnsteighalle bilden. Gemeinsam mit Olaf Drescher, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH, haben der neue Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und der Architekt des Bahnhofs, Christoph Ingenhoven, die Arbeiten mitverfolgt.

„Mit der Fertigstellung der ersten Hälfte der markanten Kelchstützen nimmt der künftige Stuttgarter Hauptbahnhof immer deutlichere Konturen an. Architekt Ingenhoven hat seinerzeit ein architektonisches Glanzlicht entwickelt, das für die Weiterentwicklung Stuttgarts von großer Bedeutung ist. Als Stadt freuen wir uns über den Baufortschritt, denn die städtebauliche Chance von Stuttgart 21 rückt damit in zeitlich immer größere Nähe. Das Rosenstein-Quartier ist der wichtigste Baustein für die Stadt- und Wohnungsentwicklung Stuttgarts in den nächsten Jahren“, sagte Dr. Frank Nopper.

„Der Bau der Kelchstützen ist für uns Ingenieure kein Alltagsgeschäft, sondern eine echte Herausforderung. Wir schaffen mit Stuttgart 21 nicht nur ein Architektur-Mekka. Wir machen den gesamten Stuttgarter Bahnknoten fit für die Zukunft. Viele Millionen Pendler und Reisende werden von neuen, schnelleren und komfortableren Verbindungen profitieren“, sagte Olaf Drescher.

„Das Herz der Stadt Stuttgart wird in fünf Jahren der künftige Bahnhof mit den umgebenden Plätzen sein. Der neue Stuttgarter Bahnhof wird die Gewichte in der Stadt verändern, es entsteht eine neue Mitte, die die gesamte Umgebung nachhaltig zum Besseren verändern wird. Neue Verbindungen, neue Möglichkeiten, nichts wird bleiben, wie es ist. Der Bahnhof setzt hier den Maßstab, an dem sich die Qualität seiner zukünftigen Umgebung messen lassen muss“, sagte Christoph Ingenhoven.

100 Betonmischer-Ladungen mit Spezialbeton
Die Betonage startete heute bereits um 6 Uhr. Für die 14. Kelchstütze werden insgesamt rund 100 Betonmischer-Ladungen mit circa 700 Kubikmeter Spezialbeton benötigt. Die Arbeiten an der 15. Kelchstütze laufen bereits, dort ist die Betonage noch in diesem Frühjahr geplant.

Einzigartige Dachkonstruktion
Die beeindruckende Betonschalenkonstruktion mit ihren charakteristischen Lichtaugen wurde in dieser Form noch nie gebaut. Für Ingenieure und Arbeiter stellt der Bau der Kelchstützen eine große technische Herausforderung dar. Im gesamten Kelch befinden sich 350 Tonnen Bewehrungsstahl, die sich auf 22.000 einzeln vermessene Stahlstreben verteilen. Der jeweils vorab hergestellte, sechs Meter hohe Kelchfuß besteht aus 35 Kubikmeter Beton, der darauf befindliche, noch einmal bis zu sechs Meter hohe obere Abschnitt ist in 700 Kubikmeter Beton gegossen. Der Durchmesser beträgt im oberen Bereich rund 32 Meter, der Durchmesser der Öffnung für das Lichtauge 16 Meter. Die sogenannte Hutze für die Einfassung der markanten Lichtaugen wird planmäßig etwas später betoniert.

Der Bau des künftigen Bahnhofs nahm im Jahr 1997 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs seinen Anfang. Das 32-köpfige Preisgericht wählte damals aus 126 eingereichten Vorschlägen einstimmig den Entwurf des Büros Ingenhoven aus.


Wichtige Punkte für Porsche beim Start in die Formel-E-Saison

0
Rennbericht: Diriyah E-Prix, 1. Lauf zur ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft

Stuttgart.| Das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team ist gut in die neue Saison der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft gestartet. Auf dem anspruchsvollen Stadtkurs im saudi-arabischen Diriyah kam Pascal Wehrlein (GER) am Freitag in seinem ersten Rennen mit dem Porsche 99X Electric als Fünfter ins Ziel und sicherte Porsche damit wichtige Meisterschaftspunkte. Sein Teamkollege André Lotterer (GER) belegte im ersten Nachtrennen in der Geschichte der innovativen Elektro-Rennserie Platz 16.

Das Rennen
Nach einer starken Vorstellung und der zweitschnellsten Zeit im Super-Pole-Qualifying nahm Pascal Wehrlein das Rennen auf der 2,495 Kilometer langen Strecke nahe der Hauptstadt Riad aus der ersten Startreihe in Angriff. Im Porsche 99X Electric mit der Startnummer 99 kam er gut weg und machte sich auf die Verfolgung des Spitzenreiters. Auf dem engen und kurvenreichen Stadtkurs konnte er den Druck auf den Führenden im weiteren Rennverlauf allerdings nicht aufrechterhalten. Nach der Hälfte der Distanz (45 Minuten plus eine Runde) fiel er, als sich seine Verfolger über den „Attack Mode“ zusätzliche Leistung sicherten, auf den fünften Platz zurück. Zwei Safety-Car-Phasen in der Schlussphase verhinderten seinen Angriff auf die Spitze.

Nicht ganz so gut lief es für seinen Teamkollegen André Lotterer. Der Routinier startete das Rennen als Siebter des Qualifyings. Wegen eines Reifenschadens musste er mit seinem Porsche 99X Electric mit der Startnummer 36 in der Schlussphase an die Box und fiel dadurch zurück.

Stimmen zum Diriyah E-Prix, 1. Lauf

Amiel Lindesay, Einsatzleiter Formel E: „Erstmal sind wir alle froh, dass wir endlich wieder ein Rennen fahren konnten. Für uns hat es gut begonnen. Pascal konnte das Tempo der Spitze mitgehen und dabei auch noch Energie sparen. Bei unserem Attack Mode stimmten dann allerdings die Einstellungen nicht, was uns etwas zurückwarf. Wir müssen noch analysieren, was da genau los war. Pascal ist das Rennen sicher zu Ende gefahren, während André zum Radwechsel an die Box musste. Wir schauen jetzt nach vorne und greifen morgen wieder an.“

Pascal Wehrlein, Porsche-Werksfahrer (#99): „Alles in allem war das ein gutes erstes Saisonrennen. Doch wenn du aus der ersten Reihe startest, denkst du natürlich, dass du das Rennen gewinnen kannst. Ich bin deshalb auch nicht ganz zufrieden, da wäre sicherlich ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Ich hatte einen guten Start und anfangs auch einen guten Speed, doch das änderte sich beim ersten Attack Mode. Die Gründe kennen wir noch nicht. Da müssen wir jetzt auf die Daten schauen und überlegen, was wir am Samstag bessermachen können.“

André Lotterer, Porsche-Werksfahrer (#36): „So hatte ich mir mein erstes Rennen der neuen Saison nicht vorgestellt. Der Porsche 99X Electric fühlte sich wie schon im Training und Qualifying gut an, aber bei der Performance müssen wir noch zulegen. Dazu bin ich dann wohl auch noch über ein Teil gefahren, das auf der Strecke lag, so dass ich mit einem defekten Reifen an die Box musste. Auch wenn ich heute keine Punkte geholt habe, bin ich für das Rennen am Samstag trotzdem zuversichtlich.“

So geht’s weiter
Das zweite Rennen des Saisonauftakts in Diriyah findet am Samstag, 27. Februar, statt. Der Start ist um 20.03 Uhr Ortszeit (18.03 Uhr MEZ). Auf Sat.1 wird es live übertragen. Als Livestream ist es auf ran.de zu sehen.

Porsche in der Formel E
Mit dem Porsche 99X Electric bestreitet das TAG Heuer Porsche Formel-E-Team 2021 seine zweite Saison in der Formel E. Für das erfolgreiche Renndebüt im November 2019 sorgte André Lotterer, als er nach einer akribischen Vorbereitung beim Saisonauftaktrennen in Diriyah den zweiten Platz belegte. Ein Einstand nach Maß und ein Beleg dafür, dass Porsche mit dem Porsche 99X Electric auf Anhieb ein konkurrenzfähiges Fahrzeug am Start hatte. Das wurde durch die erste Pole-Position in Mexiko-Stadt sowie einen weiteren zweiten Platz beim Heimrennen in Berlin eindrucksvoll unterstrichen. Die Formel E ist die erste vollelektrische Rennserien der Welt und bringt als Beschleuniger für innovative und nachhaltige Mobilitätstechnologien seit 2014 spannenden Motorsport zu den Menschen in den Metropolen. In dieser Saison, in der erstmals ein Fahrer- und Team-Weltmeister gekürt wird, sind mehr Automobilhersteller am Start als in jeder anderen Rennserie. Entsprechend interessant und hart umkämpft sind die Rennen.


Corona: Stadt schließt vorsorglich drei Kitas

0
Infektion mit mutierten Viren nachgewiesen

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt hat drei Kitas vorübergehend geschlossen. Grund dafür sind mehrere Corona-Infektionen bei Kindern bzw. Erzieherinnen. In drei Kitas wurde die so genannte britische Virusvariante nachgewiesen. In einer Einrichtung sind zwei Kinder betroffen, in den anderen jeweils eine Erzieherin.

Das Gesundheitsamt hat die Einrichtungen gemäß den Vorgaben des Sozialministeriums geschlossen. Für die jeweiligen Gruppenmitglieder und die Haushaltsangehörigen gilt nun eine zweiwöchige Quarantäne.

Alle Betroffenen haben die Möglichkeit zur erneuten Testung. Die Quarantäne ist gemäß den Vorgaben des Sozialministeriums in diesen Fällen allerdings nicht verkürzbar.
Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit, wie viele Folgefälle es gibt. Alle Proben werden auch auf Virusmutationen untersucht und ausgewertet.

In Stuttgart gelten aktuell 481 Personen als infektiös. Bei 63 von ihnen ist die Ansteckungen mit einer mutierten Virusvariante nachgewiesen, in den meisten Fällen handelt sich um die britische Variante. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in den letzten Tagen in Stuttgart wieder angestiegen, sie liegt derzeit bei 45,6.


Bauvorhaben Leuze: Rechtsstreit endet gütlich

0

Stuttgart.| Der Rechtsstreit zum Bauvorhaben Leuze kann gütlich beigelegt werden. Darauf haben sich die Landeshauptstadt Stuttgart und WOLFF & MÜLLER verständigt. Sie folgen damit einem Vorschlag des Landgerichts Stuttgart vom September 2020. Damit verzichten beide Parteien auf ihre wechselseitigen Ansprüche. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 25. Februar, in nicht öffentlicher Sitzung diesem Vorgehen zugestimmt.

Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister, erklärte: „Wir schließen ein schwieriges Kapitel dieses Bauprojekts, das für alle Beteiligten belastend war. Wir richten den Blick nach vorn und setzen auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Bauunternehmen, das sich selbstverständlich auch auf künftige Ausschreibungen bewerben kann.“

Durch die Komplexität des Rechtsstreits kam es erst im Herbst 2020 zu einer mündlichen Verhandlung. Bürgermeister Thürnau: „Wir haben die Chancen und Risiken eines fortgesetzten Rechtsstreits präzise bewertet. Klar ist, dass sich die Auseinandersetzung über Jahre hinziehen würde. Unklar ist, mit welchen finanziellen Belastungen ein Urteilsspruch für die Stadt verbunden wäre. Deswegen haben wir dem Gemeinderat den Vorschlag einer gütlichen Einigung unterbreitet. Ich bin zufrieden, dass der Rat mehrheitlich dieser Argumentation folgt.“

Dr. Albert Dürr, Geschäftsführender Gesellschafter der WOLFF & MÜLLER Gruppe erklärte: „Es ist gut, dass der Streit einvernehmlich beigelegt werden konnte, das hat alle Seiten gleichermaßen schon viel zu lange belastet. Auch wir schauen lieber nach vorne und freuen uns auf partnerschaftliche Zusammenarbeit in neuen Projekten.“

Die Auseinandersetzung bezog sich auf die Verbindung der Bundesstraßen B10 und B14 am Leuze. In direkter Nachbarschaft wurde von einer Arbeitsgemeinschaft, der WOLFF & MÜLLER ebenfalls angehört, der Rosensteintunnel gebaut, der im September in Betrieb gehen wird. Durch den Bau der Tunnel wird Bad Cannstatt und die Bezirke Nord und Ost erheblich vom Autoverkehr entlastet. Das Projekt hat außerdem eine neue Stadtbahnhaltestelle Wilhelma, mehr Radstreifen im Bereich Pragstraße und neue Fußgängerverbindungen ermöglicht. Die Stadt investiert insgesamt über 400 Millionen Euro in das Gesamtprojekt.


Hakan Kutlu und Yannick Thermann verlängern bis 2022

0

Freiberg a. N.| Hakan Kutlu: Ich freu mich sehr über die Vertragsverlängerung, bin stolz weiterhin ein Teil dieser Mannschaft sein zu können und hoffe das wir bald wieder auf dem Platz stehen, um dort weiter zu machen wo wir aufgehört hatten. Kann es kaum abwarten wieder auf dem Platz zu stehen.

Danke auch an Christian Werner und Marco Grüttner, für die vertrauensvollen 
Gespräche.
Marco Grüttner, Sportlicher Leiter SGV: Ich freue mich, dass Hakan seinen auslaufenden Vertrag in Freiberg verlängert hat und weiter ein Teil dieser Mannschaft bleibt. Am meisten freut mich aber, dass er nach seiner Kreuzbandverletzung wieder vollständig genesen ist und uns, hoffentlich bald, wieder auf dem Platz mit seinen Fähigkeiten helfen wird.

Laki Sbonias, Cheftrainer SGV: Als klar war, dass Hakan im ersten Saisonspiel einen Kreuzbandriss erlitten hatte und lange ausfallen wird, war das ein Schock für mich. Umso mehr freuen mich die aktuell positiven Nachrichten um seine Person. Seine Vertragsverlängerung und die guten Fortschritte in der Reha hat er sich hart verdient. Ich freue mich, Hakan bald wieder auf dem Platz zu sehen und empfinde ihn fast wie einen Neuzugang für uns!

Yannick Thermann: Ich danke den Verantwortlichen für ihr Vertrauen, das sie mir vor dieser Saison entgegengebracht haben. Ich denke, dass ich dieses Vertrauen bis jetzt zurückgegeben habe und es eine „runde Sache“ für beide Seiten war und ist.
Deswegen freue ich mich auch in der nächsten Saison für den SGV auf dem Feld zu stehen.
Jetzt hoffe ich, dass wir demnächst den Rest der Saison erfolgreich abschließen und dann in der Regionalliga angreifen können!

Marco Grüttner, Sportlicher Leiter SGV: Ich freue mich sehr, dass sich Yannick dafür entschieden hat, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim SGV zu verlängern. Yannick ist nicht nur aufgrund seiner 8 Saisontore ein wichtiger Baustein in unserer Mannschaft, sondern auch wegen seiner Persönlichkeit und seiner ruhigen und sicheren Spielweise, ein ganz wichtiger Faktor.

Laki Sbonias, Cheftrainer SGV: Yannick war in der bisherigen Saison ein absoluter Pfeiler für unser Spiel und unser Team! Man merkt, dass er wieder den Spaß am Fußball gefunden hat und er dokumentiert das, mit sehr guten Leistungen. Deshalb bin ich glücklich, dass er sich dazu entschieden hat den Weg mit uns weiterzugehen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.