Stuttgart Reds wollen zurück in die Erfolgsspur

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Stuttgart.| Nachdem die Bundesliga-Baseballer des TV Cannstatt am vergangenen Wochenende gegen Meisterschaftsfavorit Heidenheim Heideköpfe zwei doch sehr deutliche Niederlagen einstecken mussten, wollen sie am kommenden Sonntag gegen die Mannheim Tornados wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Unter der Woche wurden die beiden Spiele analysiert und aufgearbeitet um gezielt an der Abstellung der Fehler zu arbeiten. So kann man jetzt wieder nach vorne blicken und die weitere Saison in Angriff nehmen.

Dabei stehen die Reds in der Tabelle weiterhin mit drei Siegen mehr auf dem Konto als die Verfolger aus Haar, Mainz und Mannheim auf dem dritten Tabellenplatz und können diese Position mit zwei Siegen gegen den Rekordmeister aus der Kurpfalz weiter zementieren. Ein Sieg sollte aber mindestens herausspringen, dann wären die Reds weiter voll im Soll und auf Playoff-Kurs. Im TVC Ballpark kommt es zudem auch zu einem Wiedersehen mit zwei alten Bekannten: die Tornados haben sich vor der Saison mit den beiden ehemaligen Reds Thomas de Wolf und Andrija Tomic verstärkt.

Blickt man zurück auf die vergangenen Jahre, gab es zwischen beiden Teams reihenweise hart umkämpfte Spiele. Leider sind Corona-bedingt auch weiterhin keine Zuschauer*innen im Stadion erlaubt, weshalb beide Spiele auch dieses Wochenende trotz bester Wettervorhersage wieder ohne Fans vor Ort stattfinden müssen. Damit die Fans trotzdem kein Play verpassen ist Reds TV unter der Regie von CEO Jara Drobny und mit Kommentator Ken „the Voice“ Hudson vor Ort und streamt beide Spiele auf SportDeutschland.tv.

Play-Ball für Spiel 1 ist um 13.00 Uhr angesetzt, Spiel 2 startet im Anschluss gegen 16.30 Uhr.


Bietigheim will seine Serie gegen Emsdetten fortsetzen

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von Bernhard Gaus

Drei Wochen nach der letzten Partie wollen die Handballer der SG BBM Bietigheim an ihre kleine Erfolgsserie unter Interimstrainer Brian Ankersen anknüpfen. Am Freitag (19:30 Uhr) kommt der TV Emsdetten in die Halle am Viadukt. Die Partie des 30. Spieltages wird ohne Zuschauer ausgetragen und kann im Livestream unter www.sportdeutschland.tv verfolgt werden.

19 spielfreie Tage sind eine ungewohnt lange Pause in der aufgrund der zahlreichen Spielverlegungen unter heftigem Terminstress stehenden 2. Liga. Bis zum Saisonfinale am 26. Juni müssen die Schwaben innerhalb von sechs Wochen noch zehn Ligaspiele absolvieren. Doch nicht nur die Corona-bedingte Absage des Spiels in Hamm sorgte für eine Verlängerung der Regenerationsphase, mit der niemand gerechnet hatte. Zuletzt war der Spielbetrieb auch aufgrund der Länderspielpause unterbrochen. Die Bietigheimer Handballer hoffen, ihre Serie von drei Siegen in Folge am Freitag gegen den Tabellenvorletzten ausbauen zu können. Vor drei Wochen feierte die SG BBM an gleicher Stelle einen ungefährdeten 31:25-Heimerfolg über den TuS Fürstenfeldbruck.

Von Hundert auf Null hieß es auch für die Münsterländer, die ihre letzte Partie sogar Anfang April bestritten und bei Aufsteiger Dessau-Roßlau knapp mit 34:36 Toren den Kürzeren gezogen hatten. Wenig später musste das komplette Team aufgrund eines positiven Corona-Testergebnisses in eine 14-tägige Quarantäne. Inzwischen sind wieder alle Spieler im Emsdettener Kader ins Training eingestiegen. Da das erste Spiel nach der Zwangspause beim HC Elbflorenz – ebenfalls Corona-bedingt – ausgefallen war, bleibt der Mannschaft von Trainer Peter Portengen genügend Zeit, sich vor der Partie in Bietigheim wieder in Form zu bringen.

Der 55-jährige Niederländer ist Nachfolger von Aaron Ziercke, der Anfang Januar seinen Cheftrainerposten räumen musste. Als die Verantwortlichen im nördlichen Münsterland die Reißleine zogen, lag der TV Emsdetten mit 5:23 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Bilanz unter Portengen ist mit 11:9 Zählern positiv. Dennoch steht der Tabellenvorletzte unverändert unter Zugzwang. Wenn man die Klasse halten will, muss das Team mit der schlechtesten Auswärtsbilanz der Liga auch in Bietigheim den Erfolg suchen. Nur bei Aufsteiger Fürstenfeldbruck ist in dieser Saison bisher ein Sieg gelungen. Auch SG BBM-Coach Ankersen sieht die Westfalen im Vergleich zum ersten Saisondrittel defensiv und spielerisch verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat die Rückraumachse der „Dettener“ um deren 23-jährigen Torjäger Sven Weßeling (137/26), Marcel Schliedermann auf Rückraum Mitte und Johannes Wasielewski im rechten Rückraum. Mit dem Niederländer Robin Jansen hat sich Emsdetten in der Winterpause zudem im Rückraum breiter aufgestellt.

Corona war auch das bestimmende Thema in Hinspiel zwischen Emsdetten und Bietigheim. Die Schwaben mussten ohne Dominik Claus und Christian Schäfer antreten, weiteren Akteuren fehlte kurz nach beendeter Quarantäne oder überstandener Erkrankung in Emsdetten schlichtweg die Form. Dies relativiert die Bietigheimer 23:28-Niederlage in der Emshalle zwar, wurmte die Schwaben aber dennoch gewaltig. Der Wille ist da, die Leistung von Anfang Dezember wieder ins rechte Licht zu rücken. Den Eindruck hat zumindest Brian Ankersen in den zurückliegenden Trainingstagen gewonnen, die sein Team hochmotiviert absolvierte. Der 32-jährige Däne versteht es durchaus schon, subtile Signale an sein Team zu senden. So standen im letzten Spiel etwas überraschend Max Öhler oder Torsteher Nick Lehmann in der Anfangsaufstellung, was Ankersen auch mit starken Trainingsleistungen begründete. Sicherer als die Bietigheimer Startaufstellung ist indes, dass ein Erfolg gegen den mit dem Rücken zur Wand stehenden Tabellenvorletzten auch diesmal nur über eine stabile Abwehrleistung führen wird. Und die haben die Bietigheimer Handballer in den letzten Spielen stets auf die Platte gebracht.


SVL: Relegationsspiel gegen Duisburg

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Die SVL-Wasserballer treten am Samstag bei ihrem ersten Bundesliga-Relegationsspiel auswärts gegen der Duisburger SV 98 an. Für den 15. Mai ist das zweite Spiel angesetzt. Der SV Ludwigsburg will und sollte beide Spiele gegen das Team aus der Gruppe B gewinnen – dann ist die Tür offen für die zwei Turniere, bei denen Ende Mai und Anfang Juni die Plätze fünf bis acht ausgespielt werden.

Zwei Siege gegen den Duisburger SV 98 sind machbar, sagt der SVL-Teammanager Adrian Jakovcev. Der SVL spielt seine dritte Saison in der stärkeren Gruppe A, der Gegner in der weniger starken Gruppe B. Dennoch werde der SV Lud wigsburg das Spiel gegen den Traditionsverein keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, so Jakovcev. In den Vorbereitungsturnieren zum Ligastart hatte der SVL mit dem SV Krefeld ein Gruppe B Teams recht klar geschlagen. Dieselben Krefelder, die ihr Vorrundenturnier wiederum souverän vor dem Gastgeber am Wochenende aus dem Ruhrgebiet abschlossen.

Das erste Relegationsspiel wird an diesem Samstag in Duisburg um 16 Uhr ausgetragen, das zweite dann am 15. Mai – vermutlich im Inselbad in Stuttgart oder in Ludwigsburg, falls das Hohenecker Freibad dann schon geöffnet ist, was eher nicht der Fall sein dürfte, leider. Das Campusbad in Ludwigsburg ist laut Reglement des DSV zu klein für Bundesligaspiele. Sollte es nach den ersten beiden Spielen pari stehen, was Ludwigsburg am liebsten vermeiden will, dann findet ein drittes, entscheidendes Spiel am 16. Mai statt.

Eigentlich hatte sich der SVL ausgerechnet, wenn alles super laufen würde, schlussendlich in dem Turnier dabei zu sein, in dem es um die Plätze eins bis vier geht. Doch das Vorrundenturnier in Berlin lief bekanntermaßen nicht wie geplant. Nun klagt der SVL gegen den Beschluss, muss aber damit leben, dass die Entscheide erst in ein paar Monaten fällen. Also wird weitergespielt, jetzt erstmal in Duisburg.

Sollte sich diesmal die Gruppe A Teams erwarteter maßen durchsetzen, dann trifft der SVL bei zwei Siegen gegen Duisburg in den zwei nachfolgenden Turnieren auf den SSV Esslingen – und auf Neukölln, sowie die White Sharks Hannover. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber das erklärte Ziel des SV Ludwigsburg. Würde dieses Turnier und ein weiters gewonnen, dann wäre der SVL Fünfter in der Liga.

Adrian Jakovcev sagt, das höchste Ziel sei es mit Blick auf Corona allerdings, „dass alle Spieler gesund bleiben“. Die Mannschaft werde top vorbereitet nach Duisburg fahren, allerdings ohne ihren Trainer Aleksa Manic und ihren Topspieler Marko Martinic, die im Nachgang des Turniers in Berlin noch eine Verlängerung ihrer Spielsperren vom Verband aufgebrummt bekommen haben.

Außerdem fehlt Leopold Friedrich, das Ludwigsburger Eigengewächs schreibt nämlich in diesen Tagen sein Abitur. Dafür, sagt der Manager, drücke er dem Schüler die Daumen. Abi schreiben in Pandemie-Zeiten, das ist vermutlich mindestens so nervenaufreibend wie Wasserball spielen. Alle anderen SVL-Sportler rund um den deutschen Nationalspieler Timo van der Bosch sind fit und in Duisburg hoch motiviert dabei.


Wirtschaftsrat kritisiert grün-schwarzen Koalitionsvertrag

Landesvorsitzender Joachim Rudolf: „Der Koalitionsvertrag wird dazu beitragen Ökonomie und Ökologie gegeneinander auszuspielen, anstatt durch eine starke Wirtschaft zum Klimaschutz beizutragen. Zwischen einer Nahverkehrszwangsabgabe und dem Hundeführerschein entsteht der Eindruck, dass der dringend notwendige Neuanfang auf der Strecke bleiben wird.“

Stuttgart.| Zu der Veröffentlichung des Koalitionsvertrags äußert sich der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats der CDU in Baden-Württemberg, Joachim Rudolf:

„Der Koalitionsvertrag enthält viele teure Wünsche, aber wenige Ansätze für Einsparpotenziale. Wir werden mit einer schweren Corona-Hypothek in die kommenden Jahre gehen und kaum finanziellen Spielraum haben. Sollte die grün-schwarze Regierung den verankerten Haushaltsvorbehalt ernst nehmen, werden die nächsten Jahre von einem zähen Ringen um Finanzierung und ideologischen Debatten geprägt sein. Somit wird der Koalitionsvertrag dazu beitragen Ökonomie und Ökologie gegeneinander auszuspielen, anstatt durch eine starke Wirtschaft zum Klimaschutz beizutragen.“

Auch in der inhaltlichen konkreten Ausgestaltung sieht Rudolf Nachbesserungsbedarf: „Wenn wir in jedem Ressort den Klimaschutz zur Maxime erheben, verlieren wir wichtige Punkte aus den Augen. Die baden-württembergischen Unternehmerinnen und Unternehmer hätten sich ambitioniertere wirtschaftspolitische Zielsetzungen gewünscht wie zum Beispiel im Bürokratieabbau und der Behebung des Konjunktureinbruchs.“ Rudolf weiter: „Im Koalitionsvertrag finden sich viele ideologische Auswüchse. Zwischen einer Nahverkehrszwangsabgabe und dem Hundeführerschein entsteht der Eindruck, dass der dringend notwendige Neuanfang auf der Strecke bleiben wird.“


MHP feiert 25-jähriges Jubiläum

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Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Ludwigsburg.| Am 2. Mai 2021 hat die Management- und IT-Beratung MHP ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert und konnte dabei auf eine rasante Entwicklung zurückblicken. Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Dr. Ralf Hofmann und Dr. Lutz Mieschke in Karlsruhe mit dem damaligen Ziel, Implementierungsprojekte im SAP-Umfeld zu realisieren. Schnell erweiterte MHP das Portfolio und unterstützte die Kunden nicht nur bei der Einführung von IT, sondern auch bei der Gestaltung der Geschäftsprozesse. Gleichzeitig bildete sich ein klarer Automotive-Schwerpunkt heraus. Heute gestaltet MHP gemeinsam mit internationalen Konzernen, mittelständischen Unternehmen und innovativen Start-ups aus dem Mobility- und Manufacturing-Bereich die digitale Zukunft. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Zweck des eigenen Handelns, um die Welt von morgen noch lebenswerter zu gestalten. Getreu des Purpose von MHP: “Enabling You to Shape A Better Tomorrow“.

Die Erfolgsgeschichte von MHP drückt sich auch in Zahlen aus: 1996 hatte die Beratung fünf Mitarbeiter, 15 Jahre später waren es etwa 700 Mitarbeiter*innen, und heute sind es circa 3.000. Aus dem ersten Office in Karlsruhe sind mittlerweile 20 Standorte in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den USA, China und Rumänien, Tschechien, Österreich, Israel und Ungarn geworden. Und im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von 502 Millionen Euro (IFRS).

Excellence als Philosophie, acht Werte als Guideline
Ein wichtiger Faktor für den dauerhaften Erfolg ist die Excellence Philosophie: MHP strebt seit der Gründung bei allem nach Excellence  – von Anfang bis Ende in jedem Projekt bei jedem Kunden, bei der Ausführung der eigenen Prozesse und bei der Umsetzung der eigenen Strategie. Orientierung für das Handeln geben die acht Unternehmenswerte: Partnerschaft, Leidenschaft, Empathie, Authentizität, Integrität, Wertschaffung, Unternehmertum, Expertise. Darauf gründet bei MHP die gesamte Kultur. Und das ist auch spürbar. MHP pflegt nicht nur intensive und dauerhafte Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern. Die Management- und IT-Beratung schafft auch für die Mitarbeiter*innen eine Arbeitsatmosphäre, die inspiriert, motiviert und zu einer hohen Zufriedenheit führt. Wie gut das gelingt, zeigen die vielen Spitzenplätze bei Arbeitgeber-Rankings – etwa von Glassdoor oder kununu.

Hilfreich für das Wachstum von MHP war und ist auch die enge Verbindung mit Porsche. Der Sportwagenhersteller beteiligte sich erstmals 1998 an MHP und baute sein Engagement sukzessive aus – seit 2011 hält Porsche 81,8 Prozent der Unternehmensanteile.

„Dass wir mit Blick auf das große Wachstum von MHP unsere Kultur beibehalten haben – über all die Jahre –, das ist für mich der wahre Erfolg von MHP. Dafür bin ich wirklich dankbar. Es freut mich, gemeinsam mit unseren langjährigen Wegbegleitern daran anzuknüpfen. Zusammen gehen wir neue Wege in ein besseres Morgen“, sagt Dr. Ralf Hofmann, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung.


Der SCHWABEN BIKE TRAIL

  • Die neue MTB-Tour in Schwarzwald, Schönbuch und Heckengäu
  • Sportliche Herausforderung und viel Sehenswertes an der Strecke

Kreis Böblingen.| Biken im Ballungsraum auf dem neuen SCHWABEN BIKE TRAIL. Direkt vor den Toren Stuttgarts, im Herzen Baden-Württembergs, liegen drei Naturräume der ganz besonderen Art: der Naturpark Schönbuch, die Kulturlandschaft Heckengäu und der Nördliche Schwarzwald. Der SCHWABEN BIKE TRAIL, eine neue Rundstrecke für Mountainbiker, verbindet alle drei. Ein tolles Naturerlebnis und eine echte sportliche Herausforderung mit 170 Kilometer Länge und 3.000 Höhenmetern. Aber auch neben der sportlichen Herausforderung ist viel geboten – mit integriert ist ein virtueller Reiseführer, der über die Website abgerufen werden kann und viel Informationen rund um Kultur, Kunst, Genuss und Sehenswertem an der Strecke und in den (Übernachtungs-)Orten enthält.

Die Landkreise Böblingen, Calw und Tübingen haben dieses Angebot im Rahmen eines Kooperationsprojektes und in Zusammenarbeit mit der Sportagentur multisportsnetwork aus Aidlingen speziell für Mountainbike-Fans entwickelt. „Der SCHWABEN BIKE TRAIL ist ein tolles neues Angebot“, freut sich der Böblinger Landrat Roland Bernhard. „Sportliche Aktivität kann mit kulturellen Angeboten kombiniert werden – das wird bestimmt viele Sportbegeisterte anziehen. Insbesondere das neue Wegenetz an Mountainbike-Strecken im Naturpark Schönbuch hat diesen zusammenhängenden Trail erst möglich gemacht.“

„Eine Mountainbike-Strecke durch drei Landkreise ist eine Besonderheit und ein attraktives Angebot für die Tourismusregion Nordschwarzwald“, betont auch der Calwer Landrat Helmut Riegger. „Den Trail haben wir mit der Forstabteilung so ausgewählt, dass er sich gut in sonstige Angebote eingliedert, ohne diesen in die Quere zu kommen. Wir müssen solche Sportmöglichkeiten schaffen, denn die Menschen zieht es mehr denn je raus in die Natur – das hat das letzte Jahr besonders gezeigt“. Und auch Joachim Walter, Landrat im Landkreis Tübingen, hebt die Kooperationsleistung hervor. „Wir freuen uns, mit dem SCHWABEN BIKE TRAIL ein herausragendes Angebot zu haben, das die Region landkreisübergreifend vernetzt. Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen – und Mountainbikes sind längst keine Randerscheinung mehr, sondern werden generationenübergreifend genutzt.“

Das Projekt SCHWABEN BIKE TRAIL blickt auf eine vierjährige Entwicklungszeit zurück. Jochen Wälde von multisportsnetwork ist begeistert vom Ergebnis. „Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen und so können wir mit dem SCHWABEN BIKE TRAIL ein neues sporttouristisches Naturerlebnis an den Start bringen.“ Strecken, die fordern, Landschaften, die begeistern, Sehenswürdigkeiten, die beeindrucken“, so lautet der Slogan des neuen Angebots und verspricht viel.

Das Befahren der Strecke ist auch in Corona-Zeiten möglich und wird zu einer persönliche Challenge für jede Radsportlerin und jeden Radsportler. In diesem Jahr steht der SCHWABEN BIKE TRAIL im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Oktober zur Verfügung. Damit man am SCHWABEN BIKE TRAIL starten kann, muss man sich auf der offiziellen Website registrieren um die Streckendaten zu erhalten.

Infos zum SCHWABEN BIKE TRAIL:
Einstiegsorte sind Herrenberg, Tübingen, Calw und Nagold. Einstiegsort, Dauer und Zeitpunkt für die Tour können frei gewählt werden. Die gesamte Streckenlänge kann an einem Tag (Kategorie PIONEER), an zwei Tagen (Kategorie HERO) oder an drei Tagen (Kategorie CHALLENGER) bewältigt werden. Die Registrierung erfolgt auf der offiziellen Website, das Starter-Package mit den offiziellen GPS-Daten kann hier gelöst werden. Mit dem ALL IN-Service können optional Unterkunft und Gepäcktransport dazu gebucht werden. www.schwabenbiketrail.de


Erfolgreiche Bekämpfung der Geflügelpest im Landkreis Böblingen

Aufhebung der Restriktionszonen

Kreis Böblingen.| Am 25.3.2021 stelle der Veterinärdienst des Landkreises Böblingen den Ausbruch der Aviären Influenza, im Volksmund Geflügelpest genannt, in einem Betrieb in Herrenberg-Kuppingen fest. Auch bei einem weiteren Betrieb in Kuppingen wurde der amtliche Verdacht des Ausbruches festgestellt.

Die Geflügelpest ist eine, in den meisten Fällen tödlich verlaufende Virus-Erkrankung für eine Vielzahl an Vogelarten. Wo sie auftritt, muss sie von Amts wegen mit rigiden Mitteln bekämpft werden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Deshalb wurden daraufhin noch am gleichen Tag alles Geflügel der beiden Bestände getötet.

Gleichzeitig wurden Restriktionszonen gemäß der Geflügelpestverordnung eingerichtet. Ein Sperrgebiet mit einen Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet von mindestens zehn Kilometern. Innerhalb der Restriktionszonen wurde der Handel und Verkehr mit lebendem Geflügel, sowie Geflügelprodukten untersagt, im Sperrgebiet zusätzlich eine Aufstallungspflicht für Geflügel verfügt.

Innerhalb von 21 Tagen suchten Mitarbeiter des Veterinäramtes alle geflügelhaltenden Betriebe im Sperrgebiet auf, um das Geflügel klinisch sowie virologisch zu untersuchen.
Es handelt sich um 77 Betriebe aller Größenordnungen, dabei wurden mehr als 1.000 Proben entnommen und im Untersuchungsamt in Stuttgart untersucht.

Glücklicherweise waren alle entnommenen Proben negativ befundet worden, sodass zum 21.4.2021 das Sperrgebiet aufgehoben werden konnte. Nach EU-Recht wurde das ehemalige Sperrgebiet damit zum Beobachtungsgebiet, welches nach weiteren neun Tagen und weiteren klinischen Bestandsuntersuchungen der größeren Betriebe zum 30.4.2021 dann ebenfalls aufgehoben werden konnte.

Seit dem 30.4.2021 ist der Landkreis Böblingen damit wieder amtlich frei von Geflügelpest und alle Einschränkungen für Geflügelhalter damit ebenfalls wieder aufgehoben. Landrat Roland Bernhard bedankt sich bei den Veterinären des Landratsamtes Böblingen für das rasche und entschiedene Vorgehen, wodurch die Infektionskette sofort unterbrochen wurde.

Die Krankheit wurde aus einem von der Geflügelpest betroffenen Aufzuchtbetrieb in Nordrhein-Westfalen durch Verkauf infizierter Hühner nach Baden-Württemberg eingetragen.


DFB-Zoff geht weiter: Keller und Curtius sollen zurücktreten

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Landes- und Regionalpräsidenten entziehen Keller und Curtius ihr Vertrauen

Die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände des Deutschen Fußball-Bundes haben auf der außerordentlichen Konferenz an diesem Wochenende in Potsdam Präsident Fritz Keller das Vertrauen entzogen und ihn aufgefordert, von seinem Amt zurückzutreten. Ebenfalls hat die Konferenz dem Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius ihr Vertrauen entzogen. Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und der 1. Vizepräsident Amateure, Dr. Rainer Koch, wurde von den Verbandspräsidenten das Vertrauen ausgesprochen. Ferner fiel die Entscheidung, keinen außerordentlichen Bundestag abzuhalten.

Im Rahmen der Konferenz wurden in geheimen Abstimmungen* über folgende Punkte entschieden: – Die Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände entzieht DFB-Präsident Fritz Keller angesichts seines Vergleichs des 1. Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch mit dem Nazi-Richter Roland Freisler das Vertrauen. Zur Abwendung weiteren Schadens vom Verband fordert die Konferenz den Präsidenten auf, von seinem Amt zurückzutreten.

Hinsichtlich der Äußerungen von Fritz Keller in der Präsidiumssitzung am 23. April 2021 gibt die Konferenz folgende Erklärung ab:
„Die Konferenz der Präsidenten der Regional- und Landesverbände missbilligt den von DFB-Präsident Fritz Keller vorgenommenen Vergleich des 1. Vizepräsidenten Rainer Koch mit dem Nazi-Richter Roland Freisler. Eine derartige Äußerung ist völlig inakzeptabel und macht uns fassungslos. Sie wird auf das Schärfste verurteilt. Die Regional- und Landesverbände des DFB stehen für eine demokratische, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Die Äußerung des Präsidenten ist mit den Grundsätzen und Werten der Verbände nicht vereinbar.“

Die Konferenz respektiert, dass sich die von den Entscheidungen Betroffenen, Fritz Keller und Dr. Friedrich Curtius, hierzu nicht unmittelbar äußern möchten und um Bedenkzeit gebeten haben.


Stuttgart Reds verlieren gegen Heidenheim zweimal deutlich

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Dem 0:12 zu Hause folgt ein 3:13 auf dem Platz der Heideköpfe

Das Württemberg-Derby der Stuttgart Reds gegen den amtierenden deutschen Meister aus Heidenheim wurde zu einer einseitigen Angelegenheit: Die Erstliga-Baseballer des TV Cannstatt verloren beide Spiele so hoch, dass diese sogar frühzeitig beendet wurden. 0-12 sowie 3-13 hieß es am Ende des Doppelspieltages am Freitag und Samstag.

Die als „Spitzenspiele“ angekündigten Begegnungen der Stuttgart Reds gegen den amtierenden deutschen Meister aus Heidenheim hielten nicht, was sie versprachen. Stuttgart war sogar mit einem höheren Team-Schlagdurchschnitt als die Ostälbler ins Wochenende gegangen, Heidenheim hatte bis dato 14, Stuttgart 10 Homeruns geschlagen. Man erwartete spannende Spiele auf Augenhöhe. Stuttgart hatte zuvor sieben seiner acht Begegnungen gewonnen, Heidenheim war noch gänzlich unbesiegt.

Doch schon der allererste Spielabschnitt des Freitagabend-Spiels, das im Stadion auf dem Cannstatter Schnarrenberg stattfand, gab die Richtung für den gesamten Doppelspieltag vor: 6:0 für Heidenheim stand es, als Stuttgart erstmal an den Schlag kam. Und für den Starting Pitcher der Reds, Marcel Giraud, war da der Arbeitstag bereits beendet.

Der Ex-Heidenheimer Giraud, der bisher in dieser Saison sehr überzeugend gepitcht hatte, ließ drei Walks, zwei Doubles und zwei Homeruns zu, bevor er Ruben Kratky Platz machte, der für das letzte Aus in diesem ersten Halbinning sorgte. Kratky zeigte in der Folge, dass es durchaus möglich war, die schlagstarken Heidenheimer in die Schranken zu weisen. Er warf vier „Shut-Out“-Innings, also Spielabschnitte ohne einen einzigen Run zu kassieren, bevor er dann im sechsten Inning doch einen Run und in Folge zwei Walks zuließ Seine Ablösung auf dem Wurfhügel, Benedikt Schäffer, war weniger effizient: ein Ground Out der Heidenheimer baute deren Führung auf 8:0 aus und zwei Walks und einen „Grand-Slam“ später hieß es 12:0 für die Heideköpfe, nachdem Sascha Lutz den dritten Homerun der Heidenheimer erzielt hatte.

Die Offensive der Stuttgarter brachte dagegen wenig zustande: Man hatte zwar sechs Hits (und damit nur zwei weniger als Heidenheim), die aber zu gleichmäßig auf alle Innings verteilt waren und zu keinem Run führten. Weder Mike Bolsenbroek noch Luca Hörger erlaubten einen einzigen Walk der Stuttgarter. Dergleichen Präzision ließen die Würfe der Stuttgarter an diesem Tag vermissen: zu den acht Hits, die die Reds zuließen, addierten sich noch zehn Walks, welche die Heideköpfe konsequent verwerteten.

Das zweite Spiel fand dann am Samstagnachmittag in Heidenheim statt – ebenfalls, wie derzeit alle Spiele der 1. Baseball-Bundesliga Süd, ohne Zuschauer aber dafür live im Internet übertragen. Für die Cannstatter begann Dustin Ward auf dem Wurfhügel und machte seine Sache zunächst gut. Heidenheim erzielte zwar das 1:0, aber erst im dritten Inning kippte das Spiel – wieder zu Gunsten des ungeschlagenen Bundesliga-Tabellenführers. Wieder waren es zwei Walks, die Heidenheimer Spieler auf die Bases brachten und als Gary Owens bei zwei Aus dann an den Schlag ging, entschied Stuttgarts Headcoach Curtis Di Salle auf einen „intentional walk“, also Owens freiwillig auf Base zu lassen und lieber gegen Shawn Larry zu pitchen. Larry gewann das Duell, schlug den Ball über den Zaun zu einem weiteren „Grand Slam“ und plötzlich stand es 5:0 gegen Stuttgart.

Gegen Joe Cedano de Leon, der Dustin Ward ablöste, punkten die Heidenheimer drei weitere Mal und erst beim Stand von 8:0 regte sich die Reds-Offensive: Hits von Toni Horvatic und Daniel Zeller sowie ein Walk durch Frido Fink sorgten für „Bases loaded“, als Billy Germaine mit einem Hit den allerersten Punkt für die Reds an diesem Wochenende nach Hause schlug. Der Spielabschnitt brachte noch zwei weitere Runs für Stuttgart und beim 3:8 keimte etwas Hoffnung auf.

Allerdings waren es wieder die Heideköpfe, die dann im sechsten Inning groß aufdrehten: Gegen Moritz van Bergen bauten sie das zwischenzeitliche 9:3 auf 12:3 auf.  Toni Horvatic, der mittlerweile das Pitching übernommen hatte, konnte dann im siebten Inning das 13:3 der Heideköpfe nicht verhindern, was zum sofortigen vorzeitigen Spielende führte.

Wieder waren es die zahlreichen Walks der Reds-Pitcher (dieses Mal elf), dazu fünf Wild Pitches und zwei Passed Balls, die den Heidenheimern in die Hände spielten. Offensiv ragte kein Stuttgarter heraus: Xavi Gonzalez hatte den einzigen Extra-Base-Hit unter den fünf Hits der Gäste.

Der Blick nach vorn
Reds-Headcoach Curtis Di Salle muss nach diesen beiden deutlichen Niederlagen sein Team für die kommenden Aufgaben motivieren: Am nächsten Sonntag reisen die Mannheim Tornados zu einem Doppelspieltag nach Stuttgart-Bad Cannstatt. Im Gegensatz zu den Reds hatten sie zwar ebenfalls ihre zwei Spiele gegen Heidenheim verloren, aber beide nur knapp und hart umkämpft. Der 9. Mai wird zeigen, ob Stuttgart (nach nun 7 Siegen und 3 Niederlagen) weiter oben in der Tabelle mitspielen kann.


Klimaschutz in Stuttgart ist weiter als auf Bundesebene

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Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu mehr Klimaschutz für zukünftige Generationen bestätigt Bemühungen der Stadt

Stuttgart.| Das Bundesverfassungsgericht hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass die Bundesregierung zum Schutze der jungen Generation das 2019 verabschiedete Klimaschutzgesetz nachbessern muss. Insbesondere wird der Gesetzgeber verpflichtet, einen detaillierteren Reduktionspfad für Treibhausgasemissionen nach 2030 zu liefern, damit die Ziele klarer formuliert sind.

Die Landeshauptstadt Stuttgart sieht sich in ihrem eigenen Vorgehen bestätigt. 2019 hat der Stuttgarter Gemeinderat nicht nur den Treibhausgas- Reduktionspfad und die Zwischenziele auf dem Weg zur Klimaneutralität verabschiedet, sondern mit 200 Mio. Euro auch ein konkretes Maßnahmenpaket.

Umweltbürgermeister Peter Pätzold: „Unser Reduktionspfad basiert auf den Klimazielen von Paris. Er zeigt auf, wieviel CO2 Stuttgart bis 2050 noch emittieren darf. Und wir kontrollieren jährlich, ob die stadtweiten Energieverbräuche und Treibhausgas-Emissionen im Soll sind oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.“ Bei Vorliegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse oder politischer Zielvorgaben kann der Reduktionspfad angepasst bzw. weiter verschärft werden.