Kreatives Kürbisrezept für den Herbst

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Butternusskürbis mit Grünkohl, Couscous, Cranberries und Grafschafter Goldsaft

Meckenheim.| Es gibt mehr als 800 Zier- und Speisekürbisse auf der Welt. Trotz dieser großen Artenvielfalt verwenden viele Menschen den Kürbis vorwiegend als gruselige Halloween-Deko. Um zu zeigen, dass sich das Kürbisgewächs auch hervorragend zum Backen, Grillen oder Kochen eignet, hat die Grafschafter Krautfabrik ein leckeres und gesundes Kürbis-Rezept entwickelt: gebackener Butternusskürbis mit Grünkohl, Couscous, Cranberries getoppt mit dem Goldsaft der Grafschafter Krautfabrik. Der Butternusskürbis, oft auch Butternut genannt, ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium sowie Magnesium und enthält außerdem eine hohe Menge an Kieselsäure, welche insbesondere Haut, Haare und Nägel stärken kann. Die Cranberries geben dem Gericht mit ihrem sauren Aroma einen besonderen Geschmack, während der Grünkohl uns mit ausreichend Vitaminen versorgt. Abgerundet wird das Rezept durch unseren goldbraunen Goldsaft, der alle Zutaten zusammenbringt und durch seine herbe Süße für ein intensives Geschmackserlebnis sorgt, das diesen Herbst in keiner Küche fehlen darf. Weitere Informationen auf www.grafschafter.de.

Im September und Oktober ist der Höhepunkt der Kürbissaison. Und mit leckeren, ausgefallenen Rezepten, wie dem gebackenen Butternusskürbis von Grafschafter, wird es auch garantiert nie langweilig in der Küche. Während der birnenförmige Kürbis im Ofen vor sich hin gart, kann diese Zeit genutzt werden, um schon mal den farbenfrohen Couscous-Salat vorzubereiten. Dafür einfach gekochten Couscous mit Grünkohl, gerösteten Pinienkernen und Cranberries vermischen und schon ist die natürlich leckere Füllung für den Kürbis so gut wie fertig. Die wichtigste Zutat fehlt allerdings noch. Die beiden Kürbishälften aus dem Ofen haben in diesem Rezept nämlich gleich zwei Aufgaben: Das Fruchtfleisch wird in Würfeln mit in den Salat gemischt, während die ausgehöhlten Hälften anschließend als Schale für den Salat dienen. Das erfrischende Dressing aus Zitrone, Olivenöl und Grafschafter Goldsaft rundet das ganze durch seinen süß-sauren Geschmack perfekt ab und der leckere Kürbis-Couscous-Salat ist fertig zum Genießen.

Der Grafschafter Goldsaft ist ein naturreiner Zuckerrübensirup, der ganz ohne chemische Zusätze hergestellt wird. Der Sirup ist laktose- und glutenfrei und so vielseitig in der Küche einsetzbar – auch beim veganen Kochen. Durch seine herbe Süße verleiht der Grafschafter Goldsaft jedem Gericht das gewisse Extra.

Rezept
Gebackener Butternusskürbis mit Grünkohl, Couscous, Goldsaft und Cranberries
Zutaten für 4 Personen.
Zubereitungszeit ca. 75 Minuten.
Pro Portion 2020 kJ, 480 kcal.

Zutaten:
1 kleiner Butternutkürbis (ca. 1,2 kg)
Salz
1 EL Öl
2 EL + 2 EL Grafschafter Goldsaft
200 g Couscous
400 ml Gemüsebrühe
300 g geputzter Grünkohl
30 g Pinienkerne
75 g getrocknete Cranberries
1 Bio-Zitrone
Pfeffer
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Butternutkürbis gründlich waschen, halbieren und entkernen. Öl, 2 EL Grafschafter Goldsaft und Salz verrühren. Kürbishälften auf ein Backblech legen und damit beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 180 °C) ca. 40 Minuten backen.

Inzwischen das Couscous nach Packungsanweisung mit der Gemüsebrühe zubereiten. Grünkohl waschen und in kochendem Salzwasser 1–2 Minuten garen. Grünkohl abgießen und gut abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Kerne herausnehmen. Grünkohl etwas kleiner zupfen. Mit Cranberries und Pinienkerne unter den fertigen Couscous heben.

Kürbis aus dem Ofen nehmen. Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale lösen bzw. schneiden. Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und ebenfalls unter den Couscous heben.

Zitrone halbieren und den Saft auspressen. 2 EL Grafschafter Goldsaft, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl zum Schluss darunter schlagen. Dressing und Couscous-Salat vorsichtig vermengen. Couscous-Salat in die Kürbishälften füllen. Kürbishälften samt Couscous-Salat nochmals im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C) ca. 3 Minuten erwärmen. Nach Belieben Couscous-Salat in den Kürbishälften servieren.


TRUMPF eröffnet Hauptstadtbüro

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Ditzingen.| Der Maschinenbauer und Laserspezialist TRUMPF (14.700 Mitarbeiter, Jahresumsatz 3,5 Mrd. Euro) verstärkt seine politische Arbeit und ernennt Dr. Andreas Möller (47) zum Bevollmächtigten der Gruppengeschäftsführung für Außenbeziehungen. Er berichtet an die Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Möller ist seit 2015 Leiter des Zentralbereichs Unternehmenskommunikation, Politik und Marke. Er wird von Ditzingen und Berlin aus arbeiten. TRUMPF eröffnet in diesem Zuge ein Hauptstadtbüro.

„Wir nehmen die Bundestagswahlen zum zeitlichen Anlass, ein neues Kapitel in unserer politischen Kommunikation aufzuschlagen“, so TRUMPF Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. „Von der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele bis zu den Rahmenbedingungen für Innovationen möchten wir stärkere Akzente setzen.“

Andreas Möller arbeitete seit 1999 als Journalist für das Deutschlandradio in Berlin. 2005 eröffnete er das Hauptstadtbüro von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. 2012 baute er die Berliner Repräsentanz des Kupferherstellers Aurubis auf und leitete die Public Affairs. 2015 wechselte er als Kommunikationschef zu TRUMPF.


Bietigheim zum Saisonauftakt mit längster Auswärtsfahrt

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Nach überwiegend positiven Testspielergebnissen in der Vorbereitung wird es an diesem Wochenende erstmals ernst für die Handballer der SG BBM Bietigheim. Am Samstag (16:30 Uhr) beginnt die Saison 2021/22 mit der ersten DHB-Pokalrunde beim HC Empor Rostock. In der kleineren OSPA-Arena ist eine limitierte Zahl von Zuschauern zugelassen.

Die Auslosung der ersten Runde im DHB-Pokal hat Mitte Juli bei den Verantwortlichen der SG BBM sicher keine Jubelstürme ausgelöst. Die attraktiven Erstligisten steigen erst im zweiten Durchgang in den Wettbewerb ein. Und statt sich möglichen Lokalderbys gegen Drittligisten in Oppenweiler oder Pforzheim stellen zu können, geht es für die Bietigheimer Zweitliga-Handballer gleich auf große Fahrt an die Ostsee. Dort wartet mit Aufsteiger Empor Rostock immerhin ein zukünftiger Ligakonkurrent. „Das ist zum Auftakt sicher nicht so günstig, aber es liegt nicht in unseren Händen“, nimmt der neue Trainer der SG BBM, Iker Romero, die Situation gelassen. „Für uns ist es immerhin das erste offizielle Spiel“, ordnet der Spanier den Stellenwert der Partie ein. Entsprechend konzentriert soll die Aufgabe angegangen werden. Bis es am 11. September in der heimischen Viadukthalle gegen den ThSV Eisenach erstmals um Ligapunkte gehen wird, sollten schließlich jegliche Reisestrapazen wieder aus den Knochen sein. Zudem ist die Partie ein guter Testlauf für die Liga, schon am 4. Spieltag muss sich die SG BBM Anfang Oktober erneut auf die längste Auswärtsfahrt der Saison machen.

Bereits am Freitag startet die Anreise mit einem Zwischenstopp in Potsdam, wo eine abschließende Trainingseinheit angesetzt ist. In Brandenburgs Hauptstadt könnte Robin Haller um die Ecke schauen. Der 35-jährige frühere Bietigheimer Publikumsliebling hat zur neuen Saison beim Drittligisten angeheuert. Mit Bob Hanning ist der Trainerstab des jungen Teams prominent besetzt.

Taugt die Pokalpartie in Rostock für den neuen Trainer der SG BBM schon zu einer Standortbestimmung? „Momentan haben wir noch kein Gefühl für die Konkurrenz. Es ist sicher gut, alle Mannschaften in der 2. Liga ernst zu nehmen“, sagt der frühere spanische Weltklasse-Handballer. Mit der Vorbereitungsphase seines Teams zeigt sich der 41-Jährige zufrieden. „Wir sind noch in einer Phase zu schauen, was müssen wir verbessern, was können wir anders machen. Aber ich bin sehr zufrieden mit den Jungs.“ Auch im letzten Testspiel gegen Zweitliga-Konkurrent Rimpar Wölfe hat Romero vor Wochenfrist Licht und Schatten im Auftritt seiner Mannschaft gesehen. Der 7:11- Pausenrückstand gegen die defensivstarken Mainfranken war einer nicht ligareifen Chancenverwertung geschuldet. Der Spanier forderte deshalb mehr Konzentration und Einsatz, seine Mannschaft lieferte im zweiten Abschnitt. Die SG BBM drehte das Spiel in der Schlussphase, setzte sich am Ende mit 20:19 Toren durch. Erfolgreichster Torschütze war Neuzugang Sven Weßeling im linken Rückraum mit 6/2 Toren.

Neben den beiden verletzten Patrick Rentschler und Jonas Link wird auch Rechtsaußen Mario Urban die Reise an die Ostsee nicht mitmachen können. Der 23-jährige Linkshänder verpasst nach einem im Training zugezogenen Nasenbruch den Saisonauftakt. Auf den Ausfall der beiden routinierten Leistungsträger hatte Chefcoach Romero schon in der Vorbereitung reagieren können. Im Test gegen Ligakonkurrent Rimpar tauchten jetzt zeitweise abwechselnd Dominik Claus oder Tim Dahlhaus auf der rechten Außenposition als Entlastung für Christian Schäfer auf. „Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir kontrollieren können“, gibt sich der Spanier zur Personalsituation pragmatisch. Am Samstag wird Paco Barthe, den Romero zu seinem neuen verlängerten Arm auf dem Spielfeld ernannt hat, die Mannschaft als neuer Kapitän aufs Feld führen.

Empor Rostock nahm in der Corona-bedingt früh abgebrochenen Saison der 3. Liga den Expressfahrstuhl ins Unterhaus, aus dem sich die Ostseestädter 2017 verabschiedet hatten. In der Qualifikationsrunde setzte sich das vom 37-jährigen Till Wiechers trainierte Team unter den 14 aufstiegswilligen Mannschaften durch, besiegte im entscheidenden Durchgang den VfL Potsdam, nachdem in der Vorschlussrunde der VfL Pfullingen ausgeschaltet worden war. Nach dem Aufstieg mussten sich die Mecklenburger vor allem am Kreis neu orientieren. Christian Wilhelm (Dormagen) ersetzt seinen älteren Bruder und Abwehrchef Stefan Wilhelm. Mit Jonas Thümmler (Elbflorenz) kommt weitere Zweitligaerfahrung ins Team. Die haben auch Marc Pechstein im linken Rückraum und Torsteher Robert Wetzel bei ihren Stationen in Dresden und Aue sammeln können. Bester Werfer in der Aufstiegsrunde war Rechtsaußen Janos Steidtmann.


Stuttgart Reds Damen am letzten Spieltag mit zwei Niederlagen

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von Monja Keßler

Nach dramatischem 8:10 im ersten Spiel unterliegen die Reds den Guggenberger Legionären Regensburg im zweiten Spiel deutlich mit 0:10

Als bislang ungeschlagener Tabellenführer und Meister der Softball-Bundesliga Süd trafen die Stuttgart Reds im heimischen TVC Ballpark auf die Guggenberger Legionäre, die als Drittplatzierte unbedingt ihre letzten vier Saisonspiele gewinnen mussten, wenn sie den Freising Grizzlies noch den zweiten Tabellenplatz und somit den die Halbfinalteilnahme um die deutsche Meisterschaft entreißen wollten.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Reds wieder mit ihrer Nachwuchs-Battery Jessica Weil und Jule Breuninger, die jedoch nicht so souverän ins Spiel kamen wie noch vor Wochenfrist und bereits im ersten Durchgang zwei Runs abgeben mußten.

Im Nachschlag hatten dann aber auch die Legionäre Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und die Reds konnten auf vier Walks, einen Hit by Pitch sowie einen Fehler der Feldverteidigung gleich drei Runs erzielen, ohne auch nur einen Hit zu erzielen.

In den beiden folgenden Innings stand die Stuttgarter Defensive dann wieder gewohnt sicher und ließ keine weiteren Gegenpunkte zu, während den Reds im dritten Durchgang der Run zum zwischenzeitlichen 4:2 gelang.

Im vierten Inning nahmen die Reds dann einen Pitcherwechsel vor. Annie Stepniak übernahm das Pitching, neue Catcherin war Jennifer Weil. Leider stellten sich die Regensburgerinnen sehr schnell auf Stepniak ein, die bis zur vergangenen Saison noch in Regensburg gespielt hat und punkteten in den folgenden Innings kontinuierlich. Da die Reds ihrerseits dagegenhielten und im fünften Inning Hope Cornell mit ihrem sechsten Homerun der Saison ein echtes Offensivhighlight zum Zwischenstand von 7:4 Runs setzen konnte, sah es dennoch so aus, als würden die Damen des TV Cannstatt auch in diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen.

Mit einer 8:6 Führung im Rücken ging es dann ins siebte und letzte Inning. Bei bereits 2 Aus, aber mit geladenen Bases trat Regensburgs Catcherin Allyson Ivey an die Platte und schlug bei bereits 2 Strikes gegen sich den Ball hoch und weit über den Outliedzaun zu einem Grand Slam Homerun und der 10:8 Führung für die Legionäre. Direkt im Anschluß gelang dann zwar das dritte Aus, aber eben genau eine Schlagfrau zu spät. Leider gelang es den Reds im Nachschlag nicht mehr selbst noch einmal zurückzuschlagen und es blieb bei der ersten Saisonniederlage der Reds.

Im für das Heimteam vollkommen bedeutungslosen zweiten Spiel lief dann auf Seiten der Reds nicht mehr viel zusammen. Der stärksten Offensive der Liga gelang im ganzen Spiel kein einziger Hit, während der sonst so sicheren Defensive ungewöhnliche drei Fehler unterliefen. Die Gäste dagegen, für die sich mit dem Sieg im ersten Spiel wieder die Chance auf das Halbfinale eröffnet hatte, waren motiviert bis in die Haarspitzen und entschlossen auch das zweite Spiel für sich zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang erzielten sie die ersten vier Runs, denen im Durchgang vier weitere sechs Runs folgten und das Spiel gemäß Run-ahead-Rule vorzeitig beendeten.

Auch wenn man auf Seiten der Reds die Saison sicher gerne ohne Niederlagen beendet hätte, darf man diese nicht überbewerten. Das Saisonfazit ist uneingeschränkt positiv. Als Aufsteiger gleich in der ersten Saison Ligameister werden und jederzeit mit mindestens fünf U22-Spielerinnen auf dem Feld stehen, darunter sogar drei, die noch in U16 bzw. U18 spielberechtigt sind, ist eine grandiose Leistung.

Für die Reds heißt es nun, die beiden Niederlagen schnell abzuhaken und dann nach vorne zu schauen. Am 11.September startet die Halbfinal-Serie im Best of three-Format gegen den Zweitplatzierten der Nordgruppe mit den ersten beiden Spielen. Ein eventuell notwendiges Spiel 3 folgt direkt am Folgetag. Für die Vorbereitung auf das Halbfinale ist es dabei möglicherweise sogar hilfreich, daß die „perfekte Saison“ Geschichte ist und nicht mehr als potentielle Ablenkung im Hinterkopf lauert.


Coronavirus: Ausbreitung nimmt zu

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  • Erster Bürgermeister Dr. Mayer: „Saisonale Verschnaufpause vorbei“
  • Sozialbürgermeisterin Dr. Sußmann: „Impfungen sind Eckpfeiler bei der Eindämmung“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart registriert einen verstärkten Anstieg an Infektionen mit dem Coronavirus: Die aktuell gemeldeten Infektionen sind auf dem Niveau von Mitte Mai. Binnen einer Woche hat sich die Zahl der täglichen Ansteckungen verdoppelt. Die Inzidenz liegt nun bei 49,2. Etwas mehr als jede fünfte Infektion (21 Prozent) steht im Zusammenhang mit einer vorangegangenen Reise. Die meisten Infektionen werden bei Menschen mittleren Alters festgestellt, die Inzidenz liegt bei den 20 bis 39-Jährigen bei 72, bei Kinder und Jugendlichen von 6 bis 19 Jahren etwa bei 40. Bei den Senioren über 60 liegt die Inzidenz im einstelligen Bereich. Die Infektionen sind nicht klar zu lokalisieren, Gemeinschaftseinrichtungen sind derzeit noch kaum betroffen.

Der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte dazu am Donnerstag, 19. August: „Diese rasche Ausbreitung beobachten wir aufmerksam. Ein deutlicher Anstieg für das nahende Ende des Sommers war erwartet worden und ist auch deutschlandweit festzustellen. Die Zahlen zeigen, dass die saisonale Verschnaufpause vorbei ist und dass das Infektionsrisiko nun wieder steigt. Die vierte Welle lässt sich abflachen, wenn sich weiterhin viele Menschen impfen lassen.“ Wichtig seien auch so genannte Auffrischungsimpfungen. „Gerade Menschen mit einem schwächeren Immunsystem profitieren von dem Schub einer dritten Impfung – ein halbes Jahr nach der letzten Impfung. Wir begrüßen es, dass auch das Land Baden-Württemberg diese Menschen in den Blick nimmt, um sie vor einer Ansteckung zu schützen. Wir erwarten, dass die rechtlichen Voraussetzung bald geschaffen werden, damit der derzeit ausreichend vorrätige Impfstoff vollständig und schnell ausgebracht werden kann“, so EBM Dr. Mayer.

Die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, betonte: „Der Wert einer vollständigen Immunisierung gegen das Coronavirus ist unbestritten. Auch gegen die Delta-Variante, die sich nun in Stuttgart vollständig durchgesetzt hat, bietet die Impfung einen hohen Schutz gegen Erkrankungen und gegen schwere Verläufe. Die Impfungen sind Eckpfeiler unserer Strategie bei der Eindämmung der Pandemie.“

Die Stadt setzt auf die Impfangebote vor Ort. Mit diesen konnten rund 8.000 Personen mit einer Erstimpfung und 4.000 mit einer Zweitimpfung erreicht werden. Dr. Sußmann dazu: „Wir haben großen Erfolg damit, die Menschen in ihren Bezirken anzusprechen, sie in ihrem Alltag zu erreichen.“ Zuletzt konnten etwa in Bad Cannstatt und Stuttgart Nord jeweils mehr als 150 Impfungen verabreicht werden. „Mit dem Einsatz des Impfbusses ermöglichen wir ein flexibles und leicht erreichbares Impfangebot direkt vor Ort – bei der ‚Spritz-Tour‘ am Feuersee letzte Woche wurden 250 Impfungen verabreicht“, so Sußmann. Die Resonanz auf die Vor-Ort- Impfangebote in Stuttgart ist so gut, dass die Stadt in enger Kooperation mit den mobilen Impfteams des Robert Krankenhaus und weiteren Institutionen die aufsuchenden und quartiersbezogenen Impfaktionen bis Ende September verlängert. Eine Reihe von Aktionen ist vorgesehen, in Einkaufszentren oder bei den Jazz Open, im Theaterhaus oder mit dem Impfbus in den Stadtteilen. „Ich freue mich über jede einzelne Impfung, denn das bringt uns Schritt für Schritt näher an unser Ziel, diese Pandemie endlich zu überwinden“, so Sußmann abschließend.

Das mediale Interesse ist groß: Die Stadt hat vor einem Monat die Seite www.stuttgart.de/offenes-impfen eingerichtet. Bislang wurden 50.000 Zugriffe gezählt. Auch die Resonanz auf die regelmäßigen Informationen über Facebook, Twitter und Instagram ist groß, hier werden jeweils Zehntausende erreicht.


Wahlbenachrichtigungen kommen

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Das Statistische Amt verschickt die Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl am 26. September

Stuttgart.| Etwas mehr als fünf Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl am 26. September. Das Statistische Amt verschickt ab Donnerstag, 19. August, bis voraussichtlich 24. August über die Deutsche Post die Wahlbenachrichtigungen. Sie enthalten die Information, zu welchem Wahlkreis und Wahlbezirk die Wahlberechtigten gehören, in welchem Wahllokal er oder sie wählen soll und ob dieses Wahllokal rollstuhlgeeignet ist. Im Stuttgarter Amtsblatt vom 19. August gibt das Statistische Amt in zwei Amtlichen Bekanntmachungen weitere wichtige Hinweise zum Einblick in das Wählerverzeichnis sowie zur Beantragung eines Wahlscheins und der Briefwahlunterlagen.

Jede Wählerin und jeder Wähler kann nur in dem Wahllokal des Wahlbezirks ihre oder seine Stimme abgeben, in dessen Wählerverzeichnis sie jeweils eingetragen sind. Ausnahme: Wer einen Wahlschein hat, kann in dem Wahlkreis, für den der Wahlschein ausgestellt ist, in einem beliebigen Wahllokal wählen oder per Briefwahl seine Stimme zur Bundestagswahl abgeben. Über die städtische Interseite www.stuttgart.de/bundestagswahl oder per Telefon unter 216-92233 kann man erkunden, welche Wahlräume des entsprechenden Wahlkreises barrierefrei beziehungsweise rollstuhlgeeignet sind.

Wer per Brief wählen will, hat mehrere Möglichkeiten, bis Freitag, 24. September, die Unterlagen zu beantragen. Unter www.stuttgart.de/briefwahl können die Briefwahlunterlagen online beantragt werden. Um den Antrag vollständig ausfüllen zu können, benötigt man die Wahlbezirks- und Wählernummer, die auf der Wahlbenachrichtigung zu finden ist. Mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung kann man den Antrag auch schriftlich stellen.

Unter der gleichen Internetadresse kann man den Antrag auf Briefwahl auch als PDF herunterladen, ausfüllen und unterschreiben. Sofern man für die Bundestagswahl 2021 in Stuttgart wahlberechtigt und in das Wählerverzeichnis eingetragen ist, sendet das Statistische Amt die Briefwahlunterlagen zu. Der Antrag muss an folgende Adresse geschickt werden: Statistisches Amt, Postfach 70109, Eberhardstraße 37, 70173 Stuttgart oder per Fax an 0711-216−98540.

Den Antrag kann man auch mündlich stellen und zwar im Stuttgarter Rathaus, Marktplatz 1, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie in den Bezirksämtern der äußeren Stadtbezirke vom 19. August jedoch nur bis einschließlich 23. September, montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie zusätzlich dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Da es während der Corona-Pandemie zu abweichenden Öffnungszeiten kommen kann, ist es ratsam, sich vor dem Besuch mit dem Bezirksamt in Verbindung zu setzen.

Das Stuttgarter Stadtgebiet ist in zwei Wahlkreise und 260 Wahlbezirke eingeteilt – anders als bei der Landtagswahl, bei der es vier Wahlkreise gibt. Der Wahlkreis Nr. 258 Stuttgart I umfasst die Stadtbezirke Birkach, Degerloch, Hedelfingen, Möhringen, Plieningen, Sillenbuch, Mitte, Nord, Süd, West und Vaihingen. Der Wahlkreis Nr. 259 Stuttgart II besteht aus den Stadtbezirken Bad Cannstatt, Botnang, Feuerbach, Mühlhausen, Münster, Obertürkheim, Stammheim, Ost, Untertürkheim, Wangen, Weilimdorf und Zuffenhausen.


Verkehrsplanung zum Anschauen – Konzept für Botnang ist da

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Stuttgart.| Ein zentrales Projekt des Sanierungsgebiets Botnang 1 ist die Umgestaltung der öffentlichen Flächen des Ortskerns zugunsten von Aufenthalts- und Wohnqualität. Nach einem Bürgerworkshop im März 2020 liegt nun dazu ein Planungskonzept vor, das Bürgerinnen und Bürger auf dem städtischen Beteiligungsportal kommentieren können. Darüber hinaus zeigt eine Ausstellung im Bezirksrathaus Botnang den Entwurf und Arbeiten von Studierenden, die sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzt haben.

Wie bei allen Maßnahmen dieser Art musste in einem ersten Schritt zunächst geklärt werden, welche Gestaltungsspielräume die Anforderungen des ruhenden und des fließenden Verkehrs zulassen. Auch galt es auszuloten, ob verkehrliche Funktionen so geändert werden können, dass für eine bessere Gestaltung mehr Möglichkeiten entstehen. Da schon kleine Veränderungen der Verkehrsführung weitreichende Folgen für den Verkehr in der Umgebung auslösen können, haben die Verkehrsingenieure des beauftragten Büros Köhler und Leutwein den gesamten Bezirk unter die Lupe genommen.
Interessierte können Rückmeldung geben

Den Auftakt zu diesem Planungsprozess bildete kurz vor Ausbruch der Corona- Pandemie ein Bürgerworkshop im März 2020. Nun wird das fertige Konzept im Bezirksamt Botnang vom 20. August bis zum 15. Oktober ausgestellt. Während des Ausstellungszeitraums können diese Empfehlungen für den Ortskern von Botnang parallel auf der Beteiligungsplattform www.stuttgart-meine-stadt.de online kommentiert werden.

Auch Studierende des Masterstudiengangs Stadtplanung der Hochschule für Technik haben sich mit der Umgestaltung der Straßen und Plätze Botnangs beschäftigt. Diese Arbeiten, die wenig Rücksicht auf Umsetzbarkeit nehmen müssen, sind am gleichen Ort zur gleichen Zeit ebenfalls ausgestellt. Die Gegenüberstellung der zur Verwirklichung vorgesehenen Vorschläge mit den Visionen der Studenten dürfte einen besonderen Reiz der Ausstellung ausmachen. Vor Ort kann über einen QR-Code für den Lieblingsentwurf abgestimmt werden. Die bestplatzierte Studentengruppe erhält dann einen Geldpreis.

Die Ausstellung ist vom 20. August bis 15. Oktober 2021 im Bezirksrathaus Botnang, Klinglerstraße 7, im Zimmer 101 zu sehen. Das Rathaus ist von Montag bis Freitag geöffnet, durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr.


Herabgefallene Fassadenteile am Hauptbahnhof Stuttgart

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Stuttgart.| Die Feuerwehr Stuttgart wurde gegen 03:40 Uhr zum Hauptbahnhof Stuttgart alarmiert. Es wurde eine Rauchentwicklung und herabfallende Bauteile gemeldet.

Vor Ort konnten herabgefallene Fassadenteile und eine Staubentwicklung festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde unter anderem über eine Drehleiter erkundet. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Bereich wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei weiträumig abgesperrt und Statiker angefordert.

Die Feuerwehr Stuttgart war mit zwei Löschzügen und mehreren Sonderfahrzeugen im Einsatz.


TVB verpflichtet isländisches Toptalent

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Bittenfeld/Stuttgart.| Der TVB Stuttgart verpflichtet mit sofortiger Wirkung Andri Már Rúnarsson vom isländischen Erstligisten Fram Reykjavík. Der erst 18-jährige Isländer, dessen Onkel Arni Thor Sigtryggsson bereits 2011/12 das TVB-Trikot trug, erhält bei den WILD BOYS einen Vierjahresvertrag bis Juni 2025.

Das isländische Toptalent, welches auf der Spielmacherposition zu Hause ist, spielt momentan für sein Heimatland bei der U19-Europameisterschaft in Kroatien und wird im Anschluss direkt nach Stuttgart reisen.

Rúnarsson soll Neuzugang Egon Hanusz in den nächsten Monaten auf Rückraum Mitte unterstützen. Neben der Position des Spielmachers kann der 1,85 m große Rechtshänder auch die Position im linken Rückraum besetzen.

„Andri gehört in seinem Jahrgang zu den besten Spielmachern in Europa. Er wird uns direkt weiterhelfen können, indem er Egon Hanusz auf Rückraum Mitte entlastet. Aber wir müssen Andri auch noch Zeit geben, damit er sich in Ruhe weiterentwickeln kann“, so TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt und ergänzt: „Mit Andri, Fynn und Nico haben wir drei Spieler, die bei der U19 EM vertreten und alle langfristig an uns gebunden sind.“


Stuttgarter Siegesserie in der Softball-Bundesliga hält weiter an

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Softballteam des TV Cannstatt auswärts beim Tabellenzweiten mit 1:0 und 4:2 erfolgreich

von Monja Keßler

In sommerlicher Hitze trafen sich am Samstag in Freising die beiden Topteams der Bundesliga Süd zum Spitzenspiel. Bereits die beiden Hinspiele in Stuttgart gingen nur sehr knapp an die Reds und die Rückspiele sollten nicht anders verlaufen.

Die Reds mußten in Freising ohne Nationalspielerin Jennifer Weil (Urlaub), sowie Kira Manske und Coach Nadja Manske (mit Reds-Nachwuchstalent Tristan Manske, bei der U12-Europameisterschaft in Mortsel/Belgien den Gewinn der Bronzemedaille begleitet) auskommen. Dafür hatte sich Bundesligabaseballer Elias Macias bereit erklärt Markus Weil beim Coaching zu unterstützen.

In Spiel 1 kamen die beiden Rookies Jessica Weil (Pitcherin) und Jule Breuninger (Catcherin) zu ihrem Debüt als Battery in der Bundesliga. Um es vorweg zu nehmen: beide lösten diese Aufgabe glänzend. In sechs Innings gab Jessica Weil lediglich fünf Hits und zwei Walks ab, während Jule Breuninger eine Läuferin stellte beim Versuch die dritte Base zu stehlen und in zwei weiteren Plays an der Homeplate sowohl die Nerven als auch die weiße Weste der Reds bewahrte.

Das Spiel selbst entwickelte sich zu einem wahren Defensivkrimi, in welchem die Grizzlies sich zwar immer wieder in aussichtsreiche Position bringen konnten, im entscheidenden Moment aber genauso oft an der nervenstarken Stuttgarter Verteidigung scheiterten, bzw. diese unterschätzten.

Nachdem sich abzeichnete, daß am Ende das Team als Verlierer vom Platz gehen würde, das den ersten Fehler machen würde, wechselten die Grizzlies im fünften Durchgang auf Pitcherin Mara Sandner. Sandner führt die Liga mit dem niedrigsten ERA an und legte auch gleich zwei perfekte Innings hin.

Die Reds nahmen im siebten Inning ebenfalls einen Defensivwechsel vor. Annie Stepniak und Alia Petzold übernahmen als Battery und Jessica Weil und Jule Breuninger kehrten auf ihre angestammten Positionen Second Base und Centerfield zurück. Da auch die Grizzlies keine Runs erzielten ging es nun in den achten Durchgang und mit Tiebreaker-Regeln weiter.

Franziska Heinze startete als Läuferin direkt auf der zweiten Base und wurde von Tatjana Teschner mustergültig per Sacrifice Bunt auf die dritte Base geschlagen. Die nachfolgende Alia Petzold legte ebenfalls einen Sacrifice Bunt und die Freisinger Defensive versuchte Heinze an der Homeplate auszumachen. Franziska Heinze bewies jedoch perfektes Timing und erzielte das 1:0 für die Reds.

Für die Reds begann Pitcherin Stepniak das Inning sehr nervenstark mit zwei Strikeouts und so beendete das dritte Aus, ein Ground-out von Jessica Weil zu Franziska Heinze, das Spiel ohne dass die Grizzlies punkten konnten. Somit war der dreizehnte Sieg im dreizehnten Spiel für die Cannstatterinnen unter Dach und Fach.

Im zweiten Spiel übernahm wie gewohnt Kaleigh Fisher für die Reds am Pitching-Rubber und in den ersten fünf Innings gelangen den Grizzlies offensiv lediglich ein Walk und ein Double.

Die Reds hatten sich dagegen einigermaßen auf Fiona Brosch eingestellt. Im zweiten Durchgang legte Fisher ein Triple vor und konnte auf einen Sacrifice Bunt von Franziska Heinze scoren.

Im dritten Inning konnten die Reds das Spiel dann etwas öffnen. Alia Petzold kam per Walk auf Base und rückte auf einen Wild Pitch auf die zweite Base vor. Ein stolen Base brachte sie auf die dritte Base bevor Jule Breuninger ebenfalls einen Walk erkämpfte. Ein Single von Annie Stepniak scorte dann beide zum Zwischenstand von 3:0, bevor ein Double von Hope Cornell Stepniak zum 4:0 über die Homeplate brachte.

Nach dem fünften Inning gönnten die Umpire dann beiden Teams eine längere Pause zur Abkühlung. Knapp 30 Grad im Schatten sind auf dem Feld in der prallen Sonne und der Hitze, die vom Infield reflektiert wird, eine deutliche Belastung.

Diese Pause hatten die Grizzlies offensichtlich genutzt um die eigene Offensive etwas aufzuwecken, während die Reds möglicherweise ein klein wenig unkonzentrierter wurden. Insgesamt drei Hits führten in den letzten beiden Innings zu jeweils einem Run für die Grizzlies – zu wenig um das Spiel noch drehen zu können.

Somit sind die Bundesligaspielerinnen des TV Cannstatt auch nach dem vorletzten Spieltag der regulären Saison weiterhin ungeschlagen und können entspannt in das Saisonfinale am kommenden Wochenende gegen die Guggenberger Legionäre Regensburg im heimischen TVC Ballpark gehen.