Am Montag Streik bei regionalen Busunternehmen

VVS empfiehlt seinen Kunden, sich vor Fahrtantritt zu informieren

Nachdem die letzte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis zu Ende gegangen ist, hat die Gewerkschaft verdi die regionalen Busunternehmen im VVS für Montag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

Betroffen sind nach jetzigem Stand folgende Unternehmen:

Im Landkreis Göppingen und Esslingen:

  • OVG
  • Sihler
  • Friedrich Müller Omnibusverkehr

Im Bereich Stuttgart und den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen und im Rems-Murr-Kreis sind es folgende Unternehmen:

  • Ludwigsburger Verkehrslinien (LVL)
  • Omnibusverkehr Spillmann in Bietigheim-Bissingen
  • Omnibus Verkehr Ruoff (Standorte Hemmingen, Waiblingen und Backnang),
  • WBG Württembergische Busgesellschaft, Standort Ludwigsburg
  • Wöhr Tours
  • Friedrich Müller Omnibusverkehr

Hinweis: auch weitere Busunternehmen können vom Streik betroffen sein. Sobald klar ist, welche Unternehmen noch vom Streik betroffen sind, wird der VVS online darüber informieren.

Der S-Bahn- und Regionalverkehr sowie die Busse und Bahnen der SSB werden nicht bestreikt. Je nach Stand der Informationen werden die bestreikten Linien aus der VVS-Fahrplanauskunft entfernt.

In der elektronischen Fahrplanauskunft über die App „VVS Mobil“ und www.vvs.de werden Fahrtverbindungen für Montag ohne die bestreikten Linien angezeigt. Fahrgäste können sich so schnell einen Überblick verschaffen, ob eine Verbindung auch ohne die betroffenen Busse möglich ist.

Einzelne Fahrten können trotz des Streiks stattfinden, weil Auftragsunternehmen sie fahren, die möglicherweise nicht bestreikt werden. Diese Fahrten werden aber nicht in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt, weil im Vorfeld keine Gewissheit darüber besteht, ob sie tatsächlich fahren.

Für manche Fahrgäste könnte es eine Alternative sein, mit dem Fahrrad zu fahren. Die Radroute kann man sich mit dem VVS-Radroutenplaner ausgeben lassen, den man unter www.vvs.de/radroutenplaner anklicken kann. Auf einfache Weise kommt man so zu einer Routenempfehlung an den Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Im Einzelfall können auch Carsharing, Miet-Roller, E-Bikes zum Leihen oder die private Mitfahrgelegenheit eine gute Alternative sein, um von A nach B zu kommen. Informationen dazu gibt es unter www.vvs.de unter der Rubrik „Clever kombinieren“ auf der Seite „Rundum mobil“ (www.vvs.de/rundum-mobil).


Dürr-Konzern gehört zu Deutschlands besten Ausbildern

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Bietigheim-Bissingen.| Das Wirtschaftsmagazin Capital hat erneut die hohe Ausbildungsqualität im Dürr-Konzern bestätigt. In der fünften Auflage der Studie „Deutschlands beste Ausbilder“ belegen gleich mehrere Tochtergesellschaften des Maschinen- und Anlagenbauers Spitzenpositionen: Dürr Systems, HOMAG und Schenck RoTec erhielten sowohl für die klassische Berufsausbildung als auch für ihr Angebot für Studierende an dualen Hochschulen die Bestnote von fünf Sternen. Auch der Automatisierungsspezialist Teamtechnik, der seit Februar 2021 zum Dürr- Konzern gehört, erreichte in beiden Kategorien die maximale Anzahl an Sternen.

„Diese exzellenten Ergebnisse sind vor dem Hintergrund der erschwerten Ausbildungsbedingungen der letzten eineinhalb Jahre ein besonderer Erfolg. Die Corona-Pandemie hat unsere Ausbildungsbetriebe vor große Heraus- forderungen gestellt. Daher haben wir zum Beispiel verstärkt auf digitale Lehrmethoden gesetzt, um unseren jungen Nachwuchskräften weiterhin eine hervorragende Ausbildung bieten zu können. Dies ist uns offensichtlich gelungen“, so Klaus Achtelik, Personalleiter des Dürr-Konzerns.

Insgesamt beteiligten sich 652 Unternehmen aus ganz Deutschland an der Capital-Studie, die einmal jährlich erscheint. Bewertet wurden unter anderem die Betreuung und Einbindung der Auszubildenden im Betrieb, der Einsatz innovativer Lehrmethoden, die Übernahmequote sowie die Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung. In diesem Jahr wurde zudem berücksichtigt, inwiefern die Unternehmen in der Pandemie die Aus- bildung aufrechterhalten und angepasst haben.

Aktuell sind im Dürr-Konzern in Deutschland rund 390 Auszubildende und Studierende an dualen Hochschulen beschäftigt. Gut zwei Drittel von ihnen sind bei HOMAG, dem Weltmarktführer bei Holzbearbeitungsmaschinen, angestellt. Jedes Jahr beginnen circa 100 junge Menschen eine Ausbildung an den deutschen Standorten des Dürr-Konzerns. Ihnen stehen dreizehn Ausbildungsberufe und elf duale Studiengänge offen.


W&W-Gruppe nach neun Monaten 2021 voll auf Kurs

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  • Konzernüberschuss mit 236,9 Millionen Euro um 39 Prozent über dem Wert im Vorjahreszeitraum.
  • Belastungen aus Elementarschäden durch Sommer-Unwetter.
  • Vorsichtige Risikostrategie mit vorausschauender Rückversicherungsquote hat sich auch bei Unwetterschäden bewährt.
  • Weiterhin positive Vertriebs- und Beitragsentwicklung trotz Corona-Einschränkungen.
  • Neugeschäft bei der Immobilienfinanzierung nimmt um mehr als 9 Prozent zu.
  • Digitalversicherer Adam Riese wächst weiterhin über den Erwartungen.
  • Prognose für Konzernüberschuss im Gesamtjahr 2021 bestätigt.
  • W&W-Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „W&W ist nicht nur im Markt und bei den Kunden immer erfolgreicher, sondern erweist sich auch als nochmals wetterfester und widerstandsfähiger.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat auch im dritten Quartal dieses Geschäftsjahres ihren Wachstumskurs trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen fortgesetzt und liegt nach neun Monaten voll auf Kurs, ihre ambitionierten Jahresziele zu erreichen. Der Konzernüberschuss erhöhte sich von Januar bis September gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 170,4 Millionen Euro um 39 Prozent auf 236,9 Millionen Euro. Das dritte Quartal war dabei, wie bereits mitgeteilt, durch hohe Schadenaufwendungen als Folge der schweren Überflutungen in Teilen Deutschlands beeinflusst. Dabei bewährte sich die vorsichtige Risikostrategie der W&W mit ihrer vorausschauenden Rückversicherungspolitik. Die Ergebnisbelastung aus den Schäden konnte damit stark begrenzt werden. Im Neugeschäft verzeichnet die W&W-Gruppe – trotz der Corona-bedingten Einschränkungen – unverändert Zuwächse sowohl in der Baufinanzierung als auch bei den Versicherungen. Vor diesem Hintergrund erwartet die W&W-Gruppe nach wie vor einen Konzernüberschuss in der Spanne von 280 bis 330 Millionen Euro.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Unser Aufbruch vor fünf Jahren, die umfangreiche Erneuerung und unsere straffe Digitalisierung: Dies alles, verbunden mit dem klaren Blick auf die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden, zeigt deutliche Erfolge. Der bisherige Jahresverlauf unterstreicht, dass die W&W-Gruppe nicht nur Kunden und Marktanteile gewinnt, sondern zugleich nochmals deutlich wetterfester und widerstandsfähiger geworden ist. So können wir die Belastungen aus den schweren Sturm- und Flutschäden in den Monaten Juni und Juli schon in diesem Jahr bilanziell verarbeiten und dennoch unser Ergebnis deutlich verbessern. Nicht zuletzt aufgrund unserer vorsichtigen Risikostrategie und der damit verzahnten Rückversicherungspolitik sind wir in der Lage, die Belastungen gut zu verarbeiten. Wir arbeiten unverändert mit Hochdruck daran, unseren Versicherten in dieser Katastrophe schnell und unbürokratisch zu helfen. Das ist uns mit Blick auf unsere Kundschaft und deren existenzielle Sorgen sehr wichtig. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, dass wir für unsere Kundinnen und Kunden da sind, wenn sie uns brauchen. Trotz der Belastungen erwarten wir 2021 für die W&W-Gruppe ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem wir unseren Wandel und den Aufbruch in die digitale Zukunft weiter vorantreiben. Zugleich tun wir gut daran, mit Blick auf die weiterhin bestehenden externen Risiken vorsichtig und wachsam zu bleiben.“

Neugeschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2021

Die W&W-Gruppe verbuchte in den ersten neun Monaten 2021 teilweise sehr deutliche Zuwächse im Neugeschäft. So stiegen in der Personenversicherung die Bruttobeiträge um 9,4 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,73 Milliarden Euro), wozu sowohl Leben- als auch Krankenversicherung beitrugen. Die Schaden- und Unfallversicherung verzeichnete einen Anstieg der Bruttobeiträge um 6,6 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,73 Milliarden Euro), was vor allem auf die Segmente Firmenkunden und Privatkunden zurückzuführen ist.

Während im Kfz-Segment die Schadenaufwendungen gegenüber dem Vorjahreswert stabil blieben, ergaben sich bei Privat- und Firmenkunden deutliche Steigerungen. Die Brutto-Aufwendungen aus Elementarschäden aus der Sturm- und Flutkatastrophe vom Sommer bewegen sich dabei im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Ergebnisauswirkung wurde jedoch durch entsprechende Rückversicherungen stark begrenzt, so dass sich die Netto-Schadenquote nur leicht auf 63,0 Prozent erhöhte (Vorjahreszeitraum: 60,6 Prozent). Die Kosten-Aufwands-Relation (Combined Ratio) in der Schaden-/Unfallversicherung betrug 88,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 85,1 Prozent).

Weiterhin über den Erwartungen entwickelt sich der Digitalversicherer Adam Riese, der vier Jahre nach dem Start Ende 2017 mittlerweile rund 220.000 Kundinnen und Kunden betreut, und zwar nahezu ausschließlich Neukunden. Nach dem erfolgreichen Aufbau wurde Adam Riese nun plangemäß in den Vertrieb der Württembergischen Versicherung AG und in das Geschäftsfeld Versichern integriert. Damit wird zusätzliche digitale Erfahrung und Expertise in die gesamte W&W-Gruppe gelenkt.

Wachstum wurde auch in der Baufinanzierung erreicht. Das Neugeschäft (inklusive der Vermittlungen ins Fremdbuch) stieg um 8,2 Prozent auf 5,38 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 4,97 Milliarden Euro). Das Marktumfeld ist dabei unverändert von einer hohen Nachfrage nach privaten Baufinanzierungen geprägt. Von Januar bis September 2021 betrug im Bausparen das Netto-Neugeschäft (eingelöstes Neugeschäft) 7,28 Milliarden Euro nach 7,55 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum (-3,7 Prozent) und entwickelte sich damit ebenfalls marktüberdurchschnittlich. Zudem konnte die erfolgreiche Entwicklung der Immobilienaktivitäten durch die Wüstenrot Haus und Städtebau und die Wüstenrot Immobilien fortgesetzt werden.

brandpool stellt sich breiter auf

Die W&W brandpool GmbH, die neue digitale Geschäftsmodelle der W&W-Gruppe bündelt, übernahm im dritten Quartal eine Minderheitsbeteiligung an dem Hamburger Immobilien-Proptech Immomio, das eine digitale End-to-End-Lösung für den Vermietungsprozess entwickelt hat. Von der Vermarktung über das Interessentenmanagement bis hin zum digitalen Mietvertrag bietet das Unternehmen einen durchgängig digitalen Arbeitsablauf. Immomio-Kunden verwalten rund 800.000 Wohneinheiten in ganz Deutschland. Der Einstieg eröffnet der W&W-Gruppe neue Potenziale im Bereich Wohnen und Versicherungsleistungen.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2021

Ungeachtet der Schadenbelastung aus den Unwettern vom Sommer geht die W&W-Gruppe für das Gesamtjahr 2021 weiterhin davon aus, die prognostizierte Ergebnis-Spanne von 280 bis 330 Millionen Euro zu erreichen (2020: 210,8 Millionen Euro). Vorausgesetzt wird, dass es im weiteren Jahresverlauf weder zu weiteren wesentlichen Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie noch zu Kapitalmarktverwerfungen oder großen Schadenereignissen kommt.


Richtungsweisendes Match für Bietigheimer Handballer

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von Bernhard Gaus

Der nächste Top-Gegner wartet auf die Bietigheimer Zweitliga-Handballer. Bundesliga-Absteiger HSC 2000 Coburg empfängt am Sonntag (16 Uhr) die SG BBM und ist am 10. Spieltag vor den eigenen Fans unter Zugzwang. Die Partie in der HUK-COBURG arena wird als kostenfreier Livestream unter www.sportdeutschland.tv zu sehen sein.

Dass sich Absteiger aus der 1. Bundesliga erst wieder an das raue Klima im Unterhaus gewöhnen müssen, das kennen die Schwaben aus eigener Erfahrung. Nach ihren beiden einjährigen Gastspielen in der Beletage des deutschen Handballs geriet 2015 und 2019 eine Etage tiefer jedes Mal zunächst gewaltig Sand ins handballerische Getriebe. Andere Qualitäten sind plötzlich gefragt, aus dem Jäger wird ein Gejagter, die Erwartungshaltung ist in jedem Spiel auf Sieg gestellt und in der Rolle des Underdogs sind nur noch die gegnerischen Teams. Nach beiden Abstiegen benötigten die Bietigheimer Handballer jeweils nahezu eine halbe Spielzeit, um wieder richtig eingenordet zu sein.

Vor solch einer Phase scheint auch der HSC Coburg nicht gefeit zu sein. Mit 6:12 Punkten finden sich die Oberfranken nach neun Spielen aktuell auf dem 14. Rang der Tabelle wieder. Für Trainer Alois Mráz war schon nach sechs Spielen Schluss. Der HSC trennte sich von dem Tschechen, dem nach dem Erstligaaufstieg vor einem Jahr die Verantwortung auf der Trainerbank übertragen worden war. Wenige Tage später wurde Brian Ankersen als neuer Mann in Coburg präsentiert – eine kleine Überraschung. Die Referenz des 33-jährigen Dänen: Er hatte in der vergangenen Saison in Bietigheim in einer schwierigen Phase drei Monate vor Saisonschluss das Zepter vom Isländer Hannes Jón Jónsson übernommen und die Mannschaft am Ende auf Platz acht geführt.

Jetzt soll Ankersen die Oberfranken wieder auf Kurs bringen. Der Däne feierte im Heimspiel gegen EHV Aue (32:23) den ersten Sieg mit seinem neuen Team. Die klare 33:26-Niederlage bei Mitabsteiger Eulen Ludwigshafen am Mittwoch zeigt jedoch, dass die Aufgabe für den talentierten Jungtrainer keine einfache werden wird. Jetzt rückt die Partie gegen seinen Ex-Verein ins Rampenlicht.

Neben Ankersen haben zwei der Torsteher am Sonntag eine Vergangenheit mit dem jeweils anderen Verein. Zur aktuellen Saison wechselte Konstantin Poltrum von den Oberfranken nach Bietigheim. Der 27-Jährige hatte in Coburg in der 1. Liga mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und soll jetzt bei der SG BBM für zusätzliche Stabilität in der Hintermannschaft sorgen. Noch aber unterliegen die Leistungen der kompletten Bietigheimer Defensivabteilung starken Schwankungen. Das Coburger Gehäuse hütet Jan Kulhánek, der von 2013 an zwei Spielzeiten das Tor der Schwaben sauber hielt, bevor er zu den Oberfranken wechselte. Der Tscheche hat mit seinen 40 Lenzen immer noch das Zeug zu einem Top-Keeper in der 2. HBL.

Nicht ganz unerwartet steht Florian Billek (33) mit 48/10 Treffern an der Spitze der Coburger Torschützenliste. Der Rechtsaußen war einer der Top-Torschützen in der letzten Bundesligasaison, er erzielte für die Oberfranken 204/46 Saisontore. Auf der rechten Rückraumposition musste sich Coburg nach dem Abstieg komplett neu aufstellen. Merlin Fuß und Dieudonne Mumbenzem kommen beide vom Liga-Konkurrenten TV Hüttenberg.

Stabilität ist auch für die Bietigheimer Handballer und ihren neuen Trainer Iker Romero vor dem Spiel am Sonntag der wichtigste Punkt auf der Agenda. Schwankende Leistungen spiegeln sich in den jüngsten Ergebnissen wider, Siege und Niederlagen lösten sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Zuletzt stellten die Schwaben ihr Potential beim 35:28- Heimerfolg über den TV Hüttenberg eindrucksvoll unter Beweis. Zwei Siege in Folge jedoch, das wäre eine Saisonpremiere für die Mannschaft um Kapitän Paco Barthe.

An der nötigen Motivation dürfte es indes nicht mangeln. Die Länderspielpause verschaffte der SG BBM zwei spielfreie Wochen, die zunächst zur Regeneration, dann aber intensiv zur Vorbereitung auf die Partie in Coburg genutzt wurden. Rechtsaußen Mario Urban rückt nach auskuriertem Nasenbruch erstmals in dieser Saison in die Aufstellung. Und Dominik Claus, der zuletzt krankheitsbedingt pausieren musste, wird wieder in den rechten Rückraum zurückkehren. Auch für den 25-jährigen Linkshänder hat die Partie gegen den Ex-Trainer ihren besonderen Reiz: „Wir freuen uns alle nach der Pause auf das Spiel und auf das Wiedersehen mit Brian. Wir wollen die Punkte in Coburg mitnehmen, das ist wie in jedem Spiel unser Anspruch.“


Laurents Hörr überzeugt im Weltmeister-Ferrari

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Auszeichnung durch FIA WEC Rookie Test in Bahrain

Die exzellenten Leistungen des 24-jährigen Stuttgarters blieben auch den Verantwortlichen des Welt-Automobilsport-Verbands (FIA) und der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) nicht verborgen. Als einer von nur zwei Fahrern weltweit wurde ihm nun die Ehre zuteil, am offiziellen FIA WEC Rookie Test teilzunehmen.

Dieser Rookie Test ist Belohnung und inoffizielle Nachwuchssichtung für Fahrer, die in besonderer Weise auf sich aufmerksam gemacht haben. In den Siegerautos der unterschiedlichen Klassen dürfen diese am Tag nach dem letzten Saisonrennen ausgiebig testen und ihr Talent auf großer Bühne beweisen.

Vor dem letzten Rennen der WEC-Saison, am 05.11. in Bahrain, zu dem Laurents Hörr auf Einladung angereist war, stand noch nicht fest, welches Fahrzeug er am Sonntag ausgiebig bewegen darf. Die Werksteams von Porsche und Ferrari lagen in der GTE-Pro-Klasse gerade mal einen Punkt auseinander und so wurde es richtig spannend.

Nachdem Ferrari am Samstag hauchdünn vor Porsche das Rennen und Meisterschaft entschieden hatte, war dann endlich klar, dass Laurents Hörr zum ersten Mal in seiner Karriere einen Ferrari 488 GTE Evo pilotieren würde.

Insgesamt fünf Stunden stand Hörr das frisch gekrönte Champion-Fahrzeug aus Maranello zur Verfügung. Schon nach kurzer Zeit gewöhnte sich der frischgebackene LMP3-Europameister an den neuen Boliden und legte zur Begeisterung seiner Box gleich bei der Premiere durchaus beeindruckende Rundenzeiten vor.

„Ich bin mega stolz und dankbar, dass ich auch hier beweisen durfte, was ich kann!“ so Laurents Hörr direkt nach dem Test. Hörr weiter: „das gesamte Team war sehr angetan von meinem Grundspeed, vor allem auf den Longruns. Ich war sogar signifikant schneller als das Schwesterauto, das zeitgleich unterwegs war.“

Nach den drei Meistertiteln in Folge, dem Championat im Michelin Le Mans Cup 2019 und 2020, sowie dem Titel in der European Le Mans Series 2021 unterstreicht Laurents Hörr auch bei diesem Test, dass derzeit im Langstreckensport kein Weg an ihm vorbeiführt. Der Grundstein für eine ganz große Karriere scheint gelegt zu sein.


Landkreis koordiniert weiteres Impfangebot für die Einwohner

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Kreis Esslingen.| Mit einem weiteren Impfangebot soll die derzeit hohe Nachfrage nach einer Coronaimpfung unterstützt werden. Dazu hat das Gesundheitsdezernat im Landratsamt zusammen mit den Maltesern als Betreiber des Impfbusses ein Konzept erarbeitet. Damit werden die ärztlichen Impfangebote ergänzt.

Seit der Schließung der Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen haben die Ärzte im Landkreis Esslingen alle Hände voll zu tun, der Nachfrage nach Coronaimpfungen nachzukommen – und auch die Schlange vor dem Impfbus, der unter der Regie des Malteser Hilfsdienstes durch den Landkreis tourt, ist in den vergangenen Tagen immer länger geworden. Nun soll mit einem zusätzlichen Impfangebot für die Öffentlichkeit weiter Abhilfe geschaffen werden: Das Sozialministerium hat für den Landkreis Esslingen in diesen Tagen neben einem ersten Mobilen Impfteam (MIT), das Ärzte und Einrichtungen im Landkreis bei den Impfungen unterstützt, ein weiteres MIT bewilligt. Dieses wird nun für weitere mobile Impfaktionen eingesetzt.

„Angesichts der derzeit stark steigenden Infektionszahlen ist es mehr denn je eine Bürgerpflicht, sich impfen zu lassen“, so appelliert Landrat Heinz Eininger an die Einwohner im Landkreis. „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern übernimmt auch Verantwortung für andere. Deswegen bin ich froh, dass wir nun die Möglichkeit gefunden haben, weitere mobile und einfach zu erreichende Impfaktionen anbieten zu können.“ Dazu haben das Gesundheitsdezernat im Landkreis Esslingen und der Malteser Hilfsdienst ein Konzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass nun vorwiegend die Großen Kreisstädte im Landkreis die Möglichkeit haben, über die Malteser ein Mobiles Impfteam für öffentliche Impfaktionen in ihrer Kommune anzufordern, ähnlich den Pop-Up-Impfaktionen, wie sie im Frühjahr dieses Jahres angeboten wurden. Dazu sollten die Städte geeignete Räume zur Verfügung stellen. Die Oberbürgermeister und Bürgermeister im Landkreis sind bereits über das neue Angebot informiert worden.

Der Impfbus, der als einer der wenigen im Land nach der Schließung der Impfzentren noch weiterhin durch den Landkreis tourt, kann künftig verstärkt dafür eingesetzt werden, vorwiegend ländlich gelegene Gemeinden anzusteuern, um dort auch weiterhin Unterstützung bei Erst-, Zweit- und auch Drittimpfungen anzubieten. Der Bus soll zudem personell verstärkt werden, damit im Idealfall eine Station mehr als bisher angesteuert werden kann. „Wir haben in Abstimmung mit den Maltesern und mit der Unterstützung des Sozialministeriums ein rundes Konzept erarbeiten können, mit dem wir die Impfungen in der ärztlichen Regelversorgung sinnvoll ergänzen“, sagt Peter Freitag, der Gesundheitsdezernent im Esslinger Landratsamt.


Änderung auf der Torhüterposition beim TVB

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Bittenfeld/Stuttgart.| Zur Spielzeit 2022/23 wechselt Miljan Vujovic zum Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart. Das 21-jährige Torhütertalent kommt vom slowenischen Spitzenclub RK Celje Pivovarna Laško an den Neckar. Er erhält einen Dreijahresvertrag bei den WILD BOYS. Primož Prošt wird die Stuttgarter nach zwei Spielzeiten verlassen.

Nach drei Jahren beim slowenischen Spitzenclub RK Celje wird Miljan Vujovic im Sommer 2022 zum TVB Stuttgart wechseln. In Celje bekleidet er die Position des ersten Torhüters. Trotz seines jungen Alters verfügt er bereits über internationale Erfahrung in der EHF European League und EHF Champions League sowie im slowenischen Nationalteam. Der 1,98 m große Torhüter wird ab der kommenden Saison mit Tobias Thulin das Torhütergespann der WILD BOYS bilden. Sein Vertrag ist bis zum 30.06.2025 datiert.

Primož Prošt hingegen wird den Verein zum Saisonende verlassen. Er kam 2020 vom Drittligisten Wilhelmshavener HV zum TVB und absolvierte insgesamt 47 Spiele für die Stuttgarter. Die nächste Station seiner sportlichen Karriere ist zum heutigen Stand noch nicht bekannt.

„Mit Miljan und Tobias werden wir mit einem vergleichsweise jungen, aber dennoch erfahrenen Torhüterduo in die nächste Saison gehen. Dass sich Miljan für den TVB entschieden hat, freut uns sehr. Er gehört für mich zu einem der größten Torhütertalente seines Jahrgangs“, so TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt über die Verpflichtung. „Bei Primož bedanke ich mich für seinen Einsatz beim TVB und wünsche ihm und seiner Familie für die kommende Zeit alles Gute“, Jürgen Schweikardt weiter.


SVL will die nächsten zwei Punkte holen

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Die Wasserballer des SV Ludwigsburg spielen am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr im Inselbad in Stuttgart gegen die SG Neukölln. Das zweite Heimspiel. Zwei Punkte sind laut Teammanager Adrijan Jakovcev das Ziel.

Die Spiele gegen die SG Neukölln waren in den vergangenen Jahren immer eng. Der Vizepräsident des SV Ludwigsburg, Matthias Nagel, sagt jetzt vor dem Heimspiel gegen die Mannschaft aus Berlin aber: „Wir können und wir wollen gewinnen und wieder zwei Punkte holen.“ Das erste Heimspiel am vorigen Samstag gegen die White Sharks Hannover hat der SVL mit 14:10 für sich ent scheiden. Nagel sagt indes auch: „Wir müssen gar nichts.“ Aber klar, „wir haben die Chance jedes Heimspiel zu gewinnen.“

Das erste Spiel in der neuen Bundesligasaison stimme ihn optimistisch. Ludwigsburg hatte dieses Match gegen Hannover grandios begonnen, doch im dritten Viertel hatte die Mannschaft nicht mehr vmit voller Konzentration gespielt. Der Torwartwechsel zur Halbzeit war womöglich zu früh gewesen, auch symbolisch an beide Teams.

Insgesamt, sagt Nagel, sei er Auftakt aber „ok“. Der Nationalspieler Timo van der Bosch habe wohl eins seiner besten Spiele für den SVL gemacht. Anfang Dezember, sagt Nagel, sollten wir da stehen, „wo wir hin wollen“: auf Platz drei oder vier in der höchsten nationalen Wasserballliga.

Ganz generell sei toll, dass wieder vor Zuschauern gespielt werden könne, trotz Corona. Die Spiele im Inselbad seien zwar keine echten Heimspiele, trotzdem seien zum Auftakt gegen Hannover fast 70 Zuschauer gekommen, deutlich mehr als der Klub erwartet habe. „Das Potenzial ist da.“ Zu den echten Heimspielen im Sommer im Freibad Hoheneck kommen dann sicherlich auch wieder 200 – 300 Zuschauer.

Der Teammanager Adrijan Jakovcev sagt mit Blick auf das Match gegen die SG Neukölln: „Wir wollen unbedingt mit dem zweiten Sieg in die Saison starten.“ Er spricht sogar von einem Pflichtsieg. „Wir wollen die gute Energie im Verein nutzen und uns mit einem weiteren guten Spiel bei den Fans bedanken.“ Der Spieler Mikael Metodiev erklärt, die Atmosphäre im Team sein „gut und positiv – wie immer“. Die Vorbereitungen „für den nächsten Schritt“ liefen gut.

Neukölln sei aber ein starker Gegner mit einigen älteren, erfahrenen Wasserballern, die schon lange zusammen spielen und wüssten, ihre Stärken auszuspielen. „Deshalb trainieren wir unsere Defensive und arbeiten an unser Tempo im Spiel. Wir sind bereit für einen großen Kampf.“ Keine Frage: Auch Mikael wird alles für einen weiteren Heimsieg für die Schwarz-Gelben geben.

Auch Mateja Bosic sagt, die SG Neukölln sein ein „sehr starkes, aggressives Team“. Er erwarte ein „herausforderndes Spiel – und einen Sieg für sein Team“.

Das Spiel im Inselbad beginnt am kommenden Samstag um 15.30 Uhr und wird vom SVL auf dem eigenen Youtube-Kanal übertragen und auf der Seite des DSV-Ticker gelistet.


Coronavirus: Stadt führt Testpflicht wieder ein

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  • Betrieb von Kitas und Kindertagespflege soll gesichert werden
  • Inzidenz auf Höchststand

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt führt neuerlich eine Testpflicht in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ein. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die am 12. November, in Kraft tritt. Die Pflicht ersetzt die aktuell gültige Empfehlung. Alle Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres müssen zweimal pro Woche getestet werden, um das Betreuungsangebot wahrnehmen zu können. So war es bereits im Frühjahr und im Frühherbst geregelt. Für Kinder unter drei Jahren wird dringend empfohlen, die Tests zweimal wöchentlich durchzuführen. Die Stadt reagiert mit dieser Maßnahme auf die starke Ausbreitung des Coronavirus. Die Verfügung gilt zunächst bis zum 31. Dezember.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Stuttgart mit 256 auf einem nie dagewesenen Niveau. Hierbei fällt vor allem der hohe Anteil der Ungeimpften auf. Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, führt aus: „Die Fallzahlen nehmen, wie für diese Jahreszeit erwartet, sehr schnell zu. Besorgniserregend ist, dass hierbei auch die coronabedingten Krankenhauseinweisungen steigen. Prognosen zeigen, dass sich dieser Trend in nächster Zeit so fortsetzen wird. Was jetzt hilft, ist klar: Das Wichtigste sind Impfungen. Aber auch Abstand- und Hygieneregeln einhalten, Maskentragen, Testen, Sozialkontakte nach Möglichkeit reduzieren und in Innenräumen lüften – all das spielt nach wie vor eine wichtige Rolle, vor allem für Ungeimpfte, aber auch für Geimpfte.“

Die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung Isabel Fezer weist darauf hin: „Wir leben in einer Pandemie. Mit Hilfe von Testungen kann das Infektionsgeschehen in Kitas kontrolliert gehalten werden. Glücklicherweise zeigen die meisten Kinder auch bei uns in Stuttgart einen asymptomatischen oder milden Krankheitsverlauf. Gleichwohl gibt es bei Säuglingen und Kleinkindern in seltenen Fällen auch schwere Verläufe, weshalb wir die Infektionen nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Die Wiedereinführung von verpflichtenden Testungen vor Betreten der Kita ist demnach folgerichtig und wichtig.“ Die Inzidenz bei Kleinkindern ist rapide gestiegen. Sie liegt bei Kindern unter drei Jahren bei 131 (am 4. November lag sie noch bei 119) und von Drei- bis Fünfjährigen bei 241 (4. November: 109). Fezer weiter: „Die Kindertageseinrichtungen bieten den Kindern Betreuung und den Familien Halt. Daher wollen wir sie weiter offenhalten.“

Zur Umsetzung der Testpflicht stellt die Stadt Stuttgart weiter allen Kitaeinrichtungen und Kindertagespflegepersonen zwei Schnelltests pro Kind und pro Woche zur Verfügung. Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Lolli‐Tests zur Laienanwendung. Diese werden von den Einrichtungen an die Eltern ausgegeben.

Mit Sorge beobachtet Fezer, dass sich immer mehr ältere Kinder und Jugendliche infizieren. So meldet das Gesundheitsamt bei Kindern im Grundschulalter eine Inzidenz von 558. Bei 427 liegt die Inzidenz in der Alterskohorte der 10- bis 19- Jährigen. Fezer sagte: „Das Virus hat leichtes Spiel, wenn es auf Ungeimpfte trifft. Daher müssen sich diese Menschen anders schützen. Eine Maskenpflicht im Unterricht am Platz ist durchaus sinnvoll. Wir erwarten, dass sie landesweit spätestens zu Beginn der nächsten Woche eingeführt wird.“ Die „Alarmstufe“ sieht die Maskenpflicht vor. Sie tritt in Kraft, sobald in Baden-Württemberg 390 Covid-19- Patienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen auf Intensivstationen behandelt werden oder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei 12 liegt.

Die Landeshauptstadt will zudem das Impfangebot ausweiten. Prof. Ehehalt: „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte leisten Herausragendes. Neben der Versorgung der vielen Patienten impfen sie auch viele Menschen. Gut ist, dass die Niedergelassenen Menschen mit Vorerkrankungen, für die der Impfschutz besonders wichtig ist, und ihre Angehörigen auch direkt ansprechen und für die Impfung werben.“ Darüber hinaus sollen Mobile Impfungen weiter angeboten werden. Die Verwaltung prüft zentrale Räumlichkeiten, die noch im November als kleine Impfzentren spontan und kontinuierlich genutzt werden können.

Die Gaststättenbehörde kontrolliert stichprobenartig Gastro-Betriebe. Neben angekündigten Aktionen, etwa an den kommenden beiden Tagen, werden die Betriebe auch unangekündigt auf Einhaltung der Vorgaben überprüft. So gilt in Gaststätten in der Warnstufe 3G, wobei für die Innenbereiche sogar ein PCR-Test vorgelegt werden muss. Außerdem sind die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen. Schließlich gilt allgemein die Maskenpflicht. Ausnahmen sind nur am Platz zur Einnahme von Speisen und Getränken sowie in Clubs und Diskotheken auf der Tanzfläche möglich, soweit ein spezielles Hygienekonzept erarbeitet und eine Ausnahmegenehmigung zum Wegfall von der Maskenpflicht auf der Tanzfläche vom Gesundheitsamt erteilt wurde. In der Alarmstufe dürfen nur noch Geimpfte und Genesene (2G) die Innenbereiche von Gastronomien betreten, für die Außenbereiche ist für nicht Immunisierte die Vorlage eines PCR-Tests erforderlich. Über die Ausnahme von der Maskenpflicht auf der Tanzfläche von Diskotheken und Clubs will das Land bei Eintritt der Alarmstufe neu entscheiden.


Aufstieg in die Zweite Bundesliga ist perfekt

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Ludwigsburg.| Die Triathleten des SV Ludwigsburg steigen in die Zweite Bundesliga Süd auf. Das Ziel für das erste Jahr ist klar: die Mannschaft um Fabian Knobelspies will um einen Platz im Mittelfeld kämpfen.

„Ein Platz im Mittelfeld ist realistisch“, sagt Fabian Knobelspies. Der mehrfache Ironman-Starter und seine SVL-Mannschaftkollegen treten in der nächsten Saison für den SV Ludwigsburg in der Zweiten Triathlon-Bundesliga an. „Wir sind souverän durchmarschiert durch die Regionalliga Baden-Württemberg, unerwartet gut“, so Knobelspies.

Nur der AST Süßen hat besser abgeschnitten, aber dieser Verein hat bereits ein Team in der Ersten Liga, von einem Klub darf – wie im Fußball – keine zweite Mannschaft aufsteigen. Knobelspies sagt mit Blick auf 2022: „Absteigen wollen wird natürlich nicht, ein Aufstieg in die Erste Liga wäre aber nicht realistisch.“ Das Team dürfe nicht übermütig werden, müsse sich erstmal zurecht finden.

„Wir haben eine gute, sehr ausgeglichene Mannschaft zusammen, würden uns aber gerne punktuell noch verstärken.“ Knobelspies spricht von ein oder zwei neuen Leute, die womöglich noch zum Team kommen könnten. Das wäre nicht schlecht auch, „um eine gut ausgestattete Mannschaft in der Landesliga zu haben – als ein gewisses Backup für die erste Mannschaft“. Die Truppe umfasse bereits jetzt „viele talentierte Sportler mit hoher Einsatzbereitschaft“.

Auch der Co-Abteilungsleiter Jan Cartsburg sagt, ein Platz im Mittelfeld sei drinnen. Bis Ende April dürften noch neue Starter für den SVL gemeldet werden, danach werde das Meldeportal geschlossen. Künftig müsse das Team mit längere Anfahrtszeiten zu den voraussichtlich fünf bis sechs Wettbewerben rechnen. In der zweiten Liga starten 14 Mannschaften. Das Reglement sehe vor, dass nur noch ärmellose Wettkampfanzüge getragen werden dürfen – mit den Nachmanen der Sportler auf dem Rücken. Wann genau die neue Saison beginnt steht noch nicht fest.

Der SVL-Präsident Volker Heyn sagt mit Blick auf den Aufstieg: „Ich bin mega stolz und wünsche unseren Triathleten viel Erfolg.“

Für die SVL-Triathleten starten in der Zweiten Liga: Lasse Friedrichs, Nils Friedrichs, Sebastian Schober, Fabian Knobelspies, Jan Cartsburg, Cornelius Theus und Sven Heinle.