Saša Kalajdžić Wechsel perfekt

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VfB-Stürmer wechselt für hohe Ablöse auf die Insel

Was sich in den vergangenen Tagen schon ankündigte, ist nun perfekt – Ösi-Stürmer Saša Kalajdžić wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Wolverhampton Wanderers. Der österreichische Offensivmann war in der vergangenen Saison einer der Leistungsträger der Schwaben und hatte entscheidenden Anteil am knappen Klassenerhalt. Auch diese Saison zeigte er schon wieder seine Klasse und lieferte drei Vorlagen in drei Spielen ab. Der Abgang eines Leistungsträgers zum Ende der Transferphase ist für Stuttgart schwer zu verkraften. Ob es dem Verein gelingt, am letzten Tag der Transferphase einen Ersatz zu verpflichten, ist mehr als fraglich.

Übereinstimmenden Medienberichten ist zu entnehmen, dass sich die Ablöse auf rund 18 Millionen Euro belaufen soll. Dazu kommen noch etwaige Bonuszahlungen, durch die die Summe auf bis zu 25 Millionen Euro steigen könnte. Zudem sicherte sich der VfB eine Weiterverkaufsbeteiligung, die in solchen Fällen meist bei 10-15 Prozent liegt. Für die Stuttgarter, die in den letzten Jahren mit eher geringem Budget zwischen 1. und 2. Bundesliga pendeln, ist der Verkauf ein Geldsegen. Sie hätten sich eine Verlängerung von Kalajdžić zu deutlich besseren Konditionen nicht leisten können und mussten den Österreicher, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, nun verkaufen.

Auch in Wolverhampton wird Kalajdžić gegen den Abstieg spielen. Der Verein aus den West Midlands ist schlecht in die Saison gestartet. Aktuell stehen die Wolves auf Platz 19 der Premier League. Zwar werden sie nicht als direkter Abstiegskandidat gehandelt, doch müssen die Wanderers bald in die Spur finden, um nicht früh den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der stärksten Fußballliga der Welt zu verlieren. Die Verantwortlichen setzen nun auf den neuen Stürmer aus Österreich und hoffen, dass mit ihm die Wende geschafft werden kann. Ob der 25-jährige Österreicher der Heilsbringer sein wird, bleibt aber abzuwarten. Er zeigte zwar schon zu Beginn der Saison gute Leistungen, doch wird er sicher Zeit brauchen, sich in der Premier League zu etablieren.

Für den VfB Stuttgart ist der Abgang des Topstürmers ein erwarteter Rückschlag. Die Schwaben, die von den Experten für Fußballwetten bei bwin als einer der Abstiegskandidaten gehandelt und sicher nicht in den Meisterschaftskampf eingreifen werden, müssen nun hoffen, auch ohne den Ösi die Liga zu halten. Zwar gilt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat als einer der besten auf seiner Position, doch wird es auch für ihn unmöglich sein, zum Ende der Transferperiode noch einen adäquaten Ersatz für den abgewanderten Offensivmann zu finden. Gut möglich, dass Stuttgart mit dem aktuellen Kader in die Hinrunde geht und bei Bedarf in der Winterpause nachbessert. Da der VfB auf der Mittelstürmerposition durchaus breit besetzt ist, hoffen die Verantwortlichen, dass sich in den eigenen Reihen ein Ersatz für Goalgetter Kalajdžić findet. Die heißesten Kandidaten sind die aktuell gesetzten Luca Pfeiffer und Juan José Perea, die beide im Sommer zu den Schwaben wechselten.


Der VfB Stuttgart und Ligakrösus Betway

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Was ist das Wichtigste für einen Fußballklub? Sicherlich nehmen die Spieler und alle anderen Angestellten eine bedeutende Rolle bei jedem Verein ein. Auch die Fans sind fundamental. Allerdings darf aus finanzieller Sicht nicht vernachlässigt werden, dass die Sponsoren den Verein am Leben erhalten. Neben Sportartikelherstellern, Modeunternehmen oder Herstellern eines Energy Drinks stehen Sportwettenanbieter ganz oben auf der Liste der Sponsoren im Profifußball. Auch der VfB Stuttgart wird seit 2020 von Betway finanziell unterstützt. Daher lohnt sich ein genauerer Blick auf diese Partnerschaft sowie auf die Rolle von Sportwettenanbietern in der Bundesliga.

Betway und der VfB Stuttgart

Die Zusammenarbeit zwischen Betway und dem VfB Stuttgart begann im Herbst 2020. Der Sportwettenanbieter und der Fußballklub schlossen einen Vertrag für eine Saison ab. Seitdem besitzt Betway das Privileg, auf den Banden der Mercedes-Benz-Arena zu sehen zu sein. Außerdem darf die Marke im digitalen Bereich mit dem VfB werben. Im Jahre 2020 kam für die Stuttgarter die Zusammenarbeit mit dem Sportwettenanbieter wohl sehr gelegen. Die Corona-Krise sorgte nämlich für fehlende Zuschauereinnahmen und einen erhöhten Finanzbedarf durch Sponsoring.

Direkt in der ersten Saison mit dem neuen Partner wurden die Schwaben als Aufsteiger Neunter der Bundesliga. Dies war vermutlich ein Grund, wieso Betway nach einem Jahr einen neuen Kontrakt mit dem VfB abschloss. Er umfasste sogar drei Jahre und der Sportwettenanbieter gilt seitdem als Premiumpartner der Schwaben. Dies ist nach dem Hauptsponsor Mercedes-Benz Bank und den Exklusivpartnern Jako und Mercedes-Benz die dritthöchste Stufe unter den Sponsoren des VfBs. In der Saison 2020/2021 war der Sportwettenanbieter hingegen nur Teampartner und stand damit in der Sponsorenliste auf der vierthöchsten Stufe. Neben Betway sind die Biermarke Stuttgarter Hofbräu und das Immobilienunternehmen Brain House 247 aktuell die einzigen Premiumpartner.

Wird Tipico wieder Deutscher Meister?

Neben dem VfB Stuttgart haben gleich 13 andere Bundesligavereine einen Sportwettenanbieter als Sponsor. Daher scheint diese Branche ein bedeutender Partner im Fußballgeschäft zu sein. Der Grund hierfür wird vermutlich in der Nähe zum Kunden liegen. Wettanbieter verdienen in Deutschland am meisten Geld durch Fußballwetten. Kunden, die solche Wetten abschließen, werden vermutlich ebenso großes Interesse am Fußball selbst haben. Hierbei haben Wettanbieter-Rankings einen sehr großen Einfluss auf die Entscheidung, bei welchem Wettanbieter die Kunden ein Konto eröffnen.

Daher lassen Kunden sich nicht nur einfach durch Bundesliga Werbung erreichen. Bei anderen Unternehmen wie einer Bank wäre dies nicht so leicht. Es ist fraglich, ob Bankkunden auch gerne Fußball schauen.

Aus diesem Grunde wird sogar der DFB von bwin Sportwetten gesponsert. Dasselbe Unternehmen ist ebenso Partner des 1. FC Köln, von Union Berlin und von Borussia Dortmund. Somit ist es der Sportwettenanbieter mit den zweitmeisten gesponserten Vereinen in der Bundesliga. Zum Ligakrösus unter den Wettanbietern kann sich mit fünf gesponserten Vereinen Betway küren. Neben dem VfB Stuttgart werden ebenso Werder Bremen, Schalke 04, Hertha BSC und Eintracht Frankfurt finanziell durch diesen Anbieter unterstützt. Eine große Rolle nimmt außerdem Sportwettenanbieter Tipico in der Bundesliga ein. Dieses Unternehmen sponsert zwar nur einen Verein, aber dabei handelt es sich um den FC Bayern München. So wird vermutlich die Deutsche Meisterschaft dieses Jahr wieder an Tipico gehen. Neben dem Rekordmeister unterstützt dieser Wettanbieter obendrein die Deutsche Fußball Liga finanziell.

Glücksspiel oder Sportwetten 

In der Regel können Fußballvereine nur einen einzigen Sportwettenanbieter als Partner haben. Im Sponsoringvertrag wird festgelegt, dass kein Konkurrent als zusätzlicher Partner gewählt werden darf. Aus diesem Grund haben drei der vier Vereine ohne Sportwettenanbieter als Sponsor zumindest einen Partner aus einer ähnlichen Branche. So werden der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 und der FC Augsburg zwar von keinem Wettanbieter, aber von Lotto gesponsert. Weil dieses Unternehmen im Glücksspiel tätig ist, können die Klubs vermutlich keinen Anbieter von Sportwetten als zusätzlichen Partner akzeptieren. Der einzige Verein ohne Sponsor in der Sportwetten- oder Glücksspielbranche ist die TSG Hoffenheim. Bei allen anderen Vereinen ist ein Unternehmen aus dieser Branche Partner und befindet sich in der Hierarchie der Sponsoren meist auf der zweiten oder dritten Ebene. Bei vielen Vereinen heißen diese Exklusiv- oder Premiumpartner.


Zinswende: Intelligente Infrastrukturfinanzierung mit Kommunalbausparen

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Sozialen Wohnraum schaffen, bauliche Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzen, Sanierungen öffentlicher Gebäude durchführen: Das alles sind Aufgaben von Kommunen in Deutschland. Für viele Städte und Gemeinden ist es dabei eine große Herausforderung, die Projekte durch den laufenden Haushalt zu finanzieren. Daher ist eine Kreditfinanzierung der Vorhaben oftmals unabdingbar. Das Kommunalbausparen von Wüstenrot kann in Zeiten deutlich steigender Zinsen mit einer geringeren Zinsbelastung helfen.

„Der Finanzbedarf allein für kommunale Klimainvestitionen beträgt rund 170 Milliarden Euro.“ So das Fazit einer Studie der Denkfabrik Agora Energiewende und des Forums New Economy zu den notwendigen Klimainvestitionen in Deutschland bis 2030. Dabei machen Investitionen in Klimaschutzprojekte nur einen Bruchteil der voraussichtlich notwendigen hohen Investitionen im kommunalen Bereich aus. Kurzum: Der Finanzbedarf deutscher Kommunen ist enorm und steht häufig in keinem Verhältnis zu den vorhandenen Einnahmen.

Wüstenrot als Bausparkasse kann Städte und Gemeinden bei der Lösung dieses Problems mit zinsgünstigen Bausparmitteln unterstützen. Zwar denken die meisten beim Stichwort Bausparen an die Finanzierung der eigenen vier Wände, doch das greift zu kurz. Mit dem sogenannten „Kommunalbausparen“ haben auch Städte und Gemeinden die Möglichkeit der Finanzierung von Maßnahmen zum Neubau oder zur Erhaltung von kommunalen Gebäuden. Mehr noch: Im Unterschied zum klassischen privaten Bausparen können Kommunen nicht nur für Wohnraum selbst ansparen, sondern auch für Maßnahmen, die Wohngebieten zugutekommen. So zählen neben der Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen – unter anderem dem Bau, Kauf oder der Sanierung von Kindergärten oder Krankenhäusern – auch Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds dazu. Konkret geht es dabei etwa um die Kanalisationsmodernisierung im Wohngebiet oder die Sanierung von Kläranlagen. Auch der Kauf von Bauland oder die Umschuldung bestehender Kreditverträge gehört zum Leistungsspektrum des Kommunalbausparens.

Ab 1,9 Prozent effektiv: Günstige Zinsen heute für später sichern

Kommunen verfügen durch den Abschluss des „Wüstenrot Wohnsparen Spezial“-Tarifs über Planungssicherheit und sichern sich dabei zusätzlich im heutigen Marktvergleich sehr niedrige Zinsen. Beispielsweise bei einem Bausparvertrag von 250.000 Euro ab 1,9 Prozent effektiv. Weitere Vorteile des Bausparens sind die Sicherung eines Darlehensanspruchs von bis zu 70 Prozent der Bausparsumme und die kurze Ansparzeit.

Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse: „Das langjährige Zinstief ist vorbei. Auch die öffentliche Hand spürt dies bei der Kreditaufnahme für solche Maßnahmen. Der im Vergleich zum aktuellen Marktzins sehr günstige Darlehenszinssatz beim Wüstenrot-Kommunalbausparen und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten machen das Kommunalbausparen von Wüstenrot zum idealen Finanzierungsinstrument für Städte und Gemeinden“.


Spitzensoftball auf dem Schnarrenberg

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  • Am kommenden Wochenende wird in Stuttgart der letzte Teilnehmer für das Final-Four-Turnier um den Deutschlandpokal ausgetragen
  • Im Sportpark des TV Cannstatt einmal mehr Spielstätte für ein Top Event im deutschen Softball

Stuttgart.| Nach dem Überraschungscoup im Aufstiegsjahr mussten sich die Softball-Damen des TV Cannstatt in diesem Jahr mit dem dritten Platz in der Bundesliga-Süd zufriedengeben. Mit etwas mehr Glück in der einen oder anderen Situation wäre allerdings auch einer der beiden vorderen Plätze möglich gewesen.

Zum Ausgleich profitieren die Reds-Damen dieses Jahr von einer Neuerung im Deutschlandpokal, die ihnen trotzdem weitere Spiele beschert. Die beiden Erstplatzierten Teams der Bundesligen spielen über Kreuz zunächst ein Halbfinale und dann das Finale um die Deutsche Meisterschaft aus. Die drei dort ausgeschiedenen Teams qualifizieren sich direkt für das Finalturnier um den Deutschlandpokal, der zur Teilnahme am European Premiere Cup berechtigt.

Die jeweils dritt- und viertplatzierten Teams der beiden Bundesligen spielen am kommenden Wochenende in Stuttgart den vierten Teilnehmer für das am ersten Oktoberwochenende Finalturnier.

In der ersten Begegnung stehen sich im Ballpark des TV Cannstatt am Samstag um 10.00h die Tübingen Hawks und Hamburg Knights gegenüber, um 12.30h greifen die heimischen Reds gegen die Neunkirchen Nightmares ins Geschehen ein. Der weitere Spielplan ergibt sich dann aus den jeweiligen Ergebnissen. Gespielt wird in sogenanntem Double-Elimination-Modus, bei dem man nach zwei Niederlagen ausscheidet. Weitere Spiele am Samstag starten jeweils um 15.00h und 17.30h und am Sonntag wird zunächst um 11.00h der letzte Finalteilnehmer ermittelt, bevor um 13.30h das letztendliche Finale ausgetragen wird.

Das Turnier ist für 2022 die letzte Gelegenheit um in Stuttgart Spitzensoftball live zu sehen, deshalb sind Zuschauer herzlich willkommen bei freiem Eintritt. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt und wer partout nicht nach Stuttgart kommen kann, kann die Spiele im Internet verfolgen, auf dem Youtube Kanal von Stuttgart Reds TV.


Bietigheim nimmt im Pokal die erste Saisonhürde

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim zieht in die zweite Runde des DHB-Pokals ein. Bei Drittligist SG Leutershausen setzten sich der Schwaben am Samstag verdient mit 27:34 (13:17) Toren durch. SG BBM-Coach Iker Romero zeigte sich zufrieden mit der konzentrierten Anfangsphase des Zweitligisten, der nach den ersten 20 Minuten bereits mit 6:12 Toren führte und anschließend das Spiel kontrollieren konnte.

„Wir haben über 60 Minuten ein tolles Handballspiel gesehen mit hohem Tempo“, bemerkte Marc Nagel in seiner Analyse. „Uns wurde früh der Klassenunterschied klargemacht“, so der Trainer der Roten Teufel von der Bergstraße. Danach hatte sein Team nicht wirklich eine Chance, wieder in Schlagdistanz zu kommen. Auf weniger als drei Tore ließ der Zweitligist die Gastgeber nicht mehr heran. In die Drangphasen der „Heisemer“ setzte die SG BBM ihr Tempospiel und baute nach dem 13:17-Halbzeitstand ihre Führung beim 18:29 (47. Minute) zeitweise bis auf 11 Tore aus. „Das war eine konzentrierte Leistung von uns“, zog Iker Romero ein positives Fazit zum Einzug in die nächste Runde, die am Mittwoch ausgelost wird. „Wir sind in der zweiten Welle gut gelaufen, haben eine gute Mentalität gezeigt.“

Schon früh hatte Konstantin Poltrum im Tor der Gäste zwei Siebenmeterwürfe der Bergsträßer abgewehrt. Dass der 28-Jährige die komplette Spielzeit im Tor des Zweitligisten stand, war abgesprochen. „Jeder der Torleute sollte in der Vorbereitung einmal über die vollen 60 Minuten gehen“, so Poltrum. Und „Konsti“ gab mit einer starken Leistung Iker Romero keinen Grund, von diesem Plan abzuweichen. Aber auch beim Drittligisten konnten sich die beide Torleute Sebastian Ullrich und Alexander Hübe auszeichnen.

Die durch den langfristigen Ausfall von Alexander Pfeifer und Tim Kaulitz entstandene „Wackelposition“ auf Linksaußen löste die SG BBM diesmal mit Max Öhler und Lukas Urban ohne jeden Leistungsabfall auf. Der Zweitligist zeigte sich durchsetzungsstark im Spiel über den Kreis, brachte seine körperlichen und spielerischen Vorteile auf den Rückraumpositionen erfolgreich ein. Christian Schäfer unterstrich mit 6 Toren in 6 Versuchen einmal mehr seine Ausnahmestellung von der Strafwurflinie.

In der 14. Minute war es dann so weit. SGL-Neuzugang Robin Haller, der zwischen 2006 und 2019 dem Spiel der SG BBM seinen Stempel aufgeprägt hatte, kam aufs Feld. Erst seit wenigen Tagen an der Bergstraße, unterstrich der 36- Jährige gleich mit drei Toren, dass er die erhoffte Verstärkung werden kann, auch wenn er „seine Rolle im Team sicher noch finden müsse“.

Nach dem 19:30 konnte der Drittligist in den letzten zehn Minuten das Ergebnis noch deutlich einstellig halten. Bietigheim schaltete einen Gang zurück, war in der Defensive nicht mehr so stabil wie in den Minuten zuvor. Romero gab mit Vincent Brenner und Tim Titzmann zwei Spielern aus dem Perspektivkader Einsatzzeiten. „Unser Ziel in solchen Spielen ist es immer, uns weiterzuentwickeln“, so Romero. Eine Schippe draufzulegen kann schon in einer Woche erforderlich sein. Dann wartet mit dem Spiel bei Aufsteiger VfL Potsdam ein ambitionierter Auftakt in die Punkterunde auf die Schwaben.

SG Leutershausen: Hübe, Ullrich, Döding; Schreiber (4), Ruf (1), Meddeb (4), Bauer (4/2), Stippel (1), Ruß (1), Röller (1), Götz (1), Schmitt (1), Scholz, Haller (3), Bitz (6), Pauli.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Genz; Vlahovic (3), Claus (2), Lòpez, Öhler, Schäfer (6/6), de la Peña, Wiederstein (2), Velz (7), Hejny (3), L. Urban (6), Brenner (1), Titzmann, Fischer (4).

Spielverlauf: 2:1 (4.), 2:5 (8.), 8:8 (17.), 9:13 (23.), 10:16 (29.), 11:17 (30.), 13:22 (36.), 17:29 (44.), 23:31 (53.), 28:35 (60.).
Zeitstrafen: Ruf (37.), Pauli (43.) – Vlahovic (3.), Schäfer (21.)
Siebenmeter: 2/4 – 6/6

INTERNAL – NI CONFIDENTIAL Schiedsrichter: Maximilian Engeln / Felix Schmitz (DHB Nachwuchskader)

Zuschauer: 310 (Heinrich-Beck-Halle, Leutershausen)


Audi steigt in die Formel 1 ein

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  • Entwicklung einer Antriebseinheit für die Königsklasse des Motorsports ab Saison 2026
  • Hybrid-Antrieb entsteht am Audi Sport-Standort in Neuburg an der Donau unter der Leitung von Adam Baker
  • Neues Reglement mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz – wichtige Faktoren für den Einstieg
  • Wechsel bei Audi Sport: Julius Seebach übergibt nach erfolgreicher Neuausrichtung Staffelstab an Rolf Michl

Audi steigt in die Königsklasse des Motorsports ein. Die Premiummarke tritt ab 2026 mit einer eigens entwickelten Antriebseinheit („Power Unit“) in der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft an. Das Projekt wird am Standort von Audi Sport in Neuburg an der Donau bei Ingolstadt beheimatet sein. Damit entsteht erstmals nach mehr als einem Jahrzehnt wieder ein Formel-1-Antrieb in Deutschland.
Den Einstieg gab Audi bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Großen Preises von Belgien in Spa-Francorchamps bekannt. Bei der Veranstaltung standen Markus Duesmann, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, und Oliver Hoffmann, Vorstand für Technische Entwicklung, in Gegenwart von Formel-1-CEO Stefano Domenicali sowie Mohammed ben Sulayem, Präsident des Automobil-Weltverbands FIA, Rede und Antwort.

„Motorsport ist fester Bestandteil der Audi DNA“, sagt Markus Duesmann. „Die Formel 1 ist globale Bühne für unsere Marke und anspruchsvolles Entwicklungslabor zugleich. Die Kombination von High Performance und Wettbewerb ist in unserer Branche stets Treiber für Innovationen und Technologietransfer. Mit dem neuen Reglement ist für uns genau jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einstieg. Denn die Formel 1 und Audi verfolgen beide eindeutige Nachhaltigkeitsziele.“

Entscheidend für den Einstieg ist, dass die weltweit populärste Rennserie nachhaltiger und kosteneffizienter wird. Das neue, ab 2026 geltende technische Reglement setzt auf stärkere Elektrifizierung und nachhaltigen Kraftstoff. Zur bereits bestehenden Kostendeckelung für Teams kommt 2023 ein im Regelwerk verankerter Kostendeckel („Cost Cap“) für Power-Unit-Hersteller hinzu. Zudem hat sich die Formel 1 das ambitionierte Ziel gesetzt, als Rennserie bis 2030 CO2-neutral zu sein.

Die Transformation der Formel 1 aktiv mitgestalten

Oliver Hoffmann sagt: „Angesichts der großen Technologiesprünge, die die Serie 2026 in Richtung Nachhaltigkeit vollzieht, kann man von einer neuen Formel 1 sprechen. Die Formel 1 transformiert sich und Audi will diesen Weg aktiv begleiten. Eine enge Anbindung unseres Formel-1-Projekts an die Technische Entwicklung der AUDI AG wird Synergien ermöglichen.“

Ab 2026 wird bei der Power Unit, bestehend aus Elektromotor, Batterie, Steuerungselektronik und Verbrennungsmotor, der Anteil der elektrischen Leistung gegenüber den heutigen Formel-1-Antrieben stark zunehmen. Der elektrische Antrieb wird dann annähernd so viel Leistung haben wie der Verbrennungsmotor, der auf ca. 400 kW (544 PS) kommt. Die hocheffizienten 1,6-Liter-Turbomotoren werden mit nachhaltigem synthetischem Kraftstoff betrieben – ebenfalls eine Voraussetzung von Audi für den Einstieg.

Hohe Popularität in Schlüsselmärkten und bei jungen Zielgruppen

Global bekannt, hoch emotional und technisch hoch entwickelt – damit trifft die Formel 1 genau die Ansprüche von Audi. Die Serie trägt in allen relevanten Märkten der Marke Rennen aus. Als spektakuläre Plattform für die anspruchsvollsten elektrifizierten Rennfahrzeuge der Welt ist sie für Automobilhersteller besonders interessant. Audi stellt sich der Herausforderung, in diesem kompetitiven Umfeld Vorsprung durch Technik zu beweisen.

Das große Interesse an der Formel 1 ist weltumspannend, die Rennserie zählt zu den reichweitenstärksten Sportveranstaltungen der Welt. 2021 haben insgesamt mehr als 1,5 Milliarden TV-Zuschauer_innen die Rennen verfolgt. In Schlüsselmärkten wie China und den USA ist die Formel 1 beliebt, Tendenz weiter steigend – auch bei jungen Zielgruppen. In den sozialen Medien verzeichnet die Formel 1 inzwischen die größten Zuwachsraten unter den weltweit populärsten Sportarten.

Standort Neuburg an der Donau wird die Power Unit entwickeln

Die Power Unit wird in dem hochmodernen Motorsport-Kompetenzzentrum von Audi Sport in Neuburg an der Donau entstehen, unweit des Unternehmenssitzes der AUDI AG in Ingolstadt. „Für die Entwicklung und Fertigung des Formel-1-Antriebs werden wir auf das wertvolle Know-how unserer Motorsportmitarbeitenden bauen, weiter in unser Motorsportzentrum investieren und zudem hoch spezialisierte Fachkräfte einstellen“, sagt Audi Sport Geschäftsführer Julius Seebach, der den Formel-1-Einstieg im Rahmen der Neuausrichtung des Motorsports bei Audi organisiert hat.

Der Standort in Neuburg an der Donau verfügt bereits über Prüfstände für Formel-1-Motoren, Hochleistungs-Elektromotoren und Batterien. Derzeit wird dort der notwendige Ausbau in Bezug auf Personal, Gebäude und technische Infrastruktur unternommen, bis Jahresende soll alles Wesentliche stehen. Für das Power-Unit-Projekt wurde jüngst eine eigene Gesellschaft als 100%ige Tochter von Audi Sport gegründet. Die Leitung der Gesellschaft und damit des Formel-1-Projekts übernimmt Adam Baker als CEO. Der gelernte Ingenieur war in verschiedenen leitenden Funktionen für Hersteller und Teams im Motorsport tätig. Bevor er 2021 zu Audi kam, war er drei Jahre beim Weltverband FIA beschäftigt.

Eine Entscheidung, mit welchem Team man 2026 an den Start geht, wird Audi bis Jahresende kommunizieren.

Formel-1-Entscheidung bestimmt Motorsport-Ausrichtung

Für das Formel-1-Projekt bündelt Audi Sport seine Kräfte. Daher stellt Audi sein LMDh-Projekt ein. Die Entwicklung des Sportwagens für Langstreckenrennen hatte Audi Sport zuletzt bereits ausgesetzt. Unverändert wird Audi Sport neben dem Kundensport sein Innovationsprojekt mit dem RS Q e-tron bei der Rallye Dakar fortsetzen. Im kommenden Jahr peilt Audi den Gesamtsieg in der Wüste an.

Ob Rallye-WM, Sportwagen-WM, US-Motorsport, DTM, Le Mans oder Formel E – Audi Sport hat in vielen Motorsportserien mit zahlreichen Titeln Maßstäbe gesetzt. „Die Formel 1 ist der nächste große Meilenstein in der Motorsportgeschichte von Audi“, sagt Julius Seebach.

Julius Seebach übergibt Staffelstab an Rolf Michl

Der Formel-1-Einstieg markiert nicht nur den erfolgreichen Abschluss der Neuausrichtung von Audi Motorsport, sondern auch eines prägenden Kapitels der Audi Sport GmbH. Geschäftsführer Julius Seebach wechselt zum 1. September 2022 in die AUDI AG und wird in der Technischen Entwicklung direkt an den Vorstand berichtend ein neues strategisches Geschäftsfeld übernehmen.

Hoffmann, in seiner Rolle als Vorstand und als Vorsitzender des Beirats der Audi Sport GmbH, dankt Seebach für dessen Leistung: „Julius steht für strategische Weitsicht, konsequentes Handeln und nachhaltige Resultate in herausfordernden Zeiten.“ Unter seiner Ägide hat die Audi Sport GmbH wiederholt Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Mit der RS-Modelloffensive wurde der Absatz verdoppelt und das erste vollelektrische RS Modell, der RS e-tron GT, erfolgreich in den Markt eingeführt.

2020 hat Seebach zusätzlich die Verantwortung für den Motorsport bei Audi übernommen und konsequent zukunftsfähig ausgerichtet. Unter seiner Führung wurde das komplexeste Rennfahrzeug der Audi Geschichte in Rekordzeit entwickelt – der RS Q e-tron für die Rallye Dakar. Nach dem erfolgreichen Debüt des RS Q e-tron mit vier Etappensiegen bei der Rallye Dakar im Januar folgte bereits bei der zweiten Rallye in Abu Dhabi der erste Gesamtsieg – der erste Triumph eines Autos mit elektrischem Antriebsstrang bei einer Wüstenrallye. Der Einstieg in die Formel 1 ist der erfolgreiche Abschluss seiner Arbeit.

Nachfolger von Seebach wird zum 1. September Rolf Michl, seit Februar Chief Operating Officer Racing bei Audi Sport. Er bildet zusammen mit Dr. Sebastian Grams die Geschäftsführung der Audi Sport GmbH. Michl ist studierter Betriebswirt und langjähriges Mitglied der Audi Sport Familie. Nach verschiedenen Stationen im Marketing der AUDI AG und bei Audi Sport übernahm er 2016 die Leitung Produktmarketing RS-Modelle. Nach einem Wechsel zu Abt Sportsline als Leiter Fahrzeugveredelung kehrte er 2019 als Leiter Vertrieb/Marketing zur Audi Sport GmbH zurück. Michl hat das Portfolio und die Absatzerfolge in der Zeit maßgeblich mitgeprägt. Hoffmann: „Rolf ist eine authentische Führungspersönlichkeit und bringt für die Funktion die notwendige Erfahrung aus Motorsport und Serie mit.“ Neben seinen Stationen im Marketing war Michl 2014 für die Konzeption und Durchführung des Audi Sport TT Cups verantwortlich.


Q.ANT, Bosch, TRUMPF und DLR wollen Satelliten steuern

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  • Der erste mit Quantentechnologie gesteuerte Satellit soll 2027 in den Weltraum starten
  • Quantensensoren sind eine Schlüsseltechnologie zur genauen Ausrichtung von Kommunikations-Satelliten
  • Wissenschaftliche Expertise kommt vom Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
  • Bund fördert Projekt „QYRO“ mit zweistelliger Millionen-Summe

Stuttgart/Köln/Berlin.| Das Quantentechnologie-Start-up Q.ANT, Bosch, TRUMPF und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben eine Partnerschaft zur Entwicklung weltraumtauglicher Lage­sensoren geschlossen. Mit Hilfe dieser auf Quantentechnologie basierenden Sensoren soll es gelingen, Mini-Satelliten präzise auszurichten und die weltweite Datenkommunikation zu verbessern. Die Sensoren sind eine Schlüsseltechnologie, da sie eine hochgenaue Ausrichtung der Satelliten untereinander und damit eine Hochgeschwindigkeitsverbindung für Daten ermöglicht. „Diese strategische Partnerschaft zeigt, welches Potenzial in der gemeinsamen Entwicklung von Zukunftstechnologien steckt. Der Einsatz von Quantentechnologie in der Luft- und Raumfahrt ist für den Industriestandort Deutschland eine riesige Chance“, sagt Michael Förtsch, CEO von Q.ANT. Die Partnerschaft soll ein weltumspannendes, erdnahes Mini-Satelliten-Netz unterstützen, das die Internetverbindung insbesondere in abgelegenen Regionen verbessert. Den ersten Mini-Satelliten mit Quantentechnologie möchte das DLR in fünf Jahren Richtung Weltall starten. Quanteneffekte nutzende Lagesensoren lassen sich nicht nur bei Satelliten, sondern auch beim automatisierten Fahren oder bei der Indoor-Navigation zum Beispiel in Fabrik- und Logistikhallen einsetzen. Das Forschungsbudget für das Projekt liegt bei rund 28 Millionen Euro, ein Großteil davon stammt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik beteiligt sich zudem ein renommiertes Forschungsinstitut für Laserdioden, insbesondere für Anwendungen im Weltraum.

Quantensensoren liefern dauerhaft präzise Ergebnisse

Um eine zuverlässige Übertragung der Signale von Satelliten sicherzustellen, müssen die Satelliten auf ihrer Umlaufbahn dauerhaft höchstpräzise ausgerichtet sein. Verlieren die Satelliten die richtige Position, schwächen sich die Kommunikationssignale ab. Das Konsortium möchte mit Hilfe von Quantentechnologie eine langfristige Messstabilität garantieren. Quantensensoren eignen sich für den Einsatz in Satelliten besonders, weil sie dauerhaft genaue Messergebnisse liefern können, hohe Leistung auf wenig Raum erbringen, und wenig wiegen. Die Satelliten können dadurch jahrelang präzise ihre Position halten.

Starke Partnerschaft aus Industrie und Forschung

Die Entwicklung europäischer Quantensensoren soll die Unabhängigkeit vom Weltmarkt stärken. Q.ANT leitet die Entwicklungspartnerschaft, entwickelt das Gesamtkonzept des Sensors und ist für die Integration der verschiedenen Komponenten verantwortlich. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer präzisen und stabilen Ausrichtung der Sensorkomponenten untereinander, um die Funktionsfähigkeit im Satelliten zu gewährleisten. “Mit unserem Sensor wollen wir vereinfacht gesagt den Gleichgewichtssinn des Satelliten verbessern”, sagt Michael Förtsch, CEO von Q.ANT. Das deutsche Quantentechnologie-Start-up mit Sitz in Stuttgart liefert zudem elektronische Schlüsselkomponenten wie eine sehr rauscharme Detektionseinheit.

Die Bosch-Forschung entwickelt eine miniaturisierte, weltraumtaugliche Messzelle. „Die Messzelle ist das Herzstück des Quantensensors“, sagt Thomas Kropf, Forschungschef von Bosch. Sie ist mit einem atomaren Gas befüllt, das mit Laserstrahlen und Magnetfeldern zu einer Kreiselbewegung der Atome angeregt wird. Die gemessene Drehgeschwindigkeit der Kreiselbewegung ändert sich durch die Drehung des Sensors und gibt damit hochpräzise Rückschlüsse über Lageänderung des Satelliten und ermöglicht damit eine genauere Lagekontrolle. „Wir freuen uns, dass wir unsere Expertise im Bereich Quantensensoren in das Projekt einbringen und damit die Erfolgsgeschichte der MEMS (Micro-electro-mechanical Systems) Sensorik bei Bosch fortschreiben können.“

TRUMPF bringt gleich von zwei deutschen Standorten sein Laser-Knowhow ein. Die Miniaturlaserdioden entstehen bei TRUMPF Photonic Components in Ulm, und werden bislang zum Beispiel Smartphones und in industriellen optischen Sensoren eingesetzt. Gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun Institut werden die robusten Strahlquellen nun für den Einsatz in der Quantentechnologie und im Weltraum entwickelt. „Die Zukunft für unsere Minilaser ist vielversprechend und eröffnet viele neue Anwendungen. Mit dem Förderprojekt stärken wir einmal mehr den Photonik-Standort Deutschland. Viele Zukunftstechnologien profitieren von dem Knowhow und unserer hochmodernen Produktion, welche wir über Jahre aufgebaut haben“, sagt Berthold Schmidt, CEO bei TRUMPF Photonic Components. Der TRUMPF Standort in Berlin ist spezialisiert auf Lösungen in den Bereichen Sensorik, Laser- und Quantentechnologie. Dort werden die Lichtquellen aus Ulm mit neuartiger Aufbau- und Automatisierungstechnik in robusten, miniaturisierten Gehäusen mit weiterer Messtechnik integriert und temperaturstabilisiert, sodass sie den anspruchsvollen Bedingungen im Weltall standhalten. Das Galileo Kompetenzzentrum im DLR ist für alle weltraumrelevanten Aspekte verantwortlich. Es stellt die Weltraumtauglichkeit sicher und ist für die Implementierung, den Transport und den Betrieb des Satelliten zuständig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Verbundprojekt QYRO im Rahmen der Fördermaßnahme „Leuchtturmprojekte der quantenbasierten Messtechnik zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.“


TRUMPF stellt so viele Auszubildende ein wie noch nie

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  • Mehr als 100 neue Auszubildende und dual Studierende am TRUMPF Standort in Ditzingen
  • Gut die Hälfte der Ausbildungsplätze mit IT-Bezug
  • Neu: Duales Studium zum Spezialisten für Cybersicherheit

Ditzingen.| Mehr als 100 junge Menschen starten am 1. September 2022 ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei TRUMPF in Ditzingen. Das Hochtechnologieunternehmen bildet einen großen Teil der Auszubildenden auch in Informatik aus. „Als Unternehmen tragen wir eine Mitverantwortung dafür, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Ausbildung ist hier das zentrale Instrument. Deshalb bieten wir viele Plätze an, die einen IT-Bezug haben oder sich ganz auf dieses Thema fokussieren“, sagt Marco Klein, Ausbildungsleiter bei TRUMPF in Ditzingen. Neben Fachinformatikern und Spezialisten für die digitale Vernetzung bildet TRUMPF auch Fachkräfte im Bereich Cybersicherheit aus.

Neu: Spezialisierung auf dem Gebiet der Cybersicherheit

Mit dem steigenden Digitalisierungsgrad in der Produktion steigt auch der Bedarf an Experten, die die Sicherheit von vernetzten Fabriken gewährleisten. Diesem wachsenden Bedarf trägt TRUMPF Rechnung und bildet ab September erstmals zwei Spezialisten für den Bereich Cybersicherheit in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg aus. „Das Thema Cyber Security nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und folgt in der Industrie eigenen Regeln. Deshalb ist es richtig, dass die Universitäten reagieren und speziell auf das Thema zugeschnittene Studiengänge mit Praxisbezug anbieten“, sagt Marco Klein.

Experten für die vernetzte Fabrik gesucht

TRUMPF bildet ebenfalls zum ersten Mal sogenannte Fachinformatiker Digitale Vernetzung aus. Die Auszubildenden lernen, Maschinen digital miteinander zu verbinden. In sogenannten Smart Factories lassen sich diese Maschinen dann per Tablet oder sogar per Smartphone steuern. Auch abseits der Produktion steigt der Anteil digitalisierter Geschäftsprozesse. Deswegen gibt es mittlerweile einige Studiengänge, die betriebswirtschaftliche oder ingenieurstechnische Inhalte mit IT-Knowhow anreichern. Digital Business Management und Integrated Engineering sind nur zwei Beispiele für solche dualen Studiengänge, die TRUMPF anbietet.

Neues Ausbildungszentrum ab Frühjahr 2023

Aufgrund der wachsenden Zahl an Auszubildenden und dual Studierenden baut TRUMPF seine Kapazitäten am Standort aus. Bereits Ende 2021 gab das Unternehmen bekannt, dass in Ditzingen ein neues modernes Ausbildungszentrum mit eigener Smart Factory entsteht. Schon ab dem ersten Lehrjahr erhalten dual Studierende und Auszubildende so die Möglichkeit, mit digital vernetzten Anlagen zu arbeiten. Im Frühjahr 2023 soll das TRUMPF Education Center seinen Betrieb aufnehmen.


Deutschland Tour und Jedermann-Rennen in der Region Stuttgart

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Verkehrliche Einschränkungen am Sonntag, 28. August

Stuttgart.| Zu einem der wichtigsten Radrennen Deutschlands kommen nicht nur die weltbesten Profis, sondern auch Tausende aktive Radsportlerinnen und Radsportler nach Baden-Württemberg. Wenn am Sonntag, 28. August, das Finale der Deutschland Tour in Stuttgart und der Region Stuttgart gefeiert wird, muss während der Rennen entlang der Strecken mit größeren verkehrlichen Einschränkungen durch längere Straßensperrungen gerechnet werden. Insbesondere betroffen sind neben der Stuttgarter Innenstadt und dem Bezirk Stuttgart-Nord die Bezirke Bad-Cannstatt, Untertürkheim, Obertürkheim, Mühlhausen, Münster sowie der Pragsattel.

Der große Tag für Jedefrau und Jedermann beginnt auf dem Schlossplatz in der Stuttgarter City. Von hier starten sie auf abgesperrten Straßen entweder zur kürzeren „Weinbergrunde“ (57 Kilometer) oder zur längeren „Tour durch die Region Stuttgart“ (116 Kilometer). Während die kürzere Runde ab Obertürkheim in die Weinberge führt, fahren die Teilnehmenden der längeren Tour weiter durch Esslingen am Neckar, Kirchheim unter Teck und Notzingen. In Ebersbach an der Fils ist Halbzeit. Weiter geht es auf fast 500 Meter Höhe in den Schurwald nach Schorndorf-Schlichten und dann steil bergab zur Rems, durch Schorndorf, Winterbach, Remshalden und Weinstadt nach Kernen im Remstal. Über Fellbach, Remseck am Neckar, Stuttgart-Mühlhausen, Stuttgart-Münster, den Pragsattel und über den Killesberg gilt es, zum Endspurt alles auf die Pedale zu bringen bis zum Ziel auf der Theodor-Heuss-Straße.

Um allen Teilnehmenden, Zuschauenden und Mitwirkenden beste Verhältnisse und größtmögliche Sicherheit zu garantieren, wird die Rennstrecke für den individuellen Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Die Theodor-Heuss-Straße und die Friedrichstraße sind von 4.30 Uhr bis zirka 20 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Da der Aufbau der Veranstaltung am Freitag beginnt, ist das Parken entlang dieser Straßenzüge ab 22. August, 16 Uhr, bis zum Ende des Abbaus am Sonntag, 23 Uhr, nicht zulässig.

Der Planietunnel ist in Fahrtrichtung der B27 von 5 Uhr bis zirka 20 Uhr und in Richtung Schlossstraße von 15 bis 17.30 Uhr gesperrt.
Die Cannstatter Straße (B14) ist zwischen dem Charlottenplatz und der König-Karls-Brücke von 8.30 bis 10.15 Uhr teilweise gesperrt.

Im NeckarPark und in Untertürkheim erfolgt die Sperrung der Strecke Mercedesstraße – Benzstraße – Bruckwiesenweg – Hafenbahnstraße ebenfalls von 8.30 bis 10.15 Uhr.
Der Streckenabschnitt durch Obertürkheim, Uhlbach und Rotenberg ist zwischen 8.30 und 10.30 Uhr voll gesperrt.

In Mühlhausen-Ost ist eine Durchfahrt zur Aldinger Straße von 9.30 bis 16 Uhr nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die Mönchfeldstraße nach Zuffenhausen und die B10/B27 nach Stuttgart Mitte.

In Stuttgart-Münster wird die Strecke entlang der Austraße, der Elbestraße und der Löwentorstraße geführt. Von 9.30 bis 16.30 Uhr stehen dort nur die Neckartalstraße und die Straße Am Hungersberg für die Verbindungen nach Bad Cannstatt beziehungsweise Zuffenhausen zur Verfügung.

In Stuttgart-Nord werden für die Zieleinfahrt der Jedermann-Tour und des Eliterennens der Pragsattel (B27) sowie die Straßenzüge Stresemannstraße, Am Kochenhof, Birkenwaldstraße, Panoramastraße, über den Hegelplatz und die Kriegsbergstraße für den Verkehr von 9.30 bis 17.30 Uhr voll gesperrt.

Zusätzlich werden für die Zielrunden des Eliterennens die Straßenzüge Herdweg, Am Kräherwald, Am Kochenhof, Fritz-Elsas-Straße, Leuschnerstraße, Silberburgstraße, Rosenbergstraße von 15 bis 17.30 Uhr voll gesperrt.

Das Robert-Bosch-Krankenhaus ist über die Leitzstraße, das Klinikum Stuttgart über die Jägerstraße zu jeder Zeit erreichbar.

Ebenfalls kommt es im Stadtgebiet zu Einschränkungen des Bus- und Stadtbahnverkehrs. Informationen über aktuelle Fahrtmöglichkeiten sind über elektronische Fahrplanauskunft der SSB und des VVS erhältlich. Ein Queren der Rennstrecke ist nur für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge möglich. Zufußgehende und Radfahrende können mit der üblichen Vorsicht bei Lücken im Rennfeld queren.

Entlang der Streckenabschnitte sind Haltverbote ausgeschildert, um die Verkehrssicherheit und den Schutz der Teilnehmenden zu gewährleisten. Anwohnende werden gebeten, ihre Fahrzeuge außerhalb der gesperrten Strecken abzustellen.

Aufgrund der Einschränkungen wird dringend empfohlen, die Stuttgarter Innenstadt und die weiteren von den Sperrungen betroffenen Bereiche am Veranstaltungstag nicht mit dem Auto anzufahren, sondern die Park-and-ride-Angebote, Busse, Stadtbahnen, S-Bahnen und natürlich das Fahrrad zu nutzen. Vor Fahrtantritt sollten Fahrgäste ihre Verbindung überprüfen. Alle Änderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) hinterlegt. Einen Überblick über alle Änderungen bei der SSB sind im Internet unter der Adresse www.ssb-ag.de/deutschlandtour zu finden. Für die Landkreise und den gesamten Verbund hat der VVS die Seite www.vvs.de/deutschlandtour eingerichtet.

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale Stuttgart informiert mit Verkehrsmeldungen und über die dynamischen Verkehrsinformationstafeln zu den Sperrungen und Verkehrszuständen aktuell informieren.

Unter www.deutschland-tour.com/verkehr stehen für Anwohnende und Besucher mit einer interaktiven Karte Informationen zur Verkehrsregelung zu Straßensperrungen, Sperrzeiten, Schleusen und Umfahrungsoptionen zur Verfügung. Zusätzlich werden Anfragen am 27. August von 11 bis 14 Uhr und am 28. August von 8 bis 17 Uhr von der Bürgerhotline unter der Rufnummer 07031/6320390 beantwortet.

Entlang der Strecke sind viele freiwillige Helferinnen, Helfer und Security als Streckenposten im Einsatz und geben gerne zusätzliche Auskünfte.


Update: Veränderter Fahrplan bei S-Bahn

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  • Angepasstes Linienkonzept während Sperrung der Stammstrecke
  • S30 ab Donnerstag wieder im 30-Minuten-Takt
  • Bahn setzt für Fahrgäste zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof halbstündlich Direktbusse ein
  • Zusätzliche Pendelzüge ab Mittwoch auf Panoramastrecke

Stuttgart, 23. August 2022.| Die S-Bahn Stuttgart stellt bis auf Weiteres das Linienkonzept während der Sperrung der Stammstrecke um. Die Züge der Linien S1 und S23 fahren nicht mehr zwischen Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie S1 fahren jeweils halbstündlich in den zwei Abschnitten Herrenberg–Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof (Gleise 1-5)–Kirchheim (Teck). Die Züge der Linie S23 fahren jeweils halbstündlich in den zwei Abschnitten Filderstadt–Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof (Gleise 1-5)–Backnang. Ab Donnerstag, 25. August, wird die Linie S30 wieder mit S-Bahnen im 30-Minuten-Takt bedient. Zwischen Filderstadt und Stuttgart-Vaihingen fährt die S-Bahn einen Pendelverkehr. Auf den gesonderten Linien S12 und S15, mit denen Linienabschnitte der S1, S2 und S5 montags bis freitags zum üblichen 15-Minuten-Takt verdichtet wurden, fallen die Züge aus.

Die Züge der Linien S2, S4, S5, S6/S60 fahren planmäßig weiter.

Für das Erreichen der frühen Flüge ab Stuttgart Flughafen fährt von Montag bis Freitag um 4.50 Uhr ein Reisebus ab Hauptbahnhof. Der Bus erreicht den Flughafen – ohne Zwischenhalt – um 5.18 Uhr. Die Stadtbahnen der Linie U6 der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) bieten zudem eine Direktverbindung zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Flughafen.

Direktbusse und Pendelzüge zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof

Zwischen dem Stuttgarter Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen setzt die DB zwischen 4.30 und 1 Uhr halbstündlich Direktbusse ein. An den Wochenenden sind die Busse rund um die Uhr im Einsatz. Ab Mittwoch, 25. August, fährt zwischen 7 und 23 Uhr ein Fahrzeug der Baureihe 442 zweistündlich im Pendelverkehr und wird ab Donnerstag mit einem Doppelstockzug ergänzt, der stündlich pendelt. Damit haben Fahrgäste zum Teil ein halbstündliches Angebot auf der Panoramastrecke.

Zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof fahren auch die Buslinien SEV1 und SEV2. Statt des bisherigen On-Demand-Services ab 20 Uhr setzt die S-Bahn von Montag bis Samstag (20-24 Uhr) und Sonntag (8-24 Uhr) Linienbusse ein. Die S-Bahn bietet den On-Demand-Service damit nur noch Samstag und Sonntag jeweils zwischen 0 und 8 Uhr an.