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StartLebenRatgeberSaša Kalajdžić Wechsel perfekt

Saša Kalajdžić Wechsel perfekt

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VfB-Stürmer wechselt für hohe Ablöse auf die Insel

Was sich in den vergangenen Tagen schon ankündigte, ist nun perfekt – Ösi-Stürmer Saša Kalajdžić wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Wolverhampton Wanderers. Der österreichische Offensivmann war in der vergangenen Saison einer der Leistungsträger der Schwaben und hatte entscheidenden Anteil am knappen Klassenerhalt. Auch diese Saison zeigte er schon wieder seine Klasse und lieferte drei Vorlagen in drei Spielen ab. Der Abgang eines Leistungsträgers zum Ende der Transferphase ist für Stuttgart schwer zu verkraften. Ob es dem Verein gelingt, am letzten Tag der Transferphase einen Ersatz zu verpflichten, ist mehr als fraglich.

Übereinstimmenden Medienberichten ist zu entnehmen, dass sich die Ablöse auf rund 18 Millionen Euro belaufen soll. Dazu kommen noch etwaige Bonuszahlungen, durch die die Summe auf bis zu 25 Millionen Euro steigen könnte. Zudem sicherte sich der VfB eine Weiterverkaufsbeteiligung, die in solchen Fällen meist bei 10-15 Prozent liegt. Für die Stuttgarter, die in den letzten Jahren mit eher geringem Budget zwischen 1. und 2. Bundesliga pendeln, ist der Verkauf ein Geldsegen. Sie hätten sich eine Verlängerung von Kalajdžić zu deutlich besseren Konditionen nicht leisten können und mussten den Österreicher, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, nun verkaufen.

Auch in Wolverhampton wird Kalajdžić gegen den Abstieg spielen. Der Verein aus den West Midlands ist schlecht in die Saison gestartet. Aktuell stehen die Wolves auf Platz 19 der Premier League. Zwar werden sie nicht als direkter Abstiegskandidat gehandelt, doch müssen die Wanderers bald in die Spur finden, um nicht früh den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der stärksten Fußballliga der Welt zu verlieren. Die Verantwortlichen setzen nun auf den neuen Stürmer aus Österreich und hoffen, dass mit ihm die Wende geschafft werden kann. Ob der 25-jährige Österreicher der Heilsbringer sein wird, bleibt aber abzuwarten. Er zeigte zwar schon zu Beginn der Saison gute Leistungen, doch wird er sicher Zeit brauchen, sich in der Premier League zu etablieren.

Für den VfB Stuttgart ist der Abgang des Topstürmers ein erwarteter Rückschlag. Die Schwaben, die von den Experten für Fußballwetten bei bwin als einer der Abstiegskandidaten gehandelt und sicher nicht in den Meisterschaftskampf eingreifen werden, müssen nun hoffen, auch ohne den Ösi die Liga zu halten. Zwar gilt VfB-Sportdirektor Sven Mislintat als einer der besten auf seiner Position, doch wird es auch für ihn unmöglich sein, zum Ende der Transferperiode noch einen adäquaten Ersatz für den abgewanderten Offensivmann zu finden. Gut möglich, dass Stuttgart mit dem aktuellen Kader in die Hinrunde geht und bei Bedarf in der Winterpause nachbessert. Da der VfB auf der Mittelstürmerposition durchaus breit besetzt ist, hoffen die Verantwortlichen, dass sich in den eigenen Reihen ein Ersatz für Goalgetter Kalajdžić findet. Die heißesten Kandidaten sind die aktuell gesetzten Luca Pfeiffer und Juan José Perea, die beide im Sommer zu den Schwaben wechselten.


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