Welt-HPV-Tag: Früh impfen schützt vor Krebs

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Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ruft Eltern zur HPV-Impfung für 9- bis 14-Jährige auf

Köln.| Acht von zehn Menschen in Deutschland stecken sich mindestens einmal in ihrem Leben mit Humanen Papillomviren (HPV) an. Obwohl die Infektion meist unbemerkt bleibt und oft von selbst abheilt, kann sie schwerwiegende Langzeitfolgen nach sich ziehen. So erkranken jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen an Krebs infolge einer HPV-Infektion, schätzt das Robert Koch-Institut. Dabei ließe sich in Zukunft ein Großteil dieser Erkrankungen vermeiden. Eine Impfung im Kindes- und Jugendalter kann eine spätere Infektion mit den HPV-Typen verhindern, die am häufigsten zu Krebs führen. Anlässlich des Welt‑HPV‑Tages am 4. März weist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf die Bedeutung der frühen Impfung hin.

HPV gilt als Auslöser verschiedener Krebsarten. Am bekanntesten ist Gebärmutterhalskrebs, doch das Virus betrifft auch andere Bereiche des Körpers. Die Viren können Tumore im Mund- und Rachenraum sowie im Analbereich oder an den Genitalien verursachen. Deshalb ist die HPV-Impfung auch für Jungen wichtig. Sie können sich ebenfalls mit HPV anstecken und an HPV-bedingten Krebsarten erkranken. Weitergegeben werden die Humanen Papillomviren meist von Mensch zu Mensch über winzige Haut- oder Schleimhautrisse, über die die Viren in den Körper eindringen können. Oft bleibt die Infektion jahrelang unbemerkt, da sie weder Schmerzen noch Symptome verursacht – bis sich erst Jahrzehnte später krankhafte Zellveränderungen zeigen können.

Ein wirksamer Schutzschild ist eine frühe Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren. Trotz der klaren Studienlage ist die Impfquote in Deutschland noch niedrig: Laut Robert Koch-Institut hatten im Jahr 2024 nur gut die Hälfte der fünfzehnjährigen Mädchen (55 %) und gut ein Drittel der fünfzehnjährigen Jungen (36 %) einen vollständigen Impfschutz.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Eltern möchten ihren Kindern das Beste für die Zukunft mitgeben, dazu gehört auch ein wirksamer Schutz vor vermeidbaren Krankheiten. Die HPV-Impfung ist eine dieser sicheren Vorsorgemaßnahmen, die nachweislich vor Krebs schützen. Wer seine Kinder zwischen neun und 14 Jahren impfen lässt, nutzt den optimalen Zeitpunkt und schafft eine wichtige Basis für deren langfristige Gesundheit. Denn manchmal braucht es nur wenig, um eine große Gefahr zu bannen.“

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet auf www.infektionsschutz.de leicht verständliche Informationen rund um die HPV-Impfung – mit einem speziellen Fokus auf die Altersgruppe der Kinder. Zudem klärt das Bundesinstitut mit der Kampagne „Schützen, was wertvoll ist“ gezielt über Mythen über die HPV-Impfung auf und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema.


Bundesweiter Aktionstag zur Bekämpfung von strafbaren Hasspostings

Landeskriminalamt Baden-Württemberg: sehr niedrige Fallzahlen in Baden-Württemberg

Stuttgart.| Unter Federführung des Bundeskriminalamts (BKA) fand am 25.02.2026 der bundesweite Aktionstag zur Bekämpfung von strafbaren Hasspostings im Internet statt. Ziel dieser konzertierten polizeilichen Maßnahmen war es, konsequent gegen strafbare Hass- und Hetzinhalte vorzugehen, die im digitalen Raum gepostet werden und demokratisch-gesellschaftliche Werte untergraben können.

Bundesweit waren Strafverfolgungsbehörden in allen Ländern im Einsatz – mit dem Ziel, strafrechtlich relevante Postings aufzuspüren, Ermittlungsverfahren zu bündeln und Täterinnen und Täter konsequent zu ermitteln.

In Baden-Württemberg wurden bei insgesamt vier Personen im Bereich der Polizeipräsidien Konstanz, Mannheim und Karlsruhe Durchsuchungs- und Vernehmungsmaßnahmen durchgeführt. Die insgesamt drei anhängigen Ermittlungsverfahren erstrecken sich über verschiedene Phänomenbereiche der politisch motivierten Kriminalität und umfassen beispielsweise Straftatbestände wie Volksverhetzung, Verwenden verfassungswidriger Symbole sowie Verstöße gegen das Vereinsverbot. Die Maßnahmen gegen die vier 17- bis 41-Jahre alten Personen wurden durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg koordiniert.

Die deutschen Strafverfolgungsbehörden führen regelmäßig Aktionstage zur Bekämpfung von Hasskriminalität durch und setzen damit ein deutliches Zeichen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Was ist ein “Hassposting”? Als Hasspostings werden Inhalte bezeichnet, die im Internet verbreitet werden und durch diskriminierende oder hetzerische Wortwahl gegen bestimmte Personen oder Personengruppen aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Merkmale gerichtet sind. Diese können in unterschiedlicher rechtlicher Ausprägung strafbar sein (z. B. Beleidigung, Volksverhetzung etc.). Ziel polizeilicher Maßnahmen ist es, solche Straftaten aufzudecken, die Verantwortlichen zu ermitteln und gegebenenfalls strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Alle Personen, die im Internet auf Hasspostings oder hetzerische Inhalte stoßen oder selbst davon betroffen sind, werden ausdrücklich gebeten:

  • Anzeige bei der Polizei zu erstatten (örtliche Polizeidienststelle oder Onlinewache),
  • Postings über die Anzeige- und Meldeportale der sozialen Netzwerke zu melden.

Auch die Meldung von Hasspostings unmittelbar bei den jeweiligen Social-Media-Plattformen trägt dazu bei, dass diese geprüft und gegebenenfalls strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden.


Empfindlicher Schlag gegen Räuberbande

Tatverdächtige festgenommen

Stuttgart/ Neu-Ulm / Vaslui / Sospel.| Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart, Staatsanwaltschaft Memmingen, Polizei Schwaben Süd-West, Europol und Direktion für die Bekämpfung organisierter Kriminalität und Terrorismus Bukarest geben bekannt: Empfindlicher Schlag gegen Räuberbande – Tatverdächtige festgenommen

Polizeibeamten ist am Mittwoch (25.02.2026) in einer länderübergreifenden Aktion ein empfindlicher Schlag gegen eine Räuberbande gelungen: Insgesamt vier Tatverdächtige im Alter zwischen 32 und 55 Jahren wurden festgenommen, die schwerpunktmäßig für zum Teil schwere Raub- und Eigentumsstraftaten im süddeutschen Raum verantwortlich sein sollen. Bei einem weiteren 31-jährigen Tatverdächtigen wurde die Wohnung durchsucht. Die Tatverdächtigen sollen im September 2025 ein älteres Ehepaar in ihrem Haus an der Feuerbacher Heide überwältigt, gefesselt und brutal ausgeraubt haben (wir berichteten). Die Ermittlungen der daraufhin eingerichteten Ermittlungsgruppe “Titan” führte die Beamten auf die Spur möglicher Zusammenhänge zu ähnlichen Taten im Januar und im Dezember 2025, wobei die Vorgehensweise der Tatverdächtigen kaum variierte: Sie sollen in allen drei Fällen die in den Gebäuden wohnenden und anwesenden Ehepaare überwältigt und Schmuck, Geld und Wertgegenstände geraubt haben. Ihre Vorgehensweise war von Brutalität geprägt: Sie sollen die Ehepaare gefesselt, bedroht, zum Teil verletzt und stundenlang eingesperrt haben, um an ihre Beute zu gelangen. Mit dieser Vorgehensweise sollen sie allein in Stuttgart Raubgut im Millionenbereich erbeutet haben.

Aufgrund der parallel geführten Ermittlungen im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ergaben sich Hinweise auf einen ähnlich gelagerten Fall in Bayern im Landkreis Neu-Ulm. Tatort des Überfalls war Altenstadt, Ortsteil Illereichen. Vier maskierte Täter drangen am Pfingstwochenende letzten Jahres in ein Anwesen ein. Sie überraschten die Familie im Haus und fesselten alle Geschädigten. Hierbei bedrohten sie die Geschädigten auch mit Schusswaffen und schlugen diesen mehrfach ins Gesicht. Anschließend durchwühlten die Täter das gesamte Haus nach Wertgegenständen. Nach zwei Stunden verließen die vier Täter, welche mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben sollen, mit erbeutetem Schmuck und Wertgegenständen das Anwesen. Die Familie konnte sich kurz darauf von den Fesseln befreien und die Polizei verständigen.

Es folgte eine intensive polizeiliche Zusammenarbeit, bei der es gelang, den Tatverdächtigen weitere mögliche Taten – insbesondere Wohnungseinbrüche und Diebstahlsdelikte – im süddeutschen Raum zuzuordnen. Der Fall von Altenstadt wurde auch am 26.11.2025 von der ermittelnden Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm bei Aktenzeichen XY vorgestellt. Die Ermittlungen zu den Tatbeteiligungen der einzelnen Tatverdächtigen, zu Tatzusammenhängen und zu möglichen weiteren Taten sind noch nicht abgeschlossen. Europol ermöglichte virtuelle operative Treffen mit mehreren Mitgliedstaaten und Verbindungsbüros. Im Vorfeld des Aktionstages verarbeitete und verglich Europol Informationen, um die laufenden nationalen Ermittlungen zu unterstützen. Darüber hinaus stellte Europol Reiseinformationen zur Verfügung, um die Verfolgung und Identifizierung von Verdächtigen zu erleichtern.

Die Experten für Eigentumsdelikte von Europol wurden nach Rumänien entsandt, um während des Aktionstages vor Ort Unterstützung zu leisten, während Experten für Cyberkriminalität vor Ort forensische Unterstützung bei der Sammlung und Analyse digitaler Beweise leisteten. Gemeinsam mit den Staatsanwaltschaften Stuttgart und Memmingen wurden europäische Haftbefehle und Durchsuchungsanordnungen erwirkt. Diese angeordneten Maßnahmen setzten die baden-württembergischen und bayrischen Beamten, mit Unterstützung von Europol, der lokalen rumänischen und französischen Polizeien und deren Spezialeinheiten, am 25. Februar um: Im Bereich des Kreises Vaslui in Rumänien nahmen Einsatzkräfte die vier Tatverdächtigen fest. Zugleich durchsuchten sie Wohnungen im Bereich Sospel in Frankreich und in Deutschland im Bereich Neu-Ulm. Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, das nun ausgewertet werden muss.

“Die beispiellose Skrupellosigkeit, mit der die Tatverdächtigen vorgegangen sind, hat den Druck auf die Ermittlungen natürlich noch mehr erhöht. Das Gefühl von Wehrlosigkeit und Fassungslosigkeit können wir den betroffenen Personen leider nicht nehmen, aber wir können dafür sorgen, dass nicht noch mehr Menschen solchen furchtbaren Angriffen in ihren eigenen vier Wänden ausgesetzt sind”, resümiert Markus Eisenbraun, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Stuttgart. Die vier 55, 33, 41 und 32 Jahre alten Tatverdächtigen mit rumänischer Staatsangehörigkeit, gegen die europäische Haftbefehle vorliegen, wurden mit dem Ziel der späteren Überstellung nach Deutschland in Auslieferungsgewahrsam genommen. Sie werden voraussichtlich am 25.02.2026 in Rumänien einem Haftrichter vorgeführt.


Führung „WortWechsel“ durch die Sonderausstellung „Deutsch ist beautiful“

Kirchheim unter Teck.| Am Mittwoch, 4. März 2026 startet um 11:00 Uhr die erste Führung durch die Sonderausstellung „Deutsch ist Beautiful“ im Literarischen Museum im Max-Eyth-Haus (Max-Eyth-Straße 15).

Besucherinnen und Besucher begeben sich auf eine Reise durch die Ausstellung und erfahren, wie Sprache unser Denken, unseren Alltag und unsere Wahrnehmung prägt. Interaktive Stationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden und Worte zu hören, zu vergleichen, darüber zu rätseln und zu schmunzeln. So entsteht ein unmittelbarer Zugang zur deutschen Sprache als lebendigem, wandelbarem System, das ständig in Bewegung ist.

Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen der Ausstellung, die in der Führung aufgegriffen, vertieft und gemeinsam erkundet werden: der Klang der deutschen Sprache, die Wege wandernder Wörter im Lauf der Zeit sowie die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen. Dabei geht es nicht um reine Wissensvermittlung, sondern um das gemeinsame Entdecken, Nachfragen und Weiterdenken. Die Führungen eignen sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche und setzen keine besonderen Vorkenntnisse voraus.

Weitere Termine der „WortWechsel“-Führungen finden am 15. März sowie am 19. und 28. April 2026 statt. Separate Führungen für Gruppen, Schulklassen oder Bildungseinrichtungen können auf Anfrage vereinbart werden und finden auch außerhalb der regulären Termine statt.

Zu beachten ist: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 07021 502-377 ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,00 Euro.

Die Veranstaltung wird gefördert aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (Deutsches Literaturarchiv Marbach).


Vogelgrippe bei einem Wildvogel in Stuttgart bestätigt

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Stuttgart.| Bei einer in Stuttgart-West verendeten Graugans hat sich der Verdacht auf die Aviäre Influenza bestätigt. Laut dem heute, 24. Februar 2026, vorliegenden amtlichen Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, handelt es sich um das Influenza A-Virus der Variante H5N1.

Sie ist für Wildvögel und Geflügel hochansteckend – auf Menschen und Säugetiere dagegen eher schwer übertragbar. Das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt erlässt keine Stallpflicht, da es sich momentan um einen Einzelfall handelt und die Gänse aktuell mit dem Beginn des Brutgeschehens relativ standorttreu sind.

Aufruf an Geflügelhalter

Stuttgarter Geflügelhalter, die ihre Tiere noch nicht bei der Stadtverwaltung haben registrieren lassen, müssen dies jetzt nachholen. Die Veterinärbehörde erwartet, dass sich die Seuche durch den Aktionsradius der Wildvögel vorwiegend im Umfeld von Gewässern ausbreiten kann. Daher gilt es, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel zu vermeiden.

Alle Geflügelhalterinnen und -halter werden dringend aufgerufen, Biosicherheitsmaßnahmen zu Verhinderung eines Geflügelpesteintrags weiter strikt einzuhalten. Da das Virus auch an Schuhen oder Kleidung weitergetragen werden kann, gibt es Empfehlungen zur Biosicherheit. Dazu zählen unter anderem Desinfektionsmatten am Stalleingang, das Desinfizieren der Gerätschaften und ein Kleiderwechsel vor und nach dem Arbeiten bei den Tieren. Sollten Tiere erkranken, ist dies unverzüglich der Veterinärbehörde zu melden. Vergleichbare Vorgaben gelten für die zahlreichen Vogelarten im Bestand der Wilhelma als Zoologisch-Botanischer Garten.

Hinweise an Spaziergänger und Bitte an Hundehalter

Für die allgemeine Bevölkerung schätzt das Friedrich-Loeffler-Institut das Risiko einer Ansteckung als sehr gering ein. In Deutschland ist bislang kein Fall einer Infektion beim Menschen bekannt geworden. Bürgerinnen und Bürger sollten dennoch Wildvögel, die schwach, teilnahmslos oder auf andere Weise krank erscheinen, nicht anfassen oder mitnehmen. Die Stadtverwaltung rät, Abstand zu toten oder sichtbar kranken Vögeln im öffentlichen Raum zu halten. Wer auf solche Vögel stößt, sollte das Tier mit Angabe des Fundorts der Veterinärbehörde oder zwischen 6 und 22 Uhr dem Städtischen Vollzugsdienst unter Tel. 0711 / 216-91900 melden, der die Tiere abholt und zur Untersuchung gibt. Dies gilt insbesondere, wenn es sich dabei um einen wildlebenden Wasservogel, Greifvogel oder Rabenvogel handelt.

Die Amtstierärzte bitten zudem Hundehalter um Mithilfe: Das Anleinen von Hunden im Bereich von Gänseweiden und Gewässern verhindert, dass bereits kranke Vögel aufgescheucht werden, wegfliegen und die Seuche weitertragen.


13-Jähriger verletzt Mitschüler mit Messer

Bretten.| In der Brettener Pestalozzi-Schule hat ein 13-Jähriger am Morgen des 23. Februar 2026 einen Mitschüler mit einem Messer angegriffen. Der Mitschüler wurde dabei oberflächlich verletzt. Der 13-Jährige flüchtete anschließend, konnte aber etwa zwei Stunden später außerhalb von Bretten aufgegriffen und festgenommen werden.

Das LKA BW hat die Aufklärung der Hintergründe des Messerangriffs in der Brettener Pestalozzi-Schule übernommen. Der 13-Jährige war den Ermittlungsbehörden vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit auffälligen Äußerungen im Internet bekannt geworden. Da einige dieser Äußerungen rechtsextremistische Inhalte aufwiesen, war unter anderem das Kompetenzzentrum gegen Extremismus (konex) beim Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum des LKA BW involviert, das bereits Kontakt zur Familie des Jungen sowie zum örtlichen Jugendamt hergestellt hatte.

Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren geführt. Dennoch ist es unser Ziel, die Hintergründe der Tat aufzuklären und das zuständige Jugendamt dabei zu unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Weitere Informationen können zum aktuellen Zeitpunkt, auch zum Schutz des Kindes, nicht veröffentlicht werden.


Stuttgarts Bevölkerung nimmt 2025 weiter ab

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Statistisches Amt legt Einwohnerbilanz vor

Stuttgart.| Nach der aktuellen Einwohnerfortschreibung waren am 31. Dezember 2025 in der Landeshauptstadt 605.663 Personen mit Hauptwohnung in Stuttgart gemeldet. Viele Stadtbezirke verzeichnen Bevölkerungsverluste. Weiterhin gibt es mehr Sterbefälle als Geburten.

Nach der aktuellen Einwohnerfortschreibung sind am 31. Dezember 2025 in der Landeshauptstadt 605.663 Personen mit Hauptwohnung in Stuttgart gemeldet gewesen. Damit sind die Zahlen weiter rückläufig. Im vergangenen Jahr sind damit deutlich mehr Menschen aus Stuttgart fortgezogen, als aus dem In- und Ausland zuzogen. Der Wanderungssaldo über die Stadtgrenzen lag bei minus 3.252 Personen. Hinzu kam ein Geburtendefizit von 419 Personen.

„Die Bevölkerungszahl Stuttgarts ist im Jahr 2025 stark zurückgegangen“, erklärt Matthias Fatke, Leiter des Statistischen Amts der Landeshauptstadt. „Ende Dezember lebten 3.671 Einwohnerinnen und Einwohner weniger in der Stadt als zu Beginn des Jahres.“

Während bei den deutschen Staatsangehörigen ein negativer Wanderungssaldo von 3.659 Personen verzeichnet wurde, ergab sich bei den Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ein leichter positiver Saldo von 407 Personen. Der Wanderungssaldo der Ukrainer und Ukrainerinnen lag im dritten Jahr seit Beginn des Krieges bei plus 529. Weitere merkliche Wanderungsgewinne gab es bei Menschen mit kosovarischer (plus 202) und vietnamesischer (plus 158) Staatsangehörigkeit. Deutlich zurückgegangen sind die zuletzt hohen Wanderungsgewinne von Personen mit türkischer, syrischer, afghanischer und iranischer Nationalität.

Auslandszuwanderung erstmals seit 2020 wieder leicht negativ

Direkt aus dem Ausland zogen 92 Personen weniger nach Stuttgart, als ins Ausland fortzogen. Der Wanderungsverlust mit den anderen deutschen Bundesländern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 762 Personen.

Aus anderen Landesteilen Baden-Württembergs außerhalb der Region Stuttgart gewann die Landeshauptstadt weiterhin Bevölkerung hinzu, allerdings in deutlich geringerem Umfang als im Vorjahr (ein Zuwachs von 1079 Personen). Diese Zahl umfasst auch geflüchtete Menschen, die aus den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes der Stadt zugewiesen werden.

Die Abwanderung in die umliegenden Landkreise der Region Stuttgart blieb erneut auf hohem Niveau: Per Saldo verließen 3.300 Personen die Stadt in Richtung Umland.

Ende 2025 lebten 170.289 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit in Stuttgart. Damit lag ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 28,1 Prozent. Die Zahl der ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner sank gegenüber dem Vorjahr mit minus 3092 Personen deutlich.

Ursache hierfür ist unter anderem eine deutliche Zunahme von Einbürgerungen. Im Jahr 2025 wechselten 3.719 Personen (2024: plus 2.683) per Saldo von einer ausländischen zur deutschen Staatsangehörigkeit. Dieser Saldo wirkte sich entsprechend auf den Rückgang der ausländischen Bevölkerung und den Zuwachs bei den deutschen Staatsangehörigen aus.

Weiterhin mehr Sterbefälle als Geburten

Auch im Jahr 2025 gab es in Stuttgart mehr Sterbefälle als Geburten. Der natürliche Saldo belief sich auf minus 419 Personen. Es wurden 5.327 Kinder geboren und 5.746 Sterbefälle registriert.

Damit setzte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre fort, in denen die Zahl der Geburten im Vergleich zu den 2010er-Jahren deutlich niedriger lag. Die Fertilitätsrate hat sich nach ihrem Rückgang in den Jahren 2022 und 2023 bei 1,12 Kindern pro Frau wieder stabilisiert.

Bevölkerungsverluste in vielen Stadtbezirken

Die Bevölkerung wuchs 2025 nur in vier von 23 Stadtbezirken. In allen anderen Bezirken ging die Anzahl der gemeldeten Personen zurück.

Bezogen auf die jeweilige Bevölkerungszahl wiesen Birkach (plus 0,5 Prozent), Feuerbach (plus 0,4 Prozent) und Wangen (plus 0,3 Prozent) die höchsten relativen Zuwächse auf. Deutliche relative Verluste zeigten sich insbesondere in Möhringen (minus 3,2 Prozent), Mitte (minus 2,2 Prozent) und Münster (minus 1,2 Prozent).

In absoluten Zahlen gingen die Einwohnerzahlen vor allem in Möhringen (minus 1.105) und im Stadtbezirk Mitte (minus 525) zurück. Die größten absoluten Zugewinne verzeichneten Feuerbach (plus 122) und Stuttgart-Nord (plus 64).

Vor allem auf der Ebene der Bezirke hat die Belegung von städtischen Unterkünften für geflüchtete Menschen Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung. Ohne diese Effekte wäre die Einwohnerzahl von Möhringen nur um 0,2 Prozent zurückgegangen, Birkach und Wangen hätten Bevölkerung verloren. Den stärksten prozentualen Bevölkerungszuwachs hätte Plieningen (plus 1,1 Prozent) und die stärksten Verluste Münster (minus 1,2 Prozent) erfahren.


Heimserie reißt – SG BBM unterliegt knapp gegen Lübbecke

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Die Siegesserie ist gerissen: Die SG BBM Bietigheim muss nach zehn Heimsiegen in Folge erstmals in dieser Saison eine Niederlage vor eigenem Publikum hinnehmen. Vor 2.516 Zuschauern in der EgeTrans Arena entführt der Tabellenelfte TuS N-Lübbecke die Punkte mit einem knappen 31:30-Erfolg.

Die Partie beginnt mit starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten: Martin Tomovski pariert die ersten Würfe für die Gastgeber, während Ex-Bietigheimer Fredrik Genz einen Siebenmeter entschärft. Nach sechs Minuten führt die SG mit 3:0. Bietigheim bleibt konzentriert, legt einen 4:0-Lauf nach und setzt sich auf 9:3 ab. „Wir fangen super an. Die ersten 10 bis 15 Minuten stehen wir hinten in der Abwehr richtig gut, kommen ins Tempospiel und machen einfache Tore“, analysiert Till Hermann nach der Partie.

Lübbeckes Trainer Davor Dominikovic reagiert früh, nimmt eine Auszeit und stellt die Defensive von einer 5:1- auf eine 6:0-Abwehr um – mit Wirkung. Die Gäste verkürzen Schritt für Schritt und gleichen in der 25. Minute zum 11:11 aus. Kurz darauf übernimmt Lübbecke erstmals die Führung. „Nach der 15. Minute war so ein Bruch im Spiel. Dann häufen sich die Fehler. In der Abwehr fehlt der nötige Zugriff und der Spielfluss ist nicht mehr so geschmeidig wie zuvor“, so Hermann. Mit einem 13:15-Rückstand geht es für die Gastgeber in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit gelingt dem Tabellenführer kein Führungstreffer mehr. Beim 16:16 (34.), 17:17 (35.) und 22:22 (44.) arbeitet sich Bietigheim jeweils noch zum Ausgleich heran, doch der TuS agiert abgeklärt und nutzt seine Chancen konsequent. Hermann erkennt die Leistung des Gegners an: „Da muss man auch ein Lob aussprechen. Lübbecke hat in der zweiten Halbzeit eine sehr gute, sehr harte Abwehr gespielt. So kommt das dann eben zustande.“

Offensiv prägen vor allem die Außen das Spiel der SG. Hermann überzeugt von Linksaußen mit sieben Treffern bei 88 Prozent Wurfquote, während Moritz Strosack über Rechtsaußen insgesamt neun Tore erzielt. Dennoch gelingt es der SG nicht, die Partie zu drehen. Vier Minuten vor dem Ende liegt Bietigheim mit 25:28 zurück. Das Team von Chefcoach Iker Romero zeigt Moral, verkürzt durch Dominik Claus zunächst auf 29:30 und später auf 30:31. Zwölf Sekunden vor Schluss hat Lübbecke den Ball, SG-Keeper Jan Hrdlicka pariert den letzten Wurf – doch es bleibt keine Zeit mehr für einen weiteren Angriff.

„Niederlage ist Niederlage. Jede Serie hat irgendwann ein Ende. Es ist natürlich blöd, dass es heute passiert“, sagt Hermann. „Aber wir wollen jedes Spiel gewinnen und müssen das jetzt schnell abhaken.“

Trotz der Heimniederlage bleibt die SG Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger HBW Balingen-Weilstetten und HC Elbflorenz 2006. Bereits am Mittwoch geht es auswärts weiter bei HSC 2000 Coburg. „Wir sind alle Profis, wir wissen, was wir zu tun haben. Am Mittwoch geht es wieder bei null los. Dann wollen wir zwei Punkte mit nach Bietigheim holen.“


Polizei-Report Stuttgart | Woche 09

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: In Linienbus gestürzt – Zeugen gesucht
Drei Leichtverletzte sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmittag (28.02.2026) in Stuttgart-Mitte ereignet hat. Ein unbekannter Pkw-Lenker befuhr gegen 13.20 Uhr die Kriegsbergstraße vom Hauptbahnhof kommend in Fahrtrichtung Ossietzkystraße. Er bremste plötzlich ab, bog ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu betätigen nach rechts in die Ossietzkystraße ein, fuhr dann aber wieder nach links, um der Kriegsbergstraße weiter zu folgen. Um eine Kollision zu verhindern, leitete der direkt dahinterfahrende 38-jährige Lenker eines Gelenkbusses der Linie 42 eine Gefahrenbremsung ein. Durch den Bremsvorgang stürzten eine 61-jährige Frau sowie zwei 20 und 52 Jahre alten Männer zu Boden und mussten durch den Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in ein Stuttgarter Krankenhaus verbracht werden. Durch den Unfall entstand kein Sachschaden. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

A8 Stuttgart: nach Unfallflucht sucht Polizei Zeugen
Noch Zeugen sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg nachdem es am Freitag (27.02.2026) gegen 08.30 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch zu einer Unfallflucht gekommen ist. Ein 54 Jahre alter LKW-Lenker, der zwei 45 und 57 Jahre alte Mitfahrer an Bord hatte, war auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. Von der Bundesstraße 27 aus Richtung Tübingen kommend befuhren ein bislang unbekannter PKW-Lenker und ein ebenfalls unbekannter Lenker eines LKW mit Anhänger die parallel verlaufenden Beschleunigungsstreifen. Der PKW befand sich zunächst hinter dem LKW mit Anhänger. Allerdings überholte der PKW-Lenker im weiteren Verlauf den LKW mit Anhänger über eine Sperrfläche, wobei er auf die Fahrbahn des 54-jährigen LKW-Lenkers geriet und mit diesem zusammenstieß. Dieser alarmierte die Polizei. An dem LKW entstand hierdurch ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Trotz des Schadens am LKW und obwohl auch an dem PKW ein Sachschaden entstanden war, setzte der Unbekannte im PKW, bei dem sich um einen Renault Clio gehandelt haben könnte, seine Fahrt fort. Auch der Fahrer des LKW mit Anhänger fuhr weiter. Die Polizei nimmt unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] Hinweise entgegen.

Stuttgart-Weilimdorf: 15-Jährige sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Mittwochabend (25.02.2026) ein 15 Jahre altes Mädchen im Bereich Lindental Ecke Pforzheimer Straße sexuell belästigt. Der unbekannte Täter sprach gegen 20:25 Uhr das Mädchen im Beisein ihrer Freundin mittels Google-Übersetzer an, dass er Sex mit ihr haben möchte. Des Weiteren versuchte er sie zweimal auf die Wange zu küssen und berührte sie hierbei an der Schulter. Als die Freundin des Mädchens die Polizei verständigte, entfernte sich der Unbekannte in Richtung B295. Der Unbekannte war zirka 25 Jahre alt, ungefähr 170 Zentimeter groß, hatte kurze dunkle Haare. Er trug eine dunkle Jogginghose und eine blau-grüne Zip-Jacke mit Kapuze. Er sprach kein Deutsch. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 beim Polizeirevier 8, Kärntner Straße zu melden.

A8 Stuttgart und Leonberg: Zeugen nach Nötigung im Straßenverkehr gesucht
Nach einer Nötigung im Straßenverkehr, die ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Montag (23.02.2026) gegen 17:20 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Plieningen und -Flughafen/Messe verübt haben soll, sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen. Ein 36-jähriger Audi-Lenker fuhr in Fahrtrichtung Karlsruhe auf der linken Spur. Zeitgleich sei dem 36-Jährigen ein unbekannter Fahrzeuglenker sehr dicht aufgefahren. Aufgrund der Verkehrssituation habe der Audi-Lenker nicht auf die mittlere Spur fahren können. Als sich eine Lücke auf der mittleren Spur ergeben habe, soll der Unbekannte den 36-Jährigen rechts über die mittlere Spur überholt haben und auf seiner Höhe wieder auf die linke Spur gefahren sein. Der Audi-Fahrer habe daraufhin stark abbremsen und nach links in Richtung Schutzplanken ausweichen müssen. Als der 36-Jährige später die Anschlussstelle Leonberg-Ost nutzen wollte, um von der Autobahn abzufahren, soll der unbekannte Fahrzeuglenker die Weiterfahrt des Audi-Fahrers an einer Ampel mit seinem Fahrzeug blockiert haben, indem er sich diagonal vor ihn gestellt habe. Danach sei der Unbekannte aus seinem Fahrzeug gestiegen, habe den 36-Jährigen beleidigt und mit beiden Händen gestoßen. Bei dem Fahrzeug des Unbekannten soll es sich um einen Transport mit blauer Firmenaufschrift gehandelt haben.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen, die die Fahrweise des Unbekannten und die Auseinandersetzung beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Rotlicht missachtet – Ampel beschädigt
Bei einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen (25.02.2026) haben sich zwei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Ein 22-jähriger VW Passat-Fahrer befuhr kurz vor 07.00 Uhr die Löwentorstraße in Richtung Löwentorkreuzung. An der Kreuzung Löwentorstraße / Löwentorbogen missachtete er mutmaßlich das für ihn geltende Rotlicht. Dadurch stieß er mit einem entgegenkommenden VW Golf eines 22-Jährigen zusammen. Durch die Kollision wurde der VW Golf gedreht und gegen einen Ampelmast geschleudert, weshalb es zu einem Ampelausfall kam. Rettungskräfte brachten beide leicht verletzten Fahrer vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 90.000 Euro.

Stuttgart-West: Fahrzeug contra Stadtbahn
Ein Leichtverletzter und zirka 20.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles der sich am Dienstag (24.02.2026) in der Bebelstraße ereignet hat. Ein 32 Jahre alter Fahrer eines Ford Transit fuhr gegen 09.55 Uhr in der Bebelstraße in Richtung Berliner Platz. An der Kreuzung zur Schwabstraße wollte er mutmaßlich verkehrswidrig wenden und stieß mit einer Stadtbahn der Linie U9 zusammen, welche in gleicher Richtung unterwegs war. Durch den Zusammenstoß stürzte ein 31-jähriger Fahrgast in der Bahn und verletzte sich leicht.

Stuttgart-Ost: Mutmaßlichen Brandstifter festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (24.02.2026) einen 53 Jahre alten Mann festgenommen, der eine Mülltonne an der Stöckachstraße in Brand gesteckt haben soll. Zeugen meldeten die brennende Papiermülltonne am späten Montagabend (23.02.2026) gegen 22.30 Uhr. Ein Anwohner verhinderte durch eigenständiges Löschen die Ausbreitung des Feuers. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 53-Jährigen, den die Beamten dann am Dienstagnachmittag an seiner Wohnanschrift im Bereich Stuttgart Süd festnahmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmten sie umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss. Ob der 53-Jährige für weitere Mülltonnenbrände verantwortlich ist, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Der Tatverdächtige mit italienischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Mittwochs auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Mitte: Sexuelle Handlungen am Straßenrand – Zeugen gesucht
Drei unbekannte Männer haben sich am Sonntagmorgen (22.02.2026) am Berliner Platz aufgehalten, wobei einer der Männer sexuelle Handlungen vor einer Frau vollzogen haben soll. Eine Zeugin konnte gegen 05.15 Uhr beobachten, dass sich auf dem Gehweg eine Frau befand, während drei unbekannte Männer um sie herumstanden. Während die anderen beiden Männer die Situation beobachteten, soll einer der Männer neben der Frau an seinem Glied manipuliert haben . Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3, Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Mitte: 21-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am Dienstag (24.02.2026) einen 21 Jahre alten Mann im Bereich des Schlossplatzes ausgeraubt. Der 21-Jährige befand sich gegen 13.40 Uhr im Bereich der Königstraße, als ein unbekannter Mann ihm unvermittelt ein Mobiltelefon entriss. Die beiden Männer gerieten daraufhin in Streit, in dessen Verlauf sich noch weitere Personen beteiligten. Der unbekannte Mann hatte dunkle kurze Haare und trug eine dunkelblaue Strickweste, eine blaue Jeans und weiße Turnschuhe. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Gegen Poller geprallt
Ein 47-Jähriger ist am Dienstag (24.02.2026) in der Heilbronner Straße gegen einen Betonpoller geprallt. Der 47 Jahre alte Mann fuhr gegen 10.30 Uhr in der Heilbronner Straße Richtung Esslingen und soll, mutmaßlich aufgrund der regennassen Fahrbahn, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Er überfuhr mit seinem VW eine Verkehrsinsel und prallte anschließend gegen einen Betonpoller des Tunneleingangs. Der 47-Jährige wurde durch einen Rettungswagen leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro.

Stuttgart-Vaihingen: Kühlschrank in Brand geraten
In einer Wohnung am Egmontweg ist in der Nacht zum Dienstag (24.02.2026) ein Feuer ausgebrochen. Bewohner bemerkten gegen 01.00 Uhr eine Rauchentwicklung im Bereich des Kühlschranks und verständigten die Feuerwehr. Der entstandene Schaden beläuft sich auf zirka 300 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Stuttgart-West: Mädchen nach Verkehrsunfall leicht verletzt
Ein 12-jähriges Mädchen soll am Montagmittag (23.02.2026) mutmaßlich über eine rot anzeigende Ampel gelaufen und dabei von einem Auto erfasst worden sein. Das Mädchen wollte gegen 16.05 Uhr die Bebelstraße in Richtung der Stadtbahnhaltestelle Schwabstraße überqueren, als sie das Rotlicht der Ampel missachtet haben soll. Eine 51-jährige Frau befuhr die Bebelstraße und übersah hierbei das Mädchen aufgrund eines parkenden Transporters. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung erfasste sie das Mädchen. Die 12-Jährige zog sich durch den Aufprall leichte Verletzungen zu und wurde durch die eingesetzten Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht.

Stuttgart-Zuffenhausen: Aggressiver Mann – Polizei setzt Diensthund ein
Polizeibeamte haben Montagmittag (23.02.2026) einen 35-jährigen Mann in einer Flüchtlingsunterkunft an der Zazenhäuser Straße festgenommen, der im Verdacht steht, Bewohner bedroht zu haben. Der Mann soll sich gegen 15.10 Uhr gegenüber einigen Bewohnern aggressiv verhalten haben, woraufhin er ein Hausverbot erhielt. Als er diesem nicht nachkam, verständigte der Leiter der Unterkunft die Polizei. Als die Beamten eintrafen, soll sich der Mann weiter aggressiv und bedrohlich gegenüber den Beamten verhalten haben. Daraufhin setzten die Beamten einen Diensthund gegen ihn ein und nahmen ihn fest. Hierbei zog sich der Mann leichte Verletzungen zu. Der 35 Jahre alte gambische Staatsangehörige wurde im Laufe des Dienstags (24.02.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Auf frischer Tat ertappt – Ladendieb vorläufig festgenommen
Ein 39-jähriger Mann soll am Montagmittag (23.02.2026) Waren aus einem Supermarkt an der Martha-Schmidtmann-Straße gestohlen haben. Der Mann soll gegen 12.30 Uhr mehrere Getränkedosen im Wert von zirka 60 Euro in seine Tasche gesteckt und anschließend die Kasse passiert haben ohne zu bezahlen. Zwei Polizeibeamte die privat unterwegs waren, beobachteten ihn dabei und nahmen ihn vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die hinzugerufenen Beamten den Mann wieder auf freien Fuß.

A8 Stuttgart: nach Unfall mit PKW-Anhänger sucht Polizei Zeugen
Nach einem Unfall am Samstag (21.02.2026) gegen 18.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Flughafen/Messe und Stuttgart-Degerloch sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen. Ein 60 Jahre alter Fahrer eines BMW mit Anhänger war auf der ganz rechten Spur unterwegs, als sich der Anhänger aus noch unbekannter Ursache vom BMW löste und nach links schleuderte. Eine noch unbekannte Person in einem PKW, die auf der linken Spur unterwegs war, konnte noch ausweichen. Ein 51 Jahre alter VW Passat-Fahrer hingegen, der sich etwas hinter dem Unbekannten befand, kollidierte nahezu frontal mit dem Anhänger. Umherfliegende Fahrzeugteile trafen schließlich den VW Multivan eines 42-Jährigen, der ebenfalls mit einem Anhänger unterwegs war. Der VW Passat und der Anhänger, der mit diesem zusammengestoßen war, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 30.000 Euro. Zeugen und insbesondere die noch unbekannte Person werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Mitte: Unfall mit Rettungswagen
Bei einem Unfall am Montagmittag (23.02.2026) hat sich eine 69 Jahre alte Mitsubishi-Fahrerin in der Cannstatter Straße leichte Verletzungen zugezogen. Die 69-Jährige war gegen 14.00 Uhr aus Richtung Heilmannstraße in Richtung Wolframstraße unterwegs und fuhr ersten Erkenntnissen zufolge bei Grünlicht in die Kreuzung ein. Dort stieß sie mit einem Rettungswagen eines 23-Jährigen zusammen, der unter der Nutzung von Sondersignal aus Richtung Cannstatt in Richtung Innenstadt unterwegs war. Der Mitsubishi überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.

Stuttgart-Bad Cannstatt: 10-jähriges Kind sexuell bedrängt – Zeugen gesucht
Ein 83 Jahre alter Mann soll am Samstag (21.02.2026) in einem Thermalbad an der Sulzerrainstraße ein 10-jähriges Kind sexuell bedrängt haben. Die 10-Jährige befand sich gegen 17.30 Uhr mit ihren Eltern im Schwimmbad, als der 83-Jährige sie ansprach und zum Wasserballspielen aufforderte. Hierbei soll er zunächst durch geschickte Ballwürfe das Mädchen aus dem Sichtfeld bewegt haben. Anschließend soll er mehrfach versucht haben, sich dem Mädchen sexuell anzunähern. Alarmierte Beamte nahmen den Mann noch im Thermalbad vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn wieder auf freien Fuß. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Flughafen Stuttgart. Zoll und Bundespolizei greifen Mediziner mit hoher Menge Botox und Hyaluron auf
Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Einreisekontrolle am Flughafen Stuttgart gelang Einsatzkräften von Zoll und Bundespolizei ein bedeutender Aufgriff. Bei der Überprüfung eines 42-jährigen türkischen Staatsangehörigen wurden in dessen Gepäck erhebliche Mengen an Botox- sowie Hyaluron-Präparaten festgestellt. Zuvor gab die Person an, für touristische Zwecke in die Bundesrepublik Deutschland einreisen zu wollen. Aufgrund der aufgefundenen Menge besteht der Verdacht, dass die Stoffe nicht ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt waren. Eine entsprechende Überprüfung und Sicherstellung der Waren erfolgte unmittelbar vor Ort. Der Zoll leitete gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen arzneimittelrechtliche sowie zollrechtliche Bestimmungen ein.
Durch die enge und professionelle Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundespolizei konnten die festgestellten Verstöße umfassend aufgeklärt werden. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wurde dem Mann die Einreise in das Bundesgebiet verweigert. Die anschließende Zurückweisung erfolgte noch am selben Tag.


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 09

Quelle: ots

Esslingen: Kollision zwischen Fußgänger und PKW
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen zog sich ein 48 Jahre alter Fußgänger am frühen Samstagabend zu, als er beim Überqueren der Straße von einem PKW erfasst wird. Gegen 18 Uhr befuhr ein 40-jähriger Ford-Lenker die Wielandstraße in Fahrtrichtung Liebersbronn, als der 48-jährige plötzlich auf die Straße trat. Trotz eines sofort eingeleiteten Brems- und Ausweichmanövers, konnte der 40-jährige Ford-Lenker eine Kollision nicht verhindern. Hierbei zog sich der Fußgänger leichte Verletzungen zu. Eine medizinische Versorgung vor Ort lehnte er ab. Am Ford-Focus entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Reichenbach/Fils: Fahrzeug gerammt und abgehauen – Zeugenaufruf
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker eines dunklen BMW überholte am späten Samstagvormittag, gegen 11.15 Uhr, im Ortsgebiet Reichenbach auf der Ulmer Straße (L1192) zwei Fahrzeuge welche in Richtung Ebersbach unterwegs waren. Beim Wiedereinscheren kollidierte er auf Höhe eines Drogeriemarktes mit einem Pkw Captur an dessen linker Frontseite und entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. An dem Pkw Captur entstand ein Sachschaden von etwa 4000 Euro. An dem dunklen BMW dürfte im Bereich der Beifahrerseite ein Schaden entstanden sein. Bei dem Unfallverursacher soll es sich um einen jüngeren Fahrer gehandelt haben. In diesem Zusammenhang bittet das Polizeirevier Esslingen um Hinweise unter der Telefonnummer 0711 /3990330.

Leinfelden-Echterdingen: Gefährliche Körperverletzung
Am Sonntagmorgen, gegen 02.45 Uhr ist es in der Echterdinger Straße zu einer gefährlichen Körperverletzung durch mehrere Personen gekommen. Nach derzeitigen Ermittlungen traf sich ein 21-jähriger Pforzheimer mit seiner 21-jährigen Ex-Freundin beim dortigen Sportgelände, als plötzlich zwei Pkw auf ihn zugefahren kamen. Aus diesen Fahrzeugen stiegen fünf bis sechs bislang unbekannte Personen aus und näherten sich dem späteren Opfer. Dieser versuchte noch zu flüchten, was ihm nicht gelang. Die unbekannten Täter stießen ihn anschließend zu Boden, schlugen mit Hiebwaffen auf ihn ein und besprühten ihn mit Pfefferspray. Hierdurch wurde das Opfer leicht verletzt, musste aber nicht ärztlich versorgt werden. Die sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief zunächst negativ. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen durchgeführt.

Filderstadt: Gefahrgut ausgetreten
Zu einem Austritt einer leicht entzündbaren und ätzenden Chemikalie ist es am Freitagmittag auf dem Gelände einer Spedition in der Raiffeisenstraße im Stadtteil Bonlanden gekommen. Gegen 14.30 Uhr teilte ein Mitarbeiter über Notruf mit, dass ein auf einem Lkw befindliches Fass mit dem gefährlichen Stoff umgefallen sei und einige Liter der Flüssigkeit auslaufen würden. Nachdem der Lkw-Fahrer den Austritt bemerkt hatte, stellte er das Fass wieder auf, wodurch ein weiteres Auslaufen verhindert wurde. Durch die Maßnahmen der verständigten Feuerwehr, welche mit zwölf Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort war, konnte der ausgetretene Gefahrstoff beseitigt und das beschädigte Fass umgelagert werden. Verletzt wurde niemand. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Während des Einsatzes war die angrenzende Kreisstraße 1225 bis gegen 16.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Esslingen: Rücksichtslos überholt
Zwei Leichtverletzte, zahlreiche beschädigte Fahrzeuge und Sachschaden in einer geschätzten Höhe von rund 150.000 Euro sind die Folgen mehrerer Unfälle, die ein 55-Jähriger am Donnerstagabend auf der B10 verursacht hat. Der Mann war gegen 22.50 Uhr mit seinem Cupra Formentor auf der Bundesstraße von Stuttgart in Richtung Göppingen unterwegs, wobei er mit hoher Geschwindigkeit gefahren und sich durch ständiges Spurwechseln zwischen den Autos durchgeschlängelt haben soll. Auf Höhe Stuttgart-Hedelfingen streifte er beim Überholen einen Pkw und setzte seine Fahrt unvermindert weiter in Richtung Göppingen fort, wobei er auf Höhe Esslingen-Brühl erneut beim Überholen einen vorausfahrenden Wagen streifte. Kurz vor der Dieter-Roser-Brücke bei Esslingen-Sirnau streifte er einen Opel Astra beim Überholen und prallte kurz darauf ins Heck eines Mercedes CLA, der auf der rechten Spur fuhr. Durch die umherfliegenden Trümmerteil musste der Fahrer eines Mazda CX5, der kurz hinter dem Opel auf der linken Spur unterwegs war, abrupt abbremsen, wodurch der Fahrer eines VW Tiguan, der hinter dem Mazda fuhr, nicht mehr rechtszeitig bremsen konnte und ins Heck des Mazda prallte. Beide Fahrer konnten ihre Autos in der Folge auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen bringen. Unbeeindruckt setzte der 55-Jährige seine Fahrt mit dem schwer beschädigten Formentor fort, um an der Ausfahrt Esslingen-Zell von der Bundesstraße abzufahren. Dabei überfuhr er noch einen Leitpfosten und prallte zwei Mal gegen die Leitplanken wobei sich sein Wagen drehte und letztendlich quer zur Fahrbahn zum Stehen kam. In der Folge stieg der 55-Jährige aus seinem Wagen aus und flüchtete zu Fuß. Durch eine sich zufällig in der Nähe befindliche Streifenwagenbesatzung konnte er nach kurzer Verfolgung unweit seines Fahrzeuges angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Fahrer, der sich offenbar in einem mutmaßlich psychischen Ausnahmezustand befand, wurde nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik eingeliefert. Bei den Unfällen wurde der Fahrer des Mazda leichtverletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Auch der Fahrer des Tiguan erlitt leichte Verletzungen, eine sofortige ärztliche Behandlung war aber nicht erforderlich. Der Formentor, der Mercedes, der Tiguan und der Mazda waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Bundesstraße für rund drei Stunden gesperrt werden.

Frickenhausen: Von der Fahrbahn abgekommen (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend auf der K1240 zwischen Tischardt und Kohlberg ereignet hat, sucht das Polizeirevier Nürtingen. Ein 25-Jähriger war gegen 20.20 Uhr mit seinem Porsche Cayenne auf der Kreisstraße in Richtung Kohlberg unterwegs. Im Bereich einer Rechtskurve setzte er zum Überholen eines vorausfahrenden Pkw an, wobei ihm, wie er angab, ein bislang unbekannter Motorradfahrer entgegenkommen sein soll. Um eine Frontalkollision zu vermeiden wich der Porsche-Fahrer in den linken Grünstreifen aus und überfuhr die dortigen Sträucher und kleinen Bäume, bevor er seinen Wagen zum Stehen bringen konnte. Verletzt wurde niemand, auch das Auto blieb fahrbereit. Der entstandene Sachschaden am Porsche wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Die Höhe des Flurschadens ist noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet insbesondere den Motorradfahrer und den Fahrer des genannten Pkw, der von dem Porsche überholt worden sein soll, sich zu melden. Polizeirevier Nürtingen, Telefon 07022/9224-0.

Filderstadt: Telefonbetrüger am Werk (Warnhinweis)
Eine Seniorin aus Sielmingen ist im Lauf des Mittwochs von dreisten Telefonbetrügern um Schmuck und Wertsachen gebracht worden. Bei der Frau meldete sich zunächst ein Unbekannter, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgab. Dieser gaukelte vor, dass Teile des Schmucks der Seniorin in der Vergangenheit Gegenstände aus einer Straftat gewesen waren. Nun sei eine entsprechende Spurensicherung daran notwendig. Die Geschädigte schenkte der frei erfundenen Geschichte Glauben und deponierte mehrere Schmuckstücke und andere Wertgegenstände vor ihrer Haustür. Dort holte ein noch unbekannter Komplize des Anrufers sie später ab. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich: Sollte jemand, egal für wen oder was er sich ausgibt, am Telefon Geld oder Wertsachen von Ihnen fordern, legen Sie sofort auf!

Nürtingen: Nicht aufgepasst und aufgefahren
Eine kurze Unachtsamkeit hat am Mittwochnachmittag auf der Wörthbrücke zu einem Verkehrsunfall geführt. Ein 23-Jähriger fuhr gegen 17.20 Uhr mit seinem Motorrad auf eine rote Ampel in Fahrtrichtung Metzingen zu und übersah hierbei den verkehrsbedingt vor ihm stehenden Audi einer 52-Jährigen, wodurch es zur Kollision kam. Durch den Zusammenstoß erlitt der Motorradfahrer nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den 23-Jährigen nachfolgend in eine Klinik. Die Audi-Fahrerin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Nürtingen: Auffahrunfall mit drei Beteiligten
Zu einem Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen ist es am Mittwochnachmittag auf der Rümelinstraße gekommen. Gegen 17 Uhr befuhr der 27-jährige Fahrer einer Mercedes C-Klasse die Rümelinstraße in Fahrtrichtung Plochinger Straße, als er bei hohem Verkehrsaufkommen auf einen vorausfahrenden Ford Fiesta eines 18-Jährigen auffuhr, welcher verkehrsbedingt abbremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford Fiesta auf den davor befindlichen Ford Focus einer 54-Jährigen geschoben. Der nach ersten Erkenntnissen leicht verletzte 18-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Sowohl der Ford Focus als auch der Ford Fiesta waren durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Beseitigung ausgetretener Betriebsflüssigkeiten war auch die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und fünf Einsatzkräften im Einsatz. Der entstandene Sachschaden lässt sich bislang nicht beziffern.

Denkendorf: Nach Unfall geflüchtet
Unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht muss sich ein 76-Jähriger verantworten, der am Mittwochmorgen auf der L1204 einen schadensträchtigen Unfall verursacht hat. Der Mann war gegen 8.20 Uhr mit seinem Hyundai Ioniq 5 auf der Körschtalstraße in Fahrtrichtung Deizisau unterwegs und fuhr hierbei einem vor ihm fahrenden Mercedes Sprinter eines 25-Jährigen auf. Der 76-Jährige flüchtete daraufhin, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, in Richtung Deizisau, wo er im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wenig später angetroffen werden konnte. Nachdem eine Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit einen vorläufigen Atemalkoholwert von mehr als zwei Promille ergben hatte, musste eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 16.000 Euro.

Oberboihingen: Radfahrer verletzt
Ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen hat ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag auf der Nürtinger Straße erlitten. Gegen 13.10 Uhr wollte ein 42 Jahre alter Mann mit einem BMW nach rechts auf einen Parkplatz einfahren. Dabei kam es zur Kollision mit einem 57-jährigen Radfahrer, der auf dem Gehweg unterwegs war. Der Radler stürzte anschließend zu Boden. Nach einer Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort wollte sich der 57-Jährige selbstständig in weitere Behandlung begeben.

Esslingen: Mit Grundstücksmauer kollidiert
Eine Autofahrerin ist am Dienstagvormittag mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Die 85-jährige VW-Lenkerin war kurz nach 10.30 Uhr auf der Rotenackerstraße stadteinwärts unterwegs. Auf Höhe der Eugen-Bolz-Straße geriet sie ersten Erkenntnissen zufolge aufgrund gesundheitlicher Probleme zu weit nach links, worauf der Pkw über zwei Verkehrsschilder schanzte. Anschließend kam das Auto mit den Vorderrädern auf einer Grundstücksmauer zum Stehen. Die Seniorin wurde nachfolgend vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Der VW, an dem sich der Blechschaden auf circa 6.000 Euro belaufen dürfte, musste abgeschleppt werden. Der weitere Sachschaden kann abschließend noch nicht beziffert werden.

Filderstadt: Mit E-Scooter verunglückt
Am Dienstagnachmittag ist es im Stadtteil Plattenhardt zu einem Verkehrsunfall mit einer E-Scooter-Fahrerin gekommen. Gegen 13.20 Uhr befuhr ein neunjähriges Mädchen auf dem Gehweg die Römerstraße in Richtung Uhlbergstraße. Nach ersten Erkenntnissen konnte sie aufgrund des Gefälles und der regennassen Gehwegoberfläche nicht mehr rechtzeitig bremsen. Hierbei stürzte sie alleinbeteiligt zu Boden und geriet in den Einmündungsbereich. Eine in der Uhlbergstraße fahrende VW-Lenkerin versuchte noch zu bremsen, streifte dabei jedoch den E-Scooter und das Mädchen, das teilweise unter die vordere Fahrzeugfront geriet. Die Neunjährige zog sich ersten Erkenntnissen zufolge glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden am E-Scooter wird auf circa 50 Euro geschätzt. Am Auto entstand nach ersten Erkenntnissen kein Sachschaden.

Kirchheim/Teck: Rauchentwicklung in Kindergarten
Zum Kindergarten in der Straße Zu den Schafhofäckern sind die Einsatzkräfte am Dienstagmorgen, kurz vor 7.30 Uhr, ausgerückt. Dort war es zuvor wohl aufgrund einer technischen Störung an der Heizung zu einer leichten Rauchentwicklung gekommen. Eine Betreuerin hatte dies beim Betreten des Gebäudes bemerkt. Kinder waren noch keine vor Ort gewesen. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand am Gebäude kein Schaden. Verletzt wurde ebenso niemand.

Esslingen: Mehrere Mülltonnen entzündet (Zeugenaufruf)
In fünf Straßen haben in der Nacht zum Dienstag in Esslingen Mülltonnen gebrannt. Die erste Meldung ging gegen 00.15 Uhr ein, da im Goerdelerweg ein bislang unbekannter Täter eine Tonne in Brand gesetzt hatte. Innerhalb weniger Minuten wurden der Polizei weitere in Flammen stehende Mülltonnen in der Neckarstraße, Im Heppächer, in der Ulmer Straße sowie in der Schelztorstraße gemeldet. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung mit zahlreichen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber konnte der Täter unerkannt entkommen. Neben den Mülltonnen wurde in einem Fall auch ein Metallschuppen in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 0711/3990-0 um sachdienliche Hinweise.

Esslingen: In Firmengebäude eingebrochen
In ein Firmengebäude in der Röntgenstraße in Oberesslingen ist im Laufe des Wochenendes eingebrochen worden. Auf noch ungeklärte Art und Weise drang ein bislang unbekannter Täter in der Zeit von Freitag, 18 Uhr, bis Montag, 7.15 Uhr, in das Gebäude ein. Aus der Firma ließ der Einbrecher einen Tresor mitgehen. Der Polizeiposten Oberesslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kirchheim/Teck: Technischer Defekt an Heizung
Eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Enzianweg in Ötlingen hat am Dienstagmorgen, kurz nach acht Uhr, die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte ein technischer Defekt an einer Pelletsheizung im Keller die Rauchentwicklung ausgelöst. Das Treppenhaus des Gebäudes wurde durch die Feuerwehr belüftet. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand.

Kirchheim: Mülltonnen in Brand geraten
Lauwarm entsorgte Asche hat ersten Ermittlungen nach zum Brand zweier Mülltonnen in der Nacht zum Montag in der Straße Laubersberg geführt. Kurz nach Mitternacht wurde die Asche in einem Restmüllbehälter entsorgt, dessen Inhalt daraufhin zu brennen anfing. Die Flammen griffen im Anschluss auf die danebenstehende Papiermülltonne und die Hausfassade über. Der Brand konnte durch eine Polizeistreife mit einem Feuerlöscher bekämpft und durch die sofort verständigte Feuerwehr rasch gelöscht werden. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Aichtal: Fahrzeugbrand
Auf der B27 in Richtung Stuttgart ist am Montagmorgen, gegen sieben Uhr, ein Auto in Brand geraten. Der VW fing auf Höhe der Aichtalbrücke wohl aufgrund eines technischen Defekts im Motorraum Feuer, wodurch das Fahrzeug in Vollbrand geriet. Die 35-jährige Fahrerin hatte beim Eintreffen der Rettungskräfte den Wagen bereits unverletzt verlassen. Sie wurde jedoch vorsorglich vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Nach den Löscharbeiten der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort war, musste der VW abgeschleppt werden. Zur Beseitigung ausgetretener Betriebsflüssigkeiten war auch die Straßenmeisterei im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens steht abschließend noch nicht fest.