Müll im Wandel – Nachhaltige Entsorgung als Schlüssel für eine grünere Zukunft

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Geschäftliche Information

Die rasant wachsende globale Bevölkerung und der steigende Konsum setzen unsere Umwelt zunehmend unter Druck. In diesem Kontext gewinnt die nachhaltige Müllentsorgung immer mehr an Bedeutung. Der stetige Anstieg von Abfallmengen erfordert innovative Ansätze, um Umweltauswirkungen zu minimieren. Die nachhaltige Müllentsorgung rückt ins Zentrum globaler Umweltbemühungen. Darum werfen wir einen Blick auf effektive Wege zur Müllentsorgung und Abfallverwertung – sowohl auf individueller Ebene in Haushalten als auch auf der unternehmerischen Ebene in der gewerblichen Müllentsorgung.

Alarmstufe Müllberg: Warum nachhaltige Entsorgung unsere drängendste Aufgabe ist

Die Eskalation globaler Umweltprobleme macht deutlich: Eine nachhaltige Müllentsorgung ist keine Option, sondern eine dringende Notwendigkeit. Ökologisch betrachtet bedroht die steigende Abfallproduktion die Ökosysteme, während sozial die Lebensqualität beeinträchtigt wird. Unkontrollierte Müllberge führen zu Verschmutzung von Wasser, Luft und Boden. Giftige Substanzen belasten Gesundheit und Biodiversität.

Der Ruf nach Veränderung wird lauter angesichts der negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur. Die Umstellung auf nachhaltige Entsorgungspraktiken ist nicht nur ein ökologisches Gebot, sondern auch eine soziale Verantwortung, die wir nicht länger ignorieren können.

Wirtschaft im Wandel – Wie Unternehmen durch nachhaltige Müllentsorgung die Zukunft gestalten

In der dynamischen Geschäftswelt ist die Müllentsorgung nicht nur eine Pflicht, sondern eine strategische Initiative. Unternehmen spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung nachhaltiger Entsorgungspraktiken. Die Integration effizienter Mülltrennungsverfahren, die Förderung von Recycling-Technologien und die Minimierung von Produktionsabfällen sind nicht nur ökologische Anforderungen, sondern auch wirtschaftliche Chancen. Die unternehmerische Verantwortung erstreckt sich über die Geschäftsgrenzen hinaus und prägt die nachhaltige Entwicklung. Indem Unternehmen aktiv auf innovative Müllentsorgungsstrategien setzen, gestalten sie nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern tragen maßgeblich zum globalen Wandel bei.

Müllhelden zuhause – Wie jeder Einzelne einen Beitrag zur nachhaltigen Müllentsorgung leisten kann

Die Veränderung beginnt zu Hause. Jeder von uns kann zum Müllhelden werden, indem er bewusste Entscheidungen trifft. Kleine Veränderungen im Alltag, wie die Reduzierung von Einwegplastik, die bewusste Trennung von Müll oder das Upcycling von Gebrauchsgegenständen, machen einen großen Unterschied. Indem wir unsere Konsumgewohnheiten überdenken und Recycling fördern, tragen wir aktiv zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei. Die individuelle Verantwortung jedes Haushalts spielt eine Schlüsselrolle im Kampf für eine nachhaltige Zukunft.

Wertvolle Schätze im Müll – Moderne Technologien revolutionieren die Abfallverwertung

Die Zukunft der Müllentsorgung liegt in innovativen Abfallverwertungstechnologien, die weit über herkömmliche Methoden hinausgehen. Moderne Prozesse fokussieren sich darauf, Ressourcen aus Abfällen zurückzugewinnen und Deponienutzung zu minimieren. Von hochentwickelten Sortieranlagen bis zu innovativen Recyclingverfahren bieten diese Technologien nicht nur ökologische Vorteile, sondern eröffnen auch neue wirtschaftliche Perspektiven. Die Rückgewinnung wertvoller Materialien aus Abfallströmen markiert einen entscheidenden Schritt hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und trägt dazu bei, die endlichen Ressourcen unseres Planeten zu schonen.

Müllmasterplan – Herausforderungen überwinden, Chancen gestalten für eine grüne Zukunft

Die Herausforderungen der nachhaltigen Müllentsorgung sind real, aber die Chancen sind greifbar. Innovatives Denken und die Umsetzung moderner Technologien können nicht nur Umweltauswirkungen mindern, sondern eröffnen auch neue Geschäftsmöglichkeiten. Effektive Müllentsorgung bedeutet nicht nur eine Entlastung für die Umwelt, sondern birgt langfristige Vorteile in Form von Ressourcenschonung, gesteigerter Effizienz und einer lebenswerteren Welt.

Vom individuellen Handeln in Haushalten bis zur unternehmerischen Verantwortung in der Wirtschaft – jeder Beitrag zählt. Moderne Abfallverwertungstechnologien bieten nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Chancen.


Service Plus für Handwerksbetriebe

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Für das Handwerk wird die demografische Entwicklung und die daraus resultierende Nachfrage nach alters- und barrierefreiem Wohnraum ein zentrales Thema der nächsten Jahre sein. Kenntnisse über die Menschen, deren Lebensumstände und Bedürfnisse sind deshalb für Handwerksbetriebe ein bedeutender Wettbewerbsvorteil.

In einem Qualifizierungsseminar für Handwerksbetriebe wurden dazu wesentliche Grundlagen vermittelt. In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft, der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, der Hochschule Esslingen hatte der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. dazu eingeladen. Nach der Begrüßung durch das stellvertretende Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Peter Heckl und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Esslingen Fabian Weber, die beide einen großen Umbau- und Baubedarf von barrierefreiem Wohnraum sehen, führte Prof. Dr. Franziska Meinecke von der Hochschule Esslingen durch das Programm.

Zunächst gab Prof. Dr. Sylvia Beck von der Hochschule Esslingen einen Überblick zur demographischen Entwicklung im Land und den damit verbundenen Herausforderungen an das Wohnen im Alter. Danach informierte Karina Bruns von der Wohnberatungsstelle Esslingen über den Nutzen und die praktischen Anwendungen der Wohnberatung.

Sabine Backmund vom Blinden- und Sehbehindertenverband Baden-Württemberg erläuterte an Beispielen über die Wohnraumanpassung bei Sehbeeinträchtigung. Regierungsbaumeister Bernd Gammerl vom Ministerium für Landesentwicklung stellt die DIN 18040 hinsichtlich des barrierefreien Wohnens vor.

Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Renate Schaumburg bei allen Akteuren. Neben der akuten Situation im Krankheitsfall wo Umbaumaßnahmen notwendig werden, setzt der Kreisseniorenrat auf die rechtzeitige Vorsorge auch was das Wohnen betrifft. Insbesondere die 50-70Jährigen müssen sich Gedanken machen, wie sie im Alter wohnen wollen. Rechtzeitig sollte die Wohnung oder das Haus altersgerecht bzw. barrierefrei umgebaut werden.

Die teilgenommen Handwerksbetriebe erhalten ein Zertifikat und können sich nun „Geschulter ServicePlus Fachbetrieb Altersgerechtes Wohnen“ nennen.


Gericht regelt Parken in Einbahnstraße

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In einer Einbahnstraße darf man nur rückwärtsfahren, um am Straßenrand unmittelbar daneben einzuparken oder aus einer Einfahrt rückwärts herauszufahren. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH VI ZR 287/22) hin.

Eine Autofahrerin machte in einer Einbahnstraße einem ausparkenden Fahrzeug Platz, indem sie ein paar Meter zurückfuhr. Anschließend wollte sie selbst die frei werdende Parklücke nutzen. Beim Rückwärtsfahren stieß sie jedoch mit einem anderen Fahrzeug zusammen, das gleichzeitig aus einer Grundstückseinfahrt rückwärts herausgefahren war. Dessen Fahrer verklagte die zurückgefahrene Autofahrerin, ihm den bei der Kollision entstandenen Schaden voll zu ersetzen.

Das Landgericht war der Auffassung, dass der klagende Fahrer mitschuldig war, da er unvorsichtig aus seiner Einfahrt herausgefahren war und mit einem Rückwärtsfahren der Autofahrerin in der gegebenen Situation hätte rechnen müssen. Der BGH sah dies jedoch im Revisionsverfahren ganz anders. Laut dem Urteil durfte die Autofahrerin in der Einbahnstraße nicht zurückstoßen, um einem ausparkenden Fahrzeug Platz zu machen und selbst die Parklücke zu nutzen. In die Parklücke durfte sie nur rückwärts hineinfahren, wenn ihr Fahrzeug direkt daneben stand und sie unmittelbar einparken konnte. Der klagende Autofahrer durfte rückwärts aus seiner Einfahrt herausfahren. Er musste nicht damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer in der Einbahnstraße entgegenkamen und mit ihm zusammenstießen.


Die Titelmacherin bleibt bei Allianz MTV Stuttgart

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Krystal Rivers verlängert ihren Vertrag um eine weitere Saison

Der DVV-Pokalsieg liegt nur wenige Tage zurück, da können sich die Fans, Partner, Sponsoren und Unterstützer von Allianz MTV Stuttgart über die nächste wunderbare Nachricht freuen.

Krystal Rivers, die am vergangenen Sonntag mit 25 Punkten zur wertvollsten Spielerin des DVV- Pokalfinales gewählt wurde, bleibt Stuttgarts schönstem Sport eine weitere Saison erhalten. Die US- amerikanische Diagonalangreiferin hat ihren Vertrag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt um ein weiteres Jahr verlängert und schlägt somit in der Saison 2024/2025 das siebte Jahr in Folge für den amtierenden Deutschen Meister, DVV-Pokalsieger und VBL Supercup- Sieger Allianz MTV Stuttgart in der SCHARRena auf.

Krystal Rivers zur Vertragsverlängerung bei Allianz MTV Stuttgart: „Für mich bedeutet es alles, weiterhin für diesen Club, unsere Sponsoren, Partner und all die unglaublichen Fans zu spielen. Es war bisher eine wunderschöne Geschichte, die ich gerne weiterschreiben möchte. Ich bin bereit für meine siebte Saison bei Stuttgarts schönstem Sport.“

Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema: „Wir gehen gemeinsam in die siebte Saison, worüber ich sehr dankbar bin. Ihre Loyalität zu Allianz MTV Stuttgart ist außergewöhnlich und ein Unikum. Krystal gibt seit Jahren die Richtung vor in Stuttgart und hat das gesamte Team und den Club auf ein außergewöhnliches Niveau gehoben. Durch die Verlängerung von Krystal wissen wir, dass wir auf dieser Position wieder bestmöglich besetzt sind. Ich bin einfach sehr glücklich, dass Krystal mindestens ein weiteres Jahr in Stuttgart bleibt. Damit ist die wohl wichtigste Personalie bereits frühzeitig geklärt.“

„Dass Krystal bei uns bleibt und eine weitere Saison die Farben Stuttgarts tragen wird, macht uns alle sehr glücklich. Sie ist nicht nur eine Ausnahmekönnerin, sie ist auch ein Vorbild für jede Person, die das Glück hat mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen. Krystal geht immer voran, gibt immer das maximal mögliche und ist deshalb auch einer der wesentlichen Puzzleteile der laufenden Saison, in der wir bislang so erfolgreich gespielt haben. Es ist fantastisch, dass sie noch nicht genug hat und ein weiteres Jahr mit uns gemeinsam erfolgreich arbeiten möchte. Das ist definitiv ein Statement aus Stuttgart für die kommende Saison“, ergänzt Cheftrainer Konstantin Bitter.

Geschäftsführer Aurel Irion: „Krystal Rivers hat Allianz MTV Stuttgart in den letzten Jahren drei Meisterschaften, zwei Pokalsiege und einmal den Supercup gebracht. Sie ist bereits seit Jahren das Aushängeschild der Volleyball Bundesliga und die Garantin für den sportlichen Erfolg von Stuttgarts schönstem Sport. Wir sind dankbar und sehr glücklich, dass Krystal eine weitere Saison in der Landeshauptstadt Stuttgart auf Titeljagd gehen wird.“


Stuttgart 21: Inbetriebnahme des neuen Durchgangsbahnhofs in der Diskussion

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Landeshauptstadt erwartet vollständige Inbetriebnahme des künftigen Durchgangsbahnhofs und Übergabe der Flächen für den Städtebau

Aktuell wird in der Presse über die Inbetriebnahme des neuen Durchgangsbahnhofs berichtet. Gegenüber der Landeshauptstadt Stuttgart und den weiteren Projektpartnern nennt die Bahn weiterhin den Dezember 2025 als Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: “Wir sind im ständigen Austausch mit den Verantwortungsträgern der Deutschen Bahn. Wir beteiligen uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht an Spekulationen bezüglich der Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs. Die Bahn muss jedoch baldmöglichst eine verbindliche Ansage machen, wie es weitergeht.”

Aus Sicht von OB Nopper dürfen die berechtigten Interessen an einem funktionsfähigen Bahnverkehr und an der Errichtung bezahlbaren Wohnraums nicht gegeneinander ausgespielt werden. „Daher erwartet die Landeshauptstadt die Inbetriebnahme eines funktionsfähigen Durchgangsbahnhofs und die Übergabe der Flächen von der Bahn an die Stadt, auf denen der Städtebau wie geplant realisiert werden kann“, so Nopper.

Neben der Aufrechterhaltung des funktionsfähigen Bahnverkehrs durch die Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt steht für die Landeshauptstadt der Städtebau von Stuttgart Rosenstein im Mittelpunkt. Die Stadt wird entsprechend der Abstimmungen mit der Deutschen Bahn Flächen übernehmen, um auf diesen den Städtebau wie geplant zu realisieren.

Das primäre Ziel aller Bemühungen muss die vollständige Inbetriebnahme des künftigen Durchgangsbahnhofs als Ersatz für den heutigen Kopfbahnhof sein sowie die damit verbundene Außerbetriebnahme des gesamten Gleisvorfeldes.


Übung der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Stuttgart in Tripsdrill      

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Cleebronn.| Die Sicherheit der Besucher hat in Tripsdrill höchste Priorität. Damit für einen Ernstfall alle Beteiligten – Tripsdrill Personal sowie sämtliche Rettungskräfte – gut vorbereitet sind, werden immer wieder Übungsmaßnahmen durchgeführt – dieses Mal zusammen mit der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Stuttgart (BF-Stuttgart) und der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg.

Sicherheits-Check
Der Erlebnispark Tripsdrill begeistert seine Besucher mit über 100 originellen Attraktionen. Jeden Morgen werden alle Fahrattraktionen einem aufwändigen Sicherheits-Check unterzogen. Erst wenn dieser abgeschlossen ist, wird die Attraktion freigegeben. Trotzdem bedarf es regelmäßiger Sicherheits-Trainings in Zusammenarbeit mit den Rettungskräften. Diese finden mehrmals im Jahr statt.

Einsatz an den Achterbahnen
Dieses Mal standen die beiden Achterbahnen „G’sengte Sau“ und „Mammut“ im Fokus der Rettungsaktionen. Bei der Achterbahn „G’sengte Sau“ wurden zwei Fahrzeuge im Bereich der Wilde-Maus-Kurven in 15 Metern Höhe platziert. Bei dem einen Wagen wurden die Personen von der Höhenrettung BF-Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Helikopter der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg mit einer Seilwinde gerettet. Die Rettungssimulation des zweiten Fahrzeugs übernahm die Höhenrettung BF-Stuttgart, indem sie vom Boden aus zu den Insassen gelangte. Die Holzachterbahn „Mammut“ verfügt gleich zu Beginn der Strecke über einen Lift, der an seiner höchsten Stelle 30 Meter misst. Genau an diesem Punkt befanden sich Personen der Höhenrettung. Mittels Helikopter wurden diese per Seilwinde gerettet. Der Hubschrauber befand sich während der gesamten Übungszeit in der Luft und steuerte die beiden Achterbahnen abwechselnd an.

Das Team der Höhenrettung BF-Stuttgart war mit insgesamt 14 Beamten vor Ort in Tripsdrill. Dazu kam die Besatzung der Hubschrauberstaffel, die zum ersten Mal in Tripsdrill zur Übungsmaßnahme dabei war.

Höhenrettung Stuttgart
Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Stuttgart wurde 1998 in Dienst gestellt und konnte im letzten Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Ihr Aufgabengebiet ist die SRHT – die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen. Die Höhenrettungsgruppe (HörG-BF Stgt) ist auf der Feuer- und Rettungswache 5 in Stuttgart-Degerloch stationiert. Sie besteht aus zirka 40 hauptberuflichen Feuerwehrbeamten, welche über drei Schichten verteilt, im 24 stündigen Schichtbetrieb arbeiten und die Höhenrettung somit 24/365 einsatzbereit ist.

Jeder Höhenretter verfügt über eine fundierte medizinische Ausbildung (Rettungssanitäter, Rettungsassistent oder Notfallsanitäter) und ist aktiv im Rettungsdienst tätig. Somit ist im Einsatzfall eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung von Patienten gewährleistet.

Die Höhenrettung wird eingesetzt, wenn herkömmliche technische Mittel der Feuerwehr nicht mehr ausreichen und spezielle Seiltechnik und -verfahren angewendet werden müssen. Dies kann sowohl in großen Höhen mit exponierten Anteilen (z.B. Baukräne, Windkraft- und Industrieanlagen, Bäumen, Hochspannungsleitungen oder unwegsamem Gelände) als auch in Tiefen (Schacht- oder Silorettung etc.) sein.

Um in Übung und Einsatz ein hohes Maß an Sicherheit zu erreichen, kommen immer zwei voneinander unabhängige Seilsysteme zum Einsatz, welche die erforderliche Redundanz gewährleisten. Die Seile sind in erster Linie halbstatische 11mm Kernmantelseile, welche in Längen bis zu 200m auf dem Einsatzfahrzeug „GW-HR“, dem „Gerätewagen Höhenrettung“ vorgehalten werden. An Anschlagpunkten fixiert, werden zwei Seilsysteme aufgebaut, welche das Erreichen des Patienten ermöglichen.

Falls erforderlich, können die Retter auch die medizinische Versorgung des Patienten einleiten, bevor dieser dann im Hängesitz oder aber auf einer Trage liegend (Schleifkorbtrage, Stretcher oder Rettungsbergesack) gerettet werden kann.

Bei all diesen standardisierten Verfahren ist immer auch eine gute Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie örtlicher Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei oder örtlichen Betreibern von Anlagen unabdingbar.

Seit einigen Jahren kann die Höhenrettungsgruppe mit ihrem Kooperationspartner, der Polizei-Hubschrauberstaffel Baden-Württemberg, auch die windengestützte Rettung über das Einsatzmittel „Polizei-Hubschrauber“ anbieten. Diese Zusammenarbeit wurde bereits bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 zum Einsatz gebracht.


Rückbau der Rosensteinbrücke hat begonnen

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Stuttgart modernisiert die Infrastruktur

Die Landeshauptstadt Stuttgart macht ihre Infrastruktur fit für die kommenden Jahrzehnte. Dazu zählt die Rosensteinbrücke in Bad Cannstatt, die jetzt zurückgebaut und in einigen Jahren durch ein neues Bauwerk ersetzt werden wird. Grund sind massive Schäden im Tragwerk der rund 70 Jahre alten Brücke,

Am heutigen Donnerstag, 29. Februar, haben Fachleute vor Ort den Ablauf des Rückbaus der Brücke erläutert. Jürgen Mutz, Leiter des Tiefbauamtes, Bastian Limberg, beim Tiefbauamt zuständig für Instandsetzung und Neubau von Ingenieurbauwerken sowie Gerd Chmeliczek, Oberbauleiter Heavy Move der Firma Max Wild GmbH, informierten über die nächsten Schritte.

Jürgen Mutz sagte: „Der Rückbau eines großen Bauwerks über den Neckar ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Mithilfe von Fachfirmen haben wir eine detaillierte Planung ausgearbeitet, um diese schwierige Aufgabe zu meistern. Sicherheit und Effizienz stehen dabei für uns im Vordergrund.“

Phase 1: Die Brückenflächen werden entfernt

Für den Rückbau der Brücke sind zwei Phasen vorgesehen. Zuerst werden die Brückenflächen entfernt, die bislang Fahrbahn, Stadtbahngleise und Gehwege getragen haben. Dafür werden Löcher gebohrt und dort die Stahlketten des Krans eingefädelt. Anschließend schneidet eine spezielle Seilsäge die Fläche in Segmente. Darunter schwimmende Arbeitsplattformen (Pontons) verhindern, dass dabei Schadstoffe in den Fluss gelangen.

Der Kran befördert die Segmente zum Ufer an der Badstraße, wo ein Bagger sie mit Betonscheren zerkleinert. Die größten Segmente haben das Gewicht eines Stadtbahnwagens. Dies macht den Spezialkran erforderlich.

Dieser Ablauf wiederholt sich, bis nur noch die zwei bogenförmigen Hauptträger den Neckar überspannen.

Phase 2: Die Brückenträger werden ausgebaut

In der zweiten Phase werden beide Hauptträger von schwimmenden Arbeitsplattformen (Pontons) aus rückgebaut. Damit die Arbeitsplattformen auf dem Neckar in Position bleiben, sind sie mit Stahlseilen am Ufer abgespannt. Ist die Plattform in Position, werden schwerlastfähige Gerüsttürme unter dem Brückenträger verkeilt.

Dann trennt eine Säge den Hauptträger mit zwei Schnitten heraus. Der Träger wird von den Gerüsttürmen auf die Pontons abgelassen.

Auf der Plattform fixiert wird der Hauptträger schwimmend auf die Seite Bad Cannstatt transportiert und zersägt. Um die Staub- und Lärmemissionen so gering wie möglich zu halten, wird der Hauptträger nicht vollständig vor Ort zerkleinert, sondern in Teilen mit einem Binnenschiff über den Neckar abtransportiert.

Das kleinere Reststück des Hauptträgers wird vom Raupenkran gehalten (Abbildung 5). Nach einem weiteren Trennschnitt wird es vom Kran herausgehoben und am Ufer zwischengelagert, bevor es ebenfalls per Schiff abtransportiert wird.

Schiffsverkehr wird nur zeitweise unterbrochen

Während der ersten Rückbauphase bleibt der Schiffsverkehr möglich. Für die zweite Rückbauphase muss der Neckar auf Höhe der Rosensteinbrücke für den Schiffsverkehr voll gesperrt werden. Geplant ist derzeit, dass der Rückbau der Brückenträger an den Wochenenden vom 25. Mai bis 27. Mai und vom 1. Juni bis 3. Juni erfolgt.

Bastian Limberg vom Tiefbauamt der Stadt Stuttgart betonte: „Für den Rückbau der Brückenträger müssen alle Rahmenbedingungen stimmen: Bei Wind, Wellengang oder Hochwasser können die Arbeiten aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden und müssen auf ein nachfolgendes Wochenende verschoben werden.“

Nach dem Abbau wird anstelle der Rosensteinbrücke eine Behelfsbrücke für den Fuß- und Radverkehr erstellt. Über den Neubau der Brücke und deren künftige Funktionalität wird der Stuttgarter Gemeinderat noch entscheiden.

Informationen zum Rückbau der Rosensteinbrücke finden hier auf der städtischen Homepage.


Teilverkauf des eigenen Grundstücks kann steuerpflichtig sein

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Verkaufen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer die von ihnen selbstgenutzte Immobilie mit dem zugehörigen Grundstück, müssen hierfür in der Regel keine Steuern entrichtet werden. Etwas anderes gilt, wenn das zum Wohneigentum gehörige Grundstück zunächst geteilt und in der Folge nur ein Flurstück ohne Wohnbebauung veräußert wird. Die Wüstenrot Bausparkasse AG verweist hierzu auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs vom September 2023 (Az.: IX R 14/22).

In Zeiten knappen Wohnraums ist die Mobilisierung von zusätzlichem Bauland in den Fokus vieler Kommunen gerückt. Auch manche Eigentümerin, mancher Eigentümer erwägt den Verkauf von Freiflächen des eigenen Grundstücks. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich nun mit der Frage beschäftigt, ob das Abtrennen und Verkaufen von Flurstücken des selbstgenutzten Grundstücks einkommensteuerpflichtig ist.

Im konkreten Fall hatten Eigentümer das Grundstück, auf dem sie in ihrer selbstgenutzten Wohnimmobilie leben, in zwei Flurstücke geteilt – eines mit dem Wohnhaus und eines ohne Bebauung. Das unbebaute Gartenflurstück verkauften sie anschließend mit Gewinn. Das Finanzamt sah darin einen steuerpflichtigen privaten Veräußerungsgewinn, da das betreffende Flurstück kein selbstgenutztes Grundstück sei.

Die vormaligen Besitzer machten in ihrer Klage gegen diese Entscheidung geltend, dass das Teilstück vor dem Verkauf zur selbstgenutzten Immobilie gehört habe. Somit sei der Gewinn aus dem Verkauf steuerbefreit.

Der BFH sah dies jedoch anders. Laut seinem Urteil entsteht mit der Abtrennung des Flurstücks ein neues Grundstück, das in keinem Zusammenhang mit der selbstgenutzten Immobilie auf dem anderen Flurstück steht. Und da im konkreten Vorgang die Spekulationsfrist von zehn Jahren seit dem Erwerb des Grundstücks noch nicht abgelaufen war, unterliegt der Veräußerungsgewinn der Einkommensteuer, befand der Bundesfinanzhof.


Verkehrsbehinderungen durch Streik und Demos am 1. März erwartet

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ÖPNV-Streik und mehrere Demonstrationen schränken den Verkehr am Freitag in der Stuttgarter Innenstadt erheblich ein

Stuttgart.| Der Streik im ÖPNV und mehrere Großdemonstrationen werden den Verkehr in der Stuttgarter City am Freitag, 1. März, erheblich beeinträchtigen. Die Stadtverwaltung hat Maßnahmen ergriffen, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Dennoch rät sie aufgrund der erwartbaren Verkehrssituation Pendlerinnen und Pendlern sowie anderen, die am Freitag in die Innenstadt wollen, nach Möglichkeit die S-Bahnen und deren Park+Ride-Parkplätze zu nutzen.

Aufgrund des Streiks im öffentlichen Nahverkehr werden am Freitag ganztägig keine Straßenbahnen oder Busse der SSB fahren. Hierzu organisiert die Gewerkschaft Ver.di eine Kundgebung. Hinzu kommen Demonstrationen zu Klimaschutz, Wohnungsbau und Radverkehr.

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion hat die Initiative „Fridays for Future“ in Stuttgart eine Versammlung mit mehreren tausend Personen angemeldet. Sie soll um 9.40 Uhr am Marktplatz starten. Der Demonstrationszug führt über Kirchstraße, Schillerplatz, Königstraße, Kronprinzplatz und Eberhardstraße zurück zum Marktplatz. Die Abschlusskundgebung soll dort bis zirka 14.00 Uhr gehen.

Am Rotebühlplatz gliedern sich die Teilnehmenden der von Ver.di zum Streik der „Tarifrunde Nahverkehr SSB“ organisierten Versammlung mit geschätzt bis zu 1.000 Personen in die Klimaschutz-Demo ein.

Zudem hat das „Bündnis Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg“ eine Versammlung für denselben Tag angemeldet. Eine Sternfahrt mit rund 200 Lastern und Baufahrzeugen soll ausgehend von der Waldau, dem Cannstatter Wasen und vom Birkenkopf ab 10 Uhr ins Zentrum rollen und sich dort ab dem Charlottenplatz in den regulären Verkehr eingliedern. Nur zehn der Fahrzeuge verbleiben am Karlsplatz zu der anschließenden Kundgebung – alle anderen Personen nehmen dort ohne Fahrzeug daran teil. Abends folgt zudem noch die Fahrradrundfahrt „Critical Mass“ ab 18 Uhr durch Stuttgart.

Die Versammlungsbehörde der Landeshauptstadt hat mit den Anmeldern Kooperationsgespräche geführt, um den jeweiligen Ablauf zu klären und die Auswirkungen auf den Verkehr, soweit möglich, zu reduzieren. Sie steht am Freitag im ständigen Austausch mit der Verkehrspolizei, um einen ordnungsgemäßen Ablauf und die Einhaltung der versammlungsrechtlichen Auflagen zu gewährleisten. Dennoch sind am Freitag wegen der zu erwartenden Teilnehmerzahl und der Vielzahl an Fahrzeugen erhebliche Verkehrsbehinderungen auf allen Zufahrtsstrecken und in der Innenstadt nicht zu vermeiden.


Neue Trainerin für den Sparda BSP Stuttgart

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Saskia van Hintum übernimmt das Traineramt am Standort Stuttgart

Am 24. Januar 2024 wurde im Rahmen der Pressekonferenz im SpardaWelt Eventcenter den anwesenden Vertretern der Presse bekanntgegeben, dass der MTV Stuttgart zukünftig den Bundesstützpunkt für Hallenvolleyball leiten wird. Nun steht auch fest, wer die Zügel innerhalb des Teams in den nächsten Jahren in der Hand halten wird.

Saskia van Hintum wird ab der kommenden Saison die Cheftrainerin des Sparda BSP Stuttgart sein, der aktuell in der 2. Volleyball- Bundesliga Süd an den Start geht, und reichlich Erfahrung mit in die baden-württembergische Landeshauptstadt bringen.

Die 53-jährige Niederländerin, die selbst als Profi im Zuspiel viele Jahre in Deutschland unterwegs war und viele Erfahrungen auch in der Nationalmannschaft sammeln konnte, kommt mit einem riesigen Erfahrungsschatz im Nachwuchsbereich als Trainerin zum Sparda BSP Stuttgart. Saskia van Hintum hat in Papendal die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung der Niederlande einige Jahre mitbegleitet, in der Volleyballakademie Zürich des Schweizer Volleyballverbandes entscheidend mitgewirkt und zuletzt die Spieler und Spielerinnen des Bundesstüzpunktes Hamburg im Beach-Volleyball betreut.

Auch im Profibereich konnte van Hintum bisher einiges erreichen. So war sie Cheftrainerin bei Sliedrecht Sport in den Niederlanden oder auch von 2016 bis 2020 als Cheftrainerin der Ladies in Black Aachen in der deutschen Volleyball Bundesliga unterwegs. Zudem war sie auch als Co-Trainerin bei den Nationalmannschaften der Niederlande, sowie Deutschlands und als Cheftrainierin der Schweiz in den vergangenen Jahren aktiv.

Kim Oszvald-Renkema, Mit-Initiatorin des neuen Projekts Sparda BSP Stuttgart: „Wir sind sehr glücklich, dass wir eine solch erfahrene Nachwuchstrainerin für unser Projekt in Stuttgart gewinnen konnten.
Saskia bringt jahrelange Erfahrung im Nachwuchs, allerdings auch im Profibereich mit und war selbst jahrelang eine sehr erfolgreiche Volleyballspielerin. Aus diesen Gründen bin ich mir sehr sicher, dass wir gemeinsam mit ihr die nächsten Schritte gehen können und dass es für unsere BSP Talente eine Riesenchance ist unter ihr als Trainerin arbeiten und spielen zu können. Wir freuen uns sehr darauf mit Saskia gemeinsam in den nächsten Jahren etwas aufzubauen.“

Nico Helwerth, Präsident des MTV Stuttgart, ergänzt: „Saskia van Hintum ist die ideale Besetzung für die Trainerposition am Bundesstützpunkt Stuttgart und für das Zweitligateam Sparda BSP Stuttgart. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen wird sie unser gemeinsames Jugendprojekt im Volleyballsport signifikant stärken. Wir freuen uns, dass wir Saskia für unser neues Konstrukt gewinnen konnten. Wir möchten aber auch im Namen aller Beteiligten herzlich Sebastian Schmitz für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren danken. Er hat als Trainer mit seinem außergewöhnlichen Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass die Grundlagen für den Sparda BSP Stuttgart gelegt werden konnten.“

Saskia van Hintum: “Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und freue mich darauf, meine Kenntnisse und Erfahrungen in das Projekt in Stuttgart einzubringen.”