Wasserschaden erfordert rasches Handeln

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Kommt es in einer Eigentumswohnung zu einem Wasserschaden, muss die Hausverwaltung rasch die Ursache des Schadens ermitteln lassen und notwendige Eilmaßnahmen einleiten. Außerdem ist die Gebäudeversicherung einzuschalten, falls der Schaden über sie reguliert werden kann. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf aktuelle Entscheidungen des Landgerichts Lüneburg (3 S 36/22) und des Landgerichts Ingolstadt (21 O 3045/21 Ver) hin.

Laut dem Landgericht Lüneburg muss die Hausverwaltung unverzüglich ermitteln lassen, ob ein in einer Wohnung auftretender Wasserschaden von einer schadhaften Stelle im gemeinschaftlichen Eigentum verursacht wurde. Dabei muss diese auch klären, ob Eilmaßnahmen notwendig sind und sie veranlassen.

Handelt es sich um einen Leitungswasserschaden, der durch eine Gebäudeversicherung reguliert werden kann, muss die Hausverwaltung mit den geschädigten Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern kooperieren. In der Regel läuft nämlich die Versicherung auf die Eigentümergemeinschaft, sodass nur diese die Rechte daraus geltend machen kann. In dem vom Landgericht Ingolstadt entschiedenen Fall blieb jedoch die Hausverwaltung untätig. Der geschädigte Wohnungseigentümer wollte daher selbst die Rechte aus der Versicherung durchsetzen und verklagte die Versicherungsgesellschaft. Die Klage wurde abgewiesen, da er nicht Versicherungsnehmer des Sachversicherungsvertrags war. In der Urteilsbegründung wies das Gericht darauf hin, dass der Kläger aber unter Umständen separate Schadenersatzansprüche gegen die Eigentümergemeinschaft oder die Hausverwaltung geltend machen könne, wenn diese untätig blieben. Dies musste das Gericht jedoch nicht abschließend entscheiden, da sich der Rechtsstreit nicht gegen sie richtete.

Die Wüstenrot Immobilen GmbH rät Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern, die einen Wasserschaden erleiden, rasch die Hausverwaltung zu informieren, damit die Gebäudesachversicherung eingeschaltet wird und ermittelt werden kann, ob der Schaden im Rahmen des Sachversicherungsvertrag versichert ist. Im Zuge dieser Ermittlungen sind auch Schadenminderungsmaßnahmen möglichst zeitnah nach dem Schaden durchzuführen. Zudem wird dabei geprüft, ob die Ursache des Schadens das gemeinschaftliche Eigentum betrifft. Wird die Hausverwaltung nicht unverzüglich tätig, ergibt sich eventuell eine Haftung der Hausverwaltung gegenüber den Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern.


Die besten Spielerinnen der Welt beim Porsche Tennis Grand Prix

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  • Hochklassiges Starterfeld bei der 47. Auflage des Stuttgarter Traditionsturniers vom 13. bis 21. April in der Porsche-Arena.
  • Insgesamt neun Top-10-Spielerinnen auf der offiziellen Meldeliste der WTA.
  • Mit Coco Gauff, Iga Swiatek, Marketa Vondrousova und Aryna Sabalenka schlagen die vier aktuellen Grand-Slam-Siegerinnen auf.
  • Porsche-Markenbotschafterin Angelique Kerber spielt in Stuttgart ihr erstes Turnier in Deutschland nach ihrer Babypause.
  • Die Amerikanerin Jessica Pegula, die Nummer 5 der Welt, feiert ihre Premiere beim Porsche Tennis Grand Prix.
  • Die Weltranglistenerste Iga Swiatek hat ihren dritten Stuttgart-Sieg in Folge im Visier.
Der Porsche Tennis Grand Prix präsentiert einmal mehr ein hochklassiges Starterfeld. Neun Top-10-Spielerinnen und insgesamt neun Grand-Slam-Siegerinnen stehen auf der offiziellen Meldeliste für die 47. Ausgabe des Traditionsturniers, das vom 13. bis 21. April in der Stuttgarter Porsche-Arena ausgetragen wird.

 

Stuttgart.| „Wir präsentieren unserem treuen Publikum wieder die besten Spielerinnen der Welt in der Porsche-Arena. Das ist unser Anspruch“, sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. Die Sportliche Leiterin Anke Huber ergänzt: „So viele Topstars bei uns zu haben, ist nicht selbstverständlich. Vor allem freuen wir uns, dass die Spielerinnen aus den USA extra für unser Turnier schon so früh in der Saison nach Europa kommen.“

 

Eine feste Größe beim Porsche Tennis Grand Prix ist Porsche Friend Polen Iga Swiatek. Als Weltranglistenerste steht die zweifache Stuttgart-Siegerin (2022, 2023), die in der Porsche-Arena noch ungeschlagen ist, an der Spitze der offiziellen Meldeliste der Spielerinnenorganisation WTA. Die Polin hat im Vorjahr sechs Turniere gewonnen, darunter das WTA-1000-Event in Doha, die French Open in Roland Garros und die WTA Finals. In diesem Jahr verteidigte sie ihren Doha-Titel erfolgreich und siegte in der vergangenen Woche beim WTA-1000-Event in Indian Wells.

Die vier aktuellen Grand-Slam-Siegerinnen in der Porsche-Arena

Als Nummer 2 der Welt und frischgebackene Australian-Open-Siegerin kehrt Aryna Sabalenka in die Porsche-Arena zurück. Dort stand sie in den letzten drei Jahren jeweils im Finale, wo sie dann aber stets der Weltranglistenersten den Vortritt lassen musste: 2021 Ashleigh Barty, 2022 und 2023 Iga Swiatek. Ebenfalls zurück in Stuttgart ist Coco Gauff. Als eines der größten Talente im Tennissport gelang der 20-jährigen Amerikanerin im fünften Jahr auf der Tour im Sommer 2023 der ganz große Durchbruch. Nach Siegen in Washington und Cincinnati holte sie bei den US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel und startete mit einem Erfolg in Auckland in die neue Saison. In der Weltrangliste setzte sie sich damit an Position 3 fest. Durch die Meldung von Marketa Vondrousova (Tschechien/Nr. 8), die 2023 mit dem Sieg in Wimbledon ihren bislang größten Karriere-Erfolg feierte, sind beim Stuttgarter Traditionsturnier die vier aktuellen Grand-Slam-Gewinnerinnen am Start.

Eine Grand-Slam-Siegerin ist auch Elena Rybakina, die derzeitige Nummer 4 der Welt. Die 24-jährige Kasachin, die kurz vor Meldeschluss als letzte Top-10-Spielerin ihre Zusage nach Stuttgart schickte, gewann 2022 in Wimbledon. In die Saison 2024 ist sie mit zwei Turniersiegen in Brisbane und Abu Dhabi gestartet. Insgesamt hat sie bisher sieben WTA-Titel gesammelt. Ihre bedeutendsten Erfolge neben Wimbledon holte sie 2023 mit dem Gewinn der WTA-1000-Events in Indian Wells und Rom.

Premiere für Jessica Pegula beim Porsche Tennis Grand Prix

Erstmals beim Porsche Tennis Grand Prix schlägt Jessica Pegula auf. Die aktuelle Nummer 5 der Welt aus den USA hat in ihrer Karriere bisher vier Titel gewonnen, darunter die WTA-1000-Events in Montreal (2023) und Guadalajara (2022). Noch erfolgreicher ist sie als Doppelpartnerin von Coco Gauff: Gemeinsam siegten sie bisher bei fünf Turnieren. Mit Doha und Miami, wo sie 2023 gewannen, stehen auch zwei WTA-1000-Siege auf ihrer Erfolgsliste. Weitere Top-10-Spielerinnen in der Porsche-Arena sind die dreimalige Grand-Slam-Finalistin Ons Jabeur (Tunesien/Nr. 6), die diesjährige Australian-Open-Finalistin Qinwen Zheng (China/Nr. 7) und schließlich Jelena Ostapenko (Lettland/Nr. 10), die French-Open-Gewinnerin von 2017.

Mit Barbora Krejcikova (Tschechien), die 2021 in Roland Garros gewonnen hat, sowie den Porsche-Markenbotschafterinnen Angelique Kerber (Deutschland) und Emma Raducanu (Großbritannien) steigt die Gesamtzahl der Grand-Slam-Siegerinnen auf neun.

Starke Nachwuchsspielerinnen könnten für Überraschung sorgen

Eine der Spielerinnen, die in dieser Saison schon für Schlagzeilen sorgten und in der Porsche-Arena für eine Überraschung gut sein könnten, ist die Italienerin Jasmine Paolini. Die aktuelle Nummer 14 der Welt gewann im Februar sensationell das WTA-1000-Turnier in Dubai. Freuen dürfen sich die Zuschauer auch auf die Amerikanerin Emma Navarro (Nr. 20), im Januar Gewinnerin der Hobart International, sowie auf Marta Kostyuk (Nr. 26). Die 21-jährige Ukrainerin, die 2023 in Austin siegte und 2024 im Finale von San Diego stand, gilt als eine der hoffnungsvollsten Nachwuchsspielerinnen auf der WTA Tour.

Kartenvorverkauf

Tickets für den 47. Porsche Tennis Grand Prix vom 13. bis 21. April 2024 in der Porsche-Arena sind über die Turnierwebpage unter www.porsche-tennis.com oder beim Easy Ticket Service erhältlich – im Internet unter www.easyticket.de oder telefonisch unter 0711 / 2 55 55 55. Das Finalwochenende ist so gut wie fast ausverkauft.

Svenja Huth tritt aus Nationalmannschaft zurück

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Svenja Huth hat ihren Rücktritt aus der Frauen-Nationalmannschaft bekanntgegeben. Nach 88 Länderspielen und 14 Toren für Deutschland sowie jüngst erfolgreicher Qualifikation für das Olympische Fußballturnier in Paris verabschiedet sich die 33-Jährige aus dem Kreis der Nationalmannschaft.

Svenja Huth erklärt: „Ich blicke voller Stolz und Demut auf meine 18 Jahre als Nationalspielerin zurück. Gemeinsam mit den Fans durften wir tolle Titel feiern, aber auch nach Rückschlägen zusammen wieder aufstehen. Ich bin glücklich, dass ich zum Abschluss meinen Teil dazu beitragen konnte, das Olympia-Ticket zu lösen. Die Zeit war jedoch sowohl körperlich als auch mental herausfordernd sowie kräftezehrend, so dass ich für mich zu dem Entschluss gekommen bin, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden. Jetzt freue ich mich auf die Aufgaben im Verein, etwas mehr Zeit zuhause mit meiner Familie und auf ein hoffentlich erfolgreiches Turnier der Mädels.“

Zum ersten Mal für Deutschland spielte Huth im April 2006, als sie mit der U 15-Nationalmannschaft auf die U 16-Juniorinnen der Niederlande traf. Es folgten viele und große Siege zunächst als Spielerin der U-Teams des DFB. Beispielsweise in der U 17-Nationalmannschaft, mit der sie 2008 Europameisterin wurde, und in der U 20-Auswahl, die 2010 die Weltmeisterschaft in Deutschland gewann.

Ähnlich erfolgreich ging es für Svenja Huth mit der Frauen-Nationalmannschaft nach ihrem Debüt am 26. Oktober 2011 gegen Schweden (1:0) weiter. 2012 gewann sie den Algarve-Cup, 2013 wurde sie Europameisterin. Höhepunkt ihrer Laufbahn waren die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, als Deutschlands Frauen durch ein 2:1 im Finale über Schweden im Maracanã die Goldmedaille gewannen. Zu den Highlights zählen daneben die Europameisterschaft 2022 in England mit dem Finale im Wembley-Stadion gegen die Gastgeberinnen, in dem Svenja Huth die Mannschaft in Vertretung der verletzten Alexandra Popp als Kapitänin aufs Spielfeld führte.

Sabine Mammitzsch, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, sagt: „Svenja Huth hat den Frauenfußball in Deutschland über mehr als eine Dekade mitgeprägt. Mit ihren Leistungen auf dem Platz sowie mit ihrem sympathischen und emphatischen Wesen wurde sie zum Vorbild für junge Fußballerinnen. Svenja ist ein Gesicht des Frauenfußballs in Deutschland – auf und neben dem Platz. Im Laufe ihrer Karriere ist sie auch bei der Nationalmannschaft in eine Führungsrolle gewachsen, jungen Spielerinnen hat sie Sicherheit gegeben und damit beim Ankommen im Team geholfen. Ihren Rücktritt bedauere ich sehr, wir haben ihr viel zu verdanken. Ich wünsche ihr sportlich und privat von Herzen alles Gute.“

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer ergänzt: „Sveni durfte ich zu meiner aktiven Zeit noch als Spielerin erleben. Wir haben tatsächlich noch eine Saison gemeinsam beim 1. FFC Frankfurt gespielt, sie war damals in der Spielzeit 2007/2008 noch sehr jung und stand ganz am Anfang ihrer Laufbahn. Ich habe ihre Karriere in all den Jahren daher sehr aufmerksam verfolgt, und es hat mich immer beeindruckt, mit welchem Mut, Teamgeist und Engagement, aber auch unglaublicher Willenskraft und Empathie sie ihren Weg gegangen ist. Dabei ist sie sich immer treu geblieben, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz. Sie war als Nationalspielerin und Persönlichkeit immer ein großes Vorbild für viele. Das wird sie auch nach ihrem Abschied aus der DFB-Auswahl bleiben. Sie wird uns fehlen – als Spielerin und als Mensch.“

Bundestrainer Horst Hrubesch sagt: “Die Verdienste von Svenja Huth für den Frauenfußball und die Frauen-Nationalmannschaft sind riesig. Mit dem, was sie als Fußballerin mitbringt, mit ihrer Einstellung und ihrer Wirkung auf ihre Mitspielerinnen hat sie unserer Mannschaft viel gegeben. Ich habe sehr gerne mit ihr gearbeitet, auch weil sie meinungsstark ist. Ich verliere sie ungern in unserem Kreis, respektiere ihre Entscheidung aber selbstverständlich. Es freut mich, dass ihre Laufbahn in der Frauen-Nationalmannschaft mit dem Ticket für die Olympischen Spiele mit einem Erfolg endet.”


MHP Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

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Beständiges Wachstum trotz herausfordernder Zeiten

  • MHP mit fast 830 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2023
  • Nahezu 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit
  • MHP mit Strategie 2030 für weiteres Wachstum gut aufgestellt

Ludwigsburg.| Die MHP Unternehmensgruppe konnte auch 2023 ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen. So erreichte die Management- und IT-Beratung im vergangenen Geschäftsjahr einen konsolidierten Umsatz von fast 830 Millionen Euro (IFRS). Das entspricht einem Plus von ca. 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist einmal mehr Ausdruck solider Performance und stabilen Wachstums. Mit der im abgelaufenen Geschäftsjahr verabschiedeten Strategie 2030 hat MHP die Weichen für die Zukunft gestellt, um damit weiter global zu wachsen.

Ein weiteres Plus verzeichnete die größte Tochtergesellschaft der Porsche AG in der Personalentwicklung: Ende 2023 beschäftigte MHP 4.822 Mitarbeitende (Full Time Equivalent) an 19 Standorten weltweit – Ende 2022 waren es 4.073.

Marc Zimmermann, CFO bei MHP: „Wir sind zufrieden mit unseren Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2023. Sie spiegeln die anhaltende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen sowie unsere Fähigkeit wider, in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich zu operieren. Zudem sind sie Ausdruck des Engagements und der Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich bin stolz, dass wir damit einen weiteren wichtigen Beitrag geleistet haben, um langfristig und stabil zu wachsen. Wir haben uns auch für 2024 wieder viel vorgenommen und sind uns sicher, dass wir zukünftig eine noch größere Rolle im Markt spielen werden.“


Entbürokratisierung der Landwirtschaft

Die Entbürokratisierung der Landwirtschaft steht im Fokus der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz. Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert zudem mehr Anreize für den Umbau der Tierhaltung und den Betrieb von Biogasanlagen.

„Die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte der vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir auf verschiedenen Ebenen dringend Entlastungen herbeiführen müssen, um unseren Betrieben mehr Planungssicherheit und Perspektive zu geben. Wir brauchen eine international wettbewerbsfähige Landwirtschaft. Dies gilt es zu stärken und das geht nicht mit immer mehr Auflagen, sondern mit echten Entlastungen. Immer neue kurzfristige Änderungen und jährlich neue Regelungen verunsichern und belasten sowohl die Landwirte als auch die Verwaltung in der Umsetzung der Fördermaßnahmen. Damit verlieren wir Akzeptanz und am Ende auch Vertrauen in die Agrarpolitik und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union (EU)“, sagte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister und Sprecher der CDU-Landwirtschaftsministerinnen und -minister in Deutschland, Peter Hauk, anlässlich der Frühjahr-Agrarministerkonferenz, die in Erfurt in Thüringen stattfand.

Mehr Bürokratieabbau gefordert

Zur Frühjahr-Agrarministerkonferenz haben die Länder Vorschläge zum Bürokratieabbau in der Landwirtschaft an das Bundeslandwirtschaftsministerium übersandt.

Die sieben unionsgeführten Agrarressorts der Länder haben dazu eine gemeinsame Liste an Herrn Bundesminister Özdemir übermittelt. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat gemeinsam mit den anderen unionsgeführten Agrarressorts der Länder erste Vorschläge zur bürokratischen Entlastung sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Verwaltung auf Bundes- und EU-Ebene gemacht.

Die Agrarministerinnen und –minister der Länder haben darin übereingestimmt, dass die verwaltungstechnischen Vorschläge, die in der federführenden Verantwortung von Bund und Ländern liegen, schnell von den zuständigen Arbeitsgremien geprüft und bearbeitet werden. „Dies betrifft insbesondere die Vorschläge zur vereinfachten Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in nationales Recht. Wir haben daher den Bund gebeten, die von der EU geplanten Beschlüsse zur Vereinfachung der Konditionalitäten eins zu eins umzusetzen“, betonte Minister Hauk. Hierzu gehöre beispielsweise die Aussetzung von GLÖZ 8 (vier Prozent Bracheverpflichtung auf Ackerflächen), die Synchronisierung von Fristen bei GLÖZ-Regelungen oder Bagatellgrenzen bei Flächen hinsichtlich Kontrollen und Sanktionierungen.

Landwirtinnen und Landwirte brauchen mehr Planungssicherheit

„Die Landwirtinnen und Landwirte benötigen eine längerfristige Perspektive, um die aktuellen und die zukünftigen Herausforderungen bewältigen zu können. Ich habe den Bund daher aufgefordert, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass die Verpflichtung zur Flächenstilllegung im Rahmen von GLÖZ 8 bis zum Ende der Förderperiode 2027 ausgesetzt wird. Dies würde unseren Landwirten echte Planungssicherheit geben. Zudem benötigen wir Flächen vor allem im Hinblick auf die Ernährungssicherheit, um darauf umweltverträglich Nahrungsmittel zu erzeugen. Unsere Landwirtinnen und Landwirte wissen um ihre Verantwortung und leisten ihren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, der ebenso auf die Ziele des Green Deals der EU einzahlt“, betonte Minister Hauk.

Darüber hinaus waren für Baden-Württemberg folgende Punkte bzw. Vorschläge besonders wichtig:

  • Stoffstrombilanzverordnung (StoffBilV) abschaffen: Die zukünftige Monitoring-Verordnung und die StoffBilV führen zu umfassenden Vorgaben und Verpflichtungen für die Landwirte. Das Düngerecht ist bereits weit ausdifferenziert.
  • Novelle des Düngegesetzes Deutschland in Sachen Erleichterungen für „Grüne Gebiete“. In vielen „Grünen Gebieten“ besteht kein weiterer konkreter Handlungsbedarf, deshalb sollten hier die Auflagen entsprechend reduziert werden.
  • Reduzierung und Vereinheitlichung der Sperrfristen- und -zeiten im Rahmen der Feldbewirtschaftung.
  • Vereinheitlichung der einschlägigen Zweckbindungsfristen für investive Maßnahmen auf fünf Jahre.

Immer mehr Betriebe steigen aus der Tierhaltung aus

Auch die angespannte Situation der tierhaltenden Betriebe wird durch fehlende Planungssicherheit beim gleichzeitig geforderten Umbau der Nutztierhaltung verstärkt.

„Notwendige Investitionen können nicht getätigt werden und immer mehr Betriebe steigen aus der Tierhaltung aus. Für den geforderten und diskutierten Umbau der Tierhaltung brauchen wir endlich ein kluges Gesamtpaket sowie eine strukturierte und transparente Umsetzung. Der Bund muss hier endlich liefern und seine Hausaufgaben machen. Dazu braucht es insbesondere eine verlässliche Förderung und erleichterte Genehmigungsverfahren bei Stallbauten für mehr Tierwohl. Ich kann mich nur wiederholen: Ohne ein Gesamtkonzept aus langfristiger Finanzierung sowie Anpassungen im Immissionsschutz und Baurecht, läuft ein Umbau der Tierhaltung und ein Umstieg auf höhere Haltungsformen ins Leere“, so Minister Hauk.

„Wir unterstützen eine umfassende Tierwohlkennzeichnung bei frischem Fleisch im Sinne von Erzeugern und Verbrauchern. Der Bund bleibt aber weiterhin hinter den Anforderungen zurück. Das Vorgehen, das Gesetz in kurzer Zeit und ohne Beteiligung und Zustimmung der Länder durchgesetzt zu haben, kritisiere ich. Die Mehrheit der Länder hat deutlich kritisiert, dass die Tierhaltungskennzeichnung in ihrer aktuellen Form nicht vollzogen werden kann. Fazit kann nur sein: gut gemeint, schlecht gemacht“, unterstrich Minister Hauk.

Biogasanlagen nicht attraktiv genug

Für das Erreichen der Ausbauziele für erneuerbare Energien sind massive Anstrengungen erforderlich. Im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 2023 gilt weiterhin der Ausbaupfad einer installierten Leistung von Biomasseanlagen von 8,4 Gigawatt im Jahr 2030. Wie die Ausschreibungsergebnisse der Bundesnetzagentur (BNetzA) der letzten Jahre dokumentieren, sind die Festlegungen der Höchstwerte im EEG 2023 zu niedrig und für die Betreiber von Biogasanlagen nicht attraktiv.

„Durch die aktuellen Ausschreibungsbedingungen im EEG und die inflationsbedingten Kostensteigerungen besteht die Gefahr, dass wir einen Großteil der Biogasanlagen in den nächsten Jahren verlieren. Das nehmen wir nicht hin, weil sie einen wichtigen Beitrag zur lokalen Energieversorgung und zur Wärmewende leisten und unsere Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen stärken. Unsere Biogasanlagenbetreiber im Ländlichen Raum sind starke und zuverlässige Partner, die bereit sind, ihren Beitrag zur sicheren Energieversorgung zu leisten. Biogas steht bereits heute sofort zur Verfügung und ist eine verlässliche Säule im erneuerbaren Energiemix. Die Biogasproduktion auf Basis regional vorhandener Ressourcen, vor allem aus verfügbaren biogenen Reststoffen landwirtschaftlicher und gewerblicher Herkunft gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist Kreislaufwirtschaft im besten Sinne“, betont Minister Hauk.

Daher forderte Baden-Württemberg im Rahmen der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz in einem gemeinsamen Antrag mit Bayern den Bund auf, unter Berücksichtigung der Bedeutung von Biogas bei der Novellierung des EEG die Höchstwerte für Biomasseanlagen (Paragraf 39b Absatz 1 und Paragraf 39g Absatz 5 Nummer 3) um zwei Cent pro Kilowattstunde anzuheben. Ebenso soll das Ausschreibungsvolumen für Biomasseanlagen (Paragraf 28c Absatz 2) auf jährlich 1.200 Megawatt angehoben werden.

Bundeswaldgesetz ist überflüssig

Die Landwirtschaftsministerinnen und -minister der Länder befassten sich im Rahmen der Agrarministerkonferenz auch mit der vom Bund angekündigten Novelle des Bundeswaldgesetzes. Der Bund beabsichtigt hierbei eine umfassende Neuregelung des Waldrechts. „Das Bundeswaldgesetz und die bisherige Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern bei der Waldgesetzgebung haben sich bewährt. Vor allem, weil sie wichtige und ausreichende Freiräume zur regionalen Ausgestaltung beinhalten, die es zu erhalten gilt. Wir lehnen überdies Konkretisierungen bei der waldbaulichen Behandlung der Wälder und Strafbewährungen strikt ab“, betonte Minister Hauk.

„Die Entwaldungsverordnung ist nicht nur fachlich und politisch nicht umsetzbar, sondern schlichtweg überflüssig, da wir in Deutschland weder illegale Rodungen haben, noch weil die Wälder abnehmen. In Baden-Württemberg nehmen sie sogar zu“, führte Minister Hauk aus.


15. September wird zum Radsport-Sonntag in Stuttgart und der Region Stuttgart

In genau sechs Monaten stehen Stuttgart und die Region Stuttgart wieder ganz im Zeichen des Radsports. Am 15. September werden die Profi-Fahrerinnen zum diesjährigen Women’s Cycling Grand Prix Stuttgart & Region erwartet. Nach der Premiere im vergangenen Jahr ist der neue Radsport-Klassiker sofort aufgestiegen und lockt jetzt noch mehr Stars nach Baden-Württemberg. Das Eliterennen gibt es wieder in der Kombination mit dem Breitensportrennen Brezel Race.

Es war letztes Jahr ein Auftakt nach Maß für den Women’s Cycling Grand Prix, der von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart gemeinsam gefördert wird. Gleich das Debüt hat den Radsport-Weltverband komplett überzeugt. Der Klassiker wurde mit dem Aufstieg in die UCI ProSeries der Radsportlerinnen belohnt. Ein großer Schritt, denn bereits jetzt haben sich viele Top-Teams für das einzige deutsche Eintagesrennen in dieser Rennserie angekündigt.

Neben der sportlichen Aufwertung erwartet die Fans in diesem Jahr auch ein neuer Termin: Am 15. September wird die Radsport-Weltelite in Stuttgart und der Region Stuttgart zu Gast sein. Zwei Wochen vor dem WM-Rennen wird der Women’s Cycling Grand Prix so zu einem Formtest für einige Top-Fahrerinnen.

„Nach der Premiere gab es von den Fahrerinnen viel positive Rückmeldungen. Die UCI hat das Rennen berechtigterweise hochgestuft. Wir stecken bereits voll in den Planungen für die Strecke und das Fahrerinnenfeld. Den neuen Termin finde ich sehr gut! Durch die Olympischen Spiele wurde der Rennkalender insgesamt stark verändert. Da freut es mich um so mehr, dass unser Grand Prix einen wirklich guten Platz bekommen hat – auch mit Blick auf die Weltmeisterschaften, die kurz nach uns stattfinden”, sagt Lisa Brennauer, Sportliche Leiterin des Women’s Cycling Grand Prix Stuttgart & Region.

Größtes Radsport-Event Baden-Württembergs

Neben den Profi-Radsportlerinnen werden am 15. September auch 3.000 Hobbyfahrerinnen und -fahrer zum Brezel Race Stuttgart & Region erwartet. Auf www.brezelrace.de können die begehrten Startplätze bereits gebucht werden. Auch bei der dritten Ausgabe des Brezel Race wird wahlweise auf 60 oder 110 Kilometern auf freien Straßen durch die Region gebrezelt. Umjubelter Abschluss des Radsport-Erlebnisses ist die Fahrt durch das Ziel der Profis im Zentrum der Landeshauptstadt.

„Große Radsport-Veranstaltungen haben in Stuttgart und der Region fast schon Tradition und die setzen wir gerne mit dem Women’s Cycling Grand Prix und dem Brezel Race fort. Sportfans dürfen sich auf einen Sommer voller Highlights freuen. Um so schöner ist es, dass wir im Spätsommer Gastgeber für einen weiteren Höhepunkt sind. Internationaler Spitzensport zum Anschauen und aktives Rennradfahren an einem Tag – der 15. September wird zum großen Radsport-Sonntag”, sagt Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart.

„Mit dem Grand Prix haben Stuttgart und die Region Stuttgart gemeinsam erfolgreich auf den Frauenradsport gesetzt. Schon die Premiere bot großen Sport, der den vielen Fans entlang der Strecke und im TV in Erinnerung bleibt. Das setzen wir gerne fort. Diese Leuchtturm-Ereignisse sind ein Schaufenster der Region und laden zum Selbsterfahren ein. Deswegen freuen wir uns nicht nur auf die Profis, sondern auch auf die vielen Hobbyathleten, die beim Brezel Race unsere abwechslungsreiche Region ganz neu erleben”, sagt Thomas S. Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart.

„Was für ein Alleinstellungsmerkmal für die Region Stuttgart, die Landeshauptstadt und das gesamte Umland! Ich freue mich riesig, dass es auch 2024 wieder gelingt, Cycling-Grand-Prix-Feeling und Freizeitradsport buchstäblich auf die Straßen der Region zu bringen. Damit ist es eben nicht nur der Ball, der im Sommer in Stuttgart rollen wird. Besonders freut mich, dass wir damit erneut einen wahrnehmbaren Akzent im Frauenradsport setzen können. Den 15. September muss man sich vormerken – auf oder an der Strecke!“, sagt Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub, Vorsitzender der SportRegion Stuttgart.

Neuer Veranstalter für den Radsport-Sonntag

Die beiden Radrennen in Stuttgart und der Region gehen mit einem neuen Veranstalter in das Jahr. Jetzt ist die Inflame Events GmbH für die Organisation verantwortlich. „Wir waren bereits im vergangenen Jahr Teil dieses großartigen Radsport-Events und sind sehr stolz, nun als Veranstalter den Women’s Cycling Grand Prix Stuttgart & Region fortzuführen. Die großartige Premiere hat gezeigt, welches Potenzial im Frauenradsport steckt und wie radsportbegeistert die Region ist. Daran wollen wir anknüpfen“, so Sven Fritschka, Geschäftsführer der Inflame Events GmbH.


Elektromobilität voranbringen durch die Online‐Plattform FlächenTool

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Stuttgart.| In Stuttgart soll eine neue Schnellladeinfrastruktur für die steigende Anzahl an E‐Fahrzeugen entstehen. Dazu hat der Bund vier Suchräume in der Stadt ausgeschrieben, an denen Schnellladehubs aufgebaut werden sollen.

Es werden von mehreren Investoren geeignete Flächen gesucht, auf denen zukünftig geladen werden kann. Die Suchräume sind online einsehbar unter  https://www.standorttool.de/.

Flächeneigentümer können zu einem wachsenden Angebot an Ladeinfrastruktur beitragen, ohne diese selbst finanzieren zu müssen, indem sie beispielsweise Parkplätze für die Installation und den Betrieb von Ladeinfrastruktur anbieten. Damit tragen sie zum Gelingen des Umstiegs auf Elektromobilität bei und können gleichzeitig die Attraktivität ihrer Flächen erhöhen und Erlöse erzielen.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur hat dazu im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur das FlächenTOOL zur Verfügung gestellt. Auf dieser Online‐Plattform können Flächeneigentümer Flächen eintragen und anbieten. Betreiber von Ladeinfrastruktur können so mit den Anbietern in Kontakt treten.

Bei Fragen können sich Interessierte an die städtische Koordinierungsstelle für Elektromobilität unter  emobilitaetstuttgartde wenden.


Marcel Wolf zum neuen Bezirksvorsteher von Vaihingen gewählt

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Stuttgart.| Der Stuttgarter Gemeinderat hat Marcel Wolf zum neuen Bezirksvorsteher von Vaihingen gewählt. In der Sitzung am Donnerstag, 7. März, entfielen 37 der 57 abgegebenen Stimmen auf ihn. Der 30-Jährige dankte den Stadträtinnen und -räten für das ausgesprochene Vertrauen: „Ich möchte meine Arbeit in Vaihingen so schnell wie möglich aufnehmen. Angesichts der großen Herausforderungen ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Projekte in Vaihingen gemeinsam zügig voranzubringen“, so Wolf. „Ich sehe meine Rolle vor allem als Kümmerer, Netzwerker und Ideengeber, der kreative Lösungsansätze im Stadtbezirk entwickelt.“ Er folgt als Bezirksvorsteher auf Kai Jehle‐Mungenast, der das Amt seit 1. Juli 2018 innehatte und vor kurzem den hauptamtlichen Vorsitz der St.‐Anna‐Stiftung übernommen hat.

In seiner Rede verwies Wolf auf seine fundierte Ausbildung und bereits vielfältige Berufserfahrung, die er in der neuen Tätigkeit nutzen kann: „Einbringen möchte ich mich mit meiner Führungserfahrung, unter anderem als ehemaliger Filialleiter einer Bank, mit meiner akademischen Ausbildung mit Schwerpunkt in der Sozialpolitik, verbunden mit meiner derzeitigen Tätigkeit als Referent im Rathaus.“ Seit April 2021 war er Politischer Referent bei der CDU-Gemeinderatsfraktion. Kenntnisse der Komplexität der Verwaltungsvorgänge und der Kommunalpolitik hat der gebürtige Stuttgarter zudem aus seiner aktuellen Tätigkeit als Bezirksbeirat im Stuttgarter Westen gewonnen. Zuvor hatte er sich bereits von 2010 bis 2014 ehrenamtlich im Jugendrat engagiert – dies auch als Sprecher für Stuttgart und Baden-Württemberg.

Wertvolle Erfahrungen im Jugendrat gesammelt

„An meine Zeit im Jugendrat denke ich gerne zurück, denn dieses Engagement und die Möglichkeiten, die sich daraus ergaben, haben meine persönliche Entwicklung und meinen beruflichen Werdegang bis heute maßgeblich beeinflusst“, betonte er. „Jugendbeteiligung in Stuttgart ist mehr als politische Partizipation, sie fördert auch die Entwicklung junger Menschen.“ So möchte er die Jugendbeteiligung in Vaihingen ebenfalls stärken. Darüber hinaus nannte er einige seiner wichtigsten Ziele. So möchte Wolf mit guter Arbeitsatmosphäre und optimalen Arbeitsbedingungen gewährleisten, dass die Bezirksverwaltung dauerhaft zuverlässige Dienstleistungen bietet. Dazu gehöre es, nach dem bereits erfolgten Umzug des Jobcenters in bessere Räume die Modernisierung und Digitalisierung voranzutreiben, um effiziente und bürgerfreundliche Prozesse zu schaffen.

Als Moderator und Beschleuniger strebt er an, die große Zahl der Zukunftsprojekte in Vaihingen voranzutreiben: von der Schulsanierung über die Verkehrsinfrastruktur und die Wohnbebauung bis zur Aufenthaltsstelle Zukunft und einigem mehr. Wolf weiter: „Als Sozial- und Politikwissenschaftler ist es mir außerdem ein großes Anliegen, den sozialen Zusammenhalt in Vaihingen durch eine vielfältige und lebendige Nachbarschaft und bürgerschaftliches Engagement, gegenseitiges Verständnis, Akzeptanz und gelebte Solidarität in den Quartieren weiter zu stärken.“

Marcel Wolf wurde am 18. April 1993 in Stuttgart geboren. Von 2011 bis 2014 absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. An der Hochschule Bonn-Rhein- Sieg studierte er von 2017 bis 2021 „Nachhaltige Sozialpolitik – Gesellschaft, Wirtschaft und Kommunikation“ mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Im Januar 2022 hat er das berufsbegleitende Masterstudium „Politisch-Historische Studien“ an der Universität Bonn aufgenommen. Von 2014 bis 2017 war Marcel Wolf bei der Postbank tätig, zunächst als Kundenberater, später als Filialleiter. Seit April 2021 war er Politischer Referent bei der CDU-Gemeinderatsfraktion Stuttgart.


TVB Stuttgart schafft Klarheit auf der Torhüterposition

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Miljan Vujović verlängert vorzeitig

Der TVB Stuttgart hat die Zukunft auf der Torhüterposition geklärt: Miljan Vujović hat seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2027 verlängert und wird damit in den kommenden Jahren eine wesentliche Säule der Schwaben.

Der 23-jährige Vujović kam 2022 von RK Celje zu den WILD BOYS und hat sich seither stetig weiterentwickelt. Bislang bestritt Vujović 71 Spiele für den TVB.

„Miljan ist mit seinen 23 Jahren immer noch ein sehr junger Torhüter, trotzdem verfügt er bereits über viel Erfahrung in der Bundesliga und auch der Champions-League.”, erklärt TVB- Geschäftsführer Jürgen Schweikardt. „Wir sind davon überzeugt, dass Miljan eine große Zukunft vor sich hat und deshalb sehr froh, dass er entschieden hat, bis mindestens 2027 beim TVB zu bleiben.“

Miljan Vujović freut sich über die vorzeitige Verlängerung: “Ich freue mich sehr, dass ich meinen Vertrag beim TVB Stuttgart verlängert habe. Ich fühle mich hier sehr wohl und bin überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren noch viel erreichen können.”

Neu zum TVB kommt Luka Krivokapic

Neben Vujović wird in der kommenden Saison auch Luka Krivokapic das Tor des TVB hüten. Der 22-jährige Serbe hat seine gesamte Jugend bei Pick Szeged verbracht und spielt aktuell in der spanischen Liga bei Puerto Sagunto. Krivokapic hat bei den WILD BOYS einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

„Ich freue mich, dass ein aufstrebender Torhüter wie Luka sich für den TVB entschieden hat. Er konnte durch seine Zeit bei Pick Szeged und einem Jahr in Spanien, mit viel Spielpraxis, bereits wichtige Erfahrungen sammeln. Wir sind überzeugt, dass er bei uns seine steile Entwicklung fortsetzen kann.“ sagt Cheftrainer Michael Schweikardt.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich zum TVB Stuttgart wechseln kann. Es ist ein toller Verein mit optimalen Bedingungen. Ich freue mich darauf, viel zu lernen und mich in der stärksten Liga der Welt zu entwickeln.“, so Luka Krivokapic über seinen Wechsel zum TVB.

Doppelspielrecht für Luca Tschentscher verlängert

Die Stuttgarter haben außerdem das Doppelspielrecht von Luca Tschentscher um ein weiteres Jahr verlängert. Der 20-Jährige steht auch in der kommenden Saison beim Drittligisten SG Pforzheim/Eutingen unter Vertrag. Tschentscher komplettiert somit das Torhüter-Team der WILD BOYS.

„Wir haben zukünftig ein sehr junges, aber dafür hochtalentiertes Torhüterteam beim TVB. Die Rollen sind klar verteilt und wir trauen deshalb sowohl Miljan, als auch Luka weitere große Entwicklungsschritte zu.“, Jürgen Schweikardt über die Besetzung der Torhüterposition in der neuen Saison.


Start ins EM-Jahr

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Sechs Neulinge und sechs Rückkehrer für Frankreich und die Niederlande

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat am heutigen Donnerstag seinen insgesamt 26 Spieler umfassenden Kader für den Auftakt in das EM-Jahr mit den Länderspielen gegen Vizeweltmeister Frankreich und die Niederlande nominiert. Der Bundestrainer berief dabei mit U 21-Europameister Waldemar Anton, Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav (alle VfB Stuttgart), Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Jan-Niklas Beste (1. FC Heidenheim) und Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München) sechs Neue, die erstmals im Kreis der Nationalmannschaft dabei sein werden.

Zudem kehren die Weltmeister Toni Kroos (Real Madrid) und Manuel Neuer (FC Bayern München) sowie Chris Führich (VfB Stuttgart), Robin Koch (Eintracht Frankfurt), Bernd Leno (FC Fulham) und Jamal Musiala (FC Bayern München), die zuletzt aus unterschiedlichen Gründen im Kader der Nationalmannschaft gefehlt hatten, zurück ins DFB-Team.

Die Nationalmannschaft kommt am nächsten Montag in Frankfurt zusammen und bereitet sich dort am DFB-Campus auf die ersten beiden Länderspiele des EM-Jahres vor. Am Freitag reist das DFB-Team nach Lyon und trifft dort am Samstag, 23. März (ab 21 Uhr, live im ZDF), auf den zweimaligen Weltmeister Frankreich. Zurück geht es nach Frankfurt, wo die Nationalmannschaft am Dienstag, 26. März (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), gegen die Niederlande spielt.

Karten für das Spiel in Frankfurt gegen die Niederlande gibt es hier im DFB-Ticketshop.

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