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StartAktuellAuswirkungen der neuen Corona-Verordnung auf den Landkreis

Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung auf den Landkreis

AktuellAuswirkungen der neuen Corona-Verordnung auf den Landkreis
  • Der Landkreis Böblingen ist in Inzidenzstufe 1
  • Am Montag, 28. Juni, treten die neuen Regeln in Kraft

Kreis Böblingen.| Am Freitag, 25. Juni, hat die Landesregierung die neue Corona-Verordnung notverkündet. Am Montag, 28. Juni, wird sie in Kraft treten. Neu sind nun insgesamt vier Inzidenzstufen im „Stufenplan für sichere Öffnungsschritte“ des Landes. Inzidenzstufe 1 meint eine Inzidenz unter 10. Die damit verbundenen Regelungen betreffen den Landkreis Böblingen, der schon seit 14. Juni konstant unter der Marke 10 ist (aktuell 7,1). Die entsprechende Allgemeinverfügung, die diesen Umstand feststellt, wird heute verkündet – die entsprechenden Regelungen der neuen Corona-Verordnung des Landes treten am Montag, 28. Juni, in Kraft.

In der Inzidenzstufe 1 dürfen im privaten Bereich 25 Personen zusammen kommen, egal aus wie vielen Haushalten. Private Feiern wie z.B. eine Hochzeit können mit max. 300 Personen stattfinden, in geschlossenen Räumen unter Beachtung der 3 Gs. In der Gastronomie sind die 3 Gs (Geimpft, Genesen oder Getestet) dagegen aufgehoben; hier sind lediglich noch ein Hygienekonzept und Datenverarbeitung erforderlich. Alle Regelungen hat das Land gut auf einen Blick aufbereitet in einem Stufenplan, der auch auf der Homepage des Landkreises verlinkt ist.

Angesichts der auch im Landkreis Böblingen steigenden Fälle mit der Delta-Variante ist aber weiter Vorsicht geboten. „Es ist weiterhin nötig, dass wir uns – dort, wo es geboten ist, an die Maskenpflicht und die AHA-Regeln halten“, mahnt Landrat Roland Bernhard. Und er appelliert, sich impfen zu lassen: „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Impfzentren in den kommenden Wochen wieder mehr Impftermine anbieten können. Wer noch keinen Termin hat, sollte das nutzen“.

Derzeit konzentrieren sich die Fälle der Delta-Variante hauptsächlich auf den Leonberger Raum. Das Land hat den Kreisen vor wenigen Tagen Sonderkontingente des Impfstoffs Johnson&Johnson zur Verfügung gestellt mit der ausdrücklichen Bitte, diese gezielt dort einzusetzen, wo die Delta-Variante auftritt. Eine Impfaktion im Berufsschulzentrum Leonberg am kommenden Wochenende ist deshalb aktuell schon in der Vorbereitung.

Und – noch eine Neuigkeit gibt es aktuell zu vermelden. Wegen der verheerenden Unwetter über Tübingen in der vergangenen Woche hatte das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) dort dringend Unterstützung benötigt. Nachdem an den Tagen nach dem Unwetter bereits unbürokratisch und schnell auch Impftermine durch das KIZ in Sindelfingen übernommen worden waren, hat die Stadt Sindelfingen nun die Sommerhofenhalle für einen Impfbetrieb durch das ZIZ zur Verfügung gestellt. Voraussichtlich für die nächsten zwei bis drei Wochen wird das ZIZ nun auch in der Sommerhofenhalle in Sindelfingen Termine anbieten. Die Halle war schon für Impfaktionen genutzt worden und besitzt entsprechend die erforderliche Infrastruktur. „Für diesen gemeinsamen Kraftakt gebührt allen Beteiligten ein dickes Dankeschön, insbesondere der Stadt Sindelfingen“, so Landrat Bernhard.


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