Stuttgart.| Das Leitungsgremium der Sicherheitspartnerschaft zwischen Landeshauptstadt und Polizei Stuttgart ist am Freitag, 3. Juli, erneut zusammengekommen. Wichtigster Punkt neben der Besprechung der aktuellen Lage war der Austausch mit Vertretern anderer Städte. Kollegen aus Freiburg und Karlsruhe berichteten über ihre Erfahrungen, die sie bei der Bekämpfung von Kriminalität und der Steigerung des Sicherheitsgefühls gemacht haben.

Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer erklärte: „Die Sicherheitsbehörden im Land haben vergleichbare Herausforderungen: Starker Alkoholkonsum wirkt enthemmend, gerade beim Wochenendpublikum kann das zu vermehrten Straftaten führen. Manchmal kommen dann noch dramatische Einzelereignisse dazu, die das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stark beeinflussen.“

Stuttgart setze neben eigenen Akzenten auf den Erfahrungsaustausch. Schairer sagte: „Was haben andere Kommunen unternommen, die Sicherheit der Bürger zu steigern? An welche Hürden sind sie gestoßen? Bei unseren Gesprächen spüren wir auch das Interesse an unserer Sicherheitspartnerschaft.“ Er kündigte an, dass man sich auch die Videoüberwachung in der Mannheimer Innenstadt anschauen werde.

Stadt und Polizei trafen sich in dieser Form das dritte Mal. Anlass für die Sicherheitspartnerschaft waren die Ausschreitungen in der Innenstadt vom 21. Juni. Das Leitungsgremium wird getragen von drei Arbeitsgruppen und vier Runden Tischen.

Am 2. Juli vertieften die Landeshauptstadt und das Land Baden-Württemberg ihre Zusammenarbeit in Sachen Sicherheit mit einem 10-Punkte-Programm.