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Das Coronavirus hat das Leben auf der ganzen Welt auf den Kopf gestellt. Einfach alles hat sich verändert: Wie man arbeitet. Wie man einkauft. Wie man miteinander kommuniziert und wie man die Freizeit verbringt. Zahlreiche Menschen haben in der jüngsten Vergangenheit neue Hobbys entwickelt, um sich in Zeiten der Quarantäne und Kontaktsperre zuhause weniger zu langweilen.

Wirft man einen Blick auf soziale Netzwerke, scheinen viele Menschen einen Großteil ihres Lockdowns in der Küche verbracht zu haben. Kochen war nie so beliebt wie während der Coronakrise.

Viele Betriebskantinen hatten geschlossen. Restaurants durften für Monate nur liefern und vor Bäckereien bildeten sich endlos lange Schlangen, in die man sich nicht gerade gerne eingeordnet hat. Kein Wunder, dass sich das Koch- und Essverhalten in Coronazeiten deutlich gewandelt haben.

Trend mit vielen Vorteilen
Essen überall. Dieses Bild ergibt sich, wenn man in Coronazeiten durch die Facebook-Timeline scrollt. Selten wurde in Deutschland derart viel gekocht wie zu Zeiten des Lockdowns. Kein Wunder, denn Corona hat das Leben entschleunigt und für mehr Freizeit gesorgt. Die viele Zeit zuhause wurde beim Kochen produktiv genutzt. Zahlreiche Deutsche lernen durch Corona die Lust an der Zubereitung von Nahrungsmitteln kennen oder entdecken sie wieder. Etwas, für das zuvor kaum Zeit blieb. Und der Kochtrend hat für den Einzelnen viele Vorteile. Ganz egal, ob die Menschen nun leckere Gerichte aus frischen Zutaten nachkochen oder in der eigenen Küche Brote backen. Die positiven Seiten liegen auf der Hand:

  • Man bleibt beschäftigt.
  • Man spart Geld.
  • Man ernährt sich gesundheitsbewusster.

So wie sich das Verhalten in Zeiten von Corona verändert hat, hat es auch die Wirtschaft getan. Die durch Corona hervorgerufene Wirtschaftskrise wird laut der Meinung vieler Experten dazu führen, dass man auch nach der Krise sparsamer leben muss. Dass sich Essen zum Mitnehmen schon jetzt zu einem Trend entwickelt hat, ist nicht zuletzt vor Hintergründen wie diesem zu betrachten.

Trend zu Selbstgemachtem
Ob Beauty-Influencer oder Handwerker: In sozialen Medien postet man während Corona kaum noch Bilder mehr von sich selbst oder Lifestyle-Unternehmungen wie Reisen. Stattdessen haben sich Bilder von Selbstgebackenem und Selbstgebautem zum neuen Lifestyle-Trend entwickelt. Mit Versorgung allein hat Essen in Zeiten von Corona nicht mehr viel zu tun. Vielmehr sind die fotografierten Gerichte mittlerweile zu einer Art Selbstinszenierung geworden. Dass Hefe in zahlreichen Supermärkten ausverkauft war, bestätigt den neuen Lifestyle-Wert des Kochens. Findige Hobbyköche haben in dieser Zeit ihre Hefe einfach selbst gemacht.

Man kann sich Bildern von selbst zu bereiteten Gerichten anderer Leute kaum noch entziehen. Das beeinflusst automatisch das eigene Koch- und Essverhalten. Selbstgemachtes liegt zwar im Trend, aber der Social-Media-Schein trügt: Nicht jeder hat sich durch Corona von einem Tag auf den anderen zum Gourmet entwickelt. Trotz des neuen Lifestyle-Trends sind in vielen Haushalten nach wie vor tiefgefrorene Fertiggerichte und Konserven gefragt.