Leistungsfähigkeit der Verwaltung während der Corona-Krise gesichert

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart hat in den vergangenen zwei Wochen die technischen Grundlagen und Rahmenbedingungen für mobiles Arbeiten massiv ausgeweitet. Dadurch kann in Zukunft für etwa die Hälfte der circa 11.500 Beschäftigten, die schon im Büro einen digitalen Zugang haben, die Arbeit von zu Hause ermöglicht werden. Das hat die Stadt am Montag, 6. April, bekanntgegeben.

In Zusammenarbeit mit der Netze-BW baute die Verwaltung die städtischen VPN Zugänge, die neben anderem die technische Voraussetzung für mobiles Arbeiten sind, in kürzester Zeit auf 5.800 Zugänge aus. Damit können in der Stuttgarter Stadtverwaltung statt der zuvor etwa 200 Beschäftigten mit Telearbeit derzeit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten.

Erster Bürgermeister Fabian Mayer sagte: „Gerade in so dynamischen Zeiten, wie wir sie momentan erleben, ist es wichtig, dass die Stadtverwaltung arbeits- und leistungsfähig bleibt. Die Digitalisierung ist dabei unverzichtbar, um sicherstellen zu können, dass wichtige Prozesse und Dienstleistungen wie gewohnt stattfinden. Das gibt dem gesellschaftlichen Leben Stabilität“. Gleichzeitig entlaste es die städtischen Beschäftigten. „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen die neuen Möglichkeiten und arbeiten nun von zu Hause. Damit stärken wir sie auch in der gerade besonders herausfordernden Aufgabe, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die nun erfolgte Umstellung bestärkt uns, unsere bereits begonnene Digitalisierungsoffensive ‚Digital MoveS‘ weiter voranzutreiben“, so Mayer weiter.

Steffen Ringwald, Geschäftsführer der Netze BW: „Ein derartiges Ergebnis innerhalb weniger Tage hinzubekommen zeigt die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Netze BW – und das in einem hochkomplexen und sensiblen Umfeld. Wir freuen uns, wenn wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Verwaltung in Stuttgart auch in Zeiten Corona weiter effizient funktioniert.“

Weitere technische Voraussetzungen für das mobile Arbeiten sowie die erforderliche Anbindung der Zugänge an die verwaltungsinterne IT-Infrastruktur haben die Expertinnen und Experten der zentralen städtischen Informations- und Kommunikationstechnik geschaffen. Ein sehr wichtiger Aspekt bei dieser großflächigen Umstellung war vor allem auch die effektive Integration in die vorhandene IT-Sicherheitsarchitektur. „Die Informationssicherheit ist ein hohes Gut. Auch wenn die jetzige Umstellung unter hohem Zeitdruck geschah, stand sie an oberster Stelle. Hier machen wir keine Kompromisse“, so Heinz-Hubert Weusthof, Leiter IT der Landeshauptstadt Stuttgart.