Capan und Blazevic schliessen sich dem Bundesligisten an

Ludwigsburg.| Die Schwaben waren in der Winterpause nicht untätig und haben den Kader des Bundesligisten nochmals umgebaut. Mit Nino Blazevic (PAOK / Griechenland) und Ivan Capan (VK Rovinj / Kroatien) stoßen zwei erfahrene Spieler zum Team von Trainer Adrijan Jakovcev.

Den Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballern schließt sich Centerverteidiger Ivan Capan (27) von kroatischen B-Ligisten Vaterpolski Klub Delfin Rovinj in der Rückrunde an. SVL-Mannschaftskapitän Ivan Pisk kennt  Capan aus der gemeinsamen Jugendzeit beim kroatischen Erstligisten HAVK Mladost Za greb gut.

„Ivan ist weniger für seine Tore als für seine hervorragende Centerverteidigung bekannt. Ich bin mir sicher, dass er den Centern in der Bundesliga Probleme bereiten wird“, sagt Pisk. Auch SVL-Vorstand Matthias Nagel erhofft sich von kroatischem Neuzugang mehr Stabilität in der Defensive: „Wir waren mit Ivan bereits vor der Pro A-Saison im Gespräch. Vor dem eigenen Tor ist er sehr stark einzuschätzen und auch Offensiv wird er Akzente setzen können“.

Mit den 27-jährigen Nino Blazevic hat der SV Ludwigsburg einen weiteren vielseitigen Neuzugang zu vermelden. Blazevic gilt als torgefährlicher Spieler und lernte das Wasserballspielen beim kroatischen Erstligisten und Champions League Teilnehmer VK Jug Dubrovnik, für den Blazevic bis 2014 spielte.

Weitere Stationen waren verschiedene serbische Erstligisten (u.a. Radnicki Kragujevac), der italienische Erstligist Trieste und zuletzt bei den beiden griechischen Erstligisten VK NC Chios und PAOK Thessaloniki. „Nino ist eine qualitative Verstärkung für unsere Außenpositionen“, sagt SVL-Vorstand Nagel. Dem stimmt SVL-Torwart Ivan Pisk zu: „Er kann im Grunde alles spielen und wird unserem Spiel auf jeden Fall mehr Variabilität geben“.

Den Verein verlassen haben Luka Vuckovic, der für sich eine bessere sportliche Perspektive beim bayrischen Pro-B-Ligisten SV Würzburg sah und Aleksander Katic, den aus beruflichen Gründen Richtung Istanbul (Türkei) zog. Sich intensiver seinem Studium widmen, möchte sich Milan Melegh, der zum Beginn des Sommersemester in seine ungarische Heimat nach Eger zurückkehrte.