Heilbronn baut Radinfrastruktur weiter aus

Heilbronn.| Neue Radwege, bessere Verbindungen und zusätzliche Abstellmöglichkeiten: Die Stadt Heilbronn setzt den Ausbau der Radinfrastruktur konsequent fort. Ziel ist es, das Radfahren im Stadtgebiet noch attraktiver und sicherer zu machen. Zum Start der Fahrradsaison gibt Stefan Muth, Radverkehrsplaner beim Amt für Straßenwesen, einen Überblick über aktuelle Maßnahmen und kommende Projekte.

Kurz vor dem Abschluss steht der Umbau der Einmündung Wartbergstraße in die Weinsberger Straße. „Die Verkehrsführung wurde geändert, um die Querung der Weinsberger Straße, insbesondere auch für Schulkinder, sicherer zu gestalten“, erklärt Muth. Die abschließende Asphaltdeckschicht kann aufgebracht werden, sobald die Temperaturen dauerhaft über zehn Grad Celsius liegen.

Ebenfalls nahezu fertiggestellt ist der neue Radweg entlang der Bonfelder Straße (K9560) zwischen Biberach und Bonfeld. Derzeit werden Restarbeiten ausgeführt und Bäume als Schattenspender gepflanzt. Die Einweihung ist voraussichtlich für Ende April geplant.

Weiter voran schreiten die Arbeiten und Planungen an den letzten Lückenschlüssen der Radroute Nordwest. Diese verbindet die Innenstadt über Böckingen und Frankenbach mit Kirchhausen und Biberach.

Bottwarbahntrasse wird verlängert

Neben laufenden Bauprojekten treibt das Team um Stefan Muth auch die Planung weiterer Vorhaben voran. Diese sollen ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Ein zentrales Projekt ist die Verlängerung der Bottwarbahntrasse. 2027, wenn Heilbronn den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ trägt, soll die Trasse vom Südbahnhofgelände aus nach Süden in Richtung Sontheim und Hochschule Heilbronn sowie nach Osten durch den Lerchenbergtunnel bis zum Pfühlpark ausgebaut werden. Parallel dazu ist vorgesehen, die Knorrstraße zu einer Radverbindung zwischen Bottwarbahntrasse und Neckar umzugestalten.

Weitere Planungen umfassen den Radschnellweg RS 3 entlang des Neckars sowie entsprechende Verbindungen zum künftigen KI-Innovationspark IPAI im Norden Heilbronns nahe der A 6. In Böckingen ist zudem die Einrichtung von Fahrradstraßen in der Hans-Multscher-Straße und in der alten Großgartacher Straße vorgesehen.

Schulwegsicherheit im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Schulwegsicherheit. Noch in diesem Jahr sollen mehrere bei der Radschulwegplanung als kritisch eingestufte Stellen verbessert werden. So sind unter anderem in der John-F.-Kennedy-Straße und in der Staufenbergstraße neue Querungshilfen geplant.

Auch der Ausbau von Fahrradabstellmöglichkeiten wird fortgesetzt. Schwerpunkte liegen dabei an Bus- und Stadtbahnhaltestellen, in der Innenstadt sowie an Schulen.

Service und Termine

Für kleinere Reparaturen stehen im Stadtgebiet Radservice-Punkte zur Verfügung.

Zudem können sich Radbegeisterte folgende Termine vormerken:

  • 19. Juni: Start der Aktion „Stadtradeln“
  • 23. August: Zieleinfahrt der LIDL Deutschland Tour in Heilbronn, begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm

Mehrere Reptilien aus Privatwohnung beschlagnahmt

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darunter giftige Kobra und Waran

Stuttgart.| Nach Hinweis beschlagnahmte die Stadt mehrere Reptilien aus Privathaltung: sechs Schlangen, einen Waran und eine giftige Echse. Da Herkunftsnachweise fehlten, wurden die Tiere nach München gebracht. Behörden betonen Meldepflicht, Artenschutz und warnen vor Kauf ohne gültige Papiere.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung haben in einer Privatwohnung mehrere Reptilien sichergestellt. Es handelt sich um sechs Schlangen, einen Waran sowie eine Skorpion-Krustenechse. Bei einer Kobra und der Skorpion-Krustenechse handelt es sich um giftige Arten.

Auslöser für den Einsatz war ein Hinweis aus der Bevölkerung. Zunächst überprüfte die Veterinärbehörde des Amts für öffentliche Ordnung die Haltung vor Ort. Da es sich um geschützte Arten handelte, wurde die untere Naturschutzbehörde im Amt für Umweltschutz hinzugezogen. Weil für die Tiere keine ausreichenden Herkunftsnachweise vorlagen, haben die zuständigen Mitarbeitenden sie beschlagnahmt und in die Reptilienauffangstation nach München gebracht. Bereits vor vier Wochen hatten die Veterinärinnen des Amts für öffentliche Ordnung über 30 Schlangen aus einer katastrophalen Privathaltung fortgenommen.

Herkunftsnachweise und Meldepflicht

Für Tiere geschützter Arten ist die legale Herkunft nachzuweisen. Je nach Art kann dies eine Vermarktungsbescheinigung, Einfuhrgenehmigung oder ein Zuchtbeleg sein. Fehlende oder unvollständige Unterlagen können zur Beschlagnahme führen. „Die Beweislast liegt beim Halter. Fehlen die Unterlagen, können Tiere beschlagnahmt und Bußgeld- oder Strafverfahren eingeleitet werden“, erklärt Renate Kübler, Leiterin der unteren Naturschutzbehörde. Sie rät Käuferinnen und Käufern, nur Tiere mit vollständigen Papieren zu übernehmen.

Die Anmeldung geschützter Arten muss beim zuständigen Regierungspräsidium erfolgen. Seit Februar 2024 ist dies auch online möglich: https://melba-bw.de/.

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Ämter

Susanne Scherz, Leiterin des Amts für öffentliche Ordnung, lobt die nahtlose Kooperation: „Durch das enge Zusammenspiel unserer Fachleute – von der Veterinärbehörde über den Tiernotdienst des Vollzugsdiensts bis hin zur Naturschutzbehörde – konnten wir die Tiere sicher unterbringen. So stellen wir den Artenschutz verlässlich sicher.“

Andreas Neft, Leiter des Amts für Umweltschutzes bekräftigt dies und betont: „Es wird deutlich, dass Baden-Württemberg dringend zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für solche exotischen Tiere braucht. Die Stadtverwaltung dank daher den Kolleginnen und Kollegen der Reptilienauffangstation in München, die die Aufnahme der Tiere ermöglicht haben.“

Die Schutzbestimmungen und Meldevorschriften für bedrohte Arten werden auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart erläutert: https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/natur/artenschutz/internationaler-artenschutz/


Hochschwarzwälder Veranstaltungen im April 2026

Die Ferienregion Hochschwarzwald präsentiert im Frühling ein abwechslungsreiches Kulturprogramm: Musikliebhaber:innen können sich auf Klassik- und Folk-Konzerte freuen. Zudem laden Ausstellungen wie die Osterausstellung in Titisee oder die Internationale Antik-Uhrenbörse in Eisenbach (Hochschwarzwald) zu besonderen Entdeckungen ein. Für Unterhaltung sorgen außerdem Kabarett und Zauberkunst. Eine Übersicht mit allen Events im Hochschwarzwald gibt es unter: hochschwarzwald.de/events.

Klassikkonzert: „Musica Crucis“ am 3. April in St. Peter    

Mit der geistlichen Komposition „Stabat Mater“ von Gioachino Rossini gestaltet ein Vokalensemble unter der Leitung von Johannes Götz am Karfreitag, 3. April 2026, ein Klassikkonzert in der Barockkirche in  St. Peter. Das Werk entstand in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 und wurde ein Jahr später in Paris uraufgeführt. Der mittelalterliche Text thematisiert die Schmerzen Marias angesichts des gekreuzigten Christi in Form eines Gebets. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr und wird in einer Fassung für Gesang, Klavier und Harmonium von Jacques-Nicolas Lemmens aufgeführt. Geistliche Impulse ergänzen das musikalische Programm. Der Eintritt ist frei.

Osterausstellung vom 3. bis 6. April in Titisee    

Mit kreativer Handwerkskunst lockt die 23. Osterausstellung vom 3. bis 6. April 2026 ins Kurhaus Titisee. Von Karfreitag bis Ostermontag präsentieren fünf Künstler:innen aus der Region im Erdgeschoss täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr vielfältige Kunst- und Dekorationsarbeiten. Gezeigt werden handgefertigte Modeaccessoires, von Hand bemaltes Porzellan in klassischer und moderner Gestaltung, Püppchen und Blumenkinder nach Waldorf-Art, Drechselarbeiten aus Holz sowie textile Unikate. Alle Ausstellungsstücke werden auch zum Kauf angeboten. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Kabarett: Maladée am 10. April in Furtwangen   

Chanson-Comedy der Extraklasse: Am Freitag, 10. April 2026, präsentiert Maladée ihr Programm „Voilà, da bin isch!“ um 20:00 Uhr in der Kulturfabrik in Furtwangen. Seit 2018 verkörpert die Sängerin, Schauspielerin und Choreografin Susanne Hayo die chaotisch-charmante Kunstfigur und bietet in ihrer Show eine brisante Mischung aus Mata Hari, Mireille Mathieu und Louis de Funès. Hayo absolvierte eine Musicalausbildung in Hamburg und war als klassische Balletttänzerin in München und Saarbrücken tätig. Tickets sind im Vorverkauf in Morys Hofbuchhandlung und im Weltladen-Buchladen in Furtwangen sowie online unter kulturfabrikfurtwangen.de erhältlich.

Internationale Antik-Uhrenbörse vom 10. bis 12. April in Eisenbach (Hochschwarzwald)

Von der Kuckucksuhr bis zum Radiowecker: Etwa 100 Aussteller:innen aus dem In- und Ausland zeigen ihre Zeitmesser bei der 29. internationalen Antik-Uhrenbörse, die vom 10. bis 12. April 2026 in der Wolfwinkelhalle in Eisenbach (Hochschwarzwald) stattfindet. Die Gemeinde hat eine Jahrhunderte alte Tradition in der Herstellung von Schwarzwalduhren. Präsentiert werden Uhren verschiedenster Kategorien – von Armbanduhren bis zu Kirchturmuhren – sowie Werkzeuge und Ersatzteile. Die Börse hat für Besucher:innen am Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Am Freitag ist von 12:00 bis 18:00 Uhr Händlertag.

Kabarett: Kächeles am 17. April in Schluchsee

Am Freitag, 17. April 2026, präsentieren die Kächeles um 20:00 Uhr ihr Programm „Firlefanz!“ im Spaßpark Hochschwarzwald in Schluchsee. Hinter den Figuren Eugen und Käthe stehen Ute Landenberger und Michael Willkommen, die als schwäbisches Comedy-Duo Kächeles seit Jahren ihr Publikum begeistern. In ihrem Programm nehmen sie mit viel Wortwitz und Situationskomik Themen wie künstliche Intelligenz oder die Tücken des Ehealltags ins Visier. Dabei bleibt kein Aspekt des ganz normalen Beziehungswahnsinns unberührt. Tickets gibt es bei allen Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, telefonisch unter +49 (0)7652/1206-0 oder online unter reservix.de.

KuTipp-Reihe: Konzert mit String Connection am 24. April in Löffingen

Ein Abend voller Folk-Musik: Die vierköpfige Band String Connection spielt am Freitag, 24. April 2026, um 20:00 Uhr im Saal des Stadtmarketings am Rathausplatz 14, in Löffingen. Unter dem Motto „Transatlantic Folk and more“ und mit einer Vielzahl an klassischen Folk-Instrumenten präsentiert das Ensemble ein abwechslungsreiches Programm, das von traditioneller amerikanischer Folk-Musik bis zu melodischen Eigenkompositionen reicht. Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr. Tickets gibt es bei allen Tourist-Informationen der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, telefonisch unter +49 (0)7652/1206-0 oder online unter reservix.de.

Zaubershow: Julian Pyhrr am 24. April in Bonndorf

Eine Illusionsshow, die fasziniert: Am Freitag, 24. April 2026, kommt Julian Phyrr mit seiner Zaubershow in die Stadthalle Bonndorf. Der gebürtige Freiburger startete schon mit sechs Jahren seine Zaubereikarriere. Inzwischen ist die Magie zu seiner größten Leidenschaft geworden. Gemeinsam mit seinen Assistentinnen, den „Queens of Magic“, präsentiert er ab 20:00 Uhr im Foyer der Stadthalle ein abwechslungsreiches Programm mit aufwendig inszenierten Effekten. Der Einlass beginnt bereits um 19:00 Uhr. Tickets für die Veranstaltung des Folktreffs Bonndorf sind online unter folktreffbonndorf.de erhältlich.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen im Hochschwarzwald unter: hochschwarzwald.de/events


Saisonstart im Freilichtmuseum Beuren

Osterferienprogramm für Familien

Beuren.| Am Sonntag, 29. März beginnt im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren die neue Saison. Nach der Winterpause werden in dem Museumsdorf am Albtrauf die Öfen wieder angeheizt, aus dem Schornstein des Backhauses steigt Rauch auf, das Museumslädle öffnet und auch die Tiere erwarten die ersten Besucherinnen und Besucher. Zum Auftakt stehen am ersten Öffnungstag gleich drei öffentliche Führungen auf dem Programm: Um 11 Uhr geht es bei „Mobilität früher“ um historische Formen der Fortbewegung. Um 12.30 Uhr folgt die Familienführung „Von Kuhgespann, Heuhaufen und Rübengeistern“ und um 14 Uhr führt eine Zeitreise in die Lebenswelt der 1950er Jahre. Ein schönes Erlebnis ist die Tierfütterung um 15 Uhr.

Historischer Alltag ist in besonderer Weise erlebbar, wenn am Zentrum Museumpädagogik Waffeln in historischen Eisen auf dem Holzherd gebacken werden oder im Haus mit Schreinerei aus Ohmenhausen Flädlessuppe köchelt. Besucherinnen und Besucher können dabei zuschauen, mitmachen, probieren und mit den Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch kommen.

Familienangebote in den Ferien

Während der Osterferien vom 30. März bis 10. April richtet sich ein besonderes Angebot an Familien. Dienstags und donnerstags um 14 Uhr geben Themenführungen Einblicke in das frühere Dorfleben: Am 2. April geht es um Markt- und Festtage auf dem Land, am 7. April um historische Essgewohnheiten. Mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr stehen kreative Mitmachaktionen auf dem Programm. Rund um Wolle, Hühner und Eier können Kinder und Erwachsene selbst aktiv werden: Am 1. April entstehen gefilzte Eier und Nester aus Heu. Nach den Feiertagen heißt es am 8. April „Wir filzen kleine Felle aus Schafwolle“, bevor am 10. April Tiere aus Naturmaterialien gestaltet werden.

Aktionen am Osterwochenende

Auch das Osterwochenende bietet besondere Erlebnisse. Am Karfreitag, 3. April, werden von 14 bis 17 Uhr Eier mit Naturmaterialien gefärbt. Am Karsamstag und Ostersonntag ist die Zuckerhasengießerei der Familie Waldmann im Museum zu Gast. Am Ostersonntag kommt zudem der Osterhase ins Museumsdorf und versteckt auf dem Gelände zahlreiche Eier, die Kinder zwischen 9 und 11 Uhr suchen dürfen.

Mit Beginn der Saison übernimmt außerdem der Verein „Leben inklusiv e. V.“ die Museumsgastronomie an der Außensitzfläche und betreibt den Ausgabepavillon täglich von 12 bis 16.30 Uhr.

Die Teilnahme am Programm ist im Museumseintritt enthalten. Beim Familien-Ferien-Programm fällt zum Teil eine Kostenbeitrag für Material an. Weitere Informationen gibt es unter www.freilichtmuseum-beuren.de oder auf Anfrage per E-Mail: [email protected] oder Telefon 0711 3902 41890.


abpflastern – der Entsiegelungs-Wettbewerb – Ulm ist dabei!

Ulm.| Ulm ist ab 2026 dabei, wenn Städte und Gemeinden im Wettbewerb gegeneinander antreten, wer die meisten mit Betonplatten, Pflastersteinen oder Asphalt versiegelten Flächen zurückbaut und Platz für Neues schafft! Alle Bürgerinnen und Bürger können sich ab dem 21. März 2026 daran beteiligen. Als Auftakt zur Aktion „abpflastern“ lädt die Stadt Ulm zusammen mit dem BUND-Kreisverband Ulm und go-plant-a-tree nach Söflingen ein:

Freitag, 20. März, 15 Uhr auf dem Platz Am Sudhaus

Dort wird die Platzfläche neu gestaltet und in großen Teilen entsiegelt: Sechs Bäume und mehrere Stauden werden gepflanzt und neue Sitzmöglichkeiten geschaffen. Die Umgestaltung hat viele Vorteile:

  • Klimaschutz: Mehr Grünflächen kühlen die Umgebung, reduzieren Hitzeinseln und verbessern das Stadtklima spürbar.
  • Wasserhaushalt: Entsiegelte Flächen lassen Regenwasser versickern, verhindern Überschwemmungen und machen Ulm widerstandsfähiger gegen Starkregen.
  • Artenvielfalt: Neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Pflanzen entstehen, was die Biodiversität in der Stadt fördert.
  • Lebensqualität: Die neu geschaffenen Sitzmöglichkeiten bieten angenehme Aufenthaltsorte im Grünen.

Und so läuft der Wettbewerb ab:

Wettbewerbsstart:     21.03.2026

Wertungsschluss:       31.10.2026

Über die Plattform www.abpflastern.de kann jeder entsiegelte Quadratmeter gemeldet werden, egal ob von einem privaten oder öffentlichen Grundstück. Alle entsiegelten Flächen in einer Stadt werden für den freundschaftlichen Wettbewerb der Städte zusammengezählt.

Und so geht’s:

  • versiegelte Fläche mit Foto dokumentieren
  • entsiegeln
  • dann die Fläche nochmal abfotografieren
  • die Fläche mit Größenangabe melden auf www.abpflastern.de

Mehr Infos zum Ablauf, Fördermöglichkeiten und good practices findet man hier: www.abpflastern.de; Instagram: @abpflastern

Erste Erfolge bereits in der Gutenbergstraße sichtbar

Seit dem 09.03.2026 wird die Gutenbergstraße zwischen Staufenring und Nagelstraße so umgebaut, dass sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Auch sie wird bei abpflastern.de noch gemeldet. Schon seit 2006 steht das Ostglacis auf der Agenda der zu entsiegelnden Flächen bei der Stadt, um die überbreite Straße durch den teilweisen Rückbau zu vergrößern. Eine Verkehrsuntersuchung zeigte, dass die Straße für den PKW-Verkehr nicht zwingend nötig ist. Nach Bürgerbeteiligung stimmte der Gemeinderat 2025 der Entsiegelung zu. Die Straße wird zu einem breiten Geh- und Radweg umgebaut, der neue Grünflächen schafft und die angrenzenden Grünstreifen verbindet. Die Begrünung soll bis zum 07.04.2026 abgeschlossen sein. Die Zufahrt zum Wohnquartier ist weiterhin über die angrenzenden Straßen möglich. Für Fußgänger und Fußgängerinnen bleibt der Durchgang erhalten.


Feuerwehreinsatz in der Eichendorffschule in Böblingen

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Böblingen.| Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften kam es am Montag gegen 9.40 Uhr in der Eichendorffschule im Böblinger Herdweg. Personen klagten über Atemwegsreizungen, weshalb die Feuerwehr mit dem Stichwort „Gefahrstoffaustritt“ alarmiert wurde.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Schule vorbildlich durch die Lehrpersonen und das städtische Personal geräumt. Die Feuerwehr führte umgehend Erkundungs- und Messmaßnahmen im betroffenen Gebäudeabschnitt durch, sicherte die Einsatzstelle weiträumig ab und kümmerte sich gemeinsam mit den Lehrpersonen um die Betreuung der Schülerinnen und Schüler.

Im Einsatzverlauf wurden fünf Kinder und neun Erwachsene dem Rettungsdienst zur Abklärung vorgestellt. Drei Kinder und eine erwachsene Person kamen zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Insgesamt hielten sich in der Schule an diesem Vormittag rund 350 Personen auf. Die Betreuung der Schülerinnen und Schüler wurde bis zur Abholung durch die Eltern, dem vorgezogenen Unterrichtende oder Betreuungsende durchweg in nicht betroffenen Räumlichkeiten der angrenzenden Kita Herdweg, der Sporthalle sowie dem Gemeindehaus St. Clemens sichergestellt. Die Schulleitung und Elternvertretung waren über interne Kanäle mit der Elternschaft stets in Kontakt und informierte so über die Situation und das weitere Vorgehen.

Auch nach umfangreichen Mess-Maßnahmen durch Spezialkräfte der Feuerwehr konnte im Einsatzverlauf kein konkreter Stoff nachgewiesen werden, weshalb der betroffene Bereich in der Schule vorsorglich gesperrt bleibt, bis professionelle Reinigungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Der Schulbetrieb kann ab morgen (Dienstag) wieder regulär stattfinden.

Einsatzleiter Oliver Zwölfer, stellv. Kommandant der Feuerwehr Böblingen: „Die Schulgemeinschaft hat die Räumung des Schulgebäudes professionell und innerhalb kürzester Zeit durchgeführt. Dem umsichtigen Handeln von Lehrpersonen und städtischen Beschäftigten ist es zu verdanken, dass nicht mehr Personen zu Schaden gekommen sind.“

Erster Bürgermeister Tobias Heizmann, der als Schulträger sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage machte: „Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Feuerwehr und Rettungsorganisationen hat hervorragend geklappt. Ich danke allen Beteiligten für ihr umsichtiges Handeln, insbesondere unserer Feuerwehr und dem Rettungsdienst für ihren Einsatz. Den Betroffenen wünsche ich schnelle Genesung.“

Insgesamt waren die Feuerwehr Böblingen und Herrenberg, die den Umweltschutzzug Süd betreiben, sowie Kreisbrandmeister Martin Amler mit der Führungsgruppe des Landkreises und weiteren Spezialkräften mit rund 20 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst, die Sanitätseinheiten sowie die Polizei war ebenfalls mit starken Kräften vertreten, um zum einen die Versorgung von Personen vorzunehmen und zum anderen die Einsatzstelle zu sichern.


Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Die Ergebnisse des ersten Radon-Messprogramms zeigen: In einem Drittel der untersuchten Gebäude in den Vorranggebieten im Schwarzwald treten erhöhte Werte des radioaktiven Gases auf.

Das natürlich vorkommende radioaktive Gas Extern: Radon (Öffnet in neuem Fenster) ist in Gebäuden ein Gesundheitsrisiko und kann Lungenkrebs verursachen. Das Umweltministerium hat mit dem Extern: Radon-Messprogramm (Öffnet in neuem Fenster) die Möglichkeiten geschaffen, die persönliche Radonsituation zu überprüfen und einen besseren Überblick über die Verbreitung zu bekommen. Damit unterstützt das Ministerium die Bevölkerung beim Extern: Strahlen- und Gesundheitsschutz (Öffnet in neuem Fenster).

Ein Drittel der untersuchten Gebäude in Vorsorgegebieten betroffen

29 Gemeinden im mittleren und südlichen Schwarzwald wurden auf Grund einer Vorhersage des Extern: Bundesamtes für Strahlenschutz (Öffnet in neuem Fenster) und des Uranvorkommens als Vorsorgegebiete ausgewiesen. Diese liegen in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Ortenau, Rottweil, Schwarzwald-Baar und Waldshut. Hier wurden in gut einem Drittel aller durch das Messprogramm untersuchten Gebäude Radonwerte oberhalb des Referenzwertes gemessen. Das bedeutet, in mindestens einem Raum wurde der Referenzwert von 300 Becquerel Radon pro Kubikmeter Raumluft überschritten.

„Die Ergebnisse unseres Messprogramms machen deutlich: Das radioaktive Gas Radon ist weiter verbreitet als bisher bekannt. Da Radon und die gesundheitlichen Risiken kaum wahrgenommen werden, ist unser Messprogramm ein wichtiger Schritt, auf das Thema aufmerksam zu machen“, betont Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann. „Wer seine Radonsituation kennt, kann sich schützen.“

Landesweit knapp 15 Prozent der untersuchten Gebäude betroffen

2023 hat das Umweltministerium das Radon-Innenraummessprogramm mit kostenlosen Messdosen gestartet. Das Interesse war sehr groß. Nach wenigen Tagen waren die Anmeldekapazitäten erschöpft. Daraufhin haben rund 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ganz Baden-Württemberg über ein Jahr die Radonsituation in ihrem Wohngebäude überprüft. Landesweit zeigen die Messungen in knapp 15 Prozent der untersuchten Gebäude eine erhöhte Radonbelastung.

Zweite Messkampagne gestartet

Aufgrund des hohen Interesses startete das Umweltministerium eine zweite Messkampagne, die aktuell noch läuft. Hieran beteiligen sich rund 2400 Personen. Messungen sind vor allem im Keller- und Erdgeschoss wichtig. Messdosen sind jenseits des Messprogramms auch bei den vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Extern: Messstellen (Öffnet in neuem Fenster) erhältlich. Die Kosten liegen bei circa 25 bis 30 Euro pro Messdose inklusive Auswertung.

Bürgerinnen und Bürger können auf Basis der Messergebnisse Maßnahmen zum Schutz vor Radon ergreifen. Die einfachste Maßnahme ist gutes Lüften. Außerdem hilft es, Risse oder andere Undichtigkeiten, durch die Radon in Häuser gelangt, durch bauliche Maßnahmen zu schließen.


Qualität der S-Bahn 2025

  • Pünktlichkeit bleibt eine Herausforderung, in anderen Kriterien zeigen sich Verbesserungen durch Bemühungen von VRS und S-Bahn
  • Infrastrukturelle Engpässe prägen weiterhin den S-Bahn-Verkehr und sorgen für Verspätungen.

Region Stuttgart.| Im Jahr 2025 musste die S-Bahn Stuttgart erneut diverse Defizite im Bereich Pünktlichkeit verzeichnen. Die erhöhten Verspätungen sind größtenteils auf Störungen und Bauarbeiten auf der Strecke zurückzuführen. Im gestrigen Verkehrsausschuss blickte der VRS, Auftraggeber und Finanzierer des S-Bahnverkehrs in der Region, auf das vergangene Jahr zurück und diskutierte Strategien für eine weitere Verbesserung des Streckennetzes.

Pünktlichkeit erreicht einen neuen Tiefpunkt

2025 verspätete sich im Schnitt jede dritte S-Bahn um mindestens drei Minuten; in der Hauptverkehrszeit war es sogar fast jeder zweite Zug. Die Quote für eine Verspätung von weniger als sechs Minuten lag somit bei nur rund 85 Prozent.

Umfangreiche Bautätigkeiten führten auch im Jahr 2025 dazu, dass S-Bahnen nicht wie geplant fahren konnten. Auch die Anzahl ungeplanter Ausfälle durch infrastrukturelle Störungen oder Einwirkungen durch Dritte hat sich deutlich erhöht.

„2025 war das Rekordjahr an Baustellen mit entsprechend reduziertem Fahrplan, ein Jahr, in dem sich die überalterte Infrastruktur deutlich als störanfällig gezeigt hat, und in der Folge ein Jahr mit schlechter Pünktlichkeit. 2025 war in Bezug auf Verlässlichkeit kein gutes Jahr für die S-Bahn. Ich kann alle Fahrgäste verstehen, die darüber sehr verärgert sind“, betonte Dr. Matthias Glaub, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn.

Die DB Regio hat allerdings große Anstrengungen unternommen, um selbstverursachte ungeplante Ausfälle gering zu halten. „Die schwierige Situation trifft nicht nur unsere Fahrgäste, sondern fordert auch von der gesamten Mannschaft der S-Bahn enorme Anstrengungen. Wir geben alles dafür, die Zuverlässigkeit der S-Bahn alltäglich zu verbessern. Zugausfälle, die wir selbst verschulden, haben wir binnen eines Jahres um 40 Prozent reduziert. Dazu sind wir im vergangenen Jahr sehr stabil zum dichteren Takt am Samstag und abends unter der Woche zurückgekehrt“, so Glaub.

Im Bereich der Personalgewinnung konnten Erfolge verzeichnet werden. Das hatte zur Folge, dass personalbedingte Ausfälle um rund 70 Prozent reduziert werden konnten. Außerdem gab es im Jahr 2025 im Gegensatz zum Vorjahr keine Ausfälle durch Streiks. Die Gesamtzahl ungeplanter Ausfälle hat sich mit rund 3,3 Prozent der bestellten Zugkilometer-Leistung im Vergleich zum Jahr 2024 fast halbiert. Im Bereich Schienenersatzverkehr hat der Verband Region Stuttgart gemeinsam mit DB Regio hohe Qualitätsstandards vereinbart, die sich jedoch bislang nur unzureichend in der Umsetzung niederschlagen.

Fahrgastbewertung zu Sicherheit und Sauberkeit über Zielwert

Im Einklang mit der Statistik schnitt die Bewertung der Fahrgäste zur Pünktlichkeit schlechter ab als noch im Vorjahr. Die Kriterien Sauberkeit, Sicherheit im Zug und Fahrgastinformation blieben hingegen auf unverändertem Niveau und somit sogar über dem angestrebten Wert. Die Information bei Unregelmäßigkeiten und Verspätungen wurde marginal besser bewertet als 2024.


Torfestival in der EgeTrans Arena: SG BBM bleibt Tabellenführer

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Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim hat ihre Spitzenposition in der 2. Handball-Bundesliga eindrucksvoll untermauert. Am 24. Spieltag setzte sich der Tabellenführer in der EgeTrans Arena deutlich mit 39:28 (22:15) gegen den TuS Ferndorf durch und feierte damit ein echtes Torfestival vor heimischer Kulisse.

Vor Spielbeginn verabschiedete die SG BBM ihren ehemaligen Torhüter Filip Baranašić. Der Kroate war im Sommer 2023 nach Bietigheim gekommen, begleitete unter anderem den Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2024 und wechselte Mitte Oktober 2025 zum TuS Ferndorf. Der zunächst bis Saisonende vereinbarte Wechsel wurde inzwischen bis Sommer 2027 verlängert.

Die Ausgangslage versprach eigentlich ein defensiv geprägtes Duell: Tabellenführer Bietigheim traf auf den Tabellenvierzehnten, zugleich traf die beste Defensive der Liga auf die zweitbeste. Eine Abwehrschlacht entwickelte sich jedoch nicht.

Bietigheim trat von Beginn an konzentriert auf und setzte früh Akzente. Bereits nach zwei Minuten traf Moritz Strosack zum 4:1. Mit hohem Tempo und konsequentem Abschluss bauten die Gastgeber ihre Führung weiter aus. Nikola Vlahović erhöhte nach einer Viertelstunde auf 14:6. Bis zur Pause kontrollierte die SG das Spiel und ging mit einer verdienten 22:15-Führung in die Kabine – auch dank einer überzeugenden Torhüterleistung von Martin Tomovski, der bis dahin rund 40 Prozent der Würfe auf sein Tor parierte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bietigheim klar überlegen. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte erzielten die Gastgeber acht Treffer. Ein 5:0-Lauf sorgte schließlich für die erste Zehn-Tore-Führung, als Tom Wolf in der 43. Minute zum 31:21 traf. Der Heimsieg geriet im weiteren Verlauf nicht mehr in Gefahr.

Dass die Partie am Ende dennoch torreich wurde, lag auch am hohen Tempo. „Ferndorf ist mit richtig viel Tempo ins Spiel gegangen und wir sind das Tempo mitgegangen. Ich habe das Gefühl, das ist uns heute ein bisschen besser gelungen als ihnen“, erklärte Nico Bacani nach der Partie. Der Rechtsaußen traf in der 54. Minute mit seinem vierten Treffer zum 37:25 und lobte vor allem die geschlossene Leistung der Mannschaft: „Das war eine richtig starke Teamleistung.“

Den Bietigheimer Schlusspunkt setzte Alen Hadzimuhamedovic, der in der 59. Minute das 39. Tor für die SG BBM erzielte. Der Youngster blieb von der Siebenmeterlinie fehlerfrei und verwandelte alle sechs Strafwürfe. Sören Servos, Rückraumspieler der Gäste, setzte schließlich den letzten Treffer zum 39:28Endstand.

Mit 19 Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen (38:8 Punkte) geht die SG BBM Bietigheim als Tabellenführer in die Länderspielpause. Nach einer Woche Pause steht am 29. März das Auswärtsspiel beim TuSEM Essen an. Das nächste Heimspiel bestreiten die Bietigheimer am Ostersonntag, 5. April, um 18 Uhr in der EgeTrans Arena.


Gemeinderat beschließt Bau der Hauptradroute 41

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Stuttgart.| Der Stuttgarter Gemeinderat hat den Bau eines Abschnitts der Hauptradroute 41 entlang der Pischekstraße, Jahnstraße und Mittleren Filderstraße beschlossen. Die Verbindung zwischen Stuttgart-Ost, -Süd und Sillenbuch ist Teil der geplanten Radschnellverbindung nach Ostfildern und Kirchheim unter Teck. Baubeginn ist für 2026 geplant.

Der Stuttgarter Gemeinderat hat am 12. März den Baubeschluss für einen weiteren Abschnitt der Hauptradroute 41 gefasst. Die neue Radverbindung entsteht entlang der Pischekstraße, der Jahnstraße und der Mittleren Filderstraße und ist Teil der geplanten Radschnellverbindung von Stuttgart über Ostfildern nach Kirchheim unter Teck.

Mit dem Beschluss hat der Gemeinderat dem Bau der Hauptradroute auf Grundlage der Planungen des Tiefbauamts zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Die Gesamtkosten des Projekts werden nach aktueller Prognose rund 13,8 Millionen Euro betragen. Darin enthalten sind auch erwartete Baupreissteigerungen sowie Kostenrisiken während der Bauphase.

Der Ausbau stärkt das städtische Netz der Hauptradrouten und soll eine leistungsfähige Verbindung für den Radverkehr zwischen den Stadtbezirken Ost, Süd und Sillenbuch schaffen. Ziel ist es, den Radverkehr auf dieser Strecke sicherer und komfortabler zu machen und gleichzeitig eine wichtige Verbindung innerhalb der geplanten Radschnellverbindung Richtung Ostfildern und Kirchheim unter Teck auszubauen.

Bereits 2025 wurde in der Pischekstraße ein erster Abschnitt umgesetzt. Während der Pfingstferien wurde dort ein Fahrstreifen stadtauswärts auf einer Länge von rund 600 Metern in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Auf diesem Teilstück steht damit bereits eine eigene Spur für den Radverkehr zur Verfügung.

Nach dem Baubeschluss sollen nun die Bauleistungen ausgeschrieben und vergeben werden. Der Baubeginn ist nach derzeitiger Planung im Herbst 2026 vorgesehen. Ab Herbst 2027 soll der ausgebaute Abschnitt vom Knotenpunkt Pischekstraße/Payerstraße/Gänsheidestraße bis zur Geroksruhe in Betrieb gehen. Die vollständige Fertigstellung der Arbeiten ist nach aktuellem Stand bis Ende 2028 geplant.

Das Vorhaben wird vom Land Baden-Württemberg mit rund 6 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtzuwendung einschließlich einer Planungskostenpauschale beläuft sich auf etwa 7,3 Millionen Euro. Zusätzlich hat die Stadt einen Antrag im Bundesförderprogramm für kommunalen Klimaschutz gestellt.

Radschnellverbindungen sind besonders leistungsfähige Radwege für den Alltagsverkehr sowie für Pendlerinnen und Pendler. Sie verlaufen möglichst direkt, sind in der Regel durchgehend asphaltiert und bieten ausreichend breite Fahrflächen. Ziel ist es, längere Strecken mit dem Fahrrad schnell, sicher und komfortabel zurücklegen zu können und damit eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr zu stärken.