Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 21

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Esslingen: Familienstreit eskaliert in Fußgängerzone
Am Samstag, gegen 17.20 Uhr ist es in Esslingen, in der Pliensaustraße zu einem Streit und mehreren Körperverletzungen gekommen. Ein seit längerer Zeit schwelender Konflikt zwischen verwandten Ladenbesitzern einer mutmaßlichen Großfamilie eskalierte und entlud sich öffentlichkeitswirksam in der Esslinger Innenstadt. Nach anfänglichen verbalen Streitigkeiten kam es nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zu mehreren, wechselseitigen Körperverletzungen, wobei sich mit der Zeit immer mehr Personen einmischten. Einer der Beteiligten zückte ein kleineres Messer. Beim Eintreffen der Polizei fanden die Beamten eine, teilweise unübersichtliche Lage vor. Ein 27-jähriger Beschuldigter musste zu Boden gebracht werden und wurde hierbei leicht am Bein verletzt. Die Auseinandersetzung hatte in der belebten Esslinger Fußgängerzone die Aufmerksamkeit einer Vielzahl von Schaulustigen hervorgerufen. Es kam auch aufgrund von Solidarisierungen zum tätlichen Angriff auf Polizeibeamte wobei zwei Beamte mit Fausthieben auf den Rücken angegriffen wurden. Zur Beruhigung der angespannten Lage mussten mehrere Streifenbesatzungen eingesetzt werden, welche zeitweise von mehreren Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt wurden. Das Polizeirevier Esslingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Unterensingen: In Bikepark gestürzt und schwer verletzt
Ersten Erkenntnissen zufolge schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen hat sich ein Radfahrer bei einem Sturz am Samstagmittag gegen 13.15 Uhr zugezogen. Der 15-Jährige überfuhr eine Kuppe, wurde hierbei über den Lenker abgeworfen und schlug mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf. Vermutlich schützte der getragene Helm vor noch schwereren Verletzungen. Der Jugendliche kam mit dem bodengebundenen Rettungsdienst in ein Klinikum. Ein zunächst angeforderter Rettungstransporthubschrauber musste nicht mehr zum Einsatz kommen. Am Fahrrad entstand kein nennenswerter Sachschaden.

Ostfildern: Durch Schläge und Pfefferspray verletzt
Zwei Männer sind am Freitagabend bei einer Auseinandersetzung im Scharnhauser Park verletzt worden. Gegen 22.50 Uhr war ein 18 Jahre alter Mann zu Fuß auf dem Weg zwischen der Sporthalle in der Gerhard-Koch-Straße und dem südlich davon befindlichen Restaurant unterwegs. Hierbei traf er auf zwei bislang unbekannte Männer, woraufhin es zum Streit mit diesen Personen kam. Die beiden Männer traktierten den 18-Jährigen anschließend mit Faustschlägen, woraufhin dieser zu Boden ging. Am Boden liegend wurde der junge Mann von einem Täter mit Pfefferspray besprüht. Im weiteren Verlauf kam ein 19 Jahre alter Mann dazu, welcher ebenfalls mit Pfefferspray angegangen wurde. Danach flüchteten die beiden Täter zu Fuß in Richtung Ruit. Ein Täter war laut Zeugen etwa 25 Jahre alt, hatte einen dunklen Teint und trug schwarze Bekleidung. Der andere Täter soll ebenfalls etwa 25 Jahre alt gewesen sein und trug eine dunkle Jacke sowie eine weiße Hose. Die beiden Geschädigten mussten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Der Polizeiposten Ostfildern hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wendlingen am Neckar: Mit Rettungswagen zusammengestoßen
Am Freitagnachmittag ist es in der Stuttgarter Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem ein Rettungswagen beteiligt war. Gegen 15.30 Uhr befuhr dieser unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn die Stuttgarter Straße in Richtung Kirchheim, auf welcher zähfließender Verkehr herrschte, so dass er links an der vor ihm befindlichen Fahrzeugschlange vorbeifuhr. Als er sich auf Höhe eines Mercedes-Benz befand, welcher von einem 46-Jährigen gelenkt wurde, scherte dieser plötzlich nach links aus und kollidierte mit der rechten Fahrzeugseite des Rettungswagens. Der 21-jährige Rettungswagenfahrer, dessen Beifahrer, der im Fahrzeug befindliche Patient als auch der Unfallverursacher wurden durch das Unfallgeschehen nicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf circa 9.000 Euro.

Wernau: Balkonbrand
Ein Sachschaden in Höhe von circa 30.000 Euro ist die Folge eines Brandes an einem Balkon eines Mehrfamilienhauses, welcher sich am Freitag in der Uhlandstraße ereignet hatte. Gegen 14.00 Uhr teilte der 40-jährige Bewohner über Notruf einen Brand auf seinem Balkon mit. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befand sich der Balkon bereits im Vollbrand. Durch die ebenfalls alarmierte Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindert und der Brand rasch gelöscht werden. Der Bewohner erlitt keine Verletzungen. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Die Wohnung war aufgrund der Rauchgase nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr war mit insgesamt vier Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst befand sich vorsorglich mit vier Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort.

Kirchheim: Nach Vorfall an Kirchheimer Schule – Tatverdächtiger ermittelt
Nach dem Vorfall an einer Schule in der Alleenstraße ist es der Polizei in Kirchheim gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Wie bereits weiter unten berichtet, soll ein Mann am Donnerstagmorgen zwei acht und neun Jahre alte Jungs auf dem Schulhof festgehalten haben. Weiterhin soll er sie aufgefordert haben, ihnen Geld auszuhändigen. Die Schüler traten daraufhin nach dem Mann, rissen sich los und liefen in die Schule, wo sie den Vorfall berichteten. Nach einem Hinweis konnten Beamte am Freitagmorgen in der Nähe der Schule einen 37 Jahre alten Mann feststellen, auf den die Personenbeschreibung zutraf. Der Mann wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Esslingen: Öffentlichkeitsfahndung nach Kind
Nach einem Kind, das seit Samstag, 10.05.2025, vermisst wird, fahndet die Kriminalpolizei Esslingen. Die zwölf Jahre alte Hanna Isabell Clauß hatte ihre Wohnanschrift in Esslingen am Abend des 10.05.2025 mit dem Ziel den Cannstatter Wasen besuchen zu wollen verlassen und ist seither unbekannten Aufenthalts. Zwischenzeitlich bestand einmal nachrichtlicher Kontakt mit ihr. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die Zwölfjährige nunmehr in einer hilflosen Lage befinden könnte, wird nun auch öffentlich nach ihr gefahndet.
Die Vermisste ist 157 cm groß, von kräftiger Gestalt und hat bunt gefärbte Haare in oranger, blauer und pinker Farbe. Zudem dürfte sie einen blauen Rucksack mit sich führen.
Ein Lichtbild ist auf der Fahndungsseite des LKA Baden-Württemberg unter https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/esslingen-am-neckar-vermisstenfahndung/ abrufbar.
Wer die Vermisste gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0711/3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.

Nürtingen: Auseinandersetzung zwischen Personengruppen
Nach einer Auseinandersetzung am Donnerstagabend auf einem Sportgelände in der Mühlstraße ermittelt die Kriminalpolizei Esslingen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen mehrere Jugendliche. Kurz vor 20 Uhr hatten sich mehrere Personen zweier Jugendgruppen zur Beilegung einer vorangegangenen Streitigkeit getroffen. Das Gespräch mündete jedoch in einen erneuten, zunächst verbalen Streit und im weiteren Verlauf in eine Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen hierbei auch Baseball- und Hockeyschläger benutzt worden sein. Ein 17- und ein 20-Jähriger erlitten durch Schläge leichte Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Im Zuge des sofortigen Einsatzes mehrerer Streifenwagenbesatzungen konnte ein Teil der Beteiligten vor Ort angetroffen werden. Die polizeilichen Ermittlungen zu den Personen und insbesondere zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

Kirchheim: Teures Goldarmband entwendet (Zeugenaufruf)
Ein hochwertiges Goldarmband ist am Donnerstagnachmittag in einem Kirchheimer Schmuckladen entwendet worden. Der bislang unbekannte Täter ließ sich gegen 16 Uhr in dem Geschäft mehrere Ringe zeigen. Als der Verkäufer ihm hierbei für kurze Zeit den Rücken zuwendete, steckte der Täter ein auf einem Tisch liegendes Armband ein. Hierbei handelte es sich um ein 1,5 cm breites, 18 karätiges Goldarmband, an dem sich drei Goldmünzen aus Venezuela befanden. Der Wert des Schmuckstücks dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Der Diebstahl wurde etwa eine Stunde später bemerkt und bei der Polizei angezeigt. Von dem Täter liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann ist etwa 40 bis 45 Jahre alt, zirka 170 cm groß und hager. Er hat kurze, dunkle Haare sowie einen Dreitagebart. Der Dieb sprach Deutsch mit Akzent. Bekleidet war der Unbekannte mit einer braunen Stoffhose, einem langärmeligen, braun-roten Hemd sowie einer bräunlichen, ärmellosen Weste. Sachdienliche Hinweise zu dem Täter oder dem Verbleib des Armbands werden an das Polizeirevier Kirchheim unter Telefon 07021/501-0 erbeten.

Bissingen/Teck: Schwer verletzt nach Sturz mit E-Roller
Nach einem Sturz auf der K1249 mit einem E-Roller ist ein 34-Jähriger mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann und ein Bekannter befuhren kurz vor 21.30 Uhr mit ihren Rollern die Untere Straße von Bissingen in Richtung Weilheim. Dort kam der 34-Jährige alleinbeteiligt, jedoch aus bislang ungeklärtem Grund nach links von der Fahrbahn ab. Auf dem dortigen Kiesuntergrund stürzte er und verletzte sich hierbei schwer. Während den polizeilichen Maßnahmen und der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine deutliche Alkoholbeeinflussung des Mannes fest. Ein vorläufiger Test ergab bei ihm einen Wert von knapp 1,6 Promille, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste.

Leinfelden-Echterdingen: Frau in psychischem Ausnahmezustand
Eine 37 Jahre alte Frau hat am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagenbesatzungen in der Jahnstraße in Stetten ausgelöst. Gegen 19.45 Uhr war die Frau vor einem Einkaufsmarkt mehreren Passanten aufgefallen, als sie sich dort äußerst aggressiv verhielt und umher schrie. Die alarmierten Polizeibeamten trafen beim Eintreffen am Einsatzort die nicht zu beruhigende 37-Jährige an, die zu diesem Zeitpunkt gegen die Glastüren eines Gebäudes schlug. Sie musste durch die Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen werden. Die psychisch auffällige Frau wurde im Anschluss in einer Fachklinik untergebracht.

Kirchheim: Zeugen zu Vorfall an Schule gesucht
Das Polizeirevier Kirchheim sucht unter Telefon 07021/501-0 nach Zeugen und bittet um Hinweise zu einem Vorfall, der sich am Donnerstagmorgen an einer Schule in der Jahnstraße ereignet haben soll. Gegen 7.45 Uhr überquerten zwei acht und neun Jahre alte Jungs den Schulhof, als sie von einem bislang unbekannten Mann festgehalten worden sein sollen. Der Unbekannte soll sie im Anschluss aufgefordert haben, ihnen Geld auszuhändigen. Die Schüler sollen daraufhin nach dem Mann getreten, sich losgerissen und in die Schule gelaufen sein. Dort erzählten sie den Vorfall und die Polizei wurde verständigt. Von dem Unbekannten liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann ist etwa 45 Jahre alt und von normaler Statur. Er hat lange, braune und zum Zopf gebundene Haare sowie einen Mehrtagebart. Bekleidet war er mit einer Bluejeans, einem grauen Hemd sowie schwarzen Schuhen. Zudem hatte der Gesuchte eine schwarze Wintermütze auf und trug eine dunkle Brille. Er sprach Deutsch mit unbekanntem Akzent.

Esslingen: Auseinandersetzung unter Mitbewohnern
Am Mittwochabend ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern eines Gebäudes in der Plochinger Straße gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die beiden 29 und 47 Jahre alten Männer gegen 18.45 Uhr in einem Gemeinschaftsraum aus bislang ungeklärten Gründen aneinandergeraten sein. Dabei soll der Jüngere versucht haben, seinen Kontrahenten mit einem Messer anzugreifen. Dieser konnte den Angriff abwehren, jedoch verletzte sich der 29-Jährige dabei an der Hand. Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Das Polizeirevier Esslingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Neuhausen: Dach in Brand geraten
Zum Brand auf einem Hausdach mussten am Mittwochmittag die Rettungskräfte in die Harthäuser Straße in Neuhausen ausrücken. Ein Zeuge bemerkte gegen 13.40 Uhr eine Rauchentwicklung auf dem Gebäude und verständigte daraufhin die Feuerwehr. Diese musste im Anschluss mehrere Dachziegel abtragen, um an den Brandherd zu gelangen und diesen zu löschen. Ersten Ermittlungen nach könnten Handwerkerarbeiten ursächlich gewesen sein. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf zirka 15.000 Euro. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst vorsorglich ebenfalls an den Brandort ausgerückt.

Wernau: Transportfahrzeuge kontrolliert und erhebliche Mängel entdeckt
Der Verkehrsdienst Esslingen hat am Mittwochvormittag bei der Kontrolle von verschiedenen Transportfahrzeugen des gewerblichen Güterverkehrs im Stadtgebiet von Wernau eine Reihe von Verstößen entdeckt. Neben nicht eingehaltenen Lenk- und Ruhezeiten, wurden Nachweise nicht mitgeführt sowie Transportvorschriften nicht beachtet. Des Weiteren stellten die Beamten mehrere technische Mängel, Geschwindigkeitsverstöße und Fahrzeuge mit teils deutlicher Überladung fest. In einem Fall war der Transporter um gravierende 38 % überladen. Die Verstöße führten zu erhobenen Sicherheitsleistungen und Bußgeldverfahren.

Neuffen: Bei Bremsmanöver gestürzt
Ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen hat sich ein Motorradfahrer bei einem Sturz am Dienstagnachmittag zugezogen. Der 21-Jährige war mit seiner Harley-Davidson gegen 16.30 Uhr auf der Neuffener Steige (L 1250) in Richtung Neuffen unterwegs. In einer Rechtskurve wenige hundert Meter vor dem Ortsbeginn bremste der Mann aufgrund einer langsam fahrenden Mähmaschine ab und kam hierbei zu Fall. Zu einer Kollision mit der Mähmaschine kam es nicht. Der Rettungsdienst kümmerte sich vor Ort um die erlittenen Verletzungen des 21-Jährigen.

Ostfildern: Pedelec-Fahrer bei Unfall schwerverletzt
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag ist ein Pedelec-Lenker schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Der 48-Jährige befuhr gegen 17.15 Uhr die K1269 von Ruit in Richtung Scharnhausen. Ein aus einem Feldweg auf die Kreisstraße einbiegender 64 Jahre alter Hyundai-Fahrer übersah offensichtlich den Radfahrer und kollidierte mit diesem. Der Radler stürzte in Folge des Zusammenpralls auf die Fahrbahn und verletzte sich schwer. Die Schäden am Rad und am Pkw werden auf mehrere tausend Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße für zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Filderstadt: Älterer Mann aus Wohnung gerettet
Zu einem Einsatz der Rettungskräfte ist es am Dienstagmittag in der Harthausener Brunnengasse gekommen. Ein Senior hatte kurz nach 12.30 Uhr die Schublade eines Gefrierschranks auf die eingeschaltete Herdplatte gestellt. Daraufhin kam es zu einer stärkeren Rauchentwicklung, die den Brandmelder auslöste. Der ältere Mann wollte im Anschluss nachschauen, was passiert war. Unglücklicherweise stürzte er hierbei in der Wohnung zu Boden und konnte nicht mehr aufstehen. Da der Senior aber einen Notrufmelder bei sich trug, konnte er diesen betätigen und Hilfe anfordern. Der Feuerwehr gelang es, rasch die Tür zu öffnen und den Gestürzten ins Freie zu retten. Nach einer Versorgung durch eine Notärztin vor Ort wurde der Mann mit einem Rettungswagen vorsorglich in eine Klinik gebracht. Er hatte ersten Erkenntnissen nach keine sichtbaren Verletzungen erlitten. Außer der geschmolzenen Gefrierschrankschublade war es zu keinem nennenswerten Schaden gekommen.

Wendlingen: Matratze in Brand geraten
Zu einem Matratzenbrand mussten am Montagnachmittag die Rettungskräfte in die Wendlinger Schwenkgasse ausrücken. Ersten Ermittlungen nach hatte eine Seniorin kurz nach 17.30 Uhr ein heißes Bügeleisen auf die Matratze ihres Bettes gelegt. Diese fing daraufhin zu schmoren an, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung führte und die Rauchmelder auslöste. Nachbarn kamen im Anschluss der älteren Frau zu Hilfe und warfen die glimmende Matratze aus dem Fenster. Die sofort verständigte Feuerwehr löschte diese im Anschluss und lüftete die Räumlichkeiten. Die Brandverursacherin und drei weitere Personen mussten mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht werden. Die Bewohner des Zwölf-Parteien-Hauses konnten im Anschluss in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Schaden an dem Bett wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit den Abteilungen Wendlingen und Köngen mit 34 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst rückte mit zehn Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen aus.

Plochingen: Unfall auf L1201
Sachschaden in Höhe von etwa 95.000 Euro ist bei einem Verkehrsunfall am Montagvormittag auf der L1201 entstanden. Eine 73-Jährige befuhr gegen 11.10 Uhr mit einem Audi Q5 die Landesstraße von der Deponie herkommend in Richtung Stumpenhof. Im Bereich eines Parkplatzes setzte sie zum Überholen eines vorausfahrenden Lasters samt Anhänger an, dessen 57 Jahre alter Fahrer den verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge bereits stark abgebremst und den Blinker seines Gespanns nach links gesetzt hatte, um auf den Parkplatz aufzufahren. Infolge der anschließenden Kollision drehte sich der Audi und schleuderte in den Grünstreifen. Nach derzeitigem Kenntnisstand blieben beide Beteiligte unverletzt. Die 73-Jährige wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Auch die Feuerwehr war aufgrund auslaugender Betriebsmittel mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt. Diese musste bis zum Abschluss der Reinigungsabreiten bis etwa 13.20 Uhr voll gesperrt werden.

Filderstadt-Sielmingen: Mutmaßliche Rauschgiftdealer in Haft
Wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen zwei 35 und 37 Jahre alte Männer. Beide Beschuldigte sind polizeibekannt und befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Im Verlauf kriminalpolizeilicher Ermittlungen ergab sich zunächst der Verdacht, dass der 37-Jährige aus seiner Wohnung heraus einen schwunghaften Handel mit Heroin betreiben soll. Im Laufe dieser Ermittlungen stießen die Fahnder zudem auf den 35-Jährigen, dem zur Last gelegt wird, den Älteren mit den Betäubungsmitteln beliefert zu haben. Nachdem von der Staatsanwaltschaft Stuttgart richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Männer und ein Haftbefehl gegen 37-Jährigen erwirkt werden konnten, durchsuchten die Ermittler am vergangenen Donnerstag, 15.05.2025, die Wohnungen der Männer. Dabei fanden und beschlagnahmten die Kriminalbeamten bei dem Jüngeren knapp elf Gramm Heroin, das er mitgeführt hatte. Beide wurden vorläufig festgenommen.
Die beschuldigten afghanischen Staatsangehörigen wurden noch am Donnerstagmittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Diese erließ den von der Staatsanwaltschaft nun auch gegen den 35-Jährigen beantragten Haftbefehl und setzte beide Haftbefehle in Vollzug. Die Beschuldigten wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Ostfildern: Qualmendes Fahrzeug
Ein rauchender Smart hat am Sonntagmittag in der Kronenstraße die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen. Offenbar hatte gegen 13 Uhr die Bremse am hinteren rechten Reifen des Pkw während der Fahrt zu qualmen begonnen und Feuer gefangen. Der Smart wurde daraufhin in der Kronenstraße abgestellt. Die Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften anrückte, löschte den betroffenen Bereich. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte ein technischer Defekt zur Rauchentwicklung und zum Ausbruch des Feuers geführt haben.

Plochingen: Bei Sturz verletzt
Ein Radfahrer ist am Samstagabend bei einem Sturz verletzt worden. Der 63-Jährige befuhr kurz nach 19 Uhr den Radstreifen der Esslinger Straße in Richtung Reichenbach und verlor beim Überqueren des Bordsteins offenbar die Kontrolle über das Fahrrad. Anschließend kam er alleinbeteiligt zu Fall. Aufgrund seiner beim Sturz erlittenen Verletzungen wurde der Mann vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Nürtingen: Brand einer Gartenhütte
Zum Brand einer Gartenhütte im Bereich des Oberensinger Teichweges sind die Einsatzkräfte am Sonntagabend ausgerückt. Gegen 22.20 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, nachdem es auf dem umzäunten Gartengrundstück aus noch ungeklärter Ursache zum Brand gekommen war. Die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 45 Feuerwehrleuten im Einsatz war, konnte den Brand zwar löschen, nicht mehr zu verhindern war aber, das die Gartenhütte und ein Anbau vollständig zerstört wurden. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden auch eine Regentonne und weitere Plastikgegenstände beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 8.000 Euro belaufen. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Kirchheim/Teck: Auseinandersetzung mit Messer – Tatverdächtiger in Haft
Nach einer Auseinandersetzung am Samstagmittag (17.05.2025) in der Schlachthausstraße ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen einen 23-Jährigen. Dem Mann wird zur Last gelegt, einen Bekannten mit einem Messer angegriffen zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es gegen 12.20 Uhr zwischen dem 23-Jährigen und einem 28 Jahre alten Bekannten auf offener Straße zunächst zu einem Streitgespräch. Nachdem sich der 23-Jährige für einige Minuten entfernt hatte, soll er den 28-Jährigen unvermittelt mit einem Messer angegriffen und damit verletzt haben. Als ein Zeuge verbal eingriff und ankündigte, die Polizei zu verständigen, ließ der 23-Jährige das Messer fallen und flüchtete. Der Tatverdächtige konnte im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kirchheim noch in der Nähe angetroffen und widerstandslos vorläufig festgenommen werden. Das mutmaßlich verwendete Messer wurde beschlagnahmt. Der schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzte 28-Jährige wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Festgenommene am Sonntag (18.05.2025) der Haftrichterin beim Amtsgericht Nürtingen vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der beschuldigte syrische Staatsangehörige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zum Motiv der Tat, das nach derzeitigem Kenntnisstand in vorangegangenen privaten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Männern zu suchen sein dürfte, dauern an.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 21

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Herrenberg: Verkehrsunfall mit einem schwer- und leichtverletzten Pkw-Lenker
Am Freitagmittag kam es gegen 14:15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der 46-jährige Fahrer eines Opel Corsa schwer sowie der 81-jähriger Lenker eines Mercedes leicht verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich, als der Opelfahrer von der Kreisstraße 1036 aus Richtung des Industriegebietes Gültstein kommend nach links in die Kreisstraße 1037 nach Tailfingen abbiegen wollte. Hierbei übersah er den aus Richtung Horber Straße entgegenkommenden Mercedes und kollidierte im Einmündungsbereich frontal mit dem Fahrzeug des 81-Jährigen. Durch die Kollision drehte sich der Opel einmal und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Die Fahrer beider Fahrzeuge wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 18.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge sowie die Reinigung der Fahrbahn musste die Kreisstraße 1036 für ca. drei Stunden voll gesperrt werden. Neben insgesamt 5 Streifen der Polizei waren starke Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Straßenmeisterei an der Unfallstelle eingesetzt.

Böblingen: Motorradfahrer entzieht sich der Kontrolle – Zeugen gesucht
In der Nacht auf Samstag fiel einer Streife des Polizeireviers Böblingen gegen 00:30 Uhr ein Motorradfahrer auf, der die Otto-Lilienthal-Straße im Industriegebiet Hulb befuhr und hierbei seine Maschine der Marke Kawasaki unter Anderem laut aufheulen lies. Nachdem der bislang unbekannte Fahrer erkannte, dass er durch die Streife einer Kontrolle unterzogen werden sollte, beschleunigte er sein Motorrad stark und fuhr über die Heinkelstraße in die Calwer Straße in Richtung Dagersheim ein. Dort erhöhte er die Geschwindigkeit auf geschätzt 200 km/h, um vor der Polizeistreife zu flüchten. Diese konnte während der Nachfahrt noch beobachten, wie der Fahrer des Motorrades über die Schickardstraße zurück ins Industriegebiet Hulb und von dort weiter nach rechts in die Herrenberger Straße flüchtete. Auf Höhe der Autobahn-Anschlussstelle Ehningen gelangte das Motorrad dann außer Sicht. Der mutmaßlich männliche Fahrer hatte eine schlanke Statur und trug einen mattschwarzen Helm, einen hellen Oversize-Kapuzenpullover, eine schwarze Hose und weiße Schuhe. Zeugen, die Angaben zum Fahrer und zum Sachverhalt machen können werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter 07031/13-2500 oder per E-Mail unter [email protected] zu melden.

Waldenbuch: Unfallflucht in der Stuttgarter Straße
Mutmaßlich beim Rangieren beschädigte ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer am Donnerstag (22.05.2025) zwischen 14:45 Uhr und 18:45 Uhr einen in einer Parklücke in der Stuttgarter Straße in Waldenbuch geparkten VW. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 7.500 Euro zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Renningen: 47-jähriger Tatverdächtiger verletzt 38-Jährigen schwer – Polizei ermittelt
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen 47-jährigen Tatverdächtigen. Der Mann soll am Donnerstagnachmittag (22.05.2025) mit einem 38 Jahre alten Mann in einer S-Bahn, die aus Richtung Stuttgart in Richtung Böblingen unterwegs war, aus noch unbekannter Ursache in Streit geraten sein. Die ersten polizeilichen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass beide gegen 15.00 Uhr am Bahnhof in Renningen ausstiegen und es zu Handgreiflichkeiten kam. Hierbei soll der 47-Jährige den 38 Jahre alten Mann mit einem Messer schwer verletzt haben. Vom Bahnhof in Renningen aus alarmierte ein Zeuge die Polizei. Die Einsatzkräfte konnten den 47 Jahre alten, ebenfalls verletzten Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 38-Jährige wurde von Rettungskräften zunächst vor Ort versorgt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] bei der Polizei zu melden.

Böblingen: Unbekannte versuchen Senior auszurauben – Zeugen gesucht
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen vier noch unbekannte Täter, die am Mittwoch (21.05.2025) am Rande des Flugfeldes in Böblingen versuchten einen 72-Jährigen auszurauben.
Der Senior spazierte gegen 13.30 Uhr einen parallel zur Liesel-Bach-Straße verlaufenden Fußweg entlang, als ihn vier junge Männer ansprachen. Die Täter forderten ihn zur Herausgabe von Bargeld auf. Als der Geschädigte entgegnete, kein Bargeld dabei zu haben, sprühte ihm einer der Männer mutmaßlich Pefferspray ins Gesicht. Während der 72-Jährige versuchte, die Angreifer mit seinem Gehstock auf Abstand zu halten, trat ihn einer der Täter in den Rücken. Anschließend flüchteten alle vier zu Fuß. Eine noch unbekannte Frau kam dem leicht verletzten Geschädigten zur Hilfe. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen erbrachten keinen Erfolg.
Zwei der vier Täter wurden als etwa 160 cm groß, ca. 18 Jahre alt und schlank beschrieben. Alle vier hatten schwarze Haare. Der Täter, der den Geschädigten zur Herausgabe von Bargeld aufforderte, soll mit einer schwarzen Jacke sowie einer blauen Jeanshose bekleidet gewesen sein.
Für Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, stehen bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die Tel. 0800 1100225 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung. Insbesondere die noch unbekannte Ersthelferin wird gebeten, sich zu melden.

Leonberg: Zeugen zu verbotenem Kraftfahrzeugrennen gesucht
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeireviers Leonberg führten am Sonntagvormittag (18.05.2025) Geschwindigkeitskontrollen mit einem Lasermessgerät auf der Kreisstraße 1008 (K 1008) bei Leonberg durch. In diesem Bereich gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h. Gegen 11:15 Uhr fuhren von Warmbronn kommend zwei Motorräder mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu. Aus einer Kurve heraus beschleunigten die beiden Fahrer stark und überholten einen unbeteiligten Pkw. Beide Motorräder fuhren dann nebeneinander mit gleicher Geschwindigkeit und beschleunigten weiter. Eines der Zweiräder konnte mit einer Geschwindigkeit von weit im dreistelligen Bereich gemessen werden. Die beiden sollten anschließend unweit der Vergärungsanlage angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Auch hier fuhren die beiden eine so hohe Geschwindigkeit, dass der anhaltende Beamte zur Seite springen musste, um eine Kollision mit den Zweirädern zu verhindern. Beide Motorräder flüchteten anschließend über die Landesstraße 1188 (L 1188) in Richtung Glemseck. Bei einem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um ein weißes Motorrad mit Böblinger Zulassung (BB-) gehandelt haben. Der Fahrer wurde als schlank, etwa 20 bis 30 Jahre alt und bekleidet mit einer schwarzen Motorradkombi mit weißen Farbakzenten an der Seite beschrieben. Der andere Unbekannte war mit einem orangenen Motorrad, ebenfalls mit Böblinger Zulassung (BB-) unterwegs. Bei dem zweiten Fahrer soll es sich ebenfalls um einen schlanken 20 bis 30 Jahre alten Mann gehandelt haben. Er soll eine schwarze Kombi und einen schwarzen Helm getragen haben. Zeugen und auch mögliche Geschädigte, die von der riskanten Fahrweise gefährdet wurden und die sachdienliche Angaben zu den Motorrädern und der weiteren Fahrtstrecke machen können werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen. Insbesondere wird gebeten, dass sich der unbeteiligte Pkw-Lenker, der auf der Kreisstraße 1008 überholt wurde, meldet.

Sindelfingen: Vor Polizei geflüchtet und Unfall verursacht – Zeugenaufruf
Wie bereits am Sonntag (18.05.2025) berichtet, sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg Zeugen eines Vorfalls, der sich am Samstag (17.05.2025) gegen 16.40 Uhr in Sindelfingen ereignete.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Peugeot mit Berliner Zulassung (B-) bereits in der Burghaldenstraße im Bereich eines Parkplatzes aufgefallen war. Dort soll die 32-jährige Fahrerin den Pkw ebenfalls stark beschleunigt und wieder abgebremst haben. Zudem soll sie zwei junge Frauen im Alter zwischen 16 und 20 Jahre angesprochen haben.
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, insbesondere diese beiden jungen Frauen, werden gebeten, sich unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.


HB Ludwigsburg und HSG Blomberg-Lippe im Finale um die Deutsche Meisterschaft

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HB Ludwigsburg und die HSG Blomberg-Lippe haben sich in den Halbfinalserien der Play-Offs in der Handball-Bundesliga Frauen durchgesetzt und kämpfen nun im Play-Off-Finale um die Deutsche Meisterschaft. Eurosport überträgt das zweite Duell am kommenden Samstag im Free-TV.

Dortmund.| Die Finalpaarung in den Play-Offs der Handball Bundesliga Frauen steht fest – nach den Halbfinalserien stehen sich der Hauptrundensieger HB Ludwigsburg und die HSG Blomberg-Lippe gegenüber und kämpfen wie schon im Finale des DHB-Pokals um einen Titel – dieses Mal um die Deutsche Meisterschaft.

Vor heimischem Publikum konnte Ludwigsburg mit einem 34:28-Erfolg über den Thüringer HC den Finaleinzug im dritten Spiel der Halbfinalserie feiern. „Wir haben eine super Unterstützung und spielen hier einfach unsere Stiefel runter. Ich bin sehr froh, auch ein bisschen erleichtert, dass wir das jetzt souverän geschafft haben.“ so Viola Leuchter nach dem Spiel. Für Ludwigsburg besteht nun die Chance, zum ersten Mal seit dem Umzug in die Barockstadt und zum vierten Mal in der Serie den Meistertitel zu erringen.

„Wir sind einfach überglücklich, wir haben gekämpft bis zum Umfallen – dass wir so nochmal wiederkommen und so zusammenhalten, das ist einfach richtig schön gerade.“, freute sich Nieke Kühne über den Finaleinzug der HSG Blomberg-Lippe. Bereits am gestrigen Samstag konnte sich die HSG im dritten Spiel gegen Borussia Dortmund durchsetzen und damit einen 0:1-Serienrückstand drehen. Unabhängig vom Ausgang der Finalserie steht bereits jetzt fest, dass die HSG ihre bisher beste Abschlussplatzierung in der Bundesliga (4. in den Saisons 2009/10 und 2023/24) übertreffen wird.

Bereits am kommenden Mittwoch, 21. Mai, kommt es in der MHPArena zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Ludwigsburg und Blomberg. Anwurf der Party ist um 19 Uhr.

Das zweite Duell wird am Samstag, 24. Mai, um 19 Uhr in der Sporthalle an der Ulmenallee ausgetragen. Eurosport zeigt diese Party live im Free-TV bei Eurosport 1.

Sollte ein drittes Spiel notwendig werden, um die Entscheidung über die Deutsche Meisterschaft zu treffen, wird dies am Mittwoch, 28. Mai, um 19 Uhr in der MHPArena angeworfen.

Borussia Dortmund und der Thüringer HC machen in einer einzigen Partie den dritten Platz unter sich aus. Das Spiel um Platz 3 findet in Dortmund statt, der genaue Termin wird zeitnah festgelegt.

In der Finalserie gilt weiterhin das Prinzip „Best-of-3“ – wer zuerst zwei Spiele gewinnt, krönt sich zum Deutschen Meister.

Alle Spiele werden nach den internationalen Handballregeln gespielt. Bei Gleichstand nach 60 Minuten wird eine Verlängerung von 2 x 5 Minuten gespielt. Sollte danach weiterhin keine Entscheidung gefallen sein, wird eine zweite Verlängerung von 2 x 5 Minuten angehängt. Bei weiterem Gleichstand geht die Party ins Siebenmeterwerfen.

Die Finalserie im Überblick:

Finale: HB Ludwigsburg vs. HSG Blomberg-Lippe
Spiel 1: Mittwoch, 21. Mai, 19 Uhr (MHPArena, Ludwigsburg)
Spiel 2: Samstag, 24. Mai, 19 Uhr (Sporthalle an der Ulmenallee, Blomberg)
Spiel 3*: Mittwoch, 28. Mai, 19 Uhr (MHPArena, Ludwigsburg) *Falls notwendig


Bilanz zum achten Fahndungs- und Sicherheitstag: 11.000 Personen kontrolliert

Am 13. Mai 2025 fand der achte länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheitstag zur Bekämpfung der Straftaten im öffentlichen Raum statt. Die beteiligten Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ziehen eine positive

„Mit der Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum stärken wir die Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Einen besonderen Schwerpunkt haben wir in diesem Jahr bei den Kontrollen auf Messer gesetzt. Das ist wichtig, denn Messerangriffe können das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig beschädigen. Jedes sichergestellte Messer und jede sichergestellte Waffe ist ein Sicherheitsgewinn. Die Menschen in Baden-Württemberg sollen sicher sein und sich auch sicher fühlen – auch auf den öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen, in Parks und Grünanlagen. Mein Dank gilt den eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie allen beteiligten Kräften für die geleistete Arbeit“, bilanziert der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Zeitgleich mit den Polizeien aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland fanden gestern in Baden-Württemberg zahlreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen statt. Allein in Baden-Württemberg kontrollierte die Polizei, unterstützt von Einsatzkräften der Bundespolizei, des Zolls, der Städte- und Gemeindeverwaltungen, der Steuerfahndung sowie der Justiz und der Ausländerbehörden 11.013 Personen, 5.026 Fahrzeuge sowie mehr als 10.401 Dokumente. 2.246 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten stellten die eingesetzten Beamten fest. 26 Personen wurden vorläufig festgenommen und insgesamt 37 Haftbefehle vollstreckt.

Bei den Einsatzmaßnahmen wurden landesweit 30 gefährliche Gegenstände und Waffen – darunter 16 Messer – in Verwahrung genommen. Darüber hinaus wurden diverse Drogen, u.a. mehr als ein Kilogramm Cannabis, kleinere Mengen Kokain und Amphetamin sichergestellt.


Mit dem roten Doppeldeckerbus auf IBA’27- Rundfahrt

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Citytour in die Zukunft

Stuttgart.| Der auffällige rote Bus der Stuttgarter Citytour fuhr gestern eine ungewöhnliche Route: Eine Rundfahrt entlang mehrerer IBA’27-Projekte in Stuttgart. Am gestrigen Donnerstag, 15. Mai, waren rund 60 Gäste quer durch die Stadt zu den Schauplätzen des zweiten Festivals der Internationalen Bauausstellung StadtRegion Stuttgart (IBA’27) unterwegs.

Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold, IBA’27-Intendant Andreas Hofer sowie Dr. Gabriele König, Geschäftsführerin der IBA’27 GmbH, begleiteten die Fahrt persönlich und gaben vor Ort spannende Einblicke in zentrale IBA-Projekte.

Eingeladen hatte die Stadt Stuttgart, die Tour war Teil des IBA’27-Festivals #2, das in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen, Führungen und Diskussionsformaten in die Öffentlichkeit geht.

Stilecht und auffällig startete die Tour mit dem knallroten Doppeldeckerbus – diesmal jedoch auf Sondermission: Statt durch die touristischen Klassiker führte die eigens onzipierte Route durch zukünftige Schlüsselpunkte der städtischen Transformation.

Gestartet wurde am Weissenhof, dem historischen Ursprungsort der Internationalen Bauausstellung und zugleich ideeller Ankerpunkt der IBA’27. Von hier aus führte die Fahrt zu einem vielfältigen Querschnitt aktueller IBA’27-Projekte: zur Brenzkirche, über das Klett-Areal im Westen, weiter zum Wohnungsneubau in der Weimarstraße, bis zu den genossenschaftlich orientierten Quartieren am Rotweg und an der Böckinger Straße in Zuffenhausen. Bei diesen beiden Projekten entstehen in direkter Nachbarschaft rund 600 Wohnungen.

Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Ausstellung im Mies-van-der-Rohe-Haus am Weissenhof. Hier informierten sich die Gäste über das geplante Weissenhof.Forum, das künftig für Besucherinnen und Besucher den zentralen Ausgangspunkt der Weissenhofsiedlung bilden soll.

Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold sagte: „Sowohl beim neuen Besucherzentrum Weissenhof.Forum als auch bei den Wohnprojekten am Rotweg und an der Böckinger Straße sehen wir bereits schweres Gerät auf den Baustellen.

Die IBA’27 wird nun konkret und wir freuen uns, dass wir im Ausstellungsjahr nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch qualitative Architektur und neuartige Bauweisen präsentieren können. Stuttgart ist und bleibt Architekturstadt.“

IBA’27-Intendant Andreas Hofer ergänzte: „Das IBA’27-Festival 2025 ist ein wichtiger Schritt ins Ausstellungsjahr 2027. Die Bustour bot einen Vorgeschmack auf Touren zu Projekten in der ganzen Region – vom Stuttgarter Westen bis nach Rot wurde die Vielfalt der Stadt und der IBA’27-Projekte erfahrbar. Sie ist nicht nur ein informativer Blick hinter die Kulissen der laufenden Stadtentwicklung, sondern auch ein Zeichen dafür, wie sehr die IBA’27 in Stuttgart Fahrt aufgenommen hat.“

Wie wollen wir in Zukunft wohnen, arbeiten und leben? Welche Maßnahmen sind nötig, um Stadt und Region nachhaltiger, sozialer und lebenswerter zu gestalten? Die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart – kurz IBA’27 – sucht nach Antworten auf diese Fragen. Vom 9. bis 24. Mai 2025 lädt das zweite IBA’27-Festival dazu ein, die Projekte zu entdecken.

Programm und weitere Informationen

Das komplette Festivalprogramm gibt es unter iba27.de/festival


Bietigheims wahrt im Lokalderby seine Chancen

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von Bernhard Gaus

Die SG BBM Bietigheim gewinnt das württembergische Derby in der Handball-Bundesliga gegen FRISCH AUF! Göppingen am Freitag hauchdünn mit 31:30 Toren. Ein Muss-Sieg, durch den erst zweiten Heimerfolg in der Saison bleiben die Chancen des Aufsteigers auf den Klassenerhalt auch an diesem 29. Spieltag intakt. Am Doppelspieltag bietet sich der SG BBM jetzt am Montag (19 Uhr) beim TBV Lemgo-Lippe die nächste Chance auf Punkte.

Nach dem Schlusspfiff reißt Iker Romero beide Arme in Richtung Tribüne in die Höhe, während seine Spieler den befreienden Sieg im Jubelkreis feiern. Das „Vamos“ des spanischen Coaches der SG BBM ist von seinen Lippen abzulesen. Zu hören ist es indes nicht, es geht im tosenden Applaus der Heimfans unter den 3056 in der EgeTrans Arena völlig unter. Der ausgelassene Jubel zeigt: es war ein alternativloser Sieg, den Bietigheim da gegen den Dreizehnten der Bundesliga erkämpft hatte. Durch den zweiten Sieg im Jahr 2025 überhaupt schließt die SG BBM zum HC Erlangen auf und hält im knackigen Restprogramm der Handball-Bundesliga wieder alle Karten in den eigenen Händen. „Wie im Leben auch ist es doch enorm wichtig, die Dinge selbst in der Hand zu haben“, freut sich Iker Romero.

Und auch wenn seine Jungs den Sieg in den letzten Sekunden in Ballbesitz über die Zeit retten: der Erfolg im Derby war hochverdient und wacker erkämpft. Zu keiner Zeit im Spiel lagen die Gäste in Führung, Bietigheim setzte den wiederholten Ausgleichstoren von FRISCH AUF! immer wieder postwendend eigene Torerfolge entgegen. Die Mannschaft von Ben Matschke benötigt einige Minuten, um ins Spiel zu finden.

Dann aber egalisiert Göppingen die 6:3-Führung der SG BBM. Bietigheim bleibt in diesem Druck-Spiel immer mutig, verfällt mit dem richtigen Tempo im Spiel nicht in technische Fehler und Ballverluste und kann eine 18:14-Führung mit in die Pause nehmen. Durchsetzungsstark macht Juan de la Peña vier Tore im ersten Abschnitt genauso wie Jonathan Fischer, der immer wieder Freiräume am Kreis findet.

Der 27-Jährige sollte auch im zweiten Abschnitt bei einer Trefferquote von über 80 Prozent bleiben und am Ende mit zehn Toren herausragen. Doch zunächst ist Göppingen am Zug. Der Wechsel im Tor auf Tibor Ivanisevic macht sich bezahlt. Der Serbe hält zu Beginn des zweiten Abschnitts alles und Göppingens Bester, Josip Sarac, trifft. Bis dahin hatte SG BBM-Keeper Daniel Rebmann die Nase in der Torhüterstatistik vorn. Während Bietigheim noch den Faden aus der ersten Hälfte sucht, ist der Halbzeitvorsprung beim 20:20 auch schon weg.

Die Spieler um Kapitän Paco Barthe jedoch bleiben in ihren Offensivaktionen mutig und liefern auf Göppinger Ausgleichstreffer immer wieder eine Antwort. Pech hat Göppingen, dass Josip Sarac in den letzten Minuten angeschlagen raus muss. Doch auch Moritz Strosack kann bei der SG BBM nicht zu Ende spielen.

So geht es mit einem 27:27 in die Crunchtime der letzten fünf Minuten. Zunächst ist es Tom Wolf, der Bietigheim zweimal mit zwei Toren in Führung wirft. Dann markiert Jonathan Fischer in der Schlussminute seinen zehnten Treffer zum 31:29. Oskar Sunnefeldt antwortet prompt zum 31:30. Doch ein Zitterhändchen zeigen die Bietigheimer Handballer in den letzten Sekunden nicht mehr, können Ball und Sieg in den eigenen Reihen halten.

Der zuletzt angeschlagene Julius Kühn übrigens und Youngster Alen Hadzimuhamedovic waren – obwohl im Kader – am Freitag gegen FRISCH AUF! keine Alternative. Das kann sich schon am Montag ändern, wenn Bietigheim beim heimstarken Tabellensiebten TBV Lemgo seine nächste Chance auf Punkte für den Klassenerhalt sucht.

SG BBM Bietigheim: Genz, Rebmann; Vlahovic, Kühn, Hadzimuhamedovic, Wolf (6/3), de la Peña (4), Nicolaus (1), Wiederstein, Pérez Arce, Barthe, Strosack (3), Pfeifer, Fischer (10), Hermann (3), Hejny (4).

FRISCH AUF! Göppingen: Ivanisevic, Ravensbergen; Neudeck, ten Velde, Klöve, Flodman (2), Sarac (7), Brodbeck, Persson (2), Schiller (7/3), Jurmala (1), Sunnefeldt (2), Lastro, Gislason (2), Newel (5), Schmidt (2).

Zeitstrafen: Wiederstein (4.), Nicolaus (25.), Barthe (41.), Vlahovic (44.,48.) – Persson (46.), Gislason (55.).
Siebenmeter: 3/4 – 3/3
Spielverlauf: 5:2 (8.), 7:8 (16.), 11:9 (21.), 14:11 (25.), 16:13 (28.), 18:14 (30.), 19:18 (36.), 21:21 (41.), 24:21 (47.), 27:27 (54.), 30:28 (58.), 31:30 (60.)
Schiedsrichter: Fabian Baumgart / Philipp Dinges (Elitekader des DHB)
Zuschauer: 3056 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


Dürr-Hauptversammlung beschließt konstante Dividende

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Gerhard Federer erneut Aufsichtsratsvorsitzender

Bietigheim-Bissingen, 16. Mai 2025.| Die Dürr AG schüttet eine Dividende von 0,70 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2024 aus. Dies haben die Aktionärinnen und Aktionäre auf der heutigen Hauptversammlung auf Vorschlag des Unternehmens beschlossen. Die Dividende bleibt damit gegenüber dem Vorjahr konstant. Im Rahmen der turnusgemäßen Neuwahlen der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat wurden alle sechs bisherigen Mitglieder von den Aktionären in ihren Ämtern bestätigt. In der konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung wählte der Aufsichtsrat Gerhard Federer erneut zu seinem Vorsitzenden.

Die Dividende von 0,70 € je Aktie bleibt gegenüber dem Vorjahr konstant. Ausschlaggebend dafür ist der hohe Free Cashflow von 156,9 Mio. € im Geschäftsjahr 2024, der ausreichend Spielraum für eine gleichbleibende Ausschüttung bietet. Die Ausschüttungssumme beläuft sich unverändert auf 48,4 Mio. € und entspricht 47,4 % am Ergebnis nach Steuern (2023: 44,0 %). Die Ausschüttungsquote liegt damit über der Bandbreite von 30 bis 40 % des Nachsteuerergebnisses, die die Dividendenpolitik des Unternehmens grundsätzlich vorsieht.

„Damit bleiben wir dem Grundsatz treu, unsere Aktionäre angemessen am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen“, sagte Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG. Zudem dankte er allen Mitarbeitenden weltweit und hob das hohe Engagement der gesamten Belegschaft in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten hervor.

In seiner Rede vor rund 400 Anteilseignern blickte Konzernchef Weyrauch zunächst auf das vergangene Geschäftsjahr zurück und stellte anschließend auf das neue strategische Leitmotiv des Unternehmens ab: „Unser Ziel ist ein schlanker Konzern unter dem Motto ‚Sustainable Automation‘. In unseren Märkten, aber auch bei Investoren wollen wir als erste Adresse für hochautomatisierte und nachhaltige Produktionsprozesse gelten. Damit adressieren wir zwei der wichtigsten Trends bei unseren Kunden: nämlich einerseits die Transformation zu einer energieeffizienten und weitgehend dekarbonisierten Fertigung und andererseits die optimale Automatisierung, um Spitzenqualität in Großserie und unabhängig von Arbeitskräftemangel und Standort herzustellen.“

Neuwahlen im Aufsichtsrat – Gerhard Federer zum Vorsitzenden bestellt

Bei einer Präsenz von 76 % des Grundkapitals entlastete die Hauptversammlung den Vorstand mit 99 % und den Aufsichtsrat mit 93 % der Stimmen. Bei den turnusgemäßen Wahlen der Aufsichtsratsmitglieder auf der Anteilseignerseite wurden alle bisherigen Mitglieder – Dr. Rolf Breidenbach, Prof. Dr. Dr. Alexandra Dürr, Gerhard Federer, Dr. Markus Kerber, Dr. Anja Schuler und Arnd Zinnhardt – für eine Dauer von vier Jahren in ihren Ämtern bestätigt. Alle weiteren Beschlussvorschläge der Tagesordnung wurden ebenfalls mit großer Mehrheit genehmigt.

In der konstituierenden Sitzung nach der Hauptversammlung wählte der Aufsichtsrat Gerhard Federer erneut zu seinem Vorsitzenden. Der studierte Wirtschaftsingenieur gehört seit 2016 dem Aufsichtsrat der Dürr AG an, 2020 wurde er erstmals zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.


Heimische Wespen und Hornissen sind Helfer in der Natur

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Fragen und Antworten zum guten Umgang mit den Insekten

Stuttgart.| Sie sind meist gelb-schwarz gering, haben einen Gifttachel und lösen bei vielen Menschen Ängste aus. Dabei gilt: Wer ruhig und gelassen im Umgang mit Wespen und Hornissen bleibt, braucht nichts zu befürchten. Aktuell sind die Jungköniginnen unterwegs, um Futter und einen Platz zum Nestbau zu suchen. Es macht daher Sinn, ein Auge auf kritische Orte zu haben, wo sich die Tiere auf keinen Fall ansiedeln sollten – und den Zugang zu verschließen. Und sie anders zulassen. Weil die Tiere aus der Familie der Faltenwespen – sie falten ihre Flügel im Sitzen der Länge nach zusammen – andere Insekten jagen und verspeisen oder als Futter für ihren Nachwuchs ins Nest tragen. So sorgen Sie für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur.

Sind Hornissenstiche gefährlicher als andere?

Hornissen sind sehr friedlich und ihr Stich ist nicht schlimmer als der von Wespen und Bienen. Ausnahmen gelten für Menschen mit Allergien. Die imposanten Insekten stechen nur, wenn sie massiv gestört oder verfolgt werden. Die europäische Hornisse ist stark geschützt und sollte nicht mit der eingeschleppten asiatischen Hornisse verwechselt werden, die Honigbienen nachstellt. Unterscheiden lassen sich beide Arten optisch: „Schauen Sie die Hornissen auf die Füße. Sind sie dunkel, ist es die heimische Art, sind sie gelb, ist es die asiatische“, erklärt NABU-Artenschutzreferent Martin Klatt. Wer eine heimische Hornisse entdeckt, sollte sich freuen und das Tier in Ruhe beobachten. „ Vespa crabro hält als Jägerin auch Insekten, wie andere Wespen, im Schach, die uns Menschen mitunter Problemen bereiten“, so Klatt.

Wo bauen Wespen und Hornissen ihre Nester?

Jede Wespenart hat ihre Eigenheiten. Die Feldwespe baut ihre kleinen, papierartigen Nester draußen, an warmen, geschützten Stellen. Die Tiere sind sehr friedliebend und lassen sich daher gut beobachten. Die Deutsche Wespe nutzt geschützte, warme und dunkle Standorte, meist unterirdisch im Erdboden, aber auch in Hohlräumen von Gebäuden, beliebt sind Dachböden, Rollladenkästen oder Schuppen. Im Laufe des Jahres wächst das Nest auf bis zu 50 Zentimeter im Durchmesser. Ähnliche Plätze nutzen die Gemeine Wespe, deren Nester noch etwas größer werden können und erst im späten Herbst oder Winter unbewohnt sind. Die Sekundär-, auch Zweitnester der Asiatischen Hornisse werden rund 75 mal 70 Zentimeter groß und hängen oft in Baumkronen in über zehn Metern Höhe. Ihre heimischen und stark geschützten Verwandten, die Europäische Hornisse, nutzen dagegen wettergeschützte Hohlräume wie Baumhöhlen, Nistkästen, Dachböden oder Rollladenkästen.

Alle Wespen – mit Ausnahme der Asiatischen Hornissen – und ihre Nester sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Die Wespenvölker sterben im Herbst, ein unbewohntes Nest an unpassendem Ort kann dann entfernt werden. So lange sollte man sie möglichst ruhig und etwas Abstand zu den Nestern halten.

Warum stören manche Wespe am Esstisch?

Wespen sind spannend, vielfältig und nützlich – aber Kuchen, Grillfleisch und -wurst wollen die wenigsten Menschen mit ihnen teilen. Von den 700 Wespenarten im deutschsprachigen Raum interessieren sich nur zwei für unsere Speisen und Getränke: die Deutsche und die Gemeine Wespe. Sie ernähren sich neben Nektar, Pollen und Pflanzensäften von proteinreicher Kost. Dazu jagen sie Fliegen, Blattläuse und andere Insekten sowie deren Larven und helfen so Gärtnerinnen und Gärtnern. Die tierische Kost ist Nahrung für ihre Brut. Doch einem Stückchen Fleisch oder Wurst können sie selten widerstehen. „Geben sie den Tieren Anlass wenig zur Landung am Tisch, setzen sie Grenzen und schieben sie die Tiere vorsichtig weg. Süße Getränke sowie Speisen, Fleisch und Wurst abdecken und vor jedem Schluck und Biss prüfen, dass kein Wespe am Essen oder im Getränk ist“, rät Klatt. Wer allzu dreist stört, wird mit Wasser aus Sprühfläschchen verteilt, auch eine Ablenkungsfütterung kann helfen.

Asiatische Hornisse entdeckt – was tun?

Die Asiatische Hornisse wird als invasive Kunst eingestuft. Sie baut ein Gründungsnest (Primärnest) an Orten ähnlich wie ihre heimischen Verwandten, in Schuppen oder Rollladenkästen, siedelt aber im Hochsommer um und baut ein zweites hohes im Baumwipfel, das sogenannte Sekundärnest. Wer in Baden-Württemberg ein Tier oder Nest entdeckt, kann dies unter [email protected] melden. „Bitte versuchen Sie nicht selbst, Nester zu entfernen, sondern melden Sie diese der Unteren Naturschutzbehörde in ihrem Landratsamt. Die Tiere reagieren auf Störungen sehr aggressiv. Einzelne Asiatische Hornissen, die sich ins Haus verirren, am besten mit einem Glas fangen, einfrieren und nach einem Tag entsorgen“, rät Klatt. In Baden-Württemberg ist die Kunst bisher entlang von Rhein und Neckar weit verbreitet. Seit März 2025 ist die invasive Vespa velutina in Deutschland als etabliert eingestuft, dadurch entfällt die gesetzliche Vorgabe zur Früherkennung und Verhinderung der Ausbreitung.


Ein Platz für Erlebnis und Erholung

Ostfildern.| Die Pläne für den Herzog-Philipp-Platz in der Parksiedlung werden konkreter. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) hat sich in seiner jüngsten Sitzung über den Stand der Dinge informiert.

Der Herzog-Philipp-Platz in der Parksiedlung entspricht sowohl baulich wie auch in seiner Funktionalität kaum mehr den Anforderungen an ein attraktives Stadtteilzentrum. Seit dem Jahr 2023 wird daher über eine zukunftsfähige Neugestaltung nachgedacht. Reinhardt Kampmann, Geschäftsführer der Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern (SEG), stellte jüngst im ATU den aktuellen Stand der Planungen vor.

Wie Kampmann erläuterte, wurden seit dem vergangenen Jahr im Rahmen mehrerer Veranstaltungen und mit einer umfangreichen Bürgerbeteiligung zwei Planungsentwürfe – mit und ohne Autoverkehr und Parkplätzen – für den Platz entwickelt, die bei einer Veranstaltung im vergangenen Februar von Bürgern der Parksiedlung bewertet worden waren. „Der Auftrag lautete, das Beste aus den diversen Bausteinen der zwei Entwürfe herauszufiltern“, sagte Kampmann.

So kristallisierten sich als Stimmungsbild eine Reihe von Vorschlägen heraus, die den bislang relativ wenig nutzbaren Platz zu einem Stadtteilzentrum mit Erlebnis- und Erholungscharakter gleichermaßen umgestalten könnten. Wesentliche Elemente dabei könnten ein Pavillon als zentraler Platztreff, eine Hügellandschaft, Wasserspiele und ein Spielplatz sein, Sportgeräte und ein großes Schachfeld, dazu ein „Aktionspfad“ genannter Weg, der sich durch den Platz schlängelt, kämen nach den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger hinzu. „Das Erstaunliche dabei ist, dass ein autofreier Platz deutlich befürwortet wurde“, sagte Kampmann. Einiges bleibe freilich noch zu klären, etwa was mit dem Gebäude der Mobilen Jugendarbeit geschehen oder wie der vorgeschlagene Pavillon aussehen und genutzt werden soll.

„Die Bürgerschaft ist oft mutiger, als wir denken. Deshalb sollten wir diesen Weg der Beteiligung weitergehen“, kommentierte Oberbürgermeister Christof Bolay. Bis Juli soll nun ein finaler Vorentwurf erstellt werden. Dabei sollen der Kirchvorplatz noch nicht eingebunden und die Erneuerung der Robert-Koch-Straße mit den dortigen Bushaltestellen zurückgestellt werden. Die Einrichtung einer E-Ladestation und Angebote von Car- und Bikesharing sowie eines Lastenfahrrads sollen geprüft werden. Die SEG rechnet mit einem Kostenrahmen von bis zu 2,5 Millionen Euro.


Stuttgart muss eine Milliarde Euro für den Erhalt von über 300 Brücken investieren

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Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart muss im großen Stil in den Erhalt ihrer Brücken investieren, wenn sie die Mobilität von Bevölkerung und Wirtschaft aufrechterhalten will. Die Stadt nimmt sich dieser Aufgabe mit Nachdruck an und will in den kommenden Jahrzehnten rund eine Milliarde Euro für die Erneuerung und Instandhaltung ihrer Brücken aufwenden.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen für den Erhalt unserer Infrastruktur. Brücken, Straßen, Wege, Schulen, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäude brauchen unsere volle Aufmerksamkeit. In einem großen Kraftakt müssen wir gerade auch unsere Brücken auf Vordermann bringen. Viel zu lang haben wir die Sanierung und Erneuerung unserer Infrastruktur vernachlässigt. Wir wollen und wir müssen das jetzt ändern.“

Das Tiefbauamt ist für rund 300 Brückenbauwerke verantwortlich. Mehr als die Hälfte stammt aus den Jahren 1950 bis 1975. OB Nopper weiter: „Die meisten dieser Brücken wurden für eine Lebensdauer von etwa 70 Jahren ausgelegt. Viele haben diese Grenze inzwischen erreicht oder überschritten. Unsere Gesellschaft ist mobiler geworden und die Umweltbedingungen haben sich geändert. Das ist an immer mehr Stellen deutlich spürbar. Der Sanierungs- und Erneuerungsbedarf ist massiv – und mit den bisherigen Mitteln nicht zu bewältigen.“

Das Technische Referat beziffert die erforderlichen Finanzmittel für die Unterhaltung, Instandsetzung und die Erneuerung von Brücken, Tunneln, Unterführungen und Stützbauwerken in den voraussichtlich nächsten drei Jahrzehnten auf eine Milliarde Euro.

Die Brücken und Ingenieurbauwerke, die ihre Lebensdauer erreicht haben und bereits Schäden aufweisen, die eine wirtschaftliche Instandsetzung nicht mehr möglich machen, müssen rechtzeitig erneuert werden.

Dazu zählen:

  • die Löwentorbrücke über das Gleisfeld der DB
  • die Rosensteinbrücke
  • Die Wilhelmsbrücke
  • die Aubrücke über den Neckar
  • die Brücke Talstraße beim Gaskessel über das Gelände der EnBW
  • die Brücke Schwieberdinger Straße über die DB in Zuffenhausen
  • die Gäubahnbrücke Heilbronner Straße über DB beim Eckhartshaldenweg
  • die Brücke Stammheimer Straße über DB in Zuffenhausen
  • der Fußgängersteg über DB bei der Presselstraße
  • der Fußgängersteg über DB (Gäubahn) bei der Rotenwaldstraße
  • der Fußgängersteg über DB (Gäubahn) beim Eckartshaldenweg

Grundlage für die Planungen von Instandsetzungsmaßnahmen und Ersatzneubauten bilden die Ergebnisse der regelmäßigen Bauwerksprüfungen.

Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau betont: „Ein Brückenneubau mitten in der Stadt ist nie einfach – das ist kein freies Baufeld, sondern ein Eingriff ins laufende System. Meist läuft der Verkehr weiter, manchmal brauchen wir sogar Behelfsbrücken. Und bevor wir überhaupt neu bauen können, müssen wir die alte Brücke erst mal zurückbauen. Das macht Planung, Kosten und Zeit schwer kalkulierbar. Wenn alles gut läuft, brauchen wir ohne Behelfsbrücken rund sechs bis acht Jahre für ein solches Projekt.“

Der Leiter des Tiefbauamts, Jürgen Mutz, ergänzt: „Die Kosten für die Brücken setzen sich aus zwei Bereichen zusammen. Zum einen aus Investitionsmittel für den Ersatzneubau maroder Brücken. Zum anderen müssen wir die Brücken auch regelmäßig instandsetzen, damit sie die geplante Lebensdauer erreichen. Allein für diese Aufgabe werden nach ersten Schätzungen für die kommenden 20 Jahre mindestens 15 Millionen Euro jährlich notwendig. Die kontinuierliche Instandsetzung der Bauwerke ist besonders wichtig, um kurzfristige Einschränkungen und Sperrungen zu vermeiden und um eine Trendumkehr des allgemeinen Bauwerkszustands zu bewirken.“

Langfristig soll damit der Anteil der mit „sehr gut“ und „gut“ bewerteten Bauwerke gesteigert werden. Instandsetzungsmaßnahmen sind auch geboten, um ein unangekündigtes Versagen von Bauwerken zu verhindern.

Beispiele für dringende Instandsetzungsmaßnahmen sind:

  • die Hangbrücke an der Neuen Weinsteige
  • die König-Karls-Brücke über den Neckar und das sich auf Seite Bad Cannstatt anschließende Zentralbauwerk mit der Brücke über die Schönestraße
  • der Heslacher Tunnel
  • der Wagenburgtunnel
  • der Tunnel B295 Feuerbach
  • die Brücke Augsburger Platz über die Gnesener Straße
  • die Brücke Inselstraße über den Neckar
  • die Brücke Benzstraße über die Alte Untertürkheimer Straße
  • der Brünner Steg mit Rampenbauwerk
  • die Brücke am Botnanger Sattel
  • die Otto-Hirsch-Brücken
  • die Otto-Konz-Brücken
  • die Schleusenbrücke in Hofen
  • der Mühlsteg in Bad Cannstatt
  • der Voltasteg in Bad Cannstatt
  • der Ferdinand-Leitner-Steg in S-Mitte