Heilbronner Gemeinderat beschließt Nutzung des Stadions durch SGV Freiberg

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Frankenstadion wird für Profi-Fußball-Nutzung ausgebaut

Heilbronn.| Die Stadt Heilbronn wird das Frankenstadion für eine künftige Profi-Fußball-Nutzung ertüchtigen und dem derzeitigen Regionalligisten SGV Freiberg für die Fußball-Saison 2026/27 als Trainings- und Heimspielstätte über einen Mietvertrag zur Verfügung stellen. Das hat der Heilbronner Gemeinderat am 26. März beschlossen.

Hintergrund ist, dass der SGV Freiberg als Tabellenführer und möglicher Aufsteiger in die 3. Liga aufgrund fehlender geeigneter Stadioninfrastruktur in Heilbronn angefragt hat. Stadt und Gemeinderat sehen im Engagement des SGV Freiberg gute Entwicklungschancen für den Heilbronner Fußball. Zugleich erhöhen Spiele im Profifußball mit namhaften Mannschaften die Attraktivität der Sportstadt Heilbronn insgesamt.

Falls der SGV Freiberg nicht aufsteigen sollte, gilt der Mietvertrag auch für die Regionalliga.

Um die Anforderungen der 3. Liga zu erfüllen, müssen einige zentrale Umbaumaßnahmen umgesetzt werden. Die wichtigsten Punkte sind

  • der Bau einer leistungsfähigen Flutlichtanlage,
  • die Anlage einer Rasenheizung und
  • die Erweiterung der Tribünenkapazität von derzeit 1200 auf 2000 Sitzplätze.

Insgesamt hat der Gemeinderat als Kostenrahmen für die Planung und Umbaumaßnahmen eine Summe von 4,3 Millionen Euro bewilligt. Mit dem Projektmanagement wird die Stadtsiedlungs-Tochter WTZ GmbH beauftragt.

Gleichzeitig sieht der Beschluss des Gemeinderates vor, dass der Schul- und Vereinssport im bisherigen Umfang auch künftig im Frankenstadion möglich sein wird. Und: Die Verwaltung stellt dabei sicher, dass für alle bisherigen Nutzer des Frankenstadions auch künftig adäquate Lösungen für den Trainings- und Spielbetrieb gewährleistet sind.

Die Leichtathletikanlage im Frankenstadion wird der Leichtathletikabteilung der TSG Heilbronn weiterhin zur Verfügung stehen. Hierfür ist die Sanierung der Laufbahn vorgesehen, die spätestens bis zum Jahr 2027 umgesetzt werden soll. Entsprechende Förderanträge wurden bereits gestellt.

Für den VfR Heilbronn wird der Trainings- und Spielbetrieb im Frankenstadion in enger Abstimmung mit dem künftigen Nutzer SGV Freiberg sichergestellt. Ergänzend ist die Anlage zusätzlicher Trainingsflächen im Bereich der Freizeitwiese am Stadion vorgesehen. Darüber hinaus werden die Nebenplätze entsprechend ertüchtigt, um eine bedarfsgerechte Nutzung zu gewährleisten. Auf diese Weise werden für die Jugend- wie auch für die aktiven Mannschaften des VfR Heilbronn verlässliche und leistungsfähige Rahmenbedingungen geschaffen. Die Stadt begleitet und moderiert dabei die Zusammenarbeit der beiden Fußballvereine.

Für die Aramäer Heilbronn liegt der Fokus perspektivisch auf der Weiterentwicklung des Standorts Schulsportanlage Sontheim-Ost als zentrales Vereinsgelände. Die Stadt befindet sich hierzu in engem Austausch mit dem Verein, insbesondere im Hinblick auf die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Anlage, etwa die Umwandlung eines Naturrasenplatzes in ein Kunstrasenfeld, die Schaffung zusätzlicher Trainingsflächen sowie die mögliche Errichtung eines Vereinsheims.


Stadtführungen in Kirchheim unter Teck im April 2026

Kirchheim unter Teck.| Geschichte, Kulinarik oder Moderne? Die offenen Stadtführungen in Kirchheim unter Teck im April 2026 bieten Informationen und Unterhaltung für jeden Geschmack.

Historische Stadtführung

Regelmäßig am ersten Samstag im Monat geht es bei der historischen Stadtführung zu den geschichtsträchtigsten Orten der Innenstadt. Am Samstag, 4. April 2026 erhalten Interessierte einen Überblick über Fachwerkstile, die Martinskirche, die Märkte sowie das Renaissanceschloss und hören neben der ganz großen auch viele kleine Geschichten. Der Treffpunkt der Führung, die um 14:00 Uhr beginnt und 90 Minuten dauert, ist am Max-Eyth-Haus in der Max-Eyth-Straße 15. Die Kosten betragen 7,00 Euro pro Person.

Stadtführung zur Geschichte jüdischen Lebens in Kirchheim unter Teck

Eine Stadtführung zur Geschichte der Juden in Kirchheim unter Teck findet am Samstag, den 11. April 2026 um 14:00 Uhr statt. Beim zweistündigen Rundgang wird auf kurzen Wegen den Ursprüngen der kleinen jüdischen Gemeinde und der Bedeutung von Kirchheim unter Teck als Handelsplatz mit Beginn im Mittelalter bis zur neueren Geschichte nachgegangen. An ihren ehemaligen Wohnstätten werden die Einzelschicksale und Lebensverhältnisse von sieben Familien nachgezeichnet. Die Aufmerksamkeit gilt auch den „Stolpersteinen“. Treffpunkt ist an der Kirchheim-Info (Max-Eyth-Straße 15). Der Preis für die Teilnahme beträgt 7,00 Euro pro Person.

Kulinarische Stadtführung „Amüsantes und Pikantes“

Am Donnerstag, 16. April 2026 begeben sich Interessierte bei der kulinarischen Stadtführung „Amüsantes und Pikantes“ auf einen abwechslungsreichen Spaziergang durch die Altstadt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein regionales 3-Gänge-Menü in verschiedenen Lokalen. Die Wege zwischen den einzelnen Gängen sind gewürzt mit pikanten Geschichten und amüsanten „Histörchen“ aus Kirchheims Vergangenheit. Die Stadtführung kostet 49,50 Euro pro Person (inkl. Aperitif, Hauptgang und Dessert). Start zur dreistündigen Tour ist um 17:15 Uhr an der Kirchheim-Info. Die Anmeldung ist bis sieben Tage vor dem Termin in der Kirchheim-Info, Max-Eyth-Str. 15, per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 07021 502-555 möglich.

Führung „Mona Lisa in der Martinskirche“

Am Freitag, 24. April 2026 um 17:00 Uhr öffnet ein sachkundiger Stadtführer die Türen zur frisch renovierten Martinskirche in Kirchheim unter Teck – dem ältesten Bauwerk der Stadt. Erleben Sie 60 Minuten voller spannender Geschichten über die spätgotische Architektur, die prächtigen Kunstwerke, die imposante Renschorgel und das geheimnisvolle Lächeln der „schwäbischen Mona Lisa“. Der Treffpunkt der Führung ist im Foyer der Martinskirche (Eingang Widerholtplatz/Martinskirchplatz). Die Führung kostet 6,00 Euro pro Person.

Zu beachten ist: Sofern nicht anders angegeben, ist bei allen genannten Stadtführungen eine vorherige Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder [email protected] notwendig. Für Gruppen, die sich für eine der Führungen interessieren, aber zu den genannten Terminen keine Zeit haben, können auf Nachfrage auch Touren zum individuellen Wunschtermin angeboten werden.


Spatenstich für eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Stadt Heilbronn

Baustart: Nordumfahrung Heilbronn und Neckartalstraße

Heilbronn.| Mit einem Spatenstich hat die Stadt Heilbronn heute, 26. März, offiziell den Bau der Nordumfahrung und des vierstreifigen Ausbaus der Neckartalstraße gestartet. Das Großprojekt Nordumfahrung soll künftig die Stadtteile Neckargartach und Frankenbach entlasten, die Erreichbarkeit des Industrieparks Böllinger Höfe verbessern und die verkehrliche Anbindung des KI-Innovationsparks IPAI sicherstellen.

Oberbürgermeister Harry Mergel betonte beim Auftakt die große Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung: „Die Nordumfahrung ist weit mehr als ein Straßenbauprojekt. Sie ist ein Schlüssel für die Zukunft Heilbronns – für bessere Mobilität, für eine starke Wirtschaft und für lebenswerte Stadtteile.“

Die Planungen für die Nordumfahrung als Verbindung von der Neckartalstraße bis zur L 533 (früher B 39) reichen bis ins Jahr 1976 zurück. Mit dem Baustart beginnt nun die Umsetzung des ersten Bauabschnitts. Dieser umfasst rund 1,5 Kilometer Straße von der Neckartalstraße bis zur Alexander-Baumann-Straße in den Böllinger Höfen. Zusätzlich wird ab Herbst die Neckartalstraße, die L 1100, zwischen der Neckargartacher Brücke und der A 6-Anschlussstelle Untereisesheim vierspurig ausgebaut, die schon heute verkehrlich hoch belastet ist.

Für das Land Baden-Württemberg unterstrich Ministerialdirektor Berthold Frieß die Bedeutung der Maßnahme für die regionale Infrastruktur: „Als Teil des Mobilitätspaktes Heilbronn entsteht hier moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Unsere Mobilitätspakte zeigen, dass die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft viel bewegen kann. Alle Beteiligten haben sich hier mit großem Engagement zusammengetan, um die ganze Region lebenswerter zu machen. Besonders deutlich wirkt sich das für die Menschen in Neckargartach und Frankenbach aus.“

Auch Regierungspräsidentin Susanne Bay hob die Rolle des Projekts für die regionale Entwicklung hervor: „Der Neubau der Nordumfahrung Frankenbach/Neckargartach steht exemplarisch für eine moderne und vorausschauende Infrastrukturpolitik: Er entlastet die Menschen vor Ort, stärkt die Anbindung an überregionale Verkehrsachsen und schafft damit entscheidende Voraussetzungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region Heilbronn-Franken. Solche Investitionen sind nicht nur Bauprojekte – sie sind ein klares Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsstärke unserer gesamten Region.“

Die Nordumfahrung erfüllt mehrere zentrale Funktionen: Neben der Entlastung der angrenzenden Stadtteile sorgt sie insbesondere für eine bessere Anbindung des Industrieparks Böllinger Höfe mit rund 160 Unternehmen. Darüber hinaus ist sie die Erschließung des KI-Innovationsparks IPAI, eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte der Stadt Heilbronn.

Ein wichtiger Meilenstein ist dabei die geplante Inbetriebnahme des IPAI im Jahr 2027. Bis dahin soll die verkehrliche Anbindung von Westen sichergestellt sein. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts und der Neckartalstraße ist ein Jahr später geplant.

Neben dem Straßenbau werden auch ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die Neuanlage von Streuobstwiesen, zusätzliche Pflanzungen sowie neue Lebensräume für Tiere. Gleichzeitig werden moderne Mobilitätsangebote mitgedacht, etwa der Radschnellweg RS 3 entlang dem Neckar mit Abzweigungen zum IPAI sowie perspektivisch eine Seilbahnverbindung von der Innenstadt bis zum IPAI.

Das Gesamtprojekt Nordumfahrung und Ausbau der Neckartalstraße umfasst ein Investitionsvolumen von rund 57 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag an der Finanzierung, aufgeteilt auf die Förderung der kommunalen Nordumfahrung und der vollständigen Finanzierung des Ausbaus der Landesstraße Neckartalstraße.

Während der Bauzeit kann es zu Einschränkungen für Anlieger sowie Pendlerinnen und Pendler kommen. Stadt und Projektbeteiligte bitten hierfür um Verständnis und werden entstehende Belastungen so gering wie möglich halten.

Informationen zum Bauprojekt sind auf der städtischen Webseite unter www.heilbronn.de/nordumfahrung eingestellt.


„Es soll ungemütlich sein, gegen uns zu spielen“

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Eine Woche nach Ostern startet die Deutsche Baseball Liga (DBL) in ihre zweite Saison. Die Stuttgart Reds, das DBL-Team des TV Cannstatt, trifft dabei gleich auf den amtierenden Deutschen Meister, die Heidenheim Heideköpfe. Das erste Heimspiel gegen das Team von der Ostalb findet am Samstag, 11. April 2026, ab 13 Uhr im TVC Ballpark auf dem Cannstatter Schnarrenberg statt. Reds-Headcoach Austin Bull erwartet „eine hochklassige Saison“. Die Baseball-Fans in der Region Stuttgart dürfen also gespannt sein.

Die Premieren-Saison der Deutschen Baseball Liga (DBL) hatten die Stuttgart Reds auf dem vierten Platz der sechs Teams umfassenden Süd-Gruppe abgeschlossen. Das war zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (insbesondere bei der Win/Loss-Bilanz), aber die Spitzenteams aus Heidenheim und Regensburg blieben erneut außer Reichweite. Auch Neuling Gauting hatte hauchdünn die Nase vorn und sicherte sich den 3. Platz. 2026 wird die Saison in einem neuen Spielmodus ausgetragen, bei dem sich je vier der sechs Teams aus beiden DBL-Staffeln (Nord bzw. Süd) für die Ausscheidungsspiele nach der regulären Saison qualifizieren.

Dieses Jahr wird das DBL-Team der Stuttgart Reds weiterhin durch Austin Bull gecoacht, der mitten in der laufenden Saison 2025 die Nachfolge von Ryan Ford angetreten hatte. Austin Bull, der als Spielertrainer agiert und in seinem 3. Jahr für die Reds erneut auf der Shortstop-Position gesetzt ist, wird durch Team-Manager Heiko Witt und Nachwuchskoordinator Xavi Gonzalez unterstützt.

Zwei neue „Imports“ werden die Reds dieses Jahr als Nachwuchs-Coaches und auf dem Spielfeld verstärken: Als Starting Pitcher dürfen sich die Fans auf den 22-jährigen Arnad Mulamekic freuen. Der 1,98 Meter große, hart pitchende Linkshänder bringt solide Statistiken aus vier Jahren in US-Colleges (Siena und Wichita State) sowie aus der Western Australian State League mit, wo er im Winter in 42.2 Innings pitched 76 Strikeouts abgeliefert hat. Das Catching-Corps wird durch Shogo Ichimura ergänzt. Der 26-jährige Japaner hatte den deutschen Baseball im Jahr 2024 kennengelernt, als er für die Neunkirchen Nightmares in der 2. Bundesliga auflief. Die vergangene Saison spielte er für den österreichischen Meister Wiener Neustadt Diving Ducks, wo er in 32 Spielen 41 Hits erzielte. Bei den Reds soll er auch auf verschiedenen Infield-Positionen zum Einsatz kommen. Austin Bull, der mit Ichimura im vergangenen Jahr in Italien zusammengespielt hat, lobt die „harte Arbeit und großartige Energie“ des Japaners.

Neben Ichimura baut Austin Bull hinter der Platte auf Yannick Witt, Frido Fink und Robert Blesing. Aus dem 2. Team steht Laszlo Hellwig bereit. Auf dem Mound kommen neben Arnad Mulamekic fast ausschließlich Reds-Eigengewächse zum Zug: Jonathan und Benedikt Schäffer, Joel Petzold, Moritz van Bergen und Yannick Witt. Dazu auch wieder Lucas Traut. Dass Joni, Joel und Moritz im vergangenen Jahr für die U23-Nationalmannschaft zum Einsatz kamen, zeigt die Qualität, welche die Reds auf dieser spielentscheidenden Position entwickeln konnten.

Auch im Infield ist das Team gegenüber 2025 nahezu unverändert. Nationalspieler Moritz Köhler ist an der 3. Base die erste Wahl. Neben Shogo Ichimura kann auch der ebenfalls in die Nationalmannschaft berufene Yannick Witt jederzeit an Short und an der 2. Base eingesetzt werden. Für die 1. Base hat Austin Bull die Qual der Wahl zwischen Danilo Weber, Moritz van Bergen, Lucas Traut und Ramon Uhl. Nicht zu vergessen Joni Schäffer, der nicht nur als Pitcher, sondern auch im Infield einsetzbar ist. Für das Outfield stehen Jonas van Bergen, dessen Bruder Moritz sowie Jannik Denz, Benedikt Schäffer, Lucas Traut und Fabian Beck bereit.

In der DBL-Gruppe Süd, die 2026 dieselben sechs Mannschaften wie im Vorjahr umfasst, könne man „jedes Team“ schlagen, sagt Headcoach Austin Bull. „Mein Ziel ist es, dass es sehr ungemütlich wird, gegen die Stuttgart Reds zu spielen. Es soll niemals einen einfachen Sieg für den Gegner geben, sondern mindestens immer einen harten Kampf. Natürlich ist Ziel, das Ganze zu gewinnen, und ich will, dass die Spieler auch so denken.“


Taskforce Finanzkriminalität beschlagnahmt rund 64 Millionen Euro Kryptowährung

Stuttgart.| Im Rahmen eines unter anderem wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung geführten Ermittlungsverfahrens hat die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW) am gestrigen Dienstag (24.03.2026) gemeinsam mit Kräften mehrerer Polizeipräsidien insgesamt neun Objekte, insbesondere Wohnungen und Geschäftsräume in Baden-Württemberg, in den Landkreisen Freudenstadt, Ludwigsburg und Esslingen, sowie in Frankfurt am Main durchsucht. Gegenstand des Verfahrens ist der Vorwurf, nach einem Erbfall Kryptowerte in Millionenhöhe der Erbmasse entzogen und anschließend verschleiert zu haben.

Bei den gestrigen Durchsuchungsmaßnahmen wurden Kryptowährungs-Wallets im Wert von rund 64 Millionen Euro, mehrere hochwertige Fahrzeuge und Motorräder, diverse teure Uhren und Bargeld sowie eine Vielzahl elektronischer Geräte, Speichermedien und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt. Die Datenträger werden nun ausgewertet.

Das Verfahren richtet sich gegen zwei Männer und eine Frau. Der Frau wird im Wesentlichen vorgeworfen, nach dem Tod eines engen Verwandten ein zu dessen Erbmasse gehörendes sogenanntes Hardware-Wallet (“Ledger”) an sich genommen und die darauf befindlichen Vermögenswerte in Form von Kryptowerten der Erbmasse entzogen und gegenüber den Steuerbehörden nicht offengelegt zu haben. Auf diese Weise soll die Beschuldigte Erbschaftssteuer in erheblichem Umfang hinterzogen haben.

Der Verstorbene hatte überwiegend durch den Handel mit Kryptowerten ein erhebliches Vermögen aufgebaut.

Die beiden weiteren Beschuldigten sollen die Frau bei der Hinterziehung der Erbschaftssteuer dadurch unterstützt haben, dass sie sich an der Verschleierung der Herkunft der genannten Kryptowerte beteiligten. Hierfür sollen die beiden Männer jeweils Kryptowerte in Millionenhöhe erhalten haben.

Auf den Sachverhalt wurden die Ermittlungsbehörden durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung der Börse Stuttgart aufmerksam. Haftbefehle wurden gegen die drei Beschuldigten mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht beantragt.

Zusatzinformation: Die Taskforce Finanzkriminalität Baden-Württemberg (TafF BW) ist eine ressortübergreifende Ermittlungseinheit. Sie besteht aus Beschäftigten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, der Steuerfahndungsstelle des Finanzamts Stuttgart II sowie der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart. Die Einheit führt Ermittlungen nach dem Prinzip “follow the money”. Dabei werden bedeutende Fälle der Geldwäsche und der damit in Zusammenhang stehenden Vortaten sowie Steuerstraftaten bearbeitet. Die Einheit hat zudem den Auftrag Terrorismusfinanzierung zu erkennen und zur Bekämpfung der (organisierten) Kriminalität beizutragen.


Stadt Ulm stärkt ihre Krisenfestigkeit 

Ulm.| Die Stadt Ulm treibt die Umsetzung ihres Zukunftskonzepts Krisenmanagement konsequent voran und investiert gezielt in die Sicherheit und Handlungsfähigkeit vor Ort. Ab 2027 stellt sie zunächst 500.000 Euro bereit, die in priorisierte Maßnahmen der kommunalen Notfallplanung und Gefahrenabwehr fließen. Ab 2028 stehen weitere 500.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Krisenresilienz zur Verfügung, sodass dann die gesamte Million Euro pro Jahr genutzt wird.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats haben Stadtverwaltung und Feuerwehr den aktuellen Umsetzungsstand vorgestellt und weitere Vorhaben präsentiert. Ziel ist es, die Stadt noch besser auf Krisen wie Pandemien, Stromausfälle, Extremwetterlagen oder Cyberangriffe vorzubereiten und den Schutz der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.

Dazu zählen unter anderem die kontinuierliche Fortschreibung von Alarm- und Einsatzplänen, der Ausbau und die Wartung von Warnsystemen wie Sirenen sowie die Modernisierung von Notstromversorgung und Kommunikationsinfrastruktur.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sicherstellung der örtlichen Einsatzfähigkeit: So wird ein modularer Abrollbehälter „Energie“ im Wert von 650.000 Euro vorzeitig beschafft. Damit können im Krisenfall mehrere kritische Infrastrukturen oder Einsatzstellen gleichzeitig mit Strom versorgt werden.

Zur Umsetzung der erweiterten Aufgaben wird zudem eine zusätzliche Personalstelle im Sachgebiet Zivil- und Katastrophenschutz geschaffen, die bereits 2026 besetzt wird.

Die Grundlage für diese Maßnahmen wurde in einer Gemeinderatsklausur im Jahr 2023 gelegt. Seitdem hat die Stadt zahlreiche Schritte umgesetzt, etwa die Einführung alternativer Kommunikationsmittel wie Satellitentelefone und mobiler Lautsprecheranlagen, die Durchführung von Übungen für den Massenanfall von Verletzten sowie die Beteiligung an überörtlichen Katastrophenschutzübungen. Auch Szenarien wie Hochwasser oder länger andauernde Stromausfälle werden regelmäßig gemeinsam mit Einsatzkräften, Kliniken und Hilfsorganisationen erprobt.

Parallel verfolgt die Stadt das Ziel, ihre digitale Souveränität zu stärken. Moderne IT-Infrastrukturen, krisenfeste Kommunikationslösungen und sichere Datenstrukturen tragen dazu bei, die Verwaltungsfähigkeit auch in Ausnahmesituationen aufrechtzuerhalten.

Das Konzept versteht Krisenmanagement als Zusammenspiel verschiedener Ebenen: Die Stadt konzentriert sich dabei insbesondere auf die Vorsorge, Gefahrenabwehr und Aufrechterhaltung der kommunalen Handlungsfähigkeit vor Ort. Übergeordnete Aufgaben werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene wahrgenommen.

„Ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz beginnt vor Ort. Wenn Städte und Gemeinden gut vorbereitet sind, stärkt das das Sicherheitsgefühl der Menschen. Wir nehmen die aktuellen Herausforderungen sehr ernst und investieren gezielt in unsere Fähigkeiten, um auf unterschiedliche Krisenszenarien vorbereitet zu sein. Mein großer Dank gilt unseren professionellen und gut aufgestellten Einsatzkräften, sowohl den ehrenamtlichen als auch den hauptamtlichen. Dank ihres Einsatzes können sich die Ulmerinnen und Ulmer sicher fühlen“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.


Das neue Landratsamt Esslingen ist eröffnet

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Der Ort, an dem die Zukunft des Landkreises gestaltet wird

Esslingen.| Der Verwaltungsneubau des Landratsamts Esslingen in den Pulverwiesen ist feierlich eröffnet worden. Mit der Inbetriebnahme des Baus ist eine neue Ära der Kreisverwaltung eingeläutet worden: Das Gebäude erfüllt höchste Anforderungen an Nachhaltigkeit, bietet moderne Arbeitswelten für die Mitarbeitenden und stärkt die Nähe zur Einwohnerschaft.

Bei der Eröffnungsfeier am Freitag, 20. März hob Landrat Marcel Musolf die Bedeutung des Neubaus für die Kreisverwaltung hervor: „Dieses Gebäude ist weit mehr als ein Verwaltungsbau. Es ist ein Ort, an dem beraten, geplant und gestaltet wird. Ein Ort, an dem sich Kreispolitik und Kreisverwaltung verzahnen, an dem Entscheidungen getroffen werden, die das Leben im Landkreis Esslingen prägen. Hier entsteht Zukunft – im Dialog, im Austausch und im gemeinsamen Ringen um die besten Lösungen für den Landkreis.“

„Ich freue mich sehr, heute gemeinsam mit ihnen das neue Landratsamt zu eröffnen. Es ist ein echtes Zukunftsprojekt, weil es von Anfang an nachhaltig gedacht wurde – mit einer umfassenden Betrachtung des gesamten Lebenszyklus. Dabei ist weniger CO2-Verbrauch im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes genau das, was wir für wirksamen und wirtschaftlichen Klimaschutz brauchen. Das neue Landratsamt ist damit ein Leuchtturm für nachhaltiges und innovatives Bauen.“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Andrea Lindlohr MdL.

„Der Neubau des Landratsamts Esslingen markiert eine neue Generation öffentlicher Gebäude, in denen ökologische Verantwortung, hohe architektonische Qualität und innovative Bauweise konsequent zusammengedacht werden. In enger Abstimmung mit dem Landratsamt hat unser ZÜBLIN-Projektteam das Bauvorhaben von Beginn an nach den Prinzipien des zirkulären Bauens konzipiert und umgesetzt. Als wegweisendes Pilotprojekt setzt es neue Standards für nachhaltige Planung und Bauausführung. Das neue Landratsamt Esslingen zeigt eindrucksvoll, dass es schon heute möglich ist, auch komplexe Bauprojekte nicht nur effizient und termingerecht, sondern auch kreislaufgerecht und ressourcenschonend zu realisieren“, sagte ZÜBLIN-Vorstandsmitglied Stephan von der Heyde in seinem Grußwort.

Bei einer moderierten Gesprächsrunde zum Thema „Zirkuläres Bauen“ mit Staatsekretärin Andrea Lindlohr MdL, Landrat Marcel Musolf, Landrat a.D. Heinz Eininger, ZÜBLIN-Vorstandsmitglied Stephan von der Heyde und Umweltpreisträger Walter Feess ist das neue Landratsamt in den Esslinger Pulverwiesen als Leuchtturmprojekt für ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen vorgestellt und diskutiert worden.

Der Neubau folgt dem Entwurf von BFK architekten, ist in Form einer liegenden Acht gestaltet und in den vergangenen drei Jahren an Stelle des Altbaus errichtet worden. Beim Rückbau des Bestandsgebäudes waren die gewonnenen Materialien systematisch getrennt und zu mehr als 90 Prozent zur Wiederverwertung in den Baukreislauf zurückgeführt worden. Für den Neubau wurden gezielt Recycling-Baustoffe wie ressourcenschonender Beton (R-Beton) eingesetzt. Mit Photovoltaik-Anlagen, einer Neckarwasser gespeisten Wärmepumpe und Cradle-to-Cradle zertifizierten Bauteilen erfüllt das neue Landratsamt nun den KfW-Effizienzhaus-Standard 40 und die Kriterien für ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Der Bau kostete knapp 144 Millionen Euro.

Das neue Verwaltungsgebäude ist in öffentliche, halb öffentliche und interne Bereiche gegliedert und schafft moderne Arbeitswelten für die Mitarbeitenden. Der Neubau ist konsequent barrierefrei gestaltet und somit für alle Menschen gut zugänglich. Der Bau ist zentral zu erreichen, erleichtert Wege und soll die Nähe zur Einwohnerschaft stärken.

„Ich freue mich sehr, dass das neue Landratsamt Esslingen nun offiziell eröffnet wird. Es ist ein starkes Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis an diesem Standort. Mit seiner modernen, nachhaltigen Bauweise und der offenen Gestaltung wird es nicht nur ein Ort effizienter Verwaltung sein, sondern auch ein sichtbares Bekenntnis zu Bürgernähe, Zukunftsfähigkeit und gemeinsamer Verantwortung für unsere Region“, sagte Oberbürgermeister Matthias Klopfer.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des neuen Landratsamts ist zudem die Partnerschaft des Landkreises Esslingen mit dem polnischen Kreis Pruszków verlängert worden. Dazu war Adrian Ejssymont, der Landrat des polnischen Partnerlandkreises mit einer Delegation aus Polen angereist.

Das Landratsamt Esslingen öffnet am Samstag, 9. Mai seine Türen für die Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 13

Quelle: ots

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlicher Rauschgifthändler festgenommen
Polizeibeamte haben am Samstag (28.03.2026) einen 26 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Gegen 00.15 Uhr fielen den Polizeibeamten am Eckensee zwei verdächtige Personen auf. Als sich die Polizeibeamten näherten, flüchteten zwei 26-jährige Männer. Sie konnten jedoch nach kurzer Flucht festgehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der Durchsuchung konnten bei einem der 26-Jährigen mehrere Plomben Kokain, rund 38 Gramm Marihuana, mehrere Hundert Euro Bargeld und diverse Tabletten aufgefunden werden. Der 26-jährige Guineer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und diesen in Vollzug setzte.

Stuttgart-Nord: Haftbefehl vollstreckt
Die Vollstreckung eines Haftbefehls hat am Freitag (27.03.2026) in der Türlenstraße einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Als die Beamten gegen 10.45 Uhr den Haftbefehl wegen eines Diebstahlsdeliktes gegen einen 59 Jahre alten Mann in einem Gebäude an der Türlenstraße vollstrecken wollten, öffnete der Mann nicht die Wohnungstür. Nachdem mehrere Versuche, mit dem Mann zu sprechen gescheitert waren und weitere Hinweise ergaben, dass der 59-Jährige möglicherweise Zugriff auf eine Schusswaffe hat, umstellten weitere Einsatzkräfte das Gebäude. Kräfte einer Spezialeinheit drangen schließlich gegen 13.30 Uhr in die Wohnung des Mannes und nahmen ihn unverletzt fest. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Stuttgart-Nord: Fahrausweisprüfer angegriffen und leicht verletzt – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Donnerstagvormittag (26.03.2026) einen 23 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der bei einer Fahrscheinkontrolle einen 34-jährigen Fahrausweisprüfer leicht verletzt haben soll. Der Tatverdächtige fuhr gegen 10.20 Uhr in der S-Bahnlinie S4 vom Hauptbahnhof Richtung Ludwigsburg. Als ihn das Prüfpersonal an der Haltestelle Nordbahnhof überprüfte, gab er an, aussteigen zu müssen. Die Mitarbeiter des Prüfpersonals stiegen ebenfalls aus. Nachdem der 23-Jährige weggehen wollte, hielten ihn die Fahrausweisprüfer fest und es kam zu einem Gerangel. Dabei zog sich der 34-Jährige leichte Verletzungen zu. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen daraufhin vorläufig fest und setzten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Mitte: Nach Fahrscheinkontrolle ausgerastet
Polizeibeamte haben am Donnerstagmittag (26.03.2026) einen 30 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der an der Stadtbahnhaltestelle Schlossplatz Prüfpersonal geschlagen haben soll. Ein 33 Jahre alter Fahrkartenprüfer kontrollierte den Tatverdächtigen gegen 13.25 Uhr beim Aussteigen aus der Stadtbahn an der Haltestelle Schlossplatz. Anstatt einen Fahrschein zu zeigen, soll der 30-Jährige den Kontrolleur weggestoßen und geflüchtet sein. An seiner Flucht hinderte ihn ein 57 Jahre alter Kollege des 33-Jährigen. Diesen soll der Tatverdächtige bei seiner Festnahme geschlagen haben, bis ihm Sicherheitspersonal zu Hilfe eilte und bis zum Eintreffen der Polizei den Tatverdächtigen festhielt. Die Beamten nahmen den 30-Jährigen vorläufig fest. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn wieder auf freien Fuß.

Stuttgart/Fellbach/Calw/Renningen: Nach Verdacht des Landfriedensbruchs – Tatverdächtige ermittelt und Wohnungen durchsucht
Polizeibeamte haben Mittwoch (25.03.2026) die Wohnungen von sieben Tatverdächtigen im Alter von 23 bis 34 Jahren durchsucht, die im Verdacht stehen, nach der Bundesligabegegnung VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt am 13.01.2026 am Bahnhof Oberesslingen Anhänger von Eintracht Frankfurt angegriffen, ausgeraubt und teilweise schwer verletzt zu haben (wir berichteten). Umfangreiche und intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur der Tatverdächtigen, die der Hooligan- und Ultraszene des VfB Stuttgart zuzurechnen sind. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss. Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-Mitte: Fahrausweisprüfer angegriffen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (25.03.2026) einen 20 Jahre alten Mann und seine 19-Jährige Begleiterin vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, Fahrausweisprüfer bei einer Kontrolle verletzt zu haben. Das Prüfpersonal betrat gegen 21.30 Uhr an der Haltestelle Bopser eine Stadtbahn der Linie U12, die in Richtung Remseck unterwegs war. Daraufhin stand der Tatverdächtige auf und wollte die Stadtbahn verlassen. Als eine 33-jährige Prüferin den 20-Jährigen aufforderte seinen Fahrschein zu zeigen, griff er sie an und verletzte sie leicht an der Hand. Ein 43 Jahre alter Kollege der Prüferin ging dazwischen und wurde von der 19-Jährigen Begleiterin des Tatverdächtigen in den Arm gebissen und leicht verletzt. Während die 19-Jährige über einen gültigen Fahrschein verfügte, fuhr ihr Begleiter ohne gültigen Fahrschein. Alarmierte Polizeibeamte nahmen beide vorläufig fest und setzten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Brand in Mehrfamilienhaus
Aus unbekannter Ursache ist am Mittwochnachmittag (25.03.2026) in einem Hochhaus an der Rostocker Straße ein Brand ausgebrochen. Zeugen entdeckten die Flammen im 12. Stock gegen 16.45 Uhr und setzten einen Notruf ab. Zur Zeit des Brandausbruchs hielten sich zwei Erwachsene und ein Kleinkind in der Wohnung auf. Ihnen gelang es, die Wohnung noch rechtzeitig und unverletzt zu verlassen. Ersten Ermittlungen zufolge brach der Brand auf dem Balkon aus. Die Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar, der Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Stuttgart-Mitte: Nach Streitigkeiten von Auto erfasst
Bei einem Unfall in der Konrad-Adenauer-Straße am späten Dienstagabend (24.03.2026) hat sich ein 18-Jähriger schwere Verletzungen zugezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 18-Jährige gegen 22.10 Uhr mit einem 41 Jahre alten Mann im Bereich des Landtages in Streit geraten sein. In dessen Verlauf soll der 18-Jährige den 41-Jährigen getreten haben, woraufhin dieser die Flucht über die Konrad-Adenauer-Straße ergriff. Als der 18-Jährige die Verfolgung aufnahm, stolperte er über eine Fahrbahntrennung und stürzte auf die linke der vier Fahrspuren. Dort erfasste ihn ein 42 Jahre alter VW-Fahrer. Durch den Zusammenstoß zog sich der 18-Jährige schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Küchenbrand
In einer Wohnung an der Namurstraße ist am Dienstagmittag (24.03.2026) ein Feuer ausgebrochen. Ein 52 Jahre alter Bewohner des Mehrfamilienhauses wurde gegen 13.50 Uhr auf den Brand in der Dachgeschosswohnung aufmerksam und setzte den Notruf ab. Er und eine 42 Jahre alte Frau, die sich in der betreffenden Wohnung aufhielt, zogen sich leichte Verletzungen zu. Zwei 10 und 14 Jahre alte Kinder konnten die Wohnung unverletzt verlassen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein technischer Defekt im Bereich der Küche das Feuer ausgelöst haben.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Papiermüllcontainer in Brand geraten – Zeugen gesucht
Aus bislang unbekannter Ursache ist am Dienstagabend (24.03.2026) ein Papiermüllcontainer an der Reichenhaller Straße in Brand geraten. Mehrere Zeugen meldeten gegen 23.15 Uhr den brennenden Papiermüllcontainer. Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand der 1.100 Liter Container in Vollbrand und das Feuer hatte bereits die angrenzende Hausfassade beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Bei Haftrichtervorführung Polizeibeamte angegriffen und verletzt – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben Sonntagnacht (22.03.2026) einen 24 Jahre alten Mann festgenommen, der sich gegen seine Festnahme gewehrt, Widerstand geleistet und Polizeibeamte angegriffen haben soll. Die Beamten waren gegen 00.15 Uhr gerufen worden, weil im Eingangsbereich eines Krankenhauses an der Theodor-Heuss-Straße ein Mann rumgepöbelt haben soll. Sie nahmen den Mann zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen mit auf das Polizeirevier. Dort zeigte sich der Mann gegenüber den Polizeibeamten aggressiv und wehrte sich körperlich gegen seine anschließende Festnahme und bespuckte sie. Aufgrund dessen sollte er im Verlauf des Sonntags auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Haftrichtervorführung gab er einem Polizeibeamten einen Kopfstoß, der sich hierbei Kopfverletzungen zuzog. Anschließend randalierte der Tatverdächtige massiv im Raum des Haftrichters und flüchtete anschließend durch das von ihm zuvor zerstörte Fenster. Die Polizeibeamten nahmen den Mann nach kurzer Verfolgung wieder fest. Eine 22-jährige Polizeibeamtin erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen, der 21-jährige Polizeibeamte konnte seinen Dienst nicht fortführen. Der Haftbefehl wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde anschließend in Vollzug gesetzt und der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht.

Stuttgart-Möhringen: 71-Jähriger und 73-Jährige bei Wohnungsbrand schwer verletzt
Ein 71 Jahre alter Mann und eine 73 Jahre alte Frau haben sich am Montagabend (23.03.2026) bei einem Brand einer Wohnung an der Fasanenhofstraße schwere Verletzungen zugezogen. Mehrere Bewohner des Mehrfamilienhauses entdeckten den Brand gegen 20.10 Uhr und wählten den Notruf. Ersten Ermittlungen zufolge brach der Brand in einer Küche aus. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Hunderttausend Euro, die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Frontalzusammenstoß – Zeugen gesucht
Bei einem Verkehrsunfall am Montag (23.03.2026) in der Augsburger Straße haben sich drei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Ein 66 Jahre alter Mann war gegen 16.55 Uhr mit seinem VW Tiguan in der Augsburger Straße unterwegs. Als er nach links in die Deckerstraße abbiegen wollte, stieß er mit einem entgegenkommenden Renault Captur einer 56-jährigen Pkw-Lenkerin zusammen, welche im Beisein einer 28-jährigen Beifahrerin unterwegs war. Rettungskräfte kümmerten sich um den leichtverletzten VW-Fahrer sowie um die zwei leichtverletzten Insassen aus dem Renault und brachten alle zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, weshalb es zu Verkehrsbehinderungen kam. Der Gesamtschaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Stammheim: Streit in Bar eskaliert – Tatverdächtiger festgenommen
Polizeibeamte haben am Sonntagmorgen (22.03.2026) einen 45 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einer Bar an der Freihofstraße die 44-jährige Betreiberin sowie zwei 27 und 28 Jahre alte Männer bei einem Streit verletzt zu haben. Der Tatverdächtige hielt sich gegen 06.00 Uhr in der Bar auf, als er mit der 44-Jährigen in Streit geraten sein soll, in dessen Verlauf er einen Aschenbecher nach ihr geworfen und sie im Gesicht leicht verletzt haben soll. Als die beiden 27 und 28 Jahre alten Männer hinzukamen und ihn aus der Bar bringen wollten, soll der Tatverdächtige den 28-Jährigen mit einem Messer und den 27-Jährigen durch einen Faustschlag verletzt haben. Rettungskräfte kümmerten sich um die Beiden und brachten sie zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen fest. Die genauen Hintergründe und der Tatablauf sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Tatverdächtige mit kosovarischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Montags (23.03.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Möhringen: Unklarer Unfallhergang – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall am Freitagmittag (20.03.2026) in der Rembrandtstraße hat sich ein 75 Jahre alter Fahrradfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 75-Jährige gegen 12.30 in der Rembrandtstraße unterwegs und stürzte auf Höhe der Hausnummer 47. Er zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Stadtbahn contra Stadtbahn
Bei einem Zusammenstoß zweier Stadtbahnen ist in der Ernsthaldenstraße am Montagvormittag (23.03.2026) nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von zirka 150.000 Euro entstanden. Ein 53 Jahre alter Stadtbahnfahrer war anlässlich einer Betriebsfahrt gegen 10.30 Uhr in der Straße Am Wallgraben unterwegs und wollte nach rechts in die Ernsthaldenstraße abbiegen. Dort wartete vor der Stadtbahnhaltestelle Wallgraben eine Stadtbahn der Linie U3. Im Bereich der Zusammenführung der Schienen stieß die Betriebsfahrt in die Seite der U3. Rund 20 Fahrgäste verließen die U3 nach dem Unfall unverletzt. Während der Räumung der Unfallstelle mit Hilfe der Feuerwehr kam es bis etwa 12.15 Uhr zu Einschränkungen im Stadtbahnverkehr.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 13

Quelle: ots

Köngen: Grünschnitt und Mülleimer in Brand
Am Samstagnachmittag, gegen 12.30 Uhr, ist es zunächst in der Pfarrgasse zum Brand von bereitgelegtem Grünschnitt gekommen. Kurze Zeit später kam es an einer Schule im Kiesweg zum Brand eines Mülleimers. Die Feuerwehr Köngen, welche mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort war, konnte die Brände schnell löschen. Es entstand geringer Sachschaden. Ob zwischen den beiden Bränden ein Zusammenhang besteht und durch Dritte verursacht wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen die vom Polizeirevier Nürtingen durchgeführt werden.

Ostfildern-Ruit: In Wohnung eingestiegen
In eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Plochinger Straße ist ein bislang unbekannter Täter im Laufe des Samstags eingebrochen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gelangte der Unbekannte zwischen 12.30 Uhr und 21.30 Uhr auf noch unbekannte Art und Weise in das Mehrfamilienhaus und verschaffte sich mit einem unbekannten Werkzeug über die Wohnungstür gewaltsam Zugang zu einer Wohnung. Letztlich wurden Bargeld und diverse weitere Wertgegenstände entwendet, wobei nach derzeitigen Erkenntnissen ein beträchtlicher Schaden entstanden sein dürfte. Spezialisten der Kriminalpolizei haben vor Ort Spuren gesichert. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Köngen: Rotlicht missachtet
Die Missachtung einer roten Ampel ist die Ursache eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag an der Kreuzung Bahnhofstraße / Wertstraße ereignet hat. Um 15.45 Uhr befuhr die 72 Jahre alte Lenkerin einer Daimler-Benz B-Klasse die Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Köngen, als sie trotz Rotlicht in den Kreuzungsbereich zur Wertstraße einfuhr. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Up, welcher von der Wertstraße kommend, geradeaus auf die B313 auffahren wollte. Mit leichten Verletzungen wurde der 22-jährige Lenker des VW anschließend durch den verständigten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den beiden Fahrzeugen, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden in Höhe von insgesamt circa 20.000 Euro.

Baltmannsweiler: Bei Forstarbeiten verletzt
Am Samstag hat ein 52 Jahre alter Mann bei privaten Forstarbeiten in einem Waldstück südlich von Baltmannsweiler mutmaßlich schwere Verletzungen erlitten. Gegen 16.00 Uhr wurden von zwei aufmerksamen Passanten über Notruf die Rettungskräfte alarmiert, als sie in dem abgelegenen Waldstück den 52-Jährigen unter einem Baumstamm eingeklemmt vorgefunden hatten. Wie sich herausstellte, wurde sein Bein etwa zwei Stunden zuvor beim Wenden eines mehrere Meter langen und schweren Baumstammes eingeklemmt, als dieser in der Hanglange unkontrolliert zu rutschen begonnen hatte. Alleine war es dem Mann nicht möglich gewesen, sich zu befreien. Mit einer Motorsäge konnte der Passant den Baumstamm absägen und den Verletzen befreien. Der 52-Jährige wurde anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung seiner Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.

Filderstadt: Verletzte Fußgängerin mit Unfallflucht
Eine Kollision mit einer Fußgängerin hat sich am Samstagabend auf der Plattenhardter Straße in Filderstadt ereignet. Ein bislang unbekannter weißer Kleinwagen befuhr gegen 19.35 Uhr die Plattenhardter Straße in Bonlanden in Fahrtrichtung Plattenhardt. Auf Höhe der Einmündung zur Kleiststraße kam es zur Berührung einer Fußgängerin, welche sich in einer Personengruppe befand und zu dieser Zeit die Fahrbahn querte. Hierbei wurde die 24-Jährige leicht verletzt und durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang und zum flüchtigen Pkw wurden vom Polizeirevier Filderstadt übernommen.

Leinfelden-Echterdingen: Mehrere Feuerlöscher widerrechtlich entleert
Drei Feuerlöscher sind am Samstagnachmittag in einer Umkleidekabine einer Sporthalle in Musberg missbräuchlich entleert worden. Zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr verschaffte sich die unbekannte Täterschaft, auf noch ungeklärter Weise, Zugang zu der Sporthalle im Turnerweg. Im Anschluss wurden drei Feuerlöscher aus der jeweiligen Verankerung genommen und der komplette Löschschaum auf dem Boden der Herrenumkleidekabine versprüht. Die unbekannten Verursacher flüchteten im Anschluss unerkannt. Durch die Verunreinigung und die erforderliche Neubefüllung der Feuerlöscher entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Ungesicherter Pkw gegen Mauer gerollt
Zu einem Verkehrsunfall ist es am Freitagabend in der Stangenstraße gekommen, nachdem eine Fahrzeugführerin ihren Pkw nach dem Abstellen nicht gegen Wegrollen gesichert hat. Die 24-jährige Lenkerin eines Pkw Opel Corsa parkte ihr Fahrzeug gegen 20.30 Uhr in der Stangenstraße, hierbei hatte sie jedoch weder einen Gang eingelegt noch die Handbremse angezogen, weshalb sich der Opel im Verlauf des Abends bei leichtem Gefälle selbständig machte und wegrollte. Zunächst prallte der unbesetzte Opel gegen eine Verkehrsinsel, von welcher er nach links abgewiesen wurde. Im weiteren Verlauf rollte er auf den dortigen Gehweg und stieß hier letztlich etwa 20 Meter entfernt gegen eine Mauer, wo der Pkw zum Stillstand kam. Als die junge Frau etwa zwei Stunden nach Abstellen des Pkw zu ihrem Fahrzeug zurückkehren wollte, stellte sie fest, dass sich der Opel selbstständig gemacht hatte. Fremdeinwirkung konnte im Rahmen der Unfallaufnahme ausgeschlossen werden, Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Am Verursacherfahrzeug entstand ein Schaden an der rechten Fahrzeugseite und an der Fahrzeugfront in Höhe von etwa 4.000 Euro. Weder an der Verkehrsinsel noch an der Mauer konnte Sachschaden festgestellt werden.

Nürtingen: Technischer Defekt verursacht Brand
Zu einem Brandalarm in einer Firma in der Weberstraße sind Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum Samstag gegen 1 Uhr ausgerückt. Vor Ort stellte die Feuerwehr Rauch im Gebäude fest, als Ursache konnte ein kleinerer Brand in einem Stromverteilerkasten im Bereich einer Teeküche ausgemacht werden. Mitarbeiter hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in der Firma auf. Beim derzeitigen Kenntnisstand wird von einem technischen Defekt im Verteilerkasten ausgegangen. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Teeküche kann aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung vorerst nicht mehr genutzt werden.

Kirchheim unter Teck: Auseinandersetzung vor Gaststätte (Zeugenaufruf)
Aus bislang ungeklärter Ursache ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag vor einer Gaststätte in der Dettinger Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in Folge derer ein 30-Jähriger schwere Kopfverletzungen erlitten hat. Gegen 3.30 Uhr wurden Rettungsdienst und Polizei darüber informiert, dass ein 30-Jähriger von zwei Männern vor einer Gaststätte verletzt worden sei. Vor Ort konnten dann lediglich der 30-Jährige mit erheblichen Kopfverletzungen sowie mehrere Zeugen angetroffen werden. Der Verletzte wurde in der Folge durch den Rettungsdienst in eine Klinik verbracht und hier stationär aufgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass es zwischen dem 30-Jährigen und zwei jungen Männern im Alter von etwa 18 Jahren zu einer Auseinandersetzung gekommen war, in deren Verlauf offensichtlich auch ein Baseballschläger eingesetzt wurde. Zu den beiden Tätern, welche beim Eintreffen der Polizei bereits in Richtung Hindenburgstraße geflüchtet waren, ist lediglich bekannt, dass diese ein südländisches Erscheinungsbild gehabt und dunkle Winterkleidung getragen haben sollen. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Umfeld der Tatörtlichkeit verliefen jedoch erfolglos. Das Polizeirevier Kirchheim unter Teck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu der Auseinandersetzung oder den bislang unbekannten Tätern machen können, sich telefonisch unter der Rufnummer 07021 / 50120-0 zu melden.

A8 Gemarkung Neuhausen auf den Fildern: Verkehrsunfall mit Vollsperrung
Am Samstag (28.03.2026) kam es gegen 02:00 Uhr auf der BAB 8 in Richtung München zwischen den Anschlussstellen Neuhausen und Esslingen zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Darunter war auch ein Reisebus mit Anhänger beteiligt.
Ein 19-jähriger Porschefahrer fuhr, mutmaßlich mit sehr hoher Geschwindigkeit, zunächst auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München, wo er einem vorausfahrenden Fahrzeug auswich und auf den mittleren Fahrstreifen wechselte. Dort fuhr er einem 21-jährigen Fahrer eines Mercedes-Benz hinten auf, der wiederum gegen einen mitgeführten Anhänger eines vollbesetzten Reisebusses auf dem rechten Fahrstreifen prallte. Im Anschluss kam der 21-Jährige von der Fahrbahn ab und blieb schlussendlich mit seinem Pkw im Grünstreifen liegen. Er wurde hierbei leicht verletzt. Der Fahrer des Porsche sowie die Fahrgäste im Reisebus blieben unverletzt.
Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigung in Fahrtrichtung München zunächst voll gesperrt werden. Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle Fahrstreifen und mehrere Meter. Der Verkehr wurde an der AS Neuhausen ausgeleitet. Gegen 04:00 Uhr konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der rechte und mittlere Fahrstreifen blieben bis 06:30 Uhr gesperrt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 85.000 Euro. Sowohl der Pkw als auch der Führerschein des 19-Jährigen wurden im Zuge der Unfallaufnahme und Ermittlungen durch die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg beschlagnahmt.
Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711/68690 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen.

Reichenbach: Nach Brandserie vier tatverdächtige Jugendliche identifiziert
Im Zuge von akribischen und zeitintensiven Ermittlungen zu einer Brandserie in Reichenbach, die von November 2023 bis Januar 2025 angedauert hatte, ist es der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizeidirektion Esslingen nun gelungen, vier jugendliche Tatverdächtige zu identifizieren.
Wie bereits berichtet, wurden bei den Vorfällen unter anderem Mülleimer, Hecken, Altkleidercontainer und auch Gartenhütten in Brand gesetzt. Bei einem Brand einer Gartenhütte im Bereich der Neuwiesenstraße im Dezember 2024 entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Durch die nachfolgende Öffentlichkeitsfahndung mithilfe von Aufnahmen einer Überwachungskamera, akribische Tatortarbeit und Zeugenhinweise konnten nunmehr vier Jugendliche, die zwischenzeitlich 15 und 16 Jahre alt sind, ermittelt werden.
Wie viele der über 30 Fälle mit einem Gesamtsachschaden von mehr als 200.000 Euro auf das Konto der vier Tatverdächtigen gehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die vier jugendlichen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Esslingen befinden sich bis zu einer möglichen Anklageerhebung auf freiem Fuß.

Dettingen / Teck: Durch Schockanruf betrogen (Zeugenaufruf / Warnhinweis)
Ein Mann aus Dettingen ist im Laufe des Donnerstags von dreisten Kriminellen mit der Masche des sogenannten Schockanrufs um eine fünfstellige Summe Bargeld gebracht worden. In einem Telefonat gaukelte ein Unbekannter vor, die Tochter des Mannes habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Bezahlung einer Kaution vor einer Inhaftierung bewahrt werden. Der in Sorge versetzte Geschädigte schenkte der frei erfundenen Geschichte Glauben und übergab am Nachmittag an seiner Wohnanschrift an einen Komplizen des Anrufers mehrere Tausend Euro Bargeld. Später flog der Betrug auf. Der Abholer ist circa 45 Jahre alt und ungefähr 175 Zentimeter groß. Er ist von schlanker Statur, hat kurze braune Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke. Zeugen, die im Wohngebiet Guckenrain im Laufe des Donnerstagnachmittags verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07021/501-0 beim Polizeirevier Kirchheim zu melden. Die Polizei warnt außerdem: Sollte jemand, egal für wen er sich ausgibt, am Telefon Geld oder Wertsachen von Ihnen fordern, legen Sie sofort auf! Sie werden betrogen!

Filderstadt-Bernhausen: Mit Schreckschusswaffe geschossen
Zu handfesten Streitigkeiten unter zwei 35 und 24 Jahre alten Bekannten ist es am Donnerstagabend in einem Auto auf dem Nord-West-Ring gekommen. Beide hatten sich gegen 19.40 Uhr wohl zu einer Aussprache getroffen, in deren Verlauf der 24-Jährige zu dem Älteren ins Auto gestiegen war. Im Fahrzeug eskalierte der Streit dann so, dass der 35-Jährige einen Schuss mit einer Schreckschusswaffe auf seinen Kontrahenten abgegeben und diesen verletzt haben soll. Dieser soll setzte sich mit Faustschlägen gegen den Älteren zu Wehr gesetzt haben und konnte ihm die Waffe abnehmen. Beide konnten in der Folge von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden und die Schreckschusswaffe sichergestellt werden. Die Männer wurden nach einer ärztlichen Versorgung ihrer Blessuren und nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und sehen jetzt entsprechenden Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Reichenbach: Drei Autos beschädigt
Ein 38-jähriger Daimler-Benz-Fahrer hat bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen einen größeren Schaden verursacht. Der Mann befuhr um kurz nach sieben Uhr den Ostweg in Fahrtrichtung Leintelstraße und musste wegen eines entgegenkommenden Fahrzeugs nach rechts ausweichen. Hierbei übersah er, offenbar aufgrund der Sonneneinstrahlung, einen dort geparkten Dacia und kollidiert mit diesem, welcher durch den Aufprall auf einen weiteren Daimler-Benz geschoben wurde. Der 38-Jährige zog sich eine kleine Verletzung zu, die jedoch keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurfte. Das Auto des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste in der Folge abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden an allen drei Fahrzeugen wird auf ungefähr 14.000 Euro geschätzt.

Esslingen: Radfahrer nach Unfall schwerverletzt
Ein Fehler beim Abbiegen hat am Mittwochvormittag zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden geführt. Gegen 11.40 Uhr befuhr ein 58 Jahre alter Audi A5 Fahrer die Ebershaldenstraße und wollte anschließend nach links in die Landolinsgasse abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen vorrangberechtigten Radfahrer, der die Augustinerstraße in Richtung Mülbergstraße befuhr. Infolge der Kollision stürzte der 56-jährige Mann und erlitt ersten Erkenntnissen nach schwere Verletzungen. Er wurde zur weiteren Untersuchung durch einen Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.

Kirchheim: Mit Messer verletzt
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Kirchheim seit Mittwochmittag gegen einen 14-Jährigen. Dem Jugendlichen wird zur Last gelegt, im Außenbereich einer Schule im Bodelschwinghweg kurz vor zwölf Uhr einen 15 Jahre alten Schüler einer anderen Klasse im Zuge einer körperlichen Auseinandersetzung in der Pause mit einem Küchenmesser verletzt zu haben. Das mutmaßlich verwendete Messer wurde von einem Lehrer sichergestellt und später von den hinzugerufenen Polizeibeamten beschlagnahmt. Der nicht lebensgefährlich Verletzte wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige an Erziehungsberechtigte übergeben. Die polizeilichen Ermittlungen zum Auslöser des Streits sowie zu dessen Ablauf dauern an.

Plochingen: Geld gefordert
Ein 61-jähriger Mann ist am Mittwochmorgen, gegen 5.20 Uhr, am Bahnhof in Plochingen Opfer einer Raubstraftat geworden. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Mann auf der öffentlichen Toilette, als ihn die bislang unbekannten Täter gestoßen und Bargeld sowie sein Mobiltelefon entwendet haben sollen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den drei ungefähr 30-jährigen Tatverdächtigen verlief negativ. Das Polizeirevier Esslingen hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Neckartailfingen: schwerer Verkehrsunfall mit verletzten Personen
Zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen ist es am Dienstagabend zwischen den Ortschaften Neckartailfingen und Aich gekommen. Der 77-jährige Fahrer eines Ford Kuga befuhr gegen 19.15 Uhr die K1228 in Richtung Aich. Dabei kam er aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden 35-jährigen Traktorfahrer. In der Folge wurden beide Fahrzeuge in den Straßengraben abgewiesen, der Ford-Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen. Der 35-Jährige zog sich nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen zu. Beide Personen wurden durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf circa 60.000 Euro. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme, der Bergung und des Abschleppens der Fahrzeuge sowie der Reinigung der Fahrbahn wurde der Streckenabschnitt der K1228 mehrere Stunden voll gesperrt. Aufgrund Spezialfahrzeugen, die zur Bergung des Traktors benötigt wurden, kam es zur vorübergehenden Sperrung der parallel verlaufenden B312.

Esslingen: Nach Vandalismus an Schulgebäude Belohnung ausgelobt
Nachdem Unbekannte in der Nacht von Freitag, 13.03.2026, auf Samstag, 14.03.2026, im Gebäude einer Schule in der Breslauer Straße randaliert und einen enormen Schaden angerichtet haben, hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des oder der Täter führen, ausgesetzt.
Wie bereits berichtet waren Unbekannte in der genannten Nacht wohl über ein Baugerüst in das Schulgebäude, in dem derzeit Sanierungsarbeiten stattfinden, eingedrungen. Auf dem Dach des Gebäudes beschädigten sie die Photovoltaik-Anlage, warfen Gegenstände vom Dach und zerstörten einen zur Versorgung der Baustelle angebrachten Wasserhahn. Dadurch drangen erhebliche Mengen an Wasser unkontrolliert in alle Stockwerke des Gebäudes ein. Der entstandene Sachschaden dürfte nach derzeitigem Stand die zunächst geschätzten rund 300.000 Euro deutlich übersteigen.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Esslingen, Telefon 0711/3990-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung entscheidet die Staatsanwaltschaft Stuttgart unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Esslingen: Zeugen zu gefährlicher Fahrweise gesucht
Das Polizeirevier Filderstadt sucht unter Telefon 0711/7091-3 nach Zeugen beziehungsweise Geschädigten zur gefährlichen Fahrweise eines Mercedes-Lenkers am Montagabend. Der noch unbekannte Fahrer war gegen 21.35 Uhr mit seinem Fahrzeug von der B 10 von Stuttgart herkommend an der Anschlussstelle Oberesslingen abgefahren. Beim Rechtsabbiegen auf die K 1215 soll er das Rotlicht der dortigen Ampel missachtet haben. Im Anschluss soll er beim Linksabbiegen auf die L 1192 in Richtung Ostfildern im Kurvenbereich vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt haben, sodass eine Pkw-Lenkerin abbremsen musste. Anschließend soll der Fahrer mehrmals abgebremst haben und Schlangenlinien gefahren sein, damit er nicht überholt werden konnte. Dadurch seien mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet worden. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Von dem Mercedes liegt ein Teilkennzeichen vor. Der Fahrer wird als etwa 50 Jahre alt, Brillenträger mit Glatze und rundlichem Gesicht beschrieben.

Kirchheim: Zahlreiche Verstöße bei Großkontrolle festgestellt
Unter Federführung des Polizeireviers Kirchheim hat das Polizeipräsidium Reutlingen, zusammen mit Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz, am Montag zwischen 15.30 Uhr und 20.15 Uhr, an der Jesinger Straße bzw. der B 297 eine Großkontrolle durchgeführt. An der Kontrollstelle, die vom THW unterstützt wurde, waren mehr als 60 Beamte der Polizei im Einsatz. Zudem war ein Experte des Landeskriminalamtes vor Ort, der mehr als 50 Dokumente auf ihre Echtheit überprüfte. Die Polizisten stellten vier Verkehrsteilnehmer fest, die mutmaßlich unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen. Zwei Fahrzeug-Lenker hatten nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Drei Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt und zwei Fahrer beschäftigten sich während dem Fahren mit ihren Handys. Zusätzlich waren vier Kinder nicht korrekt gesichert. Außerdem wurden drei Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie zwei nicht vorschriftsgemäße Lkw festgestellt. Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellten die Beamten drei Verstöße bei der Ladungssicherung fest. An drei Pkw waren Veränderungen vorgenommen worden, sodass die Betriebserlaubnisse erloschen waren. Ein Auto musste vor Ort stillgelegt werden. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Filderstadt: Mit Fahrzeug überschlagen
Eine Autofahrerin hat sich am Montagnachmittag mit ihrem Fahrzeug neben der B 27 überschlagen. Die 72-jährige Toyota-Lenkerin war kurz nach 16 Uhr in Richtung Tübingen unterwegs, als sie im Bereich der Ausfahrt Bonlanden aus unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte der Wagen mit einem Wegweiser sowie einem Baum und überschlug sich. Auf dem Dach blieb der Pkw schließlich liegen. Die Seniorin wurde durch Ersthelfer auf dem Fahrzeug befreit und nachfolgend vom Rettungsdienst zur Untersuchung auf mögliche Verletzungen in eine Klinik gebracht. Am Toyota, der abgeschleppt werden musste, dürfte wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe schätzungsweise 30.000 Euro entstanden sein.

Kirchheim/Teck: Mit Schreckschusswaffe ausgeraubt (Zeugenaufruf)
Ein 18-Jähriger ist am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr im Bereich der Jesinger Straße Opfer einer Raubstraftat geworden. Nach derzeitigem Kenntnisstand trafen sich der junge Mann und seine 17-jährige Begleiterin mit einem unbekannten Mann und einer Frau, um ein mutmaßlich illegales Geschäft mit Rauschgift zu tätigen. Im Rahmen des Treffens soll es dann zu einem Gerangel gekommen sein, in dessen Verlauf der Unbekannte den 18-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe angegriffen, mit Reizstoff besprüht und verletzt haben soll. Dann griff er sich das Betäubungsmittel und flüchtete mitsamt seiner mutmaßlichen Komplizin in Richtung Lichtensteinstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief bislang ergebnislos. Der 18-Jährige erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Seine 17-jährige Begleitung blieb unverletzt. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0711/3990-330 zu melden.

Esslingen: Unfall mit zwei Motorradfahrern
Ein Verkehrsunfall mit zwei Motorradfahrern hat sich am Sonntagnachmittag auf der L 1150 ereignet. Ein 19-Jähriger war kurz nach 14 Uhr mit einer Suzuki auf der Landstraße von Oberhof herkommend in Richtung Oberesslingen unterwegs. Kurz vor Ortsbeginn verlor er in einer Kurve die Kontrolle über seine Maschine und kam zu Fall. Ein entgegenkommender 43 Jahre alter Biker sah den Sturz und bremste bis zum Stillstand ab. Die Suzuki rutschte jedoch gegen seine Yamaha und der 43-Jährige stürzte zu Boden. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu und wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. Der Unfallverursacher blieb ersten Erkenntnissen nach unverletzt. Beide Motorräder waren nicht mehr fahrbereit und mussten mit einem Abschleppwagen abtransportiert werden. Der Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt.

Esslingen: Radlerin gestürzt
Auf der Straße Obere Beutau ist eine Radlerin am Montagmorgen verletzt worden. Die 62-Jährige war gegen acht Uhr auf ihrem Fahrrad bergabwärts unterwegs, als sie ohne Beteiligung Dritter mit ihrem Fahrrad stürzte. Ein Rettungswagen brachte die Frau nachfolgend zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 13

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Sindelfingen: Fahrzeugdisplay, Dashcam und DAB+ RAdio gestohlen
Am Donnerstagvormittag (26.03.2026) schlugen noch unbekannte Täter auf dem Parkplatz einer Veranstaltungshalle in der Rudolf-Harbig-Straße in Sindelfingen zu und brachen zwischen 10.00 Uhr und 10.25 Uhr in einen dort geparkten Mercedes ein. Die Unbekannten zerstörten hierzu eine Scheibe und demontierten anschließend das Fahrzeugdisplay, eine Dashcam und ein DAB+ Radio im Gesamtwert von rund 1.000 Euro. Der entstandene Sachschaden wurde auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail: [email protected] an das Polizeirevier Sindelfingen zu wenden.

Ehningen: PKW kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Verkehrszeichen und Baum
Am Dienstag (24.03.2026) ereignete sich gegen 21:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1001 (K1001) zwischen Ehningen und Aidlingen. Ein 19-jähriger Cupra-Lenker befuhr die K1001 aus Richtung Ehningen kommend in Fahrtrichtung Aidlingen. Als er aufgrund mutmaßlich nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam, kollidierte er zunächst mit einem Verkehrszeichen und im weiteren Verlauf mit einem Baum. Der 19-Jährige sowie seine zwei 17 und 18 Jahre alte Mitfahrerinnen und ein 15-jähriger Jugendlicher, der ebenfalls mit an Bord war, erlitten leichte Verletzungen. Am Cupra entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem Verkehrszeichen und an dem Baum kann derzeit noch nicht beziffert werden. Während der Unfallaufnahme und der Berge- sowie Aufräumarbeiten war die K1001 bis kurz vor 23.00 Uhr voll gesperrt.

Böblingen: Gefährdung des Straßenverkehrs – Zeugen gesucht
Am Dienstag (24.03.2026) gegen 07:30 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei aufgrund eines auffällig und riskant fahrenden Verkehrsteilnehmers mit einem Skoda auf der Bundesstraße 464 (B464) zwischen Tübingen und Holzgerlingen ein. Ein 36-jähriger Cupra-Lenker wurde von dem Skoda-Lenker kurz vor dem Tübinger Stadtteil Bebenhausen in einer Rechtskurve überholt. Im weiteren Verlauf nutzte er den Einfädelungsstreifen einer Tankstelle auf Höhe Holzgerlingen, um mehrere Fahrzeuge rechts zu überholen. Aufgrund dessen musste ein 38-jähriger BMW-Lenker bremsen. Auf Höhe einer Abzweigung in Richtung des Wohngebiets Hülben fuhr der Skoda-Lenker in der Mitte der beiden vorhandenen Spuren, um die anderen Verkehrsteilnehmenden, die in dieselbe Richtung unterwegs waren, mittig zu überholen. Im Anschluss konnte der Skoda-Lenker, bei dem es sich um einen 58-Jährigen handelte, von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen in der Sindelfinger Straße kontrolliert werden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen, die das Fahrverhalten des Skoda-Lenkers beobachtet haben oder gar gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.

A81Böblingen Sindelfingen: Zeugen nach Nötigung im Straßenverkehr gesucht
Nach einer Nötigung im Straßenverkehr, die ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Sonntag (22.02.2026) zwischen 18:15 Uhr und 18:45 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Sindelfingen-Ost verübt haben soll, sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen. Eine 39-jährige Seat-Lenkerin fuhr im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Stuttgart auf der linken Spur. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker befuhr die rechte Spur und soll versucht haben die Seat-Lenkerin von rechts zu überholen. Dies sei ihm jedoch aufgrund eines ihm vorausfahrenden Fahrzeugs nicht gelungen. Danach soll er auf die linke Spur hinter den Seat der 39-Jährigen gewechselt und dieser dicht aufgefahren sein. Außerdem soll er dabei die Lichthupe betätigt haben. Als die Seat-Lenkerin auf die rechte Spur wechselte, machte sie den Unbekannten auf seine gefährliche Fahrweise aufmerksam. Dies soll den unbekannten Fahrzeuglenker dazu veranlasst haben, sein Fahrzeug schlagartig von der linken Spur auf die rechte Spur in Richtung der 39-Jährigen zu lenken. Dabei soll die Seat-Lenkerin beinahe von der Fahrbahn abgedrängt worden sein. Im Anschluss soll der Unbekannte versucht haben die 39-Jährige durch starkes Abbremsen auszubremsen und sei ihr mit sehr geringem Abstand gefolgt bis auf die Bundesstraße 14 in Stuttgart, bevor er dort von der B 14 abfuhr. Bei dem Fahrzeug des Unbekannten könnte es sich um einen schwarzen Wagen der Marken Audi oder Seat gehandelt haben. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen, die die Fahrweise des Unbekannten und die Auseinandersetzung beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Weil der Stadt: Verkehrsunfall auf der B295 mit einer schwerverletzen Motorradfahrerin
Am Sonntag (22.03.2026) kam es gegen 15:30 Uhr auf der Bundesstraße 295 (B 295) in Weil der Stadt zu einem Verkehrsunfall. Ein 90-jähriger Mercedes-Lenker befuhr die Straße “An der Wolldecke” und wollte nach links auf die B295 auffahren. Zeitgleich befuhr ein 41-jähriger VW-Lenker die B295 aus Richtung Renningen kommend in Fahrtrichtung Simmozheim. Da die Front des Mercedes vermutlich bereits in die Fahrbahn des 41-Jährigen ragte, leitete dieser eine Vollbremsung ein und konnte so einen Zusammenstoß verhindern. Allerdings befand sich hinter dem VW-Lenker eine 20-jährige Motorradfahrerin, die einen Zusammenstoß mit ihrem stark bremsenden Vordermann nicht mehr abwenden konnte. In der Folge stürzte die 20-Jährige über ihren Lenker auf den Asphalt. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde die junge Frau mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Böblingen: aggressiver Fahrradfahrer greift Einsatzkräfte an
Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen bekam es am Freitag (20.03.2026) gegen 11:00 Uhr in der Parkstraße in Böblingen mit einem äußerst aggressiven Fahrradfahrer zu tun. Der 62-Jährige missachtete zunächst das für ihn geltende Rotlicht einer Ampel, weshalb er von den Einsatzkräften angehalten wurde. Während der Kontrolle wurde der Radfahrer zunehmend aggressiver, schlug zunächst immer wieder auf seinen Fahrradsattel ein und zog schließlich ein Messer, welches er in Richtung der Polizeibeamten hielt. Der Mann wurde unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt, zu Boden gebracht, entwaffnet und mit Handschließen geschlossen. Da er sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er anschließen in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Die Einsatzkräfte der Polizei wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.