Friedrichshafen: WHS startet Vertrieb von Eigentumswohnungen am Bodensee

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) plant in Friedrichshafen ein neues Wohnprojekt unter dem Namen „SEESEITEN“. In attraktiver Lage, nur wenige Schritte vom Bodensee entfernt, entstehen 31 moderne Eigentumswohnungen, die seenahes Wohnen mit kurzen Wegen in die Innenstadt verbinden.

Das Projekt umfasst ein stilvolles Wohnensemble aus vier harmonisch verbundenen Häusern mit klarer Architektur und durchdachten Grundrissen. Großzügige Fensterflächen sorgen für helle Räume, während Balkone, Terrassen und private Gartenanteile den Bezug nach draußen stärken. „Seenah wohnen bedeutet für uns nicht nur die Nähe zum Wasser, sondern auch ein Wohngefühl, das Ruhe und Alltag gut miteinander verbindet“, erläutert Marcus Ziemer, Geschäftsführer der WHS.

Die Wohnungen überzeugen unter anderem durch folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Nur ca. 100 m zur Uferpromenade
  • 2- bis 5-Zimmer-Eigentumswohnungen
  • Wohnflächen von ca. 50 m² bis ca. 163 m²
  • Energieeffiziente Bauweise als Effizienzhaus 55 EE
  • Geothermienutzung und Photovoltaikanlage
  • 3-fach verglaste Fenster mit elektrischen Raffstorelamellen
  • Fußbodenheizung mit Einzelraumsteuerung
  • Balkone, Terrassen oder private Gartenanteile
  • Tiefgaragenstellplätze mit Wallbox-Option
  • Aufzug von der Tiefgarage ins Dachgeschoss
  • Ausgewählte Wohnungen barrierefrei

Seenah wohnen – zwischen Ufer und Stadtleben

Die Lage ermöglicht ein Leben in direkter Nähe zum Bodensee. Uferwege, Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten sind schnell erreichbar, ebenso wie die Innenstadt mit ihren Einkaufs-, Gastronomie- und Kulturangeboten. Auch Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen des täglichen Bedarfs befinden sich in komfortabler Nähe und machen den Standort besonders lebenswert.

Gute Anbindung – kurze Wege im Alltag

Bahnhof, Flughafen und wichtige Verkehrsachsen sorgen für eine gute Erreichbarkeit innerhalb der Region und darüber hinaus.

Weitere Informationen finden Interessentinnen und Interessenten im Internet unter: Seeseiten Friedrichshafen.


Zicai kehrt ins Aufgebot der DFB-Frauen zurück

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Frankfurt/Main.| Für die beiden anstehenden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Österreich hat Bundestrainer Christian Wück seinen 23-köpfigen Kader benannt. Cora Zicai vom VfL Wolfsburg kehrt ins DFB-Team zurück, nachdem sie zuletzt aufgrund eines krankheitsbedingten Trainingsrückstands gefehlt hatte.

“Wir haben einen starken Kader und setzen auf die Spielerinnen, mit denen wir erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet sind”, sagt Christian Wück. “Mit Cora begrüßen wir zudem eine Rückkehrerin. Bei Larissa Mühlhaus haben wir uns – wie auch schon bei anderen Spielerinnen – dafür entschieden, sie in der U 23-Nationalmannschaft weiter Spielpraxis sammeln zu lassen. Wir stehen hier in engem Austausch mit dem Trainer*innenteam der U 23, so dass wir Larissa und selbstverständlich auch weitere Spielerinnen im Blick behalten.”

Verzichten muss Bundestrainer Christian Wück weiterhin verletzungsbedingt auf Stammkraft Klara Bühl (FC Bayern München). Auch Sophia Kleinherne (VfL Wolfsburg) und Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) fehlen nach wie vor im Aufgebot. Beide befinden sich nach ihren Verletzungen zwar wieder im Mannschaftstraining, für eine Nominierung für die Länderspiele im April kommt der Einsatz jedoch noch zu früh. Insgesamt stehen zehn Spielerinnen auf Abruf bereit, sieben von ihnen wurden für die U 23-Nationalmannschaft nominiert.

Das erste von zwei Nachbarschaftsduellen mit Österreich bestreiten die DFB-Frauen am Dienstag, 14. April (ab 18.15 Uhr, live im ZDF), im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg. Bereits knapp 20.000 Tickets wurden verkauft, Eintrittskarten sind weiterhin über das DFB-Ticketportal erhältlich.

“Wir freuen uns sehr auf Nürnberg und die fantastische Atmosphäre, die uns dort erwartet”, sagt Unterfranke Wück. “Unser Ziel ist es, ein begeisterndes Spiel zu zeigen. Wir sind wir fest davon überzeugt, mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken den nächsten wichtigen Schritt auf unserem Weg zur WM 2027 gehen zu können.”

Das Rückspiel in Österreich findet wenige Tage später am Samstag, 18. April (ab 18 Uhr, live auf sportschau.de), in Ried im Innkreis statt. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde 2027 in Brasilien. Die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten der Liga A können sich noch Teilnahmeplätze über die Play-offs sichern.

Hier geht’s zum Kader!


Maßnahmen gegen Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke auf Friedhöfen

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Mithilfe der Besucherinnen und Besucher erwünscht

Stuttgart.| Die Asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend auch im Raum Stuttgart aus. Nun zieht das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Konsequenzen und bittet Besucherinnen und Besucher von Friedhöfen, bei den Gegenmaßnahmen mitzuhelfen.

Denn das Insekt ist nicht allein durch seine Stechfreude lästig, sondern zudem ein potenzieller Krankheitsüberträger. Deshalb gilt es, dessen Ausbreitung einzudämmen.

Die invasive Art aus den Tropen kann sich bei geeigneten Temperaturen sehr schnell vermehren – teilweise innerhalb einer Woche. Für die Eiablage und die Entwicklung der Larven genügen bereits geringe Wasseransammlungen, etwa in kleinen Gefäßen oder Untersetzern. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt reduziert nun die Zahl möglicher Brutstätten. Dafür bleiben die Becken der Brunnen auf den Friedhöfen Weilimdorf, Feuerbach und Botnang sowie auf dem Alten Friedhof Vaihingen dauerhaft leer. Denn in diesen Stuttgarter Stadtbezirken wurde die Tigermücke nachgewiesen. Auf dem entweihten Hoppenlaufriedhof werden keine Brunnen reaktiviert und die Wasserbecken nicht mehr aufgefüllt.

Abstellgitter unter Wasserhahn zum Befüllen von Gießkannen

Brunnen, die über einen Wasserhahn verfügen, werden nicht ganz abgestellt. Sie erhalten unter den Hähnen Abstellgitter oder vergleichbare Vorrichtungen, damit die Besucherinnen und Besucher ihre Gießkannen dort weiterhin bequem befüllen können. Für die Mückenbekämpfung bittet die Stadtverwaltung alle Gäste der Friedhöfe um Mithilfe. Sie sollen Gießkannen immer komplett entleeren und auch kleinste Wasseransammlungen vermeiden, die sich als Brutstätten eignen: So sollte man zum Beispiel Grabvasen, wenn sie nicht in Benutzung sind, stets umdrehen. Auf alle Untersetzer oder Dekorationsartikel, in denen sich etwas Wasser sammeln könnte, ist zu verzichten. Falls solche Gegenstände erforderlich sind, sollen diese mit Sand oder Kies aufgefüllt werden. Diese Maßnahme verhindert die Eiablage, da die Tigermücke ihre Eier oberhalb eines Wasserspiegels abzulegen sucht.


Winter-Comeback am Feldberg

Lifte öffnen ab Dienstag bis Ostermontag 

Feldberg.| Der Winter ist zurück am Feldberg! Dank frischer Schneefälle können die Feldbergbahnen den Winterbetrieb kurzfristig wieder aufnehmen – und das bis einschließlich Ostermontag, den 06. April 2026. Ob zum Skifahren, Rodeln oder Winterwandern: Schneesportfans dürfen sich auf ein verlängertes Saisonfinale freuen.

Betriebsstart ab Dienstag, 31. März 2026

Ab Dienstag stehen folgende Anlagen wieder zur Verfügung:

  • Förderband 1 – für Skifahrer
  • Förderband 3 – für Rodler
  • Resilift 1
  • Grafenmatt 1 & 2

Erweiterung ab Mittwoch, 01. April 2026

Ab Mittwoch gehen zusätzlich folgende Liftanlagen in Betrieb:

  • 2er-Sesselbahn Seebuck
  • Silberwiesenlift

Karfreitag, 03. April 2026

Ab Karfreitag wird das Angebot für Fußgänger ergänzt:

  • 6er-Sesselbahn mit Gondeln – im Sommerbetrieb, ausschließlich für Fußgänger geöffnet

Die Feldbergbahnen planen, alle genannten Anlagen durchgehend bis einschließlich Ostermontag, 06. April, zu betreiben – sofern es die Witterungsbedingungen zulassen. Danach gehen die Feldbergbahnen für dreieinhalb Wochen in die planmäßige Revision. Der offizielle Start in den Sommerbetrieb erfolgt am 01. Mai 2026.

Weitere Informationen unter: feldberg-erlebnis.de


Polizei-Report Stuttgart | Woche 14

Quelle: ots

Stuttgart-Zuffenhausen: Gartenhaus abgebrannt – Zeugen gesucht
Ein Gartenhaus ist am Samstagabend (04.04.2026) in Stuttgart-Zuffenhausen in Brand geraten. Durch das Feuer, das gegen 21.10 Uhr auf einem Gartengrundstück an der Zazenhäuser Straße ausbrach, geriet das Gartenhaus in Vollbrand und wurde völlig zerstört. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von einer Brandstiftung aus. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Nord: Ein Verletzter nach Unfall mit Streifenwagen
Am frühen Samstagabend (04.04.2026) kollidierte ein Streifenwagen mit einem BMW auf einer Kreuzung. Ein 24-jähriger Beamter fuhr mit einem Mercedes-Benz Vito gegen 18.30 Uhr die Heilbronner Straße aus Richtung Bad Cannstatt kommend und wollte auf der Kreuzung am Pragsattel in Richtung Feuerbach abbiegen. Dazu fuhr er unter Nutzung der Sonder- und Wegerechte über eine für ihn Rotlicht zeigende Lichtzeichenanlage in den Kreuzungsbereich und stieß mit einem BMW eines 31-Jährigen zusammen, welcher die Heilbronner Straße aus Richtung Zuffenhausen befuhr und in Richtung Stresemannstraße abbiegen wollte. Durch den Zusammenstoß wurde der 31-Jährige leicht verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden über 60.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Stuttgart-Untertürkheim: Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagabend (03.04.2026) verletzte sich ein Rollerfahrer schwer. Ein 54-jähriger Fahrer eines Rollers der Marke Peugeot befuhr kurz nach 21.00 Uhr die Biklenstraße, missachtete beim Abbiegen in die Mäulenstraße mutmaßlich das Rechtsfahrgebot und stieß mit einem Pkw Peugeot eines 33-Jährigen zusammen, welcher gerade auf einen Parkplatz einparkte. Hierbei verletzte sich der 54-Jährige so schwer, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Stuttgart-Feuerbach: Fußgängerin bei Unfall mit Stadtbahn schwer verletzt
Eine Fußgängerin ist am Freitagnachmittag (03.04.2026) in der Heilbronner Straße bei einem Verkehrsunfall mit einer Stadtbahn schwer verletzt worden. Die 48 Jahre alte Frau überquerte gegen 16.40 Uhr im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Borsigstraße offenbar den Gleisbereich an einer hierfür vorgesehenen Querungsstelle. Zeitgleich fuhr eine Stadtbahn der Linie U7, die Richtung Mönchsfeld unterwegs war, in die Haltestelle ein und bremste bereits ab. Aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache wurde die Fußgängerin von der Stadtbahn erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Die Frau erlitt hierbei schwerste Verletzungen. Rettungskräfte kümmerten sich um sie und brachten sie in ein Krankenhaus. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die 49 Jahre alte Stadtbahnfahrerin erlitt einen Schock, sie sowie die rund 25 Fahrgäste blieben offenbar unverletzt. Der Stadtbahnverkehr war für längere Zeit unterbrochen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Ein Sachverständiger wird zur Klärung hinzugezogen. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Stuttgart-Degerloch: Verkehrskontrollen am “Car-Friday” am Fernsehturm – Polizei zieht getunte Fahrzeuge aus dem Verkehr
Im Rahmen der landesweiten Kontrollwochen gegen illegales Tuning haben Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart am Karfreitag (03.04.2026) Schwerpunktkontrollen im Bereich des Fernsehturms durchgeführt. Zahlreiche Angehörige der Szene nutzten den traditionellen Saisonstart für einen Ausflug zum Fernsehturm in Degerloch.
Die spezialisierten Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei nahmen zwischen 12 Uhr und 19 Uhr insgesamt 96 Fahrzeuge und 112 Personen genauer unter die Lupe. Während sich der Großteil der Tuning-Fans an die gesetzlichen Vorgaben hielt, stellten die Einsatzkräfte dennoch eine nennenswerte Anzahl an Verstößen fest.
Die Bilanz des Kontrolltages: Insgesamt wurden 53 Fahrzeuge beanstandet. Die festgestellten Mängel reichten von nicht eingetragenen Rad-Reifen-Kombinationen bis hin zu unerlaubten Veränderungen an der Abgasanlage und der unerlaubten Leistungssteigerung.
Bei acht Fahrzeugen waren die technischen Manipulationen so schwerwiegend, dass die Betriebserlaubnis mit sofortiger Wirkung erlosch. Aufgrund der erheblichen Sicherheitsmängel und zur Erstellung technischer Gutachten wurden sechs Fahrzeuge noch vor Ort sichergestellt und abgeschleppt.
“Unser Ziel ist nicht die Schikane von Autoliebhabern, sondern die konsequente Bekämpfung von Gefahren im Straßenverkehr”, betonte der heutige Einsatzleiter und Tuning-Experte des Polizeipräsidiums Stuttgart, Dimitrios Bastounis. “Illegale Umbauten und übermäßiger Lärm haben auf Stuttgarts Straßen keinen Platz. Die Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass technischer Leichtsinn und Selbstinszenierung schwerwiegende, im Einzelfall auch tödliche Folgen haben können.”
Die Polizei Stuttgart wird auch über die Osterfeiertage hinaus verstärkt Präsenz zeigen und gezielte Kontrollen an bekannten Treffpunkten durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten.

Stuttgart-Möhringen: Dreiste Trickbetrüger erbeuten Schmuck und Bargeld – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstagnachmittag (02.04.2026) in einer Wohnung an der Mühlhaldenstraße Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Die beiden Männer klingelten gegen 15.30 Uhr an der Wohnung einer Seniorin, gaben vor, die Heizung ablesen zu wollen und gelangten so ins Haus. Während einer der beiden Männer mit der Seniorin in ihre Wohnung ging, blieb der andere zunächst an der geöffneten Wohnungstür zurück, kam dann aber kurze Zeit darauf ebenfalls in die Wohnung und sah nach den Heizkörpern. Erst nach dem beide Männer die Wohnung wieder verlassen hatten, stellte die Dame fest, dass sowohl Bargeld als auch Schmuckschatullen mit Goldschmuck und Uhren aus ihrer Wohnung fehlten. Die beiden vermeintlichen Heizungsableser sollen zwischen 25 und 35 Jahren alt gewesen sein. Einer der beiden wird als zirka 178 Zentimeter groß und von schmächtiger Statur beschrieben, der andere soll zirka 166 Zentimeter groß gewesen sein. Beide trugen schwarze Jeanshosen und schwarze Oberteile. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt/B14: Verkehrsteilnehmer mutmaßlich genötigt – Zeugen gesucht
Ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer steht im Verdacht am Freitag (03.04.2026) mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der B14 gefahren zu sein und hierbei andere Verkehrsteilnehmer genötigt zu haben. Gegen 00.30 Uhr standen ein weißer Mercedes C43 und ein grauer VW Golf bei Rotlicht an einer Ampel auf der Gaißburger Brücke und betätigten kurz die Warnblinker, weshalb sie einer Polizeistreife auffielen. Nachdem die Ampel auf Grün umgeschaltet hatte, fuhren beide Fahrzeuge zunächst mit normaler Geschwindigkeit an. Plötzlich beschleunigte der Mercedes-Fahrer sein Fahrzeug lautstark und fuhr dann mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf die B14 in Fahrtrichtung Fellbach auf. Die Streifenwagenbesatzung nahm daraufhin die Verfolgung des Fahrzeugs auf, konnte aber aufgrund der starken Beschleunigung und der hohen Geschwindigkeit vom Mercedes C43 zunächst nicht aufschließen. Während seiner Fahrt soll der Mercedes-Fahrer sehr dicht auf andere Verkehrsteilnehmer aufgefahren sein und mehrfach die Lichthupe betätigt haben. Kurz vor dem Kappelbergtunnel musste der 20 Jahre alte Fahrer verkehrsbedingt abbremsen und konnte deshalb von der Polizeistreife eingeholt und angehalten werden. Gegen den 20-jährigen Fahrer wird nun wegen Verdachts eines Verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Nötigung im Straßenverkehr ermittelt, weshalb die Polizeibeamten seinen Führerschein und sein Mobiltelefon einbehielten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei Stuttgart zu melden.

Stuttgart-West:.Pkw-Brand im Hinterhof – Brandursache unklar
Am Donnerstagmittag (02.04.2026) ist im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Traubenstraße aus bislang unbekannter Ursache ein geparkter Pkw Opel in Brand geraten. Durch das Feuer, das gegen 11.45 Uhr ausbrach, wurden ein weiterer geparkter Pkw sowie ein Holzzaun stark beschädigt. Außerdem sind Rollläden und eine Fensterscheibe im Erdgeschoss des angrenzenden Hauses in Mitleidenschaft gezogen worden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell, eine weitere Ausbreitung konnte dadurch verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Stuttgart-Mitte: Nach Ladendiebstahl – Rabiaten Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochnachmittag (01.04.2026) einen 50 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Discounter an der Blumenstraße Waren gestohlen und sich gegen das Festhalten gewehrt zu haben. Der 50-Jährige betrat zwischen 16.00 Uhr und 16.30 Uhr den Discounter und soll zwei Steaks aus der Auslage genommen und in seinen Rucksack gesteckt haben. Anschließend soll er noch Kleidungsstücke an sich genommen haben. Danach soll er aus zwei Einkaufswägen einen Rucksack mit Geldbeutel und einen Stoffbeutel gestohlen haben, bevor er noch eine Akku Kettensäge mitgenommen haben soll. Anschließend soll er versucht haben, das Geschäft ohne zu bezahlen zu verlassen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes beobachtete ihn und drängte ihn zurück ins Geschäft. Dann soll der 50-Jährige die Kettensäge zurückgelassen und versucht haben, das Geschäft mit den Waren erneut zu verlassen. Mitarbeiter des Marktes stellten sich ihm daraufhin in den Weg Ihnen gelang es, den sich wehrenden Tatverdächtigen festzuhalten und den alarmierten Beamten zu übergeben. Der 50-Jährige mit ungarischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Donnerstags (02.04.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Vaihingen: Einbrecher auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (01.04.2026) zwei 21 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, in eine Werkstatt an der Pascalstraße eingebrochen zu sein. Ein Zeuge beobachtete die beiden Männer, wie sie gegen 20.15 Uhr einen Zaun überstiegen und das Tor der Werkstatt aufbrachen. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten nach den Tätern, auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Besatzung des Hubschraubers entdeckte die beiden Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes, Beamte der Hundeführerstaffel nahmen sie kurz darauf vorläufig fest. Die beiden mutmaßlichen Einbrecher wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart/Ludwigsburg: Verfolgungsfahrt endet mit Unfall – zwei Verletzten und einem Sachschaden von rund 100.000 Euro
Nach einem vorausgegangenen Fahrzeugdiebstahl in Stuttgart im Verlauf des Mittwochs (01.04.2026), konnte der gesuchte Pkw durch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Stuttgart im Bereich der Bundesstraße 27 Höhe Friedrichswahl am Mittwochabend (01.04.2026) gegen 23:10 Uhr festgestellt werden. Die Insassen entzogen sich in der Folge, dem Versuch angehalten zu werden, mit hoher Geschwindigkeit auf der B 27 in Richtung Ludwigsburg. Dabei soll der Pkw zumindest zwischen zwei unbeteiligten Verkehrsteilnehmenden, die ebenfalls in gleicher Fahrtrichtung unterwegs waren, mittig durchgefahren sein, um weiter zu flüchten. Innerhalb des Stadtgebiets Ludwigsburg fuhr der Pkw auf der Stuttgarter Straße weiterhin mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit und bog im Kreuzungsbereich mit der Friedrichstraße links ab. Hierbei verlor der Fahrer mutmaßlich die Kontrolle über den Opel, kam von der Fahrbahn ab, stieß gegen eine am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW und geriet anschließend in Brand. Durch den Aufprall wurden drei weitere geparkte Fahrzeuge sowie ein unmittelbar angrenzendes Gartengrundstück beschädigt. Der 16-jährige Fahrer versuchte kurzzeitig zu Fuß zu flüchten, konnte aber letztlich durch Einsatzkräfte daran gehindert werden. Der ebenfalls 16-jährige Beifahrer wurde durch Einsatzkräfte der Polizei aus dem Fahrzeug gerettet. Beide Jugendliche wurden im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert, vorsorglich stationär aufgenommen und gelten einstweilen als schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Fahrzeugteilen auf der Fahrbahn verteilt, so dass die Unterführung im Bereich der Unfallörtlichkeit zeitweilig gesperrt werden musste. Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Reinigung der Unfallstelle kam eine Spezialfirma zum Einsatz. Der Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und den weiteren Umständen wurden durch die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übernommen. Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Opel machen können, insbesondere die beiden Verkehrsteilnehmenden, die der flüchtende Pkw mittig passierte, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen.

A8 Gemarkung Stuttgart: Lkw-Lenker flüchtet nach Unfall
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Dienstag (31.03.2026), gegen 15.00 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart ereignete. Ein 40 Jahre alter Lenker eines Fahrzeugs des Kampfmittelbeseitigungsdienstes fuhr auf dem mittleren Fahrstreifen, als plötzlich ein noch unbekannter Lkw-Lenker von der rechten auf die mittlere Spur wechselte. Um eine Kollision zu verhindern, lenkte der 40-Jährige nach links, touchierte dort aber einen Ford eines 61-Jährigen. Der 40-Jährige schaltete daraufhin das Blaulicht an, um den Lkw-Lenker auf das Geschehene aufmerksam zu machen, dieser setzte seine Fahrt aber unbeirrt fort.
An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. Der unbekannte Lkw könnte eine polnische Zulassung gehabt haben.
Unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sachdienliche Zeugenhinweise entgegen.

Stuttgart-Mitte: Unbekannter Täter filmt 15-Jähriger unter den Rock – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Mann hat am Freitagabend (27.03.2026) unter den Rock eines 15-jährigen Mädchens gefilmt. Das Mädchen stieg mit zwei Freundinnen gegen 23.20 Uhr in den Bus der Linie 70 Richtung Plieningen Seemühlenweg. Der Unbekannte stieg mit seinem Hund zu und setzte sich gegenüber von der 15-Jährigen. Als das Mädchen den Hund streichelte beobachtete eine unbekannte Zeugin, wie der Täter sein Mobiltelefon auf die Beine des Mädchens richtete und offenbar Bilder oder Videos unter ihrem Rock aufnahm. Anschließend verließ er gegen 23.30 Uhr den Bus an der Haltestelle Birkach-West. Der Täter war etwa 60 Jahre alt, hatte dunkelblondes mittellanges Haar und schielte. Er trug einen dunklen Schal, eine Bauchtasche, eine blaue Jacke und eine graue Jogginghose.

Stuttgart-Mitte: Nach Überfall auf Juwelier – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Montagabend (30.03.2026) einen 47 Jahre alten Mann festgenommen, der einen Juwelier an der Königstraße überfallen haben soll. Der Mann soll den Ladenbereich gegen 19.30 Uhr betreten und die 19-jährige Mitarbeiterin angesprochen haben, während er ein Beil in den Händen hielt. Als er sich näher nach Produkten erkundigte, ergriff die 19-Jährige die Flucht in ein Büro und setzte den Notruf ab. Der Tatverdächtige soll währenddessen Schmuck im Wert von rund 200 Euro erbeutet und den Laden verlassen haben. Alarmierte Beamte nahmen den 47-Jährigen kurze Zeit später im Bereich des Rotebühlplatzes fest. Der Tatverdächtige mit polnischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Dienstags (31.03.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Degerloch: Eichenstämme gestohlen Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Freitag (20.03.2026) und Dienstag (24.03.2026) im Bereich der Waldau mehrere Eichenstämme gestohlen. Die insgesamt neun Stämme haben einen Wert von rund 1.000 Euro und ein Volumen von zirka zehn Kubikmetern. Sie lagerten mit einer Länge von jeweils fünf Metern an einem Feldweg zwischen dem Gazi-Stadion und einem Betriebshof. Aufgrund der beachtlichen Größe und des enormen Gewichts des Diebesgutes ist davon auszugehen, dass die Täter für den Abtransport einen Lastwagen mit Kran eingesetzt haben müssen. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen oder entsprechende Fahrzeugbewegungen im Bereich der Waldau gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Auf Vordermann aufgefahren und weggefahren – Zeugen gesucht
Die Polizei hat in der Nacht zum Dienstag (31.03.2026) einen 54 Jahre alten Mann ermittelt, der im Verdacht steht, im Parkhaus des Carl-Benz-Centers mit einem Mercedes Vito mehrfach auf den BMW M3 eines 25-Jährigen gefahren und anschließend geflüchtet zu sein, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die beiden Autofahrer befanden sich mit ihren Fahrzeugen nach dem Fußballländerspiel Deutschland gegen Ghana auf der Parkebene eins und wollten ausfahren. Der 25-Jährige soll sich dabei mit seinem BMW vor dem Mercedes eingeordnet haben. Daraufhin soll der 54-Jährige gehupt und auf dem Weg zur Ausfahrt mehrfach leicht gegen den vorausfahrenden BMW gefahren sein. Im Erdgeschoss hielten dann beide an und der 25-Jährige alarmierte die Polizei, währenddessen der Tatverdächtige wegfuhr. Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Reutlingen stoppten den Mercedes auf der Bundesstraße 10 im Bereich Esslingen. Die Beamten stellten fest, dass der Mercedesfahrer mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stand. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Wangen: Unbekannte erbeuten Schmuck und Bargeld – Zeugen gesucht
Einbrecher haben am Montagmittag (30.03.2026) in einem Wohnhaus an der Ebersbacher Straße Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Die Täter drangen zwischen 12.00 Uhr und 14.55 Uhr in die Wohnung ein, indem sie die Eingangstür aufhebelten. Sie durchsuchten die Wohnung und flüchteten unerkannt mit ihrer Beute. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Kastenwagen ausgebrannt
Möglicherweise aufgrund eines technischen Defektes ist am Montagabend (30.03.2026) ein Renault Traffic in der Steiermärker Straße in Brand geraten. Der 30 Jahre alte Fahrer des Renault fuhr gegen 20.20 Uhr durch den Feuerbacher Tunnel Richtung Weilimdorf. Bereits im Tunnel zeigte die elektronische Anzeige einen Defekt an. Unmittelbar nach der Tunnelausfahrt hielt der 30-Jährige an und stieg aus. Kurz darauf brach das Feuer aus. Während der Löscharbeiten war der Tunnel bis kurz nach 21.00 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Stuttgart-Birkach: Unbekannter Täter filmt 15-Jähriger unter den Rock – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Mann hat am Samstagabend (27.03.2026) unter den Rock eines 15-jährigen Mädchens gefilmt. Das Mädchen stieg mit zwei Freundinnen gegen 23.20 Uhr in den Bus der Linie 70 Richtung Plieningen Seemühlenweg. Der Unbekannte stieg mit seinem Hund zu und setzte sich gegenüber von der 15-Jährigen. Als das Mädchen den Hund streichelte beobachtete eine unbekannte Zeugin, wie der Täter sein Mobiltelefon auf die Beine des Mädchens richtete und offenbar Bilder oder Videos unter ihrem Rock aufnahm. Anschließend verließ er gegen 23.30 Uhr den Bus an der Haltestelle Birkach-West. Der Täter war etwa 60 Jahre alt, hatte dunkelblondes mittellanges Haar und schielte. Er trug einen dunklen Schal, eine Bauchtasche, eine blaue Jacke und eine graue Jogginghose. Zudem hatte er einen kleinen schwarzen Hund dabei. Die unbekannte Zeugin, die den Vorfall beobachtete, sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Nord: Passant niedergeschlagen und ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag (29.03.2026) in einer Unterführung an der Heilbronner Straße einen 23 Jahre alten Mann niedergeschlagen und dessen Mobiltelefon geraubt. Der 23-Jährige ging gegen 00.20 Uhr durch die Unterführung an der Stadtbahnhaltestelle Eckartshaldenweg, als er von hinten niedergeschlagen wurde. Anschließend stahlen die Täter das Handy des 23-Jährigen und flüchteten. Ein Zeuge entdeckte den leichtverletzten Mann und alarmierte die Polizei. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um den Verletzten, eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Münster: Reifen zerstochen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Freitag (27.03.2026) in der Elbestraße Reifen von zwei Autos, die auf einem Parkplatz vor einer Kirche geparkt waren, zerstochen. Die beiden Fahrzeuge, beides VW, wurden von den Tätern zwischen 15.30 Uhr und 18.30 Uhr mit einem spitzen Gegenstand beschädigt. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 450 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Süd: Starkstromkabel und Altmetall von Baustellengelände gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag (28.03.2026) von einer Baustelle an der Tübinger Straße mehrere Meter Stromkabel im Wert von rund 5.000 Euro gestohlen. Die Diebe brachen zwischen 20.00 Uhr und 09.50 Uhr einen Bauzaun auf und betraten das Gelände. Dort durchtrennten sie das Starkstromkabel und flüchteten unerkannt. Von einer weiteren Baustelle an der Silberburgstraße haben Unbekannte im Zeitraum zwischen 12.02.2026 und 26.03.2026 ebenfalls Stromkabel im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen. Ermittlungen ergaben, dass auf dieser Baustelle seit mehreren Wochen mehrfach Altmetall gestohlen wurde. Ob ein Tatzusammenhang besteht, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 14

Quelle: ots

Ostfildern: Verwirrter Autofahrer
Einer nicht ganz alltäglichen Anfrage sahen sich zwei Beamte des Polizeireviers Filderstadt ausgesetzt, als sie im Rahmen eines anderen Einsatzes am Samstag Abend gegen 20 Uhr in Nellingen von einem vorbeifahrenden Pkw-Lenker angesprochen wurden. Der 85jährige Mann berichtete von einem Streit mit seiner Ehefrau und er habe daraufhin mit dem Pkw eine Fahrt ins Unbekannte begonnen. Zwischenzeitlich könnte er sich aber nicht mehr erinnern wo er sich befinde und wie er nach Hause kommen solle. Durch die Ermittlungen der Beamten konnte der Enkel kontaktiert werden, welcher seinen aus dem Kreis Konstanz wohnhaften Großvater abholte. Eine Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde erstmal untersagt.

Esslingen am Neckar: Unter Drogeneinfluss Aufmerksamkeit erregt
Am Samstagvormittag ist es vor einem Supermarkt in der Ulmer Straße in Esslingen zu einer Streitigkeit gekommen. Hierbei wurde ein 68-jähriger Kunde durch den 54-jährigen Lenker eines E-Scooters beleidigt. Der E-Scooter-Fahrer befand sich nach Zeugenangaben in Begleitung seiner Tochter. Beim Eintreffen der Streife am betreffenden Markt konnte lediglich der geschädigte 68-Jährige angetroffen werden. Als durch die Streife die Wohnanschrift des 54-Jährigen Aggressors überprüfte ergaben sich den Polizeibeamten Anzeichen einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Er musste daraufhin wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinflusses eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Wendlingen: Vollzugsdienst angegangen
Am Samstagmittag war es aufgrund eines Parkverstoßes zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 46jährigen Bürger und dem Vollzugsdienst gekommen. Gegen 12.05 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizei und meldete eine Auseinandersetzung in der Albstraße. Ein Bürger hatte zuvor unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz geparkt, weshalb ein Strafzettel durch den 40 -jährigen Gemeindevollzugsdienstbeamten ausgestellt werden sollte. Der darüber erboste Bürger ging den Beamten zunächst verbal und anschließend körperlich an, sodass dieser sein Pfefferspray zum Einsatz brachte. Der Bürger wurde von einem Rettungsdienst vor Ort behandelt und sieht sich nun einem Ermittlungsverfahren entgegen.

Wernau: Fahrzeugbrand
Ein brennender Kia Sportage hat am frühen Samstagmorgen einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Wernau und Polizei ausgelöst. Gegen 04.38 Uhr mussten die Einsatzkräfte in den Stadionweg ausrücken, nachdem mehrere Anrufer das in Flammen stehende Fahrzeug und laute Knallgeräusche meldeten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Pkw bereits fast komplett ausgebrannt. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 8.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Eine Brandlegung wird als Ursache des Ereignisses vermutet und ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch das Polizeirevier Kirchheim. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 26 Feuerwehrkräften vor Ort.

Reichenbach an der Fils: Tödlicher Verkehrsunfall
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der B 10 ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 17.00 Uhr war ein 51 Jahre alter Fahrer eines Kraftrads der Marke Yamaha in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe der Ortschaft Reichenbach an der Fils wechselte er auf den rechten Fahrstreifen und überholte eine 19-jährige Fahrerin eines Audi A1, die den linken Fahrstreifen befuhr. Nachdem er den Überholvorgang beendet hatte, wechselte er wieder auf den linken Fahrstreifen. Hierbei kam er aus bislang unbekannter Ursache zu weit nach links auf den unbefestigten Grünstreifen, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte schließlich. Im weiteren Verlauf prallte er gegen einen Pfeiler der Mittelleitplanke und verletzte sich hierbei so schwer, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle verstarb. Durch umherfliegendes Erdreich wurde der Audi leicht beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 6.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die B 10 musste während der Unfallaufnahme bis circa 20.50 Uhr voll gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs war ein Gutachter vor Ort.

Esslingen: Brand in Firma
Zum Brand in einer Firma sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Dienstagvormittag in die Boppenäckerstraße ausgerückt. Gegen elf Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, weil in einer Halle der Firma eine Gusseisenspritzmaschine aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Einem Mitarbeiter gelang es, die Flammen, die schon auf mehrere in der Nähe stehende Gegenstände übergegriffen hatten, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen, die vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden konnten. Insgesamt mussten zwölf Personen wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst untersucht werden. Verletzt wurde von diesen nach derzeitigem Stand aber niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 250.000 Euro beziffern. Zur Brandursache liegen noch keine Informationen vor. Neben der Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 29 Feuerwehrleuten war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und sieben Sanitätern im Einsatz.

Weilheim: Winter-Intermezzo führt zu Verkehrsunfall
Bereits um 10.30 Uhr hatte sich bei Weilheim im Landkreis Esslingen ein witterungsbedingter, schadensträchtiger Verkehrsunfall ereignet. Ein 52-Jähriger war mit einem Porsche Cayenne samt Anhänger auf der L 1213 unterwegs. Auf winterglatter Fahrbahn verlor der Mann die Kontrolle über sein Gespann, das sich daraufhin drehte und von der Fahrbahn abkam. Die beiden Fahrzeuge blieben im Anschluss im Straßengraben stehen. Sie mussten anschließend geborgen werden. Über die Höhe des Schadens liegen noch keine konkreten Angaben vor. Zur Unterstützung war die Feuerwehr mit an die Unfallstelle ausgerückt. Weiterhin kamen Mitarbeiter der Straßenmeisterei vor Ort.

Großbettlingen: Gegen Baum geprallt
Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt seit Montagabend gegen eine 30-Jährige unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Gegen 18.50 Uhr befuhr die Frau mit ihrem Skoda Octavia die Lessingstraße in Fahrtrichtung Kreisverkehr. Hierbei kam sie in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte schließlich gegen einen Baum. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb durch den Unfall unverletzt. Die Beamten stellten bei der 30-Jährigen starken Alkoholgeruch fest, weshalb die Frau im Anschluss eine Blutprobe abgeben musste. Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Fahrerin zudem keinen Führerschein besaß. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Schaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.

Nürtingen: Unfall auf der B 297
Eine medizinische Ursache ist ersten Ermittlungen nach die Ursache für einen Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der B 297 bei Neckarhausen. Gegen 14.30 Uhr war eine 58-Jährige mit einer Mercedes-Benz A-Klasse auf der Bundesstraße von Nürtingen herkommend in Richtung Neckartailfingen unterwegs. Am Ortsende von Neckarhausen fuhr die Frau ruckartig auf die Gegenfahrbahn und überholte die vorausfahrende Mercedes-Benz S-Klasse eines 36 Jahre alten Mannes. Hierbei streiften sich die beiden Fahrzeuge. Ein entgegenkommender, 30 Jahre alter VW-Lenker konnte durch eine Vollbremsung und ein Ausweichen nach rechts eine Kollision mit der A-Klasse verhindern. Im weiteren Verlauf kam die Fahrerin mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn auf den angrenzenden Grünstreifen ab. In diesem überfuhr sie einen dort liegenden Findling und blieb nach etwa 100 Metern an einer leichten Böschung stehen. Die Unfallverursacherin zog sich hierbei Verletzungen zu. Sie wurde zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ihr Auto musste abgeschleppt werden. Der Schaden an den beiden Mercedes wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Ostfildern: Essen auf Herd vergessen
Polizei und Feuerwehr sind am Sonntagnachmittag in die Max-Eyth-Straße ausgerückt. Gegen 16 Uhr sind die Einsatzkräfte über den Hausnotruf einer 87-jährigen Bewohnerin alarmiert worden. Die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort war, konnte in der betreffenden Wohnung einen Topf mit angebrannten Essen feststellen und lüftete in der Folge die Räumlichkeiten. Die Bewohnerin wurde aus der Wohnung gebracht und durch den Rettungsdienst untersucht. Sie blieb unverletzt und konnte im Anschluss in ihre Wohnung zurückkehren. Ein Sachschaden war nicht entstanden.

Ostfildern: Fehler beim Ausparken
Ein Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person hat sich am Sonntagnachmittag in Ruit ereignet. Die 35-Jahre alte Fahrerin eines VW Arteons befuhr die Hedelfinger Straße in Fahrtrichtung Ortsmitte, als eine 37-Jährige mit ihrem VW Polo beim Ausparken diese übersah und es zur Kollision beider Fahrzeuge kam. Hierbei wurde das mitfahrende Kind der Unfallverursacherin leicht verletzt. Der Sechsjährige wurde zur weiteren Untersuchung in das nahegelegene Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren weiterhin fahrbereit. Es entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Nürtingen: Ausgebremst und aufgefahren
Auf rund 7.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Neuffener Straße entstanden ist. Ein 46-Jähriger war gegen 21.50 Uhr mit seinem VW Polo auf der Neuffener Straße unterwegs, als ein 21-Jähriger mit seinem Peugeot 206 wohl recht knapp vor ihm von der untergeordneten Hermann-Löns-Straße eingebogen sein soll. Zu einer Gefährdung soll es dabei allerdings nicht gekommen sein. In der Folge soll der Polo-Fahrer Lichthupe gegeben, den Peugeot über eine Sperrfläche überholt und abrupt vor dem Überholten abgebremst haben. Der 21-Jährige konnte nicht mehr schnell genug reagieren und krachte trotz einer Notbremsung mit seinem Peugeot ins Heck des Polo. Verletzt wurde niemand, allerdings war der Peugeot, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein dürfte, nach der Kollision so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Beide Fahrer sehen jetzt entsprechenden Anzeigen entgegen. Zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe war die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und sechs Feuerwehrleuten im Einsatz.

Nürtingen: Streitigkeiten (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einer Auseinandersetzung, die sich am Sonntagabend in der Plochinger Straße ereignet haben soll, sucht das Polizeirevier Nürtingen. Derzeitigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war eine 15-Jährige gegen 19 Uhr zu Fuß auf dem Parkplatz an der Plochinger Straße, auf Höhe der Bahnunterführung unterwegs. Dort soll ihr ein Unbekannter entgegengekommen sein, der sie unvermittelt mit einem Faustschlag angriff und in Richtung Plochinger Straße flüchtete. Ihren Angaben zufolge rannte sie dem Unbekannten hinterher und will ihn an der Einmündung Kalkofenstraße zu Boden gebracht haben. Im Verlauf des Gerangels soll der Unbekannte mit Pfefferspray gesprüht haben und die 15-Jährige erneut mit Faustschlägen traktiert haben, bevor er in Richtung Neuffener Straße flüchtete. Ein Rettungswagen brachte die leichtverletzte 15-Jährige nachfolgend zur Untersuchung und ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Während der Auseinandersetzung sollen sich zwei Jugendliche / Heranwachsende in der Nähe aufgehalten haben, die wohl auch ein paar Worte mit dem Angreifer gewechselt haben sollen. Der Unbekannte wird als 16 Jahre alt, ca. 170 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte kurze, schwarze Haare, einen Oberlippenbart und war mit einer schwarzen, ärmellosen Weste und einer schwarzen Hose bekleidet. Hinweise bitte an das Polizeirevier Nürtingen, Telefon 07022/9224-0.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 14

Quelle: ots

Böblingen: Wohnhausbrand in Dagersheim
Gegen 14.45 Uhr rückte die Feuerwehr am Donnerstag (02.04.2026) in die Mühlgasse in Böblingen-Dagersheim aus, nachdem dort der Brand einer Garage gemeldet worden war. Schnell griffen die Flammen auch auf das angrenzende Wohnhaus über. Personen, die sich noch im Gebäude befanden, konnten dieses selbstständig verlassen. Ein Mann erlitt den bisherigen Erkenntnissen zufolge Verletzungen.
Es befanden sich bei Brandausbruch drei Personen im Gebäude. Bei dem verletzten Mann handelte es sich um einen 58-jähriger Bewohner, der mit Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zwei weitere Bewohner im Alter von 18 und 31 Jahren blieben unverletzt und kamen in ihrem privaten Umfeld unter. Eine vierte, dort gemeldete Person war nicht vor Ort. Die Schadenshöhe wird zum jetzigen Zeitpunkt auf etwa 1.000.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr hat eine Brandwache eingerichtet. Vereinzelte Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch die ganze Nacht andauern. Der Verkehr rund um die Brandörtlichkeit ist wieder freigegeben. Die Ermittlungen zur Ursache dauern ebenfalls noch an. Neben der Feuerwehr und der Polizei war auch der Rettungsdienst mit starken Kräften und psychosozialem Betreuungspersonal vor Ort.

Herrenberg-Oberjesingen: 41-Jähriger wegen versuchter schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft
Ein 41 Jahre alter Mann sorgte am Donnerstag (02.04.2026) gegen 04:45 Uhr für einen Polizeieinsatz in der Neckarstraße in Herrenberg-Oberjesingen, an dem auch ein Spezialeinsatzkommando des Polizeipräsidiums Einsatz beteiligt war. Der Mann befand sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand. Aufgrund lautstarker Schreie und Schlaggeräusche, die mutmaßlich auf das Umwerfen von Möbelstücken zurückzuführen waren, alarmierte ein Anwohner die Polizei. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte die betreffende Wohnung gewaltsam betreten. Dies wurde durch Möbelstücke, die hinter der Wohnungstüre und quer im Wohnungsflur platziert waren, erschwert. In der Wohnung konnten schließlich eine unverletzte, aber unter dem Eindruck der Geschehnisse stehende Frau sowie der 41-Jährige Tatverdächtige, der sich in der Küche verbarrikadierte, angetroffen werden. Im Weiteren soll der 41-Jährige Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte geworfen und diese mit dem Tode bedroht haben. Gegen den Mann, der keine Reaktion auf die polizeiliche Ansprache zeigte, wurde Pfefferspray eingesetzt, das jedoch keine Wirkung zeigte. Ferner soll der Tatverdächtige ein Feuer in der Küche gelegt haben, weshalb das Wohngebäude infolge der Rauchentwicklung geräumt werden musste. Davon waren insgesamt zwölf Personen betroffen. Das Feuer konnte schließlich durch die Polizei, die von außen ein Fenster einschlug, gelöscht werden. Daraufhin soll der Tatverdächtige die Küchenmöbel beschädigt und hierdurch einen erheblichen Wasserschaden am Gebäude verursacht haben. Schließlich konnte der 41-Jährige gegen 07:10 Uhr durch Beamte des hinzugezogenen Spezialeinsatzkommandos vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Vor Ort waren starke Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzt und ein Rettungswagen. Die betreffende Wohnung ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Die Frau, die sich zunächst gemeinsam mit dem Tatverdächtigen in der Wohnung befunden hatte und bei der es sich um dessen Lebensgefährtin handelt, wurde durch die Stadt Herrenberg anderweitig untergebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 41-Jährige Tatverdächtige noch am Donnerstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchter schwerer Brandstiftung, setzte diesen in Vollzug und wies den gambischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Böblingen: 32-Jähriger mehrmals mit exhibitionistischen Handlungen in Erscheinung getreten
Bereits am Freitag (27.03.2026) meldete eine 24-Jährige einen Mann, der sich vor ihr entblößt habe. Die junge Frau wartete gegen 12.00 Uhr an einer Bushaltestelle im Diezenhaldenweg in Böblingen, als sich ein zunächst unbekannter Mann ihr näherte und sie am Bein berührte. Dieser kam der Aufforderung, wegzugehen, zunächst nach, kehrte dann aber zurück und entblößte sein Glied vor der 24-Jährigen und fasste es auch an. Daraufhin ging die Frau weg und verständigte die Polizei, die den 32-Jährigen kurz darauf identifizieren und feststellen konnte.
Am Dienstag (31.03.2026) hielt sich der 32-Jährige gegen 13.30 Uhr im Bereich einer Tankstelle in der Herrenberger Straße auf. Dort konsumierte er mutmaßlich alkoholische Getränke und begab sich in den Verlaufsraum, wo sich eine 21 Jahre alte Mitarbeiterin befand. Abermals entblößte der 32-Jährige dort sein Glied und fasste es an. Die Polizei konnte den Mann noch vor Ort feststellen und brachte ihn für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zum Polizeirevier Böblingen. Für den Tankstellenbereich wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen, gegen welchen er gegen 15.15 Uhr verstieß. Daraufhin wurde der 32-Jährige für mehrere Stunden in Gewahrsam genommen.

Altdorf: 87-Jähriger fährt gegen Gartenzaun
Mutmaßlich im Zuge eines Wendemanövers verlor ein 87 Jahre alter Ford-Lenker am Dienstag (31.03.2026), gegen 10.00 Uhr in der Mühlstraße in Altdorf die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei kollidierte er zunächst mit einem Gartenzaun, ehe er einen vorbeifahrenden Seat eines 44-Jährigen touchierte.
Im Zuge der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass der Senior nicht mehr in der Lage sein könnte, seinen Pkw sicher im Straßenverkehr zu führen. Die Weiterfahrt wurde dem 87-Jährigen daher untersagt, sein Führerschein sichergestellt.
Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Leonberg: Jungen von unbekanntem Mann belästigt
Ein zehn Jahre alter Junge stieg am Montag (30.03.2026) gegen 16:00 Uhr gemeinsam mit einem Freund in den Bus X2 an einer Bushaltestelle in der Lindenstraße in Leonberg ein. Mit ihnen stieg ein noch unbekannter Mann ein, der sich zunächst in eine Vierer-Sitzgruppe zu den beiden Jungen setzte. Dort machte er anzügliche Bemerkungen, woraufhin diese den Sitzplatz wechselten. Als die Jungen an der Haltestelle “Bildstöckle” in der Stuttgarter Straße ausstiegen und im Bus an dem Mann vorbeiliefen, soll er beide mutmaßlich mit der Hand am Gesäß berührt haben.
Der Mann wird es etwa 45 Jahre alt mit sehr ungepflegtem Äußeren beschrieben. Er habe kurzes braunes Haar und auffällig gelbe Zähne sowie einen abgebrochenen Schneidezahn. Bekleidet war der Unbekannte mit einem gelben Pullover mit aufgedruckten Comicsprüchen sowie einer schwarzen Jogginghose. Er hatte sehr viele Taschen und Tüten bei sich.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Leonberg: 55.000 Euro nach Verkehrsunfall
Ein 39 Jahre alter Mercedes-Lenker fuhr am Dienstag (31.03.2026) gegen 17.00 Uhr die Feuerbacher Straße in Leonberg entlang, als er mutmaßlich kurz einnickte. Dadurch geriet der 39-Jährige auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem dort verkehrsbedingt wartenden Porsche eines 43-Jährigen. Während die beiden Fahrer den bisherigen Erkenntnissen zufolge unverletzt blieben, waren der Mercedes sowie der Porsche nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 55.000 Euro belaufen.

Rutesheim: 25-Jähriger alkoholisiert in Unfall verwickelt
Am Montag (30.03.2026) gegen 23:45 Uhr war ein 25-jähriger Mini-Lenker in der Pforzheimer Straße in Rutesheim in einen Unfall mit einem Sachschaden von rund 10.000 Euro verwickelt. Der 25-Jährige befuhr die Pforzheimer Straße aus Richtung Leonberger Straße kommend in Fahrtrichtung Perouse. Auf Höhe der Einmündung zum Pirolweg kam der Mini-Lenker aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr eine Leitplanke. Im weiteren Verlauf fuhr er eine Böschung hinab, wodurch der Mini kippte und auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand kam. Der Mini-Lenker wurde bei dem Unfall leicht verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme bemerkten die Einsatzkräfte des Polizeireviers Leonberg Anzeichen für eine mögliche Beeinflussung des 25-Jährigen durch Alkohol oder Drogen. Er musste sich daher einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Da der 25-Jährige sich gegen die angeordnete Blutentnahme wehrte, wird gegen ihn Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Der Mini war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Fahrbahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Mötzingen: 60-Jähriger flüchtet nach Unfall
Eine 40 Jahre alte VW-Lenkerin fuhr am Montag (30.03.2026) gegen 15:20 Uhr die Kreisstraße 1070 von Jettingen kommend in Richtung Mötzingen entlang, als ihr ein BMW entgegenkam. Mutmaßlich, da der 60-jährige Fahrer des BMW eingeschlafen war, geriet er auf die Gegenfahrbahn und touchierte die linke Seite des VW. Während die 40-Jährige ihr Fahrzeug stoppte und die Polizei verständigte, setzte der 60-Jährige seine Fahrt fort. Er konnte im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen kurz darauf im Bereich eines angrenzenden Waldstücks festgestellt werden. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrfähig.
Der 60-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle rechnen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Beide Pkw mussten abgeschleppt werden, der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 15.000 Euro belaufen.

Herrenberg: Unfall in der Feldbergstraße – über 30.000 Euro Sachschaden
Am Montagmittag (30.03.2026), kurz nach 13.00 Uhr, ereignete sich in der Feldbergstraße in Herrenberg ein Unfall, der glücklicherweise glimpflich ausging. Ein 91 Jahre alter VW-Lenker war zunächst in der Ruhesteinstraße in Richtung Feldbergstraße unterwegs. Am Ende der Ruhesteinstraße fuhr er aus noch unbekannter Ursache vermutlich ungebremst über die Feldbergstraße auf einen Mercedes, der am Straßenrand abgestellt war. Beide Fahrzeuge waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 34.000 Euro belaufen.

Landkreis Böblingen: 91-Jähriger durch Love-Scamming um mehrere tausend Euro betrogen
Ein 91-jähriger Mann aus dem Landkreis Böblingen wurde Opfer eines Betrugs mit der sogenannten “Love-Scamming”-Masche. Der Senior stand seit dem 28.02.2026 über eine Dating-Plattform mit einer 57-Jährigen in Kontakt, welche ihm die große Liebe suggerierte. Am 26.03.2026 bat die Tatverdächtige den 91-Jährigen schließlich um einen größeren Geldbetrag aufgrund einer vermeintlichen Erbschaft und den angeblich damit verbundenen steuerlichen Abgaben. Im Gegenzug stellte sie in Aussicht, der 91-Jährige würde Gold als Gegenleistung bekommen. Der Senior schenkte der Schilderung Glauben und überwies eine fünfstellige Summe an die Tatverdächtige. Im Nachgang erkannten Familienangehörige den Betrug und zeigten den Sachverhalt bei der Polizei an.

Schönaich: Tödlicher Verkehrsunfall auf Landesstraße 1185
Am Sonntag (29.03.2026) kam es gegen 16:10 Uhr auf der Landesstraße 1185 bei Schönaich zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 92-jähriger Honda-Lenker befuhr aus Richtung Neuweiler kommend die Kreisstraße 1048 (Schönbuchstraße) und wollte an der Einmündung der Landesstraße 1185 (Waldenbucher Straße) nach links in Richtung Schönaich abbiegen. Dabei übersah er nach ersten Ermittlungen zufolge einen aus Richtung Schönaich kommenden Mercedes eines 49-Jährigen. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß wurde der Honda gedreht, der Mercedes wurde von der Fahrbahn nach links abgewiesen, wo er an einem Erdwall auf die rechte Fahrzeugseite kippte. Der 92-Jährige erlitt durch den Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Seine 94-jährige Beifahrerin zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu, denen sie wenig später in einem Krankenhaus erlag. Im Mercedes erlitt der 49-jährige Fahrer sowie eine 14-jährige Mitfahrerin leichte und eine weitere 73-jährige Mitfahrerin schwere Verletzungen. Sie wurden ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 19.000 Euro. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Gutachter bestellt. Der Unfallort wurde für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und Straßenreinigung vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übernommen.

Jettingen-Unterjettingen: Einsatz wegen Gasaustritts
Bei Bauarbeiten in der Blumenstraße in Unterjettingen wurde am Montag (30.03.2026), gegen 10.00 Uhr mutmaßlich eine Gasleitung beschädigt. Vorsorglich mussten die angrenzenden Wohnhäuser geräumt werden. Sowohl Polizei als auch Feuerwehr befinden sich derzeit vor Ort.
Es wird darum gebeten, den Bereich großräumig zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Von der Räumung betroffen sind derzeit die Blumenstraße, der Weiherwiesenweg, der Gärtlesweg sowie Teile der Baumgartenstraße und der Oberjettinger Straße.
Das Gasleck konnte im Laufe des Einsatzesabgedichtet werden, sodass sich der Radius für die Absperr- und Räumungsmaßnahmen deutlich verkleinert hat.
Die polizeilichen Maßnahmen vor Ort konnten gegen 12:00 Uhr beendet werden. Die Feuerwehr führt noch Nachmessungen durch.

Grafenau/Weil der Stadt: VW-Lenker flüchtet vor der Polizei
Ein Zeuge meldete am Samstag (28.03.2026), gegen 03:00 Uhr einen VW-Lenker, der zwischen Sindelfingen und Weil der Stadt zwei rote Ampeln überfahren haben soll. Dabei sollen mehrere Verkehrsteilnehmer, die Vorfahrt hatten, haben stoppen müssen, um eine Kollision mit dem VW zu verhindern. Zudem soll der VW mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein.
Im Zuge sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Leonberg den VW Golf mit Böblinger Zulassung (BB-) in Weil der Stadt-Hausen feststellen. Beim Erblicken der Streife, beschleunigte der noch unbekannte Lenker jedoch stark und flüchtete in Richtung Münklingen. Aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit des VW konnte die Verfolgung nicht aufrechterhalten werden und wurde abgebrochen. Die Ermittlungen zu dem Fahrer dauern derzeit noch an.
Zeugen sowie etwaige Geschädigte werden gebeten, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Leonberg zu melden.

Weil im Schönbuch-Breitenstein: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar
Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Sonntag (29.03.2026) zum Brand eines Einfamilienhauses im Jägerholzweg in Weil im Schönbuch-Breitenstein. Eine 86-jährige Bewohnerin, die sich alleine in dem Haus aufhielt, wurde gegen 21:00 Uhr von dem akustischen Signal eines Rauchmelders geweckt. Sie konnte daraufhin mit ihrem Hund unverletzt das Haus verlassen und den Notruf wählen. Die Feuerwehr musste zur Brandbekämpfung Teile des Dachstuhls öffnen und konnte das Feuer nach etwa drei Stunden löschen. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar, die 86-Jährige wurde von der Stadt in einem Hotel untergebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach derzeitigem Stand auf etwa 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen, da eine Brandstiftung bislang zumindest nicht ausgeschlossen werden kann. Verdächtige Wahrnehmungen werden unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] entgegengenommen.

Leonberg: Holzunterstand abgebrannt – Zeugen gesucht
Auf noch unbekannte Art und Weise war am Samstag (28.03.2026) gegen 17:45 Uhr in Leonberg ein Holzunterstand auf einem Gartengrundstück im Bereich “Mollenbach”, südlich der Bundesautobahn 8, in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte für die Löschmaßnahmen aus. Der Verschlag sowie das darunter gelagerte Holz brannten vollständig ab. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht genau beziffert werden.
Das Polizeirevier Leonberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.


Verkehrsunfallbilanz 2025 des Polizeipräsidiums Stuttgart

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Gesamtzahl der Unfälle steigt leicht an, Zahl der Verkehrstoten erhöht sich

Stuttgart.| Das Polizeipräsidium Stuttgart veröffentlicht die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2025. Die Anzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle hat sich im Stadtgebiet zum wiederholten Male leicht erhöht, bewegt sich jedoch insgesamt auf einem stabilen Niveau. Allgemeine Verkehrsunfalllage in Stuttgart Insgesamt wurden im Jahr 2025 auf der Gemarkung Stuttgart 23.371 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 1,8 Prozent (plus 409 Unfälle) im Vergleich zum Vorjahr.

Die Verteilung der Unfallschwere im Vergleich der Jahre 2024 bis 2025 stellt sich wie folgt dar:

  • Verkehrsunfälle mit Personenschaden: Nach 1.780 Unfällen im Jahr 2024 sank die Zahl im Jahr 2025 auf 1.682 Fälle (- 5,5 Prozent).
  • Verkehrsunfälle mit schwerwiegendem Sachschaden: Hier ist ein Anstieg von 6.175 (2024) auf 6.290 Unfälle im Jahr 2025 (+ 1,9 Prozent) zu verzeichnen.
  • Übrige Sachschadensunfälle: Die Zahl stieg von 15.007 (2024) auf 15.399 Unfälle im Jahr 2025 (+ 2,6 Prozent).

Die Gesamtzahl der verunglückten Personen ist um 5,6 Prozent auf 2.032 gesunken. Dennoch stieg die Zahl der Schwerverletzten um 6,2 Prozent auf 205 Personen an. Die Anzahl der Leichtverletzten sank um 6,9 Prozent auf 1.818 Personen. Festzuhalten ist jedoch bedauerlicherweise, dass die Anzahl der im Straßenverkehr Getöteten von 7 auf 9 anstieg (+ 28,6 Prozent).

“Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass wir in unseren Bemühungen um die Verkehrssicherheit nicht nachlassen dürfen”, betont Polizeipräsident Markus Eisenbraun. “Auch wenn der Anstieg der Gesamtunfallzahlen mit 1,8 Prozent moderat ausfällt, macht uns die Zunahme der getöteten und schwerverletzten Menschen große Sorge. Neun Verkehrstote sind neun zu viel. Unsere Analysen zeigen deutlich, dass Unachtsamkeit und gravierende Regelverstöße – wie die Missachtung der Vorfahrt oder das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss – nach wie vor Hauptursachen für schwere Unfälle sind. Wir werden deshalb auch 2026 den Kontrolldruck hochhalten. Mit gezielter Verkehrsüberwachung und konsequenter Ahndung von Verstößen, gepaart mit intensiver Präventionsarbeit, wollen wir das Bewusstsein für ein rücksichtsvolles Miteinander stärken und das Unfallgeschehen nachhaltig senken.”

Unter den neun tödlich verunglückten Personen befanden sich sechs Fußgänger, zwei Autofahrer und eine Pedelecfahrerin. In vier Fällen setzten die tödlich Verunglückten die Ursache selbst, bei fünf Fußgängern wurden die Unfälle von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht.

Hauptunfallursachen: Der Faktor Mensch

Die Hauptunfallursachen bleiben jährlich wiederkehrend gleich und sind stark durch das Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmenden geprägt. Die drei häufigsten Ursachen waren 2025: 1. Nichtbeachten der Vorfahrt: 891 Fälle (+ 8,1 Prozent). 2. Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren: 852 Fälle (+ 10,4 Prozent). 3. Fehler bei der Fahrbahnbenutzung: 271 Fälle (+ 28,4 Prozent). Allein die beiden erstgenannten Ursachen dominieren das Unfallgeschehen mit einem Anteil von zirka 22 Prozent.

Verkehrsunfälle nach Deliktsbereich

  • Alkoholeinfluss: Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss sank um 7,7 Prozent auf 215 Fälle. Dabei kam eine Person ums Leben, elf Personen wurden schwer und 68 leicht verletzt. Zudem registrierte die Polizei 1.143 folgenlose Trunkenheitsfahrten.
  • Drogeneinfluss: Im Gegensatz dazu stiegen die Unfälle unter Drogeneinfluss deutlich um 51,1 Prozent auf 71 Fälle an. Hierbei gab es zwei Getötete, 9 Schwer- und 24 Leichtverletzte. In nahezu 60 Prozent der Fälle wurde eine Beeinflussung durch THC nachgewiesen. Außerdem stellte die Polizei 588 folgenlose Fahrten unter Drogeneinfluss fest.
  • Unfallflucht: Die Polizei nahm 5.393 Unfälle mit unerlaubtem Entfernen auf (+ 2,8 Prozent). Diese führten zu 11 Schwerverletzten und 175 Leichtverletzten. Michael Saur, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion, zeigt sich vor dem Hintergrund der gravierenden Steigerung der Unfälle unter Drogeneinfluss kritisch: “Die Teil-Legalisierung von Cannabis hat leider deutlich gezeigt, dass der erleichterte Zugang zum Konsum keineswegs zu einem verantwortungsvollen und sicherheitsbewussten Verhalten im Straßenverkehr führt. Weil die Gefahr von Fahrten unter THC-Einfluss überaus real bleibt, werden wir dieser Entwicklung mit weiter intensivierten Verkehrskontrollen entschlossen entgegentreten und Drogenfahrten konsequent verfolgen.”

Entwicklung und Folgen des Unfallgeschehens der Jahre 2024 bis 2025: Zweiräder und Elektrokleinstfahrzeuge

  • Motorisierte Zweiräder: Das Unfallgeschehen ging auf 335 Fälle zurück (- 9,7 Prozent). Dabei wurden 40 Personen schwer und 198 leicht verletzt. Todesopfer waren in dieser Gruppe im Jahr 2025 nicht zu beklagen. In 82 Fällen verursachten die Zweiradfahrer die Unfälle selbst, in 64 Fällen waren sie alleinbeteiligt.
  • Fahrrad: Auch hier reduzierte sich die Zahl der Unfälle auf 405 (- 7,1 Prozent). 42 Radfahrer wurden schwer, 274 leicht verletzt; es gab keine Getöteten. Etwas mehr als die Hälfte der Unfälle verursachte der Radverkehr selbst. Hauptursachen waren hierbei eine falsche Fahrbahnbenutzung, das Nichtbeachten der Vorfahrt und eine nicht angepasste Geschwindigkeit.
  • Pedelec: Bei den Pedelecs sank die Zahl der Unfälle um 9,3 Prozent auf 225. Eine alleinbeteiligte Fahrerin erlag ihren schweren Verletzungen. Zudem gab es 34 Schwer- und 163 Leichtverletzte. Auch hier waren die falsche Fahrbahnbenutzung, Vorfahrtsverstöße und unangepasste Geschwindigkeit die häufigsten Eigenursachen.
  • Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter): Im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich bei den E-Scootern ein Anstieg auf 168 Unfälle (+ 14,3 Prozent). Neun Nutzer wurden schwer, 103 leicht verletzt. In 78 Prozent der Fälle verursachten die Nutzer den Unfall selbst. Dominiert wurden die Ursachen von mangelnder Verkehrstüchtigkeit (Alkoholbeeinflussung) und Fehlern bei der Fahrbahnbenutzung, gefolgt von Überladung (verbotenes Fahren zu zweit), Geschwindigkeit und Vorfahrtsmissachtungen. Fußgänger und Stadtbahnverkehr
  • Zu Fuß Gehende – eine traurige Bilanz: Verkehrsunfälle mit Fußgängerbeteiligung nahmen um 18,3 Prozent auf 291 Vorfälle zu. Sechs Fußgänger wurden getötet, 40 schwer und 208 leicht verletzt. In 67 Prozent der Fälle wurden diese Unfälle durch den Fahrverkehr an Überwegen, Furten oder beim Abbiegen verursacht. Bei rund 33 Prozent lag ein Fehlverhalten der Fußgänger vor.
  • Stadtbahn: Die Zahl der Unfälle mit Stadtbahnbeteiligung sank leicht auf 104 Fälle (- 2,8 Prozent). Ein Fußgänger wurde beim verbotenen Queren der Gleise tödlich verletzt. Zudem gab es 18 Schwer- und 61 Leichtverletzte. In rund 72 Prozent der Fälle waren andere Fahrzeugführende verantwortlich, häufig durch Missachten der Vorfahrt, Fehler beim Abbiegen oder Wenden sowie Nichtgewähren des Vorrangs.

Risikogruppen im Straßenverkehr

  • Kinder (0-13 Jahre): Die Unfälle unter Beteiligung von Kindern stiegen auf 92 an (+ 9,5 Prozent). Dabei wurde ein Kind getötet, 10 erlitten schwere und 63 leichte Verletzungen.
  • Junge Erwachsene (18-24 Jahre): In dieser Gruppe registrierte die Polizei 1.207 Unfälle (+ 1,9 Prozent). Todesopfer gab es nicht, jedoch 16 Schwer- und 214 Leichtverletzte.
  • Senioren (ab 65 Jahren): Hier kam es zu 1.442 Unfällen (+ 2,3 Prozent). Sechs Senioren wurden getötet, 39 schwer und 166 leicht verletzt. Um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern und Unfälle zu reduzieren, wird das Polizeipräsidium Stuttgart auch 2026 die gezielte Verkehrsüberwachung – insbesondere mit Fokus auf das regelkonforme Fahrverhalten, die Überwachung an Kreuzungen sowie die Bekämpfung von Alkohol- und Drogenfahrten – konsequent fortsetzen.

W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig

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  • IFRS-Konzernergebnis mehr als verdreifacht – Ergebnis nach HGB steigt erneut.
  • Starkes Neugeschäft – Marktanteile gewonnen.
  • Deutliche Zuwächse insbesondere im Kfz- und Firmenkundengeschäft.
  • CEO Junker: „Vorsprung im Wettbewerb durch Kundennähe und Effizienz – wir begrüßen KI und verstehen sie als Chance, nicht als Bedrohung.“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat 2025 ihr Ergebnis kräftig gesteigert. Das IFRS-Konzernergebnis legte um mehr als das Dreifache auf 121 Millionen Euro (Vorjahr: 35 Millionen Euro) zu. Das HGB-Ergebnis der W&W AG stieg auf 146 Millionen Euro (Vorjahr: 135 Millionen Euro). Dank des starken Wachstums im Neugeschäft konnte die Gruppe die Marktposition weiter ausbauen. Die Marktanteile stiegen. Der Hauptversammlung wird eine konstante Dividende von 65 Eurocent je Aktie vorgeschlagen.

Jürgen A. Junker, CEO der W&W-Gruppe: „2025 haben wir ein eindeutig starkes Ergebnis erzielt. Wir sind damit nach dem durch Unwetterereignisse belasteten Jahr 2024 zurück auf unserem nachhaltigen Kurs. Wir beweisen jeden Tag, wie substanzstark und operativ erfolgreich unsere Gruppe ist. Im Geschäft und bei unseren Kundinnen und Kunden sind wir in den vergangenen Jahren deutlich vorangekommen. Dies zeigen insbesondere die Erfolge im Neugeschäft. Die W&W-Gruppe steht gut da, und wir haben weiter viel Potenzial, das wir heben werden. Ziel ist es, dort, wo wir einen Vorsprung vor dem Wettbewerb haben, unseren Vorsprung auszubauen, und dort, wo wir ihn noch nicht haben, ihn herzustellen. Dabei setzen wir auf überzeugende Produkte, kompromisslose Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen, Effizienz in allen Bereichen und den gezielten, zugleich verantwortungsbewussten Einsatz von Technologie, insbesondere der KI.  Wir begrüßen KI und verstehen diese als Chance, nicht als Bedrohung. Dazu startet die W&W-Gruppe eine umfassende Qualifizierungsoffensive, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Möglichkeiten der neuen Technologie vertraut zu machen.“

Geschäftsfelder wachsen weiter

Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen Versicherung setzt den Ertrags- und Wachstumskurs fort. Bei einer Combined Ratio (brutto) von 86,2 (Vorjahr: 102,7) Prozent konnte im Jahr 2025 erneut ein erfreuliches Wachstum im Neu- und Ersatzgeschäft von 472 Millionen Euro erzielt werden (Vorjahr: 436 Millionen Euro). Der Jahresbestandsbeitrag wurde damit zum Vorjahr um 8,3 Prozent deutlich ausgebaut. Dazu beigetragen haben alle drei Segmente Kraftfahrt (plus 9,8 Prozent), Privatkunden (plus 9,1 Prozent) und Firmenkunden (plus 3,8 Prozent).

In der Lebensversicherung setzte sich der Ausbau der Marktposition der letzten Jahre fort. So stieg die Beitragssumme des Neugeschäfts um 13,7 Prozent auf 3,69 Milliarden Euro. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) lag die Beitragssumme mit rund 1,2 Milliarden Euro über dem Vorjahr (1,1 Milliarden Euro). Das Neugeschäft in der Lebensversicherung, bestehend aus laufendem Beitrag und Einmalbeitrag, wuchs um 15,6 Prozent und stieg auf 535 Millionen Euro.

Die Württembergische Krankenversicherung blieb 2025 auf Wachstumskurs und steigerte den Jahresneubeitrag um 8,6 Prozent auf 12,6 Millionen Euro, vor allem dank einer dynamischen Nachfrage in der betrieblichen Krankenversicherung.

Im Geschäftsfeld Wohnen entwickelte sich das Neugeschäftsvolumen mit Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und Eigenkapitalaufbau (Summe aus Brutto-Neugeschäft sowie dem Kreditneugeschäftsvolumen inkl. Vermittlungen ins Fremdbuch) erfreulich und verzeichnete gegenüber 2024 ein Wachstum um 5,2 Prozent auf 16,49 Milliarden Euro (Vorjahr: 15,68 Milliarden Euro). Das Kreditneugeschäftsvolumen stieg auf 5,4 (Vorjahr: 4,7) Milliarden Euro. Damit festigte Wüstenrot erneut seine in den Vorjahren deutlich ausgebaute Marktposition.

Die Wüstenrot Bausparkasse verzeichnete 2025 ein Brutto-Neugeschäft nach Bausparsumme von 11,07 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,99 Milliarden Euro). Wüstenrot konnte somit sein Bausparvolumen gegen den Markttrend steigern und seinen Marktanteil deutlich auf knapp 18 Prozent ausbauen. Der Bestand der Baudarlehen lag Ende 2025 mit 30,1 Milliarden Euro um rund 6 Prozent über dem Vorjahreswert von 28,4 Milliarden Euro. Bausparen ist für Eigenkapitalbildung und Zinssicherung nach wie vor ein attraktives und unverzichtbares Finanzprodukt.

W&W-Gruppe stabil aufgestellt

Die W&W-Gruppe verfügt über eine Bilanzsumme von 72,5 (Vorjahr: 72,3) Milliarden Euro. Zum Jahresschluss 2025 betrug das Eigenkapital des Konzerns 4,96 nach 4,92 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Für die Solidität der Unternehmensgruppe sprechen auch die Bewertungen der Kredit-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Sie hat das „A-“-Rating der W&W-Kerngesellschaften mit stabilem Ausblick bestätigt.

KI-Einsatz wird forciert – mehr Weiterbildung

Die W&W-Gruppe treibt den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) aktiv im Rahmen der Ambition Bestform 2030 voran. Zu den KI-Lösungen, die bereits im Einsatz sind, zählen etwa Sprachdialogsysteme im Kundenservice, Bilanzanalysen im Kreditgeschäft und Assistenzsysteme in den Versicherungssparten Leben, Kranken, Komposit und Baufinanzierung. Weitere werden zügig folgen. Die W&W-Gruppe versteht KI – verantwortungsbewusst eingesetzt – als Möglichkeit, in allen Bereichen des Unternehmens besser, schneller und agiler zu werden und so die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zu erfüllen. Der Vorsorgekonzern investiert deutlich in zukunftsgerichtete Qualifizierung, um die KI-Kompetenz auszubauen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Potenziale der KI zu nutzen – auch für ihre eigene Laufbahn. Wie erfolgreich die W&W beim Einsatz neuer Technologien ist, wird nicht zuletzt bei Adam Riese, der digitalen Plattform der W&W-Gruppe, deutlich. Sie hat bereits heute, wenige Jahre nach ihrer Gründung, mehr als 450.000 Kundinnen und Kunden.

W&W-CEO Junker ergänzt: „Das Geschäftsmodell der W&W-Gruppe – davon sind wir überzeugt – muss digitaler, standardisierter und noch effizienter werden. Daran werden wir in den nächsten Jahren mit Hochdruck arbeiten.“

Ausblick

Für 2026 strebt die W&W-Gruppe trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein IFRS-Konzernergebnis zwischen 120 und 150 Millionen Euro an. Gleichzeitig leitet sie gezielte Effizienzsteigerungen insbesondere im Geschäftsfeld Wohnen und der IT ein, um unter anderem auf die anhaltende Schwäche an den Immobilienmärkten, Herausforderungen an den Zinsmärkten sowie den allgemeinen Kostendruck zu reagieren.


Aufwertung nördliche Innenstadt startet 2027

Heilbronn.| Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, weniger Verkehr: So sieht die Zukunft für die Turmstraße und Zehentgasse in der nördlichen Innenstadt aus. Nachdem die Planungen weiter konkretisiert wurden, hat der Heilbronner Gemeinderat nun der Entwurfsplanung samt Kostenberechnung zugestimmt.

Der Startschuss für die Umgestaltung der Turmstraße fällt in rund einem Jahr, wenn Heilbronn den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2027“ trägt. Das Projekt soll damit auch als Musterbaustelle für einen nachhaltigen und klimaangepassten Stadtumbau dienen. Gleichzeitig trägt das Projekt zur Aufwertung der Innenstadt bei und ist Bestandteil des gleichnamigen vom Gemeinderat beschlossenen Sofortprogramms.

Die beiden Straßen verbinden den Neckar mit der belebten Fußgängerzone in der Sülmerstraße. Bislang prägt vor allem der Verkehr das Bild – trotz vorhandener Baumreihen in schmalen Mittelstreifen. Künftig soll sich dieses Verhältnis deutlich zugunsten von Grünflächen und Aufenthaltsqualität verschieben. Ziel ist es, attraktive Räume für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Besucherinnen und Besucher zu schaffen. In mehreren Beteiligungsformaten konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Wünsche einbringen.

Klimaanpassung als Zielvorgabe

Ein zentraler Baustein der Planung ist die Anpassung an den Klimawandel. Die Straßen werden großflächig entsiegelt und zu blau-grünen Achsen umgebaut, die künftig auch Wasser speichern können. Breite, geschwungene Grünflächen mit Rasen, Stauden, Gräsern und Sträuchern wechseln sich mit Verdunstungsmulden ab. Überschüssiges Regenwasser wird gesammelt und in ein unterirdisches Speichersystem geleitet, das die Pflanzen versorgt und gleichzeitig die Kanalisation entlastet. Für zusätzliche Kühlung sorgen sogenannte Cooling Spots mit Sprühnebeldüsen sowie schattenspendende Sonnensegel. Auch ein Trinkbrunnen ist vorgesehen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Bedürfnissen von Kindern. Geplant sind zahlreiche Spielangebote, darunter ein Klettertunnel in der Zehentgasse sowie Schaukeln und ein Kletternetz in der Turmstraße. Hängematten und Sitzmöglichkeiten entlang der Grünflächen laden zum Verweilen ein – ohne Konsumzwang. Ergänzend entstehen Flächen für Außengastronomie. Während die Turmstraße als lebendige Aktivitätszone gestaltet wird, soll sich die Zehentgasse zu einem ruhigen „grünen Wohnzimmer“ entwickeln.

Auch das Verkehrskonzept wird neu ausgerichtet: Beide Straßen werden deutlich verkehrsberuhigt. Anlieferung, Rettungswege sowie Stellplätze für Kurzzeitparker, Menschen mit Behinderung und Car-Sharing-Anbieter bleiben gewährleistet. Der Fuß- und Radverkehr wird gestärkt. Blindenleitsysteme auf dem Boden geben Menschen mit Sehbeeinträchtigungen Orientierung. Der Verkehr aus der Lammgasse fährt wie bisher durch die westliche Turmstraße, um auf die Gerberstraße und Mannheimer Straße zu gelangen.

Der Umbau der Turmstraße soll im Frühjahr 2027 beginnen. Voraussetzung ist der Abschluss der aktuell laufenden Fernwärmeausbauarbeiten durch die Heilbronner Versorgungs GmbH (HNVG). Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit folgt im Anschluss die Umgestaltung der Zehentgasse.

Nach den aktuellen Berechnungen belaufen sich die Investitionen für die Umgestaltung der Turmstraße auf rund 4,7 Millionen Euro und für die Zehentgasse auf rund 3,6 Millionen Euro. Für beide Projekte rechnet die Stadt mit Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Die Planungen stammen von der Arbeitsgemeinschaft BlauGrün mit den Landschaftsarchitekturbüros Cornelia Biegert und Hink, die 2023 den freiraumplanerischen Wettbewerb gewonnen hat.