TVB besetzt rechte Rückraumposition neu

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  • Kristjánsson und Müller wechseln nach Stuttgart
  • Markotic verlässt TVB

Stuttgart.| Jerome Müller wechselt vom Ligakonkurrenten Eulen Ludwigshafen an den Neckar. Der 23-Jährige erzielte in dieser Saison in 20 Spielen bereits 78 Tore und ist damit der Top-Torschütze der Eulen. Bevor sich der 1,86 m große Linkshänder 2018 Ludwigshafen anschloss, ging er für den damaligen Zweitligisten HG Saarlouis auf Torejagd. Mit der Junioren-Nationalmannschaft gewann der Linkshänder 2016 außerdem die EM- Silbermedaille in Dänemark.

Viggó Kristjánsson steht derzeit bei der HSG Wetzlar unter Vertrag. Zuvor lief der isländische Nationalspieler für die SC DHfK Leipzig auf. Von 2017 bis 2019 spielte der 26-Jährige für die SG Handball West Wien und erzielte in diesem Zeitraum 352 Tore. Seine Karriere begann der 1,90 m große Linkshänder in seiner Heimat beim Handknattleiksdeild Gróttu, von dem er 2016 nach Dänemark zu Randers HH wechselte. Mit der isländischen Auswahl nimmt Kristjánsson derzeit an der EHF Euro 2020 teil, mit der er in die Hauptrunde einzog.

Damit verlässt Robert Markotic den TVB Stuttgart nach zweieinhalb Jahren. 2018 wechselte der Kroate vom RK Velenje nach Stuttgart. In bislang 47 Spielen in der LIQUI MOLY HBL traf Markotic 77 Mal. Wohin es den 1,93 Meter große Rückraumspieler im Sommer zieht, ist noch unklar.

Kristjánsson und Müller füllen somit die Lücke, die David Schmidt, der sich nach Saisonende dem Bergischen HC anschließt, und Robert Markotic hinterlassen. Beide Neuzugänge erhalten einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Juni 2022.

Viggó Kristjánsson freut sich über die Einigung mit dem TVB: „Der TVB ist ein sehr ambitionierter Verein. Das habe ich in den Gesprächen mit den Verantwortlichen gemerkt. Ich freue mich ab Sommer ein Teil davon sein zu dürfen. Mein Fokus liegt derzeit aber dennoch auf die bevorstehenden Aufgaben hier in Wetzlar.“

Die beiden rechten Rückraumspieler Viggó Kristjánsson und Jerome Müller werden die WILD BOYS ab der Spielzeit 2020/2021 verstärken. Der TVB Stuttgart hat den gemeinsamen Vertrag mit Rückraumspieler Robert Markotic nicht verlängert.

„Ich bin glücklich, mit dem Wechsel nach Stuttgart einen weiteren Schritt in meiner Karriere machen zu können. Besonders freue ich mich mit meinem ebenfalls neuen Partner auf der rechten Rückraumposition zu den Jungs zu stoßen und mich ab nächster Saison neuen Aufgaben zu stellen“, berichtet Neuzugang Jerome Müller.

„Ich hatte zwei schöne Jahre hier in Stuttgart und dafür möchte ich mich beim gesamten Verein und den Fans bedanken. Ich bin gespannt auf die neuen bevorstehenden Herausforderungen, auf mich zukommen werden. Bis dahin werde ich mich aber voll und ganz auf den TVB konzentrieren und alles dafür geben, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen“, so Robert Markotic.

„Robert hat sich von Beginn an voll mit dem TVB identifiziert, deshalb habe ich keine Zweifel daran, dass er sich auch die letzten Monate voll reinhängen wird. Für die Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste“, betont TVB-Geschäftsführer Jürgen Schweikardt und erklärt gleichzeitig: „Mit Viggó Kristjánsson und Jerome Müller haben wir zwei facettenreiche Spieler für die rechte Rückraumposition gewinnen können. Beide haben Ihren Leistungshorizont noch lange nicht erreicht und stehen trotzdem schon Woche für Woche ihren Mann in der HBL. Wir alle können uns auf zwei sehr spannende Spieler und Menschen freuen.“


Stuttgart stellt Feinstaubalarm ab Mitte April ein

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OB Kuhn: „Wir sind angetreten, die Luftqualität zu verbessern. Das ist uns gelungen.“

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart wird den Feinstaubalarm nach dem 15. April 2020 abschaffen. Im Jahr 2019 sind die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für Feinstaub zum zweiten Mal in Folge eingehalten worden. Nach den offiziellen Messungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat es im vergangenen Jahr an der Messstelle Am Neckartor 27 Überschreitungstage gegeben. Im Jahr 2018 waren insgesamt 20 Überschreitungstage erfasst worden. Zulässig sind 35 Überschreitungstage. An keiner Messstelle in Stuttgart wird nunmehr seit zwei Jahren dieser Wert gerissen. Die zulässigen Jahresmittelgrenzwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft werden an sämtlichen Stationen erreicht.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am Freitag, 17. Januar 2020: „Ich freue mich sehr, dass die Feinstaubwerte in Stuttgart nachweislich unter einem kritischen Wert geblieben sind. Heute kann ich deshalb verkünden, dass wir den Feinstaubalarm ab Mitte April 2020 einstellen werden. Das ist ein großer Erfolg. Ich danke allen, die dazu ihren Beitrag geleistet haben: den Bürgerinnen und Bürger, den verschiedenen Unternehmen und Institutionen sowie dem Land, das sich finanziell engagiert hat.“ Während des Feinstaubalarms haben mehrere Partner Rabattaktionen angeboten und den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel gefördert. Stadt und Land haben sich ebenfalls finanziell beteiligt.

Eingeführt wurde der bundesweit einmalige Feinstaubalarm im Januar 2016. Seither habe es auch Kritik gegeben, so der OB. Davon habe man sich aber nicht beirren lassen. OB Kuhn: „Wir haben das Thema Luftverschmutzung in Stuttgart nicht mehr unter den Teppich gekehrt, sondern sind angetreten mit dem Ziel, die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern. Das ist uns gelungen. Der Feinstaubalarm war das richtige Instrument, er hat die Leute aufgerüttelt und dazu geführt, dass sie über Luftreinhaltung diskutieren und dafür sensibilisiert worden sind, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken.“

Feinstaubwerte sind über die Jahre deutlich gesunken
Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass der Feinstaubwert nur an maximal 35 Tagen im Kalenderjahr bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen darf. Im Jahr 2015 hat die LUBW an der Messstelle Am Neckartor noch 68 Überschreitungstage gemessen. 2016 waren es 58 Überschreitungstage und 2017 dann 41 Überschreitungstage, gefolgt von 20 und 27 in den Jahren 2018 und 2019. Für die Jahre 2015 bis 2018 sind Streusalz und natürliche Quellen bereits abgezogen. Vor zehn Jahren lagen die Werte noch bei über 100 Überschreitungstagen.

Hintergrund Feinstaubalarm
Die Stadt Stuttgart hat den Feinstaubalarm im Januar 2016 als Instrument zur Luftreinhaltung eingeführt. Feinstaubalarm wurde ausgelöst, sobald der Deutsche Wetterdienst (DWD) an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre prognostiziert hat. Der Grund: Durch die austauscharme Wetterlage besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub. Vor allem im Winterhalbjahr können häufiger Wetterbedingungen herrschen, die eine Anreicherung der Luft mit Schadstoffen begünstigen. Diese austauscharmen Wetterlagen verhindern die Verteilung und den Abtransport der Luftschadstoffe in die Atmosphäre.

Bei Feinstaubalarm haben die Stadt und das Land Baden-Württemberg an die Stuttgarterinnen und Stuttgarter sowie die Pendlerinnen und Pendler aus der Region appelliert, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Betrieb von Komfort-Kaminen, also Kaminen, die nicht der Grundversorgung dienen, war nach einer Verordnung der Landesregierung an Alarm-Tagen untersagt. Die Feinstaubalarm-Periode dauerte jeweils vom 15. Oktober bis zum 15. April.

Der Feinstaubalarm wurde stets mit einem Tag Vorlauf bekannt gegeben und die Öffentlichkeit informiert, sodass sich Autofahrer rechtzeitig Mobilitätsalternativen suchen konnten. Zudem informierte die Stadt umgehend über die eigens für den Feinstaubalarm eingerichtete Internetseite, die sozialen Medien sowie über die Vario- Tafeln an Hauptverkehrsstraßen.

Maßnahmen zur Luftreinhaltung
Die Stadt Stuttgart hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Dazu gehören die massive Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, die Einführung der Umweltzone, das LKW-Durchfahrtsverbot, die intensive Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das Jobticket, verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverflüssigung, mehr Stadtgrün für das Stadtklima sowie der Feinstaubalarm.

Darüber hinaus hat die Stadt in den vergangenen Jahren nichts unversucht gelassen und auch neuen, innovativen Ideen und Projekten zur Luftreinhaltung eine Chance gegeben. Ein Beispiel hierfür ist das Testprojekt Straßenreinigung, bei dem Fahrspuren sowie Gehwege rund um die Messstelle “Am Neckartor” während der Feinstaubalarmperiode in einer Kombination aus Wasserdruckreinigung und Absaugung sowie mechanischer Reinigung behandelt werden. Die nächtliche Straßenreinigung wird noch bis Mitte April 2020 fortgeführt.

Top-Außenangreiferin für den Deutschen Meister

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Hammer-Transfer in Stuttgart: Simone Lee geht für die restliche Saison für Allianz MTV Stuttgart auf Punktejagd.   

Stuttgart.| Direkt zu Beginn des neuen Jahres ist es dem amtierenden Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart gelungen, den vermutlich größten Coup in der Vereinsgeschichte zu landen. Die US-Amerikanerin Simone Lee wird das Team aus der Landeshauptstadt im Außenangriff verstärken. Mit dieser Neuverpflichtung reagieren die Verantwortlichen auf die Verletzungsmisere und wollen somit die beiden momentan verbleibenden Außenangreiferinnen Lazic und Van Gestel mehr entlasten.

Die 23-jährige Nationalspielerin kommt vertragsfrei vom japanischen Club Kurobe AquaFairies, da in Japan die Saison bereits beendet ist. Mit ihren 1,88m und einer Abschlagshöhe von 3,05m gehört sie zu den durchschlagskräftigsten Außenangreiferinnen. Nach ihrem Abschluss an der Penn State stellte sie bereits in Italien bei Imoco Volley Conegliano sowie in der Türkei bei Beylikdüzü ihr Talent unter Beweis. Seit 2018 steht die US-Amerikanerin immer wieder im Aufgebot der Nationalmannschaft und konnte mit dieser bereits mehrere Erfolge wie die Siege im Pan-America Cup 2018 und 2019 oder den Sieg in der Nations League im vergangenen Jahr feiern.

Die Angriffsspezialistin soll in Stuttgart insbesondere die Diagonalangreiferin Krystal Rivers, mit der sie auch sehr gut befreundet ist, entlasten. In Zukunft soll also ein us-amerikanisches Duo in Stuttgart in der Volleyballbundesliga und auch in der CEV Champions League auf Punktejagd gehen. Für das anstehende DVV-Pokalfinale ist der Neuzugang aufgrund der Regularien nicht spielberechtigt. Hierfür hätte sie bereits ein Pokalspiel für die Schwäbinnen bestreiten müssen.

„Wir sind sehr glücklich darüber so eine starke Spielerin nach Stuttgart holen zu können. Leider ist die bisherige Saison verletzungstechnisch nicht so verlaufen wie wir es uns erhofft hatten, daher mussten wir nun reagieren. Simone möchte sich unbedingt in Europa auf Spitzenniveau zeigen, sodass wir mit ihr einen guten Deal aushandeln konnten. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie sie als Angriffsspezialistin zusammen mit unserem Abwehrriegel Roosa Koskelo, Alexandra Lazic und Celine Van Gestel harmonieren wird. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir mit Ihr einen Glücksgriff getan haben und wir freuen uns auf weitere spannende Spiele. Die Saison hat doch gerade eben erst begonnen“, so Sportdirektorin Kim Renkema.

Giannis Athanasopoulos: „Wir sind sehr glücklich, Simone in Stuttgart zu haben. Neben einem großartigen Charakter und dem Willen hart zu arbeiten hat sie eine unglaublich gute Angriffsfähigkeit. Wir haben lange den Markt sondiert und wir glauben, dass sie die beste Option für uns ist. Nach der Verletzung von Channon haben Celine und Alexandra alle bisherigen Spiele ohne Pause gespielt und sie haben einen großartigen Job gemacht. Simone wird uns auf der Außenposition mehr Optionen in den Spielen und auch im Training eröffnen. Wir freuen uns sehr Simone bald in Stuttgart zu haben.“


KI-Lab Region Stuttgart wird in Böblingen eingerichtet

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Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau eines Labors für Künstliche Intelligenz

Kreis Böblingen.| Der Landkreis Böblingen ist Partner des „KI-Lab Region Stuttgart (KI-LA-RS)“, das vom Land Baden-Württemberg mit 100.000 Euro gefördert wird. Technologien auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) bieten vielfältige Potenziale, Prozesse in Unternehmen zu verbessern und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Ziel des KI-Labs ist es daher, kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen der Region Stuttgart zu diesen Potenzialen zu informieren, zu sensibilisieren sowie entsprechende Fachkompetenzen in den Betrieben aufzubauen. Um dies zu erreichen, wird ein mehrstufiges Informations-, Trainings- und Kompetenzvermittlungsprogramm konzipiert und angeboten. Das neue KI-Lab wird in Böblingen am Standort des Zentrums Digitalisierung Landkreis Böblingen (ZD.BB) und des Herman Hollerith Zentrums der Hochschule Reutlingen aufgebaut und verdeutlicht mit Hilfe von praxisnahen Demonstratoren und Showcases die Einsatzmöglichkeiten von KI in Unternehmen.

„Mit dem KI-Lab bieten wir ab April 2020 kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region Stuttgart eine umfassende Unterstützung und Beratung zu Technologien, Anwendungen und Einsatzbereichen der Künstlichen Intelligenz“, erläutert Landrat Roland Bernhard die geplanten Angebote. Unternehmen können konkrete KI-Pilotvorhaben in dem bereitgestellten, experimentellen Umfeld entwickeln. Darüber hinaus werden Netzwerke zu Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie zu anderen KI-Labs und relevanten Einrichtungen in der Region und Baden-Württemberg aufgebaut. So wird sichergestellt, dass Synergien genutzt und in der Region vorhandenes KI-Potenzial bestmöglich gehoben werden kann.

Das Projekt wird von der ZD.BB GmbH koordiniert. Neben dem Landkreis Böblingen sind das Herman Hollerith Zentrum der Hochschule Reutlingen sowie der Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen e.V. weitere Partner. Zudem wird das Projekt aktiv unterstützt von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Fachkräfteallianz Region Stuttgart, der Bezirkskammer Böblingen der IHK Region Stuttgart, der Handelskammer Handwerkskammer Region Stuttgart, der Kreishandwerkerschaft Böblingen sowie den Industriepartnern IBM Deutschland GmbH, MHP GmbH und dibuco GmbH.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert landesweit den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand durch den modellhaften Aufbau regionaler KI-Labs mit 2,3 Millionen Euro und unterstützt dazu insgesamt 19 „Regionale Labore für Künstliche Intelligenz“ (KI-Labs). Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. Mit den KI-Labs soll Künstliche Intelligenz weiter in die Fläche des Landes getragen werden. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) soll der Zugang zu KI-Wissen erleichtert werden, um die Chancen von KI schnell und wirkungsvoll zu nutzen. Der modellhafte Aufbau regionaler KI-Labs als Anlaufstelle in der Fläche des Landes ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung von KI im Mittelstand. Die KI-Labs sind überwiegend mit den zehn regionalen Digital Hubs verknüpft, die mit Unterstützung des Ministeriums seit Mitte 2018 in verschiedenen Regionen des Landes aufgebaut wurden.

Das Zentrum Digitalisierung Landkreis Böblingen (ZD.BB) wurde als regionaler Digital Hub im Februar 2019 eröffnet und ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Startups aus der Region Stuttgart rund um die Themen der Digitalisierung. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Bewältigung des digitalen Wandels. Dies beinhaltet die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle für alle Branchen, die Qualifizierung von Fachkräften und die Förderung einer digitalen Unternehmenskultur.


Ausbau der Sigmaringer Straße in Möhringen

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Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung auf der Sigmaringer Straße

Stuttgart.| Für den Ausbau der Sigmaringer Straße wird ab Montag, 20. Januar, die nächste Bauphase für die Straßenbauarbeiten eingerichtet. Wie schon im Dezember wird hierfür in der Sigmaringer Straße zwischen der Gammertinger Straße und Ortseingang Degerloch eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Degerloch eingerichtet. Der Verkehr von Degerloch in Richtung Möhringen wird ab der Abfahrt B27/Möhringen über die Epplestraße beziehungsweise Landhauskreuzung/Si- Centrum umgeleitet. Von der Einbahnstraßenregelung ist auch die Ausfahrt aus der Kolbäckerstraße auf die Sigmaringer Straße betroffen.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig und werden voraussichtlich bis Ende Februar andauern. Für Beeinträchtigungen während der Bauzeit bittet das Tiefbauamt Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger um Verständnis.


Auch in diesem Jahr wieder minisport-Gutscheine

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Stadt Stuttgart schenkt 2020 wieder allen 4- und 5-jährigen Kindern minisport-Gutschein im Wert von 50 Euro

Stuttgart.| Alle Stuttgarter Kinder, die 2015 oder 2016 geboren sind, erhalten auch dieses Jahr wieder den städtischen minisport-Gutschein im Wert von 50 Euro. Der Gutschein wird in der Kita als Geburtstagsgeschenk überreicht. Die 50 Euro können für Sportkurse, Sportcamps oder Mitgliedschaften in Stuttgarter Sportvereinen eingelöst werden. Der Gutschein ist nach Ausstellungsdatum ein Jahr lang gültig.

Durch die Aktion sollen Kinder die vielfältigen Angebote der Stuttgarter Sportvereine kennenlernen. Auf www.minisport-stuttgart.de ist eine Übersicht der über 350 Sportangebote aufgeführt. Mehr als 60 Stuttgarter Vereine bieten dort 23 verschiedene Sportarten an.

Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, erklärt: „Die ersten minisport-Gutscheine gab die Landeshauptstadt 2018 aus. Seitdem haben viele Familien den Gutschein eingelöst. Das bringt uns unserem Ziel näher, alle Stuttgarter Kinder in ihrer motorischen Entwicklung zu unterstützen, sie früh für einen aktiven Lebensstil zu begeistern und vor allem ihre natürlich veranlagte Bewegungsfreude zu fördern. Wir hoffen, dass auch 2020 wieder viele Gutscheine eingelöst werden.“

Familien ohne Kitabetreuung erhalten den minisport-Gutschein bei der Einschulungsuntersuchung des Gesundheitsamts oder beim Amt für Sport und Bewegung.

Falls die Gutscheine in einer Kita nicht ausreichen, können sie beim Amt für Sport und Bewegung nachbestellt werden. Das Amt für Sport und Bewegung freut sich außerdem über weitere Sportvereine, die Kurse über minisport anbieten möchten.

Weitere Informationen zum minisport-Gutschein sind unter www.minisport-stuttgart.de oder beim Amt für Sport und Bewegung erhältlich, Sophia Zimpfer, Telefon 216-99859, E-Mail [email protected].


Online Casinos – bequem zuhause oder unterwegs Glücksspiele spielen

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Geschäftliche Information

Online Casinos werden heutzutage immer beliebter. Immer mehr bleiben am Wochenende lieber zuhause als in ein Casino, dass möglicherweise noch Kilometer weit entfernt ist, zu fahren, denn Online Casino Spielen ist eine tolle Alternative. Dank der Digitalisierung ist Glücksspiel heute schon bequem per Computer, Laptop, Handy oder Tablet möglich. Achten muss man nur ob man auf einer seriösen Plattform unterwegs ist. Entscheidet man sich für den falschen Anbieter, kann man sich schnell unabsichtlich einen Virus herunterladen oder sensible Daten von einem selbst gelangen in die falschen Hände und werden weiterverkauft.

Warum soll man sich für ein Online Casino entscheiden?
Durch das Angebot von Online Casinos wird die Zielgruppe an Casinospielern deutlich erhöht. Denn Online Casinos sind rund um die Uhr benutzbar und man muss sich nicht einmal aus dem Haus begeben. Gerade für Menschen, die in einer kleinen gemeinde oder einem Dorf relativ weit von Großstädten entfernt lebt, hat kaum einen Zugang zu einem herkömmlichen Casino. Gerade für diese Zielgruppe sind Online Glücksspiele sehr attraktiv. Für Personen, die in oder in der Nähe einer Metropole wohnen, bietet sich der Gang in dien herkömmliches Casino weiterhin noch sehr an. Doch auch hier schrumpft die Zahl der regelmäßigen Casinogängern – viele steigen auf die Onlineversion um.  Weitere Gründe, um sich für ein Online Casino zu entscheiden, sind zu Beispiel:

  • Keine Kleidungsvorschriften: In Casinos gelten strenge Bekleidungsvorschriften. Für Herren heißt dies einen Anzug zu tragen, Damen sollten sich in ein hübsches Kleid in Schale schmeißen. Spielt man in einem Online Casino, ist es völlig egal, was man derzeit an hat.
  • Öffnungszeiten: Online Casinos sind rund um die Uhr geöffnet. Gerade für Personen, die nachts arbeiten, sind die Öffnungszeiten herkömmlicher Casinos kaum mit ihren Arbeitszeiten kompatibel. Online lässt sich ein Glücksspiel jederzeit spielen – egal ob von zuhause, im Weg zur Arbeit oder beim Warten auf die Freundin beim Shoppen.
  • Anreisemöglichkeiten: Wer zu einem Casino mit dem Auto anreist, hat meist das Problem, einen Parkplatz zu finden. Hat man einmal einen gefunden, muss man zumeist auch einiges für seinen Parkplatz zahlen. Egal ob Parkgebühr an einem Automaten oder ein Parkschein – beides kostet Geld, das man sonst im Casino ausgeben könnte. Fährt man nicht mit dem Auto zum Casino, hat man die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel aufzubringen, was in den meisten Städten auch nicht ganz billig ist.
  • Auswahl: In Online Casinos findet man eine wesentlich größere Auswahl an Automaten und anderen Glückspielen, als es ein herkömmliches Casino je zur Verfügung stellen könnte. Denn für all diese Glücksspiele reichen oft die räumlichen Voraussetzungen nicht aus.

Wie viel muss man bei einem Online Casino mindestens einzahlen?
Die Mindesteinzahlung in Casinos variiert von Online Casino zu Online Casino. Grundsätzlich gibt es einige Casinos, die als Boni das Spielen von Glücksspielen ohne Einzahlung anbieten. Hier winken allerdings kaum Gewinne, und wenn doch sind sie nicht besonders hoch. Zudem sind viele dieser Casinos nicht besonders professionell. Um einen Gewinn bei einem vertrauenswürdigen Anbieter zu erzielen, werden Mindesteinzahlungen von rund 10 bis 20 Euro meist angeschrieben. Hier ist die Chance auf einen Gewinn und auch auf eine höhere Auszahlungssumme wesentlich höher, als bei den Gratis-Angeboten anderer, teils unseriöser Anbieter.


Polizei warnt vor Hackern und Betrügern

Warnung vor betrügerischen E-Mails

Landkreise Reutlingen/Esslingen.| Die Polizei warnt vor E-Mails, die derzeit offenbar von Betrügern versandt werden. Offenbar wurden in der Vergangenheit mehrere E-Mail-Konten von verschiedenen Geschädigten gehackt. Dort gespeicherte E-Mail-Adressen von Kontaktpersonen wurden dann von den Betrügern unter der jeweils gehackten E-Mail-Adresse angeschrieben. Die Adressaten gewannen so den Eindruck, dass eine ihnen bekannte Person der Absender sei. In den E-Mails wird vorgetäuscht, dass dieser angeblich bei einer Reise in die Ukraine in eine Notlage geraten sei, Geld und Papiere seien gestohlen worden. Dann wird leihweise um einen vierstelligen Betrag gebeten.

Nichts davon ist wahr. Soweit bislang bekannt, erkannten die Angeschriebenen den Betrugsversuch, sodass es zu keinem Schaden kam. Zwischenzeitlich liegen mehrere Anzeigen, bislang aus den Landkreisen Reutlingen und Esslingen, vor. Es ist davon auszugehen, dass weitere Personen – auch andernorts – ebenfalls auf diese Art und Weise angeschrieben wurden oder noch angeschrieben werden, weshalb die Polizei vor dieser Masche warnt.


Neue Energie für das Pallotti-Areal in Birkach

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Stuttgart.| Stuttgart Netze und Netze BW beginnen am 13. Januar 2020 mit der Verlegung von Strom-, Gas- und Wasserleitungen für die Neubebauung mit acht Wohngebäuden und einer Kindertagesstätte.

Auf dem ehemaligen Grundstück der St.-Vinzenz-Pallotti-Kirche baut das Siedlungswerk 61 Eigentumswohnungen. Auf dem Nachbargrundstück entsteht neben einer Kita das zukünftige „Pallotti-Haus“. In diesem sollen Wohngruppen für Studierende und Menschen mit Fluchterfahrung, Mietwohnungen für mittlere Einkommen, geförderte Familienwohnungen, ein Gemeinderaum der katholischen Kirchengemeinde St. Antonius sowie ein Quartiersraum für Veranstaltungen entstehen.

Nachdem die Rohbauarbeiten für die Gebäude weitgehend abgeschlossen sind, wird nun die Energieversorgung des Gebiets umgebaut und modernisiert. Die Stuttgart Netze ist für das Stromnetz verantwortlich. Dieses wird so ausgebaut, dass neben der sicheren und zuverlässigen Versorgung der Häuser auch genügend Kapazitäten für das Laden von Elektrofahrzeugen verfügbar ist. Dazu wird ein neues Niederspannungsstromnetz aufgebaut, das über eine neue Umspannstation und drei neue Kabelverteilerschränke versorgt wird. Insgesamt investiert die Stuttgart Netze rund 370.000 Euro in die Modernisierung der Stromversorgung.

Neue Wasserleitungen und Anschluss ans Gasnetz
Doch nicht nur das Stromnetz, auch die Netze für Wasser und Gas werden im Zuge der Neubebauung auf den neuesten Stand gebracht. Hierfür ist in Stuttgart die Netze BW zuständig. Zur Erschließung des Areals verlegt der Netzbetreiber eine jeweils circa 100 Meter lange neue Wasser- und Gasanschlussleitung. In diesem Zuge bringt das Unternehmen auch die angrenzenden Gas- und Wasserleitungen im Kreuzungsbereich Aulendorfer Straße / Birkheckenstraße auf den neuesten Stand. Insgesamt investiert die Netze BW etwa 360.000 Euro in die sichere Gas- und Wasserversorgung.

Die Bauarbeiten von Stuttgart Netze und Netze BW beginnen am 13. Januar 2020 und dauern voraussichtlich bis zum Sommer 2020. Während dieser Zeit kann es im Bereich der Aulendorfer Straße und Birkheckenstraße in Birkach zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. So wird die Aulendorfer Straße abschnittsweise halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Autofahrer nach Schönberg und Richtung Birkheckenstraße werden umgeleitet.


Mehr Förderung für klimafreundlichere Heizungen

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Positives Signal für mehr Klimaschutz

Kreis Böblingen.| Wer jetzt die Austauschprämie für Ölheizungen beantragt, kann bares Geld sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert seit 01.01.2020 zukunftsfähige Investitionen mit bis zu 45 Prozent der Investitionskosten. Laut Aussage der BAFA wurde für die Antragssteller ein modernes und schlankes Verfahren entwickelt. Wer seine Ölheizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird – z.B. eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Anlage – kann einen Zuschuss in Höhe von 45 Prozent der Investitionskosten erhalten. Für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 Prozent – z.B. über die Einbindung von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von 40 Prozent.

Die novellierte Richtlinie des Marktanreizprogramms „Wärme aus erneuerbaren Energien“ sieht neben der Austauschprämie für Öl weitere Verbesserungen vor. Auch für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse: 35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren Anteil von mindestens 25 Prozent und 20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Neue Ölheizungen werden überhaupt nicht mehr gefördert. Bei allen Maßnahmen ist ein hydraulischer Abgleich der neuen Heizung eine Fördervoraussetzung.

„Das Verfahren für die Antragsteller ist von der BAFA möglichst schlank entwickelt worden“, so Berthold Hanfstein, Geschäftsführer der Energieagentur im Landratsamt Böblingen. Bei der Energieagentur Landkreis Böblingen gibt es nach Terminvereinbarung auch die Möglichkeit einer kostenlosen, neutralen Erstberatung zu den Themen Energiesparen, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Zusätzlich ermöglicht die Energieagentur in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kostengünstige Energie-Checks vor Ort. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 07031/663-2040 oder im Internet auf www.ea-bb.de.

Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie zum Antragsverfahren mit elektronischem Antragsformular finden Sie unter www.bafa.de unter dem Menüpunkt „Energie“ sowie dem Bereichsmenü „Heizen mit Erneuerbaren Energien“.