Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 16

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Esslingen: Tankstelle überfallen (Zeugenaufruf)
Eine Tankstelle in der Obertürkheimer Straße ist am späten Samstagabend von einem bislang unbekannten Täter überfallen worden. Kurz vor 23 Uhr betrat der Maskierte den Verkaufsraum und erbeutete, unter dem Vorhalten eines Messers, mehrere Geldscheine. Der Angestellte blieb körperlich unverletzt. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnte der Räuber nicht mehr angetroffen werden. Der circa 30-jährige und 185 Zentimeter große Täter war mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einer schwarzen Jogginghose sowie weißen Sportschuhen bekleidet. Zeugenhinweise zur Tat oder zum Täter nimmt das Polizeirevier Esslingen unter der Telefonnummer 0711/3990-0 entgegen.

Kirchheim unter Teck: Radfahrer alleinbeteiligt gestürzt
Ein Radfahrer ist nach einem Sturz am Samstagabend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Der 73-Jährige war ohne Helm mit seinem Pedelec kurz nach 21.30 Uhr auf dem Radweg parallel zur K 1251 von Bissingen an der Teck in Richtung Nabern unterwegs. Dabei geriet er aus unbekannter Ursache alleinbeteiligt zu Fall und verletzte sich schwer. Bei der Unfallaufnahme stellten die hinzugerufenen Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem 73-Jährigen fest. Der geschätzte Schaden am Pedelec beträgt circa 20 Euro. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Lenningen: Alkoholisiert Unfall verursacht
Ein 86-Jähriger musste am Samstagnachmittag seinen Führerschein abgeben, nachdem dieser alkoholisiert einen Verkehrsunfall auf der B 465 verursacht hat. Der Mann fuhr gegen 16.00 Uhr mit seinem Skoda Superb von Lenningen in Richtung Gutenberg. Auf Höhe Schlattstall kam er in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Er durchbrach hier die Bushaltestelle und kollidierte anschließend mit einer Mauer. Durch den Zusammenstoß mit der Mauer wurde der Pkw in den angrenzenden Grünstreifen abgewiesen. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten bei dem Verursacher Alkoholgeruch fest. Im weiteren Verlauf wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt. Der 86-jährige Fahrer und seine 81-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen und wurden nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.

Köngen: Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß im Kreuzungsbereich
Drei leicht verletzte Personen, drei nicht mehr fahrbereite Pkw und circa 13.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagnachmittag bei Köngen ereignet hat. Kurz nach 14.00 Uhr befuhr ein 77 Jahre alter Lenker eines VW Tiguan die Seebrücke von Wendlingen kommend in Fahrtrichtung Köngen. Ein 36-jähriger Lenker eines Peugeot 208 befuhr die Ausfahrt der B 313 bei Köngen-Nord aus Richtung Plochinger Dreieck kommend und hielt zunächst auf dem linken der beiden Fahrstreifen an der rot zeigenden Lichtzeichenanlage an. Nach Angaben des 36-Jährigen wollte dieser anschließend nach links in Richtung Wendlingen abbiegen, als die für ihn geltende Lichtzeichenanlage auf grün umgeschaltet hatte. Zeitgleich fuhr auch der 77-Jährige mit seinem VW in den Kreuzungsbereich ein, wobei auch dieser angab, bei grünem Lichtzeichensignal gefahren zu sein. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der VW Tiguan des 77-Jährigen abgewiesen wurde und mit einem weiteren VW Tiguan eines 51-Jährigen zusammenstieß, welcher zu diesem Zeitpunkt, von Köngen kommend, an der Haltelinie der Kreuzung stand. Die drei Fahrzeuglenker erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. An den beiden VW Tiguan entstand jeweils Sachschaden in Höhe von jeweils rund 5.000 Euro. Bei dem Peugeot beträgt der Sachschaden circa 3.000 Euro. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Verkehrsdienst Esslingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bempflingen: Kollision zwischen E-Bike und Fahrrad
Am Freitagabend ist es gegen 20.20 Uhr auf der Kleinbettlinger Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 16-Jähriger befuhr mit seinem Fahrrad den Fußgängerweg von der Bahnhofstraße kommend und wollte im Anschluss nach links abbiegen, um auf dem dortigen Rad- und Fußweg in Richtung Kleinbettlingen weiterzufahren. Im Verlauf dieses Abbiegevorgangs kollidierte sein Vorderrad seitlich mit dem Vorderrad einer entgegenkommenden 54-jährigen E-Bike Fahrerin, sodass diese die Kontrolle verlor und nach links zu Boden stürzte. Hierbei zog sie sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mit dem Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht. Am E-Bike entstand Sachschaden in Höhe von 200 Euro.

Nürtingen: Reizgas versprüht
Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen gegen 02.30 Uhr Reizstoff im Treppenhaus eines Gewerbegebäudes in der Metzinger Straße versprüht. Dadurch zogen sich sechs Gäste einer sich in dem Gebäude befindlichen Tanzbar Atemwegsreizungen zu. Eine Behandlung durch den sich vor Ort befindlichen Rettungsdienst war nicht erforderlich. Die Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort war belüftete das Treppenhaus, sodass dieses in der Folge wieder betreten werden konnte.

Nürtingen: Versuchter Raub
Freitagnacht gegen 23.50 Uhr ist es im Bereich eines Schulgeländes in der Steinenbergstraße zu einem versuchten Raubdelikt gekommen. Eine dreiköpfige Personengruppe wurde von einem Unbekannten unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. In der Folge ergriffen die drei Personen im Alter von 17, 21 und 22 Jahren die Flucht. Der Täter verfolgte die Gruppe und es gelang ihm, einen der Flüchtenden zu ergreifen. Der Geschädigte wurde von ihm in den Schwitzkasten genommen und gewürgt. Eines der Gruppenmitglieder kam seinem Bekannten zur Hilfe. Anschließend kam es zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten, woraufhin es dem Täter gelang, die Flucht zu ergreifen. Nach derzeitigem Stand wurde ein Mitglied der Personengruppe leicht verletzt. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen nach dem Flüchtigen verlief ohne Erfolg.

Ostfildern: LKW in Brand
Noch unklar ist die Ursache die zum Brand eines LKW der Marke Daimler Benz am Samstagmorgen geführt hat. Gegen 04.45 Uhr teilte eine Zeugin über die Notrufnummer der Polizei den Brand des sich auf einem Parkplatz an der Kreisstraße 1217, zwischen Kemnat und Scharnhausen befindlichen Fahrzeugs mit. Durch die Feuerwehr, welche mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort war, konnte der Brand gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 200.000 Euro. Der LKW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Plochingen: Brand in Mehrfamilienhaus
Zu einem gemeldeten Wohnungsbrand sind die Einsatzkräfte am Freitagmittag, gegen 12.25 Uhr, in die Karlstraße in Plochingen ausgerückt. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und den Brand löschen. Zuvor war die Einsatzstelle von der Polizei abgesperrt worden. Ersten Ermittlungen zufolge war die Brandausbruchsstelle in einer Wohnung im dritten Obergeschoss, wonach sich der Brand in Richtung des direkt angrenzenden Mehrfamilienhauses drohte auszubreiten. Die im Gebäude anwesenden Personen konnten sich selbstständig aus dem Haus begeben, sie wurden an einer eingerichteten Sammelstelle vom Rettungsdienst betreut und versorgt. Nach derzeitigem Stand sind durch den Brand und den Löscheinsatz mehrere Wohnungen betroffen und derzeit unbewohnbar. Mehrere Familien wurden von der Stadt untergebracht bzw. kamen bei Verwandten unter. Die Ermittlungen zur derzeit noch unbekannten Brandursache dauern an. Ersten Schätzen nach beläuft sich der Schaden auf mehrere hunderttausend Euro. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde ein 35-jähriger Bewohner verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Filderstadt: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt
Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen in Plattenhardt verletzt worden. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge war ein VW-Lenker kurz nach sieben Uhr auf der Hohenheimer Straße in Richtung Bernhausen unterwegs. Vor dem Einfahren in den Kreisverkehr mit der Hofwiesenstraße kollidierte er mit einem bevorrechtigten 38-Jährigen auf einem Mountainbike, der auf dem Fahrradweg die Straße kreuzte. Der Radler stürzte in der Folge zu Boden. Nachdem sich der VW-Lenker nach dem Mann erkundigt hatte, setzte er seine Fahrt fort. Ein 27-Jähriger, der den VW gelenkt haben soll, konnte jedoch von der Polizei ermittelt werden. Der Radfahrer, der ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik gebracht.

Plochingen: In Baustelle eingebrochen
In eine Baustelle in der Esslinger Straße ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eingebrochen worden. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge dürften sich die Kriminellen wohl zwischen 23 Uhr und 23.30 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Rohbau verschafft haben. Soweit bislang bekannt ist, ließen sie auf ihr Suche nach Stehlenswertem mehrere Maschinen wie Akkuschrauber, Bohrhammer, eine Fräsmaschine samt diversem Zubehör und Akkus mitgehen. Zum Wert des Diebesgutes liegen noch keine Informationen vor. Der Polizeiposten Plochingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Großbettlingen: Brand
Zum Brand an einer Garage sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Freitagmittag in die Jahnstraße ausgerückt. Gegen 13.30 Uhr war den Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei zunächst ein Brand einer Garage gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in an einer Garage aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen war. Die Flammen konnten von der Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 38 Feuerwehrleuten im Einsatz war, gelöscht werden. Da sich in unmittelbarer Nähe auch ein Gastank befand, musste dieser von der Feuerwehr gekühlt und das Gas kontrolliert abgelassen werden. Durch die Hitzeeinwirkung wurden neben der Garagenwand und einem Gartenzaun auch der Traufüberstand eines angrenzenden Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf etwa 25.000 Euro belaufen. Der Polizeiposten Nürtingen-Roßdorf hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wernau: Zu schnell unterwegs und Widerstand geleistet
Einer ganzen Reihe von Anzeigen sieht ein 48-Jähriger entgegen, der nach einem Geschwindigkeitsverstoß am Donnerstagabend auf B10 kontrolliert wurde. Der Mann war gegen 17.30 Uhr auf der B10 im Bereich des Plochinger Dreiecks mit seinem Ford Transit bei erlaubten 80 km/h mit rund 108 km/h gemessen worden. Bei der nachfolgenden Kontrolle zeigte sich der Mann nicht nur völlig uneinsichtig, sondern verweigerte die Herausgabe seiner Ausweisdokumente, die Angaben seiner Personalien und jegliche Mitarbeit. Letztendlich musste er sogar zwangsweise aus dem Fahrzeug geholt werden, wogegen er so Widerstand leistete, dass im Handschließen angelegt und er in Gewahrsam genommen werden musste. Nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen und der Feststellungen seiner Personalien auf der Dienststelle wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Neben einem Bußgeld von rund 150 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot dürfte die Verweigerung seiner Personalien und die Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte für den 48-Jährigen nun deutlich kostspieliger werden.

Filderstadt: Brand von Küchengerät
Zu einem gemeldeten Küchenbrand sind die Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag, gegen 17.45 Uhr, in den Wilhelm-Raabe-Weg in Sielmingen ausgerückt. Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung, die nach derzeitigem Stand aufgrund eines technischen Defekts an einem Backofen entstanden war, schnell unter Kontrolle bringen. Mehrere Personen einschließlich der Bewohnerin der Wohnung wurden vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht, wobei ein 68-jähriger Mann, der noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen hatte, aufgrund seiner Verletzungen in eine Klinik gebracht werden musste. Die Wohnung war unmittelbar nach den Löscharbeiten wegen des Brandrauchs nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Esslingen: Brand
Zu einem Kleinbrand auf einem Gebäudedach in der Dornierstraße sind am Freitagmorgen die Einsatzkräfte in den Stadtteil Sirnau ausgerückt. Wie sich vor Ort herausstellte, war es an einer Verkabelung einer Photovoltaikanlage wohl aufgrund eines technischen Defekts zu einem Brand gekommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde niemand.

Nürtingen: Verletzte bei Verkehrsunfall
Zwei Verletzte, drei nicht mehr fahrtaugliche Autos, ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von circa 50.000 Euro und entsprechende Verkehrsbehinderungen sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Donnerstagnachmittag auf der B 313 (Metzinger Straße) bei Nürtingen. Kurz vor 17 Uhr war ein 80 Jahre alter Mann mit einem VW auf der zweispurigen Bundesstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Da sich der Verkehr zu stauen begann, wollte der Senior auf die linke Spur wechseln und kollidierte dabei mit einem dort befindlichen Mercedes, der von einem 21-Jährigen gelenkt wurde. Der Mercedes streifte in der Folge die betonierte Mittelmarkierung und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der VW wiederum stieß nach dem Gegenlenken des Seniors mit einem rechts stehenden Audi eines 41 Jahre alten Mannes zusammen. Anschließend bleib er quer zur Fahrbahn stehen. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten der 41-Jährige sowie die 75-jährige Mitfahrerin im VW leichte Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik gebracht. Alle drei Pkw mussten abgeschleppt werden. Im Zuge der Unfallaufnahme war eine Vollsperrung der B 313 erforderlich.

Wernau: Mutmaßlicher Exhibitionist
Gegen einen 18-jährigen mutmaßlichen Exhibitionisten ermittelt seit Mittwochmittag die Polizei. Dem jungen Mann wird vorgeworfen, gegen 12.45 Uhr auf dem Neckartalradweg in Richtung Wendlingen an seinem Glied hantiert zu haben. Mehrere Zeuginnen, die dies beobachtet hatten, verständigten in der Folge die Einsatzkräfte. Der Tatverdächtige konnte von den Beamten des Polizeipostens Wernau angetroffen werden. Er sieht nun einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Kirchheim: Körperverletzung am Bahnhof
Ein 21-Jähriger ist am Donnerstagnachmittag von mehreren Jugendlichen körperlich angegriffen worden. Der junge Mann wollte gegen 14 Uhr am Bahnhof einen Streit zwischen einer größeren Personengruppe schlichten und wurde von dieser heraus dann attackiert. Er zog sich dabei Verletzungen zu, die durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt wurden. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Schlägern aufgenommen.

Plochingen: Vor Polizei davongefahren (Zeugenaufruf)
Ein Pkw-Lenker ist am Mittwochabend vor einer Polizeikontrolle davongefahren und mit seinem Fahrzeug verunglückt. Beamte des Polizeireviers Esslingen hatten eine Kontrollstelle auf Höhe eines Wanderparkplatzes an der L 1201 zwischen dem Stumpenhof und der Deponie Weißer Stein eingerichtet. Gegen 19.10 Uhr näherte sich ein Audi A 3 Sportback der Kontrollstelle vom Stumpenhof herkommend. Etwa 150 Meter vorher wendete der Fahrer mit seinem Fahrzeug und fuhr zurück. Eine Streife fuhr im Anschluss dem Audi hinterher, verlor ihn aber kurzfristig aus den Augen. An der Kreuzung Schorndorfer Straße/Teckplatz bemerkten die Beamten das Fahrzeug auf der Linksabbiegespur vor der roten Ampel. Als der Fahrer den Streifenwagen kommen sah, fuhr er bei Rot über die Kreuzung und mit hoher Geschwindigkeit die Schorndorfer Straße geradeaus in Richtung Stadtmitte davon. Kurz vor der Einmündung Lettenackerstraße verlor der Mann die Kontrolle über seinen Sportwagen, überfuhr die dortige Verkehrsinsel und prallte frontal gegen einen Lichtmasten. Der Fahrer konnte sich im Anschluss selbst aus seinem im Frontbereich völlig demolierten Fahrzeug befreien und rannte zu Fuß weiter. Der 26-Jährige wurde von den Beamten nach kurzer Zeit eingeholt und vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, worauf der Fahrer sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der 26-Jährige wurde mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Da die Besitzverhältnisse des Autos nicht geklärt werden konnten, wurde der Audi sichergestellt. Er musste von einem Abschleppwagen geborgen und abtransportiert werden. Mitarbeiter des Stromversorgers kümmerten sich um den beschädigten Lichtmasten. Der Schaden wird auf 40.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen. Verkehrsteilnehmer, die durch die riskante Fahrweise des Audi-Lenkers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-420 zu melden.

Deizisau: Unfall auf der B 10
Ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen hat sich am Mittwochnachmittag auf der B 10 ereignet. Ein 42-Jähriger war gegen 14.45 Uhr mit einem Hyundai auf dem linken Fahrstreifen der Bundesstraße von Esslingen herkommend in Richtung Göppingen unterwegs. Seinen Angaben nach überkam ihn auf Höhe von Deizisau ein sogenannter Sekundenschlaf und er fuhr bei dichtem, teils stockendem Verkehr auf den vorausfahrenden BMW eines 28 Jahre alten Mannes auf. Anschließend prallte der Wagen des Unfallverursachers noch gegen den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden VW Tiguan eines 55-Jährigen. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf zirka 22.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu einem kilometerlangen Rückstau. Kurz vor 16 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

Leinfelden-Echterdingen: Mit Straßenlaterne kollidiert
Beträchtlicher Sachschaden in einer Höhe von schätzungsweise 20.000 Euro ist bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Echterdingen entstanden. Gegen 16.15 Uhr war ein 60 Jahre alter Mann mit einem Audi auf der Hauptstraße unterwegs, als er alleinbeteiligt mit einer Straßenlaterne kollidierte. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte Sekundenschlaf zu dem Unfall geführt haben. Verletzt wurde der Fahrer nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die erheblich beschädigte Laterne wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrbahnbereich entfernt. Auch eine Mitarbeiterin der Stadt kam vor Ort. Der nicht mehr fahrtaugliche Audi musste abgeschleppt werden.

Kirchheim: Topf auf Herd vergessen
Polizei und Feuerwehr sind am Mittwoch um kurz vor 21.30 Uhr in die Dettinger Straße ausgerückt. Aufgrund eines ausgelösten Rauchwarnmelders war die Rettungskette in Gang gesetzt worden. Vor Ort konnte die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 21 Feuerwehrleuten vor Ort war, in der betreffenden Wohnung einen Topf mit einem Schwamm zum Auskochen feststellen, welcher vergessen wurde. Nach Durchlüftung der Räumlichkeiten wurde am Gebäude oder der Einrichtung kein Sachschaden festgestellt. Verletzt wurde niemand.

Filderstadt: Psychisch auffällige Person
Ein offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann musste am Mittwochabend von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Gegen 21.15 Uhr wurde die Polizei von einer Zeugin verständigt, weil Jugendliche in der Eugenstraße einen Bewohner auf seinem Balkon stehend mit einer Waffe gesehen hatten. Da ersten Erkenntnissen zufolge von einer augenscheinlich scharfen Schusswaffe ausgegangen werden musste, wurde das Gebäude von mehreren Polizeikräften mit entsprechender Schutzausstattung umstellt. Der Mann öffnete eigenständig die Tür und konnte widerstandslos festgenommen werden. Wie es sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei der Waffe um eine Schreckschusswaffe. Der Mann wurde nach ärztlicher Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert.

Köngen: Brand einer Heizdecke
Ein technischer Defekt an einer Heizdecke hat in der Nacht zum Mittwoch zum Einsatz der Rettungskräfte in der Ringstraße geführt. Gegen 4.10 Uhr alarmierten Bewohner Feuerwehr und Polizei, nachdem diese bereits versuchten, die den Brand selbst zu löschen. Die Feuerwehr, die mit acht Mann und zwei Fahrzeugen vor Ort war, konnte die brennende Decke samt Matratze schnell löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern. Der Rettungsdienst brachte beide Bewohner leicht verletzt zur weiteren Untersuchung in eine Klinik. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Aichtal: Alkoholisiert aufgefahren
Eine Blutprobe und seinen Führerschein musste ein 45-Jähriger nach einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der B 27 abgeben. Der Mann war kurz nach 16.30 Uhr mit einem Fiat Talento in Richtung Tübingen unterwegs und fuhr auf den BMW eines 30-Jährigen auf, der wegen eines eingescherten Fahrzeugs abgebremst hatte. Durch umherfliegende Teile wurde auch ein VW beschädigt. Bei der Unfallaufnahme stellten die hinzugerufenen Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem 45-Jährigen fest, worauf ein entsprechender Atemtest einen vorläufigen Wert von deutlich über zwei Promille ergab. Im Krankenhaus musste der Mann eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, der Fiat abgeschleppt.

Köngen: Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt
Ersten Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen hat ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen erlitten. Kurz vor sieben Uhr war ein 33-jähriger Hyundai-Lenker auf der Zeppelinstraße unterwegs. Beim Abbiegen nach links an der Kreuzung mit der Benzengrabenstraße touchierte er einen dort wartepflichtigen, 43 Jahre alten Radfahrer. Aufgrund seiner erlittenen Verletzungen wurde der Radler vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Augenscheinlich waren an beiden Fahrzeugen nur geringe Beschädigungen entstanden.

Esslingen: Einbruch in Schule
Zwischen Freitag, 15 Uhr, und Montag, 7.40 Uhr, sind Unbekannte in eine Schule in der Mörikestraße eingebrochen. Ersten Ermittlungen zufolge verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Inneren brachten sie Farbschmierereien an den Wänden an und zerstörten Inventar. Entwendet wurde nach bisherigem Kenntnisstand nichts. Der entstandene Sachschaden wird mit mehreren Tausend Euro beziffert. Das Polizeirevier Esslingen hat gemeinsam mit Spezialisten der Spurensicherung die Ermittlungen aufgenommen.

Leinfelden-Echterdingen: Vor Polizei geflüchtet
Mehreren Strafanzeigen sieht ein 29-jähriger Autofahrer entgegen, nachdem er sich mit überhöhter Geschwindigkeit einer Polizeikontrolle entzogen hat. Am Montagabend gegen 21.15 Uhr wendete der Fahrer seinen Mercedes-Benz beim Erkennen einer auf der L 1208a eingerichteten Kontrollstelle und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Filderstadt-Bernhausen davon. In der Folge missachtete er jegliche Anhaltesignale und fuhr an der Auffahrt Filderstadt-Ost auf die Bundesstraße 27 in Fahrtrichtung Stuttgart. An der Anschlussstelle Filderstadt-West wechselte der Fahrer unvermittelt auf den Sperr- und Verzögerungsstreifen und konnte an der folgenden Ampel durch mehrere Streifenwagen unfallfrei gestoppt werden. Andere Verkehrsteilnehmer sind nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht gefährdet worden. Da sich Hinweise auf eine Beeinflussung durch Drogen ergaben, wurde dem 29-Jährigen Blut entnommen. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Esslingen: Autokorso gestoppt
Ein Hochzeitskorso ist am Sonntagnachmittag in der Esslinger Innenstadt von der Polizei gestoppt worden. Gegen 15.20 Uhr meldeten mehrere Zeugen, dass ein Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft von Mettingen herkommend in Richtung Innenstadt unterwegs sei. Aus einem der Pkw sei dabei auf der Fahrer- sowie der Beifahrerseite geschossen worden. Die Fahrzeuge konnten von der Polizei im Anschluss in der Augustinerstraße gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei wurden in einem Skoda zwei Schreckschusswaffen aufgefunden und beschlagnahmt. Gegen zwei Männer im Alter von 21 Jahren wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Weiterhin müssen mehrere Fahrer mit einem Bußgeld wegen Belästigung Anderer durch unnützes Hin- und Herfahren rechnen.

Esslingen: Tödlicher Bahnunfall
Ein tödlicher Bahnunfall hat sich am Sonntagnachmittag im Bereich des Bahnhofs Oberesslingen ereignet. Ein Mann hatte sich gegen 15.20 Uhr vor einen in Richtung Stuttgart fahrenden Metropolexpress begeben. Er wurde daraufhin von dem Zug erfasst und getötet. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Der Bahnverkehr musste für etwa eineinhalb Stunden unterbrochen werden. Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung kamen zur Unterstützung vor Ort.

Wernau: Fahrzeugbrand (Zeugenaufruf)
Zu einem Fahrzeugbrand sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am frühen Montagmorgen zum Parkplatz der Sportanlagen in Wernau ausgerückt, nachdem gegen 3.50 Uhr mehrere Notrufe eingegangen waren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Pkw der Marke Mercedes bereits in Vollbrand. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat wegen des Verdachts der Brandstiftung die Ermittlungen aufgenommen und prüft insbesondere, ob ein Zusammenhang mit einem ebenfalls im Stadionweg abgestellten und nahezu ausgebrannten Pkw besteht. Zeugenhinweise werden an das Polizeirevier Kirchheim, Telefon 07021/501-0, erbeten. Die Feuerwehr war mit 29 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.

Wendlingen: Unfall mit verletztem Kind
Ein Kind ist bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag in Wendlingen verletzt worden. Eine 45-Jährige war gegen 16.15 Uhr mit einem Opel Astra auf der Bahnhofstraße unterwegs. Hierbei erfasste sie mit ihrem Wagen einen neun Jahre alten Jungen, der zwischen zwei am Fahrbahnrand geparkten Pkw über die Straße lief. Der Neunjährige erlitt hierbei ersten Erkenntnissen nach leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in eine Klinik gebracht.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 16

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Böblingen: Unfall mit schwer verletztem Pedelec-Fahrer
Am Samstag, den 18.04.2026, kam es in der Schickardstraße in Böblingen gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pedelec-Fahrern. Ein 67-Jähriger befuhr die Schickardstraße von der K1077 kommend vorschriftswidrig auf dem Gehweg. Als der 79 Jahre alter Lenker eines zweiten Pedelecs von einem Waldweg aus auf die Schickardstraße einfahren wollte, übersah er den von rechts heranfahrendem Unfallgegner. Der 79-Jährige wurde infolge des Zusammenstoßes schwer verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Sindelfingen: Zeugen zu Unfall mit verletztem Fahrradfahrer gesucht
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen zu einem unklaren Unfallgeschehen, bei dem am Donnerstag (16.04.2026) gegen 15:10 Uhr in Sindelfingen ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Der 61-Jährige war mit seinem Trekkingrad auf der Böblinger Straße unterwegs, als er aus noch unklarer Ursache stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren. Fahrrad und Fahrradhelm des 61-Jährigen wurden bei dem Unfall beschädigt, der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Aus welchem Grund der Radfahrer stürzte und ob eventuell andere Verkehrsteilnehmende am Sturzgeschehen beteiligt waren, ist Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Böblingen: drei Jugendliche nach versuchtem Zigarettenautomatenaufbruch festgenommen
Drei Jugendliche im Alter von 15 Jahre versuchten am Mittwoch (15.04.2026), gegen 17:45 Uhr einen Zigarettenautomaten in der Harbigstraße in Böblingen aufzubrechen. Nachdem dies misslang, ergriffen die drei zu Fuß die Flucht, während Zeugen die Polizei alarmierten. Kräften des Polizeireviers Böblingen und der Polizeihundeführerstaffel gelang es, alle Tatverdächtigen anschließend festzunehmen.
Einer von ihnen leistete sich dabei eine Verfolgung, die über einen Zaun und durch eine Kletterhalle führte. Ein zweiter rannte durch eine Bowlinghalle und versteckte sich in einem Gebüsch. Beide sahen sich schließlich mit Polizeihunden konfrontiert und mussten mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden.
Die drei Jugendlichen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen.
An dem Zigarettenautomaten entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Herrenberg-Gültstein: Fünf Fahrzeuge in der Rigipsstraße zerkratzt – Zeugen gesucht
Am Mittwoch (15.04.2026) zwischen 17:00 Uhr und 18:15 Uhr wurden insgesamt fünf in der Rigipsstraße in Herrenberg-Gültstein geparkte Fahrzeuge beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter zerkratzte jeweils die Beifahrerseite der Autos, bei denen es sich um drei VW, einen Ford und einen BMW handelte. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 7.500 Euro. Das Polizeirevier Herrenberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, sich unter Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Steinenbronn: Ford muss nach Unfall mit Kran geborgen werden – Fahrerin leicht verletzt
Glimpflich endete ein Unfall am Mittwochmorgen (15.04.2026) bei Steinenbronn für eine 59-jährige Ford-Fahrerin, die von der Fahrbahn der Landesstraße 1208 in den angrenzenden Wald abkam. Aus noch unbekannter Ursache geriet die PKW-Lenkerin gegen 05.25 Uhr aus Steinenbronn kommend zunächst nach rechts gegen die Leitplanke. Doch diese endete kurz darauf, so dass der Ford über einen angrenzenden Waldweg schanzte, durch ein Gebüsch und einen Zaun brach und letztlich gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Während der ersten Einsatzmaßnahmen war teilweise nur eine Spur der L 1208 im Bereich der Unfallstelle befahrbar. Um an das im abschüssigen Gelände liegende Fahrzeug heranzukommen, wurde ein Teleskopkran benötigt. Dieser konnte den Ford schließlich bergen, so dass er abgeschleppt werden konnte. Während der Bergemaßnahmen musste die L 1208 für rund 45 Minuten voll gesperrt werden. Die Straße wurde gegen 09.50 Uhr wieder freigegeben. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 13.000 Euro geschätzt.

Aidlingen: Komposthaufen und Gartenhütte in Brand geraten
Die Feuerwehr rückte am frühen Mittwoch (15.04.2026) in den Hasenäckerweg in Aidlingen-Dachtel aus, nachdem dort gegen 03:10 Uhr ein Brand gemeldet worden war. Aus noch ungeklärter Ursache war ein Komposthaufen im Garten eines Wohnhauses in Brand geraten. Die Flammen griffen auf eine nahestehende Gartenhütte sowie Büsche über, ehe sie schließlich gelöscht werden konnten.
Bislang gibt es keinen Verdacht auf eine Straftat. Der Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge auf etwa 1.000 Euro belaufen.

Schönaich: 100.000 Euro Sachschaden nach Wohnungsbrand
Am Sonntagmorgen (12.04.2026) gegen 03:00 Uhr kam es in Schönaich im Bereich Kleine Gasse zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus. Nach ersten Erkenntnissen geriet mutmaßlich durch noch glühende Kohlen einer Wasserpfeife ein Sofa in der Wohnung in Brand. Der Feuerwehr gelang es, den Brand vollstänidg zu löschen, bevor die Flammen auf weitere Teile des Gebäudes übergreifen konnten.
Der Bewohner verließ selbstständig die Wohnung, wobei er durch die Rauchentwicklung vermutlich leichte Verletzungen erlitt und vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Die weiteren Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrparteienhauses wurden evakuiert und konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohneinheiten zurückkehren.
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro.

Holzgerlingen: Zeugen und mögliche Geschädigte nach Verkehrsunfall auf B464 gesucht
Zu einem Vorfall, der sich am Samstag (11.04.2026) gegen 19:25 Uhr auf der Bundesstraße 464 bei Holzgerlingen ereignete, sucht die Polizei noch Zeugen sowie mögliche Geschädigte. Ein 29-jähriger BMW-Lenker fuhr an der Anschlussstelle Holzgerlingen/Altdorf auf die Bundesstraße 464, vom Kreisverkehr in der Altdorfer Straße kommend in Richtung Tübingen, auf. Hierbei beschleunigter er vermutlich seinen BMW bei regenasser Fahrbahn derart stark, dass ihm das Heck seines Fahrzeugs ausbrach und er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Hierbei prallte sein BMW zunächst gegen den Betonfahrbahnteiler. Anschließend wurde sein Fahrzeug rund 25 Meter über die zweispurige Fahrbahn geschleudert. Durch die Kollision war sein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von rund 30.000 Euro, verletzt wurde niemand. Das Polizeirevier Böblingen sucht Zeugen zu dem Verkehrsunfall und weitere Verkehrsteilnehmende, die möglicherweise durch den Vorfall gefährdet wurde und bitte diese sich unter Tel. 07031 13-2500 oder an E-Mail [email protected] bei der Polizei zu melden.

Sindelfingen: Unbekannte zündeln im Bereich der Allmendstraße – Zeugen gesucht
Am Samstag (11.04.2026) rückten gegen 12:45 Uhr Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei aus, nachdem ein Brand im Bereich eines Spielplatzes parallel zur Allmendstraße in Sindelfingen gemeldet worden war. Vor Ort stellte sich heraus, dass mutmaßlich bislang noch unbekannte Täter eine Ansammlung von entsorgtem Schilfrohr in Brand gesetzt hatten. Das Feuer griff auf ein nahegelegenes Gebüsch über.
Anwohner wurden auf den Brand und den aufsteigenden Rauch aufmerksam und löschten das Feuer vor Eintreffen der Einsatzkräfte. Angaben zur Schadenshöhe können derzeit nicht gemacht werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen: 28-Jähriger kollidiert mit Baum – Zeugen gesucht
Ein 28 Jahre alter Seat-Lenker fuhr am Sonntag (12.04.2026), gegen 19.00 Uhr die Kreisstraße 1004 von Sindelfingen-Maichingen in Richtung Bundesstraße 464 entlang, als er aus noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte der 28-Jährige frontal mit einem Baum, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
Mit schweren Verletzungen wurde der Mann anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf insgesamt rund 10.000 Euro belaufen.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, Tel.: 0711 6869-0, E-Mail: [email protected].

Renningen: versuchter Diebstahl aus einem Wohnmobil
Zwischen Dienstag, 07.04.2026 und Samstag, 11.04.2026 hatten es unbekannte Täter auf die Gasflasche eines in der Alemannenstraße in Renningen geparkten Wohnmobils abgesehen. Die unbekannten versuchten erfolglos, ein entsprechendes Staufach aufzubrechen. Da dies misslang, ergriffen sie ohne Diebesgut die Flucht, hinterließen aber einen Sachschaden von rund 2.500 Euro. Sachdienliche Hinweise werden beim Polizeirevier Leonberg entgegengenommen (Tel. 07152 605-0, [email protected]).


Von Dichterleben bis Duftgeheimnis

Vielfältige Sonderführungen auf der Solitude im April und Mai

Schloss Solitude heißt die Besucherinnen und Besucher Ende April und im Mai wieder zu abwechslungsreichen Sonderführungen willkommen. Alle Rundgänge haben dabei ein besonderes Thema: So können die Gäste mehr zu Friedrich Schiller erfahren, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen, in die Welt der Düfte eintauchen oder mit Kindern und Babys das herzogliche Schloss erkunden. Für die Sonderführungen ist eine Anmeldung unter +49 (0) 711.351 47 72 oder an [email protected] erforderlich.

Schiller auf der Solitude

Friedrich Schiller zählt zu den bekanntesten Dichtern Deutschlands. Straßen, Plätze und Schulen tragen seinen Namen. Die Geschichte des „Dichterfürsten“ ist eng mit Schloss Solitude verbunden. Hofgärtner Johann Caspar Schiller schickte seinen Sohn auf Wunsch des Herzogs Carl Eugen auf die dort neugegründete Militärschule. Bei der Sonderführung „Friedrich Schiller unter der Knute des Herzogs“ am Sonntag, 26. April, um 15.15 Uhr erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über Schillers Zeit in der herzoglichen Schule – und finden heraus, welchen Einfluss die strengen Anforderungen auf sein Werk, Menschenbild und Freiheitsverständnis hatten. Die Führung findet knapp einen Monat später, am Sonntag, 31. Mai, um 15.15 Uhr, erneut statt.

Für Familien, Neugierige und Genießer

In der ersten Maihälfte stehen mehrere Sonderführungen auf dem Programm des herzoglichen Lustschlosses: Am Sonntag, 3. Mai, um 15.00 Uhr sind Familien mit Kindern von sechs bis zwölf Jahren „Dem Geheimnis der Solitude auf der Spur“. Bei der interaktiven Schatzsuche lernen die jungen Gäste das Schloss spielerisch kennen, erkunden geheime Räume sowie Gänge und finden mit etwas Glück einen verborgenen Schatz. Besonders exquisit wird das Schloss an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai, um 11.00 Uhr: Wissensbegierige werfen bei „Solitude exklusiv“ einen Blick hinter die Kulissen und erkunden die Welt hinter dem schönen Schein. Die Wege der Dienerschaft zeigen, wie raffiniert die Hofgesellschaft bedient wurde. Bei gutem Wetter steigen die Teilnehmenden hinauf zur Kuppel, von der sie den weiten Ausblick auf das Unterland genießen können. Wenige Tage später dreht sich alles um „Sinnliche Düfte und neuestes Hofgeflüster“. Am Sonntag, 17. Mai, um 15.00 Uhr verspricht Michelangelo Malvolio ein Erlebnis für die Sinne – der Parfümeur von Herzog Carl Eugen kennt sich jedoch nicht nur mit Duftwassern aus, sondern auch mit Geheimnissen. Beim Rundgang durch die prächtigen Säle von Schloss Solitude lernen die Gäste die höfische Welt kennen und erfahren den neuesten Tratsch der vornehmen Gesellschaft.

Rundgang für frischgebackene Eltern und zu Schiller

Mit dem Baby durch das Schloss? Die „Känguruführung“ macht es möglich. Am Mittwoch, 20. Mai, um 13.30 Uhr können Eltern mit Babys im Alter von bis zu 12 Monaten das herrschaftliche Schloss erkunden. Dabei ist alles abgestimmt auf die Bedürfnisse der kleinen Besucherinnen und Besucher: Das Tempo ist entspannt, visuelle und haptische Reize werden ihnen geboten, Pausen zum Wickeln, Stillen oder auch für eine kurze Beruhigung sind möglich. Für alle Sonderführungen ist eine Anmeldung unter +49 (0) 711.351 47 72 oder an [email protected] erforderlich.


Bietigheim erwartet formstarke Krefelder

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Am Freitag, den 17. April, um 20:00 Uhr empfängt die SG BBM Bietigheim die HSG Krefeld Niederrhein zum 28. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga in der heimischen EgeTrans Arena. Die Ausgangslage scheint auf den ersten Blick klar – Tabellenführer gegen Abstiegskandidat –, doch ein Blick ins Detail zeigt, dass die Aufgabe für die Gastgeber anspruchsvoll werden dürfte.

Die SG BBM geht mit 45:9 Punkten als Spitzenreiter in die Partie und befindet sich weiterhin auf Kurs Richtung direktem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Sieben Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz, aktuell belegt vom HC Elbflorenz, fünf Punkte. Vor allem zuhause präsentiert sich das Team von Trainer Iker Romero äußerst stabil – erst zwei Punkte wurden in der gesamten Saison in der EgeTrans Arena abgegeben.

Dennoch bleibt der Blick bewusst nüchtern: „Natürlich haben wir ein sehr gutes Gefühl. Ich bin sehr zufrieden und vor allem stolz auf das, was die Jungs Woche für Woche leisten. Wir haben uns unseren aktuellen Tabellenplatz hart erarbeitet und wollen weiterhin jedes Spiel gewinnen, um unsere Ziele zu erreichen. Dass wir ganz oben stehen, bestätigt unsere Arbeit der letzten Wochen. Trotzdem wissen wir, dass noch sieben Spiele vor uns liegen – und in denen müssen wir weiter hart arbeiten“, betont Romero.

Das Hinspiel Mitte November spricht zwar klar für Bietigheim: Mit 32:19 setzte sich die SG am Niederrhein durch. Damals war Martin Tomovski mit 20 Paraden und einer Fangquote von 51 Prozent einer der entscheidenden Faktoren. Außenspieler Moritz Strosack überzeugte mit sechs Treffern bei sechs Versuchen.

Auch insgesamt verfügt die SG über viel Qualität im Kader: Fischer zählt mit 132 Treffern zu den effektivsten Kreisläufern der Liga, Tom Wolf kommt auf 77 Assists und strukturiert das Angriffsspiel, während Tomovski mit 226 Paraden zu den statistisch besten Torhütern gehört.

Am vergangenen Spieltag musste die SG BBM beim TSV Bayer Dormagen hart arbeiten, um die nächsten Punkte einzufahren. Der knappe 36:34-Erfolg war bereits das siebte Spiel in Serie ohne Niederlage.

Mit der HSG Krefeld Niederrhein reist nun ein Gegner an, der sich mitten im Abstiegskampf befindet, aber deutlich im Aufwind ist. Als Aufsteiger stehen die „Eagles“ mit 15:39 Punkten nur knapp über dem Strich – punktgleich mit TuSEM Essen, allerdings mit dem besseren Torverhältnis.

Vor allem die Rückrunde zeigt eine klare Entwicklung: Nach nur sechs Punkten in der Hinserie (ein Sieg, vier Unentschieden) hat sich Krefeld stabilisiert. Verstärkungen wie Marvin Kix vom VfL Potsdam – der in 10 Spielen bereits 58 Tore für die HSG erzielt hat – und Torhüter Pau Guitart vom spanischen Erstligisten Tubos Aranda haben dem Team zusätzliche Qualität gegeben. Siege gegen den TV Hüttenberg, HC Oppenweiler/Backnang,
den TV Großwallstadt und den TSV Bayer Dormagen sowie ein Remis gegen den 1. VfL Potsdam belegen den Aufwärtstrend.

Im Zentrum des Krefelder Spiels steht Falk Kolodziej. Mit 114 Treffern und 60 Assists ist er sowohl bester Torschütze als auch wichtigster Vorlagengeber und zieht die Fäden im Rückraum. Entsprechend warnt auch Romero vor dem Gegner: „Krefeld ist – wie jeder Gegner – sehr gefährlich. So, wie sie aktuell spielen, und die Punkte, die sie sich zuletzt erarbeitet haben, zeigen, dass sie absolut verdient noch im Rennen um den Klassenerhalt sind. Sie vertrauen auf ihre eigenen Stärken, haben die Qualität, jeden Gegner zu schlagen, spielen guten Handball und zeigen eine hohe Moral.“

Und weiter: „Ich bin mir sicher, dass es am Freitag ein sehr intensives Spiel wird. Wenn wir jedoch unsere Qualitäten auf die Platte bringen, liegt es an uns, die zwei Punkte zu holen – so, wie wir es diese Saison zu Hause bisher gemacht haben.“


 

Bilanz des Speedmarathons

Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis

Rund 1.000 Fahrzeugführer mussten von der Polizei und den Verkehrsbehörden während des Speedmarathons im Bereich des Polizeipräsidium Reutlingen beanstandet werden.

Im Rahmen des europaweiten Speedmarathons haben die Verkehrspolizei und die Polizeireviere im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen in enger Abstimmung mit den Landkreisen und Kommunen am Mittwoch die Geschwindigkeitskontrollen nochmals deutlich intensiviert. Besonders im Fokus der Überwachungsmaßnahmen lagen dabei die gefahren- und unfallträchtigen Strecken in den vier Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Tübingen und dem Zollernalbkreis. In der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche vom 13. bis 19. April stellt der Speedmarathon regelmäßig den Schwerpunkt der Aktion dar.

Insgesamt wurden durch das Polizeipräsidium Reutlingen, das an diesem Tag rund 136 Beamtinnen und Beamte an 31 Kontrollstellen einsetzte, und den beteiligten Behörden, die mit 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 25 Kontrollstellen im Einsatz waren, die Geschwindigkeiten von knapp 28.800 Fahrzeugen gemessen. Während sich die ganz überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsregeln hält, mussten dennoch 1.005 Fahrerinnen und Fahrer beanstandet werden. Dabei lag in 43 Fällen die Geschwindigkeitsüberschreitung im Anzeigenbereich, d.h. die Betroffenen erwartet mindestens ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. Sieben Fahrerinnen und Fahrer waren gar so viel zu schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Einer der unrühmlichen Spitzenreiter war ein 46-Jähriger, der auf der schmalen, kurvenreichen L380A zwischen Metzingen-Glems und Eningen mit seinem Audi RS6 bei erlaubten 80 km/h rund 60 km/h zu schnell fuhr. Neben zwei Punkten in Flensburg erwartet ihn nun ein Bußgeld von mindestens 560 Euro und zwei Monate Fahrverbot.

Zudem mussten am Mittwoch zwei Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie unter der Einwirkung von Drogen standen. Einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von mindestens 100 Euro erwarteten 14 Fahrer oder Fahrerinnen, die mit dem Handy am Steuer ertappt wurden. Auch mussten 5 Verkehrsteilnehmer verwarnt werden, weil sie keinen Gurt angelegt hatten.


Richtfest für das Sportzentrum NeckarPark

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Miteinander in Stuttgart

Stuttgart.| Mit dem Richtfest am 14. April hat Sportbürgermeister Dr. Clemens Maier den Abschluss der Rohbauarbeiten des neuen Sportzentrums NeckarPark gewürdigt. Auf zirka 6.000 Quadratmetern sind künftig die Bundesstützpunkte Beachvolleyball und Judo sowie der leistungsorientierte Handballsport zuhause.

Der Gebäudekomplex ergänzt die bisherige Infrastruktur rund um den Olympiastützpunkt Stuttgart. feiert die Landeshauptstadt Stuttgart einen wichtigen Meilenstein.

Sportbürgermeister Dr. Maier sagte: „Stuttgart soll ein Ort sein, an dem Talente gezielt gefördert und sportliche Höchstleistungen ermöglicht werden. Mit dem neuen Gebäude schafft die Landeshauptstadt optimale Voraussetzungen dafür, weshalb das Richtfest am Sportzentrum NeckarPark ein wichtiger Schritt für den Spitzensport in Stuttgart ist.“

Hauptnutzer der neuen Sporthallen sind künftig das Nachwuchsleistungszentrum des TVB Stuttgart sowie der Deutsche Handballbund (DHB), der Deutsche Volleyball-Verband, der Volleyball-Landesverband Württemberg und der Württembergische Judo-Verband. Nach der Fertigstellung des Sportzentrums NeckarPark wird der Bundesstützpunkt Judo von Sindelfingen nach Stuttgart umziehen. Durch den Umzug können die Judoka die bereits bestehenden Serviceeinrichtungen des Olympiastützpunkts wie beispielsweise die physiotherapeutische und medizinische Versorgung, den modernen Kraft- und Konditionsraum oder die Angebote im Sportinternat „Haus der Athleten“ nutzen und ihre Trainingsbedingungen deutlich verbessern. Den Beachvolleyballprofis steht mit dem neuen Sportzentrum künftig eine eigene Halle zur Verfügung.

Die Planungen für das neue Sportzentrum wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Sport und Bewegung, dem Hochbauamt, dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt und dem Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart sowie dem Architekturbüro Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH entwickelt. Auch Umweltaspekte spielten bei der Planung eine zentrale Rolle: Neben der Wärmeversorgung durch den Anschluss an das Nahwärmenetz im NeckarPark wird eine Photovoltaikanlage den Großteil des Energiebedarfs decken. Zudem wird in die Südfassade eine Solarthermieanlage integriert. Weitere Fassadenbereiche und das Dach werden begrünt.

„Überdachte Eingangsbereiche, eine große Loggia sowie die begrünte Außenwand lassen an zentraler Stelle im NeckarPark ein markantes Gebäude entstehen. Die Stapelung der verschiedenen Sporthallen, die unterschiedliche Abmessungen und Anforderungen haben, macht das Gebäude in allen Bereichen hochkomplex und einzigartig unter den Stuttgarter Sportbauten“, sagte Dirk Herker von der Aldinger Architekten Planungsgesellschaft mbH.

Die Bau- und Betriebsträgerschaft übernimmt dabei die Landeshauptstadt Stuttgart. Auch die Kosten für das neue Sportzentrum NeckarPark in Höhe von zirka 35 Millionen Euro trägt die Stadt Stuttgart. Die ersten Trainingseinheiten können die Sportlerinnen und Sportler dort voraussichtlich im September 2027 absolvieren.

Das Sport- und Veranstaltungsgebiet NeckarPark in Stuttgart-Bad Cannstatt ist mit 55 Hektar das größte Areal für den Sport in der Landeshauptstadt. Hier befinden sich neben den großen Veranstaltungsstätten MHP Arena, Hanns-Martin-Schleyer-Halle und Porsche-Arena mehrere Vereinssportanlagen, eine Bezirkssportanlage, zentrale Einrichtungen von Leistungszentren wie Kunstturnen, Beachvolleyball, Leichtathletik oder Volleyball und der Olympiastützpunkt Stuttgart.


Open-Air-Fahrspaß im neuen Porsche 911 GT3 S/C

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Leichtbau-Cabriolet mit Hochdrehzahl-Saugmotor und Handschaltung

  • 911 GT3 erstmals mit vollautomatischem Cabriolet-Verdeck
  • 4,0-Liter-Sechszylinder Boxermotor mit bis zu 9.000 U/min
  • Konsequenter Leichtbau aus dem 911 S/T für maximalen Fahrspaß
  • Mit Street Style Paket noch extravaganter und individueller

Die 911 GT-Familie erhält einen besonders emotionalen Zuwachs. Der 911 GT3 S/C ermöglicht Fans des hochdrehenden Sechszylinder-Boxermotors, den einzigartigen Sauger-Sound auch ohne festes Dach zu genießen. Er vereint dabei eine Reihe von Driver’s Car Tugenden, die bereits Kunden der limitierten Sondermodelle 911 Speedster und 911 S/T begeistert haben.

Stuttgart.| Porsche stellt erstmals einen 911 GT3 mit vollautomatischem Cabriolet-Verdeck vor. Der besonders fahrspaßorientierte 911 GT3 S/C kombiniert die Leichtbaustrategie des 911 S/T mit dem frei saugenden 4,0-Liter-Boxermotor mit 375 kW (510 PS) und 450 Nm des 911 GT3. Die markanten Kotflügel und Türen des 911 S/T verleihen dem neuen 911 GT3 S/C in Kombination mit dem schwarzen Windschutzscheibenrahmen eine unverwechselbare Optik. Gemäß seiner Positionierung als Driver’s Car ist er ausschließlich mit dem kurz übersetzten und leichten Sechsgang-Sportschaltgetriebe erhältlich. Als einzige offene Variante der aktuellen 911er-Palette ist der 911 GT3 S/C als reiner Zweisitzer ausgelegt – eine Reminiszenz an den 911 Speedster aus dem Jahr 2019. Im Gegensatz zu diesem ist der 911 GT3 S/C aber nicht limitiert. Erstmals ist für den 911 GT3 S/C ein Street Style Paket erhältlich, mit dem sich das Fahrzeug noch individueller an den persönlichen Geschmack anpassen lässt. Laut Frank Moser, Leiter Baureihen 911 und 718, folgt der neue 911 GT3 S/C dem Wunsch der Kunden nach besonders fahrspaßorientierten Sportwagen: „Der emotionale Antrieb des 911 GT3 kommt bei Fahrten mit offenem Dach auf kurvigen Landstraßen noch besser zur Geltung. Vor allem weil wir es geschafft haben, das Gewicht des 911 GT3 S/C mit 1.497 Kilogramm trotz vollautomatischem Verdeck besonders niedrig zu halten. Das sind gerade einmal rund 30 kg mehr als beim 911 Speedster der Generation 991.“

Konsequenter Leichtbau für maximalen Fahrspaß

Die Kombination von besonders leichten und hochwertigen Materialien sorgt dafür, dass der 911 GT3 S/C mit GT-typischer Agilität glänzt. Bereits auf den ersten Blick sind die vom 911 S/T entlehnten Leichtbaukomponenten der Karosserie erkennbar. Fronthaube, Kotflügel und Türen sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CfK) gefertigt. Auch die Stabilisatoren und das Schubfeld aus CfK stammen vom 911 S/T. Bremsen und Räder folgen ebenfalls der S/T-Leichtbauformel: Serienmäßig kommt hier die gegenüber der Graugussbremse mehr als 20 Kilogramm leichtere PCCB-Bremsanlage zum Einsatz. Die an der Vorderachse 20 und an der Hinterachse 21 Zoll großen Zentralverschluss-Räder, die bereits beim 911 S/T verbaut wurden, sind aus leichtem Magnesium gefertigt. Sie sparen rund neun Kilogramm Gewicht an den rotierenden Massen ein. Magnesium kommt auch beim vollautomatischen Verdeck des 911 GT3 S/C zum Einsatz. Eine kompakte 40-Ah-Lithium-Ionen-Leichtbau-Batterie trägt mit rund vier Kilogramm Gewichtseinsparung gegenüber einer herkömmlichen Batterie zum athletischen Body-Mass-Index bei.

Sportlich-edles Interieur

Im Interieur kommen Leichtbauteppiche sowie Leichtbautürtafeln mit Zuziehgriff aus CfK zum Einsatz – auch dies eine Übernahme aus dem 911 S/T. Der 911 GT3 S/C ist generell ein Zweisitzer. Serienmäßig sind 4-Wege Sportsitze Plus verbaut. Optional sind im 911 GT3 S/C CfK-Leichtbau-Sportschalensitze mit klappbarer Rückenlehne erhältlich. Der Klappschalensitz ist mit einem integrierten Thorax-Airbag, elektrischer Höhen- und manueller Längseinstellung ausgestattet. Optional ist eine dreistufige Sitzheizung bestellbar. Serienmäßig ist der Innenraum mit schwarzem Leder ausgeschlagen – inklusive der Sonnenblenden und der A-Säulen-Verkleidung. In die Fondrückwandverkleidung ist mittig das GT3 S/C Logo eingestickt. Die Sitzmittelbahnen sind in perforiertem Leder ausgeführt. Auch das Lenkrad ist wie beim 911 S/T mit perforiertem Leder bezogen. Genau wie der aktuelle 911 GT3 mit festem Dach wird auch der 911 GT3 S/C nicht per Knopfdruck, sondern mit einem Zünddrehschalter links vom Lenkrad gestartet. Die digitale Instrumententafel in der Mitte unterstützt den Fahrer mit einem klar strukturierten Anzeige- und Bedienkonzept. Der Anzeigemodus „Track-Screen“ reduziert die digitalen Anzeigen links und rechts des Drehzahlmessers auf wichtige Daten zu Reifen, Öl, Wasser sowie Kraftstoff. Schaltblitze links und rechts neben dem Drehzahlmesser zeigen dem Fahrer den optimalen Zeitpunkt zum Gangwechsel an. Die Anzeige kann auf Wunsch so gedreht werden, dass die Abregeldrehzahl von 9.000 1/min auf der 12-Uhr-Markierung liegt.

Hochdrehzahl-Saugmotor mit 510 PS

Der 4,0-Liter-Saugmotor des neuen 911 GT3 S/C ist auf die aktuellen Abgasnormen ausgelegt und mit zwei Partikelfiltern und vier Katalysatoren ausgestattet. Auch mit dieser äußerst leistungsfähigen Abgasreinigung erzielt Porsche eine emotionale Klangkulisse, die bei geöffnetem Verdeck noch deutlich verstärkt wird. Die Zylinderköpfe wurden im Vergleich zum 911 GT3 der Vorgänger-Generation überarbeitet, die schärferen Nockenwellen vom 911 GT3 RS sorgen für eine noch dynamischere Leistungsentfaltung im oberen Drehzahlbereich. Zusätzlich kommen strömungsoptimierte Einzeldrosselklappen sowie optimierte Ölkühler zum Einsatz. Der Sechszylinder-Boxermotor leistet 375 kW (510 PS). Das 6-Gang-GT-Schaltgetriebe verfügt über eine sportlich kurze Achsübersetzung, die der des 911 S/T sowie des geschlossenen 911 GT3 entspricht. Der neue 911 GT3 S/C beschleunigt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h.

Magnesiumflächenspriegel im vollautomatischen Verdeck

Weil den 911 GT3 S/C im Gegensatz zum Urahn 911 Speedster keine Double-Bubble Heckabdeckung ziert, konnte statt einem manuellen Verdeck das vollautomatische Leichtbau-Verdeck der 911er Modellreihe verbaut werden. Durch die innovative Verwendung von Magnesium-Flächenspriegeln ist eine Coupé-hafte Dachwölbung des geschlossenen Stoffverdecks möglich. Mit nahezu identischer Linienführung spannt sich das Stoffdach in einem eleganten Bogen vom Frontscheibenrahmen bis zum Verdeck-Kastendeckel. Weder zeichnen sich Spriegel unter dem Stoff ab, noch gibt es Partien, die das fließende Design, die typische 911-Flyline, unterbrechen. Dies bringt auch aerodynamische Vorteile mit sich. Das Verdeck lässt sich dank eines besonders leichten hydraulischen Dachantriebs bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in jeweils rund zwölf Sekunden öffnen und schließen. Neben den beiden Flächenspriegeln sind auch der vordere Dachrahmen sowie der Rahmen des Heckfensters aus Magnesium gefertigt. Das integrierte und elektrisch bedienbare Windschott sorgt auch bei höheren Geschwindigkeiten und kühleren Temperaturen für begeisternden Offenfahrgenuss. Auf Knopfdruck spannt sich das Windschott innerhalb von nur zwei Sekunden auf. Es lässt sich bis zu einer Geschwindigkeit von 120 km/h per Knopfdruck in der Mittelkonsole öffnen und schließen.

Unverkennbare Optik

Passend zum schwarzen Verdeck ist der Windschutzscheibenrahmen schwarz foliert und macht den 911 GT3 S/C unverkennbar. Auch die Steinschlagschutzfolien am Seitenteil sind in Schwarz matt gehalten. Die Matrix LED-Hauptscheinwerfer bündeln alle Lichtfunktionen des 911 und machen die Zusatzleuchten in der Frontschürze überflüssig. Dies ermöglicht eine besonders große Lufteinlassfläche und eine klar strukturierte Optik. Am Heck ziert den ausfahrbaren Heckspoiler erstmals bei einem 911 mit Cabriolet-Dach ein Gurney-Flap wie beim 911 S/T und dem 911 GT3 mit Touring Paket. Bugspoilerlippe und Heckdiffusor entsprechen dem aktuellen 911 GT3.

Fahrspaß auf einem neuen Level

„Schon beim 911 Speedster und beim 718 Spyder RS haben wir gelernt, wie gut unser Hochdrehzahl-Saugmotor, eine besonders fahrdynamische Abstimmung und konsequenter Leichtbau zu einem Driver’s Car ohne Dach passen“, sagt Andreas Preuninger, Leiter GT-Fahrzeuge. „Zum ersten Mal kommt beim 911 GT3 S/C bei einem offenen Neunelfer die Doppelquerlenker-Vorderachse zum Einsatz. In Kombination mit den besonders Grip-starken Sportreifen und dem niedrigen Gewicht bietet das Auto auf kurvigen Straßen einen Fahrspaß, den man bei einem offenen Auto bisher kaum erleben konnte.“ Die Fahrwerksabstimmung des neuen 911 GT3 S/C entspricht der des 911 GT3 mit Touring Paket. Serienmäßig sind wie bei allen 911 GT3 Sportreifen in den Dimensionen 255/35 ZR 20 vorn und 315/30 ZR 21 hinten verbaut.

Street Style Paket für optische Eigenständigkeit

Für den neuen 911 GT3 S/C bietet die Porsche Exclusive Manufaktur ein optionales Street Style Paket an. Die auffälligen Dekorgrafiken auf den vorderen Kotflügeln sowie die „PORSCHE“-Schriftzüge an den Fahrzeugseiten sind in der Farbe Pyrored gehalten. Die Räder sind abgestimmt auf die Exterieur-Kommunikationsfarbe in Schiefergrau Neo lackiert – die Bremssättel mit schwarzem „PORSCHE“-Schriftzug in Victory Gold. Im Felgenbett befinden sich lackierte Akzentstreifen in Pyrored. An der Front setzen die abgedunkelten HD-Matrix-Hauptscheinwerfer und die in Wagenfarbe lackierten Airblades Akzente.

Im Interieur fallen die Adaptiven Sportsitze Plus mit einem gestickten Wappenumriss auf den Kopfstützen ins Auge. Die Sitzmittelbahnen sind mit vierfarbigem Flechtleder in Schiefergrau, Indischrot, Magnesiumgrau und Kalahari bezogen. Auch im Handschuhkasten findet sich dieses aufwendig produzierte Material wieder. Zusätzlich ist der Innenraum nahezu vollständig mit Bi-Color Leder in Schiefergrau/Indischrot ausgeschlagen. Passend dazu greifen auch die Kontrastnähte, Türöffnerschlaufen, Sitzschlaufen und Gurte die Farbe Indischrot auf. Die Verkleidung der Lenksäule, die Sitzkonsole, die innere Schwellerverkleidung und der Deckel des Sicherungskastens sind ebenso in Leder gehalten wie die Luftdüsen inklusive der Lamellen. Auch die Fußmatten sind mit Leder eingefasst. Die Sonnenblenden, die Konsole des Innenspiegels sowie der Rahmen der Windschutzscheibe sind ebenso wie der Verdeckhimmel mit perforiertem Race-Tex in Schiefergrau bezogen.

Ein besonderes optisches und haptisches Highlight ist der abgedunkelte Schalthebel mit offenporiger Schichtholzkugel und Schaltschema in Pyrored. Auch die „GT3 S/C“ Plakette unter dem Schalthebel, die Akzentleisten in der Schalttafel und die auf der Beifahrerseite angebrachte „911“-Plakette sind in Pyrored ausgeführt. Ergänzend bietet Porsche Design zum Street Style Paket optisch passende Accessoires an.

Leichtbaubox für den Fondbereich

Als Zubehör für den 911 GT3 S/C ist im Porsche Shop eine Leichtbaubox erhältlich, die zusätzliche Staumöglichkeiten im Fond bietet. Die nur 10 Kilogramm schwere Box fasst 80 Liter und ist von außen beledert. Die beiden Klappen auf der Oberseite verfügen über Gurtschlaufen aus Textilgewebe und sind abschließbar. Die Anbindung über in der Karosserie verankerte Bolzen ermöglicht eine außergewöhnlich einfache und schnelle Montage. Dekorleisten, Ziernähte und Gurtschlaufenfarben können vielfältig auf die Konfiguration des Innenraums angepasst werden. Für das Street Style Paket stehen passende Varianten der Box zur Verfügung.

911 GT3 S/C fürs Handgelenk

Exklusiv für Besitzer des 911 GT3 S/C präsentiert Porsche Design einen außergewöhnlichen Zeitmesser, der das Design und die Performance des Sportwagens auf das Handgelenk überträgt. Der Chronograph 911 GT3 S/C ist mit dem präzisen, COSC-zertifizierten Porsche Design Kaliber WERK 01.200 ausgestattet, welches über eine Flyback-Funktion verfügt. Das Gehäuse aus ultraleichtem Titan, optional mit schwarzer Titancarbidbeschichtung, kombiniert Sportwagen-Design mit moderner Uhrmacherkunst. Das Zifferblatt im GT3-Design mit gelben Akzenten und Hexagonstruktur spiegelt die Instrumententafel des Fahrzeugs wider, während der Aufzugsrotor den Designs des jeweiligen Magnesium-Schmiederades nachempfunden ist. Der Farbring des Zifferblatts ist in allen Exterieurfarben des 911 GT3 S/C inklusive den Lacken des „Farbe nach Wahl“-Programms erhältlich. Auch das Armband, gefertigt aus original Porsche Interieurleder und -garn, ist auf die jeweilige Konfiguration des Fahrzeuges abgestimmt.

Der neue Porsche 911 GT3 S/C kann ab sofort zu einem Preis ab 269.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung bestellt werden. Das Street Style-Paket kostet 27.941,20 Euro.


Ulm startet mehrsprachige Informationsplattform für Zugewanderte

Ulm.| Die Stadt Ulm stellt ab sofort die Integreat App als zentrale Informationsplattform für Neuzugewanderte bereit. Die App bündelt Informationen zu Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Bildung und Freizeit an einem Ort. Sie ist mehrsprachig, kostenlos und auch offline nutzbar. Die Inhalte werden KI-gestützt in fünf weitere Sprachen übersetzt und kontinuierlich aktualisiert. Eine Plakat- und Digitalkampagne macht das Angebot im Stadtgebiet sichtbar.

„Gute Informationen sind eine zentrale Voraussetzung für gelingende Teilhabe. Mit der Integreat App macht Ulm einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen, zugänglichen Stadtverwaltung, die Informationen einfach, verständlich und mehrsprachig dort bereitstellt, wo sie gebraucht werden“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.

Die Inhalte der Ulmer App wurden über mehr als ein Jahr in enger Zusammenarbeit mit städtischen Fachstellen, lokalen Akteurinnen und Akteuren, Ehrenamtlichen sowie Menschen mit eigener Migrationserfahrung erarbeitet. Inhalte lassen sich speichern und als PDF exportieren.

Nadia, ehrenamtlich in der lokalen Integreat-Arbeitsgruppe engagiert und selbst nach Deutschland zugewandert, sagt: „Als ich nach Deutschland gekommen bin, hätte mir so eine App sehr geholfen. Viele Informationen musste ich mir mühsam zusammensuchen. Mit Integreat geht das viel einfacher.“

Kornelia Zorembski, Jugendmigrationsberaterin und Geschäftsführerin des Arbeitskreis Migration, sagt: „Viele Ratsuchende wissen am Anfang nicht, was sie zu tun haben und an wen sie sich wenden sollen. Die Integreat App hilft dabei – neben der Beratung vor Ort – Informationen eigenständig und schnell zu finden. Das stärkt die Selbstständigkeit der Menschen.“

„Die App hilft uns dabei, Informationen zentral, aktuell und in mehreren Sprachen bereitzustellen. So erreichen wir Menschen schneller und gezielter“, sagt Viviane Nolte, Projektkoordinatorin des Projekts „Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige“ der Stadt Ulm.

Die Integreat App ist bereits in mehr als 100 deutschen Kommunen im Einsatz und ab sofort kostenlos in den App-Stores sowie im Browser unter integreat.app/ulm verfügbar. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige in Ulm“ im Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt.


Heilbronn startet Zukunftskonzept und städtebaulichen Rahmenplan

Zwei zentrale Projekte für die Innenstadt

Heilbronn.| Die Stadt Heilbronn treibt die Weiterentwicklung der Innenstadt voran: Mit dem Zukunftskonzept Innenstadt und dem städtebaulichen Rahmenplan gehen zwei zentrale Projekte in die Beteiligung, die die Entwicklung der Innenstadt in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden.

Beide Vorhaben sind Schlüsselmaßnahmen des 2025 vom Gemeinderat beschlossenen Programms „Zukunft Innenstadt“. Neben bereits umgesetzten und angestoßenen Schlüsselmaßnahmen, die sichtbare Impulse in der Innenstadt setzen, werden damit nun die strategischen und räumlichen Grundlagen für die zukünftige Entwicklung erarbeitet. Ziel ist es, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren und die Innenstadt als lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Ort weiter zu stärken.

„Die Entwicklung der Innenstadt ist ein langfristiger Prozess. Von Beginn an war klar, dass die Sofortmaßnahmen nur ein erster Schritt sein können. Mit dem Zukunftskonzept und dem städtebaulichen Rahmenplan schaffen wir die Grundlage, um ihre mittel- und langfristige Entwicklung nun gemeinsam mit den relevanten Akteuren zu gestalten“, so Oberbürgermeister Harry Mergel.

Zwei Konzepte, ein Beteiligungsprozess

Das Zukunftskonzept Innenstadt übernimmt dabei die strategische Ebene. Es bündelt bestehende und geplante Maßnahmen, setzt klare Prioritäten und bringt unterschiedliche Projekte in einen gemeinsamen Zusammenhang. Ziel ist es, eine umsetzungsorientierte Grundlage zu schaffen, die Transparenz und Steuerbarkeit erhöht und die Entwicklung der Innenstadt in den kommenden Jahren gezielt lenkt.

Der städtebauliche Rahmenplan ergänzt diese Perspektive um die räumliche Dimension. Er entwickelt ein übergeordnetes Leitbild für die Innenstadt, identifiziert Potenzialräume und Funktionsbereiche und trifft Aussagen zur zukünftigen Nutzung, Dichte und baulichen Entwicklung. Gleichzeitig schafft er die Grundlage für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung des öffentlichen Raums und dient als wichtige Orientierung für künftige Bebauungspläne und weitere planerische Entscheidungen.

Online-Befragung startet am 13. April

Beide Prozesse sind eng miteinander verzahnt und bauen aufeinander auf.  Ein zentraler Bestandteil ist die Beteiligung. So findet Ende April eine Akteurswerkstatt statt, zu der über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Gastronomie, Bildung, Kultur, sozialem Bereich, Immobilienwirtschaft und weiteren Bereichen eingeladen sind. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Ansätze für die weitere Entwicklung zu erarbeiten.

Parallel dazu startet am 13. April eine Online-Befragung unter www.heilbronn.de/deine-innenstadt. Bürgerinnen und Bürger können so bis  zum 15. Mai 2026 ihre Ideen und Gedanken zur Innenstadt einbringen. Die Ergebnisse fließen in den weiteren Prozess ein.

Begleitet werden die Prozesse durch die Planungsbüros urbanista (Zukunftskonzept Innenstadt) und asp Architekten sowie Sippel+Buff und Treibhaus (städtebaulicher Rahmenplan).

Von der Beteiligung in die Testphase

Das Zukunftskonzept Innenstadt soll bis Herbst 2026 erarbeitet werden. Auf dieser Grundlage werden konkrete Ansätze und Ideen für erste Testprojekte entwickelt, die im Jahr 2027, auch im Kontext des European Green Capital-Jahres, umgesetzt werden sollen.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Ausarbeitung des Städtebaulichen Rahmenplans und bilden eine wichtige Grundlage für dessen Finalisierung, die für das Jahr 2028 vorgesehen ist.


Stuttgart Reds starten gegen Deutschen Meister mit Split in die DBL-Saison

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Stuttgart.| Ein Baseball-Fest auf dem Cannstatter Schnarrenberg: Bei perfektem Wetter und vor einer beeindruckenden „roten Wand“ aus über 700 Zuschauern fand der „Home Opener“ der Stuttgart Reds in der Deutschen Baseball Liga statt. Dass man letztlich mit 7:11 gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Heidenheim Heideköpfe, unterlag, tat der Stimmung nicht allzuviel Abbruch. Zumal das Team des TV Cannstatt die Begegnung bis zum Ende spannend hielt – und auch, weil die Reds am Vorabend das Spiel in Heidenheim mit 2:4 gewonnen hatten. So gab es also – beim fast schon traditionellen Schwabenderby zum Saisonauftakt – eine Siegteilung.

Die Reds haben sich für die DBL-Saison zu ihrem 40-jährigen Bestehen viel vorgenommen. Am Freitagabend im Hellenstein Energie Ballpark auf der Ostalb stellten sie ihren Siegeswillen mit einem wichtigen 4:2-Auswärtssieg unter Beweis. Grundlage des Erfolgs war eine starke Pitching-Leistung von Starter Jonathan Schäffer, der in sieben Innings nur vier Hits und einen Run zuließ.

Früh gingen die Reds im zweiten Inning mit zwei Runs in Führung, ehe Heidenheim im vierten Durchgang auf 1:2 verkürzte. Stuttgart blieb jedoch geduldig und setzte im achten Inning mit zwei weiteren Runs den entscheidenden Akzent. Insgesamt sammelten die Reds zehn Hits, angeführt von Austin Bull, Lucas Traut und Yannick Witt mit jeweils zwei Treffern. Ichimura, Witt sowie Moritz Köhler steuerten die spielentscheidenden RBIs bei. Defensiv zeigte sich Stuttgart fehlerfrei. In den beiden Schluss-Innings übernahm Moritz van Bergen auf dem Mound, der sich mit fünf Strikeouts den Save sicherte.

Vor heimischem Publikum am Samstagnachmittag lief es dann nicht ganz so glatt. Arnad Mulamekic hatte bereits 88 Pitches im Arm, als er nach 4.2 Innings beim Stand von 2:3 und zwei Runnern auf Base ausgewechselt wurde. Die folgenden Auswechselpitcher der Reds, Robert Blesing, Lucas Traut und Benedikt Schäffer, waren ebenfalls nicht effizient genug und gaben weitere Runs ab, so dass Heidenheim nach 8 Spielabschnitten eine deutliche 3:11-Führung herausgeschlagen hatte – unter anderem durch zwei Homeruns.

Doch die Reds steckten keineswegs auf. Das Heimteam hatte in den ersten Innings ihre zahlreichen Fans mit tollen Defensiv-Aktionen beeindruckt – unter anderem durch Jonas van Bergen im Zusammenwirken mit Austin Bull, durch Moritz Köhler und durch einen spektakulären Catch von Benedikt Schäffer im Rightfield. Im achten Inning erwachten dann gegen Heidenheims Auswechelpitcher Patrick Seyfried auch die „Bats“: Ein 3-Run-Homerun durch Danilo Weber sowie ein weiterer Schlag über den Zaun durch Moritz van Bergen stellten das Zwischenresultat auf 7:11. Sollte da noch etwas gehen? Der eingewechselte Jannik Denz schlug zwar bei einem Aus ein Single, doch zwei folgende Ground-Outs halfen Heidenheim den Sieg festzumachen.

Für die Stuttgart Reds geht es nach diesem Split zum Saisonauftakt bereits am kommenden Freitag, 17. April,  – erneut vor heimischem Publikum – weiter. Um 19 Uhr ist das Team der Gauting Indians zu Gast. Das zweite Spiel findet dann am Samstag, 18. April, ab 13 Uhr ebenfalls im TVC-Ballpark auf den Schnarrenberg statt.