Kontinuität bei Allianz MTV Stuttgart

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Erfolgreiches Führungsduo verlängert bis 2025

Stuttgart.| Kontinuität ist ein wichtiger Teil des Erfolgsgeheimnisses des Volleyball-Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart der letzten Jahre. Umso mehr freuen sich auch die Gesellschafter der stuttgart indoors GmbH über die langfristigen Vertragsverlängerungen von Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema und Geschäftsführer Aurel Irion.

Rainer Scharr, Gesellschafter und Geschäftsführer des Toppartners Fr. SCHARR KG, stellvertretend für die Anteilseigner: „Kim Oszvald-Renkema und Aurel Irion sind maßgeblich für die unglaublich positive Entwicklung des Profi-Frauenvolleyballs in Stuttgart verantwortlich und wir sind sehr froh, dass uns dieses Erfolgsduo mindestens bis 2025 erhalten bleibt.“

Die Zielsetzung aller Verantwortlichen für die kommenden Jahre ist es, im deutschen Spitzenvolleyball weiter eine führende Rolle zu spielen und darüber hinaus die ersten Erfolge in den europäischen Wettbewerben zu bestätigen, um auch dort langfristig mit „Stuttgarts schönstem Sport“ zu einer festen Größe zu werden.

Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema: „Wir haben in Stuttgart in den letzten Jahren schon sehr viel erreicht. In Zukunft geht es darum, diese Erfolge zu bestätigen und uns Step by Step weiterzuentwickeln. Dabei denke ich natürlich an Titel. Es geht mir aber auch darum, beispielsweise die sehr gute Jugendarbeit, die wir zusammen mit dem MTV Stuttgart 1843 e.V. betreiben, weiter zu forcieren.“

Ein sehr wichtiger Baustein junge Talente zu entwickeln, ist dabei die Jugendakademie des MTV Stuttgart. „Wir profitieren sehr von der tollen Arbeit in der Akademie und von der großen Unterstützung durch Ulrike Zeitler, der Präsidentin des MTV Stuttgart,“ so Renkema weiter.

Die exzellente Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern der stuttgart indoors GmbH, der Spielbetriebsgesellschaft für das 1. Bundesliga-Team, ist auch für den Geschäftsführer Aurel Irion eine wichtige Grundlage für zukünftige Erfolge und für ihn persönlich ein wichtiger Punkt für seine Vertragsverlängerung. Irion: „Allianz MTV Stuttgart profitiert von der Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern in vielen Bereichen. Der intensive Austausch hilft uns unsere Ziele zu erreichen. So konnten wir beispielsweise unsere Marketingerlöse in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppeln und stehen wirtschaftlich, trotz der vielen Probleme, die durch die Pandemie entstanden sind, auf einem sehr soliden Fundament. Unsere Marke „Stuttgarts schönster Sport“ ist über Stuttgart und die Region hinaus bekannt und ein Alleinstellungsmerkmal geworden“. Vor allem sportlich könnte 2022 das erfolgreichste Jahr der Clubgeschichte werden. Denn Allianz MTV Stuttgart führt derzeit ungeschlagen die Bundesligatabelle an und ist sowohl im Deutschen Pokalwettbewerb als auch im europäischen CEV-Pokal aussichtsreich vertreten.

„Für den gesamten Sport, aber auch für den Wettkampf unter den Teams ist es sehr wichtig, dass jetzt wieder Zuschauer in einer angemessenen Größenordnung zugelassen sind. Denn Volleyball ist ein Publikumssport und nach wie vor, noch vor dem Fußball in Deutschland die Nr. 1 im Frauensport,“ so Irion weiter. Auch für die Sportdirektorin Kim Oszvald-Renkema ist die Rückkehr der Zuschauer ein wichtiger Meilenstein, um weitere Erfolge zu erringen. „Wir haben ab jetzt wieder einen echten Heimvorteil, denn die Zuschauer werden uns pushen, damit wir in dieser Saison möglichst lange um alle drei Titel mitspielen können,“ sagt Oszvald-Renkema zu den ambitionierten Zielen nach ihrer Vertragsverlängerung.


Neue Richtlinien rund um Quarantäne in Kitas und Schulen

  • Nur noch positiv getestete Kinder und Jugendliche müssen zuhause bleiben
  • Quarantäneregelung in Einrichtungen der Kindertagespflege

Kreis Böblinen.| Wenn in einer Kita oder Schulklasse zu viele Corona-Infektionen festgestellt wurden (bisher mehr als 5 Fälle), hatte das Gesundheitsamt des Landkreises Böblingen alle Kinder der betroffenen Gruppe oder Klasse in Quarantäne geschickt. Wenn eine Kita mit einem offenen Konzept arbeitete, war es teils unvermeidbar, dass es alle Kinder der Kita getroffen hat. Nun gibt es neue Handlungsrichtlinien dazu, die ab sofort gelten.

Die Absonderung der gesamten Klasse oder Gruppe bei Vorliegen eines relevanten Ausbruchsgeschehens findet nicht mehr statt. Ausschließlich positiv getestete Kinder müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Eine Absonderung ganzer Gruppen in den Einrichtungen sowie die zugehörigen Ermittlungen der Gesundheitsämter entfallen. Weiterhin gilt die 5-tägige Testpflicht. (Die Richtlinien finden sich auch auf der Homepage des Landkreises Böblingen, www.lrabb.de, Stichwort Infos zum Corona-Virus / Button zu Schulen und Kitas).

„Das Gesundheitsamt ordnet nur in Ausnahmefällen die Schließung einer Einrichtung an; wir ordnen lediglich die häusliche Quarantäne für einzelne Personen an“, betont Gesundheitsamtsleiterin Dr. Anna Leher. „Teils hat dies zur Folge, dass die ganze Einrichtung seitens des Trägers geschlossen werden musste.“ Mit den neuen Richtlinien sollte sich das jetzt nur noch selten ergeben. Nur noch positiv getestete Kinder müssen in Quarantäne.

Derzeit dreht es sich bei vielen Fragen an der Hotline des Gesundheitsamts um Quarantäneregeln und die Testungen. Deshalb hier einige der am häufigsten gestellten bzw. die Infos dazu:

  • Ein Selbsttest ist als offizieller Nachweis für eine Quarantänebescheinigung nicht ausreichend, er muss durch einen zertifizierten Schnelltest einer Teststelle oder einen PCR-Test bestätigt werden.
  • Für die Genesenenbescheinigung, die die Apotheken ausstellen können, wird der Nachweis durch einen PCR-Test benötigt.

Eine Absonderungsbescheinigung, die man bspw. für den Arbeitgeber benötigt, erhalten die engen Kontaktpersonen und Haushaltsangehörigen bei der zuständigen Gemeinde. Aufgrund der hohen Fallzahlen, kann die Übermittlung des positiven Testergebnisses vom Labor über das Gesundheitsamt an die Gemeinden auch ein bis zwei Tage dauern.


EURO 2024: Delegation um Philipp Lahm besucht „Host City“ Stuttgart

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OB Nopper: „Wir können es kaum erwarten, dass die EURO 2024 in Stuttgart stattfindet“

Stuttgart.| Noch 865 Tage bis zum Eröffnungsspiel – die Vorbereitungen für die UEFA EURO 2024 laufen auch in der „Host City“ Stuttgart bereits auf Hochtouren: Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat am Dienstag, 1. Februar, eine Delegation des europäischen Fußballverbands UEFA und des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) vor dem Rathaus empfangen. Die Delegation um Turnierdirektor Philipp Lahm und Botschafterin Celia Šašić ist noch bis Donnerstag im Rahmen der „EURO-Woche“ zu Gast in Stuttgart.

OB Nopper freute sich, zusammen mit Philipp Lahm und Celia Šašić den Henry Delaunay-Pokal der UEFA zu präsentieren zu präsentieren und sagte: „Wir können es kaum erwarten, dass die UEFA EURO 2024 in Stuttgart stattfindet. Wir zählen schon fast die Tage. Wir freuen uns auf ein großartiges Fußballfest und hoffen natürlich auf viele Spiele in unserer Stadt!“

Stuttgart ist eine von zehn Gastgeberstädten, den so genannten Host Cities, der Fußball‐Europameisterschaft – offiziell UEFA EURO 2024. Das Turnier findet vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 in Deutschland statt.

Turnierdirektor Philipp Lahm sagte: „Wir freuen uns, dass wir diese Woche hier in Stuttgart sind. Spätestens seit der WM 2006 und dem Spiel um Platz drei weiß man, dass in Stuttgart eine enorme Begeisterung für den Fußball herrscht. Ich bin deshalb überzeugt, dass wir hier tolle Spiele erleben werden!“

Nach dem Empfang vor dem Rathaus besuchten Philipp Lahm und Celia Šašić die Sonderausstellung „Hass“ im Haus der Geschichte. Die Ausstellung bildete am Nachmittag zudem die Kulisse für ein gemeinsames Interview – dabei erläuterten Philipp Lahm und Célia Šašić den Einsatz der EURO 2024 im Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Sexismus. Das Interview wird in der kommenden Woche über die offiziellen Social-Media-Kanäle der EURO 2024 verbreitet.

Die „EURO-Woche“ in Stuttgart ist für die weiteren Planungen der EURO 2024 von großer Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen Begehungen im Stadion sowie im Bereich NeckarPark. Aber auch der Schlossplatz und die Plätze in der Innenstadt werden mit Blick auf die Einrichtung der Fanzone besichtigt. Zudem finden Workshops zu den Themen Sicherheit, Kommunikation und Begleitprogramme, Nachhaltigkeit, Mobilität und Volunteers statt.


Versammlungen in den Kreisen Böblingen und Ludwigsburg

  • 43 Versammlungen im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen
  • Versammlung in Vaihingen/Enz durch die Polizei aufgelöst

Böblingen/Ludwigsburg.| Das Polizeipräsidium Ludwigsburg zählte am Montagabend in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg insgesamt 43 Versammlungen im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen, an denen rund 5.300 Personen teilnahmen. Sechs dieser Versammlungen waren von Befürwortern der Maßnahmen zuvor auch angemeldet worden. Für verkehrs- und ordnungspolizeiliche Maßnahmen waren 200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt.

Mit einer Ausnahme verliefen alle Versammlungen friedlich und ohne nennenswerte Störungen. In Vaihingen an der Enz musste der Montagsspaziergang zum Ende hin von der Polizei aufgelöst werden. Zunächst etwa 200 Teilnehmende hatten sich dort ab 18:00 Uhr zu einem Aufzug eingefunden. Die von Polizei und Versammlungsbehörde über Lautsprecher kommunizierte Feststellung einer Versammlung wurde mit lauten Unmutsbezeugungen, Trillerpfeifen und Kuhglocken quittiert, bevor sich der Aufzug in Bewegung setzte und auf rund 500 Teilnehmende anschwoll. Auf zwei unterschiedlichen Strecken mussten die Einsatzkräfte die Teilnehmenden permanent zur Einhaltung von Mindestabständen, der Maskentragepflicht und zum verkehrsgerechten Verhalten auffordern.

Nach Ende des Aufzugs hielten sich gegen 20:00 Uhr etwa 130 Personen wieder auf dem Marktplatz auf und verstießen dort fortgesetzt gegen die Maßnahmen zum Infektionsschutz. Weitere Lautsprecherdurchsagen der Polizei fanden keine Beachtung und führten letztlich in Abstimmung mit der Versammlungsbehörde zur Auflösung der Versammlung, die von der Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften auch durchgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang wurden 17 Platzverweise erteilt. In sieben Fällen leitete die Polizei strafrechtliche Ermittlungen wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Ein weiterer Versammlungsteilnehmer muss sich wegen Beleidigung von Polizeibeamten verantworten.

“Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass die Polizei in Abwägung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes auch den Teilnehmenden einer nicht angemeldeten Versammlung die Ausübung ihres grundrechtlich verbrieften Versammlungsrechts ermöglichen wird,” so Erster Polizeihauptkommissar Hans Hecker, der Leiter des Polizeireviers Vaihingen an der Enz. “Es ist jedoch nicht hinnehmbar, dass offensichtlich unbelehrbare Teilnehmende im Anschluss an den Aufzug gegen jedweden Infektionsschutz verstoßen und mehrfache polizeiliche Aufforderungen nicht beachten.”


Jahresüberschuss über Prognosewert

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Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) wird nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 im Konzern einen IFRS-Jahresüberschuss in einer Größenordnung von 350 bis 360 Millionen Euro erzielen.

Damit würde die am 23. Juni 2021 bereits auf zwischen 280 und 330 Millionen Euro erhöhte Zielspanne übertroffen. 2020 betrug das Ergebnis 210,8 Millionen Euro. Grund für die erneute Anpassung ist im Wesentlichen die noch positivere Kapitalmarktentwicklung. Zudem wurde im Jahr 2021 eine sehr gute Netto-Schaden-/Kostenquote in der Sachversicherung aufgrund einer vorsichtigen Risikoabsicherung erzielt.

Der für die Dividendenausschüttung maßgebliche HGB-Jahresüberschuss der Obergesellschaft W&W AG wird nach vorläufigen, untestierten Zahlen entsprechend der ebenfalls im Juni 2021 angepassten Prognose auf dem Niveau von 110 Millionen Euro liegen. 2020 wurde ein HGB-Ergebnis von 100,3 Millionen Euro erzielt.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Das zurückliegende Geschäftsjahr war alles andere als einfach. Coronavirus-Pandemie, Unwetter, Niedrigzins und weiter steigender Wettbewerbsdruck haben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel abverlangt. Es zeigt sich, wie richtig unser vor fünf Jahren eingeleiteter Aufbruch und unsere konsequente Digitalisierung waren und verlaufen. Wir sind schneller, kundennäher, agiler und digitaler geworden. Das bestätigt auch die positive Resonanz, die wir von unseren Kundinnen und Kunden erfahren. Trotz des Erfolgs bleiben wir nach wie vor insgesamt vorsichtig. Die Unsicherheiten für Wirtschaft und Verbraucherinnen sowie Verbraucher sind nach wie vor groß, dies gilt auch für die Auswirkungen der Inflation.“


Stuttgart verlängert Verbot von „Corona-Spaziergängen“

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Innerhalb des Cityrings bis Ende Februar nicht erlaubt

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart verlängert das Verbot aller nicht angemeldeten und als „Spaziergänge“ deklarierte Demonstrationen gegen die Corona-Verordnung. Darüber hat die Stadt am Montag, 31. Januar, informiert. Das Verbot gilt innerhalb des Cityrings – also dem von den Bundesstraßen B 14, 27 und 27a sowie der Straße vor dem Hauptbahnhof umgrenzten Bereich – und tritt am 28. Februar 2022 außer Kraft, sofern es nicht vorher aufgehoben wird.


Probleme mit Bio- und Restmüllabholung im Kreis Esslingen

Abfallwirtschaftsbetrieb fordert von Abfuhrunternehmen verlässlichen Plan zur Abholung von Bio- und Restmüll sowie Papier

Kreis Esslingen.| Seit Jahresbeginn bleiben volle Bio-, Restmüll und Papiertonnen im Landkreis Esslingen häufig stehen. Das beauftragte Unternehmen Alba leert die Tonnen nicht wie vertraglich vereinbart. Landrat Heinz Eininger steht mit der Konzernspitze in Kontakt: „Wir fordern von dem Unternehmen mit Nachdruck ein verlässliches Konzept zur Abarbeitung der Rückstände sowie die Einhaltung der Regelentsorgung“, sagt der Landrat.

Seit der Neuvergabe bei der Abfuhr von Bio- und Restmüll im Landkreis Esslingen läuft es nicht mehr rund. Während die Bio- und Restmüllabfuhr im östlichen Abfuhrgebiet durch das Unternehmen Prezero im Wesentlichen ohne Komplikationen verläuft, bestehen im westlichen Abfuhrgebiet beim Vertragspartner Alba erhebliche Schwierigkeiten. Seit Jahresbeginn bleiben vermehrt volle Bio- und Restmülltonnen stehen. Papiertonnen wurden zum Teil seit Wochen nicht geleert. Die Probleme bei der Papierabfuhr häufen sich nun auch im östlichen Abfuhrgebiet – Alba ist im gesamten Landkreis für die Abfuhr des Papiermülls zuständig.

Das Unternehmen hat beim Abfallwirtschaftsbetrieb ein Personalausfall in Folge von Erkrankung, die Eingewöhnung des neuen Personals in die Touren sowie bei der Papierentsorgung große Mengen nach den Feiertagen angegeben. „Wir verhandeln seit Wochen mit dem Unternehmen um die geregelte Abfuhr sowie die Aufarbeitung der Rückstände“, berichtet Manfred Kopp, der Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsbetriebs im Landkreis Esslingen. Das Unternehmen habe zwar zusätzliche Fahrer bereitgestellt, diese reichten aber inzwischen nicht mehr aus, die Rückstände abzuarbeiten. Selbst die vom Unternehmen täglich kommunizierten „Komplikationslisten“, in denen Probleme festgehalten und Pläne zur Abfuhr dokumentiert werden, würden nicht eingehalten. Geplant war, dass zunächst die Rückstände des „stinkenden Mülls“ wie Bio- und Restmüll abgefahren werden sollten und dann die Papiertonnen.

Infolgedessen gehen beim AWB seit Jahresbeginn rund 1.000 Reklamationen pro Woche ein – bisher erreichten den Eigenbetrieb des Landkreises bis zu 100 Reklamationen wöchentlich. Landrat Heinz Eininger forderte in dieser Woche bei einem Gespräch mit der Konzernspitze nachdrücklich, die Missstände nun endlich zu beseitigen und verlässliche Pläne dafür vorzulegen.

Beim AWB wird unterdessen eine sogenannte Ersatzvornahme vorbereitet. Dabei wird ein Drittanbieter mit der Abfuhr beauftragt und die Kosten dafür werden dem säumigen Vertragspartner in Rechnung gestellt. „Leider lässt sich die Abfuhr damit auch nicht von heute auf morgen bewerkstelligen“, sagt Kopp. Ihm bleibt derzeit nur, mit dem Unternehmen weiter zu verhandeln und die Einwohnerschaft um Verständnis zu bitten. „So eine Situation habe ich in meinen 30 Jahren beim AWB noch nicht erlebt.“

Im Landkreis Esslingen werden insgesamt etwa 340.500 Tonnen und Container geleert, davon entfallen rund 145.500 Behälter auf Restmüll, 95.000 auf Biomüll und 100.000 auf Papier. Unter Berücksichtigung der Entleerungsintervalle werden wöchentlich im Durchschnitt 130.000 Behälter abgefahren, in den Sommermonaten mit dem kürzeren Leerungsintervall der Biomülltonnen wöchentlich etwa 147.000 Behälter.

Info: Der AWB bittet darum, nicht geleerte Behälter an der Straße stehen zu lassen. Nur dann können die Tonnen bei einer Nachleerung berücksichtigt werden.


Bundesliga-Wasserball: SVL holt in Berlin zwei Punkte

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Berlin.| Ein ruppiges, mitunter nicht immer ganz faires Spiel haben die SVL-Bundesligawasserballer am Samstagabend gegen die SG Neukölln gewonnen. In der ersten Hälfte war die Partie hart umkämpft, schließlich hat Ludwigsburg aber verdient gewonnen – und festigt damit Platz drei in der Tabelle.

Wieder kein guter Start für die SVL-Bundesligawasserballer. Wie am vorigen Sonntag gegen die White Sharks Hannover. Zunächst tut sich gegen Neukölln gar nichts Zählbares, dann ein Abschluss, Marko Martinic muss das Wasser verlassen – und Neukölln schießt das erste Tor des Spiels. In der Schwimmhalle Schönberg in Berlin steht es nach knapp vier Minuten 1:0 gegen Ludwigsburg. Wenig später legt Neukölln nach, 2:0. Ein paar Minuten vor dem Ende des ersten Viertels gelingt Mikael Metodiev der Anschlusstreffer zum 2:1.

Start des zweiten Viertels – und wieder muss Martinic vom Feld. Tore bleiben zunächst weiter Mangelware in diesem Spiel. Dann trifft indes der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch zum 2:2. Nun könnte die Party für den SVL richtig beginnen. Aber abwarten , kommt das Team jetzt besser in Schwung? Ein ruppiges Spiel, kurz vor Schluss dieses Viertels wann immer gleich drei Neukölln-Spieler kurz nacheinander das Becken verlassen. Auszeit Neukölln. Übersteht das Team die letzte Minute in Unterzahl? Neukölln legt sogar nach, und zur Halbzeit heißt es 3:2 für die Berliner. Nur fünf Tore sind gefallen, was für ein merkwürdiges Spiel.

Die zweite Hälfte beginnt mal wieder mit einem Abschluss, Ludwigsburg ist dieses Mal in Überzahl. Aleksa Manic nutzt die Gelegenheit und schießt das Ausgleichstor zum 3:3. Aber der SVL kommt einfach nicht richtig in Fahrt, in der dritten Minute des Viertels erzielte Neukölln das 4:3. Es bleibt auch spannend, aus Sicht des SVL unnötig spannend. Nun geht es Schlag auf Schlag, Mattia Ruggeri sorgt im Gegenzug für den Ausgleich zum 4:4 und wenig später Nino Blazevic für das 4:5 für Ludwigsburg – zum ersten Mal geht der SVL in Führung, kommt aber nicht weg.

Erneut fällt nämlich das Ausgleichstor, es steht 5:5. Eric Fernandez Rivas bringt den SVL dann erneut in Führung, 5:6. Spannung pur, selbst für jene Sportsfreunden, die zuhause sitzen und das Spiel mangels Livestream nur am DSV-Online-Liveticker verfolgen können. Sie erleben so das 6:6 und wenig später die erneute SVL-Führung durch van der Bosch. Dieses Spiel bleibt weiter hart umkämpft. Nach dem dritten Viertel steht es 6:7 für Ludwigsburg.

Die letzten acht Spielminuten beginnen – und sie beginnen gut für Ludwigsburg, mit dem 6:8 durch Mateja Bosic. Die erste Zwei-Tore-Führung. Doch Neukölln gelingt bald erneut der Anschlusstreffer zum 7:8. Und Kristian Lipar muss für den Rest des Spiels raus. Trotz Unterzahl macht Rivas das 7:9. Auszeit Ludwigsburg. Gelingt es dem SVL diesmal die Zwei-Tor-Führung zu behaupten? Jetzt müssen zwei Neukölln raus, und Martinic schießt das 7:10. Ludwigsburg ist in der Spur. Aber es bleiben noch gut vier Minuten zu spielen. Wenig später spielt der SVL in dreifacher Unterzahl, weiter bestimmen Fouls und Ausschlüsse dieses Match. Neukölln kommt ran, es steht 8:10. Martinic verwandelt einen Strafwurf zum 8:11.

Noch gut zwei Minuten sind auf der Uhr. Metodiev schießt das 8:12 – das sollte reichen für einen erneuten SVL-Auswärtssieg, so die Erwartung der Ludwigsburger Fans am Ticker. Kurz vor Schluss: die Rote Karte für den SVL-Trainer – und auch der Ludwigsburger Torwart Ivan Pisk muss für den Rest der Partie zuschauen. Dann der Schlusspfiff. Es bleibt beim 8:12. Ludwigsburg bringt wieder zwei wichtige Punkte mit nach Hause und ist weiter auf Kurs, das Team festigt Platz drei in der Tabelle.

Der SVL-Kapitän Ivan Pisk sagt unmittelbar, dass dem Spiel: „Zwei Punkte sind in der Tasche und das ist wichtig.“ Neukölln habe gut gespielt – „und sie waren ein vor allem physisch starker Gegner“. Die rote Karte habe Jakovcev bekommen, „weil Timo über Wasser geschlagen wurde, ohne Reaktion der Schiedsrichter“. Darüber habe sich der SVL-Trainer heftig aufgeregt.

Timo van der Bosch spricht von einem „ziemlich unfairen, schmutzigen Spiel mit vielen Schlägen“ und sagt: „Wir sind schlecht reingekommen, lagen hinten, haben aber immer mehr die Kontrolle übernommen und dann verdient gewonnen.“ Auswärtsspiele in Neukölln seien immer sehr schwierige, denn die Mannschaft spiele „sehr, sehr hart“. Im Laufe der Partie sei es dem SVL aber gelungen, sich nicht ständig auf die Spielweise des Gegners einzulassen, sondern habe es „doch noch hinbekommen ein bisschen Wasserball zu spielen“. Auch sein Fazit: „Verdient gewonnen – aber klar, eigentlich muss man Neukölln mit sechs, sieben Toren Unterschied schlagen, weil wir deutlich besser sind“.

Betreuer Dieter Gscheidle sagt: „Wieder gut ausgegangen, aber wieder gleicher, schwerer Start wie in Hannover“ – ein Spiegelbild der Partie gegen die White Sharks. Aber auch diesmal hätten auch die jungen Spieler Verantwortung übernommen, „ein Arbeitssieg“. In der Vergangenheit, sagt der SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev, „haben wir solche Spiele nicht gewinnen können, aber heute haben wir es durchgezogen“.

Alle im Verein wüssten, „wo wir herkommen“. Noch vor fünf Jahren hat der SV Ludwigsburg in der Zweiten Liga gespielt, und jetzt mischt der Club ganz vorne in der Ersten Liga mit. „Wir leisten auch gute Arbeit, also machen wir weiter.“ Nächstes Wochenende geht es im Pokal-Achtelfinale nach Düsseldorf, da will man „nichts anbrennen lassen“, sagt Dieter Gscheidle. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg, alles im grünen Bereich – also ein Spiel gegen Neukölln musst Du nämlich auch erstmal gewinnen.


Heinevetter wechselt zur Saison 2022/23 zum TVB

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Vujović kommt mit sofortiger Wirkung nach Stuttgart

Bittenfeld/Stuttgart.| Der deutsche Toptorhüter Silvio Heinevetter wechselt zur kommenden Spielzeit von der MT Melsungen zum TVB Stuttgart. Dort unterschrieb der 37-Jährige einen ligaunabhängigen Zwei-Jahresvertrag bis zum Sommer 2024. Mit sofortiger Wirkung kommt Miljan Vujović zu den WILD BOYS. Sein Wechsel von RK Celje Pivovarna Laško nach Stuttgart war zunächst zur Saison 2022/23 vorgesehen. Primož Prošt, dessen Abgang zum Saisonende geplant war, verlässt den TVB.

Für die kommende Saison 2022/23 hat sich der Handball-Bundesligist die Dienste von Silvio Heinevetter gesichert. Der 204-fache deutsche Nationaltorhüter kommt im Sommer vom Ligakonkurrenten MT Melsungen. Seine Profikarriere begann der 1,94 m große Torhüter bei Concordia Delitzsch. Ab 2005 stand er beim SC Magdeburg unter Vertrag, ehe er 2009 zu den Füchsen Berlin wechselte. Nach elf Spielzeiten bei den Hauptstädtern kam „Heine“ 2020 zur MT Melsungen. In der aktuellen Saison zeigte der gebürtige Thüringer in 18 Ligaspielen 133 Paraden und eine Fangquote von rund 33 %. Sein Zwei-Jahresvertrag in Kassel endet nun zum Saisonende. Bei den WILD BOYS erhält er ab Sommer einen ligaunabhängigen Vertrag über zwei Spielzeiten bis zum 30.06.2024.

Mit sofortiger Wirkung wechselt Miljan Vujović an den Neckar. Der Transfer, welcher ursprünglich zum Saisonende vorgesehen war, wurde nun noch vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der LIQUI MOLY HBL vollzogen. Der 21-jährige Torhüter, der ursprünglich bis zum Saisonende beim slowenischen Spitzenclub RK Celje Pivovarna Laško unter Vertrag stand, kommt vorzeitig zum TVB Stuttgart. Vujovićs Vertrag ist bis zum Sommer 2025 datiert. Bis zum Saisonende wird er gemeinsam mit Tobias Thulin und Ivan Pešić das Torhütertrio beim TVB bilden. Primož Prošt, der seit 2020 für die WILD BOYS aufgelaufen war, verlässt den Club nach anderthalb Jahren. Wohin es den Slowenen zieht, ist aktuell noch offen.

„An erster Stelle möchte ich mich bei Primož für seinen Einsatz beim TVB bedanken“, so Jürgen Schweikardt, Geschäftsführer des TVB Stuttgart, und weiter: „Für die kommenden beiden Spielzeiten gewinnen wir mit Silvio viel Erfahrung und weitere Qualität auf der Torhüterposition. Er ist ohne Zweifel einer der deutschen Toptorhüter mit Führungsqualitäten auf und neben dem Platz. Wir freuen uns auf ihn!“

„Die Gespräche mit den Verantwortlichen des TVB waren von Anfang an sehr angenehm und vertrauensvoll. Ich freue mich auf die neue Herausforderung, dem TVB mit meiner Erfahrung bei seiner Weiterentwicklung zu helfen“, Silvio Heinevetter über den Wechsel zum TVB.


Wieder Ausgang für Ungeimpfte ab Samstag

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Stuttgart.| Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte von 21 bis 5 Uhr sind in Stuttgart ab Samstag, 29. Januar, aufgehoben. Das hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Freitag, 28. Januar, bekanntgegeben. Grund ist die neue Coronaverordnung des Landes. Diese sieht einen neuen Schwellenwert vor: Zukünftig gelten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte, wenn die 7-Tage- Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei mindestens 1.500 liegt. Derzeit liegt die 7-Tage-Inzidenz in Stuttgart bei 793,4.