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Das nächste Spiel
Für den VfB geht es am Samstag, 18. März um 15:30 Uhr gegen den Vfl Wolfsburg weiter.
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Der SV Ludwigsburg hat das Pokalviertelfinale gegen den SV Cannstatt deutlich gewonnen. Der Trainer und die Spieler sind trotzdem nicht rundum zufrieden mit dem 6:16. Sie hätten mehr Tore schießen können, vielleicht müssen.
Freitagfrüh, sechs Uhr. Die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer treffen sich im Campusbad. Keine zwölf Stunden sind vergangen seit dem klaren Sieg am Vorabend im DSV-Pokalspiel gegen den SV Cannstatt im Sportbad Stuttgart. Am Ende hieß es 6:16. Eigentlich hätten die Spieler am Freitagmorgen frei gehabt. Aber ihr Trainer Marko Curic hat kurz nach dem Abpfiff des Viertelfinales spontan ein weiteres Training angesetzt.
An den Spielabläufen müsse nochmal gefeilt werden, denn schon am Samstagabend steht das wichtige Bundesliga-Heimspiel gegen die SG Neukölln auf dem Programm des SVL. Also müssen die Sportler wieder dort hin, wo sie erst kurz vor dem Schlafengehen waren: ins Wasser.
Der Abend zuvor, 19.30 Uhr im neuen Sportbad Stuttgart. Die Tribüne ist gut gefüllt, kein Wunder: es treffen zwei Teams aus der Region aufeinander, zwei Mannschaften, die sich aus dem Effeff kennen. Lange Jahre, Jahrzehnte war der SV Cannstatt das top Team im Südwesten. Das hat sich geändert. Jetzt ist der SV Ludwigsburg in Sachen Wasserball das Maß der Dinge im Land. Alles andere als ein deutlicher Sieg der Ludwigsburger wäre eine Überraschung und für die SVL-Spieler eine herbe Enttäuschung.
Los geht’s. Das erstes Anschwimmen gewinnt der SVL. Tobi Bauer hat den Ball. Überzahl SVL. Schöner Schuss, aber abgewehrt. Auch der Gegenangriff des SVC bei Ludwigsburger Unterzahl wird abgewehrt. Dann die erste von vielen tollen Parade des Ludwigsburger Keepers Josip Katusa. Angriff SVL, Parade SVC. Weiter nichts Zählbares. Schöne Spielzüge beider Teams. Und weiter großartige Paraden der Torwarte. Ludwigsburg tut sich zunächst schwer. Gut vier Minuten gespielt, Tobi Bauer macht das 0:1. Bis dato ist kein Klassenunterschied zu erkennen. Cannstatt hält mit. Josip Katusa verhindert den Ausgleich. Die letzte Minute, Jakov Skiljic macht das 0:2.
Das zweite Anschwimmen gewinnt Cannstatt. Aber kein Treffer für den SVC, sondern das 0:3, wieder Jakov Skiljic. So hat sich der Ludwigsburger Trainer Marko Curic das vorgestellt: Tore machen und hinten möglichst lange keine rein lassen. Cannstatt ist im Abschluss zu schlecht – oder der SVL-Keeper zu gut. Die Hälfte des Viertels ist rum – und wieder schlägt Jakov Skiljic zu, macht das 0:4.
Missverständnis bei Cannstatt, Sergio Prieto Hernandez schnappt sich den Ball, krault bis zum SVC-Tor und versenkt den Ball. 0:5. Die Vorentscheidung? Abwarten. Ludwigsburg gelingt jetzt fast alles, der Klassenunterschied ist nun klar zu sehen. Cannstatt spielt in der Liga um den Nichtabstieg aus der B-Gruppe, der SVL vorne in der A-Gruppe mit. Im Pokal-Fight im Sportbad Stuttgart gelingt dem SVC im Sportbad Stuttgart kurz vor dem Halbzeitpfiff der Anschlusstreffer zum 1:5.
In der zweiten Hälfte der Partie macht Cannstatt ganz schnell das 2:5. Dann setzt sich Tobi Bauer direkt vor dem Tor der Cannstatter super durch und erzielt das 2:6. Überzahl SVL, Auszeit SVL, Treffer SVL. Jakov Skiljic macht das 2:7. Wenig später Kristian Lipar: das 2:8. Domagoj Mijatovic schießt nach einem super Spurt das 2:9. Diese Partie ist entschieden. Bald das 2:10 durch Sergio Prieto Hernandez. Die Stimmung auf dem Ludwigsburger Teil der Tribüne ist spitze. Unterzahl Ludwigsburg, Auszeit Cannstatt – und das 3:10. Aber Ludwigsburg legt nach, wieder Jakov Skiljic. 3:11.
Die letzten acht Minuten. Anschwimmen verloren, aber Sergio Prieto Hernandez macht das 3:12. Foul SVC. Strafwurf SVL. Kende John schießt das 3:13. Die Cannstatter sind offenkundig ein bisschen platt, viele Ballverluste und verlorene Zweikämpfe. Aber die Ludwigsburger machen daraus zu wenig, (zu) viele Schüsse landen am Pfosten. Der SVL ist oft ganz schnell vor dem gegnerischen Tor. Jakov Skiljic, der Schütze des Tages, erzielt 3:14.
In diesem Viertel ist der zweite SVL-Torwart im Kasten, auch Ivan Pisk zeigt ein paar tolle Paraden. Drei Minuten vor Schluss macht Cannstatt allerdings das 4:14, das ist aber nur noch Kosmetik. Foul Cannstatt, Fünf-Meter für Ludwigsburg. Gehalten. Nach einer tollen Kombination erzielt Leopold Friedrich das 4:15. Im Gegenzug fällt der neuerliche Anschlusstreffer zum 5:15. Unterzahl SVL. Auszeit Cannstatt. Tor Ludwigsburg. 5:16 durch Finn Hillmer. Die letzte Spielminute: der letzte Treffer dieser Partie gelingt dem SVC. Endstand 6:16.
Nach dem Abpfiff Standing Ovation von den Ludwigsburger Fans. Marko Curic indes steht am Beckenrand und schüttelt ein klein wenig mit dem Kopf. Nein, sagt er, „ich bin nicht ganz zufrieden“. Der Cannstatter Keeper sei gut, klar. Aber Ludwigsburg hätte mehr Tore schießen müssen. Wie viele mehr? Fünf? Zehn? Die schnelle Antwort: sieben! Aber das sind Luxusprobleme. Der SVL hat dieses Pokal-Viertelfinale gewonnen – und zieht mit diesem Sieg in die Final-Four-Runde ein, die am 24. und am 25. März in Düsseldorf ausgetragen wird.
Auch der SVL-Kapitän Nino Blazevic sagt: „Wir hätten besser spielen können.“ Die ersten zwei Viertel habe sein Team nicht auf dem Level gespielt, das vom Trainer und von der Mannschaft angestrebt werde. Die nächsten Spiele würden härter. Der Sieg sei aber sehr wichtig, „für uns und für den Verein“. Er sei stolz auf Leopold Friedrich und Finn Hillmer, die in diesem Match gegen Cannstatt ihre ersten Tore gemacht haben. Tobi Bauer erklärt nach dem Abpfiff: „Wir haben unsere Pflicht getan, mehr nicht.“
Jetzt müsse sich das Team gut auf die beiden Ligaspiele gegen Potsdam (11. März) und gegen die White Sharks Hannover (18. März) vorbereiten. Wenn diese zwei Partien gewonnen werden, dann sollte es für Platz vier in der Bundesliga-Vorrunde reichen.
Ein gut gelaunter SVL-Betreuer Dieter Gscheidle steht nach dem Pokalspiel im Sportbad, trinkt ein Bier aus der Flasche und sagt mit einem Grinsen im Gesicht: „Das war ein Trainingsspiel.“ Gewonnen ist gewonnen. „Jetzt sind die nächsten Spiele wichtig.“ Nino Blazevic sagt, gegen die White Sharks „müssen wir 100 Prozent geben, wir müssen und wir werden gewinnen“.
Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel ist mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden – obgleich auch er sagt, das Team hätte gegen Cannstatt mehr Tore machen können. Letztlich sei es aber egal, „ob wir mit 16 Toren oder mehr Toren gewinnen“.
Die Mannschaft sei ganz vorne dabei, habe nun die tolle Chance, im Pokal eine Medaille zu gewinnen. Am 24. März geht es in der Pokal-Finalrunde zunächst gegen den Meister Waspo Hannover. Dieses Spiel dürfte für Ludwigsburg nur schwer zu gewinnen sein. Im Falle einer Niederlage bekäme es der SVL im kleinen Finale vermutlich mit dem OSC Potsdam tun, der im Halbfinale auf den Rekordmeister Spandau trifft.
Das Spiel um Platz drei wird am Samstag, 25. März, ausgetragen. Danach wissen die Ludwigsburger, ob sie eine Medaille mit nach Hause bringen. Unmittelbar nach Ostern startet die Finalrunde der Bundesliga. Ausruhen ist also keine Option. Auch deshalb wurde am Freitag in der Frühe schon wieder trainiert.
Das Bundesliga-Heimspiel gegen die SG Neukölln im Sportbad Stuttgart wird am Samstag, 11. März, um 18 Uhr angepfiffen. Das Spiel wird auf dem YouTube-Kanal des SV Ludwigsburg live im Internet übertragen.
Stuttgart.| Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper bezeichnet die Ankündigung der Bahn, im Frühjahr und im Herbst wichtige Zulaufstrecken komplett zu sperren, als „Riesenärgernis“. Er sagte: „Das ist eine ganz bittere Pille für uns alle, gerade auch für die Pendler und Bahnnutzer. Wir erwarten, dass die DB die Baumaßnahmen zügig umsetzt und damit die Beeinträchtigungen auf das geringstmögliche Maß reduziert. Und wir erwarten vor allem auch, dass die Bahn einen jederzeit funktionierenden und guten Ersatzverkehr sicherstellt.“
Die Bahn kündigte heute an, von 21. April an zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen und im Herbst im Raum Stuttgart-Vaihingen, Flughafen und Böblingen Strecken zu sperren. Sie begründet diese mit der voranschreitenden Digitalisierung, dafür müssten Allein im Bereich Waiblingen/Bad Cannstatt rund 1.200 Kilometer Kabel verlegt werden, zudem seien über 70 neue Kabelquerungen unter Gleisen und in Bahnhöfen zu bauen. Auch für den Bereich Stuttgart-Vaihingen, Flughafen und Böblingen werden ähnliche Umbauten erwartet.
Stuttgart, 10. März 2023.| Der digitale Ausbau des Bahnknotens Stuttgart schreitet voran. Für das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) sind von Freitag, 21. April 2023, an umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten notwendig. Dazu werden auch zahlreiche Gleise und andere Bahnanlagen unterquert. Diese Maßnahmen sind nicht unter rollendem Rad möglich. Deshalb müssen im Bereich Bad Cannstatt/Waiblingen von Ende April bis Ende Juli und im zweiten Halbjahr 2023 im Bereich Vaihingen/Flughafen/Böblingen phasenweise Gleise und Strecken gesperrt werden. Betroffen sind Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen und der Güterverkehr. Um die Beeinträchtigungen insbesondere für Reisende so gering wie möglich zu halten, arbeitet die Deutsche Bahn intensiv an geeigneten Ersatzangeboten.
„Wir haben bis zuletzt mit Hochdruck alles versucht, um diese erheblichen Sperrungen vermeiden zu können. Am Ende mussten wir zu dem Ergebnis kommen, dass die gravierenden Eingriffe leider unabwendbar sind“, sagt Olaf Drescher, der bei der Bahn für die Realisierung des Digitalen Knotens Stuttgart verantwortlich ist.
Allein im Bereich Waiblingen/Bad Cannstatt müssen für die Digitalisierung rund 1.200 Kilometer Kabel verlegt werden, zudem sind über 70 neue Kabelquerungen unter Gleisen und in Bahnhöfen zu bauen. Auch im Bereich Stuttgart-Vaihingen, Flughafen und Böblingen sind u. a. Kabelarbeiten im Gleisbereich erforderlich.
Deshalb sind zusätzlich zur bekannten Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke während der Sommerferien mehrwöchige vor- und nachgelagerte Teil- und Vollsperrungen unvermeidbar: 14 Wochen in unterschiedlichen Phasen zwischen dem 21. April und 29. Juli im Bereich Bad Cannstatt/Waiblingen sowie elf Wochen nach Sperrung der Stammstrecke in unterschiedlichen Phasen auf den Strecken Rohr–Flughafen-Filderstadt sowie Stuttgart-Vaihingen–Böblingen zwischen November und Anfang Dezember.
Da zur Inbetriebnahme des Digitalen Knotens Stuttgart noch nicht alle Fahrzeuge, beispielsweise im Güterverkehr, digital ausgerüstet sein werden, kann bei diesem Pilotprojekt bei der Digitalisierung bestehender Strecken noch nicht auf den Bau von Signalen verzichtet werden. Diese Doppelausrüstung führt zu einem enormen Mehraufwand bei der Verkabelung. Olaf Drescher: „Der Vervielfachungseffekt bei der Verkabelung war so nicht vorhersehbar und ist dem Pilotcharakter des DKS geschuldet, für den es keine Blaupausen gibt.“
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Von Freitag, 21. April 2023, an wird es zu größeren Behinderungen im Zugverkehr im Raum Bad Cannstatt und Bad Cannstatt/Waiblingen kommen. Dies hat insbesondere Auswirkungen auf die Remsbahn und die Murrbahn sowie auf den Bahnverkehr von und nach Tübingen und Ulm. An den Fahrplankonzepten wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet.
Die geplanten Streckensperrungen in den Bereichen Stuttgart-Vaihingen, Flughafen und Böblingen sind derzeit noch in der finalen Planung.
„Wir wissen, dass wir den Reisenden und Verkehrsunternehmen einiges abverlangen“, sagt Olaf Drescher. „Deshalb arbeiten wir intensiv an Kompensationen und Ersatzangeboten für die Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig bitten wir sie für die Beeinträchtigungen um Entschuldigung.“
Der Digitale Knoten Stuttgart
Im Pilotprojekt „Digitaler Knoten Stuttgart“ werden sämtliche Strecken des Projekts Stuttgart 21 sowie große Teile des S-Bahn-Netzes der Region Stuttgart mit ETCS (European Train Control System), digitalen Stellwerken und automatisiertem Zugbetrieb ausgestattet. Stuttgart 21 leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung des Schienennetzes, mit der deutschlandweit die Kapazität um mindestens 20 Prozent gesteigert und die Qualität verbessert werden soll. Somit bekommt Stuttgart als erste Region Deutschlands einen Schienenknoten, der mit moderner digitaler Zugsicherungs- und Stellwerkstechnologie ausgerüstet ist.
Stuttgart.| Im Rathaus der Landeshauptstadt ist am 9. März ein entsprechender Feldversuch vorgestellt worden, der den Namen „Fuel Cell Cargo Pedelecs“ (FCCP) trägt. Koordiniert wird das Projekt vom Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Finanziert wird es von der Europäischen Union aus Interreg-Mitteln, beteiligt sind dreizehn Partner aus fünf Ländern. Im Stuttgarter Rathaus informierten die Vertreter von Stadt und DLR die Öffentlichkeit und Fachpublikum über das Projekt und den Start der Tests in Stuttgart. Beide Räder wurden auf dem Stuttgarter Marktplatz präsentiert. Die Umwandlung der Energie aus dem Wasserstoff leisten an den Fahrrädern montierte Brennstoffzellen.
Zwei der neu entwickelten Lastenräder werden von März bis August 2023 in Stuttgart im Killesberg-Park und im Hauptklärwerk Mühlhausen erprobt. Im Feldversuch soll untersucht werden, ob sie sich für Transport und Logistik der Technischen Betriebe der Stadt Stuttgart sowie für die Innenstadt-Logistik auf der letzten Meile eignen. Das Pilotprojekt soll zudem aufzeigen, welche Möglichkeiten es für einen größeren Einsatz von durch mit Wasserstoff angetriebenen Lastenrädern gibt.
Stuttgart ist ein gutes Testfeld für innovative Mobilitätslösungen
Die Landeshauptstadt Stuttgart fördert aktiv den fachlichen Austausch mit Kommunen und Organisationen in Europa. Stuttgart hat zudem eine lange Tradition von EU- Projekten in vielen verschiedenen Bereichen der nachhaltigen Stadtentwicklung. Martin Körner, Leiter des Grundsatzreferates Klimaschutz, Mobilität und Wohnen bei der Landeshauptstadt Stuttgart, betonte in seinem Grußwort: „Stuttgart ist ein sehr gutes Testfeld für innovative Mobilitätslösungen und geht mit gutem Beispiel voran. Wir möchten gemeinsam mit anderen Kommunen, Organisationen und Unternehmen neue Fahrzeuge und Angebote testen und dort, wo es sinnvoll und effizient erscheint, dauerhaft einsetzen.“
Emissionsfreie Lastenräder können eine Lösung für „die letzte Meile“ sein
In Europa leiden die Stadtbewohner unter Luft- und Lärmverschmutzung. Die Hälfte der Emissionen in europäischen Städten wird durch den Verkehr verursacht.
Verschärft worden ist die Situation durch den expandierenden Online-Handel, da die bestellten Waren zu immer mehr dezentralen Zielen transportiert werden. Emissionsfreie Lastenräder können eine Lösung für die immer höheren Anforderungen der Zustellung auf der letzten Meile sein, sagte Prof. Dr. Kaspar Andreas Friedrich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt: „Lastenräder mit Brennstoffzellen verbessern den innerstätischen Transport auf der letzten Meile und ermöglichen gegenüber batteriebetriebenen Rädern deutlich längere tägliche Einsätze. Das Interreg-Projekt wird diese Vorteile auch in Stuttgart als Teil eines europäischen Feldtests nachweisen.“
Die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie bietet deutliche Vorteile
Die Fachleute des DLR unterstrichen, welche Vorteile die Brennstoffzellentechnologie bietet. Elektrische Batterien weisen Nachteile auf: ihre Leistung ist begrenzt, ihre Aufladung beansprucht Zeit und bei niedrigen Temperaturen wird die Leistung gemindert. „Die emissionsfreie Brennstoffzellentechnologie des DLR liefert bei tiefen Temperaturen deutlich mehr Energie, ist in Sekundenschnelle wieder befüllt und doppelt so langlebig wie Batterien zu vergleichbaren Kosten. Mit diesen Eigenschaften kann ein Brennstoffzellen-Lastenrad im Vergleich zu einem Lastkraftwagen 5,5 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen“, unterstrich Projektleiter Dr. Mathias Schulze am DLR-Institut für Technische Thermodynamik.
Das Projekt liefert wertvolle Informationen über mögliche Anwendungsfelder
Inwiefern sich Mobilitätslösungen durchsetzen werden, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht alle werden am Ende tatsächlich im großen Stil ausgerollt und umgesetzt. Dennoch geben sie für spätere Projekte wertvolle Informationen, auf denen aufgebaut und neue Lösungen entwickelt werden können: Patrick Daude, Projektleiter für Nachhaltige Mobilität bei der Landeshauptstadt Stuttgart, betonte: „Neue Mobilitätslösungen brauchen Anwendungsfelder in Kommunen und Betrieben. Es braucht auch die Offenheit zu sagen, wenn etwas nicht funktioniert hat wie erwartet. Auch das ist ein Teil des Forschungsprojekts. Es zählen nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Erfahrungen. Aus diesen lernen wir oft genauso viel.“
Der Lieferverkehr muss stadtverträglich, emissionsfrei und klimaneutral sein
Der Einsatz von Lastenfahrrädern zum Transport von Gütern und Paketen wird von der Landeshauptstadt Stuttgart im Themenfeld „Wirtschaftsverkehr und Citylogistik“ bereits seit einigen Jahren unterstützt. „Ziel ist es, den Lieferverkehr in der Stadt möglichst stadtverträglich, emissionsfrei und klimaneutral zu gestalten: Wir helfen den Unternehmen mit verschiedenen Maßnahmen bei der Antriebswende“, erklärte Ines Aufrecht, die Leiterin der Abteilung Koordination Stuttgart 21/Rosenstein und Zukunftsprojekte. Ein Beispiel ist das Programm „flottes Gewerbe“, in dem ausgewählte Test-Pioniere für einen sechswöchigen Zeitraum ein individuell ausgestattetes Lastenrad inklusive Beratung und Wartung zur Verfügung gestellt bekommen. Dr. Manuela Wohlhüter, die Wirtschaftsverkehrsbeauftragte der Stadt Stuttgart, ergänzte: „Der Markt der Lastenräder entwickelt sich rasant und es gibt ganz unterschiedliche Modelle für die verschiedensten Anwendungsfelder. Die Erfahrungen aus der Testphase der mit Brennstoffzellen betriebenen Lastenräder im Projekt FCCP ist für die Citylogistik in Stuttgart besonders spannend, weil sich daraus neue Einsatzmöglichkeiten für Lastenräder ergeben können.“
Konkrete Erfahrungen helfen, zukunftsweisende Technologien zu unterstützen
Bei der Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus steuerten Vertreter des Paketdienstleisters UPS Erfahrungen zum professionellen Einsatz von Lastenrädern in Innenstädten bei. Das Unternehmen setzt in Deutschland bereits rund 110 größtenteils elektrisch unterstützte Lastenräder für die Paketzustellung im städtischen Bereich ein. Sebastian Friedl, zuständig für City-Logistik bei UPS, betonte: „Wir sondieren kontinuierlich neue Technologien und testen sie in der Praxis, um nachhaltige Lösungen zu erproben. Die Brennstoffzellentechnologie bietet diverse Vorteile, etwa die Reduzierung von Abgasen und damit die Einsparung von CO2- Emissionen. Unsere Erfahrung in der Nutzung von Lastenrädern für eine nachhaltige Gestaltung der Letzten Meile wird sicherlich helfen, zukunftsweisende Technologien zu unterstützen.“
Betroffen sind Teile der Stadtbezirke Mitte, Ost, Degerloch und Zuffenhausen ab 1. April
Stuttgart.| In weiteren Teilen der Stadtbezirke Stuttgart-Mitte und -Ost sowie erstmalig in den Stadtbezirken Degerloch und Zuffenhausen wird ab 1. April das Parkraummanagement erweitert beziehungsweise eingeführt, um insbesondere für Bewohnerinnen und Bewohner die Parksituation zu verbessern. Künftig werden alle in dieser sechsten Umsetzungsstufe betroffenen Parkplätze im öffentlichen Straßenraum der neuen Bewohnerparkgebiete Mitte (M5), Ost (O8), Degerloch (De1) und Zuffenhausen (Zu1) gebührenpflichtig sein. Die betroffenen Bewohner und Gewerbetreibenden können nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises oder einer Ausnahmegenehmigung ohne Parkschein parken.
Parkraum ist in vielen Stadtbezirken Stuttgarts knapp, deshalb werden Autos häufig auf Gehwegen, im Halte- oder Parkverbot abgestellt. Das gefährdet zum Beispiel Fußgänger, die auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Auto- und Radfahrenden wird die Sicht in Einmündungen oder Kurven versperrt, Rettungsdienste, insbesondere Feuerwehrfahrzeuge, werden beim Abbiegen behindert. Auch für Schulkinder ist ein sicherer Schulweg nicht mehr gewährleistet. Parksuchverkehr verursacht außerdem unnötig Lärm und Abgase. Daher gehört das Parkraummanagement zu einem Bündel an Maßnahmen des Luftreinhalteplans. Nachdem es sich mittlerweile in vielen Stadtbezirken bewährt hat, werden die neuen Parkregeln nun nach und nach auf weitere Stadtbezirke übertragen, soweit dort nachweislich besonders hoher Parkdruck herrscht.
Grundsätzlich wurden die Standorte der Parkscheinautomaten in den neuen Teilgebieten so gewählt, dass diese bevorzugt im „Windschatten“ bestehender Möblierung wie Schaltschränke oder Beleuchtungsmasten aufgestellt sind, oder dort, wo die Gehwegbreiten es zulassen. An wenigen Standorten, an denen beides nicht gegeben ist, wurden für die Parkscheinautomaten sogenannte Gehwegnasen hergestellt. Auch das kontaktlose Bezahlen mit Girokarte oder Kreditkarte ist möglich.
Mischprinzip in den Bewohnerparkgebieten
Das Parkraummanagement funktioniert nach dem sogenannten Mischprinzip: Grundsätzlich stehen alle Parkplätze allen Verkehrsteilnehmenden parkgebührenpflichtig zur Verfügung. Allerdings ist die Nutzung für Bewohner nach Erwerb eines Bewohnerparkausweises parkgebührenfrei. Für Gewerbetreibende mit Sitz im Gebiet besteht alternativ die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Alle anderen – also zum Beispiel Besucher oder Kundschaft – müssen ein Ticket am Parkscheinautomaten lösen.
Parkgebühren in den Bewohnerparkgebieten
Das Parken ist generell werktags von Montag bis Samstag zwischen 8 und 22 Uhr für Personen ohne Bewohnerparkausweis oder Ausnahmegenehmigung gebührenpflichtig. Zudem gibt es zwei verschiedene Parkbereiche: Kurzzeitparkplätze und Langzeitparkplätze („normale Parkplätze“), im Straßenraum auch erkenntlich durch das blaue „P“ für Langzeitparkplätze und das orangene „P“ für Kurzzeitstellplätze am Parkscheinautomaten.
Die Höchstparkdauer auf den Kurzzeitparkbereichen, die vor allem in Bereichen mit Geschäften angelegt sind, ist für alle Nutzer kostenpflichtig und beträgt zwei Stunden. Mit Bewohnerparkausweis darf bereits ab 18 Uhr in den Außenbezirken und ab 19 Uhr in den Innenstadtbereichen sowie samstags ab 14 Uhr frei geparkt werden. Auf den Langzeitparkplätzen kann ein Tagesticket gelöst werden. Dieses gilt für 14 Stunden Parkzeit, die auf den folgenden Tag übertragbar sind. Bewohner mit Bewohnerparkausweis können hier gebührenfrei und zeitlich unbegrenzt parken.
Die kostenpflichtigen Bewohnerparkgebiete werden hauptsächlich durch das P-Zone- Schild (Parkraumbewirtschaftungszone) entsprechend beschildert sein.
Bewohnerparkausweis und Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende
Die Verwaltungsgebühr für den Bewohnerparkausweis beträgt derzeit 30,70 Euro im Jahr. Je nach Wunsch kann dieser auch gestaffelt für drei, sechs, zwölf oder 24 Monate beantragt werden. Der Ausweis berechtigt zum gebührenfreien Parken im jeweiligen Bewohnerparkgebiet, in dem Antragsstellende wohnhaft sind. Die Gebühr für eine Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende mit Sitz im Bewohnerparkgebiet beträgt 120 Euro im Jahr.
Bewohnerparkausweise sowie Ausnahmegenehmigungen für Gewerbetreibende mit Sitz im Bewohnerparkgebiet können online unter www.stuttgart.de/parkraummanagement beantragt werden. Hier gibt es auch weitere Informationen zum Thema.
Bei Einträgen von bis zu drei Kennzeichen und ausländischen Kennzeichen ist der Gang zu einem der Bürgerbüros der Stadt notwendig. Dies gilt auch nach Erhalt des Bewohnerparkausweises, wenn sich das Kennzeichen ändert, wegen eines Umzugs in ein anderes Regelungsgebiet oder bei Verlust. Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten und Services der Bürgerbüros können unter www.stuttgart.de/service/buergerbueros.php abgerufen werden.
Öffentliche Verkehrsmittel als Alternative zum Auto
Eine günstige Alternative zum Auto bietet der VVS mit Bus und Bahn. Die Stadtbezirke mit Parkraummanagementregelung sind sehr gut erschlossen, Busse und Bahnen fahren hier meistens im Zehn-Minuten-Takt.
Stuttgart.| Es ist ein Paukenschlag: Im Jahr 2020 knacken Sicherheitsbehörden den verschlüsselten Messenger-Dienst EncroChat. Seitdem sind zahlreiche Verfahren ins Rollen gekommen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart nimmt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser (GES) im Sommer 2020 fünf Personen in den Fokus, die mutmaßlich organisiert Schleuserkriminalität betreiben und im großen Stil mit Drogen handeln. Diese steigen nach der Entschlüsselung von EncroChat Mitte 2020 auf den Messenger-Dienst SkyECC um. Doch den Sicherheitsbehörden gelingt es, auch diesen Code zu knacken. So ist es möglich, die vollständige Kommunikation krimineller Banden auszuwerten und Strukturen zu erkennen. Im konkreten Fall soll die fünfköpfige Bande insgesamt rund eine Tonne Marihuana von Spanien aus hauptsächlich in den Großraum Stuttgart geschmuggelt haben. Daneben handelten einzelne Mitglieder der Bande noch mit mehreren Kilogramm Kokain.
Im März 2021 nehmen Kräfte des Polizeipräsidium Einsatz drei Beschuldigte im Raum Ludwigsburg fest, zwei Männer tauchen unter. Spanische Behörden nehmen einen Flüchtigen im März 2021 fest und liefern diesen nach Deutschland aus. Ein Jahr später klicken in Zusammenarbeit mit der Zielfandung des LKA BW erneut die Handschellen. Bei der Einreise von der Türkei nach Albanien wird auch der Kopf der Bande gefasst. Im August 2022 liefert Albanien den Mann aus. Nun hat das Landgericht Stuttgart ihn und seine Bandenmitglieder zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt. Der Kopf der Bande muss für elf Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Die anderen Haftstrafen betragen zwischen fünf Jahren und acht Monate bis zu zehn Jahren und neun Monate. Die Urteile sind nun rechtskräftig.
Seit über zwei Jahrzehnten arbeiten die Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und der Bundespolizeidirektion Stuttgart in der Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schleuser, kurz GES erfolgreich zusammen. Die GES ermittelt hauptsächlich in Verfahren der organisierten Schleuserkriminalität und in Verfahren gegen Personen und Gruppierungen, die Menschen ausbeuten, die legal oder illegal nach Deutschland eingereist sind oder eingeschleust wurden. Oft handelt es sich dabei um Frauen, deren Arbeitskraft – auch insbesondere im Bereich der Prostitution – ausgebeutet wird.
Dein Beitrag zur Müllvermeidung
Am 24./25.März im Äckerwaldzentrum Gosheimer Weg 1, Sillenbuch
Kleiderabgabe:
Kleidertausch, Samstag, 25.03.:
Und so geht’s:
Sie erneuern ihren Kleiderschrank, indem Sie bis zu 10 Kleidungsstücke, die zwar noch schön sind, aber nicht mehr getragen werden, am 24.03. von 17-19 Uhr und 25.03. von 10-12 Uhr im Gemeindehaus abgeben.
Am 25.03. ab 11 Uhr können Sie ungefähr die gleiche Anzahl Kleidungsstücke mitnehmen, die Sie gebracht haben.
Von 12-13 Uhr kann jeder Kleidung mitnehmen, unabhängig von der Anzahl der gebrachten Kleidungsstücke.
Bitte nur Kleidungsstücke für Damen und Herren in gewaschenem und einwandfreiem Zustand tauschen. Keine Kinderkleidung, Unterwäsche oder Schuhe.
Dafür aber:
Für unsere Kosten steht eine Spendenkasse bereit.
Elisabeth Gekeler und Inga Ritter Evangelische Sarahkirchengemeinde
Stuttgart.| Polizeipräsident Markus Eisenbraun hat am Mittwoch (08.03.2023) in feierlichem Rahmen den neuen Leiter der Schutzpolizeidirektion, Volker Stier, im Polizeipräsidium Stuttgart begrüßt und ihn offiziell in sein neues Amt eingeführt. Der 53 Jahre alte Leitende Polizeidirektor, der seit 1989 im Polizeidienst ist, war zuvor Leiter des Stabsbereichs Einsatz beim Polizeipräsidium Einsatz. Als Leiter der Schutzpolizeidirektion ist er für über 1.300 Beamte des Polizeivollzugsdienstes zuständig. In seinen neuen Aufgabenbereich fallen beispielsweise sämtliche Stuttgarter Polizeireviere und Polizeiposten, der Objektschutz, die Polizeihundeführerstaffel oder die Einsatzhundertschaft. Des Weiteren trägt er die Verantwortung für die Sicherheitskonzeption Stuttgart. Polizeipräsident Markus Eisenbraun wünschte Volker Stier viel Erfolg für seine neue Aufgabe. Zudem dankte er der Polizeidirektorin Claudia Rohde für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr Engagement während der vertretungsweisen Leitung der Schutzpolizeidirektion seit der Berufung von Carsten Höfler zum Leiter des Führungs- und Einsatzstabes im November 2022.
Stuttgart.| Das wirtschaftlich und politisch turbulente Jahr 2022 hat die Volksbank Stuttgart erfolgreich abgeschlossen und in allen wesentlichen Bereichen ein Wachstum erzielt. Neue Beratungsangebote für junge Kunden und Unternehmensgründer kommen sehr gut an.
Auch wenn 2022 ein Jahr der großen Umbrüche war – an der Bilanz der Volksbank Stuttgart lässt sich das nicht ablesen: Die Bilanzsumme ist um 3,9 Prozent auf rund 9,2 Milliarden Euro gewachsen, vor Steuern steht ein Ergebnis von 40,7 Millionen Euro. „Auch in diesem sehr her- ausforderndem Jahr mit extremen Unsicherheiten hat sich das Geschäftsmodell der Volksbank Stuttgart bewährt“, sagt Stefan Zeidler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Stuttgart. „Wir konnten erneut wachsen und neue Arbeitsplätze schaffen, um jederzeit digitale Finanzdienst- leistungen anzubieten sowie unsere Mitglieder und Kunden bestmöglich zu beraten.“
Besonders dynamisch hat sich die Kreditvergabe entwickelt. Rund 1 Milliarde Euro hat die Volksbank Stuttgart an neuen Krediten vergeben. Berücksichtigt man die Tilgungen, wuchs die Kreditsumme um mehr als 10 Prozent auf mehr als 5,2 Milliarden Euro. Insbesondere im ersten Halbjahr haben viele Kunden Immobilienkäufe finanziert. Aber auch Firmenkunden aus der Region haben rege investiert und dafür verstärkt Kredite in Anspruch genommen. Wichtige Voraussetzung dafür war, dass auch die Kundeneinlagen gewachsen sind, wenn auch mit 3,9 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro weniger stark als die Kreditvergabe.
Zinswende belastet kurzfristig
Das vorläufige Ergebnis vor Steuern in Höhe von 40,7 Millionen Euro liegt knapp 6 Millionen Euro unter dem Vorjahr, welches durch einen Sondereffekt – einer außerordentlichen Divi- dende der DZ Bank – sehr hoch ausgefallen ist. Durch die Zinswende der Europäischen Zent- ralbank und den rapiden Zinsanstieg sind die Kurse der von der Volksbank Stuttgart gehalte- nen Wertpapiere gesunken und damit ist auch das Bewertungsergebnis deutlich gefallen. „Diese Entwicklung ist ein rein buchhalterischer Effekt, da die von uns gehaltenen Wertpa- piere sehr sicher sind und am Ende der Laufzeit vollständig ausbezahlt werden“, erläutert Ste- fan Zeidler. In den kommenden Jahren würde die Volksbank Stuttgart dank der Zinswende stärkeren Rückenwind erhalten, weil das Sparen sich wieder lohne und höhere Zinsüber- schüsse begünstige.
Neue Beratungsangebote kommen gut an
„Wichtiger als die Kennzahlen ist aber, dass wir unsere Kunden dabei unterstützen, kluge Fi- nanzentscheidungen zu treffen und damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlstand und finanzieller Bildung schaffen“, unterstreicht Stefan Zeidler. Das zeigt sich etwa bei den FinanzScouts, junge Beraterinnen und Beratern, die seit April 2022 Jugendliche und junge Er-wachsene bei den ersten Schritten in die Eigenständigkeit begleiten. Mehr als 3.600 Bera- tungsgespräche haben die neun Finanzscouts von April bis Dezember 2022 geführt und dabei unter anderem 850 neue Mitglieder für die Volksbank Stuttgart gewonnen. „Das zeigt ganz deutlich, dass auch die junge Generation, die vollständig digital aufgewachsen ist, Wert auf eine persönliche Beratung und einen persönlichen Ansprechpartner legt“, sagt Stefan Zeidler.
Aber auch die Berater der Gründerbank, die sich gezielt an Existenzgründer, Start-ups und Un- ternehmensnachfolger richtet, erhalten einen hohen Zuspruch. Mehr als 100 Gründer haben im Zeitraum April bis Dezember 2022 ihr Unternehmenskonto bei der Gründerbank eröffnet. In 460 Beratungsterminen wurden Businesspläne analysiert, Finanzierungen vereinbart oder ein- fach grundlegende Fragen bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit besprochen. Schließlich haben die Gründerberater eine einmalige Expertise beim Thema Unternehmens- gründung, die sie mit jedem Gespräch weiter ausbauen.
Früh Verantwortung übernehmen
Diese speziellen Beratungsangebote sind nicht nur für die Kunden attraktiv. Sie geben auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank Stuttgart neue Möglichkeiten, ihre Karri- ere zu gestalten. „Die Kolleginnen und Kollegen nutzen diese Entwicklungsmöglichkeiten mit Freude – sei es in unserem Talentprogramm oder als Experten für Spezialthemen wie Gründer- berater oder FinanzScouts“, sagt Stefan Zeidler. „New Work bedeutet für uns im Kern auch im- mer, noch mehr Verantwortung an Mitarbeiter zu übertragen.“
Quereinsteiger willkommen
Ein Angebot zur Weiterentwicklung geht auch an Nicht-Bankkaufleute. Seit kurzem können Quereinsteiger bei der Volksbank Stuttgart mit einer Bankkarriere durchstarten. Nach einer Kennenlernphase, in der sie Serviceanliegen von Kunden bearbeiten, entwickeln sie sich be- rufsbegleitend weiter: zunächst zum Bankassistenten und anschließend zur Bankkauffrau / zum Bankkaufmann. Ab dann stehen den Quereinsteigern alle Karrierewege innerhalb der Volksbank Stuttgart offen – über fachliche Spezialisierungen wie Baufinanzierung oder Ver- mögensanlage bis hin zu Führungsaufgaben.
Meine Heimat. Meine Bank. Kurzportrait der Volksbank Stuttgart eG
Mit einer Bilanzsumme von rund 9,2 Milliarden Euro und etwa 280.000 Privat- und Firmenkunden ist die Volksbank Stuttgart eG eine der größten Volksbanken Baden-Württembergs. Persönlich, lokal und digital betreut die Volksbank Stuttgart ihre Kunden an rund 100 Standorten sowie digital und über das hauseigene KundenDialogCenter. Gemessen an der Mitgliederzahl ist die Volksbank Stuttgart mit rund 175.000 Teilhabern die Nummer Eins unter den Volks- und Raiffeisenbanken im Südwesten. Der Region seit 1865 eng verbunden, ist die Volksbank Stuttgart eG Gründungsmitglied von neun Bürgerstiftungen und fördert jährlich über 1.100 gemeinnützige Vereine und Institutionen.