UEFA EURO 2024: Belgier üben deutliche Kritik an deutscher Polizei

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Trainer Tedesco nicht mit Abfahrtszeiten der polizeilichen Begleitung des Mannschaftsbusses einverstanden

Die polizeiliche Begleitung des belgischen Mannschaftsbusses hat bei den Verantwortlichen des belgischen Nationalverbandes für Verstimmung gesorgt. Die Polizei Stuttgart stellt klar: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, die Verantwortung liegt hier beim belgischen Verband.

Die belgische Nationalmannschaft wurde vor der Spielbegegnung “Ukraine – Belgien” am 26. Juni 2024 um 15:43 Uhr am Team Base Camp von der Polizei abgeholt. Um 16:44 Uhr traf die belgische Nationalmannschaft an der Stuttgart Arena ein.

Der belgische Nationalverband wollte um 16:20 Uhr am Stadion ankommen. Vor diesem Hintergrund wurde das Polizeipräsidium Stuttgart im Vorfeld befragt, welche Fahrtzeit sie vom Team Base Camp zum Stadion empfehlen würde. Über die UEFA wurde der belgischen Nationalmannschaft mit E-Mail vom 24. Juni 2024 schriftlich mitgeteilt, dass eine Fahrzeit von 60 Minuten einzukalkulieren ist. Der belgische Nationalverband hat diese Empfehlung offenbar nicht angenommen. Er beharrte auf einer Abfahrtszeit um 15:40 Uhr anstatt 15:20 Uhr.

Die Begleitung von Mannschaftsbussen der Nationalmannschaften erfolgt auf Grundlage einer Gefährdungsbewertung. Für die belgische Nationalmannschaft lagen keine Gefährdungserkenntnisse vor, weshalb die Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten rechtswidrig gewesen wäre. In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass die ukrainische Nationalmannschaft einer anderen Risikobewertung unterlag und folglich nicht als Referenzwert herangezogen werden kann.

“Die Kritik von Herrn Tedesco entbehrt jeder Grundlage. Hier ist Eigenverantwortung statt Schuldzuweisung gefragt, insbesondere, wenn man hier ortskundig zu sein scheint. Umso mehr hätte unsere Empfehlung Anklang finden müssen”, so der Einsatzleiter Polizeivizepräsident Carsten Höfler.


S&P bestätigt Ratings der W&W-Gruppe

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Die Ratingagentur Standard and Poor`s (S&P) hat dieser Tage die bestehenden Ratings der W&W-Gruppe bestätigt. Auch der langfristige Ausblick bleibt unverändert bei “stabil”.

Die positiven Bewertungen sind eine Bestätigung und Anerkennung für den erfolgreichen Kurs und die Finanzstärke der W&W-Gruppe und stärken deren Position auch am Kapitalmarkt. Alexander Mayer, CFO der W&W-Gruppe, dazu: „Das Rating ist eine wichtige Botschaft und ein deutliches Signal für die Stabilität, Solidität und den Wachstumskurs der W&W-Gruppe – zumal das gesamtwirtschaftliche Umfeld mehr als herausfordernd ist.“


Nach Wasserrohrbruch: Behinderungen in Stuttgart-Münster

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Verkehr wird durch Bad Cannstatt umgeleitet

Stuttgart. In Stuttgart-Münster kommt es in den nächsten Tagen stadteinwärts zu Verkehrsbehinderungen. Nach einem Wasserrohrbruch in der Neckartalstraße auf Höhe des Heizkraftwerks gestern Abend ist der Fahrbahnbelag unterspült worden. Die Straße ist deshalb stadteinwärts vorerst gesperrt; die Umleitung erfolgt über die Reinhold-Maier-Brücke/Gnesener Straße und ist entsprechend ausgeschildert. Die Zuahrt zum Sportplatz der TSVgg Stuttgart-Münster ist gewährleistet. Wie lange die Sperrung andauern wird, kann noch nicht abgeschätzt werden.

Die SSB hat das ebenfalls in Mitleidenschaft gezogene Gleisbett instandgesetzt, so dass der Stadtbahnverkehr wieder aufgenommen werden konnte.

Die Trinkwasserversorgung ist von dem Rohrbruch nicht beeinträchtigt. Die Reparatur der betroffenen, 30 Zentimeter starken Leitung läuft aktuell. Die Netze BW rechnet damit, im Laufe des heutigen Tages die Wasserleitung wieder in Betrieb nehmen zu können.


Verkehrseinschränkungen während des Böblinger Stadtfestes

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Von Freitag, 5. Juli, bis Sonntag, 7. Juli 2024, findet zum 41. Mal das Stadtfest in Böblingen statt.

Schon bald lautet das Motto erneut: Auf zum Böblinger Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag! Zahlreiche kulinarische und musikalische Angebote in den verschiedenen Festhöfen und angrenzenden Straßen rund um Marktplatz, Pestalozzihof und Elbenplatz sorgen für entspannte Stunden und frohes gemeinsames Feiern unter hoffentlich blauem Sommerhimmel.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind wieder verschiedene Straßensperrungen notwendig.

Von Freitag, 5. Juli, 6.30 Uhr bis Sonntagabend, 7. Juli, nach Beendigung des Abbaus:

  • Vollsperrung der Poststraße zwischen Elbenplatz und Postplatz
  • Vollsperrung der Alba-Brücke: Dies betrifft den Bereich in der Tübinger Straße nach der Zufahrt Parkhaus Kongresshalle bis zur Poststraße
  • Vollsperrung der Klaffensteinstraße zwischen Pestalozzistraße und Poststraße
  • Vollsperrung der Marktstraße – mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Unterer Gasse und Pfarrgasse – sowie der Turmstraße nach der Einmündung Untere Gasse
  • Vollsperrung der Breiten Gasse zwischen Poststraße und Kelterstraße

Von Sonntag, 7. Juli, 7.00 Uhr bis Sonntagabend, 7. Juli, 21.00 Uhr:

  • Vollsperrung der Stadtgrabenstraße

Die entsprechenden Umleitungen werden ausgeschildert.

Der reguläre Wochenmarkt im Pestalozzihof wird am Samstag, 6. Juli 2024, in die Schafgasse verlegt.

Zufahrt zu privaten Grundstücken, Stellplätzen und Gebäuden

In den genannten Straßen und Zeiten ist die Zu- und Abfahrt zu/von den Grundstücken bzw. Gebäuden und privaten Stellplätzen nicht möglich.

Das bedeutet:

  • Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen innerhalb der gesperrten Bereiche müssen bei Bedarf rechtzeitig umgeparkt werden.
    Zu den genannten Zeiten ist das Ein- und Ausfahren nicht mehr möglich.
  • Fahrzeuge, die im öffentlichen Parkraum abgestellt sind, müssen in jedem Fall rechtzeitig vor den genannten Zeiten entfernt werden.
    Es gilt ein absolutes Halteverbot. Fahrzeuge, die dennoch dort abgestellt werden, werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Der fußläufige Zugang zu Grundstücken und Gebäuden ist jederzeit gewährleistet.

Parken

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) öffnen die Schranken der Parkhäuser „Kongresshalle“ und „Marktplatz/Schloßberg“ während des kompletten Stadtfestes durchgehend von Freitag, 5. Juli, 17.00 Uhr bis Sonntag, 7. Juli 2024, 23.59 Uhr. Das Parken in den beiden Parkhäusern ist in diesem Zeitraum kostenlos.

Die Einfahrt in die Tiefgarage „Marktplatz/Schloßberg“ erfolgt am Freitag, 5. Juli, und Samstag, 6. Juli 2024, über die Stadtgrabenstraße oder über Turmstraße – Untere Gasse – Marktstraße – Pfarrgasse. Am Sonntag, 7. Juli 2024, ist die Zufahrt lediglich über Turmstraße – Untere Gasse – Marktstraße – Pfarrgasse möglich.

Die Tiefgarage „Kongresshalle“ ist während des Stadtfestes nur von der Parkstraße kommend über die Tübinger Straße erreichbar.

Stadtverkehr

Betroffen sind im genannten Sperrungszeitraum von 5. bis 7. Juli 2024 auch die Stadt- und Regionalverkehrslinien. Sie werden weitläufig umgeleitet. Die Haltestellen Elbenplatz, Postplatz, Arbeiterzentrum, Maienplatz, Klaffensteinstraße und Schönaicher Straße können nicht angefahren werden. Fahrgäste werden um Beachtung gebeten.


Neue amtliche Einwohnerzahl für Stuttgart veröffentlicht

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Stuttgart.| Das Statistische Bundesamt hat am heutigen Dienstag, 25. Juni, die ersten Ergebnisse des Zensus 2022 für Deutschland bekannt gegeben. Gleichzeitig veröffentlichte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg für die Städte und Gemeinden im Land die neue amtliche Einwohnerzahl zum Zensus-Stichtag. Sie ist die neue Basis für die Fortschreibung der amtlichen Einwohnerzahl bis zum nächsten Zensus im Jahr 2031.

Demnach wohnten zum Stichtag des Zensus am 15. Mai 2022 in Stuttgart insgesamt 610.459 Menschen. Damit hat sich seit dem vorherigen Zensus 2011 (Stichtag 9. Mai 2011) die Stuttgarter Bevölkerung um 24.569 Einwohnerinnen und Einwohner erhöht. Beim Zensus 2011 war die amtliche Einwohnerzahl um -3,6 Prozent nach unten korrigiert worden. Dieses Mal beträgt die Veränderung des Stichtagsergebnisses zum fortgeschriebenen Bevölkerungsstand zum 30. Juni 2022 insgesamt -21.706 Einwohner beziehungsweise -3,4 Prozent. Landesweit fiel die Zählung um -1,2 Prozent geringer aus als die amtlich fortgeschriebenen Zahlen. Verluste zwischen neuer und fortgeschriebener Einwohnerzahl verzeichnen alle der sieben größten Städte. Diese fallen in München (-2,0 Prozent) und Düsseldorf (-2,3 Prozent) etwas geringer, in Berlin (-3,5 Prozent), Frankfurt a. M. (-3,5 Prozent), Hamburg (-3,5 Prozent) und Köln (-5,9 Prozent) etwas höher aus als in Stuttgart.

Unterschied zum Melderegister marginal

Das Melderegister hingegen wies zum Stichtag im Jahr 2022 insgesamt 609.828 Personen auf, die mit Hauptwohnsitz in Stuttgart gemeldet waren. Diese Zahl verwendet die Stadt für kleinräumige Analysen und planerische Zwecke. Im Vergleich zur im Zensus ermittelten Zahl ergibt sich damit ein nur marginaler Unterschied von +0,1 Prozent. Die bisherige Abweichung zwischen Melderegister und fortgeschriebener Einwohnerzahl wird also, wie schon 2011, tendenziell korrigiert.

Die Methode eines registergestützten Zensus sieht vor, eine zufällige Stichprobe der Bevölkerung auszuwählen und zu befragen. In Stuttgart waren rund 73.000 Personen, verteilt auf knapp 5.600 Anschriften, beteiligt. Die Befragungen führten ab dem 16. Mai 2022 rund 500 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte durch.

Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier untersteicht: „Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen uns noch die nötigen Informationen, um die mitgeteilten Zahlen nachvollziehen und somit einschätzen zu können, wie gut die Hochrechnung aus der Stichprobe auf die Gesamtbevölkerung funktioniert hat. Dazu müssen wir die Zusendung des Feststellungsbescheids im September abwarten.“

Erst mit dem Feststellungsbescheid wird die neue Einwohnerzahl rechtswirksam. Ergänzend erhalten die Kommunen dann zusätzliches Datenmaterial, das eine tiefergehende Prüfung erlaubt. Sollten hier Ungereimtheiten erkennbar werden, kann die Stadt dem Bescheid innerhalb eines Monats widersprechen.

Auf die durch den Zensus ermittelte amtliche Einwohnerzahl nehmen zahlreiche Rechtsvorschriften Bezug. Beispielsweise spielt sie eine große Rolle für die Finanzen der Kommunen, da sie als Grundlage für den kommunalen Finanzausgleich dient, über den die Länder die Kommunen zur Erfüllung ihrer Aufgaben finanziell ausstatten. Darüber hinaus ist die amtliche Einwohnerzahl auf Landes- und Bundesebene Basis für den Länderfinanzausgleich, die Verteilung der Länderstimmen im Bundesrat, die Wahlkreiseinteilung und die Besoldung der Wahlbeamten.

Neue Einwohnerzahl wirkt sich erst nach einer Übergangszeit aus

Allerdings wird die neue Einwohnerzahl erst nach einer Übergangszeit Auswirkung auf die Berechnung des kommunalen Finanzausgleichs haben. Für die Festlegung der Finanzzuweisungen der Jahre 2023 und 2024 werden zunächst noch die fortgeschriebenen Einwohnerzahlen auf Basis des Zensus 2011 verwendet. Im Jahr 2025 gelten dann zu jeweils 50 Prozent die Fortschreibungsergebnisse basierend auf dem Zensus 2011 und dem Zensus 2022. Erst ab 2026 ist die Einwohnerzahl, der die Ergebnisse des Zensus 2022 zugrunde liegen, alleinige Bemessungsgrundlage des Finanzausgleichs.

Neben der neuen amtlichen Einwohnerzahl wurden vom Statistischen Bundesamt auch erste Ergebnisse zum Wohnungsbestand in Deutschland vorgestellt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den im Rahmen des Zensus 2022 erstmals erhobenen Daten zu den Energieträgern der Heizungen in Wohngebäuden, zur Nettokaltmiete und dem Wohnungsleerstand.

Dr. Fatke, Leiter des Statistischen Amtes der Stadt Stuttgart: „Interessant wird es, sobald im Sommer die kompletten Zensusdaten zu Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Wohnungen für Stuttgart und seine Teilräume vorliegen werden. Wir versprechen uns dann neue Erkenntnisse über die soziodemografische Zusammensetzung der Stuttgarter Bevölkerung, den Wohnungsmarkt sowie die Wohnungsversorgung in Stuttgart. Die Daten werden vom Statistischen Amt der Stadt sukzessive ausgewertet und veröffentlicht.“


Neue Erlebnistour zwischen Heckengäu und Schönbuch

Kulturlandschaft entdecken

Die Landkreise Böblingen und Esslingen, die 17 an der Route liegenden Kommunen und der Verband Region Stuttgart haben die Radroute gemeinsam entwickelt.

Radelnde jedes Alters können ab sofort die Kulturlandschaft zwischen Heckengäu und Schönbuch erleben. Möglich macht das die neu gestaltete Erlebnistour. Die Route führt durch vielseitige Landschaften in den Landkreisen Böblingen und Esslingen: Liebliche Flusstäler, majestätische Wälder und weitläufige Wiesen erwarten die Radelnden auf insgesamt über 100 Kilometern. Eröffnet wurde die Tour heute am Schloss Kalteneck in Holzgerlingen von Thomas S. Bopp, Verbandsvorsitzender Verband Region Stuttgart, Roland Bernhard, Landrat Landkreis Böblingen, Anna Katharina Fock, Tourismusförderin Landkreis Esslingen und Ioannis Delakos, Bürgermeister Holzgerlingen.

Die Farbe Rot leitet durch die Tour. Ausblicke und Infostationen entlang des Wegs geben einen Einblick in die Kulturgeschichte der Region und laden zum Mitmachen ein. Hier kann man frühere Formen der Landbewirtschaftung und historische Handwerke nachempfinden. Bis 2024 war die Hauptroute der Erlebnistour als Museumsradweg bekannt. Die Neukonzeption zur Erlebnistour entstand unter der Koordination des Verband Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Böblingen und Esslingen sowie den 17 an der Route liegenden Städten und Gemeinden.

Der Verband Region Stuttgart hat aus seinem Kofinanzierungsprogramm Landschaftspark die Konzeption der Erlebnistour, die neue Beschilderung sowie die Anfertigung der Elemente mit insgesamt über 100.000 Euro gefördert. Zudem hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) die Projektkonzeption mit insgesamt 400.000 Euro aus dem Aktionsprogramm „MORO – Modellvorhaben der Raumordnung“ gefördert.


Triathlon: SVL belegt weiter einen Aufstiegsplatz

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Die Ludwigsburger Triathleten sind richtig gut in Form. Auch beim zweiten von insgesamt fünf Wettkämpfen in der zweiten Bundesliga Süd, beim Triathlon in Roth, sind die SVL-Männer auf dem Treppchen gelandet.

Das Team des SV Ludwigsburg ist beim Triathlon in Roth auf Platz drei gelandet, wieder eine top Leistung – nach Platz eins beim Saisonauftakt Ende Mai in Freilingen. In Addition beider Wettbewerbe belegt Ludwigsburg nun Platz zwei in der zweiten Bundesliga Süd. Der SVL ist punktgleich mit Darmstadt, das Team aus Hessen hat eine etwas bessere sogenannte Platzziffer. Aber egal. Platz zwei hinter Darmstadt bedeutet nämlich: Ludwigsburg steht nach wie vor auf einem Aufstiegsplatz. Denn für Darmstadt ist die zweite Mannschaft am Start, deren Team eins startet bereits in der ersten Bundesliga, Darmstadt zwei kann deshalb nicht aufsteigen.

Die Aussichten auf einen möglichen Aufstieg in die höchste Deutsche Triathlon-Liga und die bis dato tollen Leistungen – zum Beispiel der Sieg von Julian Großkopf beim Triathlon in Venedig – haben die Männer vom Ludwigsburger Traditionsclub ganz offenkundig auch in Roth so richtig motiviert. Nils Friedrichs ist leider gesundheitlich etwas angeschlagen ins Rennen gegangen, „aber wir alle haben eine super Leistung gezeigt“, sagt Max Hoffmann. Er selbst habe ein gutes Schwimmen abgeliefert, „mit Julian an meiner Seite“. Mit Julian, dem schnellsten Läufer der Liga.

Schnellster SVL-Starter war wieder Julian (in der Gesamtwertung Platz zwei!). Max wurde Zehnter, Lasse Friedrichs 18., Phillip Hannich 22. und Nils 29. Max ärgert sich auch ein bisschen, weil er einen Wechsel vermasselt hat, „20 Sekunden verschenkt“. Beim Laufen indes habe er Plätze wieder gut machen können, und „im Endspurt noch den ein oder anderen eingesackt“.Nils sprich auch von einer „super Teamleistung“. Bei ihm sei der Wettkampf nicht gelaufen, die Power haben einfach gefehlt. Lasse und Phillip seien sehr, sehr gut geschwommen. Beim Laufen sei er schlicht durchgereicht worden, so Nils. Platz drei mit dem Team: „passt, vielleicht wäre Platz zwei drinnen gewesen“. Sein Bruder Lasse spricht von „einem genialen Rennen“, auch das Wetter habe gepasst, Nicht zu heiß, kein Regen. Er habe mit den zwei super schnellen Schwimmern von Darmstadt bis zur ersten Boje „locker mitgehalten“, dann sei er leider ein bisschen Zickzack geschwommen – und geschätzt drei Meter hinter dem Führungsduo aus dem See gestiegen, zusammen mit Phillipp. Beim Radfahren ist Lasse dann in einer großen Gruppe gelandet, die zwei ganz vorne waren weg. „Laufen war gut, insgesamt 45 Sekunden schneller als 2023 – ein ordentliches Ergebnis“, das ist Lasses persönliche Bilanz.

Julian sagt: “Wieder auf dem Podium, das sei eine „ganz starke Teamleistung“. Er selbst sei auch top zufrieden: zweites Rennen in der zweiten Liga, zum zweiten Mal Platz zwei. Sein Schwimmen war okay, das Radfahren „komisch“, weil es den zwei Sportlern aus Darmstadt gelungen ist, dem ganzen Feld davon zu fahren. Das großen Verfolgerfeld habe leider keine „koordinierte Attacke“ hinbekommen. „Mittlerweile wissen die Jungs, dass ich gut laufen kann“ – deshalb habe ihn keiner weg fahren lassen. Julian liegt jetzt in der Einzelwertung der Athleten auf Platz eins. Das sei eine super Motivation für ihn – auch mit Blick auf das kommende Rennen, das bereits am nächsten Wochenenden in Trebgast ausgetragen wird. „Ich freue mich darauf.“ Julian weiter: „Für uns lebt der Aufstiegstraum.“ Aber die Triathleten von der TSG Roth hätten bei ihrem Heimwettkampf auch klar gemacht: die wollen ebenfalls in die erste Liga – „es wird brutal eng“.


FÜLLKRUG KÖPFT DEUTSCHLAND ZUM GRUPPENSIEG

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Die deutsche Nationalmannschaft geht als Gruppensieger ins Achtelfinale der EURO 2024 und trifft dort am Samstag (ab 21 Uhr) in Dortmund auf den Zweitplatzierten der Gruppe C mit England, Dänemark, Slowenien und Serbien. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann spielte im letzten Vorrundenspiel in Frankfurt dank eines Last-Minute-Treffers von Niclas Füllkrug (90.+2) 1:1 (0:1) gegen die Schweiz und blieb so auch im dritten Gruppenspiel ungeschlagen. Dan Ndoye hatte die Eidgenossen in der 28. Minute in Führung gebracht.

Julian Nagelsmann setzte auf dieselbe Startelf wie in den beiden ersten Gruppenspielen gegen Schottland und Ungarn. Vor Manuel Neuer im Tor verteidigten Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger und Maximilian Mittelstädt. Toni Kroos und Robert Andrich bildeten im Mittelfeld die Doppelsechs, davor agierten offensiv Jamal Musiala, Kapitän İlkay Gündoğan und Florian Wirtz hinter Sturmspitze Kai Havertz.

Schon in der zweiten Minute setzte sich Musiala stark auf rechts durch und bediente nach einem Sololauf in der Mitte Gündoğan, der aber am Abschluss gehindert wurde. Die Schweizer attackierten früh und setzten die DFB-Auswahl so schon in der Spieleröffnung unter Druck. Doch auch das deutsche Gegenpressing funktionierte gut, so spielte sich die Partie zunächst im Mittelfeld ab.

Andrich-Tor aberkannt, dann trifft Ndoye

In der 17. Minute brandete zunächst Jubel auf, nachdem Andrich per Aufsetzer das vermeintliche 1:0 erzielte, doch Schiedsrichter Daniele Orsato erkannte nach VAR-Eingriff, das Musiala in der Entstehung ein Foulspiel begangen hatte.

Das deutsche Team gewann immer mehr die Kontrolle über die Partie, doch dann jubelte die Schweiz. Ndoye netzte eine präzise Flanke von Remo Freuler aus kurzer Distanz ein. Und Ndoye legte fast nach, sein Flachschuss rauschte nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei (30.).

Es dauerte, bis sich die DFB-Elf von dem Rückschlag erholte: Rüdiger traf nach Flanke von Kroos den Ball per Kopf nicht richtig (41.), genauso wenig wie Havertz nach Anspiel von Musiala wenig später (42.). Der Druck wurde vor der Pause noch einmal größer, doch Andrichs Versuch verfehlte das Tor klar (43.). So ging es mit einem Rückstand in die Halbzeit.

Und dann kommt Füllkrug

Die zweite Hälfte sah zu Beginn weiter früh attackierende Schweizer, die deutsche Elf suchte nach Mitteln, um sich vor das gegnerische Tor zu spielen. Und fand sie: Wirtz schickte Musiala steil, der scheiterte an Yann Sommer und den Abpraller traf Gündoğan nicht richtig (50.). Kroos hatte kurz darauf die nächste Abschlusschance, verzog aber von der Strafraumgrenze (54.).

Nagelsmann wechselte nach einer knappen Stunde, brachte David Raum und Nico Schlotterbeck für Mittelstädt und Tah (61.). Raum versuchte sich in der 63. Minute gleich mal aus der Distanz, zielte aber zu hoch. Und der Druck wurde stärker: Gündoğan und Havertz köpften über das Tor (64.). Es folgte der dritte Wechsel und es wurde noch offensiver: Maximilian Beier ersetzte Andrich (65.). Kimmich hatte kurz darauf den Ausgleich auf dem Fuß, wurde aber noch entscheidend geblockt (71.).

Es folgten die deutschen Wechsel vier und fünf: Leroy Sané und Niclas Füllkrug kamen für die Schlussoffensive für Wirtz und Musiala (76.). Sané hatte in der 82. Minute auch gleich eine gute Schusschance. Die Partie verlagerte sich immer weiter Richtung Schweizer Tor. Havertz hatte bei seinem Kopfball auf die Latte Pech (85.). Auf der Gegenseite rettete Neuer gegen Granit Xhakas Distanzschuss (88.). Und dann kam Füllkrug, der in der Nachspielzeit eine Flanke von Raum ins Tor wuchtete. [sid/js]


Frauen-Fußball-Bundesliga ab der Saison 2025/2026 mit 14 Teams

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Der DFB-Vorstand hat im Rahmen seiner Sitzung am heutigen Sonntag die Aufstockung von zwölf auf 14 Teams in der Google Pixel Frauen-Bundesliga beschlossen und folgt damit der Empfehlung der DFB-Ausschüsse Frauen-Bundesligen (AFBL) und Frauen- und Mädchenfußball (AFM). Die Mehrheit der Vereinsvertreter*innen hatte sich für eine Aufstockung ausgesprochen. Diese erfolgt zur Saison 2025/2026, die Qualifikation für die Spielzeit startet demnach bereits zur kommenden Saison 2024/2025.

Der Beschluss ist Teil eines Entwicklungsprozesses und das Ergebnis einer umfangreichen Diskussion mit den Klubs der Google Pixel Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga sowie dem AFBL und AFM, die sich mehrheitlich für eine Aufstockung der Frauen-Bundesliga ausgesprochen haben.

Sabine Mammitzsch, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, sagt: „Seit ihrer Gründung in der Saison 1990/1991 hat die Frauen-Bundesliga eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Von den Anfängen in zwei Staffeln Nord und Süd mit je zehn Teams bis hin zur aktuellen eingleisigen Struktur mit 12 Teams – jeder Schritt markierte einen Meilenstein in der Entwicklung. Gemeinsam mit den Klubs der Frauen-Bundesligen werden wir nun die nächsten Schritte gehen. Ein breiterer Wettbewerb und mehr Sichtbarkeit für alle Teams werden den Fokus weiter auf die Liga richten. Entsprechende Rahmenbedingungen sollen die Entwicklung unserer Spielerinnen fördern und die Bindung der Fans stärken.“

Dr. Holger Blask, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, sagt: „Die Entwicklungen in den vergangenen Jahren zeigen, dass nicht nur das sportliche Niveau steigt, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Frauenfußballs deutlich gewachsen ist. Immer mehr Lizenzvereine erkennen den Wert und das Potenzial des Sports und investieren entsprechend. Neue Teams treten dem Wettbewerb bei, erhöhen die Vielfalt und Intensität der Spiele und setzen damit ein starkes Signal für die Zukunft des Frauenfußballs.“

Ralf Zwanziger, Abteilungsleiter Frauenfußball bei der TSG Hoffenheim, sagt: „Für die gesamte Liga und alle Klubs ist die Aufstockung ein immens wichtiger Schritt, der in jeglicher Hinsicht unabdingbar war, um die Professionalisierung des Frauenfußballs in Deutschland weiter voranzubringen. Allein die vier zusätzlichen Spiele ab der Saison 2025/26 stärken die Sichtbarkeit aller Vereine und vor allem für jene, die nicht international vertreten sind. Die Erhöhung von zwölf auf 14 Teams darf jedoch nur ein Zwischenziel sein. Daher ist es mehr als positiv, dass bei allen der Konsens herrscht, mittelfristig eine weitere Aufstockung umzusetzen, um mehr Vereinen die Möglichkeit zu geben, am Wettbewerb teilzunehmen.“

Auf- und Abstiegsregelungen für Frauen-Bundesliga und 2. Frauen-Bundesliga

Die kommende Spielzeit 2024/2025 dient bei der Aufstockung als Qualifikationssaison, mit 14 Mannschaften wird ab der Saison 2025/2026 gespielt. Daraus folgt, dass es in der Saison 2024/2025 nur einen Absteiger aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga geben wird. Aus der 2. Frauen-Bundesliga werden die drei bestplatzierten Teams direkt in die Google Pixel Frauen-Bundesliga aufsteigen. Steigen weniger als drei Vereine der 2. Frauen-Bundesliga in die Google Pixel Frauen-Bundesliga auf, so steigt kein Verein aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga ab. Dieser Fall tritt dann ein, wenn sportlich aufstiegsberechtigte Vereine nicht in die Frauen-Bundesliga aufsteigen können oder wollen.

Für die 2. Frauen-Bundesliga werden zum aktuellen Zeitpunkt keine strukturellen Anpassungen vorgenommen, die Liga wird auch zukünftig aus 14 Mannschaften bestehen. Aufgrund der drei Aufsteiger in die Google Pixel Frauen-Bundesliga, einem Absteiger aus der höchsten Spielklasse und der Beibehaltung der aktuellen Abstiegsregelung von drei Absteigern aus der 2. Frauen-Bundesliga, werden in der Qualifikationssaison 2024/2025 alle Meister aus den fünf Frauen-Regionalligen direkt in die 2. Frauen-Bundesliga aufsteigen.

Nach Gründung der Frauen-Bundesliga in der Saison 1990/1991 wurde die Ligastruktur in zwei Staffeln (Nord und Süd) aufgeteilt und der Spielbetrieb mit je zehn Teams ausgetragen. Seit der Saison 1997/1998 ist Deutschlands höchste Spielklasse mit 12 Teams eingleisig. Die 2. Frauen-Bundesliga wurde zur Saison 2004/2005 zwischen der Frauen-Bundesliga und den Frauen-Regionalligen eingeführt und ist seit der Saison 2018/2019 mit 14 Mannschaften eingleisig (Ausnahme: vorübergehend zweigleisiges Spielklassenformat in der Saison 2020/2021).


Verkehrshinweise zum Spiel Schottland – Ungarn am Sonntag

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Stuttgart.| Am Sonntag sind in der Stadt wieder außergewöhnlich viele Menschen auf den Beinen. Die Vorrunde der UEFA EURO 2024 steuert auf die Zielgerade zu. In Stuttgart treffen am 23. Juni die bisherigen Gegner der deutschen Mannschaft, Schottland und Ungarn, aufeinander. Auch diesmal wird das Stadion mit rund 51.000 Gästen ausverkauft sein. Zudem dürfte der Schlossplatz komplett gefüllt sein, weil dort beim Public Viewing in der Fan Zone das Parallelspiel der DFB-Elf gegen die Schweiz für 30.000 Fans zu sehen ist. Um Warteschlangen zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Anreise zu empfehlen. Anpfiff ist für beide Partien um 21 Uhr.

Die Verkehrsregelung setzt für Sonntag auf das Konzept, das sich bei den beiden ersten Spielen der UEFA EURO 2024 in Stuttgart bewährt hat. Erneut wird die Mercedesstraße ab etwa 8 Uhr voll gesperrt. Danach besteht keine Möglichkeit mehr zur Durchfahrt von und nach Bad Cannstatt über die Mercedesstraße, Benzstraße, Daimlerstraße und Alte Untertürkheimer Straße. Das berührt alle Beziehungen auf den Hauptverkehrsachsen von und nach Bad Cannstatt. Die Stadt lässt Umleitungen ausschildern. Allerdings ist es ratsam, das Gebiet NeckarPark weiträumig zu umfahren.

Wegen der großen Zahl von Fans, die in der Stadt zu Fuß unterwegs sind und von denen viele die Arena zu Fuß erreichen wollen, sind auch in der Innenstadt und angrenzenden Stadtbezirken Sperrungen geplant – allerdings wegen der späten Anstoßzeit erst zu einem späteren Zeitpunkt als beim Deutschland-Spiel am vergangenen Mittwoch. Dieses Mal kommt es ab 16 Uhr wieder zur Sperrung der B14 / Cannstatter Straße in beiden Fahrtrichtungen, der Wolframstraße in Fahrtrichtung B14, der Uferstraße in Richtung Zentrum, der Neckartalstraße in Richtung Zentrum und der König-Karls-Brücke in Richtung Bad Cannstatt. Ebenso sind für den Transfer von Fans die B27 / Friedrichstraße und die B27 / Theodor-Heuss-Straße in beiden Richtungen ab 16 Uhr gesperrt. Weitere Sperrungen sind je nach Bedarf spontan möglich.

Die Stadt Stuttgart empfiehlt daher dringend, auch am Sonntag auf Autofahrten in der Innenstadt und im Bereich Bad Cannstatt/NeckarPark zu verzichten und stattdessen Bus, Bahn und Rad zu nutzen.