Federico Magno übernimmt Vorsitz der Geschäftsführung von MHP

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  • Federico Magno wird zum 1. Juli 2024 CEO von MHP
  • Magno wurde bereits zum 1. Mai in die Geschäftsführung von MHP berufen
  • Mitgründer Dr. Ralf Hofmann wechselt zum 1. Juli in den Strategiebeirat von MHP

Ludwigsburg.| Zum 1. Juli 2024 tritt Federico Magno den Vorsitz der Geschäftsführung von MHP als Nachfolger von Mitgründer Dr. Ralf Hofmann an. Magno wurde bereits zum 1. Mai 2024 in die Geschäftsführung von MHP berufen. Zuvor war er Mitglied der Geschäftsführung von Porsche Consulting, wie auch MHP eine Tochtergesellschaft von Porsche.

Federico Magno, der seit zwei Monaten in der Geschäftsführung von MHP ist, kannte das Unternehmen bereits vorher durch die langjährige Partnerschaft der beiden Porsche-Tochtergesellschaften: „MHP ist ein Unternehmen mit einem großartigen Team, einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte und einer strahlenden Zukunft. Die Übernahme meiner neuen Rolle von Ralf Hofmann in einem Unternehmen mit solch einer Kultur und Expertise erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit. Ich freue mich sehr, die herausragende Position von MHP gemeinsam mit meinem Team weiter auszubauen“, sagt Federico Magno.

Hofmann, der die Management- und IT-Beratung MHP im Mai 1996 mitgegründet hat, blickt auf fast drei erfolgreiche Jahrzehnte als Vorsitzender der Geschäftsführung zurück: „Ich hatte das Glück, Menschen zu finden, die einem vertrauen und an die Vision glauben. Jede und jeder, der Teil dieses Unternehmens ist und war, hat die Geschichte von MHP mitgeschrieben, geprägt und seine Spuren hinterlassen. Dafür bin ich sehr dankbar.” Zum 1. Juli 2024 wechselt er nun in den Strategiebeirat von MHP und übernimmt dort eine zentrale Rolle. Sein Wechsel ist die logische Folge der Umsetzung der Unternehmensstrategie 2030. „Ich freue mich, von nun an MHP – gemeinsam mit meinen Beiratskollegen – auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung der Strategie 2030 beratend zu begleiten“, so Hofmann.


Wüstenrot jetzt Eigentümerin der start:bausparkasse

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Die Wüstenrot Bausparkasse AG ist neue Eigentümerin der start:bausparkasse AG in Deutschland (ehemals Deutscher Ring Bausparkasse). Bereits im Dezember 2023 wurde über die Unterzeichnung des Kaufvertrags berichtet. Nach erteilter Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden erfolgte am 1. Juli 2024 der Eigentumsübergang (Change of Control).

Verkäuferin der deutschen start:bausparkasse ist die österreichische BAWAG P.S.K. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb der start:bausparkasse stärkt die Position von Wüstenrot als führender Kooperations-Bausparkasse weiter. Parallel zur Übernahme der start:bausparkasse AG startet Wüstenrot mit der ebenfalls zur BAWAG P.S.K. gehörenden Südwestbank AG am 1. Juli 2024 eine langfristige, exklusive Kooperation im Bauspargeschäft.

Schon heute verfügt Wüstenrot über das am dichtesten gespannte Bauspar-Vertriebswegenetz in Deutschland. Mit den Außendienstorganisationen von Wüstenrot und den Württembergischen Versicherungen, zahlreichen Kooperationen im Bank- und Versicherungsbereich, enger Zusammenarbeit mit Verbänden sowie durch die Präsenz im Makler- und Direktgeschäft kann Wüstenrot derzeit ein Kundenpotenzial im zweistelligen Millionenbereich erreichen.


Rückbau der Rosensteinbrücke abgeschlossen

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Letzter Brückenträger erfolgreich entfernt

Stuttgart.| Der Rückbau der Rosensteinbrücke in Stuttgart-Bad Cannstatt ist am heutigen Montag, 1. Juli, erfolgreich abgeschlossen worden. Am Nachmittag hat ein Raupenkran das letzte 90 Tonnen schwere Reststück des verbliebenen Brückenträgers herausgehoben und auf ein Binnenschiff verladen. Das größere, 50 Meter lange Teil des Brückenträgers war bereits am Sonntagabend mittels einer Seilsäge abgetrennt und am frühen Montagvormittag auf eine schwimmende Plattform abgelassen und damit abtransportiert worden.

Der mithilfe einer Spezialfirma ausgeführte Rückbau ging wie geplant vonstatten. Kleinere Verzögerungen ergaben sich, weil sich das 50-Meter-Teilstück beim Absenken auf die Schwimmplattform an einer Seite verkeilt hatte, was einen weiteren Teilschnitt erforderlich machte. Durch diesen war das Absenken ohne Probleme möglich. Um 6.30 Uhr wurden die Schwimmplattformen mit dem abgesägten Brückenträger am nahen Neckaraufer vertäut.

Die entfernten Betonteile werden nun wie schon die Teile des ersten Trägers nach Plochingen gebracht, wo eine Spezialfirma das Recycling des Betons und der darin liegenden Armierungen übernimmt.

Bastian Limberg, Leiter der Dienststelle für Instandsetzung und Neubau von Ingenieurbauwerken des Tiefbauamtes, sagte: „Das Zusammenspiel aller Teams hat beim Rückbau der Rosensteinbrücke sehr gut funktioniert. Mein Dank geht an alle Beteiligten. Unser Blick richtet sich nun nach vorne, um am Neckar einen Ersatzübergang zu schaffen.“

Anstelle der jetzigen Rosensteinbrücke wird mittelfristig eine Behelfsbrücke für den Fuß- und Radverkehr errichtet. Bis dahin kann der Neckar in Bad Cannstatt über die Wilhelmsbrücke überquert werden.


Stuttgart Reds zeigen gute Moral – fahren Split beim Tabellenführer ein

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Mit zwei bis zum Ende spannenden Spielen beim Tabellenführer der 1. Bundesliga Gruppe Süd, den Guggenberger Legionären Regensburg, haben die Baseballer des TV Cannstatt gezeigt, dass mit ihnen immer noch rechnen ist. Nach der heftigen Klatsche vom Vor-Wochenende, dem 0:15 gegen Heidenheim, gaben die Stuttgart Reds zwar das erste Spiel in Regensburg knapp mit 9:7 ab, setzten sich dann aber am Samstag in der zweiten Begegnung mit 2:3 durch.

Regensburg führt wenige Wochen vor dem Ende der regulären Saison die Liga souverän an. Und so wussten die Reds, dass sehr viel klappen muss, um mit Punkten aus der Oberpfalz zurückzukommen.

Im ersten Spiel am Freitagabend startete Kevin Riello für die Stuttgarter auf dem Pitchers Mound. Während die Reds nur schwer ins Spiel kamen, wurde Regensburg der Favoritenrolle gerecht und lag bereits nach drei Innings mit 4:0 vorn. Im 5. Inning packten die Legionäre weitere fünf Runs drauf, was auch ein Pitcher-Wechsel bei den Reds zu Joel Petzold nicht verhindern konnte. Beim Stand von 9:0 für die Hausherren begannen die Stuttgart Reds gegenzuhalten. Ein Walk von Fabian Beck und Hits durch Austin Bull und Moritz Köhler brachten den ersten Run für Stuttgart ein.

Gegen Regensburgs zwischenzeitlich eingewechselten Pitcher Aljo Sujak begann dann in 7. Spieldurchgang die große Aufholjagd. Ein Error und zwei Walks luden die Bases für Stuttgarts aktuell besten Offensivspieler, Austin Bull, der durch ein Double zwei weitere Runner nach Hause schlug. Nur noch 9:3. Ein Wild Pitch beim dritten Strike erlaubte den nächsten Punkt für Stuttgart bevor Sujak auf dem Wurfhügel für Routinier Nick Miceli Platz machen musste. Moritz van Bergen ließ sich nicht beirren und drosch einen Miceli-Pitch für einen 3-Run-Homerun über den Zaun im Rightfield. 9:7! Robert Blesing als neuer Pitcher auf Seiten der Reds hatte die Regensburger für den Rest des Spiels dann souverän im Griff. Und tatsächlich brachten die Reds im 9. Inning auch zwei Runner auf Base. Bei zwei Out kam Moritz van Bergen an den Schlag. Sollte er sein Kunststück aus dem At-Bat zuvor wiederholen können? Leider nicht. Sein Strike Out beendete das Spiel und die große Überraschung gegen den Tabellenführer blieb aus.

Am Samstag dann duellierten sich Yaferson Lopez als Starting Pitcher der Reds und Kieran Lovegrove für die Legionäre. Erneut legten die Hausherren vor und punkteten im ersten und dritten Inning. Im 6. Inning konnten die Reds verkürzen: Austin Bull wurde vom Pitch getroffen und der „Intentional Walk“ für den erfolgreichen Homerun-Hitter des Vortages, Moritz van Bergen, sollte sich rächen: Moritz Köhlers Single brachte den ersten Punkt für die Reds. Ähnliches Bild ein Inning später: Yannick Witt wurde ziemlich schmerzhaft vom Pitch getroffen, Jonas van Bergen wurde gewalkt und dieses Mal schlug Austin Bull einen Run nach Hause. 2:2. Im 9. Inning schließlich, gegen Regensburgs neuen Pitcher Joe Cedano de Leon, kombinierten Austin Bull (Single plus Stolen Base) und Moritz van Bergen (Single) sehr effektiv zur Stuttgarter 3:2-Führung. Die galt es noch ein Inning zu verteidigen.

Eduardo Peluso, der inzwischen das Pitching für die Reds übernommen hatte, machte es sehr spannend. Ein Single und zwei Walks hatten die Bases für Regensburg geladen – bei zwei Out. Und erneut war der Count mit 2 Balls und null Strikes alles andere als vielversprechend. Dann entglitt Peluso ein Pitch, der an Catcher Yannick Witt vorbeiflog. Regensburgs Edoardo Cornelli stürmte zur Homeplate. Doch Witt hatte den Ball gesichert, sprang zurück zur Plate und berührte den Runner gerade noch rechtzeitig. Als der Plate Umpire das dritte „Out“ signalisierte, kannte der Jubel bei den Reds kein Halten mehr.

Von den acht Stuttgarter Hits gingen je drei auf das Konto von Moritz Köhler und Austin Bull. Bulls Schlagdurchschnitt liegt damit bei beeindruckenden 0.500, die On-Base-Percentage bei 0.576. Der Win wurde Eduardo Peluso gutgeschrieben.

Der nächste Spieltag ist erst am übernächsten Wochenende. Dann empfangen die Stuttgart Reds das Team der München-Haar Disciples am Sonntag, 14. Juli, im TVC-Ballpark auf dem Cannstatter Schnarrenberg zu einem Double Header. Der erste Pitch erfolgt um 13 Uhr. Haar liegt in der Tabelle auf Platz 4 – unmittelbar vor den Stuttgartern.


Arbeitsmarkt bleibt trotz schwacher Konjunktur stabil

Trotz einer weiterhin schwachen Konjunktur bleibt die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg bei 4,1 Prozent. Die Jugendarbeitslosenquote zeigt sich mit 3,0 Prozent ebenfalls stabil. Erfreulich ist die Zunahme der Arbeitskräftenachfrage.

„Der Arbeitsmarkt verzeichnet im Juni 2024 keine nennenswerten Veränderungen. Grund dafür ist die weiterhin schwache Konjunktur. Dass der Arbeitsmarkt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter stabil bleibt, kann zumindest als kleiner Erfolg gewertet werden. Stabilität in Krisenzeiten ist entscheidend, um das Vertrauen in den Arbeitsmarkt aufrecht zu erhalten“, erklärte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am 28. Juni 2024 anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitsmarktdaten für Baden-Württemberg.

„Um die Wirtschaft und damit den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bekommen, ist es dringend notwendig, dass Berlin und Brüssel ihren Wirtschaftskurs ändern: Wir brauchen im Bund und in der Europäischen Union (EU) eine Politik, die mittelständisches Unternehmertum nicht einschränkt, sondern ermutigt und unterstützt, die weniger staatlich lenken und vorschreiben will und wieder mehr auf marktwirtschaftliche Dynamik setzt. Die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, muss das oberste Ziel sein. Wenn uns das gelingt, dann können wir die erforderliche wirtschaftliche Wende zu mehr Wachstum, zu mehr Investitionen und Innovationen, zu mehr und sicheren Arbeitsplätzen in Deutschland und Europa erreichen“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Arbeitskräftenachfrage nimmt zu

Die Arbeitslosenquote blieb im Juni 2024 wie schon im Mai stabil bei 4,1 Prozent. Im Juni 2023 lag sie bei 3,8 Prozent. Die gesamte Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg hat sich im Juni 2024 um 239 beziehungsweise 0,1 Prozent auf 262.227 Arbeitslose verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es im Mai jedoch noch 23.750 (10,0 Prozent) Arbeitslose mehr. Die Arbeitskräftenachfrage nahm erfreulicherweise erstmals wieder zu. Im Juni 2024 stieg die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit auf 82.595. Gegenüber dem Vormonat waren das 871 beziehungsweise 1,1 Prozent ausgeschriebene Stellen mehr. Im Vorjahresvergleich waren 12.134 (12,8 Prozent) Stellen weniger ausgeschrieben.

Jugendarbeitslosigkeit bleibt stabil

Im Juni 2024 lag die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren bei 21.183. Im Vergleich zum Mai waren dies 59 (plus 0,3 Prozent) gemeldete arbeitslose Jugendliche mehr. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit 16,7 Prozent höher. Die Jugendarbeitslosenquote verharrte im Juni 2024 wie im Vormonat auf 3,0 Prozent. Die Vorjahresquote lag bei 2,6 Prozent. Die Gruppe der arbeitslosen Jugendlichen hatte damit im Vorjahresvergleich noch immer den prozentual deutlichsten Anstieg aller Altersgruppen. „Auch wenn Baden-Württemberg im Ländervergleich sehr gut dasteht, ist eine Ausbildung weiterhin ein guter Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft“, so Hoffmeister-Kraut.


DFB-Team gewinnt gegen Dänemark mit 2:0

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Deutschland bucht das Viertelfinalticket

Der Traum vom Titel bei der EURO 2024 im eigenen Land geht weiter: Die deutsche Nationalmannschaft setzte sich in Dortmund im Achtelfinale dank Treffern von Kai Havertz (53. Handelfmeter) und Jamal Musiala (68.) 2:0 (0:0) gegen Dänemark durch und trifft im Viertelfinale am Freitag, 5. Juli (ab 18 Uhr) in Stuttgart auf den Sieger des Duells Spanien gegen Georgien (Sonntag, ab 21 Uhr).

Bundestrainer Julian Nagelsmann wählte vor Torhüter Manuel Neuer in der Innenverteidigung Nico Schlotterbeck als Ersatz für den gelbgesperrten Jonathan Tah und brachte auf der linken Außenposition David Raum für Maximilian Mittelstädt. Die Viererkette komplettierten Antonio Rüdiger zentral und Joshua Kimmich auf rechts. Die Doppelsechs bildeten Toni Kroos und Robert Andrich, im offensiven Mittelfeld spielte Musiala neben Kapitän Ilkay Gündogan und Leroy Sané, der für Florian Wirtz zu seinem ersten Startelfeinsatz bei der EM kam. Als einzige Spitze lief erneut Havertz auf.

Schmeichel rettet ein ums andere Mal

Die Partie startete mit viel Ballbesitz der DFB-Auswahl und einer zunächst früh attackierenden dänischen Mannschaft. Und gleich der erste gute Angriff führte nach einer Ecke zur vermeintlichen Führung, doch Kimmich hatte vor Schlotterbecks Kopfball ein Foul begangen (4.). Der deutsche Druck blieb hoch: Kimmich prüfte Kasper Schmeichel wenig später mit einem wuchtigen Distanzschuss, bei der folgenden Ecke zwang Schlotterbeck den dänischen Keeper per Kopf gleich zur nächsten Parade (7.).

Schmeichel fand in dieser Phase kaum Zeit zum Durchschnaufen, lenkte eine Direktabnahme von Havertz nach Diagonalball von Rüdiger gerade so um den Pfosten (11.). Ein ums andere Mal eroberten die deutschen Spieler in der dänischen Hälfte die Bälle, erst nach knapp 20 Minuten gelang es den Dänen, das Spiel etwas zu beruhigen und in die deutsche Hälfte zu verschieben. Und plötzlich wurde es gefährlich, als Christian Eriksen nach langem Ball durchbrach und von Rüdiger im letzten Moment geblockt wurde (21.). Kurz darauf jagte Joakim Maehle einen Abpraller aus spitzem Winkel am Tor vorbei (24.).

Chancen blieben nun auf beiden Seiten aus, ehe das Spiel in der 35. Minute wegen eines Gewitters über dem Stadion vom englischen Schiedsrichter Michael Oliver unterbrochen wurde. Nach gut 25 Minuten konnte es dann weitergehen und wieder erwischte das deutsche Team den besseren Start: Bei einer Doppelchance konnte Schmeichel den Kopfball von Havertz mit einem Reflex parieren, direkt danach köpfte Schlotterbeck ans Außennetz (37.). Doch es blieb ein offenes Spiel: Nach Schlotterbecks Ballverlust im eigenen Strafraum testete auch Rasmus Höjlund das Außennetz auf der anderen Seite (42.). Wenig später scheiterte der dänische Mittelstürmer im Eins-gegen-Eins an Neuer (45.).

Havertz und Musiala bleiben vor dem Tor cool

Die zweite Hälfte begann äußerst turbulent: Joachim Andersen traf aus dem Gewühl nach einem Freistoß, stand aber im Abseits (48.). Und der nächste VAR-Eingriff folgte unmittelbar und brachte einen Handelfmeter für Deutschland. Fast-Torschütze Andersen hatte den Ball bei Raums Flanke an die Hand bekommen, Havertz verwandelte präzise ins rechte Eck. Havertz hätte fast nachgelegt, setzte den Ball frei vor Schmeichel aber knapp neben den langen Pfosten (59.).

Nagelsmann wechselte nun erstmals, brachte in der 65. Minute Emre Can für Andrich und Niclas Füllkrug für Gündogan. Dänemark gab sich aber nicht geschlagen und hatte durch Höjlund die nächste große Gelegenheit, die aber wieder Neuer vereitelte (66.). Auf der Gegenseite machte es Musiala besser: Nach einem langen Ball von Schlotterbeck netzte der 21-Jährige zu seinem dritten Turniertreffer ein.

Dänemark warf noch einmal alles nach vorne, hatte aber zunächst nur Halbchancen. In der 80. Minute folgten die nächsten deutschen Wechsel: Benjamin Henrichs kam für Raum zu seinem Turnierdebüt, Wirtz ersetzte Musiala. Die letzten Minuten sahen anrennende Dänen und auf Konter lauernde Deutsche, das Ergebnis blieb bis zum Abpfiff aber bestehen. Waldemar Anton kam für Sané in der 88. Minute noch zu seinem ersten EM-Einsatz. [sid/js]


Fan-Zone: Veranstalter veröffentlichen Verhaltenstipps für Fans

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Die Hitze im Kessel steigt – und auch die nun startende Finalrunde der UEFA EURO 2024 lässt heiße Momente erwarten.

Die Verantwortlichen haben nicht nur die beiden Spiele am Samstagbend im Blick, sondern nutzen auch eine Standleitung zum Deutschen Wetterdienst. Neben der großen Hitze sind derzeit auch Regenschauer oder Gewitter nicht auszuschließen. Die Fan Zones sind derzeit alle geöffnet. Dennoch werden die Verantwortlichen wie zuletzt auch notwendige Entscheidungen bei Bedarf kurzfristig treffen.

Um die Fans für die besondere Wetterlage zu sensibilisieren, wurden am Samstag Verhaltenstipps veröffentlicht:

“Wir erwarten heute große Hitze. Bitte sorgt gut für Euch und passt auf Euch auf. Trinken, trinken, trinken – und zwar am besten Wasser und keinen Alkohol”, heißt es da.

Erfrischung bieten etwa über 270 Brunnen im Stadtgebiet: Vom Tiefbauamt werden insgesamt 195 Anlagen, davon 13 Mineralbrunnen, 106 Trinkbrunnen und 76 Wasserspiele auf öffentlichen Flächen betrieben.

Das Garten‐, Friedhofs‐ und Forstamt betreibt 85 Zierbrunnen in Park‐ und in Grünanlagen.

Die Veranstalter empfehlen weiterhin: “Sucht bitte auch immer wieder schattige Plätze auf und haltet Euch nicht permanent in der Sonne auf. Verwendet unbedingt Sonnencreme und cremt Euch regelmäßig ein. Auf der Fan Zone Schlossplatz findet Ihr Spender mit kostenloser Sonnencreme. Bitte tragt eine Kopfbedeckung.”


1. Runde im DHB-Pokal ausgelost

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Die erste Station auf dem Weg zum Haushahn Final4 steht fest

Kassel.| Die Begegnungen der 1. Runde im DHB-Pokal der Spielzeit 2024/25 stehen fest. Im Rahmen der HBF-Mitgliederversammlung in Kassel loste der HBF-Ehrenvorsitzende Berndt Dugall die 12 Partien aus, die am 1. September ausgetragen werden. 24 Teams aus der 1. Bundesliga, 2. Bundesliga und aus den Landesverbänden starten so ihren Weg, der am 1. und 2. März beim Haushahn Final4 in der Porsche-Arena Stuttgart enden soll.

Zehn Teams aus der 1. Handball Bundesliga Frauen, zehn Teams aus der 2. Handball Bundesliga Frauen sowie vier Vertreter der Landesverbände bestreiten die 1. Runde im DHB-Pokal. Die 24 Teilnehmer wurden im Vorfeld der Auslosung anhand geographischer Geschichtspunkte in zwei Gruppen unterteilt. Besondere Spannung versprechen die direkten Zweitligaduelle zwischen dem HC Leipzig und den Füchsen Berlin sowie dem HC Rödertal und dem ESV 1927 Regensburg.

Die Begegnungen der 1. Pokalrunde im Überblick:

SG Todesfelde/Leezen vs. Buxtehuder SV
HT Norderstedt vs. HSG Blomberg-Lippe
Pfeffersport Berlin vs. SV Union Halle-Neustadt
HL Buchholz 08-Rosengarten vs. HSG Bad Wildungen Vipers
SV Werder Bremen vs. VfL Oldenburg
HC Leipzig vs. Füchse Berlin

Frankfurter HC vs. Borussia Dortmund
1. FSV Mainz 05 vs. Sport-Union Neckarsulm
FRISCH AUF Göppingen vs. HSV Solingen-Gräfrath 76
TG Nürtingen vs. BSV Sachsen Zwickau
VfL Waiblingen vs. TSV Bayer 04 Leverkusen
HC Rödertal vs. ESV 1927 Regensburg

Vier Teams steigen erst im Achtelfinale in den DHB-Pokal ein, welches im Oktober ausgespielt wird. Dazu zählt der Titelverteidiger TuS Metzingen sowie die drei bestplatzierten Teams der 1. Bundesliga, die alle am Europapokal teilnehmen: HB Ludwigsburg (ehemals SG BBM Bietigheim), HSG Bensheim/Auerbach und der Thüringer HC.

Die Pokal-Heimspiele der Erst- und Zweitligisten werden im Livestream von Sportdeutschland.TV übertragen. Abonnenten des Streaminganbieters Dyn können die Heimpartien der Erstligisten als Teil ihres Abos abrufen.

Die weiteren Termine im DHB-Pokal 2024/25:

  • Achtelfinale: 5. / 6. Oktober 2024
  • Viertelfinale: 9. / 10. November 2024
  • Haushahn Final4: 1. und 2. März 2024

Weitere Informationen zur HBF erhalten Sie unter www.handball-bundesliga-frauen.de.


Görkem Koca wechselt vom 1. FC Kaiserslautern II zum SGV

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Der SGV Freiberg freut sich, die Verpflichtung von Görkem Koca bekannt zu geben, der vom 1. FC Kaiserslautern II zum SGV wechselt. Der 19-jährige Spieler hat in seinem ersten Herrenjahr beeindruckende Leistungen gezeigt und sich als vielseitiger und talentierter Spieler etabliert.

Görkem Koca hat in der vergangenen Saison in 34 Spielen 10 Tore erzielt und 9 Assists vorbereitet. Der talentierte Mittelfeldspieler, der sowohl im zentralen als auch im offensiven Mittelfeld spielen kann, durchlief seine Jugend bei FC Carl Zeiss Jena und Kaiserslautern und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt.

“Wir sind sehr erfreut, Görkem Koca bei uns begrüßen zu dürfen”, sagte SGV-Sportdirektor Dieter Gerstung. “Er hat in seinem ersten Herrenjahr beeindruckende Leistungen gezeigt und bringt viel Potenzial mit. Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns weiterentwickeln wird.”

Der Verein freut sich auf die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Erfolge in der kommenden Saison.


Till Hermann wechselt zur SG BBM Bietigheim

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Bietigheim-Bissingen.|Aufsteiger SG BBM Bietigheim stellt sich für die kommende Runde in der 1. Handball-Bundesliga auf und verpflichtet mit Till Hermann einen bundesligaerfahrenen Außenspieler. Der 27-jährige Rechtshänder bildet zusammen mit Alexander Pfeifer das Gespann auf der linken Flügelposition.

Seine ersten Erfahrungen mit der deutschen Topliga machte der im niedersächsischen Gehrden geborene Hermann bei der TSV Hannover-Burgdorf, für die er 2014 in der 1. Liga debütierte. Nach einer Saison im Juniorenteam und dem Einzug ins Halbfinale der deutschen A-Jugend-Meisterschaft kam Hermann zunächst vornehmlich in der 3. Liga und im Oberliga-Team von Hannover-Burgdorf zum Einsatz. Während er in der Saison 2018/19 über 200 Tore für den Drittligisten MTV Großenheidorn erzielte, wurde Frisch Auf Göppingen auf das Talent aufmerksam und verpflichtet ihn zur Saison 2019/20. Seitdem bildete Hermann zusammen mit dem deutschen Nationalspieler Marcel Schiller ein starkes Linksaußen-Duo und kommt inzwischen auf 160 Einsätze in der 1. Liga. Zur neuen Saison möchte der 1,79 m große Flügelspieler nun seine Erstligaerfahrung bei der SG BBM Bietigheim einbringen.

„Ich freue mich sehr, ab Sommer das Trikot der SG BBM Bietigheim zu tragen und möchte maximal dabei helfen, unser großes Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Aus den Gesprächen stach heraus, dass in der Mannschaft und im Verein eine enge Verbindung herrscht, was mir persönlich sehr wichtig ist“, so Till Hermann zu seiner neuen Aufgabe.

Auch SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger zeigt sich glücklich über den Transfer: „Unsere große Stärke war und ist die Ausgeglichenheit und der Zusammenhalt unserer Mannschaft. Mit Till konnten wir zu Alex Pfeifer einen weiteren starken Außenspieler für uns gewinnen, der sich auch charakterlich bestens ins Team einfügt.“