Stuttgart hat fast die Hälfte des Wegs zur Klimaneutralität geschafft

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Energie‐ und Klimaschutzbericht

Stuttgart ist auf einem guten Weg, klimaneutral zu werden. Gegenüber dem Basisjahr 1990 haben sich die Treibhausgasemissionen in der Gesamtstadt um 49 Prozent verringert – bei den eigenen Liegenschaften gelang es der Stadt sogar, den Ausstoß um 75 Prozent zu senken.

Das geht aus dem Energie‐ und Klimaschutzbericht 2022/23 hervor, der heute, Freitag, 12. Juli, im Ausschuss für Klima und Umwelt vorgestellt worden ist. Der aktuelle Bericht informiert über die Energie‐ und Treibhausgasbilanz im Jahr 2022 und enthält erstmals eine Prognose für 2023.

Um das erklärte Ziel der Klimaneutralität 2035 zu erreichen, hatte die Stadt 2022 einen sogenannten CO2-Reduktionspfad entwickelt. Er zeigt auf, wie viele CO2-Emissionen bis dahin in dem jeweiligen Jahr in Stuttgart nur noch ausgestoßen werden dürfen. Die Energieabteilung des Amts für Umweltschutz überwacht die Einhaltung anhand der Energie‐ und Treibhausgasbilanzen.

Im Jahr 2022 betrugen die Treibhausgas‐Emissionen im gesamten Stadtgebiet 3,26 Millionen Tonnen. Das Einsparen von Energie und stärkere Nutzen erneuerbarer Energien führten zu einer Abnahme der Emissionen um 49 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990. Die Einsparungen haben sich 2022 damit um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr (44 Prozent) erhöht.

Erfreuliche Prognose für 2023: Stuttgart weiter auf Kurs

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, betonte bei der Veröffentlichung des Berichtes: „Damit haben wir fast die Hälfte auf dem Weg zur Klimaneutralität in Stuttgart bis 2035 geschafft.“ Die Emissionen lagen 2022 mit rund 57.000 Tonnen CO2 über dem vorgegebenen Zielwert von 50 Prozent. Zum Rückgang beigetragen haben neben der warmen Witterung in 2022 auch die Aufrufe zum Energiesparen. Dadurch ist der Erdgasverbrauch in Stuttgart um zirka zehn Prozent gesunken.

Der aktuelle Energie‐ und Klimaschutzbericht greift erstmals vorläufige Zahlen von den Energieversorgungsunternehmen auf. Das ermöglicht eine Prognose der Treibhausgas‐Emissionen für das dem Berichtszeitraum folgende Jahr. Nach derzeitigem Stand wurde auch 2023 die nach dem Reduktionspfad zugelassene CO2-Menge eingehalten. Die prognostizierten Zahlen für 2023 liegen bei rund 2,9 Millionen Tonnen und würden damit die angestrebte Einsparung um 54 Prozent gegenüber 1990 erfüllen. Um die Ziele der klimaneutralen Landeshauptstadt bis 2035 voranzutreiben, sind weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung in allen Bereichen notwendig: von städtischen Gebäuden, Wohngebäuden, Industrie, Energieversorgung und Verkehr.

Den städtischen Liegenschaften kommt dabei eine Vorbildfunktion zu. Die Stadt hat sich für eigene Neubauvorhaben den Plusenergiestandard als Maßgabe gesetzt. Sanierungen von kommunalen Liegenschaften werden mit dem Ziel angegangen, die bestehenden Gebäude klimaneutral zu sanieren. Im Bereich der städtischen Liegenschaften reduzierte sich der CO2-Ausstoß gegenüber dem Vorjahr um 17.360 Tonnen und betrug 2022 noch 53.367 Tonnen pro Jahr. Die CO2-Emissionen der städtischen Liegenschaften haben sich gegenüber 1990 damit um 75 Prozent reduziert. Die deutliche Reduzierung im Jahr 2022 gegenüber den Vorjahren ist im Wesentlichen auf den biogenen Anteil bei der Gasbeschaffung in Höhe von 35 Prozent zurückzuführen

Kommunales Energiemanagement spart fast eine Milliarde Euro ein

Ein großer Erfolg des kommunalen Energiemanagements ist zudem die Verringerung des Heizenergiebezugs um 48 Prozent seit Beginn des Energiemanagements im Jahr 1977. Das hat über viele Jahrzehnte nicht nur das Klima geschont, sondern auch die städtische Haushaltskasse: Insgesamt belaufen sich die kumulierten Einsparungen bei den Energie‐ und Wasserkosten seit dem Jahr vor Beginn des Energiemanagements auf 943,6 Millionen Euro. In den Jahren 2022 und 2023 erhöhten sich die Kosten infolge des Ukraine‐Krieges merklich. Die Preissteigerungen sind auch weiterhin deutlich spürbar, sodass jede denkbare Möglichkeit zur Energieeinsparung genutzt und möglichst rasch umgesetzt werden muss.

2022 betrieb die Stadtverwaltung insgesamt 258 Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien, darunter 183 Photovoltaik‐Anlagen. Bei der Wärmeversorgung lag der Anteil erneuerbarer Energien bei 35,9 Prozent. Hier sind die Anteile regenerativer Energie von Fernwärme‐ und Gasbezug enthalten. Die Eigenerzeugung beträgt 6,4 Prozent. Im Strombereich beträgt die Eigenerzeugung regenerativer Energie 11,6 Prozent.


Stadt Stuttgart sorgt für Abkühlung an heißen Tagen

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Interaktive Karte der kühlen Orte zeigt, wo es sich am besten aushalten lässt

Stuttgart.| Sommer, Sonne, Schwitzen – Stuttgart unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, sich vor den Herausforderungen großer Hitze zu schützen. Seit heute zeigt eine interaktive Karte auf der Webseite verschiedenste Orte in der Stadt, welche an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgen können.

Die Karte der kühlen Orte enthält eine Vielzahl von Stellen in der Stadt, an denen es weniger warm ist im Vergleich zu ihrer Umgebung: wie etwa Stadtteilbibliotheken, Spielplätze, Grünanlagen und Gewässer. Dafür hat die Abteilung Gesundheitsförderung der Stadt auch viele Ratschläge von Stuttgarterinnen und Stuttgartern zusammengestellt, die ihre guten Tipps mit der Allgemeinheit geteilt haben, wo man sich Linderung verschaffen kann. Außerdem lassen sich in der Karte auch Waldgebiete anzeigen, die sich generell ebenfalls zur Abkühlung eignen.

Die Karte zeigt hilfreiche Zusatzinformationen an, um sich vor der Hitze zu schützen: zum Beispiel Öffnungszeiten der kühlen Orte und die dortige Verfügbarkeit von Trinkwasser sowie Standorte von Trinkwasserbrunnen und öffentlichen Toiletten.

Hier geht‘s zur Abkühlung: Auf der Themenseite „Hitze“ der Stadt Stuttgart gibt es unter stuttgart.de/hitze dazu viele Infos und den Link zur interaktiven Karte. Wer noch weitere kühle Orte in Stuttgart kennt, die bislang noch nicht auf der Karte stehen, kann diese dort auch weiterhin vorschlagen. Die Stadtverwaltung prüft die Ideen und fügt geeignete Vorschläge der Karte hinzu.

Der direkte Link zur Karte lautet: https://maps.stuttgart.de/kuehle_orte/

Der Link für eigene Vorschläge ist: https://survey.lamapoll.de/Coole-Orte-in-Stuttgart-

Aufstellen von Sonnenschirmen im Zuge des Hitzeschutzsofortprogramms

Der Gemeinderat hat beschlossen, auf acht städtischen Plätzen Sonnenschirme und Sonnensegel temporär aufzustellen. Damit soll an heißen Sommertagen für zusätzlichen Schatten gesorgt werden. Seit dem 8. Juli werden folgende Plätze mit Sonnenschirmen ausgestattet: Agnes-Kneher-Platz, Bismarckplatz, Europaplatz, Hans-Scharoun-Platz, Löwen-Markt, Marga-von-Etzdorf-Platz und Ostendplatz.

Die Montage des Sonnensegels am Südheimer Platz wird derzeit vorbereitet. Falls sich die Maßnahmen bewähren, sollen sie im nächsten Jahr fortgesetzt werden.


SG gelingt Transfercoup: Julius Kühn wechselt nach Bietigheim

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Bietigheim-Bissingen.|Die SG BBM Bietigheim unterstreicht mit der hochkarätigen Verpflichtung von Julius Kühn ihre Ambitionen in der Beletage des deutschen Handballs. Der 92-fache deutsche Nationalspieler und Europameister von 2016 wird im Saisonplan des Aufsteigers, der Etablierung in der 1. Handball-Bundesliga, eine wichtige Rolle einnehmen.

„Ich freue mich sehr auf eine interessante Aufgabe mit einem aufstrebendem Team und habe Bock darauf, mit den Jungs richtig was zu reißen und in der Liga zu bleiben. Ich bin überzeugt davon, dass wir für die ein oder andere Überraschung sorgen werden“, so Julius Kühn zu seinem Wechel.

Der 31-jährige Ausahmespieler geht im September somit in seine zwölfte Saison in der 1. Bundesliga. Seine Handballkarriere startete Julius Kühn, wie sein künftiger Mitspieler Tom Wolf, 1999 beim TV Aldekerk. 2008 wechselte er zur HSG Düsseldorf und gewann mit dieser 2010 den deutschen A-Jugend-Meistertitel. Zu seinem Bundesligadebüt kam der wurfgewaltige Rechtshänder 2012 im Trikot von TUSEM Essen. Zur Saison 2014/15 wechselte Kühn zum VfL Gummersbach, ehe er 2017 zur MT Melsungen stieß. In bisher 324 Ligaspielen warf der 2,00 m große Rückraum- Shooter sage und schreibe 1374 Tore.

Auch auf internationalem Parkett kann Julius Kühn große Erfolge vorweisen. Nach seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft 2014 hat er bislang insgesamt 92 Länderspiele absolviert und dabei 294 Tore erzielt. Herausstechen dabei der Gewinn des Europameistertitels von 2016 und der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Nun wird Julius Kühn bei der SG BBM Bietigheim Teil einer spannenden Aufgabe. Mit ihm eröffnen sich im Spielplan von Chefcoach Iker Romero wertvolle zusätzliche Optionen in der Offensive wie in der Defensive. „Julius‘ Körperlichkeit und Wurfstärke bringt ein wichtiges Element in unser Spiel, von dem die ganze Mannschaft profitieren wird. Außerdem verleiht er unserem Team wichtige Erfahrung“, freut sich SG-Coach Iker Romero auf die Zusammenarbeit mit seinem Neuzugang. Ebenso SG-Geschäftsfüher Bastian Spahlinger: „Wir sind stolz, dass sich ein Ausnahmespieler wie Julius Kühn für einen Wechsel zu uns entschieden hat. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Sponsoren bedanken, die diesen Transfer ermöglicht haben. Damit ist unsere Kaderplanung abgeschlossen – wir sind sehr glücklich mit unserem Team und werden mit jeder Faser um den Klassenerhalt kämpfen!“


Champions-League-Erfahrung für Bietigheimer Handballer

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Gonzalo Pérez Arce wechselt zur SG

Bietigheim-Bissingen.| Die Aufstellung von Aufsteiger SG BBM Bietigheim auf der rechten Flügelposition ist komplett. Mit dem 25-jährigen Spanier Gonzalo Pérez Arce wechselt ein torgefährlicher Außenspieler vom polnischen Double-Gewinner und Champions-League-Teilnehmer Wisla Plock in die Deutsche Bundesliga.

Zuvor hatte die SG BBM bereits Moritz Strosack vom SC DHfK Leipzig für die rechte Außenbahn verpflichtet. Die Schwaben müssen auf dieser Position unter anderem auf das Karriereende von Routinier und Rekord-Torschütze Christian Schäfer reagieren. Gonzalo Pérez Arce zeichnet sich durch seine Schnelligkeit sowie eine hohe Wurfquote aus und passt von seinem Profil optimal zum Team und in die Bietigheimer Spielphilosophie. Außerdem bringt der Linkshänder reichlich Erfahrung mit in die Stadt an Enz und Metter.

„Für unser Spiel ist es wichtig, die Außenpositionen gut zu besetzen. Daher sind wir froh, mit Gonzalo einen international erfahrenen Spieler für uns gewonnen zu haben. Zusammen mit Moritz wird er ein starkes Duo auf der rechten Außenbahn bilden“, so SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger zum Wechsel des spanischen Flügelspielers.

Gonzalo Pérez Arce startete seine Handballkarriere in seinem Heimatverein Ademar León, für den er ab 2017 in der Liga Asobal auf Torejagd ging. 2020/21 wurde er mit 213 Toren zweitbester Werfer in der höchsten spanischen Liga und erreichte in der folgenden Saison erneut die 200-Tore-Marke. Mit León wurde er 2018 und 2020 Zweiter in der spanischen Liga hinter dem FC Barcelona. Mit den Erfahrungen aus Einsätzen in der EHF Champions League und der EHF European League sowie mit der spanischen Nationalauswahl und nach insgesamt 140 Spielen und 576 Toren in Spaniens Topliga wechselte Gonzalo Pérez Arce 2022 zum polnischen Top-Club Wisla Plock. Mit Płock gewann er zweimal den polnischen Pokal sowie 2024 die Meisterschaft und nahm an der Champions-League teil. Diese Leistungen brachten ihn auch in den Kader der spanischen Nationalmannschaft. Vier Länderspiele und elf Tore stehen dabei bisher zu Buche.

„Ich bin gespannt auf die herausfordernde Aufgabe mit der SG in der stärksten Liga der Welt. Von meinem Landsmann Iker Romero habe ich viel Gutes über die SG und die Region gehört. Nun freue ich mich, alles kennenzulernen und mit den Jungs Vollgas zu geben“, blickt Gonzalo Pérez Arce seiner Zeit in Bietigheim entgegen.

Auch das Eigengewächs Jona Bader geht weiter für die SG auf Torejagd. Als fünfter Linkshänder im Team neben Moritz Strosack, Gonzalo Pérez Arce, Dominik Claus und Max Hejny gehört er nach wie vor zum erweiterten Bundesligakader sowie zum Stammkader der zweiten Mannschaft der SG.


MHP stärkt Präsenz in Berlin

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Standorterweiterung Office Berlin 

  • Neugestaltete Büroflächen in der Hauptstadt
  • MHP baut innovatives Workplace-as-a-Service-Konzept aus
  • Großzügige Arbeitsflächen mit zahlreichen Meetingräumen für Mitarbeitende auf 4.400 Quadratmetern

Ludwigsburg – Am 1. Juli 2024 eröffnete die Management- und IT-Beratung MHP mit Hauptsitz in Ludwigsburg bei Stuttgart seine neugestalteten Büroflächen in Berlin inmitten des Mobility- und Tech-Hubs. Der Standort an der Stralauer Allee ist für MHP nicht neu, denn hier entstand bereits 2016 das MHP Lab. Mehrere interdisziplinäre Teams arbeiten in Berlin an praxisnahen Ansätzen für eine erfolgreiche Digitalisierung.

Das Konzept richtet sich ebenso an etablierte Unternehmen sowie an innovative Start-ups. Neben den Räumlichkeiten und dem spezifischen Know-how der Beraterinnen und Berater von MHP gehört auch die technologische Ausstattung sowie verschiedenste Service-Dienstleistungen.

MHP Standort in Berlin mit Technologie- und KI-Kompetenz

Im Laufe der Jahre hat MHP zudem ein Workplace-as-a-Service-Konzept (WaaS) am Standort Berlin etabliert. Dieses Konzept sieht vor, die „neue Arbeitswelt“ mit hochmodernen Arbeitsplätzen, Meeting- und Workshopflächen auf das nächste Level zu heben – in einem einzigartigen Architekturdesign und gepaart mit einem „Rundum-sorglos-Paket“. Am Standort findet sich eine vielfältige und diverse Community, innerhalb derer Synergien und Innovationen gefördert werden. Seit Juli stellt MHP eine komplette Etage für das Workplace-as-a-Service-Konzept zur Verfügung.

Die Erweiterung setzt den Fokus insbesondere auf die Agilität sowie auf die Kunden- als auch Mitarbeiterausrichtung. Zudem schafft dies optimale Rahmenbedingungen für Networking auf höchstem Niveau. Neben den flexiblen Arbeitsflächen steht darüber hinaus Activity Based Working im Office im Vordergrund.

Der hochmoderne Bürokomplex bietet Mitarbeitenden auf 4.400 Quadratmetern großzügige, innovative Arbeitsflächen mit zahlreichen Meeting-, Netzwerk- und Workshopräumen. Auf zusätzlichen 1.400 Quadratmetern stehen Partnern anmietbare Arbeitsplätze und Arbeitsflächen sowie Workshop-Möglichkeiten im Workplace-as-a-Service-Ansatz zur Verfügung.

Die Nähe zur Spree, die zentrale Lage sowie die ideale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz machen den Standort besonders attraktiv.

Georg Botos, Partner bei MHP sowie Leiter des Standorts Berlin, erklärt hierzu: „Das Potenzial in Berlin ist enorm groß, denn die Hauptstadt zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen der EU. Die Nähe zu den europäischen Wachstumsmärkten und zu führenden Unternehmen in der Technologie- sowie Automobilbranche machen die Region zu einem bedeutenden Markt. Wir freuen uns, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Partnern mit der Standorterweiterung in Berlin mehr Büroflächen sowie Orte der Begegnung zur Verfügung stellen zu können.“

Im Juni eröffnete MHP in Dresden einen neuen Standort, um auf die steigende Kundendichte und -nachfrage vor Ort adäquat reagieren zu können. Mit dem Ausbau des Standorts in Berlin ist MHP für künftige Anforderungen nun bestens gerüstet.


Sperrungen zu „Schlemmen am See“, Stadtlauf und Behörden Race

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böblingen.| Von Mittwoch, 17. Juli, bis Sonntag, 21. Juli 2024, finden in der Innenstadt mehrere Veranstaltungen statt. Hier werden Sperrungen und damit Einschränkungen notwendig, um die Veranstaltungen sicher durchführen zu können.

Alba-Brücke und Uferstraße

Von Mittwoch, 17. Juli, ab 16.30 Uhr bis Sonntag, 21. Juli 2024, 24.00 Uhr werden die Tübinger Straße mit der Alba-Brücke – zwischen der Zufahrt zur Tiefgarage Kongresshalle und Uferstraße – sowie die Uferstraße zwischen Elbenplatz und Alba-Brücke aufgrund der Veranstaltung „Schlemmen am See“ voll gesperrt. Das Fahren zwischen Poststraße und Tübinger Straße und umgekehrt ist somit nicht möglich.

Die Tiefgarage „Kongresshalle“ ist nur von der Parkstraße kommend über die Tübinger Straße erreichbar.

Sonntag, 21. Juli 2024

Am Sonntag, 21. Juli, finden der Stadtlauf und das Behörden Race im Rahmen der Cycle Days statt – rund um den Oberen See, im Stadtgarten sowie in den Bereichen Baumoval und Murkenbach-Gelände.

Hierbei kommt es zu kleineren Einschränkungen für den Fußverkehr.


Dennis Owusu wechselt zum SGV Freiberg Fußball

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Der SGV Freiberg Fußball freut sich, den Neuzugang Dennis Owusu begrüßen zu dürfen. Der 23-jährige Flügelspieler wechselt von der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zu uns und verstärkt ab sofort die Regionalliga-Mannschaft.

Dennis Owusu, der in den beiden Partien gegen den SGV seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, bringt Schnelligkeit und exzellentes Dribbling mit und wird unsere Offensive verstärken.

Beim Regionalligisten freut man sich sehr auf diesen Spieler und ist überzeugt, dass er eine wertvolle Bereicherung für das Team sein wird.


Stuttgart hat einen neuen Straßburger Platz

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Delegationsbesuch aus Straßburg zur Einweihung mit Oberbürgermeisterin Barseghian und Oberbürgermeister Dr. Nopper

Stuttgart.| Sie ist mit Brünn die intensivste und lebendigste Partnerschaft der Landeshauptstadt Stuttgart: die Verbindung zwischen Stuttgart und der Europahauptstadt Straßburg. Vor zwei Jahren feierten beide Städte ihre 60-jährige Freundschaft mit über 60 Projekten und Veranstaltungen.

Nun bekommt die Partnerstadt Stuttgart auch einen Straßburger Platz: zwischen Oper und Landtag. Zur Einweihung besuchte eine hochrangige Delegation unter Leitung der Straßburger Oberbürgermeisterin Jeanne Barseghian die Landeshauptstadt. In Anwesenheit von Schülerinnen und Schülern aus Straßburg und Stuttgart, Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern der Württembergischen Staatstheater. Aktiven der Städtepartnerschaft mit Straßburg und des französischen Generalkonsuls Gaël de Maisonneuve wurde der Platz mit Wasser aus der Ill getauft, die durch Straßburg fließt. Darüber hinaus tauschten Oberbürgermeisterin Barseghian und Oberbürgermeister Nopper zur Erinnerung Schilder vom „Straßburger Platz“ und der „Place de Strasbourg“ aus.

Oberbürgermeister Dr. Nopper erinnerte anlässlich des Delegationsbesuchs daran, dass es in Stuttgart bereits eine Straßburger Straße (Zuffenhausen) und einen Straßburger Weg (Höhenpark Killesberg) gebe. In direkter Nähe des Rathauses liege der Pierre-Pflimlin-Platz, benannt nach dem früheren Straßburger Oberbürgermeister Pflimlin, der die Städtepartnerschaft mit Arnulf Klett begründete. Nun gebe es auch einen Straßburger Platz, und der Ort dieses neu benannten Platzes könne kaum exponierter, bedeutungsvoller und denkwürdiger sein. „Dieser Ort ist die Herzkammer der Demokratie im Lande Baden-Württemberg. An diesem Ort schlägt auch das kulturelle Herz des Landes Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.“

Oberbürgermeisterin Jeanne Barseghian sagte: „Der Platz, der uns nun zur Verfügung steht, im Herzen der Stadt, in unmittelbarer Nähe des Landtags von Baden-Württemberg und des Opernhauses, ist ein bemerkenswerter Ort. Er ist ein Symbol für unsere deutsch-französische Freundschaft und die Dynamik der Partnerschaft, die uns verbindet, die ungebrochen ist und sich ständig weiterentwickelt.“

Beide Stadtoberhäupter würdigten im Rahmen des Delegationsbesuchs die langjährige intensive und fruchtbare Partnerschaft. Jeanne Barseghian verwies auf die aktuellen weltweiten Krisen und darauf, dass die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Stuttgart und Straßburg nicht selbstverständlich sei. Sie appellierte an die Werte „Freundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität“, die über alle Grenzen hinweg gelten müssten, und dankte allen, die die Partnerschaft zwischen Stuttgart und Straßburg lebendig halten.

Zuvor hatte Oberbürgermeisterin Barseghian gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann an einem vom Europa Zentrum Baden-Württemberg organisierten Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen Lycée Pasteur Straßburg und Neues Gymnasium Leibniz Stuttgart teilgenommen. Anlass war das 25-jährige Jubiläum des Europahauses Stuttgart. Dazu sagte sie: „Ich hatte heute Morgen das Vergnügen, mich mit Schülerinnen und Schülern aus unseren beiden Städten auszutauschen, und freue mich besonders darüber, dass der Jugend in diesen Partnerschaftsbeziehungen ein besonderer Platz eingeräumt wird: durch Begegnungen und Austausch der Jugendräte, der Schulen, über Projekte des Stadtjugendrings Stuttgart oder im Sport mit Unterstützung der Sportkreisjugend Stuttgart und das Office des Sports Strasbourg“.

Im Anschluss an die Einweihung des Straßburger Platzes nahm die Delegation aus Straßburg am Festakt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Europahauses im Stuttgarter Rathaus teil, bei dem die Straßburger Oberbürgermeisterin Barseghian ein Grußwort hielt.

Hintergrund zum Straßburger Platz

Ursprünglich sollte der Platz direkt hinter den Glasaugen des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs den Namen Straßburger Platz tragen. Auf Vorschlag der Gemeinderatsfraktionen der Freien Wähler und der CDU im November 2017 und nach der Einholung des Einverständnisses der Witwe von Manfred Rommel, Liselotte Rommel, sowie der Partnerstadt Straßburg durch Oberbürgermeister a.D. Fritz Kuhn wurde dieser Platz im Dezember 2018 per Gemeinderatsbeschluss in Manfred- Rommel-Platz umbenannt, um den verstorbenen Oberbürgermeister Prof. Dr. h.c. Manfred Rommel zu ehren.

Nach einer intensiven und aufwendigen Suche nach einer angemessenen Ersatzfläche wurde schließlich die Fläche zwischen Landtag und Opernhaus als neuer Straßburger Platz ausgewählt und am 30. Januar 2024 vom Gemeinderat beschlossen.

Zusammenarbeit und Freundschaft auf vielen Ebenen zwischen Straßburg und Stuttgart

1962 unterschrieben Oberbürgermeister Arnulf Klett und sein französischer Amtskollege Pierre Pflimlin den Partnerschaftsvertrag zwischen Stuttgart und Straßburg, noch bevor 1963 der Elysée-Vertrag die Freundschaft der beiden Staaten besiegelte. Mit dieser Geste leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und zur Versöhnung der ehemaligen Kriegsgegner. Gleichzeitig legten die beiden damit den Grundstein für den Aufbau vielfältiger freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Bürgern beider Städte, die in den vergangenen Jahrzehnten ständig gewachsen sind.

Die Zusammenarbeit mit Straßburg erstreckt sich auf zahlreiche Themenbereiche und wird getragen von Vereinen und engagierten Einzelpersonen vor allem aus den Bereichen Jugend, Bildung, Sport, Umwelt, Beteiligung und Kultur sowie dem Fachaustausch auf politischer und administrativer Ebene. In den vergangenen Jahren wurde die Partnerschaft in zahlreichen Projekten und Kooperationen vertieft und gefestigt. Dazu zählten Bürger- und Jugendbegegnungen sowie Fachbesuche in den Bereichen Kultur, Umwelt und Städtebau.

Die Partnerstädte haben sich durch Straßennamen gegenseitig im Stadtbild verewigt. In Straßburg gibt es eine Rue de Stuttgart. In Stuttgart kreuzen sich die Elsässer und Straßburger Straße in Zuffenhausen; auf dem Killesberg läuft man auf dem Straßburger Weg durch den Park und hinter dem Rathaus erinnert ein Platz an den Stuttgarter Ehrenbürger und Mitbegründer der Städtepartnerschaft: Pierre Pflimlin, Straßburger Oberbürgermeister a. D. Seit 28.03.2022 rollt eine auf den Namen Straßburg getaufte Stadtbahn mit dem Wappen der Partnerstadt durch Stuttgart. Seit dem 03. Juli 2024 würdigt der Straßburger Platz mitten in Stuttgart die Partnerschaft mit Straßburg.

Die Straßburger Oberbürgermeisterin Barseghian (geb. 1980) ist seit dem 4. Juli 2020 im Amt und war davor seit 2014 Stadträtin in Straßburg. Sie ist studierte Juristin mit den Schwerpunkten deutsch-französisches Recht und Umweltrecht. Sie war im April 2022 das erste Mal zu Besuch in der Landeshauptstadt. Im Mai 2022 erfolgte der Gegenbesuch einer Stuttgart-Delegation unter Leitung des Stuttgarter Oberbürgermeisters in Straßburg.


Letztes Fußballspiel in der Stuttgart-Arena

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Polizei zufrieden mit dem Einsatzverlauf

Stuttgart.| Das letzte Spiel in der Stuttgart-Arena haben am Freitag (05.07.2024) nochmals zehntausende Fans genutzt, um ausgelassen die Partie Spanien – Deutschland zu feiern.

Im Laufe des Nachmittags trafen sich die Anhänger der deutschen Mannschaft im Unteren Schlossgarten am Fan Meeting Point und fieberten dem Spiel entgegen. Von dort aus starteten die Fans den Fanwalk in Richtung Stadion, dem sich in der Spitze bis zu 12.000 Personen anschlossen und die Straßen in ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer verwandelten. Mehrfach wurde dabei Pyrotechnik abgebrannt. Auch einige Hundert spanische Fans sammelten sich in einem Biergarten im Stuttgarter Osten und gingen gemeinsam zum Stadion.

In der Innenstadt feierten mehrere 10.000 Deutschlandfans gemeinsam mit spanischen Fußballbegeisterten in den Fan Zones und dem Cityring das vorgezogene Finale. Gegen 17.15 Uhr musste die Fan Zone auf dem Schlossplatz geschlossen werden, da die Kapazitätsgrenze erreicht wurde. Während des ganzen Tages herrschte in der Stadt eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Im Gegensatz zu den hitzigen Kämpfen auf dem Rasen musste die Polizei während des Einsatzes nur wenige gelbe Karten verteilen und Fans vom Platz stellen. Auch am letzten Spieltag in Stuttgart stand das Fußballfest im Vordergrund.

Ein großer Dank gilt all den Beamtinnen und Beamten die für Ruhe und Ordnung sorgten und somit erheblich zu dem friedlichen Fanfest beitrugen.


Transfer-Coup des SGV Freiberg Fußball

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Der SGV Freiberg Fußball freut sich, einen weiteren Neuzugang bekannt zu geben: Maximilian Zaiser wechselt vom bayrischen Regionalliga-Meister Würzburger Kickers zum SGV. Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler verstärkt das Team auf der 8 Position und füllt die Lücke, die durch den Abgang von Ruben Reisig entstanden ist.

Maximilian Zaiser bringt eine beeindruckende Erfahrung mit. Als absoluter Stammspieler bei den Würzburger Kickers hat er sich als Schlüsselspieler etabliert. Zuvor spielte er für die TSG Hoffenheim II und durchlief seine gesamte Jugend beim FC Bayern München. Dieser Werdegang spricht für seine hohe Qualität und Professionalität.

Dieter Gerstung Sportdirektor beim SGV Freiberg, freut sich über den Transfer: „Mit Maximilian Zaiser haben wir einen Spieler verpflichten können, der unsere Mannschaft mit seiner Qualität auf aber auch neben dem Platz helfen wird. Wir freuen uns, dass Maximilian sich trotz anderer Angebote für den SGV Freiberg entschieden hat.“

Der SGV Freiberg Fußball heißt Maximilian Zaiser herzlich willkommen.

SGV Freiberg Fußball löst Vertrag mit Ðenis Latifovic auf

Der SGV Freiberg Fußball gibt bekannt, dass der Vertrag mit Ðenis Latifovic in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.

Der SGV Freiberg Fußball bedankt sich bei Ðenis Latifovic für seinen Einsatz und seine Leistungen während seiner Zeit im Verein und wünscht ihm für seine sportliche und persönliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.