Endspurt zum Handball Super Cup

0

Saisoneröffnung am Samstag, 31.08.2024

Neue Saison, neues Event, neue Namen, neuer Produktionsstandard – viel Neues steht am 31. August auf dem Programm, wenn die DAIKIN HBL und die Handball Bundesliga Frauen erstmals zum gemeinsamen Handball Super Cup laden. 

Düsseldorf/Dortmund.| Auf dem Papier ist es ein neues Duell – wenn am Samstag um 15:30 Uhr die HB Ludwigsburg und die TuS Metzingen aufeinandertreffen, stehen sich im PSD BANK DOME in Düsseldorf jedoch genau die Mannschaften gegenüber, die im März noch im Pokalfinale standen. Im ersten Spiel seit dem Wechsel aus Bietigheim geht es für die Ludwigsburger Mannschaft um Kapitänin Xenia Smits um Revanche für ebendieses Pokalfinale. In einer spannenden Partie setzte sich damals Metzingen mit 30:28 durch und beendete die Siegesserie der Bietigheimerinnen, die davor zuletzt 2020 eine Niederlage im Pokal hinnehmen mussten.

Doch nicht nur neue Namen, sondern ein komplett neues Event bietet der Handball Super Cup. Erstmals tragen die Bundesligen der Frauen und Männer ihre Wettbewerbe gemeinsam an einem Ort aus. Nach der Partie der Frauen eröffnen bei den Männern der SC Magdeburg und die Füchse Berlin ihren Kampf um die erste Trophäe der neuen Spielzeit.

Über 7.000 Tickets wurden schon für den Handball Super Cup verkauft. Diese Zahl übertrifft damit bereits jetzt den bestehenden Rekord für ein Spiel zwischen zwei Mannschaften in der Handball Bundesliga Frauen. In der Saison 2016/17 hatten 6.157 Zuschauer die Partie zwischen der TuS Metzingen und dem TV Nellingen in der Stuttgarter Porsche-Arena verfolgt.

Fernseh-Produktion der Extra-Klasse: Bis zu 17 Kameras zeigen Handball Super Cup

Auf einen noch nie dagewesenen Produktionsstandard für ein Handballspiel der Frauen können sich Fans freuen, die den Handball Super Cup vom heimischen Sofa aus verfolgen. Die durch Dyn Media, welche auch das Spiel der Männer übertragen, realisierte Produktion bietet mit Perspektiven aus bis zu 17 verschiedenen Kameras, darunter mobile Kameras und eine Birds-Cam, noch nie dargebotene Blickwinkel auf ein Spiel im deutschen Handball der Frauen. Ein besonderes Zeichen in Richtung Gleichberechtigung: Beim Handball Super Cup werden die Partien der Frauen und der Männer im gleichen Standard produziert.

Zuschauer können die Partie der Frauen nicht nur bei Dyn, sondern auch bei Sportdeutschland.TV verfolgen. Im Free-TV läuft die Partie bei DF1.

Kurzentschlossene können sich ihren Platz im Ticketshop der DAIKIN HBL sichern.


Ostfildern verstärkt den Katastrophenschutz

0

Die Sicherheit im Fokus

Ostfildern.| Die Stadtverwaltung bereitet sich mit einem Verwaltungsstab auf mögliche Krisen vor und gibt den Bürgern praktische Hinweise, um sich auf Risiken wie Hochwasser, Starkregen und Stromausfälle vorzubereiten.

In Zeiten wachsender Umweltgefahren rückt der Schutz der Bevölkerung in den Fokus. Die Stadt Ostfildern arbeitet seit zwei Jahren intensiv daran, ihre Strukturen für den Katastrophenschutz zu optimieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Hochwasser, Starkregen und Stromausfall. „Es ist wichtig, dass wir gut vorbereitet sind, um in Krisensituationen schnell und koordiniert reagieren zu können“, betont Oberbürgermeister Christof Bolay.

Zentraler Bestandteil des Krisenmanagements in Ostfildern ist der Verwaltungsstab, der sich aus Mitgliedern aller Fachbereiche zusammensetzt. Dieser kommt im Falle eines größeren Schadensereignisses an einem zentralen Ort zusammen, um eng vernetzt die nötigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Zu den Aufgaben des Verwaltungsstabes zählen unter anderem Evakuierungsmaßnahmen, die Sicherstellung der Versorgung der betroffenen Bevölkerung und die Information der Öffentlichkeit.

„Unser Ziel ist es auch, die Selbsthilfefähigkeit der Bürgerinnen und Bürger zu stärken“, erklärt Bolay weiter. In Zusammenarbeit mit dem Bereich Notfall- und Krisenmanagement der EnBW hat die Stadtverwaltung ihre internen Abläufe in verschiedenen Workshops kontinuierlich verfeinert. Dies umfasst auch die Überarbeitung der Informationen auf der städtischen Homepage, die den Bürgern praktische Hinweise für den Ernstfall bieten.

Vorsorge und Verhaltenstipps

Besonders Hochwasser und Starkregenereignisse stellen eine zunehmende Gefahr dar. Die Körsch und ihre umliegenden Flächen sind gesetzlich als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen. Auf der Homepage der Stadt können Bürger mithilfe von Hochwassergefahrenkarten überprüfen, ob ihr Haus in einem Risikogebiet liegt. Dort finden sich auch wichtige Verhaltensregeln, wie beispielsweise das Abdichten von Türen und Fenstern und das Parken des Autos auf Anhöhen.

Starkregen kann plötzlich und unerwartet auftreten. Auch hier ist Eigenvorsorge entscheidend, um Schäden zu minimieren. Maßnahmen wie das Räumen von Kellern oder das Verfolgen von Unwetterwarnungen über Apps wie NINA oder KATWARN sind essenziell. Ergänzend dazu wird empfohlen, sich mit dem Cell Broadcast-System vertraut zu machen. Diese Technologie ermöglicht es, Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet zu senden, sodass die Bevölkerung schnell informiert werden kann. „Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, sowohl als Stadtverwaltung als auch als Bürgerinnen und Bürger, uns auf solche Szenarien vorzubereiten“, so Bolay.

Ein langanhaltender Stromausfall stellt eine besondere Herausforderung dar. Viele alltägliche Dinge, die heute selbstverständlich sind, fallen dann weg. Die Stadtverwaltung empfiehlt, für einen solchen Fall Vorräte anzulegen und sich über alternative Informationsquellen wie batteriebetriebene Radios zu informieren. Einfache Maßnahmen wie das Trennen von elektrischen Geräten oder das Vorbereiten von Feuerlöschern können dabei helfen, die Sicherheit in einer solchen Situation zu gewährleisten.

Die Stadt Ostfildern ermutigt ihre Bürger, sich aktiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Alle notwendigen Informationen, inklusive Checklisten und detaillierten Verhaltensregeln, sind auf der städtischen Homepage unter www.ostfildern.de/bevoelkerungsschutz zu finden. „Informierte Bürgerinnen und Bürger sind sichere Bürger“, unterstreicht Oberbürgermeister Bolay abschließend.


Grünes Licht für grünen Wasserstoff

0
  • Stadtwerke Stuttgart können mit Projekt am Stuttgarter Hafen starten
  • Aufsichtsrat hat Zustimmung erteilt
  • Baubeginn Anfang des Jahres 2025
Stuttgart.| Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) können loslegen mit ihrem innovativen Wasserstoffprojekt am Stuttgarter Hafen: Ihr Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür grünes Licht gegeben. Entstehen wird dort eine Produktionsstätte für grünen Wasserstoff, der Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S). Vier Elektrolyseure werden dort pro Jahr bis zu 1.000 Tonnen hochreinen Wasserstoff erzeugen – ausschließlich aus Ökostrom. Und zwar immer dann, wenn ein Überangebot an erneuerbarer Energie vorhanden ist. So kann das Naturangebot an Sonnen- und Windenergie optimal genutzt werden. Verknüpft ist die Produktionsanlage mit einem Logistikkonzept zur Versorgung von Industrie, Forschung und Entwicklung sowie Wasserstofftankstellen für den Schwerlastverkehr mit dem regional erzeugten Wasserstoff. Dieser gelangt über die H2 GeNeSiS-Pipeline oder mittels Trailer zu den Abnehmern. Im ersten Schritt wird das Baugelände vorbereitet; damit haben die SWS bereits begonnen. Der Baustart für die Anlage selbst ist für Anfang 2025 geplant, die Inbetriebnahme soll – wenn alles nach Plan läuft – Ende 2026 sein.
Meilenstein auf dem Weg in die grüne Zukunft
Das Projekt ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die grüne Zukunft der Landeshauptstadt: Die SWS bauen am Hafen eine wirtschaftlich tragfähige Wasserstoffproduktion inklusive Transportinfrastruktur im Neckartal auf. Ausgangspunkt des SWS-Projekts GH2S ist das von der EU und dem Ministerium für Umwelt und Klima des Landes Baden-Württemberg geförderte Gemeinschaftsprojekt H2 GeNeSiS. An diesem arbeiten neben den SWS mit: die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG, das Steinbeis-Innovationszentrum Energieeffiziente und emissionsfreie Technologien (SIEET) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung BW (ZSW). Letzteres wird zudem einen Forschungs-Elektrolyseur auf dem Gelände errichten.
Hochrein und regional
Das Projekt ist auch besonders relevant für den Wirtschaftsstandort Stuttgart, weil sich der hochreine Wasserstoff, der am Stuttgarter Hafen erzeugt wird, direkt für Brennstoffzellen eignet. Und das ist auch die Zielgruppe, denn Abnehmer für das Produkt sehen die SWS vor allem im Bus- und Schwerlastverkehr sowie in der Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen. Die Elektrolyseure mit einer installierten Leistung von bis zu 10 Megawatt produzieren immer dann Wasserstoff, wenn die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Photovoltaik- und Windenergieanlagen höher ist als der aktuelle Bedarf. Indem der Überschussstrom für die Herstellung von Wasserstoff verwendet wird, kann das Angebot der Natur komplett genutzt werden. Dies geschieht auf Grundlage eines digitalen Zwillings der Anlage und mittels KI-Steuerung. Das hat zudem einen positiven Effekt auf das Lastmanagement in den Stromnetzen. Daher ist das Wasserstoffprojekt der SWS am Stuttgarter Hafen auch ein wichtiger Baustein für die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems der Energiewende, für die Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten und für den Klimaschutz.


Die rechte Hand von Iker Romero heißt Ryota Tanimura

0

von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Der bisherige Assistenztrainer Ryota Tanimura übernimmt bei Erstliga-Aufsteiger SG BBM Bietigheim die Aufgaben des Co-Trainers. Der 38-jährige Japaner, der seit Anfang 2022 das Trainerteam der Schwaben unterstützt, wird mehr Verantwortung erhalten.

Über seinen Arbeitgeber Wakunaga Pharmaceutical, für dessen Werksteam in Hiroshima er in seiner aktiven Laufbahn im linken Rückraum spielte, und den japanischen Handballverband erhält der japanische Trainernovize die Gelegenheit, seine Erfahrungen als Trainer in Europa weiter auszubauen. Ursprünglich war die Hospitanz des sympathischen früheren japanischen Nationalspielers bis Sommer 2023 befristet, jetzt lernt der 38-Jährige zusammen mit der SG BBM auch die 1. Liga kennen – und das in der ersten Reihe.

Als Assistenztrainer blieb Tani in der vergangenen Saison meist im Hintergrund und war beispielsweise für Statistikauswertungen zuständig. Jetzt wachsen seine Aufgaben. Im Training wird er Iker Romero neben den Aufwärmthemen beispielsweise in der Gruppenarbeit unterstützen. Ein weiteres Aufgabenfeld werden die Videoschnitte in der Vorbereitung auf die jeweiligen Gegner sein.

Auf der Bank wird Tani die Wechselsituationen im Blick haben. Er ist auf der Innenseite auch in direktem Kontakt mit der Spielleitung, hat den besten Blick auf das, was der Gegner macht, und steht im ständigen Austausch mit Iker Romero. „Die Aufgaben bedeuten für mich eine große Wertschätzung, aber auch Verantwortung“, sagt Tani. „Im ersten Jahr hier habe ich viele freundliche Menschen getroffen, alle haben mich unterstützt“, sagt der Japaner. „Im zweiten Jahr habe ich noch mehr von diese Weltklasse-Mentalität und Professionalität kennengelernt. Ich glaube, wir werden das alles in meinem dritten Jahr noch toppen.“

Wer Ryota Tanimura in der Halle erlebt, der weiß, dass Handball ein Teil seines Lebens ist, dem er sich mit viel Akribie widmet. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Japaner erstaunliche Deutschkenntnisse angeeignet. „Ich verstehe jetzt fast alles, Lesen und Schreiben wird immer besser“ – nicht die leichteste Aufgabe, wenn sich Kultur und Sprache so unterscheiden. „Mir gefällt es hier in Bietigheim sehr gut“, bestätigt Tani.

Irgendwann in naher Zukunft wird Ryota Tanimura seine Erfahrungen aus Europa in den japanischen Handball einbringen, der sich professionalisieren soll. „Es gibt in Japan praktisch keinen Einheimischen, der diese Trainerausbildung genießen darf“, bestätigt Tanimura.

Seine aktive Handballzeit als linker Rückraumspieler hat der Handballenthusiast noch nicht ganz zu den Akten gelegt. Wenn immer es möglich ist, will er in der kommenden Saison weiter für die dritte Mannschaft der SG BBM an den Start gehen. Und noch etwas kann sich Tani – augenzwinkernd – vorstellen: „Ich glaube, ich muss in diesem Jahr auch noch Spanisch lernen.“


SVL: Rückkehrer Eric Fernández Rivas

0

Der Centerverteidiger Eric Fernández Rivas spielt in der neuen Saison wieder für Ludwigsburg. Der gelernte Schwimmmeister und Schwimmlehrer hat ein klares Ziel: mit dem SVL besser abschneiden als im Vorjahr, also mindestens Plan vier in der Abschlusstabelle erreichen.

„Ich bin sehr froh wieder für den SVL zu spielen“, sagt Eric Fernández Rivas. Der 30-jährige Spanier hat in der vergangenen Saison beim SSV Esslingen in der Bundesliga B-Gruppe gespielt, davor war er schonmal Stammspieler des SV Ludwigsburg, der Nummer eins in Wasserball-Süddeutschland.

Sein Ziel ist klar: Eric sagt, er wolle mit seinem neuen, alten Team besser abschneiden als in der Saison 2023/24, also in der Abschlusstabelle mindestens auf Platz vier landen. Zudem freue er sich sehr auf die Euro-Cup-Spiele mit dem SVL.

Eric ist im April 1994 in Barcelona geboren, er hat bei CN Barcelona schwimmen gelernt, bald ist er bei seine ersten Schwimmwettkämpfen gestartet. Schon wenig später indes war er Wasserballer. Seine Vereine: CN Barcelona, Spanien, CN Sant Andreu, Spanien, CN Molins de Rei, Spanien, CC 7 Scogli, Italien. 2016 wechselte er zum SSV Esslingen, dann zum SV Ludwigsburg und wieder nach Esslingen. “Wir freuen uns mit Eric einen routinierten Spieler für unser junges Team gewinnen zu können. Er wird der Mannschaft mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit in ihrer Entwicklung helfen. Man kennt und schätzt sich und es wird keiner langen Integration bedürfen.”

Eric arbeitet als Schwimmmeister und als Schwimmlehrer beim SSV Zuffenhausen. Er hat nicht „nur“ sportlich größere Pläne, sondern will auch beruflich neue Wege gehen, „Neues lernen: Physiotherapie“ und sich vielleicht mal selbstständig machen. Wenn Eric nicht Wasserball spielt oder arbeitet, dann, erzählt er, „gehe ich gerne wandern und campen – am liebsten in den Bergen“. Seine Mutter war aktive Schwimmerin und sein Vater ein guter Fußballer.

Beim SVL, so Eric weiter, werde seit vielen Jahren top Arbeit geleistet, der Club setze voll auf Wasserball und gehöre deshalb zu den besten Teams in ganz Deutschland. Wieder in der A-Gruppe der Bundesliga zu spielen – und damit auch gegen die top Team aus Berlin und aus Hannover -, das reize ihn. Er werde versuchen, dem Team aus der Barockstadt mit seiner großen Erfahrung so gut wie irgend möglich zu helfen. “Wir sind ein junges Team und kennen keine Grenzen.“


Einrichtung einer Flugverbotszone während des Festivals “Flammende Sterne”

Von Freitag, 23.08.2024, bis Sonntag, 25.08.2024, findet im Scharnhauser Park in Ostfildern das alljährliche Feuerwerksfestival “Flammende Sterne” statt, zu dem auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste erwartet werden. Natürlich ist auch die Polizei vor Ort, um für die Sicherheit der Besucher und der Veranstaltung zu sorgen.

Da es in den vergangenen Jahren immer wieder zu unerlaubten Drohnenflügen über das Festivalgelände gekommen ist, möchten wir auf Folgendes hinweisen:

  • Drohnen sind Luftfahrzeuge, daher gilt das Luftfahrtrecht.
  • Das Fliegen über Menschenansammlungen ist gefährlich und daher grundsätzlich verboten.
  • Während der gesamten Veranstaltung wurde zusätzlich aufgrund des polizeilichen Einsatzraumes täglich von 16 bis 24 Uhr eine Flugverbotszone eingerichtet. Diese gilt in einem Radius von 2 Kilometern und bis zu einer Höhe von 300 Metern um das Veranstaltungsgelände.
  • Das Veranstaltungsgelände befindet sich in der Kontrollzone des Flughafens Stuttgart, weshalb auch oberhalb dieses Einsatzraumes nicht geflogen werden darf.

Drohnenführer sind verpflichtet, sich vor einem Flug entsprechend vorzubereiten und sich auch über mögliche Einschränkungen zu informieren. Hierzu stellt das Bundesverkehrsministerium die “Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt”, kurz “dipul”, zu Verfügung. Unter https://www.dipul.de kann eine Karte mit aktuellen Flugeinschränkungen aufgerufen werden.

Diese Regelungen gelten nicht nur für professionelle Drohnenführer, sondern vor allem auch für Hobby-Drohnenflieger. Bei Verstößen gegen die Flugverbotszone muss mit empfindlichen Bußgeldern gerechnet werden. Sofern erforderlich, kann bei einem Verstoß auch die Drohne beschlagnahmt werden.


 

Plattform Integriertes Waldbrandmanagement nimmt Arbeit auf

Mit der Plattform Integriertes Waldbrandmanagement stärkt das Land die Zusammenarbeit der Akteure bei Prävention und Vorbereitung zum Schutz vor Waldbränden in Baden-Württemberg.

„Das Land Baden-Württemberg geht beim Thema Waldbrandmanagement neue Wege. Der Klimawandel, aber auch Brandstiftung und Fahrlässigkeit als Brandursachen in Wäldern fordert die Behörden und Einsatzkräfte immer wieder neu heraus. Baden-Württemberg setzt daher vor allem auf Prävention und Vorbereitung, indem die Zusammenarbeit der Akteure gestärkt wird. Dass in diesem Jahr witterungsbedingt nur wenig Einsätze der Feuerwehr im Wald nötig waren, ist wohl leider nur eine Verschnaufpause. Daher ist es richtig, dass wir unsere Infrastruktur zum Waldbrandschutz mit der Plattform Integriertes Waldbrandmanagement schärfen. Denn wir wollen auch in Zukunft beim Thema Waldbrand vor der Lage bleiben“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am 15. August 2024.

Kernstück des Präventionskonzeptes des Landes ist die Plattform Integriertes Waldbrandmanagement. „Ein Expertengremium aus Vertretern verschiedener Organisationen erarbeitet im Rahmen der Plattform Strategien und Managementkonzepte für den Waldbrandschutz im Land“, betonte Minister Hauk.

Die Plattform vernetzt die Akteure und schafft über Kooperationen Synergien, die zudem im wachsenden Forschungs- und Entwicklungsfeld Waldbrand für das Land zum Tragen kommen.

Zudem dient die Plattform als Kontaktstelle für Anfragen und setzt einen Schwerpunkt auf Information und Bewusstseinsbildung in der Fachwelt und der Bevölkerung.

Tandem Forst und Feuerwehr

Ein weiterer Baustein der Zusammenarbeit ist das Tandemkonzept, das Verbindungsförster und Feuerwehrleute auf Stadt- und Landkreisebene zusammenbringt und vernetzt. Im regelmäßigen Austausch werden Wissen und Strategien im Umgang mit Waldbränden geteilt und die Praxis beratend unterstützt.

Gerade jetzt in der Ferienzeit suchen viele den Wald als Erholungsort auf. „Waldbrände entstehen häufig durch Unachtsamkeit in der Freizeit. Daher können und müssen alle mit ihrem Verhalten dazu beitragen, dass wir gemeinsam die Waldbrandgefahr im Land verringern“, betonte Minister Hauk.

Verhaltensregeln im Wald

  • Vom 1. März bis 31. Oktober besteht ein gesetzliches Rauchverbot im Wald.
  • Nutzen Sie nur offiziell eingerichtete Grill- und Feuerstellen.
  • Prüfen Sie vorher den Waldbrandgefahrenindex, bei Gefahrenstufe 4 oder 5 in Ihrer Region bitte auf Feuer verzichten.
  • Stellen Sie sicher, dass das Feuer beim Verlassen der Grill-/Feuerstelle komplett gelöscht ist und lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt.
  • Parken Sie Fahrzeuge nicht auf Gras oder Wiesen, heiße Fahrzeugteile können die Vegetation entzünden.
  • Halten Sie Zufahrten in den Wald und Waldwege immer für Einsatzkräfte frei.
  • Wenn Sie einen Brand im Wald entdecken, bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr und rufen Sie umgehend die Feuerwehr über die Nummer 112.

Gefördert werden die Aktivitäten durch die Waldstrategie Baden-Württemberg 2050, die Initiativen zur Stärkung der Waldwirtschaft im Zuge des Klimawandels und gestiegener gesellschaftlicher Anforderungen und Ansprüche an den Wald unterstützt.


Straßenbauarbeiten in Weilimdorf

0

Engelbergstraße zwischen Stadtbahnunterführung und Rappachstraße

Stuttgart.| Im Auftrag des Tiefbauamts werden von Montag, 26. August, bis einschließlich Sonntag, 22. September, schadhafte Straßenbeläge in der Engelbergstraße zwischen Stadtbahnunterführung und Rappachstraße erneuert. Für die Straßenbauarbeiten ist eine Vollsperrung der Engelbergstraße in drei Bauphasen erforderlich.

Bauphase 1: zwischen Stadtbahnunterführung und Giebelstraße beginnt am 26. August und endet am 1. September. Bauphase 2: zwischen Gebäude Nr. 44 und Giebelstraße schließt sich am 2. September an und geht bis zum 8. September. Bauphase 3: zwischen Giebelstraße und Rappachstraße startet am 9. Sepptember und geht bis zum 22. September. Die Umleitungsstrecken sind jeweils örtlich ausgeschildert und verlaufen über die Solitudestraße, Glemsgaustraße, Flachter Straße, Gerlinger Straße und Rappachstraße.

Die Buslinie 90 wird über die Laichlestraße (Gerlingen) und die Rappachstraße umgeleitet. Die Bushaltestellen Rappachstraße, Rappachschule und Giebel werden verlegt. Zusätzliche Fahrgastinformationen über die geänderte Linienführung erfolgen über die SSB.

Für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit bitten das Tiefbauamt und die SSB alle Betroffenen um Verständnis.


Überlassung der Wohnung nach Scheidung kann teuer werden

0

Nutzt jemand nach der Scheidung die zuvor gemeinsam mit der geschiedenen Gattin oder dem geschiedenen Gatten bewohnten vier Wände, ohne dafür Miete zu bezahlen, kann das bei einem späteren Verkauf steuerliche Konsequenzen haben. Denn der Gewinn aus einer Veräußerung der Immobilie wird unter bestimmten Umständen steuerpflichtig. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) verweist die Wüstenrot Bausparkasse (Urteil vom 14. November 2023, IX R 10/22).

Im konkreten Fall zog ein Ehemann aus der im Familienbesitz befindlichen Eigentumswohnung aus. Diese hatte er zuvor zusammen mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern bewohnt. Die Ehegatten ließen sich scheiden und vereinbarten, dass die Frau und die minderjährigen Kinder nach der Scheidung die Eigentumswohnung unentgeltlich weiter nutzen konnten. Gleichzeitig übertrug die geschiedene Ehefrau ihre Eigentumsanteile an der Immobilie auf ihren ehemaligen Mann. Dieser übernahm im Gegenzug sämtliche Darlehensverbindlichkeiten.

Nach der Scheidung bewohnten die Frau und die Kinder insgesamt vier Jahre lang die besagte Eigentumswohnung, zogen danach aber aus. Im Anschluss verkaufte der frühere Ehemann als alleiniger Eigentümer die Wohnung und erzielte für den von seiner vormaligen Gattin übernommenen Eigentumsanteil einen Verkaufsgewinn in Höhe von rund 156.000 Euro.

Laut § 23 des Einkommensteuergesetzes sind Gewinne aus dem Verkauf von Grundstücken und darauf befindlichen Gebäuden innerhalb der ersten zehn Jahre nach dem Erwerb steuerpflichtig. Entsprechend veranlagte das Finanzamt den anteiligen Gewinn aus dem Verkauf der Eigentumswohnung als steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft und verlangte dafür Steuern.

Damit war der frühere Ehemann nicht einverstanden. Er klagte gegen die Entscheidung des Fiskus und argumentierte, die Eigentumswohnung sei im Zuge seiner unterhaltsrechtlichen Verpflichtungen an seine Kinder überlassen worden. Damit sei die vom Einkommensteuergesetz vorgesehene Steuerbefreiung für selbst genutzte Immobilien anzuwenden, die auch bei unentgeltlicher Nutzung durch die eigenen Kinder gelte. Die Tatsache, dass die Wohnung gleichzeitig durch die Mutter seiner Kinder genutzt wurde, würde sich zwangsläufig aus der notwendigen Betreuung der Kinder ergeben.

Der BFH schloss sich dieser Argumentation nicht an. Die Steuerbefreiung sei auf Veräußerungsgewinne von selbst genutzten Immobilien beschränkt. Sie hätte tatsächlich auch gegolten, wenn es ausschließlich um eine Überlassung an die eigenen Kinder gegangen wäre, denen gegenüber der Vater zu Unterhalt verpflichtet ist. Die Nutzung der Wohnung durch die Mutter der Kinder ist laut Gericht jedoch nicht steuerbefreit, weil nach der Scheidung keine familiäre Gemeinschaft der früheren Eheleute mehr besteht. Der erzielte Gewinn durch den Verkauf der Immobilie sei somit anteilig zu versteuern.


Entschärfung von Weltkriegsbombe in Feuerbach für Montag geplant

0

Stuttgart-Feuerbach.| Rund 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg lauern immer noch Gefahren im Boden. Einen Blindgänger hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden- Württemberg bei Sondierungsmaßnahmen in Stuttgart-Feuerbach aufgespürt. Die Sprengstoff-Fachleute wollen die damals nicht explodierte Bombe am kommenden Montag, 19. August, entschärfen und bergen. Aus Sicherheitsgründen ist rund um den Fundort im Gewann Lemberg in der Nähe des Feuerbacher Höhenwegs im Radius von rund 400 Metern eine Sperrzone einzurichten. Fußwege und Feldwege sind dann nicht passierbar. Der Polizeivollzugsdienst sperrt den Bereich ab 9 Uhr ab und kontrolliert, dass sich keine Personen mehr darin aufhalten. Betroffen sind von der Evakuierung im angrenzenden Wohngebiet rund 340 dort gemeldete Anwohnerinnen und Anwohner. Das Amt für öffentliche Ordnung hat sie bereits angeschrieben und über die bevorstehende Maßnahme informiert. Wie lange die Entschärfung benötigt, lässt sich im Vorhinein nicht abschätzen. Dies hängt unter anderem von der Bauart und vom Zustand des Sprengkörpers ab.

Personen, die bei der Evakuierung aufgrund von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit auf Hilfe angewiesen sind oder besondere Betreuung benötigen, werden gebeten, sich bis Donnerstag, 15. August, beim Amt für öffentliche Ordnung zu melden: 8.30 bis 16 Uhr unter Tel. (0711) 216-91928.

Zu den Details
Folgende Gebäude befinden sich im Sicherheitsbereich und müssen evakuiert werden: