Marina Hegering beendet Karriere in der Nationalmannschaft

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Die Olympischen Spiele 2024 in Frankreich waren das letzte große Highlight in der Nationalmannschaftskarriere von Marina Hegering. Die 34-Jährige hat am heutigen Freitag ihren Rücktritt aus der DFB-Auswahl bekanntgegeben.

Marina Hegering sagt: „Ich darf euch heute verkünden, dass meine Zeit, für die Nationalmannschaft zu spielen, zu Ende geht. Ich habe 42 Länderspiele bestreiten dürfen, und wenn mir das jemand vor zehn Jahren erzählt hätte – ich hätte ihn oder sie für bekloppt gehalten. Ich darf mich aber tatsächlich Nationalspielerin nennen, und das erfüllt mich mit purer Glückseligkeit und Stolz. Sehr viele Menschen haben großen Anteil daran gehabt, dass ich diese Zeit erleben durfte. Sie sind diesen Weg streckenweise mit mir zusammen gegangen oder begleiten mich noch immer darauf. Ich bin euch zutiefst dankbar! Jetzt fühlt sich der Schritt absolut stimmig und richtig für mich an. Ich wünsche meinen Mädels eine tolle Vorbereitung auf die Europameisterschaft und dem neuen Trainerteam viel Spaß. Ihr habt eine ganz wunderbare Mannschaft übernommen, die Geschichte schreiben kann und wird. Ich wünsche euch gemeinsam maximalen Erfolg für die Zukunft. Ich werde als sehr großer Fan alles verfolgen.“

Ihr erstes Spiel im Nationalmannschaftstrikot bestritt Hegering vor rund 20 Jahren mit der U 15 gegen Kanada. Von da an war sie in zahlreichen Länderspielen für die Auswahlteams des DFB im Einsatz. Mit den U 20-Frauen absolvierte sie zwei Weltmeisterschaften: die erste 2008 in Chile, bei der das Team den dritten Platz erreichte. Zwei Jahre später wurde Hegering mit der deutschen Auswahl im eigenen Land Weltmeisterin.

Am 6. April 2019 gab die Verteidigerin in Solna beim 2:1 im Testspiel gegen Schweden ihr Debüt in der Frauen-Nationalmannschaft, für die sie an den WM-Endrunden 2019 in Frankreich und 2023 in Australien und Neuseeland teilnahm. Bei der Europameisterschaft 2022 in England kam Hegering in allen sechs Spielen zum Einsatz und gewann mit ihrer Mannschaft die Silbermedaille. Von der UEFA wurde sie anschließend mit vier weiteren deutschen Spielerinnen in die „Elf des Turniers“ gewählt. Beim Olympischen Fußballturnier in diesem Jahr in Frankreich erreichte sie mit ihrem Team das Spiel um Platz drei, das mit einem 1:0 gegen Spanien und damit dem Gewinn der Bronzemedaille endete.

Bundestrainer Christian Wück sagt: „Marina Hegering war mit ihrem Einsatz, ihrer Zweikampfstärke und auch ihrem Geschick, Spielsituationen zu erkennen, eine absolute Leistungsträgerin der Nationalmannschaft. Sie gehört zu den Spielerinnen, die vorangehen, bis zur letzten Minute alles reinwerfen und alles für ihr Team geben. Das zeichnet sie aus. Leider hatte sie im Laufe ihrer Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Ihren Entschluss, die Nationalmannschaftslaufbahn zu beenden, kann ich daher absolut nachvollziehen. Ich wünsche ihr, dass sie noch viele Spiele im Verein bestreiten kann und von Verletzungen künftig verschont bleibt.“

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer sagt: „Der Blick auf ihre Karriere in der Nationalmannschaft zeigt, welch starke Persönlichkeit Marina Hegering ist. Sich nach jahrelanger verletzungsbedingter Abstinenz wieder zurück auf den Platz zu kämpfen, es in die Nationalmannschaft zu schaffen und dann als unverzichtbare Leistungsträgerin wichtiger Teil eines erfolgreichen Teams zu sein, ist unglaublich beeindruckend. Marina ist eine Führungsspielerin mit Coaching-Fähigkeiten, die Leidenschaft, Professionalität, Entschlossenheit und mentale Stärke lebt. Aufgeben war nie eine Option für sie.“


Flensburg zum ersten Heimspiel zu Gast

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Stuttgart.| Das erste Heimspiel der Saison 2024/25 steht auf dem Programm. Der TVB Stuttgart empfängt die SG Flensburg-Handewitt in der Landeshauptstadt. Anwurf gegen das Topteam aus dem Norden ist am Sonntag um 16:30 Uhr in der Porsche-Arena.

Am ersten Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga Saison 2024/25 mussten die WILD BOYS sich auswärts in Leipzig geschlagen geben. Das neuformierte Team der Stuttgarter leistete sich bei den Sachsen in Summe zu viele einfache Fehler in ihrem Angriffsspiel. Der SC DHfK Leipzig wusste die Schwächephasen der Stuttgarter konsequent auszunutzen und sicherte sich am Ende einen ungefährdeten 33:24-Heimsieg.

Mit der SG Flensburg-Handewitt ist nun ein echter Meisterschaftsanwärter zum ersten Heimspiel dieser Saison zu Gast. Das Spitzenteam aus dem Norden startete perfekt in die neue Bundesligaspielzeit. In der heimischen Campushalle Flensburg dominierte man die komplette Partie gegen den HC Erlangen und warf stolze 42 Tore. Damit trifft geballte Offensivpower auf die Abwehr der Stuttgarter. Das Team von Cheftrainer Nicolej Krickau ist voller Spieler mit Weltklasseformat bestückt. Bester Werfer war Linksaußen und Goldmedaillengewinner Emil Jakobsen auf Seiten der Flensburger, der elf Tore zum Sieg beisteuerte. Mit den Dänen Lasse Møller und Neuzugang Niclas Kirkeløkke verfügt der Nordclub zudem über viel Qualität im Rückraum.

Als die SG das letzte Mal zu Gast war, konnten die Schwaben einen historischen Heimsieg feiern. Es war das erste Mal, dass man die Flensburger bezwingen konnte, davor verlor man 15 Aufeinandertreffen und sicherte sich ein einziges Unentschieden. Es wird also spannend zu sehen sein, ob die Flensburger ihrer Favoritenrolle gerecht werden können oder den Schwaben eine Überraschung wie in der Vorsaison gelingt.


Aus Diesel mach Elektro

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AWS wandelt Pritschenwagen um

Stuttgart.| In einem Pilotprojekt der Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) ist jetzt der erste Pritschenwagen auf Elektroantrieb umgerüstet worden, was doppelt nachhaltig ist, denn das Fahrzeug stammt aus dem eigenen Flottenbestand und fuhr bislang mit Diesel. Die Vorteile für Mensch und Umwelt: Die AWS vermeidet somit einen Neukauf. Das schont Ressourcen.

Ein Fahrzeug mit Elektroantrieb verursacht deutlich weniger Emissionen als ein dieselgetriebener Wagen, das klimaschädliche CO2 und die Belastung durch Feinstaub sinken. Zudem ist das Fahrzeug deutlich leiser unterwegs als mit Verbrennungsmotor.

„Das sind ganz unterschiedliche Effekte, von denen die Stuttgarterinnen und Stuttgarter, unser AWS-Team auf dem Wagen und die Umwelt profitieren“, unterstreicht AWS- Geschäftsführer Markus Töpfer.

Das Pilotfahrzeug fährt bis zur Ausmusterung in gut zwei Jahren als E-Mobil. Bis dahin sind wichtige Fragen zu klären. Etwa, ob die Reichweite für die täglichen Aufgaben ausreicht, bei hohen wie auch bei besonders niedrigen Außentemperaturen. Und wie sich die Batterie unter diesen Bedingungen bei Dauerbetrieb und ausschließlich im Stadtverkehr verhält. Denn die Straßenreinigung kennt keinen Ruhetag, arbeitet auch am Wochenende und an Feiertagen.

Der zum E-Mobil umgebaute Pritschenwagen der AWS ist in der Stuttgarter Innenstadt im Einsatz, gut 40 Kilometer täglich. Mit Pritschenwagen transportieren die Teams der Straßenreinigung ihre Arbeitsutensilien und Abfälle. Dafür benötigen sie 3,5-Tonnen- Doppelkabiner-Pritschen mit Kippfunktion. Diese gibt es am Markt nicht mit vollelektrischem Antrieb.

„Wir sind dabei, die Emissionen unserer Fahrzeuge konsequent zu reduzieren“, sagt Geschäftsführer Töpfer.


Transparenzregister zur Anpassung der Hebesätze

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Ab 2025 bestimmen die Kommunen die Grundsteuer anhand neuer Hebesätze. Ein Transparenzregister des Finanzministeriums bietet unverbindliche Richtwerte für „aufkommensneutrale“ Hebesätze.

Bald steht fest, wie viel Grundsteuer jeder Grundstückseigentümer ab 2025 zahlen muss. Denn die Gemeinderäte einer jeden Kommune entscheiden im nächsten Schritt über die Hebesätze. Und die braucht es, um die Grundsteuer final berechnen zu können. Das Finanzministerium hat in diesem Zusammenhang ein Transparenzregister für das Grundvermögen (Grundsteuer B) erstellt. Es zeigt, welche Hebesätze für die sogenannte „Aufkommensneutralität“ notwendig wären.

„Aufkommensneutralität“ bedeutet, dass die Einnahmen einer Kommune nach der Reform der Grundsteuer in etwa so hoch sind wie davor. Ein Beispiel: Eine Kommune hat im Jahr 2024 insgesamt 50 Millionen Euro Grundsteuer bekommen. Um aufkommensneutral zu handeln, müsste sie ihren Hebesatz also so wählen, dass sie auch im Jahr 2025 in etwa 50 Millionen Euro einnimmt. Aufkommensneutralität bedeutet allerdings nicht, dass es keine Belastungsverschiebungen bei den Eigentümerinnen und Eigentümern gibt.

Transparenzregister als Anhaltspunkt für Kommunen

Mithilfe des Transparenzregisters des Finanzministeriums lässt sich nachvollziehen, welche Hebesätze aufkommensneutral wären. Dabei handelt es sich um unverbindliche Angaben. Über die Höhe ihrer Hebesätze entscheiden die Kommunen eigenständig. Die Angaben im Transparenzregister können den kommunalen Verwaltungen und Gemeinderäten dabei als Anhaltspunkte dienen, wie sie die Grundsteuer insgesamt auf einem stabilen Niveau halten können. Auch andere Bundesländer informieren über die Hebesätze, die für die Aufkommensneutralität erforderlich sind, und machen diese transparent.

Für die Berechnung greift das Transparenzregister zurück auf die alten Grundsteuermessbeträge, die Hebesätze aus dem Jahr 2024 sowie die Grundsteuermessbeträge, die die Finanzämter für die neue Grundsteuer bislang ermittelt haben. Derzeit liegen noch nicht alle neuen Grundsteuermessbeträge vor. Deshalb zeigt die Übersicht auch keinen einzelnen Wert an, sondern eine Bandbreite an möglichen Hebesätzen.

Modifiziertes Bodenwertmodell in Baden-Württemberg

Die Grundsteuer musste wegen einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2018 bundesweit reformiert werden. Die Begründung damals: Die bisherige Einheitsbewertung sei verfassungswidrig. Ab dem 1. Januar 2025 wird die Steuer für das Grundvermögen (Grundsteuer B) in Baden-Württemberg deshalb nach dem neuen „modifizierten Bodenwertmodell“ erhoben.

Berechnet wird die Grundsteuer wie folgt: Grundsteuermessbetrag x Hebesatz / 100. Die Grundsteuermessbeträge hat das Finanzamt ermittelt und den Eigentümerinnen und Eigentümern im Grundsteuermessbescheid mitgeteilt. Die Grundsteuermessbeträge basieren auf den Grundstücksdaten, die die Eigentümer erklärt haben. Erhoben wird die Grundsteuer schlussendlich von den Kommunen. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres verschicken sie die finalen Grundsteuerbescheide an die Eigentümerinnen und Eigentümer und teilen ihnen darin die Höhe der zu zahlenden Grundsteuer mit.


Auslosung des DHB-Pokal-Achtelfinales

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Pokalsieger Metzingen empfängt Halle-Neustadt, Ludwigsburg muss nach Buxtehude

Ein Heimspiel für den Pokalsieger, eine lange Auswärtsreise für den Super Cup-Sieger. Im Rahmen der Bundesliga-Begegnung zwischen dem Buxtehuder SV und Borussia Dortmund wurden die Begegnungen des DHB-Pokal-Achtelfinales ausgelost. 16 Teams kämpfen um den nächsten Schritt in Richtung Haushahn Final4.

Dortmund, 07. September 2024.| Die Achtelfinale-Paarungen im DHB-Pokal stehen fest. DHB-Nachwuchstrainerin Zuzana Porvaznikova loste in Dortmund die acht Partien aus, welche in der Woche vom 30. September bis 6. Oktober ausgespielt werden.

Eine harte Aufgabe hielt Porvaznikova direkt mit den ersten Losen für die anwesende Buxtehuder Mannschaft bereit. Das Team von Trainer Dirk Leun empfängt mit der HB Ludwigsburg den amtierenden Super Cup-Sieger zum Pokal-Duell. Zu einem weiteren Aufeinandertreffen zwischen zwei Erstligisten und einer Wiederholung des Pokal-Viertelfinales der letzten Saison kommt es zwischen dem VfL Oldenburg und dem TSV Bayer 04 Leverkusen. Ein NRW-Duell steht mit der Begegnung zwischen der HSG Blomberg-Lippe und dem HSV Solingen-Gräfrath 76 auf dem Programm.

Die Dortmunder Fans konnten sich unterdessen über ein Heimspiel freuen – Borussia Dortmund trifft auf die Sport-Union Neckarsulm. Mit einem Heimspiel startet auch der amtierende Pokalsieger aus Metzingen in den Pokal-Wettbewerb – zu Gast sind die Wildcats des SV Union Halle-Neustadt.

Zum Ostderby kommt es in Rödertal. Der Vorjahres-Zweite der 2. Handball Bundesliga Frauen bekommt es im Achtelfinale mit dem Thüringer HC zu tun. Weit reisen muss unterdessen Bundesliga-Vizemeister Bensheim, die Flames gastieren im hohen Norden bei den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten. Als letzte Partie sprang das Aufeinandertreffen zwischen den Füchsen Berlin und dem BSV Sachsen Zwickau aus dem Lostopf.

Die Partien des DHB-Pokal-Achtelfinales werden in der Woche vom 30. September bis zum 6. Oktober ausgetragen.

Die Begegnungen des DHB-Pokal-Achtelfinales im Überblick:

Buxtehuder SV – HB Ludwigsburg
VfL Oldenburg – TSV Bayer 04 Leverkusen
HSG Blomberg-Lippe – HSV Solingen-Gräfrath 76
Borussia Dortmund – Sport-Union Neckarsulm
TuS Metzingen – SV Union Halle-Neustadt
HC Rödertal – Thüringer HC
HL Buchholz 08-Rosengarten – HSG Bensheim/Auerbach
Füchse Berlin – BSV Sachsen Zwickau

Die weiteren Termine im DHB-Pokal 2024/25:

Achtelfinale: 5. / 6. Oktober 2024
Viertelfinale: 9. / 10. November 2024
Haushahn Final4: 1. und 2. März 2025


Cargobike-Aktionstag 2024

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Stuttgarts Beitrag zur Europäischen Mobilitätswoche

Im Rahmen der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche setzt die Landeshauptstadt Stuttgart am Mittwoch, 18. September, mit dem Cargobike- Aktionstag ein Zeichen für eine nachhaltige Verkehrswende. Die Veranstaltung findet von 13 bis 18 Uhr auf der Königstraße vor dem Kunstmuseum statt und richtet sich sowohl an private Personen als auch gewerbliche Institutionen.

Ein Beitrag zur nachhaltigen Mobilität

Der Cargobike-Aktionstag im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche unterstreicht das Engagement der Stadt für eine nachhaltige und zukunftsweisende Mobilitätswende. Mit dieser Veranstaltung will Stuttgart das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilitätslösungen stärken und die Nutzung von Lastenrädern in der Stadt fördern. Für alle Interessierten bietet der Aktionstag eine ideale Gelegenheit, die vielfältigen Vorteile von Lastenrädern kennenzulernen und diese innovativen Transportmittel zu testen. Zudem können sich Besuchende vor Ort über das städtische Förderprogramm „E-Lastenräder für Stuttgarter Familien“ informieren.

Ein Ort, ein Aktionstag –1. Cargobike Roadshow für Privatpersonen

Die Cargobike Roadshow bietet eine hervorragende Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Umstieg vom Pkw auf das Lastenrad interessieren oder diese einfach mal testen wollen. An diesem Tag können sie verschiedene Modelle moderner E-Lastenräder kostenlos ausprobieren. Eine Teststrecke und ein geschultes Team der cargobike.jetzt Agentur stehen bereit, um Interessierten die zwei- und dreirädrigen E-Lastenräder näherzubringen. Die Roadshow bietet eine unabhängige, herstellerneutrale Beratung und somit eine optimale Gelegenheit, das Lastenrad-Feeling ohne Verkaufsdruck zu erleben.

2. Aktionstag „flottes Gewerbe“ für gewerbliche Anwender

Zeitgleich zur Cargobike Roadshow findet der Aktionstag „flottes Gewerbe“ statt, der sich an Unternehmen richtet, die an der gewerblichen Nutzung von Lastenrädern interessiert sind. Besuchende erhalten wertvolle Einblicke in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von E-Lastenrädern im gewerblichen Bereich. Mindestens acht verschiedene Modelle stehen für Testfahrten auf einer Teststrecke zur Verfügung. Die Agentur cargobike.jetzt unterstützt dabei mit kompetenter, herstellerneutraler Beratung. Die Veranstaltung will die Potenziale nachhaltiger Mobilitätslösungen für den Wirtschaftsverkehr aufzeigen und das Interesse an einem umweltfreundlicheren Transport fördern.

Die städtischen Organisatoren des Cargobike-Aktionstags sind die Abteilung Mobilität und die Abteilung Koordination S21/Rosenstein und Zukunftsprojekte.


Paco Barthe bleibt Kapitän der SG BBM

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Bietigheim-Bissingen.| Rückraumspieler Paco Barthe führt auch in der kommenden Saison die SG BBM Bietigheim als Kapitän an. Der 31-Jährige trug in der letzten Saison entscheidend zum Aufstieg und der damit verbundenen Rückkehr in die DAIKIN HBL teil. Juan de la Peña und Fabian Wiederstein fungieren als seine Stellvertreter.

Paco Barthe wird auch in der Saison 2024/25 das Aufsteiger-Team der SG BBM – in der 1. Handball- Bundesliga – als Leader aufs Feld führen. Damit übernimmt Barthe in der 4. Saison diese verantwortungsvolle Aufgabe.

Chefcoach Iker Romero baut weiterhin auf Kontinuität: “Paco hat als Kapitän in den letzten drei Jahren einen sehr guten Job gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit ihm, seiner Arbeit und seinem Standing in der Mannschaft. Paco bringt sehr viel Erfahrung mit und geht als Führungsspieler und Vorbild voran. Für mich gibt es keinen Grund, nicht an ihm festzuhalten.“

Der 1,95 Meter große Rückraumspieler freut sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Es erfüllt mich mit Stolz, auch dieses Jahr wieder vorangehen zu dürfen. Uns erwartet eine spannende Saison, in der ich wieder mein Bestes geben möchte, die Mannschaft auf und neben dem Feld zu unterstützen.“


SVL verstärkt seinen Bundesligakader

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Slowenischer Nationalspieler neu im SVL-Kader

Er ist einer von mehreren Spielern, die in der kommenden Saison die Ludwigsburger Bundesliga-Wasserballer verstärken: Vukasin Stefanovic ist zwar erst 22 Jahre alt, er hat aber bereits bei zwei Europameisterschaften für Slowenien gespielt.

Vukasin Stefanovic spielt schon seit gut zwei Dritteln seines Lebens Wasserball! Wettkampfschwimmen indes war nie sein Ding – anders als bei vielen Wasserballern, die zunächst mit Schwimmen begonnen haben und heute erzählen, dass ihnen das Bahnen-Zählen irgendwann zu langweilig wurde. Dieser junge Mann war von Anfang an ein komplett begeisterter Wasserballer.

22 Jahre alt, geboren in Kruševac, Serbien, doppelte Staatsangehörigkeit – Vukasin hat bei den beiden bis dato letzten Europameisterschaften für Slowenien gespielt. „Wasserball spielen gelernt hab ich in Kruševac, als ich sieben Jahren alt war“, erzählt der SVL-Neuzugang. Gespielt hat er zunächst für VK Rasina in Kruševac und dann für VK Ljubljana Slovan in der slowenischen Hauptstadt. In Ljubljana hat er auch studiert: Sport – was sonst, könnte man sagen.

Jetzt also der Wechsel nach Ludwigsburg. Warum? „Ich habe den SVL und Deutschland in erster Linie wegen der Disziplin gewählt“, so Vukasin mit einem Augenzwinkern, „und weil sich die Spieler bei dem Verein stetig weiter entwickeln, wegen des tollen Teams und wegen der Trainer, wegen des Umfelds – und nicht zuletzt auch wegen der gesunden Umwelt.“

Sport wurde Vukasin womöglich in die Wiege gelegt: Seine Eltern haben zwar nie Wasserball gespielt, sein Vater ist aber Marathonläufer. Jetzt will der junge Mann mit seinem neuen Team voll durchstarten – in der ersten Bundesliga und im Euro Cup.

Neuer Centerverteidiger aus Ungarn

Balazs Sipos hat bis dato nur in Ungarn gespielt, in jenem Land, das zu den weltweit besten Wasserball-Nationen gehört. Jetzt verstärkt der 21-jährige Centerverteidiger die Bundesliga-Mannschaft des SVL.

Wie schön, dass ein Freund seines Vaters damals empfohlen hat: der Bub sollte anfangen Wasserball zu spielen. Das ist jetzt rund acht Jahre her. Mittlerweile ist Balazs Sipos 21 Jahre – der junge Mann verstärkt in der neuen Saison die Ludwigsburger Erst-Liga-Mannschaft. Seine bis dato größten sportlichen Erfolge: Platz drei in der ungarischen Liga mit dem C lub Vasas SC und Bronze beim ungarischen Cup, auch mit Vasas.

„Ich bin in der ungarischen Hauptstadt Budapest geboren – und wenn ich mich richtig erinnere, dann haben meine Eltern mich zu einem Schwimmkurs angemeldet, als ich acht Jahre alt war“ erzählt der SVL-Neuzugang. Zunächst sei es aber nur drum gegangen, dass das Kind  überhaupt schwimmen lernt, Wettkämpfe standen nicht auf dem Programm.

„Als ich 13 Jahre alt war, hat mir der Freund meines Vaters geraten, mit Wasserball anzufangen.“ Zuerst spielte Balazs für UVSE, dann für Vasas SC, “bei diesem Verein stand ich bis jetzt im Kader“, so Balazs weiter.

Seine Eltern hatten übrigens nichts mit Wasserball im Sinn, sie waren und sind aber sportlich – für beide war Sport indes immer nur ein schönes Hobby. Der Vater hat in seiner Jugend Basketball gespielt, die  Mutter Handball. Der ältere Bruder hat Kampfsport gemacht. Balazs studiert International Management an der Budapest University of Economics – die Vorlesungen werden auf englisch gehalten.

Seine Ziele im Wasserball? „Ich möchte mich immer weiter verbessern, physisch, technisch, taktisch – und ich will meinem neuen Team helfen, wo immer möglich.“ Für den SVL habe er sich entscheiden, weil der Verein beste Voraussetzungen biete: „Eine starke Mannschaft in der höchsten deutschen Liga, das Team will sich stetig verbessern und immer professioneller werden.“

Und wenn Balazs mal nicht trainiert und auch nicht studiert – was selten vorkommt – was treibt er dann? Die Zeit, erzählt er, sei immer knapp. Sein „bisschen Freizeit“ verbringt der Neu-Ludwigsburger mit „einfachen Hobbies“: Filme schauen, Videospiele spielen, ausgehen mit Freunden und Wasserball-Kollegen und – mit Sport: „Fußball, entweder selber spielen oder zuschauen.“


Mario Estasi wird neuer Sportlicher Leiter des SGV

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Der SGV Freiberg Fußball freut sich, die Beförderung von Mario Estasi zum neuen Sportlichen Leiter des Vereins bekannt zu geben. Estasi, der schon als Trainer in der Oberliga für den SGV tätig war, übernimmt ab dem 01. September 2024 die sportliche Leitung.

Seit dem 01. März 2024 leitete Mario Estasi bereits die Scouting-Abteilung des Vereins und konnte sich in dieser Position durch seine Fachkompetenz und sein Engagement auszeichnen. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Fußball und seiner tiefen Verbundenheit zum SGV bringt Estasi die idealen Voraussetzungen mit, um die sportliche Entwicklung des Vereins weiter voranzutreiben.

Der SGV Freiberg Fußball freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht Mario Estasi viel Erfolg in seiner neuen Rolle.


Handball-Bundesliga: Aufsteigerduell zum Saisonstart

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| An diesem Wochenende startet die 1. Handball-Bundesliga in ihre Saison. Gleich am ersten Spieltag wartet das direkte Duell auf die beiden Neulinge der Liga. Die SG BBM Bietigheim spielt am Sonntag (16:30 Uhr, MBS Arena) beim Zweitliga-Meister 1. VfL Potsdam. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, sagt SG BBM-Chefcoach Iker Romero.

Nach mehr als siebenwöchiger Vorbereitungsphase ist der Spanier heiß auf die wöchentliche Routine und die Duelle in Deutschlands Top-Liga. Für den 44-Jährigen früheren Bundesliga-Profi auch eine Premiere: „Ich freue mich darauf, in der 1. Liga coachen zu dürfen und ein Teil der 18 Mannschaften der stärksten Liga der Welt zu sein.“ Doch sich mit dem Aufstieg zufrieden zu geben und die Saison in der Beletage einfach nur zu geniesen, davon sind er und seine Schützlinge meilenweit entfernt. Im dritten Anlauf nach 2014/15 und 2018/19 soll am Ende der Saison erstmals der Klassenerhalt gefeiert werden, für Mannschaft und Umfeld der nächste logische Schritt in der Bietigheimer Handballgeschichte.

„Wir werden in jedem Spiel den Kampf annehmen“, verspricht Bietigheims alter und neuer Kapitän Paco Barthe, so auch am Sonntag in Potsdam. Doch dem Duell mit dem vermeintlichen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gleich eine besondere Bedeutung beimessen, will Iker Romero nicht. „Das Spiel ist nur aus zwei Gründen wichtig: Weil es das erste Spiel für uns ist und weil es das einzige ist, das wir im Kopf haben“, sagt der frühere Weltklassespieler. Nach vier Niederlagen in den letzten beiden Spielzeiten gegen das Team aus Brandenburgs Hauptstadt soll diese Negativserie gebrochen werden. „Ich freue mich sehr auf die nächste Chance, diesen Gegner zu schlagen. Dazu müssen wir am Sonntag unsere beste Leistung abrufen.“

„Ich bin mir sicher, dass wir zu hundert Prozent bereit sind, in die Liga zu starten“, sagt Romero nach einer Vorbereitungsphase, die aus seiner Sicht ihre Höhen und Tiefen hatte. „Viele Dinge sind gut gelaufen. Aber wir hatten auch Verletzungen, auf die wir in der Vorbereitung reagieren mussten“. Auf immerhin sieben Positionen gibt es Veränderungen im Kader, vor der letzten Saison waren es derer nur zwei. „Es braucht Zeit, unser System immer und immer wieder einzuüben“, gibt Romero zu bedenken. Julius Kühn, Daniel Rebmann, Gonzalo Pérez Arce, Till Hermann und Fynn Nicolaus haben sich in den letzten Wochen im System Romero hervorragend akklimatisiert. Hinzu kommt mit Co-Trainer Ryota Tanimura ein neues Gesicht auf der Bank. Von den Neuzugängen wird lediglich Rechtsaußen Moritz Strosack den Saisonauftakt nach seiner Meniskus-OP im Mai knapp verpassen.

Viele Veränderungen gibt es auch bei Mitaufsteiger VfL Potsdam. Emir Kurtagic folgt Bob Hanning auf der Position des Cheftrainers. Der 44-jährige bringt viel Bundesligaerfahrung mit, coachte unter anderem sechs Jahre lang den VfL Gummersbach und trainierte zuletzt die deutsche U18-Auswahl. Die Partnerschaft mit den Füchsen Berlin wird fortgeführt, aufgrund der jetzt gleichen Ligazugehörigkeit jedoch unter anderen Vorzeichen. Hanning hat in Zukunft als Sportlicher Leiter die Gesamtverantwortung für das „Sportsystem Füchse Berlin / VfL Potsdam“. Zwar werden Leistungsträger wie Torsteher Lasse Ludwig oder Zweitliga- Toptorjäger Max Beneke zukünftig nur noch für die Füchse auflaufen. Doch mit Jannek Klein (früher Eulen Ludwigshafen) und Nicolas Paulnsteiner leiht Potsdam zwei Spieler aus, die beim Vize-Meister unter Vertrag stehen. Mit Nicholas Schley, Marvin Siemer und Frederik Höhler stehen jetzt Spieler aus dem Füchse- Talentschuppen fest im Potsdamer Kader, die kürzlich bei der U20-EM die deutschen Farben vertreten hatten.