Mit Rückendwind gegen Gummersbach gefordert

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Stuttgart.| Nach dem ersten Sieg in der aktuellen Saison treffen die WILD BOYS an diesem Mittwoch auf den VfL Gummersbach vor heimischem Publikum. Mit der Partie gegen den EHF European League Teilnehmer wartet auf den TVB Stuttgart damit die erste von zwei Aufgaben vor heimischem Publikum in dieser Woche. Anwurf in der Porsche-Arena ist um 19 Uhr.

Am vergangenen Freitag hat der TVB Stuttgart den ersten Sieg der Saison 2024/25 auswärts gegen den HC Erlangen eingefahren. Nach einer echten Willensleistung gelang es den Stuttgartern die Partie in den letzten zehn Minuten noch zu den eigenen Gunsten zu entscheiden. Lenny Rubin bescherte den Stuttgartern mit seinem Tor in der letzten Minute den Erfolg. Damit empfangen die Schwaben den VfL Gummersbach mit einem Sieg im Gepäck. Das Team von Cheftrainer Michael Schweikardt möchte nun mit der heimischen Kulisse in der Porsche-Arena an diesen Sieg anknüpfen.

Bei den Gästen aus dem bergischen Land gestaltete sich der Saisonstart ähnlich. Von den ersten drei Spielen konnte man eins für sich entscheiden. In die Saison startete der VfL mit einem Sieg in der Fremde gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Vor heimischem Publikum mussten sich die Gummersbacher dem TBV Lemgo Lippe geschlagen geben. Beim Auswärtsspiel in Leipzig musste der VfL mehr als nur eine Niederlage verkraften. Sowohl der deutsche Nationalspieler Julian Köster als auch der Rückraumrechte Teitur Örn Einarsson zogen sich schwerere Verletzung zu und stehen den Gummersbachern vorerst nicht zur Verfügung. An dieser Stelle wünschen wir beiden Spielern eine schnelle Genesung.

Seit dieser Saison läuft der französische Superstar Kentin Mahé wieder für den VfL Gummersbach auf. Nach sechs Jahren bei KC Veszprém schloss sich der Welt- und Europameister den Blau-Weißen an. Bester Torschütze in der aktuellen Spielzeit ist Miloš Vujović, der nach drei Spielen bereits 20 Treffer vorzuweisen hat. Zwischen den Pfosten verstärkte der kroatische Shootingstar Dominik Kuzmanović den VfL, der auch beim ersten Sieg gegen Hannover brillierte. Wer das Duell in der Porsche-Arena am Mittwochabend für sich entscheiden kann, bleibt abzuwarten.


Vorverkauf für Pokalspiel startet am Dienstag

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Bietigheim-Bissingen.| Am Dienstag, 24. September, startet um 9:00 Uhr der Vorverkauf für das Pokalspiel in der Sporthalle am Viadukt. Zu Gast ist am Mittwoch, 2. Oktober, um 19:30 Uhr der ThSV Eisenach. Tickets sind im Ticket-Onlineshop und in der SG-Geschäftsstelle erhältlich.

Timo Boll, die deutsche Tischtennis-Legende, nahm im Rahmen des HBL-Supercups die Auslosung der 2. Runde des DHB-Pokals vor und bescherte den Männern der SG BBM Bietigheim einen überaus interessanten Pokalgegner: den ThSV Eisenach.

Erst am vergangenen Donnerstag waren die Schützlinge von Iker Romero zu Gast beim Erstligisten in Thüringen. Mit einem starken Fredrik Genz im Tor und einem effektiven Angriffsspiel konnten die SG-Männer einen 32:35-Auswärtssieg feiern und zwei wichtige Punkte in der 1. Handball- Bundesliga mit nach Hause bringen. Bereits 14 Tage später kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen, diesmal kämpfen beide Mannschaften um den Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals.

„Uns erwartet ein richtig schweres Spiel. Auch wenn wir in der Liga gegen Eisenach gewonnen haben, das Pokalspiel wird ein besonderes Spiel und wir werden 60. Minuten lang unsere volle Leistung bringen müssen“, sagt Iker Romero im Hinblick auf die Partie. „Wir wollen unbedingt den Einzug ins Achtelfinale schaffen und hoffen auf eine volle Halle, die uns lautstark unterstützt.“

Tickets sind ab Dienstag im Ticket-Onlineshop und in der SG-Geschäftsstelle erhältlich. Anpfiff für den Pokalkracher ist um 19:30 Uhr, Einlass ist wie gewohnt eine Stunde vor Spielbeginn. Dauerkarten haben an diesem Tag keine Gültigkeit. Die Preise orientieren sich an denen für die Bundesligaheimspiele in der EgeTrans Arena.

Kommt alle vorbei und lasst uns gemeinsam ein großes Handball-Fest feiern!


Barock Volleys holen einen Punkt im Tiebreak-Krimi

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Mit einem hart umkämpften Fünf-Satz-Spiel sind die Barock Volleys MTV Ludwigsburg am Sonntag in die zweite Volleyball-Bundesliga gestartet: Bei der TuS Kriftel unterlag die Mannschaft von Trainer Michael Dornheim im Tiebreak mit 2:3 (26:24, 22:25, 25:20, 14:25, 11:15) und nahm einen Punkt mit nachhause. „Kriftel hat heute sehr gut verteidigt, um jeden Punkt gekämpft und mutig gespielt“, bilanzierte Dornheim nach dem Spiel und machte auch gleich die Schwäche seiner Mannschaft aus: „Wir hatten heute zu wenig Aufschlagdruck und dadurch auch kaum Zugriff im Block.“
Die Partie in Hessen gestaltete sich von Beginn auf Augenhöhe: Die Heimmannschaft war bereits am Vortag gegen den TV Bühl mit einer 2:3-Niederlage in die Saison gestartet und zeigte sich entschlossen, nicht noch mehr Punkte an die Gäste abzuschenken. Nach der 1:0-Führung verpassten es die Ludwigsburger, im zweiten Satz die Vorteile auszuspielen und den Vorsprung auszubauen. Dank einiger Spielerwechsel bauten die Barock Volleys die Führung dann zum 2:1 aus, bevor sie den vierten Satz abgeben mussten. Der Tiebreak entwickelte sich anschließend zum Krimi, den Kriftel am Ende für sich entscheiden konnte. Auf Seiten von Ludwigsburg wurde Tin Tomic mit der Silber-MVP-Medaille ausgezeichnet, die MVP-Goldmedaille erhielt Kriftels Diagonalangreifer Marius Büchi. Am nächsten Samstag reisen die Barock Volleys als aktuell Tabellenachter zum zweiten Saisonspiel zum TSV Mimmenhausen an den Bodensee. (sk)


Vereinsjubiläum: Stadt ehrt mehrmaligen Trainer der Stuttgarter Kickers

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Posthum wurde der Weg am Stadion nach Fritz Kerr benannt

Stuttgart.| Der bei Kickers-Spielen am häufigsten genutzte Weg am Stadion auf der Waldau heißt jetzt nach ihrem ehemaligen Trainer Fritz-Kerr-Weg. Zum Jubiläum des 125-jährigen Bestehens der Stuttgarter Kickers gab es am Samstag, 21. September, neben Heimspiel und Vereinsfestakt damit einen weiteren Höhepunkt. Die Strecke, die am Stadion entlang die Sportanlagen auf der Waldau verbindet, hat Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, als Fritz-Kerr-Weg eingeweiht. Auf Initiative des Bezirksbeirats Degerloch hatte der Verwaltungsausschuss die Benennung im Mai 2024 beschlossen. Das neue Straßenschild am Stadion würdigt nun den Trainer, der mehrfach das sportliche Geschehen bei den Stuttgarter Kickers prägte, und seinen bewegten Lebensweg.

Bürgermeister Clemens Maier sagte: „Heute bekommt dieser bereits seit langem bestehende Weg einen offiziellen Namen. Der Straßenname ist aber nicht nur der Abdruck der Buchstaben auf dem Straßenschild. Er ist ein wichtiger Teil der Identität unserer Stadt. Denn Straßenbezeichnungen erzählen von Menschen, Orten und Ereignissen, die uns und die Geschichte unserer Stadt geprägt haben.“

Das Wirken des ehemaligen Trainers betonte auch der Präsident des Vereins, Prof. Dr. Rainer Lorz, der bei der Feier vor Ort das Leben und die Bedeutung Fritz Kerrs in Erinnerung rief. Fritz Kerr wurde am 2. April 1892 in Wien geboren. Er hatte jüdische Wurzeln, arbeitete zunächst als „kaiserlich und königlicher“ Zolldeklarant. Der Fußball war immer mehr als eine Leidenschaft für ihn, der Sport wurde für den talentierten jungen Mann zur Berufung. Ab 1916 spielte er beim Wiener AC und dem jüdischen Verein Hakoah Wien. Für die österreichische Nationalmannschaft absolvierte er noch während der Kaiserzeit sieben Länderspiele.

1921 begann Kerrs internationale Karriere als Fußballtrainer. Über Wien, Polen und Estland führte sie ihn 1927 nach Stuttgart. Bis 1929 trainierte er erstmals die Stuttgarter Kickers und wurde mit den „Blauen“ 1928 Württembergischer Meister. Der Verein profitierte nicht nur von seinem Fußball-Sachverstand, Kerr agierte laut Arbeitsvertrag damals zugleich als Zeugwart und Physiotherapeut. Aus persönlichen Gründen siedelte er 1929 nach Buenos Aires über und setzte dort seine berufliche Tätigkeit fort.

Doch schon 1930 kehrte Fritz Kerr als Nationaltrainer Estlands nach Europa zurück und wechselte im darauffolgenden Jahr ins Elsass zum FC Mulhouse. 1932 übernahm er erneut den Trainerposten bei den Stuttgarter Kickers. Allerdings durfte er seinen Beruf nicht lange

ausüben. In der Zeit des Nationalsozialismus verpflichtete sich der Sportverein 1933 dazu, jüdische Mitglieder auszuschließen. In Kerrs Arbeitszeugnis wurde zynisch verlautbart, dass er „…auf seinen Wunsch aus unseren Diensten geschieden ist.“ Im Mai 1933 wurde Fritz Kerr aus Rassegründen verhaftet, ihm gelang aber die Flucht in die Schweiz.

Dort setzte er seine Trainer-Tätigkeit zunächst beim FC Aarau fort und gewann – nach einer Zwischenstation im Elsass bei Racing Strasbourg – 1939 in der Schweiz den nationalen Vereinspokal mit dem FC Lausanne-Sport, bevor er zum FC Aarau zurückkehrte und Verantwortung für den Spielbetrieb aller Mannschaften übernahm. Der Vermerk „J“ im Pass für Jude wurde ihm jedoch erneut zum Verhängnis. Es brandmarkte ihn als Staatenloser. Im Dezember 1939 emigrierte Fritz Kerr nach Argentinien. Dort lebten bereits seine Geschwister.

Die Liebe zum Fußball ließ ihn nicht los und führte zu Kerrs Entschluss, 1951 erneut nach Europa zurückzukehren. Die „Blauen“ von Degerloch empfingen ihn mit offenen Armen und verpflichteten ihn für die Saison 1951/52 wieder als Trainer. Weitere Engagements in der Schweiz und Österreich folgten. Wie groß die Leidenschaft Fritz Kerrs für den Fußball war, belegt die Tatsache, dass er sein Trainerdiplom mit 60 Jahren neu erlangen musste – in der Nachkriegszeit wurden diese Diplome von jüdischen Emigranten in Österreich und Deutschland nicht anerkannt. 1963 kehrte er in seine Heimatstadt Wien zurück, wo er am 9. Oktober 1974 verstarb.


TVB reist angeschlagen nach Erlangen

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Der TVB reist ohne Rückraumspieler Truchanovičius nach Erlangen. Ivanković, Toskas und Häfner sind angeschlagen. Dafür rückt Luca Mauch aus der zweiten Mannschaft in den Kader und auch Lukas Laube steht erstmalig nach seiner Verletzungspause wieder im Kader.

Zum Auswärtsspiel nach Erlangen reist der TVB mit angeschlagenem Kader an. Jonas Truchanovičius fällt erneut mit Knieproblemen aus. Eine finale Diagnose steht noch aus. Auch Ante Ivanković und Kai Häfner haben aufgrund von Fußproblemen nur sporadisch am Trainingsbetrieb teilgenommen, sind aber einsatzbereit. Auch Achilleas Toskas ist angeschlagen.

Für die angeschlagenen Rückraumrechten rückt Luca Mauch aus der zweiten Mannschaft in den Kader. Der 21-jährige Linkshänder stand als Leistungsträger der zweiten Mannschaft schon öfter im Aufgebot der WILD BOYS.

Erfreulich ist, dass Lukas Laube nach langer Verletzungspause erstmalig wieder im Kader steht. Der Schweizer Kreisläufer nimmt seit kurzer Zeit wieder am Trainingsbetrieb teil. Ein Einsatz ist noch fraglich.


Barock Volleys Ludwigsburg starten in die Zweitliga-Saison

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Auftakt bei TuS Kriftel am Sonntag – Erstes Heimspiel am 6. Oktober

Ludwigsburg.| Für die Zweitliga-Volleyballer der Barock Volleys MTV Ludwigsburg beginnt am Sonntag die Mission Bundesliga-Aufstieg mit einem Auswärtsspiel bei der TuS Kriftel nördlich von Frankfurt. „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert, alle Spieler sind fit und heiß auf das erste Spiel“, sagt Barock-Volleys-Trainer Michael Dornheim und bilanziert die vergangenen zwei Wochen: „In den letzten Testspielen und im Training haben wir phasenweise schon das Volleyball-Niveau gespielt, das ich sehen möchte.“ Nun gelte es, dass die Mannschaft um Diagonalangreifer Richard Peemüller und Kapitän Ben-Simon Bonin das vorhandene Leistungspotenzial in Punkte umwandelt und bestmöglich in die Zweitligasaison startet. „Das wird ein hartes Stück Arbeit – Kriftel wird es uns nicht einfach machen“, ist sich der 56-jährige Coach sicher.

Die Barock Volleys treffen in Kriftel auf eine kampfstarke Heimmannschaft, die sich in dieser Saison eine Platzierung unter den Top 4 als Ziel gesetzt hat. Die Hessen starten mit einem Doppel-Heimspieltag und empfangen bereits am Samstagabend den TV Bühl. Das Ludwigsburger Team muss an den ersten zwei Spieltagen zweimal auswärts antreten: Zunächst am Sonntag in Kriftel, am darauffolgenden Samstag (28.9.) in Mimmenhausen. Erst am dritten Spieltag, am 6. Oktober, steht das erste Heimspiel in Ludwigsburg an: Dann empfangen die Barock Volleys den letztjährigen Zweitliga-Meister Ceratonia Volleys Eltmann in der Innenstadthalle. (stk)


Telekom verbessert Mobilfunkversorgung im Landkreis Esslingen

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  • Telekom betreibt jetzt 188 Standorte im Landkreis
  • Weitere 61 Standorte geplant
  • Bessere Versorgung entlang der BAB und Bahnlinie

Die Mobilfunkversorgung im Landkreis Esslingen ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen zwei Monaten einen Standort neu gebaut und drei mit LTE erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Aichtal, Denkendorf, Stuttgart und Wendlingen am Neckar. Der Standort in Denkendorf dient zudem der Versorgung entlang der Autobahn A8 Die Standorte in Denkendorf und Wendlingen am Neckar dienen der Versorgung der Bahnstrecke Stuttgart – Wendlingen – Ulm.

„Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, sagt Lena Raschke, Unternehmenssprecherin Deutsche Telekom.

Status und Ausblick

Die Telekom betreibt im Landkreis Esslingen jetzt 188 Standorte. Die Haushaltsabdeckung liegt bei nahezu 100 Prozent. Bis 2026 sollen weitere 61 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an 127 Funkmasten Erweiterungen mit LTE oder 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkstandorte der Telekom. Aktuell hat die Telekom mehr als 36.000 Mobilfunkstandorte in Betrieb. Zusätzlich baut das Unternehmen jährlich rund 1.500 neue Standorte.

Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart 

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis zum Jahr 2025 sollen nicht nur 50 Prozent der Haushalte und alle Unternehmen, sondern auch die Schulen in der Region schnell ins Internet kommen. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.

Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom sieht zudem vor, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können gemäß der Bewertungskriterien der Bundesnetzagentur aktuell knapp 95 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. In der Region Stuttgart sind weitere Unternehmen im Glasfaserausbau aktiv.

Weitere Informationen

Wer mehr über die Verfügbarkeit von Mobilfunk an seinem Wohnort erfahren will, kann sich unter www.telekom.de/netzausbau informieren.


Barock Volleys peilen Spitzenplatz in der 2. Bundesliga an

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Mit hohen Ambitionen und einem klaren Ziel in die neue Saison

Ludwigsburg.| Die Herren der Barock Volleys MTV Ludwigsburg wollen sich in der 2. Bundesliga Süd einen Platz unter den ersten Drei sichern und Ludwigsburg als Standort in Richtung 1. Bundesliga entwickeln. Der Klub hat sich dafür deutlich verstärkt und startet am 22. September mit einem Auswärtsspiel in Kriftel in die Saison.

Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg gehen mit hohen Ambitionen in die neue Zweitliga-Saison: Für die nächste Saison hat sich der Volleyball-Zweitligist sportlich deutlich verstärkt und will am Saisonende einen Platz an der Tabellenspitze erreichen. Das große Ziel: In der nächsten Saison 2025/26 soll die Mannschaft in der 1. Bundesliga antreten. „Wir werden mit einem leistungsstarken Kader aus erfahrenen Spielern, Nachwuchstalenten aus der eigenen Jugend und Neuzugängen mit Format ins Rennen gehen”, kündigt Cheftrainer Michael Dornheim an, der die Mannschaft zusammengestellt hat und erstmals von Saisonbeginn die Verantwortung übernimmt. In der vergangenen Saison war der 56-jährige A-Trainer erst zu Saisonende eingesprungen. Der erfahrene Coach kann auf knapp 200 Einsätze als Zuspieler in der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft und viele Jahre Bundesliga-Erfahrung (Volleyballer des Jahres 1993) zurückblicken und versteht es, Spieler stetig weiterzuentwickeln.

Mit Blick auf die sportliche Weiterentwicklung und dem klaren Ziel Bundesliga wurde die Mannschaft deutlich verstärkt. Dabei sollen drei Toptransfers die notwendige Stabilität in den Kader bringen. Den Barock Volleys ist es gelungen, den 21-jährigen Erstliga-Profi Ben-Simon Bonin für die Barockstadt zu gewinnen. Der gebürtige Rottenburger hat nach Stationen beim VfB Friedrichshafen (Volley Young Stars und 1. Liga), beim finnischen Erstligisten VaLePa, beim Bundesligisten Bitterfeld-Wolfen und zuletzt wieder beim VfB Friedrichshafen gespielt, mit dem er im Mai 2024 die deutsche Vizemeisterschaft feiern konnte. Der ehemalige Kapitän der Jugend- Nationalmannschaft wird die Barock Volleys auf der Außenposition verstärken.

Mit dem 21-jährigen Philipp Herrmann wird ein weiterer auslandserfahrener Profi nach Ludwigsburg wechseln; Bonin und Herrmann kennen sich seit ihrer Jugend und spielen im Erwachsenenbereich nun erstmals gemeinsam bei einem Klub. Herrmann kehrt nach Erstliga-Stationen in Frankreich und Bulgarien nach Deutschland zurück. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler aus Rottenburg bringt mit einer Abschlaghöhe von 3,55m ordentlich Power mit ans Netz.

Um die Achse komplett zu machen, wird mit Richard Peemüller auf der Diagonalposition ein erfahrener Topspieler zu den Barock Volleys wechseln. Der 26- jährige gebürtige Dresdener blickt auf diverse Karrierestationen in der 1. und 2. Bundesliga zurück und hat internationale Erfahrung mit Lüneburg im CEV-Pokal sowie in Rumänien, Spanien und zuletzt in der Schweiz vorzuweisen. Auch im Beachvolleyball hat er zahlreiche Erfolge vorzuweisen mit diversen Teilnahmen auf der Techniker Beach Tour, bei Deutschen Meisterschaften oder aktuell auf der German Beach Tour.

Weitere Verstärkung auf der Außenposition kommt mit Mykyta Shapovalov nach Ludwigsburg. Der 19-jährige Ukrainer spielt seit 2022 in der Zweitliga-Mannschaft der Volley YoungStars Friedrichshafen und wurde in der letzten Saison viermal mit dem Silber-MVP ausgezeichnet. Der 1,96m große Linkshänder wird die Aufschlag- und Angriffsqualität der Barock Volleys ausbauen.

Darüber hinaus werden einige bekannte Gesichter und langjährige Ludwigsburger im Kader stehen: aus der 1. Herrenmannschaft bleiben Steffen Haußmann (Zuspiel), Tin Tomic (Außen/Annahme), Moritz Langjahr und Darius Diefenbach (beide Mittelblock) sowie Raphael Noz (Außen/Diagonalangriff) am Ball. Yannick Bachmann wird aus der 2. Mannschaft dazustoßen und den Mittelblock verstärken. Mit Fabian Anton (Diagonalangriff, Jahrgang 2006), Jonah Dornheim (Zuspiel, Jahrgang 2008) und Laurin Schiegl (Libero, Jahrgang 2007) werden vielversprechende Talente aus der eigenen Jugend in den Kader integriert.

Auch im Trainerteam gibt es neben Michael Dornheim eine neue Aufstellung. Neu dabei ist Co-Trainer Stjepan Masic, ein bekannter Name in der Volleyballszene: Der 56-jährige ehemalige Mittelblocker bringt mit seiner großen Erfahrung als Ex- Bundesligaspieler und Nationalspieler für Bosnien-Herzegowina nicht nur eine Menge Erfahrung und Expertise mit, sondern auch viel Temperament und Engagement. Als zweiter Co-Trainer und Scout wird Frank Racky das Trainerteam unterstützen. Er ist ein Urgestein der Volleyballabteilung Ludwigsburg und wird seine ganze Erfahrung als Spieler, Trainer verschiedener Mannschaften und Scout einbringen.

Michael Dornheim gibt einen Ausblick auf die Saison: „Wir sind im Juli mit einem Kernteam in die Vorbereitung gestartet, einige Spieler kamen erst im Laufe der letzten Wochen dazu. Seit drei Wochen arbeiten wir sehr fokussiert und haben auch bei den Testspielen schon gute Aktionen gesehen. Wir wollen eine Mannschaft formen, die gemeinsam etwas bewegen kann. Wir freuen uns, mit diesen Jungs in die neue Saison zu gehen!”

Neben den sportlichen Ambitionen soll in der nächsten Saison in Ludwigsburg auch das Umfeld professionalisiert und die Heimspieltage weiterentwickelt werden. „Wir

sind auf einem guten Weg! Unsere Heimspiele haben sich in der letzten Saison zu tollen Events entwickelt, die Stimmung in der Halle ist großartig und so soll es auch in der nächsten Saison sein”, sagt Sebastian Schiegl, Leiter Sponsoring und Kommunikation bei den Barock Volleys.

„Die Barock Volleys stehen für Ludwigsburg und tragen sowohl die Stadt als auch den barocken Kern, die Schlösser, im Namen, im Trikot und in vielen anderen Bereichen. Sie sind damit sympathische Botschafterinnen und Botschafter für Schloss und Stadt”, freut sich Stefan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg und Gastgeber der diesjährigen Presse- und Sponsorenveranstaltung.

Andreas Krusenbaum, Abteilungsleiter der Barock Volleys, bringt das Projekt auf den Punkt: „Die Barock Volleys gehen einen ambitionierten Weg, den wir als MTV Ludwigsburg mit Begeisterung und Respekt vor der Aufgabe angehen”.


SG BBM wird kalt erwischt

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim ist in ihrem ersten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen chancenlos. Der Aufsteiger startet ganz schwach in die Partie und unterliegt vor 3444 Fans deutlich mit 25:33 Toren.

Als Iker Romero nach 16 Minuten zum zweiten Mal den Auszeit-Buzzer drückt, steht es 2:11 für die Rhein- Neckar Löwen. Der Fehlstart des Neulings in eigener Halle war da schon perfekt. „Am Anfang lief alles für uns”, sollte Löwen-Coach Sebastian Hinze hinterher sagen. „Wir stehen gut in der Abwehr, Bietigheim scheitert an David Späth oder am Pfosten”. Und den Rhein-Neckar Löwen gelingen nach vorne die scheinbar einfachen Tore. Hinzes Mannschaft ist im Spiel.

„Für die erste Halbzeit finde ich eigentlich keine Worte“, sagt Bietigheims spanischer Chefcoach. „Wir haben viel zu viel Respekt und schenken dadurch die Bälle her.“ Gleich die ersten beiden Tore machen die Rhein- Neckar Löwen im Tempospiel während Romeros Jungs schon im Spielaufbau ohne Gegnerdruck Fehler produzieren. „Wir haben zwar gegen eine super Mannschaft gespielt, aber so viele technische Fehler passieren uns sonst in keinem Spiel“, sagt der Spanier zum hypernervösen Auftakt. Wenig zur Beruhigung der Nerven dürfte auch beigetragen haben, dass in der Anfangsphase alleine vier Würfe an Pfosten oder Latte enden.

Erst nach einer Viertelstunde ist der Aufsteiger langsam im Spiel angekommen. Alexander Pfeifer trifft dreimal, Neuzugang Moritz Strosack kann in seinem ersten Spiel für die SG BBM auf 6:12 verkürzen (21.). Der 25-jährige Rechtsaußen gehört am Ende mit seinen fünf Toren zu den stärksten Werfern in seinem Team. Aber an der grundsätzlichen Geschichte des Spiels kann der Aufsteiger nicht mehr rütteln. Die Rhein- Neckar Löwen kontrollieren das Spiel. Über Juri Knorr, Jon Lindenchrone oder Ivan Martinovic können die Gäste mehr torgefährliche Aktionen kreieren, während Bietigheim sich im Positionsangriff seine Chancen weitaus schwerer erarbeiten muss.

Knorr wirft zehn Sekunden vor der Halbzeit ansatzlos das 11:19, während im schnellen Gegenzug Gonzalo Pérez Arce nochmals frei an David Späth scheitert, der sich vom zahlreichen Löwen-Anhang dafür feiern lässt. Der Vorsprung der Rhein-Neckar Löwen ist zur Pause wieder angewachsen.

Immerhin: Die zweiten 30 Minuten verlaufen in der Torbilanz ausgeglichen (14:14). „In der zweiten Halbzeit haben wir weniger Respekt gezeigt und hatte ein paar gute Phasen“, sagt Romero. Nach der höchsten Führung der Gäste beim 16:26 hört Bietigheim nicht auf zu kämpfen, spielt die letzten 20 Minuten auf Augenhöhe. „Wir müssen da schon kritisch auf die 2. Halbzeit schauen und disziplinierter weiterspielen“, Sebastian Hinze passt es nicht, wie sein Team die Partie zu Ende spielt. Sebastian Heymann sieht nach der dritten Zeitstrafe früh die Rote Karte. David Späth steht mit seinen Paraden jetzt mehr und mehr im Mittelpunkt, genau wie Fredrik Genz, der einige freie Würfe der Löwen wegnehmen kann. Bietigheim findet zu seinem Spiel über den Kreis, kann die Rhein-Neckar Löwen jetzt häufiger überraschen. Jonathan Fischer trifft viermal. Erfolgreichster Werfer der Gäste ist am Ende Juri Knorr (8). „40 bis 45 Minuten war es ein sehr gutes Spiel von uns“, bilanziert Sebastian Hinze. „Am Ende steht ein souveräner Sieg bei einem Aufsteiger.“

„Wir können daraus nur lernen, anders in solche Spiele zu gehen“, sagt Iker Romero. Bereits am Donnerstag bietet sich seinem Team dafür die nächste Gelegenheit. Dann wartet der ThSV Eisenach auf die Schwaben.

SG BBM Bietigheim: Baranasic, Genz; Vlahovic (3), Kühn (2), Claus (3), Wolf (1/1), de la Peña, Nicolaus, Wiederstein, Pérez Arce (2/2), Barthe (1), Strosack (5), Pfeifer (3), Fischer (4), Hermann (1), Hejny.

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Späth; Martinovic (11/5), Nothdurft, Plucnar Jacobsen (2), Knorr (8), Óskarsson, Heymann (1), Móré (2), Davidsson (1), Groetzki, Forsell Schefvert (2), Lindenchrone Andersen (5), Kohlbacher (1).

Zeitstrafen: Wiederstein (8.), Strosack (29.), Nicolaus (40.) – Heymann (28., 36., 43.)
Rote Karte: Heymann (43. 3x 2 Min.)
Siebenmeter: 3/3 – 5/5
Spielverlauf: 1:7 (13.), 2:11 (17.), 6:12 (21.), 7:15 (24.), 10:15 (27.), 11:19 (30.), 14:22 (35.), 15:25 (39.), 18:26 (44.), 23:29 (54.), 24:30 (56.), 25:33 (60.)
Schiedsrichter: Markus Kauth / Andre Kolb (Elite-Anschlusskader)
Zuschauer: 3444 (EgeTrans Arena, Bietigheim).


Stuttgarter Hafenfest präsentiert moderne Hafenlogistik

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Stuttgart.| Tagtäglich werden mit schwerem Gerät tausende Tonnen Rohstoffe und Waren, Container und Massengüter auf dem riesigen Betriebsgelände des Hafens bewegt und verteilt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist der Hafen normalerweise nicht zugänglich. Am Wochenende 21. und 22. September öffnet der Hafen zum Hafenfest seine Tore und Interessierte erhalten von 11 bis 18 Uhr auf dem Hafengelände am Neckar Einblick in das tägliche Geschehen rund um Gütertransport und mehr.

Eine funktionierende Gütermobilität – ein etwas sperriger Begriff für eine kontinuierliche Versorgung von Industrie, Handel und Verbrauchern – ist Grundvoraussetzung für das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben. Denn Menschen sind es gewohnt, zu jeder Tages- und Nachtzeit an Tankstellen zu tanken, Energie zu beziehen oder täglich im Supermarkt an gefüllten Regalen einzukaufen. Das geht nur, weil die Lieferketten der Industrie funktionieren. Der Hafen Stuttgart ist dafür ein wichtiger Umschlagplatz für Güter aller Art.

Beim Hafenfest werden moderne Lokomotiven, ein Binnenschiff, Lkw und Umschlaggerät aus- und vorgestellt und können besichtigt werden. Es wird wasser- und landseitige Hafenrundfahrten geben. Die Bimmelbahn und historische Busse fahren bei der landseitigen Hafenrundfahrt vorbei an Containertürmen, meterhohen Bergen aus Schrott, großen Hallen, Sandbergen und schwergewichtigen Verladekränen.

Die Hafenfirmen stellen sich vor und informieren über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobangebote. Von der Zuschauertribüne aus können die Darbietungen auf der Bühne, einem offenen Güterwaggon, verfolgt werden. Besuchende können sich auf Musik und eine spektakuläre Wassershow freuen. Der Aktivspielplatz Krempoli aus Stuttgart-Wangen hat viele Angebote für Kinder. Auch kulinarisch gibt es vom Fischbrötchen bis zur Dinnede aus dem Holzbackofen vieles zu entdecken. Auf einer Blaulichtmeile sind Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, DLRG und die Wasserschutzpolizei vertreten. Auch der Zoll stellt sich vor. Das gesamte Programm ist unter www.stuttgarter-hafenfest.de zu finden.