Stuttgart startet in die 10. Runde des STADTRADELN

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Jetzt anmelden und Kilometer sammeln

Stuttgart.| Stuttgart beteiligt sich vom 4. bis 24. Mai 2026 zum zehnten Mal an der bundesweiten Fahrradkampagne STADTRADELN. Ab Donnerstag, 12. März, können sich Bürgerinnen und Bürger anmelden und im Aktionszeitraum möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen – für klimafreundliche Mobilität und aktiven Klimaschutz.

Die Landeshauptstadt Stuttgart beteiligt sich vom 4. bis 24. Mai 2026 zum zehnten Mal an der bundesweiten Fahrradkampagne STADTRADELN. Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort anmelden und im Aktionszeitraum möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen – und im Jubiläumsjahr neue Bestmarken bei Teilnehmenden und gefahrenen Kilometern zu erreichen.

STADTRADELN ist mit mehr als 1,2 Millionen Teilnehmenden Deutschlands größte Fahrradkampagne. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 3.000 Kommunen – vom Bodensee bis zur Nordseeküste – an der bundesweiten Aktion, die vom Klima-Bündnis initiiert wird. Auch in Stuttgart wächst das Interesse seit Jahren.

Beim STADTRADELN geht es um mehr als um gesammelte Kilometer. Kommunen und Teilnehmende machen auf die Bedeutung umweltfreundlicher Mobilität und aktiven Klimaschutz aufmerksam. Gleichzeitig setzt die Kampagne Impulse für ein Umdenken im Verkehr und wirbt für den Ausbau einer modernen, sicheren und zukunftsfähigen Radinfrastruktur.

Diesen treibt auch die Stadt Stuttgart weiter voran. „Wir arbeiten kontinuierlich an einer besseren Radinfrastruktur für Stuttgart“, sagt Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt. „Neue Fahrradstraßen, optimierte Wege und spürbare Verbesserungen im Radnetz machen das Radfahren in unserer Stadt Schritt für Schritt attraktiver, sicherer und komfortabler.“

Der Bürgermeister betont: „Für das Team der Stadtverwaltung fährt diesmal ein neues Gesicht vorneweg: Fahrradbotschafter Jonas Marwein wird in seiner Funktion Tempo für die Stärkung des Radverkehrs und den Austausch zwischen Bürgerschaft und Stadt machen.“

Dass viele Menschen in Stuttgart regelmäßig Rad fahren und die Aktion STADTRADELN nutzen, um auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen, zeigt der Blick auf die Zahlen aus dem vergangenen Jahr. 9.397 Teilnehmende legten gemeinsam rund 1,9 Millionen Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Für 2026 zeichnet sich bereits das nächste Ziel ab: Erstmals könnten mehr als 10.000 Teilnehmende und über zwei Millionen geradelte Kilometer erreicht werden.

Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 4. bis 24. Mai 2026 legen die Teilnehmenden möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurück. Die gefahrenen Kilometer werden online eingetragen und laufend ausgewertet. So lässt sich verfolgen, welche Teams aktuell vorne liegen und welchen Platz Stuttgart im bundesweiten Vergleich der Kommunen erreicht.

Wer am STADTRADELN Stuttgart 2026 teilnehmen möchte, kann sich ab sofort unter www.stadtradeln.de/stuttgart registrieren. Teilnehmen können alle, die in Stuttgart wohnen, arbeiten, eine (Hoch-)Schule besuchen oder Mitglied in einem Verein sind. Es besteht die Möglichkeit, ein eigenes Team zu gründen oder sich einem bestehenden offenen Team anzuschließen.

Im Rahmen des STADTRADELN findet auch in diesem Jahr wieder das Schulradeln in Baden-Württemberg statt. Dieser Sonderwettbewerb richtet sich an Schulen und zeichnet die fahrradaktivsten Schulen im Land aus. Das Schulradeln läuft zeitgleich mit dem STADTRADELN, und alle gefahrenen Kilometer fließen in die Gesamtwertung ein. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de/schulradeln-bw.


Weiterer Schlag gegen die organisierte Cyberkriminalität

Baden-Württembergische Ermittler wieder länderübergreifend erfolgreich

Mutmaßlicher Kopf einer Computerbetrüger-Bande in Frankreich festgenommen – Tatverdächtiger in Haft

Reutlingen.| Nach einer Vielzahl an Straftaten im Bereich des Computerbetrugs mit einer Schadenssumme von etwa einer Million Euro verzeichnen die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium Reutlingen in Zusammenarbeit mit der französischen Police Nationale und dem OFAC (Office Anti-Cybercriminalité) einen bedeutenden Ermittlungserfolg bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität. Drei Tatverdächtige einer kriminellen Bande konnten identifiziert und bei einem länderübergreifenden Durchsuchungseinsatz in Frankreich und Rheinland-Pfalz vorläufig festgenommen werden. Der mutmaßliche Haupttäter befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Die Cyberspezialisten der Kriminalpolizeidirektion Esslingen kamen nach mehrjährigen und akribischen Ermittlungen den Computerbetrügern und deren krimineller Vorgehensweise auf die Spur. Mit sogenannten Phishing-E-Mails erlangten sie verschiedene Zugangsdaten, unter anderem für das jeweilige Online-Banking und Mobilfunkkonto der in Deutschland ansässigen Opfer. Die Cyberkriminellen konnten über weitere geschickte Manipulationen die für Überweisungen notwendigen Verifizierungsverfahren umgehen und von den Konten Abbuchungen tätigen, ohne dass die Opfer dies zunächst bemerkten. Die betrügerisch erlangten Geldbeträge wurden anschließend auf gefälschte Kryptowährungskonten transferiert und weiter verschleiert.

Bei dieser Masche gingen die Kriminellen hochprofessionell und arbeitsteilig vor. Der Kriminalpolizeidirektion Esslingen oblagen hierbei unter anderem die zentralen Ermittlungen für alle im Bundesgebiet registrierten Fälle und eine Vielzahl von verdeckten Er-mittlungen im In- und Ausland.

Die Staatsanwaltschaft Hechingen beantragte einen Haftbefehl sowie einen Durchsuchungsbeschluss für den in Frankreich ansässigen und dringend tatverdächtigen 36-jährigen Haupttäter mit jugoslawischer Staatsangehörigkeit. Zudem erwirkte sie weitere Durchsuchungsbeschlüsse hinsichtlich zweier 42-jähriger Mittäter in Rheinland-Pfalz. Die länderübergreifende Zusammenarbeit erfolgte in enger Abstimmung mit der Europäischen Justizbehörde Eurojust.

Bei der am Dienstag, den 10. März, stattgefundenen gemeinsamen Durchsuchungsaktion mit der Police Nationale in Frankreich und der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden, das nun weiter ausgewertet wird. Ferner ist ein hoher sechsstelliger Betrag an Vermögenswerten, unter anderem Schmuck und Kryptowährungen, beschlagnahmt worden. Der in Frankreich festgenommene 36-Jährige wurde einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und die Untersuchungshaft anordnete. Die beiden in Rheinland-Pfalz angetroffenen 42-Jährigen, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.


Bärlauch: Vorsicht vor Verwechslungen

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Giftige Doppelgänger von Bärlauch können beim Verzehr fatale Folgen haben

Bärlauch (Allium ursinum), auch als Waldknoblauch bekannt, wächst in krautreichen, schattigen und nährstoffreichen Laub- und Mischwäldern sowie in Parks und Auenwäldern. Im Frühling treiben aus den kleinen Zwiebeln zwei sattgrüne, lanzettförmige Blätter aus, die in der Küche verwendet werden können. Die jungen Blätter ähneln jedoch denen des giftigen Maiglöckchens (Convallaria majalis) und der sehr giftigen Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale). Langjährige Dokumentationen der Giftinformationszentren (GIZ) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigen, dass es aufgrund von Verwechslungen immer wieder zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit zum Teil schwerwiegenden Folgen kommt. Insbesondere in den Monaten April und Mai häufen sich die Vergiftungsfälle in ganz Europa, vor allem in Österreich, der Schweiz und Kroatien, aber auch in Deutschland.

Das BfR rät Sammlerinnen und Sammlern daher, im Zweifelsfall auf den Verzehr zu verzichten. Um Bärlauch von giftigen Doppelgängern zu unterscheiden, genügt es in der Regel, ein Blattstück zwischen den Fingern zu zerreiben. Zeigt sich dabei nicht der für Bärlauch typische Knoblauchgeruch, sollte man das Kraut lieber liegen lassen und sich sofort gründlich die Hände waschen. Doch auch dieser Test ist nicht ohne Risiko: Wenn noch der Lauchgeruch einer vorangegangenen Probe an den Händen haftet, kann dies zu einem falschen Ergebnis führen. Sammlerinnen und Sammler von Bärlauch sollten die Pflanze daher mit all ihren Eigenschaften gut kennen, um sie sicher von Giftpflanzen unterscheiden zu können.

Es gibt jedoch einen Weg, das Vergiftungsrisiko zu umgehen, ohne auf Bärlauch verzichten zu müssen. Bärlauch aus kontrolliertem Anbau wird von immer mehr Lebensmittelmärkten angeboten. Auch der Kauf von Pflanzen im Fachhandel oder der Selbstanbau auf der Fensterbank oder im Garten ist möglich.


Praktikum bei der Polizei – zwei Tage voller Einblicke

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Stuttgart.| Das Polizeipräsidium Stuttgart bietet am Mittwoch und Donnerstag, 08. und 09. April 2026, erneut ein zweitägiges Praktikum für Erwachsene an, die sich für den Polizeiberuf interessieren.

Die Teilnehmenden erhalten dabei einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag und lernen verschiedene Aufgabenbereiche der Polizei kennen. Am ersten Tag erwartet die Teilnehmenden eine Einführung in die polizeiliche Arbeit sowie ein Besuch im Polizeimuseum, bei dem ausgewählte Kriminalfälle aus der Stuttgarter Polizeigeschichte vorgestellt werden.

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Praxis: In realitätsnahen Übungsszenarien übernehmen die Teilnehmenden selbst die Rolle von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und erleben den Ablauf von Einsätzen hautnah.

Bewerben können sich Personen ab 18 Jahren, die körperlich geeignet sind, mindestens 150 cm groß sind, sich bislang noch nicht bei der Polizei Baden-Württemberg beworben haben und die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.

Weitere Informationen sowie der Bewerbungsbogen sind abrufbar unter: https://sohub.io/23cb . Die Bewerbung mit Bewerbungsbogen und Motivationsschreiben ist ab sofort per E-Mail an [email protected] möglich. Die Einstellungsberatung des Polizeipräsidiums Stuttgart freut sich über zahlreiche Bewerbungen.


COPDAYS 2026 für den Landkreis Esslingen

Polizeischau für alle am 09. und 10. April 2026

Esslingen.| Auch dieses Jahr finden wieder die COPDAYS, das beliebte, zweitägige Erlebnispraktikum für junge Berufsinteressenten, in Esslingen statt.

Von den 36 Plätzen sind nur noch wenige verfügbar, jedoch findet am zweiten Tag der Veranstaltung von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr eine Polizeischau statt, bei der sich viele verschiedene Einheiten der Polizei vorstellen. Die Schau ist für alle Interessierten geöffnet, eine Anmeldung ist hier nicht notwendig. Auch Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde sind herzlich eingeladen!

Diejenigen, die einen der heiß begehrten Plätze ergattern konnten, haben Mitte April im Sportpark Weil die Möglichkeit, die Aufgaben der Polizistinnen und Polizisten des Polizeipräsidiums Reutlingen, sowie des Polizeipräsidiums Einsatz hautnah zu erleben und dabei sogar selbst aktiv zu werden. Es wartet ein facettenreiches Programm auf die Teilnehmenden, mit dem die Vielfalt des abwechslungsreichen Berufs bei der Landespolizei vorgestellt wird und bei dem das Mitmachen im Mittelpunkt steht.

Welche Aufgaben warten im Polizeialltag? Wie sieht ein Streifenwagen von innen aus? Was können unsere Polizeihunde? Wie arbeitet eigentlich die Kriminaltechnik? Wieso hat die Polizei Drohnen und was sieht man alles, wenn man beim Polizeipräsidium Einsatz arbeitet? Diese und noch viele weitere Fragen werden in entspannter Atmosphäre von erfahrenen Polizistinnen und Polizisten beantwortet. Aber auch Beamtinnen und Beamte, die gerade in Ausbildung sind, berichten von ihren Eindrücken. Interessante, praktische Vorführungen und Erste-Hilfe-Training gehören ebenfalls zum Programm. Weil zum Polizeiberuf auch eine gewisse Fitness gehört, stehen an beiden Tagen Dienstsport, Einsatztraining und der COPDAYS-Parcours gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen auf dem Plan.

Wer teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 23.03.26 mit einem Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf mit aktuellem Foto und einem Scan eines Schul- oder Abschlusszeugnisses per E-Mail an [email protected] bewerben. Für eine Teilnahme wird eine gewisse Fitness und körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt, über die auch in der Bewerbung Angaben gemacht werden können. Zusätzlich kann, sofern vorhanden, ein Sport- oder Schwimmabzeichen beigefügt werden.

Und wieder gilt: Wer dieses Mal keinen Platz für die COPDAYS in Esslingen mehr bekommen hat, muss nicht lange warten, denn es sind bereits die nächsten COPDAYS in Planung.

Die Veranstaltungen richten sich an alle jungen Erwachsenen und Jugendlichen, die herausfinden wollen, ob der Polizeiberuf zu ihnen passt. Auch potentielle Berufswechsler sind willkommen. Eine Teilnahme ist ab dem vollendeten 14. Lebensjahr bis zum jungen Erwachsenenalter möglich. Mitmachen kann, wer in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen oder im Zollernalbkreis wohnt, auf dem Weg zur Mittleren Reife, Fachhochschulreife oder zum Abitur ist oder bereits einen solchen Abschluss hat.

Für alle Fragen rund um den Polizeiberuf stehen unsere Einstellungsberater Benjamin Seidt und Markus Ebert unter 0711/3990-298 oder -299 jederzeit gerne zur Verfügung. Auf unserer Karriereseite www.karriere-polizei-bw.de gibt es ebenfalls Informationen rund ums Thema.


Neuer Fahrradbotschafter der Stadt Stuttgart vorgestellt

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Stuttgart.| Jonas Marwein ist neuer Fahrradbotschafter der Landeshauptstadt Stuttgart. Der Verkehrsplaner hat sich im Beisein von Bürgermeister Peter Pätzold den Medienvertretern vorgestellt. In seiner Rolle soll er den Radverkehr weiter stärken, Projekte anstoßen und den Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft ausbauen.

Jonas Marwein ist der neue Fahrradbotschafter der Landeshauptstadt Stuttgart. Am 9. März hat er sich im Beisein von Bürgermeister Peter Pätzold den Pressevertretern vorgestellt. Mit Marwein übernimmt ein erfahrener Verkehrsplaner und Kommunikator die Funktion. Sein Ziel ist es, den Radverkehr in Stuttgart weiter zu stärken und das Fahrrad als selbstverständlichen Teil der urbanen Mobilität zu etablieren.

„Wir arbeiten kontinuierlich an einer besseren Radinfrastruktur für Stuttgart“, erklärte Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt. „Neben der stetig besseren Infrastruktur ist die Kommunikation ein zentraler Punkt. Der neue Fahrradbotschafter Jonas Marwein ist dafür an der richtigen Stelle. Er setzt sich engagiert für die Belange des Radverkehrs ein und stärkt den Austausch zwischen Bürgerschaft und Stadt.“

In seiner Funktion übernimmt Marwein eine kommunikationsstarke Rolle innerhalb der Stadtverwaltung. Er fungiert als Vermittler zwischen Planung, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit und bringt Radverkehrsthemen fachlich fundiert, transparent und im Dialog voran.

Zu seinen Aufgaben gehören die strategische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Radverkehrs, die Initiierung von Projekten sowie die Pflege des Netzwerks zwischen Beteiligten. Marwein schafft über Beteiligungsformate und öffentliche Veranstaltungen Raum für Austausch und Diskussion und repräsentiert die Stadt bei externen Fachveranstaltungen.

Jonas Marwein (36) ist seit seiner Kindheit begeisterter Radfahrer. Er nutzt das Fahrrad im Alltag wie auf Reisen und weiß um die Bedeutung guter Infrastruktur, einer lebendigen Fahrradkultur und aktiver Kommunikation für eine fahrradfreundliche Stadt.

Nach seinem Studium des Infrastrukturmanagements in Stuttgart und einem Masterabschluss in nachhaltiger Stadtentwicklung in Kopenhagen war Marwein zunächst als Radverkehrsplaner tätig. Seit 2021 arbeitet er im Amt für Stadtplanung und Wohnen, zuletzt als Projektleiter für Mobilitätsstationen.


Bosch erweitert Portfolio: Neue Brennstoffzellenlösungen für Busse

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Vorstellung des FCPM C100 auf Mobility Move in Berlin

  • Bosch präsentiert Brennstoffzellensysteme von 100 bis 300 Kilowatt Leistung.
  • Variante FCPM C100 ist für Montage auf dem Dach von Stadtbussen geeignet.
  • Vielfältige Lösungen zur Produktion und Nutzung von Wasserstoff.

Stuttgart/Berlin.| Europäische Städte setzen für ihren öffentlichen Personennahverkehr zunehmend auf klimafreundliche Lösungen. Auf der Fachmesse Mobility Move in Berlin präsentiert Bosch mit dem Fuel Cell Power Module (FCPM) C100 eine neue Variante seines Brennstoffzellen-Antriebssystems, die für alle Bustypen, insbesondere aber für städtische Busse geeignet ist. Mit dieser klimaneutralen Lösung können die Fahrzeuge elektrisch und bei Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff komplett CO₂-frei angetrieben werden.

„Zur Bekämpfung des Klimawandels können neben batterieelektrischen Bussen auch brennstoffzellenelektrische Fahrzeuge eingesetzt werden.“ sagt Jan-Oliver Röhrl, Bereichsvorstand im Bosch-Geschäftsbereich Power Solutions und Chairman der weltweiten Nutzfahrzeugaktivitäten von Bosch.

„Die Brennstoffzelle bietet sich insbesondere für Busse an, die täglich längere Strecken fahren und unterwegs kaum die Möglichkeit zum Laden haben.“ Entsprechend einer EU-Regulierung müssen die CO₂-Emissionen von neu zugelassenen Stadtbussen aber bis 2030 um 90 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2019 sinken. Für alle anderen Bustypen gilt dies von 2040 an. Hier können Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antriebssystem, welche die EU als Zero-Emission-Fahrzeuge anerkennt, einen wichtigen Beitrag leisten.

Mit der in Berlin ausgestellten kompakten Variante C100 ergänzt Bosch sein FCPM-Portfolio, dessen Leistungsspektrum von 100 bis 300 Kilowatt reicht. Die flache Bauweise mit einer Höhe von nur 40 Zentimetern ermöglicht die für den europäischen Markt typische Dachmontage. Das System ist konzipiert für Stadtbusse mit 12 bis 18 Metern Länge, bietet die typischen CAN- und Diagnoseschnittstellen und lässt sich einfach integrieren. Das FCPM C100 basiert auf der Variante FCPM C190 für Überland- und Reisebusse. Letztere geht noch in der ersten Jahreshälfte 2026 in Demofahrzeugen in den Testbetrieb und wird dieseltypisch im Heck verbaut. Das FCPM C300 ist mit ihren 300 Kilowatt Systemleistung schließlich die passende Energiequelle für schwere Lkw und Reisebusse.

Bosch bietet ausgezeichnete Technik entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette

Bosch engagiert sich seit vielen Jahren stark für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft und entwickelt technische Lösungen für die Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung von Wasserstoff. So verkündete das Unternehmen 2025 den Markteintritt seines Hybrion PEM-Elektrolyse-Stacks zur Produktion von Wasserstoff. Darüber hinaus arbeitet Bosch an der Technik für Wasserstoffmotoren und bietet entsprechende Komponenten für die Saugrohr- und Direkteinblasung an. Für die Entwicklung der mobilen Brennstoffzelle wurde ein Entwicklerteam von Bosch Ende 2025 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ausgezeichnet.


Immunabwehr stärken

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Tipps, um gesund in den Frühling zu kommen

Ob Grippe oder Erkältung: Auch wenn der Winter fast vorbei ist, haben Viren immer noch leichtes Spiel. Deshalb ist es wichtig, das körpereigene Immunsystem zu stärken. Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV, weiß, wie das gelingt.

Bewegung an der frischen Luft
Es muss nicht immer gleich ein stundenlanges Workout sein: Bereits moderate sportliche Aktivitäten tragen zur Stärkung des Immunsystems bei. Am besten ist Bewegung an der frischen Luft. Das bringt den Kreislauf auf Trab, vertreibt Müdigkeit und versorgt den Körper zudem mit Vitamin D. „Bereits 20 Minuten Spazierengehen oder Radfahren täglich – idealerweise bei Sonnenschein – reichen aus“, so Solveig Haw, Gesundheitsexpertin der DKV. „Wer langfristig seinem Immunsystem, seiner Fitness und damit insgesamt seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte versuchen, regelmäßige Bewegung in seinen Alltag zu integrieren.“

Eine ausgewogene Ernährung als Basis
Was ein Mensch isst und trinkt, ist entscheidend für seine Gesundheit. Für ein starkes Immunsystem ist eine ausgewogene, vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung wichtig. „Am besten eignet sich eine bunte Vielfalt an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen“, sagt die Gesundheitsexpertin. Besondere Immun-Booster sind beispielsweise: Brokkoli, Ingwer, Spinat, Tomaten, Möhren, Kohl, Knoblauch, Trauben und Zitrusfrüchte. Auf Nikotin und Alkohol sollten Gesundheitsbewusste verzichten. Übrigens: „Wer sich ausgewogen ernährt, muss in der Regel nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen“, so Haw. Ausnahme: Bei veganer Ernährung ist die Zufuhr von Vitamin B12 notwendig, da eine ausreichende Versorgung über pflanzliche Lebensmittel nicht gesichert ist. Dies kann neben Nahrungsergänzungsmitteln auch durch angereicherte Lebensmittel oder Zahnpasta erfolgen. Im Zweifel sollten Veganer einen Arzt um Rat fragen. Außerdem wichtig: Viel trinken – mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag.

Stress im Alltag abbauen
Anhaltender Stress ist ein wahrer Killer für das Immunsystem. „Für starke Abwehrkräfte ist es daher ratsam, Stress im Alltag abzubauen “, so die DKV- Expertin. Was hier am besten hilft, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sport und Bewegung gehören auf jeden Fall dazu, in Frage kommen auch Achtsamkeitsmeditationen, Yoga oder ein Entspannungsbad. Für eine gesunde Balance sorgen auch entspannte Zeiten mit Freunden oder der Familie, sowie mal nicht erreichbar zu sein.

Gesunder Schlaf
Auch ausreichender und erholsamer Schlaf fördert das Immunsystem. „Wer oft schlecht schläft, ist nicht nur müde und unkonzentriert, auch die Abwehrkräfte leiden“, erläutert die DKV- Expertin. „Denn bei zu kurzen Ruhephasen kann sich der Körper schlechter regenerieren.“ Zwischen sieben und acht Stunden Schlaf pro Nacht gelten für Erwachsene als optimal. Gegen Schlafprobleme kann beispielsweise eine feste Abendroutine helfen. Hilfreich ist auch, auf Smartphone, Fernseher oder Computer vor dem Schlafengehen zu verzichten.

Vitamin-D-Mangel vorbeugen
Über den Winter ist die Vitamin-D-Produktion stark eingeschränkt, so dass es bei manchen Menschen zu einem Mangel kommen kann. Vitamin D ist wichtig für das Immunsystem, da es unter anderem dafür sorgt, dass der Körper Erkältungserreger abwehren kann. Erste Symptome eines Mangels können Müdigkeit, Nervosität, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen sein. Betroffene sollten ihren Arzt aufsuchen und die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten mit ihm besprechen.


SG BBM nimmt zwei Punkte aus Ludwigshafen mit

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Die SG BBM Bietigheim bleibt auch am 23. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga auf Erfolgskurs. Beim Auswärtsspiel gegen die Eulen Ludwigshafen setzte sich das Team von Cheftrainer Iker Romero am Sonntagabend in der Friedrich-Ebert-Halle mit 31:23 durch und festigte damit souverän die Tabellenführung.

Für Martin Tomovski und Dominik Claus war es dabei ein besonderer Abend. Beide Spieler kehrten an eine alte Wirkungsstätte zurück: Der Nordmazedonier Tomovski spielte 2019 bereits für den damaligen Erstligisten aus Ludwigshafen, Claus lief zwischen 2011 und 2017 für die Eulen auf.

Nach der Partie fand Tomovski anerkennende Worte für beide Teams: „Ich möchte Ludwigshafen und auch unserer Mannschaft zu diesem Topspiel gratulieren. Meiner Meinung nach war es ein sehr gutes Spiel. Am Ende ist der Abstand vielleicht etwas deutlicher ausgefallen, aber so ist das im Handball manchmal.“

Die Bietigheimer erwischten einen perfekten Start in die Partie und legten direkt einen 3:0-Lauf hin. Früh übernahm der Tabellenführer die Kontrolle über das Spielgeschehen. Nach zehn Minuten baute Spielmacher Juan de la Peña die Führung bereits auf 9:4 aus.

Auch defensiv zeigte sich die SG BBM stabil. Hinter einer kompakten Abwehr erwies sich Martin Tomovski einmal mehr als sicherer Rückhalt im Tor. Bereits zur Pause standen neun Paraden und eine starke Quote von 45 Prozent für den SG-Keeper zu Buche. „Wir haben von Anfang an sehr gut gespielt – in der Abwehr und mit viel Tempo im Angriff. Insgesamt waren wir sehr sicher“, beschrieb Tomovski die starke erste Hälfte seiner Mannschaft.

Kurz vor dem Seitenwechsel setzte Maxim Orlov zwei wichtige Akzente: Mit seinen Treffern zum 15:10 und 16:11 sorgte er für eine komfortable Führung zur Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG BBM spielbestimmend. Beide Teams starteten mit schnellen Toren in den zweiten Durchgang, ehe Kapitän Fabien Wiederstein nach zehn Minuten zum 23:16 traf. Die Pfälzer stemmten sich noch einmal gegen die drohende Niederlage und verkürzten mit einem 3:0-Lauf in der 50. Minute auf 20:25. Wirklich in Gefahr geriet der Bietigheimer Erfolg jedoch nicht. Das Team von Iker Romero antwortete ebenfalls mit drei Treffern in Folge. Dominik Claus stellte in der 57. Spielminute mit seinem Treffer zum 29:21 endgültig die Weichen auf Auswärtssieg.

„In der zweiten Halbzeit hatten wir kurz ein paar Probleme, aber am Ende können wir zufrieden sein. Wir nehmen die zwei Punkte mit und machen immer weiter“, sagte Tomovski. Den Schlusspunkt setzte Nico Bacani, der nach seinen monatelangen Rückenproblemen Schritt für Schritt auf die Platte zurückkehrt und mit seinem dritten Treffer den 31. Bietigheimer Treffer erzielte.

Bester Werfer der Bietigheimer war Maxim Orlov mit fünf Toren. Dahinter überzeugte Juan de la Peña mit einer perfekten Wurfquote (4/4). Im Tor glänzte Martin Tomovski mit insgesamt 15 Paraden und war damit ein entscheidender Faktor für den Auswärtserfolg. Für den Torhüter war es zudem eine emotionale Rückkehr nach Ludwigshafen: „Es hat mir riesigen Spaß gemacht und es war eine Ehre, hier wieder zu spielen. Ludwigshafen war mein erster Club in Deutschland – damit verbinde ich sehr viele Emotionen.“

Mit dem Sieg bleibt die SG BBM weiterhin an der Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga. Am kommenden Samstag, 14. März, wartet bereits die nächste Aufgabe: Dann empfängt die SG den TuS Ferndorf in der EgeTrans Arena. Anwurf ist um 18:00 Uhr.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 11

Quelle: ots

Stuttgart-Ost: Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt – Zeugen gesucht
Ein 76 Jahre alter Mann hat am Freitag (13.03.2026) mit seinem Renault auf der Ostendstraße eine 84 Jahre alte Fußgängerin erfasst. Der 76-Jährige befuhr gegen 12.45 Uhr die Ostendstraße in Richtung Landhausstraße und wendete auf Höhe der Roßbergstraße um wieder in Richtung Talstraße zu fahren. Hierbei wurde die 84-Jährige vom Pkw erfasst, als sie die Ostendstraße überqueren wollte. Die Fußgängerin stürzte zu Boden und verletzte sich schwer. Rettungskräfte versorgten die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Süd: Unbekannter schlägt Autoscheiben ein – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zum Freitag (12.03.2026 bis 13.03.2026) in der Hohenzollernstraße mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt und durchsucht. Die Polizei sucht Zeugen. Der Täter schlug zwischen 22.30 Uhr und 08.00 Uhr an zwei geparkten Fahrzeugen die Seitenscheiben ein und durchsuchte anschließend die Innenräume nach Wertsachen. Bei einem dritten Fahrzeug versuchte er ebenfalls zweimal die Seitenscheibe einzuschlagen, scheiterte jedoch daran. Nach bisherigen Erkenntnissen erbeutete der Täter aus der Mittelkonsole eines Fahrzeugs ein Multitool. Zudem warf er einen Rucksack mit Kletterausrüstung aus einem Fahrzeug auf ein benachbartes Grundstück. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +49 711 8990-3300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fanmütze geraubt – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am Donnerstag (12.03.2026) vor einer Gaststätte an der Mercedesstraße die Fanmütze eines 28-jährigen Mannes geraubt. Der 28-Jährige befand sich gegen 17.30 Uhr an den Treppen der Gaststätte, als der Unbekannte ihm die Mütze vom Kopf riss und anschließend mit zwei weiteren Unbekannten in Richtung eines Hotels an der Mercedesstraße flüchtete. Der 28-Jährige rannte dem Täter hinterher und forderte ihn auf, ihm seine Mütze wiederzugeben. Es folgte ein Gerangel, bei dem ein Mann den 28-Jährigen würgte und eine dritte Person den 28-Jährigen schubste. Anschließend flüchteten die Täter und der 28-Jährige, der sich leichte Verletzungen zuzog, sprach Polizeibeamte an. Eine eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Einer der Unbekannten war zirka 20 bis 30 Jahre alt und zwischen etwa 175 und 180 Zentimeter groß. Er hatte blonde Haare, die an den Seiten rasiert waren. Bekleidet war er mit einer weinroten Jacke, dunklen Hose und weißen Turnschuhen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Weilimdorf: Einbrüche in Stuttgart – Zeugen gesucht
Unbekannte sind am Mittwoch (11.03.2026) in Mehrfamilienhäuser an der Engelbergstraße und an der Lindenspürstraße eingebrochen. In der Engelbergstraße hebelten die Täter zwischen 16:00 Uhr und 23:00 Uhr die Terrassentür auf und gelangten so in das Wohnzimmer. Sie durchsuchten sämtliche Räume und entwendeten mehrere tausend Euro Bargeld. In der Lindenspürstraße gelangten die Täter zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr durch Aufhebeln der Wohnungstüre in die Wohnung und entwendeten hochwertigen Schmuck. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-West: Gegen geparktes Auto gefahren – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Autofahrer ist am Mittwoch (11.03.2026) in der Marienstraße gegen ein geparktes Auto und anschließend davongefahren, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der Unbekannte fuhr zwischen 20.00 Uhr und 21.50 Uhr, vermutlich mit einem Renault in der Marienstraße. Auf Höhe der Hausnummer 46 streifte er einen am Straßenrand abgestellten Ford. Der unbekannte fuhr anschließend weiter. Am Ford entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Mitte: Festnahme nach Rauschgifthandel – Haftrichtervorführung
Polizeibeamte haben am Freitagnachmittag (06.03.2026) nach einem Rauschgifthandel im Leonhardsviertel drei Tatverdächtige festgenommen. Eine 23-jährige und ein 33-jährige Bulgare sowie ein 33-jähriger irakischer Tatverdächtigter verkauften an einen zivilen Polizeibeamten Rauschgift im Wert von 120 Euro. Die Beamten nahmen alle Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen. Sie wurden am Samstag (07.03.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Mitte: Mann gegen Kopf geschlagen – Zeugen gesucht
Am Freitagabend (06.03.2026) ist ein 43 Jahre alter Mann bei einem Überfall in der Lautenschlagerstraße verletzt worden. Der Geschädigte war gegen 21.15 Uhr gerade dabei, sein Fahrradschloss zu öffnen, als er von einem unbekannten Täter von hinten auf den Kopf geschlagen wurde. Durch den Schlag wurde der Mann stark benommen und war offenbar kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 18 Jahre alt, ca. 170 cm groß, lange schwarze Haare, schwarze Kleidung. Begleitet wurde er von einer männlichen Person, ebenfalls etwa 18 Jahre alt, kurze schwarze Haare, schwarze Kleidung. Laut Angaben des Geschädigten saßen zum Tatzeitpunkt zwei Frauen auf der Terrasse eines angrenzenden Restaurants, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer +497118990-3100 beim Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße zu melden.

Stuttgart-Nord: Zwei Frauen von Exhibitionist belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat sich am Dienstagabend (10.03.2026) auf der Löwentorbrücke vor zwei Frauen entblößt. Der unbekannte Mann stand gegen 19.50 Uhr auf der Rampe kurz vor der Haltestelle, hatte die Hose heruntergelassen und manipulierte an seinem erigierten Glied. Zwei Frauen wandten sich dann an einen 45 Jahre alten Passanten. Als dieser den unbekannten Mann darauf ansprach, zog dieser seine Hose hoch, holte ein kleines Messer hervor und ging dann, ohne den Mann zu bedrohen, zur Haltestelle und stieg um 19.53 Uhr in die U6 in Richtung Zuffenhausen ein. Die beiden Frauen entfernten sich, bevor die Polizei eintraf. Der Täter war etwa 185 bis 190 Zentimeter groß, zwischen 45 und 55 Jahre alt und schlank. Er trug zum Tatzeitpunkt ein rotes Shirt, eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Winterjacke und weiße Schuhe. Um den Kopf hatte er einen Schlauchschal gewickelt. Zudem führte er zwei blaue Krücken mit sich, war aber gut zu Fuß. Er sprach akzentfreies Deutsch und wirkte ungepflegt. Zeugen und die beiden Frauen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3, Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Motorradfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt- Zeugen gesucht
Eine 68 Jahre alte Motorradfahrerin hat sich am Dienstagabend (10.03.2026) bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 14 schwere Verletzungen zugezogen. Die 68-Jährige war gegen 17.00 Uhr auf der B14 vom Schattenring kommend in Richtung Stuttgart-Vaihingen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr sie aus bislang noch ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Ford einer 56-Jährigen auf, geriet ins Schleudern und stürzte. Die 68-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Stand nicht. Während der Unfallaufnahme kam es rund um den Schattenring zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die B14 in Fahrtrichtung Vaihingen musste kurzzeitig voll gesperrt werden. Polizeibeamte regelten den Verkehr. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Zeugenhinweise nehmen die Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei unter der Rufnummer 071189904100 entgegen.

Stuttgart-Nord: Mann nach Angriff auf Polizeibeamten festgenommen -Zeugen und Geschädigte nach exhibitionistischen Handlungen gesucht
Polizeibeamte haben am Montagmittag (09.03.2026) am Pragsattel einen 36 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich zuvor vor Passanten entblößt haben soll. Der 36-jährige Tatverdächtige hielt sich gegen 13.30 Uhr an der Bushaltestelle auf und soll dort sein Glied in Richtung mehrerer Passanten gezeigt haben. Unter den Anwesenden befanden sich auch Kinder einer Kindergartengruppe. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten soll sich der Mann erneut entblößt und sich zudem aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhalten haben, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. In den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Stuttgart in der Hahnemannstaße sollte der Mann durchsucht werden. Hiergegen soll er sich massiv zur Wehr gesetzt und in Richtung mehrerer Polizeibeamter getreten haben. Zudem soll er einen Polizeibeamten beleidigt und diesen in das Gesicht gespuckt und geschlagen haben Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Die Beamten nahmen den 36-Jährigen daraufhin fest. Der syrische Tatverdächtige wird im Laufe des Dienstags (10.03.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Zeugen sowie Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 07118990-5778 zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Radfahrer attackiert und von Fahrrad gestoßen – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Fahrradfahrer hat am Donnerstagvormittag (05.02.2026) auf einem Feldweg zwischen der Vaihinger Straße und einer Kleingartenanlage beim Wohngebiet Probstsee einen 55 Jahre alten Radfahrer angegriffen. Der Unbekannte kam gegen 10.00 Uhr dem 55-Jährigen zunächst auf dem Feldweg entgegen, wendete anschließend und verfolgte den Mann. Dabei beschimpfte und beleidigte er ihn. Kurz darauf warf der Täter einen Einwegkaffeebecher nach dem Radfahrer, wodurch dessen weiße Sommerjacke beschmutzt wurde. Anschließend stieß er den 55-Jährigen während der Fahrt von dessen Mountainbike, sodass dieser stürzte und leicht verletzt wurde. Der Geschädigte kam auf dem begrünten Seitenstreifen zum Liegen. Als er wieder aufstand, war der Täter bereits geflüchtet. Der Unbekannte wird als etwa 25 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er trug dunkle Kleidung sowie eine Sonnenbrille und war ohne Gepäck unterwegs. Zeugin des Vorfalls war eine Frau mit einem großen weißen Hund. Zeugen, insbesondere die bislang unbekannte Frau mit dem Hund, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +49 711 8990-3400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Stadtgebiet: Polizeieinsatz anlässlich der Landtagswahl Baden-Württemberg und mehrerer Versammlungen im Stadtgebiet
Die Polizei war am Sonntag anlässlich der Landtagswahl Baden-Württemberg sowie mehrerer Versammlungen im Stuttgarter Stadtgebiet im Einsatz. Die Einsatzmaßnahmen anlässlich der Landtagswahl richteten sich vornehmlich auf den Schutz der Parlamentsgebäude, der Wahlpartys und auf die Gewährleistung der uneingeschränkten Medienberichterstattung. Zum aktuellen Stand verliefen das Wahlgeschehen sowie die anschließenden parteiinternen Veranstaltungen innerhalb des Stadtgebiets aus polizeilicher Sicht vollkommen störungsfrei. Die Versammlung “Internationaler Frauen*kampftag”, die zwischen 14.00 und 16.15 Uhr stattfand und auch in einem Demonstrationszug durch die Innenstadt zog, verlief bis auf das Abbrennen einer Rauchfackel und einer Körperverletzung am Rande des Aufzugs störungsfrei. Die Polizei hat in beiden Fällen entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die Versammlung “Solidarität mit den Menschen im Iran – Ausdruck von Hoffnung, Zusammenhalt und friedlichem Protest” lief vollkommen störungsfrei.