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Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 08

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Quelle: ots

Ostfildern: Erneut hochwertige Fahrzeugteile entwendet
Erneut sind in der Nacht von Sonntag auf Montag hochwertige Fahrzeugteile von einem Mercedes-Benz entwendet worden. In der Zeit von 20 Uhr bis 7.50 Uhr montierte ein bislang unbekannter Täter an dem AMG GLE 53 Hybrid in der Mergenthaler Straße in Kemnat Teile des linken Außenspiegels sowie das Fahrzeug-Emblem mit eingebauter Sensorik ab. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf zirka 2.000 Euro. Die Polizei prüft, ob ein Tatzusammenhang mit der Serie in der vergangenen Woche (wir berichteten) besteht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ostfildern: Neben Gleisbett gelandet
Am Sonntagnachmittag ist ein Fahrzeug weit von der Fahrbahn abgekommen und neben dem Gleisbett gelandet. Die 35-jährige Fahrerin eines VW befuhr gegen 15.30 Uhr die L 1192 vom Scharnhauser Park kommend in Richtung Nellingen. In einer Rechtskurve kam die VW-Lenkerin offenbar aufgrund einer Unachtsamkeit nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei fuhr sie zunächst über einen Bordstein, beschädigte zwei Verkehrszeichen und kam nach weiteren 20 Metern erst kurz vor den Gleisen der Stadtbahn zum Stillstand. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. An dem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. An den beiden Verkehrszeichen beläuft sich die Schadenssumme auf ungefähr 300 Euro. Die Bahnstrecke musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeuges für knapp eine Stunde gesperrt werden. Eine Gefahr für Bahreisende bestand nicht. Die Feuerwehr, welche mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort war, beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe.

Dettingen/Teck: Vor Kontrolle geflüchtet
Einer ganzen Reihe von Strafanzeigen sieht ein 19-Jähriger entgegen, der am Sonntagabend auf der B465 zwischen Dettingen und Owen einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Heranwachsende war gegen 21.40 Uhr einer Streifenwagenbesatzung in der Dettinger Straße in Kirchheim aufgefallen, da er mit seinem Volvo V40 mit entstempelten Kennzeichen unterwegs war. Nachdem der Fahrer die Anhaltesignale ignoriert hatte, setzte sich der Streifenwagen vor den Volvo um ihn in Schlepptau zu nehmen. An der Abzweigung nach Dettingen bog der Wagen plötzlich nach rechts in Richtung Owen ab. Dabei beschleunigte der Fahrer und schaltete die Fahrzeugbeleuchtung aus, wonach ihn die Streifenwagenbesatzung aus den Augen verlor und die Verfolgung abbrach. Wie sich wenig später herausstellte, verursachte der Fahrer in der Folge einen Verkehrsunfall, weil der Wagen offenbar immer noch unbeleuchtet auf halber Strecke zwischen Dettingen und Owen auf die Gegenfahrbahn gekommen war. Dabei kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Opel Adam, dessen 32 Jahre alter Fahrer keinerlei Chancen hatte, in der Dunkelheit den auf seiner Spur entgegenkommenden Volvo zu erkennen und zu reagieren. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn abgewiesen, wobei der Volvo erst rund einhundert Meter nach der Kollision im Acker zum Stehen kam. Der 19-Jährige ergriff nachfolgend zu Fuß in Richtung Dettingen die Flucht. Seine drei Mitfahrer im Alter von 16, 20 und 21 Jahren, die nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt wurden, ließ er im Fahrzeug zurück. Alle drei und der ebenfalls leichtverletzte Opel-Fahrer wurden nachfolgend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der 19-jährige Fahrer konnte im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen in Owen vorläufig festgenommen werden. Nachdem sich bei ihm Hinweise auf die Beeinflussung von Rauschmitteln ergaben und auch entsprechende Substanzen bei ihm aufgefunden wurden, musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Einen Führerschein besaß er nicht. Da die Eigentumsverhältnisse für das nicht zugelassene und nicht versicherte Fahrzeug noch ungeklärt sind, wurde der Wagen beschlagnahmt. Der Heranwachsende wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Beide Autos, die nur noch Schrottwert besitzen dürften, wurden von Abschleppdiensten geborgen. Die entstandenen Sachschäden an den Autos werden auf insgesamt rund 30.000 Euro geschätzt. Zur Beseitigung der Fahrzeugtrümmer und der ausgelaufenen Betriebsstoffe war die Straßenmeisterei mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Die Fahrbahn musste bis etwa 1.45 Uhr gesperrt werden.

Nürtingen: Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt
Eine Fußgängerin hat bei einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag in Nürtingen so schwere Verletzungen erlitten, dass sie in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Ein 57-Jähriger befuhr kurz nach elf Uhr mit einem Volvo die Marienstraße. Der ortsunkundige Mann war hierbei versehentlich an der Einfahrt zu einem Hotel vorbeigefahren. Daraufhin hielt er an und legte den Rückwärtsgang ein. Beim Zurücksetzen übersah der Volvo-Fahrer eine 85 Jahre alte Fußgängerin, die mit ihrem Rollator die Straße überquerte. Durch den Zusammenstoß mit dem Pkw stürzte die Seniorin zu Boden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort wurde sie mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht.


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