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StartLokalesStuttgartMaßnahmen gegen Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke auf Friedhöfen

Maßnahmen gegen Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke auf Friedhöfen

LokalesStuttgartMaßnahmen gegen Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke auf Friedhöfen

Mithilfe der Besucherinnen und Besucher erwünscht

Stuttgart.| Die Asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend auch im Raum Stuttgart aus. Nun zieht das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Konsequenzen und bittet Besucherinnen und Besucher von Friedhöfen, bei den Gegenmaßnahmen mitzuhelfen.

Denn das Insekt ist nicht allein durch seine Stechfreude lästig, sondern zudem ein potenzieller Krankheitsüberträger. Deshalb gilt es, dessen Ausbreitung einzudämmen.

Die invasive Art aus den Tropen kann sich bei geeigneten Temperaturen sehr schnell vermehren – teilweise innerhalb einer Woche. Für die Eiablage und die Entwicklung der Larven genügen bereits geringe Wasseransammlungen, etwa in kleinen Gefäßen oder Untersetzern. Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt reduziert nun die Zahl möglicher Brutstätten. Dafür bleiben die Becken der Brunnen auf den Friedhöfen Weilimdorf, Feuerbach und Botnang sowie auf dem Alten Friedhof Vaihingen dauerhaft leer. Denn in diesen Stuttgarter Stadtbezirken wurde die Tigermücke nachgewiesen. Auf dem entweihten Hoppenlaufriedhof werden keine Brunnen reaktiviert und die Wasserbecken nicht mehr aufgefüllt.

Abstellgitter unter Wasserhahn zum Befüllen von Gießkannen

Brunnen, die über einen Wasserhahn verfügen, werden nicht ganz abgestellt. Sie erhalten unter den Hähnen Abstellgitter oder vergleichbare Vorrichtungen, damit die Besucherinnen und Besucher ihre Gießkannen dort weiterhin bequem befüllen können. Für die Mückenbekämpfung bittet die Stadtverwaltung alle Gäste der Friedhöfe um Mithilfe. Sie sollen Gießkannen immer komplett entleeren und auch kleinste Wasseransammlungen vermeiden, die sich als Brutstätten eignen: So sollte man zum Beispiel Grabvasen, wenn sie nicht in Benutzung sind, stets umdrehen. Auf alle Untersetzer oder Dekorationsartikel, in denen sich etwas Wasser sammeln könnte, ist zu verzichten. Falls solche Gegenstände erforderlich sind, sollen diese mit Sand oder Kies aufgefüllt werden. Diese Maßnahme verhindert die Eiablage, da die Tigermücke ihre Eier oberhalb eines Wasserspiegels abzulegen sucht.


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