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StartSport„Es soll ungemütlich sein, gegen uns zu spielen“

„Es soll ungemütlich sein, gegen uns zu spielen“

Sport„Es soll ungemütlich sein, gegen uns zu spielen“

Eine Woche nach Ostern startet die Deutsche Baseball Liga (DBL) in ihre zweite Saison. Die Stuttgart Reds, das DBL-Team des TV Cannstatt, trifft dabei gleich auf den amtierenden Deutschen Meister, die Heidenheim Heideköpfe. Das erste Heimspiel gegen das Team von der Ostalb findet am Samstag, 11. April 2026, ab 13 Uhr im TVC Ballpark auf dem Cannstatter Schnarrenberg statt. Reds-Headcoach Austin Bull erwartet „eine hochklassige Saison“. Die Baseball-Fans in der Region Stuttgart dürfen also gespannt sein.

Die Premieren-Saison der Deutschen Baseball Liga (DBL) hatten die Stuttgart Reds auf dem vierten Platz der sechs Teams umfassenden Süd-Gruppe abgeschlossen. Das war zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (insbesondere bei der Win/Loss-Bilanz), aber die Spitzenteams aus Heidenheim und Regensburg blieben erneut außer Reichweite. Auch Neuling Gauting hatte hauchdünn die Nase vorn und sicherte sich den 3. Platz. 2026 wird die Saison in einem neuen Spielmodus ausgetragen, bei dem sich je vier der sechs Teams aus beiden DBL-Staffeln (Nord bzw. Süd) für die Ausscheidungsspiele nach der regulären Saison qualifizieren.

Dieses Jahr wird das DBL-Team der Stuttgart Reds weiterhin durch Austin Bull gecoacht, der mitten in der laufenden Saison 2025 die Nachfolge von Ryan Ford angetreten hatte. Austin Bull, der als Spielertrainer agiert und in seinem 3. Jahr für die Reds erneut auf der Shortstop-Position gesetzt ist, wird durch Team-Manager Heiko Witt und Nachwuchskoordinator Xavi Gonzalez unterstützt.

Zwei neue „Imports“ werden die Reds dieses Jahr als Nachwuchs-Coaches und auf dem Spielfeld verstärken: Als Starting Pitcher dürfen sich die Fans auf den 22-jährigen Arnad Mulamekic freuen. Der 1,98 Meter große, hart pitchende Linkshänder bringt solide Statistiken aus vier Jahren in US-Colleges (Siena und Wichita State) sowie aus der Western Australian State League mit, wo er im Winter in 42.2 Innings pitched 76 Strikeouts abgeliefert hat. Das Catching-Corps wird durch Shogo Ichimura ergänzt. Der 26-jährige Japaner hatte den deutschen Baseball im Jahr 2024 kennengelernt, als er für die Neunkirchen Nightmares in der 2. Bundesliga auflief. Die vergangene Saison spielte er für den österreichischen Meister Wiener Neustadt Diving Ducks, wo er in 32 Spielen 41 Hits erzielte. Bei den Reds soll er auch auf verschiedenen Infield-Positionen zum Einsatz kommen. Austin Bull, der mit Ichimura im vergangenen Jahr in Italien zusammengespielt hat, lobt die „harte Arbeit und großartige Energie“ des Japaners.

Neben Ichimura baut Austin Bull hinter der Platte auf Yannick Witt, Frido Fink und Robert Blesing. Aus dem 2. Team steht Laszlo Hellwig bereit. Auf dem Mound kommen neben Arnad Mulamekic fast ausschließlich Reds-Eigengewächse zum Zug: Jonathan und Benedikt Schäffer, Joel Petzold, Moritz van Bergen und Yannick Witt. Dazu auch wieder Lucas Traut. Dass Joni, Joel und Moritz im vergangenen Jahr für die U23-Nationalmannschaft zum Einsatz kamen, zeigt die Qualität, welche die Reds auf dieser spielentscheidenden Position entwickeln konnten.

Auch im Infield ist das Team gegenüber 2025 nahezu unverändert. Nationalspieler Moritz Köhler ist an der 3. Base die erste Wahl. Neben Shogo Ichimura kann auch der ebenfalls in die Nationalmannschaft berufene Yannick Witt jederzeit an Short und an der 2. Base eingesetzt werden. Für die 1. Base hat Austin Bull die Qual der Wahl zwischen Danilo Weber, Moritz van Bergen, Lucas Traut und Ramon Uhl. Nicht zu vergessen Joni Schäffer, der nicht nur als Pitcher, sondern auch im Infield einsetzbar ist. Für das Outfield stehen Jonas van Bergen, dessen Bruder Moritz sowie Jannik Denz, Benedikt Schäffer, Lucas Traut und Fabian Beck bereit.

In der DBL-Gruppe Süd, die 2026 dieselben sechs Mannschaften wie im Vorjahr umfasst, könne man „jedes Team“ schlagen, sagt Headcoach Austin Bull. „Mein Ziel ist es, dass es sehr ungemütlich wird, gegen die Stuttgart Reds zu spielen. Es soll niemals einen einfachen Sieg für den Gegner geben, sondern mindestens immer einen harten Kampf. Natürlich ist Ziel, das Ganze zu gewinnen, und ich will, dass die Spieler auch so denken.“


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