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Gemeinderat beschließt Bau der Hauptradroute 41

LokalesStuttgartGemeinderat beschließt Bau der Hauptradroute 41

Stuttgart.| Der Stuttgarter Gemeinderat hat den Bau eines Abschnitts der Hauptradroute 41 entlang der Pischekstraße, Jahnstraße und Mittleren Filderstraße beschlossen. Die Verbindung zwischen Stuttgart-Ost, -Süd und Sillenbuch ist Teil der geplanten Radschnellverbindung nach Ostfildern und Kirchheim unter Teck. Baubeginn ist für 2026 geplant.

Der Stuttgarter Gemeinderat hat am 12. März den Baubeschluss für einen weiteren Abschnitt der Hauptradroute 41 gefasst. Die neue Radverbindung entsteht entlang der Pischekstraße, der Jahnstraße und der Mittleren Filderstraße und ist Teil der geplanten Radschnellverbindung von Stuttgart über Ostfildern nach Kirchheim unter Teck.

Mit dem Beschluss hat der Gemeinderat dem Bau der Hauptradroute auf Grundlage der Planungen des Tiefbauamts zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Planungs- und Bauleistungen zu vergeben. Die Gesamtkosten des Projekts werden nach aktueller Prognose rund 13,8 Millionen Euro betragen. Darin enthalten sind auch erwartete Baupreissteigerungen sowie Kostenrisiken während der Bauphase.

Der Ausbau stärkt das städtische Netz der Hauptradrouten und soll eine leistungsfähige Verbindung für den Radverkehr zwischen den Stadtbezirken Ost, Süd und Sillenbuch schaffen. Ziel ist es, den Radverkehr auf dieser Strecke sicherer und komfortabler zu machen und gleichzeitig eine wichtige Verbindung innerhalb der geplanten Radschnellverbindung Richtung Ostfildern und Kirchheim unter Teck auszubauen.

Bereits 2025 wurde in der Pischekstraße ein erster Abschnitt umgesetzt. Während der Pfingstferien wurde dort ein Fahrstreifen stadtauswärts auf einer Länge von rund 600 Metern in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Auf diesem Teilstück steht damit bereits eine eigene Spur für den Radverkehr zur Verfügung.

Nach dem Baubeschluss sollen nun die Bauleistungen ausgeschrieben und vergeben werden. Der Baubeginn ist nach derzeitiger Planung im Herbst 2026 vorgesehen. Ab Herbst 2027 soll der ausgebaute Abschnitt vom Knotenpunkt Pischekstraße/Payerstraße/Gänsheidestraße bis zur Geroksruhe in Betrieb gehen. Die vollständige Fertigstellung der Arbeiten ist nach aktuellem Stand bis Ende 2028 geplant.

Das Vorhaben wird vom Land Baden-Württemberg mit rund 6 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtzuwendung einschließlich einer Planungskostenpauschale beläuft sich auf etwa 7,3 Millionen Euro. Zusätzlich hat die Stadt einen Antrag im Bundesförderprogramm für kommunalen Klimaschutz gestellt.

Radschnellverbindungen sind besonders leistungsfähige Radwege für den Alltagsverkehr sowie für Pendlerinnen und Pendler. Sie verlaufen möglichst direkt, sind in der Regel durchgehend asphaltiert und bieten ausreichend breite Fahrflächen. Ziel ist es, längere Strecken mit dem Fahrrad schnell, sicher und komfortabel zurücklegen zu können und damit eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr zu stärken.


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