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Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 08

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Quelle: ots

Weil der Stadt: Positive Polizeibilanz zur Fasnet
Die diesjährige Fasnet am 15.02.2026 in Weil der Stadt verlief aus Sicht der Polizei überwiegend störungsfrei und friedlich. Über 30.000 Teilnehmende besuchten insgesamt den Fasnetsumzug und die nachfolgenden Abendveranstaltungen. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg setzte rund 40 Polizistinnen und Polizisten ein.
Noch vor Umzugsbeginn wurde eine Waffenkontrollstelle im Bereich der Bahnhofstraße durchgeführt. Hierbei wurden rund 40 Personen kontrolliert. Es wurden keine Verstöße gegen das Waffenführensverbot festgestellt.
Im Laufe des Abends wurden vier Strafverfahren eingeleitet. Gegen 17:00 Uhr kam es am Bahnhof in Weil der Stadt zu einer Bedrohung zum Nachteil des DB-Sicherheitspersonals aufgrund der Ausübung ihres Hausrechts.
Außerdem kam es gegen 17:20 Uhr zu einer Körperverletzung im Bereich der Fahrgeschäfte. Ein unbekannter Täter schlug auf einen 21-jährigen Geschädigten ein und verletzte sein Opfer dabei leicht. Als ein Bekannter des Geschädigten dazwischenging, wurde dieser ebenfalls mit mehreren Faustschlägen ins Gesicht geschlagen. Der unbekannte Täter soll mit einem Kind unterwegs gewesen sein. Er wird auf 30 – 35 Jahre alt und etwa 1,80 cm groß beschrieben. Er soll einen braunen Vollbart gehabt und ein Bärenkostüm getragen haben. Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
Zudem kam es um ca. 18:45 Uhr zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch eine 18-jährige und einen 17-jährigen Tatverdächtigen, nachdem diese einem Platzverweis nicht nachgekommen waren und die Angabe ihrer Personalien verweigerten. Drei Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt. Bei den beiden Tatverdächtigen wurden zwei Messer aufgefunden und sichergestellt.
Um 20:41 Uhr lief ein 24-jähriger Tatverdächtiger auf der Stuttgarter Straße entlang und skandierte lautstark antisemitische Parolen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.

Böblingen: Rund 2.000 Euro Sachschaden nach Parkplatzrempler – Zeugenaufruf
Auf dem Parkplatz eines Möbelhauses in der Otto-Lilienthal-Straße in Böblingen kam es am Samstag (14.02.2026) zwischen 10:00 Uhr und 11:45 Uhr zu einer Unfallflucht. Eine bislang unbekannte Person streifte mutmaßlich beim Ausparken einen Tesla und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Am linken Kotflügel sowie Radkasten des Teslas entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Das Polizeirevier Böblingen bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Steinenbronn: Hoher Sachschaden nach Vandalismus in Kirche
Am Sonntag (15.02.2026) ließ sich ein 32-Jähriger mutmaßlich im Laufe des Tages in der Katholischen Kirche in der Kirchstraße in Steinenbronn einschließen und beschädigte in der Folge massiv das Inventar. Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte gegen 20:50 Uhr spielte der Mann auf der Orgel und konnte im weiteren Verlauf vorläufig festgenommen werden. Zuvor soll der 32-Jährige unter anderem Fensterscheiben, Bibeln, Sitzbänke sowie weiteres Inventar beschädigt haben. In seinem mitgeführten Rucksack entdeckten die Einsatzkräfte außerdem zwei Decken, die in der Kirche ausgelegt waren. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Der Polizeiposten Waldenbuch hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Diebstahl aufgenommen.

Leonberg-Eltingen: Ohne Fahrerlaubnis und Versicherung – 17-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle
Am Samstagnachmittag (14.02.2026) stellte gegen 16:30 Uhr eine Streifenbesatzung in der Gebersheimer Straße in Eltingen ein sogenanntes Pocket-Bike fest, welches augenscheinlich nicht für den Straßenverkehr zugelassen war. Um Fahrer und Miniaturmotorrad einer Kontrolle zu unterziehen, sollte der Fahrer gestoppt werden. Doch der 17-jährige Fahrer entzog sich zunächst durch ein Abbiege- und Wendemanöver der beabsichtigten Kontrolle, missachtete in der Folge eine rote Ampel und setzte seine Fahrt mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Gebersheimer Straße in Richtung Rutesheim fort. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt bog der 17-Jährige im Bereich der Stadtwerke in einen Feldweg ein und blieb anschließend in einem Acker stecken, woraufhin die Polizei den Jugendlichen stellen konnte. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass für das Zweirad kein Versicherungsschutz besteht und der 17-Jährige nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten übergeben und muss nun unter anderem mit einer Anzeige wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen rechnen.


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