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StartAktuellEröffnung der Gründelbachschule in Freiberg am Neckar

Eröffnung der Gründelbachschule in Freiberg am Neckar

AktuellEröffnung der Gründelbachschule in Freiberg am Neckar

Bildungsprojekt im Zeit- und Kostenplan

Freiberg a. N.| Am 2. November 2026, beginnt der Schulbetrieb an der neuen Gründelbachschule mit Kastenecksporthalle. Die neue Gründelbachschule ist fertiggestellt. Mit der Schlüsselübergabe wurde ein mehrjähriges Großprojekt abgeschlossen, das mit rund 38 Millionen Euro zu den größten kommunalen Investitionen der vergangenen Jahre zählt. Kostenrahmen und Zeitplan wurden dabei eingehalten.

 Die neue Gründelbachschule bietet Platz für bis zu 500 Schülerinnen und Schüler und vereint die bisherigen Standorte der ehemaligen Kasteneckschule und Flattichschule. Schule und Sporthalle können ab dem 19. Oktober bezogen werden. Für die Grundschulkinder beginnt der Unterricht nach den Herbstferien.

Den Planungen waren mehr als zehn Jahre Überlegungen, intensive Diskussionen und zwei Bürgerentscheide vorausgegangen. Die anschließende Planungs- und Bauphase wurde in kurzer Zeit umgesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 38 Millionen Euro für Schulgebäude und Sporthalle zählt das Projekt zu den größten Bauvorhaben der Stadt der letzten Jahre. Die Abriss- und Bauzeit betrag nur 21 Monate.

Die neue Schule verfügt über moderne Unterrichtsräume und eine zeitgemäße Ausstattung. Zudem schafft das Gebäude die Voraussetzungen für ein Ganztagsangebot. Auch ökologische Aspekte wurden bei der Planung berücksichtigt. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage, der Anschluss an die Nahwärmeversorgung, nachhaltige Baumaterialien sowie umfangreiche Begrünungsmaßnahmen bei möglichst geringer Flächenversiegelung.

Rund 50 Prozent der Baukosten konnte die Stadt mit Fördergeldern finanzieren

Ein wesentlicher Bestandteil der Finanzierung der neuen Gründelbachschule sind Förderprogramme von Bund und Land sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Insgesamt erhielt die Stadt für das Gesamtprojekt Fördermittel in Höhe von rund 18,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Förderquote von etwa 50 Prozent.

Die Fördermittel verteilen sich auf mehrere Programme. Rund 6,5 Millionen Euro entfallen auf die Schulbauförderung und etwa 9,3 Millionen Euro auf das Investitionsprogramm „Ganztag”. Hinzu kommen rund 400.000 Euro aus der Sportstättenförderung und etwa 300.000 Euro aus dem Ausgleichstock. Über die KfW werden zudem rund 1,5 Millionen Euro für die Schule und 500.000 Euro für die Sporthalle bereitgestellt.

Die Stadt dankt dem Land Baden-Württemberg, dem Bund und der KfW für die finanzielle Unterstützung. Ein weiterer Dank gilt dem Regierungspräsidium Stuttgart, das die Abwicklung der Fördermittel begleitet hat. Das Staatliche Schulamt Ludwigsburg hat die Stadt bei der Entwicklung des Ganztagskonzepts und bei der Zusammenführung der beiden Schulen unterstützt.

Zusammenarbeit als Grundlage des Projekts

Die Umsetzung erfolgte im Generalübernehmerverfahren. Dabei übernahm die Gustav Epple Bauunternehmung die Verantwortung für die Planung, Ausschreibung und Koordination der Gewerke. Regina Göhringer begleitete das Projekt seitens der Stadt als verantwortliche Mitarbeiterin.

Darüber hinaus waren zahlreiche weitere Beteiligte in die Planung und Umsetzung eingebunden. Dazu zählen Planer, Architekten und Handwerksbetriebe, die Stadtverwaltung, die Schulleitungen und Lehrerkollegien, der Gemeinderat, die zuständigen Schulbehörden sowie die Fördermittelgeber. Auch der Nachbarschaft und den Bürgerinnen und Bürgern, die das Vorhaben über Jahre begleitet haben, gilt der Dank der Stadt. Die Kooperation zwischen den Beteiligten wurde von allen Seiten in hohem Maße gelobt. Die gute Zusammenarbeit sei der Hauptgrund dafür, dass das Bauprojekt vier Wochen vor dem geplanten Bauende abgeschlossen werden konnte.

Bürgermeister Jan Hambach würdigte in seiner Rede zudem die Rolle von Bürgermeister a. D. Dirk Schaible, der früh die Weichen für die Weiterentwicklung der Grundschullandschaft gestellt und sich für die Zusammenführung der Schulen eingesetzt hatte. Schaible hatte vorausschauend das Ziel, bessere Voraussetzungen für ein Ganztagsangebot und eine verlässliche Lehrerversorgung zu schaffen.

Mit dem Start des Schulbetriebs an der Gründelbachschule am 2. November 2026 schafft die Stadt Freiberg am Neckar wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung des bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsförderung. Der Schulneubau bietet nicht nur moderne Lern- und Betreuungsräume, sondern stärkt zugleich die Bildungsinfrastruktur der Stadt.

„Mit der neuen Gründelbachschule schaffen wir die Voraussetzungen für eine gute Bildung, führen die Ganztagsschule in Freiberg ein und investieren in unsere Infrastruktur. Gleichzeitig zeigen wir, dass die öffentliche Hand, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, schnell und effizient bauen kann.” erklärt Bürgermeister Jan Hambach.


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