Quelle: ots
Ludwigsburg: 24-Jähriger flüchtet nach Verkehrsunfall
Ein 24 Jahre alter Audi-Lenker fuhr am Freitag (27.02.2026) gegen 23.00 Uhr die Wilhelmstraße in Richtung Stuttgarter Straße in Ludwigsburg entlang. An der Sternkreuzung kollidierte der 24-Jährige zunächst aus noch ungeklärten Gründen mit einem Ampelmasten, der daraufhin umkippte und auf die Straße fiel. Da der Audi-Lenker mutmaßlich eine an der dortigen Baustelle Rot zeigende Ampel missachtet hatte, kam ihm ein 19 Jahre alter VW-Lenker entgegen. Dieser musste ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem Audi zu verhindern. Dabei touchierte der VW-Fahrer seinerseits eine Warnbarke.
Der 24-Jährige stieg gemäß den bisherigen Erkenntnissen nach dem Unfall aus dem Audi aus und flüchtete zu Fuß, während stattdessen eine noch unbekannte Person mit dem Pkw davonfuhr. Das Fahrzeug wurde später im Bereich einer Tankstelle am Rande der Bundesstraße 27 verlassen aufgefunden.
Nur kurze Zeit nach dem Verkehrsunfall erschien der 24-Jährige beim Polizeirevier Ludwigsburg und gab vor, dass sein Audi gestohlen worden sei. Aufgrund der bereits durchgeführten Ermittlungen und vorliegender Zeugenaussagen wurde der 24-Jährige nun jedoch damit konfrontiert, dass der Verdacht besteht, dass er selbst mit dem Audi verunfallt sei. Da sich darüber hinaus der Verdacht erhärtete, dass der junge Mann unter Alkoholeinfluss stehen könnte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Ein Atemalkoholtest hatte einen Wert rund 1,4 Promille ergeben. Zudem stellte sich heraus, dass der 24-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 10.000 Euro.
Vaihingen an der Enz-Aurich: zwei Verletzte und Sachschaden nach Unfall auf der Hirsauer Straße
Mit leichten Verletzungen wurden eine 35-Jährige und ihr einjähriger Sohn am Montag (02.03.2026) vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem sie zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Die 35-Jährige fuhr gegen 09:30 Uhr mit ihrem VW Touran auf der Landesstraße 1135 / Hirsauer Straße (L1135) aus Aurich kommend in Richtung Vaihingen an der Enz. Zeitgleich war eine 42-jährige Fahrerin eines Mercedes Sprinter aus Enzweihingen kommend auf der Florian-Geyer-Straße unterwegs und wollte die L1135 geradeaus in Richtung der Albert-Schweitzer-Straße überqueren. Dabei übersah die 42-Jährige mutmaßlich den VW der vorfahrtsberechtigten 35-Jährigen, so dass es im Kreuzugsbereich zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Der VW geriet dabei ins Schleudern, stieß gegen einen Bordstein und kippte auf die Seite. Die 35-Jährige und ihr einjähriger Sohn zogen sich leichte Verletzungen zu, die 42-jährige Sprinter-Fahrerin blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt rund 35.000 Euro. Der VW und der Mercedes mussten abgeschleppt werden. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe wurde die Fahrbahn anschließend nass gereinigt. Während der Unfallaufnahme blieb die L1135 im Bereich der Unfallstelle bis gegen 13:00 Uhr gesperrt, der Verkehr auf der Florian-Geyer-Straße / Albert-Schweitzer-Straße konnte an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Steinheim an der Murr: aggressiver 28-Jähriger bedroht Passanten und Einsatzkräfte
Mehrere Streifenwagenbesatzungen bekamen es am vergangenen Samstag (28.02.2026) gegen 11:15 Uhr in der Lortzingstraße in Steinheim an der Murr mit einem äußerst aggressiven 28-Jährigen zu tun. Dieser hatte zunächst mehrfach über Notruf Einsatzsachbearbeiter der integrierten Leitstelle beleidigt. Anschließend ging er vor seinem Wohnhaus auf die Straße und beleidigte und bedrohte dort Passanten und Nachbarn. Nachdem die zwischenzeitlich verständigte Polizei vor Ort eingetroffen war, bedrohte der Mann die Einsatzkräfte mit einem Küchenmesser. Im weiteren Verlauf zog der Tatverdächtige sich wieder in sein Haus zurück und begann damit, die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte vom Balkon aus zu bedrohen und mit Gegenständen zu bewerfen. Als er anschließend erneut das Haus verließ, wurde er dort von den Einsatzkräften vorläufig festgenommen. Hiergegen setzte der 28-Jährige sich zur Wehr und stieß fortwährend Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizei aus. Der Tatverdächtige, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Einsatz, den zahlreiche Schaulustige mitverfolgten, wurde niemand verletzt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Beleidigung. (Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, [email protected]).
Ludwigsburg: Renault Master gestohlen
Zwischen Freitag (27.02.2026) 17.00 Uhr und Samstag (28.02.2026) 09.00 Uhr trieben noch unbekannte Täter auf dem Gelände eines Autohauses in der Schwieberdinger Straße im Ludwigsburger Westen ihr Unwesen. Die unbekannten stahlen einen weißen Renault Master im Wert von mehreren Tausend Euro, an dem sich Backnanger Kennzeichen (BK-) befanden. Vermutlich dieselben Täter demontierten darüber hinaus die Kennzeichen eines anderen Fahrzeugs und ließen diese ebenfalls mitgehen. Hierbei handelt es sich um Ludwigsburger Kennzeichen (LB-). Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werde gebeten, sich unter Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail: [email protected] mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.
Hemmingen: Unbekannte entwenden Werkzeug aus Pkw
Am Samstag (28.02.2026) entwendeten bislang unbekannte Täter zwischen 00:40 Uhr und 09:30 Uhr Werkzeug aus einem Opel, welcher in der Seestraße in Hemmingen abgestellt war. Die Unbekannten hebelten mutmaßlich das Türschloss der Kofferraumklappe auf und gelangten dadurch in den Innenraum des Opel. Sie entwendeten diverses Werkzeug, dessen Wert sich auf etwa 5.000 Euro beläuft. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen unter Tel. 07156 4352-0 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen.
Sachsenheim: Audi-Lenkerin kommt von Fahrbahn ab und leistet Widerstand
Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme ihres Führerscheins endete am Freitag (27.02.2026) die Fahrt einer 35 Jahre alten Audi-Lenkerin in Sachsenheim.
Die 35-Jährige fuhr gegen 12.00 Uhr von Großsachsenheim in Richtung Hohenhaslach, als sie in einer Rechtskurve der Landesstraße 1110 nach links von der Fahrbahn abkam und in einem Graben landete. Dabei erlitt die Frau den bisherigen Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Die 35-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst sowie einer Notärztin behandelt, wobei sie die Helfenden fortwährend beleidigte und sich gegen die Untersuchungen wehrte.
Auch gegenüber den Polizeikräften verhielt sich die 35-Jährige aggressiv, beleidigte diese und wehrte sich gegen sämtliche Maßnahmen. Da sie mehrfach versuchte, die Polizeibeamten zu treten sowie zu beißen, musste die Frau schließlich zu Boden gebracht und ihr mussten Handschließen angelegt werden. Da sich der Verdacht erhärtete, dass die 35-Jährige unter Alkoholeinfluss stehen könnte, wurde sie zum Polizeiposten Sachsenheim gebracht, wo sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,5 Promille.
Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Bietigheim-Bissingen: Mann entblößt sich in Wald – Zeugen gesucht
Gegen 07:00 Uhr am Samstagmorgen (28.02.2026) soll im Waldgebiet Brandholz in Bietigheim-Bissingen eine noch unbekannte Frau auf einen ebenfalls noch unbekannten Mann getroffen sein.
Der schwarz gekleidete Mann soll der Frau hinterhergelaufen sein, sich entblößt und mit mutmaßlich unbekleidetem Unterkörper Kniebeugen gemacht haben. Zudem soll der Mann eine schwarze Maske getragen haben.
Die durch dieses Verhalten augenscheinlich sehr betroffene Frau soll sich kurz darauf einer Passantin anvertraut haben, die wiederrum etwa 45 Minuten später die Polizei verständigte. Die unbekannte Frau befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vor Ort.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Ergebnis. Zeugen, insbesondere die betroffene Frau, werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.
Ludwigsburg: Auslösung von Brandmeldeanlage führt zu Panik in Einkaufszentrum
Am Samstagabend (28.02.2026) löste eine bislang unbekannte Person die Brandmeldeanlage eines Einkaufszentrums in der Marstallstraße in Ludwigsburg aus, mutmaßlich ohne, dass es hierfür einen Grund gegeben hätte. Als die Polizei gegen 18.15 Uhr das Objekt erreichte, hatte die Feuerwehr bereits mit den Räumungsmaßnahmen begonnen. Im Inneren des Einkaufszentrums hatte sich unter den Besucherinnen und Besuchern aus bislang unbekannter Ursache das Gerücht über eine Schießerei im Objekt verbreitet. Dies führte dazu, dass sich Personen unter anderem in das Treppenhaus zurückzogen, um dort Schutz zu suchen, so dass die Räumung nicht systematisch erfolgen konnte. Letztlich gelang es beruhigend auf die Besucherinnen und Besucher einzuwirken, so dass alle 400 bis 500 Personen das Gebäude verließen. Die Überprüfung des Gebäudes ergab letztlich, dass es zu keinem Brand oder sonstigem schädigen Ereignis gekommen war. Gegen 18.45 Uhr konnte das Einkaufszentrum den Betrieb wieder regulär aufnehmen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln aufgenommen.