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Samstag, 4. Juli , 2026

Katastrophenschutzübung „Familia Communalis“ erfolgreich durchgeführt

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Quelle: ots

Ludwigsburg: 72 Jahre alter Radfahrer bei Unfall in der Schwieberdinger Straße schwer verletzt
Am Freitag (03.07.2026) ereignete sich gegen 09.20 Uhr in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg ein Unfall zwischen einem 72 Jahre alten Radfahrer und einem 73-jährigen PKW-Lenker. Während der Radfahrer die Schwieberdinger Straße an einem ampelgeregelten Fußgängerfurt queren wollte, bog nahezu zeitgleich der 73-Jährige mit seinem Mercedes von der Rheinlandstraße nach links in die Schwieberdinger Straße ab. Beide Beteiligte hatten zu diesem Zeitpunkt Grünlicht, wobei der Mercedes-Fahrer dem Radfahrer einen Vorrang hätte gewähren müssen. Vermutlich übersah der PKW-Lenker den Radler jedoch und es kam zu einem Zusammenstoß. Der 72-Jährige, der einen Helm trug, stürzte in der Folge. Er erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 2.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme musste die Schwieberdinger Straße kurzzeitig voll gesperrt werden. Gegen 10.45 Uhr waren die Maßnahmen vor Ort beendet.

A81 Gerlingen: Unfall mit schwerverletztem Motorradfahrer
Am Donnerstag (02.07.2026) gegen 12.14 Uhr befuhr ein 58-jähriger Motoradlenker mit seiner Kawasaki Ninja die Bundesautobahn 81, vom Leonberger Dreieck kommend in Fahrtrichtung Heilbronn. Kurz nach dem Engelbergtunnels kam er aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei kollidierte er mehrfach mit der dortigen Betonschutzmauer, wodurch er schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 5.000 Euro. Nach dem Verkehrsunfall war das Motorrad nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Bietigheim-Bissingen: Unbekannter beleidigt fünfjähriges Kind
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0 oder E-Mail: [email protected], sucht Zeugen zu einer Beleidigung, die ein noch unbekannter Täter am Donnerstag (02.07.2206) gegen 14.15 Uhr an der Bushaltestelle “Dresdner Straße” im Gröninger Weg in Bietigheim-Bissingen verübte. An der Haltestelle standen eine 27 Jahre alte Frau mit ihren beiden fünf- und dreijährigen Kindern. Der Fünfjährige hantierte während der Wartezeit mit einem Stock. Dies scheint den Unbekannten verärgert zu haben, worauf er schnellen Schrittes und in wohl einschüchternder Weise auf das Kind zuging. Nachdem er nah an den Jungen herangetreten war, beleidigte er ihn rassistisch. Eine bislang ebenfalls noch unbekannte junge Frau mischte sich schließlich ein und unterstützte die Familie, wodurch sich die Situation beruhigte. Hierauf stiegen alle in den ankommenden Bus der Linie 551 ein. Die Polizei bittet nun insbesondere die junge Frau, sich bei der Polizei zu melden.

Ingersheim-Kleiningersheim: Dachstuhlbrand in der Hauptstraße – Folgemeldung 03.07. 13.50 Uhr
Die in der letzten Pressemitteilung als “unbekannte Flüssigkeit” bezeichnete Substanz konnte zwischenzeitlich als Ammoniak-Lösung identifiziert werden. Der betreffende Kanister wird durch die Gemeinde Ingersheim fachgerecht entsorgt. Weitere gefährliche Stoffe wurden bei einer Durchsuchung des Gebäudes nicht mehr aufgefunden.
Die Absperrmaßnahmen in der Hauptstraße wurden am Donnerstagabend (02.07.2026) gegen 19:15 Uhr aufgehoben und die Straße wieder freigegeben. Die Anwohner in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandobjekts, die aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Einsatzmaßnahmen evakuiert worden waren, konnten ab 21:00 Uhr wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Das betroffene Gebäude bleibt zunächst weiterhin als Tatort amtlich beschlagnahmt, da noch Maßnahmen der Kriminaltechnik des Polizeipräsidiums Ludwigsburg erforderlich sind. Das Gebäude ist unbewohnbar, die Statik muss fortwährend neu beurteilt werden.

Ingersheim-Kleiningersheim: Dachstuhlbrand in der Hauptstraße – Folgemeldung 18.56 Uhr
Die beabsichtigten Maßnahmen des Entschärfungsteams des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wurden erfolgreich abgeschlossen. Die fraglichen Substanzen wurden freigelegt und verschiedenen Tests unterzogen. Nachdem dabei keine Brand- oder Explosionsgefahr festgestellt wurde, können die Stoffe für weitergehende Untersuchungen abtransportiert werden.
Im Zuge der Maßnahmen wurde noch ein Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit entdeckt, bei der es sich möglicherweise um einen Gefahrstoff handeln könnte. Diese Substanz wird durch Gefahrstoffexperten der Feuerwehr zusammen mit dem Entschärfungsteam untersucht. Die Einsatzmaßnahmen hierzu dauern aktuell noch an (18:50 Uhr). Bis zum Abschluss der Maßnahmen bleibt die Hauptstraße in Kleiningersheim im Gefahrenbereich weiterhin gesperrt. Über das Ergebnis der Überprüfungen wird im Laufe des kommenden Tages nachberichtet.

Ingersheim-Kleiningersheim: Dachstuhlbrand in der Hauptstraße – Folgemeldung 15.30 Uhr
Durch eine Haftrichterin wurde am Donnerstagnachmittag (02.07.2026) die Vorführung des 61 Jahre alten Tatverdächtigen in einem Krankenhaus durchgeführt. Sie erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes sowie der schweren Brandstiftung und setzte diesen in Vollzug. Der 61-Jährige befindet sich derzeit noch unter Bewachung im Krankenhaus und soll im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt überstellt werden.
Die Maßnahmen in der Hauptstraße in Kleiningersheim dauern zur Stunde (02.07.2026, 15.30 Uhr) an.
Einsatzkräfte der Polizei fanden in einer Garage des von dem Brand betroffenen Gebäudes möglicherweise gefährliche Substanzen, die entflammbar oder möglicherweise explosiv sein könnten. Die Beseitigung dieser Substanzen wird derzeit von einem Entschärfungsteam des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vorbereitet. THW und Feuerwehr ergreifen ergänzend dazu Maßnahmen zum Schutz der unmittelbar angrenzenden Gebäude.


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