Stuttgart 21: Tage der offenen Baustelle wieder möglich

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Stuttgartr.| Der Verein Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e. V. ermöglicht gemeinsam mit der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (DB PSU) und den am Bau realisierten die Baustelle Besucher fürinnen und Besucher zu öffnen. Die Tage der offenen Baustelle finden erneut am Karsamstag (19.04.), Ostersonntag (20.04.) und Ostermontag (21.04.) jeweils von 10 bis 17 Uhr statt. Der Verein bietet das Megaevent rund um das Herzstück von Stuttgart 21, den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, damit zum neunten Mal an und öffnet die Baustelle für Interessierte.

„Der Bahnhof nimmt deutlich Gestalt an und wir befinden uns mit allen Baumaßnahmen auf der Zielgeraden. „Alle Besucherinnen und Besucher werden diesen enormen Fortschritt mit eigenen Augen erkennen können“, so ein begeisterter Bernhard Bauer, Vorsitzender des Vereins Bahnprojekt Stuttgart–Ulm bei der Ankündigung der Veranstaltung. „Das Interesse und die damit verbundenen Besucherzahlen der letzten Jahre haben unsere Erwartungen weit übertroffen.“ Diese „Zustimmung mit den Füßen“ zu dem baden-württembergischen Zukunftsprojekt hat alle sehr erfolgreich umgesetzt. In diesem Jahr können unsere Gäste die fast fertige neue Bahnsteighalle mit eingebauten Gleisen, Oberleitungen, Treppen und Aufzügen erleben und sehen.“

Anmeldung für den Blick in die Bahnsteighalle erforderlich

Die Tage der offenen Baustelle 2025 stehen allerdings aufgrund des großen Baufortschritts sowie aller noch anstehenden Arbeiten unter geänderten Bedingungen. Der Zugang auf das Baustellengelände und zu den Informations- und Eventständen ist wie in den vergangenen Jahren anmelde- und kostenfrei. „Gerne würden wir – wie in den vergangenen Jahren – den Bürgerinnen und Bürgern alles von der Baustelle zeigen.“ „Allein, es muss auch im Hinblick auf das Baugeschehen umsetzbar sein“, fasst Bauer den aktuellen Stand der Planungen zusammen. „Um die zu erwartende Besuchermenge sicher zu lenken, werden wir den Zugang zum Personensteg in der Bahnsteighalle begrenzen.“ Die Anmeldung kann ab Montag, 03. März 2025, 10 Uhr unter https://its-projekt.de erfolgen.

Informationsstände und Events auf dem Baustellengelände

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir die Baustelle dieses Jahres nochmals für die Bürgerinnen und Bürger öffnen können“, bilanzierte Bauer die Abstimmungsgespräche mit der DB PSU. „Es ist immer wichtig gewesen, dass die Menschen den Baufortschritt vor Ort live erleben und sich im Austausch mit den Fachleuten informieren können.“ Das Veranstaltungskonzept wird aktuell erarbeitet. Unser Ziel ist es, dass die Veranstaltung wieder ein Fest für die ganze Familie, mit vielen Informationen und faktenbasiertem Austausch sowie unvergesslichen Einblicken werden kann.“

Der Verein informiert laufend über die wesentlichen Entwicklungen per Pressemitteilung sowie über die Homepage und die Social-Media-Kanäle (@infoturmstuttgart).


Mieter können behindertengerechten Umbau verlangen

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Mieterinnen und Mieter einer Wohnung können in der Regel verlangen, dass Vermieterinnen und Vermieter den Einbau eines Treppenlifts und andere behindertengerechte Umbauten zulassen. Die Wüstenrot Immobilien GmbH, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 234/23) hin.

Im entschiedenen Fall hatte ein Ehepaar eine Vierzimmerwohnung im 1. Stock eines Altbaus gemietet. Da ihr Sohn nach einem Sportunfall querschnittsgelähmt war und das Mietshaus keinen Aufzug hatte, wollten sie auf ihre Kosten im Treppenhaus bis zum 1. Stock einen Treppenlift einbauen lassen und das Bad ihrer Wohnung barrierefrei umbauen. Die Vermieter stimmten jedoch den gewünschten Umbauten nicht zu, da dadurch nach ihrer Ansicht ein Wertverlust ihrer Immobilie eintreten würde. Daraufhin klagten die Mieter und bekamen in sämtlichen Instanzen Recht.

Nachdem das Landgericht München I die Vermieter verurteilt hatte, die verlangten Baumaßnahmen zu akzeptieren, beschwerten sich diese beim BGH und wollten eine Überprüfung des Urteils herbeiführen. Dieser entschied, dass eine Revision unzulässig sei. Die Vermieter hätten dazu nämlich eine Wertminderung ihrer Immobilie von mindestens 20.000 Euro nachweisen müssen. Dazu waren sie aber nicht in der Lage. Die mindestens erforderliche Laufbreite der Treppe von einem Meter werde durch den Einbau des Treppenlifts nicht unterschritten. Auch die bei Nutzung des Treppenlifts entstehende Geräuschemission von 70 dB führe, so der BGH, zu keiner erheblichen Wertminderung, da der Lift nur zu bestimmten Gelegenheiten und für eine begrenzte Zeit in Betrieb sei.


Strecke Stuttgart–Wendlingen unter Strom

  • Oberleitung von März 2025 an unter Hochspannung
  • Lebensgefahr im Bereich der Neubaustrecke Stuttgart–Wendlingen

Stuttgart.| Endspurt in Richtung Inbetriebnahme: Von Samstag, 1. März 2025, 0 Uhr, schaltet die Deutsche Bahn entlang der Neubaustrecke Stuttgart–Wendlingen zwischen dem Filder- und dem Albvorlandtunnel den Strom ein.

Die Oberleitung, einschließlich aller zugehörigen Leitungen und Anlagen, steht ab diesem Zeitpunkt mit 15.000 Volt unter Spannung.

Die Deutsche Bahn weist mit Nachdruck auf die mit der Einschaltung verbundenen Gefahren hin: Wer auf Brückenvorbauten, Masten oder Wagen klettert, begibt sich in Lebensgefahr! Bereits ein Abstand von weniger als drei Metern zu den stromführenden Anlagen kann zu einem tödlichen Stromschlag führen. Wer beispielsweise Luftballons oder Flugdrachen in der Nähe der Oberleitung fliegen lässt oder Wasserschläuche nutzt, riskiert sein Leben.

Mit der Eröffnung des künftigen Hauptbahnhofs im Dezember 2026 geht auch die Strecke Stuttgart–Wendlingen in den kommerziellen Betrieb. Zuvor sind verschiedene Testfahrten auf der Neubaustrecke vorgesehen. Bei den sogenannten Hochtastfahrten wird die Geschwindigkeit nach und nach gesteigert.

Die Deutsche Bahn weist auf das dadurch entstehende Gefahrenpotenzial hin: Herannahende Züge sind kaum wahrnehmbar, und es kann beim Vorbeifahren eine starke Druck- und Sogwirkung entstehen. Unbefugte haben sich deshalb grundsätzlich von den Gleisen fernzuhalten.


Girls‘ und Boys‘ Day im Landratsamt Esslingen

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Esslingen.| Am 3. April haben Schülerinnen und Schülern im Rahmen des bundesweiten Aktionstags Girls’Day und Boys’Day 2025 die Chance, berufliche Vielfalt fernab traditioneller Rollenklischees kennen zu lernen. Auch im Landkreis Esslingen werden Unternehmen oder Institution ihre Türen öffnen und Berufe vorstellen. Der Girls’Day will insbesondere technische, naturwissenschaftliche, Handwerks- und IT Berufe für Mädchen und junge Frauen zeigen. Beim „Boys Day haben die Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen Männer unterrepräsentiert sind, vor allem Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich.

Das Landratsamt Esslingen bietet jungen Menschen insgesamt 64 Plätze in ganz unterschiedlichen Bereichen an:

Girls day

  • Ein Tag im Klimaschutz (2 Plätze)
  • Ein Tag im Amt für Geoinformation und Vermessung (10 Plätze)
  • Ein Tag im Gewerbeaufsichtsamt (2 Plätze)
  • Ein Tag als Straßenwärterin (2 Plätze)
  • Ein Tag als Agraringenieurin beim Landwirtschaftsamt (12 Plätze)
  • Ein Tag als Försterin (20 Plätze)
  • Ein Tag als Hausmeisterin in einer Flüchtlingsunterkunft (2 Plätze)

Boys day

  • Ein Tag im Gesundheitsamt (2 Plätze)
  • Ein Tag im Amt für Migration und Fachkräfteeinwanderung (2 Plätze)
  • Ein Tag in der KFZ Zulassungsstelle (2Plätze)
  • Ein Tag im Verkehrswesen (2 Plätze)
  • Ein Tag in der Führerscheinstelle (2 Plätze)
  • Ein Tag in der Verwaltung der Flüchtlingsunterkünfte (2 Plätze)
  • Ein Tag im Amt für Umweltschutz (2 Plätze)

Die Anmeldung läuft unter www.girls-day.de oder www.boys-day.de

Für Fragen steht Annette Zoll-Decandia, Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Esslingen, E-Mail: [email protected] gerne zur Verfügung.


MFG-geförderte Produktionen in Hollywood und in Berlin ausgezeichnet

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VES-Awards für Serie „The Penguin“

Spielfilm „Vena“ vom Verband der deutschen Filmkritik als bestes Filmdebüt prämiert

Bei der Verleihung der Preise der renommierten internationalen Visual Effects Society VES für herausragende digitale Spezialeffekte (VFX) 2024 sind zwei Stuttgarter Produktionsfirmen, Accenture Song Germany und PIXOMONDO, für ihre Leistungen an der erfolgreichen HBO-Serie „The Penguin“ ausgezeichnet worden.

Die beiden VES Awards gehen an Karen Cheng, Mitarbeiterin von PIXOMONDO und Jonas Stuckenbrock, Mitarbeiter bei Accenture Song für „Outstanding Compositing and Lighting“ in der von der MFG unterstützten Episode „After Hours“ in der hochgelobten, mehrfach preisgekrönten US-Serie „The Penguin“ mit Colin Farrell.

PIXOMONDO und Accenture Song Germany haben durch ihre Arbeit als VFX-Studios auf Weltniveau wesentlich dazu beigetragen, dass Baden-Württemberg inzwischen zum führenden deutschen Standort im Bereich digitale Filmherstellung, VFX sowie Animationsfilm aufgestiegen ist. Diese Erfolgsgeschichte hat eine wissenschaftliche Studie des Berliner Goldmedia-Instituts kürzlich faktenreich dokumentiert. Sie ist auf der Website der MFG nachzulesen.

Das von der MFG geförderte Drama „Vena“ um eine drogenabhängige, werdende Mutter ist bei der Verleihung der Preise der deutschen Filmkritik für das Jahr 2024 während der Berlinale als Bestes Filmdebüt preisgekrönt worden. Die Regisseurin Chiara Fleischhacker hatte vor genau drei Jahren den von der MFG gestifteten Thomas Strittmatter Preis für ein herausragendes Drehbuch erhalten. Ihr fertiger Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem FIRST STEPS Nachwuchspreis und hatte im vergangenen November Kinostart.

Die MFG verleiht morgen den mit 20.000 Euro dotierten Thomas Strittmatter Preis 2025. Nominiert sind wieder drei noch nicht verfilmte Drehbücher, die auf der MFG Website nachzulesen sind.


Sitzbezüge in Fahrzeugen müssen sich für Airbags eignen

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Sitzbezüge in Fahrzeugen müssen sich für Airbags eignen

  • TÜV Rheinland: Ungeeignete Sitzbezüge können Seiten- und Centerairbags in Fahrzeugen behindern und die Sicherheit gefährden
  • Auf Zertifizierung achten

Wer Bezüge für die Vordersitze seines Fahrzeugs kauft, sollte darauf achten, dass sie sich für die Seiten- und Centerairbags des eigenen Fahrzeugs eignen. Nur dann können sich die Airbags bei einem Unfall richtig entfalten. Sind die Sitzbezüge nicht auf das Fahrzeug und die Airbags abgestimmt, besteht die Gefahr, dass sie das Öffnen behindern.

Schnelles Entfalten entscheidend

„Die meisten Fahrzeuge sind serienmäßig mit Seitenairbags ausgestattet, auch Centerairbags sind inzwischen weit verbreitet“, erklärt Bartholomäus Zak, bei TÜV Rheinland für die Prüfung von Airbags verantwortlich. „Entscheidend für die Sicherheit: Wenn ein Seiten- oder Centerairbag auslöst, müssen sich auch die Sitzbezüge öffnen können, beispielsweise durch eine Sollreißnaht. Dagegen können ungeeignete Bezüge die Sicherheit der Insassen gefährden. Denn dann können sich die Airbags bei einem Unfall möglicherweise nicht schnell genug entfalten.“

Seitenairbags befinden sich bei vielen Modellen in den Sitzlehnen. Bei einem Seitenaufprall entfalten sie sich zwischen der Tür und dem Insassen, um insbesondere den Torso und den Kopf zu schützen. Der Centerairbag befindet sich direkt im Sitz auf der Fahrzeuginnenseite und soll bei einem Seitenaufprall das Verletzungsrisiko durch das Zusammenstoßen der Köpfe von Fahrer und Beifahrer verringern.

Zertifizierung gibt Orientierung

Ob ein Sitzbezug tatsächlich für das eigene Fahrzeug geeignet ist, lässt sich beispielsweise an einer entsprechenden Zertifizierung durch ein unabhängiges Prüfunternehmen wie TÜV Rheinland erkennen. Weitere Hinweise liefern die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) sowie die Montagehinweise der Hersteller. TÜV Rheinland bietet eine entsprechende Zertifizierung von Sitzbezügen an. Bezüge, die TÜV Rheinland zertifiziert hat, lassen sich in der öffentlich zugänglichen Datenbank www.certipedia.com recherchieren. Zertifizierte Bezüge zeigen dabei die Hinweise „Kompatibel mit Seitenairbag“ beziehungsweise „Kompatibel mit Seiten- und Centerairbag“ neben dem Zertifikat von TÜV Rheinland an.


Vorsicht an den tollen Tagen

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Seit November läuft die Karnevalssession, doch die Höhepunkte des Straßenkarnevals stehen den Jecken noch bevor. So schön das unbeschwerte Feiern im Kreis von Familie und Freunden auch ist – das fröhliche Treiben birgt Risiken. Darauf weist die Württembergische Versicherung hin. Denn Haftungsfragen gelten das ganze Jahr, auch während Karneval, Fasching und Fastnacht.

Wenn im ausgelassenen Treiben ein Karnevalist im Überschwang das teure Kostüm des Nebenmanns oder der Nebenfrau beschmutzt oder beschädigt, muss er für den Schaden aufkommen. Auch im alkoholisch beseelten Zustand gibt es keine Ausnahmen. Grundsätzlich gilt: Wer jemandem einen Schaden zufügt, haftet mit seinem gesamten Vermögen. Eine Privat-Haftpflichtversicherung schützt vor den finanziellen Folgen – und kostet nicht die Welt.

Eigene Stürze beim Tanzen und Schunkeln, die zu Verletzungen führen können, lassen sich – zumindest finanziell – mit einer privaten Unfallversicherung abfedern. Die gesetzliche Unfallversicherung greift in der Freizeit nicht, sie zahlt nur bei Unfällen während der Arbeit oder auf dem direkten Arbeitsweg ohne private Umwege.

Wird man selbst – etwa von einem strauchelnden Karnevalisten – zu Boden gerissen und verletzt, kann auch ein Anspruch auf Schmerzensgeld mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung geltend gemacht werden, sofern sich nachweisen lässt, wer für den Sturz verantwortlich ist.

Wie bei allen großen Veranstaltungen, bei denen viele Menschen eng beieinander sind – etwa Messen, Weihnachtsmärkten, Volksfesten – rät die Württembergische auch im Karneval, nur das Nötigste an Bargeld mitzunehmen und Geldbörsen sicher zu verwahren. Denn im Gedränge schlagen Taschendiebe besonders gern zu und erbeuten Wertgegenstände.

Für die An- und Abreise zu und von der Karnevalsfeier empfehlen sich im Übrigen öffentliche Verkehrsmittel. Denn dass sich Karneval, der Konsum alkoholischer Getränke und das Fahren von Kraftfahrzeugen schlecht vertragen, ist kein Geheimnis. Gerät man in eine Polizeikontrolle, drohen bereits ab 0,5 Promille über 500 Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 08

Quelle: ots

Stuttgart-Birkach: Falscher Arzt erbeutet Bargeld – Zeugen gesucht
Unbekannte haben eine 90 Jahre alte Frau am Donnerstag (20.02.2025) um mehrere Tausend Euro Bargeld und Goldschmuck betrogen. Ein angeblicher Arzt rief die Seniorin gegen 16.30 Uhr an und machte ihr weiß, dass ihr Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem Menschen getötet worden wären. Zur Bezahlung einer angeblichen Kaution forderte der Unbekannte die Seniorin auf, Bargeld und Schmuck an eine unbekannte Abholerin an der Kaiserstraße zu übergeben. Die Abholerin war etwa 40 bis 50 Jahre alt und hatte eine kräftige Statur. Sie trug mutmaßlich grüne Kleidung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Scheiben eingeschlagen – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben in der Nacht zum Freitag (21.02.2025) einen 33-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Eingangstüren und Scheiben an der Stiftstraße, der Rathauspassage sowie an der Dorotheenstraße beschädigt zu haben. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierten gegen Mitternacht die Polizei. Die alarmierten Beamten stellten fest, dass das Glas der Eingangstür eines Geschäftes an der Stiftstraße beschädigt war, der Täter war bereits geflüchtet. Kurz darauf beobachtete ein Zeuge, wie der Tatverdächtige eine Scheibe eines Restaurants an der Rathauspassage eingeschlagen hatte und hielt ihn zusammen mit einem weiteren Zeugen fest. Sie übergaben den 33-Jährigen dann kurz darauf den alarmierten Beamten. Die Polizisten stellten dann eine weitere beschädigte Glasscheibe einer Eingangstür eines Cafés in der Rathauspassage und eine beschädigte Scheibe eines Geschäftes in der Dorotheenstraße fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Zuffenhausen: Radfahrer schwer verletzt
Ein 40 Jahre alter Radfahrer hat sich bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch (19.02.2025) schwere Verletzungen zugezogen. Der 40-Jährige war gegen 17:10 Uhr auf einem Feldweg im Gewann Fehlhalde unterwegs. An einem kreuzenden Feldweg stieß er mit dem Passat einer 51-jährigen Frau zusammen, die auf dem Feldweg aus Richtung Thomas-Münzer-Weg unterwegs war. Rettungskräfte kümmerten sich um den schwerverletzen Radfahrer und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903700 beim Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße zu melden.

Stuttgart-Ost: Von Fahrbahn abgekommen und geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Fahrer eines Mietfahrzeuges der Marke Mercedes ist am Donnerstagmorgen (20.02.2025) in der Schwarenbergstraße von der Fahrbahn abgekommen und hat einen 14 Jahre alten Jungen leicht verletzt sowie einen Schaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro verursacht. Der Mercedes-Fahrer war gegen 08.20 Uhr in Richtung Haußmannstraße unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf Höhe der Straße Staibenäcker nach rechts von der Fahrbahn abkam und ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug auf ein Verkehrsschild und einen Parkscheinautomaten schob. Er versuchte seine Fahrt zunächst weiter fortzusetzen und schob drei geparkte Fahrzeuge aufeinander, bevor er auf einem Gehweg, wo er zwei Roller und zwei Fahrräder gegen eine Hauswand drückte und den 14-Jährigen streifte, schließlich zum Stehen kam. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß von der Unfallstelle. Rettungskräfte kümmerten sich um den leicht verletzten 14 Jahre alten Jungen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Offenbar verursachte der Unbekannte kurz bevor er von der Fahrbahn abkam einen Auffahrunfall, bei dem er einer bislang unbekannten Fahrerin eines silbernen Pkw auf das Fahrzeugheck auffuhr. Trotz sofortiger Fahndung gelang dem Unfallverursacher die Flucht. Zeugen und insbesondere die Frau, deren Fahrzeug der Mann kurz vorher beschädigt hat, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Frau im Bus gestürzt – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Fahrer eines schwarzen Mercedes hat am Mittwochmittag (19.02.2025) die Vorfahrt eines Busses der Linie 43 in der Eberhardstraße missachtet und ist im Anschluss davongefahren. Der 49 Jahre alte Busfahrer war gegen 13.40 Uhr in der Torstraße unterwegs und bog nach links in die Eberhardstraße in Richtung Rotebühlplatz ab. Auf der Kreuzung musste er eine Gefahrenbremsung machen, um einen Zusammenstoß mit dem schwarzen Mercedes zu verhindern, der aus der Steinstraße kam und die Vorfahrt des Busses missachtete. Durch die starke Bremsung stürzte eine 83 Jahre alte Frau im Bus und verletzte sich schwer. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Obertürkheim: Autofahrt endet an Hauswand
Bei einem Verkehrsunfall in der Hafenbahnstraße ist am Mittwoch (19.02.2025) ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden. Eine 56 Jahre alte Frau fuhr gegen 10.40 Uhr mit ihrem Seat in der Hafenbahnstraße Richtung Mettingen. Auf Höhe der Hausnummer 26 kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen geparkten Nissan und prallte gegen eine Hauswand. Dabei zog sich die 56-Jährige leichte Verletzungen zu.

Stuttgart-Feuerbach: Fahrzeug gestreift und davongefahren – Zeugen gesucht
Eine 42 Jahre alte Autofahrerin soll am Dienstagabend (18.02.2025) in der Leitzstraße ein geparktes Fahrzeug gestreift haben und anschließend davongefahren sein, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Ein Zeuge beobachtete eine Frau, die mit ihrem Audi gegen 18.00 Uhr in der Leitzstraße unterwegs war, wie sie beim Wenden auf Höhe der Hausnummer 41 einen schwarzen Kleinwagen auf der Fahrerseite streifte. Als die Beamten am Unfallort eintrafen, war weder der beschädigte schwarze Kleinwagen, noch die mutmaßliche Unfallverursacherin da. Ermittlungen führten auf die Spur der 42 Jahre alten Frau. Zeugen, insbesondere der Besitzer des schwarzen Kleinwagens werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 beim Polizeirevier 8 Kärntner Straße zu melden.

Stuttgart-Süd: Fahrstreifen mutmaßlich unachtsam gewechselt und weitergefahren – Zeugen gesucht
Ein unbekannter VW Touran-Fahrer soll am Dienstagnachmittag (18.02.2025) in der Straße Neue Weinsteige mutmaßlich unachtsam den Fahrstreifen gewechselt haben, so dass eine 58 Jahre alte Frau mit ihrem VW Golf gegen den Bordstein fuhr. Die 58-Jährige fuhr gegen 15.00 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen stadteinwärts. Im Bereich der Hausnummer 135 soll der Unbekannte auf Höhe des Golfs vom linken auf den rechten Fahrstreifen gewechselt haben. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die 58-Jährige nach rechts aus und stieß mit dem rechten Vorderrad gegen den Bordstein. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro. Bereits vor dem Unfall soll der Unbekannte auf seiner Fahrt mehrmals plötzlich den Fahrstreifen gewechselt haben. Der Fahrer des gelben Touran mit Stuttgarter Kennzeichen soll etwa 60 bis 70 Jahre alt sein und eine füllige Figur sowie ein rotes vernarbtes Gesicht haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Degerloch: Telefontrickbetrüger bringen Seniorin um ihr Hab und Gut – Zeugen gesucht
Telefontrickbetrüger haben am Montagabend (17.02.2025) eine Seniorin an der Sprollstraße mit ihrer perfiden Masche um Schmuck, Gold und Uhren im Wert von mehreren 10.000 Euro betrogen. Ein angeblicher Botschaftsangehöriger meldete sich gegen 22.00 Uhr bei der Frau und gaukelte vor, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Sie sei in Untersuchungshaft und könne nur durch eine Bargeldzahlung freikommen. Die gutgläubige Frau suchte Schmuck sowie Uhren zusammen und übergab sie gegen 23.00 Uhr an eine unbekannte Frau. Die Abholerin war etwa 30 bis 40 Jahre alt und trug eine rosa gemusterte Wollmütze sowie eine dunkle längere Winterjacke. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Untertürkheim: Nach rücksichtslosem Überholmanöver – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Die Polizei sucht Zeugen und mögliche weitere Geschädigte eines Vorfalls auf der Auffahrtsrampe zur Bundesstraße 14, der sich am Sonntagabend (16.02.2025) ereignet hat. Ein 36 Jahre alter Mercedes-Fahrer war gegen 17.50 Uhr von der Benzstraße kommend in Richtung Stuttgart Zentrum unterwegs. Kurz nach Verengung der Fahrbahn am Ende der Rampe von zwei Spuren auf eine Spur überholte ein bislang unbekannter Ford-Fahrer den 36-Jährigen links über die Sperrfläche, sodass dieser nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der Bundesstraße wechselte der Ford die Spuren dann nach links und fuhr in Richtung Esslingen davon. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Weilimdorf: Fußgänger nach Zusammenstoß schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Montagabend (17.02.2025) in der Solitudestraße hat sich ein 68 Jahre alter Fußgänger schwere Verletzungen zugezogen. Ein 60 Jahre alter BMW-Fahrer war gegen 21.45 Uhr in der Pforzheimer Straße unterwegs und bog nach links in die Solitudestraße ab. Hierbei übersah er offenbar den 68-jährigen Fußgänger, der die Solitudestraße ebenfalls bei Grünlicht querte und stieß mit ihm zusammen. Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus.

Stuttgart-West: Gegen Verkehrsschild geprallt
Ein 20 Jahre alter Skoda Fahrer ist am frühen Sonntagmorgen (16.02.2025) auf der Bergheimer Steige von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein Verkehrsschild geprallt. Der 20-Jährige war gegen 03.30 Uhr in Richtung Weilimdorf unterwegs, als er nach links von der glatten Fahrbahn abkam und gegen das Verkehrszeichen prallte. Der Schaden beläuft sich ersten Erkenntnissen zufolge auf rund 15.000 Euro, der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Stuttgart-Ost: 37-Jährige stiehlt Bargeld und wehrt sich – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Freitagnachmittag (14.02.2025) eine 37 Jahre alte Frau vorläufig festgenommen, die im Verdacht steht, aus einer Schneiderei an der Ostendstraße Bargeld gestohlen und sich gegen das Festhalten gewehrt zu haben. Die Tatverdächtige betrat gegen 16.10 Uhr die Änderungsschneiderei und soll in einem unbeobachteten Moment eine Brotdose mit Bargeld gestohlen haben. Anschließend flüchtete sie in Richtung Schönbühlstraße. Die 48-jährige Ladeninhaberin folgte ihr und hielt sie fest. Dabei soll sich die 37-Jährige gewehrt haben. Nachdem die Ladeninhaberin ihr die Brotdose wieder abgenommen hatte, gelang der Tatverdächtigen erneut die Flucht. Ein Passant half der 48-Jährigen, die mutmaßliche Diebin erneut festzuhalten und alarmierten Polizeibeamten zu übergeben. Die Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 08

Quelle: ots

Esslingen: Strafanzeige aufgrund rechtsradikaler Parolen
Unter anderem wegen des strafrechtlich verbotenen Zeigens des Hitlergrußes ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen 31 Jahre alten Mann, der am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr bei einer Veranstaltung in der Christian-Knayer-Straße negativ aufgefallen war. Der deutlich alkoholisierte Mann wollte die dort beendete Veranstaltung nicht verlassen, weswegen der Sicherheitsdienst die Polizei hinzugerufen hatte. Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzung vor Ort hatte sich der 31-Jährige kurz zuvor entfernt, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung angetroffen und einer polizeilichen Personenkontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der weiteren Abklärungen wurde bekannt, dass der Störer auf der Veranstaltung sowohl den Hitlergruß gezeigt als auch verfassungsfeindliche und rechtsmotivierte Parolen gerufen hatte. Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle verhielt sich der Störer gegenüber den Beamten unkooperativ und verweigerte teilweise die Angabe seiner Personalien. Gegen den 31 Jahre alten Mann wurde in der Folge ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen eingeleitet, wofür er sich nun gerichtlich verantworten muss.

Esslingen am Neckar: Ein leichtverletztes Kind und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall
Nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt wurde ein 5-jähriges Kind bei einem Zusammenstoß zweier Pkw, der sich am Samstagvormittag gegen 11:15 Uhr in der Zollbergstraße ereignet hat. Der 40-jährige Lenker eines Ford Focus befuhr die Brückenstraße aus der Stadtmitte Esslingen kommend in Richtung Esslingen-Zollberg. Im Fahrzeug befanden sich seine 37-jährige Ehefrau sowie deren 2 und 5 Jahre alte Kinder. Im Kreuzungsbereich Brückenstraße / Zollbergstraße missachtete der Ford-Lenker laut Zeugenangaben das führ ihn geltende Rotlicht, woraufhin es zu einer Kollision mit einem Ford S-Max kam, welcher von einem 45-Jährigen gelenkt wurde. Außer bei dem 5-jährigen Jungen aus dem Ford Focus wurden keine weiteren Verletzten bekannt. Der 45-Jährige, seine 48-jährige Ehefrau und deren 3-jährige Tochter wurden jedoch ebenso wie die Insassen des Verursacherfahrzeugs vorsorglich durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe wurde zunächst die Feuerwehr Esslingen angefordert, die mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften vor Ort kam. In der Folge mussten jedoch auch noch der Bauhof Esslingen sowie eine Spezialfirma zur Fahrbahnreinigung angefordert werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Verkehrskommissariat Esslingen übernommen.

Esslingen am Neckar: Auseinandersetzung zwischen Verkehrsteilnehmern (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Esslingen sucht aktuell Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits am Freitagmittag in Oberesslingen auf der Schorndorfer Straße ereignet hat. Mehrere Zeugen meldeten der Polizei gegen 14.50 Uhr, dass sich im Bereich der Schorndorfer Straße ein Radfahrer und der Fahrer eines grauen VW-Bus schlagen würden. Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen konnte vor Ort jedoch niemand mehr angetroffen werden. Anhand polizeilicher Ermittlungen konnte der 41-jährige Fahrzeughalter des genannten VW-Bus jedoch identifiziert, an der Halteranschrift angetroffen und vernommen werden. Seinen Angaben zu Folge sei es zwischen ihm und dem genannten Radfahrer in der Schorndorfer Straße zu einer Auseinandersetzung gekommen, im Verlauf derer der Radfahrer zunächst mit einem Fahrradschloss in der Hand auf ihn zugegangen sei. Dann habe ihn der Radfahrer in den Schwitzkasten genommen, wobei er eine Risswunde an der rechten Schläfe erlitten habe. Zudem sei seine Brille hierbei beschädigt worden. Der Radfahrer wurde wie folgt beschrieben: ca. 180 cm groß, sportliche bzw. breit gebaute Figur, hellblonde Haare, sprach akzentfrei Deutsch und trug blaue Over-Ear-Kopfhörer. Bei dem Fahrrad soll es sich um ein dunkles Rennrad mit etwas breiteren Felgen handeln. Zeugen, die Hinweise auf die Auseinandersetzung bzw. den bislang unbekannten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0711 / 3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.

Ostfildern: Störer in Fachklinik eingewiesen
Ein polizeibekannter 43-Jähriger ist am Samstagmittag in einer psychiatrischen Fachklinik vorgestellt und aufgenommen worden, nachdem er im Stadtgebiet Ostfildern mehrfach durch Straftaten und Ordnungsstörungen aufgefallen war. Zunächst sprach der 43-Jährige um 10.25 Uhr im Bereich Scharnhauser Park auf dem Parkplatz eines Discounters eine 64-jährige Frau an, belästigte diese und stellte sich ihr in den Weg. Hier wurde ihm durch eine hinzugezogene Streifenbesatzung des Polizeireviers Filderstadt ein Platzverweis erteilt, welchem der Störer auch nachkam. Um 10.55 Uhr riss der 43-Jährige im Bereich der U-Bahnhaltestelle “Zinsholz” in Ostfildern-Ruit mehrere Wahlplakate von einem Laternenmast. Trotz polizeilicher Fahndungsmaßnahmen konnte er hier jedoch zunächst nicht mehr angetroffen werden. Gegen 11.25 Uhr riss der 43-Jährige in Ostfildern-Nellingen in der Gehringstraße zunächst die Klappe eines Briefkastens ab. Zudem riss er mehrere Pflanzen aus einem Blumentopf heraus, woraufhin er durch eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Filderstadt zunächst in Gewahrsam genommen wurde. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem 43-jährigen Mann eine Alkoholisierung von weit über einem Promille. Aufgrund der vorangegangenen Vorkommnisse sollte der 43-Jährige, welcher sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, in der Folge in einer psychiatrischen Fachklinik vorgestellt werden. Auf der Fahrt in die Klinik bedrohte und beleidigte der 43-Jährige die Polizeibeamten durchgehend mit nicht zitierfähigen Ausdrücken. Auch in der Klinik selbst verhielt er sich durchgehend aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und musste letztlich mittels unmittelbaren Zwangs fixiert werden, wogegen er sich körperlich wehrte. Hierdurch wurden jedoch weder der Störer noch die eingesetzten Beamten verletzt. Der 43-Jährige wurde im weiteren Verlauf stationär in der psychiatrischen Fachklinik aufgenommen.

Kirchheim unter Teck: Tödlicher Verkehrsunfall
Ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der B 297 zwischen Nürtingen-Reudern und Kirchheim unter Teck tödlich verletzt worden. Der 17-Jährige fuhr gegen 0.30 Uhr auf seiner Aprilia in Fahrtrichtung Kirchheim. Den ersten polizeilichen Ermittlungen nach stürzte der 17-Jährige etwa 300 Meter nach dem Ortsausgang Reudern aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt mit seinem Leichtkraftrad auf die Fahrbahn. Während die Aprilia im weiteren Verlauf auf der Fahrbahn zum Liegen kam, rutschte der 17-Jährige unter der rechtsseitig angebrachten Leitplanke hindurch und blieb erst rechts der Fahrbahn auf einer Wiese liegen. Unfallzeugen verständigten direkt den Rettungsdienst und die Polizei. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen erlag der 17-Jährige noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Ein Fremdverschulden kann beim derzeitigen Kenntnisstand ausgeschlossen werden. Zur Betreuung der Unfallzeugen kam der Notfallnachsorgedienst vor Ort. Am Kleinkraftrad des 17-Jährigen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro, die Aprilia wurde im weiteren Verlauf sichergestellt und durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Zur Ausleuchtung der Unfallstelle und zur Reinigung der Fahrbahn befand sich die Freiwillige Feuerwehr Reudern mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften vor Ort. Die B 297 musste zur Unfallaufnahme etwa zwei Stunden voll gesperrt werden, wobei es jedoch lediglich zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die Verkehrspolizei übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Leinfelden-Echterdingen: Zigarettenautomat gesprengt (Zeugenaufruf)
Wegen des Straftatbestands des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt das Polizeirevier Filderstadt derzeit gegen einen oder mehrere bislang unbekannte Täter. Ein Anwohner meldete dem Polizeirevier Filderstadt am Samstagabend gegen 19.25 Uhr, dass er einen beschädigten bzw. gesprengten Zigarettenautomaten in der Steinbeisstraße festgestellt habe. Vor Ort konnte die Polizei in dem erheblich beschädigten Automaten noch zahlreiche Zigarettenschachteln feststellen. Diese wurden zur Eigentumssicherung durch die Polizei sichergestellt. Bislang konnte nicht geklärt werden, ob weitere Zigarettenschachteln aus dem gesprengten Automaten entwendet wurden. Bargeld war in dem Zigarettenautomaten nicht vorhanden. Der Tatzeitraum kann beim derzeitigen Kenntnisstand bislang lediglich auf Samstag, den 22.02.2025, 8.30 Uhr bis 19.20 Uhr eingegrenzt werden. Der durch die Sprengung des Automaten entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden. Die Spurensicherung erfolgte durch Experten der Kriminalpolizei. Zeugen, die Hinweise zur Tatbegehung bzw. dem Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Polizeirevier Filderstadt unter 0711 / 7091-3 zu melden.

Esslingen: Räuberische Erpressung
Unter Androhung von körperlicher Gewalt haben zwei bislang unbekannte Personen am frühen Samstagmorgen in der Esslinger Innenstadt Geld für eine Zugfahrt erbeutet. Nach Angaben des 18-jährigen Geschädigten wurde dieser gegen 1.50 Uhr im Bereich der Inneren Brücke von zwei Männern angesprochen und nach 20 Euro für eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefragt. Als der junge Mann angab nicht über das geforderte Bargeld zu verfügen, wurde er unter Androhung von Schlägen dazu aufgefordert, das Geld bei einem nahgelegenen Geldinstitut zu besorgen. Um einen körperlichen Schaden abzuwenden, übergab der Geschädigte die Scheine nach erfolgter Abhebung an die beiden Männer, welche sich daraufhin von der Örtlichkeit entfernten. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Unbekannten verlief erfolglos. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weilheim an der Teck: Vor Polizeikontrolle geflüchtet (Zeugenaufruf)
Am Freitagnachmittag sind zwei Kleinkrafträder vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Gegen 14.20 Uhr konnten die beiden Fahrzeuge im Rahmen eines anderen Einsatzes auf der Hauptstraße in Hepsisau dabei beobachtet werden, wie sie “Wheelies” veranstalteten und beim Erblicken der Polizei schnell davonfuhren. Bei der anschließenden Fahndung konnte die Streife die Zweiräder auf einem Feldweg zwischen Hepsisau und Neidlingen sichten. Die beiden Fahrer machten keine Anstalten für die beabsichtigte Kontrolle anzuhalten und flüchteten teilweise querfeldein in Richtung Neidlingen. Bei den Fahrzeugen soll es sich um einen schwarzen Motorroller mit schief angebrachtem Ulmer Kennzeichen und ein gelbes Kleinkraftrad der Marke Simson S50/S51 mit einem angebrachten Versicherungskennzeichen gehandelt haben. Zu den Fahrern ist keine Beschreibung bekannt Da die dortigen Feldwege zu dieser Zeit stark frequentiert waren, bittet das Polizeirevier Kirchheim unter Teck Zeugen und mögliche Gefährdete sich unter der Telefonnummer 07021 / 5010 zu melden.

Esslingen: Auf Streifenwagen aufgefahren
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem BMW und einem Einsatzfahrzeug der Polizei ist es am Freitagvormittag auf der Neckarstraße gekommen. Nach einem Auffahrunfall gegen 10.30 Uhr mit drei beteiligten Fahrzeugen und nach ersten Erkenntnissen einer leicht verletzten Person hatte eine Streifenwagenbesatzung ihren Mercedes Vito mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinklicht zur Absicherung auf dem Fahrstreifen für den Durchgangsverkehr abgestellt. Der Verkehr wurde mittels Anzeige am Streifenwagen über die rechts daneben befindliche Busspur vorbeigeleitet. Möglicherweise aufgrund einer medizinischen Ursache fuhr ein 75-Jähriger, der kurz vor 11.30 Uhr mit einem BMW auf der Neckarstraße in Richtung Bahnhofstraße unterwegs war, auf den Streifenwagen auf. Der 75-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Beteiligten des vorausgegangenen Unfalls und die Polizeibeamten, die sich außerhalb des Wagens befunden hatten, wurden dabei nicht verletzt. Sowohl der BMW als auch der Streifenwagen mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr zur Unfallstelle ausgerückt.

Ostfildern: Bargeld von Jugendlichem geraubt (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Donnerstagnachmittag In den Anlagen, im Bereich der Endhaltestelle der U-Bahnstraße in Nellingen ereignet hat, sucht das Polizeirevier Filderstadt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde dort gegen 17 Uhr ein 14-jähriger Junge von einer größeren Gruppe Gleichaltriger angegangen. Es soll sich hierbei um bis zu 15 Jugendliche gehandelt haben. Einer der Tatverdächtigen, ein namentlich bekannter 15-Jähriger, soll den Geschädigten dabei in den Schwitzkasten genommen und Geld gefordert haben. Nachdem der 14-Jährige einen geringen Bargeldbetrag ausgehändigt hatte, soll er von anderen Beteiligten zu Boden gestoßen, mit einer Vesperdose beworfen und noch am Boden liegend mit Faustschlägen traktiert worden sein. Danach flüchtete die Gruppe zu Fuß in Richtung Zollberg. Das Polizeirevier Filderstadt bittet unter der Telefonnummer 0711/7091-3 Zeugen um Hinweise zu dem Geschehen und zu den Tätern.

Neckartailfingen: Verletzte bei Frontalkollision
Zwei Autofahrerinnen sind bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag auf der B 297 verletzt worden. Kurz nach 14 Uhr war eine 54 Jahre alte Frau mit einem Citroen auf der Bundesstraße von Nürtingen herkommend in Richtung Neckartailfingen unterwegs. Dabei kam sie aus noch unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrspur, wo es in der Folge zur Frontalkollision mit dem Jeep einer 55-Jährigen kam. Aufgrund ihrer beim Zusammenstoß erlittenen Verletzungen mussten die beiden Frauen vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht werden. Ihre Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Blechschaden an den Autos dürfte sich einer vorläufigen Schätzung zufolge auf circa 35.000 Euro belaufen. Im Zuge der Unfallaufnahme war eine zeitweise Vollsperrung der B 297 erforderlich. Ab 15.30 Uhr konnte der Verkehr dann einspurig vorbeigeleitet werden. Neben Rettungsdienst und Polizei waren auch die Feuerwehr sowie die Straßenmeisterei zur Unfallstelle ausgerückt.

Leinfelden-Echterdingen: Mehrere Kupferrollen gestohlen
Ein Baustellengelände in der Max-Lang-Straße in Leinfelden ist in der Zeit von Montag bis Mittwoch von Kupferdieben heimgesucht worden. Die Täter entwendeten hierbei insgesamt vier große Rollen mit jeweils mehreren hundert Metern Kupferkabel. Aufgrund der Größe und dem Gewicht müssen die Kriminellen entsprechend spezielle Fahrzeuge zum Beladen und Abtransport benutzt haben. Der Wert des Diebesgutes dürfte mehrere 10.000 Euro betragen. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen bittet Zeugen um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen von Personen und Fahrzeugen unter Telefon 0711/90377-0.

Kirchheim/Teck: Brand von Wiesenfläche
Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Donnerstagnachmittag ein kleinerer Wiesenbereich bei der Klaus-Holighaus-Straße in Brand geraten. Kurz vor 18 Uhr entdeckten Zeugen das Feuer und alarmierten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Durch die Feuerwehrkräfte konnte der Brand, der sich auf einer Fläche von circa zehn Metern ausgebreitet hatte, zügig abgelöscht werden. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zur Brandentstehung aufgenommen.

Esslingen: Unfall auf Vogelsangbrücke
Ein 24-Jähriger ist am frühen Donnerstagmorgen mit einem Audi RS4 auf der Vogelsangbrücke verunfallt. Eine Streifenwagenbesatzung war gegen 2.20 Uhr auf der Ulmer Straße in Richtung Zell unterwegs. Als sie im Bereich der Auffahrt zur Adenauerbrücke eine ruckartige Lenkbewegung des entgegenkommenden Audi RS4 bemerkte, sollte dieser einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Nachdem die Streifenwagenbesatzung ihr Fahrzeug gewendet hatte und mit eingeschaltetem Blaulicht zu dem Audi aufschließen wollte, beschleunigte dieser stark und fuhr auf Höhe der Maillestraße entgegen der Fahrtrichtung die Rampe zur Vogelsangbrücke hinauf. Im Kurvenbereich überfuhr der Wagen den rechten Bordstein und streifte einen Laternenmast sowie ein daran angebrachtes Verkehrszeichen. Auf der Brücke kam der Audi erneut nach rechts ab und fuhr über den Fahrbahnteiler. Dabei wurde der Pkw so stark beschädigt, dass er nach mehreren Metern schließlich zum Stehen kam. Ein Rettungswagen brachte den nach ersten Erkenntnissen leicht verletzten Fahrer ins Krankenhaus. Da sich bei einer Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit Hinweise darauf ergaben, dass der 24-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte, musste er dort auch eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde einbehalten. Die 20 Jahre alte Beifahrerin im Audi blieb nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Der entstandene Sachschaden an dem Fahrzeug, das abgeschleppt werden musste, beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Aufgrund auslaufender Betriebsmittel und Trümmerteilen musste die Vogelsangbrücke im Anschluss an die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten von der Feuerwehr und einem Reinigungsfahrzeug gesäubert werden. Hierzu musste die Brücke in Richtung Pliensauvorstadt bis etwa 5.30 Uhr zeitweise gesperrt werden. Zu größeren Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs kam es dadurch nicht.

Kirchheim: Mutmaßlicher Einbrecher geschnappt
Nach einem Einbruch in eine Bankfiliale in der Alleenstraße ist in der Nacht zum Donnerstag ein 29-Jähriger auf frischer Tat festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, gegen 1.10 Uhr, eine Scheibe im Vorraum der Bank eingeschlagen und sich dadurch Zugang zum Schalterbereich verschafft zu haben. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Anschließend suchte er dort offenbar nach Stehlenswertem. Die Bankfiliale wurde daraufhin von Polizeikräften, die durch einen ausgelösten Alarm informiert worden waren, umstellt und durchsucht. Als der 29-Jährige dabei aus dem Gebäude flüchten wollte, konnte er widerstandlos vorläufig festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung wurde kein Diebesgut festgestellt. Der Tatverdächtige sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen. Bis er sich gegebenenfalls vor Gericht verantworten muss, wurde er nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.

Kirchheim/Teck: Schmorbrandgeruch löst Rettungseinsatz aus
Feuerwehr und Polizei sind am Mittwochabend in den Dachsweg zu einem gemeldeten Brand gerufen worden. Kurz vor 19.30 Uhr hatten Anwohner die Einsatzkräfte verständigt, da sie in ihrer Wohnung einen deutlichen Schmorbrandgeruch wahrgenommen hatten. Durch die Feuerwehr, die mit insgesamt 23 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz war, konnte weder ein Brand noch eine Gefahrenquelle lokalisiert werden. Als möglich Ursache für den Schmorgeruch könnte die über einen längeren Zeitraum in Betrieb befindliche Infrarotheizung in Betracht kommen. Eine Fachfirma kümmert sich um die weitere Überprüfung.

Reichenbach: Betrüger abgewiesen (Warnhinweis)
Völlig richtig hat ein Senior aus Reichenbach am Mittwoch gehandelt, als er sowohl am Telefon als auch direkt an der Haustür dreiste Betrüger abgewiesen hat. Der Mann erhielt im Laufe des Tages einen Anruf, in dem sich ein Unbekannter als Bankmitarbeiter ausgab und unberechtigte Abbuchungen vom Konto des Seniors vorgaukelte. Der Anrufer verlangte für die angebliche Rückholung des Geldes außerdem die PIN. Zeitgleich klingelte ein Komplize des Anrufers an der Haustür des Seniors und stellte sich ebenfalls als Bankmitarbeiter vor. Diesem solle er, so die Anweisung des Kriminellen am Telefon, zur Sicherheit die EC-Karte aushändigen. Der Senior, der durch Angehörige jedoch über die Betrugsmasche informiert war, verwies den Komplizen aus dem Gebäude, der sich daraufhin sofort aus dem Staub machte. Auch der Kriminelle am Telefon ging leer aus, er bekam vom Senior die PIN nicht genannt. Vielmehr beendete der Reichenbacher das Telefonat. Durch das umsichtige Verhalten des Seniors sowie der vorausschauenden Angehörigen war kein Schaden entstanden.

Notzingen: Mit Pkw überschlagen
Glücklicherweise ohne größere Blessuren hat ein 18-Jähriger einen Überschlag mit seinem Fahrzeug am Dienstagabend auf der K1205 überstanden. Der Golf-Lenker war gegen 19.45 Uhr von Roßwälden herkommend auf der Kreisstraße in Richtung Notzingen unterwegs. In einer S-Kurve kam er mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich der VW und kam im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen. Der 18-Jährige, der den Pkw selbstständig verlassen konnte, blieb nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. An seinem Fahrzeug, das abgeschleppt werden musste, entstand Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Esslingen: Nach Flucht vor Polizeikontrolle und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
Unter anderem wegen des Verdachts der Vornahme eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Straßenverkehrsgefährdung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart sowie die Verkehrspolizei Esslingen seit Montagabend (17.02.2025) gegen einen 34-Jährigen. Diesem wird zur Last gelegt, in äußerst riskanter Fahrweise vor einer Polizeikontrolle geflüchtet zu sein. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Kurz vor 17.30 Uhr wurde der Polizei durch eine Zeugin ein rasant fahrender Porsche auf den Feldwegen zwischen Esslingen-Zollberg und Ostfildern-Nellingen mitgeteilt. Als das Fahrzeug von einer Streifenwagenbesatzung festgestellt werden konnte, flüchtete der Fahrer, wobei der Porsche von den Beamten zunächst aus den Augen verloren wurde. Gegen 18.20 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte den Wagen auf der Vogelsangbrücke in Esslingen und forderten den Fahrer mittels Blaulicht und Leuchtschrift auf, anzuhalten. Der Porsche beschleunigte jedoch und querte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit bei Rot zeigender Ampel die Maille-Kreuzung. Über den Gegenfahrstreifen der Kiesstraße sowie einige Meter über den dortigen Gehweg wurde die Fahrt fortgesetzt, wobei mehrere Autos und Fußgänger ausweichen mussten, um eine Kollision zu verhindern. Auf der Augustinerstraße wechselte der Porsche ebenfalls auf den Gegenfahrstreifen. Auch hier mussten mehrere Fahrzeuge des Gegenverkehrs ausweichen. Im weiteren Verlauf überfuhr der Wagen einen in der Sulzgrieser Straße von der Polizei ausgelegten Stop Stick und hielt kurz darauf mit beschädigten Reifen im Stadtteil Neckarhalde an. Der 34-jährige Lenker des Porsche, der später beschlagnahmt wurde und in dem die Einsatzkräfte auch eine griffbereite Luftdruckpistole entdeckten, wurde daraufhin widerstandlos festgenommen. Da sich bei dem Mann, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, Anzeichen auf eine Beeinflussung von berauschenden Mitteln ergaben, musste dieser im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Bei der Maßnahme leistete der Tatverdächtige Widerstand, wobei ein Beamter derart am Finger verletzt wurde, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der tatverdächtige Deutsche am Dienstagnachmittag (18.02.2025) dem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Zeugen, die die Flucht des 34-Jährigen, bei der es nach derzeitigem Kenntnisstand zu keinen Personen- oder Sachschäden gekommen war, beobachtet haben oder möglicherweise selbst gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 zu melden.

Reichenbach: Zeugen zu Raubdelikt gesucht
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einem nachträglich zur Anzeige gebrachten Raubdelikt, dass sich nach derzeitigem Kenntnisstand am frühen Sonntagmorgen beim Bahnhof Reichenbach ereignet hat. Nach dem Besuch einer Faschingsveranstaltung in der Kanalstraße war ein 18-Jähriger zusammen mit zwei Begleiterinnen gegen 3.30 Uhr zu Fuß in Richtung Bahnhof unterwegs, als sich ihnen zwei unbekannte junge Männer, die sich zuvor ebenfalls auf der Faschingsveranstaltung befunden haben könnten, anschlossen. Im Bereich der Unterführung der Gleisanlagen wurde der 18-Jährige von einem der Unbekannten zu Boden geschlagen und aufgefordert, ihm seine schwarze Daunenjacke auszuhändigen. Nach der Übergabe der Jacke durch den verletzten Geschädigten flüchtete das Duo in Richtung Reichenbach. Der Angreifer ist circa 18 Jahre alt und war dunkel gekleidet. Sein wohl gleichaltriger Komplize war ebenfalls dunkel, unter anderem mit einer schwarzen Jeans bekleidet. Er trug zur Tatzeit außerdem einen Oberlippen- sowie einen Kinnbart und am rechten Arm eine Art Gips oder Bandage. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf das unbekannte Duo geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-0 bei der Kriminalpolizeidirektion Esslingen zu melden.

Wendlingen: Nach Auseinandersetzung in Bahnhofsunterführung – 66-Jähriger im Krankenhaus verstorben
Der 66-Jährige, der bei einer Auseinandersetzung mit einem Bekannten am 09.02.2025 in einer Bahnhofsunterführung in Wendlingen schwere Verletzungen erlitten hatte, ist diesen am Montagnachmittag (17.02.2025) im Krankenhaus erlegen.
Wie bereits berichtet, soll ein 36 Jahre alter Bekannter den 66-Jährigen durch Schläge und Tritte so schwer verletzt haben, dass er nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der tatverdächtige 36-Jährige hatte sich kurz nach der Auseinandersetzung selbst über Notruf bei der Polizei gemeldet und war daraufhin vorläufig festgenommen worden. Seit dem 10.02.2025 befindet er sich in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Esslingen dauern an.

Leinfelden-Echterdingen: Trickdieb unterwegs (Zeugenaufruf)
Von einem Trickbetrüger ist eine Seniorin am Montagmittag in der Dierbachstraße bestohlen worden. Der Mann klingelte gegen 13 Uhr bei der Frau und gab sich als Handwerker aus, der die Rauchmelder überprüfen wollte. Nachdem die Frau ihn hereingelassen hatte, bat er um ein Glas Wasser, dass ihm die Frau brachte. Mit der erneuten Bitte um ein Glas wärmeres Wasser veranlasste er die Seniorin ihn wiederum unbeaufsichtigt zu lassen, was er nutzte um in der Wohnung die Schränke zu durchsuchen. Erst im Nachhinein fiel auf, dass er aus den Schränken Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen hatte. Der Kriminelle wird als etwa 40 Jahre alt, etwa 165 bis 170 Zentimeter groß, mit dunklen Augen und einer ungepflegten Erscheinung beschrieben. Er trug dunkle Arbeitskleidung, eine beigefarbene Kappe und sprach schlecht Deutsch. Wie nachträglich bekannt wurde, hatte nur kurze Zeit zuvor, gegen 11.45 Uhr, ebenfalls ein angeblicher Handwerker bei einer Seniorin in der Christophstraße geklingelt und sich mit dem gleichen Vorwand, die Rauchmelder zu prüfen, Einlass verschafft. Auch hier verlangte er nach einer oberflächlichen Prüfung des Rauchmelders nach Wasser, dass ihm dann zu kalt war, weshalb er mit der Bitte um wärmeres Wasser erneut versuchte die Frau abzulenken. Die Seniorin wurde daraufhin misstrauisch und verwies den Mann umgehend aus der Wohnung, sodass hier nichts gestohlen wurde. Anhand der Personenbeschreibungen, dürfte es sich um den gleichen Täter handeln. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0711/90377-0 um Hinweise. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich davor Unbekannte, auch nicht angemeldete, angebliche Handwerker in die Wohnung und dort unbeaufsichtigt zu lassen.

Frickenhausen: Von der Fahrbahn abgekommen
Ein Autofahrer musste nach einem Verkehrsunfall am Sonntagvormittag in Linsenhofen vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Der 52-Jährige befuhr mit seinem Ford gegen 9.45 Uhr die Neuffener Straße in Richtung Nürtingen und kam ersten Erkenntnissen zufolge aufgrund einer medizinischen Ursache mit dem Wagen bei langsamer Fahrt von der Straße ab. In einer Hofeinfahrt kollidierte der Ford mit einem dort stehenden Pkw, der dadurch noch auf eine Gebäudefassade geschoben wurde. Der verständigte Rettungsdienst brachte den Mann in Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Der Blechschaden an den beiden Autos beträgt schätzungsweise 1.600 Euro.

Ostfildern: Rauch aus Mehrfamilienhaus
Ein stark rauchender Kamin eines Mehrfamilienhauses hat am Sonntagnachmittag in der Straße Neue Wiese für Aufregung gesorgt. Kurz vor 17 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden. Die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten anrückte, konnte zum Glück schnell Entwarnung geben. Ein technischer Defekt an der Pelletheizung hatte zu einer ungewöhnlich starken Rauchentwicklung geführt. Zu einem Brand war es nicht gekommen. Verletzt wurde niemand, sodass der Rettungsdienst, der vorsorglich mit vier Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften angefahren war, nicht eingesetzt werden musste. Zum Sachschaden liegen keine Informationen vor.

Neckartenzlingen: Baum in Stromleitung gestürzt
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind am Sonntagvormittag nach Neckartenzlingen in die Straße Im Greut gerufen worden. Dort hatten Passanten gegen 9.30 Uhr einen umgestürzten Baum gemeldet. Dieser hatte hierbei auch die Stromleitung der Straßenbeleuchtung getroffen. Durch den Energieversorger wurde die Stromzufuhr getrennt und die Feuerwehr beseitigte den Baum und herumliegende Äste. Der in diesem Bereich verlaufende Fußweg musste vorsorglich bis zur Überprüfung des weiteren Baumbewuchses seitens der Stadtverwaltung gesperrt werden.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 08

Quelle: ots

A8 Gemarkung Sindelfingen: Auffahrunfall durch abgelöste Motorhaube
Ein 39-jähriger Lenker eines Renault war am Freitag (21.02.2025) gegen 10:35 Uhr auf der Bundesautobahn 8 (BAB 8) in Richtung Karlsruhe unterwegs, als sich plötzlich und aus noch unbekannter Ursache die Motorhaube seines Fahrzeugs löste. Sie kollidierte mit der Windschutzscheibe und diese splitterte. Der 39-Jährige sah aufgrund der Splitter nichts mehr und bremste daraufhin stark ab. Ein 56-jähriger Lenker eines VW reagierte vermutlich nicht rechtzeitig und fuhr auf den Renault des 39-Jährigen auf. Beide Fahrzeuge kollidierten anschließend mit einer Leitplanke. Der 39-Jährige wurde verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und den Bergungs-und Reparaturarbeiten musste die Fahrbahn teilweise bis kurz nach 13.00 Uhr gesperrt werden. Die Sachschadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Renningen: Asphalt unerlaubt auf Waldparkplatz entsorgt
Zwischen Donnerstag (20.02.2025) 16.30 Uhr und Freitag (21.02.2025) 07.00 Uhr entsorgten noch unbekannte Täter einen etwa fünf Kubikmeter fassenden Haufen Asphalt auf einem ausgeschilderten Waldparkplatz an der Kreisstraße 1013 zwischen Renningen-Malmsheim und Rutesheim-Perouse. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg überprüfte den Tatort noch am Freitagmorgen und stellte fest, dass der Asphalt noch handwarm, jedoch bereits ausgehärtet war. Das Landratsamt Böblingen muss sich nun um die sachgerechte Entsorgung kümmern. Zeugen, die Hinweise geben können, woher der Asphalt stammen könnte bzw. wer ihn dort entsorgt hat, werden gebeten sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail: [email protected] bei der Polizei zu melden.

Gäufelden-Nebringen: 96-Jährige wird Opfer falscher Polizeibeamter
Als Polizeibeamte gaben sich noch unbekannte Täter aus, die am Donnerstag (20.02.2025) gegen 11:00 Uhr eine 96-jährige Nebringerin anriefen. Sie machten der Seniorin durch geschickte Gesprächsführung glaubhaft, dass ihr Enkel in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen und hierbei ein Baby getötet worden sei. Auch der Enkel sei verletzt worden. Weitere unbekannte Täter meldeten sich in der Folge bei der 96-Jährigen, gaben sich als Mitarbeitende anderer Behörden aus und forderten Geld von ihr. Nach den länger andauernden Telefonaten mit den falschen Polizeibeamten erschien ein knapp 70-jähriger, schlanker Mann bei der Seniorin zu Hause, dem sie mehrere Tausend Euro Bargeld übergab. Im Gegenzug wurde der Geschädigten versichert, dass sich ihr Enkel bei ihr melden wird. Durch ein späteres Telefonat mit dem Enkel kam der Betrug ans Licht. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 110225 oder per Mail [email protected] entgegen.

Herrenberg: falsche Bankmitarbeiter erbeuten mehrere Tausend Euro
Ein bislang noch unbekannter Täter nahm am Mittwochabend (19.02.2025) gegen 19:00 Uhr telefonisch Kontakt zu einem 79 Jahre alten Herrenberger auf und gab sich als Bankmitarbeiter aus. Der Unbekannte suggerierte dem Angerufenen, dass es zu Unregelmäßigkeiten auf seinem Konto gekommen sei. Durch geschickte Gesprächsführung brachte der Täter den 79-Jährigen schließlich dazu, ihm mittels einer Software Fremdzugiff auf seinen Computer zu gewähren. Anschließend gelang es dem Unbekannten über das Online Banking mehrere Überweisungen von insgesamt mehreren Tausend Euro zu autorisieren. Erst im Nachgang bemerkte der 79-Jährige den Betrug und erstattete schließlich Anzeige bei der Polizei.

A81 Gerlingen: Sattelzug streift Tunnelwand – Engelbergtunnel mehrere Stunden voll gesperrt
Aus bislang noch unbekannter Ursache kam es am frühen Donnerstagmorgen (20.02.2025) zu einem Unfall im Engelbergtunnel. Ein 53 Jahre alter Sattelzuglenker, der in Richtung Stuttgart bzw. München unterwegs war, kam gegen 03.50 Uhr vom rechten Fahrstreifen ab und streifte an der Tunnelwand entlang. Hierbei beschädigte der Sattelzug zur Steuerung der Betriebstechnik notwendige Strom- und Kabelleitungen. Dies löste einen Alarm aus, worauf der Tunnel automatisiert vollständig gesperrt wurde.
Da der 53-jährige Sattelzuglenker die Fahrt im Anschluss fortsetzte und sich erst im Nachgang mit der Polizei in Verbindung setzte, wird nun wegen Verkehrsunfallflucht gegen ihn ermittelt. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden, der auf etwa 30.000 Euro beziffert wird. Der Sachschaden im Tunnel wird auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.
Aufgrund der Sperrung, die mehrere Stunden andauerte, musste der Verkehr, der aus Richtung Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart bzw. München auf den Engelbergtunnel zufloss, abgeleitet werden. Darüber hinaus führte die Polizei auf den Umleitungsstrecken anlassbezogen verkehrslenkende Maßnahmen durch. Gegen 10.45 Uhr konnte der polizeiliche Einsatz, nachdem beide Röhren des Engelbergtunnels wieder freigegeben worden waren, beendet werden.

Böblingen: Bankangestellter vereitelt Betrugsmasche – Schockanruf
Ein 87-jähriger Senior aus Böblingen wurde am Dienstag (18.02.2025) mutmaßlich Opfer der Betrugsmasche “Schockanruf”. Die noch unbekannten Täter nutzten die übliche Vorgehensweise und machten dem Senior glaubhaft, dass sein Neffe einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat und dabei eine Frau schwer verletzt wurde. Nun müsse der 87-Jährige für seinen Neffen eine Kaution von 30.000 Euro entrichten. Der Senior machte sich auf den Weg zu seiner Bank, um das geforderte Geld abzuheben. Die aufmerksamen Bankangestellten erkannten den Betrugsversuch jedoch und lehnten die Geldauszahlung ab. Stattdessen rieten sie dem Mann zu einer Anzeigenerstattung, was dieser dann auch tat. Vom Polizeirevier aus konnte der echte Neffe telefonisch erreicht werden, der nicht in einen Unfall verwickelt war.

Magstadt: 38-jähriger Tatverdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt in Untersuchungshaft
Ein 38-jähriger Mann befindet sich seit Samstag (15.02.2025) in Untersuchungshaft, da er im Verdacht steht, nach einem Streit seine 37-jährige Lebensgefährtin schwer verletzt zu haben.
Den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen zufolge soll der 38-Jährige am Freitagnachmittag (14.02.2025), gegen 16:50 Uhr seiner Lebensgefährtin in dem gemeinsam bewohnten Haus in Magstadt Stichverletzungen zugefügt haben. Die 37-Jährige wurde vom Rettungsdienst umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der 38-Jährige wurde nach der Tat an seiner Wohnanschrift von den Einsatzkräften widerstandslos festgenommen.
Am Samstagnachmittag wurde der 38-jährige syrische Staatsangehörige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ wegen des bestehenden Verdachts des versuchten Totschlags einen Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derzeit noch an.

Magstadt: Zwei Fahrzeuge nach Einbruch in Werkstatt entwendet – Zeugen gesucht
Am frühen Samstagmorgen (15.02.2025) gegen kurz nach 03:00 Uhr, schlugen noch unbekannte Täter die Fensterscheibe einer Autowerkstatt in der Steinbrechstraße in Magstadt ein und betraten anschließend die Räumlichkeiten. Im Büro der Werkstatt brachen die Täter einen Schlüsselkasten auf und nahmen einen vorgefundenen BMW-Fahrzeugschlüssel an sich. Mit diesem Schlüssel entwendetet sie den dazugehörigen BMW, welcher in der Werkstatt geparkt stand. Weiterhin entwendeten mutmaßlich dieselben Täter noch einen weiteren geparkten Mercedes, der in unmittelbarer Nähe zur Werkstatt am Fahrbahnrand der Blumenstraße geparkt stand. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen werden gebeten, Hinweise an die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu geben.