Vom Landesflughafen zum Stadtteil Flugfeld

0

Böblingen feiert 100 Jahre Flughafengeschichte

Böblingen.| Am 20. April 1925 machte eine silbergraue Aero Lloyd D-552, Bezeichnung „Komet III“, auf ihrem Flug von Zürich nach Hamburg Zwischenlandung in Böblingen. Damit landete hier zum ersten Mal ein Reiseflugzeug – und eine Ära der zivilen Luftfahrt begann, die Böblingen bis heute prägt.

Der neu eingerichtete erste württembergische Landesflughafen war für rund 13 Jahre das Tor zur Welt für eine ganze Region. 1928 transportierte die „Deutsche Luft Hansa AG“, heute Lufthansa, bereits ein Siebtel ihrer Fluggäste über den Landesflughafen Stuttgart-Böblingen. Unter den damals 64 bestehenden Flughäfen rangierte Böblingen bei der Fluggast-Beförderung an fünfter Stelle, bei der Fracht-Beförderung sogar an zweiter Stelle.

Stolze Böblinger Fliegereigeschichte

Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz führt aus: „100 Jahre später sind die beiden ehemaligen Empfangsgebäude und die Werkshallen, die heute die Motorworld beheimaten, stille Zeugen der stolzen Böblinger Fliegereigeschichte. Seit 2023 informieren im heutigen interkommunalen Stadtquartier Flugfeld Böblingen/Sindelfingen außerdem sechs Audio-Säulen über verschiedene Aspekte des Böblinger Flughafens“:

Sei es die zweimalige Landung des Zeppelins, die Geschichte des großen Flugzeug-Konstrukteurs Hanns Klemm, seien es die Luftakrobaten um Fritz Schindler oder auch die Riege der Pilotinnen um Elly Beinhorn. Letztere werden heute darüber hinaus auf dem Flugfeld mit Straßennamen gewürdigt.

Vielfältiges Programm im Jubiläumsjahr

Das 100-jährige Jubiläum des Landesflughafens Stuttgart-Böblingen 2025 beginnt die Stadt Böblingen mit verschiedenen Aktionen:

Bereits im September des vergangenen Jahres feierte der heutige „Stuttgart Airport“ in Echterdingen – also der direkte Nachfolger des einst in Böblingen ansässigen Landesflughafens – den hundertsten Geburtstag der Unternehmensgründung. Eine Böblinger Delegation war bei den Feierlichkeiten vor Ort und hatte den heimlichen Star des Abends dabei: Die zweisitzige Klemm „L25“, Baujahr 1934, machte Fliegereigeschichte live erlebbar. Sie ist im Besitz der Stadt und wird von der Luftsportgemeinschaft Hanns Klemm e. V. liebevoll gepflegt und flugbereit gehalten.

Schnell erfasst war der Jubiläumskalender „100 Jahre Landesflughafen“ mit zwölf eindrucksvollen Bildzeugnissen aus dem Böblinger Flughafen-Alltag. Zusammengestellt hatte ihn das Stadtarchiv Böblingen mit tatkräftiger Unterstützung der AG Böblinger Flughafengeschichten.

Flugfeldfest am 14. September

Im Zentrum des Jubiläumsjahres steht dabei das Flugfeldfest am Sonntag, 14. September 2025. Der Zweckverband Flugfeld Böblingen-Sindelfingen organisiert gemeinsam mit lokalen Vereinen, Unternehmen und Initiativen ein buntes Bürger- und Begegnungsfest, das auf vielfältige Weise die Erinnerung an die stolze Luftfahrtgeschichte des Stadtteils wecken wird.

OB Dr. Stefan Belz weiter: „Unser Böblinger Amt für Kultur wird dort mit dem Stadtarchiv und weiteren Partnern ein informatives und unterhaltsames Programm für Jung und Alt zur Geschichte des Landesflughafens auf die Beine stellen. Lassen Sie sich überraschen!


Platin-Auszeichnung für den W&W-Campus

0

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat dem W&W-Campus ihre höchste Auszeichnung verliehen. Die Gebäude, die 2023 am gemeinsamen Standort der W&W-Gruppe fertiggestellt wurden, erhielten nach einer gründlichen Prüfung das Platin-Zertifikat für Gebäude im Betrieb.

Nachhaltigkeit als Teil der W&W-Unternehmensstrategie stand im Fokus der Planung und des Baus des gemeinsamen Standorts in Kornwestheim. Nachdem bereits der erste Bauabschnitt erfolgreich von der DGNB geprüft wurde, erhielt nun der gesamte Campus die höchste Auszeichnung für Gebäude im Betrieb. Die Bewertung durch die DGNB übertraf die Anforderungen in allen Bereichen deutlich, wodurch der W&W-Campus mit dem Platin-Siegel ausgezeichnet wurde. Die Gebäude wurden hinsichtlich ökonomischer, soziokultureller, funktionaler und ökologischer Aspekte geprüft.

„Unser W&W-Campus ist mehr als nur ein modernes Gebäude. Er ist unser gemeinsamer Standort mit zukunftsweisenden und nachhaltigen Arbeitswelten für die gesamte W&W-Gruppe. Die Platin-Zertifizierung durch die DGNB bestätigt genau das“, sagt W&W-Geschäftsführer Jürgen A. Junker.

Entscheidend für die erfolgreiche Zertifizierung waren ökologische Aspekte wie Energieeffizienz durch ein Klimatisierungskonzept, LED-Beleuchtung und Photovoltaik-Integration. Zusätzlich zu einer umfassenden Dachbegrünung und Grünflächen mit Bienenweiden und Streuobstwiesen zeichnet sich der W&W-Campus durch eine hohe ökonomische Qualität mit niedrigen Betriebskosten und Werterhalt aus. Nachhaltige Mobilitätsangebote wie eigene Elektroladestationen, eine eigene Bushaltestelle für den öffentlichen Nahverkehr, hohe Nutzerzufriedenheit und überzeugende Innenraumkonzepte runden das Angebot ab.

„Platin-Zertifizierungen werden herausragenden Projekten verliehen. Der W&W-Campus ist eines davon. Er überzeugt in allen Qualitäten des DGNB-Systems für Gebäude im Betrieb als gebautes Ergebnis einer zukunftsorientierten Planung, der Umsetzung und des Betriebs von zukunftsfähigen Gebäuden“, sagt Ralf Pimiskern, Leiter Zertifizierung der DGNB.


Eigentümer der Brandruine in der Schafstraße scheitert vor Verwaltungsgerichtshof

0

Nürtingen.| Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat den Eilantrag des Eigentümers der Brandruine in der Schafstraße gegen die Ersatzvornahme der Stadt Nürtingen abgelehnt.

„Ich freue mich, dass damit der Abbruch des Brandhauses näher rückt. Ich finde es aber unverständlich, dass wir vor Gericht immer recht bekommen und die Gegenseite trotzdem wiederholt Wege findet, den Abbruch mit Rechtsmitteln hinauszuzögern. Selbst jetzt dürfen wir den Abbruch noch nicht direkt vornehmen – für mich liegt da ein Fehler im System“, kommentiert Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich das Urteil, welches nicht angefochten werden kann.

Vor mittlerweile rund vier Jahren forderte ein verheerendes Feuer zwei Todesopfer in dem Gebäude Schafstraße 2. Seitdem steht die Brandruine leer und ist nicht mehr bewohnbar. Da alle Versuche der Stadtverwaltung scheiterten, eine einvernehmliche Lösung mit dem Eigentümer zu finden, erließ sie Ende Juni 2023 eine Abrissverfügung. Dagegen legte der Eigentümer diverse Rechtsmittel ein und verzögerte das Verfahren durch mehrere Fristverlängerungsanträge und inhaltslose Begründungsschreiben bei der Stadt, dem Regierungspräsidium und dem Verwaltungsgericht. Selbst die Festsetzung von Zwangsgeld, eine Anordnung der sofortigen Vollziehung und der Versuch der außergerichtlichen Einigung ignorierte der Eigentümer.

Im Juli 2024 drohte die Stadt schließlich dem Eigentümer die Ersatzvornahme an. Das heißt, die Stadt hätte den Abbruch selbst in Auftrag gegeben, falls das Gebäude bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht abgebrochen wäre. Dagegen stellte der Eigentümer einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht und beim Verwaltungsgerichtshof. Dieser ist nun abgelehnt worden.

Dadurch kann die Stadt nun in die Vollstreckung gehen. Zunächst wird sie ein Zwangsgeld anordnen. Falls dies ohne Wirkung bleibt, wird die Ersatzvornahme erneut angedroht und schließlich angeordnet.


Neue Parktarife für Böblingen

0

Böblingen.| Der Böblinger Gemeinderat hat in seiner Sitzung im Februar 2025 eine Anpassung der Parktarife beschlossen und geht so einen weiteren Schritt im gesamtstädtischen Parkraummanagement. Gleichzeitig wird der Mangel, den die städtischen Parkhäuser jährlich verursachen, mit dieser Maßnahme erheblich reduziert. Die neuen und im Folgenden aufgeführten Tarife gelten ab 1. Mai 2025.

Bislang: Abmangel von jährlich 1,2 Millionen Euro

Aufgrund untergenutzter Parkhäuser und eines finanziellen Abmangels von über 1,2 Millionen Euro pro Jahr beschloss der Gemeinderat am 19. Februar 2025 die Parktarife für den öffentlichen Straßenraum und den städtischen Parkhäusern anzupassen.

„Öffentlicher Raum ist ein begrenztes und deshalb so wertvolles Gut, von dem alle Teile der Stadtgesellschaft in gleichem Maße profitieren sollten. Insbesondere der Einzelhandel kann von einem regen Wechsel im Vergleich zu Dauerparker*innen am Straßenrand profitieren. Gleichzeitig kostet jeder Parkplatz öffentliches Geld für den Bau und die Unterhaltung. Es entstehen zum Beispiel Kosten für Instandhaltung und Kontrolle“, erklärt Bürgermeisterin Christine Kraayvanger.

Die neuen Tarife im Überblick

Die bisher bewirtschafteten Parkflächen in der Innenstadt werden in mehrere Zonen unterteilt. Der Bereich Schloßbergring wird zur Parkzone 1. Dort wird der Preis für den Brezel-Tarif (erste 30 Minuten) auf 0,50 Euro angepasst und danach auf eine Viertel-Stunden-Taktung umgestellt. Seit 1998 war dieser Tarif unverändert bei 0,10 Euro gelegen. Um zu verhindern, dass für den Handel wertvolle Kurzzeitparkplätze durch Dauerparker blockiert werden, wird die Höchstparkdauer im Zeitraum von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr von 120 Minuten auf 60 Minuten reduziert. Gleichzeitig ändert sich der gebührenpflichtige Zeitraum von Montag bis Samstag von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Dadurch wird die Auslastung der städtischen Parkhäuser erhöht, die im Altstadtbereich gut verteilt und mit einer Vielzahl von Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Für den übrigen, derzeit bewirtschafteten Bereich der Innenstadt (Parkzone 2) gilt der gleiche Tarif, statt 60 Minuten jedoch 90 Minuten Höchstparkdauer.

Der bisherige Tarif in den Bereichen Silberweg und Landratsamt bleibt unverändert.

In den städtischen Parkhäusern wird das bisherige Angebot von den kostenfreien ersten 30 Minuten in den Parkhäusern Stadtmitte, Kongresshalle, Postplatz und Im Höfle weiter verbessert. Ab sofort kann in den Parkhäusern eine Stunde kostenfrei geparkt werden. Jede weitere begonnene Stunde kostet 1,50 Euro. Im Zeitraum von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr gilt weiterhin der besonders günstige Dinnertarif von 1,00 Euro insgesamt. Im regionalen Vergleich ist das ein Alleinstellungsmerkmal in Böblingen.

Neue Dauerpark-Tarife

Ebenso werden die Tarife für das Dauerparken in den städtischen Parkhäusern angepasst. Um die Bedarfe der Nutzenden besser abzubilden, wird der bisherige Tarif von Montag bis Freitag, 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr, auf 5.30 Uhr bis 20.30 Uhr angepasst (60,00 Euro pro Monat). Der Tarif von Montag bis Samstag, 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr, fällt weg. Der Preis für das dauerhafte Parken ohne Begrenzung (24/7) wird auf 85,00 Euro pro Monat angepasst.

Neu hinzu kommt ein Tarif für das Parken außerhalb der Stoßzeiten: Von Montag bis Freitag, 16.30 Uhr bis 7.30 Uhr am Folgetag, sowie Samstag und Sonntag ganztägig. Dieser Tarif richtet sich an alle Bewohner, ist jedoch für alle zugänglich. Zur Einführung beträgt der Preis besonders günstige 30,00 Euro pro Monat.


Fortsetzung der Sanierungsarbeiten am Wachthaus

0

Sicherung abgeschlossen, Fassade im Fokus

Kirchheim unter Teck.| Die Sanierung des denkmalgeschützten Wachthauses aus dem Jahr 1829 schreitet sichtbar voran. Nach dem bereits im Herbst 2024 erfolgten Beginn der Arbeiten im Innenraum wurde das Gebäude nun gesichert und eingerüstet. Damit beginnen die Arbeiten an der Außenfassade und eine neue Phase der Maßnahme.

Seit letztem Oktober wird im Inneren intensiv gearbeitet. Die hölzerne Tragkonstruktion ist schwer beschädigt – nur rund 30 Prozent der Originalhölzer sind noch verwendbar. Auch das Fundament erwies sich als weniger stabil als ursprünglich angenommen. Die Tragwerksplanung wurde entsprechend angepasst, das Gebäude in der vergangenen Woche mit kräftigen Holzbalken gesichert. Diese temporären Stützen werden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entfernt.

Ein unerwarteter Fund während der Arbeit: Teile der alten Stadtmauer wurden unter dem Gebäude entdeckt – ein spannendes Stück Stadtgeschichte, das bisher überbaut gewesen ist. Die unvorhergesehene Freilegung hat den Rohbau etwas verzögert, die durch Anpassungen im Bauplan voraussichtlich wieder in Anspruch genommen werden kann. Der Bau bleibt im Zeitplan.

Derzeit wird das Gebäude vollständig eingerüstet. Der Gerüstaufbau markiert den Übergang zu den nächsten Fassadenarbeiten. Der neue Außenputz soll voraussichtlich im November 2025 aufgebracht werden. Auch der markante Turm des Gebäudes muss während der Arbeiten abgenommen und später wieder originalgetreu aufgesetzt werden. Der Abschluss der Sanierung und die Übergabe an den bisherigen Pächter ist für Ende März 2026 geplant.


Wer gewalttätig wird, muss ausziehen

0

Wird jemand in einem gemeinsamen Haushalt gegen Mitbewohnerinnen oder Mitbewohner gewalttätig, kann beim Amtsgericht angeordnet werden, dass die übergriffige Person ausziehen muss. Die Wüstenrot Bausparkasse AG weist auf eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main (6 UF 105/24) hin. Aus ihr ergeben sich die Voraussetzungen für einen solchen Gerichtsbeschluss.

Ein nicht verheiratetes Paar lebte mit vier Kindern in einer gemeinsam angemieteten Wohnung. Nachdem es immer wieder zu Streitigkeiten kam, zog die Frau mit den beiden jüngsten Kindern zu ihrer Mutter. Sie erhielten jedoch einen Wohnungsschlüssel und betrat wiederholt die alte Wohnung, um Sachen zu holen. Bei einem dieser Besuche wurde der Ex-Partner gewalttätig. Daraufhin beantragte die Frau beim Amtsgericht, dass ihr die Wohnung zur alleinigen Nutzung zugewiesen werde und der Ex-Partner ausziehen müsse. Das Amtsgericht gab dem Antrag statt. Auf Beschwerde des Mannes wies jedoch das Oberlandesgericht Frankfurt/Main das Begehren der Frau zurück.

Laut der Entscheidung wurde der gewünschte Beschluss vorausgeschickt, dass der gemeinsame Haushalt im Zeitpunkt des gewalttätigen Übergriffs noch bestanden hat. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen, da die Frau die gemeinsame Wohnung bereits verlassen hatte. Ergänzend weist Wüstenrot darauf hin, dass bei einem gewalttätigen Übergriff in einem gemeinsamen Haushalt das Gericht die Wohnung der verletzten Partnerin bzw. verletzt. dem verletzten Partner in der Regel zeitlich befristet zuweist. Die übergriffige Person muss dann für diesen Zeitraum aus der Wohnung ausziehen, selbst wenn sie deren Eigentümerin oder Eigentümerin ist.


Mission Aufstieg: Entscheidung über den Aufstieg fällt bis 2. Mai

0

Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg beenden eine turbulente Saison auf Tabellenplatz drei

Was für eine Aufholjagd, was für einen Endspurt: Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg krönen eine turbulente Saison in der zweiten Liga mit dem dritten Tabellenplatz und sichern sich damit zwei Wochen vor Saisonende die Voraussetzung für den Aufstieg in die erste Liga. Mit einem hart umkämpften 3:1-Sieg (27:25, 27:25, 22:25, 25:23) vor 560 Zuschauern gegen den SV Schwaig am Sonntag ist dem Team von Trainer Michael Dornheim der Podiumsplatz nicht mehr zu nehmen, auch wenn die Konkurrenz erst in zwei Wochen den letzten Spieltag ausspielt.
„Wir haben heute vor großartiger Kulisse zusammen als Team den Abschluss geschafft, den wir uns vorgenommen hatten“, sagte Kapitän Ben-Simon Bonin nach der Party, „Ich bin stolz auf unseren Weg und darauf, dass wir nach der verpatzten Hinrunde noch so einen Endspurt hinlegen konnten.“ Auch Ludwigsburgs OB Dr. Matthias Knecht fieberte in 1200 Kilometer Entfernung aus dem Bretagne-Urlaub im Liveticker mit und gratulierte den Barock Volleys auf Instagram zum erfolgreichen Saisonabschluss: „Herzlichen Glückwunsch! Super Leistung! Nicht nur heute!“

Die sportliche Wende kam im Dezember

Nach einer verpatzten Hinrunde begann für das Team kurz vor Weihnachten auf Platz 13 liegend die Aufholjagd. Mit einer beachtlichen Erfolgsserie von 14 Siegen aus 16 Spielen und insgesamt 42 Punkten arbeitete sich das Team seitdem Spiel für Spiel aus dem Tabellenkeller nach oben. Während für Außenstehende die Wende nur schwer nachvollziehbar ist, kommt für Ludwigsburgs Trainer Michael Dornheim die sportliche Entwicklung seiner Mannschaft nicht ganz überraschend: „Im Mannschaftssport sind nicht alle Komponenten vorherzusehen und planbar. Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir im Team einige Stellen umgebaut und nachjustiert hatten – und jeder im Team seine Rolle gefunden und angenommen hat.“ Bei völlig neu zusammengestellten Teams braucht es eben eine gewisse Zeit, bis Abstimmungen und Bewegungsabläufe automatisiert sind und die Mannschaft die Spielphilosophie eines Trainers auch in Stresssituationen erreichen kann. „Seit Januar spielen wir den Volleyball, den ich mir vorstelle – ich bin glücklich, dass wir den Turnaround geschafft haben“, so Dornheim.

Eine Mannschaft mit viel Potenzial

Das junge Team – zeitweise stand eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahre auf dem Spielfeld – sei in der Krise immer mehr zusammengewachsen und habe sich gemeinsam rausgekämpft. „Diese Mannschaft hat sich ihr Ziel zusammen sehr verdient und hart erarbeitet: Wir haben mit Ben-Simon und Tim Köpfli eine kongeniale Außenangreifer-Achse und viele junge Spieler aus dem Verein integriert. Diese Mannschaft hat noch sehr viel Potenzial.“ Besonderes Lob verteilte der Coach an seinen jungen Spielführer Ben-Simon Bonin, der gerade mal 22 Jahre alt ist: „Unser Kapitän hat eine schwierige Situation sehr gut gemeistert und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt.“

Vorbereitungen für den Aufstieg laufen – Weitere Sponsoren gesucht

Im Hintergrund wird schon seit einigen Wochen an den Planungen zu einem eventuellen Aufstieg gearbeitet: Erste Personalentscheidungen sind gefallen, ebenso wurde bereits die Organisationsstruktur und Aufgabenverteilungen vorbereitet. „Wir wollen den Hintergrund für erfolgreiches Bundesliga-Volleyball schaffen, um das Potenzial mit gezielten Verstärkungen weiterzuentwickeln. Wir überspringen dabei ein paar Jahre Vereinsentwicklung – aber wir glauben an den Standort Ludwigsburg.“
Die endgültige Entscheidung über den Aufstieg wird bis zum 2. Mai fallen: Bis dahin muss bei der Volleyball-Bundesliga (VBL) der Lizenzantrag gestellt werden sowie die finanzielle Situation und die Sponsorenzusagen abschließend geklärt werden. Darüber hinaus werden noch weitere Sponsoren gesucht, um das Projekt „Vision 1. Liga Barock Volleys“ auf ein stabiles Fundament aufbauen und ab der Saison 2025/26 Bundesliga-Volleyball in Ludwigsburg bieten zu können.


Zwei Siege gegen Gauting: Stuttgart Reds erobern den zweiten Tabellenplatz

0

Stuttgart.| Durch zwei Heimsiege gegen die Gauting Indians haben sich die Stuttgart Reds am zweiten Spielwochenende der DEUTSCHEN BASEBALL LIGA den zweiten Tabellenplatz in der Süd-Gruppe erobert. Einem deutlichen 11:2 am Samstag folgte am Sonntag eine nervenaufreibende Aufholjagd, die zu einem vielumjubelten 8:7-Sieg im Extra-Inning führte.

Im ersten Nightgame der noch jungen Saison und vor gut gefüllten Rängen im TVC-Ballpark dominierte das Team des TV Cannstatt in Spiel 1 ab dem fünften Inning und drehte ein zunächst ausgeglichenes Spiel in einen einseitigen Schlagabtausch.

Die Gäste aus Gauting gingen im ersten Inning noch durch einen Solo-Homerun von Matteo Gründig in Führung, doch die Reds ließen sich davon nicht beeindrucken. Jonathan Schäffer zeigte auf dem Mound eine starke Leistung: In 7.2 Innings ließ er nur vier Hits und zwei Runs zu, sammelte dabei acht Strikeouts und sicherte sich verdient seinen ersten Saisonsieg.

Offensiv glänzte Moritz Köhler mit einem 3-Run-Homerun im sechsten Inning, durch den das Spiel zugunsten der Hausherren kippte. Insgesamt kam er auf zwei Hits, drei RBI und zwei Runs. Auch Danilo Weber (2 Hits, 2 Runs) und Xavier Gonzalez Artega (2 Hits, 2 Runs, 1 Stolen Base) überzeugten mit der Keule. Die Reds punkteten in vier aufeinanderfolgenden Innings und zogen damit uneinholbar davon.

Auf Seiten der Indians konnte lediglich Gründig offensive Akzente setzen. Auf dem Werferhügel hielt Philipp Kleehaupt (6 IP, 4 ER) lange dagegen, bevor er im sechsten Inning entscheidend unter Druck geriet. Insgesamt erlaubten sich die Gäste vier Errors, welche von den Reds eiskalt ausgenutzt wurden. Stuttgarts Bullpen machte den Sack zu: Joel Petzold übernahm im achten Inning und ließ keine Hits zu, in seinen 1.1 Innings erzielte er sämtliche „Aus“ durch Strike Out.

Auch am Sonntag, im zweiten Aufeinandertreffen, gerieten die Stuttgart Reds zunächst in Rückstand. Das Team von Head Coach Ryan Ford konnte sich aber auf einen starken Schlussspurt und die Nervenstärke von Moritz van Bergen verlassen, der sich nicht nur am Schlag, sondern auch als Pitcher auszeichnete.

Gautings Elias Huber brachte sein Team mit einem 2-Run-Homerun im ersten Inning früh in Führung. Für Stuttgart punkteten Austin Bull und Hubert Zgórzynski, die Reds lagen aber zunächst mit zwei Runs zurück. In der Folge entwickelte sich ein Pitcher-Duell zwischen Gautings erfahrenem Ex-Minor-League-Pitcher Ryan Bollinger, der neun Innings und 130 Pitches durchhielt (14 Strikeouts, 5 ER) sowie Stuttgarts Myles Martinez, der in fünf Innings sieben Strikeouts erzielte und vier Earned Runs zuließ.

Durch ein 2-Run-Inning der Indians gerieten die Reds im siebten Abschnitt erneut ins Hintertreffen. Doch sie kämpften sich zurück: Moritz Köhler schlug im neunten Inning seinen zweiten Homerun des Wochenendes zum 6:5. Ein Double von Austin Bull, bei dem der Ball direkt das 1. Base traf, führte zum Ausgleich. Im zehnten Inning setzte sich Gauting nochmals mit 7:6 ab, doch Stuttgarts Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Error der Indians-Verteidigung erlief Austin Bull den erneuten Ausgleich und ein RBI von Jonas van Bergen brachte den vielumjubelten Walk-Off-Sieg.

Moritz van Bergen, der im siebten Inning als Pitcher übernahm, zeigte eine makellose Leistung auf dem Mound (3.1 IP, 0 ER, 5 K) und wurde zum Matchwinner. Offensiv glänzten die Reds mit 13 Hits.

Nächstes Wochenende gegen Haar

Nach drei Siegen aus den ersten vier Spielen können die Stuttgarter optimistisch auf die nächsten Aufgaben blicken. Am Osterwochenende stehen erneut zwei Heimspiele an: Am Samstag, 19. April, geht es ab 19 Uhr gegen die München-Haar Disciples. Das zweite Spiel gegen Haar ist für den Ostersonntag, 20. April, 13 Uhr, angesetzt.


Polizeiliche Maßnahmen beim 85. Stuttgarter Frühlingsfest

0

Stuttgart-Bad Cannstatt.| In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Auf dem Cannstatter Wasen geht das Stuttgarter Frühlingsfest in die 85. Runde. Gemeinsam mit allen beteiligten Sicherheitspartnern bereitet sich die Stuttgarter Polizei intensiv auf dieses Ereignis, das vom 19. April bis 11. Mai 2025 stattfindet, vor. Dabei steht für die Polizei vor allem die Sicherheit der Festbesucherinnen und -besucher im Fokus.

“Das Stuttgarter Frühlingsfest steht für unbeschwerte Freude, Spaß und ein geselliges Miteinander – und gehört seit 85 Jahren zu unserem Brauch. Die Polizei tut dabei alles, damit sich die Wasenbesucher auch sicher fühlen können. Dabei kommt ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept und modernste Videotechnik zum Einsatz. Unsere Sicherheitsbehörden sind wachsam und tun alles dafür, die Sicherheit auf dem Festgelände zu gewährleisten”, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das anstehende Volksfest. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Betrieb der Wasenwache, an der alle Bausteine der Sicherheitsarchitektur ineinandergreifen. Auf kurzen Wegen arbeiten dabei das Rote Kreuz, die Feuerwehr, der Veranstalter in.stuttgart, die Bundespolizei und die polizeilichen Einsatzkräfte der Wasenwache eng zusammen. “Unser Sicherheitskonzept, das sich seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau befindet, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährt. Dennoch haben wir dieses Konzept weiterentwickelt und verfeinert, um allen Gästen einen unbeschwerten Besuch des Frühlingsfestes zu ermöglichen”, so Polizeipräsident Markus Eisenbraun.

Unterstützt wird das Polizeipräsidium Stuttgart während der Zeit des Frühlingsfestes durch Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz. Täglich sind über 100 Beamtinnen und Beamte auf dem Festgelände im Einsatz, um die Sicherheit der Festbesucherinnen und Besucher zu gewährleisten.

Die Einsatzkräfte werden an den Zugängen und auf dem Festgelände, aber auch rund um den Cannstatter Wasen präsent sein und stehen als Ansprechpartner für alle Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. Unterstützt wird die polizeiliche

Arbeit dabei durch die Videobeobachtungsanlage, die es ermöglicht, potenzielle Auseinandersetzungen oder Bedrohungslagen bereits im Vorfeld zu erkennen, um schnell intervenieren zu können. Auch aufgrund der nach wie vor hohen abstrakten Gefahr von Anschlägen wird die Polizei sehr konzentriert und wachsam sein, die Sicherheitslage ganz genau beobachten und dort handeln, wo es nötig ist. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Thema Messer und anderen gefährliche Gegenständen. Auf dem gesamten Festgelände gilt ein Waffen- und Messerverbot. Der Veranstalter wird mit seinem Sicherheitsdienst an den Zugängen Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass keine verbotenen Gegenstände auf das Festgelände gelangen. Die Polizei appelliert an alle Besucherinnen und Besucher, verantwortungsbewusst zu handeln und auf das Mitführen von Messern und gefährlichen Gegenständen zu verzichten.

Darüber hinaus begleitet die Polizei das Frühlingsfest wieder mit verschiedenen Präventionsmaßnahmen. Auf dem Festgelände sind uniformierte und zivile Fußstreifen unterwegs, die ihr Augenmerk auf mögliche, auffällige Gruppierungen sowie die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen legen. Bereits bei der Anreise müssen erkennbar Betrunkene damit rechnen, kontrolliert zu werden. Aus der polizeilichen Erfahrung heraus werden dabei junge Menschen vorrangig im Fokus der Polizei stehen. Auch in diesem Jahr können sich die Besucherinnen und Besucher des Frühlingsfestes an einem Informationsstand informieren. Die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention beraten an folgenden Tagen

  • Dienstag, 22.04.2025
  • Mittwoch, 23.04.2025
  • Mittwoch, 30.04.2025
  • Dienstag, 06.05.2025
  • Mittwoch, 07.05.2025

von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr an einem Infostand gegenüber der Tunnelzufahrt aus Richtung Mercedesstraße. In diesem Zeitfenstern wird es auch Präventionsstreifen auf dem Wasengelände geben. Am 07. Mai beteiligt sich die Bundespolizei am Infostand und am 22. April und am 07.Mai ist – zusätzlich zur Prävention – die Beteiligung der Einstellungsberatung geplant. Die Polizei wünscht allen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und fröhliches Festvergnügen.

Präventionstipps der Polizei Stuttgart zum Thema Taschendiebstahl:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld- und Zahlungskarten sowie Dokumente immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.
  • Lassen Sie Ihr Handy, Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

Die Polizei weist überdies darauf hin, dass der Veranstalter den Konsum von Cannabis auf dem gesamten Festgelände als auch in den Festzelten untersagt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-stuttgart.de.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 16

Quelle: ots

Stuttgart-West: Vorfahrt missachtet
Bei einem Unfall am Samstag (19.04.2025) auf der Kreuzung Senefelder- / Gutenbergstraße hat sich eine 64 Jahre alte Frau schwere Verletzungen zugezogen. Eine 29-jährige Frau war gegen 10.06 Uhr mit ihrem Peugeot in der Senefelderstraße in Richtung Schloßstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Gutenbergstraße missachtete sie offenbar die Vorfahrt einer von rechts kommenden 64-jährigen Lenkerin eines Leichtkraftrades. Bei dem Zusammenstoß zog sich die 64-Jährige schwere Verletzungen zu und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro beziffert. Während der Unfallaufnahme musste die Kreuzung Senefelder- / Gutenbergstraße bis 11.15 Uhr gesperrt werden.

Stuttgart-Degerloch: Schwerpunktkontrollen der Polizei
Polizeibeamte haben am Karfreitag (18.04.2025) auf einem Parkplatz auf der Waldau Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Beamten der Verkehrspolizei nahmen hierbei, gemeinsam mit Unterstützung von den Revieren, die Tuningszene in den Blick – der Karfreitag gilt hier als Startschuss für die neue Saison. Insgesamt kontrollierten die Beamten zwischen 12.00 Uhr und 18.00 Uhr 85 Fahrzeuge und 92 Personen. Im Mittelpunkt der Kontrollen standen illegale Umbauten an den Autos, Lärmbelästigung durch hochdrehende Motoren und Raser. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren sahen die Beamten bei keinem der Fahrzeuge die Notwendigkeit, es sicherzustellen. Insgesamt 42 Mängel stellten die Beamten an den Fahrzeugen in der Kontrolle fest, die die Fahrzeugbesitzer nun beheben müssen. Darüber hinaus musste ein 43 Jahre alter KTM Fahrer sein Motorrad vorerst stehen lassen, da er im Verdacht steht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein.

Stuttgart-Mitte: Hochwertige Armbanduhr entwendet – Zeugen gesucht
Drei unbekannte Männer haben am frühen Freitagmorgen (18.04.2025) einen 31 Jahre alten Mann vor einer Gaststätte an der Jägerstraße abgelenkt und seine Armbanduhr im Wert von ca. 20.000 Euro entwendet. Die drei Männer im Alter zwischen 28 und 30 Jahren sprachen den 31-Jährigen zwischen 01.45 Uhr und 02.20 Uhr vor der Gaststätte an und verwickelten ihn in ein Gespräch. Währenddessen gelang es einem der Täter, die Uhr des Mannes von dessen Arm zu lösen. Als er damit flüchten wollte, bemerkte der 31-Jährige den Diebstahl und wollte den Flüchtenden verfolgen. Ein zweiter Täter hielt ihn kurzeitig fest und verhinderte so die Verfolgung. Anschließend flüchteten auch die beiden weiteren Täter. Der Haupttäter war etwa 185 Zentimeter groß, hatte schwarze Haare und trug zur Tatzeit eine blau-weiße Hemdjacke mit großem Caro-Muster. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Raser im Tunnel-Zeugen und Geschädigte gesucht
Die Polizei sucht Zeugen eines Vorfalls vom Samstagabend (12.04.2025) im Hengstäcker-Tunnel. Zwei Fahrzeugführer eines schwarzen Mercedes und eines roten Pkw waren gegen 22.30 Uhr im Hengstäcker-Tunnel in Richtung Schattenring unterwegs und gefährdeten durch ihre Fahrweise offenbar mehrere Verkehrsteilnehmer. Die beiden Fahrzeugführer überholten im Tunnel trotz durchgezogener Linie und beschleunigten deutlich über die zugelassene Geschwindigkeit. Durch die rücksichtslose Fahrweise kam der Verkehr im Tunnel zeitweise komplett zum Stehen. Mitten im Tunnel blieben beide Fahrzeuge stehen und ein Mann stieg aus dem roten Pkw in den schwarzen Mercedes. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Mercedes in Brand geraten
Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Donnerstagvormittag (17.04.2025) auf einem Supermarktparkplatz an der Galileistraße ein Mercedes in Brand geraten. Während des Einkaufens geriet der Mercedes gegen 11.30 Uhr in Vollbrand. Der Schaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, ersten Erkenntnissen zufolge könnte jedoch ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein.

Stuttgart-Feuerbach: 13-Jährigen versucht auszurauben – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Jugendliche haben am Mittwochabend (16.04.2025) versucht, einen 13 Jahre alten Jungen im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Föhrich auszurauben. Der 13-Jährige war gegen 22.45 Uhr im Bereich der Stuttgarter Straße unterwegs, als er von den beiden Jugendlichen angesprochen wurde. Die beiden Jungen fragten den 13-Jährigen, ob er Geld habe. Als er dies verneinte, drohten sie ihm Schläge an, woraufhin der 13-Jährige wegrannte. Der eine Junge war zirka 15 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß und hatte braune Haare. Er war schwarz gekleidet und trug eine Schildmütze. Sein Komplize war etwa im selben Alter, zirka 165 Zentimeter groß und schwarz gekleidet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Nach Verfolgungsfahrt: 36-Jährigen vorläufig festgenommen – Zeugen und Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Mittwochmittag (16.04.2025) einen 36 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der versucht haben soll, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Der Tatverdächtige war gegen 13.50 Uhr mit einem Fiat in der Cannstatter Straße in Richtung Zentrum unterwegs. Auf Höhe der Wolframstraße sollte er durch die Beamten kontrolliert werden. Anstatt anzuhalten soll er beschleunigt haben und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit am Gebhard-Müller-Platz nach rechts in Richtung Arnulf-Klett-Platz und von dort wiederum nach rechts in die Heilbronner Straße abgebogen sein, wo die Polizisten ihn schließlich einholten und anhielten. Bei der Kontrolle entdeckten sie neben einer geringen Menge Cannabis auch, dass der Mann keinen Führerschein hatte und dass die angebrachten Kennzeichen am Fahrzeug offenbar gestohlen waren. Da sich außerdem der Verdacht erhärtete, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste der 36-Jährige eine Blutprobe abgeben. Anschließend setzten ihn die Beamten wieder auf freien Fuß. Da aufgrund der rücksichtlosen Fahrweise des Tatverdächtigen eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Polizei Zeugen und mögliche Geschädigte, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Botnang: Falsche Polizeibeamte auf frischer Tat ertappt
Polizeibeamte haben am Freitag (11.04.2025) einen jungen Mann und zwei Jugendliche vorläufig festgenommen, die versucht haben sollen, mit der Masche Falsche Polizeibeamte betrügerisch Geld und Wertgegenstände zu erlangen. An der Chopinstraße versuchten die Betrüger bei einer 69-jährigen Frau Bargeld und Scheckkarten zu erschwindeln. Die 69-Jährige schöpfte jedoch Verdacht und verständigte die Polizei. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen daraufhin gegen 15.30 Uhr einen 21-Jährigen und zwei 16-jährige Jugendliche in der Nähe des Tatortes fest. Der 21-Jährige mit kosovarischer Staatsangehörigkeit wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Samstag (12.04.2025) einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die 16-Jährigen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Nach Raub in Wohnung – weiteren Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstag (15.04.2025) einen 18-jährigen Tatverdächtigen festgenommen und seine Wohnung durchsucht. Umfangreiche Ermittlungen der Beamten führten auf die Spur eines weiteren Tatverdächtigen. Dieser steht im Verdacht, am 04.11.2024 an einem Raub in einer Wohnung an der Bahnhofstraße beteiligt gewesen zu sein, bei dem ein 35-Jahre alter Mann schwer verletzt wurde (siehe Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Stuttgart vom 03.12.2024 unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/5922494 ). Die Ermittler nahmen den 18-Jährigen mit bereits zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart durch den Haftrichter erlassenem Haftbefehl in der Nähe seiner Wohnanschrift in Weissach fest. Sie durchsuchten seine Wohnung und beschlagnahmten umfangreiche Beweismittel, die nun ausgewertet werden müssen. Der 18-Jährige mit deutsch-albanischer Staatsangehörigkeit wurde am Mittwoch (16.04.2025) einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Schnellrestaurant überfallen – Polizei fahndet mit Lichtbildern nach Tatverdächtigen – Zeugen gesucht
Die Polizei fahndet mit Lichtbildern aus einer Überwachungskamera nach einem Mann, der im Verdacht steht, in der Nacht zum Dienstag (15.04.2025) im Bahnhof Bad Cannstatt ein Schnellrestaurant überfallen zu haben. Eine Fahndung nach den Flüchtigen verlief bislang ohne Erfolg. Der Mann betrat gegen 00.10 Uhr das Schnellrestaurant und soll einen 57-jährigen Angestellten und eine 27-jährige Angestellte mit einer schwarzen Schusswaffe bedroht und lautstark Geld von ihnen gefordert haben. Anschließend flüchtete der Mann ohne Beute in Richtung Cannstatter Carré. Der Mann hat eine schlanke Figur und gebräunte Haut. Er wird auf zirka 20 bis 25 Jahre geschätzt und war bekleidet mit einer schwarzen, dünnen Sommerjacke, darunter trug er einen braunen Kapuzenpullover mit weißer Aufschrift und eine schwarze Basecap. Über Mund und Nase trug er ein Bandana-Tuch und führte eine schwarze Sporttasche mit sich. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden. Die Fahndung ist unter folgendem Link abrufbar: https://t1p.de/13lq0

Stuttgart-Vaihingen: Mutmaßlich betrunken von der Fahrbahn abgekommen
Eine 40 Jahre alte Frau ist am späten Montagabend (14.04.2025) in der Heerstraße von der Fahrbahn abgekommen. Die Frau war gegen 23.30 Uhr mit ihrem Skoda in Richtung Allmandstraße unterwegs, als sie auf Höhe der Bushaltestelle Heerstraße nach rechts von der Fahrbahn abkam und zuerst gegen einen geparkten VW und anschließend gegen eine Mauer stieß. Durch den Aufprall stieß der VW gegen einen weiteren VW. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte die Frau alkoholisiert gewesen sein, weshalb sie neben einer Blutprobe auch ihren Führerschein abgeben musste. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Stuttgart-West: Mutmaßlichen Telefontrickbetrüger festgenommen
Polizeibeamte haben am Freitag (11.04.2025) einen 30-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Betrugsmasche “Falscher Bankmitarbeiter” beteiligt gewesen zu sein und dabei mehrere 1.000 Euro Bargeld erbeutet haben soll. Bei dieser Masche gaben sich unbekannte Anrufer gegenüber betagten Geschädigten als Bankmitarbeiter aus und verlangten unter einem Vorwand die Bankkarte der Geschädigten, etwa um sie gegen eine neue zu tauschen. Durch geschickte Gesprächsführung benannten die Geschädigten auch die PIN-Nummern. Der Beschuldigte nahm als Abholer in der Folge an den Wohnanschriften die EC-Karten und in Einzelfällen auch Bargeld von den Senioren an sich und hob an Bankautomaten damit Geld ab. Umfangreiche Ermittlungen führten auf die Spur des 30-Jährigen und Beamte nahmen ihn gegen 11.30 Uhr im Bereich der S-Bahnhaltestelle Schwabstraße fest. Der 30 Jahre alte syrische Staatsangehörige wurde im Laufe des Freitags (11.04.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den bereits zuvor antragsgemäß erlassenen Haftbefehl in Vollzug setzte.

Stuttgart-Mitte: 36-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag (12.04.2025) einen 36 Jahre alten Mann in der Hohe Straße ausgeraubt. Der 36-Jährige war gegen 03.20 Uhr zu Fuß am Eck Lange Straße unterwegs, als die drei Unbekannten ihn zu Boden drückten. Sie durchsuchten ihn und erbeuteten über 200 Euro Bargeld und ein Smartphone der Marke Samsung. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Stadtmitte. Die Männer waren 20 bis 30 Jahre alt und etwa 180 Zentimeter groß. Sie hatten alle kurz Haare, eine schmale Statur und keinen Bart. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Ostfildern/Stuttgart-Hedelfingen: Mit mutmaßlich gestohlenen Kennzeichen davongerast – 18-jährigen Fahrer vorläufig festgenommen – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Sonntagabend (13.04.2025) einen 18 Jahre alten Heranwachsenden vorläufig festgenommen, der versucht haben soll, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen entdeckten den Peugeot gegen 21.20 Uhr in der Breslauer Straße. Als sie das Fahrzeug kontrollieren wollten, beschleunigte der 18-jährige Fahrer in Richtung Stuttgart-Hedelfingen. In der Champagnestraße stieß der Peugeot offenbar gegen eine Leitplanke am linken Fahrbahnrand und beschädigte kurz darauf in der Amstetter Straße bei seiner Flucht einen Renault am Außenspiegel. In der Heimgartenstraße endete die Fahrt in einem Zusammenstoß mit der Absperrung einer Baustelle. Dort nahmen die Polizisten den 18-Jährigen und zwei Mitfahrer, ein 17 Jahre altes Mädchen und einen 17-jährigen Jungen, vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden Jungen die Kennzeichen des Peugeot am Vorabend gestohlen haben. Aufgrund der rücksichtlosen und deutlich zu schnellen Fahrweise kann eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer nicht ausgeschlossen werden. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.