Geht gegen Flensburg-Handewitt etwas?

0

von Bernhard Gaus

Lassen sich im Endspurt um den Klassenerhalt die Gesetzmäßigkeiten der Handball-Bundesliga außer Kraft setzen? Auf diese Frage will die SG BBM Bietigheim in ihrem Heimspiel am Donnerstag (19 Uhr) gegen die SG Flensburg-Handewitt in der EgeTrans Arena eine positive Antwort setzen. Im komprimierten Saisonfinale steigt schon am Sonntag (18 Uhr) an gleicher Stelle das im Kampf um den Klassenerhalt vorentscheidende Spiel gegen Tabellennachbar HC Erlangen.

Der Kampf um den Erstliga-Startplatz in der nächsten Spielzeit könnte für die Handballfans in BietigheimBissingen und Umgebung nicht prickelnder verlaufen. Nach dem 26:30-Derbysieg der SG BBM beim TVB Stuttgart liegen drei Teams mit 14 Pluspunkten gleichauf. Erlangen, Stuttgart oder Bietigheim lautet die Frage. Eine der Mannschaften muss Schlusslicht VfL Potsdam in die Zweitklassigkeit begleiten, während Wetzlar und Göppingen die letzten theoretischen Zweifel noch vor dem Saisonfinale beseitigen können.

Aufsteiger gehen mit schöner Regelmäßigkeit sofort wieder runter in die 2. Liga. Dieses Kräfteverhältnis in der Handball-Bundesliga, das auch die SG BBM schon zweimal in ihrer jüngeren Geschichte am eigenen Leib erfahren durfte, können die Bietigheimer Handballer vor dem 31. Spieltag noch immer aushebeln. Nach ihrem Doppelschlag in den Lokalderbys gegen Göppingen und Stuttgart haben sich die Jungs von Iker Romero in eine Position manövriert, aus der sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft erreichen können. Doch die Konkurrenz aus Erlangen (gegen Magdeburg) und Stuttgart (bei den Rhein-Neckar Löwen) schläft nicht. Deshalb zählt jeder Punkt und jeder Versuch auch gegen vermeintlich übermächtige Teams wie den Tabellensechsten aus Flensburg.

Emotional, kämpferisch und physisch scheinen die Spieler um Kapitän Paco Barthe für den Endspurt gerüstet zu sein. Bietigheim glänzt im für beide Teams wichtigen Lokalderby am vergangenen Samstag beim TVB Stuttgart mit einem sehr disziplinierten und fokussierten Auftritt, bringt seine Stärken erfolgreich ins Spiel ein, kann taktisch auf den Gegner reagieren und Spitzen setzen. Die Crunchtime geht an die SG BBM, die in den letzten Minuten ihre Tore macht und mit ihren Fans einen 26:30-Sieg in der Porsche-Arena feiert.

Flensburg-Handewitt kommt als frisch gebackener European League-Sieger 

Es war der achte und neunte Auswärtspunkt für Juan de la Peña und Co., während die Bilanz in der heimischen EgeTrans Arena noch nicht so rosig aussieht. Die Frage ist: Was geht gegen die Mannschaft von Aleš Pajovič, die am Sonntag im Hamburger Final4 gerade in beeindruckender Manier ihren Titel in der European League erfolgreich verteidigt hat? Als European League-Sieger haben die Ostsee-Handballer ihren internationalen Startplatz in der nächsten Saison sicher. Das Flensburger Selbstverständnis sieht jedoch keine Niederlagen und Geschenke bei Kellerteams vor, selbst wenn alle noch erreichbaren Saisonziele seit Sonntag abgehakt sind.

Denn im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ist das Team um ihren Kapitän Johannes Golla nicht mehr im Rennen. Wenn am Donnerstag im eventuell vorentscheidenden Spitzenspiel die punktgleichen Füchse Berlin und die MT Melsungen aufeinandertreffen, ist Platz 1 für die SG Flensburg-Handewitt auch theoretisch nicht mehr erreichbar.

In der EgeTrans Arena treffen übrigens der frühere und der zukünftige österreichische Nationaltrainer aufeinander. Ende Januar hatte Österreichs Nationalcoach Aleš Pajovič zunächst in einer Doppelfunktion den Flensburg-Chefposten vom freigestellten Nicolej Krickau übernommen. In der kommenden Runde wird sich der frühere Bundesligaspieler (Kiel, Magdeburg, N-Lübbecke) komplett auf die anspruchsvollen Aufgaben bei der SG Flensburg-Handewitt konzentrieren. Bietigheims Coach Iker Romero folgt dem Slowenen nach, wird der neue österreichische Auswahltrainer – zunächst parallel zu seinem Engagement in Bietigheim. Internationale Zusatzaufgaben wie in Flensburg stehen mit der SG BBM nicht auf der Agenda.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 22

Quelle: ots

Stuttgart-Süd: Verkehrsunfall mit sechs Leichtverletzten
Sechs Leichtverletzte und etwa 60.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich Samstagnacht (31.05.2025) in Stuttgart-Süd ereignet hat. Ein 56 Jahre alter Mann fuhr mit seinem Peugeot gegen 23.35 Uhr im Heslacher Tunnel in stadtauswärtiger Richtung und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit dem Renault einer 38-jährigen Frau und anschließend mit dem Audi eines 38-jährigen Mannes. Im Renault saßen neben der Fahrerin noch zwei 35 und 36 Jahre alte Frauen, im Audi noch eine 79-jährige Mitfahrerin. Alle sechs Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, drei wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst in Stuttgarter Krankenhäuser gebracht. Ersten Ermittlungen zu Folge könnte bei dem 56-Jährigen ein medizinischer Notfall vorgelegen haben.

Stuttgart-West: Fahrzeuge beschädigt und Polizeibeamte angegriffen – Zwei Beamte verletzt
Ein 20 Jahre alter Mann hat am Freitagnachmittag (30.05.2025) in der Schloßstraße randaliert und bei seiner vorläufigen Festnahme eine 32 Jahre alte Polizeibeamtin und einen 27 Jahre alten Beamten verletzt. Mehrere Zeugen meldeten gegen 15.30 Uhr einen Streit in einer Wohnung an der Schloßstraße, bei dem bereits Gegenstände auf die Straße geworfen wurden. Als die Beamten an der Schloßstraße eintrafen, beobachteten sie, wie der 20-Jährige einen geparkten Mercedes beschädigte, bevor er die Beamten angriff. Bei der anschließenden vorläufigen Festnahme leistete er Widerstand, schlug nach der Beamtin und dem Beamten und verletzte beide. Während der vorläufigen Festnahme des 20-Jährigen kam ein 21-Jähriger hinzu, mit dem sich der 20-Jährige zuvor offenbar gestritten hatte. Auch er leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand. Der 27-Jährige Polizist und die 32 Jahre alte Polizistin mussten in einem Krankenhaus behandelt werden und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Während der 20-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, brachten Polizisten den 21-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf dauern an.

Stuttgart-Ost: 45-Jährige bei Wohnungsbrand verletzt
Eine 45 Jahre alte Frau hat sich am Donnerstag (29.05.2025) beim Brand in einer Wohnung an der Klingenstraße Verletzungen zugezogen. Ein Zeuge bemerkte den Brand gegen 16.00 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Rettungskräfte brachten die Frau zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Stuttgart-Nord: Fahrzeug in Brand gesetzt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Donnerstag (29.05.2025) einen Audi in einer Tiefgarage an der Wolframstraße in Brand gesetzt. Ein Zeuge entdeckte gegen 20.00 Uhr das Feuer und wählte den Notruf. Bewohner des angrenzenden Gebäudes mussten ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden wird auf zirka 5.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Möhringen: Nach gefährlicher Körperverletzung – Tatverdächtige vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am späten Mittwochabend (28.05.2025) zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, am 02.05.2025 zwei 17-Jährige geschlagen und bestohlen zu haben. (Siehe Pressemitteilung des PP Stuttgart vom 03.05.2025 unter https://t1p.de/2g9gy) Ein Polizeibeamter erkannte die beiden Tatverdächtigen gegen 23.40 Uhr in der Stadtbahn der Linie U15 Fahrtrichtung Stammheim wieder. Bei der anschließenden Durchsuchung der beiden jungen Männer beschlagnahmten die Beamten Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss. Die Ermittlungen zu möglichen Komplizen der Jugendlichen dauern an. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die beiden Jungen ihren Erziehungsberechtigten.

Stuttgart-Mitte: 19-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Mittwoch (28.05.2025) einen 19-Jährigen in einem Parkhaus an der Lazarettstraße mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Der junge Mann befand sich gegen 23.00 Uhr im Treppenhaus, als ihn ein Unbekannter, der in Begleitung einer Frau war, ansprach und unter Vorhalt eines Messers seine Halskette forderte. Als der 19-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, riss der unbekannte Mann ihm seine Halskette vom Hals. Der Mann und die Frau flüchteten daraufhin in Richtung Leonhardstraße. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten nach den beiden, trafen sie aber nicht mehr an. Der Täter war zirka 25 bis 30 Jahre alt, zirka 180 Zentimeter groß und hatte schwarze Haare. Er war bekleidet mit einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Schildmütze. Seine Begleiterin war ebenfalls schwarz bekleidet und soll ebenfalls 25 bis 30 Jahre alt sein. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Ost: Fahrgast nach Sturz in der Stadtbahn verstorben – Zeugen gesucht
Bereits am 23.05.2025 stieg ein 78-jähriger Mann gegen 12.50 Uhr an der SSB-Haltestelle “Stöckach” in die Stadtbahn der Linie U2 in Richtung Bad Cannstatt. Beim Anfahren der Stadtbahn soll der Senior zu Boden gestürzt sein. Hierbei zog er sich vermutlich eine schwere Beinverletzung zu, die er zunächst gar nicht bemerkte. Als er dann kurze Zeit später in Bad Cannstatt an der Haltestelle “Daimlerplatz” ausgestiegen war, verspürte er starke Schmerzen. Da der Mann nicht mehr selbständig gehen konnte, wurde er von einem unbekannten Fahrgast unterstützt. Zudem wurde durch einen weiteren unbekannten Zeugen der Rettungsdienst informiert, der den Verletzten anschließend in ein Stuttgarter Krankenhaus transportierte. In der Nacht vom 27./28.05.2025 verstarb der 78-Jährige im Krankenhaus aufgrund seiner schweren Oberschenkelverletzung und weiteren medizinischen Komplikationen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem Sturz in der Stadtbahn machen können. Zudem werden insbesondere die beiden Zeugen gesucht, die dem Mann an der Haltestelle “Daimlerplatz” zu Hilfe kamen. Hinweise nehmen die Kolleginnen und Kollegen der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 entgegen.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Nach Fahrstreifenwechsel – VW prallt gegen Tunnelwand
Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagvormittag (27.05.2025) auf der Bundesstraße 10 ein Schaden von rund 40.000 Euro entstanden. Ein 44 Jahre alter Lastwagenfahrer war gegen 09.10 Uhr mit seinem Mercedes Actros auf der Bundesstraße 10 Richtung Pragsattel unterwegs. Kurz vor der Einfahrt in den Rosensteintunnel wechselte der 44-Jährige von der linken auf die rechte Fahrspur. Dabei übersah er den VW Polo einer 24 Jahre alten Frau, die auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Der Lastwagen schob den Polo einige Meter vor sich her, bevor der Polo dann frontal gegen die Tunnelwand prallte. Verletzt wurde niemand. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Stuttgart-Degerloch: Gegen Ampelmast geprallt – Zeugen gesucht
Bei einem Unfall am Montagvormittag (26.05.2025) in der Löffelstraße hat sich eine 66 Jahre alte Frau schwere Verletzungen zugezogen. Ein 23 Jahre alter Mann war mit seinem Mercedes gegen 11.30 Uhr in der Löffelstraße in Richtung Bundesstraße unterwegs, als er auf Höhe der Rubensstraße aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Ampelmasten sowie zwei Straßenpoller stieß. Der Ampelmast knickte um und fiel auf die 66-Jährige, die dadurch schwere Verletzungen erlitt. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau und brachten sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme war die Löffelstraße zeitweise in beide Richtungen gesperrt, weshalb es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Der entstandene Schaden beträgt rund 20.000 Euro.

Stuttgart-Birkach: Fahrzeuge zerkratzt – Tatverdächtige vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am späten Samstagabend (24.05.2025) eine 42 Jahre alte Frau festgenommen, die im Verdacht steht, mehrere Fahrzeuge an der Birkheckenstraße zerkratzt zu haben. Ein 28 Jahre alter Anwohner bemerkte die Frau, als sie gegen 23.15 Uhr einen BMW zerkratzt haben soll und alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten vier weitere Fahrzeuge, die im Bereich der Motorhaube und der rechten Fahrzeugseite erheblich beschädigt waren. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Kurze Zeit später trafen die Beamten die Tatverdächtige in der Törlesäckerstraße an und nahmen die vorläufig fest. Sie brachten die 42-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Stuttgart-Mitte: 20-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Männer haben in der Nacht zum Montag (26.05.2025) einen 20-Jährigen an der Stauffenbergstraße ausgeraubt. Der 20-Jährige saß gegen Mitternacht auf einer Parkbank am John-Cranko-Weg, als die beiden Männer hinzukamen und gemeinsam mit ihm etwas tranken. Wenig später sind dann alle drei gemeinsam Richtung Stauffenbergstraße gegangen. Dort schlugen und traten die beiden Unbekannten plötzlich auf den 20-Jährigen ein und raubten ihm 150 Euro. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Eine Beschreibung der Täter konnte der Ausgeraubte nicht abgeben, eine Fahndung verlief ohne Ergebnis. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 22

Quelle: ots

Nürtingen: Hund gerettet
Zu einem tierischen Einsatz ist es am Samstagabend in der Nürtinger Innenstadt gekommen. Gegen 19.40 Uhr teilte ein Anwohner mit, dass sich ein Hund auf dem Hausdach eines Nachbargebäudes in der Forststraße befinden würde. Eine Streifenbesatzung machte sich auf die Suche und konnte diesen zwischen zwei Dachfenstern feststellen. Mutmaßlich war der Hund durch das offene Fenster auf das Gebäudedach gelangt. Durch den Einsatz eines Drehleiterfahrzeugs der Feuerwehr konnte das Tier gerettet und den heimkehrenden Besitzern unversehrt übergeben werden.

Leinfelden-Echterdingen: Polizisten angespuckt
Am Samstagabend musste eine 38-Jährige aufgrund ihres aggressiven und unkooperativen Verhaltens im Bereich einer Flüchtlingsunterkunft in der Leinfelder Straße in Gewahrsam genommen werden. Die stark alkoholisierte Frau hatte zuvor mutwillig das Fahrrad eines anderen Bewohners beschädigt und sich lautstark über anwesende Kinder geäußert, woraufhin der Sicherheitsdienst gegen 21.10 Uhr die Polizei verständigte. Als die Polizeistreife eintraf, verhielt sich die 38-Jährige weiterhin extrem aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Während des Versuchs eine Atemalkoholmessung durchzuführen, spuckte sie zwei Polizeibeamten absichtlich und zielgerichtet ins Gesicht. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde die Frau schließlich in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in einer Arrestzelle verbringen. Sie sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

Nürtingen: Küchenbrand
In einer Wohnung in der Eichendorffstraße ist es am Samstagabend gegen 21.15 Uhr zu einem kleineren Küchenbrand gekommen. Ursache hierfür war erhitztes Öl in einem Topf. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte der Brand durch Anwohner gelöscht werden. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Neuhausen auf den Fildern: Auseinandersetzung (Zeugenaufruf)
Noch unklar sind der Ablauf und die Hintergründe einer Auseinandersetzung, die sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Gottlieb-Daimler-Straße ereignet haben soll. Gegen 00.05 Uhr teilte ein Zeuge mit, dass zwei auf dem Boden liegende Männer durch eine dritte männliche Person mittels einer Schusswaffe bedroht werden. Zudem wurde durch weitere Anrufer von Knallgeräuschen und möglichen Verletzungen berichtet. Als die Polizei mit einem Großaufgebot eintraf, hatten sich bereits alle Personen in unbekannte Richtungen entfernt. Konkrete Hinweise auf eine Straftat, bei welcher eine Schusswaffe abgefeuert wurde, konnten nicht erlangt werden. Stattdessen konnten die gemeldeten Knallgeräusche einem zeitgleich stattgefundenen Feuerwerk zugeordnet werden. Das Polizeirevier Filderstadt hat noch in der Nacht die Ermittlungen zu den Beteiligten der Auseinandersetzung sowie der hierbei möglicherweise mitgeführten Schusswaffe aufgenommen. Der vermeintliche Tatverdächtige wird als circa 170-180 cm groß und bekleidet mit einer schwarzen kurzen Hose mit roten Streifen, einem schwarzen T-Shirt sowie einer schwarzen Mütze beschrieben. Zeugen und möglicherweise Geschädigte der Auseinandersetzung werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/70913 zu melden.

Dettingen/Teck: Segelflieger landet auf Feld neben der B465
Glück hatte ein 22-jähriger Segelflugpilot, der am frühen Freitagabend, gegen 17.40 Uhr, eine Außenlandung südlich der Autobahnmeisterei Kirchheim auf einem Feld, parallel der B 465 durchführen musste. Aufgrund zu geringer Thermik konnte er das Fluggelände Hahnweide nicht mehr gefahrlos anfliegen, weshalb er sich für eine Außenlandung auf einem Getreidefeld entschied. Bei der Außenlandung entstand weder am Fluggerät noch auf dem Acker ein Schaden. Der 22-Jährige blieb unverletzt. Der Abtransport des Segelfliegers erfolgte in dessen Eigenregie.

Nürtingen: Kind von Handwerkern aus Fahrzeug befreit
Am Freitagnachmittag gegen 14.35 Uhr wurde über Notruf bei der Rettungsleitstelle Esslingen ein eingeschlossenes Kleinkind in einem Fahrzeug in der Duttenhoferstraße in Nürtingen gemeldet. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung, sowie der Feuerwehr, war der betreffende Pkw Skoda jedoch bereits geöffnet worden und das Kind war wohlauf und wieder in Obhut der Mutter. Die 30-jährige Mutter und auch Lenkerin des Pkw Skoda hatte das Fahrzeug kurz verlassen und hierbei bemerkt, dass sie den Schlüssel auf dem Sitz hatte liegen lassen. Der Pkw hatte sich jedoch bei ihrer Rückkehr bereits eigenständig verriegelt und ihr zehn Monate alter Sohn befand sich im Sitz im Fahrzeug, welches in der Sonne stand. Handwerker, die dort gerade am Arbeiten waren, wurden auf die Situation aufmerksam, und eilten kurzerhand zu Hilfe. Sie angelten den Schlüssel über ein leicht geöffnetes Fenster am Pkw heraus und öffneten im Anschluss das Fahrzeug. Alle Personen waren wohlauf, ein Rettungsdienst wurde nicht benötigt.

Altbach: Kollision zwischen Lkw und einem Kind endet glimpflich
Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw Opel Vivaro und einem fahrradfahrenden Kind ist es am Freitagabend gegen 17.45 Uhr in der Sedanstraße in Altbach gekommen. Zu dieser Zeit befuhr das sieben jährige Kind auf seinem Fahrrad den abschüssigen Gehweg mit überhöhter Geschwindigkeit. Der 51-jährige Opel-Fahrer erkannte die Situation, leitete eine Vollbremsung ein, konnte jedoch eine leichte Kollision mit dem Fahrrad des Kindes nicht verhindern, wodurch der sieben Jährige stürzte und sich leicht verletzte. Eine ambulante Behandlung vor Ort war nicht erforderlich und der Junge wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben. Es entstand minimaler Sachschaden an dem Lkw.

Esslingen: Alkoholisierte Pedelec-Fahrer gestürzt (Zeugenaufruf)
Bei einem Verkehrsunfall auf der Schlüßhaldenstraße sind am Donnerstag zwei Pedelec-Lenker verletzt worden. Die beiden 62 Jahre alten Männer waren gegen 22.45 Uhr gemeinsam mit ihren Rädern in Richtung S-Bahnhof Mettingen unterwegs. Im Bereich der Kreuzung zur Rosenstraße kollidierten die parallel nebeneinander fahrenden Radler aus noch ungeklärter Ursache miteinander und stürzten auf die Fahrbahn. Der Rettungsdienst versorgte die leichten Verletzungen der Männer. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten schnell fest, dass beide deutlich unter Alkoholeinfluss standen. Vortests ergaben Werte von knapp 0,5 und zwei Promille. Die zwei mussten daraufhin eine Blutprobe abgeben. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen. Mögliche Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Esslingen unter der Telefonnummer 0711/3990-420 zu melden.

Schlaitdorf: Vom Dach gestürzt und verletzt
Zu einer verletzten Person in der Nürtinger Straße sind die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei am späten Donnerstagabend geeilt. Dort war gegen 23.15 Uhr ein 24-Jähriger in alkoholisiertem Zustand vom Dach einer Schule gestürzt. Mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes brachte ihn ein Rettungswagen nach der Erstversorgung vor Ort in eine Klinik. Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt.

Ohmden: Seniorin von falschen Polizeibeamten betrogen (Warnhinweis und Zeugenaufruf)
Eine Seniorin ist am Donnerstagabend von Betrügern um Schmuck und Wertgegenstände gebracht worden. Die ältere Frau erhielt gegen 20 Uhr einen mit unterdrückter Nummer getätigten Anruf eines Mannes, der ihr vorgaukelte, ein Polizeibeamter zu sein. Der Kriminelle berichtete von der gängigen Masche, es seien Einbrecher in der Nähe unterwegs und diese hätten auch die Anschrift der Seniorin im Visier. Der vermeintliche Polizist brachte die Frau dazu, ihren Schmuck bereitzulegen, und erklärte ihr, die Wertgegenstände würden zeitnah von einem weiteren Polizeibeamten abgeholt, fotografiert und anschließend wieder zurückgebracht werden. Kurze Zeit später erschien tatsächlich ein vermeintlicher Kollege an der Haustür der Frau und holte den Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro ab. Als dieser nach geraumer Zeit nicht zurückgebracht wurde, rief die Geschädigte die richtige Polizei an und der Betrug folg auf. Von dem Abholer liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann ist etwa 30 Jahre alt, zirka 185 cm groß und hat kurze, blonde Haare. Er trug eine helle Sweatjacke mit Reißverschluss sowie eine beige Hose. Der Täter sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise werden unter Telefon 07021/501-0 an das Polizeirevier Kirchheim erbeten.

Deizisau: Hoher Schaden bei Verkehrsunfall auf der B 10
Ein Schaden in sechsstelliger Höhe ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen auf der B 10 bei Deizisau entstanden. Ein 21-Jähriger war gegen 7.25 Uhr mit einem Porsche 911 GT3 auf der Bundesstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Zeugenangaben nach beschleunigte der Fahrer des Sportwagens nach einem stationären Blitzgerät. Hierbei geriet der Porsche-Lenker nach links in den Grünstreifen neben der Mittelleitplanke. Im Anschluss verlor er die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Straße ab und krachte gegen die dortige Leitplanke. Nach etwa 150 Metern blieb das Fahrzeug erheblich beschädigt quer auf der Bundesstraße stehen. Der Porsche war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Da sich bei dem Unfallverursacher der Verdacht auf Drogenkonsum ergab, ein Test war positiv verlaufen, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben.

Filderstadt: Mutmaßlich betrunkene Fahranfängerin verursacht Unfall
Eine mutmaßlich betrunkene Pkw-Lenkerin hat am frühen Donnerstagmorgen einen Verkehrsunfall bei Sielmingen verursacht. Die 18-Jährige befuhr gegen sechs Uhr mit einem Peugeot die L 1209 von Neuhausen herkommend in Richtung Bernhausen. Beim Kreisverkehr am Ortseingang von Sielmingen verlor sie die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend überfuhr die junge Frau mit dem Pkw ein Verkehrszeichen. Danach fuhr sie weiter bis zur Straße Im Köller, wo das erheblich beschädigte Fahrzeug liegenblieb. Glücklicherweise waren die Unfallverursacherin und ihre Mitfahrer ersten Erkenntnissen nach unverletzt geblieben. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholfahne bei der 18-Jährigen fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von über 1,3 Promille. Nach der fälligen Blutprobe wurde ihr Führerschein einbehalten. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf über 5.000 Euro belaufen.

A8 Gemarkung Denkendorf: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Am Donnerstagmorgen gegen 08:40 Uhr befuhr der 62-jährige Fahrer eines Ferrari die A8 von München kommend in Richtung Karlsruhe. Zwischen den Anschlussstellen Wendlingen und Esslingen wechselte er auf vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, als die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben wurde. Beim Beschleunigen brach das Heck des Fahrzeugs aus und der Ferrari geriet ins Schleudern. Im weiteren Verlauf prallte er zweimal gegen die Mittelleitplanke. Durch herumfliegende Fahrzeugteile wurden zwei nachfolgende Pkw getroffen. Beschädigt wurde der Pkw Opel eines 36-jährigen Fahrers, in welchem eine Beifahrerin und ein Säugling saßen. Des Weiteren wurde der Pkw VW einer 30-jährigen Fahrerin beschädigt. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 200.000 Euro. Die linke Fahrspur wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Pkw Ferrari bis ca. 11.00 Uhr gesperrt. Es gab einen Rückstau von sechs Kilometern Länge.

Lenningen: Fahrzeug in Brand gesetzt (Zeugenaufruf)
Ein Sachschaden in Höhe von circa 12.000 Euro ist die Folge eines Fahrzeugbrands, der sich am Mittwoch auf dem Parkplatz Torfgrube beim Schopflocher Moor ereignet hat. Gegen 15 Uhr teilte ein Zeuge mit, dass er Feuer unter einem auf dem Wanderparkplatz geparkten Skoda Octavia bemerkt hatte. Beim Eintreffen der verständigten Feuerwehr, welche mit sieben Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften ausgerückt war, stand der Pkw bereits in Vollbrand. Nach derzeitigem Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde das Fahrzeug von einem bislang unbekannten Täter in Brand gesetzt. Zeugen, welche verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Parkplatz bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07021/5010 beim Polizeirevier Kirchheim unter Teck zu melden.

Köngen: Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person (Zeugenaufruf)
Eine Kollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen hat sich am späten Mittwochnachmittag in der Bahnhofstraße in Köngen ereignet. Eine 54-jährige Lenkerin eines Pkw Nissan Qashqai befuhr gegen 17.45 Uhr die Bahnhofstraße von Wendlingen kommend in Richtung Ortsmitte. Im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/ Wertstraße/ B 313 missachtete sie nach derzeitigem Ermittlungsstand die rot zeigende Lichtzeichenanlage, wodurch es in der Folge zu einer Kollision mit einem 69-jährigen Fahrzeuglenker eines Skoda Scala kam. Aufgrund des Zusammenstoßes erlitt die 54-Jährige leichte Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Da das Ausmaß zunächst unklar war, rückte neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Feuerwehr Köngen mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften an die Unfallstelle aus. Der Gesamtschaden beläuft sich auf insgesamt circa 18.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallörtlichkeit musste im Rahmen der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt werden, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Esslingen unter der Telefonnummer 0711 3990-420 zu melden.

Deizisau: Wäschetrockner in Brand geraten
Zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist es aufgrund des Brands eines Wäschetrockners am Mittwochabend im Grabenackerweg gekommen. Gegen 20.10 Uhr fing ein im Keller eines Mehrparteienhauses befindlicher Wäschetrockner mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts Feuer, woraufhin sich die Flammen in der Waschküche ausbreiteten. Durch die starke Rauchentwicklung konnten mehrere Personen das Treppenhaus nicht mehr betreten und mussten deshalb von der zwischenzeitlich verständigten Feuerwehr, welche mit sieben Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften ausgerückt war, mittels Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot vor Ort war, in ein Krankenhaus gebracht. Trotz der rasch eingeleiteten Löschmaßnahmen der Feuerwehr entstand am Gebäude nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von circa 80.000 Euro. Das Gebäude ist vorübergehend nicht mehr bewohnbar, weshalb eine Bewohnerin durch die Gemeinde Deizisau untergebracht wurde. Weitere Bewohner kümmerten sich eigenständig um eine Unterkunft.

Esslingen: Holzanbau durch Brand zerstört
Ein Holzanbau einer Garage im Brunnenwiesenweg ist am Mittwochabend in Flammen aufgegangen. Kurz vor 21.30 Uhr wurde der Brand von mehreren Anrufern über Notruf gemeldet, woraufhin die Feuerwehr zur Brandörtlichkeit ausrückte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Holzanbau bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr, welche mit 28 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz war, konnte den Brand zeitnah löschen. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wernau: Brandsatz gezündet (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt die Kriminalpolizei seit dem frühen Donnerstagmorgen gegen einen noch unbekannten Täter. Gegen 4.30 Uhr verständigte ein Zeuge über Notruf die Polizei, nachdem er im Bereich Adlerstraße / Kirchheimer Straße ein Knallgeräusch wahrgenommen und anschließend einen Brand bemerkt hatte. Wie sich nach dem Eintreffen der umfangreich ausgerückten Rettungs- und Einsatzkräfte herausstellte, war es an der Fassade einer nicht geöffneten türkischen Bäckerei in der Kirchheimer Straße zum Brand an der Fassade gekommen, der von Anwohnern bereits gelöscht worden war. Auch eine Glasscheibe war zerstört worden. Eine Hausbewohnerin klagte über Unwohlsein, sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Die weiteren vier oberhalb der Bäckerei wohnende Personen blieben ebenfalls unverletzt. Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen stellte sich heraus, dass nach derzeitigem Kenntnisstand von einem Unbekannten ein vor dem Schaufenster des Gebäudes abgestellter und mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllter Kraftstoffkanister in Brand gesetzt bzw. zur Explosion gebracht worden war. Der Sachschaden beträgt einer vorläufigen Schätzung zufolge circa 10.000 Euro. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder die Hinweise auf den unbekannten Täter geben können. Ersten Zeugenaussagen zufolge soll eine mit einem Kapuzenpullover bekleidete Person nach dem Brand in Richtung Adlerstraße geflüchtet sein. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07021/5010 entgegengenommen. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen hat die Ermittlungen zum noch gänzlich unbekannten Hintergrund der Tat aufgenommen. Die Hausbewohner konnten bereits wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Filderstadt: Pkw-Brand in Sielmingen
Wohl aufgrund eines technischen Defekts im Motorraum ist es am Mittwochmorgen zwischen der Schinderbuckelkreuzung und dem Ortseingang von Sielmingen (K1225 / Reutlinger Straße) zum Brand eines Autos gekommen. Der Fahrer des Mercedes bemerkte bereits gegen 5.45 Uhr an einer Ampel, wie Rauch aus dem Fahrzeug stieg. Anschließend stoppte er rechtsseitig an einem Feldweg, wo der Wagen vollends Feuer fing. Die Flammen konnten durch die Feuerwehr gelöscht werden, dennoch dürfte sich der Sachschaden auf schätzungsweise 50.000 Euro belaufen. Der Mercedes musste nachfolgend abgeschleppt werden.

Steinenbronn: Tatverdächtiger nach sexueller Nötigung in Haft
Gegen einen 43-Jährigen ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen seit Dienstag (27.05.2025) wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung. Dem Mann wird zur Last gelegt, in einem Linienbus eine Jugendliche sexuell angegangen zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Den derzeitigen Ermittlungsergebnissen zufolge sprach der 43-Jährige die Jugendliche, zu der nach aktuellem Kenntnisstand keine vorherige Bekanntschaft bestand, um die Mittagszeit an einer Bushaltestelle in der Schönaicher Straße in Steinenbronn an und setzte sich nach dem Einsteigen in einen Linienbus nach Leinfelden neben die Minderjährige. Auf der folgenden Fahrt soll der Mann die Jugendliche sexuell bedrängt, unsittlich berührt und dabei unter anderem geküsst sowie festgehalten haben. Nach dem Aussteigen am Bahnhof in Leinfelden soll er die Geschädigte abermals festgehalten und bedrängt haben, worauf Passanten eingriffen und ein Zeuge über Notruf die Polizei verständigte. Körperliche Verletzungen hatte die Jugendliche nicht erlitten.
Der Tatverdächtige, der zunächst geflüchtet war, konnte im Zuge der umgehend eingeleiteten Ermittlungen identifiziert und bereits am Nachmittag an seiner Wohnanschrift in Stuttgart vorläufig festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der bis dahin strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getretene 43-jährige Serbe am Mittwochnachmittag (28.05.2025) dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und ordnete gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft an.

Ostfildern: Rettungseinsatz auf Körschtalviadukt
Zu einem größeren Einsatz sind die Rettungskräfte am Dienstagabend zum Körschtalviadukt bei Nellingen geeilt. Dort war gegen 20.45 Uhr eine Jugendliche auf die Außenseite der Brückenabsperrung geklettert und drohte abzustürzen. Mehrere Zeugen entdeckten die junge Frau, hielten diese geistesgegenwärtig fest und setzten einen Notruf ab. Den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gelang es in der Folge, die junge Frau mittels Drehleiter zu sichern und letztlich wohlbehalten und unverletzt zurück auf die Brücke zu bringen. Die psychisch auffällige Jugendliche wurde zunächst durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in einer Fachklinik untergebracht. Für die Dauer des komplexen Rettungseinsatzes musste der Brückenbereich in beide Richtungen bis kurz vor 22.30 Uhr gesperrt werden.

Ostfildern: In Gegenverkehr geraten
Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache ist es am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall in Ruit gekommen. Ein 69-Jähriger war gegen 17.10 Uhr mit einem Audi auf der Kirchheimer Straße in Richtung Parksiedlung unterwegs. Während der Fahrt wurde der Fahrer ersten Ermittlungen nach ohnmächtig und kam mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Hierbei kollidierte sein Wagen mit dem entgegenkommenden Dacia einer 72 Jahre alten Frau und der Leitplanke. Der Unfallverursacher wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes war die Feuerwehr ebenfalls an die Unfallstelle ausgerückt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Straße zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. Später konnte der Verkehr einspurig vorbeigeleitet werden. Nach zwei Stunden war die Kirchheimer Straße wieder frei befahrbar.

Esslingen: Handy in Brand geraten
Zum Brand eines Handy sind am Dienstagnachmittag die Rettungskräfte in den Hölderlinweg nach Oberesslingen ausgerückt. Kurz nach 14.30 Uhr wurde Rauch aus einem Bus der Linie 105 an der Haltestelle Klinikum mitgeteilt. Aus bislang ungeklärter Ursache war das Handy eines 33 Jahre alten Mannes in Brand geraten. Dieser erlitt hierbei leichte Handverletzungen und musste in einer Klinik ambulant behandelt werden. Da das Handy zu Boden gefallen war, gab es einen etwa 20 cm großen Brandfleck in dem Fahrzeug. Die Fahrgäste hatten bis zum Eintreffen der Polizei den Bus bereits verlassen und waren in einem Ersatzfahrzeug weitergefahren. Es wurde ersten Erkenntnissen nach niemand weiteres verletzt.

Nürtingen: Nach Auseinandersetzung verletzt
Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen zu einem Körperverletzungsdelikt aufgenommen, das sich am Montagnachmittag auf einem Parkplatz in der Plochinger Straße ereignet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten dort gegen 15.30 Uhr ein 16-Jähriger und ein 17 Jahre alter Jugendlicher mit einer achtköpfigen Personengruppe in Streit. Dieser führte im weiteren Verlauf in eine körperliche Auseinandersetzung, bei der sich mehrere Beteiligte leichtere Verletzungen zuzogen. Nachdem Zeugen die Polizei alarmiert hatten, konnten die Personen vor Ort sowie im Zuge der Fahndung angetroffen werden. Der 16-Jährige und sein 17 Jahre alter Bekannter wurden durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

Hochdorf: Mutmaßliche Einbrecherin in Untersuchungshaft
Wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in mehreren Fällen ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und eine auf Eigentumsdelikte spezialisierte Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen eine 34-Jährige. Der Frau wird zur Last gelegt, als Mitglied einer dreiköpfigen Einbrecherbande im Jahr 2025 mehrere Einbruchsdiebstähle in Wohnhäuser in den Landkreisen Esslingen und Göppingen begangen zu haben.
Die in Folge dieser Straftaten geführten, umfangreichen Ermittlungen waren am Donnerstag (22.05.2025) von Erfolg gekrönt. Beim Vollzug eines durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart erwirkten Durchsuchungsbeschlusses für die Wohnung der 34 Jahre alten Frau konnte diese angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Dazu wurden Beweismittel sichergestellt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand werden der mutmaßlichen Einbrecherbande insgesamt 26 Taten mit einem Vermögensschaden von über 110.000 Euro zugerechnet.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde die georgische Tatverdächtige am Donnerstag (22.05.2025) dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Anschließend wurde die Frau in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere zu den flüchtigen Mittätern, dauern weiter an.

Neckartailfingen: Jugendlicher Radler betrunken auf Bundesstraße unterwegs
Ein betrunkener, jugendlicher Radfahrer ist am frühen Sonntagmorgen von einer Streife des Polizeireviers Nürtingen aus dem Verkehr gezogen worden. Die Beamten waren gegen 1.15 Uhr auf der B 297 von Neckartailfingen herkommend in Richtung Neckartenzlingen unterwegs. Hierbei fiel ihnen ein Radler auf, der völlig unbeleuchtet mit seinem Fahrrad auf der Bundesstraße unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten eine Alkoholfahne bei dem 14 Jahre alten Radfahrer fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille. Der Jugendliche musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Er wurde anschließend nach Hause gebracht und seiner Mutter übergeben. Der 14-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 22

Quelle: ots

Sindelfingen: vermisste Frau tot aufgefunden – Zeugen gesucht
Am 22. Mai 2025 wurde in einem Waldgebiet bei Sindelfingen eine Frauenleiche entdeckt (wir berichteten).
Bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurde eine 12-köpfige Ermittlungsgruppe zur Aufklärung des Sachverhalts eingerichtet.
Es werden weiterhin Zeugen gesucht, die Angaben zum Verschwinden der 38-jährigen Frau oder ihrem Verbleib zwischen dem 23. Februar und dem 22. Mai 2025 machen können. Relevant ist dabei vor allem das Waldgebiet östlich von Sindelfingen im Bereich des Radschnellwegs, der von Sindelfingen in Richtung Stuttgart-Rohr verläuft.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei telefonisch unter 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Holzgerlingen: Radfahrer kollidiert mit Pkw und flüchtet
Einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro hinterließ ein noch unbekannter Fahrradfahrer am Donnerstag (29.05.2025) in Holzgerlingen. Der Unbekannte fuhr gegen 16.10 Uhr die Turmstraße in Richtung Gartenstraße entlang, als er aus noch unbekannter Ursache mit einem am Fahrbahnrand geparkten VW kollidierte. Der etwa 40 Jahre alte Mann stürzte daraufhin von seinem schwarzen Mountainbike. Trotz Zurufe von Zeugen, stieg er wieder auf das Rad auf und fuhr davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Böblingen unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Sindelfingen: vermisste Frau tot aufgefunden – Zeugen gesucht
Am 22. Mai 2025 wurde von Arbeitern in einem Waldgebiet bei Sindelfingen eine Frauenleiche entdeckt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 38-Jährige handelt, die mutmaßlich am Abend des 23. Februar 2025 zuletzt lebend gesehen worden war und seit dem 06. März 2025 offiziell als vermisst galt. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hatten zunächst keine Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten erbracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass die 38-Jährige einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist.
Die Frau hatte ostasiatisches Aussehen, war 171 cm groß und von normaler Statur mit dunklen schulterlangen Haaren. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie dunkle Oberbekleidung und eine dunkle Steppjacke, die ihr etwa bis zur Hüfte reichte.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen, die Angaben zum Verschwinden der Frau oder den Umständen ihres Todes machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Jettingen-Oberjettingen: Versuchtes Tötungsdelikt in der Albstraße – Polizei ermittelt
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit wegen eines mutmaßlich versuchten Tötungsdelikts, welches sich am Dienstagabend (27.05.2025) gegen 21:50 Uhr auf einem Parkplatz unweit des Oberjettinger Rathauses zugetragen hat. Zeugen meldeten zunächst über Notruf, dass sie mehrere Schussgeräusche von dem Parkplatzgelände wahrgenommen hätten. Anschließend seien mindestens zwei Personen zu Fuß geflüchtet sowie ein Fahrzeug vom Parkplatz gefahren. Die ersten polizeilichen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich mehre Personen auf dem Parkplatz getroffen haben sollen. Anschließend seien Schüsse gefallen. Die Ermittlungen zu den Gesamtumständen dauern derzeit an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] bei der Polizei zu melden.

Sindelfingen: Hoher Sachschaden nach Verpuffung
Am Dienstag (27.05.2025) gegen 14:45 Uhr rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Straße “Obere Vorstadt” in Sindelfingen aus, nachdem ein lauter Knall mit anschließender Rauchentwicklung gemeldet worden war. Ein 85-jähriger Mann hatte zuvor mutmaßlich Arbeiten mit einem gasbetriebenen Gerät in einem Werkstatt-Anbau durchgeführt. Hierbei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer starken Verpuffung, durch welche das Mauerwerk beschädigt und die Außenfassade des Anbaus, der an das Wohnhaus angrenzt, nach außen gedrückt wurde. Alarmierte Nachbarn konnten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr einen in Brand geratenes Stück Stoff löschen. Der 85-Jährige erlitt den bisherigen Ermittlungen zufolge keine Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Der Anbau kann derzeit nicht betreten werden. Die Bewohner konnten wieder in das Haupthaus zurückkehren.

Sindelfingen: Unbekannter belästigt Frau – Zeugen gesucht
Eine 37-jährige Frau wurde am Montag (26.05.2025) gegen 17:45 Uhr im Liegnitzer Weg in Sindelfingen von einem noch unbekannten Mann belästigt. Dieser sei der 37-Jährigen von der Böblinger S-Bahn-Haltestelle “Goldberg” zunächst über das sogenannte Elefantenbrückle in der Leipziger Straße gefolgt. Hier habe er sich ihr genähert und stöhnende Geräusche von sich gegeben. Als die Frau anschließend am Berliner Platz eine Bäckerei betrat, habe sich der Unbekannte auf eine gegenüberliegende Bank gesetzt. Etwas später bemerkte die 37-Jährige den Unbekannten erneut, als sie im Bereich des Liegnitzer Wegs unterwegs war. Dort habe er sich ihr erneut genähert, sie am Arm festgehalten und ihr ans Gesäß gefasst. Die 37-Jährige schlug dem Unbekannten daraufhin mit ihrem Mobiltelefon gegen den Kopf, so dass er von seinen Handlungen abließ und in unbekannte Richtung weglief. Der Täter soll etwa 175 cm groß und rund 40 Jahre alt gewesen sein. Er wurde als südländischer Typ mit kurzen dunklen Haaren und einer Glatze auf dem Oberkopf beschrieben. Auffällig sei eine große Narbe an der rechten Kopfseite gewesen. Weiter habe er Arbeitskleidung getragen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Herrenberg: 30-Jähriger nach Wohnungseinbruch und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte in Haft
Seit Sonntag (25.05.2025) sitzt ein 30-Jähriger Mann wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchs sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Untersuchungshaft. Der Tatverdächtige soll sich am Vortag (Samstag, 24.05.2025) gewaltsam Zutritt zu einem Wohnhaus im Meisenweg in Herrenberg verschafft haben. Zuvor soll er bereits in zwei weiteren Fällen in umliegenden Gärten von Wohnhäusern gesichtet worden sein. Durch die Einbruchsgeräusche wurde eine Zeugin auf die Tat aufmerksam, die umgehend die Polizei verständigte. Alarmierte Einsatzkräfte stellten daraufhin den Tatverdächtigen im Wohnobjekt fest. Nachdem die Polizeibeamten versuchten den 30-jährigen vorläufig festzunehmen, soll sich dieser erheblich der Festnahme wiedersetz haben. Hierbei soll er auch gezielt eine Polizeibeamtin angegriffen und mit einem Schlag ins Gesicht leicht verletzt haben. Ebenso erlitten zwei weitere Polizeibeamte im Zuge der vorläufigen Festnahme des Tatverdächtigen leichte Verletzungen. Der aus Polen stammende Mann wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einer Haftrichterin beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt, die Haftbefehl erließ, diesen in Vollzug setzte und den 30-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg dauern an.

Leonberg: Peugeot-Lenker kollidiert mit Gegenverkehr
Mutmaßlich aufgrund eines medizinischen Notfalls geriet ein 66 Jahre alter Peugeot-Boxer-Lenker am Samstag (24.05.2025) gegen 16.35 Uhr mehrmals auf die Gegenfahrbahn. Der 66-Jährige fuhr auf der Landesstraße 1187 von Leonberg kommend in Richtung Glemseck als er den bisherigen Erkenntnissen zufolge mehrmals gegen das Rechtsfahrgebot verstieß. Im Bereich der Einmündung zur Straße “Rappenhof” geriet er so weit auf die Gegenfahrbahn, dass er einen entgegenkommenden VW eines 31-Jährigen streifte. Anschließend gefährdete der 66-Jährige mutmaßlich einen ebenfalls entgegenkommenden Motorradlenker, ehe der Peugeot zum Stehen kam.
Der 66-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 14.000 Euro.

Renningen: 47-jähriger Tatverdächtiger verletzt 38-Jährigen schwer – Polizei ermittelt
Nachdem am Donnerstagnachmittag (22.05.2025), gegen 15.00 Uhr am Bahnhof in Renningen ein 38 Jahre alter Mann vermutlich durch Messerstiche verletzt wurde, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen den 47-jährigen Tatverdächtigen.
Es ergaben sich zwischenzeitlich Hinweise darauf, dass die beiden Männer miteinander bekannt sein dürften. Nachdem zunächst wohl ein Streit zwischen ihnen ausgebrochen war, soll die Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig handgreiflich geworden sein. Im Zuge dessen soll der 47 Jahre alte Tatverdächtige den 38-Jährigen mit vermutlich mehreren Messerstichen schwer verletzt haben. Hierauf sollen sich beide vor das Bahnhofsgebäude und anschließend in eine S-Bahn, die an einem anderen Bahnsteig stand, begeben haben. Zeugen kümmerten sich hier um den schwer verletzten 38-Jährigen. Der 47-jährige Tatverdächtige habe nun die Flucht ergriffen. Weiteren Zeugen hätten dies jedoch verhindert, so dass die Polizei ihn vorläufig festnehmen konnte.
Während sich der 38-Jährige, gegen den ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet wurde, weiterhin in einem Krankenhaus befindet, wurde der 47-Jährige zwischenzeitlich entlassen und am Freitagnachmittag (23.05.2025) beim Amtsgericht Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchtem Totschlags gegen ihn, setzte diesen in Vollzug und wies den türkischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Die Kriminalpolizei bittet weiterhin Zeugen, die die beiden Männer am Bahnhof in Renningen oder auch zuvor beobachtet haben, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] zu melden.

A8 Leonberg-West: Verkehrsunfall mit Kleinbus und zehn verletzten Personen
Am Sonntag gegen 14:40 Uhr ereignete sich im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-West (Bundesautobahn 8) ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Der 74-jährige Fahrer eines VW Crafters verlor in der Ausfahrt aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem vorausfahrenden VW Caddy. Beide Fahrzeuge wurden durch den heftigen Zusammenstoß von der Fahrbahn abgewiesen, schleuderten über die Grünfläche zwischen der Aus- und Einfahrt und kamen schließlich auf der Einfahrt zur BAB 8 zum Stehen. Die beiden Insassen des VW Caddy im Alter von 70 und 67 wurden leicht verletzt. Bei dem VW Crafter wurden alle Senioren im Alter von 59 bis 74 ebenfalls verletzt, zwei davon schwer. Alle Verletzten wurden in umliegende Kliniken verbracht. Neben mehreren Streifenwagen waren auch zahlreiche Einsatzfahrzeuge- sowie Kräfte des Rettungsdienstes und verschiedener Feuerwehren vor Ort. Die Aus- sowie Einfahrt der BAB 8 waren für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.


Stuttgart Reds zurück in der Erfolgsspur

0

Doppelsieg bei den Haar Disciples

Die Stuttgart Reds haben am Wochenende in der 1. Bundesliga Süd ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Beim Auswärts-Doppelspieltag in Haar feierte das Team von Headcoach Ryan Ford zwei klare Siege gegen die Haar Disciples. Am Samstagabend setzt sich die Reds mit 12:2 durch, am Sonntagmittag folgte ein 13:2-Erfolg.

Samstag: Reds dominieren von Beginn an

Im ersten Spiel am Samstagabend (24. Mai) wurden die Stuttgarter ihre Favoritenrolle mit 7 Runs schon im ersten Inning ausgeglichen. Im weiteren Verlauf bauten sie ihre Führung kontinuierlich aus, lediglich im fünften Durchgang konnten die Moderatoren zwei Runs auf das Scoreboard bringen. Die Gäste überzeugen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler mindestens einen Hit oder Run erzielen konnte. Auch die Defensive stand stabil und ließ den Hausherren kaum Chancen zu. Somit steht am Ende ein ungefährdeter 12:2-Erfolg für die Reds zubuche.

Sonntag: völlig anderer Spielverlauf bei fast identischem Ergebnis

Im zweiten Spiel am Sonntagmittag (25. Mai) taten sich die Reds zunächst noch schwer. Aufgrund des Regens in München erst mit Verspätung gestartet, kämpften beide Teams zunächst mit den Verhältnissen und konnten erst spät wirklich zählbares erreichen. Zwar konnten die Reds durch Jonas van Bergen im zweiten Inning einen Run erzielen, doch bis zum Ende des fünften Innings konnte kein Team weitere Runs erzielen. Im Durchgang sechs brachen dann bei den Disciples die Dämme. Die Offensive der Reds explodierte förmlich: Auf 4 Hits und einen Error der Haarer Defensive steigerten die Reds auf 7:0.

In den nächsten Durchgängen legten die Reds weitere 3 Runs zum 10:0 nach, während die Moderatoren ihrerseits auch endlich 2 Runs erzielen konnten. Im Achtelfinale erzielten die Reds weitere drei Runs, bevor Reds-Outfielder Jonas van Bergen dann als Pitcher gewann und die Reds zu den letzten drei Auss und dem Endstand von 13:2 warf.

Den Grundstein legte starkes Pitching in beiden Spielen an, wo sich im ersten Spiel Jonathan Schäffer gut erholt von seinen beiden schwierigen Starts der letzten Woche zeigte, sowie von Myles Martinez, der nach Belieben dominierte. Offensiv war die komplette Aufstellung am Punktegewinn beteiligt.

Tabellensituation und Ausblick

Mit diesen beiden Siegen stehen die Stuttgart Reds nun bei neun Siegen und sieben Niederlagen und erobern damit Rang drei in der Tabelle der 1. Bundesliga Süd zurück. Die Haar Disciples bleiben mit nur zwei Saisonsiegen weiter am Tabellenende.

Für die Stuttgart Reds stehen bereits am kommenden Donnerstag, 29.05., ab 12:00 Uhr im TVC Ballpark zwei Partien gegen die Mainz Athletics an. Am Samstag, 31.05., um 19:00 Uhr, ist dann der noch ungeschlagene Tabellenführer Guggenberger Legionäre aus Regensburg zu Gast. Spiel zwei dieses Duells folgt dann am Sonntag um 12:00 Uhr.

Um Tabellenplatz zwei angreifen zu können, müssen die Reds mindestens drei dieser vier Spiele gewinnen und können dabei jegliche Unterstützung durch ihre Fans sehr gut gebrauchen.


OB Nopper empfängt VfB Stuttgart

Pokalsieger tragen sich ins Goldene Buch der Landeshauptstadt ein

Stuttgart.| Der VfB Stuttgart hat nach 28 Jahren wieder den DFB-Pokal in die Landeshauptstadt Stuttgart geholt. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper empfing am Sonntag, 25. Mai, im Rathaus Mannschaft und Betreuerstab. Die Pokalsieger trugen sich in das Goldene Buch der Landeshauptstadt ein. Die Vorsitzenden der größten Gemeinderatsfraktionen Alexander Kotz (CDU) und Björn Peterhoff (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) überreichten dem Team eine eigens angefertigte Ehren-Medaille.

OB Nopper sagte vor rund 300 geladenen Gästen: „Stuttgart ist VfB-Stadt. Der VfB ist weit mehr als ein Fußballverein. Er ist ganz wichtiger Teil der Stuttgarter Identität. Die Mannschaft hat sich den Pokalsieg mit ihrem unglaublichen Team- und Kampfgeist mehr als verdient. Ihr habt gestern Fußballgeschichte geschrieben und diesen Pokal-Triumph möglich gemacht. Und die VfB-Frauen sind auch noch triumphal in die 2. Liga aufgestiegen.“ Nopper unterstrich: „Der Pokal gehört der Mannschaft und dem Trainer, aber er gehört auch den vielen VfB-Fans, die bei Wind und Wetter, die in guten und in schlechten Zeiten zum VfB stehen.“ Das Team habe die Farben und den Namen unserer Stadt allerbestens vertreten. „Wir sind stolz auf Euch“, so Nopper abschließend. Er dankt auch den Verantwortlichen, die das Public Viewing am Vorabend und den Empfang auf dem Schlossplatz binnen kürzester Zeit ermöglicht haben. Der reibungslose Ablauf und die ungetrübte Freude seien den intensiven Vorbereitungen zu verdanken.

Der Präsident des VfB, Dietmar Allgaier, sagte im Rathaus: „Es ist eine Ehre, uns ins Goldene Buch eintragen zu dürfen. Wir spüren die Verbundenheit mit der Stadt und die Fans sind unser zwölfter Mann.“ Allgaier weiter: „Die ganze Reise hat 2022 mit der Relegation angefangen. Wir erinnern uns an die schwierigen Zeiten unseres Vereins. Dank einer hervorragenden sportlichen Führung haben wir die Trendwende geschafft. So haben wir in dieser Saison schöne und erfolgreiche Spiele erlebt, zum Beispiel in der Champions League. Und das Sahnehäubchen, der DFB-Pokal, steht jetzt hier bei uns.“


HB Ludwigsburg ist Deutscher Meister!

0

Der Deutsche Meister steht fest: Mit dem 26:22-Auswärtserfolg in Blomberg am Samstagabend krönt sich der HB Ludwigsburg zum Deutschen Meister der Saison 2024/25. Für die Handball Bundesliga Frauen (HBF) geht die erste Saison unter dem neuen Play-Off-Modus mit einem Zuschauerrekord zu Ende.

Es glich einer Punktlandung: Während sich die Spielerinnen der HB Ludwigsburg kurz vor Ende des zweiten Spiels im Play-Off-Finale schon in Feierlaune brachten, konnte in der passenderweise ausverkauften Sporthalle an der Ulmenallee ein neuer HBF-Zuschauerrekord verkündet werden. Mit insgesamt 200.272 Fans in den Hallen wurde zum ersten Mal in einer Saison die 200.000er-Marke geknackt.

„Dass wir diese Marke zum ersten Mal erreicht haben, ist ein toller Abschluss einer spannenden Saison.“ freut sich HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt über den neuen Zuschauerrekord. Im Schnitt konnten in den 161 Spielen in Hauptrunde und Play-Offs 1.244 Zuschauer in den Hallen begrüßt werden – im Vergleich zur Vorsaison (2023/24: 904 Zuschauer pro Spiel) entspricht das einem Wachstum von über 37 Prozent.

Sportlich konnte sich mit dem HB Ludwigsburg der Hauptrundensieger in den Play-Offs zum Deutschen Meister krönen, während Blomberg die dritte Vize-Meisterschaft und der Thüringer HC den Platz bejubeln können. In den Play-Downs konnten sich Neckarsulm und Buxtehude in der Halbfinal-Serie durchsetzen, während der BSV Sachsen Zwickau in der Finalserie als letztes Team den Klassenerhalt sicherte. Für den TSV Bayer 04 Leverkusen bedeutet die Niederlage in der Play-Down-Finalserie nach 50 Jahren durchgängiger Bundesliga-Zugehörigkeit erstmals den Abstieg in die 2. Bundesliga. Aus dieser steigt mit dem SV Union Halle-Neustadt ein Rückkehrer wieder auf, während die Kurpfalz Bären, die HSG Bad Wildungen Vipers und die TSG 1846 Mainz-Bretzenheim den Gang in die 3. Liga antreten müssen.

International können sich die Fans der Handball-Bundesliga Frauen auf gleich sechs Teams freuen, die den deutschen Handball im Europapokal vertreten werden. Während der HB Ludwigsburg als Deutscher Meister in der EHF Champions League antritt, sind durch den European League-Sieg des Thüringer HC gleich fünf Teams für die EHF European League qualifiziert. Neben dem Titelverteidiger THC haben sich auch die HSG Blomberg-Lippe, Borussia Dortmund, die HSG Bensheim/Auerbach und der VfL Oldenburg einen Startplatz in der European League gesichert.

Mit Blick auf den zu dieser Saison neu eingeführten Play-Off-Modus zieht Christoph Wendt ein positives Zwischenfazit: „Wir wussten, dass mit der Einführung des neuen Modus eine Herausforderung auf uns als auch unsere Clubs zukommt Die gesteigerte mediale Aufmerksamkeit, die wir mit den Play-Offs erreicht haben. Dieses Interesse wollen wir gerade mit Blick auf die Heim-WM in die neue Spielzeit mitnehmen.“

Die neue Saison, in der die beiden höchsten deutschen Spielklassen im Handball der Frauen erstmals unter dem Namen Alsco Handball Bundesliga Frauen an den Start gehen, beginnt am 23. August mit dem Handball Super Cup in München, der gemeinsam mit der Daikin HBL ausgetragen wird. Dort wird es zu einer Wiederholung des Play-Off-Finales kommen, wenn sich erneut die HB Ludwigsburg und die HSG Blomberg-Lippe gegenüberstehen.

Die Abschlussplätze der Teams in der Handball-Bundesliga Frauen:

1. HB Ludwigsburg (Deutscher Meister)
2. HSG Blomberg-Lippe
3. Thüringer HC
4. Borussia Dortmund
5. HSG Bensheim/Auerbach
6. VfL Oldenburg
7. TuS Metzingen
8. FRISCH AUF Göppingen
9. Sport-Union Neckarsulm
10. Buxtehuder SV
11. BSV Sachsen Zwickau
12. TSV Bayer 04 Leverkusen (Absteiger)


Deutschland checkt sein Netz“ – Einladung zur aktiven Teilnahme

Das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-Württemberg begleitet vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 die bundesweite Mobilfunk-Messwoche. Die Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Mobilfunknetzqualität aus Nutzersicht sichtbar machen.

Besonders in ländlichen oder topografisch anspruchsvollen Gebieten bietet die Mobilfunk-Messwoche die Möglichkeit, den Status quo zu erfassen.

„Eine zuverlässige Netzabdeckung ist unerlässlich – sie ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung, die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen und der Unternehmen. Die erste bundesweite Mobilfunk-Messwoche bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Netzverfügbarkeit aus der Nutzerperspektive in ihrer Region sichtbar zu machen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilfunkversorgung weiter zu verbessern – deutschlandweit und in Baden-Württemberg. Alle sind dazu eingeladen, vom 26. Mai bis zum 1. Juni 2025 aktiv ihre Netzqualität zu messen und so wertvolle, praxisnahe Daten zu liefern. Diese Informationen helfen uns, regionale Versorgungsdefizite frühzeitig zu erkennen und gezielt Maßnahmen zur Optimierung der flächendeckenden Mobilfunkversorgung zu ergreifen. Jeder Beitrag stärkt den gemeinsamen Weg zu einer modernen, leistungsfähigen und nachhaltigen Telekommunikationslandschaft“, so der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Baden-Württemberg checkt sein Netz

Während der bundesweiten Mobilfunk-Messwoche können alle Handybesitzer mit ihrem Smartphone und der App der Extern: Bundesnetzagentur (Öffnet in neuem Fenster) zur Breitbandmessung die Mobilfunkversorgung in ihrer Umgebung erfassen – egal ob in der Stadt oder im ländlichen Raum. Die App ist kostenlos für Android und iOS in den App-Stores verfügbar. Nach dem Download kann die Messung sofort gestartet werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Hintergrund wird in regelmäßigen Abständen die Netzqualität und der dazugehörige Standort per GPS erfasst. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto präziser wird das Bild der Mobilfunkversorgung im Land.

Die so erhobenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse über das Nutzererlebnis, die zu einer Qualitätssteigerung der Mobilfunkversorgung beitragen. Die Daten fließen anonymisiert in die Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs ein. Diese offiziellen Versorgungsmeldungen sollen dann dazu beitragen, den Diskurs sachlich auszugestalten und bei regionalen Auffälligkeiten fundierte professionelle Messungen zu initiieren.

Mit der Mobilfunk-Messwoche wird ein wichtiges Vorhaben der neuen Bundesregierung umgesetzt: Künftig soll die Netzqualität verstärkt anhand des tatsächlichen Nutzererlebnisses beurteilt werden. Genau das macht die Mobilfunk-Messwoche sichtbar.

Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen sind unter Extern: www.check-dein-netz.de (Öffnet in neuem Fenster) zu finden.

Mobilfunkversorgung im Land

Nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur werden mehr als 96 Prozent der Fläche des Landes mit 4G (LTE) versorgt. Die Versorgung mit dem neusten Mobilfunkstandard 5G liegt bei über 90 Prozent. „Insbesondere ein Technologie- und Innovationsland wie Baden-Württemberg braucht eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Das ist ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen in unserem Land. “, betont Minister Thomas Strobl.

Um das Ziel einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung in Baden-Württemberg zu erreichen, unterstützt die Landesregierung den Mobilfunk- und 5G-Ausbau daher durch eine Vielzahl an weiteren Maßnahmen. Dazu zählt die Anpassung der Landesbauordnung (LBO) auf Initiative des Runden Tisches Mobilfunk des Innen- und Digitalisierungsministeriums. Seit Juni 2023 gelten vereinfachte Genehmigungsverfahren für Mobilfunkanlagen. Erst im März 2025 hat der Landtag die Einführung einer höhenunabhängigen Genehmigungsfiktion beschlossen. Dadurch soll der Mobilfunkausbau im Land einen weiteren Schub erhalten.

Um die Mobilfunknetzbetreiber bei der Standortortsuche zu unterstützen, stellt das Land eigene Liegenschaften und Flächen für den Mobilfunkausbau bereit. Dazu gehört mittlerweile auch das Dach des Innenministeriums. Zudem stellt das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk im Innenministerium ein Tool zur Verfügung, mit dem Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen Standorte melden können, die sie für den Mobilfunkausbau bereitstellen wollen. Seit dem Start des Meldetools Mitte 2022 hat das Kompetenzzentrum bereits über 250 Standorte an die Mobilfunknetzbetreiber übermittelt.

Darüber hinaus hat sich das Land Baden-Württemberg im Vorfeld der letzten Frequenzzuteilungsentscheidung für eine echte Flächenauflage eingesetzt. Diese wurde in die Präsidentenkammerentscheidung der Bundesnetzagentur vom März 2025 aufgenommen: Jeder Zuteilungsinhaber muss ab dem 1. Januar 2030 bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fläche mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s versorgen. Damit wird das Problem der „weißen“ und „grauen Flecken“ maßgeblich beseitigt werden.

Um die gesellschaftliche Akzeptanz für den Mobilfunk- und 5G-Ausbau zu steigern, hat das Innen- und Digitalisierungsministerium Baden-Württemberg eine landeseigene Informations- und Kommunikationsinitiative gestartet. Das Kompetenzzentrum für Breitband und Mobilfunk informiert durch die Bereitstellung verschiedener Angebote Bürgerinnen und Bürger sachlich und neutral und unterstützt Kommunen bei Fragen und Problemen rund um den Mobilfunk- und 5G-Ausbau. Aktuell werden verschiedene Mobilfunkworkshops für kommunal Verantwortliche durchgeführt.


Bundesgartenschau 2043

Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg und Verband Region Stuttgart wollen Bundesgartenschau 2043 an den Neckar holen.

50 Jahre nach der wegweisenden Internationalen Gartenbauausstellung 1993 (IGA 93), die zugleich auch Bundesgartenschau war, könnte es in Stuttgart wieder eine Bundesgartenschau (BUGA) geben – diesmal im regionalen Verbund der befreundeten Nachbarstädte Stuttgart, Esslingen, Ludwigsburg sowie des Verbands Region Stuttgart (VRS). Die vier BUGA-Bündnispartner verbindet der Neckar. Dieser soll mit einer Fluss-, Erholungs- und Erlebnislandschaft aufgewertet und stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Die Initiative ist ein bedeutender Schritt zur nachhaltigen Transformation des urban-industriellen Landschaftsraums in der Region Stuttgart. Im Fokus steht die integrative Entwicklung von Stadt, Freiraum und Infrastruktur – im Sinne einer klimaresilienten, sozial gerechten und wirtschaftlich tragfähigen blau-grünen Infrastruktur. Die Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, Matthias Klopfer, Dr. Matthias Knecht sowie Regionaldirektor Dr. Alexander Lahl haben die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH in Form einer Absichtserklärung über den Vorstoß informiert. Bei einem Pressetermin auf dem Killesberg machten sie ihre Vorstellungen öffentlich.

OB Nopper sagte: „Eine Bundesgartenschau in regionaler Dimension gemeinsam mit unseren Nachbarstädten Esslingen und Ludwigsburg sowie dem Verband Region Stuttgart bietet enorme Chancen. Sie eröffnet insbesondere ganz neue Perspektiven für den uns alle verbindenden Neckar, der sich für kommende Generationen vom reinen Industriefluss zum vitalen Landschaftserlebnis weiterentwickeln kann. Und eine Bundesgartenschau ermöglicht in einem städtebaulich wichtigen Bereich der Landeshauptstadt Stuttgart im wahrsten Sinne des Wortes den Aufbruch zu neuen Ufern.“

OB Klopfer unterstrich: „Die BUGA ist ein Projekt für die Menschen – in Esslingen, in der Region und entlang des Neckars. Sie verbindet Stadt, Natur und unsere Industriegeschichte auf ganz eigene Weise – mit Erfahrung aus der Remstalgartenschau und mit Blick auf die Zukunft. Die BUGA kann ein starker Impuls für den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur wie der Stadtbahn sein – und für eine sozial und ökologisch gestaltete Transformation am Fluss. Mit unserer einmaligen Kulturlandschaft aus Terrassenweinbergen bringen wir uns aktiv ein – und laden die Nachbarkommunen in Remseck, Fellbach und darüber hinaus ein, diesen Weg gemeinsam zu gestalten.“

OB Knecht betonte: „Die BUGA ist eine Chance, interkommunale Zusammenarbeit neu zu denken – und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft unsere Region voranzubringen. Sie schafft Räume für Naherholung und hohe Aufenthaltsqualität, stärkt die regionale Wirtschaft und setzt neue Impulse für Standortattraktivität, Fachkräftegewinnung und Tourismus. Aber wir verkünden die Bewerbung in einer Zeit, in der die Städte eigentlich andere Sorgen haben. Die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen ist dramatisch, andererseits haben solche Bewerbungen knapp 20 Jahre Vorlauf. Die Bewerbung ist ein klares Signal: Auch in der finanziellen Krise machen sich Region und Städte Gedanken um eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Deswegen ist die Bewerbung zu diesem Zeitpunkt sinnvoll und vertretbar.“

Regionaldirektor Lahl hob hervor: „Die BUGA 2043 ist ein blau-grüner Zukunftsraum: Ein Motor für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung und ein Impuls für regionale Identität und Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir mit der BUGA zeigen, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit – Klimaanpassung, urbane Transformation und soziale Teilhabe –nur in einem starken regionalen Schulterschluss zu meistern sind. Als Verband Region Stuttgart bringen wir unsere Erfahrung in Konzeption, der überkommunalen Koordination und Steuerung ein.“

Zur Vorbereitung der BUGA-Bewerbung wird eine Machbarkeitsstudie vergeben. Diese soll Schwerpunkte identifizieren, Potenziale und Herausforderungen bewerten sowie die Umsetzbarkeit der BUGA einschätzen. Die Ausschreibung richtet sich an interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaften mit Expertise in Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur, Ökologie, Wasserwirtschaft und Beteiligungsverfahren. Die Studie wird gemeinsam getragen und formal über den VRS abgewickelt. Die Kosten betragen maximal 262.990 Euro, wobei jeder Partner maximal bis zu 65.747,50 Euro beisteuert. Die Gremien der Partner werden sich in den kommenden sechs Wochen mit dem Vorhaben befassen.

Die Internationale Gartenschau 1993 war die letzte große Gartenschau, die in Stuttgart stattgefunden hat. Sie hat das Image der Landeshauptstadt nachhaltig geprägt. Die IGA war ein Magnet und Impulsgeber: Den sieben Millionen Besuchern wurden 1993 eine vielseitige Parklandschaft und ein breites Vortrags- und Schulungsprogramm geboten. Dank der Veranstaltungen im Ökologiezentrum und ihrer Schaugärten im Freiland trug die IGA zur Bewusstseinsbildung im Umweltbereich bei.

Das Erbe der IGA’93 ist das „Grüne U“: die durchgehende Wegeverbindung von der Innenstadt bis in den Stuttgarter Norden beziehungsweise die Erschließung von Wartberg und Leibfriedschem Garten.


DFB: Benjamin Hübner wird Co-Trainer der Männer-Nationalmannschaft

0

Frankfurt/Main.| Benjamin Hübner wird neuer Co-Trainer der A-Nationalmannschaft der Männer. Der 35-jährige bisherige Co-Trainer der TSG 1899 Hoffenheim tritt im Trainerteam von Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nachfolge von Sandro Wagner an, der das DFB-Team nach dem Final Four in der UEFA Nations League Anfang Juni auf eigenen Wunsch verlassen wird. Hübner wird vom 1. Juli 2025 an zusätzlicher Co-Trainer an der Seite von Benjamin Glück sowie von Mads Buttgereit (Assistenztrainer Standards). Hübners Vertrag läuft zunächst über drei Jahre.

Benjamin Hübner: „Für die Nationalmannschaft arbeiten zu dürfen, ist eine große Ehre. Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben im Trainerteam. Unter Julian Nagelsmann hatte ich meine erfolgreichste Zeit in Hoffenheim, sie hat mich als Spieler, aber auch für meinen späteren Job als Co-Trainer stark geprägt. Daher freue ich mich sehr, dass es im September mit der Mannschaft auf dem Platz losgeht, und natürlich auf die WM im kommenden Jahr, für die wir alles geben werden.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann: „Ich kenne Benni sehr gut aus unseren gemeinsamen drei Jahren in Hoffenheim. Er war immer ein echter Teamplayer, der für den Erfolg der Mannschaft gebrannt und eigene Interessen zurückgestellt hat. Er hat schon als Spieler strategisch gedacht, war ein Anführer auf und neben dem Platz. Vor allem mit diesen Fähigkeiten und seiner Profi-Erfahrung ergänzt er unser Trainerteam hervorragend. Ich freue mich deshalb sehr darauf, jetzt beim DFB-Team wieder mit Benni zusammenzuarbeiten.“

Sportdirektor Rudi Völler: „Benjamin Hübner hat neben den nachgewiesenen Qualitäten als Co-Trainer dank seiner langjährigen Profi-Erfahrung einen guten Blick auch für die Belange der Spieler. Das ist wichtig, und das Vertrauen zwischen ihm und Julian ist wegen ihrer erfolgreichen gemeinsamen Zeit in Hoffenheim sehr groß. Wir freuen uns auf Benjamin, er hat Andreas Rettig und mich in den Gesprächen, die wir mit ihm geführt haben, absolut überzeugt. Benjamin wird unser komplettes Trainerteam an der Seite von Benjamin Glück mit seinen individuellen Fähigkeiten bereichern. Zuvor noch mit Sandro Wagner ein gutes Finalturnier der Nations League zu spielen, wäre ein toller Abschluss für Sandro und ein wunderbarer Übergang.“

Geschäftsführer Sport Andreas Rettig: „Ein großer Dank gilt auch den Verantwortlichen der TSG Hoffenheim für die professionelle und partnerschaftliche Unterstützung. Wir sind froh, dass wir auf dieser für das Team wichtigen Position so schnell Klarheit schaffen und mit Benjamin Hübner ein großes Trainertalent gewinnen konnten.“

Benjamin Hübner, der aus einer Fußballerfamilie stammt, absolvierte als Spieler insgesamt 122 Bundesligaspiele für den FC Ingolstadt und die TSG 1899 Hoffenheim – dabei von 2016 bis 2019 unter dem damaligen Cheftrainer Julian Nagelsmann. Unter Nagelsmann spielte der Innenverteidiger mit Hoffenheim in der Champions League und Europa League. Im Dezember 2022 musste der damalige Mannschaftskapitän und UEFA CFM-Absolvent Hübner aufgrund von Verletzungen seine Karriere beenden. Im Anschluss wurde er Teil des Trainerteams der Hoffenheimer A-Junioren, die in der Saison Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger wurden. Von Februar 2024 an assistierte er in der Europa League und in der Bundesliga als Co-Trainer der Profis.