Polizei-Report Stuttgart | Woche 42

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Stuttgart-Weilimdorf: Fliegerbombe erfolgreich entschärft
Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben am Sonntagmittag (19.10.2025) erfolgreich einen Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg im Lindentäle in Stuttgart Weilimdorf entschärft. Der Sprengkörper wurde bei Sondierungsarbeiten durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst auf dem Gelände des evangelischen Waldheims entdeckt. Einsatzkräfte begannen gegen 09.00 Uhr mit der Evakuierung des Sicherheitsbereichs von zirka 400 Metern um den Fundort der Bombe. Rund 3200 Bewohner des Stadtteils Weilimdorf waren von der Evakuierung betroffen. Zudem kam es zu Straßensperrungen im Bereich der Bundesstraße 295. Gegen 13.15 Uhr hatten die Spezialisten den Zünder der britischen Fliegerbombe entschärft und die Anwohner konnten wieder zurück in ihre Wohnungen. Es waren zahlreiche Einsatzkräfte der Stadt Stuttgart, Polizei, Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Einsatz. Im Vorfeld wurden 1500 Haushalte mit einem Informationsschreiben über die Evakuierung informiert. Bei dem extra dafür eingerichteten Bürgertelefon des Amts für öffentliche Ordnung gingen seit dem 08.10.2025 über 500 Anrufe ein.
Rund 50 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes von Malteser Hilfsdienst, DRK, Johanniter Unfallhilfe und DLRG betreuten 60 Anwohnerinnen und Anwohner in der Wolfbuschschule. Personen welche sich nicht selbstständig zur Betreuungsstelle begeben konnten, transportierten Einsatzkräfte mit Krankentransportwagen zur Sporthalle. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr standen zur Evakuierungsunterstützung und für den Brandschutz in Bereitschaft.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fußgänger von Auto angefahren – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Autofahrer hat in der Nacht auf Sonntag (19.10.2025) in der Terrotstraße einen 27 Jahre alten Fußgänger angefahren und ist anschließend weitergefahren, ohne sich um den leichtverletzten Mann zu kümmern. Der 27-Jährige befand sich gegen 00.20 Uhr in der Terrotstraße im Bereich der Einmündung zur Bromberger Straße, als er von dem Autofahrer erfasst wurde. Der Fußgänger stürzte und verletzte sich hierbei leicht. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen BMW oder Mercedes handeln. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-West: Frontalzusammenstoß durch Falschfahrer
Am Sonntag (19.10.2025) kam es gegen 05.30 Uhr auf der autobahnähnlich ausgebauten L1187 am Wildparkdreieck zu einem Frontalzusammenstoß durch einen Falschfahrer, bei dem vier Personen zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Ein ortsunkundiger 31-jähriger Lenker eines Pkw Ford Focus war vom Schattenring kommend auf der falschen Fahrbahn in Richtung Stadtmitte unterwegs. Hierbei benutzte er den rechten Fahrstreifen. Am Ende einer langgezogenen Rechtskurve prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw Peugeot 208 eines 54 Jahre alten Fahrers zusammen, der seinerseits auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Schattenring unterwegs war. Wo der 31-Jährige in falscher Richtung auf die L1187 eingefahren war oder ob er auf dieser gewendet hat, ist noch ungeklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ein Notarzt kümmerte sich an der Unfallstelle um die Verletzten, die im Anschluss durch den Rettungsdienst in verschiedene Kliniken verbracht wurden. Die beiden 33 und 40 Jahre alten Mitfahrerinnen des Unfallverursachers erlitten schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Die beiden Fahrer wurden nur leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die L1187 in stadtauswärtiger Richtung bis 07.30 Uhr gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch den Falschfahrer gefährdet wurden, oder sonstige Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 mit der Verkehrspolizeiinspektion in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Bei Einbruch Schreckschusswaffen gestohlen – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Freitagmorgen (17.10.2025) einen 20 Jahre alten Mann festgenommen, der an der Bahnhofstraße in ein Geschäft eingebrochen sein soll. Zeugen beobachteten, wie der Tatverdächtige gegen 06.15 Uhr die Scheibe der Eingangstür mit einem unbekannten Gegenstand eingeworfen hat. Aus dem Geschäft soll der 20-Jährige mehrere Schreckschusswaffen an sich genommen haben, bevor er über die Seelbergstraße in die Wildunger Straße flüchtete. Auf seiner Flucht verlor der Tatverdächtige mehrere Waffen. Polizeibeamte entdeckten den Flüchtenden an der Daimlerstraße Ecke Seelbergstraße und forderten ihn auf, stehenzubleiben. Bei ihm fanden die Polizisten zehn Schreckschusswaffen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 20-Jährige Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Den ersten Erkenntnissen zufolge stahl der Tatverdächtige 13 Schreckschusswaffen aus dem Geschäft. Der 20-Jährige mit irakischer Staatangehörigkeit wird im Laufe des Freitags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Stadtgebiet: Gemeinsame Kontrollen von Zoll und Polizei anlässlich des Verkehrsfahndungstages
Polizeibeamte haben anlässlich des landesweiten Verkehrsfahndungstages am Donnerstag (16.10.2025) gemeinsam mit Beamten des Hauptzollamtes Heilbronn Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Die Beamten kontrollierten im Laufe des Tages über 50 Fahrzeuge und knapp 280 Personen. Dabei stellten sie 17 Straftaten fest, unter anderem sieben Anzeigen, bei denen Verkehrsteilnehmer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren, zwei Anzeigen wegen fehlendem Versicherungsschutz, zwei illegale Aufenthalte sowie drei Führerscheine, bei denen der Verdacht besteht, dass sie gefälscht sind. Darüber hinaus ahndeten die Beamten 30 Ordnungswidrigkeiten, zumeist technische Mängel an Fahrzeugen, fehlende Ladungs- oder Kindersicherungen, Handy- und Gurtverstöße. Ein 40 Jahre alter Mann wurde gegen 19.15 Uhr in der Heinrich-Baumann-Straße als Beifahrer in einem Skoda kontrolliert. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl, den er durch Zahlung von rund 3.580 Euro abwenden konnte. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Beamten noch zirka zwei Gramm Crystal Meth bei ihm und beschlagnahmten es. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizisten kontrollierten auch fünf Fahrzeugführer bei denen der Verdacht besteht, dass sie unter dem Einfluss von Drogen ein Fahrzeug führten. Sie mussten eine Blutprobe abgeben. Die Einsatzkräfte des Zolls leiteten gegen eine männliche Person ein Strafverfahren ein, da dieser ein Pfefferspray aus Rumänien mitgeführt hatte. Dieses wurde in einer Ablage seiner Fahrertüre aufgefunden und durch den Zoll im Anschluss sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherheit in Höhe von 300 Euro erhoben. Das Verbringen oder die Mitnahme von Waffen oder Munition nach oder durch Deutschland ist grundsätzlich erlaubnispflichtig. Die Erlaubnis muss von der deutschen waffenrechtlich zuständigen Verwaltungsbehörde bereits vor dem Verbringen bzw. der Mitnahme nach Deutschland ausgestellt werden.

Stuttgart-Stadtgebiet: Gemeinsame Kontrollen von Landespolizei, Bundespolizei und Zoll rund um den Hauptbahnhof und den ÖPNV
Beamte der Landespolizei haben am Donnerstag (16.10.2025) gemeinsam mit Beamten der Bundespolizei und dem Zoll Kontrollen im Bereich des Hauptbahnhofes und im ÖPNV im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Dabei legten die Beamten ihr Hauptaugenmerk auf Gewalt-, Rohheits- und Rauschgiftdelikte sowie Verstöße gegen das Ausländerrecht. Sie kontrollierten zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr über 100 Personen. Bei den Kontrollen ahndeten die Beamten neben mehreren Ordnungswidrigkeiten fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie einen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz und beschlagnahmten neben Kleinmengen an Rauschgift ein Einhandmesser, einen Schlagstock sowie ein Cuttermesser. Bei der Kontrolle eines 17-Jährigen gegen 16.10 Uhr in der Rosenstraße versuchte der Tatverdächtige zu flüchten. Die Beamten holten ihn ein und nahmen ihn fest. Dabei leistete der 17-Jährige Widerstand. Bei ihm fanden die Polizisten mehrere Verkaufseinheiten Haschisch sowie ein Cuttermesser. Drei Beamten zogen sich bei der Festnahme leichte Verletzungen zu. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Mitarbeiter des Jugendamtes übergeben.

Stuttgart-Obertürkheim: Pedelec-Fahrerin schwer verletzt
Eine 78 Jahre alte Frau ist am Donnerstagnachmittag (16.10.2025) mit ihrem Pedelec auf einem Wirtschaftsweg an der Johannisbeerstraße gestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Die 78-Jährige fuhr gegen 14.40 Uhr auf dem abschüssigen Wirtschaftsweg Richtung Mirabellenweg. Nachdem sie dort eine Arbeitsmaschine passiert hatte, stürzte sie, ersten Ermittlungen zufolge, wegen der nassen und verschmutzten Fahrbahn. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt kümmerten sich um die Frau und brachten sie mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Botnang: Frau von Pkw erfasst – Zeugen gesucht
Eine 34 Jahre alte Frau ist am Donnerstagnachmittag (16.10.2025) in der Bauernwaldstraße beim Überqueren der Fahrbahn von einem Pkw Seat erfasst und schwer verletzt worden. Ihr zweijähriges Kind, welches sich zum Unfallzeitpunkt in einem Kinderwagen befand, wurde leicht verletzt. Ein Sachschaden entstand ersten Erkenntnissen nicht. Eine 23-Jährige fuhr gegen 16.00 Uhr mit ihrem Seat in der Furtwänglerstraße Richtung Feuerbacher-Tal-Straße und bog nach links in die Bauernwaldstraße ab. Dort erfasste sie die 34-jährige Fußgängerin, die mit einem Kinderwagen die Fahrbahn überquerte und unter den Seat geriet. Der Kinderwagen fiel um und das zweijährige Kind fiel heraus. Passanten halfen, den Seat anzuheben und die Frau, die unter dem Auto lag, zu befreien. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, versorgten sie und brachten sie in ein Krankenhaus. Das zweijährige Kind, das ersten Erkenntnissen nur leicht verletzt wurde, sowie ein Passant, der dabei geholfen hatte, das Auto anzuheben und anschließend über Schmerzen klagte, kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei er Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Mülltonne angezündet – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Mittwochabend (15.10.2025) an der Lehmgrubenstraße eine Mülltonne in Brand gesteckt. Zeugen meldeten gegen 20.45 Uhr eine brennende Mülltonne in einem Durchgang zum Hinterhof an der Lehmgrubenstraße und setzten den Notruf ab. Durch die Flammen wurde neben der Mülltonne auch die Hausfassade beschädigt. Noch während der Löscharbeiten machten Zeugen auf einen brennenden Mülleimer an der Ostendstraße in der Nähe des Jugendhauses aufmerksam. Dieser Mülleimer konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Mülltonne angezündet – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Mittwochabend (15.10.2025) an der Bopserstraße eine Mülltonne in Brand gesteckt. Die Täter steckten gegen 23.45 Uhr eine Papiertonne in Brand, wodurch ein angrenzender Holzschuppen ebenfalls Feuer fing und eine Gebäudefassade beschädigt wurde. Der Schaden beläuft sich ersten Erkenntnissen zufolge auf mehrere Zehntausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Gefährlich überholt – Zeugen und mögliche Geschädigte gesucht
Ein unbekannter Autofahrer hat am Donnerstagmorgen (16.10.2025) in der Feuerbacher-Tal-Straße bei einem Überholmanöver möglicherweise entgegenkommende Autofahrer gefährdet. Eine 62-jährige Autofahrerin war gegen 07.40 Uhr mit ihrem Golf in der Feuerbacher-Tal-Straße Richtung Feuerbach unterwegs. Auf Höhe des Waldheimes wurden sie und ein unbekanntes Fahrzeug vor ihr von einem schwarzen SUV, vermutlich der Marke BMW, überholt. Der schwarze SUV mit Stuttgarter Zulassung fuhr unmittelbar vor den Fahrbahnteilern wieder auf die rechte Spur, entgegenkommende Fahrzeuge mussten dabei abbremsen. An der Kreuzung Feuerbacher-Tal-Straße/Kapfenburgstraße beobachtete die 62-Jährige, wie der SUV bei Rot über die Ampel fuhr. Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch den SUV gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Goldmünzen gestohlen – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (11.10.2025) einen 47 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen, dem vorgeworfen wird, in einem Juweliergeschäft an der Bahnhofstraße Goldmünzen im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen zu haben. Der 47-Jährige betrat gegen 16.50 Uhr das Geschäft und soll in einem unbeobachteten Moment das Tablett mit den Münzen an sich genommen und das Geschäft verlassen haben. Vor dem Geschäft soll er das Gold in seine Jackentasche gepackt haben und Richtung Wilhelmsplatz geflüchtet sein. Die Freude über das erbeutete Gold währte nur kurz, denn ein Mitarbeiter verfolgte den Tatverdächtigen, hielt ihn nach wenigen Metern fest und übergab ihn den alarmierten Beamten. Der 47-Jährige mit georgischer Staatsangehörigkeit wurde am Sonntag (12.10.2025) einem Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Abschlepprechnung mit Falschgeld bezahlt – Zwei Tatverdächtige in Haft
Polizeibeamte haben am Samstagnachmittag (11.10.2025) zwei 28 und 37 Jahre alte Männer festgenommen, denen vorgeworfen wird, mit Falschgeld bezahlt zu haben. Nachdem ein Abschleppunternehmen gegen 14.30 Uhr das Auto der beiden Männer vom Parkplatz eines Baumarktes aufgeladen hatte, kam zunächst der 37-Jährige hinzu und soll die Rechnung mit vier mutmaßlich gefälschten 50 Euro Scheinen bezahlt haben. Der Mitarbeiter des Abschleppunternehmens erkannte die gefälschten Scheine und rief die Polizei. Die alarmierten Beamten nahmen den 37-Jährigen und seinen mutmaßlichen Komplizen, der kurze Zeit später ebenfalls hinzukam, fest. Bei den beiden Tatverdächtigen fanden die Beamten weitere mutmaßlich gefälschte 50 Euro Scheine im Wert von mehreren Tausend Euro. Die beiden Männer mit rumänischer Staatsangehörigkeit wurden am Sonntag (12.10.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der die beiden Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mitte: Nach Unfall davongefahren – Zeugen und Beteiligten gesucht
Eine 20 Jahre alte Audi-Fahrerin hat am Dienstag (07.10.2025) in der Keplerstraße einen Unfall verursacht und ist davongefahren, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die 20-Jährige versuchte, gegen 15.50 Uhr in der Keplerstraße mit ihrem Audi A1 einzuparken. Dabei beschädigte sie ein geparktes Auto und fuhr weg, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Bei dem geparkten Auto handelt es sich möglicherweise um einen BMW mit dem Teilkennzeichen COS. Am Audi entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Die 20-Jährige meldete den Unfall erst am nächsten Tag bei der Polizei. Zeugen, insbesondere der Besitzer des geparkten Autos, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Süd: Mutmaßlichen Rauschgifthändler festgenommen
Polizeibeamte haben am Montagabend (13.10.2025) am Marienplatz einen 56 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Beamten kontrollierten den Tatverdächtigen gegen 18.45 Uhr und fanden bei ihm über 200 Euro mutmaßliches Dealergeld, mehrere Gramm Kokain sowie eine Kleinstmenge Heroin. Der Tatverdächtige mit portugiesischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Dienstags (14.10.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Hochwertige Fahrräder aus Lager gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte sind zwischen Freitag (10.10.2025) und Montag (13.10.2025) in das Lagerhaus eines Fahrradlieferanten an der Augsburger Straße eingebrochen und haben mehrere Fahrräder gestohlen. Die Unbekannten gelangten zwischen Freitag, 18.00 Uhr und Montag 10.00 Uhr, mutmaßlich über ein Fenster in das Lager. Sie stahlen rund 40 Pedelecs, 20 Fahrräder und 30 Pedelec-Akkus im Gesamtwert von rund 100.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 an das Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Obertürkheim: Mini brennt – Zeugen gesucht
Am Uhlbacher Platz ist am frühen Dienstagmorgen (14.10.2025) ein Auto ausgebrannt. Mehrere Zeugen meldeten gegen 01.20 Uhr das brennende Fahrzeug. Ein 41 Jahre alter Anwohner begann bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit dem Löschen und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen auf weitere Fahrzeuge. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 25.000 Euro. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht der Brandstiftung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Diebe scheitern am Tresor – Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Freitagabend (10.10.2025) und Montagmittag (13.10.2025) versucht, in einem Bankgebäude an der Steinhaldenstraße einen Tresor aufzubrechen. Die Täter gelangten zwischen Freitag, 20.45 Uhr und Montag, 12.30 Uhr mutmaßlich durch einen Hintereingang in das Gebäude und versuchten, den Tresor eines Geldautomaten aufzubrechen. Daran scheiterten sie und flüchteten unerkannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Streit provoziert und zugestochen – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Männer sollen in der Nacht zum Sonntag (12.10.2025) in der Alten Poststraße einen Streit provoziert und dabei einen 18-Jährigen leicht verletzt haben. Der 18-Jährige war gegen 02.45 Uhr zusammen mit einem gleichaltrigen Bekannten in der Alten Poststraße unterwegs. Dort trafen sie auf die zwei Unbekannten, die sie zunächst verbal provoziert haben sollen. Anschließend soll einer der Männer den 18-Jährigen gestoßen und der zweite ihn mit einem scharfen Gegenstand am Rücken verletzt haben. Danach flüchteten die beiden Unbekannten. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus. Die beiden Männer sind etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und etwa 16 bis 19 Jahre alt. Beide trugen eine blaue Jeanshose und eine schwarze Jacke. Einer hatte einen schwarzen Pullover unter der Jacke, schwarze Haare und einen Oberlippenbart. Der zweite hatte helle Haare. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Nach Verkehrskontrolle – Marihuana beschlagnahmt
Polizeibeamte haben am späten Freitagabend (10.10.2025) in der Hackstraße einen 22-jährigen E-Scooter Fahrer kontrolliert, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Der 22-Jährige war gegen 23.35 Uhr in der Talstraße mit seinem E-Scooter unterwegs. Als ihn Polizeibeamte ihn kontrollieren wollten, versuchte er zu flüchten. Die Beamten nahmen ihn kurz darauf an der Haltestelle Raitelsberg fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten über 400 Gramm Marihuana. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten den 22-Jährigen wieder auf freien Fuß.

Stuttgart-Zuffenhausen: Auf mehrere Fahrzeuge aufgefahren – Vier Leichtverletzte
Bei einem Unfall am Sonntag (12.10.2025) auf der Bundesstraße 10/27 sind insgesamt neun Fahrzeuge beteiligt gewesen. Ein 79 Jahre alter Mercedesfahrer fuhr gegen 11.45 Uhr stadteinwärts Richtung Friedrichswahl auf dem rechten Fahrstreifen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er nach links zwischen den rechten und linken Fahrstreifen und stieß mit zwei Fahrzeugen zusammen, die auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs waren. Anschließend stieß er seitlich gegen drei Fahrzeuge, die auf dem linken Fahrstreifen fuhren und in der Folge auf drei weitere Autos aufgeschoben wurden. Hierbei erlitten der 79-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin, ein 57-Jahre alter Motorradfahrer und ein 38-jähriger Autofahrer leichte Verletzungen. Vier Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 150.000 Euro. Während der Unfallaufnahme blieb die Fahrbahn für rund zwei Stunden gesperrt.

Stuttgart-Mitte: Plötzlich zugeschlagen – Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Haft
Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen (09.10.2025) einen 32 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einen 18-Jährigen geschlagen und mit Rauschgift gehandelt zu haben. Der 18-Jährige hielt sich kurz vor 04.00 Uhr mit weiteren Personen in der Hirschstraße auf, als ihn der 32-Jährige unvermittelt geschlagen haben soll. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen, der nach der Tat über die Eberhardstraße geflüchtet war, wenig später in der Nadlerstraße fest. Dabei fanden sie bei seiner Durchsuchung mehrere Gramm Kokain und beschlagnahmten es. Der 32-Jährige mit gambischer Staatsangehörigkeit wurde noch am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mitte: 14-Jährige sexuell missbraucht – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Freitagabend (10.10.2025) ein 14 Jahre altes Mädchen am Charlottenplatz sexuell missbraucht. Der Mann soll die 14-Jährige gegen 21.15 Uhr in die dortige Toilettenanlage gedrückt und sexuelle Handlungen an ihr durchgeführt haben. Anschließend flüchtete er und ließ die Jugendliche zurück. Der Mann war etwa 25 bis 30 Jahre alt und hatte schwarze, lockige, schulterlange Haare sowie einen Vollbart. Er hatte links und rechts an der Unterlippe Piercings und trug ein schwarzes T-Shirt, weiße Jeans, weiße Turnschuhe und eine grün-schwarze Jacke, die er um die Hüfte gebunden hatte. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 42

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Filderstadt-Sielmingen: Kollision mit Gegenverkehr
Ein Leichtverletzter sowie Sachschaden von geschätzten 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmorgen in der Ortsmitte von Sielmingen ereignet hat. Ein 81-Jähriger war kurz nach 9 Uhr mit seinem Mercedes GLK auf der Sielminger Hauptstraße unterwegs und wollte einen vorausfahrenden Kleintransporter überholen. Hierbei übersah er den entgegenkommenden Skoda Fabia eines 46-Jährigen. Dieser versuchte noch nach rechts auszuweichen, konnte aber eine Kollision der beiden Fahrzeuge nicht mehr vermeiden. Die Fahrer wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt, der 81-jährige Unfallverursacher musste nachfolgend zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Pkw waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten geborgen werden mussten.

Frickenhausen: Polizeibeamte angegriffen
Mit einem renitenten 43-Jährigen hatten es Beamte des Polizeireviers Nürtingen in der Nacht zum Sonntag zu tun. Zunächst geriet der stark betrunkene Mann kurz vor 2 Uhr während einer Taxifahrt von Wendlingen nach Frickenhausen mit seiner Ehefrau in Streit, woraufhin der Taxifahrer anhielt und die Streitenden austeigen ließ. Die Beiden entfernten sich anschließend zu Fuß ohne die Fahrtkosten zu bezahlen. Eine zwischenzeitlich alarmierte Polizeistreife konnte den 43-Jährigen in der Folge in der Hauptstraße feststellen. Dieser verhielt sich äußerst unkooperativ und aggressiv, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei kam es zu Fußtritten und Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamten. Im Anschluss musste der 43-Jährige die Nacht in einer Arrestzelle verbringen. Er sieht nun mehreren Straftanzeigen entgegen.

Lenningen: Nach Überholmanöver geflüchtet (Zeugenaufruf)
Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmittag auf der Ochsenwanger Steige ereignet hat, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07021/501-0 beim Polizeirevier Kirchheim unter Teck zu melden. Gegen 13.45 Uhr überholte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker mit überhöhter Geschwindigkeit auf einem geraden Teilstück der Kreisstraße 1250 bergaufwärts kurz vor Ochsenwang eine aus mehreren Fahrzeugen bestehende Fahrzeugkolonne. Zeitglich befuhr ein 34-jähriger Lenker eines VW Caddy die Steige entgegengesetzt in Richtung Bissingen an der Teck. Der 34-Jährige erkannte das waghalsige Überholmanöver und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Der entgegenkommende Pkw scherte unmittelbar vor dem Caddy wieder ein, streifte hierbei jedoch mit seinem linken Außenspiel die Motorhaube des VW. Anschließend setzte er seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Nach Angaben des Geschädigten könnte das Verursacherfahrzeug ein dunkler VW Golf mit möglicherweise Schweizer Zulassung sein. Der entstandene Sachschaden am VW Caddy beläuft sich auf etwa 150 Euro.

Filderstadt: Seniorin bestohlen
Das Polizeirevier Filderstadt ermittelt wegen Verdachts des räuberischen Diebstahls gegen einen 48-Jährigen, nachdem dieser in einem Einkaufsmarkt in der Raiffeisenstraße beim Stehlen beobachtet worden ist. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete der Dieb aus der Handtasche einer 85-Jährigen zunächst einen Geldbeutel. Als er auch noch einen zweiten Geldbeutel aus der Handtasche entnehmen wollte, wurde er von einem Kunden beobachtet und angesprochen. Er legte den Gelbeutel zurück und flüchtete. Der 41-jährige Zeuge konnte den Täter verfolgen und im Kassenbereich festhalten. Ein 62-jähriger Angestellter des Einkaufsmarkts eilte hierbei zur Hilfe. Der Täter schlug um sich und verletzte dabei den Mitarbeiter leicht. Die eintreffenden Polizeibeamten nahmen den 48-Jährigen fest. Bei der Durchsuchung konnte bei ihm der erste entwendete Geldbeutel der Seniorin aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nürtingen: Mehrere Gartenhütten aufgebrochen
Diverse Gartengeräte erbeutete ein bislang unbekannter Täter im Zeitraum von Dienstag 14.10.2025 bis Freitag 17.10.2025 bei einem Aufbruch von Gartenhütten im Ortsteil Raidwangen, Bereich Talweg. Nachdem ein 56-jähriger Grundstücksbesitzer am Freitag den Aufbruch in seine Gartenhütte und den Diebstahl einer Baumsäge gemeldet hatte, konnten im näheren Umfeld noch insgesamt acht weitere Aufbrüche festgestellt werden. An mindestens fünf Gartenhäusern wurden die Schlösser durch Gewalteinwirkung aufgebrochen, einige waren ohne Schließvorrichtung und konnten so betreten werden. Der Wert des bislang festgestellten Diebesgutes beläuft sich auf einen geringen zweistelligen Geldbetrag.

Notzingen: Wohnungseinbruchsdiebstahl
Vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag, ist es in der Lisztstraße zu einem Wohnungseinbruch gekommen. Nach derzeitigen Ermittlungen hebelte ein bislang unbekannter Täter ein Fenster auf der Gebäuderückseite des Wohnhauses mittels einem unbekanntem Werkzeug auf. Im Anschluss begab sich der Täter durch das geöffnete Fenster ins Innere und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten. In allen Zimmern konnten geöffnete Schubladen festgestellt werden. Durch den Dieb wurde Bargeld sowie Schmuck entwendet. Die hochwertigen technischen Gegenstände im Haus wurden zurückgelassen. Eine erste Schätzung des Diebesgutes liegt bei mehreren tausend Euro. Eine umfangreiche Spurensicherung wurde durch die Spezialisten der Kriminaltechnik durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Neidlingen: Bauwagen in Brand gesetzt (Zeugenaufruf)
Am Freitagmorgen, gegen 7.45 Uhr, ist von einem Zeugen ein brennender Bauwagen an einem Spazierweg im Gewann Rohrach festgestellt worden. Die als Jugendtreffpunkt genutzte, auf einem Metallgestell montierte Hütte wurde durch den Brand zerstört. Die Schadenshöhe wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Weilheim sucht unter Tel. 07023/90052-0 Zeugen. Insbesondere wird der Jogger, der die Rettungskette in Gang gesetzt hatte, gebeten, sich zu melden.

Wendlingen: Arbeitsunfall
Schwer verletzt wurde ein 29 Jahre alter Arbeiter am Freitagvormittag auf dem Gelände einer Firma in der Heinrich-Otto-Straße. Der Mann war gegen 9.30 Uhr mit dem Errichten einer Mauer aus Beton-Legosteinen beschäftigt, als sich aus noch ungeklärter Ursache bei einem Bagger der Greifer aus dem Haken löste und den darunter stehenden Mann traf. Er wurde nachfolgend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Ermittler des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt haben mit Unterstützung von Mitarbeitern des Gewerbeaufsichtsamts noch vor Ort die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Neckartailfingen: Angebliche Bankmitarbeiter betrügen Rentnerin (Warnhinweis)
Besonders dreiste Betrüger haben am Donnerstagmittag eine Frau um mehrere hundert Euro gebracht. Gegen 13.30 Uhr wurde dabei eine 82 Jahre alte Frau von einem Unbekannten angerufen, der sich als Bankangestellter ausgab. In dem Gespräch wurde der Frau vorgegaukelt, dass es auf ihrem Konto zu einer Fehlbuchung von mehreren tausend Euro gekommen sei. Um die Buchung wieder rückgängig zu machen, kündigte der Anrufer den Besuch von zwei Mitarbeitern bei der Geschädigten an. Nur wenige Minuten später erhielt die Frau Besuch von zwei Männern, die sich als Bankmitarbeiter vorstellten. Zum Zwecke der Rückbuchung verlangten sie von der 82-Jährigen sowohl die Bankkarte, als auch den dazugehörigen PIN. Nachdem die Frau dies im Glauben, alles hätte seine Richtigkeit, übergeben hatte, verließen die Kriminellen die Wohnung. Kurze Zeit später stellten Familienangehörige eine unbekannte Geldabhebung vom Konto der Geschädigten fest. Der Polizeiposten Neckartenzlingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bissingen/Teck: Feuerwehrabsperrung gefährlich umfahren
Wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Kirchheim seit Mittwochabend gegen einen Pkw-Lenker. Der 55-Jährige soll dabei gegen 19.15 Uhr mit seinem Opel Vivaro den aufgrund einer Feuerwehrübung mittels Blaulicht, Verkehrszeichen, Blitzleuchten und Lichtmasten gekennzeichneten und abgesperrten Bereich der Vordere Straße mit hoher Geschwindigkeit, teilweise unter Benutzung des Gehweges, umfahren haben. Hierbei soll es zu einer gefährlichen Situation für mindestens zehn der dort befindlichen Personen gekommen sein. Verletzt wurde niemand.

Leinfelden-Echterdingen: Betrüger schädigen Tankstelle
Ein Betrüger hat am Donnerstagabend einen Tankstellenbetrieb um mehrere hundert Euro gebracht. Kurz nach 19 Uhr erhielt ein dortiger Angestellter einen Anruf von einem Unbekannten, der sich als angeblicher Sicherheitsmitarbeiter ausgab und mitteilte, Tests am EC-Kartengerät durchführen zu müssen. In der Folge brachte der kriminelle Anrufer den Mitarbeiter dazu, mehrerer Guthabenkarten der Tankstelle einzulösen und ihm die Codes zu übermitteln. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen hat die Ermittlungen übernommen.

Neuhausen / Filder: Motorradfahrer übersehen
Derzeitigen Erkenntnissen zufolge leicht verletzt wurde ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagnachmittag auf der L1202 / L1204 ereignet hat. Ein 31-Jähriger war gegen 16 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Landesstraße unterwegs und musste auf der Linksabbiegerspur zur Auffahrt auf die Autobahn in Fahrtrichtung München an der roten Ampel anhalten. Dabei stoppte er den Ermittlungen zufolge allerdings rund zwei Meter vor den Kontaktschleifen, die das Grünlicht anfordern. Ein dahinter fahrender 65-jähriger Motorradfahrer erkannte die Situation, überholten den Sattelzug rechts und stellte sich mit seiner Honda quer davor auf die Kontaktschleife. Als die Ampel daraufhin auf Grün umschaltete, fuhr der Lkw-Fahrer an. Dieser hatte weder das vorangegangene Überholmanöver bemerkt, noch das vor dem Sattelzug im toten Winkel stehende Motorrad erkannt, sodass es zur Kollision der Fahrzeuge kam. Während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb, musste der 65-Jährige vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Dieses konnte er aber nach einer ambulanten Behandlung noch am selben Tag wieder verlassen. Der entstandene Sachschaden am Motorrad wird auf etwa 500 Euro geschätzt, der Sattelzug blieb unbeschädigt.

Kirchheim/Teck: Mit falschen Kennzeichen unterwegs
Beamte der Verkehrspolizei Tübingen haben am Donnerstagmorgen ein Transportfahrzeug mit falschen Kennzeichen festgestellt. Gegen neun Uhr fiel der Streife ein Traktor mit angehängtem Tieflader auf, der als Ladung einen Lkw transportierte. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Tieflader nicht zugelassen war und stattdessen ein ungültiges, abgemeldetes Kennzeichen angebracht war. Den 21-jährigen Fahrer des Gespanns erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen wegen Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung.

Wendlingen: Nach Unfall weitergefahren
Ein älterer Pkw-Lenker ist am Mittwochnachmittag in Wendlingen von aufmerksamen Zeugen aus dem Verkehr gezogen worden. Der 80-Jährige war gegen 16 Uhr mit seinem Auto in der Schäferhauser Straße unterwegs und bog in die Straße An den Kiesgruben ab. Dort stieß er mit seinem Wagen beim Rückwärtsfahren zweimal gegen einen Metallzaun. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Senior über die Schäferhauser Straße davon. An der Einmündung in die Stuttgarter Straße fuhr er im Anschluss laut Zeugen bei Rot über die Ampel. Hierbei kollidierte der 80-Jährige noch mit einem vor der Ampel verkehrsbedingt stehenden Pkw. Anschließend setzte der Senior seine Fahrt in Richtung Kirchheim fort und überholte trotz Gegenverkehr mehrere Fahrzeuge. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer mussten, um eine Kollision zu verhindern, deswegen abbremsen. In der Albstraße gelang es Passanten, den Wagen des 80-Jährigen noch vor dem Eintreffen der Polizei zu stoppen. Der Schaden an den Fahrzeugen und dem Zaun beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Neben einer Anzeige wegen des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle wird von den Beamten auch eine Mitteilung an die Führerscheinstelle gefertigt.

Leinfelden-Echterdingen: Bei Auffahrunfall verletzt
Vier Personen sind bei einem Auffahrunfall am Mittwochnachmittag verletzt worden. Gegen 14.45 Uhr war ein 88 Jahre alter Mann mit seinem Audi auf der K 1255 von Stetten herkommend in Richtung Bernhausen unterwegs. An einer Rot zeigenden Ampel krachte er mit seinem Wagen auf das stehende VW-Taxi eines 54-Jährigen. Beim Aufprall löste am Audi das Airbag-System aus. Der Unfallverursacher erlitt nach derzeitigem Kenntnisstand schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Zwei Fahrgäste im Taxi im Alter von 71 und 73 Jahren kamen mit ersten Erkenntnissen zufolge leichten Verletzungen ebenfalls in eine Klinik. Der leicht verletzte Taxi-Lenker begab sich selbständig in ärztlich Behandlung. An beiden Fahrzeugen dürfte wirtschaftlicher Totalschaden in einer Gesamthöhe von circa 30.000 Euro entstanden sein. Sie mussten abgeschleppt werden. Zur Fahrbahnreinigung waren die Feuerwehr sowie die Straßenmeisterei ausgerückt.

Kirchheim: Bei Küchenbrand verletzt
Zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus mussten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Mittwochnachmittag in die Sägmühlestraße nach Jesingen ausrücken. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich dort gegen 17.15 Uhr in einer Wohnung beim Kochen eine Stichflamme gebildet, durch welche die Dunstabzugshaube in Brand geraten war. Bewohner konnten zwar das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte löschen, jedoch musste im Anschluss eine 34 Jahre alte Frau mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in eine Klinik gebracht werden. Die Feuerwehr belüftete die massiv verrauchte, vorerst nicht mehr bewohnbare Wohnung. Die dort wohnhaften Personen konnten anderweitig untergebracht werden. Der Schaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

Leinfelden-Echterdingen: Kinder ohne jegliche Sicherung im Auto
Verantwortungslos zeigte sich am Mittwochabend ein Familienvater am Flughafenbereich. Eine Streifenwagenbesatzung kontrollierte gegen 18.20 Uhr einen Audi und endeckten dabei auf der Rückbank zwei völlig ungesicherte Kinder. Dem 48 Jahre alte Fahrzeuglenker wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren wegen fehlender Kindersicherung eingeleitet.

Ostfildern: Betrunken auf Pkw eingeschlagen
Ein Mann musste am Mittwochvormittag in Scharnhausen von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Gegen 10.50 Uhr waren die Einsatzkräfte in die Ruiter Straße gerufen worden, in der zuvor ein 60-Jähriger mit einem Gehstock auf den Mercedes eines 57 Jahre alten Mannes eingeschlagen und diesen beschädigt hatte. Die Beamten konnten den Verursacher vor Ort antreffen und stellten bei diesem deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein vorläufiger Test ergab einen Wert von deutlich über zwei Promille, weshalb der Mann in Gewahrsam genommen wurde. Er sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

Esslingen: Polizeibeamte nach Diebstahl angegriffen und verletzt
In der Nacht zu Mittwoch hat ein mutmaßlicher Dieb bei seiner Festnahme Widerstand geleistet. Gegen 0.15 Uhr zeigte ein Tankstellenmitarbeiter an, dass ein Kunde, dem aufgrund zurückliegender Straftaten bereits in der Vergangenheit ein Hausverbot erteilt worden war, das Geschäft soeben mit Inlineskates betreten habe. Nach dem Verweis durch den Angestellten soll der Mann Ware aus dem Tankstellenshop eingesteckt haben und flüchtete mit den Rollschuhen. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung wurde der Mann wenig später am Bahnhof vor einer Gaststätte festgestellt. Um sich seiner Festnahme zu widersetzen, griff er die Polizeibeamten mit einem mitgeführten langen Stock an. Durch erheblichen Kraftaufwand wurde der Angreifer zu Boden gebracht und geschlossen, beide Beamte zogen sich hierbei leichte Verletzungen zu. Aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls, dessen Geldstrafe er nicht entrichten konnte, wurde er in eine Vollzugsanstalt verbracht.

Esslingen: Kartons in Brand geraten
Zu einem Mehrfamilienhaus in der Filderstraße in Berkheim sind die Einsatzkräfte am Dienstagabend, kurz nach 20.30 Uhr, ausgerückt. Auf einem dortigen Balkon hatten aus noch unbekannter Ursache Kartonagen Feuer gefangen. Durch einen Zeugen und die Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Das Gebäude blieb bewohnbar. Der entstandene Sachschaden kann abschließend noch nicht beziffert werden.

Kirchheim: Vor Polizei davongefahren (Zeugenaufruf)
Zwei Jugendliche sind am Dienstagnachmittag auf einem Zweirad einer Polizeistreife davongefahren und haben möglicherweise Fußgänger und Radfahrer gefährdet. Eine Streife des Reviers Kirchheim bemerkte kurz vor 16 Uhr auf der Stuttgarter Straße ein Leichtkraftrad im Gegenverkehr, auf dem zwei Jugendlcihe ohne Helm unterwegs waren. Die Beamten wendeten daraufhin und fuhren dem Zweirad, an dem sich kein Kennzeichen befand, hinterher. Der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltezeichen und gab Gas. Er fuhr im Anschluss über die Eugenstraße bis zur Austraße. Dort bog der Jugendliche auf den Geh- und Radweg ab, bis er an der Fußgängerbrücke zur Saarstraße gegen ein Gitter fuhr und samt seinem Sozius zu Boden stürzte. Anschließend rannten die beiden Jungs zu Fuß weiter, konnten von den Beamten nach einer kurzen Verfolgung eingeholt werden. Die beiden 15-Jährigen wurden im Anschluss zum Revier gebracht. Der Sozius hatte sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zugezogen, benötigte jedoch keine ärztliche Hilfe. Das Leichtkraftrad wurde sichergestellt, da die Eigentumverhältnisse noch geklärt werden müssen. Zudem besteht der Verdacht, dass das Zweirad frisiert wurde. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen gegen die beiden Jugendlichen übernommen. Sie bittet mögliche Verkehrsteilnehmer, die durch die rasante Fahrweise gefährdet wurden, sich unter Telefon 0711/3990-420 zu melden.

Filderstadt: Von der Straße abgekommen
Ein Sachschaden von rund 12.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagabend auf der L1205 ereignet hat. Ein 23-Jähriger war gegen 22.15 Uhr mit seinem Opel auf der Landesstraße in Richtung Sielmingen unterwegs. Auf Höhe des Verkehrsübungsplatzes kam er, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit zunächst nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Straßengraben und ein Maisfeld, bevor er wieder auf die Fahrbahn zurück steuerte. Im weiteren Verlauf kam er dann wieder nach rechts von der Straße ab und blieb im angrenzenden Grünstreifen stehen. Verletzt wurde niemand. Der Pkw war nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

Esslingen: Verkehrsinsel touchiert
Zwei Leichtverletzte und zwei nicht mehr fahrbereite Autos sind die Folgen eines schadensträchtigen Verkehrsunfalls, der sich am Montagvormittag an der Einmündung Grabbrunnenstraße / Müllberger Straße ereignet hat. Ein 33-Jähriger war gegen 10.30 Uhr mit seinem VW Passat auf der Grabbrunnenstraße aus Richtung Maillekreuzung herkommend unterwegs und wollte an der Einmündung nach rechts in die Müllberger Straße einbiegen. Dazu ordnete er sich auf dem rechten der drei Fahrspuren der Richtungsfahrbahn ein. Hinter ihm fuhr ein 50-Jähriger mit seinem Lamborghini und ordnete sich auf der mittleren Abbiegespur neben dem Passat ein. Beim Rechtsabbiegen kam der Lamborghini zu weit nach links und touchierte die dortige Verkehrsinsel. Dabei verlor der 50-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass es zur Kollision mit dem Passat kam. In der Folge drehte sich der Lamborghini, sodass der Wagen zwischen einer rechtseitig befindlichen Wand und dem Passat eingeklemmt wurde. Beide Fahrer erlitten derzeitigen Erkenntnissen zufolge leichte Verletzungen. Während der Passat-Fahrer vom Rettungsdienst zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde, lehnte der 50-Jährige eine sofortige Untersuchung ab. Beide Autos waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf 410.000 Euro geschätzt. Zur Reinigung der Fahrbahn war die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und vier Feuerwehrleuten im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Einmündungsbereich teilweise voll gesperrt werden, was zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen geführt hatte.

Kirchheim: Zahlreiche Verkehrsverstöße geahndet
Zahlreiche Verkehrsverstöße mussten am Freitag von Beamten des Polizeireviers Kirchheim sowie Spezialisten der Verkehrspolizei an zwei Kontrollstellen festgestellt und zur Anzeige gebracht werden. In der Zeit von 16.30 Uhr bis 23 Uhr wurden zunächst in der Schlierbacher Straße und anschließend in der Paradiesstraße 20 Fahrzeug-Lenker angehalten, die sich während der Fahrt mit ihrem Handy beschäftigten. Eine Pkw-Lenkerin wird zusätzlich noch wegen Beleidigung zur Anzeige gebracht. Sie titulierte den Kontrollbeamten mit einem nicht zitierfähigen Ausdruck. Weiterhin waren fünf Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt sowie zwei Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. In der Paradiesstraße wurde zusätzlich das derzeitige Durchfahrtsverbot zur Plochinger Straße überwacht. Dagegen verstießen 26 Verkehrsteilnehmer, die dementsprechend angezeigt wurden. Ein Lkw-Lenker muss mit einer ganzen Reihe an Anzeigen rechnen. Der Fahrer nutzte während der Fahrt sein Telefon und wurde deswegen angehalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der mit Zementsäcken beladene Lkw überladen war. Zudem war der auf dem Anhänger mitgeführte Bagger nicht ordnungsgemäß gesichert. Weiterhin bemerkten die Beamten, dass die Reifen zu alt und nicht mehr verkehrssicher waren. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der Fahrer auch nicht vorweisen. Die Kontrollen werden in Zukunft fortgesetzt.

Leinfelden-Echterdingen: Automaten geplündert
Ein Kaugummiautomat im Eichenweg in Echterdingen ist von einem Unbekannten am Sonntagnachmittag ausgeräumt worden. Etwa gegen 14.45 Uhr brache der Dieb gewaltsam mehrere Warenbehälter auf und entnahm in der Folge die Warenkapseln. Zusätzlich wurde die Mechanik des Automaten herausgerissen und das enthaltene Münzgeld in unbekannter Höhe gestohlen. Der angerichtete Schaden steht noch nicht fest. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen übernommen.

Leinfelden-Echterdingen: Pfannkuchen lösen Brandeinsatz aus
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind am Sonntagmittag kurz nach 12.30 Uhr, zu einem Brandeinsatz in die Hohenheimer Straße nach Leinfelden gerufen worden. Ein Feuer trafen sie in dem Mehrfamilienhaus glücklicherweise nicht an. Wie sich herausstellte, war es in einer Wohnung beim Backen von Pfannkuchen zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen, durch welche die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die Feuerwehr, die mit 25 Einsatzkräften vor Ort war, beseitigte die Gefahr und belüftete die betroffene Wohnung. Verletzt wurde niemand.

Wendlingen: Totalschaden nach Kollision mit Schutzplanken
Bei einem Unfall auf der B 313 am Sonntagmorgen zwischen Nürtingen und Plochingen ist ein Pkw so schwer beschädigt worden, dass er abgeschleppt werden musste. Eine 30-Jährige war kurz nach acht Uhr mit ihrem Mercedes B 180 auf der Bundesstraße unterwegs und kam aus noch ungeklärter Ursache alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Bei der anschließenden Kollision mit einer Schutzplanke entstand am Pkw Totalschaden in Höhe von mindestens 6.000 Euro.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 42

Quelle: ots

A81 Leonberg: Starke Rauchentwicklung hat Sperrung des Engelbergtunnels zur Folge
Am Samstag (18.10.2025) wurde über die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 13:06 Uhr mitgeteilt, dass es aufgrund starker Rauchentwicklung im Engelbergtunnel zur Auslösung eines Brandmeldealarms kam, der die automatisierte Sperrung beider Tunnelröhren zur Folge hatte. Ermittlungen zufolge durchfuhr ein Gespann, bestehend aus einem weißen Wohnmobil mit Anhänger, der mit einem Pkw beladen war, die Weströhre von Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Autobahndreieck Leonberg. Das Gespann zog eine starke Rauchwolke hinter sich her. Durch diese Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage aus und führte zur sofortigen Sperrung sowohl der West- als auch der Oströhre. Das Gespann konnte im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung weder auf der BAB noch den angrenzenden Auf-/Abfahrten sowie angrenzenden Orten festgestellt werden. Zeitgleich wurde durch Einsatzkräfte ein Pannenfahrzeug ausgangs der Weströhre am Südportal festgestellt. Die 26-jährige Fahrerin eines Nissan Micra blieb dort aufgrund eines Motorschadens liegen. Da die Auslöseursache bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht eindeutig verifiziert werden konnte, wurden die sich noch im Tunnel befindlichen Verkehrsteilnehmer über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, den Tunnelbereich zu verlassen. Im Zuge der Sperrung begab sich die 31-jährige Fahrerin eines Audi, die im Tunnel zum Stehen kam, eigenständig in ein umliegendes Krankenhaus, da sie mutmaßlich unter dem Eindruck der Geschehnisse stand. Deren Pkw wurde durch einen Abschleppdienst aus dem Tunnelbereich an eine Betriebsumfahrt verbracht, da dieser einen Fahrstreifen im Tunnel blockierte. Die Audi-Lenkerin wurde ambulant behandelt und konnte ihren Pkw zwischenzeitlich wieder übernehmen. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Tunnelmanagements sowie der Polizei erfolgte die Verifizierung der Auslöseursache. Letztlich konnte der o.g. Sachverhalt dahingehend eindeutig verifiziert und bestätigt werden, dass das Gespann die Ursache setzte. Nachdem die Tunnelanlage belüftet und diese rauchfrei war, konnten alle Verkehrsteilnehmer wieder zu ihren Fahrzeugen zurückkehren und aus dem Tunnel ausfahren. Im Anschluss erfolgte die abschließende Überprüfung seitens der Feuerwehr und der Polizei, so dass die Tunnelanlage gegen 15:30 Uhr wieder vollständig für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben werden konnte. Aufgrund der Sperrung kam es zu Rückstau in dessen Verlauf auch die zuständige Autobahnmeisterei mit eingebunden war, um die Ableitung des nachfolgenden Verkehrs zu gewährleisten. Der Rückstau belief sich von Heilbronn kommend in Richtung Autobahndreieck Leonberg auf zeitweise neun Kilometer. Auf der BAB 8 München – Karlsruhe staute sich der Verkehr etwa auf zwei Kilometern Länge. Zeugen, die Angaben zu dem Gespann machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail an [email protected] in Verbindung zu setzen.

B295 Leonberg-West: Rotlichtunfall im Kreuzungsbereich
Am Samstag (18.10.2025) kam es gegen 20:00 Uhr im Kreuzungsbereich der B295 zur Brennerstraße zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Der 44-jährige Lenker eines Ford Focus befuhr die Brennerstraße aus Richtung Stadtmitte kommend. Zeitgleich war ein 21-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz auf der B295 in Fahrtrichtung Südrandstraße unterwegs. Der Fahrzeugführer des Ford missachtete beim Einfahren in den Kreuzungsbereich das Rotlicht der Ampel. Daraufhin kam es zur Kollision mit dem Mercedes-Benz, der bei Grünlicht seine Ampel passierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf die dortige Verkehrsinsel aufgeschoben. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde keiner der Beteiligten. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen und den Schildern auf der Verkehrsinsel wird auf 15.000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme und Absperrung waren zwei Streifenbesatzungen des Polizeireviers Leonberg eingesetzt.

B295 Leonberg: Verkehrsunfall mit Langholztransporter
Am Samstag (18.10.2025) gegen 10:30 Uhr befuhr der 34-jährige Fahrer eines Sattelzugs mit einem Auflieger für Langholz die B295 aus Richtung Renningen kommend. Kurz vor der Anschlussstelle Leonberg-West (BAB 8), kam es zu einer verkehrsbedingten Stockung in deren Folge der Lkw-Lenker stark abbremsen musste. Auf Grund unzureichend gesicherter Ladung kamen die geladenen Baumstämme zunächst ins Rutschen und dann auf der Fahrbahn zum Liegen. Im Verlauf der Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Sattelzug sowie den angrenzenden Schutzplanken beläuft sich insgesamt auf 4.500 Euro.

Herrenberg-Kuppingen: BMW überschlägt sich, Fahrer flüchtet
Am Freitag, den 17.10.2025 um 18:48 Uhr, befuhr der bislang noch unbekannte Fahrer eines grauen BMW die L1358 von Sulz am Eck in Richtung Herrenberg-Kuppingen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er dabei nach einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf einem Feld zu stehen. Der bislang unbekannte männliche Fahrer des BMW stieg anschließend aus dem Pkw aus und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, offenbar mit erkennbaren Verletzungen. Die 31-jährige Beifahrerin des BMW konnte ebenfalls eigenständig aussteigen und wurde leicht verletzt. Sie wurde vor Ort vom hinzugerufenen Rettungsdienst versorgt. Der BMW erlitt einen Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 EUR. Die Strecke zwischen Sulz am Eck und Herrenberg-Kuppingen war zwischenzeitlich voll gesperrt. Zur Suche nach dem Fahrer waren unter anderem die Feuerwehr und der Rettungsdienst sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail unter [email protected] zu melden.

A81 Bondorf: zwei verletzte Personen und 40.000 Euro Sachschaden bei Unfall am frühen Morgen
Nach einem Unfall am Freitagmorgen (17.10.2025), gegen 04.00 Uhr, musste die Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg gesperrt werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben bislang, dass ein 38 Jahre alter Fiat Ducato-Lenker, der in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs war, einen vorausfahrenden 49-jährigen LKW-Fahrer überholen wollte. Aus noch unbekannter Ursache streifte der 38-Jährige das Heck des LKW hierbei. Der Fiat Ducato drehte sich aufgrund des Aufpralls um die eigene Achse und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen stehen. Eine 54 Jahre alte VW-Fahrerin erkannte die Situation aus der Ferne zwar, es gelang ihr aber nicht mehr, rechtzeitig anzuhalten. Sie verlor stattdessen die Kontrolle über ihren Wagen, prallte gegen die Leitplanke und schließlich auch gegen den Fiat. Durch die Wucht des Aufpralls gerieten der VW und der Fiat erneut in eine Schleuderbewegung, bevor beide letztlich zum Stehen kamen. Während der 38 Jahre alte Mann leichte Verletzungen erlitt, wurde die 54 Jahre alte Frau schwer verletzt. Beide mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Ihre beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 40.000 Euro. Die Autobahn musste zunächst gesperrt werden. Im Zuge der Abschlepp- und Aufräumarbeiten wurden die beiden Fahrstreifen der Autoabahn ab 06.15 Uhr nacheinander wieder für den Verkehr frei gegeben.

Weil der Stadt/Calw: 21-Jähriger leistet sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei
Gegen 22.55 Uhr sollte ein 21 Jahre alter Audi-Lenker am Mittwoch (15.10.2025) in der Max-Caspar-Straße in Weil der Stadt einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Die Anhaltezeichen der Polizeibeamten ignorierte der junge Mann jedoch und beschleunigte stark in eine parallel verlaufende Seitenstraße. Auf einer Wendeplatte legte der 21-Jährige eine Vollbremsung hin. Dann fuhr er erneut los und streifte dabei das Bein eines Polizisten, der aus dem Streifenwagen ausgestiegen war, um Kontakt zu dem Audi-Fahrer aufzunehmen. Der Beamte blieb den bisherigen Erkenntnissen zufolge unverletzt.
Die Streifenbesatzung nahm daraufhin erneut die Verfolgung des Audis auf, die in Richtung Calw führte. Da der 21-Jährige jedoch extrem hohe Geschwindigkeiten fuhr, wurde die Hinterherfahrt aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Der Mann konnte dennoch kurz darauf von Beamten des Polizeireviers Calw an seiner Wohnanschrift süd-westlich von Calw angetroffen werden. Dort stellte sich heraus, dass er mutmaßlich nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem erhärtete sich der Verdacht, dass der 21-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte, sodass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.
Das Polizeirevier Leonberg ermittelt nun unter anderem wegen einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, denen der graue Audi A3 am Mittwochabend aufgefallen ist oder die durch die riskante Fahrweise gar gefährdet wurden. Für sachdienliche Hinweise steht die Tel. 07152 605-0 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.

Sindelfingen: Unbekannter LKW-Lenker touchiert Fußgänger
Ein noch unbekannter LKW-Lenker fuhr am Mittwoch (15.10.2025), gegen 19.30 Uhr die Böblinger Straße in Sindelfingen entlang. Als er nach rechts in die Neckarstraße abbog, touchierte er mit seinem Anhänger einen 48 Jahre alten Fußgänger, der sich auf einem an die Fahrbahn angrenzenden Bürgersteig befand. Der 48-Jährige stürzte daraufhin und erhielt von Passanten Hilfe. Der Unbekannte, dessen Anhänger eine blaue Plane sowie ein Kennzeichen mit ausländischer Zulassung gehabt haben soll, setzte seine Fahrt unterdessen fort. Der Fußgänger erlitt leichte Verletzungen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail an [email protected] bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg zu melden.

Weil der Stadt: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt ein 55 Jahre Radfahrer, nachdem er am Dienstag (14.10.2025) gegen 16:50 im Einmündungsbereich Jahnstraße und Paul-Reusch-Straße in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Ein 21 Jahre alter BMW-Lenker war auf der Jahnstraße unterwegs und hielt an der Einmündung zur Paul-Reusch-Straße zunächst an. Beim anschließenden Einfahren in den Einmündungsbereich übersah er mutmaßlich den von rechts kommenden Radfahrer, der auf der Paul-Reusch-Straße von der Grabenstraße kommend in Richtung Malmsheimer Straße unterwegs war. Bei der Kollision erlitt der 55-Jährige schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte auf Drogenbeeinflussung bei dem 21-Jährigen. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Ermittlungen dauern an.

Leonberg-Eltingen: Einbrecher von Bewohnerin überrascht – Zeugen gesucht
Noch Zeugen sucht die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225 oder E-Mail an [email protected], nachdem am Dienstagabend (14.10.2025) gegen 20:15 Uhr ein Einbrecher in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Glorstraße in Eltingen eingebrochen ist. Der noch unbekannte Täter hebelte die Terassentür auf gelangte ins Innere der Wohnung. Eine Hausbewohnerin wurde auf den Einbrecher aufmerksam und schrie ihn an, worauf er sofort die Flucht über die Terassentür in unbekannte Richtung ergriff. Der Einbrecher sei etwa 165 bis 170 Zentimeter groß, komplett schwarz gekleidet und im Gesicht schwarz vermummt gewesen. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mehrerer Streifenwagenbesatzungen konnte der Täter bislang nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen zu möglichem Diebesgut und zur entstandenen Höhe des Sachschadens dauern an.

Böblingen: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt
Eine 60 Jahre alte Kia-Lenkerin wollte am Dienstag (14.10.2025), gegen 10.30 Uhr von der Panzerstraße in Böblingen nach rechts in die Bunsenstraße abbiegen. Dabei übersah sie mutmaßlich eine 48 Jahre alte Pedelec-Fahrerin, die ihrerseits die Bunsenstraße auf einem dortigen Radfahrschutzstreifen überquerte.
Der Kia kollidierte mit der Radfahrerin, die dabei über die Motorhaube geschleudert wurde und schließlich auf die Fahrbahn stürzte. Die 48-Jährige wurde vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro.

Sindelfingen: Unbekannter fährt Straßenlaterne um und flüchtet
Rund 10.000 Euro Sachschaden hinterließ ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Dienstag (14.10.2025) zwischen 6.00 Uhr und 7.45 Uhr in Sindelfingen. Der Unbekannte fuhr mutmaßlich auf der rechten Abbiegespur von der Hohenzollernstraße ortseinwärts in Richtung der Einmündung zur Sommerhofenstraße, als er nach rechts von der Fahrtbahn abkam und mit einer Straßenlaterne kollidierte. Durch die Wucht der Kollision brach deren Betonmast und fiel auf ein Verkehrszeichen, ehe er auf dem Gehweg landete. Der unbekannte Fahrzeuglenker fuhr weiter, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern.
Das Polizeirevier Sindelfingen sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und bittet diese, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Holzgerlingen: zwei Zigarettenautomaten aufgebrochen
In der Nacht zum Montag schlugen noch unbekannte Täter gleich zweimal in Holzgerlingen zu und brachen Zigarettenautomaten auf. Die Unbekannten flexten bzw. hebelten einen Automaten in der Robert-Bosch-Straße und einen Automaten in der Max-Eyth-Straße auf. Sie stahlen die enthaltene Ware in noch unbekanntem Wert. Möglicherweise ließen sie aus dem Automaten, an dem noch mit Bargeld bezahlt werden kann, auch Geld mitgehen. Der entstandene Gesamtsachschaden steht derzeit noch nicht fest. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich beim Polizeiposten Holzgerlingen unter Tel. 07031 41604-0 oder per E-Mail: [email protected].

Böblingen: 42-Jähriger leistet Widerstand und muss in Gewahrsam genommen werden
Weil ein 42-Jähriger einen Ladendiebstahl begangen haben soll, wandten sich am Montagabend (13.10.2025) Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens eines Einkaufszentrums in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen an die Polizei. Als die Einsatzkräfte des Polizeireviers Böblingen den 42-Jährige gegen 20.15 Uhr hierauf ansprachen, verweigerte er jegliche Kooperation und wurde alsbald auch aggressiv. Aufgrund dessen wurden ihm Handschließen angelegt und er sollte zur Identitätsfeststellung zum Polizeirevier gebracht werden. Doch er wehrte sich vehement gegen alle polizeilichen Maßnahmen und schrie umher. Nachdem er zunächst zu Boden gebracht und durchsucht worden war, sollte er in einen Streifenwagen gesetzt werden, um ihn zum Polizeirevier zu bringen. Wieder versuchte er sich zu widersetzten, trat um sich, biss einen Polizisten in den Arm und beleidigte dessen Kollegin. Letztlich wurde der Mann für mehrere Stunden in Polizeigewahrsam genommen, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Waldenbuch: Mercedes zerkratzt – 7.000 Euro Sachschaden
Gleich mehrfach kratzte ein noch unbekannter Täter über die Motorhaube und die Beifahrerseite eines Mercedes, der zwischen Sonntag (12.10.2025) 20.00 Uhr und Montag (13.10.2025) 10.30 Uhr auf dem Parkplatz des Hallenbades in der Liebenaustraße in Waldenbuch stand. Der so entstandene Sachschaden wurde auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, melden sich unter Tel. 07157 52699-0 oder per E-Mail: [email protected] beim Polizeiposten Waldenbuch.

Böblingen: drei PKW und einen Anhänger zerkratzt – 15.000 Euro Sachschaden
Einen Sachschaden von etwa 15.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Täter, der zwischen Samstag (11.10.2025) 17.00 Uhr und Montag (13.10.2025) 14.00 Uhr in der Hanns-Klemm-Straße in Böblingen wütete. Der Unbekannte zerkratzte einen Audi, einen Porsche, einen Mercedes und einen Anhänger, die auf Höhe einer Autowaschanlage abgestellt waren. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail: [email protected] mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.

Waldenbuch: Zigarettenautomat gesprengt
Ein noch unbekannter Täter leitete am Montag (13.10.2025), gegen 22.20 Uhr mutmaßlich Gas in einen Zigarettenautomaten in der Straße “Burkhardtsmühle” in Waldenbuch, nahe einem Biergarten. Anschließend sprengte er den Automaten und flüchtete, den bisherigen Erkenntnissen zufolge ohne Beute gemacht zu haben.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßahmen führten nicht zum Ergreifen des Täters.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Gärtringen: Falsche Bankmitarbeiter am Werk
Eine Seniorin aus Gärtringen erhielt am Montag (13.10.2025), gegen 11.30 Uhr einen Anruf einer angeblichen Bankmitarbeiterin. Die Anruferin fragte, wie viel Bargeld die Seniorin zu Hause habe. Als diese ihr einen vierstelligen Betrag nannte, entgegnete die Täterin, dass ein Kollege vorbeikomme, um die Nummern der Geldscheine zu überprüfen.
Kurz darauf erschien ein etwa 180cm großer Mann mit dunklen Haaren, der einen dunklen, knielangen Mantel trug bei der Seniorin und nahm das Bargeld entgegen. Nach der Überprüfung könne das Geld bei einer Bankfiliale in Gärtringen wieder abgeholt werden.
Zeugen, die am Montagmittag in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Kirchstraße in Gärtringen machten, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07034 2539-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeiposten Gärtringen zu melden.

Mötzingen: 39-Jähriger leistet Widerstand bei Verkehrskontrolle
Leicht verletzt wurde eine Polizeibeamtin am Samstag (11.10.2025), als ein 39-Jähriger im Zuge einer Verkehrskontrolle in Mötzingen Widerstand leistete.
Der 39 Jahre alte Renault-Lenker wurde gegen 18.55 Uhr in der Iselshauser Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Es erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Als er sich deshalb für den Transport zu einer Blutentnahme in den Streifenwagen setzen sollte, wehrte sich der 39-Jährige lautstark und vehement dagegen. Trotz bereits angelegter Handschließen stemmte sich der Mann immer wieder gegen das Fahrzeug, sodass letztlich ein Gerangel mit den eingesetzten Polizeikräften entstand und der 39-Jährige auf den Boden abgelegt werden musste.
Kurz darauf beruhigte er sich schließlich und konnte ohne weitere Zwischenfälle zu der Blutentnahme transportiert werden. Er muss nun unter anderem mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Renningen-Malmsheim: Einbruch in Wohnhaus
Noch unbekannte Täter trieben zwischen Samstag (11.10.2025), 18.00 Uhr und Sonntag (12.10.2025), 00.05 Uhr in Renningen-Malmsheim ihr Unwesen. Die Unbekannten brachen in ein Wohnhaus im südwestlichen Teil von Malmsheim ein und entwendeten unter anderem Schmuck und Bargeld. Der Wert des Diebesgutes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht genau beziffert werden.
Für sachdienliche Zeugenhinweise stehen beim Polizeirevier Leonberg die Tel. 07152 605-0 sowie die E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.


 

Cybercrime-Zentrum und LKA BW nehmen 796 illegale Domains vom Netz

Stuttgart.| Das bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichtete Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg haben gemeinsam einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen die internationale Wirtschaftskriminalität im Internet erzielt. Im Rahmen eines groß angelegten Projekts sowie in Zusammenarbeit mit Europol und bulgarischen Strafverfolgungsbehörden wurden in den vergangenen zwei Wochen insgesamt 796 aktive illegale Domains, die zur Begehung von Straftaten des internationalen Cybertrading-Betrugs (sog. Cybertrading-Fraud) genutzt werden sollten, beschlagnahmt und die Seiten vom Netz genommen.

Zur Bekämpfung des Deliktsphänomens führen das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg derzeit Ermittlungen gegen bislang unbekannte Täter, die im Rahmen eines arbeitsteiligen Vorgehens Internetauftritte pflegen, auf denen sie die Eröffnung eines vermeintlichen Handelskontos für das Trading mit Finanzinstrumenten einem breiten Publikum anbieten. Hierbei wenden sich die unbekannten Täter bei den auch in deutscher Sprache gehaltenen Webseiten in betrügerischer Absicht bewusst und gewollt an den deutschen Markt und gezielt an Personen, die ihren Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Betreiber der Internetauftritte verfügen nicht über die erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen und Bankgeschäfte zu erbringen.

Die Beschlagnahme der Domains ist Teil einer groß angelegten Offensive des Cybercrime-Zentrums gegen den internationalen Cybertrading-Betrug, um diese Straftaten nachhaltig und effizient zu bekämpfen. Die beschlagnahmten Domains wurden auf eine vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg gehostete Beschlagnahmeseite umgeleitet, und können nun nicht mehr zur Begehung von Straftaten genutzt werden. Durch die Maßnahmen wurden die kriminellen Akteure erheblich geschwächt, indem ihre technische Infrastruktur gezielt außer Kraft gesetzt wurde. Zugleich wurden zahlreiche weitere Betrugsstraftaten zum Nachteil argloser Bürgerinnen und Bürger verhindert. Alleine seit der Umleitung konnten bereits rund 616.000 Zugriffe auf die übernommenen Seiten festgestellt werden.

Das Cybercrime-Zentrum und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg werden weiter entschieden gegen die Wirtschaftskriminalität im Internet vorgehen und ihre Strategien gegen Internetkriminalität kontinuierlich weiterentwickeln. Ziel ist es, durch gezielte Strafverfolgungsmaßnahmen die Sicherheit im digitalen Raum für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen nachhaltig zu erhöhen.

Die sichergestellten Webseiten wurden im Auftrag des Cybercrime-Zentrums auf eine Beschlagnahmeseite des Landeskriminalamtes umgeleitet. Dort erscheint das abgebildete Sicherstellungsbanner.

Bei dem sogenannten Cybertrading-Fraud werden gutgläubige Kunden dazu bewogen, im Vertrauen auf eine lukrative Anlagemöglichkeit teilweise hohe Geldsummen auf betrügerischen Internetplattformen zu investieren. Die Täter spiegeln dabei vor, digitale Plattformen für den Handel mit unterschiedlichsten Finanzinstrumenten zur Verfügung zu stellen, auf denen die Kunden investieren könnten. Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder zu keinem Zeitpunkt einer Kapitalanlage zugeführt. Die für den Kunden im Internet aufrufbare Handelsplattform wird ebenso wie das angebliche Kundenkonto nur vorgetäuscht. Flankierend werden die Geschädigten von sogenannten Brokern, die aus organisierten Callcentern im Ausland heraus handeln, dazu animiert, weitere Gelder zu investieren. Viele Geschädigte bemerken aufgrund des professionellen Vorgehens der Täter und des Einsatzes von gefälschten Handelsplattformen über Monate hinweg nicht, dass sie betrogen werden und werden zu weiteren Einzahlungen motiviert. Das Geld ist für die Geschädigten in der Regel vollständig verloren.

Das Deliktsphänomen “Cybertrading-Fraud” hat sich in den letzten Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt, mit stetig steigenden Fallzahlen.

Das Landeskriminalamt und das Cybercrime-Zentrum empfehlen bei besonders verlockend klingenden Angeboten:

  • Informieren Sie sich genau über die Trading-Plattform, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um das Angebot in Ruhe zu prüfen und zu bewerten.
  • Geben Sie keine vertraulichen Daten, wie Zugangsdaten zum Online-Banking oder Depot, preis.
  • Übermitteln Sie keine Kopien Ihrer Ausweisdokumente oder Zahlungskarten.
  • Nutzen Sie den Service der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg oder einer unabhängigen Finanzberatung und lassen Sie Angebote prüfen.
  • Erstatten Sie im Betrugsfall Strafanzeige.

Barock Volleys lösen das Pokalticket

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Trotz eines nervösen Starts zieht der Aufsteiger aus Ludwigsburg mit einem souveränen 3:1-Sieg gegen den ASV Dachau ins Pokal-Achtelfinale ein.
Am Ende war es dann doch eine klare Angelegenheit: In einer spannenden Partie mit nervösem Start setzte sich der Aufsteiger Barock Volleys MTV Ludwigsburg gegen den Erstligisten ASV Dachau mit einem souveränen 3:1-Erfolg (21:25, 29:27, 25:17, 25:15) durch und zieht damit ins Achtelfinale des DVV-Pokalwettbewerbs ein, das am 8./9. November ausgespielt wird.
Ludwigsburg fand nur schwer ins Spiel
Ludwigsburgs Trainer Hasse Mattila zeigte sich nicht ganz zufrieden, aber erleichtert über das Ergebnis: „Das erste offizielle Spiel war so spannend und nervenaufreibend, wie ich es erwartet hatte. In den ersten beiden Sätzen hatten wir große Probleme mit unserem Aufschlag. Nach zwei Sätzen klappte unser eigener Aufschlag besser und auch unser Block und unsere Verteidigung liefen besser. Natürlich bin ich sehr stolz auf unsere Jungs, wie sie zurückgekämpft und den Sieg errungen haben. Schließlich zählt nur das Ergebnis.“ In der nächsten Pokalrunde trifft Ludwigsburg auswärts auf den Sieger aus dem Regionalpokalspiel Südwest-Ost, der das Achtelfinale ausrichten wird.
Dachau ohne Diagonalangreifer Büchi
Dabei begann das Spiel durchaus kurios: Gleich beim ersten Punkt nahm Ludwigsburgs Trainer Hasse Mattila eine Challenge, die allerdings zu Gunsten Dachaus ausfiel. Die Barock Volleys starteten sehr nervös, lagen schnell 3:8 zurück. Beim Stand von 8:12 nahm Mattila bereits seine zweite Challenge, die erneut zugunsten des Gegners ausfiel, sodass ihm keine weitere mehr zur Verfügung stand. Dachau setzte Ludwigsburg mit starken Aufschlägen unter Druck, Ludwigsburg gelang zu diesem Zeitpunkt nicht viel und lief einem Rückstand (9:15) hinterher. Aufschlagfehler reihte sich an Aufschlagfehler, Ludwigsburg fand auch keinen Zugriff im Block. Die Dachauer, die ohne die verletzten Neuzugänge Carlos Jimenez und Marius Büchi auskommen mussten und von ihrem Kapitän Tobias Besenböck angeführt wurden, punkteten dagegen routiniert und entschieden den ersten Satz mit 25:21 zu ihren Gunsten.
„Ludwigsburg ist kein normaler Aufsteiger“
Doch Dachaus Trainer Patrik Steuerwald hatte vor der Partie bereits gewarnt: „Ludwigsburg ist kein normaler Aufsteiger, kommt schon mit sehr guten Rahmenbedingungen und einem starken Kader in die Liga.“ Auch Zuspieler Severin Brandt wusste um die schwere Aufgabe: „Ludwigsburg hat sich wirklich ein gutes Team zusammengestellt und wir haben nun die Aufgabe, sie direkt ins Wackeln zu bringen und zu ärgern.“ Im zweiten Satz gelang dies dem Gast aus Bayern allerdings dann nicht mehr. Die Ludwigsburger Angreifer um Kapitän Ben-Simon Bonin fanden nun besser ins Spiel, die Durchschlagkraft über Schnellangriffe von Mittelblocker Jan Huber und Philipp Herrmann führten immer wieder zum Erfolg. Die Crunchtime gestaltete sich dann zum Krimi: Insgesamt vier Satzbälle konnte Ludwigsburg nicht nutzen, bevor Kapitän Bonin mit einem krachenden Angriff zum 29:27 und damit zum 1:1-Satzausgleich besorgte.
Ab dem dritten Satz zeigt Ludwigsburg sein Potenzial  
In Satz 3 lösten die Barock Volleys dann die Handbremse und spielten befreiter auf. Mit zwei Aufschlagserien setzten Philipp Herrmann und Zuspieler Tomi Saarinen den Gegner unter Druck (12:6). Beim 13:6 gab es dann den ersten offiziellen Huber-Faust-Jubel von Mittelblocker Jan Huber nach einem krachenden Schnellangriff durch die Mitte. Die Eigenfehler auf Dachauer Seite häuften sich. Außenangreifer Tim Köpfli baute die Führung zum 23:16 aus, bevor erneut Kapitän Bonin den Schlusspunkt zum 25:17 und der 2:1-Führung setzte. In Satz vier gingen die Barock Volleys dann schnell mit guten Aufschlägen, stabiler Blockarbeit und starken Angriffen mit 12:5 in Führung. Der Gegner fand kein Mittel mehr, Ludwigsburg spielte stabil und zeigte seine Qualität im Kader. Mit einem deutlichen 25:15 ging der Satz und damit der Sieg an den Aufsteiger.
Im nächsten Spiel wartet der Vizemeister Lüneburg
„Es war ein sehr zähes, kampfbetontes Spiel mit aus unserer Sicht sehr viel Entwicklungspotenzial nach oben“, bilanzierte Ludwigsburgs Sportdirektor Michael Dornheim nach dem Spiel – und sieht eine entsprechend intensive Trainingswoche vor der Mannschaft. Eines steht fest: Im nächsten Spiel muss der Aufsteiger eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, denn dann wartet kein geringerer Gegner als der deutsche Vizemeister SVG Lüneburg: Im ersten regulären Saisonspiel der 1. Bundesliga empfangen die Ludwigsburger zum Saison-Auftakt am 21. Oktober (19 Uhr) den Champions-League-Teilnehmer in der MHP Arena – ein echter Volleyballkracher, den man sich nicht entgehen lassen sollte.


Vorläufige Abschlussbilanz der Polizei zum 178. Cannstatter Volksfest

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Stuttgart- Bad Cannstatt.| Eine positive Bilanz ziehen Innenminister Thomas Strobl und das Polizeipräsidium Stuttgart aus dem bisherigen Verlauf des diesjährigen 178. Cannstatter Volksfestes, das am Sonntag (12. Oktober 2025) zu Ende geht.

“Jahr für Jahr zieht das Cannstatter Volksfest Millionen von Besucherinnen und Besuchern an, die hier ganz überwiegend friedlich und ausgelassen feiern. Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten hart, um ein sicheres und friedliches Fest für alle zu gewährleisten. Gewaltsame Auseinandersetzungen, wie die Streitigkeiten unter Schausteller-Familien am 6. Oktober 2025, waren glücklicherweise auch in diesem Jahr die große Ausnahme. Durch den schnellen und professionellen Einsatz unserer Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Leider wurden dabei mehrere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verletzt. Den Verletzten wünsche ich eine baldige Genesung. Wir werden die Vorfälle sehr genau aufklären, denn bei Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten gibt es exakt Null Toleranz – völlig egal von wem es ausgeht. Mein Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften für ihre erneut so beherzte und professionelle Arbeit.”, so Innenminister Thomas Strobl.

Während die Zahl der Diebstahlsdelikte etwa auf dem Niveau wie im Vorjahr geblieben und bei den Sexualdelikten erfreulicherweise ein Rückgang zu verzeichnen ist, stieg die Zahl der Aggressionsdelikte. Vor allem Angriffe gegen Polizeibeamte und Widerstandshandlungen nahmen zu. Bei der Bundesligabegegnung des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim gab es keine besonderen Vorkommnisse, lediglich die Verkehrslage im Bereich des Neckarparks war an dem Spieltag angespannt, obwohl viele Besucherinnen und Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisten. Am Tag der deutschen Einheit war der Andrang der Besucher so groß, dass sich die Verantwortlichen entschlossen, die Zugänge für zwei Stunden zu sperren. Dies sorgte verständlicherweise für Unmut bei denen, die nicht eingelassen wurden. Die Sicherheit der Besucher geht aber einfach vor. Auch am 11. Oktober herrschte enormer Andrang, der dank eines funktionierenden Sicherheitskonzeptes ohne besondere Vorkommnisse verlief und nur zu kurzzeitigen, vereinzelten Sperrungen führte. Einen kleinen Schatten warf die Auseinandersetzung mehrerer Schaustellerfamilien auf das sonst überwiegend friedliche Fest, als diese nach der offiziellen Öffnungszeit zuerst aufeinander, dann auf den Sicherheitsdienst und schließlich auf die Polizei losgingen. Acht Polizeibeamte, vier Sicherheitsdienstmitarbeiter und mehrere Anzeigen waren das unrühmliche Fazit.

Dennoch blickt Polizeipräsident Markus Eisenbraun zufrieden auf das Volksfest zurück: “Mit ihrer professionellen Zusammenarbeit sorgten auch in diesem Jahr Landes- und Bundespolizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und die Sicherheitsdienste des Veranstalters dafür, dass der eigentliche Zweck – ein friedliches und rauschendes Fest für das Volk – erfüllt wurde. Die Situationen, die dem entgegenstanden, konnten schnell bereinigt werden, werden nun intensiv aufgearbeitet und der Staatsanwaltschaft zur abschließenden Bewertung vorgelegt. Ich möchte aber klar betonen, dass ich für Angriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen keinerlei Verständnis habe, egal wie aufgeheizt eine Situation sein mag. Allen Beteiligten sollte klar sein, dass Angriffe auf Staatsorgane eine sofortige entschiedene Konsequenz von unseren Einsatzkräften und anschließende strafrechtliche Ermittlungen zur Folge haben.”.

Auch dieses Jahr wurden, neben den Zugangskontrollen des Veranstalters, Personenkontrollen durch uniformierte aber auch zivile Polizeibeamte durchgeführt. “Dass diese Kontrollen notwendig sind, zeigt der Anstieg bei den Verstößen gegen das Waffengesetz. Jedes Messer, das unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Verkehr gezogen haben, hat zur Sicherheit auf dem Volksfest beigetragen”, so der Polizeipräsident.

Das Zusammenspiel der Zugangskontrollen, der uniformierten und zivilen Streifen, der Videoüberwachung und der guten Präventions- und Aufklärungsarbeit hat sich erneut als erfolgreich gezeigt. “Mein Dank gilt nicht nur den Kolleginnen und Kollegen unseres Präsidiums, die hochmotiviert für Sicherheit gesorgt haben, sondern auch den Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz und unserer Sicherheitspartner, die uns während des gesamten Volksfesteinsatzes unterstützt haben” sagte Markus Eisenbraun.


Sieg im Playoff-Finale: Stuttgart Reds 2 sind die Champions im Süden

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Oktober-Baseball und Playoff-Feeling auf dem Schnarrenberg: Mit 10:9 haben sich die Stuttgart Reds 2 auch im zweiten Spiel des Best-of-3 Playoff-Finales der 2. Baseball-Bundesligen gegen das Team der Bayerischen Baseball Academy aus Regensburg durchgesetzt. Damit ist das Team des TV Cannstatt “Champion” im Süden. Der Schlusspunkt war spektakulär als Catcher Laszlo Hellwig und Shortstop Yannick Witt den Sieg durch ein Caught Stealing perfekt machten.

Verglichen mit dem umkämpften 5:4-Erfolg in Spiel 1 in Regensburg sah die zweite Begegnung vor heimischen Publikum zunächst nach einer klaren Sache aus: Starting Pitcher Jonathan Schäffer hielt drei Innings die „Null“ während die Stuttgarter Offense fleißig punktete. Sechs Hits und vier Errors der Bayern sorgten für eine frühe 6:0-Führung der Reds. Im vierten Inning konnten die Gäste zwar ihren ersten Punkt einfahren, doch Moritz Köhler stellte mit einem spektakulären Homerun über die Baumgipfel hinter dem Leftfield-Zaun den Sechs-Punkte-Abstand wieder her.

Im 6. Inning und bei einem 1:8-Rückstand begann die Academy dann aufzudrehen. Dank drei Hits – darunter einem Homerun – und zwei Walks verkürzte die BBA auf 5:8. Gegen Stuttgarts zweiten Pitcher Joel Petzold schrumpfte der Abstand dann im 8. Inning auf nur einen Punkt. Lucas Traut übernahm auf dem Mount und sicherte – auch dank eines beeindruckenden „Running Catch“ durch Lukas Grimminger im Leftfield – die knappe Führung.

In der unteren Hälfte des 8. Innings konnte DH Joe DiMartino mit seinem dritten Single des Tages auf Base kommen und nach weiteren Hits von Yannick Witt und Laszlo Hellwig zum zwischenzeitlichen 10:8 punkten. Ein „Insurance Run“, der Gold wert war: Die BBA startete das 9. Inning mit einem Leadoff-Double und brachte diesen Runner nach einem Groundout und einem Single auch nach Hause. Doch dann kam der Schlusspunkt durch das Caught Stealing und bei den „Roten“ brach unbeschreiblicher Jubel aus.

Viele Wochen nachdem die Saison für Reds in der DBL mit einem 4. Tabellenplatz zu Ende gegangen war, sorgte die zweite Mannschaft so für einen ausgesprochen erfreulichen Saisonabschluss der Baseball-Herren. Neben Joe DiMartino hatte auch Moritz Köhler drei der insgesamt 15 Stuttgarter Hits. Joni Schäffer erhielt den „Win“, Lucas Traut ein „Save“.


Doppelhaushalt 2026/2027: Beratungen starten

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Landeshauptstadt Stuttgart steht vor extrem großen finanziellen Herausforderungen

STUTTGART.| In einer Zeit, die finanziell mindestens so angespannt ist wie zuletzt vor 15 Jahren, startet die Landeshauptstadt Stuttgart in die Beratungen für den nächsten Doppelhaushalt 2026/2027. Am 9. Oktober werden der Haushaltsplanentwurf und die Finanzplanung für die kommenden sechs Jahre in den Gemeinderat eingebracht.

Angesichts der aktuellen finanziellen Lage wird der Doppelhaushalt 2026/2027 ein erster Sparhaushalt sein – der erste seit der letzten großen Haushaltskonsolidierung im Jahr 2009. Mit ein Grund: Der Bund hat in den letzten Jahren zahlreiche Rechtsansprüche beschlossen, die die Kommunen nun erfüllen müssen. Finanziellen Ausgleich gibt der Bund nur begrenzt. Ziel der Landeshauptstadt ist es, die Einnahmen- und Ausgabenseite so aneinander anzugleichen, dass bis zum Doppelhaushaltsplan 2030/2031 wieder ein jährlicher Überschuss von rund 200 Millionen Euro erreicht wird, um zukünftige, wichtige Investitionen tätigen zu können.Gemeinsam mit dem Planentwurf legt die Verwaltung in Abstimmung mit dem Gemeinderat auch die erste Stufe eines Haushaltssicherungskonzepts vor, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern und im Dezember einen genehmigungsfähigen Haushalt verabschieden zu können. Das Regierungspräsidium hatte im Rahmen der Prüfung des Nachtragshaushalts 2025 deutlich gemacht, dass die bisherige Schuldenentwicklung nicht mit den gesetzlichen Vorgaben vereinbar ist. Künftige Haushalte könnten ohne wirksame Konsolidierung nicht mehr genehmigt werden.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Wir wollen und können keine abrupte Vollbremsung vornehmen, sondern lediglich eine kontrollierte, allerdings für alle stark spürbare Bremsung. Diese kontrollierte Bremsung ist – aus Gründen der Generationsgerechtigkeit – verbunden mit dem kurz- und mittelfristigen Ziel, die Neuverschuldung so gering wie irgend möglich zu halten. Sie ist verbunden mit dem mittelfristigen Ziel, bis zum Haushaltsjahr 2031 wieder Jahresüberschüsse zu erzielen. Anders formuliert: Der Doppelhaushalt 2026/2027 ist ein Sparhaushalt, aber er ist ein Sparhaushalt mit Maß und Mitte.“

Herausfordernde Haushaltsplanberatungen

Der Nachtragshaushalt für 2025 hatte noch ein Volumen von 5,87 Mrd. Euro. Für das Jahr 2026 sieht der Haushaltsplanentwurf ein Volumen in Höhe von 5,26 Mrd. Euro vor, für das Jahr 2027 sind es 5,38 Mrd. Euro.

Trotz der bereits eingeplanten Verbesserungen aus dem Haushaltssicherungskonzept von rund 300 bzw. rund 330 Mio. Euro weist der vorliegende Haushaltsplanentwurf 2026/2027 noch immer besorgniserregend hohe Fehlbeträge aus: -487,2 Mio. Euro für 2026 und -303,8 Mio. Euro für 2027. Die Beratungen zum Doppelhaushalt werden vor diesem Hintergrund besonders schwierig. In den vergangenen beiden Jahren war es noch möglich gewesen, Defizite durch Überschüsse aus Jahresabschlüssen auszugleichen, solche freien Mittel stehen nun nicht mehr zur Verfügung.

Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann stellt klar: „Auch wenn die Landeshauptstadt Stuttgart im Kernhaushalt aktuell noch schuldenfrei ist, darf sie sich nicht länger in Sicherheit wiegen. Damit der Plan für den nächsten Doppelhaushalt dem Regierungspräsidium zur Genehmigung vorgelegt werden kann, dürfen die Fehlbeträge für die kommenden zwei Jahre nicht anwachsen. Künftig wird es nicht mehr möglich sein, Löcher im Haushalt mit liquiden Mitteln auszugleichen, denn die rechnerisch freie Liquidität der Landeshauptstadt Stuttgart liegt Ende 2025 unter Null. Deshalb müssen während der Haushaltsplanberatungen durch den Gemeinderat zwingend weitere Ergebnisverbesserungen beschlossen werden.“

Nach aktueller Planung sehen die ordentlichen Ergebnisse in den Haushalten der nächsten Jahre aus wie folgt:

  • 2026: -487,2 Mio. EUR
  • 2027: -303,8 Mio. EUR
  • 2028: -226,3 Mio. EUR
  • 2029: -284,8 Mio. EUR
  • 2030: -313,8 Mio. EUR

Zur Genehmigungsfähigkeit des Planentwurfs sind in den nächsten beiden Jahre Ergebnisverbesserungen von mindestens 300 Mio. EUR für 2026 und 330 Mio. EUR für 2027 zwingend erforderlich. Diese sind bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten, müssen überwiegend aber noch mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden.

Finanzbürgermeister Fuhrmann erläutert: „Die Ergebnishaushalte 2026 und 2027 sind strukturell unterfinanziert, da keine ausreichenden Zahlungsmittelüberschüsse zur Finanzierung der neuen Investitionen erwirtschaftet werden können. Die Folgekosten aus bereits beschlossenen Projekten, Maßnahmen und Stellenzuwächsen werden auch künftige Haushalte belasten, was die finanziellen Spielräume der Landeshauptstadt weiter begrenzt. Da in den Ergebnishaushalten nicht ausreichend Zahlungsmittel für die Finanzierung von notwendigen neuen Investitionen erwirtschaftet werden können, sind zum Ausgleich der Finanzhaushalte in den Jahren 2026 bis 2030 Kreditaufnahmen in Höhe von insgesamt 2,4 Mrd. EUR veranschlagt. Um diese Milliardenverschuldung weitestgehend zu verhindern, müssen wir mit höchster Priorität gegensteuern.“

Rückgang bei der Gewerbesteuer

Ein wesentlicher Faktor für die angespannte Finanzlage ist der Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen. Nach dem Rekordjahr 2023 mit 1,635 Mrd. EUR Gewerbesteuer und dem noch sehr guten Jahr 2024 mit 1,31 Mrd. EUR werden für 2025 nur noch rund 850 Mio. EUR erwartet. Für 2026 und 2027 werden Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von jeweils 900 Mio. EUR geplant.

Die Gewerbesteuer ist die wichtigste eigene Einnahmeart der Landeshauptstadt Stuttgart. So wie Stuttgart in wirtschaftlich starken Zeiten insbesondere von der Automobilindustrie und ihren Partnern profitierte, schlagen Rückgänge bei Umsatz und Export sich jetzt direkt auf die städtischen Finanzen nieder.

Die weitere Entwicklung ist abhängig von der Weltwirtschaft und damit volatil. Auch der Dienstleistungssektor, der einer steigenden Zahl von Beschäftigten Arbeit bietet und ebenfalls zum derzeit hohen Gewerbesteueraufkommen beiträgt, ist weder absolut krisenfest noch für den Standort Stuttgart gesichert.

Steigende Ausgaben für Sozialleistungen

Erhebliche Aufwendungen ergeben sich im Zusammenhang mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG), das die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessern soll. Die Kosten für die Eingliederungshilfe sind in den vergangenen Jahren extrem gestiegen. Feste Zusagen sowie die Berechnungsmethoden für die Verteilung auf die einzelnen Kreise sind noch nicht bekannt. Die Stadt Stuttgart rechnet mit einem Aufwand in Höhe von 230 Mio. EUR im Jahr 2026 und 240 Mio. EUR im Jahr 2027. Im Bereich der Landeserstattung wurden jährlich 12 Mio. EUR geplant, da vom Land für die Jahre 2026 und 2027 eine höhere Erstattung in Aussicht gestellt wurde.

Risiken bei der künftigen Erstattung von Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen durchs Land

Das Land hat den Beschluss getroffen, mithilfe einer stufenweisen Vorgehensweise zu einer modifizierten Pauschale zur Erstattung der Aufwendungen für die vorläufige Unterbringung von Geflüchteten zurückzukehren. Derzeit finden noch Abstimmungen zwischen den kommunalen Landesverbänden und dem Ministerium der Justiz und für Migration statt, s so dass die Auswirkungen der modifizierten Pauschale noch nicht absehbar sind. Für die Landeshauptstadt Stuttgart wären aber bisher Verschlechterungen zu erwarten.

Grundsätzliches Problem: Konnexität

Vor dem Hintergrund der bundesweit dramatischen finanziellen Situation der Kommunen hat die Landeshauptstadt Stuttgart im Sommer ein Gutachten erstellen lassen, um zu klären, wieweit Kommunen einen Anspruch auf finanziellen Ausgleich haben, wenn sie Vorgaben des Bundes oder Landes vollziehen müssen. Nach dem Gutachten müssen die Kommunen solche Vorgaben umsetzen und dafür notfalls eigene Aufgaben zurückstellen, was den Kern der kommunalen Selbstverwaltung berühren oder verletzen kann.

Notwendige Priorisierung von Investitionen

Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage können nicht alle Projekte umgesetzt werden, die der Gemeinderat bereits beschlossen hat. Künftig sollen Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen Vorrang haben.

OB Nopper sagt: „In dieser schwierigen und angespannten Lage sollten und müssen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Auf den Erhalt, die Sanierung und die Modernisierung unserer städtischen Infrastruktur und damit unserer Schulen, Kitas, Brücken, Straßen, Wege und Stäffele. Auf den Erhalt und die Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Verwaltung, vor allem auch auf die Funktionsfähigkeit der bürgernahen Bereiche der Verwaltung. Auf die Durchführung bereits begonnener Projekte, weil ein Stopp von bereits begonnenen Projekten mit erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen verbunden wäre.“

Für die Pflege und Instandhaltung von Gebäuden, Schulen und Straßen wurden die Haushaltsansätze erhöht – etwa im Bereich der Verkehrsinfrastruktur von 73 Mio. EUR (2025) auf 84 Mio. EUR (2026) und 85 Mio. EUR (2027). Neue und folgekostenintensive Vorhaben sollen kritisch geprüft oder – wenn sie noch keine entsprechende Planungsreife erreicht haben – zurückgestellt werden.

So müssen bei allen laufenden Maßnahmen wie zum Beispiel auch bei der Sanierung des Stuttgarter Opernhauses Planungsstandards überprüft und an die geänderte Finanzlage angepasst werden.

Im Rahmen der längerfristigen Finanzplanung sind in den folgenden Jahren bis 2030 für den Aus- und Neubau von Kindertagesstätten sowie die Bereiche Feuerwehr, Sport und Kultur Investitionen in Höhe von rund 594 Mio. EUR geplant. Beispiele sind (mit einem Auszahlungsvolumen in den Jahren 2026 bis 2030) die Sanierung und der Erweiterungsbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (103,6 Mio. EUR), der Neubau des Campus Feuerbach (112,3 Mio. EUR), die Integrierte Leitstelle der Branddirektion (73,9 Mio. EUR) und das neue Haus für Film und Medien Stuttgart Moving Image Center, kurz SMIC (60,7 Mio. EUR). Für Flüchtlingsunterkünfte in Modulbauweise, die perspektivisch z. B. für studentisches Wohnen weitergenutzt werden könnten, sind 69,5 Mio. EUR eingeplant, für Maßnahmen zur Energieeinsparung 51,8 Mio. EUR, für die Förderung energetischer Sanierung 45,5 Mio. EUR, für das Sportzentrum Q22 NeckarPark 13,6 Mio. EUR und für Radwege 15,6 Mio. EUR.

Da die städtischen Beteiligungen, Eigenbetriebe und das Klinikum wesentliche Beiträge zur Zukunftssicherung der Landeshauptstadt Stuttgart leisten, sind für sie im Investitionsprogramm insgesamt 829,1 Mio. EUR vorgesehen, darunter 192 Mio. EUR für das Klinikum Stuttgart, 100 Mio. EUR für die SWS (Energieversorgung) und 25 Mio. EUR für die SSB (Investitionen in den Nahverkehr).

Gezielte Investitionen in Organisation und digitale Transformation

Innerhalb der Stadtverwaltung läuft aktuell ein stadtweites Projekt zur Organisationsentwicklung. Ziel ist es, die Ablauforganisation zu optimieren, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen flüssiger und transparenter zu gestalten.

Die Landeshauptstadt gehört zu den führenden Smart Cities in Deutschland. Dies bestätigt das aktuelle bitkom-Ranking, bei dem der Digitalisierungsgrad größerer Städte verglichen wird.

Dazu sagt Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer, der u. a. auch für das Amt für Digitalisierung, Organisation und IT zuständig ist: “Die digitale Transformation in unserer Stadt ermöglicht es uns, den Bürgerinnen und Bürger mehr Service zu bieten und Prozesse effizienter zu gestalten, so dass wir auf Dauer Zeit und Kosten sparen, die angesichts der absehbaren Haushaltsentwicklung in Zukunft immer knapper werden. Aufwendungen in die digitale Transformation sind demgemäß einerseits Investitionen in die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Verwaltung und andererseits ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.“

Im Teilergebnishaushalt des Amts für Digitalisierung, Organisation und IT sind derzeit jährlich weit über 100 Mio. EUR für laufende Personal- und Sachaufwendungen vorgesehen. Auch investiv sind im Planentwurf von 2026 bis 2030 derzeit insgesamt 46,3 Mio. EUR im Maßnahmenplan für IT- und Digitalisierungsprojekte enthalten.

Mehr Sauberkeit in der Innenstadt

Trotz des Spardrucks werden jährlich 2,5 Mio. EUR zusätzlich bereitgestellt, um die Sauberkeit in der Innenstadt zu erhöhen. Darin enthalten ist ein neuer Graffiti-Fonds mit 100.000 EUR pro Jahr.

Personalplanung mit Fokus auf Pflichtaufgaben

Mit über einer Milliarde Euro sind die Personal- und Versorgungsaufwendungen jährlich einer der größten Posten im Haushalt. Wie in allen anderen Bereichen, muss auch hier dringend gespart werden. Im Stellenplan wurden nur solche neuen Stellen berücksichtigt, die haushaltsneutral oder zwingend für Pflichtaufgaben erforderlich sind. Von über 950 beantragten Stellen wurden immerhin 390 in den Entwurf aufgenommen.

Zudem gilt bis Ende März 2026 eine Besetzungs- und Wiederbesetzungssperre für alle Stellen, die Aufgaben im freiwilligen Bereich wahrnehmen. Bis zu den Stellenplanberatungen im Dezember soll ein Konzept für Folgemaßnahmen in den Gemeinderat eingebracht werden. Von der Sperre ausgenommen sind zum Beispiel Stellen in Bereichen wie der Ordnungsverwaltung; etwa in Bürgerbüros und im Ausländerwesen, sowie der Kinder- und Jugendhilfe, die für die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und sozialer Pflichtaufgaben unerlässlich sind. Aus Auszubildende mit einer Übernahmegarantie sollen nach Abschluss ihrer Ausbildung weiter beschäftigt werden.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer erklärt: „Wir müssen uns im Lichte der Haushaltslage auf unsere Pflicht- und Kernaufgaben konzentrieren. Aktuell gibt es rund 1500 offene Stellen im Bereich der Pflichtaufgaben einer Kommune. Wir werden also weiter einstellen, aber werden das auf unsere Kernaufgaben bezogen tun. Alle Arbeitsplätze bei der Stadt sind jetzt und weiterhin sicher. Wir bleiben eine verlässliche und attraktive Arbeitgeberin mit vielfältigen Vorzügen.“ So soll das Deutschlandticket weiterhin für alle Beschäftigten in voller Höhe finanziert werden. Die Verwaltung wird dem Gemeinderat allerdings vorschlagen, die Stuttgart-Zulage (aktuell bis zu 150 EUR) zu halbieren.

Neue Einnahmequellen zur Haushaltskonsolidierung

Um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Landeshauptstadt zu stärken, sind im Haushaltsentwurf 2026/2027 auch gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der städtischen Einnahmen vorgesehen. Dazu zählt insbesondere die Einführung einer Übernachtungssteuer ab 2026. Nach dem Vorbild anderer deutscher Großstädte wie Berlin, Köln oder Düsseldorf soll diese örtliche Aufwandssteuer auf entgeltliche Übernachtungen erhoben werden. Bislang ist noch nicht klar, ob pro Nacht ein Festbetrag abgeführt werden soll oder ob die Bettensteuer nach einem festen Prozentsatz (bezogen auf die Kosten einer Übernachtung) abgeleitet werden soll. Im ersten Jahr werden aus der Übernachtungssteuer Einnahmen von rund 5 Mio. EUR erwartet, ab 2027 dann 10 Mio. EUR jährlich.

Darüber hinaus plant die Verwaltung eine Anpassung der Gebühren für das Anwohnerparken: Der bisherige Jahresbetrag von 30,90 EUR, der sich an dem früher einheitlich bundesweit geltenden Höchstbetrag orientiert, soll auf 55 EUR angehoben werden. Andere Kommunen in Baden-Württemberg erheben bereits weit höhere Gebühren (Reutlingen 120 EUR, Esslingen 150 EUR, Karlsruhe 180 EUR, Ulm 200 Euro, Mannheim 127,50 EUR).

Auch die Hundesteuer, die seit 1996 unverändert erhoben wird, wird überprüft. Ein Vergleich mit den umliegenden Kommunen zeigt, dass Stuttgart die niedrigste Hundesteuer hat. Bundesweit liegen die Stuttgarter Sätze im Mittelfeld. Eine maßvolle Erhöhung könnte einen zusätzlichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. Nach dem Vorschlag der Verwaltung soll der Betrag für den ersten Hund von derzeit 108 EUR auf 144 EUR angehoben werden, für jeden weiteren Hund von 216 auf 288 EUR und für Hunde, die als gefährlich eingestuft sind, von 612 auf 816 EUR.

Wachsende Belastung durch Pflichtaufgaben

Da Bund und Land den Kommunen zunehmend neue Aufgaben übertragen, oft ohne ausreichende Finanzierung, wird der Handlungsspielraum enger. Diese Entwicklung führt dazu, dass auch die Landeshauptstadt Stuttgart zunehmend durch gesetzliche Pflichtaufgaben gebunden ist, während freiwillige Leistungen in Bereichen wie Kultur, Sport oder Soziales nur eingeschränkt weitergeführt werden können. Der Deutsche Städtetag und kommunale Spitzenverbände mahnen, die Kommunen stünden mit dem Rücken zur Wand, wenn neue Pflichten nicht mit einer Finanzausstattung einhergehen. Um die eigene Handlungsfähigkeit zu sichern, setzt die Landeshauptstadt Stuttgart auf ressortübergreifende Zusammenarbeit, Priorisierung und eine konsequente Haushaltsdisziplin. Gegenüber Land und Bund wird Stuttgart im Zusammenhang mit der Konnexität künftig noch stärker auf eine verlässliche Mitfinanzierung neuer Aufgaben drängen.


DHB-Pokal: Viertelfinalpartien terminiert

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Am vergangenen Wochenende wurden die Partien des DHB-Pokals ausgelost, nun stehen auch die Spieltermine fest. Ab dem 5. November entscheidet sich, welche vier Teams das Haushahn Final4 in Stuttgart bestreiten werden.

Dortmund.| Acht Teams sind noch übrig – und alle davon haben ein Ziel: Das Haushahn Final4 in Stuttgart am 14. und 15. März 2026. Welche vier Mannschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart aufeinandertreffen, entscheidet sich in gut vier Wochen.

Am Mittwoch, den 5. November, empfängt die HSG Blomberg-Lippe den SV Union Halle-Neustadt. Ursprünglich war für die Aufsteigerinnen ein Heimspiel vorgesehen, aufgrund von fehlender Hallenverfügbarkeit wurde das Heimrecht jedoch getauscht. Diese Partie wird das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison, Anwurf ist um 19 Uhr an der Ulmenallee.

In einem Süd-Derby kämpfen die Flames aus Bensheim gegen die Sport-Union Neckarsulm um das Ticket für Stuttgart. Während Bensheim bereits im Vorjahr in der Porsche-Arena gastiert hatte, wäre es für Neckarsulm die erste Final4-Teilnahme in der Vereinsgeschichte. Die Partie in der Weststadthalle wird ebenfalls am 5. November um 19 Uhr angeworfen.

Wieder zurück nach Stuttgart will der VfL Oldenburg – die Huntestädterinnen mussten sich in der vergangenen Saison im Viertelfinale geschlagen geben. Das gleiche Ziel hat nach der ersten Teilnahme im vergangenen März auch Borussia Dortmund, die zum Duell in den Norden reisen. Auch hier wird am Mittwoch, den 5. November, um 19 Uhr angeworfen.

Als letzter verbleibender Zweitligist kämpft der VfL Waiblingen am Samstag, den 8. November um den Einzug ins Haushahn Final4. Die Aufgabe wird jedoch keine leichte, denn mit dem Thüringer HC ist der amtierende European-League- und Super-Cup-Sieger zu Gast in der Rundsporthalle. Anwurf ist um 18 Uhr.

Die Begegnungen des DHB-Pokal-Viertelfinals im Überblick:

Mittwoch, 05. November 2025
19:00 Uhr:      HSG Blomberg-Lippe vs. SV Union Halle-Neustadt
19:00 Uhr:      HSG Bensheim/Auerbach vs. Sport-Union Neckarsulm
19:00 Uhr:      VfL Oldenburg vs. Borussia Dortmund

Samstag, 08. November 2025
18:00 Uhr:      VfL Waiblingen vs. Thüringer HC

Sporteurope.TV zeigt alle Spiele des DHB-Pokal-Viertelfinale live im Stream. Dyn-Abonnenten können die Heimspiele der Erstligisten als Teil ihres Abos verfolgen.


Liebe kennt kein Alter: in der Mitte des Lebens die große Liebe finden

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Mit vierzig neu entflammt: Warum die zweite Lebenshälfte die wahre Blütezeit der Liebe entfaltet

Die Welt erhebt jugendliche Romanzen gern zur Norm, doch abseits des gängigen Narrativs entwickelt sich eine stillere, tiefere Form des Miteinanders. Nach ersten Karriereschritten, familiären Wendepunkten und der Erfahrung, mit Verlusten umgehen zu müssen, erwachsen Beziehungen, deren Fundament vor allem aus Gelassenheit und Authentizität besteht. Reife schafft emotionale Klarheit – ein wertvolles Kapital, wenn plötzlich eine Begegnung das Gefühl verleiht, die Zeit halte inne.

Reife Gefühle, klare Prioritäten

Im mittleren Lebensabschnitt formen sich Partnerschaften auf einer neuen inhaltlichen Ebene. Idealisierungen verblassen, realistische Erwartungen rücken nach vorn. Menschen kennen den eigenen Wertekanon, sprechen Bedürfnisse ohne Umwege aus und respektieren Grenzen. Ein respektvolles “Wir” entsteht, das Raum für Individualität lässt. Freundeskreise, gewachsene Interessen und berufliche Verpflichtungen greifen ineinander; dennoch erhält die Verbindung ihre Eigenständigkeit. Gespräche gehen tiefer, Schweigen bleibt mühelos, gemeinsames Lachen fühlt sich runder an.

Nachfolgende Aspekte unterstreichen den besonderen Charakter später Liebe:

  • Lebensgeschichten bringen Stoff für echte Gespräche mit, nicht nur für Small Talk
  • Wirtschaftliche Unabhängigkeit verleiht Entscheidungen über Wohnort, Reisen oder berufliche Schritte Souveränität
  • Gelernte Konfliktfähigkeit ersetzt dramatische Auseinandersetzungen durch lösungsorientierte Dialoge
  • Gemeinsame Freizeitgestaltung richtet sich stärker nach Leidenschaft als nach Trends
  • Körperliche Nähe gründet sich weniger auf Selbstbestätigung, stärker auf Vertrauen

Digitale und analoge Pfade zum späten Glück

Die Partnersuche verlagerte sich in den vergangenen Jahren auf vielfältige Kanäle – vom klassischen Freundeskreis bis zum algorithmisch gestützten Matching. Wer nach authentischen Kontakten sucht, entdeckt die seriöse und vielversprechende Dating App ab 40, die gezielt Menschen mit Lebenserfahrung zusammenführt. Zugleich entfalten sich jenseits des Displays Formate, die das Sich-Vorstellen in den realen Raum zurückholen.

Ein Beispiel markiert die Event-Reihe “Love at first slide”, organisiert von Rausgegangen und 2025 von Köln aus auf Metropolen wie Berlin und Hamburg ausgeweitet. Freunde präsentieren Singles mittels kurzer Power-Point-Pitches, anschließend führt Musik in zwanglose Gespräche – ein charmantes Gegenmodell zur endlosen Swipe-Routine, das dennoch dem digitalen Zeitgeist entspricht. Die Verbindung aus Bühnenmoment, Humor und gemeinsamem Abend sorgt für unverkrampfte Begegnungen, während das Publikum ganz nebenbei einen Eindruck von der Persönlichkeit hinter dem Profil erhält. Innovationskraft zeigt sich hier nicht als neueste App, sondern als kreativer Rahmen, in dem Menschen jenseits des Start-up-Alters authentisch zusammenfinden.

Gesellschaftliche Wahrnehmung verschiebt sich spürbar. Statt skeptischer Rückfragen nach Kinderwunsch oder “Tickende-Uhr-Klischees” herrscht zunehmend Anerkennung für Paare, die sich inmitten von Umzug, Patchwork-Konstellationen oder beruflichem Neustart entschließen, gemeinsam nach vorn zu schauen. Medien tragen ihren Anteil dazu bei, indem sie Liebesgeschichten von Menschen über fünfzig in Serien und Talkshows illustrieren und damit Stereotype abbauen.

Persönliche Voraussetzungen vervollkommnen das Szenario. Achtsamkeitspraxis, Gesundheitsbewusstsein und Coachingangebote lassen emotionale Offenheit gedeihen. Wachsendes Wohlbefinden stärkt Attraktivität, jedoch ohne frühen Jugendkult. Ein Kleidungsstil, der Selbstbewusstsein widerspiegelt, ersetzt Trendfokussierung; Alltagssprache wechselt vom “Müssen” zum “Mögen”. Genau dieses Klima macht Begegnungen intensiv – ein Kaffeegeruch bei der ersten Verabredung verankert sich plötzlich so dauerhaft wie einst die Melodie des Abiballs.

Liebe als zeitloses Projekt

Beobachtungen zeigen, dass die späte Liebe weder Ausnahmefall noch Lottogewinn darstellt, sondern eine realistische Möglichkeit. Individuelle Lebensentwürfe erhalten frischen Schwung, wenn zwei Biografien beschließen, das nächste Kapitel gemeinsam zu schreiben. Ob sich der erste Blick bei “Love at first slide” trifft oder ein Algorithmus die Schnittstelle liefert: Essenziell bleibt die Bereitschaft, Vergangenes anzuerkennen und der Gegenwart großzügig Zukunft zu schenken. Der gesellschaftliche Diskurs hat den Weg dafür geebnet; Initiativen zwischen App-Match und Bühnenpitch reichen die Hand. So wächst die Gewissheit, dass Herzklopfen keinen Kalender kennt und Glück eine Disziplin für jedes Alter bleibt.