Energie, die sichtbar Wirkung zeigt

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Energie, die sichtbare Wirkung entfaltet

Die Energiewende schreitet voran, doch erst wenn ihre Ergebnisse im Alltag physisch greifbar sind, entsteht echte Akzeptanz. Sichtbare Wirkung zeigt sich, sobald Strom nicht mehr anonym aus der Steckdose fließt, sondern an konkreten Orten entsteht, gespeichert wird oder zusätzliche Dienste übernimmt. Städte, Dörfer und einzelne Gebäude verwandeln sich so in aktive Akteure einer neuen Energiekultur – ein Prozess, der Technik, Architektur und Lebensqualität gleichermaßen prägt.

Mikro-Energie – Transformation auf kleinstem Raum

Mit dezentralen Anlagen dringen erneuerbare Quellen bis in dicht bebaute Quartiere vor. Fassaden, Carports oder Wintergärten übernehmen produktive Funktionen und übertragen die Stromerzeugung in den persönlichen Nahbereich. Wer beispielsweise mit Balkonkraftwerk eigenen Strom produzieren und unabhängig bleiben möchte, erhält ein kompaktes Solarsystem, das sich ohne Genehmigung montieren lässt. In kurzer Zeit wandelt ein Balkonmodul Sonnenlicht in Elektrizität, die durch eine haushaltsübliche Steckverbindung direkt ins Heimnetz einfließt. Messbare Effekte stellen sich sofort ein: Der Zähler läuft langsamer, die monatliche Abrechnung sinkt und der persönliche CO2-Fußabdruck schrumpft.

Welche weiteren sichtbaren Effekte begleiten solch minimalinvasive Erzeugungslösungen? Die folgende Liste skizziert zentrale Beobachtungen:

  • Geräuschloser Betrieb erhält die Ruhe städtischer Innenhöfe
  • Schattenwurf des Moduls verbessert im Hochsommer das Mikroklima auf Terrasse oder Loggia
  • Echtzeit-Auswertungen via App visualisieren den Stromfluss und wecken neues Technikbewusstsein
  • Die direkte Nutzung hauseigener Energie gleicht Netzschwankungen aus und stabilisiert die lokale Verteilung
  • Gerätespezifische Automatisierung (z. B. Waschmaschine bei Solarüberschuss) senkt Spitzenlasten

Leistungssprung aus dem Labor – Deutschlands Tandem-Zelle

Neben solchen Mikroanlagen setzt Spitzenforschung entscheidende Impulse für kommende Effizienzsprünge. Ein herausragendes Beispiel liefert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE: 2024 präsentierten die Freiburger Forscher eine perowskit-silizium-Tandemzelle, die auf einem industriell texturierten Heterojunction-Wafer 31,6 Prozent Wirkungsgrad erreicht. Das Resultat entstand mithilfe eines hybriden Depositionsverfahrens aus Dampf- und nasschemischer Beschichtung und zeigt, dass selbst komplex strukturierte Siliziumoberflächen homogene Perowskitfilme akzeptieren. Dadurch rückt die Serienproduktion in greifbare Nähe, weil bestehende Fertigungslinien lediglich um eine zusätzliche Prozessstufe ergänzt werden müssen.

Die sichtbare Wirkung solcher High-End-Module lässt sich leicht skizzieren: Eine konventionelle Photovoltaikfläche erfährt ohne zusätzliche Grundfläche einen Leistungszuwachs von bis zu 40 Prozent. Solarparks gewinnen so an Ertragsdichte, Gewerbedächer liefern höhere Spitzenleistungen und Gebäude integrieren künftig kleinere Modulflächen in ihre Fassaden. Die eingesparte Modul- und Montagestruktur reduziert Materialverbrauch sowie Flächenbedarf, wodurch die energiewendebedingte Konkurrenz abnimmt.

Sichtbare Energie bedeutet jedoch mehr als kW-Spitzenwerte. Die Fraunhofer-Entwicklung verschiebt Ästhetik-Grenzen, da Perowskit-Schichten prinzipiell farblich anpassbar sind. Kunstvoll gestaltete PV-Elemente verschmelzen mit Glasdächern oder Gewächshaus-Eindeckungen und öffnen neue architektonische Spielräume.

Innovative Speicherkonzepte wie Vanadium- oder Eisen-Salz-Flussbatterien ergänzen diese Fortschritte. Sie stellen lange Zyklen fest, arbeiten nicht brennbar und nutzen weltweit verfügbare Rohstoffe. So entsteht ein Kreislauf, in dem Erzeugung und Speicherung optisch verankert sind – von schimmernden Solardächern bis zu elegant verkleideten Speichertanks.

Die neue Sichtbarkeit der Energiezukunft

Energie wandert aus verborgen liegenden Kraftwerken in das unmittelbare Umfeld von Haushalten, Gewerbe und Infrastruktur. Balkonkraftwerke illustrieren mit minimaler Fläche den Sprung in die Eigenversorgung; Laborrekorde belegen, dass künftige Solarmodule noch mehr Leistung auf identischem Raum entfalten. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Speicherung, Systemintegration und Gestaltung. Energie erhält eine visuelle Identität – das Licht in der Metallstruktur des Moduls, der stumme Puls gespeicherter Kilowattstunden im Keller, die Zahl auf dem Display, die den Netzbezug in Echtzeit reduziert. “Energie, die sichtbare Wirkung entfaltet” beschreibt daher keine ferne Vision, sondern ein bereits beginnendes Zeitalter, in dem Technologie, Design und Alltagskultur eine neue Symbiose eingehen und den Wandel dauerhaft verankern.


Porsche mit robusten Auslieferungszahlen

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  • Anteil elektrifizierter Sportwagen per September bei rund 35 Prozent
  • Nahezu jeder vierte ausgelieferte Porsche vollelektrisch
  • Macan-Absatz wächst in den ersten neun Monaten um 18 Prozent
  • Übersee- und Wachstumsmärkte erreichen Auslieferungsrekord
  • Nordamerika mit Auslieferungsplus
  • Absatzstruktur trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten robust

STUTTGART.| Porsche hat den Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen in den ersten neun Monaten 2025 deutlich gesteigert: Insgesamt wurden zwischen Januar und September weltweit 212.509 Fahrzeuge an Kunden übergeben, davon waren 35,2 Prozent elektrifiziert (+12,8 Prozentpunkte). Diese unterteilen sich in 23,1 Prozent vollelektrische Fahrzeuge und 12,1 Prozent Plug-in-Hybride. Das stärkste Wachstum unter den sechs Modellreihen des Sportwagenherstellers verzeichnet der Macan mit plus 18 Prozent. Das trägt maßgeblich zu einer hohen Elektrifizierungsquote von 56% in Europa (Region Europa inkl. Deutschland) bei. Nordamerika ist weiterhin die größte Vertriebsregion: 64.446 Auslieferungen entsprechen einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Region Übersee- und Wachstumsmärkte erzielt mit 43.090 Auslieferungen von Januar bis September einen neuen Allzeitrekord. Ebenso positiv entwickelt sich der Bereich Individualisierung: Die Nachfrage nach den Angeboten im Porsche Sonderwunsch-Programm sowie der Porsche Exklusiv Manufaktur steigt kontinuierlich und der Ausbau der Kapazitäten wird weiter vorangetrieben.

„Porsche ist bei den Auslieferungen in diesem Jahr weiter robust unterwegs. Das Niveau entspricht unseren Erwartungen – gerade mit Blick auf anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Auch in den kommenden Monaten können sich unsere Kunden auf viele außergewöhnliche Angebote freuen. Mit dem neuen 911 Turbo S haben wir jüngst auf der IAA die Top-Version unserer Sportwagen-Ikone vorgestellt. Damit stärken wir unseren Markenkern. Die Nachfrage ist erfreulich groß und das Auto erhält viel Lob von Medien und Interessenten.“

Nordamerika und Übersee- & Wachstumsmärkte verzeichnen Wachstum

Größte Vertriebsregion bleibt Nordamerika mit 64.446 Auslieferungen und einem Plus von 5 Prozent gegenüber 2024. Die Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte entwickelte sich mit einem Zuwachs von 3 Prozent ebenfalls positiv und erzielt damit ein Allzeithoch. Insgesamt konnten hier 43.090 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben werden.

In Europa (ohne Deutschland) hat Porsche bis Ende September 50.286 Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Heimatmarkt Deutschland konnten 22.492 Kunden ihr Fahrzeug entgegennehmen – ein Minus von 16 Prozent. Ursache für den Rückgang in beiden Regionen sind unter anderem ein starker Vorjahreszeitraum aufgrund von Nachholeffekten aus 2023 sowie Angebotslücken beim 718 und Macan Verbrenner aufgrund von EU-Vorschriften zur Cybersicherheit.

In China wurden 32.195 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-26 Prozent). Wesentliche Gründe für den Rückgang bleiben die herausfordernden Marktbedingungen vor allem im Luxussegment sowie der intensive Wettbewerb im chinesischen Markt. Der Fokus liegt weiterhin auf einem wertorientierten Absatz. Weltweit bleibt Porsche in den ersten neun Monaten 6 Prozent unter den Vorjahreszahlen bei einer über die einzelnen Vertriebsregionen weiterhin ausbalancierten Absatzstruktur. Zudem konnte Porsche seinen Anteil im jeweiligen Marktsegment weltweit in fünf von sechs Modellreihen ausbauen – trotz des zunehmenden Wettbewerbs.

Macan bleibt die volumenstärkste Modellreihe

In den ersten drei Quartalen wurden 64.783 Macan in Kundenhand übergeben (+18 Prozent). Mehr als 55 Prozent davon (36.250 Fahrzeuge) entfallen auf die vollelektrische Variante. Parallel wird in den meisten Märkten außerhalb der EU weiterhin der Macan mit Verbrennungsmotor angeboten, von dem 28.533 Einheiten ausgeliefert wurden. Der Panamera wurde bis Ende September 21.243 mal in Kundenhand übergeben und bewegt sich auf einem stabilen Niveau (-1 Prozent).

Die Sportwagen-Ikone 911 wurde bis Ende September 37.806 mal ausgeliefert. Das entspricht einem leichten Rückgang von 5 Prozent. Die Modelle 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 15.380 Auslieferungen. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies erklärt sich im Wesentlichen durch die eingeschränkte Modellverfügbarkeit aufgrund der EU-Vorschriften zur Cybersicherheit. Die Produktion der aktuellen Modellreihe 718 läuft im vierten Quartal 2025 aus.

Vom Taycan wurden im Zeitraum Januar bis September 12.641 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (-10 Prozent). Der Cayenne wurde 60.656 mal in Kundenhand übergeben. Dies entspricht einem Rückgang von 22 Prozent und ist unter anderem auf Nachholeffekte im Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Im vierten Quartal plant Porsche die Vorstellung des neuen vollelektrischen Cayenne. Dieser wird künftig parallel zum aktuellen Modell mit Verbrenner- und Plug-in-Hybrid-Antrieb angeboten.

Nach vorne gerichtet sagt Matthias Becker: „Wir haben in den vergangenen Wochen zukunftsweisende Produktentscheidungen getroffen. Damit reagieren wir auf die weltweit unterschiedlichen Kundenbedürfnisse sowie den verzögerten Hochlauf der Elektromobilität und stellen uns für die kommenden Jahre noch flexibler auf. Wir erwarten auch in Zukunft ein herausforderndes Marktumfeld. Mehr denn je konzentrieren wir uns darauf, Nachfrage und Angebot gemäß unserer Strategie ‘value over volume’ auszusteuern. Zudem tragen wir der stetig steigenden Individualisierung unserer Fahrzeuge durch unsere Kunden Rechnung, indem wir dieses Wachstumsfeld weiter ausbauen – sowohl im Bereich der Exclusive Manufaktur wie auch beim Sonderwunsch-Programm.“


Bosch bringt ersten Wasserstoff-Truck im Werksverkehr auf die Straße

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Realbetrieb mit Brennstoffzellensystem aus Eigenproduktion

  • Bosch startet im Werk Nürnberg mit erstem Brennstoffzellen-Truck im Realbetrieb.
  • Selbst gefertigtes Brennstoffzellensystem ermöglicht klimafreundlichen Transport von Gütern zwischen Werk und Dienstleister.
  • Daten aus dem Realbetrieb unterstützen die Weiterentwicklung.

NÜRNBERG.| Bosch in Nürnberg macht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur klimafreundlichen Logistik – und zwar mit einem Eigenprodukt des Technologiekonzerns. Seit Kurzem setzt das Werk einen brennstoffzellenelektrischen Truck im Werksverkehr ein. Ausgestattet ist dieser mit dem Fuel Cell Power Module (FCPM) von Bosch, das kürzlich für den renommierten Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten nominiert wurde. „Als wir beschlossen haben, unseren Werksverkehr klimafreundlicher zu gestalten, war klar: Wir wollen einen Lkw mit FCPM von Bosch“, erklärt Alexander Weichsel, kaufmännischer Werkleiter in Nürnberg. „Der Einsatz ist für uns ein wichtiger Baustein, um unsere Emissionen in der Logistik zu verringern. Dass weltweit bereits mehrere tausend Lkw mit Brennstoffzellensystemen von Bosch unterwegs sind, zeigt, dass sich das Konzept bewährt.“ Durch die Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser und Strom kann der 40-Tonner komplett elektrisch betrieben werden. Wird der Wasserstoff dafür regenerativ erzeugt, ist der Antrieb sogar klimaneutral. Mit der Umstellung auf das neue Fahrzeug will Bosch in Nürnberg auch ein Zeichen setzen und sich im Sinne der Bayerischen Wasserstoffstrategie 2.0 für den Aufbau einer Wasserstoffwertschöpfungskette engagieren.

Realbetrieb liefert wertvolle Daten für Weiterentwicklung

Bis zu 800 Kilometer Reichweite hat der Iveco-Truck, der im Auftrag des Bosch-Werks von der Spedition Schäflein betrieben wird. Schäflein wiederum mietet das Fahrzeug von dem auf emissionsfreie Lkw spezialisierten Miet-Anbieter Hylane. 12 000 Kilometer pro Jahr soll das Fahrzeug, das auf einer festen Strecke insbesondere Produkte aus der werkseigenen Herstellung transportiert, zurücklegen. Damit spart das Nürnberger Werk CO2 für Bosch ein – weil das Fahrzeug Wasserstoff statt Diesel nutzt. Primäres Ziel der Nutzung ist aber zunächst – neben der Verringerung der Emissionen in der Logistik – Erfahrung und möglichst viele Daten zu sammeln, die in die Weiterentwicklung künftiger Antriebssysteme wie den Modellen Compact 190 und Compact 300 fließen. Werkleiter Alexander Weichsel blickt optimistisch in die Zukunft: „Der problemlose Betrieb zeigt, dass die Brennstoffzelle reif für den Serieneinsatz ist.“ Zugleich sagt er: „Entscheidend für eine erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft sind vor allem eine hohe Verfügbarkeit von bezahlbarem Wasserstoff und der Aufbau einer adäquaten H2-Infrastruktur, auch in Nürnberg. Wir arbeiten aktiv daran, mit Industriepartnern der Metropolregion Nürnberg die Wasserstoffstrategie in Bayern umzusetzen.“

Mit dem FCPM-Truck von Iveco hat Bosch in Europa jetzt erstmals sein eigenes System im Realbetrieb. Die fünf verbauten Wasserstofftanks fassen bis zu 70 Kilogramm bei 700 bar Druck. Das Brennstoffzellensystem liefert eine Leistung von insgesamt über 200 Kilowatt. Die eAchse wird aus dem Brennstoffzellensystem gespeist, zwei zentral verbaute Batteriepakete dienen als Energiepuffer. Die Systemleistung des Trucks liegt bei 400 Kilowatt, das zulässige Gesamtgewicht beträgt bis zu 44 Tonnen. Neben seiner Robustheit und der hohen Reichweite, die im Gegensatz zu batterieelektrischen Fahrzeugen nicht von der Außentemperatur beeinflusst wird, überzeugt der Truck mit geringen Betankungszeiten, die denen eines Diesel-Lkws gleichen. Der Serienstart des FCPM erfolgte bereits Mitte 2023 in Stuttgart-Feuerbach. Das Bosch-Werk in Bamberg liefert dafür den Brennstoffzellen-Stack zu, das Werk Homburg weitere Komponenten wie etwa den elektrischen Luftkompressor oder das Rezirkulationsgebläse.

Bosch engagiert sich seit jeher stark für den Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft und entwickelt technische Lösungen für die Erzeugung, Infrastruktur und Anwendung von Wasserstoff. Erst im Frühjahr läutete das Unternehmen mit Technik für Elektrolyseure seinen Markteintritt ein und stellte seine Hybrion PEM-Elektrolyse-Stacks vor. In der Anwendung von Wasserstoff ist Bosch nicht nur im Bereich der mobilen Brennstoffzelle, sondern auch des Wasserstoffmotors aktiv.


Spatenstich für geförderten Glasfaserausbau in Kirchheim unter Teck

KIRCHHEIM/TECK.| Die Telekom schließt jetzt auch bislang unterversorgte Adressen in Kirchheim unter Teck an ihr Glasfasernetz an. Auch der Flugplatz Hahnweide erhält eine Glasfaseranbindung.

„Das ist ein Riesengewinn für uns“ freut sich Norman Baum, 1. Vorsitzender der Fliegergruppe Wolf Hirth. „Jedes Jahr veranstalten wir den Internationalen Hahnweide-Segelflugwettbewerb. Und außerdem alle drei bis vier Jahre das größte Oldtimer-Fliegertreffen in Europa. Gerade vor zwei Wochen war es wieder soweit. Mit dem Glasfaseranschluss können wir nicht nur die gesamte Kommunikation rund um die Großveranstaltungen leichter bewältigen, auch der Vereinsalltag braucht heutzutage einen leistungsstarken Anschluss. Und Geschäftsführer Klaus Hallmayer ergänzt: „Davon profitiert auch der am Flugplatz ansässige Baden-Württembergische Luftfahrtverband (BWLV). Die Verwaltung der Motorflugschule, aber insbesondere auch der Theorieunterricht werden dadurch vereinfacht.“

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich die Telekom zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „In Kirchheim unter Teck haben wir im Eigenausbau bereits rund 3.300 Haushalte in der Kernstadt sowie vier Gewerbegebiete mit Glasfaser erschlossen“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Stuttgart, anlässlich des Spatenstichs. „Das Fluggelände Hahnweide liegt rund zwei Kilometer außerhalb des Ortes – ihn hätten wir im Eigenausbau nicht erreichen können. Mit dem geförderten Ausbau wird das jetzt möglich, wie auch für weitere Gebäude in Randlagen der Gemeinde. Außerdem binden wir im Rahmen der Fördermaßnahme auch sieben Schulen mit Glasfaser an, unter anderem das Uhlandgymnasium, die Freie Waldorfschule sowie die Grund- und Realschule in Freihof.“

Um alle Anschlüsse im Rahmen dieser Fördermaßnahme herzustellen, bringt das Unternehmen rund 170 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 60 neue Verteiler.

Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt. Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der weißen Flecken, Schulen und Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 5.270.541 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 4.216.432 Euro aus Mitteln des Landes und mit 1.054.109 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Kirchheim unter Teck gefördert. Außerdem geht die Stadt Kirchheim unter Teck über die gesamte Fördersumme von 10.541.082 Euro zunächst in Vorleistung. Dies ist ein gemeinsames und klares Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur in unserer lebenswerten Stadt!“

1.185 Haushalte und Gewerbe an 438 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima – deutlich mehr als das bestehende Kupfernetz. Dabei steht das Netz der Telekom auch für andere Inhalteanbieter offen, die mit der Telekom eine Nutzungsvereinbarung geschlossen haben.

„Mit dem heutigen Spatenstich bringt sich nicht nur die Stadt Kirchheim unter Teck auf einen zukunftssicheren Weg – auch der gesamte Landkreis Esslingen profitiert nachhaltig von diesem Schritt. Dank der Förderung durch Bund und Land können wir Glasfaseranschlüsse in noch größerem Umfang realisieren und gemeinsam mit der Stadt sowie der Telekom direkt bis in die Gebäude bringen. Die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die digitale Entwicklung unserer Region“, sagt Lukas Theivagt, Projektleiter Technik und Infrastruktur Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen.

Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) erklärt: „Der überwiegende Teil der Region ist für Telekommunikationsunternehmen so attraktiv, dass sie eigenwirtschaftlich ausbauen können. Dennoch bleiben immer Gebiete übrig, die Förderung benötigen. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten. Davon profitiert jetzt die Stadt Kirchheim unter Teck.“

Katharina Manthey, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Daher freue ich mich, dass heute der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau in Kirchheim unter Teck fällt.“

Susanne Menzel vom Projektträger Breitbandförderung des Bundes: “Mit diesem Spatenstich treiben wir die Digitalisierung entscheidend voran – eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur ist die Basis für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und eine vernetzte Zukunft. Ich freue mich, dass der Bund dieses wichtige Projekt mit einer 50-prozentigen Förderung mitfinanziert und wünsche der Stadt Kirchheim unter Teck viel Erfolg bei der Umsetzung.”


Sara Däbritz beendet Karriere in der Nationalmannschaft

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Nach vielen erfolgreichen Jahren im Trikot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat Sara Däbritz heute ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben. Die 30-Jährige debütierte im Jahr 2013 für das DFB-Team und absolvierte insgesamt 111 Länderspiele, in denen sie 18 Tore erzielte. Zu ihren größten Erfolgen zählen der Gewinn der Europameisterschaft 2013 in Schweden und die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Nach Stationen beim SC Freiburg, dem FC Bayern München, Paris Saint-Germain und Olympique Lyon spielt Däbritz seit diesem Sommer für Real Madrid.

Sara Däbritz sagt: “Ich blicke voller Dankbarkeit auf eine wundervolle internationale Karriere zurück, die für immer einen Platz in meinem Herzen haben wird. Vom ersten bis zum letzten Spiel habe ich das Nationaltrikot mit Stolz, Freude und Demut getragen. Es war mir ein großes Privileg, für mein Land aufzulaufen. Ich habe noch beide Seiten miterlebt – von Spielen vor 2000 Zuschauern bis hin zu ausverkauften Stadien mit einer überragenden Atmosphäre. Auf diese Entwicklung bin ich unglaublich stolz. Und ich freue mich ganz besonders für die nächste Generation, die diesen Weg weitergehen darf und die Begeisterung für den deutschen Frauenfußball noch größer machen wird.”

Däbritz weiter: “Nach zwölf Jahren in der Nationalmannschaft ist jetzt der richtige Moment gekommen, um Abschied zu nehmen. Es fühlt sich für mich richtig an. Mein Dank gilt allen Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben: meinen Trainerinnen und Trainern, unserem Staff und vor allem meinen Mitspielerinnen, mit denen ich so viele unvergessliche Momente teilen durfte. Ihr seid großartig. Von Herzen: Danke!”

DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: “Ich kenne Sara schon sehr lange und habe ihre sportliche Laufbahn von Beginn an in verschiedensten Funktionen begleitet. Ihre Bodenständigkeit, ihre Authentizität, ihr umgängliches Wesen, ihr Humor und ihre herausragenden Fähigkeiten als Spielerin haben sie ausgezeichnet. Sie hat uns alle bereichert – auch mit ihrer ruhigen Art und Weise. Im Frauenfußball spielte sie als Leistungsträgerin über Jahre eine wichtige und prägende Rolle und unterstreicht nun ihre Genialität eindrucksvoll bei Real Madrid. Für ihren weiteren Weg wünsche ich ihr alles Gute – wir werden sie in der Nationalmannschaft vermissen.”

DFB-Sportdirektorin Nia Künzer erklärt: “Sara kann sehr stolz auf ihre beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft sein, sie hat tiefe Spuren hinterlassen. Angefangen in den U-Teams, in denen sie sehr erfolgreich war, bis hin zur Frauen-Nationalmannschaft, als sie als sehr junge Spielerin schon bei der EM 2013 ihren ersten Titel im A-Team holen konnte. Sie ist eine Persönlichkeit, zu der andere Spielerinnen aufschauen können – ein echtes Vorbild, ein wunderbarer Mensch und sie verfügt als Spielerin über außergewöhnliche Fähigkeiten. Sara hat Herausragendes geleistet und war dabei stets bescheiden und bodenständig. In jeder Phase ihrer Karriere hat sich Sara dabei in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich wünsche ihr für ihre Zukunft alles Gute und freue mich darauf, sie noch einige Jahre auf Topniveau bei einem Spitzenklub wie Real zu sehen.”

Bundestrainer Christian Wück sagt: “Sara war über viele Jahre eine feste Größe im deutschen Mittelfeld. Mit ihrer außergewöhnlichen Spielintelligenz, ihrer Ruhe am Ball und ihren fußballerischen Qualitäten hat sie das Gesicht der Mannschaft über Jahre mitgeprägt. Nicht nur sportlich, auch menschlich war sie eine Führungspersönlichkeit: Mit ihrer Haltung, Erfahrung und Teamorientierung ist sie stets vorangegangen und hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Junge Spielerinnen konnten sich an ihr orientieren, sie war Vorbild und Teamplayerin zugleich. Ihre Erfolge mit der Nationalmannschaft sprechen für sich. Sie kann mit Stolz auf eine beeindruckende Karriere im DFB-Trikot zurückblicken. Für ihre kommenden Aufgaben bei Real Madrid wünsche ich ihr von Herzen alles Gute.”

Die Nationalmannschaftskarriere der gebürtigen Ambergerin begann im Jahr 2010 mit ihrem ersten Einsatz für die U 15-Auswahl des DFB gegen die Niederlande. Es folgten zahlreiche Berufungen in Juniorinnen-Nationalteams. Zu den Höhepunkten ihrer Laufbahn im Nachwuchsbereich zählen der Gewinn der U 17-Europameisterschaft 2012, bei der sie das Team als Kapitänin anführte, und der Titel bei der U 20-Weltmeisterschaft 2014 in Kanada.

Bereits vor dem WM-Gewinn mit der U 20 feierte Däbritz ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft: Am 29. Juni 2013 stand sie in der Münchner Allianz Arena gegen Japan erstmals für das DFB-Team auf dem Platz und setzte damit den ersten Schritt einer langen und beeindruckenden Laufbahn im DFB-Trikot. Mit der A-Nationalmannschaft nahm Däbritz an drei Weltmeisterschaften (2015, 2019, 2023) und vier Europameisterschaften (2013, 2017, 2022, 2025) teil. Sie wurde Europameisterin (2013) und Olympiasiegerin (2016). Ihr letzter Einsatz im Nationalmannschaftstrikot war das Halbfinale bei der EM 2025 gegen Spanien.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 41

Quelle: ots

Stuttgart-West: Pkw contra Stadtbahn
Beim Zusammenstoß eines Mercedes und einer Stadtbahn der Linie U9 am Samstag (11.10.2025) entstand Sachschaden von rund 60.000 Euro. Der 61-jährige Mercedesfahrer befuhr gegen 12.18 Uhr die Schloßstraße in Richtung Bebelstraße und bog ersten Ermittlungen zufolge verbotswidrig nach links in die Silberburgstraße ab. Dabei stieß er mit einer Stadtbahn der Linie U9 zusammen, die in gleicher Richtung unterwegs war. Verletzt wurde niemand. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Stuttgart-Süd: Brennende Müllcontainer – Zeugen gesucht
Aus bislang unbekannter Ursache sind am Samstag (11.10.2025) zwei Müllcontainer an der Arminstraße in Brand geraten. Eine Zeugin bemerkte gegen 00.30 Uhr die zwei brennenden Papiermüllbehältnisse, die zwischen zwei Gebäuden abgestellt waren. Sie verständigte die Feuerwehr, die den Brand rasch löschen konnte. Durch die Hitze- und Rauchentwicklung wurden an den Gebäuden Teile der Fassade und auch ein Fenster beschädigt, wodurch ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Mitte: Brennender Pkw – Zeugen gesucht
Am Samstag (11.10.2025) geriet in den frühen Morgenstunden in der Stuttgarter Innenstadt ein Pkw in Brand. Gegen 01.55 Uhr meldete ein Zeuge bei der Feuerwehr, dass ein an der Kreuzung Werastraße/Landhausstraße geparkter Pkw der Marke Mercedes-Benz brennen würde. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei hatten eine bislang unbekannte Frau und ein unbekannter Mann den Brand am Fahrzeug mutmaßlich mittels Wasser aus einer Gießkanne gelöscht, weshalb nur der Bereich um das rechte Hinterrad am Pkw beschädigt wurde. Der eingetretene Schaden wird derzeit auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Mögliche Zeugen, vor allem die beiden Personen, welche mutmaßlich den Brand gelöscht haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei Stuttgart zu melden.

Stuttgart-Ost: Streit eskaliert – Zeugen gesucht
Ein Streit zwischen einem 42-Jährigen und einem 45-Jährigen ist am Mittwochmittag (08.10.2025) in der Gablenberger Hauptstraße eskaliert. Der 42 Jahre alte Mann parkte gegen 11.20 Uhr sein Auto vor Gebäude 111. Darüber entbrannte zunächst ein verbaler Streit mit dem 45-Jährigen, der letztlich in einer handfesten Auseinandersetzung mündete, bei der auch Beleidigungen und Drohungen gefallen sein sollen. Zeugen gelang es nicht, die beiden Männer zu trennen. Alarmierte Polizeibeamte nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Rettungskräfte kümmerten sich um die beiden Leichtverletzten und brachten den 45-Jährigen vorsorglich in ein Krankenhaus. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen, insbesondere ein unbekannter Mann, der die Auseinandersetzung gefilmt haben soll, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Passantin angegriffen – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am Montagabend (06.10.2025) an der Stadtbahnhaltestelle Mühlsteg eine 55 Jahre alte Passantin angegriffen und leicht verletzt. Die 55-Jährige wartete gegen 18.00 Uhr an der Haltestelle, als der Unbekannte auf sie zukam und sie unvermittelt mit beiden Händen an den Schultern packte. Dann stieß er die Frau gegen ein Metallgeländer und flüchtete in unbekannte Richtung. Die 55-Jährige erstattete erst nach einem Arztbesuch Anzeige bei der Polizei. Von dem Unbekannten ist lediglich bekannt, dass er eine Kapuze oder Tücher über dem Kopf getragen haben soll und in einer unbekannten Sprache gesprochen haben soll. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Degerloch: 15-Jähriger verletzt – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall, bei dem am Mittwochabend (08.10.2025) ein 15-Jähriger auf einem Basketballplatz an der Oberen Weinsteige von einem Unbekannten mutmaßlich mit einem Messer verletzt worden ist. Ersten Ermittlungen zufolge soll sich der 15-Jährige mit weiteren Personen gegen 19.40 Uhr bei einem Jugendhaus aufgehalten haben, als der Unbekannte auf ihn zukam und ihn mutmaßlich mit einem Messer leicht verletzt haben soll. Kurze Zeit später soll der Unbekannte auf einem Fußweg an der Löffelstraße zwei Zeugen bedroht haben. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten nach dem Täter, trafen ihn aber nicht mehr an. Der 15-Jährige kam zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Von dem Täter ist lediglich bekannt, dass er korpulent sein soll und kurze Haare haben soll. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Vorfahrt missachtet – Unfall mit Linienbus
Eine 37-jährige Frau ist am Mittwoch (08.10.2025) in der Dürrlewangstraße mit einem Linienbus zusammengestoßen. Die 37-Jährige war gegen 14.00 Uhr mit ihrem Corsa Richtung Gietmannstraße unterwegs, als sie rechts in die Osterbronnstraße abbiegen wollte. Dabei missachtet sie ersten Erkenntnissen zufolge die Vorfahrt des von links kommenden Linienbusses und stieß mit diesem zusammen. Durch den Zusammenstoß verletzten sich zwei Fahrgäste, ein 85-jähriger Mann schwer und eine 58-jährige Frau leicht. Der Schaden beläuft sich auf zirka 12.500 Euro.

Stuttgart-Vaihingen: Vorfahrt nicht beachtet – Motorradfahrer schwer verletzt
Ein 60 Jahre alter Motorradfahrer hat sich am Mittwoch (08.10.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Büsnauer Straße schwere Verletzungen zugezogen. Ein 64 Jahre alter Mann fuhr gegen 15.10 Uhr in der Kaindlstraße Richtung der Straße Ob dem Steinbach. An der Kreuzung zur Büsnauer Straße missachtete er den ersten Ermittlungen zufolge die Vorfahrt des 60-Jährigen, der mit seiner Honda in der Büsnauer Straße Richtung der Straße Im Lauchhau unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß prallte das Motorrad gegen einen Opel Combo, der von der Straße Ob dem Steinbach nach links in die Büsnauer Straße abbiegen wollte. Rettungskräfte kümmerten sich um den verletzten Motorradfahrer und brachten ihn in ein Krankenhaus. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Mini gegen Stadtbahn
Bei einem Unfall am Mittwochmorgen (08.10.2025) in der Waiblinger Straße hat sich eine 63 Jahre alte Mini-Fahrerin leichte Verletzungen zugezogen. Die Frau war gegen 08.40 Uhr in Richtung Augsburger Platz unterwegs und hielt auf Höhe Daimlerstraße an einer roten Ampel. Als die Ampel grün schaltete bog die Frau offenbar verbotswidrig nach links in die Daimlerstraße ab und stieß dabei mit der in der gleichen Richtung fahrenden Stadtbahn der Linie U16 zusammen. Rettungskräfte kümmerten sich um die Leichtverletzte und brachten sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.

Stuttgart-Mitte: Passanten angepöbelt und Widerstand geleistet – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Dienstagnachmittag (07.10.2025) einen 39 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, Passanten angepöbelt und Widerstand geleistet zu haben. Der Tatverdächtige fiel zivil gekleideten Polizeibeamten auf, als er gegen 15.30 Uhr in der Klett-Passage im Bereich der Stadtbahnhaltestelle offensichtlich alkoholisiert herumschrie und Passanten anpöbelte. Die Beamten folgten ihm in die Stadtbahn der Linie U15, um ihn zu kontrollieren. An der Stadtbahnhaltestelle Pragfriedhof forderten sie ihn auf, ihm aus der Bahn zu folgen. Bei seiner Kontrolle soll er erheblichen Widerstand geleistet haben, weshalb ihn die Beamten festnahmen. Der 39 Jahre alte wohnsitzlose Mann mit polnischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Mittwochs (08.10.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Mitte: Frau auf Heimweg geschlagen – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen eines Vorfalls, bei dem ein Unbekannter eine 36-jährige Frau am frühen Dienstagmorgen (07.10.2025) in der Königstraße unsittlich berührt und dann ins Gesicht geschlagen hat. Die 36-Jährige war um zirka 07.00 Uhr auf dem Heimweg nach einem Diskotheksbesuch, als der unbekannte Täter sie zuerst an der Brust berührte und dann unvermittelt ins Gesicht schlug. Die Frau verletzte sich dabei leicht. Der Täter war etwa 170 bis 180 Zentimeter groß, zwischen 35 und 40 Jahren alt und hatte kurze, schwarze Haare. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Mitte/Bietigheim-Bissingen: Unerlaubt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gehandelt – Tatverdächtigen festgenommen
Polizeibeamte haben am Montag (06.10.2025) einen 24 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, unerlaubt und gewerbsmäßig Medikamente verkauft zu haben. Beamte der Bundespolizei kontrollierten den Mann gegen 15.25 Uhr am Arnulf-Klett-Platz und fanden bei ihm rund 25.000 Euro Bargeld und mehrere Tablettenblister. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung in Bietigheim-Bissingen fanden die Beamten weitere verschreibungspflichtige Medikamente, mehrere hundert Euro Bargeld und einen Elektroschocker. Der 24-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Dienstages (07.10.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Nord: Mercedes auf dem Dach gelandet
Bei einem Verkehrsunfall in der Siemensstraße am Dienstagmorgen (07.10.2025) ist ein Mercedes auf dem Dach gelandet. Die 35-jährige Mercedes-Fahrerin war gegen 06.30 Uhr in der Siemensstraße Richtung Pragsattel unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge wollte sie eine Spur nach rechts wechseln, wo eine 44 Jahre alte Frau mit ihrem Peugeot in dieselbe Richtung fuhr. Durch den Zusammenstoß überschlug es den Mercedes und er blieb auf dem Dach liegen. Die 35-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Nach Auseinandersetzung im Festzelt: Mehrere Sicherheitsmitarbeiter und Polizeibeamte verletzt
Polizeibeamte haben am späten Montagabend (06.10.2025) in einem Festzelt auf dem Cannstatter Wasen insgesamt elf Personen vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, sich an einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt und Polizeibeamte und Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes angegriffen zu haben. Ersten Erkenntnissen zufolge gerieten Angehörige von Schaustellerbetrieben gegen 23.45 Uhr aus bislang unbekannter Ursache in einen Streit. Als Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eingriffen und Hausverbote aussprachen, richteten sich die Gewalttaten gegen diese, weshalb Einsatzkräfte der Polizei hinzukamen. Offenbar sollen sich die beteiligten Personen zunehmend gegen die Polizisten und Sicherheitsmitarbeiter solidarisiert und diese angegriffen haben, sodass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Insgesamt acht Polizeibeamte und vier Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitten leichte Verletzungen. Die elf vorläufig Festgenommenen setzten sie nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Die Polizei hat eine Ermittlungsgruppe gegründet. Die Ermittlungen zu den einzelnen Tatbeteiligungen, zum Tathergang und zu den Hintergründen dauern an.

Stuttgart-Nord: Mit Pfefferspray besprüht und Bargeld geraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Freitagabend (03.10.2025) einen 20-Jährigen an der Heilbronner Straße mit Pfefferspray besprüht und ihm rund 1500 Euro Bargeld geraubt. Der junge Mann befand sich gegen 19.35 Uhr auf dem Fußweg zwischen der Stadtbahnhaltestelle Pragsattel und der Bushaltestelle Pragsattel, als ein Mietfahrzeug mit Berliner Zulassung neben dem Mann hielt. Ein Unbekannter stieg aus, fragte den Mann nach Zigaretten, sprühte dem 20-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht und entriss ihm das Bargeld, das er in der Hand hielt. Anschließend stieg der Mann wieder in das Auto, das mit drei Personen besetzt davonfuhr. Der Unbekannte war zirka 20 Jahre alte und etwa 185 Zentimeter groß. Er trug eine schwarze Baseballmütze, eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Zudem war ein Arm einbandagiert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Fiat überschlägt sich
Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Montag (06.10.2025) in der Mercedesstraße ist eine 64 Jahre alte Frau leicht verletzt worden. Ein 48 Jahre alter Mann war mit seinem Fiat gegen 02.30 Uhr in der Mercedesstraße Richtung Mercedes-Jellinek-Straße unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisverkehr stieß er offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit mit dem Bordstein zusammen und überschlug sich. Seine 64-jährige Beifahrerin verletzte sich hierbei leicht. Rettungskräfte kümmerten sich um die Fahrzeuginsassen und brachten sie in Krankenhäuser. Da der Verdacht besteht, dass der 48-Jährige alkoholisiert war, musste er neben einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 41

Quelle: ots

Esslingen: Verkehrsunfall mit Verletzten auf Einsatzfahrt
Am Samstagvormittag ist es an der Kreuzung der Landesstraße 1192 zur Kreisstraße 1215 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem eine Person verletzt wurde. Der 22-jährige Fahrer eines Rettungswagens befand sich gegen 10.40 Uhr unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten auf einer Einsatzfahrt über die Adenauerbrücke und wollte nach links in Richtung Esslingen-Sirnau abbiegen. Zum Überqueren der rot zeigenden Ampel hatte er Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. Während des Abbiegens kam ihm eine 78-jährige Fahrerin eines Pkw Ford aus Richtung Esslingen-Berkheim entgegen, woraufhin es im Kreuzungsbereich zur Frontalkollision beider Fahrzeuge kam. Ersten Erkenntnissen zu Folge hatte die Ford-Fahrerin zum Unfallzeitpunkt grün. Sie zog sich durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 13.000 Euro. Die beschädigten Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Auslaufende Betriebsstoffe mussten durch eine Spezialfirma gebunden und entsorgt werden. Während der Fahrbahnreinigung und Bergung der Fahrzeuge kam es immer wieder zu kurzzeitigen Teilsperrungen, die entsprechende Auswirkungen auf den Fahrzeugverkehr hatten.

Filderstadt: Kollision zwischen Zweirad und Pkw
Schwere Verletzungen hat sich ein Kraftradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Samstagmittag zugezogen, der sich auf der Landesstraße 1208a bei Echterdingen in Richtung Bernhausen ereignet hat. Der 63-jährige Fahrer einer Aprilia fuhr gegen 14 Uhr linksseitig an, aufgrund roter Ampel, verkehrsbedingt wartenden Fahrzeugen vorbei. Ein 61-jähriger Mercedes-Fahrer, der aus Richtung Ortsmitte von der Bernhäuser Straße nach links auf die L 1208a einbog übersah den Kraftradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen, wodurch sich der Zweiradlenker so schwere Verletzungen zuzog, dass er mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden musste. Der Mercedes war in Folge des Unfalles nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Insgesamt entstand an den beiden Fahrzeugen ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Unfallermittlungen, insbesondere zur Frage, wie die Ampeln zum Unfallzeitpunkt geschalten waren, aufgenommen.

Köngen: Kleinbrand in Frachtzentrum
Am Samstagabend sind Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zu einem Brand ins Industriegebiet nahe der Robert-Bosch-Straße ausgerückt. Kurz vor 19 Uhr kam es im Frachtzentrum in einem Paket zunächst zu einer Rauchentwicklung, die sich im weiteren Verlauf zu einem Kleinbrand entwickelte. In dem Paket befand sich ein Spielzeug, dessen Akku vermutlich aufgrund eines technischen Defekts zur Auslösung des Brandes führte. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden am Spielzeug wird auf circa 1.000 Euro geschätzt. Es wurde niemand verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Köngen war mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

Filderstadt: Radfahrerin verletzt
Die Missachtung der Vorfahrt ist die Ursache eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagnachmittag an der Kreuzung Stützenweg / Pulsstraße im Stadtteil Bernhausen ereignet hat. Eine 31-Jährige war gegen 17.05 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Stützenweg unterwegs. Als sie die Kreuzung zur Pulsstraße geradeaus überquerte, übersah sie einen von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten Ford. Dessen 51 Jahre alte Fahrerin hatte keinerlei Chancen mehr, rechtzeitig zu reagieren, sodass es im Kreuzungsbereich zur Kollision der Fahrzeuge kam. Dabei erlitt die Radfahrerin nach derzeitigen Erkenntnissen Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf etwa 3.300 Euro geschätzt.

Weilheim/Teck-Hepsisau: Gebäudebrand
Am frühen Samstagmorgen ist es in der Hauptstraße zu einem Gebäudebrand gekommen. Gegen 03.10 Uhr wählten mehrere Anwohner den Notruf und teilten der Integrierten Leitstelle den Brand einer Scheune mit angrenzendem Wohngebäude mit. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnten Flammen im Bereich des Dachstuhls der Scheune festgestellt werden. Alle Bewohner konnten das Brandobjekt selbstständig und unverletzt verlassen. Gegen 04.30 Uhr konnte der Brand durch die Feuerwehr, welche mit zwölf Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften vor Ort war, schließlich gelöscht werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf schätzungsweise 300.000 Euro. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Filderstadt: Nach Sturz in Krankenhaus gebracht
Ein Motorradfahrer ist nach einem Sturz am Donnerstagnachmittag vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Der 54-Jährige war mit seiner Yamaha gegen 14.50 Uhr auf der Weidacher Straße in Bernhausen unterwegs und wollte nach links auf die Echterdinger Straße abbiegen. Dabei kam der Biker zu Fall. Aufgrund seiner dabei erlittenen Verletzungen kam er zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik. Der Schaden an der Maschine dürfte sich auf schätzungsweise 1.000 Euro belaufen.

Esslingen: Rauchmelder verhindert Brandgeschehen
Der Installation eines Rauchmelders ist es zu verdanken, dass durch einen vergessenen, eingeschalteten Herd in einer Wohnung im Goerdelerweg nichts Schlimmeres geschah. Nachdem eine Bewohnerin gegen 15 Uhr einen Kochtopf mit Suppe auf den eingeschalteten Herd gestellt hatte, diesen offensichtlich vergessen hatte und die Wohnung verließ, entwickelte sich hieraus massiver Rauch, der den Melder auslöste. Die Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und 25 Kräften an den Einsatzort geeilt war, beseitigte die Gefahrenquelle und belüftete die stark verrauchten Räumlichkeiten.

Neuffen: Psychisch auffällige Person
Wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt der Polizeiposten Neuffen gegen einen 36-Jährigen nach einem Vorfall am Donnerstagmorgen in der Hauptstraße in Neuffen. Dort hatte der offenbar verwirrte Mann Passanten und Schul- und Kindergartenkinder in aggressiver Art und Weise angesprochen, auf Autos eingeschlagen und war auch auf die Motorhaube eines Fahrzeugs gestiegen. Im weiteren Verlauf entblößte er sich vollständig, rannte nackt die Straße entlang und ging auch einen Passanten körperlich an, bevor er von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden konnte. Er wurde nachfolgend in eine Fachklinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Ernstlich verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand, auch Sachschäden wurden bislang nicht bekannt.

Esslingen: Unfall mit schwerstverletztem Motorradfahrer
Schwerste Verletzungen hat ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Römerstraße beim Segelfluggelände erlitten. Ein 18-Jähriger war gegen 18.15 Uhr mit einem 1er BMW auf der Wiflingshauser Straße unterwegs. Beim Linksabbiegen auf die K 1213, Römerstraße, übersah er den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten 17 Jahre alten Lenker eines Leichtkraftrads der Marke Piaggio Aprilia. Der Jugendliche prallte mit seiner Maschine gegen die linke Seite des Pkw und wurde über das Auto abgewiesen. Beim Sturz auf die Fahrbahn zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der Unfallverursacher erlitt einen schweren Schock. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf 12.000 Euro geschätzt. In die Ermittlungen der Esslinger Verkehrspolizei wurde ein Gutachter eingeschalten. Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle in beide Richtungen bis kurz nach 21.30 Uhr voll gesperrt werden.

Plochingen: Auf Fußgängerüberweg angefahren (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Esslingen sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge wurde eine 54 Jahre alte Fußgängerin gegen 14 Uhr im Einmündungsbereich Esslinger Straße / Bergstraße beim Überqueren des dortigen Fußgängerüberwegs von einem roten Smart angefahren. Der noch unbekannte Lenker des Wagens fuhr jedoch in Richtung Innenstadt weiter. Die 54-Jährige musste aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-0 zu melden.

Baltmannsweiler: Bei Bremsvorgang gestürzt
Ein 16-Jähriger ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend in der Turmstraße leicht verletzt worden. Der Jugendliche war kurz vor 21 Uhr mit seinem Kleinkraftrad Piaggio Aprilia auf der Turmstraße in Richtung Esslingen unterwegs. Aufgrund eines am rechten Fahrbahnrand geparkten Seat Leon sowie eines entgegenkommenden Pkw musste der Kradlenker seine Geschwindigkeit verringern, wobei er offensichtlich zu stark abbremste, mit seinem Zweirad stürzte und in der Folge gegen den geparkten Wagen prallte. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in eine Klinik. An seiner Aprilia sowie am Seat entstanden ein Schaden von mindestens 1.000 Euro.

Nürtingen: Starker Zigarettenrauch löst Brandalarm aus
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind am Dienstagabend zu einem Brandeinsatz in die Max-Eyth-Straße gerufen worden. Kurz vor 20 Uhr hatte dort ein Brandmelder Alarm ausgelöst. Bei der Überprüfung vor Ort stellte sich heraus, dass der Melder aufgrund von starkem Zigarettenrauch in einem Bewohnerzimmer aktiviert wurde. Ein Brandgeschehen war nicht eingetreten. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt.

Altbach: BMW aus dem Verkehr gezogen
Beamte der Verkehrspolizei Esslingen haben am späten Dienstagabend einen Pkw mit gravierenden Mängeln aus dem Verkehr gezogen. Gegen 23.15 Uhr wurde die Streifenbesatzung auf einen BMW in der Esslinger Straße aufmerksam und kontrollierte ihn. Hierbei stellten sie neben falsch verbauten Auspuffteilen auch unzulässige Veränderungen am Fahrzeug fest. Sicherheitsmängel an der Batterie, eine nicht den Vorschriften entsprechend funktionierende Lichtanlage sowie fehlerhaft montierte Scheinwerfer komplettierten den nicht verkehrssicheren Zustand des Pkw. Dem 50 Jahre alten Lenker wurde die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug, an dem die Betriebserlaubnis erloschen war, untersagt. In erwartet nun ein Bußgeldverfahren.

Nürtingen: Böller an Schule gezündet
Zahlreiche Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sind am Dienstagvormittag zum Realschulkomplex in der Mühlstraße ausgerückt. Gegen 10.25 Uhr zündete eine bislang unbekannte Person auf dem gemeinsamen Pausenhof im überdachten Eingangsbereich offenbar einen Böller. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten drei Schüler im Alter von elf und zwölf Jahren leichte Verletzungen, zwei davon wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Abklärung in ein Klinikum verbracht. Sachschaden entstand nicht. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Plochingen: Geldbeutel geraubt
Wegen des Verdachts des Raubes ermittelt die Polizei seit dem frühen Dienstag gegen einen 15-Jährigen. Dem Jugendlichen wird zur Last gelegt, gegen 00.30 Uhr in der Marktstraße einen 39-Jährigen geschlagen und dessen Geldbörse geraubt zu haben. Der Geschädigte begab sich danach nach Hause und verständigte über Notruf die Polizei. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der 15-jährige Tatverdächtige, auf den die Personenbeschreibung zutraf, noch in Tatortnähe angetroffen und vorübergehend festgenommen werden. Er führte neben dem Handy des 39-Jährigen auch dessen Geldbörse mit sich. Die Gegenstände wurden von den Beamten beschlagnahmt. Der Jugendliche sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Notzingen: Unfall bei Überholmanöver
Ein Überholmanöver hat am Dienstagvormittag in Notzingen zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden geführt. Den derzeitigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge setzte ein 42 Jahre alter Mercedes-Lenker, der gegen 11.15 Uhr auf der Hochdorfer Straße in Richtung Kirchheim unterwegs war, zum Überholen eines Mercedes an, der von einer 28-Jährigen gelenkt wurde. Ein entgegenkommender Zeuge bremste seinen Wagen daher bis zum Stillstand ab. Der 42-Jährige scherte seinerseits so dicht vor dem Auto der 28-Jährigen ein, dass es zur Kollision der beiden Mercedes kam. Ersten Erkenntnissen zufolge verletzten sich beim Zusammenstoß beide Personen leicht, weshalb sie der Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung in umliegende Kliniken brachte. Auch ein bei der Frau mitfahrendes, knapp einjähriges Kind kam vorsorglich ins Krankenhaus. Der Blechschaden an den beiden Autos dürfte insgesamt mit schätzungsweise 20.000 Euro zu Buche schlagen.

Ostfildern: Kind gegen Pkw gerannt
Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in der Kirchheimer Straße in Ruit ist ein Kind leicht verletzt worden. Ein siebenjähriger Junge rannte gegen 14.45 Uhr zwischen geparkten Pkw auf den Fahrbereich eines Parkdecks und prallte hierbei gegen einen vorbeifahrenden Mercedes einer 47 Jahre alten Frau. Der Rettungsdienst brachte das Kind anschließend zur medizinischen Behandlung in eine Klinik.

Nürtingen: Frau angegriffen (Zeugenaufruf)
Noch unklar sind der Ablauf und die Hintergründe eines Vorfalls, der sich am frühen Dienstagmorgen in der Jakobstraße ereignet hat. Derzeitigen Kenntnissen zufolge war eine 25-Jährige gegen 5.15 Uhr zu Fuß in der Jakobstraße unterwegs, als sie, ihren Angaben zufolge, plötzlich von hinten angegriffen, niedergeschlagen und mit einem scharfen Gegenstand verletzt wurde. Anschließend soll der Angreifer in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die Frau alarmierte in der Folge die Polizei woraufhin sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Diese verliefen bislang ergebnislos. Ein Rettungswagen brachte die Frau zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und sucht unter der Telefonnummer 0711/3990-0 nach Zeugen. Hinweise nimmt auch das Polizeirevier Nürtingen, Telefon 07022/9224-0 entgegen.

Deizisau: Unfall mit drei Fahrzeugen auf der B 10
Ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen hat sich am Montagmorgen im Berufsverkehr auf der B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart ereignet. Ersten Ermittlungen nach war gegen 7.15 Uhr zunächst eine 24-Jährige auf Höhe von Deizisau mit ihrem Mini Cooper auf den vor ihr abbremsenden 3er BMW einer 23 Jahre alten Frau aufgefahren. Im Anschluss prallte ein 29-jähriger Seat-Fahrer mit seinem Ibiza gegen den Mini. Bei dem Unfall erlitt neben den beiden Frauen auch ein 24 Jahre alten Beifahrer in dem Mini Cooper leichte Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik zur medizinischen Versorgung gebracht. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf rund 30.000 Euro. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Filderstadt: Fahrzeugbrand in Bernhausen
In Bernhausen ist am Sonntagvormittag, gegen 10.20 Uhr, ein Lastwagen in Brand geraten. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte die Sattelzugmaschine wohl aufgrund eines technischen Defekts im Motorraum Feuer gefangen haben, nachdem der Fahrer kurz zuvor in der Straße Weilerhof angehalten hatte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Flammen von Zeugen größtenteils gelöscht werden. Die Schadenshöhe kann abschließend noch nicht beziffert werden.

Reichenbach/Fils: Tier ausgewichen und gegen Schutzplanken geprallt
Erheblicher Sachschaden ist am späten Sonntagabend bei einem Unfall auf der B10 entstanden. Gegen 23.30 Uhr war ein 30-Jähriger mit einem Audi A5 auf der Bundesstraße von Esslingen in Richtung Ulm unterwegs, als kurz nach dem Plochinger Dreieck ein unbekanntes Tier die Fahrbahn überquerte. Infolge des plötzlichen Ausweichens prallte der Mann mit seinem Wagen in die Schutzplanken. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro, hinzu kommt eine Beschädigung der Schutzplanke in noch nicht bekannter Höhe.

Reichenbach/Fils: Baum auf Haus gestürzt
Vergleichsweise glimpflich endete der Sturz eines Baumes auf ein Wohnhaus am Samstagnachmittag in der Fürstenstraße. Eine Windböe riss dabei gegen 15.30 Uhr einen etwa 20 Meter hohen Baum um, der daraufhin auf den Anbau eines Wohngebäudes stürzte und die Dacheindeckung beschädigte. Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten in der Folge fachmännisch den Baum. Der Schaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Filderstadt: Pöbeleien enden in Polizeigewahrsam
Eine Frau musste am Sonntagabend nach mehrfachen Pöbeleien in der Tübinger Straße in Bernhausen in Gewahrsam genommen werden. Gegen 20 Uhr waren die Einsatzkräfte an den Bahnhofsvorplatz gerufen worden. Dort hatte zuvor eine 35-Jährige fortlaufend Passanten belästigt, woraufhin ihr durch die Beamten ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Nur 15 Minuten später kehrte sie zurück und pöbelte in aggressiver Weise die Kunden in einem Schnellimbiss an. Eine Polizeistreife nahm daraufhin die stark alkoholisierte Frau in Gewahrsam. Sie konnte daraufhin sicher die Nacht im Ortsarrest des Polizeireviers Filderstadt verbringen.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 41

Quelle: ots

Magstadt: 13-jähriger E-Scooter-Fahrer soll kontrolliert werden und stürzt
Am Donnerstag (09.10.2025) gegen 14:50 Uhr kam es auf der Renninger Straße in Magstadt zu einem Unfall, bei dem ein 13-jähriger E-Scooter-Fahrer Verletzungen erlitt. Als Einsatzkräfte des Polizeireviers Sindelfingen ein Tankstellengelände nahe Magstadt verlassen wollte, kreuzte ein E-Scooter-Lenker ihren Weg. Als dieser seine Fahrt über die Renninger Straße in Fahrtrichtung Magstadt fortsetzte, stellten die Polizisten fest, dass an dem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Zudem bemerkten die Polizeibeamten bei einer Hinterherfahrt, dass der E-Scooter die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge dieser Bauart erheblich überschritt. Dem Fahrer signalisierten die Beamten, die mit einem zivilen Dienstfahrzeug unterwegs waren, hierauf durch Einschalten des Blaulichts und des Martinshorns, dass er einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Der 13-jährige Fahrer sah sich nun nach hinten um, worauf er nach rechts von der Fahrbahn abkam, gegen den Randstein stieß und stürzte. Er musste anschließend verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. Der E-Scooter wurde sichergestellt und einer technischen Prüfung unterzogen. Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen dürfte er, statt der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, eine Geschwindigkeit von etwa dem Doppelten erreichen. Darüber hinaus hat der Fahrer das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet und ist somit nicht berechtigt einen E-Scooter zu fahren. Die Ermittlungen dauern derzeit ein.

Sindelfingen: 21 Jahre alter PKW-Fahrer bei Unfall auf der Landesstraße 1188 tödlich verletzt
Aus noch unbekannter Ursache ereignete sich am Dienstag (07.10.2025) gegen 07.20 Uhr auf der Landesstraße 1188 kurz nach dem Ortsausgang Sindelfingen in Richtung des Parkplatzes “Am Gatter” ein tödlicher Unfall. Ein 21 Jahre alter Smart-Lenker, der sich am Ende einer Fahrzeugkolonne befunden habe, soll zum Überholen angesetzt haben. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Kollision mit dem Mercedes eines entgegenkommenden 40-Jährigen. Infolge des Zusammenstoßes geriet der Smart gemäß den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen ins Schleudern, wobei auch ein weiterer PKW, in dem ebenfalls ein 40 Jahre alter Fahrer saß, beschädigt wurde. Letztlich kippte der Smart auf die Seite. Der 21 Jahre alte Fahrer erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der 40 Jahre alte Mercedes-Fahrer wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Einsatzmaßnahmen vor Ort war die L 1188 bis gegen 12.40 Uhr vollständig gesperrt. Alle drei PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Straßenmeisterei kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 64.000 Euro. Durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Gutachter mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0 oder E-Mail: [email protected], sucht Zeugen, die den Unfall beobachtete haben, und bitten diese, sich zu melden.

Böblingen: Unbekannter bestiehlt 83-Jährigen
Unter der Vorspiegelung von Hilfsbereitschaft gelang es einem noch unbekannten Täter am Sonntag (05.10.2025), gegen 14.50 Uhr einen 83-Jährigen am Böblinger Bahnhof zu bestehlen. Da der Aufzug defekt war, schob der 83-Jährige sein Pedelec die Treppen zu Gleis 3 hinauf, als der Unbekannte ihm seine Hilfe anbot. Er schob daraufhin das Fahrrad von hinten, während der Senior es am Lenker griff. Als der 83-Jährige sich auf etwa der Hälfte der Treppen umdrehte, war der Unbekannte verschwunden. Erst in der S-Bahn bemerkte er das Fehlen seines Portemonnaies, das er in der Gesäßtasche verstaut gehabt hatte. Insgesamt dürfte das Diebesgut einen Wert von rund 300 Euro haben.
Der Täter wird als 30 bis 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank mit kurzen dunkelgrauen Haaren beschrieben.
Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Böblingen unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] entgegen.

Rutesheim: Falsche Bankmitarbeiter betrügen Seniorin
Eine Seniorin aus Rutesheim erhielt am Montag (06.10.2025) gegen 13.00 Uhr einen Anruf einer angeblichen Bankmitarbeiterin. Diese machte der Frau durch geschickte Gesprächsführung glaubhaft, dass ihre EC-Karte gesperrt worden sei, da Unbekannte versucht haben sollen mehrere Tausend Euro an einen Online-Versandhandel zu überweisen. Im weiteren Verlauf erfragte die Anruferin den PIN der EC-Karte und kündigte einen Mitarbeiter an, der die Karte für weitere Überprüfungen abholen würde.
Gegen 14 Uhr erschien ein 35 bis 40 Jahre alter, etwa 170 cm großer Mann, der gut gekleidet war und kurzes braunes Haar hatte. Er nahm die Karte in Empfang und hob kurz darauf einen vierstelligen Bargeldbetrag an einem Bankautomaten in der Leonberger Straße ab.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Ehningen: Unfallflucht im Begegnungsverkehr
Ein 18 Jahre alter MINI-Lenker fuhr am Sonntag (05.10.2025), gegen 00.55 Uhr von der Bundesautobahn 81 aus Richtung Singen kommen an der Ausfahrt Ehningen ab, um auf die Kreisstraße 1077 zu gelangen. Dabei kam ihm ein noch unbekannter Fahrer eines schwarzen Peugeot mit Böblinger Zulassung (BB-) entgegen und geriet auf die Fahrbahn des 18-Jährigen. Dadurch touchierte der Unbekannte mit seinem Pkw den MINI. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro zu kümmern, fuhr der unbekannte Peugeot-Lenker weiter.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.


 

Heizung richtig einstellen – Geld sparen – Klima schützen

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Wer trotz steigender Kosten bares Geld sparen möchte, sollte einen Blick auf die eigene Heizungsanlage werfen. Denn oft liegt es nicht an der Technik selbst, sondern an der Einstellung: Eine falsch geregelte Heizung verbraucht unnötig viel Energie – und das geht ins Geld. Schon mit einfachen Maßnahmen lassen sich 10 bis 15 Prozent der Heizkosten einsparen. Die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen zeigt, worauf es ankommt.

Ein zentraler Punkt ist die Vorlauftemperatur – also die Temperatur des Heizwassers, das vom Kessel in die Heizkörper fließt. Sie sollte möglichst genau zur Außentemperatur passen. Moderne Heizungen regeln das automatisch über die sogenannte Heizkurve. Ist diese zu steil eingestellt, wird mehr Energie verbraucht als nötig. Eine flachere Kurve spart bares Geld und sorgt dennoch für angenehme Wärme. Zeitprogramme und smarte Steuerung bieten weitere Einsparpotenziale.

Doch auch die beste Regelung bringt wenig, wenn die Wärme nicht richtig verteilt wird. Luft im System, verdeckte Heizkörper oder ein fehlender hydraulischer Abgleich führen dazu, dass einzelne Räume nicht warm werden – und die Heizung unnötig hoch eingestellt werden muss. Deshalb gilt: Heizkörper freiräumen, regelmäßig entlüften und den hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Für diese zentrale Maßnahme benötigt man allerdings einen Fachbetrieb.

Fünf einfache Tipps für weniger Heizkosten:

  • Heizzeiten für Werktage und Wochenenden individuell einstellen.
  • Sommer- und Winterzeit beachten.
  • Im Urlaub Warmwasser ausschalten oder auf Frostschutzbetrieb stellen.
  • Nachts die Temperatur absenken – aber nicht unter 16 °C.
  • Moderne Technik wie Wetterprognosen und mobile Steuerung nutzen.

Kostenfreie stationäre Beratungen können angeboten werden in Nürtingen, Kirchheim unter Teck, Filderstadt und Esslingen am Neckar und stehen allen Menschen im Kreis offen. Die Beratung dauert 45 Minuten.

Kostengünstige Beratungen zuhause mit einem Eigenanteil von 40 Euro werden zudem Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden angeboten und dauern bis zu 2 Stunden. Die Ergebnisse dieser Beratung erhalten die Ratsuchenden nach dem Termin in Form eines Berichts.

Terminvereinbarung

telefonisch bei der Klimaschutzagentur unter 0711 – 20 70 30 – 70 Mo – Do von 09:00 – 13:00 Uhr

Nähere Informationen zu diesen Angeboten erhalten Ratsuchende über den Link www.ksa-es.de/privatpersonen/#energieberatung.


Land treibt Digitalisierung der Gesundheitsämter voran

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Baden-Württemberg und Bayern wollen ihre Gesundheitsämter gemeinsam digitalisieren. Ziel der länderübergreifenden Kooperation ist eine schnelle digitale Vernetzung der Ämter und einheitliche Standards im Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Baden-Württemberg und Bayern wollen ihre Gesundheitsämter gemeinsam digitalisieren. Bei einer Klausurtagung in Ulm bekräftigten beide Länder am Donnerstag, 2. Oktober 2025, das Ziel, die Extern: baden-württembergische Fachanwendung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) künftig auch in Bayern einzusetzen und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll das Bürgerportal und die Wasserfachanwendung aus Bayern gemeinsam weiterentwickelt und an die baden-württembergische Lösung Extern: ÖGDigital angebunden werden. Laut der baden-württembergischen Amtschefin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Ministerialdirektorin Extern: Leonie Dirks, profitiert davon dann fast ein Drittel der Bundesbevölkerung. Ziel sei eine schnelle digitale Vernetzung der Ämter und einheitliche Standards im Öffentlichen Gesundheitsdienst.

„In Krisenzeiten ist schnelle Vernetzung entscheidend. Mit ÖGDigital können sich die Ämter künftig unkompliziert unterstützen, weil alle mit der gleichen Anwendung arbeiten. Außer Bayern interessieren sich auch weitere Bundesländer für die Extern: Mitnutzung der einheitlichen Fachanwendung“, teilte Dirks mit.

Digitalisierung im ÖGD gelingt nur gemeinsam

Auch das Extern: Bundesministerium der Gesundheit (BMG) (Öffnet in neuem Fenster) begrüßte die länderübergreifende Kooperation. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Dr. Georg Kippels, unterstrich: „Die Digitalisierung im ÖGD gelingt nur, wenn wir zusammenarbeiten – Länder, Bund und Kommunen. Der im Pakt für den ÖGD geschaffene Schatz an digitalen Lösungen muss gehoben und bundesweit geteilt werden.“

Der Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, Dr. Rainer Hutka, sagte: „Wir nutzen Synergien und schaffen ein einheitliches digitales Ökosystem. Davon profitieren Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die Beschäftigten in den Gesundheitsämtern. Mit der Extern: Wasserfachanwendung WAFA und dem ÖGD-Bürgerportal ‚gesundheitsamt.bayern – Mein digitales Gesundheitsamt‘ leistet Bayern hier einen zentralen Beitrag.“

Schnelle digitale Vernetzung

Die Fachanwendung für den ÖGD namens ÖGDigital ist eine neue, cloudfähige Softwareplattform für alle Gesundheitsämter in Baden-Württemberg. Sie wird ab 2025 schrittweise ausgerollt und bündelt Fachanwendungen – von Einschulungsuntersuchungen bis zur Hygieneüberwachung. Ziel ist es, Prozesse zu vereinheitlichen, Daten sicher verfügbar zu machen und Ämter im Alltag zu entlasten.

Statt vieler Einzelprojekte verfolgt Baden-Württemberg seit 2022 einen zentral gesteuerten Ansatz: Alle Gesundheitsämter arbeiten mit, ihre Bedarfe wurden von Anfang an in die Entwicklung eingebunden. Durch die Kooperation mit Bayern wird dieser Weg nun bundesweit anschlussfähig. „Damit ist Baden-Württemberg eines der wenigen Bundesländer, das die digitale Transformation zentral, flächendeckend und nicht nur in Form von einzelnen Leuchtturmprojekten vorantreibt“, sagte Dirks.

Ein zentrales Anforderungsmanagement bestehend aus kooperierenden Ländern soll künftig dafür sorgen, dass neue Aufgaben oder rechtliche Änderungen schnell in die Software einfließen. Damit bleibt die digitale Infrastruktur aktuell und flexibel – auch über Ländergrenzen hinweg.

Pakt für den ÖGD

Der Bund investiert bis 2026 rund 800 Millionen Euro in die Digitalisierung der Gesundheitsämter. Das Extern: Projekt „Digitalisierung ÖGD BW“ wird aus diesen Mitteln gefördert.

Kernelement des Projekts ist die Bereitstellung der einheitlichen cloudfähigen und skalierbaren Extern: Fachanwendungslandschaft ÖGDigital für alle baden-württembergische Gesundheitsämter. Das neue Tool soll die Prozesse in allen Gesundheitsämtern vereinheitlichen und standardisieren. Das Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase. Der Rollout von ÖGDigital erfolgt phasenweise von Anfang 2025 bis zum Ende der Projektförderung des Paktes für den ÖGD im März 2026:

Paket 1: Einschulungsuntersuchung, Zahngesundheit, Wasserhygiene, Begutachtungswesen
Paket 2: Hygienische Überwachung, Präventionsberatung, Todesbescheinigungen
Paket 3: Verwaltung Infektionsschutzbelehrung, Medizinalaufsicht, Masernschutz