Gute Vorsätze für das neue Jahr – Zwischen Ambition und Alltag

Warum wir es jedes Jahr wieder versuchen (und was wirklich hilft)

(MiS) Das neue Jahr steht vor der Tür, und wie jedes Jahr kribbelt es pünktlich zu Silvester in unseren Fingern: Jetzt wird alles anders! Mehr Sport, weniger Schokolade, endlich Spanisch lernen und, ach ja, das Chaos im Keller beseitigen. Die Liste der guten Vorsätze ist so lang wie der Kassenbon nach dem Weihnachtseinkauf.

Doch schon am 2. Januar schleicht sich der Alltag zurück – und mit ihm die Frage: Wer hat eigentlich behauptet, dass man Joggen bei Nieselregen mögen muss? Die Tafel Schokolade auf dem Sofa tröstet jedenfalls besser als ein Salatblatt auf dem Laufband. Und der Spanisch-Kurs? Wird verschoben, denn erstmal muss man ja die Weihnachtsdeko wegräumen!

Dabei sind gute Vorsätze wie Socken nach Weihnachten: Man nimmt sich fest vor, sie regelmäßig zu nutzen, aber irgendwie verschwinden sie doch wieder in den Tiefen des Schrankes. Immerhin: Wer seinen Keller aufräumt, findet dabei meistens die Sporttasche, die geplante Motivation fürs Fitnessstudio – und gelegentlich auch den inneren Schweinehund beim Winterschlaf.

Wissenschaftler sagen übrigens, dass kleine Ziele besser funktionieren als riesige Veränderungen. Also vielleicht nicht gleich den Halbmarathon anpeilen, sondern erst mal den Spaziergang zum Bäcker. Und statt Schokolade komplett zu verbannen, kann man ja auch einfach zu dunkler Schokolade greifen – das zählt schließlich als gesund, oder?

Am Ende gilt: Gute Vorsätze machen das Leben bunter, auch wenn wir sie nicht immer umsetzen. Wer über sich selbst lachen kann, hat schon den ersten Schritt zum Glück gemacht – und das ganz ohne Fitnessstudio-Abo!


Feuerwerk-Overkill: Wenn Silvester zur Pyro-Olympiade wird

Warum Raketenfans die Nacht zum Tag machen – und Nachbarn zum Wahnsinn treiben

(MiS) Silvester, die Nacht, in der sogar der Himmel denkt: „Jetzt ist aber mal gut!“ Während der durchschnittliche Normalbürger sich mit Wunderkerzen und Tischfeuerwerk begnügt, verwandeln manche Hobby-Pyrotechniker ihre Nachbarschaft in ein zweites Las Vegas. Da wird der Vorrat an Raketen, Böllern und Fontänen so groß eingekauft, dass man meinen könnte, sie bereiten sich auf die Weltherrschaft vor.

Schon weit vor Mitternacht beginnt das Spektakel: Aus allen Ecken krachen die Batterien, der Himmel leuchtet in tausend Farben und der Hund vom Nachbarn zieht sich freiwillig die Ohrenwärmer über. Wer braucht schon Ohropax, wenn das Trommelfell ohnehin permanent auf die Probe gestellt wird? Und während das Feuerwerk noch knallt, rechnet so mancher schon den CO₂-Ausstoß gegen die guten Vorsätze fürs neue Jahr auf.

Doch das wahre Drama spielt sich am nächsten Morgen ab: Die Überreste der Pyro-Olympiade erinnern an die römische Schlachtordnung – nur dass die Römer vermutlich weniger Müll hinterlassen haben. Und in dieser Szenerie suchen schlaflose Menschen nach ihren Restnerven, während Kinder begeistert glitzernde Papierschnipsel sammeln (und hoffen, dass noch irgendwo ein funkender Schatz zu finden ist).

Fazit: Das übermäßige Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ist der inoffizielle Versuch, sich einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde zu sichern. Weniger wäre manchmal mehr – aber dann wäre Silvester eben nur halb so spektakulär (und die Hauskatze hätte weniger Therapiebedarf).


Polizei-Report Stuttgart | Woche 01

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Stuttgart-Feuerbach: Straßenraub nach Pkw-Aufbruch – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Mann schlug am Samstagnachmittag (03.01.2026) an einem geparkten Fahrzeug eine Scheibe ein und überfiel anschließend einen 65-jährigen Mann, der ihm auf seinem Fluchtweg begegnete. Der unbekannte Mann schlug gegen 14.00 Uhr die Scheibe eines auf einem Parkplatz am Triebweg geparkten VW Touran ein und entwendete hieraus Parfum, einen Schlüsselbund und zwei Sonnenbrillen. Anschließend lief der Mann auf dem Fußweg in Richtung U-Bahnhaltestelle “Sportpark”, wo er einem 65-jährigen Mann begegnete, den er nach kurzem Ansprechen unvermittelt zu Boden riss. Anschließend nahm der Räuber das Mobiltelefon des 65-Jährigen an sich und flüchtete über den Parkplatz. Mehrere Passanten, die den Überfall beobachtet hatten, verfolgten den Räuber und versuchten erfolglos, diesen an seiner weiteren Flucht zu hindern. Der Unbekannte ließ schließlich das Mobiltelefon fallen und rannte in Richtung Stefan-Zweig-Straße davon. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurden die aus dem Touran gestohlenen Gegenstände, außer den beiden Sonnenbrillen im Wert von mehreren Hundert Euro, in der Nähe des geparkten Fahrzeugs wieder aufgefunden. Die Zeugen beschrieben den Unbekannten als zirka 180 Zentimeter groß und sehr schlank, er soll zwischen 35 und 40 Jahre alt gewesen sein, hatte kurze schwarze Haare, die an den Seiten und hinten sehr kurz rasiert waren. Er soll eine sehr schlechte Haut und eine auffällige Narbe auf der linken Gesichtshälfte gehabt haben. Seine Bekleidung wird insgesamt als dunkel beschrieben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer +4971189905778 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-West: Brennende Mülltonnen – Zeugen gesucht
Aus bislang ungeklärter Ursache haben am Freitagabend (02.01.2026) nahezu zeitgleich an drei Örtlichkeiten Mülltonnen gebrannt. Zeugen entdeckten gegen 19:50 Uhr jeweils Brände an der Schlosserstraße, der Cottastraße und der Immenhofer Straße und setzen den Notruf ab. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Brände, in der Cottastraße wurde neben den Müllcontainern auch der Rollladen einer Wohnung und ein Fahrradunterstand beschädigt. Ob die Brände in einem Zusammenhang stehen wird derzeit geprüft. Insgesamt wird der Sachschaden an allen drei Brandorten auf mehrere tausend Euro geschätzt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.

Stuttgart-Mitte: Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappt – Mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben in der Nacht zum Samstag (03.01.2026) vier Männer im Alter von 18, 19, 21 und 22 Jahren vorläufig festgenommen, die mehrere Gebäude im Bereich der Paulinenstraße und der Tübinger Straße besprüht haben sollen. Nach Zeugenhinweisen stellten die Beamten gegen 00:45 Uhr die vier jungen Männer an der Stadtbahnhaltestelle Rathaus, die bei Erblicken der Streifen die Flucht ergriffen. Nach kurzer Verfolgung nahmen sie die vier vorläufig fest. Bei ihnen konnten diverse Sprayer-Utensilien aufgefunden werden. Alle vier Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Autos zerkratzt – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Unbekannte haben am Mittwoch (31.12.2025) in der Röntgenstraße mehrere Fahrzeuge zerkratzt. Ein 32 Jahre alter Besitzer eines Mercedes entdeckte die Kratzer an seinem und zwei weiteren Fahrzeugen, die dort geparkt waren und alarmierte die Polizei. Den Ermittlungen zufolge liegt die Tatzeit zwischen 07.00 Uhr und 12.00 Uhr. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Vaihingen/-West/-Zuffenhausen/-Nord: Einbrecher erbeuten Schmuck und Bargeld – Zeugen gesucht
Unbekannte sind zwischen Samstag (27.12.2025) und Neujahr (01.01.2026) in Wohnungen an der Wegländerstraße, der Hölderlinstraße, der Spitalhofstraße und der Straße Im Götzen eingebrochen und haben Schmuck und Bargeld erbeutet. An der Seestraße wurden die Täter überrascht und flüchteten. An der Wegländerstraße schlugen die Einbrecher zwischen Samstag, 14.00 Uhr und Neujahr, 17.00 Uhr ein Kellerfenster ein und stiegen in das Gebäude. Sie durchsuchten alle Räume und flüchteten mit Schmuck und Bargeld in unbekannter Höhe. An der Hölderlinstraße gelangten die Täter am Samstag, kurz vor 20.00 Uhr auf unbekannte Weise in das Mehrfamilienhaus. Sie brachen eine Wohnungstür auf, durchsuchten die Zimmer und flüchteten mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. An der Spitalhofstraße drückten Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag (01.01.2026), zwischen 18.10 Uhr und 02.45 Uhr ein Kellerfenster auf und gelangten so in das Gebäude. Sie durchsuchten Schubladen und Schränke bevor sie unerkannt flüchteten. Ob sie etwas erbeuteten ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. An der Straße Im Götzen hebelten die Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag, zwischen 18.15 Uhr und 02.45 Uhr eine Terrassentür auf und durchwühlten die Räume. Ob sie etwas stahlen ist derzeit nicht bekannt. An der Seestraße versuchten die Täter an Silvester, gegen 15.25 Uhr, eine Wohnungstür aufzuhebeln. Als der Bewohner darauf aufmerksam wurde, flüchteten sie in Richtung Panoramastraße. Bei den Tatverdächtigen soll es sich um zwei Frauen handeln. Eine war etwa 20 bis 30 Jahre alt, hatte braune Haare und trug helle Oberbekleidung, eine schwarze Hose, einen schwarzen Rucksack und weiße Sneakers. Ihre Komplizin war korpulent und trug ein braunes Kopftuch sowie einen dicken grauen Mantel. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Taxifahrer geschlagen und geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am frühen Donnerstagmorgen (01.01.2025) im Bereich des Arnulf-Klett-Platzes einen Taxifahrer geschlagen und ist geflüchtet, ohne seine Rechnung zu bezahlen. Der unbekannte Mann stieg gegen 05.00 Uhr in der Eberhardstraße in das Taxi des 39-Jährigen. Nach einem Missverständnis bezüglich des Fahrtziels gerieten die beiden in einen Streit, woraufhin der Täter den 39-jährigen Taxifahrer schlug, ausstieg und davonrannte, ohne ihm etwas zu zahlen. Der Täter war etwa 175 Zentimeter groß, hatte eine kräftige Statur und war dunkel gekleidet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Sillenbuch: Baum in Flammen – Zeugen gesucht
Ein Baum hat am Donnerstag (01.01.2026) an der Eichenparkstraße gebrannt. Ein Passant entdeckte das Feuer gegen 22.50 Uhr und wählte den Notruf. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr löschten die Flammen. Ob mehrere Personen, die dort Feuerwerkskörper zündeten, für den Brand verantwortlich sind, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt
Bei einem Zusammenstoß wurde am Mittwochnachmittag (31.12.2025) ein sechsjähriger Junge schwer verletzt. Der Bub war gegen 15:00 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Straße “In der Lüsse” unterwegs und fuhr an der Einmündung zur Hopfauer Straße auf die Fahrbahn. Hier stieß er mit einem 37-jährigen Opelfahrer zusammen. Bei dem Unfall zog sich der Junge schwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

Stuttgart-West: Lkw in Brand geraten – Zeugen gesucht
Durch den Brand eines Lkw ist in der Nacht auf Donnerstag (01.01.2026) nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von rund 30.000 Euro entstanden. Das an der Zeppelinstraße abgestellte Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz begann gegen 00:15 Uhr zu brennen und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Ob Feuerwerkskörper, die dort gezündet wurden, als Ursache infrage kommen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen zu einem jungen Mann, der nach dem Brandausbruch von dem Lkw weggerannt sein soll. Er soll etwa 16 bis 17 Jahre alt sein, ist etwa 180 cm groß und hat schwarzes gelocktes Haar. Bekleidet war er mit einem weißen Pullover und einer schwarzen Jacke. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Wangen: Auto ausgebrannt – Zeugen gesucht
Durch den Brand eines Mercedes ist am Montagabend (29.12.2025) nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden. Ein Anwohner entdeckte die Flammen gegen 19.30 Uhr und alarmierte die Polizei. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, brannte der geparkte Mercedes bereits lichterloh. Durch die Flammen wurden auch ein Fiat 500 und ein Jeep leicht beschädigt. Ob Feuerwerkskörper, die dort gezündet wurden, als Ursache in Frage kommen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Sillenbuch/-Mühlhausen/-Botnang: Einbrecher unterwegs – Zeugen gesucht
Unbekannte sind zwischen Dienstag (23.12.2025) und Montag (29.12.2025) in eine Wohnung an der Lorbeerstraße eingebrochen, bei zwei weiteren Wohnungen an der Adalbert-Stifter-Straße und der Kauffmannstraße blieb es beim Versuch. Die Täter hebelten zwischen Dienstag, 13.00 Uhr und Montag, 13.30 Uhr mutmaßlich ein Fenster im Erdgeschoss eines Hauses an der Lorbeerstraße auf und durchwühlten die Innenräume. Ob sie Beute machten, ist Gegenstand der Ermittlungen. An der Adalbert-Stifter-Straße entdeckte eine Anwohnerin am Sonntag (28.12.2025) gegen 02.45 Uhr eine Person, die sich offenbar an einem Fenster zu schaffen machte und schrie. Die Person flüchtete daraufhin ohne Beute. An der Kauffmannstraße versuchten die Täter ebenfalls am Sonntag, zwischen 13.00 Uhr und 22.00 Uhr, durch Aufhebeln der Terrassentür in die Wohnung zu gelangen. Als ihnen dies nicht gelang, flüchteten sie. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: 28-Jährigen geschlagen – Tatverdächtige festgenommen
Polizeibeamte haben drei 19, 23 und 25 Jahre alte Männer festgenommen, die einen 28-jährigen Mann am Freitagabend (26.12.2025) im Bereich der Königstraße geschlagen haben sollen. Der 28-Jährige war offenbar gegen 18.10 Uhr auf Höhe der Hausnummer 30 unterwegs, als er mit flüchtig bekannten Männern in Streit geriet. In der Folge sollen mehrere Männer den 28-Jährigen geschlagen und getreten haben, bevor sie flüchteten. Zwei der Tatverdächtigen, einen 25-Jährigen und einen 19-Jährigen, nahmen alarmierte Beamte kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung am Rotebühlplatz fest. Ermittlungen führten die Beamten auf die Spur eines weiteren 23-jährigen Tatverdächtigen, den sie am Samstagabend (27.12.2025) gegen 21.15 Uhr in der Marienstraße festnahmen. Der 19 Jahre alte Syrer und seine beiden 23 und 25 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit wurden am Samstag, beziehungsweise am Sonntag (28.12.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart Haftrichtern vorgeführt, die die Männer in Justizvollzugsanstalten einwiesen.

Stuttgart-Süd: Auto beschädigt und Passantin angegriffen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Freitagabend (26.12.2025) einen 39 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Hohenheimer Straße auf einen VW Arteon eingeschlagen und eine 32 Jahre alte Passantin angegriffen zu haben. Zeugen beobachteten, wie der Tatverdächtige gegen 21.10 Uhr auf die Straße sprang und den VW anhielt. Anschließend soll er auf die Motorhaube geklettert sein und die Windschutzscheibe beschädigt haben. Nachdem umstehende Passanten eingriffen, ging der 39-Jährige zur nahegelegenen Stadtbahnhaltestelle Dobelstraße. Dort soll er eine 32 Jahre alte Frau in den Schwitzkasten genommen und sie zu Boden gerissen haben. Zeugen halfen der Frau und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen die anschließende Festnahme soll sich der Tatverdächtige, der sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, heftig gewehrt haben. Ob er mit dem Brand in der Hohenheimer Straße (wir berichteten) in Verbindung steht, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Der Tatverdächtige mit algerischer Staatsangehörigkeit wurde am Samstag (27.12.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Süd: Mutmaßlichen Einbrecher festgenommen – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Mittwochmorgen (24.12.2025) einen 36 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in der Nacht zum Mittwoch in eine Wohnung an der Heusteigstraße sowie in ein Restaurant und einen Kiosk an der Weißenburgstraße eingebrochen zu sein. Der 36-Jährige soll eine Fensterscheibe zur Wohnung eingeworfen haben und aus dieser einen Gürtel sowie zwei Handtaschen im Wert von mehreren Hundert Euro erbeutet haben. Anschließend soll er die Scheibe eines in der Nähe befindlichen Kiosks eingeworfen und daraus mehrere Stangen Zigaretten sowie Bargeld gestohlen haben. Darüber hinaus soll der Tatverdächtige zwischen 23.00 Uhr und 08.00 Uhr über ein gekipptes Fenster in ein Restaurant eingestiegen sein und Bargeld, Alkohol sowie Energy-Drinks gestohlen haben. Ermittlungen führten schnell auf die Spur des Tatverdächtigen. Als Polizeibeamte ihn kurz nach 08.00 Uhr an der Heusteigstraße festnahmen, soll er sie beleidigt und sich gegen die Festnahme zur Wehr gesetzt haben. Der 36-Jährige mit portugiesischer Staatsangehörigkeit wurde am Donnerstag (25.12.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Stuttgart-Mitte: 31-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag (28.12.2025) einen 31 Jahre alten Mann im Bereich des Wilhelmsplatzes ausgeraubt. Die Täter überfielen den Mann gegen 00.30 Uhr und raubten ihm seinen Geldbeutel. Kurze Zeit später fand ein Passant den Geldbeutel in der Wächterstaffel, aus dem die Täter mehrere hundert Euro Bargeld und eine EC-Karte genommen hatten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: Vor Polizeikontrolle geflüchtet – Zeugen und Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen (28.12.2025) vier junge Männer im Alter von 16, 20, 22 und 26 Jahren vorläufig festgenommen, denen vorgeworfen wird, vor einer Polizeikontrolle geflüchtet zu sein und bei ihrer Flucht Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Eine Polizeistreife bemerkte den blauen BMW 318ti gegen 05.30 Uhr in der Friedrichstraße, dessen unbekannter Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Börsenplatz fuhr. Als die Beamten den BMW auf Höhe des Börsenplatzes kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und fuhr über die Willi-Bleicher-Straße, den Planie-Tunnel und die Holzstraße in die Hauptstätter Straße und von dort weiter über die Paulinenstraße zum Rotebühlplatz. Am Rotebühlplatz überfuhr der BMW eine Verkehrsinsel und kam auf dem Gehweg zum Stehen. Alle vier Insassen flüchteten daraufhin zu Fuß. Wenig später nahmen Polizeibeamte alle Tatverdächtigen vorläufig fest. Der 16-Jährige leistete dabei Widerstand. Auf seiner Flucht überfuhr der BMW-Fahrer mehrere rote Ampeln und gefährdete im Planie-Tunnel einen bislang unbekannten Taxifahrer. Im Auto entdeckten die Polizisten noch eine Kleinmenge Marihuana und Kokain. Alle vier Tatverdächtigen mussten eine Blutprobe abgeben. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Wer zur Tatzeit am Steuer des BMW saß, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Zeugen und Geschädigte, insbesondere der unbekannte Taxifahrer werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Nord: Auto in Brand geraten – Zeugen gesucht
Aus unbekannter Ursache ist am frühen Donnerstagmorgen (25.12.2025) an der Azenbergstraße ein Jeep in Brand geraten. Mehrere Anwohner wurden gegen 04.55 Uhr auf das Feuer an dem geparkten Jeep aufmerksam und setzten einen Notruf ab. Die Flammen beschädigten auch einen vor dem Jeep geparkten Fiat 500 stark. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 80.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 01

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Esslingen am Neckar: Unter Alkoholeinwirkung Unfall verursacht
Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beschädigten Fahrzeugen ist es am Samstagabend im Stadtteil Berkheim gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 20 Jahre alte Fahrer eines Audi A4 gegen 20.15 Uhr die Köngener Straße in Richtung Lindenstraße. Laut Zeugenangaben fuhr zu diesem Zeitpunkt ein VW Golf hinter dem Audi, welcher versuchte diesen zu überholen. Durch eine Lenkbewegung nach links wollte der Audi-Lenker dies mutmaßlich verhindern und kollidierte hierbei mit einem auf der Gegenfahrspur am Fahrbahnrand geparkten Citroen C3. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Citroen noch auf einen dahinter geparkten Fiat 500 geschoben. In der Folge kippte der Audi um und kam etwa 20 Meter weiter quer zur Fahrbahn auf der Beifahrerseite zum Endstand. Der 20-Jährige konnte noch vor Eintreffen der Rettungskräfte seinen Pkw unverletzt verlassen. Ein während der Unfallaufnahme durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Unfallverursacher einen Wert von über einem Promille, weshalb eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt wurden. An den drei beteiligten Fahrzeugen, welche nicht mehr fahrbereit waren, entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 32.000 Euro. Der Audi und Citroen mussten abgeschleppt werden.

Esslingen am Neckar: Schadensträchtiger Mülleimerbrand
Aus bislang ungeklärter Ursache ist es am Samstagnachmittag zu einem Brand im Stadtteil Berkheim gekommen. Gegen 17.50 Uhr wurde der Leitstelle eine brennende Mülltonne im Habertweg gemeldet. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort kam, rasch gelöscht werden. Durch die entstandene Hitze wurde ein in der Nähe geparkter Mercedes-Benz beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 15.000 Euro.

Esslingen am Neckar: Einbrecher überrascht
In die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Breslauer Straße sind zwei unbekannte Täter am Samstag eingebrochen. Gegen 18.30 Uhr verschafften sich die Einbrecher über die Balkontür gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Zur Tatzeit befanden sich die Bewohner in ihrer Wohnung und machten auf sich aufmerksam. Hierdurch aufgeschreckt flüchteten die zwei Unbekannten ohne Beute über den Balkon zu Fuß in Richtung Weiherstraße. Eine sofort mit mehreren Streifenwagenbesatzungen eingeleitete Fahndung verlief negativ. Der entstandene Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern. Der Polizeiposten Oberesslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Esslingen am Neckar: Nach Auseinandersetzung Widerstand geleistet und Beamten verletzt
Mehreren Strafanzeigen sieht ein 24 Jahre alter Mann entgegen, nachdem dieser am frühen Sonntagmorgen in Gewahrsam genommen worden ist. Gegen 03.15 Uhr wurde die Polizei verständigt, da es im Rahmen einer Veranstaltung in der Osterfeldhalle in Esslingen-Berkheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen mit insgesamt sieben Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gekommen war. Ursächlich hierfür war, dass Teile einer Gruppe zuvor den Pkw einer Person der anderen Gruppe mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen haben sollen. Zwei beteiligte Personen erlitten sichtbare Verletzungen, verweigerten jedoch eine Behandlung durch den hinzugezogenen Rettungsdienst. Nachdem ein Zeuge den Beamten vor Ort einen Hinweis auf die Beteiligung des 24-Jährigen an der Auseinandersetzung gab, wollten die Einsatzkräfte dessen Identität feststellen. Gegen diese Maßnahme setzte sich der Mann körperlich zur Wehr, wodurch sich ein 26-jähriger Polizeibeamter oberflächliche Verletzungen zuzog. Der 24-Jährige wurde letztlich in Gewahrsam genommen.

Leinfelden-Echterdingen: Zigarettenautomat angegangen
Zwei bislang unbekannte Täter haben sich in der Nacht zum Sonntag gegen 01.15 Uhr erfolglos an einem Zigarettenautomaten in der Sindelfinger Straße im Stadtteil Musberg zu schaffen gemacht. Aufmerksame Anwohner bemerkten den Versuch und alarmierten die Polizei. Vor dem Eintreffen der alarmierten Streifen entfernten sich die Täter und konnten trotz eingeleiteter Fahndung mit mehreren Streifenwagen nicht mehr angetroffen werden. Am Zigarettenautomaten konnten Beschädigungen im Bereich des Standfußes festgestellt werden. Offenbar versuchten die Täter diesen mittels einer Säge zu entfernen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch nicht bekannt.

Kirchheim unter Teck: Brandstiftung an Pkw
Zu einem gemeldeten Pkw-Brand sind Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Samstagmorgen im Kirchheimer Stadtteil Lindorf in die Straße Im Bühl ausgerückt. Ein Anwohner hatte hier gegen 2.15 Uhr einen lauten Knall wahrgenommen. Bei der Nachschau konnte der Anwohner einen brennenden 1er-BMW feststellen und wählte den Notruf. Das Feuer griff unmittelbar auf die gegenüberliegende Hecke über, der Brand konnte durch die verständigte Feuerwehr jedoch rasch gelöscht werden. Der Gesamtschaden an dem 1er-BMW und an der Hecke wird mit etwa 30.500 Euro beziffert. Aufgrund der vor Ort festgestellten Gesamtumstände wird ein technischer Defekt derzeit ausgeschlossen. Stattdessen ist eher von einer Brandstiftung an dem BMW auszugehen. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zu möglichen Hintergründen und dem unbekannten Täter aufgenommen. Der Pkw wurde nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert und polizeilich sichergestellt. Zur Ermittlung der Brandursache wurden Spezialisten der Kriminalpolizei hinzugezogen.

Esslingen: Ladendetektiv nach räuberischem Diebstahl verletzt (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts eines räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Esslingen seit Freitagnachmittag gegen bislang drei unbekannte Täter. Gegen 16.30 Uhr fielen drei Männer in einem Einkaufsmarkt in der Karmeliterpassage durch ihr verdächtiges Verhalten auf. Ein 56-jähriger Ladendetektiv beobachtete, wie einer der Männer diverse Lebensmittel unter seiner Jacke versteckte. An der Kasse verließen zwei der Männer den Markt, ohne die Ware zu bezahlen, während der dritte Mann andere Artikel regulär bezahlte. Nachdem der Ladendetektiv die drei Männer außerhalb des Marktes ansprach, schlug einer der Täter unvermittelt auf ihn ein. Alle drei Männer flüchteten im Anschluss in Richtung Stadtmitte. Der Ladendetektiv erlitt durch den Schlag blutende Verletzungen im Gesicht und musste vom hinzugerufenen Rettungsdienst in eine naheliegende Klink verbracht werden. Die drei unbekannten Männer, welche augenscheinlich osteuropäischer Abstammung sein sollen, werden allesamt auf 25 bis 30 Jahre geschätzt, sollen zwischen 170 und 185cm groß sein und sollen zur Tatzeit dunkle- bzw. beigefarbene Jacken getragen haben. Zeugen, die den Vorfall in der belebten Karmeliter Passage beobachtet haben oder Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 / 3990-0 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.

Filderstadt: Mehrfamilienhaus aufgrund Rauchentwicklung evakuiert
Ein verrauchtes Treppenhaus in einem Mehrfamilienhaus war der Grund für ein Großaufgebot von Rettungskräften in der Nacht von Freitag auf Samstag im Filderstädter Stadtteil Bernhausen. Gegen 2.30 Uhr meldete eine Anwohnerin der Integrierten Rettungsleitstelle Esslingen, dass das Treppenhaus in einem Mehrfamilienhaus in der Diepoldstraße verraucht sei. Als die Rettungskräfte an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, konnten tatsächlich sowohl Brandgeruch als auch Rauch im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses festgestellt werden. Im Verlauf der Suche nach dem Brandherd konnte im Untergeschoss des Hausflurs ein angebranntes Plastikteil festgestellt werden. Da das angebrannte Plastikteil bereits von selbst erloschen war, musste die Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort war, lediglich noch das Treppenhaus entlüften. Die insgesamt 48 Hausbewohner wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst versorgt und vorübergehend im nahegelegenen Feuerwehrhaus untergebracht. Verletzte gab es glücklicherweise nicht zu beklagen. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts einer möglichen Brandstiftung aufgenommen.

Filderstadt: Mit Roller vor Polizei geflüchtet und gestürzt
Am frühen Samstagmorgen ist ein Rollerfahrer im Filderstädter Stadtteil Plattenhardt in der Schönbuchstraße bei einem Sturz leicht verletzt worden, als er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Gegen 1.55 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Stuttgarter Straße ein Rollerfahrer auf, der aufgrund seines auffälligen Fahrverhaltens einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Der Rollerfahrer beschleunigte hierauf und versuchte, sich der geplanten Verkehrskontrolle zu entziehen. Hierbei kam es zu einer Hinterherfahrt durch den westlichen Bereich Plattenhardts, wobei der Fahrer deutlich schneller als die zulässige Höchstgeschwindigkeit fuhr. Bei dem Versuch, von der Schönbuchstraße nach rechts in die Lailensäckerstraße abzubiegen, rutschte der Rollerfahrer aufgrund von Fahrbahnnässe seitlich weg und kam zu Fall. Der 17 Jahre alte Rollerfahrer, der durch den Sturz am Bein leicht verletzt wurde, konnte anschließend von der Polizei widerstandslos festgenommen werden. Bei der darauffolgenden Verkehrskontrolle ergab sich bei dem 17-Jährigen der Verdacht einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel, so dass im Anschluss eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Des Weiteren konnten mehrere Hinweise auf vorsätzliche technische Veränderungen an dem Roller festgestellt werden, sodass dieser zur näheren Untersuchung von der Polizei sichergestellt und kostenpflichtig abgeschleppt wurde. Durch das Wegrutschen und den anschließenden Sturz des Rollers entstand an dem Zweirad ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Der jugendliche Rollerfahrer, welcher nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Erziehungsberechtigten übergeben wurde, sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen.

Notzingen: In Wohnhaus eingebrochen
In ein Wohnhaus in der Notzinger Teckstraße ist in den vergangenen Tagen eingebrochen worden. In der Zeit von Montag, 29.12., bis Freitag, elf Uhr, gelangte ein bislang unbekannter Täter über ein gewaltsam geöffnetes Fenster ins Innere. Im Anschluss wurden sämtliche Schränke in allen Räumen nach Wertsachen durchwühlt. Über ein mögliches Diebesgut liegen noch keine Erkenntnisse vor. Zusammen mit Kriminaltechnikern hat das Polizeirevier Kirchheim die Ermittlungen aufgenommen.

Filderstadt: In weitere Schule eingebrochen
Nachdem am Mittwochnachmittag in zwei nebeneinanderliegenden Schulen in der Sielminger Seestraße eingebrochen worden war, ist am Freitag ein weiterer Einbruch in eine Schule in der Tübinger Straße in Bernhausen gemeldet worden. In der Zeit von Donnerstag, 0.45 Uhr, bis Freitag zwölf Uhr, gelangten bislang unbekannte Täter auf noch nicht geklärte Weise ins Innere des Schulgebäudes. Dort wurde eine Tür zum Lehrerzimmer aufgebrochen. Durch Vandalismus richteten die Unbekannten im Anschluss einen erheblichen Schaden in den Büros an. Kriminaltechniker kamen zur Spurensicherung vor Ort. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Esslingen: Polizeibeamtin tätlich angegriffen
Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte muss sich seit Donnerstagmittag ein Mann aus Esslingen verantworten. Kurz nach 13.30 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, dass ein leichtbekleideter Mann in der Mettinger Rieslingstraße aus dem Fenster eines Wohnhauses gesprungen sei und laut herumschreien würde. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte ging der 34-Jährige auf eine Beamtin los, worauf beide Personen zu Boden stürzten und sich leicht verletzten. Der Mann konnte im Anschluss überwältigt und geschlossen werden. Hierbei beleidigte er die Einsatzkräfte aufs Übelste. Nach einer Versorgung in einem Krankenhaus wurde er auf freien Fuß entlassen. Gegen den 34-Jährigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Polizeibeamtin konnte ihren Dienst fortsetzen.

Leinfelden-Echterdingen: Zigarettenautomat gesprengt
Ein Zigarettenautomat ist am frühen Neujahrsmorgen in der Echterdinger Lilienthalstraße gesprengt worden. In der Zeit zwischen ein Uhr und 3.30 Uhr sprengte ein bislang unbekannter Täter den Automaten auf und richtete hohen Schaden von mehreren tausend Euro an. Ob etwas entwendet wurde, steht noch nicht fest. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Altbach: Nach Unfall geflüchtet
Nach einem bislang noch unbekannten Unfallverursacher ermittelt derzeit das Polizeirevier Esslingen. Am Donnerstagmorgen entdeckte eine aufmerksame Zeugin in Altbach ein beschädigtes Fahrzeug in der Straße In den Weiden und verständigte daraufhin die Polizei. Ermittlungen ergaben, dass in der Zeit von Mittwoch, 20 Uhr, bis Donnerstag, 8.50 Uhr, der Unbekannte mit einem Audi A 3 im Kurvenbereich nach links von der Fahrbahn abgekommen war und gegen einen Laternenmast prallte. Dieser stürzte im Anschluss gegen einen geparkten Mercedes-Benz Sprinter. Hierbei war ein Gesamtschaden in Höhe von knapp 15.000 Euro entstanden. Der Audi musste abgeschleppt werden. Obwohl der Unfallverursacher die Kennzeichen und die Umweltplakette entfernt hatte, konnte der Halter schnell ermittelt werden. Die Ermittlungen zum Fahrer dauern an.

Ostfildern: Am Steuer eingeschlafen
Ein sogenannter Sekundenschlaf hat am frühen Freitagmorgen zu einem schadensträchtigen Verkehrsunfall bei Kemnat geführt. Ein 32-Jähriger war gegen 0.45 Uhr mit einem VW Golf auf der K 1217 von Scharnhausen herkommend unterwegs. Am Ortseingang von Kemnat kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Anschluss überschlug sich sein Pkw und blieb im Grünstreifen auf Höhe des Ortsschildes auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich selbstständig aus dem Wagen befreien und im Anschluss die Polizei verständigen. Der Mann zog sich leichte Verletzungen zu, die vor Ort vom Rettungsdienst versorgt wurden. Sein Auto musste geborgen und abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf knapp 20.000 Euro.

Nürtingen: Einbrecher in Oberensingen unterwegs
Eine unliebsame Überraschung hat es am späten Donnerstagabend für eine Familie in Oberensingen gegeben. Bei der Rückkehr aus dem Urlaub stellte sie gegen 23.40 Uhr fest, dass in der Zeit seit dem Samstag, 20.12., in ihr Wohnhaus in der Straße Im Wiesengrund eingebrochen worden war. Ein bislang unbekannter Täter hatte sich über eine gewaltsam geöffnete Terrassentür auf der Gebäuderückseite Zutritt zum Inneren verschafft. Im Anschluss durchwühlte er die Räumlichkeiten auf der Suche nach Wertsachen. Ersten Erkenntnissen nach wurden unter anderem Bargeld und Uhren entwendet. Zusammen mit Spezialisten der Kriminaltechnik hat das Polizeirevier Nürtingen die Ermittlungen aufgenommen.

Filderstadt-Sielmingen: In Schulen eingebrochen (Zeugenaufruf)
In zwei Sielminger Schulen ist am Mittwochnachmittag eingebrochen worden. Gegen 15.30 Uhr bemerkte ein Zeuge, wie mehrere Jugendliche sich verdächtig auf einem Schulgelände in der Seestraße aufhielten. Anschließend entfernten sich die Unbekannten zur Seestraße und stiegen dort in einen schwarzen Kleinbus ein, der in Richtung Reutlinger Straße davonfuhr. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief im Anschluss negativ. Bei einer Nachschau bemerkten die Polizeibeamten, dass die Jugendlichen zuvor in die beiden nebeneinanderliegenden Schulen eingebrochen und im Inneren hohen Sachschaden angerichtet hatten. Weiterhin ließen sie ersten Erkenntnissen nach drei Lautsprecher mitgehen. Zur Sicherung einer eingeschlagenen Fensterscheibe kam die Feuerwehr zur Unterstützung vor Ort. Kriminaltechniker übernahmen die Spurensicherung in den Schulen. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen möglichen Zusammenhang mit zurückliegenden Einbrüchen. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0711/7091-3 zu melden.

Kirchheim: Zigarettenautomat aufgesprengt
Ein Zigarettenautomat ist in Kirchheim aufgesprengt und ausgeräumt worden. In der Zeit von Mittwoch, 15 Uhr, bis Donnerstag, 11.35 Uhr, wurde der Automat an der Ecke Notzinger Straße/Hafenkäs mit einem bislang unbekannten Sprengmittel gewaltsam geöffnet. Anschließend wurde eine bislang unbekannte Anzahl an Zigarettenschachteln und die Geldkassette entwendet. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Deizisau: Fassade in Brand geraten
Zum Brand der Fassade am Schulgebäude der Gemeinschaftsschule sind die Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag in die Bismarckstraße ausgerückt. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge hatten zwei strafunmündige Kinder gegen 15.20 Uhr im Innenhof der Schule Böller gezündet. Einer dieser Böller setzte eine Papiertonne in Brand, der in der Folge zunächst auf einen Gartenzaun und dann auf die Fassade des Schulgebäudes übergriff und diese entzündete. Die Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 29 Feuerwehrleuten im Einsatz war, konnte durch ihr rasches und professionelles Eingreifen die Flammen zeitnah eindämmen, sodass sich der Brand nicht ins Gebäudeinnere ausdehnen konnte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die beiden Kinder wurden nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen vor Ort ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Weilheim/Teck: Feuerwerkskörper in Bank geworfen (Zeugenaufruf)
Den Vorraum einer Bankfiliale, die in einem Wohngebäude am Marktplatz untergebracht ist, haben Unbekannte in der Nacht auf Neujahr erheblich beschädigt. Gegen 2.30 Uhr hatte ein Unbekannter zunächst einen Böller in den Vorraum geworfen, der dort detonierte. Nur wenige Minuten später wurde eine Feuerwerksbatterie vermutlich vom gleichen Kriminellen im Vorraum gezündet. Dabei wurde nicht nur das Inventar teils erheblich beschädigt, zudem entzündete sich auch Papier an einer Pinnwand und es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Informationen vor. Zur Sicherung der beschädigten Eingangstüre war die Feuerwehr im Einsatz. Der Polizeiposten Weilheim hat mit Unterstützung von Spurensicherungsspezialisten der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07023/900520 um Zeugenhinweise.

Silvesterbilanz des PP Reutlingen
Zum Jahreswechsel kam es in allen vier Landkreisen im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums zu circa 400 Einsätzen. Hierbei handelte sich bei einer Mehrheit der polizeilichen Einsätze um Ruhestörungen, Streitigkeiten, Sachbeschädigungen und Ordnungsstörungen. Zudem wurden mehrere Körperverletzungsdelikte angezeigt und aufgenommen. Schwere Straftaten im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel wurden nicht bekannt. Mehr als 80 kleinere Brände, die zumeist auf einen falschen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren, wurden von den Feuerwehren gelöscht. Hierbei kamen verschiedentlich Hecken, Bäume, Altkleidercontainer, ein Dixie-Klo und teilweise Gartenmöbel zu Schaden. Zwei Jugendliche verletzten sich im Umgang mit Feuerwerkskörpern schwer und mussten jeweils in Kliniken verbracht werden. In der Gesamtschau verlief der Jahreswechsel im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen arbeitsintensiv, aber ohne herausragende Vorkommnisse.
In Leinfelden sprengten Unbekannte kurz vor Mitternacht mittels eines Feuerwerkskörpers ein Dixie-Klo in der Germanenstraße und verursachten hierbei einen Schaden von ca. 1.000 Euro.
In Filderstadt-Plattenhardt warfen zwei noch unbekannte Täter einen Feuerwerkskörper in einen Altkleidercontainer an der Ecke Finkenstraße / Römerstraße und setzten diesen dabei in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Schaden wurde auf ca. 2.000 Euro beziffert.
In Nürtingen geriet um 00.30 Uhr das Mobiliar eines Balkones im EG eines Hochhauses in der Strasse Am Kichert in Brand. Mutmaßlich dürfte dies durch eine Feuerwerksrakete geschehen sein. Durch den Balkonbrand entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
In Denkendorf schoss eine dreiköpfige Gruppe Jugendlicher um 00.50 Uhr in der Eichersteige eine Feuerwerksrakete ab, die wiederum in der Nähe einer 17-Jährigen explodierte. Diese wurde hierbei leicht verletzt und erlitt einen Schock. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an.

Kirchheim unter Teck: Von der Fahrbahn abgekommen
Am Donnerstagmorgen ist es auf der L1201 auf der Notzinger Steige zwischen Notzingen und Kirchheim zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person gekommen. Gegen 07.00 Uhr befuhr der 16-jährige Fahrzeugführer ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein die Notzinger Steige bergab in Richtung Kirchheim und kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte der Pkw mit der Leitplanke, wurde von dieser abgewiesen und prallte anschließend gegen einen Baum. Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen, 29 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und 15 Einsatzkräften vor Ort. Der Pkw musste mitsamt Fahrer mit einem Kran aufwendig aus dem Baum gehoben werden. Der Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen versorgt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Die Notzinger Steige musste im Zeitraum der Unfallaufnahme gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

Esslingen: Hausfassade durch Böller in Brand geraten
Zu einem Brand an einer Hausfassade ist es am Dienstagabend in der Moltkestraße im Ortsteil Berkheim gekommen. Kurz vor 22 Uhr entzündete ein 22-jähriger Bewohner auf dem Balkon Feuerwerkskörper der Kategorie F2, woraufhin auch ein Teil der Außenfassade in Brand geriet. Der entstandene Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Bewohner konnten im Haus verbleiben. Die Feuerwehr Esslingen war mit sechs Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen im Einsatz.

Lenningen: Von der Fahrbahn abgekommen
Weil er seine Geschwindigkeit nicht angepasst hatte und zu schnell unterwegs war, ist ein 39-Jähriger am Montagmittag mit seinem Wagen auf der Grabenstetter Steige von der Fahrbahn abgekommen. Der Mann war gegen 11.50 Uhr mit seinem Opel Corsa auf der L1211 in Richtung Lenninger Tal bergabwärts unterwegs. In einer Linkskurve kam er zu weit nach rechts und streifte zunächst die dortige Leitplanke. In der Folge verlor er die Kontrolle über seinen Opel, kam ins Schleudern und krachte frontal in die Leitplanken auf der linken Fahrbahnseite. Ein Rettungswagen brachte den 39-Jährigen zur Untersuchung ins Krankenhaus. Verletzungen wurden nach derzeitigem Stand nicht festgestellt. Sein Opel, an dem ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Die entstandenen Schäden an den Leitplanken werden auf etwa 3.000 Euro geschätzt. (cw)

Filderstadt: Mann mit Pfefferspray verletzt
Ein Mann ist bei einer Auseinandersetzung am Montagabend in der Stuttgarter Straße in Plattenhardt verletzt worden. Der 39-Jährige war kurz vor 21.30 Uhr mit einer Personengruppe in Streit geraten, da sie Silvesterböller in der Nähe einer Bushaltestelle zündeten. Im Verlauf der zunächst verbal geführten Auseinandersetzung sprühte ein Kontrahent dem 39-Jährigen Pfefferspray in die Augen. Anschließend rannte die Gruppe davon. Der Geschädigte musste im Anschluss mit einem Rettungswagen zur ärztlichen Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen konnte ein 24 Jahre alter Tatverdächtiger festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Bei ihm konnte ein Pfefferspray aufgefunden werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der junge Mann auf freien Fuß entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzungen eingeleitet.

Beuren: Von der Fahrbahn abgekommen
Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes hat eine Pkw-Lenkerin bei einem Verkehrsunfall auf der Weiler Steige am Montagvormittag erlitten. Die 57-Jährige befuhr gegen 11.15 Uhr mit einem VW T-Roc die K 1262 von Erkenbrechtsweiler herkommend bergab in Richtung Beuren. Hierbei kam sie nach links von der Fahrbahn ab und blieb etwa 25 Meter weiter unten in einer Böschung stehen. Die Fahrerin konnte sich anschließend selbstständig aus ihrem stark beschädigten Fahrzeug befreien. An dem Wagen war wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Er musste von der Feuerwehr und einem Abschleppwagen geborgen und abtransportiert werden. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Altenriet: Brand in Gaststätte
Zum Brand einer Gaststätte sind die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Polizei am Sonntagnachmittag in die Straße Im Käppele gerufen worden. Gegen 15.15 Uhr war der Brand in der Küche des einstöckigen Gebäudes von einem Mitarbeiter entdeckt und die rund 30 Gäste nach draußen geleitet worden. Die Feuerwehr, die mit 17 Fahrzeugen und rund 100 Feuerwehrleuten im Einsatz war, begann sofort mit den Löscharbeiten. Diese gestalteten sich schwierig, weil sich der Brand über einen Zwischenboden unter dem Blechdach auf das ganze Gebäude ausbreitete. Letztendlich musste das Dach mit schwerem Gerät geöffnet werden damit der Brand gelöscht werden konnte. Nicht mehr verhindert werden konnte, dass das Gebäude vollständig ausbrannte. Verletzt wurde niemand. Ersten Schätzungen zufolge könnte sich der entstandene Sachschaden auf etwa 450.000 Euro belaufen. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die ersten Hinweisen zufolge im Bereich der Fritteuse oder dem Grill vermutet werden könnte. Neben der Feuerwehr waren das THW mit vier Fahrzeugen und zehn Mitarbeitern und der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften vor Ort.

Ostfildern: Von der Fahrbahn abgekommen
Auf rund 50.000 Euro dürften sich die Sachschäden summieren, die ein 77-Jähriger bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Niemöllerstraße im Stadtteil Scharnhauser Park verursacht hat. Der Senior war gegen 15.35 Uhr mit seinem BMW X3 auf der Niemöllerstraße in Richtung Parksiedlung unterwegs, als er auf Höhe der Einmündung zur Theodor-Rothschild-Straße aus noch ungeklärter Ursache zu weit nach rechts kam. Dort krachte er gegen einen ordnungsgemäß geparkten Opel Corsa, der durch die Wucht des Aufpralls auf einen davor geparkten Renault Transporter und dieser wiederum noch auf einen davor geparkten Audi A3 aufgeschoben wurde. Verletzt wurde niemand, allerdings war der BMW nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass er von einem Abschleppdienst abtransportiert werden musste.

Bempflingen: In Einfamilienhaus eingebrochen
Eine böse Überraschung erlebte eine Familie am Sonntagabend bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub. Unbekannte waren in der Zeit von Sonntag, 21.12.2025, bis Sonntagabend, 19.30 Uhr, in ihr Einfamilienhaus im Hasengartenweg eingebrochen. Ein Unbekannter hatte sich im genannten Zeitraum über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft und alle Räume von oben bis unten komplett durchwühlt. Was gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt mit Unterstützung von Spurensicherungsexperten der Kriminalpolizei.

Owen: In Wohnhaus eingebrochen
Im Laufe des Sonntags ist in ein Wohnhaus in der Owener Steingaustraße eingebrochen worden. In der Zeit von 13.30 Uhr bis kurz nach Mitternacht gelangte ein bislang unbekannter Täter über eine gewaltsam geöffnete Balkontür ins Innere. Dort durchwühlte er die Schränke und Schubladen nach Wertgegenständen. Über ein mögliches Diebesgut liegen noch keine Erkenntnisse vor. Kriminaltechniker kamen zur Spurensicherung vor Ort. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kirchheim: Pkw ausgebrannt
Zu einem Pkw-Brand mussten die Rettungskräfte am Sonntagmorgen auf die K 1252 ausrücken. Ein 82-Jähriger war kurz nach sieben Uhr mit einem Peugeot auf der Kreisstraße zwischen Weilheim und Nabern unterwegs. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet das Fahrzeug in Brand. Zur Brandbekämpfung rückte die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften aus. Da der Senior sich leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde er vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Das Auto musste abgeschleppt werden. Da das Löschwasser auf der Fahrbahn gefror, rückten Mitarbeiter der Straßenmeisterei ebenfalls an den Brandort aus. Während des Einsatzes musste die K 1252 etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Über die Höhe des Sachschadens an dem Peugeot und dem Fahrbahnbelag liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Leinfelden-Echterdingen: Balkonbrand
Am frühen Montagmorgen ist es zu einem Balkonbrand an einem Mehrfamilienhaus in der Tulpenstraße in Leinfelden gekommen. Kurz vor vier Uhr bemerkte ein Bewohner, dass die Gartenmöbel auf dem Balkon im 1. Obergeschoss in Flammen standen. Daraufhin verständigte er die Feuerwehr und die Mitbewohner des Hauses, die das Gebäude verließen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr ging der Mann auf den Balkon zurück und warf die brennenden Möbelstücke auf die Straße. Die Flammen hatten jedoch bereits auf die Fassade übergegriffen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindert werden. Der Bewohner zog sich leichte Brandverletzungen zu und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf zirka 20.000 Euro. Ersten Erkenntnissen nach könnte eine unsachgemäße Entsorgung einer Zigarettenkippe brandursächlich gewesen sein. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.


Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 01

Quelle: ots

Herrenberg: Rotlicht-Unfall am Reinhold-Schick-Platz, Polizei sucht Zeugen
Am Freitag gegen 15:45 Uhr kam es in Herrenberg an der Kreuzung am Reinhold-Schick-Platz zu einem Verkehrsunfall, zu welchem die Polizei Zeugen sucht. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 69 Jahre alter Lenker eines Pkw Subaru die Nagolder Straße (B296) in Fahrtrichtung Tübingen. Zur selben Zeit bog ein 32-Jähriger mit seinem Pkw Dacia von der Horber Straße (L1184) nach links auf die B296 in Fahrtrichtung Nagold ab. Beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich miteinander, hierbei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Beide Beteiligten gaben gegenüber der Polizei an, bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich eingefahren zu sein. Um die Schuldfrage klären zu können, ist die Polizei unter anderem auf die Hilfe von Zeugenaussagen angewiesen. Das Polizeirevier Herrenberg bittet Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zur Ampelschaltung geben können, sich unter Tel.: 07032/2708-0 oder per Mail an [email protected] zu melden.

Herrenberg-Mönchberg: PKW kollidiert mit Hauswand und zwei weiteren Fahrzeugen
Am 02.01.2026 um 12:35 Uhr befand sich die 39-jährige Ford-Lenkerin in der Brühlstraße in Herrenberg und wollte in ihre Hofeinfahrt fahren. Die Fahrerin verlor jedoch aufgrund unbekannter Ursache die Kontrolle über ihren PKW und fuhr zunächst über die Grundstücksbegrenzung gegen eine Hauswand und wurde anschließend auf einen öffentlichen Parkplatz neben dem Haus abgeleitet. Dort kollidierte sie mit einem anderen PKW. Durch die Kollision mit der Hauswand wurde ein externer Tank am Gebäude beschädigt und auf ein drittes Fahrzeug geschoben. Die Fahrerin wurde durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit und vor Ort durch einen Rettungswagen aufgrund leichter Verletzungen ärztlich versorgt. Es entstand ein Sachschaden von circa 23.000 Euro.

Sindelfingen: Jugendliche sorgen in Silvesternacht für Aufruhr
Eine Gruppe aus 20 bis 30 Jugendlichen sorgte in der Silvesternacht zwischen 21.15 Uhr und 2.50 Uhr im Sindelfinger Wohngebiet “Viehweide” für Aufruhr. Die Polizei wurde im Laufe der Nacht gleich mehrmals von Anwohnern alarmiert, als die Jugendlichen sich zwischen den Wohngebäuden in der Ernst-Barlach-Straße zusammenfanden. Dort schossen sie mit Feuerwerksraketen in Richtung unbeteiligter Personen und Einsatzkräfte der Polizei sowie gegen Hausfassaden. Verletzt wurde dabei den bisherigen Erkenntnissen niemand. Ob Beschädigungen entstanden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Das Polizeirevier Sindelfingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die das Geschehen in der Nacht beobachten konnten oder Hinweise zu den Beteiligten geben können, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. Auch Personen, die durch die Feuerwerkskörper gefährdet oder gar geschädigt wurden, werden gebeten, sich zu melden.

L1362 Herrenberg: Reisebus nach Ausweichmanöver stark beschädigt – Zeugen gesucht
Das Polizeirevier Herrenberg sucht Zeugen für einen Verkehrsunfall, der sich am heutigen Freitagmorgen (02.01.2026) gegen 07:00 Uhr in einem Waldgebiet auf der Landesstraße 1362 (L1362) bei Herrenberg ereignet hat. Ein 56-jähriger Busfahrer war dort mit einem Reisebus von Herrenberg in Fahrtrichtung Oberjettingen unterwegs. Zeitgleich setzte in entgegengesetzter Fahrtrichtung eine unbekannte Person am Steuer eines dunklen Pkw zum überholen eines Kleintransporters an, ohne auf den entgegenkommenden Reisebus zu achten. Um einen Frontalzusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern, wich der 56-Jährige nach rechts aus und lenkte den Reisebus in den Grünstreifen neben der Fahrbahn, wo er am Waldrand zum Stehen kam. Der Busfahrer blieb unverletzt, weitere Insassen befanden sich nicht im Bus. Zu einem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw war es nicht gekommen. Die unbekannte Person in dem dunklen Kleinwagen sowie die Person am Steuer des Kleintransporters, der überholt worden war, setzten ihre Fahrt weiter in Richtung Herrenberg fort. Der Reisebus, bei dem es sich um einen Mannschaftsbus eines Stuttgarter American Football Clubs handelt, wurde schwer beschädigt, musste aufwändig geborgen und anschließend abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und das Abschleppen des Busses musste die L1362 in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Gegen 12:00 Uhr waren die Arbeiten beendet und die Straße konnte wieder freigegeben werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro. Die Höhe des Flurschadens ist noch nicht bekannt. Das Polizeirevier Herrenberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen des Unfalls, sich unter Tel. 07032 2708-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. Insbesondere wird auch die Person am Steuer des überholten Kleintransporters gebeten, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

B464 Magstadt: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht
Am 01.01.2026 kam es gegen 20:30 Uhr auf der Bundesstraße 464 (B464) bei Magstadt zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht, zu dem das Polizeirevier Sindelfingen Zeugen sucht. Eine unbekannte Person war dort mutmaßlich mit einem silbernen Kleinwagen mit Böblinger Zulassung (BB-) aus Renningen kommend in Fahrtrichtung Magstadt unterwegs. Auf Höhe der Bahnbrücke verließ die Person ihren Fahrstreifen aus unbekanntem Grund und lenkte ihren Pkw links am dortigen Fahrbahnteiler vorbei auf die Fahrspur des Gegenverkehrs. Dort musste ein entgegenkommender 42-jähriger VW-Fahrer eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts in den Grünstreifen ausweichen, um einem Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeug zu verhindern. Ein hinter dem VW fahrender 24-Jähriger in seinem Ford leitete ebenfalls eine Vollbremsung ein und wich nach rechts aus, fuhr jedoch auf den vor ihm stehenden VW Sharan auf. Die unbekannte Person wechselte nach dem Verkehrsteiler wieder nach rechts auf den korrekten Fahrstreifen und fuhr weiter in Richtung Magstadt, ohne sich um den verursachten Verkehrsunfall zu kümmern. Zu einem Anstoß zwischen dem unbekannten Kleinwagen und dem VW Sharan kam es nicht. Der 42-jährige VW-Fahrer sowie der 24-jährige Lenker des Ford Focus blieben unverletzt. Die Sachschäden an ihren beiden Fahrzeugen belaufen sich auf rund 5.000 Euro. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen in Verbindung zu setzen (Tel. 07031 697-0, [email protected]).

Bilanz der Silvesternacht in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg
Wie bereits im Vorjahr stellte sich das polizeiliche Einsatzgeschehen in der Silvesternacht insgesamt betrachtet eher unauffällig dar. Zwischen dem 31.12.2025, 18:00 Uhr und dem 01.01.2026, 08:00 Uhr verzeichnete das Polizeipräsidium Ludwigsburg im ganzen Zuständigkeitsbereich etwa 300 Einsätze, von denen mit 140 Einsätzen knapp die Hälfte Bezug zu Silvester hatten (zum Vergleich: Beim Jahreswechsel 2025 auf 2025 waren es rund 130 Einsätze mit Bezug zur Silvesternacht).
Überwiegend mussten die Einsatzkräfte im genannten Zeitraum wegen Ruhestörungen, Streitigkeiten sowie kleineren Bränden und Sachbeschädigungen ausrücken. Dabei war nicht immer eindeutig nachvollziehbar, ob Brände vorsätzlich oder fahrlässig verursacht wurden. So wurden beispielsweise mehrfach Brände von Hecken, Zäunen oder auf Balkonen registriert, die zwar auf Pyrotechnik zurückzuführen sind, jedoch auch fahrlässig entstanden sein könnten. Dem gegenüber gerieten allerdings flächendeckend zahlreiche Mülltonnen, Mülleimer sowie Briefkästen in Brand oder wurden mutmaßlich mit Feuerwerkskörpern “gesprengt”, so dass hier von vorsätzlichen Taten auszugehen ist. Der dabei entstandene Sachschaden dürfte insgesamt nicht unerheblich sein, eine genaue Schadenssumme liegt derzeit nicht vor.
Vereinzelt wurden bei Personenkontrollen Schreckschusswaffen festgestellt, die ohne kleinen Waffenschein und somit unerlaubt mitgeführt wurden. Ebenfalls wurden teilweise Feuerwerkskörper der erlaubnispflichtigen Kategorie F4 beschlagnahmt, da entsprechende Genehmigungen nicht vorlagen. In diesen Fällen werden Anzeigen gegen das Waffen- bzw. Sprengstoffgesetzt erstattet.
Während es im Landkreis Böblingen überwiegend eher bei kleineren Vorkommnissen blieb, waren im Landkreis Ludwigsburg einige gravierendere Fälle zu verzeichnen.
Bereits am Silvesterabend gegen 22:00 Uhr geriet beispielsweise ein Mercedes in Brand, der in der Hospitalstraße in Ludwigsburg geparkt war. Ursächlich war mutmaßlich ein Feuerwerkskörper, der durch ein geöffnetes Fenster ins Innere des Pkw gelangte. Die Feuerwehr löschte den Fahrzeugbrand, der Mercedes wurde anschließend abgeschleppt.
Kurz vor 01:00 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache zum Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Johannes-Daur-Straße in Korntal-Münchingen. Entgegen der ersten Pressemitteilung konnten vier Personen ihre Wohnungen aufgrund des Brandes nicht verlassen und wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet. Insgesamt 14 Personen wurden vom Rettungsdienst medizinisch untersucht. Vier der Personen waren leicht verletzt, konnten nach ambulanter Versorgung allerdings wieder entlassen werden. Der Verdacht, dass auch drei Angehörige der Feuerwehr verletzt worden sein könnten, bestätigte sich im Endeffekt glücklicherweise nicht.
Rund eine halbe Stunde später rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zum Brand auf der Dachterrasse eines Mehrfamilienhauses im Washingtonring in Remseck am Neckar-Pattonville aus. Mutmaßlich durch dort gezündetes Feuerwerk gerieten Gartenmöbel und Holzdielen in Brand und wurden von der Feuerwehr gelöscht. Die Flammen griffen nicht auf das Gebäude über, der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Gegen 02:20 Uhr wurde ein Brand in einem unbewohnten Gebäude in der Hospitalstraße in Ludwigsburg gemeldet, den die Feuerwehr erfolgreich löschen und dadurch verhindern konnte, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergriffen. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist nicht auszuschließen, dass der Brand durch einen Feuerwerkskörper verursacht worden sein könnte. Da das Gebäude leer stand, wurden keine Personen verletzt oder gefährdet. Der Sachschaden dürfte sich auf rund 50.000 Euro belaufen.

Rutesheim: Brand einer Dachgeschosswohnung
Die Feuerwehr rückte am Samstag (27.12.2025) in die Engelbergstraße in Rutesheim aus, nachdem dort gegen 22.10 Uhr ein Brand gemeldet worden war. Ein 61 Jahre alter Bewohner einer Dachgeschosswohnung war im Begriff, seinen Ölofen anzuzünden. Dabei geriet der Fußboden in Brand, woraufhin sich die Flammen zügig in der Küche ausbreiteten. Nachdem die eigenen Löschversuche keinen Erfolg zeigten, verständigte der 61-Jährige die Feuerwehr, die die Brandentwicklung schnell unter Kontrolle brachte. Die betroffene Wohnung bleibt bis auf weiteres nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Magstadt: Unbekannte setzen Kleidercontainer in Brand
Noch unbekannte Täter setzten am Sonntag (28.12.2025), gegen 23.00 Uhr auf noch ungeklärte Art und Weise einen Altkleidercontainer in der Neuen Stuttgarter Straße in Magstadt in Brand. Sowohl der Container selbst als auch die darin befindliche Kleidung wurden komplett zerstört. Der Sachschaden dürfte sich auf insgesamt etwa 1.300 Euro belaufen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Sindelfingen in Verbindung zu setzen.


 

Telekom bleibt treibende Kraft beim Glasfaserausbau für die Gigabit Region Stuttgart

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  • Glasfaser für über 545.000 Haushalte und Unternehmen in der Region dank Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen und gefördertem Ausbau
  • Alexander Jenbar: „Glasfaseranbindungen essenziell für Umbau der Wirtschaft“
  • Mobilfunk: Bevölkerungsabdeckung mit 5G auf über 97 Prozent gestiegen 

Nicht nur die Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau haben sich seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom im Jahr 2019 stark verändert. Auch der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen wächst, ihr Geschäft auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzustellen. Hochmoderne Glasfaseranbindungen schaffen die Grundlage dafür. Die Telekom bleibt mit ihrem Glasfaser-Ausbau in der Gigabit Region Stuttgart die treibende Kraft, die den Boden für diesen Wandel bereitet.

„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für über 545.000 Haushalte und Unternehmen können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind über drei Viertel aller schon möglichen Anschlüsse in der Region. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“

In 172 Gewerbegebieten in der Region Stuttgart können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.

Erfolgreicher Dreiklang im Ausbau

Der Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen mit Stadtwerken und gefördertem Ausbau hat sich bewährt. In 128 der 179 Kommunen in den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr hat die Telekom bereits Glasfaser ausgebaut. In 26 Kommunen in können bereits über die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. In 18 Kommunen sogar bereits über 90 Prozent. Und in der Landeshauptstadt Stuttgart können mittlerweile vierzig Prozent aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. In Baden-Württemberg insgesamt haben rund 1,1 Millionen Haushalte Zugang zum Glasfaser-Angebot der Telekom. Die Kooperationen mit den Stadtwerken in der Region Stuttgart leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau. Dank dieser Zusammenarbeit können bereits 70.500 Haushalte und Unternehmen Telekom-Glasfasertarife auf den Netzen der Stadtwerke buchen.

In Filderstadt, Sindelfingen, Weinstadt, Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg nutzen mittlerweile zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Glasfaseranschlüsse, die im Rahmen der Kooperationen mit den Stadtwerken entstanden sind. In Ludwigsburg ist der Glasfaserausbau weitestgehend abgeschlossen. In Asperg haben die Stadtwerke Ludwigsburg im Juni mit dem Glasfaserausbau begonnen. In Nürtingen haben die Stadtwerke Nürtingen und die Telekom beschlossen, ihre Kooperation auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten und dazu eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Zusätzlich zu ihrem Eigenausbau hat die Telekom den Zuschlag für Ausschreibungen zum geförderten Ausbau erhalten. So erhält zum Beispiel auch der international bekannte Flugplatz Hahnweide in Kirchheim einen Glasfaseranschluss. Für das Jahr 2025 sind noch nicht alle Vergabeverfahren abgeschlossen.

Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen

In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und den Zweckverbänden wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in 52 Ausbaugebieten aktiv sein. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen im geförderten Ausbau sowie der weitere Glasfaserausbau der Kooperationspartner. Der Anteil der Kommunen mit nahezu vollständiger Glasfaserabdeckung wird weiter steigen.

Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“

Hans-Jürgen Bahde sagt: „Eine Marktkonsolidierung und Herausforderungen bei der Finanzierung führen zu einer Neubewertung und teilweise Re-Priorisierung von Ausbauprojekten durch die ausbauenden Unternehmen und haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller.“

Mobilfunkausbau fortgesetzt

In der Region Stuttgart ist die Bevölkerungsabdeckung mit dem modernen Standard 5G auf über 97 Prozent gestiegen. Dafür nutzt die Telekom derzeit 1.029 Mobilfunkstandorte. Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 184 Standorten neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass weitere Standorte benötigt werden, um alle Daten schnell und zuverlässig zu übermitteln.

Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart

Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.

Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom sieht zudem vor, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können aktuell über 97 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.


SG BBM Bietigheim bleibt zu Hause ungeschlagen

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Die SG BBM Bietigheim hat im Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga den HBW Balingen-Weilstetten mit 32:27 (17:13) bezwungen und bleibt damit auch im neunten Heimspiel ungeschlagen. Vor 4.312 Zuschauern sicherten sich die Gastgeber einen verdienten Sieg und verabschieden sich auf Tabellenplatz zwei in die Winterpause, punktgleich mit Tabellenführer HC Elbflorenz.

„Wir waren heute alle von Anfang an zu 100 Prozent da. Das hat richtig Spaß gemacht“, erklärte Rückraumspieler Dominik Claus nach der Partie. „Und die Unterstützung der Fans war sensationell: Wenn man kurz auf der Bank sitzt und die Stimmung aufsaugt, gibt einem die richtige Gänsehaut.“

Die SG BBM startete stark in die Partie. Bereits nach zehn Minuten führten die Gastgeber mit 7:2, worauf HBW-Trainer Matti Flohr die erste Auszeit nahm. Diese fruchtete und Balingen zeigte seine Qualität: Nach 15 Minuten stand es 9:6, in der 18. Minute erzielte Tobias Heinzelmann den Anschlusstreffer zum 10:9.

Doch Bietigheim blieb zielstrebig. Mit einem 4:1-Lauf, den Till Hermann mit dem 14:11-Treffer und anschließendem Steal sowie dem 15:11 abschloss, verschafften sich die Gastgeber erneut ein Polster. Mit 17:13 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen beide Teams erneut mit viel Feuer aus der Kabine. Die Gäste von der Alb fassten noch einmal Fuß, Keeper Daniel Rebmann – ehemaliger Spieler der SG – hielt einige Bälle. Auf der Gegenseite zeigte SG-Keeper Martin Tomovski einen sicheren Auftritt. Bietigheim ließ jedoch nichts mehr anbrennen und spielte die Führung souverän weiter aus. Tom Wolf setzte in der 40. Minute ein Ausrufezeichen mit dem 22:17 und erzielte später auch den 30. Treffer vom 7-Meter-Punkt. Am Ende feierte das Team von Chefcoach Iker Romero einen verdienten 32:27-Heimsieg.

Dominik Claus glänzte mit sieben Toren und wurde bester Schütze der Partie. Über seine persönliche Leistung sagte er: „Ich merke von Woche zu Woche, dass es im Training besser wird, sowohl mit der Schulter als auch mit der Hand. Heute hat die Mannschaft auf allen Positionen eine starke Leistung gezeigt, alles hat funktioniert. Ich bin froh, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen konnte.“


Feuerwerksverbot gilt an Silvester wieder in der Stuttgarter Innenstadt

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Stuttgart.| Zum Jahreswechsel greift in der Stuttgarter Innenstadt wieder ein Feuerwerksverbot. Zur Verhinderung von Verletzungs- und Brandgefahren hat Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper eine Polizeiverordnung erlassen, die untersagt, am Silvesterabend ab 18 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen Pyrotechnik im sogenannten Cityring der Stuttgarter Innenstadt mitzuführen oder abzubrennen.

OB Nopper: „Stadtverwaltung und Polizei wollen, dass alle Besucherinnen und Besucher der Stuttgarter Innenstadt eine friedliche und unbeschwerte Silvesternacht erleben. Deswegen haben wir nach den Erfahrungen der Vorjahre für den sogenannten Cityring der Stuttgarter Innenstadt ein uneingeschränktes Feuerwerksverbot verhängt. Wir haben damit für den Innenstadtbereich das nach dem geltenden Recht von Bund und Land maximal mögliche Feuerwerksverbot ausgesprochen.“

Nopper erneuerte in diesem Zusammenhang seine bereits in Vorjahren geäußerte Forderung, dass auf Bundesebene über eine teilweise Verschärfung des Sprengstoffrechts durch ein Verkaufsverbot von extrem lauten und besonders gefährlichen Feuerwerkskörpern intensiv nachgedacht werden müsse, die im Übrigen in aller Regel gar keine visuelle Wirkung entfalten.

Betroffen vom Feuerwerksverbot ist der gesamte Bereich innerhalb des Cityrings. Hier besteht ein Mitführ- und Abrennverbot für pyrotechnische Gegenstände, sodass alle Besucherinnen und Besucher derartige Gegenstände erst gar nicht mit in die Stuttgarter Innenstadt bringen dürfen. Kontrolliert wird das Mitführverbot von der Polizei. Wäre nur das Zünden verboten, könnte erst eingeschritten werden, wenn es im Zweifel schon zu spät ist und die Raketen oder Böller bereits Schaden angerichtet haben.

Alle klassischen Silvesterraketen und Böller eingeschlossen

Dieses Verbot gilt für alle Feuerwerkskörper, die über Kinder- und Jugendfeuerwerk der Kategorie F1 hinausgehen. Gestattet sind somit beispielsweise Wunderkerzen, Knallerbsen, Brummkreisel oder Springteufel. Unter das Verbot fallen dagegen Feuerwerkskörper der Kategorien F2, F3, F4 und alle klassischen Silvesterraketen und Böller sowie Vulkane und Batteriefeuerwerk mitsamt noch explosiverer Pyrotechnik im Sinne des Sprengstoffgesetzes.

Das Amt für öffentliche Ordnung kündigt an: Trotz Verbots mitgeführte Feuerwerkskörper werden beschlagnahmt und unbrauchbar gemacht. Außerdem drohen Platzverweise und Geldbußen – je nach Schwere des Verstoßes von 200 bis 5000 Euro.

Die Verbotszone verläuft wie im Vorjahr innerhalb des sogenannten Cityrings zwischen dem Arnulf-Klett-Platz vor dem Hauptbahnhof und der Paulinenstraße (inklusive Rupert-Mayer-Platz) sowie zwischen Konrad-Adenauer- / Hauptstätter Straße und der Theodor-Heuss- / Friedrichstraße. Die Polizeiverordnung wurde im Amtsblatt der Landeshauptstadt Stuttgart in der Ausgabe vom 18. Dezember und auf der Webseite der Stadt unter www.stuttgart.de veröffentlicht.

Über die Verbotszone hinaus untersagen es bundesweite Regelungen grundsätzlich, aus Gründen des Lärm- und Brandschutzes im direkten Umfeld von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie in unmittelbarer Nähe besonders gefährdeter Gebäude, wie zum Beispiel Fachwerkhäusern, Pyrotechnik zu zünden. Zudem haben die Staatlichen Schlösser und Gärten im Bereich der Grabkapelle auf dem Württemberg sowie rund um Schloss Solitude ein Böllerverbot an diesen gerade an Silvester äußerst beliebten Aussichtspunkten ausgesprochen.

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr von Montag bis Mittwoch, 29. bis 31. Dezember, erlaubt. Raketen und Böller ab Kategorie F2 dürfen ausschließlich an Volljährige verkauft und – in den erlaubten Bereichen – auch nur von diesen gezündet werden. Eine Abgabe an Jugendliche ist selbst mit elterlicher Vollmacht unzulässig. Wer nach Neujahr noch Feuerwerk abbrennt, riskiert unabhängig vom Standort ein Bußgeld.


Einreiseverbot gegen Geschäftsführerinnen von HateAid

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Der US. Außenminister Marco Rubio informierte am 23.12.2025, dass u.a. gegen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg und ihre Organisation HateAid Sanktionen verhängt worden seien. Beide hatten sich mit ihrer gemeinnützigen Organisation HateAid in der Vergangenheit für Nutzendenrechte und die Umsetzung von EU-Digitalgesetzen wie dem Digital Services Act eingesetzt. Letzterer verpflichtet Plattformen in Europa u.a. zur Entfernung von illegalen Inhalten. Die US. Administration spricht hingegen von Zensur.

Berlin, 24. Dezember 2025.| Kurz vor Heiligabend hat das US State Department die Verhängung von Einreisesperren gegen fünf Personen verkündet. Neben denHateAid-Geschäftsführerinnen sind der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton, der CEO des CCDH Imran Ahmed und die CEO des Global Disinformation Index Clare Melford betroffen. Sie seien als “radikale Aktivisten” und “bewaffnete Organisationen” eingestuft worden. Eine Einreise in die USA sei ihnen und potentiell auch ihren Familienangehörigen daher nicht erlaubt. Ein gültiges ESTA-Visum von Josephine Ballon wurde kurz zuvor per E-Mail widerrufen.

Interviewaussagen werden immer wie folgt dargestellt:

Hierzu erklären Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon:
“Wir lassen uns von einer Regierung nicht einschüchtern, die Zensurvorwürfe instrumentalisiert, um diejenigen, die sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen, mundtot zu machen. Trotz der enormen Belastungen und Einschränkungen, die die Maßnahmen der US-Regierung für uns und unsere Familien bedeuten, werden wir unsere Arbeit mit aller Kraft fortsetzen – jetzt mehr denn je.”

HateAid bewertet diese Maßnahme als Akt der Repression einer Administration, die zunehmend Rechtstaatlichkeit missachtet und versucht, ihre Kritiker mit aller Härte zum Schweigen zu bringen, so die beiden Geschäftsführerinnen. Es sei Teil einer Einschüchterungstaktik gegen Alle, die sich in Europa für die Umsetzung von geltenden Gesetzen auf sozialen Netzwerken einsetzten.

Dazu die HateAid Geschäftsführerinnen:

Wir fordern von der Bundesregierung und der europäischen Kommission ein klares Signal, dass das nicht hinnehmbar ist. Ansonsten wird sich keine zivilgesellschaftliche Organisation, keine Politikerin, keine Forschende und erst recht keine Einzelperson in der Zukunft trauen, Missstände bei US-Tech-Konzernen anzuprangern. Und europäische Gesetze sind dann nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurden.”

Die Sanktionen markierten in diesem Zusammenhang eine neue Eskalationsstufe, so die Co-CEOs. Die US-Regierung stelle damit die europäische Souveränität infrage. Denn sie versuche mit allen Mitteln zu verhindern, dass sich amerikanische Konzerne in Europa an geltendes Recht (Digital Services Act) halten müssen. Vertreter der Trump Administration versuchten bereits seit Monaten die Regulierung von US Tech Konzernen durch den Digital Services Act und den Digital Markets Act in Europa zurückzudrängen. Dabei spielen auch der Einfluss der großen Tech-Konzerne wie Meta und X eine entscheidende Rolle.

HateAid gGmbH

Die gemeinnützige Organisation HateAid wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin. Sie setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und engagiert sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen. HateAid unterstützt Betroffene von digitaler Gewalt konkret durch Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Geschäftsführerinnen sind Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.

HateAid ist Trägerin der Theodor-Heuss-Medaille 2023, des Rothenburger Preises für Erinnerung und Zukunft, des Wertepreises für Demokratie der Werte-Stiftung und des For..Net Awards der Technischen Universität München.


SG BBM Bietigheim empfängt HBW Balingen-Weilstetten

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Derbykracher zum Jahresabschluss 2025

Mit einem echten Highlight verabschiedet sich die SG BBM Bietigheim am kommenden Freitag, 27. Dezember, aus dem Handballjahr 2025. Zum letzten Heimspiel des Jahres empfängt die Mannschaft von

Trainer Iker Romero den HBW Balingen-Weilstetten, Topteam der 2. Handball-Bundesliga und direkter Konkurrent im Kampf um den Aufstieg. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der EgeTrans Arena. Tickets sind weiterhin im Online-Shop der SG BBM sowie an der Abendkasse erhältlich.

Das Derby verspricht Hochspannung: Zwei punktgleiche Teams an der Tabellenspitze treffen aufeinander, die sportliche Brisanz ist hoch und die emotionalen Geschichten zahlreich. Für die SG BBM geht es darum, sich mit einer starken Leistung gegen einen der Ligafavoriten zu behaupten, ein klares Ausrufezeichen zum Jahresende zu setzen und die Hinrunde im eigenen Wohnzimmer ungeschlagen zu beenden. Ein möglicher neunter Heimsieg in Folge würde die Heimstärke der Bietigheimer eindrucksvoll unterstreichen.

Der HBW Balingen-Weilstetten reist mit beeindruckenden Zahlen an: Nach 16 Spieltagen stehen erst drei Niederlagen zu Buche. Das Team übernahm am vergangenen Wochenende die Tabellenführung – aufgrund des besseren Torverhältnisses – und stellt mit 535 Toren den zweitstärksten Angriff der Liga. Besonders gefährlich: Rechtsaußen Sascha Pfattheicher, der mit 133 Saisontoren Top-Torschütze der 2. HBL ist.

SG-Kapitän Fabian Wiederstein blickt dem Derby mit großer Vorfreude entgegen. Der 30-jährige Abwehrchef spielte in der U23 des HBW und stand von 2020 bis 2022 im Profiteam der Gallier von der Alb: „Für uns ist das Spiel gegen Balingen ein besonderes Spiel. Abgesehen davon, dass es ein absolutes Spitzenspiel ist, sind die beiden Mannschaften sich bestens bekannt. Wir freuen uns sehr darauf, in einer hoffentlich vollen Arena dieses Spiel bestreiten zu dürfen.“

Zusätzliche Brisanz bringt das Wiedersehen mit Daniel Rebmann. Der Torhüter stand in der vergangenen Erstliga-Saison noch im Trikot der SG BBM Bietigheim, wechselte im Sommer zum TVB Stuttgart und schloss sich Mitte November im Rahmen eines Torhütertausches dem HBW Balingen-Weilstetten an. Im Gegenzug wechselte der polnische Nationalkeeper Mateusz Kornecki zum TVB Stuttgart.

Für SG-Kreisläufer Wiederstein ist die Partie auch persönlich von besonderer Bedeutung: „Ich habe in Balingen einen großen Teil meiner Karriere verbracht und sowohl sportlich als auch persönlich viel gelernt. Auch wenn die Mannschaft sich verändert hat, habe ich nach wie vor gute Kontakte nach Balingen und verfolge sehr genau, was dort passiert. Für mich persönlich ist es ein besonderes Spiel. Ich freue mich sehr darauf, auf viele bekannte Gesichter zu treffen.“