Auf Parkplätzen ist besondere Vorsicht geboten

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Auf Parkplätzen kommt es immer wieder zu Kollisionen zwischen ein- und ausparkenden Fahrzeugen. Oft haften beide Unfallbeteiligte für den Schaden. Die Württembergische Versicherung AG, Teil der W&W-Gruppe, weist auf ein Urteil des Oberlandesgerichts München (OLG München 10 U 1833/21) hin, in dem entschieden wurde, unter welchen Voraussetzungen eine der beteiligten Personen den Schaden alleine tragen muss.

Im entschiedenen Fall fuhr ein Mann rückwärts aus einer Parklücke heraus und stieß gegen ein Fahrzeug, das gerade auf dem Parkplatz zu einer Parklücke unterwegs war. Der Ausfahrende hatte dabei weder nach rückwärts noch in seine Rückfahrkamera geschaut. Andernfalls hätte er das andere Fahrzeug erkannt. Demgegenüber konnte der Unfallgegner nach den Feststellungen eines Sachverständigen nicht erkennen, dass in seiner Nähe ein Fahrzeug gerade am Ausparken war.

Das wäre zum Beispiel in Betracht gekommen, wenn die angeschalteten Rückfahrscheinwerfer zu sehen waren oder das Fahrzeug bereits im Rollen war. Es bestand daher für den Unfallgegner kein Anlass, so lange in ausreichendem Abstand zu warten, bis das andere Fahrzeug ausgeparkt hatte. Das Oberlandesgericht verurteilte somit den Ausparkenden, den Schaden zu 100 Prozent alleine zu tragen. Es hob damit ein Urteil des vorinstanzlichen Landgerichts auf, das den Unfallgegner wegen der Betriebsgefahr seines Fahrzeuges zu 25 Prozent für den Schaden als mitverantwortlich ansah.


Wagenburgtunnel wieder offen

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Stuttgart.| Der Wagenburgtunnel kann wieder durchfahren werden. Mitte des Monats musste die Verwaltung ihn aus Sicherheitsgründen schließen. Nun stehen an beiden Portalen des Tunnels Schutzgerüste. Die Durchfahrt ist daher für den Auto- und den Busverkehr wieder möglich. Allerdings ist aktuell die Durchfahrtshöhe auf vier Meter und die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.

Über den Zustand des Tunnels und die weiteren Planungen wird die Verwaltung am Dienstag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik berichten.


Weihnachtsattraktionen in Stuttgart entfallen zum Teil

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  • Erneut Riesenrad im Ehrenhof des Neuen Schlosses geplant
  • Glanzlichter entfallen teilweise aus Energiespargründen

Stuttgart.| In der Energiekrise stehen auch die beleuchteten Weihnachtsattraktionen in Stuttgart auf dem Prüfstand. Die Landeshauptstadt hat am Dienstag, 27. September, mitgeteilt, dass die illuminierten Figuren auf dem Schlossplatz, die Teil der sogenannten „Glanzlichter“ sind, in diesem Jahr aus Energiespargründen nicht aufgebaut werden. Die Illumination der Platanen auf der Königstraße sowie die Beleuchtung der Schulstraße, die ebenfalls Teil der Glanzlichter sind, finden dagegen statt. Außerdem wird das Riesenrad ab Ende Oktober erneut im Ehrenhof des Neuen Schlosses stehen.

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte zum Riesenrad: „Das Riesenrad soll ein Zeichen der Zuversicht und Hoffnung sein. Klar ist allerdings auch, dass wir den Betrieb einstellen müssen, falls es zu einer zugespitzten Energiemangellage kommen sollte.“

Um Energie zu sparen, will die Stadt in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung in Dauer und Intensität reduzieren. So wird es keinen beleuchteten Adventskalender an den Rathausfenstern geben. Damit trotzdem Weihnachtsstimmung aufkommt, will die Stadt an der Aufstellung von drei beleuchteten Weihnachtsbäumen in der Innenstadt an den Standorten Schlossplatz, Schillerplatz sowie auf dem Marktplatz vor dem Stuttgarter Rathaus festhalten. Die Beleuchtung der Weihnachtsbäume besteht bereits seit Jahren aus LED-Lichtern. Diese verbrauchen deutlich weniger Energie als konventionelle Leuchten. Die Baumbeleuchtung wird täglich um 23 Uhr enden und voraussichtlich bis Neujahr gehen – falls sich die Versorgungssituation zuspitzen sollte auch nur bis 27. Dezember. An die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher ging die Empfehlung, die Maßnahmen auch für die Weihnachtsbäume vor den Bezirksrathäusern umzusetzen.


„Movie Night“ am 07.10.22 in der Panorama Therme Beuren

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Anlässlich des diesjährigen Kleinschwimmhalle- und Thermalwasser-Jubiläums veranstaltet die Beurener Therme einen Kino-Abend.

Beuren.| Alle Thermengäste dürfen sich an diesem Abend auf die Komödie „Beckenrand Sheriff“ von Marcus H. Rosenmüller freuen.

Der Film wird ab 19:00 Uhr am Aktivbecken (großes Innenbecken) auf einer Leinwand abgespielt.

Film-Dauer knapp 2 Stunden, der Film läuft ohne Pause durch.

Alle interessierten Badegäste können sich den Film entweder gemütlich auf einer Poolnoodle im warmen Wasser schwebend oder gemütlich von einer der aufgestellten Liegestühle aus anschauen.

Es gelten die regulären Eintrittspreise.

Nähere Infos zu den Jubiläumsangeboten unter www.schwimmen-im-taele.de

Die Panorama Therme Beuren bietet insgesamt 7 Becken im Innen- und Außenbereich mit Temperaturen von 24 bis 40 Grad. Ebenfalls zur Verfügung stehen die Dampfbäder, die Höhlenlandschaft Thermengrotte, die Ruheräume und die großzügige Saunaanlage.


TVB Stuttgart stellt Trainer Sánchez frei

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Stuttgart.| Der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart und Trainer Roi Sánchez beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit. Der frühere Spielmacher und aktuell beim TVB für Scouting und Anschlussförderung Verantwortliche, Michael Schweikardt, wird interimsweise den Trainerposten übernehmen.

Seit Juli 2021 war Roi Sánchez Chef-Trainer des TVB Stuttgart und erreichte dank einer starken Rückrunde in der vergangenen Saison mit 24 Punkten souverän den Klassenerhalt in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Angesichts der Niederlagenserie und der spürbaren Verunsicherung der Mannschaft hat sich der TVB dazu entschieden, Roi Sánchez mit sofortiger Wirkung freizustellen.

Interimsweise wird Michael Schweikardt zusammen mit Co-Trainer Vicente Alamo und Athletiktrainer Steffen Hepperle die Mannschaft auf die kommenden Spiele vorbereiten. Der A-Lizenzinhaber Michael Schweikardt war bis diesen Sommer als Chef-Trainer beim Drittligisten TSB Horkheim aktiv.

„Roi Sánchez war bis zum Spiel in Gummersbach ein wesentlicher Bestandteil unseres Konzeptes und der Zukunftsplanung des TVB. Deshalb haben wir bis dato keine Bemühungen unternommen, nach einem Ersatz zu suchen. Nachdem die Verunsicherung im Team nun jedoch eine sehr Besorgnis erregende Dimension erreicht hat, sahen wir uns kurzfristig dazu gezwungen zu reagieren. Bis wir eine zukunftsfähige Lösung für die Trainerposition gefunden haben, wird Michael Schweikardt zusammen mit Co-Trainer Vicente Alamo und Athletiktrainer Steffen Hepperle die Mannschaft auf die anstehenden Spiele vorbereiten“, so der Sprecher der Gesellschafter des TVB, Christian May.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei Roi für die Zusammenarbeit und den ungewöhnlich hohen Einsatz für den TVB bedanken. Es fällt uns allen zusammen sehr schwer, diesen Schritt zu gehen, jedoch ließ das Ausmaß der Verunsicherung, mit welchem die Mannschaft in den letzten Spielen agiert hat, keine andere Wahl. Wir wünschen Roi für seine Zukunft nur das Beste und wir sind uns sicher, dass er einen erfolgreichen Weg einschlagen wird“, ergänzt Geschäftsführer Jürgen Schweikardt.


SG BBM unterliegt im Südwest-Derby

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die SG BBM Bietigheim verliert am vierten Spieltag ihr Heimspiel gegen die Eulen Ludwigshafen mit 29:31 (17:17) Toren. Nach zwei Siegen in Folge kann die SG BBM vor den 1596 Zuschauern in der heimischen EgeTrans Arena am Samstag nicht nachlegen, Ludwigshafen feiert seinen ersten doppelten Punktgewinn.

„Wir waren heute nicht so kompakt in der Abwehr wie in den letzten Spielen“, musste Iker Romero feststellen. „31 Gegentore zuhause – das kann nicht funktionieren“, so der Trainer der SG BBM. Michel Abt hingegen freute sich für sein Team: „Wir haben es uns über die letzten Spiele erarbeitet, hier zwei Punkte mitzunehmen. Es war ein schwieriges Auftaktprogramm für uns, aber jetzt spielen wir mit breiter Brust.“

Umkämpft waren die Matches zwischen Bietigheim und Ludwigshafen jedes Mal, doch diesmal ging es auch torreich zu im Südwest-Derby der 2. Liga. Vom Anpfiff weg fielen die Treffer wie reife Früchte. 4:4 nach acht Minuten, 9:10 nach der ersten Viertelstunde. Schon da konnte Iker Romero nicht zufrieden sein mit dem Zugriff seiner Hintermannschaft.

Immer wieder erreichte der Ball Maximilian Haider am Kreis, der dem Bietigheimer Innenblock mehrmals das Nachsehen gab. Dazu war Ludwigshafen auch mit Distanzwürfen gefährlich. Eulen-Coach Abt brachte nach 20 Minuten immer wieder den siebten Feldspieler, um die Bietigheimer Defensive zusätzlich unter Druck zu setzen. Lange Zeit konnte die SG BBM das mit einem gleichwertigen Angriffsspiel kompensieren. Vor allem Dominik Claus im rechten Rückraum hatten die Eulen nicht im Griff. Der Linkshänder, der 2017 von den Eulen an Enz und Metter gewechselt war, erzielte im ersten Abschnitt fünf Treffer. Zudem war Christian Schäfer nach zwei Spielen erkrankungsbedingter Pause wieder der gewohnt sichere Siebenmeterschütze. Die Bietigheimer Kreisläufer waren hingegen weitgehend zugestellt.

Die hellwachen Eulen hatte die Anfangsphase in einen 12:15-Vorsprung umgemünzt. Beim Seitenwechsel war jedoch alles wieder offen. Nach dem Tor zum 17:17 durch Fabian Wiederstein hatte die SG BBM ihre überhaupt erste Chance, in diesem Spiel in Führung zu gehen.

Dann war es Eulen-Keeper Matej Ašanin, der selbiges mit einige Paraden früh im zweiten Abschnitt verhinderte. Es blieb bei der knappen Führung der Gäste, diejetzt Dominik Claus erfolgreich zustellten. Doch auch vom folgenden 21:24-Rückstand ließen sich die Romero-Schützlinge nicht entmutigen. Juan de la Peña war jetzt der Mann für die starken Offensivaktionen. Jan Asmuth und Tom Wolf trafen zum 24:24- und 25:25-Ausgleich, den die Eulen aber jedes Mal postwendend beantworten konnten.

„Wir müssen auch lernen, mit den Extrafaktoren im Spiel klarzukommen und weiterzukämpfen“ – Was Iker Romero da im Sinn gehabt haben könnte und diplomatisch umschreibt, war eine Situation in der 56. Spielminute. Dominik Claus wird beim Durchbruch gefoult, doch statt einer möglichen Strafe bleibt die Pfeife des Gespanns Lier/Lier stumm. „Schlüsselsituation“ wäre für diese Szene vermutlich zu hoch gegriffen, denn die SG BBM hatte es zuvor schon versäumt, mit Macht nach der Führung zu greifen. Claus kann angeschlagen nicht mehr eingesetzt werden. Statt eines möglichen 28:28-Ausgleichs trifft Eulen-Shooter Sebastian Trost im Gegenzug zum 27:29. Eine Führung, die Ludwigshafen in den letzten zwei Minuten gekonnt über die Zeit bringt.

SG BBM Bietigheim: Poltrum, Genz; Vlahovic (3), Claus (5), López, Öhler, Wolf (3), Schäfer (6/5), de la Peña (6), Wiederstein (2), Velz (1), Hejny, Asmuth (1), Fischer (2).

Eulen Ludwigshafen: Ašanin, Urbič; Salger (1), Schaller (4/2), Eisel (3), Keskic, Haider (7), Remmlinger (1), Falk (3), Durak (2), Bührer (2), Trost (4), Zacharias, Gorpishin (2), Klein (2).

Spielverlauf: 4:4 (8.), 8:9 (14.), 12:15 (23.), 17:17 (29.), 20:20 (38.), 21:24 (43.), 25:25 (48.), 27:29 (58.), 29:31 (60.).
Zeitstrafen: Vlahovic (6., 41.), Hejny (35.), Fischer (49.) – Bührer (25.), Gorpishin (27.), Falk (33.), Trost (38., 46.), Haider (45.)
Siebenmeter: 5/5 – 2/2
Schiedsrichter: Manuel Lier / Jan Lier (DHB Bundesligakader)
Zuschauer:1596 (EgeTrans Arena, Bietigheim)


Was Sie über deutsche Online-Casinos wissen müssen

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Was von deutschen Online-Casinos angeboten wird

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Viel Glück beim nächsten Spiel.


 

SG BBM feiert Doppelspieltag in der EgeTrans Arena

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von Bernhard Gaus

Bietigheim-Bissingen.| Die Bietigheimer Zweitliga-Handballer machen ihr erstes Spiel der Saison in der großen EgeTrans Arena zu einem Familiennachmittag. Am Samstag trifft die SG BBM bereits um 18:30 Uhr auf die Eulen Ludwigshafen. Zuvor duellieren sich die beiden Nachwuchsteams in der Jugendbundesliga (15 Uhr). Rund um die beiden Spiele gibt es jede Menge Attraktionen für die kleinen und großen Handballfans.

Zu Saisonbeginn hellwach zu sein, das ist eine der Lehren, die Iker Romero aus seiner ersten Saison als Cheftrainer mitgenommen hat. Schon früh sind die Schwaben in der vergangenen Saison dem vorderen Tabellendrittel hinterhergehechelt, eine schmerzliche Erfahrung. Seine Jungs haben das beherzigt und an den ersten drei Spieltagen 4:2 Punkte geerntet. Jetzt sollen im Südwest-Derby gegen die mit 1:5 Punkten gestarteten Pfälzer die nächsten Zähler her.

Der spanische Coach der SG BBM weiß nur zu gut, wie gefährlich es ist, sich auf errungenen Lorbeeren auszuruhen. Und die erntete die SG BBM nach dem jüngsten 28:30-Erfolg beim HSC Coburg reichlich. Die SG BBM konnte bei den als Aufstiegskandidat gehandelten Oberpfälzern ihre starke Frühform bestätigen. Romero wird die Spannung hochhalten und wieder 110 Prozent einfordern, sofern das bei seinen Jungs vor einem Spiel gegen die Eulen Ludwigshafen überhaupt nötig ist. In den letzten Begegnungen zwischen beiden Teams war stets ordentlich Dampf im Kessel – meist behielten die Schwaben den kühleren Kopf und die Punkte, so auch zweimal in der vergangenen Saison. Der letzte Erfolg der Eulen in einem Punktspiel in Bietigheim liegt sieben Jahre zurück, seither gab es allerdings auch zweimal eine Punkteteilung.

Die Mannschaft aus dem Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim hat eine turbulente Saison hinter sich. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga fassten die Eulen im Unterhaus nur schwer Tritt. Mitte Mai drohte das Team sogar in die dritte Liga durchgereicht zu werden, als Trainer Ceven Klatt von Michael Biegler abgelöst wurde. Acht Spiele später strich auch der Trainer-Routinier die Segel und mit Michel Abt steuerte der dritte Trainer innerhalb einer Saison das Team in den letzten vier Begegnungen in den sicheren Hafen. Abt kam vom erfolgreichen Drittligateam der Rhein- Neckar Löwen und durfte bleiben. Der 32-Jährige steht auch in der aktuellen Saison an der Seitenlinie vor Herausforderungen. Primär gilt es die Abgänge beispielsweise von Nationalspieler Hendrik Wagner (HSG Wetzlar) oder von Bundesliga-Routinier Gunnar Dietrich (Dansenberg) zu kompensieren. Ihre Rollen sollen unter anderem der talentierte Julius Meyer-Siebert (Zweitspielrecht/DHfK Leipzig) und Sebastian Trost (Rhein-Neckar Löwen II) ausfüllen. Wem der Name bekannt vorkommt: Bruder Maximilian Trost spielte von 2018 bis Ende 2019 in der 1. und 2. Liga im linken Rückraum der SG BBM. Erst vor einer Woche sicherten sich die Pfälzer die Dienste von Sergey Gorpishin (ZSKA Moskau), nachdem Christian Klimek am Kreis länger ausfallen wird. Am letzten Samstag ließen die Eulen mit einem 26:26 beim starken Aufsteiger 1.VfL Potsdam aufhorchen. Schon am ersten Spieltag waren die Abt- Schützlinge bei der knappen 33:34-Niederlage gegen Absteiger HBW Balingen-Weilstetten ganz nah an den ersten Punkten. Gefährlichster Werfer der Eulen ist Jannek Klein im rechten Rückraum mit 19 Toren und einer für diese Position herausragenden Wurfquote von 64 Prozent. Parallelität: Auch bei Bietigheim spielt der erfolgreichste Werfer im rechten Rückraum. Dominik Claus (mit Eulen-Vergangenheit) traf bislang 15 Mal.

Bei der SG BBM zeichnete sich in dieser Woche eine leichte Entspannung unter der dünnen Personaldecke ab. Zum einen spielte der erst vor einer Woche verpflichtete Tom Wolf in Coburg gleich eine ganz starke Rolle. Die Abläufe müssen sich zwar noch einspielen, doch vor der Heimpremiere für den 28-jährigen Rechtshänder fühlte sich das schon sehr gut an. Christian Schäfer hatte nach überstandener Erkrankung in Coburg noch kein grünes Licht erhalten. Der Rechtsaußen konnte sein Team jedoch schon wieder von der Tribüne aus unterstützen. Teilzeit-Rückkehrer Jan Asmuth stand nach seinen Sprunggelenksproblemen wieder im Kader. Da jedoch Max Öhler seine Sache auf der eher ungewohnten linken Außenposition gut machte, blieb es für den 30-Jährigen am Samstag noch bei einem Kurzeinsatz. Die Liste der Ausfälle bei der SG BBM liest sich mit Paco Barthe, Tim Kaulitz, Alexander Pfeifer und Patrick Rentschler immer noch beachtlich.


Stuttgart klettert im Smart City Index auf Platz 5

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EBM Mayer: „Sind auf dem richtigen Weg.“

Stuttgart.| Deutschland smarteste Städte: Die Stadt Stuttgart klettert 2022 im Smart City Index des Digitalverbands Bitkom auf den fünften Platz. Damit gehört Stuttgart zu den deutschlandweit besten Großstädten in Sachen Digitalisierung und zur am besten bewerteten Kommune in Baden-Württemberg. Im letzten Jahr belegte die Landeshauptstadt noch den achten Platz. Die Stadt Hamburg führt das Gesamtranking wie schon im letzten Jahr an.

Dr. Fabian Mayer, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung, Kultur und Recht, sagte: „Stuttgart ist bereits in vielen Bereichen eine smarte City. Insoweit freue ich mich über das gute Abschneiden beim Smart City Index 2022 der Bitkom.“ Stuttgart habe beispielweise bei Themen wie Umweltsensorik, smarte Verkehrsführung, Multimodalität, Geodatenportal oder Serviceportal gepunktet. „Themen, in denen Stuttgart mittels intelligenten Infrastrukturen, das tägliche Leben auf vielfältige Weise erleichtert und die Lebensqualität verbessert. Der 5. Platz ist Ansporn und Motivation, die smarte Stadt Stuttgart in Zukunft weiter mit Hochdruck voranzutreiben“, so Mayer.

Der Smart City Index zeigt den Fortschritt bei der Digitalisierung der deutschen Großstädte. Untersucht wurden alle 81 Städte mit einer Bevölkerung von über 100.000 Einwohnern. Der Fortschritt bei der Digitalisierung wird von der Bitkom anhand von fünf Kategorien bemessen: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Die fünf Bereiche fächern sich in 36 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 133 Parametern bestehen – von Online- Bürger-Services über Sharing-Angebote bis zur Breitbandverfügbarkeit.

Die Stadt Stuttgart schnitt besonders gut im Bereich Energie und Umwelt ab. Bewertetet wurden dort u.a. die Paramater intelligente Straßenbeleuchtung, Energielösungen, Anteil E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder emissionsarme Busse. Auch im Bereich Verwaltung zählt die Landeshauptstadt zu den besten: Hier wurden bei der Bewertung Themen wie Serviceportal, Online-Dienstleistungen, Website und Social Media oder Payment berücksichtigt.

Digitalisierung der Stadtverwaltung schreitet voran

Die Digitalisierung der Stadt Stuttgart schreitet in unterschiedlichsten Arbeitsbereichen voran und prägt immer stärker die Verwaltungsabläufe. Großes Ziel ist es, die städtischen Dienstleistungen bürgerfreundlicher auszubauen und zu gestalten. Wichtiger Meilenstein war dafür die Gründung des Amts für Digitalisierung, Organisation und IT im Jahr 2021. Der kontinuierliche Transformationsprozess hin zu einer (er)lebenswerten digitalen Kommune mit einer modernen, effektiven und digitalen Stadtverwaltung wird priorisiert vorangebracht.

Die Platzierungen der Stadt Stuttgart beim Smart City Index in den letzten Jahren (Rang 3 im Jahr 2019, Platz 6 im Jahr 2020 und Platz 8 im Jahr 2021) zeigen, dass die Stadt bereits in zahlreichen Bereichen im Sinne eine Smart City zukunftsweisend aufgestellt ist. Beispielhafte Smart-City-Konzepte sind der Aktionsplan „Nachhaltig mobil in Stuttgart“, die städtische Digitalisierungsstrategie „Digital MoveS“, das Energiekonzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“, das Aktionsprogramm „Klimaschutz“, der Masterplan „Green City Masterplan“ oder die Bestandsaufnahme „Lebenswertes Stuttgart – die globale Agenda 2030“.


Polizeieinsatz wegen Versammlungen und Aufzügen

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Stuttgart-Stadtgebiet.| Die Polizei ist am Freitag (23.09.2022) wegen mehrerer Aufzüge und Versammlungen in der Stuttgarter Innenstadt präsent. Klimademonstranten bewegen sich in drei Aufzüge zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr vom Marienplatz, vom Feuerseeplatz und vom Kronprinzplatz zum Rotebühlplatz und weiter zu einer zentralen Abschlusskundgebung auf dem Karlsplatz. Dabei kann es insbesondere während des Feierabendverkehrs zu Behinderungen kommen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Auch eine Polizeidrohne kann zum Einsatz kommen.