Für eine schnelle, sichere und komfortable Verbindung
Mit dem heutigen (6. Oktober) symbolischen ersten Spatenstich ist der Startschuss für den Bau des Radschnellwegs RS 8 in Ludwigsburg gefallen. Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht eröffnete gemeinsam mit Teilnehmenden aus Politik und Stadtgesellschaft den ersten Bauabschnitt in der Alleenstraße.
Mit dem Radschnellweg RS 8 entsteht eine Radverkehrsverbindung zwischen Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Waiblingen. Ziel ist es, Pendler sowie allen Alltagsradfahrenden eine schnelle, sichere und komfortable Verbindung zwischen den Städten zu bieten. Anders als ein herkömmlicher Radweg ist ein Radschnellweg für längere Strecken ausgelegt. Eine möglichst direkte Streckenführung und sichere Kreuzungen ermöglichen ein zügiges Vorankommen.
„Der Radschnellweg RS 8 schafft eine weitere wichtige Verbindung zwischen unseren Städten und wir investieren damit in den Ausbau der Mobilität in Ludwigsburg und in der Region“, betont Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Es ist eine große Chance für unsere Stadt, dass dieses wichtige Infrastrukturprojekt durch Fördermittel von Bund und Land unterstützt wird. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei den entsprechenden Fördermittelgebern.“
Raimund Haser MdL, Staatssekretär im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sagte anlässlich des Spatenstichs: „Mit dem heutigen Spatenstich wird aus der Planung des Radschnellwegs RS 8 konkrete Infrastruktur. Es entsteht eine attraktive und sichere Verbindung für alle, die zwischen Ludwigsburg, Remseck und Waiblingen mit dem Fahrrad unterwegs sind. Gerade für Pendlerinnen und Pendler leisten direkte und gut ausgebaute Radverbindungen einen wichtigen Beitrag zu einer leistungsfähigen Mobilität in der Region. Dass es jetzt mit dem ersten Bauabschnitt losgeht, ist deshalb ein wichtiger Schritt – und die Unterstützung des Landes ist eine gute Investition in die Zukunft.“
„Der RS 8 ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus einer gemeinsamen regionalen Planung eine leistungsfähige Radverkehrsverbindung entsteht. Mit dem ersten Bauabschnitt in Ludwigsburg beginnt nun die sichtbare Umsetzung vor Ort. Wir begleiten das Projekt gemeinsam mit den beteiligten Kommunen und freuen uns, dass die Radschnellverbindung damit ein weiteres Stück vorankommt“, sagte Matthias Straus aus dem Referat „Regionales Mobilitätsmanagement“ im Regierungspräsidium Stuttgart.“
Der Bau des RS 8 wird durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG-KStB) für Radschnellverbindungen gefördert, zusätzlich gibt es eine komplementäre Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Mit der Umgestaltung der Straße verfolgt die Stadt Ludwigsburg weitere wichtige Ziele. Dazu gehören die Erweiterung der Flächen für Fußgänger, eine barrierefreie Gestaltung des Straßenraums, neue Baumquartiere zur Aufwertung des Straßenbildes und Verbesserung des Stadtklimas sowie ein modernes Beleuchtungskonzept, welches durch die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) umgesetzt wird.
Die Umsetzung des Radschnellwegs erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Die Fertigstellung des jetzigen, ersten Abschnitts in der Alleenstraße ist bis Ende Mai 2027 vorgesehen. Anschließend folgen die weiteren Bauabschnitte in der Friedrich-Ebert-Straße, zwischen B 27 und Fasanenstraße sowie zwischen Fasanenstraße und Oststraße.
Während der Bauarbeiten ist die Alleenstraße von der Seestraße bis zur B 27 für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrt. Der Rad- und Fußverkehr bleibt über die gesamte Bauzeit möglich. Die Verkehrsteilnehmenden werden deshalb gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten.