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StartLokalesLudwigsburgZweiter Bauabschnitt an der Sternkreuzung startet

Zweiter Bauabschnitt an der Sternkreuzung startet

LokalesLudwigsburgZweiter Bauabschnitt an der Sternkreuzung startet

Umbau zum dauerhaften Kreisverkehr geht in die nächste Phase

Ludwigsburg.| Die Sternkreuzung ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in der Ludwigsburger Innenstadt. Seit Anfang Februar läuft der Umbau der Kreuzung zu einem dauerhaften Kreisverkehr. Der erste Bauabschnitt auf der Südseite wird jetzt abgeschlossen – hier nimmt der neue Kreisverkehr bereits deutlich Gestalt an. Insgesamt folgen noch drei weitere Bauabschnitte, der nächste beginnt am Montag, 22. Juni.

In den vergangenen Monaten wurde die Südseite der Kreuzung umfassend umgebaut. Dabei wurden die alten Beläge entfernt, der Untergrund angepasst und die wesentlichen Elemente des künftigen Kreisverkehrs hergestellt. „Witterungsbedingt sind die Bauarbeiten etwas später als ursprünglich geplant gestartet“, berichtet Bürgermeister Sebastian Mannl. „Aber wir liegen insgesamt im Zeitplan. Und das, obwohl wir auf die eine oder andere Herausforderung gestoßen sind – aber wir haben sie gemeistert. Dafür geht der Dank an mein Team und die beauftragte Baufirma.“ Beispielsweise mussten Elektroleitungen aufwendig von Hand freigelegt werden: Sie waren einbetoniert und nicht in Sand verlegt, wie eigentlich üblich.

Mit dem zweiten Bauabschnitt, der am 22. Juni startet, wechselt die Baustelle auf die Mitte der nördlichen Seite und damit zwischen die Fahrspuren der Schlossstraße. Die Verkehrsführung bleibt dabei grundsätzlich unverändert: Der Verkehr wird weiterhin durch eine provisorische Ampelanlage geregelt. Auf der südlichen Seite, also in Richtung Stuttgarter Straße, ist die Kreuzung nicht befahrbar, nur die Wendemöglichkeit am U-Turn Stuttgarter Straße bleibt bestehen. Der Kfz-Verkehr durch die Fahrzeugunterführung unterhalb der Sternkreuzung (Bundesstraße B 27) ist wie gehabt in beide Richtungen uneingeschränkt möglich.

Der Fuß- und Radverkehr wird um das Baufeld herumgeführt, künftig jedoch auf der Südseite der Kreuzung. Da dieser Bereich für den Kfz-Verkehr gesperrt ist, werden dort keine Ampeln benötigt. Auch für den Busverkehr ergeben sich keine Änderungen. Die regionale Linie 533 wird über den Karlsplatz und die Leonberger Straße zum ZOB umgeleitet. Alle weiteren Buslinien verkehren wie gehabt über die Sternkreuzung, mit einer eigenen Busspur in der Wilhelmstraße.

Dazu erklärt Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht: „Bei dem von uns aufgestellten Blitzer auf der Busspur geht es nicht darum, Bußgelder zu verhängen, sondern den öffentlichen Nahverkehr zuverlässig und pünktlich zu halten. Gleichzeitig nehme ich die diesbezüglichen Hinweise aus der Bevölkerung sehr ernst; deshalb wird die Beschilderung nun kurzfristig nachgebessert.“

Etwa vier bis fünf Wochen wird der zweite Bauabschnitt an der Sternkreuzung nun dauern. Bis zur Fertigstellung des endgültigen Kreisverkehrs im Herbst werden noch zwei weitere Bauabschnitte folgen – die Arbeiten werden nun kleinteiliger, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Vom vorherigen provisorischen Kreisverkehr wird sich die finale Lösung deutlich unterscheiden, da mit dem Umbau der Kreuzung auch das Stadtbild an dieser Stelle aufgewertet wird. Der endgültige Kreisverkehr hat einen Außendurchmesser von 32 Metern, es wird einen separaten Weg für den Radverkehr geben und es werden weitere Grünflächen angelegt.


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