SGV Freiberg startet beeindruckend in die neue Saison

0

Regionalligist besiegt SC Freiburg II mit 3:0

Freiberg a. N.| 19 neue Spieler und 5 Spieler aus der letzten bilden den neuen Kader für die Regionalliga Saison 2025 2026. Das ließ von vornherein Spekulationen über die Spielstärke der neuen Mannschaft zu, welche die Freiberger aber von der ersten Minute an zerstreuten. Das Team von Kushtrim Lushtaku ließ von Anfang an keine Zweifel daran aufkommen das Spiel gewinnen zu wollen. So wurde die Freiburger Abwehr ein ums andere Mal düpiert. Der SGV störte früh und kam so immer wieder zu gefährlichen Situationen in der gegnerischen Hälfte.

Schrecksekunde für die Freiburger in der 62. Minute nach einem Foul am Freiberger Kühl schickte der Schiedsrichter den Freiburger Atemkeng mit Gelb rot vom Platz. Fortan mussten die Gäste in Unterzahl gegen die starken Freiberger gegenhalten.

Bereits in der 39. Minute hatte Marius Köhl das 1:0 auf dem Fuß, er lief direkt auf das gegnerische Tor zu, umspielte seinen Gegenspieler und zog ins linke untere Eck ab zum sehenswerten Führungstreffer.

Nach der Halbzeitpause machten die Gastgeber dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Doch die Zuschauer mussten sich noch bis zur 75. Minute gedulden, da setzte Engel mit einem genialen Pass Aris Malaj in Szene der kurz und trocken zum 2:0 einnetzte.

Nur 4 Minuten danach nahm sich Armin Sivic im gegnerischen Strafraum ein Herz und schoss trocken zum 3:0-Endstand ein.

Nach anfänglichem Abtasten fanden die Freiberger von Beginn an immer besser ins Spiel sie setzen den Gegner schon in der eigenen Hälfte unter Druck und brachten ihn dazu Fehler zu machen. Freiberg gewinnt diese Saisonauftakt zurecht und befindet sich damit in guter Gesellschaft an der Tabellenspitze. So könnte es in den nächsten Spielen weitergehen.


Haus und Wohnung vor Einbruch schützen

0

2024 registrierte die Polizei in Deutschland rund 215 Wohnungseinbrüche täglich. Oft scheitern Einbrüche jedoch, weil zusätzliche Sicherheitstechnik wie mechanische Sicherungen installiert ist. Die Württembergische Versicherung gibt einen Überblick über die besten Schutzmaßnahmen. 

Schon einfache Vorkehrungen können Einbrüche verhindern oder erschweren. Zunächst sollten alle leicht erreichbaren Zugänge zur Wohnung oder zum Haus – vor allem Fenster, Balkon- und Terrassentüren – auf mögliche Schwachstellen untersucht werden, denn dies sind beliebte Ziele. Fenster können zum Beispiel ohne große Anstrengung mit einem Schraubenzieher aufgehebelt werden.

Außentüren sollte man beim Verlassen des Hauses nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern immer doppelt abschließen. Andernfalls können Einbrecherinnen und Einbrecher mit einer einfachen Scheckkarte die Tür schnell und geräuschlos öffnen. Fenster sollten fest geschlossen sein, nicht gekippt oder offen. Schlüssel sollte man nicht außerhalb der Wohnung oder des Hauses aufbewahren, etwa unter der Fußmatte.

Beleuchtungsanlagen an dunklen Ecken rund ums Haus sind hilfreich, um die Entdeckungsgefahr zu erhöhen und Täterinnen und Täter abzuschrecken.

Mehr Sicherheit durch mechanische und elektronische Sicherungen

Grundsätzlich gilt: Alle Maßnahmen, die den Zeitaufwand für einen Einbruch erhöhen, schützen vor unliebsamem Besuch. Erfahrungen zeigen, dass Einbrecherinnen und Einbrecher meist aufgeben, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis vier Minuten ins Gebäude gelangen.

Es ist ratsam, Türen und Fenster durch mechanische Sicherungen zusätzlich abzusichern. Bei Außentüren sollte auf die Auszeichnung nach entsprechenden DIN-Normen geachtet werden. So erschweren einbruchhemmende Wohnungstüren, die geprüft und zertifiziert sind, einen Einbruchsversuch oft erheblich. Fenster lassen sich nachträglich mit Gittern oder einbruchhemmenden Beschlägen sichern.

Wer über mechanischen Schutz hinausgehen möchte, sollte eine professionelle Einbruchmeldeanlage in Betracht ziehen.

Richtig vorsorgen

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen lässt sich ein Haus oder eine Wohnung nicht hundertprozentig vor Einbruch schützen. Daher ist es wichtig, sich mit einer Hausratversicherung finanziell gegen die Folgen von Schäden durch Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus abzusichern. Damit die Schadensregulierung möglichst reibungslos verlaufen kann, sollte die Versicherungssumme ausreichend hoch sein. Zu beachten sind hierbei die Entschädigungsgrenzen für Wertsachen wie Schmuck, Antiquitäten und Bargeld.

Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind Versicherungsnehmerinnen und -nehmer dazu verpflichtet, der Versicherungsgesellschaft und der Polizei eine Aufstellung der entwendeten Gegenstände einzureichen. Diese Liste der Wertsachen sollte umfassend und detailgenau sein. Es ist ratsam, wertvolle Gegenstände zu fotografieren und die Bilder mit den Kaufbelegen aufzubewahren.


Neustart ohne Nikotin

0

Mehr als 21.000 Teilnehmende bei der Aktion „Rauchfrei im Mai“ – Bundesweiter Mitmachmonat feiert Erfolge

Ein Monat, ein Vorsatz und viele Erfolgsgeschichten: Mehr als 21.000 Menschen haben in diesem Jahr bei der Aktion „Rauchfrei im Mai“ mitgemacht und damit den Schritt in ein rauchfreies Leben gewagt. Zum heutigen Welt-Lungenkrebstag ziehen der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und die Deutsche Krebshilfe eine positive Bilanz der Mitmachaktion. Rauchen ist die Hauptursache für Lungenkrebs – wer mit dem Rauchen aufhört, schützt seine Gesundheit und senkt sein Krebsrisiko deutlich.

Motivation durch gemeinsame Ziele und attraktive Preise

Gute Gründe zum Mitmachen gab es viele: bessere Gesundheit, freies Durchatmen, mehr Lebenszeit – und die Chance auf attraktive Preise: Unter den erfolgreichen Teilnehmenden
wurden insgesamt zehn Geldpreise verlost, der Hauptpreis in Höhe von 1.000 Euro ging nach Köln. Die Gewinnerinnen und Gewinner mussten durch einen Cotinin-Test beim Arzt nachweisen, dass sie rauchfrei geblieben sind. Von den insgesamt 21.110 angemeldeten Teilnehmenden haben sich bisher 5.573 zurückgemeldet. Davon waren 60,1 Prozent – also 3.349 Teilnehmende – den gesamten Mai über rauchfrei. Oft machte auch die Unterstützung von Familie und Freundeskreis den entscheidenden Unterschied: 2.106 Teilnehmende gingen den Rauchstopp deshalb gemeinsam mit einer rauchfreien Vertrauensperson an. Auch sie hatten die Chance, 100 Euro zu gewinnen.

Ein Rauchstopp wirkt schnell und dauerhaft

Wer mit dem Rauchen aufhört, spürt die positiven Effekte meist schon nach Stunden: Die Sauerstoffversorgung im Körper verbessert sich, das Herzinfarktrisiko sinkt innerhalb eines Tages. Im Laufe eines Monats reduzieren sich typische Beschwerden wie Husten und Kurzatmigkeit. Langfristig sinkt das Risiko für zahlreiche schwere Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Leiden und chronische Atemwegserkrankungen.

Prof. Dr. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: „Rauchen und seine gesundheitlichen Auswirkungen stellen in Deutschland weiterhin ein großes Problem dar. Auch in meiner Familie hat Tabakkonsum tiefe Spuren hinterlassen: Mein Großvater, meine Großmutter und mein Onkel starben an Lungenkrebs – alle drei waren starke Raucher. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig vor dem Einstieg zu schützen und Aufklärung und Entwöhnung auf Augenhöhe zu stärken. Gleichzeitig gilt es, neuen Trends mit Vapes, Tabakerhitzern und Pouches entgegenzuwirken. Denn ein bloßer Produktwechsel – weg von der Zigarette hin zum vermeintlichen Lifestyle-Produkt – ist gesundheitspolitisch kein Fortschritt. Wir brauchen einen nachhaltigen Rauchausstieg – und die Entschlossenheit, ihn auch umzusetzen.“

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Nichtrauchen ist die beste Entscheidung, die Sie für Ihre Gesundheit treffen können. Und die tollen Erfolge der ‚Rauchfrei im Mai‘-Teilnehmenden zeigen, dass der Rauchausstieg mit der richtigen Unterstützung und Motivation gelingen kann. Und für alle, bei denen es diesmal nicht geklappt hat: Bleiben Sie dran. Unsere rauchfrei-Angebote unterstützen Sie das ganze Jahr auf Ihrem Weg zur Rauchfreiheit.“

Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Es gibt in jedem Alter gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören. Langfristig sinkt dadurch nicht nur das Lungenkrebsrisiko, sondern auch das Risiko für mindestens 14 weitere Krebsarten. Tabakkonsum ist der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. So sind rund 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle durch das Rauchen verursacht. Auch die Betroffenen von Rachen- und Kehlkopfkrebs sind überwiegend Raucherinnen und Raucher.“

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung: „In den letzten Jahren ist die Anzahl ernsthafter Rauchstoppversuche kontinuierlich gesunken. Wir freuen uns, dass wir mit ‚Rauchfrei im Mai‘ eine bundesweite Aktion umsetzen können, die Menschen zum Rauchstopp motiviert. Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner sind Vorbild und Ansporn für andere: Jeder kann es schaffen, rauchfrei zu werden.“

Die Aktion „Rauchfrei im Mai“ wurde bereits zum zweiten Mal vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und der Deutschen Krebshilfe gefördert. Die Organisation übernahm in diesem Jahr wieder das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel.

Ein Rauchstopp lohnt immer. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit unterstützt dabei mit zahlreichen Angeboten:

– Online-Ausstiegsprogramm: Infos und Tipps rund um die Themen Rauchen und Nichtrauchen mit unterstützender täglicher E-Mail und einem Forum mit Hilfe durch die rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen unter: www.rauchfrei-info.de/unterstuetzung/ausstiegsprogramm/
– Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung: Kostenlose Rufnummer 0 800 8 31 31 31 – erreichbar montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
– Kostenfrei bestellbare Informationsbroschüren: „Ja, ich  werde rauchfrei“ und „Rauchfrei in der Schwangerschaft und nach der Geburt“. Die Broschüren können bestellt oder direkt heruntergeladen werden im Shop unter: www.shop.bioeg.de
– rauchfrei-Instagram-Kanal: Infos und alltagsnahe, praktische Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird: – www.instagram.com/rauchfrei_info


Polizisten gesucht!

Informationsveranstaltungen zur Ausbildung und zum Studium bei der Landespolizei: Ausbildungsstart auch im März 2026 möglich

Landkreis Esslingen.| DU VERDIENST EIN WIR. Unter diesem Motto sucht die Landespolizei Baden-Württemberg engagierte Nachwuchskräfte. Der Polizeiberuf steht für Abwechslung, Herausforderung und Verantwortung. Beraten, ermitteln, schützen – ein vielfältiges und spannendes Aufgabenspektrum.

Anders als bei den meisten Ausbildungsberufen startet die duale Ausbildung der Landespolizei zweimal im Jahr – im September und im März. Dies ist eine besondere Chance für alle Bewerber, die für September dieses Jahres noch keine Ausbildungsstelle haben oder den Beruf wechseln wollen. Da die Bewerbungsfrist für eine Einstellung im März 2026 am 30.09.2025 endet, werden die Einstellungsberater des Polizeipräsidium Reutlingen rechtzeitig im August und September bei den Polizeirevieren Esslingen, Kirchheim und Nürtingen zum Bewerbungsverfahren und zu den Karrieremöglichkeiten der Landespolizei Baden-Württemberg informieren. Dabei sollen alle Fragen zu Chancen und Herausforderungen in diesem besonderen Beruf beantwortet werden.

Die 30-monatige Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst ist ein duales Ausbildungssystem und beinhaltet theoretisches Wissen sowie praktisches Handeln. So werden die jungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte auf ihren künftigen Berufsalltag vorbereitet. Für eine Einstellung ist neben körperlicher Fitness der Mittlere Schulabschluss erforderlich. Nach abgeschlossener Berufsausbildung und einiger Zeit im Polizeidienst besteht die Möglichkeit, auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife an einem Auswahlverfahren für ein verkürztes Bachelor-Studium teilzunehmen, das zur Ernennung zur/zum Polizeioberkommissarin/-kommissar führt.

Bewerberinnen und Bewerber mit Abitur, Fachhochschulreife oder fachgebundener Hochschulreife können über ein duales Bachelorstudium direkt in die Laufbahn des gehobenen Polizeivollzugsdienstes einsteigen. Während des Studiums kann dann zwischen den Schwerpunkten “Schutzpolizei”, “Kriminalpolizei” und “Kriminalpolizei – IT-Ermittlungen/IT-Auswertungen” ausgewählt werden. Am Ende des 45-monatigen Studiums wartet dann die Ernennung zur/zum Polizeioberkommissarin/-kommissar bzw. Kriminaloberkommissarin/-kommissar.

Kurzentschlossene, die im März 2026 mit der Ausbildung beginnen wollen, können sich also noch bis zum 30.09.2025 bewerben. Bewerbungsschluss für das Studium mit Beginn Juli 2026 und die Ausbildung mit Beginn September 2026 ist der 31.12.2025.

Bewerben geht bei der Landespolizei dank dem Online-Bewerbungsportal auf https://www.karriere-polizei-bw.de/ ganz einfach. Ein vorheriger telefonischer Kontakt mit den Einstellungsberatern wird empfohlen.

Weitere Informationen und Einblicke geben die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Reutlingen bei den kommenden Informationsveranstaltungen:

Donnerstag, 21.08.2025:
14.00 – 16.00 Uhr, Polizeirevier Esslingen, 73728 Esslingen, Agnespromenade 4

Mittwoch, 27.08.2025:
14.00 – 16.00 Uhr, Polizeirevier Kirchheim, 73230 Kirchheim unter Teck, Dettinger Straße 101

Dienstag, 02.09.2025:
17.00 – 19.00 Uhr, Polizeirevier Nürtingen, 72622 Nürtingen, Europastraße 34

Anmeldung unter 0711/3990-299 oder -298 erforderlich.

Treffpunkt ist immer vor den jeweiligen Polizeirevieren.

Teilnehmen können berufsinteressierte junge Menschen ab der 9. Klasse bis hin zum Höchstalter von 32 Jahren. Eltern und potentielle Berufswechsler sind ausdrücklich herzlich willkommen. Die Anzahl der Plätze je Termin ist begrenzt.


Verändertes sportliches Umfeld bei der SG BBM

0

Zürn nicht mehr sportlicher Leiter, neues Assistenztrainer-Team

Die SG BBM Bietigheim steckt aktuell in der Vorbereitung auf die anstehende Saison, das sportliche Umfeld gestaltet sich dabei nach Ablauf der vergangenen Runde neu. Jochen Zürn wird nicht mehr als sportlicher Leiter tätig sein. Darüber hinaus wird Iker Romero ab sofort von einem neuen Trainerteam um den Co-Trainer Manuel Schmidt und Torwart-Trainer Jürgen Müller unterstützt.

Jochen Zürn nicht mehr sportlicher Leiter

Jochen Zürn und die SG BBM Bietigheim haben nach Ablauf der vergangenen Saison ihre Zusammenarbeit einvernehmlich beendet. Nach seiner erfolgreichen Trainer-Zeit – u.a. einem starken 4. Platz mit der SG in der Zweitliga-Saison 2012/13 – übernahm Zürn 2019 die sportliche Leitung der SG. Seitdem fungierte er als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstab und Management.

„Die SG war mir immer eine Herzensangelegenheit. Nach zwölf intensiven Jahren ist nun der Zeitpunkt für eine Veränderung gekommen“, so Zürn. „Ich freue mich darauf, wieder mehr Zeit für mich, neben meinem Hauptjob am Olympiastützpunkt, zu haben. Gleichzeitig bin ich sehr dankbar, dass ich so lange Teil dieses besonderen Vereins sein durfte.“

„Jochen und mich verbindet eine lange gemeinsame Reise. Ich bin ihm sehr dankbar für die Zusammenarbeit. Er hat die SG in ihrer Entwicklung mitgeprägt und ist mir als Mensch dabei ans Herz gewachsen. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute“, so Geschäftsführer Bastian Spahlinger.

Manuel Schmidt neuer Co-Trainer

Manuel Schmidt wird ab sofort in einer Doppelfunktion für die SG tätig sein. Schmidt fungiert weiterhin als Cheftrainer des A-Jugend-Bundesligateams und ab sofort auch als Co-Trainer der MännerBundesligamannschaft. Parallel dazu erwirbt er derzeit die DHB-Trainer-A-Lizenz.

„Manu ist ein engagierter Trainer aus den eigenen Reihen, der unser Umfeld genau kennt. Durch seine akribische und moderne Arbeitsweise sowie seine kommunikative Art übernimmt er eine zentrale Rolle in unserem Team“, erklärt SG-Geschäftsführer Bastian Spahlinger.

Jürgen Müller bleibt fester Torwarttrainer

Bereits seit der Rückrunde der letzten Saison ist Jürgen Müller, ehemaliger SG-Bundesligatorwart, als Torwarttrainer im Einsatz. Bis dato agierte er in Doppelfunktion auch beim HC Oppenweiler/Backnang – ab sofort konzentriert er sich voll auf die SG BBM Bietigheim.

„Jürgen bringt nicht nur eine hohe Fach- und Sozialkompetenz, sondern auch eine starke Verbindung zum Verein mit. Seine Arbeit in der Rückrunde war sehr wertvoll, umso mehr freut es uns, dass er nun fest bei uns an Bord ist“, so Spahlinger weiter.


Barock Volleys verpflichten niederländischen National-Libero Klok

0

Kader komplett

Ludwigsburg.| Der Volleyball-Bundesligist Barock Volleys MTV Ludwigsburg verstärkt sich für seine erste Bundesliga-Saison mit Jeffrey Klok (26), dem National-Libero der Niederlande. Klok war zuletzt Vizemeister mit dem niederländischen Topklub Lycurgus Groningen und bringt zahlreiche Titel (2 x Meister, 2 x Supercup, 1 x Cupwinner) sowie internationale Erfahrung ins Team. Der 1,89 Meter große Annahmespezialist spielte im Mai in der Nations League und wird mit der niederländischen Nationalmannschaft bei der WM auf den Philippinen (12. bis 28. September 2025) vertreten sein.

Ludwigsburgs Sportdirektor Michael Dornheim freut sich über den Toptransfer: „Jeffrey bringt Stabilität, Erfahrung und Qualität ins Team – er wird uns mit seiner positiven und kommunikativen Persönlichkeit enorm helfen und viel Verantwortung übernehmen!“

Mit 14 Spielern ist der Kader der Barock Volleys MTV Ludwigsburg nun komplett.

  • Trainer: Hasse Mattila (FIN, zuletzt: Akaa-Volley)
  • Zuspiel: Tomi Saarinen (FIN, zuletzt: Powervolleys Düren), Jonah Dornheim (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg)
  • Diagonal: Nyherowo Omene (USA, zuletzt: Princeton Tigers), Mykyta Shapovalov (UKR, Barock Volleys MTV Ludwigsburg)
  • Außenangriff: Ben-Simon Bonin (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg), Tim Köpfli (SUI, Barock Volleys MTV Ludwigsburg), Pascal Winter (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg), Fabian Anton (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg)
  • Mittelblock: Philipp Herrmann (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg), Jan Huber (GER, zuletzt: TV Rottenburg), Darius Diefenbach (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg), Maxim Günther (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg)
  • Libero: Jeffrey Klok (NL, zuletzt: Lycurgus Groningen), Laurin Schiegl (GER, Barock Volleys MTV Ludwigsburg)

    Die Barock Volleys starten am Dienstag, 21. Oktober 2025, mit einem Heimspiel gegen den deutschen Vizemeister SVG Lüneburg (MHP-Arena, 19 Uhr) in die Saison. Zuvor steht am 12. Oktober 2025 das Pokalspiel gegen ASV Dachau um den Einzug ins 1/8-Finale an.

  • SPIELPLAN VOLLEYBALL-BUNDESLIGA
    Pokalrunde 12. Oktober Qualifikation vs. ASV Dachau (Innenstadtsporthalle)
    8./9. November 1/8-Finale Pokal ????

Heimspiele (Innenstadtsporthalle, Rundsporthalle, MHP-Arena)
21. Oktober/19 Uhr – Barock Volleys – SVG Lüneburg
29. Oktober/19.30 Uhr – Barock Volleys – ASV Dachau
16. November/17 Uhr – Barock Volleys – Bitterfeld-Wolfen
29. November/19.30 Uhr – Barock Volleys – Königs Wusterhausen
06. Dezember/19.30 Uhr – Barock Volleys – VfB Friedrichshafen
07. Dezember/17 Uhr – Barock Volleys – VCO Berlin
20. Dezember/19.30 Uhr – Barock Volleys – Warnemünde
10. Januar/19 Uhr – Barock Volleys – FT 1860 Freiburg
18. Januar/17 Uhr – Barock Volleys – Baden Volleys Karlsruhe
25. Januar/17 Uhr –  Barock Volleys – Herrsching
03. Februar/19 Uhr – Barock Volleys – Haching München
15. Februar/17 Uhr – Barock Volleys – BR Volleys Berlin, MHP-Arena
08. März/17 Uhr – Barock Volleys – Power Volleys Düren
21. März/19 Uhr – Barock Volleys – Grizzlys Giesen

Auswärtsspiele
24. Oktober/20 Uhr – FT 1860 Freiburg – Barock Volleys
31. Oktober/20 Uhr – Baden Volleys SCC Karlsruhe – Barock Volleys
05. November/19.30 Uhr – TSV Herrsching – Barock Volleys
23. November/16 Uhr – Haching – Barock Volleys
03. Dezember/19.30 Uhr – SCC Berlin – Barock Volleys
14. Dezember/17 Uhr – Power Volleys Düren – Barock Volleys
23. Dezember/19 Uhr – Grizzlys Giesen – Barock Volleys
03. Januar/19 Uhr – Lüneburg – Barock Volleys
14. Januar/19 Uhr – ASV Dachau – Barock Volleys
31. Januar/19 Uhr – Bitterfeld-Wolfen – Barock Volleys
07. Februar/19 Uhr – Königs Wusterhausen – Barock Volleys
08. Februar/16 Uhr – VCO Berlin – Barock Volleys
22. Februar/17 Uhr – VfB Friedrichshafen – Barock Volleys
14. März/19 Uhr – Warnemünde – Barock Volleys


Stiftung Kreissparkasse leistet 5.000 Euro Starthilfe für Ehrenamts-Plattform Volunteam

0

Esslingen.| Kann eine Internetseite dazu beitragen, den Fachkräftemangel im sozialen Sektor nachhaltig zu reduzieren? Das junge gemeinnützige Unternehmen „Socialsquared“ aus Esslingen versucht dies mit seiner Plattform „volunteam.de“. Dieses Angebot soll Anfang 2026 an den Start gehen. Ziel ist es, durch kurze ehrenamtliche Arbeitseinsätze langfristig mehr Menschen für soziale Berufe zu begeistern. Starthilfe erhalten die beiden Gründer Tristan Eberhardt und Noah Scholz von der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen: Stiftungsgeschäftsführer Marcus Wittkamp und Regionaldirektor Felix von Heißen überreichten jetzt einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für das Projekt.

Tristan Eberhardt und Noah Scholz sind davon überzeugt, dass viele junge Menschen aus Esslingen und Umgebung sich gerne gesellschaftlich engagieren würden. Doch seien die Hemmschwellen für Freiwillige oft hoch und der Überblick schwer. „Auf der maßgeblich von Noah Scholz entwickelten Plattform Volunteam bündeln wir niederschwellige Angebote aus unserer Region. Diese einfachen und kurzfristigen Aufgaben in

Pflegeheimen, Geflüchtetenunterkünften oder Tafeln bieten Interessierten die Möglichkeit, ein neues Berufsfeld kennenzulernen. Gleichzeitig dienen diese ehrenamtlichen Einsätze als Türöffner für einen sozialen Beruf: Die Teilnehmenden werden nach erfolgreichem Einsatz gezielt über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert und bei Interesse weitervermittelt“, sagt Tristan Eberhardt.

Zielgruppen von Volunteam sind insbesondere junge Menschen, Quereinsteigende und alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich im sozialen Bereich orientieren möchten. Als niederschwelliges Angebot soll das Projekt einerseits soziale Einrichtungen durch den Einsatz Ehrenamtlicher entlasten und darüber hinaus zur Gewinnung neuer Fachkräfte beitragen. Kooperationspartner der Socialsquared-Gründer ist die Stadt Esslingen. Verläuft die etwa fünfmonatige Pilotphase erfolgreich, möchten Tristan Eberhardt und Noah Scholz ihr Angebot bundesweit zugänglich machen.


Bad Cannstatt bekommt eine neue Wilhelmsbrücke

0

Preisgericht verkündet Sieger des Realisierungswettbewerbs

Stuttgart.| Aus zwölf eingereichten Entwürfen für eine neue Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt hat das Preisgericht am Freitag, 18. Juli, einen Siegerentwurf ermittelt. Die Arbeitsgemeinschaft Mayr, Ludescher und Partner, Beratende Ingenieure PartG mbB, und DKFS PartG mbB Architekten, Aachen, hat die Jury mit dem Entwurf einer Deckbrücke aus zwei Stahlhohlkastenquerschnitten überzeugt – und wurde zum Sieger des Ingenieurwettbewerbs gekürt.

Jürgen Mutz, Amtsleiter des Tiefbauamts und erster Betriebsleiter der Stadtentwässerung Stuttgart, war selbst Teil der Jury und freute sich über die Entscheidung: „Wir hatten einen starken Wettbewerb mit tollen Beiträgen. Die Entwürfe der Preisträger haben eine hervorragende Qualität. Mit der Jury des Preisgerichts sind wir durch konstruktive Diskussionen zügig und einstimmig zu einer Lösung gekommen. Wir werden so schnell wie möglich in die Planung einsteigen, um eine neue Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt zu bauen.“

Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Vorsitzender des Preisgerichts: „Ingenieurwettbewerbe sind hervorragend geeignet, um zu qualitätsvollen Lösungen für Ingenieurbauwerke zu finden. Das Tiefbauamt Stuttgart hat mit dem Wettbewerb für die Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt Vorbildfunktion übernommen. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten der entwerfenden Ingenieure stellen herausragende Beiträge zu Stadt- und Infrastrukturplanung dar. Sie bilden eine optimale funktionale Verbindung zwischen dem historischen Stadtkern und der Neckarvorstadt, leisten einen hochwertigen Beitrag zur geplanten Neugestaltung des Flussraumes und sind eine große gestalterische Bereicherung für Bad Cannstatt. Der Wettbewerbsgewinner ist ein perfektes Beispiel für Stuttgarter Ingenieurbaukunst: elegant, funktional und ressourceneffizient.“

Prof. Christa Reicher, Gestaltungsbeirätin der LHS: „Der Siegerentwurf reagiert überzeugend auf die lokalen Gesetzmäßigkeiten zwischen der Altstadt und Neckarvorstadt. In seiner prägnanten Gestaltung und Konstruktion stellt er einen baukulturellen Beitrag dar – sowohl als Brückenbauwerk als auch gestalterische Qualität des Neckarufers.“

Bernd-Marcel Löffler, Bezirksvorsteher von Bad Cannstatt: „Mit dem Ergebnis der Preisrichter bin ich sehr zufrieden. Ich freue mich über die unterschiedlichen und inspirierenden Entwürfe und einen möglichst frühen Neubau der Brücke.“

Stephan Oehler, Leiter Abteilung Verkehrsplanung, Stadtgestaltung: „Der Siegerentwurf schafft eine attraktive Verbindung zwischen Altstadt und Neckarvorstadt. Die Verbreiterung der Brücke auf beiden Seiten erweist eine gute funktionale Anbindung, auch mit den angrenzenden Freitreppen. Der Querschnitt der Brücke schafft für künftige Entwicklungen eine ausreichende Flexibilität.“

Weitere Preisträger und Anerkennungen

Den zweiten Preis erhielt das Ingenieurbüro Ramboll Deutschland GmbH, Hamburg, der dritte Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft Konstruktionsgruppe Bauen AG, Stuttgart mit Knights Architects, London. Anerkennungen wurden ausgesprochen für drei Arbeiten der Ingenieurbüros

  •  Arbeitsgemeinschaft BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG, Christoph-
  • Rapparini-Bogen 25-27, München und NEY & PARTNERS Bxl SA, Brüssel
  • Arbeitsgemeinschaft Werner Sobek AG, Albstraße 14, Stuttgart mit Fichtner Water & Transportation GmbH, Stuttgart
  • Arbeitsgemeinschaft schlaich bergermann partner sbp SE, Schwabstraße 43, Stuttgart und ipe – Ingenieur Plan Eissing, Klosterstraße 7, Schwäbisch Hall

Die Jury des Preisgerichts unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Stephan Engelsmann setzte sich zusammen aus Fachleuten, Mitgliedern des Gemeinderats und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Der Wettbewerb wurde im Dezember 2024 europaweit veröffentlicht.

Ausstellung im Stadtarchiv Bad Cannstatt

Alle zwölf Wettbewerbsbeiträge können vom 28. Juli bis einschließlich 8. August in einer Ausstellung im Foyer des Stadtarchiv Bad Cannstatt, Bellingweg 21, von Montag bis Freitag zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs besichtigt werden.


Wenn Wald heilt

Atemweg, Barfußpfad, Baumkronen-Yoga: In Thüringens waldreichen Kurorten wird Waldbaden zum ganzheitlichen Naturerlebnis. Vom Nationalpark Hainich bis zum Biosphärenreservat Thüringer Wald bietet das grüne Herz Deutschlands überraschende Gesundheitsimpulse im Grünen.

Bad Sulza, 28. Juli 2025 (tpr) – Die Blätter rauschen, der Boden federt, die Luft duftet nach Moos und Pilzen – und der Blutdruck sinkt: „Waldbaden“ nennen Japaner das bewusste Auftanken im Grünen. Die positive Wirkung der Gratisanwendung ist längst wissenschaftlich bewiesen. Auch deutsche Kurorte setzen mittlerweile gezielt auf die heilsame Kraft der Bäume. Vorreiter ist als eines der waldreichsten Bundesländer der Freistaat Thüringen. Nichtalltägliche Angebote ermöglichen hier nicht nur Kurgästen wohltuende Begegnungen mit der Natur. Sechs Ideen für eine kleine Auszeit.

1. Yoga im Urwald

Urwald soweit das Auge reicht: Im 75 Quadratkilometer großen Nationalpark Hainich bei Bad Langensalza steht der größte ursprüngliche Buchenwald Deutschlands. Erhebende Ausblicke aus der Vogelperspektive auf das UNESCO-Weltnaturerbe bietet der Baumkronenpfad. In etwa 20 bis 40 Metern Höhe schlängelt sich der Weg einen halben Kilometer lang durch die Wipfel der Baumriesen. Ein außergewöhnliches Gesundheitsangebot macht hier Yogalehrerin Christiane Schweizer-Luchtenberg mit „Yoga in den Baumkronen“ mit abschließendem Gongbad. Teilnehmer erleben hier, wie Bewegung, Meditation und tiefes Eintauchen in die Natur zu neuer Lebenskraft führen.

„Yoga in den Baumkronen“ bei Bad Langensalza:
– Ort: Baumkronenpfad des Nationalparks Hainich
– Dauer: zwei Stunden
– Kosten: 43 Euro pro Person
– Infos, Termine und weitere Angebote auf dem Baumkronenpfad: baumkronen-pfad.de/veranstaltungen

2. Atmen lernen

Kühle, sauerstoffreiche und schadstoffarme Luft, die noch dazu wunderbar duftet: Der Wald ist eine Einladung zum tiefen Einatmen. Doch wie atmet man eigentlich richtig? Welche Effekte verschiedene Atemtechniken auf Körper und Geist haben, ist Thema des „Atemwegs“ im kleinen Luftkurort Stützerbach im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald. Auf reichlich drei Kilometern bietet der Rundwanderweg durch die waldreiche Umgebung des für seine ausgezeichnete Luftqualität bekannten Bergdorfs elf Stationen zu Atemtechniken, Atementspannung und Atemmeditation. Auch ein Kneipp-Becken und ein Barfußpfad finden sich unterwegs.

„Atemweg“ im Luftkurort Stützerbach:
– Strecke: 3,3 Kilometer, Gehzeit: ca. 1 Stunde
– Eintritt frei
– Start: Kneippanlage Dr. Barthels im Luftkurort Stützerbach
– Infos: stuetzerbach.de/entdecken/atemweg

Atemweg-Wanderung mit Andrè Amelang:
– Dauer: 1,5 Stunden
– Kosten: 8 Euro pro Person oder 6 Euro mit Gästekarte oder ThüringerWaldCard
– Treffpunkt: Haus des Gastes Stützerbach
– Infos und Termine:ilmenau.de/de/tourismus/entdecken-und-erleben/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen-mai-oktober/gefuehrte-wanderung-auf-dem-atemweg-im-luftkurort-stuetzerbach/

3. Wandern im Heilklima

Nicht nur die Luftqualität im Wald ist eine Wohltat für den Körper. Auch Umweltreize wie Sonnenlicht, Temperaturwechsel und Wind wirken auf den Organismus. Das trainiert dessen Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft. Die Medizin spricht von „Heilklima“. Die Kurorte Friedrichroda und Finsterbergen am Nordrand des Thüringer Waldes laden ein, diese Wirkung bewusst zu erleben. Die beiden Waldkurorte, die ein gemeinsames Kurgebiet bilden, tragen das deutschlandweit seltene Siegel „Heilklimatischer Ort Premium Class“. Besucher können hier aus 12 zertifizierten Klimaterrainwegen wählen und individuell oder mit fachkundiger Begleitung auf Tour gehen. Highlights sind die geführten Gesundheitswanderungen mit Klimatherapeutin Sara Hoffmann.

Klima- und Gesundheitswandern mit Sara Hoffmann:
– Freitags 10 Uhr mit Voranmeldung bis Mittwoch, 11 Uhr
– Kosten: 10 Euro pro Person oder 8 Euro für Gäste mit Kurkarte
– Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen
– Treffpunkt: Kurzone Finsterbergen (Dauer: 2 Stunden) oder zentraler Wandertreff im Kurpark Friedrichroda (Dauer: 1,5 Stunden)
– Infos: friedrichroda.info/natur-erkunden/wandern

4. Genießen nach Kneipp

Wie wichtig regelmäßige Bewegung in der Natur für die Gesundheit ist, hat im 19. Jahrhundert schon der Pfarrer und Hydrotherapeut Sebastian Kneipp in seiner berühmten Gesundheitslehre betont. Das Draußensein ist neben der bekannten Wassertherapie eine der fünf Säulen seiner bis heute einflussreichen Doktrin. Auch gesunde Ernährung und die Nutzung von Heilpflanzen gehören dazu. Bei einem Waldspaziergang Kneipps Lehre entdecken und dabei heimische Wildkräuter sammeln und probieren: Dazu lädt die Heilpraktikerin und Kräuterkundlerin Silke Grieger im thüringischen Heilbad Bad Liebenstein bei ihrer Tour „Kneipp genießen“ durch den Burgberg-Wald. Wassertreten, Achtsamkeitsübungen und ein gesundes Picknick runden das Erlebnis ab.

„Kneipp genießen“ mit Silke Grieger:
– Treffpunkt: Kneipp-Anlage am Kulturhotel in Bad Liebenstein
– Dauer: ca. drei Stunden
– Kosten: 46 Euro pro Person
– Infos und Termine: silkegrieger.de/waldbaden/kurs/kneipp-geniessen

5. Barfuß gehen

Ein besonders intensives Walderlebnis mit vielfältigen positiven gesundheitlichen Effekten verspricht das Barfußgehen. Der direkte Kontakt mit dem Waldboden stärkt den Bewegungsapparat, beruhigt das Nervensystem und aktiviert die Sinne. Es ist eine sanfte, kostenfreie und tief wirksame Naturtherapie. In Thüringen gibt es mehrere spezielle Barfußwege, die mit vielfältigen Untergründen Naturgenuss und Gesundheitsförderung verbinden. Einige bieten als Krönung ein Wassertretbecken. So zum Beispiel der Barfußweg in Bad Liebenstein. Der 600 Meter lange Weg lässt sich in einer Viertelstunde absolvieren. Auch in Masserberg lädt ein Naturpfad zum Barfußgehen ein. Unterschiedlich strukturierte Naturmaterialien wie Rindenmulch, Kies, Moos oder Holz regen auf 400 Metern die Fußreflexzonen an.

Barfußweg in Bad Liebenstein:
– Strecke: 600 Meter, Gehzeit: ca. 15 Minuten
– Eintritt: kostenfrei
– Start: Kneipp-Anlage im historischen Kurpark von Bad Liebenstein
– Infos: bad-liebenstein.de/wandern/barfussweg

Barfußweg in Masserberg:
– Strecke: 400 Meter, Gehzeit: ca. 30 Minuten
– Eintritt: kostenfrei
– Start: Kurpark in der Herrenhausstraße in Masserberg
– Infos: masserberg.de/kur-wellness/tretbecken-barfussweg

6. Baden im Wald

Auch das klassische Waldbaden wird in Thüringen zelebriert. Im Kurort Masserberg, am Südhang des Thüringer Waldes, begleitet die erfahrene Yin Yoga-Trainerin Patricia Ernst Gäste beim bewussten Eintauchen in die Waldatmosphäre. Ihre Angebote verbinden Naturerleben mit Atem- und Entspannungsübungen. Waldbaden und Yoga kombiniert die zertifizierte Yogalehrerin Michaela Simon in Bad Colberg, einem Ortsteil von Heldburg. Die idyllische Kulisse für das meditative Erlebnis bietet das Nationale Naturmonument „Grünes Band Thüringen“, ein außergewöhnlich artenreiches Biotop auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Waldbaden mit Patricia Ernst in Masserberg:
– Dauer: 60 bis 90 Minuten, Kosten: 25 Euro pro Person
– Infos: masserberg.de/kur-wellness/angebote/auszeit-im-wald

Meditatives Waldbaden in Bad Colberg:
– Dauer: ca. 1 Stunde, Kosten: 15 Euro pro Person
– Infos: stadt-heldburg.de/article/waldbaden-shinrin-yoku-gesund-am-gruenen-band

Weitere Ausflugsideen, Gesundheitstipps und Angebote in den Thüringer Waldkurorten liefert der Thüringer Heilbäderverband unter natur-kur-thueringen.de.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 31

Quelle: ots

Stuttgart-Weilimdorf: 16-Jährige vermisst – Polizei fahndet mit Echtbildern
Die Polizei sucht mit Echtbildern nach einer 16 Jahre alten Jugendlichen aus Stuttgart-Weilimdorf. Die Vermisste verließ am Donnerstagabend (31.07.2025) zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr die elterliche Wohnung und ist seither unbekannten Aufenthalts. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Mädchen in einer hilflosen Lage befindet. Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zum Auffinden der 16-Jährigen. Sie ist etwa 175 Zentimeter groß, schlank und hat eine sportliche Figur. Sie hat langes, blondes Haar, das sie zumeist zu einem Zopf gebunden hat. Sie trägt eine feste Zahnspange und ist bekleidet mit einer dunkelgrünen Sommerbluse und blauen einfarbigen Adidas Turnschuhen. Zeugen, die die 16-Jährige gesehen haben oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Zuffenhausen: Fahrstreifen unachtsam gewechselt und davongefahren – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Sattelzugfahrer hat am Montag (28.07.2025) auf der Bundesstraße 10 unachtsam den Fahrstreifen gewechselt und dadurch einen Unfall verursacht. Der Unbekannte fuhr gegen 08.10 Uhr auf der Bundesstraße 10 Richtung Korntal-Münchingen. An der Anschlussstelle Stammheim fuhr er zunächst auf den Ausfädelstreifen, wechselte dann aber wieder über die Sperrfläche nach links auf die Bundesstraße. Ein 51 Jahre alter Sattelzugfahrer, der auf dem rechten Fahrsteifen unterwegs war, musste nach links ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei stieß der Sattelzug des 51-Jährigen gegen den Ford Focus eines 27 Jahre alten Mannes der sich auf dem linken Fahrstreifen befand. Der Focus prallte dann gegen die Leitplanke. Der unbekannte Sattelzugfahrer fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Auf dem Anhänger des mutmaßlichen Unfallverursachers befand sich ein Container. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 6.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903800 beim Polizeirevier 8 Kärntner Straße zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Motorradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle – Zeugen und Geschädigte gesucht
Ein unbekannter Motorradfahrer ist am Donnerstagabend (31.07.2025) im Bereich Friedrichswahl vor der Polizei geflüchtet. Den Beamten fiel der Unbekannte, der mit einem schwarzen Motorrad der Marke Suzuki mit Ludwigsburger Zulassung unterwegs war, gegen 21.40 Uhr auf. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit von der Bundesstraße 10/27 in Richtung Heilbronner Straße. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, flüchtete er mit überhöhter Geschwindigkeit in die Mauserstraße und weiter durch den Feuerbacher Tunnel. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln. Die Polizisten verfolgten den Motorradfahrer, verloren ihn aber nach dem Tunnel aus den Augen. Im Tunnel überholte der Unbekannte trotz Gegenverkehrs und gefährdete dabei möglicherweise entgegenkommende Verkehrsteilnehmer. Er trug eine schwarze Motorradjacke, eine hellblaue Jeanshose, einen schwarzen Motorradhelm sowie schwarze Schuhe, deren Sohle seitlich weiß waren. Zeugen und mögliche Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Plieningen: Angeblicher Bankmitarbeiter erbeutet mehrere zehntausend Euro
Ein unbekannter Telefontrickbetrüger hat am Donnerstag (31.07.2025) einen 70 Jahre alten Mann aus Plieningen um mehrere zehntausend Euro betrogen. Der 70-Jährige erhielt gegen 12.00 Uhr einen Telefonanruf eines angeblichen IT-Mitarbeiters einer Bank. Dieser brachte den Senior durch geschickte Gesprächsführung dazu, seine Online-Bankdaten preiszugeben. Dazu gaukelte er dem 70-Jährigen vor, dass er wegen einer IT-Umstellung die Daten benötigen würde. Am Abend stellte der 70-Jährige eine unberechtigte Abbuchung von seinem Konto fest und alarmierte die Polizei.

Stuttgart-Weilimdorf: Vorfahrt mutmaßlich nicht beachtet – Motorradfahrer schwer verletzt
Beim Zusammenstoß eines VW Polo und eines Motorrades der Marke Triumph hat sich ein 50 Jahre alter Motorradfahrer am Mittwoch (30.07.2025) in der Solitudestraße schwere Verletzungen zugezogen. Der 76 Jahre alte Fahrer des VW war gegen 19.30 Uhr in der Engelbergstraße Richtung Solitudestraße unterwegs. Am Kreisverkehr soll er den Ermittlungen zufolge die Vorfahrt des Motorradfahrers nicht beachtet haben, der in der Solitudestraße Richtung Bergheimer Steige unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß mit dem VW geriet der Motorradfahrer ins Schleudern und prallte gegen einen Laternenmast und ein Verkehrszeichen. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Schaden am Motorrad beträgt rund 1.000 Euro.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Radfahrer bei Zusammenstoß schwer verletzt
Ein 33-jähriger Radfahrer hat sich am Mittwoch (30.07.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Schönestraße schwere Verletzungen zugezogen. Eine 41 Jahre alte Frau wollte kurz nach 11.00 Uhr mit ihrem Honda von einem Parkplatz nach rechts in die Schönestraße abbiegen. Dabei stieß sie mit dem 33-Jährigen zusammen, der auf dem Gehweg in Richtung König-Karl-Straße unterwegs war. Rettungskräfte kümmerten sich um den schwerverletzten Radfahrer und brachten ihn in ein Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.

Stuttgart-West: Rollerfahrerin bei Zusammenstoß mit BMW schwer verletzt
Eine 40 Jahre alte Vespafahrerin hat sich am Mittwochmorgen (30.07.2025) in der Rotebühlstraße beim Zusammenstoß mit einem BMW schwere Verletzungen zugezogen. Die 40-Jährige fuhr gegen 08.00 Uhr in der Rotebühlstraße Richtung Innenstadt. Kurz nach der Schwabstraße überholte sie mehrere stehende Fahrzeuge und überfuhr dabei eine durchgezogene Mittellinie. Auf Höhe einer Bushaltestelle stieß sie dann mit dem BMW eines 49 Jahre alten Mannes zusammen, der von der Bushaltestelle herausfuhr und mit seinem BMW über die durchgezogene Linie wendete, um in Richtung Schwabstraße weiterzufahren. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzte und brachten sie in ein Krankenhaus. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Stuttgart-Untertürkheim: Unbekannte mutmaßliche Jugendliche greifen Autofahrer an – Zeugen gesucht
Zwei mutmaßliche Jugendliche haben am Samstagabend (26.07.2025) in der Widdersteinstraße einen 53 Jahre alten Autofahrer angegriffen und schwer verletzt. Der 53-Jährige lud zwischen 20.00 Uhr und 20.30 Uhr Getränke aus seinem Auto und wollte anschließend sein Fahrzeug wenden. Vier unbekannte Jugendliche hinderten ihn daran, in dem zwei sich vor das Auto und zwei hinter das Auto stellten. Als sie kurz darauf wegrannten, schrie er ihnen hinterher. Nachdem sie stehenblieben, ging der 53-Jährige auf sie zu, erhielt von einem der Personen einen Schlag ins Gesicht und fiel zu Boden. Ihm gelang es, den Täter festzuhalten, woraufhin ein weiterer aus der Gruppe hinzukam und ihn in den Schwitzkasten nahm. Kurz darauf flüchtete die Gruppe in die Großglocknerstraße. Der 53-Jährige erstattete erst am Sonntagmittag Anzeige bei der Polizei. Einer der Täter ist etwa 14 bis 15 Jahre alt und zirka 180 bis 185 Zentimeter groß. Er hatte hellbraune, kurze Haare und ein rundes Gesicht. Zur Tatzeit trug er ein helles T-Shirt, eine helle weite Jeanshose und helle Schuhe. Sein mutmaßlicher Komplize war ebenfalls 14 bis 15 Jahre alt und 175 bis 180 Zentimeter groß. Er hatte schwarze Haare, die oben länger und seitlich kurz waren und trug einen schwarzen Oberlippenbart. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Untertürkheim: 34-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am späten Dienstagabend (29.07.2025) einen 34 Jahre alten Mann in einer Unterkunft am Klabundeweg ausgeraubt. Der 34-Jährige war gegen 22.00 Uhr auf dem Weg zu seinem Zimmer im zweiten Obergeschoss, als ihn im Flur zwei unbekannte Männer angriffen und schlugen. Einer der Täter hielt ihm ein Messer an den Hals, während der andere ihm seinen Rucksack entriss. Beide flüchteten anschließend über den Notausgang ins Freie. Einer der Täter war etwa 185 bis 190 Zentimeter groß und hatte eine große, kräftige Statur. Er trug lange, dunkle Kleidung, mutmaßlich eine Jogginghose und einen Hoodie und hatte einen Dreitagebart. Sein Komplize war etwa 25 bis 35 Jahre alt und zirka 170 Zentimeter groß. Er trug einen hellen Hoodie, dunkle Schuhe und hatte eine stämmige Figur. Auch er hatte einen Dreitagebart. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Stammheim: Dreiste Betrüger erbeuten sechsstelligen Eurobetrag
Unbekannte Trickbetrüger haben im Zeitraum von April bis Ende Juli (28.07.2025) einen 41 Jahre alten Mann um über 100.000 Euro betrogen. Angebliche chinesische Polizisten gaukelten dem Mann über mehrere Wochen vor, dass er selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden war. Zur Unterstützung der angeblichen Ermittlungen und Abwendung eines vorgetäuschten Verfahrens gegen ihn brachten die Betrüger ihn dazu, mehrfach hohe Summen auf verschiedene Konten zu überweisen, bis er den Betrug am Montagabend (28.07.2025) als solchen erkannte und Anzeige erstattete.

Stuttgart-Mitte: Einbrecher erbeuten Whisky – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Männer haben am frühen Montagmorgen (28.07.2025) bei einem Einbruch Whisky im Wert von mehreren Hundert Euro erbeutet. Die beiden Männer stiegen zwischen 04.30 Uhr und 04.45 Uhr über einen Lichtschacht in das Getränkelager eines Cafes an der Lautenschlagerstraße. Dort stahlen sie die Spirituosen und flüchteten Richtung Kronenstraße. Einer der Täter hatte ganz kurze Haare oder eine Glatze und einen grauen Kinnbart. Er trug einen dunklen Kapuzenpulli, eine hellgraue kurze Hose und helle Turnschuhe. Sein Komplize hatte eine dunkle Hautfarbe und trug ein weißes T-Shirt, darüber eine hellblaue Jacke, ein rotes Basecap, eine graue Hose sowie dunkle Turnschuhe. Beide hatten einen schwarzen Rucksack dabei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Feuerbach: Falsche Fahrbahn benutzt – Pedelecfahrer bei Sturz schwer verletzt
Ein 37 Jahre alter Pedelecfahrer hat sich am Montagabend (28.07.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Tunnelstraße schwere Verletzungen zugezogen. Der 37-Jährige fuhr gegen 19.40 Uhr mit seinem Zweirad von der Siemensstraße kommend in der Tunnelstraße Richtung Feuerbach-Mitte. Dabei fuhr er entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der falschen Fahrbahn. Als ihm ein 60-Jähriger mit seinem VW Caddy entgegenkam, bremste er und stürzte. Dann rutschte er auf der nassen Fahrbahn gegen den stehenden VW. Rettungskräfte versorgten den 37-Jährigen und brachten ihn in ein Krankenhaus. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von rund 2.200 Euro.

Stuttgart-Mitte: 32-Jähriger schwer verletzt – Zeugen gesucht
Ein 32 Jahre alter Mann ist in der Nacht zum Samstag (26.07.2025) von einem Unbekannten in der Lautenschlagerstraße schwer verletzt worden. Der 32-Jährige hielt sich gegen 02.45 Uhr mit vier Bekannten in der Lautenschlagerstraße auf, als er aus einem nichtigen Grund heraus durch eine sechsköpfige Gruppe angegangen wurde. Aus der Gruppe heraus wurde der 32-Jährige durch eine Person mit einem unbekannten Gegenstand am Hals verletzt. Anschließend flüchteten die sechs Personen in Richtung des Hauptbahnhofes. Bei der Fahndung kontrollierten die Beamten zwei Männer im Alter von 20 und 22 Jahren. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Handfester Streit um Taxi – Zeugen gesucht
Beim Streit um ein Taxi ist ein 46 Jahre alter Mann am späten Samstagabend (26.07.2025) in der Mercedesstraße verletzt worden. Der 46-Jährige geriet kurz vor Mitternacht am Taxistand der Hanns-Martin-Schleyer-Halle mit einem unbekannten Mann in Streit. Im Verlauf des Streites soll der Unbekannte den 46-Jährigen niedergeschlagen und getreten haben. Rettungskräfte kümmerten sich um ihn und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Täter flüchtete nach der Tat in Richtung MHP-Arena. Er ist etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und hatte eine Glatze. Er trug ein schwarzes T-Shirt, dunkle Shorts und dunkle Schuhe. Am rechten Arm und an beiden Beinen war er tätowiert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903600 beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße zu melden.

Stuttgart-Zuffenhausen: Mit Stadtbahn zusammengestoßen – Zwei Leichtverletzte
Beim Zusammenstoß eines VW Golf mit einer Stadtbahn haben sich am Sonntagabend (27.07.2025) der 28 Jahre alte VW-Fahrer und eine 59 Jahre alte Frau in der Stadtbahn leichte Verletzungen zugezogen. Der 28-Jährige fuhr gegen 21.45 Uhr in der Frankenstraße Richtung Ludwigsburger Straße. Dort soll er ersten Ermittlungen zufolge die rote Ampel missachtet haben, als er nach links Richtung Kelterplatz abbog. Der VW stieß mit einer Stadtbahn der Linie U15 zusammen, die in Richtung Kelterplatz unterwegs war. Rettungskräfte kümmerten sich um die beiden Verletzten und brachten die 59-Jährige vorsorglich in ein Krankenhaus. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von rund 65.000 Euro.

Stuttgart-Möhringen: Küchenbrand
Beim Küchenbrand in einer Wohnung an der Leinenweberstraße ist am Sonntag (27.07.2025) nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 10.000 Euro entstanden. Ein Nachbar hörte zunächst gegen 13.10 Uhr einen Feuermelder und sah dann starken Rauch, der aus der Wohnung seines Nachbarn quoll. Er alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Der 23 Jahre alte Bewohner erlitt durch den Rauch Verletzungen. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, versorgten ihn und brachten ihn ins Krankenhaus. Ersten Ermittlungen zufolge könnte überhitztes Fett den Brand ausgelöst haben.

Stuttgart-Mitte: 15-Jährige droht mit Messer und verletzt 18-Jährigen leicht
Eine 15-Jährige hat am frühen Sonntagmorgen (27.07.2025) im Stadtgarten einen 18 Jahre alten Heranwachsenden mit einem Messer leicht verletzt. Der 18-Jährige saß kurz vor 04.00 Uhr mit Bekannten auf einer Bank am Max-Kade-Weg, als die Tatverdächtige auf ihn zukam und ihn ansprach. Im Verlauf des Gesprächs wurde die 15-Jährige zunehmend aggressiv und zog ein Messer. Damit verletzte sie den 18-Jährigen leicht und flüchtete mit ihrer Begleiterin Richtung Hofdienergarage. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten nach der jungen Frau und nahmen sie gegen 04.45 Uhr in der Klett-Passage vorläufig fest. Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihrer Mutter übergeben.

A8 Stuttgart: Unfall mit 15.000 Euro Sachschaden – Zeugen gesucht
Am Sonntag (27.07.2025) ereignete sich gegen 17.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Plieningen und Stuttgart-Flughafen/Messe ein Unfall mit 15.000 Euro Sachschaden. Aus noch unbekannter Ursache stießen eine 71 Jahre alte Mercedes-Fahrerin, die auf dem rechten der Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe unterwegs war, und ein 34-jähriger VW-Lenker, der den mittleren Fahrstreifen benutzte, zusammen. Durch die Kollision wurde der VW vor den Mercedes gedreht, der den VW noch ein Stück bis auf den Standstreifen vor sich her schob. Beide Beteiligte blieben unverletzt. Zur Klärung des Unfallhergang sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg noch Zeugen, die sich unter Tel. 0711 6869-0 oder per E-Mail: [email protected] melden können.

A8 Stuttgart: Fahrzeugbrand nach Unfall
Nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 8 ging am Sonntag (27.07.2025) gegen 23:30 Uhr der Motorraum eines Mercedes in Flammen auf. Der 33-jährige Fahrer der C-Klasse war zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart in Fahrtrichtung Karlsruhe auf dem linken Fahrstreifen unterwegs und überholte einen 61-jährigen Opel-Fahrer. Mutmaßlich infolge nicht an den starken Regen und die nasse Fahrbahn angepasster Geschwindigkeit verlor der 33-Jährige die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Fahrzeug schleuderte über die Fahrbahn, kollidierte mehrfach mit den Schutzplanken auf beiden Fahrbahnseiten, stieß gegen den Opel Zafira und kam schließlich an der linken Schutzplanke zum Stillstand. Unmittelbar darauf begann es im Motorraum des Mercedes zu brennen. Die Feuerwehren Sindelfingen und Böblingen waren im Einsatz und löschten den Brand. Der 33-Jährige blieb unverletzt, der 61-Jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedes musste abgeschleppt werden. Die Höhe der Schäden an den Fahrzeugen sind noch nicht bekannt, der Sachschaden an den Schutzplanken beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 23.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die BAB 8 teilweise voll gesperrt werden.