Audi Q6 Sportback e-tron als idealer Reisebegleiter

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Ingolstadt.| Mit seiner Kombination aus SUV-Geräumigkeit und der eleganten Sportback-Silhouette bietet der Q6 Sportback e-tron nicht nur ein emotionaldynamisches Erscheinungsbild, sondern auch praktische Vorteile auf langen Strecken – ideal für die Urlaubsreise im Sommer.

Eine elektrische Reichweite von bis zu 657 Kilometern, aktive Fahrassistenzsysteme und die adaptive Luftfederung sorgen für Komfort auf langen Autobahnetappen ohne häufige Ladestopps. Damit ist der Q6 Sportback e-tron prädestiniert für lange Strecken. Mit einem

Kofferraumvolumen von 511 Litern, das sich auf bis zu 1.373 Liter erweitern lässt, bietet der Sportback reichlich Platz für Reisegepäck, Sportausrüstung oder Campingzubehör. Der zusätzliche 64-Liter-Frunk eignet sich perfekt für kleinere Taschen oder Reiseutensilien, die schnell zugänglich sein sollen. Die hohe Anhängelast von bis zu 2.400 Kilogramm macht den  Q6 Sportback e-tron zudem zum idealen Zugfahrzeug für Wohnwagen oder Bootstrailer.

Auch die fortschrittliche Ladetechnologie kommt Reisenden besonders zugute. An Schnellladesäulen lassen sich in nur zehn Minuten bis zu 265 Kilometer Reichweite nachladen.

Die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent in nur 21 Minuten ermöglicht effiziente Stopps während der Reise. Während des kurzen Ladevorgangs bleibt das Auto klimatisiert, sodass sich die Pause bei heißen Außentemperaturen auch im Auto erholsam verbringen lässt. Während der Fahrt hat die Nutzung der Klimaanlage nur geringe Auswirkungen auf die Reichweite. Für Komfort auf langen

Fahrten sorgt die adaptive Luftfederung samt geregelter Dämpfung, die sich automatisch an die Beladung anpasst und so stets eine optimale Fahrzeughöhe und Federung gewährleistet. Dies trägt zu einem sanften und ermüdungsfreien Fahrgefühl bei – ideal für viele Kilometer, gerade auch auf schlecht ausgebauten Straßen.

Der Q6 Sportback e-tron* bietet zudem beste Unterhaltung während der Reise. Mit der GamingPlattform AirConsole bringt Audi interaktiven Spielspaß ins Auto. Passagiere können damit über das zentrale MMI Touchdisplay oder, bei entsprechend ausgestatteten Modellen, über das MMI Beifahrerdisplay gemeinsam spielen. Beliebte Apps wie YouTube oder DAZN lassen sich über den integrierten App Store ebenfalls nutzen, was besonders während der Ladepausen für Unterhaltung sorgt. Komfort, Raum, Reichweite und moderne Technologien machen den Audi Q6 Sportback e-tron zu einem idealen Reisebegleiter. Er eignet sich hervorragend für verschiedenste Urlaubsszenarien – von Städtetrips über Strandurlaube bis hin zu OutdoorAbenteuern – und macht jede Reise zu einem stilvollen und gleichzeitig komfortablen Erlebnis.


Ubbo Grassmann ist neuer Direktor des Carl-Zeiss-Planetariums

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Seit dem 1. August ist Ubbo Grassmann neuer Direktor des Carl-Zeiss-Planetariums

Stuttgart.| Er trat die Nachfolge von Dr. Uwe Lemmer an, der nach 16 Jahren erfolgreicher Leitung des Planetariums in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die Entscheidung über die Nachbesetzung fällte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause.

Ubbo Grassmann ist schon seit über zehn Jahren stellvertretender Direktor des Planetariums und leitete dieses seit dem 1. Juni 2025 auch kommissarisch. In den vergangenen Jahren setzte er zahlreiche Impulse für die weitere Entwicklung. So öffnete er das Programm über die weiterhin im Fokus stehenden Kernthemen Astronomie, Raumfahrt und

Weltraumforschung hin zu anderen Kultur- und Musikformaten. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte „Tunesday“: Einmal im Montag spielen Musikerinnen und Musiker live im Sternensaal, dazu werden Bilder, Videos und Lichteffekte an die Kuppel projiziert. Ubbo Grassmann war auch maßgeblich beteiligt an der Einführung des Online-Kartenverkaufs.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer freut sich über die Entscheidung des Gemeinderats: „Ich kenne Herrn Grassmann aus seiner bisherigen Arbeit und bin davon überzeugt, dass er das Planetarium hervorragend in die Zukunft führen wird. Herr Grassmann verfolgt die Vision des modernen Planetariums als ‚Treffpunkt der Wissenschaften‘. Wissenschaftliche Fakten werden von ihm in inspirierende, erlebbare Geschichten verwandelt – verständlich, greifbar und generationsübergreifend.“ Auch Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner begrüßt die

Entscheidung: „Ubbo Grassmann steht für innovative Formate. Mit ihm an der Spitze setzt das Planetarium seine inhaltliche und technische Weiterentwicklung fort – als Ort der Bildung, Faszination und Gemeinschaft.“

Ubbo Grassmann wurde 1981 in Kiel geboren. Er studierte Design mit Schwerpunkt Motion-Grafik und schrieb seine Diplomarbeit 2009 am Planetarium Hamburg über die CassiniSaturn-Mission. Das daraus entwickelte Lernkonzept mit Modulen vom Klassenzimmer bis unter die Kuppel war ein Wegbereiter interaktiver Vermittlungsformate.


Gesund durch die Pubertät

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Warum der Gesundheitscheck für Jugendliche so wichtig ist

Zum Internationalen Tag der Jugend ruft das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit dazu auf, die kostenlose J1-Untersuchung zu nutzen

Köln, 11. August 2025. Von Essstörungen über Fehlstellungen bis zu Diabetes oder Asthma: Viele ernstzunehmende Erkrankungen machen sich erstmals im Jugendalter bemerkbar oder verschlechtern sich in dieser Zeit. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können den Verlauf vieler Erkrankungen verbessern und die Gesundheit junger Menschen langfristig stärken. Aus diesem Grund macht das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August auf die kostenlose J1-Jugendgesundheitsuntersuchung aufmerksam, die in Kinder- und Jugendarztpraxen oder in der Hausarztpraxis durchgeführt werden kann. Denn vielen Familien ist dieses Angebot nicht bekannt. Weniger als die Hälfte nimmt am J1-Gesundheits-Check teil, bei den U-Untersuchungen bei Kindern sind es mehr als 90 Prozent.

Die J1-Jugenduntersuchung wird im Alter zwischen 12 und 14 Jahren angeboten. In diesem Zeitraum verändert sich der Körper sichtbar und mit Beginn der Pubertät erleben viele Jugendliche auch emotional eine Achterbahnfahrt. Inmitten dieser Umbrüche ist es für Eltern und pädagogische Fachkräfte manchmal schwer, Risikofaktoren oder Krankheitssymptome von normalen Entwicklungsschritten zu unterscheiden.

Wachstumsschmerzen, Gefühlschaos, Hautveränderungen: Was ist normal?

Die J1-Untersuchung gibt Jugendlichen und ihren Eltern die Sicherheit, dass trotz aller körperlichen und emotionalen Veränderungen gesundheitlich alles in Ordnung ist. Falls doch etwas auffällt, erhalten sie frühzeitig eine qualifizierte Einschätzung und kostenlose Beratung zu möglichen Behandlungsschritten. Die J1 dient als Gesundheits-Check mit der Früherkennung von Entwicklungs- oder Hormonstörungen, der Kontrolle des Impfstatus und der Einschätzung der psychischen Gesundheit. Nach den U-Untersuchungen im Kindesalter (U1 bis U9) ist sie die erste Früherkennungsuntersuchung, die Jugendliche auch eigenständig – also ohne ihre Eltern oder andere Sorgeberechtigte – wahrnehmen können.

Schweigepflicht gilt auch für Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren

Ärztinnen und Ärzte unterliegen bei der J1-Untersuchung der Schweigepflicht. Das bedeutet: Jugendliche können entscheiden, ob die Eltern über die Ergebnisse informiert werden sollen – nur wenn bei der Untersuchung eine schwerwiegende Erkrankung festgestellt wird, dürfen Ärztinnen und Ärzte diese Vertraulichkeit brechen. Während der Untersuchung haben Jugendliche außerdem die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen – auch zu Themen, die ihnen im Gespräch mit Eltern, Lehrkräften oder Gleichaltrigen unangenehm sein könnten. Die J1 schafft damit einen geschützten Raum, in dem Sorgen offen angesprochen werden können, sie fördert die Selbstständigkeit und Gesundheitskompetenz der jungen Menschen.

Das passiert bei der J1-Untersuchung

Die Untersuchung besteht aus vier zentralen Bestandteilen: einem persönlichen Gespräch, einer umfassenden körperlichen Untersuchung, der Besprechung der Ergebnisse inklusive Beratung sowie einem Impfcheck.

Bei der körperlichen Untersuchung werden:

– Körpergröße und Gewicht gemessen,
– Herz und Lunge abgehört,
– der Blutdruck bestimmt,
– Organe und Bewegungsapparat untersucht,
– der Stand der Pubertätsentwicklung überprüft,
– eine Urinprobe genommen,
– ggf. für eine nähere Abklärung Blut abgenommen und die Blutwerte untersucht.

Ganzheitliche Versorgung Jugendlicher: Auch die Psyche kommt zur Sprache

Die J1 nimmt neben dem Körper auch das psychische Wohlbefinden in den Blick. Ob Schlafstörungen, Zukunftsängste oder belastende Situationen zu Hause oder in der Schule: Jugendliche können bei der J1 offen über das sprechen, was sie beschäftigt und Fragen stellen. Natürlich gibt es keine Verpflichtung – allerdings bietet es den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, gerade zu Themen, die im Familien- oder Freundeskreis unangenehm sein können, zum Beispiel zu Sexualität, Verhütung oder Drogenkonsum. Die J1 ist damit mehr als ein reiner Gesundheits-Check – sie ist ein vertrauliches Gesprächsangebot in einer sensiblen Lebensphase.

„J1 – Lass checken!“: Mehrsprachige Infos zur J1

Auf www.j1-info.de spricht das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit Jugendliche direkt an – jugendgerecht und in elf Sprachen. Fachkräfte in Kommunen sowie Eltern finden auf dem Portal www.kindergesundheit-info.de zahlreiche Materialien zur Kindergesundheit – viele davon auch in Arabisch, Türkisch, Ukrainisch und weiteren Sprachen. Besonders hilfreich: ein Terminrechner, mit dem Eltern die Untersuchungstermine individuell ermitteln können, sowie digitale Elternbriefe, die per E-Mail an anstehende Früherkennungsuntersuchungen erinnern.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 33

Quelle: ots

Stuttgart-Bad Cannstatt: Tatverdächtigen nach Raub festgenommen – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Freitagabend (15.08.2025) einen 38-jährigen Mann an der Marktstraße festgenommen, der im Verdacht steht, einem 37-Jährigen dessen Handy geraubt zu haben. Zwischen den Beiden kam es bereits im Verlauf des Tages zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Als sie am Abend gegen 22.20 Uhr erneut an der Marktstraße aufeinandertrafen, versuchte der 38-Jährige dem Jüngeren das Mobiltelefon aus der Hand zu reißen. Zudem soll er mehrfach mit den Fäusten in dessen Gesicht geschlagen haben. Der 37-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Hinzugekommene Passanten trennten die beiden Streitenden und hielten beide bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Beide wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf die Straße entlassen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Süd: Fahrzeuglenker vor Kontrolle geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Fahrer eines weißen 5er BMW Kombi ist am Freitagabend (15.08.2025) vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Eine Polizeistreife wollte den BMW-Fahrer, der in der Böheimstraße unterwegs war, gegen 23.55 Uhr einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Autofahrer missachtete daraufhin zwei rote Ampeln und fuhr ohne anzuhalten in den Heslacher Tunnel. Dort beschleunigte der BMW-Fahrer stark und überholte mehrere Fahrzeuge. Aufgrund seiner riskanten Fahrweise und der hohen Geschwindigkeit konnte der Unbekannte im Bereich Schattenring unerkannt flüchten. Gegen den Unbekannten wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Zeugen und mögliche Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des BMW-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 an das Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu wenden.

Stuttgart-Vaihingen: In den Gegenverkehr geraten – Acht Verletzte
Eine lebensgefährlich verletzte, eine schwerverletzte, sowie sechs leichtverletzte Personen, sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Freitag (15.08.2025) in der Magstadter Straße ereignet hat. Ein 57 Jahre alter Mann war gegen 14.25 Uhr mit seinem Peugeot in der Magstadter Straße unterwegs. Auf Höhe Büsnau geriet er aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Hierbei stieß er mit einem VW Transporter, welcher in Richtung Schattenring unterwegs war, zusammen. Der 57-jährige Peugeot-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die 36-jährige Beifahrerin des VW Transporters wurde beim Unfall schwer verletzt. Der 38-jährige Fahrer, sowie fünf Kinder, welche sich ebenfalls im Fahrzeug befanden, verletzten sich leicht. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf zirka 50.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die Landstraße in beide Richtungen gesperrt.

Stuttgart-Süd: Polizistin leicht verletzt – Tatverdächtigen festgenommen
Ein 56 Jahre alter Mann und ein weiterer Mann sind am Donnerstag (14.08.2025) im Bereich des Rupert-Mayer-Platzes in einen Streit geraten. Als Beamte gegen 12.45 Uhr den Streit schlichten wollten und einen Platzverweis erteilten, griff der 56-Jährige zwei Beamte körperlich an, in dessen Verlauf eine Polizistin leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Mann zog sich bei der anschließenden Festnahme leichte Verletzungen zu. Der 56-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde am Freitag (15.08.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Stuttgart-Mitte: Tasche geraubt – Polizisten nehmen Tatverdächtigen vorläufig fest
Polizeibeamte haben am Donnerstagabend (14.08.2025) einen 37 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, am Arnulf-Klett-Platz die Tasche einer 63 Jahre alten Frau geraubt und bei der Festnahme einen Polizeibeamten geschlagen zu haben. Der Tatverdächtige saß gegen 20.20 Uhr an der Bushaltestelle neben der Frau auf einer Bank. Plötzlich soll er die Jutetasche, die sich auf der Parkbank befand, an sich genommen haben. Die 63-Jährige versuchte noch vehement, die Tasche festzuhalten und wurde dabei über den Boden gezogen. Als der Tragegriff riss, flüchtete der Tatverdächtige mit der Tasche in die Stephanspassage. Polizeibeamte, die die Tat beobachtet hatten, nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf in der Passage fest. Dabei soll der 37-Jährige sich gewehrt und einen Polizeibeamten geschlagen haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

Stuttgart-Feuerbach: 20-Jähriger flüchtet nach Unfall – Zeugen und weitere mögliche Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Donnerstagmorgen (14.08.2025) einen 20 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, auf der Bundesstraße 10/27 zwei Unfälle verursacht zu haben und anschließend davongefahren zu sein, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der 20-Jährige war gegen 07.30 Uhr mit einem Peugeot auf der Bundesstraße 10/27 unterwegs Richtung Heilbronner Straße. Im Bereich Friedrichswahl verursachte er zwei Auffahrunfälle, bei denen ein Opel Corsa und eine Mercedes A-Klasse beschädigt wurden. Danach fuhr er weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Alarmierte Polizeibeamte entdeckten den Peugeot im Leuzetunnel und forderten den 20-Jährigen auf, anzuhalten. Der Fahrer missachtete die Anhalte Signale und flüchtete Richtung Kappelbergtunnel. Auf der Auffahrtsrampe zur Bundesstraße 14 gelang es den Beamten, den Peugeot zu stoppen und den Fahrer vorläufig festzunehmen. Dabei bemerkten sie, dass der Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss steht. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903700 beim Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße zu melden.

Stuttgart-Obertürkheim: Mutmaßlich betrunkener Autofahrer gefährdet Fußgänger – Zeugen und Geschädigte gesucht
Polizeibeamte haben am Dienstagabend (12.08.2025) einen 43 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der in der Augsburger Straße auf seiner Fahrt Fußgänger gefährdet haben soll. Ein 46-jähriger Mann beobachtete, wie der 43-Jährige mit seinem Mercedes in der Augsburger Straße aus Richtung Esslingen gefahren ist. Auf Höhe der Hausnummer 691 beobachtete er, wie eine Frau mit Kinderwagen die Straße überqueren wollte. Sie musste zur Seite springen, um nicht vom Mercedes erfasst zu werden. Auch der 46-Jährige musste zur Seite springen. Der 46-Jährige hielt den Mercedesfahrer dann fest, bis die alarmierten Beamten eintrafen. Die Polizisten stellten fest, dass der 43-Jährige mutmaßlich unter Alkoholeinwirkung und möglicherweise auch unter Medikamenteneinfluss stand. Er musste eine Blutprobe abgeben, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Mercedes hatte auf der rechten Seite zwei platte Reifen und einen Unfallschaden. Eine mögliche Unfallstelle konnte bislang nicht gefunden werden. Der 43-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen und Geschädigte, insbesondere die unbekannte Frau mit dem Kinderwagen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße unter der Rufnummer +4971189903500 zu melden.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlicher Rauschgifthändler leistet Widerstand
Polizeibeamte haben am Mittwoch (13.08.2025) bei der Durchsuchung einer Wohnung eines 22 Jahre alten Mannes an der Katharinenstraße verschiedene Betäubungsmittel gefunden. Ermittlungen führten auf die Spur des Tatverdächtigen. Als die Beamten die Wohnung gegen 09.15 Uhr durchsuchten, entdeckten sie Kokain, Ecstasy, Amphetamin und Ketamin. Das Rauschgift mit einem Gesamtgewicht von über 180 Gramm war zum größten Teil bereits in Verkaufseinheiten verpackt. Mutmaßlich zur Verteidigung der Betäubungsmittel lagen in der Wohnung des Beschuldigten zudem zwei Baseballschläger bereit. Darüber hinaus fanden die Beamten noch rund 11.500 Euro mutmaßliches Dealergeld. Als die Beamten das Mobiltelefon beschlagnahmen wollten, soll der 22-Jährige Widerstand geleistet haben. Der Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Donnerstags (14.08.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Mitte: Mutmaßlichen Rauschgifthändler festgenommen
Polizeibeamte haben am Mittwochabend (13.08.2025) am Leonhardsplatz einen 23 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen gegen 21.30 Uhr fest, nachdem sie ihn bei einem Rauschgifthandel beobachtet hatten. Bei ihm fanden sie noch rund 140 Euro mutmaßliches Dealergeld. Der Tatverdächtige mit tunesischer Staatsangehörigkeit wird im Laufe des Donnerstags (14.08.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Sillenbuch: Aufsitzrasenmäher gestohlen – Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Sonntagmittag (10.08.2025) und Mittwochmittag (13.08.2025) an der Eichenparkstraße einen roten Aufsitzrasenmäher der Marke Toro Groundmaster 3500 D im Wert von rund 35.000 Euro gestohlen. Der Besitzer des Rasenmähers entdeckte den Diebstahl am Mittwoch und alarmierte die Polizei. Zeugen sahen am Sonntag, gegen 11.00 Uhr, einen identischen Aufsitzrasenmäher, der im Bereich Ruit/Sillenbuch die Felder auf und abgefahren und schließlich Richtung Ruit verschwunden ist. Am Steuer des Rasenmähers saß ein junger Mann mit braunen Haaren. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 beim Polizeirevier 4 Balinger Straße zu melden.

Stuttgart-Zuffenhausen: Falsche Polizeibeamte erbeuten mehrere 10.000 Euro
Unbekannte Telefontrickbetrüger haben einen 75 Jahre alten Mann dazu gebracht, ihnen mehrere 10.000 Euro zu übergeben. Die Täter riefen den Senior seit Anfang August mehrfach an, gaben sich als Polizeibeamte aus und brachten ihn durch geschickte Gesprächsführung dazu, mehrfach Bargeld an Abholer zu übergeben. Als Grund nannten die Telefontrickbetrüger die bekannte Masche, dass der Name des Seniors auf einer Einbruchsliste stehen würde. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin schöpfte am Dienstag (12.08.2025) Verdacht, nachdem der 75-Jährige erneut einen größeren Bargeldbetrag abheben wollte, und alarmierte die Polizei.

Stuttgart-Weilimdorf: Frau sexuell bedrängt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat in der Nacht zum Donnerstag (14.08.2025) eine 23 Jahre alte Frau an der Engelbergstraße sexuell bedrängt. Die 23-Jährige fuhr gegen 00.15 Uhr mit einem Bus der Linie 90 vom Bahnhof Weilimdorf zur Haltestelle Giebel. Im Bus befand sich bereits der unbekannte Mann. Er sprach sie an und forderte die Frau auf, sich neben ihn zu setzen. Die 23-Jährige lehnte dies ab und stieg an der Haltestelle Giebel aus. Der Täter folgte ihr und zog sie im Bereich eines Kinderspielplatzes an einer Parkbank zu sich auf den Schoß. Dort berührte er sie unsittlich und küsste sie gegen ihren Willen. Nachdem es der Frau gelang, sich von dem Täter zu lösen, flüchtete sie in Richtung Krötenweg. Dort traf sie auf mehrere Zeugen, die sie auf die Situation aufmerksam machte. Als der Täter dies erkannte, flüchtete er in Richtung Haltestelle Wolfbusch. Eine Fahndung der alarmierten Polizisten verlief ohne Ergebnis. Der Täter ist etwa 30 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß und hat eine athletische Figur. Er hat dunkle kurze Haare, einen Dreitagebart und sprach gebrochen deutsch. Zur Tatzeit trug er ein weißes T-Shirt, eine kurze dunkle Hose und hatte eine schwarze Umhängetasche dabei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Mitte: 24-Jährigen ausgeraubt – Zeugen gesucht
Zwei unbekannte Männer haben am Dienstag (12.08.2025) einen 24 Jahre alten Mann an der Königstraße ausgeraubt. Die Täter sprachen den Mann gegen 21.30 Uhr an und schlugen ihm unvermittelt ins Gesicht. Als der 24-Jährige daraufhin zu Boden fiel, stahlen sie ihm seinen Geldbeutel und sein Mobiltelefon. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Hauptbahnhof. Der eine Täter war zirka 40 bis 50 Jahre alt und rund 170 Zentimeter groß. Er hatte eine Glatze und war bekleidet mit einem weißen Oberteil und einer dunkelgrünen Jeans. Der andere Täter war etwa 30 Jahre alt und zirka 180 Zentimeter groß. Er hatte schwarze kurze Haare und einen Dreitagebart. Er war bekleidet mit einem weißen Polo-Shirt und einer dunklen kurzen Hose. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 beim Raubdezernat zu melden.

Stuttgart-Nord: Mann belästigt Kinder – Zeugen gesucht
Ein 28 Jahre alter Mann steht im Verdacht, am Dienstag (12.08.2025) in einem Schwimmbad an der Straße Beim Höhenfreibad zwei Kinder im Alter von zwölf Jahren sexuell belästigt zu haben. Der Mann soll sich gegen 16.50 Uhr im Wasser den beiden Mädchen genähert und sie am Gesäß angefasst haben. Alarmierte Polizeibeamte nahmen den Mann kurz darauf vorläufig fest und setzten ihn nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Ost: Zwei 15-Jährige sexuell bedrängt – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Dienstag (12.08.2025) einen 42 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in einem Schwimmbad an der Straße Inselbad zwei 15-Jährige sexuell belästigt zu haben. Der 42-jährige Mann soll sich gegen 15.25 Uhr im Wasser den beiden Mädchen genähert und sie am Gesäß angefasst haben. Das alarmierte Badepersonal hielt den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten sie ihn auf freien Fuß Zeugen und mögliche weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.

Stuttgart: Fund Weltkriegsbombe in Untertürkheim erfolgreich entschärft
Den bei Bauarbeiten in Stuttgart-Untertürkheim heute gefundenen Blindgänger konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärfen. Aus Sicherheitsgründen musste dies bei der beschädigten Bombe unverzüglich geschehen. Die rund 1.000 aus dem Sperrbereich evakuierten Personen können nun zurückkehren.
Gegen 15 Uhr am Dienstagmittag war bei Arbeiten auf einer Baustelle im Bereich der Augsburger Straße in Untertürkheim eine nicht explodierte Weltkriegsbombe entdeckt worden. Die Bergung und Entschärfung des circa 250 Kilogramm schweren Sprengkörpers mit abgebrochenem Zünder musste durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst im Regierungspräsidium Stuttgart unmittelbar vor Ort erfolgen.
Um Gefährdungen für die Stuttgarter Bevölkerung auszuschließen, wurde vom Amt für öffentliche Ordnung eine Sperrzone mit einem Sicherheitsradius von zunächst rund 400 Metern um den Fundort in der Augsburger Straße eingerichtet. Sie konnte im Zuge der Maßnahme verkleinert werden, umfasste aber sowohl ein Wohngebiet als auch Bahngleise und ein Gewerbegebiet. Betroffen waren damit insgesamt knapp 1.000 Personen. Die Evakuierung begann um 15.30 Uhr und konnte bis 19.30 Uhr abgeschlossen werden. Anschließend begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung des Blindgängers.
Die erfolgreiche Entschärfung der Weltkriegsbombe wurde um 19.47 Uhr gemeldet. Im Anschluss wurde der Sprengkörper Kampfmittelbeseitigungsdienst im Regierungspräsidium Stuttgart sicher verladen und abtransportiert.
Kräfte des Bevölkerungsschutzes haben in der Sporthalle der Linden-Realschule in der Lindenschulstraße in Untertürkheim eine Notunterkunft eingerichtet und Personen betreut, die ihr Zuhause verlassen mussten. Im Rahmen der Evakuierung mussten mehrere Personen mit körperlichen Einschränkungen durch die Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes in die Betreuungsstelle begleitet werden. Im Verlauf der Maßnahmen wurden rund 40 Personen betreut.
Das Amt für öffentliche Ordnung richtete für telefonische Anfragen aus der Bevölkerung über die Zeit der Evakuierung ein Bürgertelefon ein. Hier gingen mehr als 100 Anrufe ein.
Zur Information der Bevölkerung wurde ein Notfall-Leuchtturm am Feuerwehrgerätehaus Untertürkheim in der Hindelanger Straße 6 in Betrieb genommen. Nähere Informationen zur Funktion der Notfall-Leuchttürme sind unter https://feuerwehr.stuttgart.de/sicherheit/buergerinformationen/notfall-anlaufstellen zu finden.
Für die Durchführung der Maßnahmen waren zirka 90 Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im Einsatz. Die Polizei selbst war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und führte die Evakuierungsmaßnahmen durch.

Stuttgart-Hedelfingen: Nach Wildunfall – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zu einem Wildunfall, bei dem am Montag (11.08.2025) ein 39 Jahre alter Fahrer eines grauen VW Sharan auf der Bundesstraße 10 in eine Leitplanke gefahren sein soll. Der 39-Jährige fuhr zwischen 15.40 Uhr und 16.05 Uhr von der Bundesstraße 14 auf die Bundesstraße 10 Richtung Esslingen. Zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Ausfahrt Hedelfingen soll ein Reh die Fahrbahn gekreuzt haben. Der 39-Jährige soll infolgedessen mit seinem grauen Sahran gegen die linke Leitplanke gefahren sein. Anschließend fuhr er in Hedelfingen von der Bundesstraße und alarmierte die Polizei. Die genaue Unfallörtlichkeit ist nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 beim Polizeirevier 5 Ostendstraße zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Pedelecfahrerin gestürzt – 49-Jährige schwer verletzt
Eine 49 Jahre alte Frau hat sich bei einem Sturz von ihrem Pedelec schwere Verletzungen zugezogen. Die 49-Jährige fuhr gegen 18.15 Uhr mit ihrem Zweirad die Sommerrainstraße entlang und wollte nach rechts in den Narzissenweg abbiegen. Dabei blieb sie am Bordstein hängen und stürzte. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Vaihingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Ein 20 Jahre alter Autofahrer ist in der Nacht zum Dienstag (12.08.2025) in der Robert-Leicht-Straße mit einem Mercedes von der Fahrbahn abgekommen und hat einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht. Der 20-Jährige fuhr kurz vor 01.00 Uhr in der Robert-Leicht-Straße aus Richtung Hauptstraße in Richtung des Kreisverkehrs Zusestraße. Bei der Einfahrt in den Kreisverkehr kam der Mercedes mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, fuhr in die Grünfläche des Kreisverkehrs und prallte gegen einen Baum. Rettungskräfte kümmerten sich um den leichtverletzten Fahrer und brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Süd: Zwei Frauen sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Mann hat am frühen Sonntagmorgen (10.08.2025) an der Stadtbahnhaltestelle Waldeck zwei 20 Jahre alte Frauen sexuell belästigt. Die beiden Frauen hielten sich gegen 03.00 Uhr an der Haltestelle auf, als der Unbekannte auf sie zukam, beide an den Handgelenken festhielt und ansprach. Nachdem er die beiden 20-Jährigen wieder losgelassen hatte, gingen sie weiter. Der Täter folgte ihnen und fasste beiden unter dem Rock in den Intimbereich. Anschließend rannte er zu einem Auto mit Heilbronner Kennzeichen, stieg auf der Beifahrerseite ein und das Auto fuhr davon. Die beiden Frauen erstatteten erst am Sonntagnachmittag Anzeige bei der Polizei. Der Unbekannte ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, rund 175 bis 180 Zentimeter groß und auffallend dick. Er hat braune Augen, einen dunklen kurzen Vollbart und kurze dunkle Haare. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Kind von Auto überrollt und schwer verletzt
Ein einjähriger Junge ist am Freitag (08.08.2025) bei einem Verkehrsunfall in der Lehmfeldstraße schwer verletzt worden. Ein 58 Jahre alter Mann fuhr gegen 19.10 Uhr mit seinem Audi Q3 in der Lehmfeldstraße rückwärts in eine Hofeinfahrt. Dabei soll er den Jungen erfasst und überrollt haben. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt versorgten das Kind und brachten es in ein Krankenhaus.

Stuttgart-Mitte: Reifen an Streifenwagen zerstochen – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben am Freitag (08.08.2025) einen 57 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, in der Theodor-Heuss-Straße an einem Streifenwagen einen Reifen zerstochen zu haben. Ein Zeuge beobachtete den Tatverdächtigen gegen 17.00 Uhr, wie dieser vor dem Polizeirevier 1 in der Theodor-Heuss-Straße den vorderen linken Reifen eines Mercedes Vito zerstach. Der Zeuge alarmierte die Polizisten, die den 57-Jährigen kurz darauf in der Calwer Straße vorläufig festnahmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten sie den Tatverdächtigen in eine psychiatrische Einrichtung


 

Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 33

Quelle: ots

Wendlingen am Neckar: Chlorgasaustritt führt zu Sperrung des Freibads am Sonntag
Nach einem Chlorgasaustritt am frühen Sonntagmorgen ist es zu einer Sperrung des Freibads Wendlingen gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bemerkte eine Mitarbeiterin gegen 05.30 Uhr, dass der Alarm in einem Technikraum des Freibads ausgelöst hatte. Die verständigte Feuerwehr rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus und konnte feststellen, dass es mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts zu einem zeitweiligen Austritt des Gefahrstoffs kam. Zum Zeitpunkt des Austritts hatte das Bad noch geschlossen und es waren keine Besucher anwesend. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Aufgrund der andauernden Reparaturarbeiten durch eine Fachfirma wurde auf Entscheidung der Stadt Wendlingen der Betrieb des Freibads für Sonntag, den 17.08.2025, untersagt und das Bad für Besucher gesperrt.

Esslingen am Neckar: Küchenbrand
Angebranntes Essen auf dem Herd hat am Samstagabend in der Straße Mittlere Beutau zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Gegen 19.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte über dichten schwarzen Rauch informiert, der aus einem Fenster drang. Den Bewohnern des Gebäudes gelang es das Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitestgehend zu löschen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. An der nun vorübergehend nicht nutzbaren Wohnung entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 40.000 Euro. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort.

Deizisau: Ein Leichtverletzter nach Küchenbrand
Ein leicht verletzter Bewohner und Sachschaden in Höhe von circa 200.000 Euro sind die Folgen eines Küchenbrands in einem Mehrfamilienhaus am Samstagmorgen. Gegen 08.15 Uhr teilte ein Anwohner über die Rettungsleitstelle eine Rauchentwicklung in der Hohenstaufenstraße mit. Sämtliche Bewohner wurden durch den ausgelösten Rauchmelder auf die Rauchentwicklung aufmerksam und hatten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits selbstständig verlassen. Das Feuer konnte anschließend durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Da ein 33-jähriger Hausbewohner über Unwohlsein klagte, wurde er zur weiteren Untersuchung durch den Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht. Bis auf die betroffene Wohnung, die weiterhin unbewohnbar bleibt, konnten die Bewohner nach Beendigung der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Ob möglicherweise ein technischer Defekt an einem Küchengerät Auslöser für den Brand war, bedarf weiterer Ermittlungen, welche vom Polizeirevier Esslingen übernommen wurden. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Altbach: Polizeibeamte tätlich angegriffen, bedroht und beleidigt
Für einen 63-Jährigen ist der Freitagabend in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Esslingen zu Ende gegangen. Gegen 22.50 Uhr meldeten Passanten über den Polizei-Notruf eine vermeintlich stark alkoholisierte und pöbelnde Person in der Neckarstraße in Altbach. Bei der anschließenden Überprüfung durch eine Streife des Polizeireviers Esslingen konnte die gemeldete Person auf dem Boden liegend angetroffen und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Da der 63-Jährige erheblich alkoholisiert und zuvor bereits mehrfach durch Ordnungsstörungen in Erscheinung getreten war, wurde er zur Abwendung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen. Bei der anschließenden ärztlichen Untersuchung beleidigte und bedrohte der 63 Jahre alte Mann die eingesetzten Beamten mit nicht zitierfähigen Worten. Zudem versuchte der 63-jährige, einen Polizeibeamten zu treten, was ihm jedoch nicht gelang. Der Mann sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen. Die weiteren Ermittlungen werden vom Polizeirevier Esslingen übernommen.

Kirchheim unter Teck: Körperliche Auseinandersetzung vor Gaststätte
Glücklicherweise nur leichte Verletzungen hat ein 32-jähriger Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung in der Nacht von Freitag auf Samstag vor einer Kirchheimer Gaststätte in der Alleenstraße erlitten. Gegen 2.35 Uhr kam es zunächst in der Gaststätte aus bislang unbekannten Gründen zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 32-Jährigen und einem 37 Jahre alten Mann. Als sich diese in den Außenbereich verlagerte, griff eine bislang unbekannte Person zunächst den 37-Jährigen an und verletzte diesen augenscheinlich leicht mit einem Glas am Kopf. Unmittelbar danach schlug der 37-Jährige dann auf den 32-jährigen Mann ein, wodurch dieser zu Boden ging. Hier schlug der ältere der beiden Männer jedoch weiter unvermittelt auf sein Opfer ein, wodurch der 32-Jährige zahlreiche Verletzungen im Gesichtsbereich davontrug. Während der Verletzte nach erfolgter medizinischen Erstversorgung in eine Klinik gebracht wurde, konnte der Täter in einer weiteren nahegelegenen Gaststätte in Kirchheim angetroffen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der 37-Jährige bereits seines verbluteten T-Shirts entledigt, dieses konnte durch die Polizei jedoch aufgefunden und beschlagnahmt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurde dem 37-Jährigen ein Platzverweis für den Bereich um die betroffene Gaststätte ausgesprochen. Die Ermittlungen zu den körperlichen Auseinandersetzungen hat das Polizeirevier Kirchheim u.T. übernommen.

Ostfildern: Kontrolle über Fahrzeug verloren
Ein über 90 Jahre alter Pkw-Lenker hat am Donnerstagmittag die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht. Der Senior wollte gegen 13 Uhr mit seinem Wagen bei der Sportanlage Talwiesen rückwärts ausparken. Hierbei touchierte er zunächst einen gegenüber geparkten Volvo. Im weiteren Verlauf überfuhr der Mann eine Grünfläche und stieß noch mit einer ebenfalls geparkten Mercedes-Benz B-Klasse zusammen. Der Schaden wird auf 11.000 Euro geschätzt.

Reichenbach: Zu tief ins Glas geschaut
Ein erheblich betrunkener Autofahrer hat am Donnerstagnachmittag in Reichenbach einen Verkehrsunfall verursacht. Der 65-Jährige stieß kurz nach 17 Uhr mit einem VW beim rückwärts Ausparken in der Hauptstraße mit einem hinter ihm vorbeifahrenden Ford einer 84 Jahre alten Frau zusammen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Unfallverursacher zu tief ins Glas geschaut hatte. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von über 2,5 Promille. Neben einer Blutprobe musste der Mann auch seinen Führerschein abgeben. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine konkreten Angaben vor.

Nürtingen: Transporter in Oberensingen ausgebrannt
Ein 13 Jahre alter Transporter ist am Donnerstagnachmittag in Oberensingen ausgebrannt. Ein 76-Jähriger war gegen 16 Uhr mit dem Mercedes-Benz Vito auf der Stuttgarter Straße in Richtung Wolfschlugen unterwegs. Auf Höhe der Linksabbiegespur nach Grötzingen bemerkte der Fahrer Rauch aus dem Motor aufsteigen und hielt an. Kurz darauf stand das Fahrzeug in Vollbrand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Durch das Feuer wurde noch die Ampel in Mitleidenschaft gezogen. Der Senior wurde vorsichtshalber mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Der Vito musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf zirka 12.000 Euro. Während der Brandbekämpfung musste die Stuttgarter Straße bis 17.15 Uhr voll gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr während der Reinigungsarbeiten bis 18.50 Uhr einspurig vorbeigeleitet werden. Hierzu kamen Mitarbeiter der Stadt Nürtingen mit einer Kehrmaschine vor Ort.

Kirchheim: Mit mutmaßlichem Diebesgut unterwegs
Den richtigen Riecher hatte eine Streife des Polizeireviers Kirchheim am Donnerstagnachmittag bei einer verdachtsunabhängigen Fahrzeugkontrolle. Die Beamten hielten gegen 16.15 Uhr einen ungarischen Pkw an der B 465 auf dem P+R Parkplatz der Autobahnmeisterei an. Bei der Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass er mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand. Ein Vortest bestätigte den Verdacht der Polizisten und verlief positiv auf THC. Der 39 Jahre alte Mann musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen. In dem Fahrzeug entdeckten die Beamten zwei nagelneue Rucksäcke, an denen sich noch die Preisschilder und Diebstahlssicherungen befanden. Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass diese in einem Kirchheimer Sportgeschäft entwendet worden waren. Gegen den Tatverdächtigen wurden zwei Sicherheitsleistungen in einer Gesamthöhe von 950 Euro erhoben. Weiterhin wurde die Weiterfahrt untersagt und die Fahrzeugschlüssel bis zum Folgetag einbehalten.

Neuhausen/Fildern: Personensuche mit Polizeihubschrauber
Ein Jugendlicher, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, hat im Bereich von Neuhausen auf den Fildern am frühen Freitagmorgen einen Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ausgelöst. Gegen 3.15 Uhr war die Polizei alarmiert worden, nachdem der 16-Jährige angekündigt hatte, sich möglicherweise selbst zu verletzen und nicht mehr auffindbar war. Die Einsatzkräfte machten sich daraufhin sofort auf die Suche nach ihm und wurden dabei von einem Polizeihubschrauber unterstützt. Kurz vor 4.30 Uhr konnte der Gesuchte unversehrt im Stadtgebiet aufgefunden werden. Er wurde im Anschluss in einer Fachklinik untergebracht.

Neckartailfingen: B 312 aufgrund verlorener Ladung gesperrt
Die B 312 musste am Donnerstagvormittag für knapp zwei Stunden in beide Fahrtrichtungen auf Höhe Neckartailfingen voll gesperrt werden. Ein 38-Jähriger war gegen 10.30 Uhr mit einem Suzuki samt Anhänger auf der Bundesstraße in Richtung Metzingen unterwegs. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers geriet das Gespann ins Schlingern und touchierte die rechte Leitplanke. Dabei drehten sich die beiden Fahrzeuge um 180 Grad und blieben in Richtung Stuttgart stehen. Durch den Unfall wurde der auf dem Anhänger geladene Beton auf der Straße verteilt. Zur Reinigung rückte daraufhin die Feuerwehr mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus. Weiterhin kamen Mitarbeiter der Straßenmeisterei für die Straßensperrung vor Ort. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine konkreten Angaben vor.

Neuffen: Radlerin bei Unfall mit Lkw schwer verletzt
Mit ersten Erkenntnissen nach schweren Verletzungen musste eine Radfahrerin nach einem Verkehrsunfall mit einem Laster am Donnerstagmorgen in Neuffen in eine Klinik gebracht werden. Ein 53-Jähriger war gegen 6.50 Uhr mit einem Lkw der Marke Daimler-Benz Atego von der Straße Oberer Graben in den Kreisverkehr mit der Hauptstraße eingefahren. Hierbei kam es zur Kollision mit der sich bereits im Kreisel befindlichen, 61 Jahre alten Radlerin. Durch den Zusammenstoß stürzte die Frau zu Boden und verletzte sich. Sie wurde zunächst von Ersthelfern versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Leinfelden-Echterdingen: Unfall im Kreuzungsbereich
Am Donnerstagmorgen ist es in der Kreuzung Nord-Süd-/ Maybachstraße/Anschlussstelle A8 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr eine 25-Jährige kurz nach 7.30 Uhr mit einem Mercedes Citan die Abfahrt der Autobahn-Anschlussstelle Stuttgart-Möhrigen von Karlsruhe herkommend in Richtung Maybachstraße. Zeugenangaben zufolge bog sie an der dortigen Kreuzung, deren Ampel zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Defekts nicht in Betrieb war, nach links ab. Der Citan kollidierte daraufhin mit der Seite einer Mercedes C-Klasse, dessen 58 Jahre alter Fahrer vorfahrtsberechtigt auf der Maybachstraße in Richtung Nord-Süd-Straße fuhr. Die 25-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 21.000 Euro beziffert werden. Neben dem Rettungsdienst und einem Techniker, der zur Reparatur der Ampelanlage vor Ort kam, war auch die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt.

Esslingen: Heftig gegen abgestellten Hänger geprallt
Ein schwerstverletzter Verkehrsteilnehmer und hoher Sachschaden sind die Folgen eines Unfalls am frühen Donnerstagmorgen auf der B10 bei Esslingen. Kurz vor vier Uhr geriet ein in Richtung Stuttgart fahrender 61-Jähriger mit einem Renault Kastenwagen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dort verbotswidrig auf dem Seitenstreifen abgestellten Lkw-Anhänger. Der 27 Jahre alte Lkw-Lenker befand sich zu diesem Zeitpunkt mit der dazugehörigen Mercedes Zugmaschine vor dem abgekoppelten Anhänger. Durch den heftigen Aufprall erlitt der 61-Jährige schwerste Verletzungen, er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme und zur Beseitigung des weitreichenden Trümmerfeldes mussten beide Fahrspuren der B10 bis um sechs Uhr gesperrt werden. Der Renault musste abgeschleppt werden. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen übernommen.

Unterensingen: Auseinandersetzung unter Mitbewohnern
Am Donnerstagmorgen ist es in einer Unterkunft in der Nürtinger Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen. Gegen 8.10 Uhr waren die beiden Männer im Alter von 27 und 38 Jahren aus noch unbekannter Ursache in einen Streit geraten. Dabei soll der Ältere seinen Kontrahenten mit einem Messer am Arm verletzt haben. Der 27-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Auch der 38-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung untersucht und wollte sich im Anschluss an die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeiposten Wendlingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Wendlingen: Küchenbrand in Restaurant
Zu einem Küchenbrand in einem Restaurant mussten am Mittwochnachmittag die Rettungskräfte in die Wendlinger Bahnhofstraße ausrücken. Ersten Ermittlungen nach waren gegen 14.20 Uhr Küchengeräte während des Betriebs in Brand geraten und die Flammen hatten auf die Lüftung übergegriffen. Mitarbeiter einer nahegelegenen Firma griffen sofort ein und konnten den Brand bis zum Eintreffen der sofort verständigten Feuerwehr größtenteils löschen. Die Feuerwehr löschte im Anschluss die Lüftung vollends ab. Der Rettungsdienst kümmerte sich um das Personal und die Gäste, die ersten Erkenntnissen nach unverletzt geblieben waren. Eine Frau wurde jedoch vorsichtshalber zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf zirka 20.000 Euro.

Esslingen: Mit Krankenfahrstuhl verunglückt
Verletzungen bislang ungeklärten Ausmaßes hat eine Seniorin am Dienstagnachmittag in Esslingen erlitten, als sie mit ihrem Krankenfahrstuhl verunglückt ist. Die 82-Jährige war kurz nach 14 Uhr mit einem elektrisch angetriebenen Rollstuhl auf der Hindenburgstraße unterwegs. Auf Höhe der Olgastraße blieb die Frau mit ihrem Fahrzeug an einem Poller hängen. Dadurch hebelte es den Rollstuhl aus und die 82-Jährige stürzte zu Boden. Eine Zeugin kümmerte sich um die Verletzte und verständigte den Rettungsdienst. Sie wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht.

Kirchheim: Möbel-Diebe auf frischer Tat erwischt
Zur richtigen Zeit am Ort eines Diebstahls in der Lichtensteinstraße befand sich eine Polizeistreife am Dienstagabend. Die Beamten beobachteten kurz vor 19.30 Uhr wie zwei Männer aus einem Grundstück zu einem am Straßenrand geparkten Pkw mit offenstehendem Kofferraum rannten. Hierbei trugen sie mehrere Gartenstühle, die sie nach bisherigen Erkenntnissen kurz zuvor aus einer Seniorenresidenz gestohlen hatten und die in den Pkw eingeladen werden sollten. Beim Erkennen der Polizeibeamten flüchteten die zunächst Unbekannten und auch der Pkw entfernte sich zügig. Sowohl die beiden zu Fuß flüchtenden, als auch der Pkw-Lenker konnten im Zuge der Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistete ein 21-Jähriger Widerstand, während bei seinen beiden Tatgenossen im Alter von 20 und 19 Jahren noch Betäubungsmittel aufgefunden wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Drei auf freien Fuß entlassen. Sie erwarten nun mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft.

Weilheim/Teck: Betrunken gefahren und Polizeibeamte angegriffen
Mehreren Strafanzeigen sieht ein 44-Jähriger entgegen, den die Polizei am frühen Mittwochmorgen aus dem Verkehr gezogen hat. Die Beamten waren gegen 1.15 Uhr im Rahmen einer zuvor gemeldeten Vermisstenfahndung in einem Weilheimer Stadtteil unterwegs, als sie den Gesuchten in seinem Transporter erkannten und anhalten konnten. Da sich Anhaltspunkte ergaben, dass der 44-Jährige alkoholische Getränke konsumiert hatte, sollte er kontrolliert werden. Dagegen setzte er sich massiv zur Wehr, weshalb er unter Zwang aus dem Fahrzeug gebracht werden musste. Eine Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit ergab in der Folge einen vorläufigen Atemalkoholwert von mehr als 1,5 Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Auch hiergegen leistete er nicht nur erheblichen Widerstand, sondern griff auch die Polizeibeamten an, wobei zwei Beamte verletzt wurden. Beide konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Der 44-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife zur Blutentnahme zum Polizeirevier gebracht. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Plochingen: Nach Auseinandersetzung in Fachklinik gebracht
Ein 33-Jähriger ist am Montagabend in der Straße Am Fischbrunnen von drei Jugendlichen angegangen worden und musste anschließend in eine Fachklinik gebracht werden. Ein Zeuge alarmierte gegen 19.50 Uhr die Polizei, nachdem der 33-Jährige aus noch unbekannter Ursache von drei unbekannten Jugendlichen gegen den Kopf geschlagen und getreten worden war. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Angreifer in Richtung Neckarstraße geflüchtet. Erste Hinweise zu ihrer Identität liegen vor. Eine eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Aufgrund der Schläge und Tritte gegen den Kopf sollte der alkoholisierte und psychisch auffällige 33-Jährige zum Ausschluss schwerwiegender Verletzungen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Hiergegen weigerte sich der Mann, weshalb er in Gewahrsam genommen und nach einer ärztlichen Vorstellung in eine Fachklinik gebracht werden musste.

Wendlingen: Siebenjährige Radlerin von Pkw erfasst
Nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen hat eine siebenjährige Radlerin bei einem Verkehrsunfall am Montagabend an der Kreuzung Küfer-/ Kirchheimer Straße erlitten. Nach derzeitigem Kenntnisstand war das Mädchen gegen 19.45 Uhr mit ihrem Zweirad vom Gehweg der Küferstraße aus, kurz nach einem dortigen Überweg, auf die Kirchheimer Straße gefahren. Ein 34-Jähriger, der dort mit einem Dacia Sandero in Richtung Ortsmitte unterwegs war, konnte daraufhin nicht mehr rechtzeitig anhalten und kollidierte mit geringer Geschwindigkeit mit der Radlerin. Dieser stürzte daraufhin zu Boden. Zusammen mit einer Angehörigen wurde das Mädchen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.

Ostfildern: Fahrgäste in U-Bahn bedroht
Einen stark alkoholisierten Mann mussten Polizeibeamte am Montagmittag in Nellingen in Gewahrsam nehmen. Der 60-Jährige fuhr gegen 12.30 Uhr in der U-Bahn mit und soll hierbei andere Fahrgäste angeschrien haben. Zudem soll es zu unkoordinierten Schlagbewegungen gekommen sein, wobei der renitente Mann mit zwei Küchenmesser herumgefuchtelt haben soll. Nachdem Zeugen die Polizei alarmiert hatten, konnten die Einsatzkräfte den 60-Jährigen mit einem Atemalkoholwert von über zwei Promille an der Haltstelle Kreuzbrunnen antreffen und in Gewahrsam nehmen. Die beiden Küchenmesser wurden sichergestellt. Der Mann verbrachte die Nacht im Ortsarrest des Polizeireviers Filderstadt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Bedrohung dauern an.

Neckartailfingen: Rasender Motorradfahrer gestoppt
Mehreren Anzeigen sieht ein Motorradfahrer entgegen, den die Verkehrspolizei Esslingen am Sonntagmittag kontrolliert hat. Der 37-Jährige war kurz vor 13.30 Uhr mit seiner Kawasaki Z1000 zwischen Neckartailfingen und Neckarhausen unterwegs, wo er trotz dort bestehendem Überholverbot mit hoher Geschwindigkeit insgesamt acht Fahrzeuge nacheinander überholte. Eine Streife der Verkehrspolizei stoppte daraufhin den Raser. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass neben einem abgefahrenen Hinterreifen auch technische Umbauten an dem Bike vorgenommen waren, die letztlich zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Die Weiterfahrt wurde daher untersagt.

Unterensingen: Nach Serie von Bränden – 42-Jähriger in Untersuchungshaft
Wegen des Verdachts der Begehung einer Brandstiftungsserie ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 42-Jährigen. Der Mann befindet sich bereits in Untersuchungshaft.
Im Juli 2024 begann eine signifikante Häufung von Bränden auf landwirtschaftlichen Flächen im Bereich von Unterensingen, bei denen Heu, Stroh oder bereits abgeerntete Felder angezündet wurden. Die letzten Brände dieser aus 14 Brandereignissen bestehenden Serie ereigneten sich am Donnerstag (07.08.2025).
Die in Folge dieser Straftaten geführten, akribischen und umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Esslingen führten nun auf die Spur des Tatverdächtigen. Ein auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erwirkter Haftbefehl wurde am Freitag (08.08.2025) vollzogen und der Mann vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung konnten die Ermittler zudem mögliche, tatrelevante Beweismittel auffinden und sicherstellen. Dieser werden derzeit ausgewertet.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der deutsche Tatverdächtige am Samstag (09.08.2025) der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, die den Haftbefehl in Vollzug setzte. Anschließend erfolgte die Einlieferung des Mannes in eine Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.

Leinfelden-Echterdingen: Heftiger Widerstand bei Kontrolle an Flughafen-Gate
Das Polizeirevier Flughafen ermittelt seit Sonntagnachmittag gegen einen 32-Jährigen nach Widerstandshandlungen gegen mehrere Vollstreckungsbeamte. Nachdem die Ehefrau des Mannes durch Zollbeamte einer Kontrolle unterzogen werden sollte, reagierte dieser äußerst aggressiv und störte die Kontrollmaßnahmen, weshalb ihm Handschließen angelegt wurden. Hiergegen leistete der 32-Jährige massiven Widerstand und verletzte vier Beamte leicht. Diese mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.


 

Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 33

Quelle: ots

Renningen: Falscher Spendensammler unterwegs
Ein bislang unbekannter Mann gab am Donnerstag (14.08.2025) gegen 12:00 Uhr vor, für einen Gehörlosenverein zu sammeln. Er sprach im Bereich der Bahnhofstraße und der Wörnetstraße in Renningen eine 61 Jahre alte Frau an und hielt ihr ein Klemmbrett mit einer Unterschriftenliste hin. Dort waren bereits mehrere Unterschriften und Beträge um die 20 Euro vermerkt, sodass die 61-jährige dem Unbekannten ebenfalls 20 Euro übergab. Etwas später fiel ihr der Betrug auf. Der etwa 20 bis 25 Jahre alte Mann sei etwa 175 bis 185 Zentimeter groß, mit dunkelbraunen, welligen Haaren, Kinnbart und braunen Augen gewesen. Er soll eine blaue Jeans und ein weißes T-Shirt mit einem schwarzen Aufdruck getragen haben. Der Polizeiposten Renningen bittet Zeugen und weitere Geschädigte, sich unter Tel. 07159 8045-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Leonberg: Renitenter Mann leistet Widerstand und verletzt zwei Polizeibeamte
Mit einem renitenten 30-jährigen Mann hatte es am Mittwoch (13.08.2025) gegen 14:30 Uhr eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Leonberg zu tun. Der Mann hielt sich im Rahmen eines behördlichen Termins in einem Einkaufszentrum in der Leonberger Straße auf. Mutmaßlich mit den Gesprächsinhalten nicht einverstanden, wurde der 30-Jährige im Verlauf immer aggressiver und schrie den Behördenvertreter und im weiteren Verlauf auch einen Sicherheitsmitarbeiter des Einkaufszentrums an. Auch gegenüber der zwischenzeitlich alarmierten Streifenwagenbesatzung verhielt sich der 30-Jährige aggressiv und wollte einem ausgesprochenen Platzverweis nicht Folge leisten. Als die Polizeibeamten den Mann nach draußen führen wollten, leistete er erheblichen Widerstand und schlug einem Beamten unvermittelt ins Gesicht. Die beiden 26-jährigen Polizeibeamten konnten den 30-Jährigen, der dem zweiten Beamten in der Folge ebenfalls ins Gesicht schlug, schließlich bändigen. Auf der anschließenden Fahrt in eine Gewahrsamseinrichtung wehrte sich der 30-Jährige weiterhin vehement. Beide Polizeibeamte erlitten durch die Schläge Verletzungen und sind bis auf weiteres nicht dienstfähig. Zudem beschädigte der 30-Jährige noch die Brille eines der eingesetzten Beamten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Leonberg ermittelt nun gegen den 30-Jährigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

A81 Leonberg: Fahrzeugbrand im Engelbergtunnel
Kurz nach 16:30 Uhr kam es am heutigen Mittwoch zum Brand eines PKW im Engelbergtunnel. Der 28 Jahre alte Fahrer eines Renault Twingo befand sich in der Weströhre in Fahrtrichtung Stuttgart, als das Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache in Brand geriet. Er brachte das Fahrzeug zum Stehen und konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. Durch den Brand löste die Brandmeldeanlage im Tunnel aus, was die automatisierte Sperrung beider Tunnelröhren zur Folge hatte. Die noch im Tunnel befindlichen Fahrzeugführer wurden aufgefordert, die Fahrzeuge zu verlassen und sich in die vorgesehenen Schutzräume zu begeben. Von dort wurden sie von der Feuerwehr gesichert aus dem Tunnel gebracht. Es wurde niemand verletzt. Die unverzüglich eingeleiteten Löscharbeiten an dem PKW konnten gegen 17:45 Uhr abgeschlossen werden. Der Renault wurde zwischenzeitlich ebenfalls geborgen. Derzeit erfolgt die Begutachtung des Tunnels auf mögliche Schäden. Parallel werden derzeit die evakuierten Fahrzeugführer von der Feuerwehr wieder zu ihren Fahrzeugen zurück gebracht und können geordnet aus dem Tunnel ausfahren. Aufgrund dessen bleiben beide Tunnelröhren aktuell noch für den fließenden Verkehr gesperrt. Mit einer Freigabe wird gegen 20.30 Uhr gerechnet. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird vor dem Tunnel ausgeleitet. Sowohl vor der Ausleitung, als auch auf der Umleitungsstrecke kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Vor Ort befinden sich zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Ditzingen, Gerlingen und Leonberg, des Rettungsdienstes, des THW sowie der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Böblingen: Brand in Obdachlosen- und Asylunterkunft
Mehrere Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am Dienstag (12.08.2025) gegen 17:10 Uhr in die Schönaicher Straße in Böblingen aus, nachdem Anwohner einer Obdachlosen- und Asylunterkunft eine Rauchentwicklung aus einem Zimmer gemeldet hatten. Gemäß den ersten Ermittlungen zündete ein 28 Jahre alter Anwohner auf dem Fußboden seines Zimmers mutmaßlich einen Haufen Verpackungsmüll an und verließ anschließend die Unterkunft. Die Feuerwehr konnte die qualmenden Gegenstände schnell löschen. Ein 29-jähriger Anwohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 21:00 Uhr meldeten dann die Anwohner, dass der 28-Jährige in die Unterkunft zurückgekehrt sei. Die alarmierte Streifenwagenbesatzung fand den Mann in der Küche der Unterkunft vor. Er hatte sämtliche Herdplatten eingeschalten, mutmaßlich um ein Ei zu kochen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 28-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Sindelfingen: Unfall führt zu 50.000 Euro Sachschaden
Vermutlich übersah ein 66 Jahre alter Mercedes-Fahrer am Dienstagnachmittag (12.08.2025) in Sindelfingen eine für ihn rot zeigende Ampel, was letztlich zu einem Unfall führte. Der 66-Jährige befuhr die Calwer Straße aus Richtung Darmsheim kommend, während ein 54 Jahre alter Mann, der ebenfalls einen Mercedes lenkte, in der Gottlieb-Daimler-Straße aus Richtung Fronäckerstraße kommend unterwegs war. Der 54-Jährige musste zunächst bei Rot anhalten und setzte eine Fahrt fort, als die für ihn geltende Ampel der Geradeausspur grün wurde. Der 66-Jährige fuhr indes in die Kreuzung ein, so dass es zu einem Zusammenstoß kam. Der Mercedes des 54-Jährigen wurde um etwa 90 Grad um seine eigene Achse gedreht, bis er zum Stillstand kam. Der 66-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 54 Jahre alte Mann dürfte nicht verletzt worden sein. Er wurde allerdings in einem Krankenhaus medizinisch überprüft. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 50.000 Euro geschätzt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Sindelfingen: Jugendliche im Freibad fotografiert
Wegen Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit Dienstag (12.08.2025) gegen einen 66 Jahre alten Mann. Der 66-Jährige hielt sich im Bereich eines Imbisses in einem Freibad und Badezentrum in der Hohenzollernstraße in Sindelfingen auf. Er soll mit einem Smartphone den Brustbereich eines 14-jähriges Mädchens, welches im Bikini auf einer Bank saß und sich bückte, fotografiert haben. Als mehrere Personen darauf aufmerksam wurden, ging der 66-Jährige in den Bereich des Freibades zurück. Mithilfe des alarmierten Sicherheitsdienstes konnte der Mann bis zum Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung festgehalten werden. Nach Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der 66-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Rutesheim: Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt
Drei verletzte Personen und ein Sachschaden von insgesamt etwa 33.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag (12.08.2025) gegen 23:30 Uhr im Bereich der Einmündung Leonberger Straße / Liebigstraße (Kreisstraße 1082) bei Rutesheim ereignet hat.
Ein Streifenwagen des Polizeireviers Leonberg befuhr mit eingeschaltetem Blaulicht die Liebigstraße aus Richtung Schillerstraße kommend in Richtung Leonberg und wollte die Einmündung der Leonberger Straße bei ausgeschalteter Ampel passieren. Zu diesem Zeitpunkt war ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Leonberger Straße unterwegs und wollte bei gelbem Blinklicht der ausgeschalteten Ampel nach links in die Liebigstraße abbiegen. Er übersah beim Abbiegen mutmaßlich den von links herannahenden Streifenwagen. Bei der folgenden Kollision im Einmündungsbereich erlitt der Aprilia-Lenker schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 34 Jahre alte Fahrer des Streifenwagens und seine 27 Jahre alte Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen und konnten im Anschluss ihren Dienst fortsetzen. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung war der Einmündungsbereich bis etwa 01:30 Uhr gesperrt.

Hildrizhausen: Unbekannter geht auf Tankstellenmitarbeiter los
Gegen einen noch unbekannten Mann führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit Montagvormittag (11.08.2025) Ermittlungen wegen versuchten schweren räuberischen Diebstahls in einer Tankstelle in der Altdorfer Straße in Hildrizhausen. Der Unbekannte soll gegen 11:30 Uhr die Tankstelle betreten und mehrere Six-Packs mit Bierflaschen aus dem Kühlregal genommen haben. Als er den Verkaufsraum, ohne zu bezahlen, verlassen wollte, versuchte der 35-jährige Verkäufer ihn aufzuhalten. Im folgenden Gerangel habe der Unbekannte dem 35-Jährigen dann mehrfach mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Ohne die Beute, die bei der Auseinandersetzung auf den Boden fiel, flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Der 35-Jährige erlitt Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Tatverdächtigen dauern an.

Böblingen: Nach körperlicher Auseinandersetzung Widerstand geleistet
Zu einer handfesten Auseinandersetzung kam es am Samstag (09.08.2025) gegen 18:40 Uhr auf dem Elbenplatz in Böblingen. Zunächst gerieten zwei 57 und 50 Jahre alten Männer in einen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. In diesem Zusammenhang soll der 57-Jährige auch Getränkeflaschen und -Dosen in Richtung des 50-Jährigen geworfen haben. Nachdem die alarmierten Streifenwagenbesatzungen eingetroffen waren, versuchte der 57-Jährige zu flüchten. Nach kurzer Verfolgung gelang es den Einsatzkräften, den 57-Jährigen zu Boden zu bringen und vorläufig festzunehmen. Gegen diese Maßnahme sperrte und widersetzte sich der Mann vehement, sodass bei den Einsatzmaßnahmen drei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Den Einsatzkräften gelang es letztlich, den Mann zu beruhigen, dass er nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt werden konnte. Er erhielt für die Dauer der Nacht einen Platzverweis für den Bereich rund um die Seen und Grünanlagen.

Ehningen: Unfallflucht – Hauswand beschädigt
Zwischen Donnerstag (07.08.2025), 10.00 Uhr und Samstag (09.08.2025), 09:00 Uhr wurde die Hauswand eines Wohnhauses in Ehningen in der Waldstraße vermutlich durch einen LKW beschädigt. Das Haus grenzt an den LKW-Parkplatz eines Industriebetriebes. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Ob ein lauter Knall, den eine Zeugin am Samstag gegen 09.00 Uhr wahrgenommen hat, in Zusammenhang mit dem Unfall steht, wird derzeit noch untersucht.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Böblingen unter der Telefonnummer 07031 13-2500 oder per Mail [email protected] in Verbindung zu setzen.


 

Halbjahresbilanz der Verkehrsunfallentwicklung in Baden-Württemberg

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Innenminister Thomas Strobl stellte die Halbjahresbilanz der Verkehrsunfallentwicklung in Baden-Württemberg vor.

Die Statistik weist weniger Verkehrsunfälle, weniger Schwerverletzte und mehr Verkehrstote aus. Vor allem bei Pedelecs nimmt die Zahl der Verkehrstoten zu, bei E-Scootern verzeichnet die Polizei weiterhin steigende Unfallzahlen. Zu schnelles Fahren bleibt häufigste Unfallursache.

„Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist im ersten Halbjahr 2025 weiter rückläufig. Auch die Gesamtzahl der Schwerverletzten ist gesunken. Freilich stellen wir im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 einen Anstieg bei der Anzahl getöteter Verkehrsteilnehmer in Baden-Württemberg fest. Mehr als ein Drittel der Menschen starb dabei aufgrund überhöhter oder nicht angepasster Geschwindigkeit. Das zeigt einmal mehr: Wir müssen aufeinander Rücksicht nehmen und uns umsichtig im Straßenverkehr verhalten. Dabei ist jede und jeder Einzelne gefragt. Hier geht es um Menschenleben – das muss in alle Köpfe. Denn im schlimmsten Fall haben diese Unfälle tragische Folgen für die Beteiligten. Dieses Bewusstsein müssen wir weiter schärfen“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahresstatistik der Verkehrsunfallentwicklung in Baden-Württemberg am 8. August 2025.

Im ersten Halbjahr 2025 stellte die Polizei in Baden-Württemberg mit insgesamt 150.957 Verkehrsunfällen einen leichten Rückgang der Gesamtunfallzahlen (-0,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr fest. Dabei wurden 17.329 Menschen leicht (+3,7 Prozent) und 2.699 Menschen schwer verletzt (-3,8 Prozent). 188 Menschen (+17,5 Prozent) verloren ihr Leben. Statistisch gesehen starb somit im ersten Halbjahr 2025 jeden Tag ein Mensch auf den Straßen Baden-Württembergs, bilanzierte Innenminister Thomas Strobl.

Mehr Getötete mit Pedelecs

Insbesondere mehr getötete Pedelecfahrerinnen und -fahrer, bei denen sich die Anzahl der Verkehrstoten auf 22 Getötete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (neun Getötete) mehr als verdoppelte, rücken dabei in den Fokus. 16 dieser getöteten Pedelecfahrerinnen und -fahrer (72,7 Prozent) waren im Seniorenalter. Diese Altersgruppe ist damit deutlich überrepräsentiert. „Immer mehr ältere Menschen entscheiden sich für das Pedelec – und das aus guten Gründen: Man hält sich auch im Alter fit und erreicht schnell und klimafreundlich sein Ziel. Mit den steigenden Nutzerzahlen geht freilich auch eine Zunahme der Verkehrsunfälle einher – und diese enden viel zu oft folgenschwer, ja tödlich“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weiterhin steigende Unfallzahlen bei E-Scootern

Während im ersten Halbjahr 2024 zwei Fahrer von E-Scootern, sogenannten Elektrokleinstfahrzeugen, tödlich verunglückten, waren es im Zeitraum Januar bis Juni 2025 bereits vier. Bei den Elektrokleinstfahrzeugen lässt sich auch bei der Anzahl der Verkehrsunfälle insgesamt ein deutlicher Anstieg auf 841 (+44,3 Prozent) feststellen, was den Trend aus dem Vorjahr bestätigt. Mehr als zwei Drittel (68,8 Prozent) dieser Verkehrsunfälle wurden von den Fahrerinnen und Fahrern selbst verursacht. Verletzt wurden dabei insbesondere junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren: Sie machten knapp ein Drittel der Schwerverletzten (30,6 Prozent) und gut die Hälfte der Leichtverletzten (47,6 Prozent) und Getöteten (50,0 Prozent) aus. „Jungen Menschen fehlt im Straßenverkehr die Erfahrung. Gleichzeitig sind sie beim Gebrauch von E-Scootern besonders gefährdet – E-Scooter haben keine Knautschzone. Deshalb ist es wichtig, diese Generation mit maßgeschneiderten Präventionsangeboten dort abzuholen, wo sie sind, nämlich direkt an den E-Scootern. Mit der Kampagne ‚#RIDEITRIGHT – e-scootern, aber richtig!‘ bringen wir seit 2020 mit kurzen und klaren Statements, angebracht an Leihgeräten, unsere Erwartungen an die Fahrerinnen und Fahrer auf den Punkt. Ganz besonders wichtig ist mir hierbei: Finger weg von Alkohol und Drogen! Der E-Scooter ist ein Kraftfahrzeug – und bezüglich Alkohol und Drogen gibt es hier keinen Rabatt, es gelten die gleichen Regeln wie für Kraftfahrzeuge“, betonte Minister Thomas Strobl.

Zu schnelles Fahren häufigste Unfallursache

Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit war, wie bereits die Jahre zuvor, auch im ersten Halbjahr 2025 die Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle (36 Prozent), gefolgt von Vorfahrts- und Vorrangverletzungen (15 Prozent) und mangelnder Verkehrstüchtigkeit (zwölf Prozent). „Das beweist: Rasen ist kein Kavaliersdelikt – sondern endet zu oft tödlich. Deswegen werden wir auch weiterhin regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen mit modernster Verkehrsüberwachungstechnik durchführen. Das tun wir im Sinne der Verkehrssicherheit, zur Rettung von Menschenleben, auf das Abkassieren von Autofahrern kommt es der Polizei ausdrücklich nicht an“, erklärte Innenminister Thomas Strobl und verwies darauf, dass die Polizei Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 818.100 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt hat und damit 6,6 Prozent mehr als noch im ersten Halbjahr 2024 (767.236).

Auffällig ist auch die Entwicklung von rauschmittelbedingten Verkehrsunfällen. Während die Anzahl der Unfälle, bei denen Unfallbeteiligte unter Alkoholeinfluss standen auf 1.810 (-9,4 Prozent) gesunken ist, kann ein Anstieg bei Verkehrsunfällen mit drogenbeeinflussten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auf 432 (+ 29,7 Prozent) festgestellt werden. „Menschen setzen sich nach dem Konsum von Drogen ans Steuer – darauf achten wir sehr genau. Dem setzen wir konsequente Verkehrskontrollen entgegen. Es gibt null Toleranz gegenüber denjenigen, die die Verkehrssicherheit durch den leichtfertigen Konsum von Alkohol und Drogen gefährden. Wer sich berauscht, hat nicht am Straßenverkehr teilzunehmen – er gefährdet sich und andere verantwortungslos“, so Innenminister Thomas Strobl.

In den Monaten von Januar bis Juni 2025 brachte die Polizei 5.763 Verstöße im Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen im Straßenverkehr zur Anzeige, 15,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (4.976). Allein vom 16. bis 22. Juni 2025 stellte die Polizei während der europaweit abgestimmten ROADPOL-Kontrollwoche zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr 402 Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer und 346 Verstöße im Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen im Straßenverkehr fest.


Keine Beteiligung an Mehrkosten für Projekt „S21“

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Landeshauptstadt Stuttgart begrüßt Nichtzulassung der Berufung der Bahn durch Verwaltungsgerichtshof  

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart muss sich nicht an den Mehrkosten des Projekts „Stuttgart 21“ beteiligen. Die Stadtspitze begrüßt ausdrücklich die Bestätigung ihrer Rechtsauffassung.

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg hat am Freitag, 1. August, den Antrag der Deutschen Bahn abgelehnt, eine Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Stuttgart vom 7. Mai 2024 zuzulassen. Damit bestätigt der VGH die Entscheidung der ersten Instanz, wonach die von der Deutschen Bahn geltend gemachten Ansprüche auf weitere Beteiligung an den Mehrkosten des Milliarden-Projekts unbegründet sind. Demnach bestehen keine ernsthaften Zweifel an der Richtigkeit des Urteils des VG Stuttgart. Dieser Beschluss des VGH ist unanfechtbar.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Wir begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichthofs Baden-Württemberg. Sie bestätigt die Rechtsauffassung der Landeshauptstadt und erfüllt uns mit großer Erleichterung und Freude – keineswegs jedoch mit Schadenfreude gegenüber der Deutschen Bahn. Die Gerichte haben bestätigt, dass sich die Stadt an den Mehrkosten des Projekts Stuttgart 21 in Höhe von zirka 6,9 Milliarden Euro nicht beteiligen muss. Damit ist uns ein riesiger Felsbrocken vom Herzen gefallen. Auch in der Schlusskurve des Projekts ,Stuttgart 21‘ bleiben wir der Deutschen Bahn als konstruktiver Partner verbunden.“

Die Landeshauptstadt Stuttgart steht nach wie vor zum Projekt „Stuttgart 21“ und seinen Zielen. Mit ihrem Finanzierungsanteil von rund 300 Millionen Euro hat die Stadt einen Projektbeitrag geleistet. Die Deutsche Bahn hat vor kurzem ihr Konzept zur Eröffnung des Durchgangsbahnhofs im Dezember 2026 vorgestellt. Diesem Meilenstein sieht die Stuttgarter Stadtgesellschaft mit großen Erwartungen entgegen. Die Stadtverwaltung möchte die heutigen Gleisflächen schnellstmöglich entwickeln und den Wohnungsbau auf den freiwerdenden Bereichen ermöglichen. Hierzu sind umfangreiche städtische Investitionen vorgesehen. Jedoch werden durch die Entscheidung des VGH keine zusätzlichen Finanzmittel im städtischen Haushalt frei. Aufgrund der klaren – und jetzt gerichtlich bestätigten – Rechtsauffassung hatte die Landeshauptstadt keine umfassenden Rückstellungen für die Mehrkosten des Bahnprojekts vorgenommen. Die Herausforderungen bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2026/27 bleiben durch die bedenkliche wirtschaftliche Entwicklung weiter erheblich.


SGV reicht ein Torschuss zum Sieg über Frankfurt

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Frankfurt.| 1:3 siegte die Regionalligamannschaft des SGV Freiberg gegen  den FSV Frankfurt. Dabei reichte den Freibergern ein siegtreffer durch Marius Köhl in der 54. Minute. Alle anderen Treffer erledigten die Frankfurter selbst. Damit setzten sich die Freiberger erstmalo im oberen Tabellenfeld an den 2. Platz.

Am kommenden Samstag, 16. August, empfängt der SGV den TSV Schott Mainz.


Gut abgesichert in Ausbildung und Studium

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Im September beginnt das neue Ausbildungsjahr, kurz darauf das Semester an den Hochschulen. Azubis und Studierenden empfiehlt die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W), sich für den Start ins berufliche oder akademische Leben mit passenden Vorsorgeprodukten auszustatten.

Mit der Ausbildung oder dem Studium stellt sich die Frage der Krankenversicherung. Auszubildende müssen sich versichern und werden vom Arbeitgeber bei der Krankenkasse angemeldet. Dabei haben sie freie Kassenwahl. Auch Studierende müssen krankenversichert sein. Bis zum 25. Lebensjahr sind sie meist beitragsfrei über die gesetzliche Krankenversicherung der Eltern versichert. Kinder von privat versicherten Eltern können zu Studienbeginn zwischen privater und gesetzlicher Versicherung wählen. Entscheiden sie sich für die gesetzliche, zahlen sie meist zwischen 120 und 150 Euro monatlich für Kranken- und Pflegeversicherung. Bei privater Absicherung stehen ihnen viele Anbieter zur Auswahl, darunter die Württembergische Krankenversicherung.

Eine Privat-Haftpflichtversicherung ist zwar keine Pflicht, aber laut Württembergischer unverzichtbar. Denn wer fahrlässig Schäden verursacht, haftet dafür unbegrenzt. Eine Haftpflichtversicherung schützt in solchen Fällen. Sind die Eltern versichert, sind unverheiratete Azubis und Studierende meist bis zum Ausbildungsende mitversichert.

Das gilt oft auch für private Rechtsschutzversicherungen. Da die Bedingungen variieren, sollten junge Erwachsene beim Versicherer nachfragen, ob sie von der Familienversicherung profitieren. Gerade in Situationen, in denen rechtlicher Beistand nötig wird, zahlt sich eine gute Rechtsschutzversicherung schnell aus.

Zieht man für Ausbildung oder Studium um, kann zudem eine Hausratversicherung sinnvoll sein. Bis zum Ausbildungs- oder Studienende sind Besitztümer oft über die elterliche Hausratversicherung mitversichert. Verlässt man das Elternhaus jedoch endgültig, benötigt man für eigene Wertsachen wie Laptop oder Fernseher eine eigene Police.

Den Grundstock für eigenes Vermögen legen

Ein Bausparvertrag lohnt sich gerade für junge Leute: Staatliche Förderung und der Jugendbonus von bis zu 200 Euro für 16- bis 25-Jährige, den die Wüstenrot Bausparkasse gewährt, erleichtern das Ansparen. Nach sieben Jahren ist das Guthaben frei verfügbar.

Viele Arbeitgeber zahlen einen Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen, die in einen Bausparvertrag fließen können. Bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen gibt es bis zu 43 Euro Arbeitnehmer-Sparzulage jährlich. Zahlt der Arbeitgeber weniger als 40 Euro monatlich, können Azubis den Betrag aus dem Gehalt aufstocken lassen, um die volle Sparzulage vom Staat zu erhalten.

Für eigene Sparleistungen gibt es die staatliche Wohnungsbauprämie: Alleinstehende erhalten bis zu 70 Euro jährlich, Verheiratete und eingetragene Lebenspartner bis zu 140 Euro. Auch für diese Förderung gelten Einkommensgrenzen, die junge Menschen aber selten überschreiten.

Gerade für junge Leute ist zudem eine private Altersvorsorge wichtig, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Zur Wahl stehen neben der betrieblichen Altersvorsorge auch private Rentenversicherungen oder Investitionen in Fonds oder Immobilien – über eine Eigenheimrente (Wohn-Riester). Junge Menschen können dabei von staatlichen Förderungen profitieren.