Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 37

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Weil im Schönbuch: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Pedelec-Fahrer, 87-jährige Verursacherin flüchtete
Am Freitag (12.09.2025) kam es gegen 15.50 Uhr in der Albert-Einstein-Straße in Breitenstein zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 70-jähriger Pedelec-Fahrer schwer verletzt wurde. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 1000 Euro. Nach ersten Ermittlungen befuhr eine 87-jährige Mercedesfahrerin die Albert-Einstein-Straße und wollte an der Kreuzung Alemannenstraße / Gartenstraße geradeaus weiterfahren. Hierbei übersah sie den von rechts kommenden Pedelec-Fahrer und kollidierte mit diesem im Kreuzungsbereich. Dadurch kam der Pedelec-Fahrer, der keinen Helm trug, zu Fall und zog sich hierbei u.a. schwere Kopfverletzungen zu. Er wurde in ein Krankhaus gebracht. Die Mercedesfahrerin hielt zunächst an, ging aber selber nicht davon aus, dass sie den Unfall verursacht hatte und entfernte sich kurze Zeit später unerlaubt von der Unfallörtlichkeit. Sie konnte jedoch später im Rahmen der Unfallaufnahme ermittelt werden.

B295 Renningen: Zeugen nach Nötigung im Straßenverkehr gesucht
Das Polizeirevier Leonberg ermittelt derzeit gegen einen 22 Jahre alten Opel-Lenker wegen Nötigung im Straßenverkehr. Der junge Mann soll am Donnerstag (11.09.2025) gegen 10.30 Uhr auf der Bundesstraße 295 zwischen der Anschlussstelle Leonberg-West und Renningen unterwegs gewesen sein. Dort soll er einem 51 Jahre alten BMW-Fahrer, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr, sehr dicht aufgefahren sein. Zudem soll er ihn durch das Betätigen der Lichthupe sowie der akustischen Hupe und dem Setzen des Blinkers nach links dazu gedrängt haben, den Fahrstreifen zu wechseln. Ebenso soll der 22-Jährige dem 51-Jährigen mehrfach den Mittelfinger gezeigt haben.
Zeugen, die den Sachverhalt beobachten konnten oder sonst sachdienliche Hinweis geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Leonberg zu melden.

Sindelfingen-Maichingen: Mercedes zerkratzt – rund 5.000 Euro Sachschaden
Einen Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Täter am Mittwoch (10.09.2025) zwischen 07:00 Uhr und 14:30 Uhr in der Benzstraße in Maichingen. Der Unbekannte zerkratzte den Lack auf der Beifahrerseite eines in einem Parkhaus geparkten Mercedes. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 697-0 oder per E-Mail an [email protected] mit dem Polizeirevier Sindelfingen in Verbindung zu setzen.

Leonberg-Eltingen: Tatverdächtiger nach Diebstahl von Felgen in Untersuchungshaft
Ein 48 Jahre alter Mann, der verdächtigt wird, am frühen Montagmorgen (08.09.2025) in der Bruckenbachstraße in Eltingen Felgen samt Reifen eines Mercedes gestohlen zu haben, befindet sich seit Dienstagnachmittag (09.09.2025) in Untersuchungshaft.
Der Tatverdächtige sowie ein PKW seien am Montag gegen 05.00 Uhr einem Mitarbeiter der dortigen Mercedes-Niederlassung aufgefallen, da diese auf einem überdachten Gelände für Fahrzeuge der Niederlassungen standen. Dies erschien dem Mitarbeiter verdächtig, worauf er die Örtlichkeit kurze Zeit später erneut gemeinsam mit einem Kollegen überprüft habe. Sie hätten nun einen Mercedes aufgebockt vorgefunden. Alle vier Räder seien entfernt worden. Der Mitarbeiter habe hierauf alle seine Beobachtungen telefonisch dem Polizeirevier Leonberg übermittelt, von wo aus sofort Fahndungsmaßnahmen ausgelöst wurden. Nahe der Autobahnanschlussstelle Leonberg-West stellte eine Streifenwagenbesatzung ein auf die Beschreibung passenden PKW fest und fuhr diesem über die Autobahn bis zur Autobahnschlussstelle Pforzheim-West hinterher. Gemeinsam mit Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Pforzheim konnte der 48-jährige Fahrer des PKW gestoppt und einer Kontrolle unterzogen werden. Im PKW befanden sich vier Reifen samt Felgen, die von dem Mercedes der Leonberger Niederlassung stammen dürften. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf schätzungsweise 6.900 Euro. Weitere Gegenstände, die ebenfalls im Fahrzeug des Tatverdächtigen aufgefunden wurden, werden hinsichtlich ihrer Herkunft überprüft. Möglicherweise handelt es sich hierbei um weiteres Diebesgut. Der 48-Jährige wurde zunächst vorläufig festgenommen und am Dienstag (09.09.2025) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den georgischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen dauern an.

Böblingen: Handgreifliche Auseinandersetzung auf Discounter-Parkplatz
Gegen 16.00 Uhr waren am Dienstag (09.09.2025) ein 18-Jähriger und ein noch unbekannter Mann auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Rudolf-Diesel-Straße in Böblingen in Streit geraten. In dessen Verlauf soll der Unbekannte, der maskiert gewesen sein soll, den 18-Jährigen mit einer Glasflasche angegriffen und leicht verletzt haben. Der junge Mann soll den Unbekannten seinerseits mit einer Stichwaffe bedroht habe.
Beim Eintreffen der alarmierten Polizei, war nur noch der 18-Jährige vor Ort. Der junge Mann verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften zunehmend aggressiv und unkooperativ. Da ein Angriff nicht ausgeschlossen werden konnte, musste Pfefferspray eingesetzt und dem 18-Jährigen Handschließen angelegt werden.
Ein Rettungsdienst brachte den jungen Mann schließlich zur Versorgung der Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu seinem Kontrahenten dauern derzeit noch an.
Zeugen, die den Vorfall wahrgenommen haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07031 13-2500 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Böblingen zu melden.

L1182 Schafhausen Weil der Stadt: Verkehrsunfall hat vier Schwerverletzte zur Folge
Am Montag (08.09.2025) kam es gegen 14:47 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1182 (L 1182). Der 84-jährige Lenker eines Mercedes-Benz C 180 befuhr die Strecke von Schafhausen kommend in Richtung Weil der Stadt. Hierbei geriet der 84-Jährige aus bislang noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz GLA. Der Lenker des C 180 erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Dessen 80-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Ebenso schwer verletzt wurden sowohl der 58-jährige Lenker des GLA sowie dessen 54-jährige Beifahrerin. Der 58-Jährige musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Pkw gerettet werden. Alle vier beteiligten Fahrzeuginsassen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden beläuft sich auf 90.000 Euro. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit starken Kräften vor Ort. An der Unfallstelle war zudem ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die zuständige Straßenmeisterei war im Zuge der Absperrung sowie Reinigung der Fahrbahn mit eingebunden. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise fünf Streifenbesatzungen eingesetzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden durch die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übernommen. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 6869 0 oder per E-Mail unter [email protected] mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.
Der 84-Jährige Mercedes-Fahrer war bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt worden. Er erlag am frühen Dienstagmorgen (09.09.2025) in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg dauern an.

Leonberg: Motorradlenker fährt über Gehweg – Mann und Kinderwagen touchiert
Das Polizeirevier Leonberg sucht Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag (06.09.2025), gegen 19.05 Uhr in der Grabenstraße in Leonberg ereignete.
Aufgrund eines sich aus Richtung Bahnhofstraße mit Sondersignalen nähernden Rettungswagens, war der Verkehr im Kreuzungsbereich zur Grabenstraße und Seestraße kurzzeitig zum Stillstand gekommen. Ein Motorradlenker, der die Seestraße in Richtung der Kreuzung befuhr, nahm dies scheinbar zum Anlass, den stockenden Verkehr zu umgehen, indem er seine Fahrt auf dem angrenzenden Gehweg fortsetzte. Dabei fuhr er von der Seestraße in die Grabenstraße, wo ihm ein 34 Jahre alten Fußgänger mit Kinderwagen entgegenkam. Der Motorradfahrer streifte den 34-Jährige und touchierte den Kinderwagen, in dem sich der Säugling des Mannes befand. Anschließend fuhr der Motorradlenker zunächst auf dem Gehweg weiter, ehe er wieder auf die Fahrbahn der Grabenstraße wechselte und weiter in Richtung Stuttgart davonfuhr.
Den bisherigen Erkenntnissen zufolge erlitten der 34-Jährige und sein Kind bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Die Ermittlungen zu dem Motorradlenker dauern derzeit noch an. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07152 605-0 oder per E-Mail an [email protected] beim Polizeirevier Leonberg zu melden.

Herrenberg-Kuppingen: Unbekannte Person öffnet mehrere Fahrzeuge – Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Eine bislang unbekannte Person trieb zwischen Samstag (06.09.2025) 23:00 Uhr und Sonntag (07.09.2025) 06:40 Uhr in Kuppingen und in der näheren Umgebung sein Unwesen. Der Täter öffnete nach derzeitigem Ermittlungsstand sechs Fahrzeuge, die vermutlich allesamt unverschlossen im Bereich Kuppingen, Affstäät sowie Nurfringen und Gärtringen geparkt waren. Die Fahrzeuge wurden durchsucht und der Täter entwendete nach derzeitigen Ermittlungsstand Bargeld. Der Wert des Diebesguts wird derzeit auf rund 300 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0 oder E-Mail [email protected], sucht weitere Geschädigte sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, und bittet diese sich zu melden.

Leonberg: Mann auf einem Dach – Feuerwehr und Polizei im Einsatz
Die Gründe, warum ein 38 Jahre alter Mann in der Nacht zum Sonntag (07.09.2025) von einem Balkon aus, auf das Dach eines Hauses kletterte, sind bislang nicht bekannt. Allerding führte sein Verhalten am Sonntag ab 00.45 Uhr zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei in der Hintere Straße in Leonberg. Eine Zeugin hatte gemeldet, dass der Mann auf das Dach gekletterte sei und sich dort nun hin und her bewegen würde. Der 38-Jährige, der vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, bewegte sich, soweit die eingetroffenen Einsatzkräfte des Polizeireviers Leonberg dies beobachten konnten, nicht sehr sicher. Die Aufforderungen, sich hinzusetzen und dem Rand des Daches fernzubleiben, ignorierte er. Als sich die Feuerwehr mit einer Drehleiter in Stellung gebracht hatte, kletterte der 38-Jährige über ein Fenster in eine weitere Wohnung des Hauses. Gegenüber der Polizei verhielt er sich unkooperativ. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der 38-Jährige erneut auf das Dach begeben könnte, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen und musste bis zum Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg bleiben. Der Einsatz konnte gegen 02.00 Uhr beendet werden.

Sindelfingen: Baum bei Verkehrsunfall entwurzelt
Rund 27.000 Euro Sachschaden und ein entwurzelter Baum sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstag (06.09.2025), gegen 7.00 Uhr in Sindelfingen ereignete.
Eine 61 Jahre alte VW-Lenkerin fuhr den Vogelhainweg in Richtung Sonnenbergstraße entlang, als sie mutmaßlich einen 27 Jahre alten Mercedes-Sprinter-Fahrer übersah, der seinerseits in der Sonnenbergstraße in Richtung Wilhelm-Haspel-Straße unterwegs war. Im Einmündungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge miteinander, als die 61-Jährige nach links in die Sonnenbergstraße abbiegen wollte. Mutmaßlich, da die VW-Fahrerin aus noch ungeklärter Ursache weiter beschleunigte, prallte sie auf dem gegenüberliegenden Gehweg gegen einen Baum. Dieser wurde durch die Wucht der Kollision entwurzelt und beschädigte dabei einen geparkten Ford.
Sowohl der BMW als auch der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Verletzt wurde bei dem Unfall den bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand.

Sindelfingen: 35-Jähriger versucht sich Polizeikontrolle zu entziehen
Einer Polizeistreife des Polizeireviers Sindelfingen fiel am Samstag (06.09.2025), gegen 1.25 Uhr ein mit einer Person besetzter Dreirad-Roller des Herstellers Piaggio auf, als dieser unsicher die Böblinger Straße entlangfuhr. Mutmaßlich, als der 35 Jahre alte Fahrer die Anhaltezeichen der Polizei erkannte, beschleunigte er stark, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Nach mehreren Abbiegemanövern stürzte der Mann jedoch und konnte vorläufig festgenommen werden.
Da sich hierbei der Verdacht erhärtete, dass der 35-Jährige unter Alkoholeinfluss stehen könnte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Da der Roller-Lenker bei dem Sturz leichte Verletzungen erlitt, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Herrenberg-Kuppingen: Unbekannte versuchen 36-Jährigen zu berauben
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225 oder E-Mail: [email protected], sucht Zeugen, die am Freitagabend (05.09.2025) in Kuppingen in der Straße “Wittumgarten” oder in der Nähe Verdächtiges beobachtet haben. Gegen 23.30 Uhr war ein 36 Jahre alter Mann dort mit dem Fahrrad unterwegs. Kurz vor der Säntisstraße sei er drei noch unbekannten, maskierten, dunkel gekleideten Personen begegnet. Diese seien auf ihn zugekommen, wobei eine Person vermutlich bewaffnet gewesen sein soll. Dieser Täter forderte den Geldbeutel des 36-Jährigen und schubste ihn währenddessen vor sich her. Das Opfer gab vor, auf die Forderung einzugehen und konnte sich rückwärts einem Mehrfamilienhaus nähern, an dem er dann alle Klingeln drückte. Hierauf ergriffen alle drei Unbekannten ohne Beute zu Fuß die Flucht. Kurz darauf konnte der 36-Jährige einen Kleinwagen beobachten, der mit hoher Geschwindigkeit davonfuhr. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Feststellung möglicher Tatverdächtiger.


 

Schule beginnt!

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Jetzt im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein

Wenn am kommenden Montag (15. September) die Schule wieder beginnt, sollten alle Verkehrsteilnehmenden sich besonders umsichtig verhalten. Denn gerade für die Erstklässler stellt der Weg von und zur Schule eine große Herausforderung dar. „Zum Schulanfang steigt die Unfallgefahr für Kinder, da sich Verkehrsteilnehmende sowie Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen“, erklärt Heinz Mayer, Leiter des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.

An Stellen mit erhöhter Unfallgefahr wird die Stadtverwaltung in den nächsten Wochen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen mit dem Radarfahrzeug und dem Lasermessgerät durchführen. Im Blickpunkt stehen dabei Straßenabschnitte in der Nähe von Fußgängerüberwegen und Radwegen, auf denen viele Kinder unterwegs sind. Außerdem richtet der kommunale Ordnungsdienst bei seinen Kontrollen das Augenmerk insbesondere auf Fahrzeuge, die im Umfeld von Schulen, Kindergärten oder geschützten Überwegen Kindern durch falsches Parken die Sicht auf den Verkehr versperren.

Einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet die Stadt Ludwigsburg mit der regelmäßigen Aktualisierung der Schulwegpläne. Polizei, städtische Straßenverkehrsbehörde zusammen mit der Verkehrsplanung und der zuständigen Abteilung des Fachbereichs Bildung und Familie empfehlen den Grundschüler darin einen Weg von ihrem Zuhause zur Schule, der möglichst sichere Straßenquerungen beinhaltet.

Doch nicht nur diejenigen, die mit Auto und Rad unterwegs sind, sind zu mehr Sorgfalt aufgerufen. „Auch Fußgänger können durch vorbildliches Verhalten an Ampeln dazu beitragen, dass Kinder sicher unterwegs sind. Denn Kinder kopieren das Verhalten der Erwachsenen“, so Heinz Mayer. An vielen Ampelanlagen hat der Fachbereich Sicherheit und Ordnung Schilder anbringen lassen: „Bei Rot stehen – Kindern Vorbild sein.“

Mit den ergriffenen Maßnahmen trägt die Stadt Ludwigsburg zu Schuljahresbeginn ihren Teil zur landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Gib acht im Verkehr“ bei. An der Aktion beteiligt sich in Ludwigsburg auch die Kreisverkehrswacht. Sie weist mit Bannern, zum Beispiel an Brücken, auf den Schulanfang hin und ruft zum vorsichtigen Fahren auf.


Recyclinghof Nürtingen Zizishausen ab 10. September geschlossen

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NÜRTINGEN.| Wegen kurzfristig anberaumten Bauarbeiten der Stadt Nürtingen im Rahmen des Hochwasserschutzes muss der Recyclinghof und Sammelplatz für Grünschnitt in Nürtingen Zizishausen ab Mittwoch, dem 10. September, geschlossen werden.

Letztmalig können am Dienstag, den 9. September, von 15 bis 17 Uhr, folgende Abfallfraktionen am Recyclinghof Nürtingen Zizishausen abgegeben werden: Papier, Pappe, Kartonagen, Leichtfraktion wie vom Gelben Sack bekannt, Styropor aus Verpackungen, Glas, Kork, CDs, DVDs, LED- und Energiesparlampen, Metallschrott sowie Hecken- und Baumschnitt.

Der nächstliegende Recyclinghof und Sammelplatz für Hecken- und Baumschnitt liegt zehn Minuten Fahrzeit mit dem Auto entfernt in Oberboihingen, Neuer Friedhof, an der K1200 Richtung Reudern. Die Öffnungszeiten sind von März bis Oktober mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr.

Grünschnitt kann ebenfalls in Nürtingen, Enzenhardt, in der Tischardter Straße abgegeben werden. Hier sind die Öffnungszeiten März bis Oktober mittwochs 16:00 bis 18:00 Uhr, freitags 15:00 bis 17:00 Uhr und samstags 10:00 bis 16:00 Uhr. Außerdem kann Grünschnitt in Unterensingen, Muttelweg, abgegeben werden. Hier sind die Öffnungszeiten April bis September mittwochs 17:00 bis 19:00 Uhr und samstags 13:00 bis 16:00 Uhr.

Darüber hinaus stehen Ihnen noch folgende Anlagen zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass hier kein Hecken- und Baumschnitt abgegeben werden kann. Nürtingen, Recyclinghof, bei Bauhof und Klärwerk, Weberstraße 24/1. Die Öffnungszeiten sind mittwochs, 13:00 bis 17:00 Uhr, freitags 13:00 bis 17:00 Uhr, samstags 09:00 bis13:00 Uhr. Nürtingen Reudern, Recyclinghof, ehemalige Kläranlage, Verlängerung Marbachweg. Die Öffnungszeiten sind mittwochs 14:00 bis 16:00 Uhr sowie samstags 09:30 bis 11:30 Uhr.

Hinweis: Die Öffnungszeiten im Winter weichen von den Öffnungszeiten im Sommer ab. Sie finden Winteröffnungszeiten ab November online unter www.awb-es.de.


B10/B14: Neue Spuren und Rampen am Leuzeknoten gehen in Betrieb

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STUTTGART.| Der Umbau des B10/B14 Verkehrsknotens neben dem Mineralbad Leuze (Leuzeknoten) erreicht in Kürze ein wichtiges Etappenziel. Vom 11. bis zum 18. September gehen die umgebauten Spuren, Tunnel und Rampen schrittweise in den endgültigen Betrieb. Das von täglich 120.000 Fahrzeugen genutzte Verkehrsbauwerk der Landeshauptstadt ist umfassend modernisiert und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Es folgen Restarbeiten im Umfeld des Knotens. Für Frühjahr 2026 ist die Fertigstellung geplant.

Der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau würdigt das Projekt: „Ich bin froh, dass wir nun den größten Teil dieses wichtigen Projektes mit allen Herausforderungen des Bauens unter laufendem Betrieb gemeistert haben. Es ist der konsequente Lückenschluss um die Verkehre zweier Hauptverkehrsachsen mit überregionaler Bedeutung miteinander zu verbinden. Die hohen finanziellen Aufwendungen garantieren uns, dass wir auch zukünftig eine moderne und sichere Infrastruktur für alle Bürgerinnen und Bürger bereitstellen können.“

Was ist der Leuzeknoten?

Der Leuzeknoten ist ein Verkehrsbauwerk, das mit mehreren Tunnelröhren und Rampen nahe dem Neckarufer die beiden Bundesstraßen B10 und B14 miteinander verknüpft. Er spielt für die Abwicklung des Verkehrs zwischen dem Neckartal, dem Pragsattel und dem Stuttgarter Talkessel eine entscheidende Rolle. Ursprünglich in den 1970ern entstanden, wurde das Verkehrsbauwerk – im Rahmen des großen Rosensteintunnel-Projekts – seit 2013 umfassend modernisiert und erweitert.

Was bringt der Umbau für das Verkehrsgeschehen in der Landeshauptstadt?

Die B10, die den Leuzeknoten durchquert, ist einer der Hauptverkehrsadern der Stadt und der umliegenden Region. Sie verknüpft die Wirtschaftsstandorte der Stadt mit der Autobahn A81 und den Nachbarstädten im Neckartal. An ihr liegen eine Vielzahl von bedeutenden Unternehmen. 2012 hat sich die Landeshauptstadt Stuttgart entschlossen, mit dem Straßenbauprojekt Rosensteintunnel und Leuzeknoten diese wichtige Achse zu stärken, den Verkehr darauf zu bündeln und damit gleichzeitig die Wohngebiete in den angrenzenden Stadtbezirken von Schleichverkehr zu entlasten.

Was bringt der Umbau für die Lebensqualität?

Der Umbau eröffnet neue Chancen für die Stadtentwicklung: Die Schaffung zusätzlicher Freiflächen entlang des Neckarufers und der Pragstraße verbessert die Naherholung und die Lebensqualität. Davon profitiert auch der Zoologische Garten Wilhelma, der ein ruhigeres Umfeld und eine bessere Anbindung an das Neckarufer gewonnen hat. Neue Radwege und Gehwege fördern umweltfreundliche Mobilität und machen die Stadt für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und attraktiver.

Welche sicherheitstechnische Neuerungen wurden umgesetzt?

Im Leuzeknoten wurden die Sicherheitssysteme in den bestehenden Tunnelröhren grundlegend modernisiert. Die Beleuchtung wurde auf moderne LED-Strahler umgestellt, um Sicht und Übersichtlichkeit deutlich zu verbessern. Leistungsstärkere Strahlventilatoren bringen den Rauch im Brandfall besser aus den Tunneln. Flucht- und Rettungswege wurden nach dem neuesten Stand der Technik neu markiert und ausgestattet. Zusätzlich überwacht eine neue Sensor- und Messtechnik alle Bereiche der Tunnelröhren, erkennt Brände automatisch und leitet Notfallmaßnahmen ein. Mit diesen Modernisierungen sind sowohl die bestehenden als auch die neuen Tunnelbauten im Leuzeknoten zukunftssicher ausgestattet.

Was kostet der Umbau?

Die Gesamtkosten für den Umbau des Leuzeknotens belaufen sich auf knapp 200 Millionen Euro – was deutlich mehr war als zunächst geplant. Im Laufe der Projektabwicklung gab es immer wieder erhebliche bautechnische Herausforderungen sowie deutlich größere Bauwerksschäden und Altlasten, als zum Projektstart angenommen. Diese mussten aufwändig instandgesetzt werden, weshalb sich die geplanten Sanierungszeiträume ebenfalls deutlich verlängerten. Die Preisanstiege infolge der Covid‑19-Pandemie und weltpolitischer Krisen waren ebenfalls ein entscheidender Kostentreiber.

Was ändert sich ab dem 11. September?

Die auffälligste Änderung betrifft die „englische Verkehrsführung“, die Linksverkehr-Führung gegen die übliche Fahrrichtung im Tunnel und auf der Uferstraße. Sie entfällt, nach dem Umbau haben alle Spuren ihre Fahrtrichtung im finalen Zustand.

Die während der „Englischen Variante“ umgebaute Kreuzung an der Poststraße wird wieder zu einer üblichen Abbiegekreuzung. Zur Regelung des Verkehrs von Esslingen in Richtung Stuttgarter Innenstadt sowie von der B10 aus Richtung Rosensteintunnel wird eine Ampel vor dem Kurztunnel platziert.

In welchen Schritten geht die neue Verkehrsführung in Betrieb?

Die Inbetriebnahme geht mit vorübergehenden Sperrungen einher, um die Streckenabschnitte in schrittweise in Betrieb zu nehmen:

  • Von 11. September, 20:00 Uhr, bis 12. September, 5.00 Uhr, ist der
    Leuzeknoten vollständig für den Verkehr gesperrt.
  • Direkt im Anschluss, am 12. September, von 05:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ist die
    Uferstraße (B10/B14) in Fahrtrichtung Rosensteintunnel und Innenstadt
    gesperrt.
  • Am Abend des 12. September, von 20:00 Uhr bis 07:00 Uhr des Folgetages,
    werden die B10/B14 in Fahrtrichtung Esslingen sowie die B14 in Fahrtrichtung
    Innenstadt gesperrt.
  • Am 13. September bleibt die B10/B14 in Fahrtrichtung Esslingen von 07:00
    Uhr bis 21:00 Uhr gesperrt.
  • Im Anschluss, am 13. September, 21:00 Uhr, bis zum 18. September, 22:00
    Uhr, ist die B14 in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt.

Für alle diese Sperrungen sind Umleitungen ausgeschildert. Es wird jedoch
empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Ab dem 18. September, 22:00 Uhr, wird der Verkehr in der endgültigen Verkehrsführung geleitet. Bis zur endgültigen Fertigstellung im Frühjahr 2026 folgen noch Bauarbeiten außerhalb der Tunnelröhren


WILD BOYS empfangen den Bergischen HC

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STUTTGART.| Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reiste der TVB nach Flensburg. Mit einer starken Teamleistung erkämpften sich die WILD BOYS dort ein 29:29-Unentschieden und sicherten damit ihren ersten Punkt der Saison 2025/26. Jetzt wartet bereits das nächste Duell in der englischen Woche: Der Bergische HC ist zu Gast!

Am morgigen Samstag, den 06.09.2025, empfangen die WILD BOYS den Aufsteiger vom Bergischen HC. Anwurf ist um 20:00 Uhr in der Porsche-Arena. Der BHC startete mit einer klaren 39:27-Niederlage bei den Füchsen Berlin in die neue Saison. Auch im zweiten Spiel mussten sich die Bergischen Löwen geschlagen geben: Vor heimischem Publikum in der Uni-Halle unterlagen sie dem HC Erlangen nach einer spannenden Partie mit 29:33. Herausragend war dabei Linksaußen Noah Beyer, der mit 10 Treffern glänzte. Nach den ersten beiden Spieltagen belegt der BHC aktuell den letzten Tabellenplatz.

Die Mannschaft von Cheftrainer Arnor Po’r Gunnarssen startet mit einem nur leicht veränderten Kader in die DAIKIN Handball-Bundesliga. Neu hinzugestoßen sind Nico Schöttle, Sören Steinhaus, Lukas Becher und Lars Kooij, die das Team verstärken werden. Nico Schöttle wechselte von den Stuttgartern zum Bergischen HC. Verabschieden musste sich der Verein von Djibril M’Bengue, Roman Babic und Tjörvi Gíslason. Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel des BHC ist Eloy Morante Maldonado, der sich in der Spielzeit 2024/25 auch zum Torschützenkönig der 2. Handball-Bundesliga kürte.

Die WILD BOYS konnten auswärts bei der SG Flensburg-Handewitt ihren ersten Punktgewinn feiern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisierten sich die Schwaben, hielten die Partie offen und zeigten in den Schlussminuten großen Kampfgeist. Ein überragend parierender Miljan Vujović war der entscheidende Faktor für den Punktgewinn. Am Ende erkämpften sich die WILD BOYS nämlich ein verdientes 29:29-Unentschieden.


Bauliche Veränderungen nur nach WEG-Beschluss

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Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer dürfen bauliche Veränderungen am gemeinschaftlichen Eigentum nur vornehmen, wenn ihnen das mit einem Beschluss der Eigentümergemeinschaft gestattet wurde. Andernfalls müssen sie damit rechnen, dass sie die Veränderungen wieder rückgängig machen müssen. Das gilt auch, wenn Mieterinnen und Mieter oder Pächterinnen und Pächter die baulichen Veränderungen vornehmen. Die Wüstenrot Bausparkasse, ein Unternehmen der W&W-Gruppe, weist auf ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH V ZR 1/24) hin.

Der Pächter einer gewerblichen Einheit wollte eine Shisha-Bar betreiben und führte dazu verschiedene baulichen Veränderungen am gemeinschaftlichen Eigentum einer größeren Wohnanlage mit Wohnungen und Gewerbeeinheiten durch. Die Eigentümerin der verpachteten Einheit hatte jedoch keinen entsprechenden Beschluss der Eigentümergemeinschaft herbeigeführt. Diese verklagte daraufhin die Eigentümerin, den seitherigen Zustand wieder herzustellen. Der BGH gab der Eigentümergemeinschaft Recht, soweit die baulichen Veränderungen ab Juli 2021 vorgenommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich eine gesetzliche Änderung in Kraft getreten, aufgrund derer zwingend bei jeder baulichen Veränderung ein Beschluss einzuholen ist. Die Eigentümerin konnte sich nicht damit rechtfertigen, dass die baulichen Veränderungen nicht von ihr, sondern von ihrem Pächter durchgeführt wurden. Sie hatte nämlich entweder dem Pächter die Baumaßnahmen erlaubt oder musste zumindest mit ihnen rechnen. Sie hätte daher den Pächter darauf hinweisen müssen, dass er mit den baulichen Veränderungen erst beginnen durfte, wenn der Beschluss der Eigentümergemeinschaft vorliegt.

Laut dem BGH ist ein Beschluss auch dann notwendig, wenn die Gemeinschaft nach § 20 des Wohnungseigentumsgesetzes den gewünschten Maßnahmen zustimmen muss. Dadurch sei sichergestellt, dass die Gemeinschaft über alle baulichen Veränderungen des Gemeinschaftseigentums informiert wird. Außerdem werde für bauwillige Mitglieder der Gemeinschaft Rechtssicherheit geschaffen. Stimme die Gemeinschaft nicht zu, habe man in solchen Fällen die Möglichkeit, den Beschluss gerichtlich ersetzen zu lassen.


Bundesweiter Sirenen-Warntag

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Sirenen heulen am 11. September 2025 um 11 Uhr

Die Sirenen werden am Donnerstag, 11. September 2025, um 11 Uhr in den meisten Städten und Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg zu hören sein. Das Landratsamt Ludwigsburg als untere Katastrophenschutzbehörde hat im Zuge des Bundesweiten Warntags die Sirenenprobe angeordnet, um die Funktionsfähigkeit des Alarmierungsnetzes im Katastrophenfall zu testen sowie um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema „Warnung der Bevölkerung“ zu sensibilisieren.

Ziel des Bundesweiten Warntags ist es, die technische Warninfrastruktur zu überprüfen, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien mit dem Thema Warnung vertraut zu machen und Wissen über Warnwege und -verfahren zu vermitteln.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird an diesem Tag bundesweit um 11 Uhr alle verfügbaren Warnmittel auslösen (z.B. WarnApps und Warnmeldungen über Rundfunk). Auch im Landkreis Ludwigsburg werden um 11 Uhr mehr als 120 Sirenen zu hören sein. Das Warnsignal „Eine Minute Heulton“ bedeutet im Ernstfall: „In dem Gebiet besteht eine unmittelbare Gefahr oder diese ist in Kürze zu erwarten. Nutzen Sie alle möglichen Informationsmedien für weitere Hinweise, diese werden von allen lokalen und regionalen Rundfunksendern ausgestrahlt. Folgen Sie den amtlichen Anweisungen.“ Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung mit dem Signal „Eine Minute Dauerton“. Dieses bedeutet: „Es besteht keine akute Gefahr mehr. Nutzen Sie alle möglichen Informationsmedien, um weitere Hinweise zu erhalten.“

Einige Städte und Gemeinden im Landkreis haben keine Sirenen: Ludwigsburg, Korntal-Münchingen, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz. In Freiberg am Neckar werden die Sirenen derzeit aufgebaut und können voraussichtlich am Bundesweiten Warntag angesteuert werden. Eberdingen ist mit seinen Sirenen nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen, sondern kann diese nur für die örtliche Feuerwehralarmierung einsetzen.

Am Warntag wird wieder eine Testwarnmeldung über Cell Broadcast versendet

In den Städten und Gemeinden, die keine Sirenen haben oder die nicht ans allgemeine Katastrophenalarm-Netz angeschlossen sind, wird die Bevölkerung im Ernstfall durch Lautsprecherwagen und durch die WarnApp NINA (Notfallinformations- und Nachrichten-App) des Bundes und zusätzlich über Cell Broadcast gewarnt.

Am diesjährigen Bundesweiten Warntag soll ebenfalls wieder eine Testwarnmeldung des Cell-Broadcast-Dienstes versendet werden. Cell Broadcast kann genutzt werden, um Warnmeldungen an alle Mobilfunkendgeräte (Smartphone und Handy) in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes, einer sogenannten Funkzelle, zu versenden. Die Mobilfunkgeräte müssen dazu eingeschaltet sein und dürfen sich nicht im Flugmodus befinden. Über Cell Broadcast erfolgt keine Entwarnung.

Auf der Website www.bundesweiter-warntag.de gibt es weitere Informationen.


Innerstädtischer E-Ladepark der SWS ist fertig

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Stadtwerke Stuttgart schließen Ladeinfrastrukturprojekt im Römerkastell ab – insgesamt 56 Ladepunkte realisiert – davon sechs Schnellladepunkte

STUTTGART.| Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben im April 2025 ihren E-Ladepark im Römerkastell in Bad Cannstatt in Betrieb genommen. Das kommunale Unternehmen hat dort 56 der insgesamt 300 Parkplätze in Kooperation mit der MKM Römerkastell GmbH & Co. KG mit Ladepunkten ausgestattet. „Um den Umstieg auf E-Fahrzeuge und damit die nachhaltige Mobilität zu fördern, setzen wir auf den Ausbau einer nutzerorentierten Ladeinfrastruktur in Stuttgart. Unser Ziel ist es, dass sich E-Mobilität ganz einfach und intuitiv in den Alltag integrieren lässt“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. „Lademöglichkeiten wie am Römerkastell sind dafür entscheidende Bausteine, denn sie sind bewusst dort platziert, wo die Nachfrage besteht.“

Dank der SWS-Ladeinfrastruktur können E-Mobilisten während ihres Aufenthalts im Römerkastell das dort ansässige Gewerbe, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten nutzen und gleichzeitig bequem ihr E-Fahrzeug laden. Auch für die Anwohnerinnen und Anwohner ist der Ladepark eine gute Nachricht. Mit 50 AC-Ladepunkten und 6 DC-Ladepunkten, sogenannten Schnellladepunkten, verfügt das Areal nun über ein großes Ladeangebot. Auch Bad Cannstatts Bezirksvorsteher Bernd-Marcel Löffler freut sich über die neuen Lademöglichkeiten vor Ort: „Die Installation neuer Ladestationen unterstützt die Umstellung auf nachhaltige Verkehrsmittel. Damit reduzieren wir Emissionen und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität in unserem Bezirk bei.“

Schnellladepunkte für noch mehr Power

Jeder AC-Ladepunkt verfügt über eine Leistung von bis zu 22 Kilowatt. An den DC-Ladepunkten laden Kundinnen und Kunden mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt. Wie an allen SWS-Ladepunkten fließen auch im Römerkastell 100 Prozent Ökostrom in die Fahrzeugbatterie. Die Bezahlung an den AC-Ladepunkten erfolgt ganz einfach mit der SWS-Lade-App, per Ladekarte oder ad hoc. An den DC-Schnellladepunkten können Kundinnen und Kunden den Ladevorgang zusätzlich mit ihrer EC- oder Kreditkarte starten und bezahlen.

Partner für die Mobilitätswende

Die Landeshauptstadt Stuttgart will bis 2035 klimaneutral sein. Als Motor der Energiewende arbeiten die SWS kontinuierlich an der Umsetzung von Lösungen in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität: Ziel ist es, bis zu 25 Prozent der Emissionen zu reduzieren. Die Mobilitätswende voranzubringen ist ein wichtiger Teil der Strategie des kommunalen Unternehmens. Schon heute betreiben die SWS das größte flächendeckende Ladenetz in Stuttgart und möchten bis 2035 die Voraussetzungen für bis zu 14.000 Ladepunkte in der Landeshauptstadt schaffen.


Polizei-Report Stuttgart | Woche 36

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Stuttgart-Riedenberg: Mit Pkw gegen Hauswand geprallt
Eine 83 Jahre alte Fahrerin einer silberfarbenen Mercedes-Benz A-Klasse ist am frühen Freitagabend (05.09.2025) an der Kirchheimer Straße unter anderem gegen ein Gebäude geprallt, in dem sich eine Apotheke befindet. Verletzt wurde niemand, es entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Die Dame fuhr mit ihrem Pkw gegen 17.05 Uhr aus bislang unbekannter Ursache zuerst über einen Bordstein auf den Gehweg, touchierte anschließend einen Poller und prallte gegen eine Hauswand. Im weiteren Verlauf beschädigte sie noch ein abgestelltes Pedelec und kam dann abschließend einige Meter später zum Stehen. An ihrem Fahrzeug entstand bei dem Unfall ein wirtschaftlicher Totalschaden, die Schadenshöhe am Gebäude kann noch nicht genau beziffert werden. Ein vorsorglich verständigter Rettungsdienst untersuchte die 83-Jährige vor Ort, es konnten aber glücklicherweise keine Verletzungen festgestellt werden.

Stuttgart-Heumaden: 15-Jähriger von Personengruppe schwer verletzt: Neun Tatverdächtige ermittelt – Fünf davon in Haft
Polizeibeamte haben am 21. August 2025 fünf Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren und eine 16-jährige Frau festgenommen. Sie stehen im Verdacht, am 23. Juli 2025 an der Straße Lange Morgen einem 15-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt zu haben. Dieser befand sich gegen 11.40 Uhr auf dem Nachhauseweg, als er von der Gruppierung angesprochen wurde. In der Folge sollen sie ihn zu Boden gebracht sowie geschlagen und getreten haben. Der 15-Jährige erlitt hierbei schwere Verletzungen. Erst als Zeugen auf die Situation aufmerksam wurden, flüchteten die Tatverdächtigen. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur der insgesamt neun Tatverdächtigen. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen und Unterkünfte am 21. August und 1. September stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher, das nun der Auswertung bedarf. Die bestehenden Haftbefehle wegen des versuchten Totschlags gegen die beiden 15-Jährigen, die beiden 16-Jährigen mit syrischer und den 17-Jährigen mit südsudanesischer Staatsangehörigkeit wurden am 21.08.2025 in Vollzug gesetzt. Die 16-Jährige mit deutscher und irakischer Staatsangehörigkeit wurde gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Stuttgart-Mitte: 32-Jährigen schwer verletzt – Sechs Tatverdächtige in Haft
Polizeibeamte haben zwischen vergangenen Donnerstag (28.08.2025) und Mittwoch (03.09.2025) sechs Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren festgenommen, die im Verdacht stehen, am 26. Juli 2025 bei einer Auseinandersetzung an der Lautenschlagerstraße beteiligt gewesen zu sein, bei der ein 32 Jahre alter Mann schwer verletzt wurde (wir berichteten). Umfangreiche Ermittlungen führten die Kriminalbeamten auf die Spur der Tatverdächtigen. Mitte August durchsuchten die Beamten Wohnungen von vier Tatverdächtigen, trafen diese aber zunächst nicht an. Im Anschluss an die Durchsuchungen stellte sich ein 22-jähriger Mann und wurde festgenommen. Gegen alle sechs Männer wurden Haftbefehle erwirkt. Haftrichter setzten die bestehenden Haftbefehle in Vollzug und wiesen die Männer, die alle die türkische Staatsangehörigkeit haben, in Justizvollzugsanstalten ein. Der genaue Tatablauf und die Tatbeteiligung der einzelnen Tatverdächtigen ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Stuttgart-Feuerbach: Gebäudebrand
Aus bislang ungeklärter Ursache ist in der Nacht zum Freitag (04.09.2025) in einem Gebäude an der Rüdigerstraße ein Feuer ausgebrochen. Ein 45-jähriger Zeuge bemerkte die Flammen im ersten Obergeschoss des Wohnheims gegen Mitternacht und setzte den Notruf ab. Offenbar war das Feuer im Zimmer eines 74-jährigen Mannes ausgebrochen, der das Gebäude eigenständig verlassen konnte. Einsatzkräfte der Feuerwehr retteten sechs Personen aus dem Gebäude, vier Männer im Alter zwischen 64 und 73 Jahren wurden durch Rettungskräfte versorgt und zu weiteren Untersuchungen in Krankenhäuser gebracht. Der 74-jährige Mann, in dessen Zimmer der Brand mutmaßlich ausbrach, erlitt offenbar eine Rauchgasintoxikation. Der Schaden beläuft sich ersten Erkenntnissen zufolge auf über 100.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Stuttgart-Nord: Auto in Brand geraten – Zeugen gesucht
Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Mittwochabend (03.09.2025) ein BMW an der Hildebrandstraße in Brand geraten. Eine Streifenwagenbesatzung fuhr gegen 21.40 Uhr in der Hildebrandstraße und bemerkte auf Höhe der Hausnummer 8 einen brennenden BMW. Die alarmierte Feuerwehr löschte den PKW, der vollständig ausbrannte. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 100.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Plieningen: Gartenhütte in Brand gesteckt – Tatverdächtigen vorläufig festgenommen
Polizeibeamte haben in der Nacht zum Mittwoch (03.09.2025) einen 50 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, eine Gartenhütte an der Maurenstraße angezündet zu haben. Anwohner entdeckten das Feuer gegen 01.30 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Im Bereich des Tatorts nahmen Beamte den 50-Jährigen vorläufig fest. Ersten Ermittlungen zufolge könnte er das Feuer entzündet haben. Die Schadenshöhe ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach Abschluss der Maßnahmen brachten die Beamten ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus.

Stuttgart-West: Nissan contra Stadtbahn
Bei dem Zusammenstoß eines Pkw und einer Stadtbahn am Dienstagnachmittag (02.09.2025) hat sich ein 42 Jahre alter Fahrgast leichte Verletzungen zugezogen. Eine 54-jährige Nissan-Fahrerin war gegen 15.30 Uhr in der Schloßstraße aus Richtung Liederhalle unterwegs. An der Kreuzung zur Silberburgstraße bog die 54-Jährige offenbar verbotswidrig nach links ab und stieß im Kreuzungsbereich mit der, in gleicher Richtung fahrenden, Stadtbahn der Linie U9 Richtung Vogelsang zusammen. In der Stadtbahn verletzte sich ein 42-jähriger Mann leicht. Der Schaden beläuft sich auf rund 8000 Euro.

Stuttgart-Nord: Rettungswagen gestreift und davongefahren – Zeugen gesucht
Ein unbekannter Fahrzeugführer hat am Dienstagnachmittag (02.09.2025) in der Eduard-Pfeiffer-Straße einen Rettungswagen beschädigt und ist im Anschluss davongefahren, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Besatzung des Rettungswagens stellte ihr Fahrzeug gegen 16.00 Uhr auf Höhe der Hausnummer 61 am Fahrbahnrand in zweiter Reihe ab, um einen Patienten zu behandeln. Als die 20-jährige Fahrerin gegen 16.30 Uhr zum Wagen zurückkehrte, bemerkte sie den beschädigten linken Außenspiegel und alarmierte die Polizei. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189904100 bei der Verkehrspolizei zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Ins Gleisbett gefahren
Eine 34 Jahre alte Frau ist am späten Montagabend (02.09.2025) in ein Gleisbett an der König-Karl-Straße gefahren. Die junge Frau war gegen 23.30 Uhr mit ihrem Stellantis in Richtung Innenstadt unterwegs und wollte offenbar nach rechts in die Neckartalstraße abbiegen. Anstatt auf die Straße bog sie auf die Gleise ab und kam nach etwa 100 Metern zum Stehen. Der Fahrer der herannahenden Stadtbahn der Linie U13 Richtung Feuerbach leitete eine Gefahrenbremsung ein. Bei dem leichten Zusammenstoß entstand ein Schaden von rund 1500 Euro. Ersten Erkenntnissen zufolge stand die 34-Jährige zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Alkohol, weshalb sie neben ihrem Führerschein auch eine Blutprobe abgeben musste.

Stuttgart-Weilimdorf: Kind sexuell belästigt – Zeugen gesucht
Ein 65-jähriger Mann soll am Samstag (30.08.2025) ein neun Jahre altes Mädchen sexuell belästigt haben. Der Mann soll gegen 18.20 Uhr in einem Lebensmittelgeschäft am Krötenweg das neunjährige Mädchen, welches in Begleitung von zwei weiteren Mädchen war, unsittlich berührt haben. Ein Zeuge hielt den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen setzten sie den Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß. Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer +4971189905778 an die Kriminalpolizei zu wenden.


Polizei-Report Kreis Esslingen | Woche 36

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Esslingen: Wohnungsbrand mit zwei Verletzten
Der Brand in einem Mehrparteienhaus hat in der Nacht zum Sonntag den Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Plochinger Straße notwendig gemacht. Bewohner meldeten gegen 00.30 Uhr über Notruf, dass es in einer Wohnung im Obergeschoss brannte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte befanden sich noch zwei 34 und 41 Jahre alte Männer im stark verrauchten Gebäude, welche mittels Leitern gerettet werden mussten. Sie zogen sich eine Rauchgasvergiftung zu. Die Schadenshöhe am zum Teil zunächst nicht mehr bewohnbaren Gebäude dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen, weshalb von der Stadt Esslingen Notunterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache aufgenommen.

Wernau: Chlorgasaustritt in Freibad
Ein Großaufgebot der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sind am Samstagmorgen zu einem Alarm im Wernauer Freibad ausgerückt. Gegen 09.50 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle des Landkreises Esslingen einen Chloragasaustritt, woraufhin die Alarmierungskette in Gang gesetzt wurde. Nach ersten Ermittlungen war beim Wechseln einer Chlorgasflasche, aufgrund eines Defektes an einem Adapter der Gefahrstoff freigesetzt worden. Keiner der zu diesem Zeitpunkt anwesenden sechs Mitarbeiter der Stadt Wernau wurde verletzt, Badegäste befanden sich nicht im Freibad, sodass der Rettungsdienst, der mit 15 Kräften und sechs Fahrzeugen vor Ort war nicht tätig werden musste. Die Feuerwehr, die mit insgesamt 85 Einsatzkräften und 27 Fahrzeugen vor Ort war, gab das Freibad gegen 12 Uhr wieder für den Besucherverkehr frei, woraufhin die durch die Polizei initiierten Verkehrssperrungen an der Köngener Straße abgebaut werden konnten.

Köngen: Radfahrer zusammengestoßen
Mit schweren Verletzungen musste eine Radfahrerin in der Nacht zum Sonntag in eine Klinik eingeliefert werden. Gegen 00.45 Uhr war der integrierten Leitstelle Esslingen ein Verkehrsunfall mit gestürztem Radfahrer auf der Deizisauer Straße gemeldet worden. Die Rettungskräfte fanden eine 28-jährige Frau vor, die offensichtlich mit einem 30-Jährigen zusammengestoßen war. Beide Personen waren gemeinsam auf ihren Fahrrädern in Richtung Köngen unterwegs gewesen und stießen aus unbekannter Ursache zusammen. Hierbei kam die Frau zum Sturz und verletzte sich derart, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Beide Personen hatten Helme getragen. Während der Unfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass beide Radler alkoholisiert waren, weshalb auch eine Blutentnahme erfolgte. Die Ermittlungen des Polizeireviers Nürtingen zur genauen Unfallursache dauern noch an.

Ostfildern: Wohnungsbrand mit verletzter Person
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus hat am Samstagnachmittag den Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei ausgelöst. Gegen 14.10 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Forststraße aus, nachdem mehrere Anrufer einen Gebäudebrand gemeldet hatten. Die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf andere Gebäudeteile verhindern. Ersten Ermittlungen zu Folge war es in der Küche im ersten Obergeschoss bei der Zubereitung von Speisen zum Brandausbruch gekommen, woraufhin sich das Feuer im gesamten Raum ausbreitete. Der alleine im Objekt anwesende 18-jährige Verursacher zog sich beim Löschversuch eine Rauchgasintoxikation zu und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Laut Schätzung der Feuerwehr dürfte am vorerst nicht mehr bewohnbaren Gebäude ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden sein. Das Polizeirevier Filderstadt ermittelt wegen möglicher fahrlässiger Brandstiftung.

Wernau: Küchenbrand
Die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst sind am Freitag zu einem Küchenbrand in einem Mehrparteinhaus in der Max-Eyth-Straße ausgerückt. Gegen 13.25 Uhr wurde über Notruf ein ausgelöster Heimrauchmelder in der betroffenen Wohnung mitgeteilt. Da Brandgeruch wahrgenommen werden konnte, verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt und konnte anschließend das Feuer rasch löschen. Personen befanden sich keine in der Wohnung. Die weiteren Hausbewohner konnten nach der Belüftung des Gebäudes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 100.000 Euro. Der Rettungsdienst war mit insgesamt fünf Personen und die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort. Drei Angehörige der Feuerwehr wurden bei der Rettung der beiden Hauskatzen aus der verrauchten Wohnung durch Kratzer und Bisse leicht verletzt. Zwei der Verletzten begaben sich zur Versorgung der Wunden in ein Krankenhaus. Der Polizeiposten Wernau hat die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandausbruchs aufgenommen.

Neuhausen auf den Fildern: Auseinandersetzung unter Verkehrsteilnehmern (Zeugenaufruf)
Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen drei Verkehrsteilnehmern ist es am Freitagabend an der Einmündung der L 1192 / L 1202 gekommen. Gegen 20.05 Uhr befuhr zunächst ein 55 Jahre alter Kradlenker die L 1192 von Plieningen kommend in Richtung Neuhausen, wobei ihm das Fahrverhalten eines vorausfahrenden Abschleppwagens missfiel. Als er das Fahrzeug im weiteren Verlauf überholte und beide Verkehrsteilnehmer an der Einmündung zur L 1202 verkehrsbedingt anhalten mussten, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Kradlenker und dem 40-jährigen Fahrer des Abschleppfahrzeugs, sowie dessen 23 Jahre altem Beifahrer. Dabei erlitten beide Fahrzeuglenker leichte Verletzungen. Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten der beiden Fahrzeuge machen können oder die Auseinandersetzung beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/70913 beim Polizeirevier Filderstadt zu melden.

Esslingen: Radlerin schwer gestürzt
Schwere Verletzungen hat eine 72 Jahre alte Radlerin bei einem Sturz am Donnerstagmittag in der Straße Entennest erlitten. Die Frau befuhr gegen 12.50 Uhr mit ihrem Zweirad die Straße in Richtung Altbach und wollte offenbar wenden. Dabei stürzte sie beim Überfahren des Bordsteins zu Boden. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Angehörige kümmerten sich um das Fahrrad der Verunfallten.

Wendlingen: Beim Fahrstreifenwechsel aufgefahren
Sachschaden in Höhe von rund 28.000 Euro ist die Folge eines Verkehrsunfalls, den ein 46-Jähriger am Donnerstagabend auf der B313 auf Höhe der Ausfahrt Köngen-Nord verursacht hat. Der Mann war gegen 22.40 Uhr mit seinem Ford Focus auf der Bundesstraße in Richtung Plochingen unterwegs. Als er mit seinem Wagen an der Abfahrt Köngen-Nord auf die Ausfahrtsspur wechselte, kam es zur Kollision mit dem vor ihm fahrenden 2er BMW eines 30-Jährigen. Dabei wurde der BMW nach rechts abgewiesen und krachte in die Leitplanken. Verletzt wurde niemand. Während der Ford fahrbereit blieb, entstand an dem BMW wirtschaftlicher Totalschaden. Der Wagen musste in der Folge von einem Abschleppdienst aufgeladen und abtransportiert werden.

Baltmannsweiler: Unfall mit verletztem Radfahrer
Mit Verletzungen bislang unbekannten Ausmaßes musste ein Radfahrer nach einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der L 1150 in eine Klinik gebracht werden. Ein 17-Jähriger befuhr gegen 16.45 Uhr mit einem Kleinkraftrad der Marke Simson die Landstraße von Baltmannsweiler herkommend in Richtung Hohengehren. Beim Ausfahren aus dem sich am Ortsbeginn befindlichen Kreisverkehrs kam es zur Kollision mit einem 87 Jahre alten Radfahrer. Der Senior hatte in diesem Moment mit seinem E-Bike die Fahrradfurt nach dem Kreisel über quert. Der ältere Mann stürzte dadurch zu Boden und verletzte sich. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Esslingen: Nach Verkehrsunfall geflüchtet (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagabend auf der B10 in Fahrtrichtung Stuttgart auf Höhe der Anschlussstelle Brühl ereignet hat, sucht die Verkehrspolizei Esslingen. Derzeitigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war ein 33-Jähriger gegen 19.20 Uhr mit seinem VW Golf auf dem rechten der beiden Fahrspuren der Bundesstraße in Richtung Stuttgart unterwegs. Am Beginn der Ausfahrtsspur nach Esslingen-Brühl soll ein unbekannter Pkw unvermittelt und knapp vor ihm vom linken auf den rechten Fahrstreifen gewechselt und ihn geschnitten haben. Um eine Kollision zu vermeiden musste der Golf-Fahrer abbremsen und nach rechts ausweichen, wobei er die Kontrolle über seinen Wagen verlor, ins Schleudern kam und in die Leitplanken der Ausfahrtsspur krachte. Unmittelbar darauf prallte ein nachfolgender 45-Jähriger mit seiner Mercedes C-Klasse ins Heck des Golf. Während der Mercedes-Fahrer unverletzt blieb, wurden der VW-Fahrer und seine 59-Jahre alte Beifahrerin leicht verletzt. Beide Autos waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Sachschaden an den Autos und den Leitplanken wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe war eine aufwändige Reinigung der Fahrbahn durch eine Spezialmaschine der Straßenmeisterei erforderlich, weshalb die Bundesstraße bis etwa 22.15 Uhr zeitweise gesperrt werden musste. Der Pkw, der durch seinen unvermittelten Spurwechsel den Unfall verursacht hatte, soll ohne anzuhalten weiter in Richtung Stuttgart gefahren sein. Dabei soll es sich um einen dunklen SUV der Marke BMW gehandelt haben. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

Esslingen: Unter Alkoholeinfluss mit geparktem Pkw kollidiert
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagvormittag in der Liebersbronner Straße musste ein Autofahrer eine Blutprobe abgeben. Der 67-Jährige befuhr gegen 9.10 Uhr mit einem VW Polo die Liebersbronner Straße in Richtung Hegensberg. Im Bereich der Einmündung mit dem Salzmannweg kollidierte der Polo mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Skoda. Dieser wurde rund 15 Meter nach vorne geschoben, gedreht und kam schließlich in einer Böschung zum Stehen. Ein im Zuge der Unfallaufnahme durchgeführter Alkoholtest bei dem 67 Jahre alten Fahrer ergab einen vorläufigen Wert von 0,5 Promille. Er musste daraufhin eine Blutprobe abgeben. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Filderstadt-Bonlanden: Leichnam in Koffer aufgefunden – Leiche identifiziert
Im Fall des in Bonlanden in einem Koffer aufgefundenen Leichnams konnte mittlerweile die Identität der Leiche ermittelt werden. Bei der verstorbenen Person handelt es sich um eine 40 Jahre alte Frau aus Stuttgart.
Umfangreiche Ermittlungen der 44-köpfigen Sonderkommission Trolley führten zur Identifizierung der Frau, die ersten Erkenntnissen nach am 21. Juli 2025 zuletzt in Stuttgart gesehen wurde. Die Ermittlungen zu den Todesumständen dauern unvermittelt an.
Die Sonderkommision bittet weiterhin dringend um Hinweise aus der Bevölkerung und nimmt diese unter Telefon 0711/3990-660 (rund um die Uhr) entgegen. Die Sonderkommission ist auch per E-Mail unter [email protected] zu erreichen.

Lenningen: In der Lauter gelandet
Im Bachbett der zur Unfallzeit knöcheltiefen Lauter endete die Fahrt einer 19-Jährigen am frühen Dienstagmorgen. Die Fahranfängerin war gegen zwei Uhr mit ihrer, mit insgesamt vier Personen besetzten Mercedes A-Klasse auf der Hofstraße unterwegs und wollte an der Einmündung nach links in die Marktstraße einbiegen. Weil ihre Autoscheiben beschlagen waren, erkannte sie erst im letzten Moment einen am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Pkw. Beim Ausweichen übersteuerte sie ihren Mercedes, verlor in der Folge die Kontrolle über den Wagen und fuhr ins Bett der links neben der Fahrbahn verlaufenden Lauter. Alle vier Insassen konnten das Auto selbstständig verlassen. Die Fahrerin und ein 20 Jahre alter Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Während die 19-Jährige vor Ort ambulant behandelt werden konnte, musste der 20-Jährige zu Untersuchung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Von der Feuerwehr, die vier Fahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten im Einsatz war, wurde eine Ölsperre auf der Lauter errichtet. Betriebsstoffe dürften nach derzeitigem Stand aber nicht ins Gewässer gelangt sein. Der Mercedes, an dem Sachschaden von rund 1.500 Euro entstanden war, musste mittels eines Krans vom Abschleppdienst aus dem Bachbett gehoben werden.

Leinfelden-Echterdingen: Gegen Gerüst gefahren
Eine mutmaßlich betrunkene Pkw-Lenkerin musste am Montagabend ihren Führerschein abgeben, nachdem sie in Echterdingen gegen ein Gerüst gefahren war. Die 53-Jährige war gegen 17.45 Uhr mit ihrem Wagen auf der Hauptstraße unterwegs. Beim Rechtsabbiegen in die Maiergasse holte sie zu weit aus und stieß gegen das Gerüst der dortigen Baustelle. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten eine Alkoholfahne bei der Fahrerin fest. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von rund zwei Promille. Nach der fälligen Blutentnahme musste sie ihre Fahrerlaubnis aushändigen. Über die Schadenshöhe liegen noch keine konkreten Angaben vor.

Esslingen: Gebäudebrand
Offene Flammen aus einem Dachstuhl in der Hirschlandstraße haben in der Nacht zum Dienstag, gegen 01.45 Uhr, die Rettungs- und Einsatzkräfte in Esslingen auf den Plan gerufen. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden durch die sich vor Ort befindlichen Einsatzkräfte umgehend evakuiert. Da ein Übergreifen auf Nebengebäude nicht auszuschließen war, mussten noch zwei weitere Gebäude evakuiert werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten zwei Personen leichte Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte sich jedoch im mittleren sechsstelligen Bereich bewegen. Da das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist, werden die Anwohner anderweitig untergebracht. Derzeit sind noch Nachlöscharbeiten im Gange.

Esslingen: Mit Kranaufbau an Oberleitung hängengeblieben
Ein nicht ordnungsgemäß eingefahrener Kranaufbau hat am Montagvormittag zu einem Unfall mit Kettenreaktion und erheblichen Auswirkungen geführt. Ein 36-Jähriger war kurz vor zehn Uhr mit einem Lastwagen von einer Baustelle in der Schlachthausstraße losgefahren und war auf der Eugenie-von-Soden-Straße in Richtung ZOB unterwegs. Fatalerweise ragte der Kran auf seinem Lkw etwa sechs Meter in die Höhe, da der Fahrer vergessen hatte, ihn herunterzufahren. Im Bereich der Berliner Straße, auf der Rückseite des ZOB, riss der Kranaufbau den Seitenarm einer Lichtzeichenanlage herunter. Das Ampelteil wurde hierdurch in eine Oberleitung des Gleis 1 des Bahnverkehrs geschleudert, so dass ein Verbindungskabel der Leitung riss. Gleichzeitig wurde noch ein Draht der Oberleitung für die Busse abgerissen, so dass diese Leitung ebenfalls herunterhing. Durch Mitarbeiter des Tiefbauamts der Stadt Esslingen und der Städtischen Verkehrsbetriebe sowie Beamten der Bundespolizei wurden die beschädigten Leitungen sowie die Ampel zum Teil provisorisch repariert. Weiterhin war die Feuerwehr zur Unterstützung an den Unglücksort ausgerückt. Im Verlauf der Unfallaufnahme und der Reparaturarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Verkehr musste teilweise über den Busbahnhof umgeleitet werden. Der Unfall verursachte letztlich einen Totalausfall der Lichtzeichenanlage an der betroffenen Kreuzung, der voraussichtlich einige Tage andauern wird. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf zirka 25.000 Euro. (ms)

Nürtingen: Streitigkeiten
Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am Montagmittag in einer Flüchtlingsunterkunft in der Max-Eyth-Straße gekommen. Gegen 13.35 Uhr war es dort aus noch ungeklärten Gründen zu Streitigkeiten zwischen drei Bewohnern im Alter von 25, 28 und 30 Jahren gekommen. Diese sollen rasch in Handgreiflichkeiten gemündet haben, in deren Verlauf der 28-Jährige wohl mit einem noch unbekannten Gegenstand oberflächlich verletzt wurde. Da das Ausmaß der Auseinandersetzung zunächst unklar war, war die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. In der Folge konnten alle drei Beteiligen widerstandslos vorübergehend festgenommen werden. Der 28-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Ein Transport in eine Klinik war nicht erforderlich. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Ablauf der Streitigkeiten aufgenommen. (cw)

Denkendorf: Gas und Bremse verwechselt
Ersten Erkenntnissen zufolge leicht verletzt wurde eine 82-Jährige bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen in der Karlstraße. Die Seniorin parkte gegen 9.15 Uhr mit ihrem Mercedes von einem Parkplatz aus und wollte im Anschluss auf der abfallenden Fahrbahn in Richtung Ortsmitte fahren. Dabei verwechselte sie das Gas- mit dem Bremspedal und kam über die Gegenfahrspur und den Gehweg hinweg nach links von der Fahrbahn ab. Dort touchierte sie zuerst einen umzäunten Baum, bevor ihr Wagen etwa einen Meter tiefer im trockengelegten Brunnen des Rathausplatzes zum Stehen kam. Ein Rettungswagen brachte die Frau nachfolgend ins Krankenhaus. Ihr Auto, an dem ein Sachschaden von geschätzten 3.000 Euro entstanden sein dürfte, wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten im Einsatz. (cw)

Plochingen: Minikran umgestürzt
Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste ein 36 Jahre alter Arbeiter am Montagmittag vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann war gegen 12.10 Uhr auf einer Baustelle im Grieshaberweg dabei, mittels eines ferngesteuerten Minikrans einen Mauerstein zu versetzen. Derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen zufolge waren an dem Kran die erforderlichen Ausgleichsgewichte nicht montiert gewesen, weshalb die Maschine umkippte und den Arbeiter einklemmte. Ein Kollege erkannte die Situation und konnte den Verletzten mittels eines Holzbalkens befreien. Die Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht des Landratsamtes waren ebenfalls vor Ort.

Holzmaden: Pedelec-Fahrerin gestürzt
Mit nach ersten Erkenntnissen schweren Verletzungen musste eine 66-Jährige nach einem Sturz mit ihrem Pedelec am Samstagabend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die Frau befuhr gegen 19.20 Uhr einen Feldweg parallel zur A8 aus Richtung Holzmaden kommend. Dabei rutschten auf dem schlammigen Untergrund offenbar die Räder davon und die 66-Jährige stürzte. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Filderstadt: Nach mehrfachen Ruhestörungen in Gewahrsam genommen
Mehrere Streifenwagenbesatzungen mussten am Sonntagabend zu wiederholten Ruhestörungen in die Scharnhäuser Straße nach Bernhausen ausrücken. Bereits gegen 20.40 Uhr war die Polizei aufgrund von Lärm, der von einer privaten Feier ausging, gerufen worden. Die Veranstalter wurden ermahnt. Als die Einsatzkräfte gegen 21.15 Uhr erneut wegen Ruhestörung anrücken mussten und die Personalien zweier pöbelnden Teilnehmerinnen feststellen wollten, beleidigte eine der beiden eine Beamtin und stieß diese weg. Ein aggressiver Angehöriger, der mehrfach versucht hatte, an den Einsatzkräften vorbei zu der Frau zu gelangen, musste schließlich zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen werden.
Als die andere Frau, die die Angabe ihrer Personalien verweigert hatte, von den Einsatzkräften nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, beleidigte sie eine Beamtin. Ein Angehöriger der Frau stieß die Polizistin zudem nach hinten. Der Mann wurde daraufhin ebenfalls zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Die Feier wurde beendet und Platzverweise erteilt. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand.

Schlaitdorf/Münsingen: Gefährliche Fahrmanöver (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt das Polizeirevier Münsingen gegen einen 42-Jährigen, der am Sonntagabend im Bereich der B312 / B28 durch seine gefährliche und rücksichtslose Fahrweise aufgefallen ist. Gegen 18.15 Uhr war ein 29-Jähriger mit seinem Audi auf der B312 von Stuttgart kommend in Richtung Metzingen unterwegs, als auf Höhe der Abfahrt Schlaitdorf ein grauer Mitsubishi Colt über die Ausfahrt der Gegenfahrbahn, über zwei Spuren hinweg in falscher Richtung auf die Bundesstraße einfuhr. Der Audi-Fahrer konnte nur durch eine Notbremsung und ein Ausweichen nach rechts eine Frontalkollision vermeiden. In der Folge soll der Mitsubishi weiter in Richtung Metzingen / Reutlingen gefahren sein. Auf Höhe der Ausfahrt Metzingen-Ost soll sich der Mitsubishi zunächst in die Ausfahrtsspur eingeordnet haben. Kurz bevor sich die Spur baulich von der B28 trennt, zog der Mitsubishi-Fahrer ohne zu blinken wieder unvermittelt nach links, sodass ein dort fahrender Mercedes nur durch eine Vollbremsung eine Kollision vermeiden konnte. Der Mitsubishi konnte im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen auf der B465 im Bereich Rietheim angehalten und kontrolliert werden. Der Führerschein des 42-Jährigen wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch an Ort und Stelle beschlagnahmt und der Mann entsprechend zur Anzeige gebracht. Das Polizeirevier Münsingen sucht nach Zeugen und weiteren Verkehrsteilnehmern, die durch den grauen Mitsubishi Colt mit Reutlinger Kennzeichen behindert oder gefährdet wurden. Polizeirevier Münsingen, Telefon 07381/9364-0.